Montag, 13. Juli 2020

Corona Satire in BR3 - Wie ein Virus alle Vernunft zerstört

Wie ein Virus alle Vernunft zerstört | Corona-Virus | quer vom BR
Sendung vom 30.01.2020
Das Corona-Virus hat Deutschland erreicht. Bisher verläuft die Krankheit bei den Infizierten harmlos. Bei Verschwörungstheoretikern und Populisten steigt die Fieberkurve hingegen steil an.


quer
Das Corona-Virus hat Deutschland erreicht. Bisher verläuft die Krankheit bei den Infizierten harmlos. Bei Verschwörungstheoretikern und Populisten steigt die Fieberkurve hingegen steil an.

Ein Paradebeispiel dafür, wie ein Sender der "Öffentlich Rechtlichen" Fake-News verbreitet. Das hat sich der arogante Spinner wohl nicht träumen lassen, dass nur kurze Zeit später die von ihm "Verschwörungstheorien" benannten Aussagen zur Realität mutieren.

Er sagt tatsächlich: "China ist eine Diktatur, eine freie Presse gibt es dort nicht..."
"Wir haben eine freie Presse und die wiederum besthet aus ehrgeizigen Menschen ..."
Irgendwann wird auch er den Knall hören, ob es dann zu spät ist?

Die ganze Sendung gibt's hier

Kommentare

Antje Fingerhut
Erst ist man Verschwörungstheoretiker wenn man Panik und Angst verbreitet und jetzt ist man Verschwörungstheoretiker wenn man es verharmlost. Zum Totlachen! 😋

Bushpilot Udo
Tja- hat sich ja genau das alles bestätigt , Herr Süß, was sie ab ca 9.30 min den bösen, hinterlistigen rechten AfD Leuten als hirnlose Spinnerei anhängen wollten. .... Eigentor !

Christian Rochat
Ah, zum Glück ist Corona nur eine Verschwörungstheorie von paranoiden Rechtsextremisten und der bösen AfD, da bin ich aber beruhigt! Danke, lieber Staatsfunk, dass du mich so gut informierst! Hinweis: Ich habe diesen Kommentar am 14.05.2020 geschrieben, also mehr als 3 Monate nach Austrahlung der Sendung. Wie gut diese Sendung gealtert ist, kann jeder selbst entscheiden.

Ba YanTse
Ab 9:10 - 10:30 Selten hat sich ein Hofnarr so treffend selbst karikiert wie dieser seit damals. (heute: 14.Mai 2020)

Andy M
Dass die rechten Trolle aber auch immer Recht haben müssen... so ein Mist 😅

Michael Mann
Zitat Christoph Süß: "WIR haben eine freie Presse". Hat das auch nicht mal "Sudel-Ede" im "Schwarzen Kanal" (DDR-Fernsehen) behauptet? Aber auch ohne diesen Spruch sind erstaunliche Ähnlichkeiten vorhanden: Karl-Eduard von Schnitzler hat auch den Zuschauer wissen lassen wie er gefälligst zu denken hat. Noch ein Zitat vom Herrn Süß am 30. Januar: "Was wäre wenn wir die Grenzen schließen würden? [...] Das Desaster". Tja, Herr Sudel... äh... Süß, willkommen im Desaster :) Kritik an denen, die diese Grenzschließung angeordnet haben? Fehlanzeige! Danke, soviel zur Glaubwürdigkeit ihrer Sendung...

Cristiano Morais
Wow, sehr unabhängiger und objektiver Journalismus....

Sabine Saline
Ich lach mich schlapp.....so ein Wendehals🤪🤪🤪🤪🤪 was sagt denn der Depp jetzt so zur Massenpanik in Deutschland

Blutmond
Ahja.........rechte Verschwörungstheorien 🤣

qwertz poiuztrew
Der labert was von Verschwörungstheorien 🤢🤢🤢 ls Windkraftbetreiber nicht einfach die Gemeinden die zu nah dran sind, verlagern? Beim Kohleabbau wirds doch aus so gemacht.


Presseclub - 12.07.2020 - Mehr Hass, mehr Hetze, mehr Tote – Wie wehrhaft ist unsere Demokratie?


So. 12. Juli 2020, 12.03 - 13.00 Uhr

Mehr Hass, mehr Hetze, mehr Tote –
Wie wehrhaft ist unsere Demokratie?


Moderation:
Ellen Ehni
Chefredakteurin des WDR
Mitglied Atlantikbrücke
Bilder: Screenshots

Der aktuelle Verfassungsschutzbericht gibt Anlass zur Beunruhigung: In nahezu allen Bereichen nimmt die Gewaltbereitschaft zu. „Die größte Gefahr für die Sicherheit in Deutschland geht aber nach wie vor vom Rechtsextremismus aus", so die klare Botschaft von Bundesinnenminister Seehofer. Das gilt auch, obwohl im linken Spektrum der höhere Zuwachs an Straftaten zu verzeichnen ist.

Nach Aussage von Verfassungsschutzchef Haldenwang sind die geistigen Brandstifter zumindest im rechtsextremen Spektrum eindeutig zu identifizieren: Die neue Rechte. Sie verseuche das gesellschaftliche Klima und sei ein „Superspreader von Hass und Gewalt“. Gemeint sind u.a. der inzwischen aufgelöste Flügel der AfD und deren Jugendorganisation sowie die Identitäre Bewegung. Sorge bereitet auch der neue Polizeiskandal in Hessen. Zum zweiten Mal in diesem Jahr hat die Linken-Politikerin Janine Wissler Drohmails mit der Unterschrift NSU 2.0 erhalten, deren persönliche Daten von einem Rechner der Wiesbadener Polizei abgerufen worden waren. Todesdrohungen bekamen auch der hessische Ministerpräsident Bouffier und Innenminister Beuth. Der äußert deshalb zum ersten Mal den Verdacht, dass es in der hessischen Polizei ein rechtes Netzwerk gebe, das größer sei, als von offizieller Seite bisher eingeräumt wurde. Den Verdacht auf rechte Netzwerke gibt es auch bei der Bundeswehr und auch beim Verfassungsschutz selber, spätestens seit den NSU-Morden.

Ist es richtig, ausschließlich der neuen Rechten die Verantwortung für die Radikalisierung zuzuschreiben? Hat Seehofer Recht, wenn er heraushebt, noch nie habe eine Regierung die Bedrohungsanlage so klar und eindeutig identifiziert und dagegen ein umfassendes Bekämpfungspaket vorgelegt?

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bis hierher waren es 630 Kommentare, davon 162 gesperrt

Kommentar 623:
Christoph Wirtz schreibt 12.07.2020, 12:33 Uhr :
Offenbar wird der Meinungskorridor genehmer Äußerungen bei den Öffentlich-Rechtlichen immer enger, ich bin sicher, dass in einer offenen Debatte, mir gegenüber niemand schlüssig begründen kann, was an meinem Beitrag von 12:19 eine nicht legitime Meinungsäußerung gewesen sein soll.
Kommentar 596:
Walter Sonntag schreibt am 12.07.2020, 12:30 Uhr :
Unglaublich einseitige Sendung. Da ist Randale in Stuttgart durch Linke und Menschen mit Migrationshintergrund und hier geht es um Gauland und Meuthen.
Kommentar 586:
Gerd Kühne schreibt am 12.07.2020, 12:28 Uhr :
Stuttgart wird von Randalieren mit vorwiegend Migrationshintergrund jedes Wochenende mit Straftaten überzogen und diese Sendung beschäftigt sind dem Schwerpunkt Rechtsextremismus. Das ist das beste Beispiel wie die links-rot durchseuchten deutschen Medien aktuelle Themen unter den Teppich kehren. Aisländer- und Migrantenkriminslität ist ebenfalls ein großes Problem in Deutschland. Darüber wird es aber keine Diskussionsrunde im Presseclub der ARD geben. Warum eigentlich nicht ? Antwort: Weil in Stuttgart nicht Migranten wüten, sondern eine "Party- und Eventszene". Das ist Informationspolitik in Deutschland im Jahr 2020 . Macht euch endlich mal ehrlich in den deutschen Medien ! Ich habe mein Fernsehgerät jetzt abgeschaltet.
Kommentar 321:
Walter Knoch schreibt am 11.07.2020, 09:53 Uhr :
Hass und Hetze? Wie sieht es aus mit der Rigaer Straße in Berlin, wo die Polizei nur noch mit verstärkten Kräften auftreten kann. Wie sieht es aus in Leipzig-Connewitz, wo sich eine linksextreme Traube gebildet hat, die Anschläge auf Infrastruktureinrichtung ausübt? Wie sieht es aus mit unserer Frau der TAZ, die von sich sagt weder Mann noch Frau zu sein, die, es ist alles nur Satire, die Polizisten auf den Müll schickt? Es ist übrigens das gleiche Wesen, die vor Jahren schon die deutsche Kultur als "Dreckskultur" beschreiben durfte. Wie sieht es aus mit denen, die über Deutsche als "Köterrasse" schimpfen? Wie sieht es aus, mit denen die unter Bannern einherziehen? "Nie wieder Deutschland." "Deutschland du mieses Stück Scheiße." Alles keine Hetze. Schlussendlich. Berlin. Rot-Rot-Grün: Beweisumkehr. Der gemeine Polizist muss ... Welch ein Angriff auf die Polizei. Nein, BLM macht jetzt die Sache klar. Es geht um die europäisch begründete Kultur. -2 - folgt.
    Antwort von
    Emma Schulz , geschrieben am 12.07.2020, 10:07 Uhr :
    Das sind Leute, die die Deutschen als Scheiß Deutsche beschimpfen aber alles fordern und bekommen ohne eine Leistung für dieses Land zu erbringen. Was diese Leute bringen sind nur Probleme.
    Antwort von
    h-jürgen schmidt , geschrieben am 12.07.2020, 10:10 Uhr :
    Alles für sich genommen schon mehr als ein Skandal..Von der Presse wie dieser hier kam da zu aber nicht sehr viel...Aber wehe auch nur ein Satz dieser Art wäre von zb der AFD gekommen

Kommentar 327:
Walter Knoch schreibt am 11.07.2020, 10:00 Uhr : - - - ZENSIERT - - -
Dieser Kommentar wurde gesperrt, weil er sich nicht auf das Thema der Diskussion bezieht. Unser Thema diese Woche im Presseclub: Mehr Hass, mehr Hetze, mehr Tote – Wie wehrhaft ist unsere Demokratie? (die Redaktion)
Kommentar 377:
Christoph Bohms schreibt 12.07.2020, 11:01 Uhr :
Ein starker Staat, der für seine Bürgerinnen und Bürger da ist, ist wichtiger Garant für unsere Demokratie und den sozialen Frieden. Die zunehmenden Privatisierungen elementarer Lebensbereiche wie Wohnen, Gesundheitswesen und Altenpflege haben die sozialen Schwierigkeiten in diesem Land verschärft. Outsourcing und Werkverträge ermöglichen die Ausbeutung von immer mehr Arbeitnehmern. Menschen die nie in die Sozialkassen eingezahlt haben werden aus diesen versorgt. Die Parlamentarier im Deutschen Bundestag, in den Länderparlamenten und im Bundesrat haben diese Verwerfungen und Ungerechtigkeiten gesetzlich ermöglicht. Sie haben damit die Saat gelegt für die Wut und Unzufriedenheit die sich jetzt undemokratisch und kriminell auftut.
Kommentar 376:
Adelheid B. schreibt 12.07.2020, 11:00 Uhr :
Es ist alles eingetreten, was ich - insbesondere seit 2015 - vorher gesagt hatte. Damals wurden komplett alle Kommentare in diese Richtung gelöscht, obwohl sie nur Bedenken und logische Fragen und Hinweise enthielten, wie immer sehr sachlich, da ich zu der älteren Generation gehöre. Alles ist eingetreten. Was also soll die erstaunte Frage "warum Hass, Hetze, Tote"? Ich hätte ein Buch schreiben sollen.
    Antwort von
    h-jürgen schmidt , geschrieben am 12.07.2020, 11:09 Uhr :
    Das gibt es doch schon lange..von einem gewissen Herrn Thilo Sarrazin

Kommentar 339
G. Fischer schreibt 12.07.2020, 10:16 Uhr :
Diesen Einheitsbrei wo alles, aber auch alles gleichgeschaltet ist, von der Politik, über die Justiz bis zu den Medien traut ihr auch noch Demokratie nennen? Und wer eine andere Meinung hat ist am nächsten Tag seinen Job los oder er wird zurückgetreten das nennt ihr Demokratie?
Kommentar 345:
Josef Schwartz schreibt am 12.07.2020, 10:19 Uhr :
Typisch ARD/WDR. Unbequeme Wahrheiten werden zensiert, auch wenn sie belegt sind. Es wird höchste Zeit, dass die Zwangsfinanzierung des ÖR beendet wird!
Kommentar 628:
MariaKar schreibt 12.07.2020, 12:33 Uhr :
Sind es nicht inzwischen zu viele Fremde hier, die z.T. zu Unrecht Unterstützung bekommen, aber auf der anderen Seite wurde der soziale Kahlschlag bei der hiesigen Bevölkerung angelegt? Leider wurde auch gegen die kriminellen Clans zu wenig vorgegangen,d ie weiterhin von den Sozialkassen lebten. Das empfindet der normale Arbeitnehmer als Schlag in sein Gesicht. Es geht nicht darum, zu helfen, wo Hilfe notwendig ist.
Ergänzt am 13.07.2020

Kommentar 978:
Dirk K. schreibt am 12.07.2020, 14:58 Uhr :
Friedliche Demonstranten, die die Corona-Maßnahmen und den neuartigen RNA-Impfstoff kritisieren, werden in den ÖR-Medien und von einer Mehrheit der Politiker als Verschwörungstheoretiker und Corona-Leugner diffamiert. Diese Hetze hat mit souveräner Berichterstattung nicht mehr viel zu tun. Über den Epidemologen Dr. Wodarg, der 2009/10 die Panikmache während der Schweinegrippe-Epidemie kritisierte und dessen Kritik durch den Tamiflu-Skandal bestätigt wurde, wurde damals in den ÖR-Medien objektiv berichtet. Im Gegensatz zu heute, wo er als Verschwörungstheoretiker dargestellt wird. Und Bill Gates, der im neuartigen RNA-Impfstoff (beeinflusst das Erbgut) die einzige Lösung der Pandemie sieht und sieben Milliarden Menschen damit impfen will, wird seitens Politik, Wissenschaft und ÖR-Medien naiv vertraut???
Kommentar 971:
Dirk schreibt am 12.07.2020, 14:55 Uhr :
„Die größte Gefahr für d. Sicherheit in Deutschland“ geht nicht vom Rechtsextremismus aus! Kurt Biedenkopf, „Die Welt“, Ende Sept.2015: „Sie [Merkel] wird Europa verändern u. dessen Rolle in der Welt. Das ist eine wirkliche Zeitenwende.“ Václav Klaus, „Die Welt“, 20.9.2015: „Warum ist das so? Ich möchte hier meinen Kollegen Jiri Weigl zitieren, der annimmt, es ist gerade d. Sinn u. Zweck einer solchen ‚Willkommenspolitik‘, d. Zusammenhalt d. bestehenden Gesellschaften Europas nachhaltig zu zerstören. Denn nur auf deren Trümmern können diese Politiker ihr ‚neues Europa‘ aufbauen – natürlich ohne uns, ohne diejenigen, die mit d. bestehenden Europa zufrieden sind. Aus d. Migranten sollten d. ersten ‚Angehörigen d. erträumten europäischen Nation‘ werden, so Weigl. Diese haben keinerlei Bindung…“ Bassam Tibi, 30.1.2018, Basler Zeitung:„Über das Asylrecht zugewanderte Muslime bringen die Probleme ihrer Länder mit nach Europa, und die Europäer verbieten sich eine offene Diskussion hierüber."
Kommentar 966:
Daniel schreibt am 12.07.2020, 14:52 Uhr :
Interessant ist das Zitat von John Swinton (1829-1901), amerikanischer Journalist, über Journalisten.

[Zitat Eingefügt vom Blogbetreiber]
“. . .Die Aufgabe der Journalisten ist es, die Wahrheit zu zerstören, gerade heraus zu lügen, zu verdrehen, zu verunglimpfen, vor den Füssen des Mammons zu kuschen und sein Land und seine Rasse um sein tägliches Brot zu verkaufen. Sie wissen es und ich weiss es. . .”

Sonntag, 12. Juli 2020

Bodo Schiffmann - Corona und Afrika und Amerika

Heute mal ein Blick auf die Zahlen


Alles Ausser Mainstream Dr. Bodo Schiffmann

Im Mainstream liest man, dass die Pandemie in Afrika außer Kontrolle ist, in Amerika ebenfalls - aber stimmt das? - Ein Blick auf die Zahlen zeigt hier anderes.

Rubikon - Der Corona-Missionar

Christian Drosten und George W. Bush haben vieles gemeinsam — vor allem ein starkes Sendungsbewusstsein und massiven Glaubenseifer.
von Peter Frey

Im März des Jahres 2020 wurde ein gewisser Christian Drosten zum Starberater der Bundesregierung, ja zum Meinungsformer einer ganzen Bevölkerung. Dabei schlug dieser Mann so einige Kapriolen in der Abfolge seiner Ratschläge. Abgesehen davon, dass er sich offenbar schon immer gern selbst inszeniert hat, sind einige seiner spontanen Wendungen einer genaueren Untersuchung wert. Denn ob diese häufigen Meinungswechsel in den Gedanken des Christian Drosten seinem freien Willen entspringen, darf schwer bezweifelt werden.


Es ist natürlich ein weitgespannter Bogen, wenn man die Verbindung
eines deutschen Virologen zu einem ehemaligen US-Präsidenten herstellt. Doch neben der Tatsache, dass Drostens Karriere bereits zu Bush Juniors Zeiten einen steilen Aufstieg nahm, werden wir im Weiteren eine gewisse Verwandtschaft in den Persönlichkeiten der beiden Männer entdecken können. Diese Verwandtschaft ist es auch, was solche Menschen für „Gestalter“ äußerst interessant, weil gut verwendbar erscheinen lässt. Damit zusammenhängend möchte im Folgenden an einem ganz speziellen Beispiel aufgezeigt werden, wie sich Menschen auf die gleiche Art und Weise benutzen und manipulieren lassen, so wie sie diese Mechanismen ihrerseits an anderen Menschen anwenden.

George W. Bush ist überzeugter Methodist. Der Methodismus ist ein Zweig der christlich-evangelischen Kirche und hat seine Wurzeln im England des 19. Jahrhunderts (1). Ein deutscher Methodist hat das Wesen des aus England und den USA nach Deutschland gekommenen Methodismus so beschrieben:

„Die von (John) Wesley angestoßene Erweckungsbewegung breitete sich dann zunächst vor allem in den USA aus. Als die ersten Methodisten nach Deutschland kamen, sei deren Verhalten ‚aus heutiger Sicht schon ein bisschen arrogant gewesen‘, sagt Pastor Jahreiß. Viele Methodisten hätten in der Anfangszeit gedacht, sie seien die besseren Christen“ (2).

Dieser im angloamerikanischen Raum herrschende Methodismus ist durch einen starken Drang zur Missionierung geprägt. Die tiefgläubigen Mitglieder sehen sich gewissermaßen als Sendboten der Wahrheit. Gläubige, deren Glauben solchermaßen fremdbestimmt ist, also nicht dem eigenen freien Denken entspringt, tragen sozusagen gelernte Wahrheiten weiter, und das mit einer starken moralischen Attitüde. Dieser, von ihnen angenommene Glaube, gibt diesen Menschen im Selbstverständnis erst ihren Wert, erfüllt sie mit dem Status des Besonderen, verleiht ihnen das Gefühl, elitär zu sein.

George W. Bush hat diese Rolle, von Gott beauftragt worden zu sein, um die Botschaften der „einzigartigen Nation“ mit Feuer und Schwert in alle Welt zu tragen, vorbildlich ausgefüllt. In dieser Rolle als Botschafter der Guten im Kampf gegen das Böse, war er reinen Herzens, als er die Kriege gegen Afghanistan und den Irak lostrat (3, 4, 5).

Bei Christian Drosten liegt der Glaube, Botschafter zu sein, natürlich etwas anders. Aber die Rolle eines Botschafters, eines wichtigen und gefeierten Boten von bedeutungsschweren Nachrichten, füllt er mit großer Hingabe aus. Seine Religion, die ihn dabei trägt, ist die der Virologie. Drosten erweckt jedoch, nicht erst in diesen Tagen, zudem den Eindruck, die Welt verstanden zu haben, weil er ein gefeierter Virologe ist. Wohl auch, da ihm das aus jenen Kreisen, die ihn feiern, so wiederholt bestätigt wird. Seit 20 Jahren wird dieses Selbstverständnis von außen sorgfältig gepflegt: Er bekommt die große Bühne und wird mit Auszeichnungen überhäuft. Aber gerade auf dieser Bühne zeigt sich für jeden kritischen Beobachter auch die Überforderung, ja das Versagen des Christian Drosten. Über den Punkt, das für sich selbst kritisch zu reflektieren, scheint er lange hinweg zu sein.
Die Eingebungen des George W. Bush
Als Bush Junior den vorherigen US-Präsidenten Bill Clinton im Amt ablöste, hatten einflussreiche „Gestalter“ der US-Politik längst über einen grundlegenden Wandel im geostrategischen Auftreten der Vereinigten Staaten von Amerika nachgedacht und entschieden. Ihnen schien Bush ganz offensichtlich geeignet, operativ das umzusetzen, was sie in den mächtigen Denkfabriken der USA, wie dem American Enterprise Institute (AEI) ausgeknobelt hatten. Dort, im AEI, hatte sich in den 1990er Jahren auch das PNAC, das Project for a New American Century (Projekt für ein neues Amerikanisches Jahrhundert) gegründet.

Spätestens seit dem Jahr 2000 befasste sich das PNAC in einem Grundsatzdokument auch mit dem Drosten‘schen Steckenpferd: den Viren (und Bakterien), allerdings unter dem Dach der Bekämpfung des Bioterrorismus. Ja mehr noch, es fasste seinerseits die Nutzung von Mikroben als biologische Waffen ins Auge, freilich „nur“ zur „Wiederherstellung der Verteidigungsfähigkeit“ (Rebuilding America's Defenses ― Strategy, Forces and Resources For a New Century). Der „Krieg gegen den Terror“ wurde damals zum übergeordneten und alles bestimmenden Mantra der US-Politik und in seinem Rahmen gilt bis heute das als gut, was gegen das Böse ist. Zeitzeugen erinnern sich vielleicht noch daran, wie man dem Irak ― Anfang der 2000er-Jahre, bevor man das Land überfiel ― mit riesigem propagandistischen Aufwand vorwarf, an Biowaffen zu forschen (6). So lesen wir im erwähnten Dokument des PNAC:

„(...) eine fortgeschrittene Art biologischer Kriegführung, die auf bestimmte Genotypen ‚zielen‘ kann, könnte die biologische Kriegführung aus dem Terrorbereich in ein nützliches Werkzeug überführen“ (7).
Das Dokument lässt ahnen, wie es um die Denkweise der Ersteller bestellt war und ist. Sie sind nicht nur pathologisch in ihrem Allmachtswahn. Das PNAC forderte unverhohlen „Amerikas globale Führerschaft“.
Aber genauso war es um deren Ängste bestellt, die doch nicht mehr und nicht weniger darstellten, als die Projektion ihrer eigenen Denkmuster (8, 9). Eine solch hässliche Kombination erzeugt und verstärkt den Drang zur allumfassenden Kontrolle, was wiederum der eher profanen Gier kapitalistischer Profiteure in die Karten spielt. Schon immer waren Kriege auch und vor allem Geschäftsmodelle.

In diese Atmosphäre fielen die Ereignisse des 11. September 2001. Der einzigartige Einsturz dreier Hochhäuser im freien Fall löste alle Bremsen, welche bis dahin die einflussreichen Verfechter des PNAC an der Umsetzung ihrer Pläne gehindert hatten. In der unaufhörlich gespeisten globalen Angst solidarisierte sich die ganze Welt, und ganz bemerkenswerterweise ― so wie in den Tagen der „Coronakrise“ ― auch Staaten wie Russland, China und Syrien mit den USA. Fortan fanden sich PNAC-Mitglieder in einflussreichen Positionen innerhalb der Bush-Administration wieder (10).

Ein sich als Missionar fühlender George W. Bush war somit ausreichend mit jenen Grundbefindlichkeiten versehen, die ihn empfänglich für weitere, dies befördernde Botschaften machten. In jener Situation bekam er 2005 „zufällig“ das gerade erschienene Buch „The Great Influenza“ von John Barry in die Hände, das sich mit der Spanischen Grippe (1918/19) befasst (11). In Bush wurden durch die Lektüre die gewünschten Befürchtungen geweckt, dass eine grassierende Epidemie die Bevölkerung der USA dahinraffen könnte, was er in einer Rede vor dem Nationalen Gesundheitsinstitut der USA vortrug (12).

Zwecks Erstellung geeigneter Konzepte zur Lösung dieser Probleme, mit denen Bush konfrontiert wurde, empfahl man ihm zwei Personen: Richard Hatchett und Carter Mecher. Weder der eine noch der andere waren zuvor auf dem Fachgebiet der Epidemiologie tätig gewesen. Im Beraterstab von Bush war Hatchett, ein Onkologe, zum Experten für Biowaffenschutz bestellt worden. Mechers Tätigkeitsfeld lag im Bereich der Intensivmedizin und der Betreuung von Veteranen des US-Militärs. Rajeev Venkayya, ein weiterer Bush-Berater, beschrieb die beiden „Auserwählten“ später als „strategische, unkonventionelle Denker“. Letztlich wurde das entstehende Projekt durch das Pentagon betreut, unter anderem durch einen gewissen ― den Namen merken wir uns ― Howard Markel (13).

Richard J. Hatchett und Carter Mecher erarbeiteten noch im Jahre 2005 ein Konzept zur Bekämpfung von Epidemien für den US-Präsidenten — und auch sie tauchten tief in die Geschichte ein, um Anleihen bei der Spanischen Grippe zu nehmen. Praktischerweise bedienten sie sich dabei eines Highschool ― Forschungsprojektes der 14-jährigen Tochter eines mexikanischen Wissenschaftlers an den Sandia National Laboratories (14). Diese hatte Quarantänemaßnahmen in Städten der USA zu Zeiten der Spanischen Grippe analysiert und den Schluss gezogen, dass diese Maßnahmen damals eine große Anzahl von Todesopfern vermieden hätten (15).

Daraus ableitend, machten Hatchett und Mecher die großflächige Durchsetzung von Maßnahmen sozialer Distanzierung (Social Distancing) zu den Kernelementen des Dokuments. Das Ganze titelte unter Nichtmedizinische Intervention (Nonpharmaceutical interventions). So wie die einbezogene Praxisarbeit der Schülerin, beruhte auch Hatchetts Arbeit auf Annahmen, gewonnen aus mathematischen Modellen, und erfüllte keineswegs die Ansprüche von Wissenschaftlichkeit (16). Die Effektivität von breitflächig durchgesetzter Isolation und Quarantäne ist niemals bewiesen worden ― übrigens auch nicht im Frühjahr 2020, als man eine „Coronakrise“ ausrief (17).

Obwohl verschiedene Wissenschaftler gegen die Einführung einer solchen ― wissenschaftlich nicht bewiesenen und statt dessen modellorientierten ― Doktrin zur Seuchenbekämpfung opponierten, wurde das Konzept der Nonpharmaceutical Interventions schließlich im Februar 2007 in das Regelwerk der CDC, der Nationalen Seuchenbehörde der USA (Center for Disease Control and Prevention) als verbindlich aufgenommen (18, 19, 20). Das wird im Verlauf dieser Abhandlung noch mal eine Rolle spielen.

Das Problem bestand bereits damals darin, dass damit unter dem Vorwand der Seuchenbekämpfung ein weiterer starker Hebel im Gesetzeswerk verankert wurde, der die Aushöhlung des Rechtsstaates in den USA vorantrieb, welcher seit 2001 durch den nachfolgend immer weiter verschärften Patriot Act eingeleitet worden war (21)!

Was wir bei dem Ganzen aber nicht vergessen wollen: Jener Richard Hatchett ist seit dem Jahre 2017 Direktor der CEPI (Coalition for Epidemic Preparedness Innovations). Die CEPI ― unter anderem gegründet von der Bill & Melinda Gates Foundation, dem Wellcome Trust und dem Weltwirtschaftsforum von Davos, zudem unterstützt von den führenden westlichen Staaten und der Europäischen Kommission ― kooperiert eng mit den großen Pharmakonzernen, insbesondere deren Impfsparten, und betreibt unter dem Deckmantel der Philanthropie ziemlich unverhüllt Lobbyarbeit für diese Konzerne (22, 23).

Kaum zwei Jahre nach Einführung wurde das Regelwerk der Nonpharmaceutical Interventions von der CDC auch schon erstmals angewendet — wohlgemerkt bei einer Pandemie, die im eigentlichen Sinne keine war (24). Denn im Jahre 2009, nach einem vermehrten Registrieren von Infektionen mit dem Schweinegrippevirus, hatte nämlich die Weltgesundheitsorganisation WHO (World Health Organisation) die Pandemiedefinitionen geändert. Eines der wesentlichen Charakteristika von Pandemien ― eine „beträchtliche Zahl von Toten und Erkrankten“ (25) ― war stillschweigend aus der Definition entfernt worden (26).

Fragt sich nun, was das mit Christian Drosten zu tun hat.
Frau Kaisers wissenschaftliches Papier
Noch am 11. März des Jahres 2020 hatte sich der Virologe Christian Drosten ― auch hier übergriffig als Politikberater spreizend ― ablehnend zu Schulschließungen geäußert: „Das bringt nicht so viel“ (27). Doch geschah am gleichen Tag noch etwas anderes: Die WHO erklärte nämlich den „Ausbruch des Coronavirus“ zu einer Pandemie. Wider besseres Wissens ― wie Monate später allgemein bekannt wurde ― erklärte der WHO-Regionaldirektor Hans Henri Kluge am Folgetag, es sei „mit einem weiteren Anstieg der Fallzahlen zu rechnen“ (28).

Zumindest die für Deutschland zur Verfügung stehenden Daten aus dem Robert Koch-Institut (RKI) zeigten jedoch Mitte März ― so zweifelhaft auch die zugrunde liegenden Tests sein mögen —, dass kein Anstieg mehr in der relativen Häufigkeit von Positivtests feststellbar war (29, 30, 31). Die absolute Zahl der Fälle stieg freilich fortan tatsächlich, was sich jedoch einzig auf das massiv gesteigerte Testvolumen zurückführen ließ.

In jenen Tagen war Christian Drosten bereits der gefeierte Botschafter eines angeblich glaubwürdigen Wissenschaftsjournalismus, obwohl er sich bereits zehn Jahre zuvor diesbezüglich ein Armutszeugnis ausgestellt hatte. Rief er doch damals Angst und Hysterie auf den Plan und forderte unverblümt ein Durchimpfen der Bevölkerung gegen die Schweinegrippe. Der Bankrott-Journalismus der ARD hat kritische Perspektiven auf so ein Handeln schon lange nicht mehr auf dem Plan. Präsentierte sich doch Drosten ― ganz wie ein Jahrzehnt zuvor ― auf dem NDR-Podcast völlig unkritischen ARD-Journalisten, aber vor allem einem Millionenpublikum, um so ungehindert Meinungsmache zu betreiben (32, 33).

Wie gesagt waren Schulschließungen am 11. März 2020 für den Star-Virologen keine tauglichen Mittel zur „Bekämpfung des Virus“. Einen Tag später ― im vertrauensvollen Gespräch mit Anja Martini vom NDR ― durften dann alle Zuhörer die ihm widerfahrene Erleuchtung zu ihrer eigenen werden lassen. Machen wir das an einigen Auszügen aus dem Interview lebendig (34). Seine Fähigkeiten als Virologe stelle ich nicht infrage, aber seine Inkompetenz darüber hinaus strahlt uns schon gleich am Anfang des Gesprächs entgegen, als ihn die Interviewerin fragt, was er davon halte, dass US-Präsident Trump die Grenzen für Europäer geschlossen hat. Die Begründung zeigt, dass Drosten offenbar keine Ahnung über Sinn und Unsinn von Tests in großen, heterogenen Populationen hat:

„Was er da macht (US-Präsident Trump) ist irgendeine Art von Informationspolitik, die keiner Grundlage entspricht. Es ist ja klar, dass die Vereinigten Staaten viel zu spät angefangen haben, zu testen. Und deswegen jetzt gar nicht wissen, wie viel sie an Fällen im Land haben. (...) Das Virus ist schon überall, schon längst. Aber man kann das nicht in breiter Fläche nachweisen. Das liegt daran, dass es da regulative Hürden gegeben hat, in den USA, im Aufbau von Testkapazitäten. (...) Und so kann er (Trump) ja jetzt leicht auf die Europäer zeigen, bei denen sich bereits jetzt hohe Fallzahlen durch konsequente Testungen herausgestellt haben“ (34i).

Als ob bloßes, massenweises Testen einigermaßen verlässliche Daten zur Verbreitung eines Virus in der Bevölkerung liefern würde. Bis heute lassen sich auch in Deutschland nur grobe Annahmen zur Verbreitung des Coronavirus machen, weil die dafür geeigneten repräsentativen Tests (Baseline-Studien) eben bis zum heutigen Tage auf sich warten lassen. „Konsequente Testungen“ sind laut Drosten ein Mittel, um Fallzahlen zu ermitteln. So viel Unbedarftheit ist einfach unglaublich, auch wenn er kein Epidemiologe ist. Die NDR-Reporterin ist auch nicht in der Lage, solch eine katastrophale Fehleinschätzung zu hinterfragen, und reicht damit Drostens Botschaften wohlwollend an ein Millionenpublikum weiter, und der Star-Virologe kann einfach nicht anders, als seinen Unsinn zu wiederholen:

„Was da die USA machen, mit einer Einreisebeschränkung aus Europa, ist überhaupt nicht zielführend. Wir haben sicherlich hier in Europa nicht mehr Fälle als in USA. Wenn man richtig testen würde, würde man sehen, dass die USA natürlich schon längst sehr viele Fälle haben“ (34ii).

Drosten tat an diesem 12. März so, als ob bekannt wäre, wie viele Menschen mit dem „neuartigen Virus“ es in Deutschland gebe und man daraus ein „Flatten the Curve“, ein Abflachen des Anstiegs von Infektionszahlen ermitteln oder gar deren Verlauf planen könnte. Weder das eine noch das andere ist zutreffend:

„Wir wollen natürlich alle, dass die Infektionswelle sich abflacht und in die Länge zieht (sogenanntes ‚Flatten the Curve‘)“ (34iii).

Unzählige Wissenschaftler, ja „ganz normale Menschen“ haben seit Monaten Baseline-Studien gefordert, um eben dieses Manko an Informationen aus der Welt zu schaffen.

Ein Christian Drosten, der ständig so tut, als würde er nur als Virologe auftreten, hat zwar zum Thema Tests immer und immer wieder seinen Senf dazu gegeben, aber die Binsenweisheit zur Notwendigkeit repräsentativer Tests kam ihm dabei nie über die Lippen.
Eher machte er ― schön im Bunde mit den Massenmedien ― Ansätze solcher Studien, wie die seines Kollegen Hendrik Streeck, madig (35). Da darf er sich nicht beschweren, wenn Leute skeptisch werden und auf seine seit Jahrzehnten bestehenden, engen Verbindungen zur Firma TIB-MOLBIOL verweisen, die scheinbar recht gut am Verkauf von PCR-Testkits verdient (36, 37).

Doch die brisante „Wendung“ in der Einstellung des Christian Drosten war an diesem Tag eine andere:

„Da gibt es wohl eine Kollegin aus den USA, die ist deutschstämmig wohl, Anna Kaiser heißt die. Die hat mir geschrieben. Hat mir'n sehr wertvolles wissenschaftliches Paper, also einen Artikel gestern Abend zugeschickt, den ich nicht kannte. Und da geht es um die Spanische Grippe und um eine Analyse von Maßnahmen nichtpharmazeutischer Art (...) in 43 Städten in den USA. Und das ist eine Literaturauswertung. Da geht es darum, was ist in diesen Städten eigentlich passiert, in Form von Sterblichkeit, nachdem man unterschiedliche Maßnahmen gemacht hat“ (34iv).

Also: Einen Tag zuvor hatte die WHO eine Pandemie ausgerufen und just an diesem, dem Folgetag stand eine Konferenz der Ministerpräsidenten der Länder mit der Bundeskanzlerin und dem Führungspersonal von RKI und Charité an, zu der Christian Drosten mit eingeladen worden war. Zudem tagten am selben Tag die Kultusminister der Länder. Kernthema und damit Weichenstellung hin zu umfassenden Notverordnungsmaßnahmen, waren die Schulschließungen. Und eben an diesem Tage wurde Christian Drosten erleuchtet. Mich interessiert wirklich brennend, wer Frau Kaiser ist und wer diese beauftragt hat, dem Star-Virologen Christian Drosten mal so einen Artikel zuzuschicken.

Was das für ein Artikel ist, der da Herrn Drosten so umgehauen hat, kommt gleich zur Sprache. Vielleicht gibt es ja Frau Kaiser auch nur in seinem Hirn. Aber schauen Sie, liebe Leser, wie dieser Mann, ein Virologe, nach einer Nacht des Umdenkens aktiv Meinungsmache betreibt — eine Meinungsmache, die er in der Konferenz mit den Ministerpräsidenten fortführen und die entscheidende Konsequenzen haben wird (Hervorhebungen durch Autor):

„Und die Konsequenz des Papers (Papiers) ist, es nützt extrem viel, zwei oder mehr Maßnahmen zu kombinieren: Veranstaltungsstopp und Schulschließungen in Kombination sind extrem effizient. Vor allem dann, wenn man das mehr als vier Wochen durchhält. Und dann: Je früher, desto besser. Sodass man also wirklich sagen kann: (US-)amerikanische Städte zur Zeit der Spanischen Grippe haben am meisten davon profitiert, wenn der Bürgermeister ganz schnell gesagt hat, alle Schulen zu, keine Veranstaltungen mehr, und zwar sofort. Das müssen wir sehr ernst nehmen (sic!) und die Kollegin hat mir da auch ein paar Argumente mit dazu geschrieben, die ich auch sehr ernst nehme, und die ich sofort verstehe, wie zum Beispiel, dass in Sozialen Netzwerken Schüler Brückenfunktionen ausüben zwischen Altersgruppen ...“ (34v).

Nicht nur, dass Drosten hier Vorschläge macht. Nein, er tut es eindringlich, sich wiederholend. Er beschwört eine sofortige Umsetzung und das Stunden vor seiner Teilnahme am bedeutungsschweren Treffen mit den Ministerpräsidenten. Er betreibt eindeutig Politik und lehnt sich bis zu den Füßen aus dem Fenster der Virologie heraus, übergriffig und anmaßend.
Mir mag bitte keiner ausreden, dass Christian Drosten als wissendes oder unwissendes U-Boot ― und mit seinen narzisstischen Gaben dafür bestens geeignet ― Auftragsarbeit betrieben hat.
Wenig später also war Christian Drosten Teilnehmer der oben erwähnten Veranstaltung, neben ihm der Leiter des RKI Lothar Wieler und der Charité-Vorstand Heyo Kroemer. Allein diese Besetzung, ausgesucht um weitreichende politische Entscheidungen unter Umgehung von Bevölkerung und Parlamenten voranzutreiben, muss beunruhigen (38). In dieser Runde plapperte ― der vermeintlich absolut unpolitische ― Christian Drosten über seine neuesten Erkenntnisse. Erkenntnisse, die er gerade einmal vor wenigen Stunden, aus einem zugesteckten „Paper“ gewonnen hatte.
Nichts weiter als Studien, die in keiner Weise wissenschaftlichen Prüfungen standgehalten hätten und damit als politische Handlungsanweisung einfach nur abenteuerlichen Charakter haben mussten.
Entsprechend erstaunt waren die Ministerpräsidenten, als ihnen Drosten ― dabei ganz offen auf das Papier der US-Kollegin verweisend ― seinen plötzlichen Sinneswandel vortrug. Ausgenommen der bayerische Scharfmacher Markus Söder war nämlich bis zu diesem Zeitpunkt Einigkeit dahingehend zu erkennen, dass Schulschließungen kein akzeptabler Weg zur Bewältigung der von der WHO gerade ausgerufenen Pandemie sein konnten. Söders und Drostens Vorpreschen wurde offenbar von der Kanzlerin unterstützt. Die (anderen) Ministerpräsidenten kamen in Rechtfertigungsnöte und knickten ein (39, 40).

An eben diesem Tag erschien außerdem ein Artikel auf der Online-Präsenz der ARD-Tagesschau, in welcher Bill Gates mit den folgenden Worten ― die in eine düstere Welt des „Weltverbesserers“ blicken lassen ― zitiert wurde:

„Die Welt muss sich auf Pandemien in derselben Art und Weise vorbereiten, wie sie sich auf einen Krieg vorbereitet“ (41).

Ob Drostens Kollegin Frau Kaiser fiktiv ist oder nicht, ist unerheblich. Vielleicht war es auch ein Herr König. Aber dass Drosten das ihn so beeindruckende Dokument aus Kreisen, die derzeit am ganz großen Rad gesellschaftlicher Prozesse drehen, lanciert wurde, ist für den Autor sicher. Bleibt noch die Frage nach dem Dokument selbst. In der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ) gibt es dazu einen interessanten Artikel. Erschienen Ende April des Jahres, als es darum ging, der verängstigten Bevölkerung den imaginären Horror einer „zweiten Welle“ (die „erste Welle“ muss keiner fürchten, sie kam nicht und sie wird nicht kommen) in die Hirne zu blasen (42), verweist das Blatt auf zwei Studien, die in einem engen Zusammenhang stehen. Um nicht den Faden zu verlieren, müssen wir uns wieder an den ersten Teil des Artikels erinnern, jenen Teil in dem es um die Politik des eher ferngesteuerten George W. Bush ging.

Drosten zugesteckt wurde der Artikel Nonpharmaceutical Interventions Implemented by US Cities During the 1918-1919 Influenza Pandemic, der unter Federführung von Howard Markel im Jahre 2006 entstand (43). Das war eben jene, weiter oben beschriebene Zeit, in der Bush Junior ― ganz wie gewünscht ― dringend auf Maßnahmen zum Schutz der Bevölkerung vor Epidemien drängte ― und diese auch mit deren gesetzlicher Verankerung in den Maßnahmekatalogen der CDC bekam. Howard Markel gehörte allerdings zum Forschungsteam des Pentagons, das sich angelegentlich um die Sorgen des damaligen, missionierenden US-Präsidenten kümmerte beziehungsweise diesen überhaupt erst auf die „richtigen“ Probleme stieß (44).

Das andere Dokument ist jenes, welches die Berater Richard Hatchett und Carter Mecher ― ebenfalls im Pentagon rekrutiert ― für Bush erstellten (45). Beiden Dokumenten gleich war die Argumentation, dass Quarantänemaßnahmen während der Spanischen Grippe Todesopfer verhindert hätten. Eine Betrachtung der Verhältnismäßigkeit insofern, dass die damaligen Maßnahmen eher zusätzliche Todesopfer gefordert haben könnten, wurde nicht in Erwägung gezogen. Sollte es auch nicht, denn es waren schließlich Auftragsarbeiten jenes Machtzirkels aus dem Umkreis von PNAC, die dafür gedacht waren, handfeste Politik umsetzen zu helfen.

Zur Ehrenrettung des Christian Drosten möchte ich nicht ausschließen, dass der Mann bereits vor einiger Zeit „den Absprung“ verpasst hat und nun so tief im Schlamassel von Netzwerken der Macht steckt, die fest auf seine Zuverlässigkeit bauen, dass ein Zurück nur unter großen Opfern für ihn möglich wäre. Wobei ich unter Opfern durchaus mehr verstehe, als den klassischen Fall von der Karriereleiter.

Bitte bleiben Sie schön aufmerksam.

Quellen und Anmerkungen:
  1. https://de.wikipedia.org/wiki/Methodistische_und_Wesleyanische_Kirchen#Bekannte_Methodisten; abgerufen: 26. Juni 2020.
  2. 30. September 2012; Daniel Staffen-Quandt; Anders evangelisch ― Methodistische Christen in Deutschland; https://www.evangelisch.de/inhalte/8761/30-09-2012/anders-evangelisch-methodistische-christen-deutschland
  3. 08. Oktober 2005; dpa; Bush soll Befehl von Gott zum Irak-Krieg erhalten haben; https://www.welt.de/print-welt/article169709/Bush-soll-Befehl-von-Gott-zum-Irak-Krieg-erhalten-haben.html
  4. 23. März 2003; Der Stern; Jan-Christoph Wiechmann; Gottes ergebener Krieger; https://www.stern.de/politik/ausland/george-w--bush-gottes-ergebener-krieger-3346634.html
  5. 29. Mai 2004; Der Tagesspiegel; „Bush glaubt, er sei vom Himmel berufen“; https://www.tagesspiegel.de/politik/bush-glaubt-er-sei-vom-himmel-berufen/519772.html
  6. 04. März 2003; Jochen Bölsche; Der Krieg, der aus dem Think Tank kam; https://www.spiegel.de/politik/ausland/bushs-masterplan-der-krieg-der-aus-dem-think-tank-kam-a-238643.html; Es ist eine bemerkenswerte Parallelität der Ereignisse, dass im Jahre 2003 die erste SARS-Hysterie mit einer geschürten Angst vor irakischen biologischen Waffen zusammenfiel und dies in den Krieg gegen den Irak mündete.
  7. 2000; PNAC; Rebuilding America's Defenses ― Strategy, Forces and Resources For a New Century; http://web.archive.org/web/20090305050227/http://www.newamericancentury.org/RebuildingAmericasDefenses.pdf; Seite 60.
  8. 09. Dezember 2003; Der Spiegel; Marc Pitzke; Die tödliche Spur des Papiers; https://www.spiegel.de/panorama/anthrax-terror-die-toedliche-spur-des-papiers-a-277455.html
  9. Portal des American Enterprise Institutes; https://www.aei.org/terrorism/; aufgerufen: 26. Juni 2020.
  10. Sourcewatch; Project for the New American Century; https://www.sourcewatch.org/index.php/Project_for_the_New_American_Century; abgerufen: 26. Juni 2020. Prominente Vertreter im PNAC waren zum Beispiel: Richard Perle, Donald Rumsfeld, John Bolton, Paul Wolfowitz, Elliot Abrams, Robert Kagan und Dick Cheney.
  11. 18. Mai 2020; Bill Gates; This book taught me a lot about the Spanish Flu; https://www.gatesnotes.com/Books/The-Great-Influenza; Nicht überraschend bewarb Bill Gates auf seinem Blog GatesNotes John Barrys Buch über die Spanische Grippe geradezu überschwänglich. Dass die vielen Toten, welche der Pandemie zugeschrieben werden, möglicherweise auch Opfer von Luftverschmutzung, Kriegstraumata, Stress, Unterversorgung, katastrophaler Hygiene und massenweisem Impfen zuzuschreiben sind: Zu solch einer Komplexität im Denken ist der angebliche Wohltäter offenbar nicht fähig.
  12. 22. April 2020; Chicago Tribune; Eric Lipton, Jennifer Steinhauer; How social distancing became the heart of the national playbook for responding to a pandemic is one of the untold stories of the coronavirus crisis; https://www.chicagotribune.com/coronavirus/ct-nw-nyt-social-distancing-coronavirus-20200422-fmn6ottz65gz7h2bo634be3f5u-story.html;
  13. Ebenda (14)
  14. 16. Juni 2020; The Richmond Observer; Lindsay Marchello; „Socal distancing“ becomes signatur phrase of pandemic; https://www.richmondobserver.com/national-news/item/8730-social-distancing-becomes-signature-phrase-of-pandemic.html
  15. Siehe (12)
  16. 14. Februar 2007; Richard J. Hatchett, Carter E. Mecher, Marc Lipsitch; Public health interventions and epidemic intensity during the 1918 influenza pandemic; https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC1849867/; siehe auch: National Academy of Scienses of the United States, https://www.pnas.org/content/104/18/7582
  17. 15. Mai 2020; Science; Benjamin F. Maier, Dirk Brockmann; Effective containment explains subexponential growth in recent confirmed COVID-19 cases in China; https://science.sciencemag.org/content/368/6492/742
  18. 28. April 2020; Thierry Meyssan; Covid-19 und die rote Morgendämmerung; https://www.voltairenet.org/article209794.html
  19. CDC; Nonpharmaceutical Interventions (NPIs); https://www.cdc.gov/nonpharmaceutical-interventions/; zuletzt abgerufen: 26. Juni 2020.
  20. 2006; US Library of Medicine; Nonpharmaceutical Interventions for Pandemic Influenza, International Measures; https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3291414/
  21. 26. Oktober 2011; das Dossier; Roberto de Lapuente; Der Tag der unser Leben veränderte; http://dasdossier.de/magazin/macht/sicherheit-kontrolle/der-tag-der-unser-leben-veraenderte
  22. CEPI; Richard Hatchett, Chief Executive Officer; https://cepi.net/about/whoweare/; zuletzt abgerufen: 26. Juni 2020.
  23. 23. Juni 2020; vfa ― Die forschenden Pharmaunternehmen; Impfstoffe zum Schutz vor Covid-19, der neuen Coronavirus-Infektion; https://www.vfa.de/de/arzneimittel-forschung/woran-wir-forschen/impfstoffe-zum-schutz-vor-coronavirus-2019-ncov
  24. Siehe (14)
  25. 2006; World Health Organization: Pandemic preparedness, http://web.archive.org/web/20061230201645/www.who.int/csr/disease/influenza/pandemic/en/print.html
  26. 18. Juni 2010; arznei-telegramm; Die gesponserte Pandemie ― Die WHO und die Schweinegrippe; https://www.arznei-telegramm.de/html/2010_06/1006059_01.html
  27. 19. Juni 2020; Der Spiegel; Annette Großbongardt, Julia Amalia Heyer, Lydia Rosenfelder; Der Drosten-Schwenk und seine Folgen; https://www.spiegel.de/politik/deutschland/corona-schulschliessung-rekonstruiert-der-drosten-effekt-und-seine-folgen-a-00000000-0002-0001-0000-000171667043
  28. 12. März 2020; WHO erklärt COVID-19 Ausbruch zur Pandemie; https://www.euro.who.int/de/health-topics/health-emergencies/coronavirus-covid-19/news/news/2020/3/who-announces-covid-19-outbreak-a-pandemic
  29. 21. April 2020; Multipolar; Paul Schreyer; „Die Maßnahmen wirken”; https://multipolar-magazin.de/artikel/die-massnahmen-wirken
  30. Robert-Koch-Institut (RKI); Influenza-Bericht; Kalenderwoche 16 in 2020; Abb.1; ILI-Raten 2016-2020; https://influenza.rki.de/Wochenberichte/2019_2020/2020-16.pdf
  31. Robert Koch-Institut (RKI); Influenza-Bericht, KW 16 in 2020; Abb. 4: SARI-Fälle; https://influenza.rki.de/Wochenberichte/2019_2020/2020-16.pdf
  32. 17. Mai 2010; „Die Welle hat begonnen”; https://www.sueddeutsche.de/wissen/schweinegrippe-die-welle-hat-begonnen-1.140006
  33. 30.04.2009; Alison Abbott; German virologists race for swine flu test; https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC7095450/
  34. 12. März 2020; NDR-Info, Anja Martini im Gespräch mit Christian Drosten;
  35. Schulen schließen und Gemeinden unterstützen; https://www.ndr.de/nachrichten/info/12-Schulen-schliessen-und-Gemeinden-unterstuetzen,audio652058.html
  36. 10. April 2020; Zeit Online; Florian Schumann, Dagny Lüdemann; Kritik an Corona-Studie aus Heinsberg; https://www.zeit.de/wissen/gesundheit/2020-04/heinsberg-studie-coronavirus-hendrik-streeck-storymachine-kai-diekmann/komplettansicht
  37. 20. Juni 2020; Drosten-Landt-Connection: Geld scheffeln mit Pandemien (I); http://www.corodok.de/wp-content/uploads/2020/06/Drosten-Landt-Connection-Geld-scheffeln-mit-Pandemien.pdf
  38. 27. Juni 2020; Rubikon; Erik R. Fisch, Jens Wernicke; Der Goldjunge; https://www.rubikon.news/artikel/der-goldjunge
  39. 20. Juni 2020; Der Spiegel, Screenshot bei Twitter; Verhängnisvolle Dynamik; https://twitter.com/o_tedesco/status/1274672427713335296/photo/1
  40. Ebenda.
  41. Merkur; Katarina Amtmann; Heikler Corona-Bericht über plötzlichen Sinneswandel vor Merkel-Treffen: Jetzt schlägt Drosten gegen den Spiegel zurück; https://www.merkur.de/politik/coronavirus-deutschland-drosten-virologe-kanzlerin-merkel-schulen-kinder-laschet-soeder-nrw-bayern-zr-13805799.html
  42. 12. März 2020; ARD; Georg Mascolo; Ein bisher unbekannter Stresstest; https://www.tagesschau.de/investigativ/ndr-wdr/corona-krisenstaebe-101.html
  43. 28.April 2020; FAZ; Sibylle Anderl; Das Risiko der zweiten Welle; https://www.faz.net/aktuell/politik/inland/verlauf-der-corona-pandemie-das-risiko-der-zweiten-welle-16744771.html?GEPC=s3&premium=0x59dd9651e37482178159e108554d9cd7; Es hat geradezu etwas von Unverschämtheit, wie die Autoren des FAZ-Artikels diese Pentagon-Auftragsarbeiten benutzten, um die Hypothese der „Flatten the Curve“ wie auch den Unsinn einer gar nicht möglichen „zweiten Welle“ herbeizureden. Regelrecht impertinent wurde der Leser darauf gestoßen, dass sich mit jeder „Lockerung der Maßnahmen“ die Verstorbenenzahlen sofort erhöhen würden. Dies lässt sich nur noch als Propaganda begreifen.
  44. 08. August 2007; Howard Markel; Nonpharmaceutical Interventions Implemented by US Cities During the 1918-1919 Influenza Pandemic; https://jamanetwork.com/journals/jama/fullarticle/208354
  45. Siehe (12)
  46. Siehe (16)



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Peter Frey Peter Frey, Jahrgang 1960, ist seit 1965 Dresdner, gelernter Autoschlosser, war LKW-Fahrer, Taxifahrer, selbständig in der IT-Beratung. Nach der Insolvenz war er Sozialhilfeempfänger, Hartz-IV-Empfänger, und studierte schließlich ab 2004 Informationstechnik und ist seit Jahren in Dresden in der Friedensbewegung aktiv. Er will Menschen aufwecken und so zu aktivem, selbst bestimmten, dem kleinen wie dem großen Frieden gewidmeten Handeln bewegen. Seit einigen Jahren ist er hauptberuflich als Administrator tätig und betreibt nebenher den Blog Peds Ansichten.
Dieses Werk ist unter einer Creative Commons-Lizenz (Namensnennung - Nicht kommerziell - Keine Bearbeitungen 4.0 International) lizenziert. Unter Einhaltung der Lizenzbedingungen dürfen Sie es verbreiten und vervielfältigen.

Der Artikel ist erschienen bei :Rubikon-News

Samstag, 11. Juli 2020

we-ACT-Campact-Petition Stoppt den Netzausbau von 5-G

An: Bundeskanzlerin Frau Dr. Merkel und Herrn Minister Scheuer
Aufruf zum Stop des 5G-Mobilfunknetz-Ausbaus

gestartet von Andrea Haufler




Sehr geehrte Bundeskanzlerin Frau Dr. Merkel, sehr geehrter Herr Minister Scheuer,

am 28.08.2018 erhielten Sie, Herr Minister Scheuer, einen offenen Brief von deutschen Ärzten [1], die ihre begründete Sorge bezüglich des geplanten Netzausbaus der neuen Mobilfunkgeneration 5G zum Ausdruck brachten. Nach Schätzung dieser Ärzte gibt es bereits heute über 5% elektrohypersensible Menschen in Deutschland, die unter dem sogenannten „Mikrowellensyndrom“ leiden, zu dessen Symptomen Schwindel, (Dauer-)Kopfschmerzen, Epilepsien, Schlaflosigkeit, Depressionen u.v.m. zählen.

Die Zahl der Betroffenen wird sich beim Aufrüsten auf 5G vermutlich stark erhöhen, da die 5G-Technologie mit ihren höheren Frequenzen (im zweistelligen GHz-Bereich) und engmaschig aufgestellten Sendern (ca. alle 100 m sollen „Kleinzellen“ mit 64 (!) oder mehr Antennen an Straßenlaternen angebracht werden) zu einem erheblichen Anstieg der Strahlenbelastung im Mikrowellenbereich führen wird. Für Details siehe [2].

Welche dramatischen gesundheitlichen Auswirkungen dies für Mensch und Tier nach sich ziehen könnte, ist in der internationalen Petition [3] ausführlich dargelegt. Diese wurde von zahlreichen Wissenschaftlern, Ärzten und Gesundheitsorganisationen auf der ganzen Welt unterzeichnet. Unsere Petition ist ein Aufruf zum Schutz der Gesundheit aller Bürgerinnen und Bürger in Deutschland -- insbesondere der Gesundheit unserer Kinder, für die die steigende Strahlungsintensität u.a. deshalb besonders problematisch ist, weil die vollständige Gehirnentwicklung erst Mitte 20 abgeschlossen ist.

Wir, die Unterzeichner dieser Petition, bitten Sie, Bundeskanzlerin Frau Dr. Merkel, und Sie, Herr Minister Scheuer, klären Sie diese Sachverhalte mit unabhängigen Fach- und Gesundheitsexperten, bevor Sie erlauben, dass wir ab 2020, 24 Stunden am Tag einer noch höheren Zwangsbestrahlung ausgesetzt sind, deren Risiken momentan nicht ansatzweise abschätzbar sind.

Quellen & weiterführende Links:
[1] https://www.diagnose-funk.org/publikationen/artikel/detail&newsid=1305 (unter „Downloads“ ist der gesamte Brief als pdf verfügbar)
[2] https://www.gigaherz.ch/dringende-warnung-vor-5g/
[3] www.5gspaceappeal.org/the-appeal

Warum ist das wichtig?

Weil wir schon heute ca. 1,5 Millionen Elektrohypersensitive Mitbürger in Deutschland haben, die mit schweren, gesundheitlichen Problemen kämpfen.

Ich möchte mich auch bei den Ärzten bedanken, die diesen offenen Brief an Herrn Minister Scheuer gesendet haben. Herzlichen Dank, dass Sie Ihr Wissen mit uns teilen und versuchen uns zu schützen!
  • Dr. Barbara Dohmen, Allgemeinmedizin, Umweltmedizin
  • Dr. med. Wolf Bergmann, Allgemeinmedizin, Homöopathie
  • Dr. med. Harald Banzhaf, Allgemeinmedizin, Umweltmedizin
  • Dr. med. Werner Geist, Facharzt für Psychiatrie
  • Dr. med. Reiner Grobler, Zahnarzt, Umwelt-Zahnmedizin
  • Dr. med. Ekkehard Hilt , Facharzt für Innere Medizin, Naturheilverfahren, Umweltmedizin
  • Dr. med. Annette Johnson, Fachärztin für Allgemeinmedizin und Naturheilverfahren
  • Dr. med. Markus Kiefer, Facharzt für Psychiatrie/Psychotherapie
  • Dr. med. Andrea Leute, Fachärztin für Allgemeinmedizin, Psychotherapie
  • Dr. med. Wessel von Loe, Facharzt für Frauenheilkunde und Geburtshilfe
  • Dr. med. Andrea Lusser, Fachärztin für Allgemeinmedizin, Naturheilverfahren
  • Dr. med. Cornelia Mästle, Fachärztin für Innere Medizin und Psychotherapie
  • Dr. med. Heinz Möller, Praktischer Arzt, Naturheilverfahren, Homöopathie
  • Dr. med. Joachim Mutter, Facharzt für Hygiene und Umweltmedizin
  • Dr. med. Claudia Rashied, Fachärztin für Innere Medizin, Diabetologie, Naturheilverfahren
  • Dr. med. Werner Rusche, Facharzt für Allgemeinmedizin
  • Dr. med. Dagmar Schmucker, Fachärztin für Innere Medizin und Umweltmedizin
  • Dr. med. Christine Aschermann, Fachärztin für Neurologie und Psychotherapie
  • Dr. med. Horst Eger, Facharzt für Allgemeinmedizin
  • Dr. med. Michaela Kammerer, Fachärztin für Allgemeinmedizin
  • Dr. med. Markus Kern, Facharzt für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie
  • Dr. med. Monika Krout, Allgemeinärztin, Homöopathie
  • Dr. med. Gabriele Röttgers, Fachärztin für Allgemeinmedizin und Naturheilverfahren
  • Dr. med. Achim Schneider, Facharzt für Innere Medizin
  • Dr. med. Jeannette Teeuwen, Fachärztin für Frauenheilkunde
  • Dr. med. Cornelia Waldmann-Selsam, Praktische Ärztin

Hier nochmal der Link zur Unterschrift


Freitag, 10. Juli 2020

Rubikon - Der Corona-Krieg

In Kooperation mit Big Money und Big Pharma initiierte die WHO eine beispiellose Desinformationskampagne — auch um China zu schaden.
von Rubikons Weltredaktion

Ende Januar war klar, was in Anbetracht der damals noch dürftigen Faktenlage eigentlich gar nicht hätte klar sein können: Die WHO rief einen weltweiten gesundheitlichen Notstand aus. Und dies, obwohl außerhalb Chinas bisher nur 150 Personen mit Covid-19 infiziert waren. Seither überflutet eine anhaltende Angstkampagne den Planeten. Eine der Folgen wird in der massiven Schwächung der Wirtschaft Chinas und anderer Länder bestehen. Wie kam es zu diesem befremdlichen Schnellschuss der Gesundheitsorganisation, der auch im Nachhinein durch den Verlauf der „Pandemie“ nicht zu rechtfertigen ist? Welche Kräfte wirkten im Hintergrund der Kampagne? Ist der Corona-Hype noch als bedauerlicher Irrtum einiger verwirrter Akteure zu erklären oder handelt es sich um eine moderne Form der ökonomischen Kriegsführung?


Von Michel Chossudovsky

Hintergrund


Am 30. Januar 2020 verkündete die Weltgesundheitsorganisation (WHO) eine Gesundheitliche Notlage internationaler Tragweite (GNIT) in Bezug auf Chinas neuartiges Coronavirus (2019-nCoV), das als virale Pneumonie eingestuft wird. Das Ausbruchszentrum des Virus war in Wuhan, einer Stadt im Osten Chinas mit mehr als 11 Millionen Einwohnern.

In der Woche vor der Entscheidung vom 30. Januar äußerte der Notfallausschuss der WHO „divergierende Ansichten“. Innerhalb des Ausschusses bestanden sichtbare Meinungsverschiedenheiten. Am 30. Januar wurde eine weitreichende Entscheidung ohne die Einholung von Expertenmeinungen getroffen, zu einem Zeitpunkt als der Coronavirus-Ausbruch auf das chinesische Festland beschränkt war.

Als die Entscheidung getroffen wurde, gab es 150 bestätigte Fälle außerhalb Chinas: sechs in den Vereinigten Staaten, drei in Kanada, zwei in Großbritannien et cetera.

150 bestätigte Fälle bei einer Bevölkerung von 6,4 Milliarden ― die Weltbevölkerung von 7,8 Milliarden abzüglich Chinas 1,4 Milliarden.

Wie hoch war das Risiko infiziert zu werden? Nahezu null.

Die WHO handelte nicht, um die Weltöffentlichkeit zu beruhigen und zu informieren. Ganz im Gegenteil: Statt einer echten Gesundheitlichen Notlage internationaler Tragweite wurde eine „Angstpandemie“ in Gang gesetzt.
Völlige Panik und Unsicherheit wurden durch eine sorgfältig konstruierte Desinformationskampagne in den Medien aufrechterhalten.
Dies führte fast unmittelbar zu wirtschaftlichen Verwerfungen, zu einer Handels- und Transportkrise mit China, die große Fluglinien und Reedereien betraf. Eine Hasskampagne gegen ethnische Chinesen wurde in den westlichen Ländern gestartet, gefolgt von einem Zusammenbruch der Aktienmärkte Ende Februar, ganz abgesehen von der Krise in der Tourismusbranche, die zu zahllosen Insolvenzen führte.

Die Komplexität dieser Krise und deren Folgen müssen angesprochen und sorgfältig analysiert werden.

Wir haben es mit „wirtschaftlicher Kriegsführung“ zu tun, unterstützt durch mediale Desinformation, gepaart mit der wohlüberlegten Absicht der Trump-Regierung, Chinas Wirtschaft zu schwächen. Die anhaltenden ökonomischen Verwerfungen sind nicht auf China begrenzt.

Es gibt wichtige Belange der öffentlichen Gesundheit, die angegangen werden müssen. Doch was veranlasste den Generaldirektor der WHO, auf diese Weise zu handeln? Wer stand hinter der historischen Entscheidung vom 30. Januar des WHO-Generaldirektors Tedros Adhanom Ghebreyesus.

Unsere folgende Analyse ― in der unten stehenden Zeitleiste ― offenbart, dass mächtige Unternehmensinteressen, die in direktem Zusammenhang mit Big Pharma, Wall Street und US-Regierungsbehörden stehen, maßgeblich an den weitreichenden Entscheidungen der WHO beteiligt waren.

Was auf dem Spiel steht, ist die Allianz von „Big Pharma“ und „Big Money“ mit Unterstützung der Trump-Regierung. Die Entscheidung, unter Führung der WHO am 30. Januar eine Scheinpandemie anzustoßen, wurde eine Woche zuvor beim Weltwirtschaftsforum in Davos (WEF) getroffen. Der Medienbetrieb war dazu da, eine regelrechte Panik zu verbreiten.

Scrollen Sie nach unten, um unsere Zeitleiste über den Verlauf dieser Ereignisse zu lesen.

Doch dies war nicht das erste Mal, dass die WHO entschied, so zu handeln. Erinnern Sie sich an die ungewöhnlichen Umstände im Zusammenhang mit der H1N1-Schweinegrippe-Pandemie vom April 2009. Eine Stimmung der Angst und Einschüchterung war vorherrschend. Die Daten wurden manipuliert.

Auf Grundlage unvollständiger und unzulänglicher Daten prognostizierte der WHO-Generaldirektorin nichtsdestotrotz autoritär, dass sich „zwei Milliarden Menschen innerhalb der nächsten zwei Jahre anstecken könnten — fast ein Drittel der Weltbevölkerung“ (WHO gemäß Berichten der westlichen Medien, Juli 2009).

Es war eine Multimilliarden-Goldgrube für Big Pharma, unterstützt durch WHO-Generaldirektorin Margaret Chan.

Im Juni 2009 gab Margaret Chan folgende Erklärung ab:

„Auf Grundlage von (…) Experteneinschätzungen der Hinweise sind die wissenschaftlichen Kriterien für eine Influenza-Pandemie erfüllt. Ich habe daher entschieden, die Stufe des Influenza Pandemie-Alarms von Phase 5 auf Phase 6 zu heben. Die Welt steht nun vor der Grippepandemie 2009 ...“

— Margaret Chan, WHO-Generaldirektorin, Pressemitteilung vom 11. Juni 2009.

Welche „Experteneinschätzungen“?

In einem darauffolgenden Statement bestätigte sie, dass „Impfstoffhersteller 4,9 Milliarden Grippepandemie-Impfungen pro Jahr herstellen könnten, in einem Best-Case-Szenario“

— Margarete Chan, WHO-Generaldirektorin, zitiert nach Reuters, 21. Juli 2009.

Coronavirus Zeitleiste

September 2019:

Der offizielle US-WHO-Position ist, dass das Coronavirus aus Wuhan, Provinz Hubei, stammt und erstmals Ende Dezember entdeckt wurde. Dieses Statement wird von chinesischen und japanischen Virologen angezweifelt, die behaupten das Virus stamme aus den Vereinigten Staaten. Ein renommierter taiwanesischer Virologe verweist auf Anzeichen, dass das Virus zu einem früheren Zeitpunkt entstanden sein könnte: „Wir müssen auf den September 2019 schauen.“

18. bis 27. Oktober 2019, Wuhan:

Militärweltspiele des Internationalen Weltsport-Verbands — International Military Sports Council (CISM) Military World Games

Chinesische Medien weisen ─ ohne erhärtendes Beweismaterial ─ darauf hin, dass das Coronavirus „von einer ausländischen Quelle“ während der CISM-Militärweltspiele nach China gebracht worden sein könnte: 10.000 Soldaten aus 109 Ländern, darunter 200 US-amerikanische Militärs, nahmen an dem zehntägigen Event teil.

18. Oktober. Event 201, New York:

Coronavirus nCov-2019-Simulation and Emergency Preparedness Task Force, John Hopkins Bloomberg School of Health Security. Big-Pharma-Big-Money Übungssimulation, gesponsert von WEF und Gates Foundation

Eine Übungssimulation einer Coronavirus-Epidemie, die in 65 Millionen Toten resultiert. Unterstützt durch das WEF, das die Interessen der Finanzinstitutionen vertritt und die Bill and Melinda Gates Foundation (BMGF), die Big Pharma vertritt:

Im Oktober 2019 veranstaltete das Johns Hopkins Center for Health Security eine Planübung unter dem Titel Event 201 mit Partnern, dem Weltwirtschaftsforum und der BMGF (...). Für das Szenario modellierten wir eine fiktive Coronavirus-Pandemie, doch wir erklärten ausdrücklich, dass es keine Vorhersage sei.

Stattdessen diente die Übung, um die Einsatzbereitschaft zu beleuchten und Herausforderungen im Vorgehen zu identifizieren, die voraussichtlich während einer schwerwiegenden Pandemie relevant werden. Wir sagen nun nicht voraus, dass der nCoV-2019 Ausbruch 65 Millionen Menschen töten wird.
Obschon unsere Planübung ein neuartiges Coronavirus simulierte, sind die Inputs, die wir zur Modellierung der potenziellen Auswirkungen dieses fiktiven Virus nutzten, nicht mit nCoV-2019 vergleichbar. „Wir sagen nun nicht voraus, dass der nCoV-2019-Ausbruch ─ der ebenfalls als Name in der Simulation verwendet wurde ─ 65 Millionen Menschen töten werde.“

Mehrere der Ereignisse der nCoV-2019-Übung stimmten mit dem überein, was sich tatsächlich ereignete. In der Event-201-Simulation einer Coronavirus-Pandemie wurde ein Einbruch von 15 Prozent der Finanzmärkte „simuliert“.

Gemäß den Organisatoren und Sponsoren des Events wurde das nicht „vorhergesagt“.

Privatwirtschaftliche Initiative. Teilnahme von Führungskräften aus Unternehmen, von Stiftungen, Finanzinstitutionen, Banken, Big Pharma, CIA, CDC (Centers for Disease Control and Prevention — deutsch: Zentren für Krankheitskontrolle und -prävention), Chinas CDC. Keine Gesundheitsbeamten (mit Ausnahme von CDC und Chinas CDC), die im Auftrag von nationalen Regierungen oder der WHO anwesend sind. Die Übungssimulation wurde am selben Tag der Eröffnung der CISM-Militärweltspiele in Wuhan abgehalten.

31. Dezember 2019:

Erste Fälle von Lungenentzündung werden in Wuhan, Provinz Hubei, China erkannt und gemeldet.

1. Januar 2020:

Chinesische Gesundheitsbehörden schließen den Großhandelsmarkt für Seefrüchte in Huanan, nachdem westliche Medien berichtet hatten, dass die dort verkauften Wildtiere die Infektionsquelle des Virus sein könnten. Diese erste Einschätzung wurde in der Folge von chinesischen Wissenschaftlern widerlegt.

7. Januar 2020:

Chinesische Behörden „identifizieren einen neuen Virustyp“, welcher am 7. Januar isoliert wurde. Das Coronavirus wurde von der WHO 2019-nCoV benannt, exakt derselbe Name wie jenes der WEF-Gates-Johns-Hopkins-Übungssimulation vom 18. Oktober 2019.

11. Januar 2020:

Die kommunale Gesundheitskommission von Wuhan gibt den ersten durch das Coronavirus verursachten Todesfall bekannt.

22. Januar 2020 WHO:

Mitglieder des WHO-Notfallausschuss „äußerten divergente Ansichten darüber, ob das Ereignis eine GNIT begründet oder nicht“.

21. bis 24. Januar 2020:

Beratungsgespräche beim Weltwirtschaftsforum in Davos, Schweiz, unter Schirmherrschaft der Coalition for Epidemic Preparedness Innovations (Koalition für Innovationen in der Epidemievorbeugung, CEPI) zur Entwicklung eines Impfprogramms. CEPI ist eine WEF-Gates Partnerschaft. Mit deren Unterstützung soll das in Seattle ansässige Pharmaunternehmen Moderna eine mRNA-Impfung gegen 2019-nCoV entwickeln.

„Das Vaccine Research Center (Impfstoffforschungszentrum, VRC) des National Institute of Allergy and Infectious Diseases (NIAID), Teil des Nationalen Gesundheitsinstituts NIH, arbeitet bei der Entwicklung des Impfstoffes mit Moderna zusammen.“


Hinweis: Die Entwicklung eines 2019 nCoV-Impfstoffes wurde in Davos zwei Wochen nach der Ankündigung vom 7. Januar 2020 bekannt gegeben und kaum eine Woche vor dem offiziellen Start der weltweiten Gesundheitsnotlage der WHO am 30. Januar. Die WEF-Gates-CEPI-Impfstoff-Ankündigung geht der WHO-Gesundheitsnotlage GNIT zeitlich voraus.

30. Januar 2020. Genf:

Der WHO-Generaldirektor erklärt, dass der Ausbruch eine Gesundheitliche Notlage internationaler Tragweite begründet. Diese Entscheidung wurde auf Basis von 150 bestätigten Fällen außerhalb Chinas getroffen. Der erste Fall einer Übertragung von Mensch zu Mensch in den USA wird gemeldet; sechs Fälle in den USA, drei Fälle in Kanada, zwei in Großbritannien.

Der WHO-Generaldirektor hatte die Unterstützung der BMGF, Big Pharma und des WEF. Es gibt Anzeichen dafür, dass die Entscheidung der WHO, einen globalen Notstand zu verkünden, am Rande des WEF in Davos vom 21. bis 24. Januar getroffen wurde, das sich mit dem Treffen des Notfallausschusses in Genf am 22. Januar überschnitt.

Sowohl der WHO-Direktor Tedros als auch Bill Gates waren in Davos 2020 anwesend. Bill Gates kündigte an, dass die Gates Foundationin den nächsten 10 Jahre 10 Milliarden US-Dollar für die Entwicklung von Impfstoffen bereitstellen wird.

30. Januar 2020. Die Übungssimulation wird Realität:

Dieselben Unternehmensinteressen und Stiftungen, welche in die Johns-Hopkins-Übungssimulation vom 18. Oktober involviert waren, wurden zu REALEN AKTEUREN, die an der Umsetzung der Implementierung der WHO-Gesundheitsnotlage GNIT beteiligt waren.

31. Januar 2020:

Einen Tag nach Ausrufen der weltweiten Notlage durch die WHO kündigt die Trump-Regierung an, dass sie Ausländern, „die innerhalb der letzten 14 Tage China bereisten“, die Einreise verweigert. Dies löst unmittelbar eine Krise im Luftverkehr, im Handel zwischen China und den USA und in der Tourismusbranche aus und führt in erheblichem Maße zu Insolvenzen, ganz zu schweigen zu Arbeitslosigkeit.

Unverzüglich wird eine Kampagne gegen ethnische Chinesen in der gesamten westlichen Welt gestartet.

Anfang Februar:

Das Akronym des Coronavirus wurde von nCoV-2019 ─ sein Name während Event 201 der Johns-Hopkins-Übungssimulation im Oktober, bevor es Anfang Januar 2020 identifiziert wurde ─ zu SARS-CoV-2 geändert.

28. Februar 2020:

Eine massive WHO-Impfkampagne wurde von WHO-Generaldirektor Dr. Tedros Adhanom Ghebreyesus angekündigt.

Wer steckte hinter dieser Kampagne: GlaxoSmithKline in Kooperation mit der CEPI. Dies ist eine BMFG-WEF-Partnerschaft, beides Sponsoren der „Übungssimulation“ vom 18. Oktober. Die Kampagne zur Impfstoffentwicklung wurde initiiert, bevor die WHO entschied, eine globale Gesundheitsnotlage auszurufen. Sie wurde erstmals beim WEF in Davos, 21. bis 24. Januar, angekündigt.

Ende Februar 2020:

Zusammenbruch der Aktienmärkte, Wertanstieg der Aktien von Big Pharma. Verheerende Folgen für die Tourismusbranche Anfang März weltweit.

24. Februar:

Die vom CIPI unterstützte Moderna Inc teilte mit, dass ihre experimentelle mRNA COVID-19-Impfung, bekannt als mRNA-1273, für Tests an Menschen bereit sei.

Ende Februar 2020:

Zweite Welle der Übertragung des Virus ─ weltweit ─ in eine große Zahl von Ländern.

Ende Februar — Anfang März. China:

Mehr als 50 Prozent der infizierten Patienten erholen sich und werden aus den Krankenhäusern entlassen. Am 3. März waren insgesamt 49.856 Patienten von COVID-19 genesen und wurden aus chinesischen Krankenhäusern entlassen. Dies bedeutet, dass die Gesamtzahl „bestätigter Fälle von Infektionen“ in China bei 30.448 liegt. ─ nämlich 80.304 abzüglich 49.856 = 30.448 ─ 80.304 ist die Gesamtzahl bestätigter Fälle in China, laut WHO-Daten vom 3. März 2020. Diese Entwicklungen bezüglich der „Genesung“ werden von westlichen Medien nicht berichtet.

5. März:

Der WHO-Generaldirektor bestätigt, dass außerhalb Chinas 2.055 Fälle aus 33 Ländern gemeldet wurde. Rund 80 Prozent dieser Fälle kommen weiterhin aus nur drei Ländern: Südkorea, dem Iran, Italien.

Diese Zahlen legen nahe, dass wir nicht mit einer globalen Gesundheitsnotlage konfrontiert sind und das Infektionsrisiko gering ist. Auch ist auf Grundlage der Erfahrung Chinas eine Behandlung der Virusinfektion erfolgreich.

7. März. USA:

Die Zahl der „bestätigten Fälle“ ─ infiziert und genesen ─ in den Vereinigten Staaten beläuft sich Anfang März auf ungefähr 430 und steigt auf circa 600, 8. März. Starker Anstieg im März. Vergleichen Sie dies mit den Zahlen zum Influenza B Virus: Das CDC schätzt für 2019/2020 „mindestens 15 Millionen Grippeviren-Erkrankungen (...) 140.000 Krankenhausaufenthalte und 8.200 Tote (The Hill).

Anfang März. IWF und Weltbank zur Rettung:

Der WHO-Generaldirektor weist die Mitgliedsstaaten darauf hin, dass „sowohl die Weltbank als auch der Internationale Währungsfonds (IWF) Gelder zur Verfügung gestellt haben, um die Gesundheitssysteme zu stabilisieren und die wirtschaftlichen Folgen der Epidemie abzuschwächen“. Dies ist die geplante neoliberale „Lösung“ für COVID-19. Die Weltbank hat 12 Millionen US-Dollar für sogenannte „Hilfe“ zugesagt, die zum Anwachsen der Auslandsverschuldung der Entwicklungsländer beitragen wird.

7. März. China. Die Pandemie ist fast vorüber:

Die Neuerkrankungen in China fallen mit 99 registrierten Fällen am 7. März in den zweistelligen Bereich. Alle neuen Fälle außerhalb der Provinz Hubei werden als „importierte Infektionen“ ─ aus dem Ausland ─ kategorisiert. Die Zuverlässigkeit der Daten muss noch geprüft werden:

99 neu bestätigte Fälle, darunter 74 in der Provinz Hubei (...) Unter den neuen Fällen sind 24 importierte Infektionen ─ 17 in der Provinz Gansu, drei in Peking, drei in Shanghai und einer in der Provinz Guangdong.

10./11. März 2020:

Italien beschließt einen Lockdown, gefolgt von mehreren anderen Staaten der Europäischen Union (EU). Die Entsendung von 30.000 US-Soldaten in die EU im Rahmen von „Defender Europe 2020“, des gegen Russland gerichteten Manövers.

11. März 2020:

Der Generaldirektor der WHO verkündet offiziell die COV-19-Pandemie. Bedenken Sie, dass die weltweite Gesundheitsnotlage am 30. Januar ausgerufen wurde, ohne dass das Vorhandensein einer Pandemie außerhalb des Festlandes Chinas erklärt wurde.

11. März:

Trump ordnet die 30-tägige Aussetzung aller transatlantischen Flüge aus Ländern der EU, mit Ausnahme Großbritanniens, an. Dies kommt zeitgleich mit dem Zusammenbruch der Aktien der Fluggesellschaften sowie einer neuen Welle finanzieller Instabilität und hat verheerende Auswirkungen auf die Tourismusindustrie in Westeuropa.

16. März:

Moderna-mRNA-1273 wird stufenweise an 45 Freiwilligen in Seattle, Bundesstaat Washington getestet. Das Impfprogramm startete Anfang Februar:

„Wir wissen nicht, ob der Impfstoff eine Immunreaktion hervorruft oder ob er sicher sein wird. Deshalb führen wir einen Testversuch durch“, hebt Jackson hervor.

„Er befindet sich nicht in einer Phase, in der es möglich oder vernünftig wäre, ihn der allgemeinen Bevölkerung zu verabreichen“
(AP, 16. März 2020).

21. März 2020:

Außenminister Mike Pompeo erklärte in seiner Ansprache an das amerikanische Volk aus dem Weißen Haus, dass COVID-19 eine Live-Militärübung ist.
„Hier geht es nicht um Vergeltung (...) Die Sache geht voran ─ wir befinden uns hier in einer Live-Übung, um dies richtig zu machen.“

Mit angewidertem Gesichtsausdruck entgegnete Präsident Donald Trump:

„Sie hätten uns Bescheid geben sollen.“

8. April 2020:

Eine zunehmende Angstkampagne unter Führung der westlichen Medien. Ein rasanter Anstieg sogenannter bestätigter Fälle. 1.282.931 bestätigte Fälle von COVID-19, darunter 72.776 Tote, wurden an die WHO gemeldet (Stand: 8. April). Wachsende Zweifel an den „bestätigten Fällen“ von COVID-19. Fehler bei Kategorisierung und statistischen Schätzungen des CDC.

März bis April; Planet Lockdown:

Verheerende wirtschaftliche und soziale Folgen: Die Auswirkungen übertreffen die dem Coronavirus zugeschriebenen bei weitem. Im Folgenden werden ausgewählte Beispiele für einen globalen Verlauf aufgelistet:
  • Massiver Abbau von Arbeitsstellen und Entlassungen in den USA, infolge dessen mehr als 10 Millionen Arbeitnehmer Arbeitslosengeld beantragen.
  • In Indien hat ein 21-tägiger Lockdown ein Welle der Hungersnot und Verzweiflung ausgelöst, von der Millionen von obdachlosen Wanderarbeiter im ganzen Land betroffen sind. Kein Lockdown für Obdachlose: „zu arm, um sich eine Mahlzeit leisten zu können“.
  • Die Verelendung in Lateinamerika und Subsahara-Afrika ist nicht in Worte zu fassen. Große Teile der städtischen Bevölkerung haben kein Haushaltseinkommen mehr.
  • In Italien führte die Destabilisierung der Tourismusbranche zu Insolvenzen und steigender Arbeitslosigkeit.
  • In vielen Ländern werden Bürgerinnen und Bürger Opfer von Polizeigewalt. Fünf Personen, die an Protesten gegen den Lockdown beteiligt waren, wurden in Kenia und Südafrika von der Polizei getötet.
Abschließende Bemerkungen

Wir haben es mit einer komplexen globalen Krise mit weitreichenden wirtschaftlichen, sozialen und geopolitischen Auswirkungen zu tun.
Wir haben sachliche Informationen sowie eine Analyse im Format „Gesunder Menschenverstand“ zur Verfügung gestellt.
Es ist wichtig, dass COVID-19 zum Gegenstand einer umfassenden Debatte wird und die „offiziellen Interpretationen“ energisch infrage gestellt werden.

Wir bitten unsere Leserinnen und Leser diesen sowie auch andere Artikel von Global Research, die sich auf dass COVID-19-Coronavirus beziehen, zu verbreiten.

Wenn die Lüge zur Wahrheit wird, gibt es kein Zurück.



Redaktionelle Anmerkung: Dieser Text erschien zuerst unter dem Titel „COVID-19 Coronavirus ‚Fake‘ Pandemic: Timeline and Analysis"auf GlobalResearch. Er wurde von Demian Frank aus dem ehrenamtlichen Rubikon-Übersetzungsteam übersetzt und vom ehrenamtlichen Rubikon-Korrektoratteam lektoriert.


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Giorgio Agamben Es bringt wenig, nur im eigenen, wenn auch exquisiten Saft zu schmoren. Deshalb sammelt und veröffentlicht die Rubikon-Weltredaktion regelmäßig Stimmen aus aller Welt, vorwiegend aus dem anglo-amerikanischen und arabischen Raum. Wie denken kritische Zeitgenossen dort über geopolitische Ereignisse? Welche Ideen haben sie zur Lösung globaler Probleme? Welche Entwicklungen beobachten sie, die uns in Europa vielleicht auch bald bevorstehen? Der Blick über den Tellerrand ist dabei auch ermutigend, macht er doch deutlich: Wir sind viele, nicht allein!
Dieses Werk ist unter einer Creative Commons-Lizenz (Namensnennung - Nicht kommerziell - Keine Bearbeitungen 4.0 International) lizenziert. Unter Einhaltung der Lizenzbedingungen dürfen Sie es verbreiten und vervielfältigen.

Der Artikel ist erschienen bei :Rubikon-News

Donnerstag, 9. Juli 2020

Rubikon - Die Realität der Verschwörung

Die Behauptung, es gäbe eine globale Impfagenda, wird von Politik und Medien als Verschwörungstheorie abgetan — dabei ist sie wahr.
von Simone Hörrlein

Mit dem pauschal diffamierenden Gebrauch des Wortes „Verschwörungstheorie“ haben alle, die den politischen Status Quo verteidigen wollen, einen PR-Hit gelandet. Man braucht den Begriff nur gegen einen Gegner ins Feld führen — schon gilt er als gebrandmarkt, und für alle anderen erübrigt sich eine sachliche Auseinandersetzungen mit besagten Theorien. Es geht im Kern um eine nicht-öffentliche politische Agenda, über die alle Nicht-Eingeweihten zunächst nur spekulieren und zu der sie Indizien zusammentragen können. Man braucht nicht weit in der Geschichte zurückgehen, um ein Beispiel für eine solche Agenda zu finden. Die Forderung „Impfung für alle“ ist Realität. Das Mediengeklingel, mit dem dieser Plan in den Köpfen der Menschen verankert und mit dem „zögerliche“ Zeitgenossen bekehrt werden sollen, ist es auch. EU-Dokumente zeigen, was wirklich dahinter steckt.


Die Verschwörungstheoretiker werden immer mehr und sie gefährden
— so schallt es im Gleichklang aus Politik und „Qualitätsmedien“ — unsere tolerante und pluralistische Demokratie.

Auf dem Vormarsch sind in Corona-Zeiten Verschwörungstheorien, die von einer Impfagenda und einem Zwang zu Immunitätsausweisen fabulieren. Dazu hätten sich — so die unsinnigen und wirren Theorien einer wachsenden Schar von Aluhutträgern — internationale Institutionen wie die Weltgesundheitsorganisation (WHO), finanzstarke Philanthropen wie Bill Gates und die Impfstoffindustrie verschworen.

Was steckt hinter solchen Aussagen?

Sind das wirklich nur dumme Verschwörungstheorien oder gibt es tatsächlich so etwas wie eine Verschwörung, die ganz andere Interessen als unser aller Wohlergehen im Sinn hat?

Wenn es nach unseren Medienvertretern aus Presse, Funk und Fernsehen geht, dann ist die Sache glasklar: Wer derartigen „Bullshit“ von sich gibt, kann nichts anderes als ein Verschwörungstheoretiker, ein Rechter, ein Nazi oder ein irgendwie gearteter Extremist sein. Vielleicht ist er aber auch ein schwerst psychisch Gestörter, der, sofern man ihn gewähren lässt, bald mit Gewalt gegen den Rechtsstaat oder gegen unschuldige Bürger vorgehen wird.

Denn eines wird immer deutlicher: Wer im toleranten und pluralistischen Deutschland eine von der „veröffentlichten“ Meinung abweichende Meinung vertritt, ist ein „Outlaw“. Als solcher wird er zuerst ignoriert, anschließend verlacht und schließlich mit allen nur erdenklichen Mitteln der Propaganda bekämpft. Wissenschaftler und Mediziner wie Wolfgang Wodarg, Sucharit Bhakdi, Stephan Hockertz, Stefan Homburg und zuletzt sogar Hendrik Streeck, der mit seiner Heinsberg-Studie erstmals sinnvolle Daten generieren konnte, haben dies bereits am eigenen Leib erfahren.

Diese kontinuierliche Einengung des Debattenraumes, wie es Rainer Mausfeld nennt, ging ziemlich lange gut. Doch in Zeiten von Corona wird es langsam eng für die Hüter der „Einheitsmeinungsfreiheit“. Denn aktuelle Dokumente der EU-Kommission zeigen:
Eine Impfagenda ist Realität. So gibt es beispielsweise einen perfekt geplanten Impffahrplan, dessen Ziel routinemäßige „Impfungen für alle“ heißt.
Ausgeheckt haben diesen Schlachtplan nicht unsere Volksvertreter, sondern eine illustre Gruppe von Damen und Herren der EU-Kommission und der WHO. An der Umsetzung des Plans sind zudem zahlreiche NGOs, private Stiftungen und international agierende Konzerne beteiligt. Alle diese Personen und Gruppen sind mit keinerlei Legitimation ausgestattet, irgendetwas für uns zu entscheiden.

Wie dieser Impffahrplan aussieht und mit welchen Maßnahmen, Aktionen und Projekten er umgesetzt werden soll, lässt sich im Detail den nachfolgenden Dokumenten entnehmen:
  • „Final Flash report of the Plenary Meeting of the Health Security Committee“ — Plenartagung des Gesundheitssicherheitsausschusses vom Dezember 2019,
  • „Roadmap on Vaccination“ vom März 2019,
  • „Ten Actions towards vaccination for all“ — 10 Punkte Aktionsprogramm für „Impfungen für Alle“, beschlossen auf dem globalen Impfstoffgipfel im September 2019.
Soviel vorab — alle drei Dokumente verfolgen das gleiche Ziel: die Durchimpfungsraten in der EU zu erhöhen. Wörtlich heißt es:

„Es müssen ‚Impfungen für Alle und gegen Alles‘ ermöglicht werden.”

Wer nach der Lektüre obiger Dokumente noch immer glaubt, eine globale Impfagenda wäre nichts anderes als eine Verschwörungstheorie dummer Aluhutträger beziehungsweise das Impfen diene ausschließlich dem Schutz unserer Gesundheit, der glaubt auch an den Weihnachtsmann.

Doch was steht nun in diesen Dokumenten?

Eines wird aus dem Inhalt klar und stimmt bedenklich: Die Impfstoffstrategie, die „Impfungen für alle“ ermöglichen will, läuft bereits auf Hochtouren, ohne dass der Normalbürger davon auch nur das Geringste mitbekommen hat. Laut dem Bericht der Plenartagung des Gesundheitssicherheitsausschusses vom Dezember 2019 votierten sämtliche Teilnehmer — 22 EU-Mitgliedstaaten, Norwegen und Serbien, das Europäische Zentrum für die Prävention und die Kontrolle von Krankheiten (ECDC), die Exekutivagentur für Verbraucher, Gesundheit, Landwirtschaft und Ernährung (Chafea), das Regionalbüro für Europa der Weltgesundheitsorganisation (WHO/Europa) sowie die Generaldirektionen ECHO, ENVIRONMENT und SANTE der Europäischen Kommission — für die weitere Umsetzung des sogenannten Impffahrplans.

Dieser Plan sieht einige interessante Maßnahmen und Projekte vor.

So läuft beispielsweise eine Ausschreibung für eine Machbarkeitsstudie zur Entwicklung eines gemeinsamen EU-Impfausweises, denn ein solcher soll laut „Roadmap on Vaccination“ schon 2022 für alle EU-Bürger verpflichtend werden.

Wenn also Jens Spahn beim Immunitätsausweis einen Rückzieher macht, bedeutet dies nicht, dass er nicht kommen wird, denn schließlich hat EU-Recht Vorrang vor nationalem Recht. Und weil Spahn lediglich das umsetzt, was ihm die Einflüsterer der EU ins Ohr säuseln, sind seine Aussagen zum Immunitätsausweis nichts anderes als Beruhigungspillen für aufgebrachte Bürger.

Damit zu gegebener Zeit auch ausreichend Impfstoff für uns alle zur Verfügung steht, läuft auch schon eine Ausschreibung für eine Machbarkeitsstudie zur physischen Bevorratung von Impfstoffen. Bedenklich stimmt mich persönlich die vom Directorate-General for Research and Innovation (GD RTD) im Juli 2019 veröffentlichte Aufforderung zur Einreichung von Projektvorschlägen, welche der zögerlichen Haltung gegenüber Impfstoffen entgegenwirken.
Derartige Maßnahmen sind nicht nur hochgradig unethisch, sie grenzen meiner Meinung nach bereits an Manipulation.
Doch das ist noch lange nicht alles. In Planung ist außerdem ein Europäisches Impfinformationsportal (EVIP), welches von ECDC mit Unterstützung der Europäischen Arzneimittelagentur (EMA) eingerichtet werden soll. Das Portal — so heißt es — soll „objektive, transparente und aktualisierte Erkenntnisse über Impfungen und Impfstoffe, ihren Nutzen und ihre Sicherheit sowie den Pharmakovigilanzprozess bereitstellen“.

Bei der Pharmakovigilanz geht es darum, unerwünschte Arzneimittelwirkungen zu entdecken, zu dokumentieren und zu bewerten. Passt das nicht ganz hervorragend dazu, dass wir ganz neue Impfstoffe verabreicht bekommen sollen, die zudem nicht ausreichend getestet wurden? Jetzt machen auch die Forderungen des Top-Virologen Christian Drosten und seines Sponsors Bill Gates Sinn, die beide öffentlich für eine erleichterte Zulassung der neuen Impfstofftechnologie plädieren. Wer braucht noch teure klinische Studien, wenn er einen kostenlosen Feldversuch mit der ganzen Bevölkerung haben kann?

Ein weiteres Gremium, das Impfungen europaweit forcieren soll, ist die Koalition für Impfungen: Laut Sitzungsdokument der Plenartagung handelt es sich dabei um 16 Mitglieder, die — unter der Führung des Ständigen Ausschusses der europäischen Ärzte (CPME), der Europäischen Föderation der Krankenschwestern und Krankenpfleger (EFN) und der Pharmazeutischen Gruppe der Europäischen Union (PGEU) — Verpflichtungen planen, dem Gesundheitssektor entsprechende Informationen über Impfungen zur Verfügung zu stellen. Dass es sich hierbei ausschließlich um europäische Organisationen handelt, während rein nationale Interessenvertreter fehlen, ist sicher nur reiner Zufall.

Und dann gibt es auch noch die gemeinsame Aktion (JA) zur Impfung. Sie setzt laut Sitzungsbericht bereits eine große Anzahl von Schlüsselzielen des Impffahrplanes um: So entwickelt sie beispielsweise nachhaltige Mechanismen der Zusammenarbeit und Kommunikation zwischen den Mitgliedstaaten und anderen Interessengruppen, um die Umsetzung der weltweiten Impfpolitik zu erleichtern. Ziele dieser Impfpolitik sind die Verbesserung der Durchimpfungsrate in Europa sowie die Stärkung der nationalen Impfprogramme.

Es gibt also — man höre und staune — tatsächlich so etwas wie eine weltweite Impfpolitik und nationale Impfprogramme, die demnächst wohl auf uns zukommen werden. Weshalb haben wir davon bisher weder von unseren Volksvertretern noch von unseren Qualitätsmedien etwas gehört? Schließlich betrifft dieser Impfwahn unser Grundrecht auf die Unversehrtheit unseres Körpers.

Dass das Ganze sogar eine globale Angelegenheit werden soll, darauf weist auch das Vaccine Confidence Project hin. Im Rahmen einer Studie soll das Projekt weltweit die Stimmung in der Bevölkerung bezüglich der Corona-Pandemie einfangen und Einstellungen zu Impfungen generell und zu den neuen Covid-19-Impfungen im Besonderen abfragen. Die Aussage von Bill Gates im deutschen Fernsehen, er wolle sieben Milliarden Menschen impfen, macht vor diesem Hintergrund endlich Sinn.

Das WHO-Regionalbüro für Europa, das im Rahmen der Plenartagung über den Stand der Aktivitäten, einschließlich des Überprüfungsprozesses des Europäischen Impfstoffaktionsplans, berichtete, kam zu dem Fazit, es müsse noch mehr Zeit für das Thema Impfungen aufgewendet werden, denn nur so ließe sich schließlich der in der „Roadmap on Vaccination“ für 2022 geplante EU-Impfausweis realisieren. Die Lektüre dieses Dokuments, das den gesamten Ablauf des Impfstofffahrplans im Detail darlegt, ist lohnenswert.

Auch ein EU-weites Impfinformationssystem, in dem alle möglichen Daten gespeichert werden sollen, ist wohl geplant. Das ECDC hat 2016 eine Umfrage in der EU zu einem europaweiten System nach Vorbild des Systems der amerikanischen Centers for Disease Control (CDC) gemacht. Das Dokument „Immunisation Information systems in the EU and EEA“ zeigt die Ergebnisse dieser Umfrage und das ganze Ausmaß dessen, was uns nun im Rahmen dieser politischen Corona-Krise aufoktroyiert werden soll. Ich empfehle allen die Lektüre dieses Dokuments, besonders interessant ist die Nummer 3.8. Use of IIS in practice. Das Dokument ist in der englischen Fassung hier erhältlich.

In die gleiche Kerbe schlägt auch der Impfstoffgipfel vom 12. September 2019, zu dem 400 hochrangige Teilnehmer aus aller Welt geladen waren, darunter Nanette Cocero, die Präsidentin der Impfstoffgruppe von Pfizer Biopharmaceuticals; Seth Berkley, Leiter der GAVI Impfstoffallianz; Joe Carell, Geschäftsführer für globale Politik bei der Bill & Melinda Gates Stiftung; Jason Hirsch, Manager für öffentliche Ordnung bei Facebook, um nur einige der illustren Gäste zu nennen.

Der Knaller aber ist der 10-Punkteplan für „Impfungen für alle“, der im Rahmen dieses Impfstoffgipfels beschlossen wurde und für dessen weitere Umsetzung sich auch Beteiligte der Plenartagung des Gesundheitsausschusses aussprachen. Die 10 Aktionen des Plans haben es in sich. Wörtlich steht dort:

„Die hart erkämpften Erfolge bei Impfungen müssen nicht nur aufrechterhalten werden, sondern es muss danach gestrebt werden, mehr zu tun und besser zu werden.“

Wie man besser werden will, zeigt die nachfolgende Übersetzung des Dokumentes „10 Actions towards vaccination for all“, das mit demokratischer Mitbestimmung so gut wie nichts mehr zu tun hat. Das englische Original gibt es hier.

ZEHN AKTIONEN FÜR IMPFUNGEN FÜR ALLE.
  1. Eine globale politische Führung sowie das Engagement für Impfungen fördern. Den Aufbau einer wirksamen Zusammenarbeit sowie Partnerschaften — auf internationaler, nationaler, regionaler und lokaler Ebene mit Gesundheitsbehörden, Angehörigen der Gesundheitsberufe, der Zivilgesellschaft, Gemeinden, Wissenschaftlern und der Industrie — fördern, mit dem Ziel, alle Menschen weltweit durch anhaltend hohe Durchimpfungsraten zu schützen.
  2. Sicherstellen, dass alle Länder über nationale Impfstrategien verfügen und diese umsetzen. Sicherstellen, dass alle Länder ihre finanzielle Nachhaltigkeit im Einklang mit den Fortschritten auf dem Weg zu einer allgemeinen Gesundheitsversorgung stärken und niemanden zurücklassen.
  3. Starke Überwachungssysteme für durch Impfungen vermeidbare Krankheiten aufbauen, insbesondere für solche Krankheiten, die weltweit eliminiert und ausgerottet werden sollen.
  4. Die Ursachen an der Wurzel bekämpfen, die Menschen zögern lassen, geimpft zu werden. Das Vertrauen in Impfungen stärken. Evidenzbasierte Interventionen planen und durchführen.
  5. Die Möglichkeiten der digitalen Technologien nutzen, um die Überwachung bei der Durchführung von Impfprogrammen zu stärken.
  6. Durch anhaltende Forschungsanstrengungen kontinuierlich sämtliche Daten zur Wirksamkeit und Sicherheit von Impfstoffen sowie die Auswirkungen von Impfprogrammen zu erhalten.
  7. Fortsetzung der Bemühungen und verstärkte Investitionen, einschließlich neuer Finanzierungs- und Anreizmodelle, in Forschung, Entwicklung und Innovationen für neue oder verbesserte Impfstoffe und für Impfstoff-Verabreichungstechnologien.
  8. Die Risiken eines Impfstoffmangels verringern: Durch verbesserte Systeme zur Überwachung der Impfstoffverfügbarkeit, der Vorhersage, des Einkaufs, der Lieferung und Lagerung sowie durch die Zusammenarbeit mit Herstellern und allen Teilnehmern der Vertriebskette. Ziel: Die vorhandenen Herstellungskapazitäten optimal zu nutzen oder zu erhöhen.
  9. Befähigung der Angehörigen von Gesundheitsberufen sowie der Medien, die Öffentlichkeit wirksam, transparent und objektiv zu informieren. Falsche sowie irreführende Informationen zu bekämpfen, unter anderem durch die Zusammenarbeit mit sozialen Medienplattformen und Technologieunternehmen.
  10. Anpassung und Integration von Impfungen in die globale Gesundheits- und Entwicklungsagenda durch eine erneuerte Impfagenda 2030.
Von Verschwörungstheorien kann also mitnichten die Rede sein.

Die Idee von weltweiten Impfungen gegen jede nur erdenkliche Infektionskrankheit ist nicht den kranken Hirnen von Verschwörungstheoretikern entsprungen, sondern den kranken Hirnen einer Gruppe von Menschen, von denen wir die meisten nicht einmal kennen. Dieses Szenario ist perfekt geplant und orchestriert, wie sämtliche Dokumente, die auch jeder Pressevertreter mit nur ein paar Klicks finden kann, eindrucksvoll bestätigen.

Für mich stellt sich nun die Frage, wann unsere Volksvertreter und Medien geplant hatten, uns über die globale Impfpolitik der EU und den dazugehörigen Impffahrplan zu unterrichten?
Wann hätten wir erfahren sollen, dass „Impfungen für alle und gegen alles“ auch für uns Europäer bald Realität werden sollen?
Und wann wäre Herr Spahn damit herausgerückt, dass wir diese Impfungen auch bald in etwas ähnlichem wie einem EU-Impfausweis nachzuweisen hätten? Wann hätte uns das RKI gesagt, dass die Daten der Corona-App möglicherweise in ein europaweites Immunisierungsinformationssystem eingespeist werden? Das RKI hat nämlich für Deutschland an der oben erwähnten Umfrage des ECDC teilgenommen. Außerdem wäre interessant zu wissen, welche Konsequenzen diejenigen erwarten, die sich den geplanten routinemäßigen Impfungen und einem solchen Pass verweigern.

Und wo bleiben die Nachrichten über derartige EU-Veranstaltungen, an denen — ohne unser Wissen und ohne unsere Zustimmung — wichtige Entscheidungen getroffen werden, die unser aller Gesundheit, unsere körperliche Unversehrtheit und unsere Entscheidungsfreiheit betreffen? Liebe Journalisten, ihr habt kläglich versagt!

Wollen wir wirklich in einer Welt leben, in der nichtgewählte Technokraten, milliardenschwere Privatpersonen und internationale Konzerne mit unlauteren Mitteln wie Propaganda und Manipulation auf unsere Kosten ihre eigenen Interessen durchboxen? Ich will das nicht!

Worum geht es hier eigentlich, um unsere Gesundheit oder um finanzielle Interessen?

Dazu müssen wir ein wenig spekulieren. Lassen sie uns also ein Gedankenexperiment wagen.

Dass hinter dem Mantra, eine „Rückkehr zur Normalität“ sei erst dann wieder möglich, wenn es einen Impfstoff gegen Covid-19 gäbe, in Wahrheit finanzielle Interessen stehen, ist nicht abwegig. Die Pharmaindustrie bringt immer weniger Innovationen hervor und auslaufende Patente sorgen für Umsatzeinbußen durch Nachahmermedikamente, sogenannte Generika. Impfprogramme mit routinemäßigen Impfungen für die gesamte Weltbevölkerung wären also eine intelligente Lösung für dieses zunehmende Problem.

Pharma- und Biotechfirmen weltweit stürzen sich gerade auf die Entwicklung von Impfstoffen, die EU finanziert zahlreiche Projekte hierzu und auch das Geld vieler Investoren fließt aktuell — wie die Aktienkurse zeigen — in Impfstoffentwickler und Hersteller von Wirkstoffen gegen Infektionskrankheiten aller Art. Die WHO stellt sogar ein Dokument zur Verfügung, in der alle Covid-19-Impfkandidaten aufgeführt sind.

Auch Bill Gates scheint dies zu wissen, denn der Mann, der gemeinsam mit der WHO das Jahrzehnt der Impfungen ausgerufen hat, hat vorsorglich schon einmal in zahlreiche Impfstofffirmen investiert. Auch beim globalen Impfstofffahrplan spielt Gates mit seiner Stiftung eine tragende Rolle, was angesichts seiner Investments nicht besonders vertrauenserweckend ist.

Eine Firma, in die auch Mr. Gates Geld investiert hat, ist die deutsche CureVac AG. Die Firma, die einen RNA-Impfstoffes gegen SARS-CoV-2 entwickelt, ist zu 80 Prozent im Besitz des SAP-Gründers Dietmar Hopp. Hopp investiert mit seiner dievini Hopp BioTech Holding GmbH & Co. KG bereits seit 14 Jahren in private Biotechfirmen, bisher mit eher mäßigem Erfolg.

Doch Corona könnte die Wende bringen: Sollte es der CureVac gelingen, ihren Impfstoff marktreif zu machen, dürften die globalen Impfstoffprogramme dafür sorgen, dass sich die Investitionen von Hopp und Gates endlich mit Zins und Zinseszins auszahlen.

Und tatsächlich scheinen die Chancen nicht schlecht zu stehen, denn Hopp will die Firma laut einer Nachricht im Manager Magazin vom 15. Juni 2020 schon demnächst an die US-Börse Nasdaq bringen.

Um aber von einem steigenden Aktienkurs zu profitieren, müssten die Aussichten auf den Verkauf von Millionen von Impfstoffdosen positiv sein. Was den Impfstoff angeht, der aktuell in einer Phase-1-Studie getestet wird und im Herbst in die Phase 2 eintreten soll, sind die Aussichten wohl nicht schlecht. Allerdings werden für die geplante Phase-2-Studie SARS-CoV-2-Infizierte benötigt, welche es laut den aktuellen Zahlen des RKI kaum mehr gibt. Eine interessante Lektüre ist in diesem Zusammenhang das Corona-Bulletin des RKI vom 18. Juni 2020.
Könnte es vielleicht sein, dass wir deshalb ständig neue Hotspots brauchen? Wäre es möglich, dass unsere Regierung deshalb daran interessiert ist, dass SARS-CoV-2 weiterhin Angst und Schrecken in der Bevölkerung verbreitet?
Wird deshalb womöglich die unsinnige Maskenpflicht aufrechterhalten, obwohl doch jeder weiß, dass diese Art von Masken kein Virus aufhalten? Wir wissen es nicht. Was wir aber wissen, ist, dass der geplante Börsengang mit deutschen Steuergeldern subventioniert wird. Ja, der Bund legt für 23 Prozent an CureVac schlappe 300 Millionen Euro auf den Tisch, während die vom Lockdown betroffenen Kleinunternehmer und Freiberufler erst einmal in die Röhre schauen dürfen. Was wir auch wissen: Es gibt einen aktuellen Gesetzesentwurf „Entwurf eines Gesetzes zur Weitergeltung von Rechtsverordnungen und Anordnungen aus der epidemischen Lage von nationaler Tragweite angesichts der Covid-19-Pandemie“, in dem überlegt wird, wie man auch nach dem Ende der Pandemie bestimmte Beschlüsse aufrechterhalten kann. Eines scheint also klar zu sein: Die Wahrheit und was uns als Wahrheit verkauft wird, haben leider nur wenig miteinander gemein.

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Giorgio Agamben Simone Hörrlein, ist Lebensmittelchemikerin und Wissenschaftsjournalistin. Nach ihrem Studium an der TU München war sie mehrere Jahre in der medizinischen Forschung tätig und arbeitete zuletzt in der Wissenschaftskommunikation des Kompetenzzentrums für Ernährung. Neben den Naturwissenschaften interessiert sie sich für Finanz- und Geopolitik. Aktuell lebt sie in Kanada.
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Der Artikel ist erschienen bei :Rubikon-News