Donnerstag, 17. April 2014

Anne Will 16.04.2014: “Chaos in der Ukraine – Treibt Russland das Land in den Bürgerkrieg?”


Diesmal:
Chaos in der Ukraine – Treibt Russland das Land in den Bürgerkrieg?
Sendung am 16. April 2014 | 23:15 Uhr
© Will Media Fotograf Wolfgang Borrs/Marijan Murat
Die Gäste im Studio
  • Jean Asselborn Außenminister von Luxemburg
  • Armin Laschet Stellvertretender CDU-Bundesvorsitzender
  • Cathrin Kahlweit Journalistin
  • Alexander Sorkin Russischer Journalist


Die ukrainische Regierung hat mit dem Anti-Terror-Einsatz gegen die Aufständischen in der Ost-Ukraine begonnen, erklärt sich jedoch gleichzeitig für ein Referendum über die Einheit des Landes bereit. Die Lage in der Ukraine ist hochexplosiv: Während Putin davor warnt, das Land könne in einem Bürgerkrieg versinken, hat Angela Merkel Klartext reden lassen und macht Russland für die Lage in der Ost-Ukraine verantwortlich. Putin bestreitet dies jedoch und fordert im Gegenzug vom Westen, der Regierung in Kiew Einhalt zu gebieten. Steht die Ukraine vor einem Bürgerkrieg? Spielt Russland die Rolle eines Kriegstreibers im Osten der Ukraine?

Link zur Sendung (hier)
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Kommentare aus dem Blog

Die neue, und wie ich meine unübersichtliche Nummerierung der Beiträge, ist wohl nur geschaffen worden, damit wir nicht mehr ohne weiteres erkennen können, wenn im Nachhinein Beiträge gelöscht wurden.
In den letzten Monaten haben die Blogmoderatoren gezielt die fortlaufende Zählung durcheinander gebracht. Das Ergebnis war, dass manche Beiträge erst Stunden später zu sehen waren und man nicht immer alle Seiten anwählen konnte. Auf Anfrage teilte man mir mit, das läge am Firefoxbrowser (lächerlich! es war bei allen Browsern das Gleiche).

Update 17.4.2014, 16:15 Uhr
Welche politische Absicht steckt wohl dahinter, dass der luxemburgische Aussenminister in einer deutschen Talkshow auftritt?
Bis zum Auftritt des griechischen Finanz- oder spanischem Wirtschaftsministers wird es hoffentlich noch eine Weile dauern, trotz allem Bemühen unserer Europakanzlerin.

S1-6 Peter Fischer
15. April 2014 um 15:29
Um was geht es denn wirklich? Die VSA stehen auf Grund der Ankündigung Putins, den Handel Russlands vom Dollar zu entkoppeln, kurz vor dem wirtschaftlichen Kollaps. Putin trifft die VSA an ihrer Achillesferse, zumal China und Brasilien diesen Weg Putins unterstützen. Der einzige Weg den finalen Zusammenbruch zu verhindern, ist die Auslösung eines Krieges, um diesen Schritt Putins noch zu vereiteln und andere Staaten auf lange Sicht an den Dollar zu binden. Nur vor diesem Hintergrund macht für mich die ganze tagtägliche antirussische Propaganda Sinn. Allerdings sieht es derzeit nicht so aus, dass das amerikanische Finanz und Großkapital als Sieger hervor gehen wird. Putin bricht dem amerikanischen Finanz und Großkapital, welches an den Wachstumsgrenzen angelangt ist, das Genick. Was wir hier erleben, ist der Anfang vom Ende des amerikanischen Imperiums und das wird verdammt noch mal Zeit!

S1-14 Ernst
15. April 2014 um 16:16
Wenn jemand die Ukraine in einen Bürgerkrieg treibt, dann ist das der Westen. Allen voran der Friedensnobelpreisträger Obama. – Welch ein Irrwitz!

Die jetzige Regierung in der Ukraine ist durch einen Putsch an die Regierung gekommen, sie ist daher auch nicht der geeignete Gesprächspartner für den Westen.

Wenn die Bürger der Ostukraine sich nach Russland orientieren wollen, dann sollte man dies auch zulassen. Das Mittel, um herauszufinden, ob eine Mehrheit das will, sollte mit einem Referendum geklärt werden. Es gibt überhaupt keinen Grund den Menschen in der Ostukraine ein solches Referendum zu verwehren. Der Vorschlag der jetzigen Übergangsregierung die gesamte Bevölkerung in der Ukraine darüber abstimmen zu lassen, ist völlig irrsinnig, denn es geht ja nur um die Ostukraine. Man hat ja seinerzeit auch nicht ganz Frankreich darüber abstimmen lassen, ob das Saarland zu Deutschland oder Frankreich will, sondern nur die Bürger des Saarlandes dazu befragt.

S1-18 Nichtbürger
15. April 2014 um 17:07
Auf Weisung des Interimspräsident Alexander Turtschinow hat der Bürgerkrieg gegen die Bevölkerung begonnen. Mit Panzern stürmt das ukrainische Militär die ostukrainische Stadt Slawjansk.
Seperatisten oder Terroristen werden die pro-russischen Demonstranten bezeichnet!
Und das alles kurz nach dem gemütlichen Mittagessen der EU-Oberen plus NATO!

Ein unbedachtes Handeln/Agieren vom “bösen Putin” kann ich leider nicht erkennen.
Wer eskaliert mit Truppenaufmarsch an der russischen Grenze und ständigen Drohnungen?

Abseits der gegenseitigen Unterstellungen, handelt die Übergangsregierung der Ukraine gegen jedes Gebot der Vernunft. Eine Regierung die Panzer und Truppen gegen die eigenen Landsleute zur Unterdrückung – Tote und Verletzte inbegriffen- einsetzt, ist fern jeder Demokratie.
Wie sich diese Lage entwickelt ist ungewiss.

S1-19 Alisa
15. April 2014 um 17:23
Nichts ist gut in der Ukraine, - man kann nur hoffen, dass die Menschen zur Besinnung kommen.
Es muss eine neue Weltordnung geschaffen werden, in der es keine Hegemonie einer einzelnen Nation mehr gibt, sondern nur noch gleichberechtigte Partner. Keine nationalstaatlichen Ambitionen, sondern die Einsicht, dass alle von einander abhängen und miteinander verbunden sind.
Es gibt eine solche klimatische Bedrohung der Welt, dass es einfach albern ist, weiter auf Konfrontation zu setzen, anstatt auf Dialog, Verständigung und faire Bedingungen für alle.
Die USA sollten bereit sein, dass alle ihre Übergriffe auf andere Staaten ( z. B. Chile u. a. südamerikanische Länder) aufgearbeitet werden und sie zur Wiedergutmachung ein Zeichen setzen.
Russland müßte mit den alten Sowjetstaaten und den durch die Breschnew doktrin beherrschten Länder “Frieden” schließen und auch eine Form der Entschuldigung finden, damit alte Gräben zugeschüttet werden können.
So gäbe es für viele Länder Aufgaben, die eine andere Zusammenarbeit der Völker bewirken könnte, wenn denn der Wille da wäre.
Aber wohl alles reine Zukunftsmusik in der “menschlichen” Welt. Leider!

S1-30 Artur von Blasewitz
15. April 2014 um 19:15
Ich bin – gelegentlich – ein Anhänger von Diskussionen. sei es im persönlchen Kreise, seien es solche, die das Erleuchtungsgerät in so reichem Maße bereithält.
Insbesondere “ergebnisoffen” geführte Gesprächsrunden können hilfreich sein, den Standpunkt kluger Mitmenschen zu erfahren, das eigene Wissen zu überprüfen. Ja bei einigem Glück – sogar den Horizont zu erweitern.
Leuchtende Beispiele dieser vorbildlichen Diskussionskultur erlebt der – politisch oder gesellschaftlich – interessierte Bürger an meheren Abenden der Woche bei den einschlägig bekannten Bildungsveranstaltungen – auch Talkshow genannt.
Führend – sowohl in der Auswahl der Themen, als auch der Gäste – die sympathische, stets wohlinformierte Anne Will. Auch die hochprofessionelle Arbeit der Redaktion kann nicht genug gelobt werden!
So formuliert sie heute – mit gewohnt-professioneller Distanz zum Thema:
“Chaos in der Ukraine – Treibt Russland das Land in den Bürgerkrieg?”.
Fürsorglich – um nicht etwa unerwünschte Nebenschauplätze zu eröffnen – wird selbst der etwas begriffsstutzige Konsument darauf hingewiesen “wie der Hase zu laufen” hat. Es wird kein Zweifel daran gelassen, daß “das Reich des Bösen”, also Russland an den Pranger gehört.
So kleine Dummerchen – wie ich – könnten doch glatt auf die Idee kommen “das Chaos”, das die Redaktion da mit bemerkenswerter Scharfsicht in dem unruhigen Land ausmacht, könne womöglich andere Ursachen haben.
Wer gewohnt ist, “politisch” – mithin also hinterhältig – zu denken, könnte sonst glatt auf die Idee kommen, die USA hätten ein Interesse daran, die Ukraine zu destabilisieren, um sich – nach bewährtem Muster – von den “aufrechten Volkshelden” und “geknechteten Freiheitskämpfern” zu Hilfe rufen zu lassen, um sogleich mit dem freiheitskündenden “Täterä” der heranstürmenden Kavallerie, sowie wehenden “Stars and Stripes” zu Hilfe zu eilen.
Mir jedenfalls fällt auf, daß der einschlägig bekannte “Friedensnobelpreisträger” – ein gewisser Obama – sich wichtigtuerisch immer wieder in eine Angelegenheit einmischt, die so etwa 6000 km entfernt von seinem “Home Of The Brave” stattfindet. Man stelle sich vor, Japan, Thailand, Australien oder gar die bösen, bösen Chinesen würden sich solche Freiheiten herausnehmen!
p.s.
Ich vermisse schmerzlich Arnulf Baring und Chrisian Lindner!

S4-1 Bingo
17. April 2014 um 0:18
Drei gegen einen – schon wieder so ein Niedermachen gegen einen russischen Vertreter , der sich zudem auch noch in der deutschen Sprache ausdrücken muss. Unerträglich diese “Journalistin” Kahlweit – spricht allemöglichen Verdächtigungen aus , legt keine Beweise vor . Vielleicht hat sie ja Beweise von den Amerikanern – deren Beweislage kennen wir ja spätestens seit dem Irak-Krieg. Danke Anne Will , dass Sie den Glauben an ordentlichen Journalismus aufrechterhalten helfen und gute Fragen stellen.

S4-8 Walter W
17. April 2014 um 0:28
die schrecklichste, verlogenste Sendung, die ich je sah. Alles wir auf Russland projeziert. Kein Wort über Snowden in Moskau, über die CIA und die US Aktionen. Entsetzlich!

S4-9 Bernd
17. April 2014 um 1:14
Du hast Recht. Das Gescheiteste ist, dass wir diesen Medien die Energie entziehen. Also nicht mehr einschalten. Das Internet bietet eine Vielzahl an neutraler und warheitsgemäßer Berichterstattung. Kündigt Eure Spiegel-, Welt- und ähnliche Abonements. Wir wollen Frieden und deshalb benötigen wir keine Kriegs-Propaganda-Medien.

S4-13 Frank Bohnet
17. April 2014 um 0:35
… die Journalistin von der Süddeutschen Zeitung ist für mich völlig unglaubwürdig, sie gehört zum Springer Verlag und muß in ihrem Arbeitsvertrag unterschreiben, dass sie nicht negativ über Amerika schreibt!
… in der Runde kam auch nicht zur Sprache, was der CIA Chef am Wochenende in Kiew wollte!

S4-16 wwöllenstein
17. April 2014 um 0:41
Frau Kahlweit hat eine klare Sicht auf die aktuelle Situation.
Die Ukraine ist ein unabhängiges Land, auch deren Bürger.
Sollten die Möglichkeit haben demokratisch abzustimmen über ihr eigenes Land.
Wir sollten auch unbequemes in Kauf nehmen um unsere Freiheit zu behalten.
Ohne Amerika wäre in Europa schon lange Kaos ausgebrochen.
Wir wollen witschaflich gut Leben, Kosten für die Verteitigung verlagern z.B. an die USA
Alle Kritiker sollten mal konstruktive Ideen diskutieren u umsetzen.
Oder sind sie in alten Rollen, neu aufgerollt, unterwegs.?..

S4-20 Marie
17. April 2014 um 1:34
Was meinen Sie mit “Unbequemes”? Wollen Sie Krieg?
  • Ohne Amerika wären unzählige Kriege auf dieser Erde, die unzählige Menschen das Leben gekostet haben, nicht geführt worden.
  • Ohne Amerika würden nicht zahlreiche Staaten in Schutt und Asche liegen und im Chaos versinken.
  • Ohne Amerika wäre auf dieser Erde noch keine Atombombe und keine Napalmbombe auf Menschen geworfen worden.
  • Ohne Amerika hätten Pinochet und zahllose andere von Amerika installierte Diktatoren nicht ihr Land und seine Menschen terrorisieren können.
  • Ohne Amerika gäbe es keine Vollstreckung von Todesurteile ohne rechtsstaatliches Verfahren mittels Drohnen auf fremdem Territorium.
  • Ohne Amerika wären die Taliban nicht das, was sie heute sind.
  • Ohne Amerika gäbe es weder Guantanamo, noch Abu Ghraib.
  • Die Liste liesse sich seitenlang verlängern. Ohne jeden Zweifel: Ohne den Weltbeherrschungsanspruch des Weltpolizisten und selbsternannten “Guten” Amerika wäre diese Erde ein besserer Ort.

    S4-22 Gert
    17. April 2014 um 0:51
    Herr Laschet von der CDU ist gut informiert und sehr ehrlich.
    Er bestätigt viele Gedanken hier aus dem Forum.
    Ebenso erläutert er Fehler der EU und der Medien, in Bezug auf die Ukraine.
    Er kritisiert die Beurteilung: guter Demonstrant in der Westukraine, böser Separatist in der Ostukraine. Auch der Rückblick auf Kosovo, Irak und die Fehleinschätzungen der EU in Bezug auf den arabischen Frühling, alles richtig von Laschet angemerkt.
    Ebenso räumt er ein, dass Russland die Zustände in Syrien richtig eingeschätzt hat. Das also islamistische Kräfte von außen unterstützt wurden und den Bürgerkrieg befeuerten.
    Die Dame von der Süddeutschen Zeitung ist anstrengend auch in der Geschwindigkeit ihres Redens. Sie kritisiert den Rückblick von Laschet. Dümmer gehts kaum.
    Frau Will berichtet von der überwiegenden Meinung der deutschen Bevölkerung. Wen wundert es. Die Medien haben erschreckenden Erfolg. Russland ist demnach der bedrohliche Kriegstreiber. Aber die Vertragsbrüche und die Verabschiedung von Demokratie innerhalb der EU, werden von den Medien verschwiegen. Keine guten Zustände.

    S4-23 Wolfgang Prange
    17. April 2014 um 1:09
    Es ist in der Tat widerlich anzusehen wie diese Dame der SZ die Geschichte und Fehler der Vergangenheit ignoriert. Es gehört schon ein gerüttelt Maß an Arroganz und Dummheit dazu nicht aus den Fehlern der Vergangenheit zu lernen.

    S4-28 Jürgen Jandt
    17. April 2014 um 1:25
    Die EU darf sich durchaus ernsthaft der Frage stellen, ob es ihrerseits der Ukraine („Kiew“) gegenüber immer mit rechten Dingen zugegangen ist. Es darf auch durchaus die Geschichte der Krim betrachtet werden und es darf durchaus ernsthaft bedacht werden, ob eine zumindest ansehnliche Zahl russisch-stämmiger Bürger/innen in der Ukraine Russland ein Mitsprache-Recht bei Entscheidungen über die Ukraine einräumen, wie es die EU resp. Deutschland ganz offensichtlich als selbstverständlich für sich in Anspruch nehmen (warum auch immer). Die „Annexion“ der Krim ist zwar rechtlich fragwürdig, sie ist aber – wenn sie nicht isoliert behandelt wird – legitim.
    Soweit eine Mehrheit der Deutschen nun tatsächlich der Überzeugung ist, Russland bzw. Putin stellten eine Bedrohung für die Sicherheit in Europa dar, sollte man den deutschen Medien dafür gewiss keine Anerkennung aussprechen, da sie eher zum „mainstreaming“ denn zu objektivem Journalismus neigen. Man sollte eher an die Geschichte Europas erinnern, in der sowohl französische als auch deutsche Truppen jeweils bis Moskau vorgedrungen waren und nicht umgekehrt.
    Aber auch die Gegenwart zeigt ein anderes Bild: In Folge der aktuellen Statistik der Militärhaushalte sagen einige Medien Russland (und China) eine Aufrüstung nach. Deutschland und Frankreich haben aber 2013 zusammen etwa das 1,25 fache der Militärausgaben Russlands getätigt. Nimmt man Großbritannien hinzu, das einen harten Kurs gegen Russland fordert, ist es schon etwa das 1,9 fache und nimmt man die Militärausgaben der USA hinzu wäre man schon bei dem 9,2 fachen. Dies wären aber noch nicht alle NATO-Staaten! Und dennoch stellt sich Frau Will vor das Fernsehpublikum und fragt, ob Putin ein Kriegstreiber sei. Obwohl die einseitige Fragestellung eigentlich gleichzeitig einer Beleidigung der Intelligenz Putins und der Möglichkeiten deutschen Journalismus’ gleichkommt, könnte man die entsprechende Frage mit gleicher Berechtigung auch an Europa richten, das sich in einem Wespennest tummelt, sich dann über Stiche beschwert und schließlich einem Teil des Wespennestes droht.
    Ich sehe erst Hoffnung für den Frieden in Europa, wenn die EU das Stadium sinnloser Sanktionen – die im übrigen auch die EU treffen würden – überwinden und zu konstruktiven Konsultationen der Beteiligten (!) finden würde.

    S4-31 Ben Willems
    17. April 2014 um 2:46
    Frau Will, Sie verdrehen die Tatsachen! Nicht Russland betreibt in der Ukraine Chaos und in den Bürgerkrieg! In Wirklichkeit ist es Deutschland, das 100 Jahre nach dem Beginn des Ersten und 75 Jahre nach Ausbruch des Zweiten Weltkriegs wieder zu einer aggressiven Außenpolitik zurückkehrt, das gefährlich zu einer militärischen Konfrontation der Nato mit der Atommacht Russland und zu einem Dritten Weltkrieg führen kann. Alles spricht dafür dass die Bundesregierung in engem Bündnis mit den USA in Kiew einen Putsch organisiert und gestützt auf faschistische Kräfte ein pro-westliches Regime an die Macht gebracht hat, das die Ukraine in einen Bürgerkrieg treibt und die Konfrontation mit Russland anheizt. Nun versuchen Sie Frau Will und Frau Kahlweit von der Süddeutschen Zeitung mit dreisten Lügen und absurden Verdrehungen Russland als Aggressor hinzustellen.

    Für mich sind die einzigen Kriegstreiber die EU mit ihrer NATO und allem voran die amerikanische Politik, warum wurde das nicht ein einziges mal, in Ihrer Sendung angesprochen? Fakt ist, und ich erlaube mir mal die Aussage, das kein Deutscher jemals wieder einen Krieg will – egal ob gegen Russland oder sonst wen auf diesen Globus. Hört endlich mit der Kriegstreiberei auf, noch mal das deutsche Volk will in keinen Krieg hineingezogen werden.
    Wünsche allen noch schöne Ostertage

    S4-69 Gerd 49
    17. April 2014 um 14:37
    Warum wird nicht einmal ganz klar gesagt worum es überhaupt geht?
    Warum wird uns Zuschauern auf der medialen Bühne von der Darstellern der Politik und ihren hörigen Helfern aus Presse und Rundfunk immer nur was vorgespielt.
    Warum traut sich keiner offen zuzugeben, dass es nur um Macht, Geld, geostratigische Lage und Rohstoffe geht und immer schon gegangen ist?

    “In der internationalen Politik geht es nie um Demokratie oder Menschenrechte. Es geht um die Interessen von Staaten. Merken Sie sich das, egal, was man Ihnen im Geschichtsunterricht erzählt.” Zitat: Egon Bahr vor Schülern einer zwölften Klasse

    Auch bei der Ukraine geht es um die Verteilung der Machtverhältnisse zwischen Russland und der EU/USA. Da sich Russland und China bereits auf eine Abrechnung in Rubel bzw. Yuan für Gas/Öllieferungen geeinigt haben, ist der Dollar als Leitwährung in Gefahr. Für Saddam Hussein war es damals das Todesurteil, dass er irakisches Erdöl nur noch gegen Euro verkauft hat.

    “Da ist, mit einem Wort, nichts und niemand wirklich sicher. Doch niemand schützt uns, niemand unternimmt überhaupt ernsthafte Anstrengungen, das zu tun.
    Keine Politik keine Justiz, kein Verfassungsschutz, keine Spionageabwehr.
    Sanktionen gegen Amerika? Undenkbar.
    Wir bestrafen Russland für den Anschluss der fernen Krim, aber nicht die USA für den systematischen Bruch unserer Verfassung, unserer unveräußerlichen Rechte.

    Um es ganz persönlich zu fassen: Ich fürchte mich nicht vor Russland. Ich fürchte mich vor Amerika. Ich kann nicht ausschließen, dass ich vom russischen Geheimdienst abgehört werde.
    Aber ich bin sicher, dass ich von Amerikanern abgehört werde oder wurde.
    Mich ängstigt der falsche Freund.”
    Quelle: Hans-Ulrich Jörges, Stern-Nr.17/2014 S.24
    Also wenn Jörges schon Angst vor den Freunden unserer Regierung hat, was sollen wir vom gewöhnlichen Volk dann erst haben?


    Ergänzung 18.04.2014, 13:35 Uhr
    Werte/r 75012, leider war der Blog sehr früh geschlossen. Trotzdem noch eine Antwort:

    Wunderbar beschreiben Sie, dass Sie doch selber denken können und dass wir alle vernetzt sind. Das mag ja auch auf Frankreich zutreffen.

    Hier in Deutschland sprechen aber die Damen und Herren der Politik nicht öffentlich von einem Systemkollaps sondern tun so, als würden die deutschen Steuerzahler den normalen Mitmenschen der anderen Länder helfen. Von Bankenrettung der Eurozone sprechen nur die Linken und die werden deshalb nicht mehr eingeladen. Wir werden von unserer eigenen Regierung verarscht auf Teufel komm raus.

    Sie sehen das schon ganz richtig, was hier in Deutschland alles nicht veröffentlicht wird. Haben Sie auch nur in einer Meldung des Mainstream was von den Demos in Paris oder Rom lesen können? Oder von Montagsdemos in vielen deutschen Städten?
    Unsere selbsternannte "Elite" hat Angst, dass auch die Deutschen auf den Geschmack kommen könnten und dass es ihnen dann an den Kragen geht.
    Ihr Franzosen habt das ja 1793 schon einmal sehr wirkungsvoll praktiziert.

    Es sind nicht die vernetzten, gutinformierten Zeitgenossen, die die Wahlen entscheiden, es ist die Masse der Gutgläubigen, die sich von den kriegstrommelnden Medien beeinflussen lassen und den verlogenen Sprüchen der Politikerdarsteller glauben. Die lesen hier auch nicht. Für einen großen Teil von ihnen sind BILD und RTL die einzigen Informationsquellen und was sie da erfahren, halten sie für die Wahrheit.

    Während die deutschen Medien bei Berichten über das Personal der USA-Regierung auf Zusätze verzichten, wird grundsätzlich bei allem was nicht EU oder US-konform ist, ein negatives Adjektiv benutzt, und sowas nenne ich Manipulation.

    Außerdem stimme ich Ihrem Beitrag vom 17.04.2014 um 18:38 an Peter Fischer hundertprozentig zu.


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