Montag, 26. Juli 2021

internationaler frühschoppen 25.07.2021 - Wetterextreme weltweit - wie können wir uns rüsten?

internationaler frühschoppen 25.07.2021 <br /> Wetterextreme weltweit - wie können wir uns rüsten? <br />
Internationaler
Frühschoppen
Logo Internationaler Frühschoppen (Quelle: phoenix)

Wetterextreme weltweit - wie können wir uns rüsten?
Internationaler Frühschoppen - So. 25.07.2021 12.00 - 13.00 Uhr


Anke Plättner diskutiert mit ihren Gästen:
  • Ranga Yogeshwar
    Wissenschaftsjournalist (Deutschland)
  • Liedeke Morssinkhof
    NOS (Niederlande)
  • Ines Pohl
    Deutsche Welle (USA)
  • Shi Ming
    freier Journalist (China)

Hitze, Starkregen, Stürme: Extreme Wetterlagen nehmen auf der ganzen Welt zu. Mit ihnen wächst auch das Ausmaß der Verwüstungen, die sie anrichten – und die Gefahr, die sie mitunter für Leib und Leben bedeuten können. Gerade erst hat eine Flutkatastrophe in Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Baden-Württemberg und Bayern große Schäden verursacht und zahlreiche Todesopfer gefordert. Viele Menschen werden weiterhin vermisst. Während der Westen der USA und Kanada derzeit mit einer enormen Hitzewelle zu kämpfen haben, sehen sich auch die Niederlande und China immer wieder verheerenden Wassermassen gegenüber. Die Wissenschaft ist sich mittlerweile weitgehend einig, dass zwischen den gewaltigen Wetterphänomenen und dem Klimawandel ein direkter Zusammenhang besteht – und daher zukünftig mit noch mehr Extremwettererscheinungen gerechnet werden muss.

Wie können wir uns darauf vorbereiten? Wie beugen andere Staaten wetterbedingten Verwüstungen vor? Was wird andernorts für den Katastrophenschutz unternommen? Wie können Menschen besser vor Unwetter gewarnt werden? Welche langfristigen Maßnahmen müssen ergriffen werden, um eine Zunahme extremer Wetterphänomene zu vermeiden?


Hintergrundinformation

Der Internationale Frühschoppen ist die traditionsreichste Talkrunde im deutschen Fernsehen. Seit der Erstsendung am 30. August 1953 heißt der Leitspruch: Sechs Journalisten/innen aus fünf Ländern diskutieren das wichtigste politische Thema der Woche. Bis 1987 moderierte Werner Höfer die Sendung, danach trat der "Presseclub" am 27. Dezember 1987 die Nachfolge an.

Am 13. Oktober 2002 hat phoenix den Internationalen Frühschoppen mit dem ursprünglichen Konzept unter dem gewohnten Titel wieder belebt. Seitdem strahlt der Ereignis- und Dokumentationskanal die Talksendung immer an Sonntagen von 12.00 bis 13.00 Uhr aus, wenn der "Presseclub" im Ersten ausfällt.

In seinem Gesamterscheinungsbild hat sich der Frühschoppen seit seinen Anfängen kaum verändert. Zwar wurde vor allem die Studio-Dekoration immer an aktuelle Trends des Fernsehdesigns angepasst. Dafür blieb aber - auch in der Neuauflage bei PHOENIX - das ursprüngliche stilbildende Konzept der Zuschauerbeteiligung durchweg erhalten: Von 12.45 Uhr an haben die Zuschauer und Zuhörer Gelegenheit, sich in die Diskussion mit Fragen einzuschalten.

Der Internationale Frühschoppen setzt in der Themenwahl stets auf hohe Aktualität. Vor allem die Mischung aus deutschen Journalisten und ausländischen Korrespondenten mit ihrer zum Teil ganz speziellen Außenansicht der diskutierten Themen macht den einzigartigen Charakter der Sendung aus.

Sonntag, 25. Juli 2021

Dr. Daniele Ganser: Können wir das Erdöl verlassen?

Dr. Daniele Ganser: Können wir das Erdöl verlassen? (Luzern 2. Juni 2021)

Daniele Ganser
15.06.2021

Am 2. Juni 2021 hat der Schweizer Historiker und Friedensforscher Daniele Ganser am eco2friendly Day im Kultur- und Kongresszentrum Luzern einen Vortrag zum Thema Erdöl gehalten.

Ganser erklärt im Vortrag, dass wir als Menschheitsfamilie stark vom Erdöl abhängig sind. 1945 brauchten wir pro Tag 6 Millionen Fass zu je 159 Litern. Seither ist der globale Verbrauch stark angestiegen. Derzeit brauchen wir pro Tag 100 Millionen Fass, das entspricht 50 Supertankern.

Erdölkriege sind eine Realität. Der illegale Angriff der USA auf den Irak 2003 und die Lügen von US-Aussenminister Colin Powell vor dem UNO-Sicherheitsrat zeigen, so Ganser, dass immer wieder Kriege um Erdöl geführt wurden.

In seinem Vortrag argumentiert Daniele Ganser, dass wir auf erneuerbare Energien aus Sonne, Wind und Wasser umsteigen sollten. Jeder kann einen Beitrag leisten. Persönlich produziert er Sonnenstrom auf seinem Hausdach, fährt ein Elektroauto und ernährt sich vegetarisch.

Weil der Vortrag wegen den Corona-Massnahmen praktisch ohne Publikum stattfinden musste, ging Ganser am Schluss noch auf das Thema Corona ein. Er unterscheidet zwischen drei Ängsten: Die Angst vor Virus, vor Armut und Diktatur. Keine Angst ist besser oder richtiger als die andere. Es brauche einen Diskurs zwischen den verschiedenen Gruppen, wobei jeder seine Angst beobachten solle.

Moderiert wurde der Kongress von Sven Furrer, der im Anschluss an den Vortrag mit Daniele Ganser ein kurzes Gespräch führte.

Hier findest Du den Link zum neuen Online-Kurs „Peacemaker“ von Daniele Ganser. Er besteht aus 30 Lektionen zu 15 Minuten und kostet 179 Euro. Jede und jeder kann diesen Kurs am eigenen Computer machen und so einen ganzen Monat mit Daniele Ganser verbringen:
https://www.danieleganser.online/lp/w...

Abonniere hier den Daniele Ganser YouTube Kanal: https://bit.ly/3i0QecQ
Daniele Ganser:
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https://t.me/s/DanieleGanser

Dr. Daniele Ganser ist Schweizer Historiker und Friedensforscher. Er ist Leiter des Swiss Institute for Peace an Energy Research (SIPER).

In seiner Arbeit untersucht Daniele Ganser die Themen Frieden, Energie, Krieg, Terror und Medien aus geostrategischer Perspektive. In der Überzeugung, dass auch Wissenschaftler helfen können, einen Teil der Lügen und der Brutalität zu überwinden, die unsere Welt noch immer prägen, engagiert sich Daniele Ganser gemeinsam mit tausenden Menschen für eine Welt in Frieden und für erneuerbare Energien. Seine Forschungsschwerpunkte sind: Internationale Zeitgeschichte seit 1945, Verdeckte Kriegsführung und Geheimdienste, US-Imperialismus und Geostrategie, Energiewende und Ressourcenkriege, Globalisierung und Menschenrechte.

Kommentare

Engistein Dehnbarerbegriff
Daniele Ganser. Der Mann der Meine Weltsicht und mein Mindset am meisten positiv beeinflusst hat. Großartige Arbeit, danke Herr Ganser!
SpiritualPeaceMakers
"Man darf den Politikern nicht blind glauben" - einer der wichtigsten Sätze dieses Beitrags.
O815
wen wundert es das die MSM ihn nicht mögen, er ist einfach gut. wahrhaftig.....

Samstag, 24. Juli 2021

unterschreiben Sie für die Rettung der deutschen Jugendherbergen?

Während der Corona-Pandemie waren sämtliche Jugendherbergen in Deutschland nach behördlicher Anordnung geschlossen und dadurch in wirtschaftliche Notlagen gekommen. Mit dem Aufkommen der Delta-Variante droht im Herbst evt. erneut der „unwiderrufliche Verlust von Orten der außerschulischen Bildungsarbeit, der interkulturellen und inklusiven Begegnung“. Die Forderung des deutschen Jugendherbergswerk ist daher nach wie vor relevant: „schnelle und wirksame Verhinderung des Zerfalls des Deutschen Jugendherbergswerks durch staatliche Rettungsmaßnahmen!“ Liebe Leser, unterstützen Sie diese Forderung?


Rettungsschirm für alle Jugendherbergen in Deutschland – jetzt!

208.380 haben Deutsches Jugendherbergswerk e.V.'s Petition unterschrieben. Lassen Sie uns 300.000 erreichen!

Bitte unterschreiben Sie diese Petition

Corona: Jugendherbergen ohne staatliche Hilfen vor dem endgültigen Aus

Bund und Länder müssen unverzüglich und flächendeckend handeln, Politik überlässt die gemeinnützigen Betriebe des Deutschen Jugendherbergswerks in den meisten Bundesländern bislang ohne wirksamen Schutz sich selbst, knapp 2,5 Millionen Mitglieder der „Jugendherbergsfamilie“ betroffen #RETTETJugendherbergen

Die Jugendherbergen in Deutschland leiden massiv an den Folgen der Corona-Krise. Nach der explosionsartigen Ausbreitung des Virus hatten die zuständigen Gesundheitsbehörden Mitte März die sofortige Schließung aller Jugendherbergen verfügt, um Gäste und Mitarbeiter*innen zu schützen.

Eine Stornierung fast aller bestehenden Buchungen, der maximale Rückgang von Neubuchungen und damit der Verlust der Möglichkeit der Erwirtschaftung von Umsatz einerseits – laufende Kosten und Verpflichtungen andererseits haben alle Landesverbände in massive wirtschaftliche Notlagen gebracht. Ein bundesweiter Schutzschirm, Sonderkredite bzw. Liquiditätshilfen oder direkte finanzielle Unterstützungsleistungen greifen für die Mehrzahl der Jugendherbergen in Deutschland nicht, weil die Jugendherbergen bislang nur in drei Bundesländern in ihrem Status als gemeinnützige Bildungs- und Beherbergungsbetriebe in den entsprechenden Programmen berücksichtigt werden.

Wir fordern deshalb zur Unterzeichnung der Petition auf, die sich an politische Entscheidungsträger auf kommunaler, Landes- und Bundesebene richtet.
Wir sind sozial relevant! 

Wir appellieren an Bürgermeister*innen, Landrät*innen, Landtags- und Bundestagsabgeordnete sowie an die Spitzen der Landesministerien, in deren Wirkungsbereich die Jugendherbergen fallen:

  • Setzen Sie sich persönlich auf allen Ihnen zur Verfügung stehenden politischen, wirtschaftlichen und medialen Handlungsebenen für eine schnelle und wirksame Verhinderung des Zerfalls des Deutschen Jugendherbergswerks und seiner Landesverbände ein!
  • Tragen Sie umgehend dafür Sorge, dass die Jugendherbergen in Deutschland flächendeckend durch staatliche Rettungsmaßnahmen in ihrem Fortbestand gesichert werden!
  • Verhindern Sie die die endgültige Schließung von Jugendherbergen, die in den zurückliegenden 111 Jahren erfolgreiche Strukturen wirksamer Bildungsarbeit aufgebaut haben und wertvolle Lern- und Begegnungsorte sind!
  • Unterstützen Sie unsere Forderung: Wir sind sozial relevant!

 

Hintergrund:

Wir sind sozial relevant! Seit 111 Jahren stehen die Jugendherbergen für einen gemeinwohl-orientierten Wertekanon, der sich im Slogan „Gemeinschaft erleben“ wiederfindet. Weltoffenheit und gegenseitiger Respekt – Partizipation zur Stärkung der eigenen Persönlichkeit und ehrenamtliches Engagement für das demokratische Gemeinwesen: diese Ursprungsidee der Jugendherbergsbewegung trägt bis in unsere Zeit und fasziniert heute bundesweit fast 2,5 Millionen Mitglieder im Deutschen Jugendherbergswerk. Dieser essentielle Teil der Zivilgesellschaft droht zu zerfallen.

Wir sind sozial relevant! Gemeinsames Lernen, Austausch und Kommunikation, unvergessliche Freizeit- und Naturerlebnisse werden in den kommenden Monaten und Jahren nicht nur notwendig sein, sondern auch eine enorme Nachfrage unter unseren Mitgliedern erfahren. Nach übereinstimmender Einschätzung der politischen Spitzen wird das Deutsche Jugendherbergswerk mit seinen Häusern und inhaltlichen Angeboten gerade in dieser Situation unverzichtbarer Teil der demokratischen Gesellschaft sein. Ein wirtschaftliches Überleben ist jedoch derzeit höchst fraglich, sollten nicht unmittelbar bundesweit und für alle Landesverbände Hilfen des Staates greifen.
Im Falle einer endgültigen Schließung der überwiegenden Zahl unserer Häuser würde darüber hinaus die Wirtschaftskraft in den Regionen, in denen Jugendherbergen ansässig sind, erhebliche Einbußen erleiden. Eine Studie der Tourismusberatungsagentur dwif-Consulting hatte ergeben, dass jeder Euro, der von einem Gast einer Jugendherberge ausgegeben wird, etwa drei Euro zusätzlichen Umsatz für die lokale/regionale Wirtschaft generiert. Zum finanziellen Fiasko im betroffenen Haus käme eine Schwächung der Wirtschaft vor Ort. Denn: Wir sind sozial und wirtschaftlich relevant!

Bereits in den nächsten Wochen wird der Zeitpunkt erreicht sein, dass die Jugendherbergen in den Landesverbänden, für die bislang noch keine Hilfszusagen vorliegen, ihre laufenden Verpflichtungen nicht mehr aus der eigenen wirtschaftlichen Tätigkeit decken können. Es droht damit die endgültige Schließung der betroffenen Häuser. Damit verbunden ist der unwiderrufliche Verlust von Orten der außerschulischen Bildungsarbeit, der interkulturellen und inklusiven Begegnung und von einzigartigen Freizeithäusern für Kinder, Jugendliche, Familie, Schulklassen und Gruppen.

#RETTETJugendherbergen

Bitte unterstützen Sie uns! Zeichnen Sie die Online-Petition des Deutschen Jugendherbergswerks und zeigen Sie damit Ihre Wertschätzung für die vielfältigen, bunten, lebensnahen und modernen Jugendherbergen in Deutschland. „Gemeinschaft erleben“ muss auch für die nächsten 111 Jahre möglich sein – in ganz Deutschland! Wir sind sozial relevant!

 

Bitte umterschreiben Sie diese Petition

Petitionsseite anschauen




Freitag, 23. Juli 2021

TICHYS AUSBLICK - „Was ist in diesen Zeiten noch normal?“

TICHYS AUSBLICK - „Was ist in diesen Zeiten noch normal?“

TV.Berlin - Der Hauptstadtsender

Was ist eigentlich “normal”? Früher gab es darüber eine ganz bestimmte Vorstellung. Heute ist man sich dagegen nicht mehr sicher. Eins steht allerdings fest: das Normal von früher, ist heute der Feind. Alles was man früher selbstverständlich war, wird heute nach Möglichkeit über den Haufen geworfen. “Was ist in diesen Zeiten noch normal?” lautet deshalb das Thema der heutigen Ausgabe Tichys Ausblick. Moderator Roland Tichy spricht mit zwei Schriftstellerinnen: Monika Maron und Cora Stephan.


Kommentare

bericson76
Der ganze Irrsinn erinnert an eine Gesellschaft kurz vor ihrem Untergang, dass haben wir ja aus mehreren tausend Jahren Geschichte gelernt.
Paul Rasche
Herr Tichy, ihre Formate sind wirklich erstklassig. Bei diesem Video haben sie sich wirklich übertroffen. Die beiden Damen sind sehr wortgewandt, und die historischen Vergleichen stellen einige Einblicke da.
Günter Krass
Das Ziel ist die Zerstörung von allem und allen. Und die Mehrheit will es partout nicht wahrhaben!
Nicole
DANKE für eine Diskussion mit noch normal Denkenden Menschen, man glaubt allmählich verrückt zu werden in diesem Links-grünen Gender-öko-zuwanderungs-Diktatur

Donnerstag, 22. Juli 2021

Probleme mit Sirenen und Katastrophenschutz – aber am deutschen Wesen das Weltklima genesen lassen!

Probleme mit Sirenen und Katastrophenschutz – aber am deutschen Wesen das Weltklima genesen lassen!

Reitschuster
Published July 21, 2021

Rumble — Hier geht es zum Binner-Interview:
https://rumble.com/vjqkg9-entzugserscheinungen-nach-corona-panik-in-costa-rica-nikolai-binner-ber-sei.html

Normalerweise kritisieren die Journalisten Politiker. In Deutschland 2021 ist es öfter mal umgelehrt. Auf der Bundespressekonferenz gab es heute Rüffel gegen die Medien – weil die sich erdreistet hatten, zu kritisieren, dass die Regierung nach der Hochwasser-Katastrophe schlecht vorbereitet war und auf wichtige Fragen keine Antwort hatte. Ein Sprecher des Verkehrsministeriums sagte dazu heute: "Wenn man eine Nachlieferung verspricht und dieselbe Frage dann fünfmal gestellt wird, finde ich es nicht in Ordnung, daraus einen Zusammenschnitt zu basteln, sozusagen die Regierung ahnungslos darzustellen, das in die sozialen Netzwerke zu schicken und dann mal zu gucken, was passiert. Die Reaktionen sind sehr unschön. Ich muss das hier einfach einmal sagen, weil das auch mir sehr nahegeht. Dort gibt es Beschimpfungen, Verunglimpfungen, persönliche Angriffe. Das hat eine Kollegin, die hier am Montag zum ersten Mal saß, nicht verdient."

Ich empfehle Ihnen wegen der aktuellen Zensurwelle neben Telegram meine folgenden zensurfreien Social-Media-Kanäle: VK: https://vk.com/reitschuster
Parler: https://www.parler.com/#/user/reitsch...
gab: https://gab.com/Reitschuster
VIDEO:
https://rumble.com/user/Reitschuster
https://odysee.com/@reitschuster:3
Achtung: Der Account unter „reitschuster“ auf gettr ist nicht von mir, auch andere Account auf meinen Namen in kleineren Netwzerken sind nicht von mir.


Mittwoch, 21. Juli 2021

Rubikon - Wir brauchen einen neuen Journalismus!

Wir brauchen einen neuen Journalismus! https://www.rubikon.news/artikel/wir-brauchen-einen-neuen-journalismus

In seinem Buch „Die Propaganda-Matrix“ beschreibt Michael Meyen, warum der Kampf für freie Medien über unsere Zukunft entscheidet.
von Max Stadler

Da Medien Realitäten konstituieren, sollte ihre Macht nicht unterschätzt werden. Medienhoheit bedeutet zugleich Deutungshoheit über die Realität, die Art und Weise, wie die Menschheit die Welt wahrnimmt. Über die nicht zu unterschätzende Wichtigkeit, dass die Gesellschaft Rahmenbedingungen für freie Medien bereithält, schreibt der Kommunikationswissenschaftler Michael Meyen in seinem neuen Buch. Mit „Die Propaganda-Matrix: Der Kampf für freie Medien entscheidet über unsere Zukunft“ erscheint am 20. Juli der fünfte Teil der Corona-Aufklärungsoffensive des Rubikon-Verlages. Max Stadler hat es rezensiert.


„Dies ist kein Buch über Corona“, so beginnt der
richtungsweisende Text „Die Propaganda-Matrix“ von Michael Meyen. Dem Autor geht es nicht um die Zerstörung der Matrix, dies stellt er gleich zu Beginn klar, sondern um Aufklärung. Er wolle dem Leser helfen zu verstehen, „wo und wie die Realität produziert wird, die man uns rund um die Uhr ins Haus liefert“.

„Die Realität der Massenmedien ist genauso real wie der Baum, den wir im Wald umarmen können, der Polizist, der unsere Papiere checken will, oder der Fluss, den wir ohne Brücke schlecht überqueren können.“

In diesem Zusammenhang verweist der Autor auf Michel Foucaults Satz: „Wir denken stets innerhalb eines anonymen, zwingenden Gedankensystems, das einer Zeit und einer Sprache angehört.“ Mit anderen Worten: Die Medien und der durch sie erzeugte Diskurs konditioniert und beeinflusst unser Denken und Handeln.

Die Propaganda-Matrix bildet ein Raster, ein geistiges Gefängnis, ist aber kein Schicksal, sondern von Menschen gemacht. Und somit, so der Autor, können Menschen diese Matrix auch ändern, selbst wenn sich angesichts der scheinbar übermächtigen Einheitsfront dabei oftmals ein Gefühl der Ohnmacht einstellt.

Michael Meyen wünscht sich einen Journalismus, der dem Leser kein bestimmtes Weltbild oder eine bestimmte Haltung vorschreibt.

„Als Bürger, als Wähler, als Mensch möchte ich erfahren, was in der Welt so läuft, und mir selbst meinen Reim darauf machen. Wenn das dann unbedingt noch kommentiert werden muss: meinetwegen. Aber eigentlich ist es mir egal, wie Heribert Prantl oder Claus Kleber die Welt sehen.“

Dazu jedoch sei eine andere Organisation des Journalismus nötig. Gerade der öffentlich-rechtliche Rundfunk gehöre theoretisch den Bürgern, die dafür Gebühren zahlen, de facto aber werde er vom Staat, von den Parteien und von Interessenverbänden kontrolliert und nicht von der Gesellschaft.

Um die Propaganda-Matrix infrage zu stellen, brauche es Zeit und Kraft. Daran fehle es den meisten Menschen aufgrund von Arbeit, Familie und vielem anderen. Und so komme den Massenmedien trotz TikTok, YouTube, Instagram, et cetera doch wieder eine entscheidende Rolle zu. Sie bilden mit Niklas Luhmanns Worten „das Gedächtnis der Gesellschaft“. Sie bringen uns den „Schatz an Gemeinsamkeiten, auf den wir selbst dann zurückgreifen können, wenn wir unser Gegenüber noch nie gesehen haben“. Es werde ein Hintergrundwissen geschaffen, von dem man bei jeder Kommunikation ausgehen könne.

Obwohl vielen klar sei, dass man der Zeitung und dem Fernsehen nicht trauen dürfe, könnten sie doch nicht darauf verzichten. Einige Nachrichten „müsse“ man einfach kennen, wenn einem ein bisschen an der Achtung der Mitmenschen liege. Wir können uns nicht ausstöpseln, so der Autor, ohne vom Rest der Menschheit als Sonderlinge abgestempelt zu werden.

Und so kann staatliche Autorität Risiken erzeugen, wenn die entsprechenden Leitmedien mitspielen. Als Beispiel hierfür nennt Michael Meyen Szenen aus dem Corona-Alltag: Menschen, die bei einsamen Waldspaziergängen Masken tragen, die sich angewidert abwenden, wenn sie im Niemandsland zwei Paaren begegnen, obwohl sich gerade nur drei Erwachsene treffen dürfen, und die Polizei rufen, sobald der Geräuschpegel nebenan auf ein Geburtstagskränzchen hindeutet. Das Internet und die digitalen Plattformen seien hierbei allenfalls Nebendarsteller gewesen.

Das mediatisierte Zentrum hat ein „Killervirus“ im Gedächtnis der Gesellschaft platziert, ein „Narrativ“ mit vier erzählerischen Grundelementen: erstens eine einzigartige Ausnahmesituation, zweitens das lückenlose Kontaktverbot als Gegenmittel, drittens die Verleumdung von allen, die nicht uneingeschränkt an erstens und zweitens glauben, und viertens die Impfung als „einziger Ausweg aus der Krise“.

Michael Meyen schildert, wie die Kräfteverhältnisse offen zutage traten, die „Definitionsmachtverhältnisse“. Was Wolfgang Wodarg, Sucharit Bhakdi, Bodo Schiffmann, Thomas Berthold und weniger prominente Stimmen im Frühjahr 2020 gegen das Killervirus-Narrativ einzuwenden hatten, hätten die Leitmedien entweder ignoriert oder lächerlich gemacht. Dabei sei der „Raum des Sagbaren“ durchaus größer geworden, im Internet finde man nahezu alles, andererseits jedoch schrumpfe das von den Leitmedien als integer dargestellte „Hintergrundwissen“.

Der Meinungskorridor, in dem wir uns bewegen können, ohne dabei unsere Reputation aufs Spiel zu setzen, werde schmaler. Propaganda und Zensur gehören zur gleichen Medaille, so der Autor. „Auf der einen Seite etwas herbeiführen und auf der anderen etwas unterdrücken.“

In der Folge zeigt Meyen anhand einer Adaptation des Filtermodells von Noam Chomsky auf, wie es sein kann, dass Leitmedien eine Mauer errichten können zwischen Öffentlichkeit und Ereignis und eine Pseudoumwelt schaffen, auf die die Menschen so reagieren, wie die Führer der Herde es sich wünschen. Die fünf Filter von Edward S. Herman und Noam Chomsky sind Besitz, Werbung, Quellen, Flak, Ideologie.

Michael Meyen orientiert sich an diesem Modell, spricht jedoch nicht von Filtern, sondern von vier Arenen, die er Diskursordnung, Medienlogik, Medialisierung und das journalistische Feld nennt und jeweils in einzelnen Kapiteln ausführlich beschreibt. Letztlich kommt er zu dem Schluss:

„Die Propaganda-Matrix steht und fällt mit der Diskursordnung — mit den Scheuklappen, die uns schon in Schule und Elternhaus angelegt werden und die dann später ganz selbstverständlich Teil unseres Lebens sind.“

Mit seinem Werk leistet Michael Meyen einen virtuosen und anspruchsvollen Beitrag dazu, dass immer mehr Menschen diese Scheuklappen erkennen und womöglich ablegen. Dennoch bleibt der Autor skeptisch:

„Die Propaganda-Matrix hält uns auch dann gefangen, wenn wir wissen, wie sie entsteht. Mehr noch: Wir können die Leitmedien nicht wirklich ignorieren, weil wir davon ausgehen müssen, dass sich die allermeisten anderen an der ‚Wirklichkeit‘ orientieren, die dort präsentiert wird. Menschen nutzen Medienangebote, um Definitionsmachtverhältnisse zu beobachten und so ihr Handeln und ihre Sinne für den Alltag zu kalibrieren.“

Was tun? Der Schlüssel liege in den Schulen, so der Autor, an den Universitäten und an den Journalismusakademien. Es brauche die Fähigkeit, von außen auf die eigene Gesellschaft zu schauen, und dies funktioniere nur mit Bildung.

Vielleicht brauche es dazu sogar die Erfahrung eines Zusammenbruchs der Gesellschaft.


Pressestimmen zum Buch:

„Ist zu den Themen Medien und Medienkritik bereits alles Wichtige gesagt? Michael Meyen belehrt uns auf fulminante Weise eines Besseren. Der Autor führt in die verzweigte Debatte ein, verdichtet sie, spitzt sie zu und treibt sie voran, entwickelt Perspektiven — stilistisch brillant, mitreißend, erhellend. Medienkritische Aufklärung als Lesegenuss!“
Ulrich Teusch, Mitherausgeber Multipolar-Magazin

„Michael Meyens Buch ist trotz des knalligen Titels vor allem eines: solide Wissenschaft. Der Autor verbindet dabei zwei Qualitäten, die im akademischen Feld Seltenheitswert haben: Er schreibt prägnant, ohne Umschweife und vermeidet zugleich jede Selbstgerechtigkeit. Dieser Stil ist auch den politischen Debatten zu wünschen, die dieses Buch mit seinen brisanten, brandaktuellen Überlegungen hoffentlich anstößt.“
Paul Schreyer, Bestsellerautor

„Wer wie Goethes ‚Faust‘ wissen will, was ‚die Welt im Innersten zusammenhält‘, der muss Michael Meyens brillante Darstellung lesen, die tiefe Einblicke in die gegenwärtige Medien-Matrix liefert. Mit erzählerischer Leichtigkeit und analytischer Schärfe werden die Erkenntnisse von intellektuellen Größen wie Hannah Ahrendt, Ulrich Beck, Pierre Bourdieu, Noam Chomsky, Michel Foucault, Walter Lippmann oder Niklas Luhmann für die Beobachtung von Beobachtung fruchtbar gemacht. Sichtbar werden die ‚blinden Flecken‘, aber auch die neuen Chancen von demokratischer Beteiligung und selbstbestimmter Erkenntnis.“
Carsten Gansel, Literaturwissenschaftler

„Michael Meyen geht es um mehr als um Verständnis für sein Fach. Er bietet seine Expertise, klärt auf, macht verstehbar und veranschaulicht Mechanismen mit nichts weniger als der Freiheit im Blick. Ein Weißbuch für einen besseren Journalismus, wenn nicht für eine Revolution der Medien!“
Martin Sinzinger, Naturfotograf

„Michael Meyen, einer der wenigen Experten im deutschsprachigen Raum, der das Mediensystem des Ostens und Westens kennt, schreibt über die Propaganda-Matrix des 21. Jahrhunderts und die Geiselnahme ganzer Gesellschaften in ihrem totalitären Sog. Es geht um die Medienmaschine, die von Konzerninteressen finanziert und von Politikern legitimiert wird. Meyen verurteilt die Rolle der Leitmedien als Komplizen der Kriegsakteure. Der Journalismus ist tot! Es lebe der Journalismus der sich der Propaganda-Matrix widersetzt! Was hierbei aus den letzten Jahren der DDR zu lernen ist, wird in diesem Buch ebenfalls offen gelegt.“
Yana Milev, Soziologin




Michael Meyen
Die Propaganda-Matrix
Der Kampf für freie Medien entscheidet über unsere Zukunft

224 Seiten
Softcover
Format: 20,5 cm x 13,5 cm
Erscheinungsdatum: 20.07.2021
Artikelnummer 978-3-96789-020-4





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Max Stadler Max Stadler, Jahrgang 1981, studierte Literaturwissenschaften und Geschichte in Straßburg, Uppsala und Freiburg. Seit 2006 ist er als freier Übersetzer und Autor tätig. Er ist unter anderem die deutsche Stimme des norwegischen Enfant terrible Matias Faldbakken sowie zahlreicher weiterer Autoren. Er hat Helene Hegemann ins Französische übertragen.
Dieses Werk ist unter einer Creative Commons-Lizenz (Namensnennung - Nicht kommerziell - Keine Bearbeitungen 4.0 International) lizenziert. Unter Einhaltung der Lizenzbedingungen dürfen Sie es verbreiten und vervielfältigen.

Der Artikel ist erschienen bei :Rubikon-News

Dienstag, 20. Juli 2021

Sehenswerte Bundespressekonferenz vom 19. Juli 2021

Sehenswerte Bundespressekonferenz vom 19. Juli 2021 BUNDESPRESSEKONFERENZ E.V.


Jung & Naiv

Kommentare

Han Yolo
Was für eine arrogante, inkompetente Stümperei. Es ist wahnsinnig... Herzlichen Dank an alle Reporter im Saal, die weiter nachgehakt haben und sich nicht abwimmeln lassen wollten.
Alexander D.
Krass, dass die Behörden gewarnt wurden und es hat offensichtlich nicht funktioniert. Die Frage des Versagens sollte da geklärt werden, unbedingt, um es in Zukunft besser zu machen. Machen wir uns nichts vor, in Zukunft kann noch einiges auf uns zukommen.
Der Lustige Mayonaut
Wenn ich konkret betroffen wäre (gottlob nicht) und dann dieses Gestammel höre, wäre mir spätestens jetzt die Halsschlagader geplatzt... so bin ich "nur" fassungslos und frage mich ob ich "sowas" ernsthaft im September wählen soll?
Olaf F
20:30 Tilo: Wann hat die Bundesregierung die Warnung des europäischen Hochwasserwarnsystems erhalten?
Frau Herzog: Der Deutsche Wetterdienst...
Tilo: Es ging nicht um den DWD, sondern die Bundesregierung.
Frau Herzog: Der Deutsche Wetterdienst...

Sebastian B.
Danke Tilo, dass du doch noch mal mit Vehemenz darauf hingewiesen hast, dass diese "Vorbereitung" bzw. das Fehlen von Antworten auf essentielle und grundlegende Fragen so nicht akzeptabel ist!

Montag, 19. Juli 2021

Presseclub - 18.07.2021 - Flut-Katastrophe und Sahara-Hitze: Welche Klimapolitik brauchen wir?

Presseclub - 18.07.2021 - Flut-Katastrophe und Sahara-Hitze: Welche Klimapolitik brauchen wir?
So. 18. Juli 2021, 12.03 - 13.00 Uhr

Flut-Katastrophe und Sahara-Hitze: Welche Klimapolitik brauchen wir?


Ellen Ehni
Chefredakteurin des WDR Fernsehens
Mitglied Atlantikbrücke e.V.
Bilder: Screenshots. Text: ARD

Noch rund 80 Tage bis zur Bundestagswahl, die das Ende der Merkel-Ära markiert und damit eine Zäsur. Eigentlich könnte man erwarten, dass es einen lebendigen öffentlichen Diskurs darüber gibt, wie und mit wem Deutschland die gewaltigen politischen Herausforderungen am besten angehen sollte. Aber weit gefehlt.

Stattdessen kommen fast täglich neue Plagiatsvorwürfe gegen Annalena Baerbock ans Licht. Für die Grünen katastrophal. Die Partei, die vor Kurzem noch davon träumte, ins Kanzleramt einzuziehen, verliert deutlich an Zustimmung, während die Laschet-CDU jede Woche kontinuierlich zulegt.Einige sprechen deshalb schon von einer üblen Schmutzkampagne gegen die grüne Spitzenkandidatin. Selbst Bundespräsident Steinmeier hat vor einer Schlammschlacht gewarnt. Sind diese Befürchtungen berechtigt oder hat sich Baerbock diese Probleme selber eingebrockt? Welche Rolle spielen die Medien und die sozialen Netzwerke? Einige fordern schon Baerbocks Rücktritt von der Kandidatur zugunsten von Robert Habeck. Haben die Grünen vielleicht auf die falsche Kandidatin gesetzt?

Fakt ist: Die anderen beiden Herausforderer kommen bisher noch relativ gut weg. Keine Rede von Laschets “Klausuren-Affäre”, als er als Uni-Professor die Arbeiten seiner Studenten verschludert und die Noten aus der Erinnerung heraus vergeben hatte. Keine Rede auch von Olaf Scholz Rolle in der Cum-Ex-Affäre, die den Staat Steuerausfälle in Milliardenhöhe beschert hat. Beide präsentieren sich als Garant von Verlässlichkeit und haben damit Erfolg. Wird hier mit zweierlei Maß gemessen? Ist der Umgang mit der Herausforderin Baerbock ungerecht, gar Rufmord, oder im Stil gar nicht so anders als in den Jahren zuvor, wenn man sich an die Wahlkämpfe früherer Zeiten erinnert?

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1137 Kommentare, 1016 Antworten, 2153 Beiträge davon 207 zensiert

Kommentar 52:
Heike Ring schreibt am 17.07.2021, 15:43 Uhr :
Baerbock bricht jetzt ihren Urlaub ab um in die Katastrophengebiete zu reisen. Was wäre auch eine Klima katastrophe die man verpasst..
    Antwort von
    Heinz Becker schreibt am 17.07.2021, 16:09 Uhr
    Hochwasser Politik in Gummistiefeln hat Gerhard Schröder damals auch geholfen. Warum sollte Frau Baerbock das nicht auch kopieren?

Kommentar 147:
Nele schreibt am 17.07.2021, 18:02 Uhr:
Immerhin hat der Presseclub das Thema aktuell angepasst. Es ist natürlich etwas schade, dass man sich nun nicht so sehr dem USA-Besuch der Chefin drüben beim Chef widmen kann, das wäre vermutlich diesmal das Topthema gewesen. Mit der Flutkatastrophe und die Frage nach der Klimapolitik ist nun wohl erstmal quer durch alle Sender das Thema für die nächsten Wochen gesetzt. Zumindest trifft es mit Deutschland ein wohlhabendes Land. Die Hilfe und schnellen Reaktionen beeindrucken. Materiell ist in D alles da. Im Unmut und im Grollen scheint man sich aber an den Stammtischen hierzulande am wohlsten zu fühlen. Dabei geht es dem Land als Ganzes materiell sehr gut. Wir haben ein Volksvermögen, das die Staatsverschulung deutlich übersteigt, relativ geringe Arbeitslosigkeit, anhaltenden Immobilienboom, einen hohen Haushaltsüberschuss, keine Rechtsextreme in der Regierung wie in anderen Ländern, kaum noch Asylbewerber und Millionen Bürger fahren selbst in Coronazeiten auch zweimal in Urlaub.
    Antwort von
    Cornelia, geschrieben am 17.07.2021, 18:29 Uhr:
    Sie haben die Überschrift "Satire" vergessen.
    Antwort von
    Benno Thiel, geschrieben am 17.07.2021, 18:34 Uhr:
    Richtig, willkommen in der Realität! Wir haben 240 Mrd. neue Schulden, 600.000 Arbeitslose mehr als vor einem Jahr, 800.000 Kurzarbeiter, zehntausende vernichtete Existenzen, unverminderter Zustrom an Flüchtlingen, usw.Mit 15,9 Prozent hat die Armutsquote in Deutschland einen historischen Wert erreicht. Es ist die größte gemessene Armut seit der Wiedervereinigung. Über 13 Millionen Menschen sind betroffen.
    Antwort von
    Heinz Becker, geschrieben am 17.07.2021, 20:13 Uhr:
    Benno Thiel, sie haben die Realität gut beschrieben. Aber wie sie sehen, sterben die Träumer und Ignoranten nicht aus. Ob die selber glauben was sie von sich geben?
Kommentar 190:
Stefan F. schreibt am 17.07.2021, 19:38 Uhr:
Wo können wir mit Luisa Neubauer, Greta Thunberg, Experten, Wissenschaftlern und mit allen weiteren Interessentinnen öffentlich und transparent Argumente über Ursachen des Klimawandels und über alle wissenschaftlichen Fakten umfassend austauschen und diskutieren?
    Antwort von
    Heinz Becker schreibt am 17.07.2021,20:39 Uhr:
    Stefan F., da werden sie Pech haben. Die von ihnen genannten Personen gehen jeder Diskussion aus dem Weg, sie diskutieren nicht. Was sie sagen müssen sie glauben.

Kommentar 194:
Heinz Becker schreibt am 17.07.2021, 19:44 Uhr:
Jetzt haben wir schon seit Januar als einziges Land in Europa eine Co2-Steuer, und was nutzt es? Nichts! Im Gegenteil, weiß jemand was mit dem Geld gemacht wurde?
    Antwort von
    Thorsten Bielitz , geschrieben am 17.07.2021, 19:57 Uhr:
    Unsere Asyl- und Europapolitik verschlingt Unsummen. Da ist kein Geld mehr übrig für so einen Firlefanz wie Klimaanpassungen.
    Antwort von
    Ralf Müller , geschrieben am 17.07.2021, 20:05 Uhr:
    Klimaflüchtlinge auf der ganzen Welt und Einzelfälle können das Geld bestimmt gut gebrauchen. Entwicklungshilfe für den Klimaschutz ist ein Dauerposten der Budgetplanung der Regierung.
    Antwort von
    Peter, geschrieben am 17.07.2021, 20:07 Uhr :
    Sich informieren, hilft manchmal.... Die EEG-Umlage wäre zu Jahresbeginn deutlich gestiegen, wurde mit der CO2-Abgabe deutlich reduziert....die Steigerung, wohlgemerkt...
    Antwort von
    Heinz Becker, geschrieben am 17.07.2021, 21:24 Uhr:
    Peter, und warum hat kein anderes Land eine Co2-Steuer? Haben die nichts mit dem Klimawandel zu tun oder überlassen die das gerne den Wichtigtuern im Vorreiterland?

Kommentar 1098
Peter Kny schreibt am 18.07.2021, 14:48 Uhr:
In den Wind geschrieben – Die Ursache für die aktuellen regionalen Wetterkatastrophen liegt auch mit in der Schönfärberei bei der Problembenennung. Das zeigte sich auch wieder bei dieser Diskussion. Beispiel der Klimawandel: Einen Klimawandel gibt es schon seit sich die Erde dreht und darum besteht kein großer Anlass zur Beunruhigung. Das Klima wird sich schon wieder abkühlen. Beispiel Klimakrise: Eine Krise ist zeitlich begrenzt. Auch kein Grund zu einer Beunruhigung. Wir haben alles im Griff. Das Klima kriselt aber schon seit etwa 100 Jahren und die Symptome werden akuter. Eine Benennung wie „Klimaerwärmung“ ist in diesem Fall durchaus angebracht. Die Wissenschaft benennt gewissenhaft den/die Verursacher. Die Klimaerwärmung muss lokal und global gestoppt werden. Menschen, hört die Signale! Auf zum letzten Gefecht! Das kollektive Handeln ist des Menschen Pflicht. MfG pk
Kommentar 1092:
Heinz Becker schreibt am 18.07.2021, 14:45 Uhr:
Ein Vorschlag für die Klimafraktion der Grüninnen und ihrer Follower:
Erstellt eine Studie zur direkten Senkung der Co2-Erzeugung durch Menschen.
  • Phase 1: normal einatmen
  • Phase 2: Luft einige Sekunden anhalten
  • Phase 3: langsam durch die Hose ausatmen
Filter dürfen dabei benutzt werden.
Könnte euch bei positivem Ausgang Wahlerstimmen bringen.
Wie Einer dabei aussieht ist doch egal, es geht schließlich um unser aller Klima.
Kommentar 1077
Heinz Becker schreibt am 18.07.2021, 14:31 Uhr:
Ist bekannt ob Kanada in der Hoffnung, dass dadurch die Temperaturen sinken, eine Co2-Steuer einführen will?
Kommentar 987:
T. Müller schreibt am heute, 13:27 Uhr :
Vielleicht können wir das Klima auch für uns nutzen! Wir können große Solarflächen in Griechenland und Spanien aufstellen, die Überschußenergie in Wasserstoff und Salzwasserentsalzung verwenden. Teile von Griechenland und Spanien wieder aufforsten und den Wasserstoff als Biosprit verkaufen. Dadurch können wir den Stein, - Braunkohleabbau und die entsprechende Energieerzeugung abstellen und die Monokulturen der Mais-/ Bioethanolproduktion so umstellen, das das Wasser und die Insektenvielfalt gehalten wird. Denkt endlich mal nach. Es gibt immer mehrere Möglichkeiten die Natur zu nutzen. PS der Wirkungsgrad einer Solarpanele in Südeuropa, ist um einiges höher als in Mitteleuropa. Z.b. wenn es regnet.
    Antwort von
    Heinz Becker schreibt am 18.07.2021, 14:55 Uhr:
    T.Müller, wen meinen sie mit "Wir"? Wenn sie das alles können, in Griechenland und Spanien, dann fangen sie doch damit an.


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Sonntag, 18. Juli 2021

Grüne Kanzlerin: Hat Annalena Baerbock noch eine Chance? | Markus Lanz vom 06. Juli 2021

Grüne Kanzlerin: Hat Annalena Baerbock noch eine Chance? | Markus Lanz vom 06. Juli 2021

ZDFheute Nachrichten
07.07.2021

Das neue Buch der grünen Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock „Jetzt“ ist seit einigen Woche auf dem Markt erhältlich, doch hat nun Frau Baerbock mit vielen Plagiatsvorwürfen zu kämpfen. Ver-mehrt haben Kritiker Stellen gefunden, die von anderen Texten oder Menschen kopiert worden seien.

Der stellv. Fraktionsvorsitzende der Grünen im Bundestag Oliver Krischer verteidigt seine Partei-vorsitzende und findet die Tatsache erschreckend, dass sich die Menschen nun über die Wortwahl und Textpassagen stürzen, anstatt die wirklich wichtigen Inhalte des Buches hervorzuheben. Denn was in dem Buch drin steht, sei genau die Annalena Baerbock, wie er sie kenne. Die Thematik über Klimaschutz, wie aber auch ihre Reiseberichte und Ideen für eine zukünftige Gesellschaft seien das Wichtigste an dieser Stelle. Deswegen findet er es auch nicht verwerflich, dass dieses Buch während ihres Wahlkampfes erschienen ist, da es genau ihre Ideale und die Ziele der Grünen vertrete.

Vor allem kritisiert er aber, dass die Medien nun seine Partei genau durchleuchten würden. Bei den anderen Parteien, die im Wahlkampf dabei sind, werde nur wenig hinterfragt und auch nicht so stark öffentlich thematisiert.

Der Leiter des „taz“-Parlamentsbüros Ulrich Schulte sieht es zum Teil auch so, dass die Medien zu viel die Plagiatsvorwürfe verbreiten, als die wirklichen Inhalte des Buches von Frau Baerbock.
Allerdings sieht er das Problem, dass man bis jetzt immer noch nicht genau weiß, wer dieses Buch wirklich geschrieben hat, denn auch ein Ghostwriter soll daran beteiligt gewesen sein und auch ihre Mitarbeiter sollen geholfen haben bei Recherchen und weiterem. Dadurch sei es nicht nur ein Werk von ihr, sondern eine Arbeit von vielen anderen zusammen. Das Buch werde aber als Gedankengut Annalena Baerbocks verkauft.

Das größte Problem sei im Moment nur, dass durch die Handhabung mit dieser Krise vonseiten der Grünen aus ein großer Imageschaden entstanden sei, der für den weiteren Wahlkampf nicht hilfreich ist. Denn die Strategie der Grünen, als Erste aus der Bundestagswahl herauszugehen, könne so nicht mehr verflogt werden.

Den gesamten Talk findet ihr hier: https://kurz.zdf.de/rMD/
Weitere Gäste in der Sendung:

Claudia Neumann, Kommentatorin
Die Reporterin ist bei der laufenden Fußball-EM für das ZDF im Einsatz. Sie berichtet über ihre Er-fahrungen rund um das Turnier, das trotz der Corona-Pandemie zum Teil in vollen Stadien stattfin-det.

Jana Schroeder, Virologin
Die Ärztin zeigt sich mit Blick auf die Delta-Variante des Coronavirus beunruhigt und warnt: „Wer nicht geimpft ist, wird sich infizieren.“

Julius van de Laar, Strategieberater
Der Wahlkampfstratege empfindet die aktuellen Reaktionen vonseiten der Grünen im Plagiatsfall als wenig krisenfest. Er erläutert außerdem, welche Psychologie hinter Wahlkampagnen steckt.

Die gesamte Sendung vom 6. Juli könnt ihr in der ZDFmediathek nachschauen:
https://kurz.zdf.de/a8nh/

Kommentare

DerGoldjunge94
Meine fresse, mit der Ruderleistung schafft Krischer es in 60 Tagen mit nem Kajak um die Welt 😂
Hans Hammerhart
Ich finde es so lustig: die Grünen brauchen keine politischen Gegner, Herr krischer macht das alleine 😂
Ross Hart
Herr Krischer "argumentiert" erstaunlich dilettantisch. Er versucht, die Vorwürfe zu entkräften, indem er sie leugnet oder marginalisiert. Herrn Krischer ist offensichtlich inkompetent.
WillyCaramba
Lanz stellt die Killerfrage: "Glauben Sie das eigentlich selbst?"

Samstag, 17. Juli 2021

„Kabinettstückchen“ vom „Experten“ Lauterbach

„Kabinettstückchen“ vom „Experten“ Lauterbach
Liebe Leser,
mich erreichte ein Kommentar der mir so gut gefallen hat, dass ich ihn ungekürzt einstelle.
Foto; Screenshot Youtube

Sahra Wagenknecht war mal wieder am Dienstag bei Lanz. Ich kann sie nicht verstehen, dass sie sich das immer wieder antut. Lanz legt es doch nur darauf an, sie ständig zu provozieren. Schon 2014 mit Jörges vom Stern hatte er eine ganz miese Nummer gegen sie abgezogen. Da forderten über 200.000 Zuschauer vom ZDF, dass Lanz aus dem Fernsehen verschwindet.

Bei der letzten Sendung wurde dann Wagenknechts Mann Lafontaine als Verschwörer von Lanz ausgemacht, weil er Lauterbach, Lanz‘s Stammgast, als „Covid-Heulboje“ kritisiert hatte.

 

Einige „Kabinettstückchen“ vom „Experten“ Lauterbach:

https://unser-mitteleuropa.com/lauterbachs-luegen-viren-experte-im-faktencheck-gleich-10-mal-ueberfuehrt/

Zu diesen 10 gibt es noch Ergänzungen:

9a.
Er ist stolz darauf, dass sich seine uneheliche 14jährige Tochter hat impfen lassen mit dem mRNA-Impfstoff Biontech. Seine anderen 4 Kinder, die älter sind , sind bei seiner Exfrau, Dr. Angela Spelsberg. Sie ist völlig anderer Meinung als er. Stiko-Chef Mertens: Kinder impfen ist kein Lackritz-Bonbon! Man weiß überhaupt nicht, welche Auswirkungen diese genetischen Impfstoffe, die im Schweinsgalopp entwickelt wurden, noch haben werden. Bis Corona waren in der Humanmedizin solche Impfungen überhaupt nicht zugelassen!!!

Hörr von Curevac schrieb darüber 1999 seine Doktorarbeit . Seitdem gibt es nur in der Veterinärmedizin Impfungen damit. Typisch ist auch, dass der Impfstoff von Curevac, wo man die meisten Erfahrungen damit hat, wegen geringer Wirksamkeit nicht zugelassen wird. Bei Curevac war man aus gutem Grund vorsichtiger als bei Biontech und Moderna und verwendete zum Impfen der Testpersonen eine wesentlich geringere Dosis.

11.
https://www.facebook.com/sterntv/videos/159592062572693/

In dieser Sendung verteidigte er die Anzeige gegen Prof.Stöcker und bezichtigte ihn der Körperverletzung. Stöcker hatte sich, seine Familie und Patienten mit seinem harmlosen proteinbasierten Impfstoff geimpft. Wenn jemand seine Familie impft, muss er schon sehr überzeugt von der Harmlosigkeit des Mittels sein. Dagegen werden bei der regelgerechten Entwicklung eines neuen Impfstoffs für Geld Probanden mit etwas geimpft, dessen Wirkung man erst erforschen will. Das ist keine Körperverletzung?

https://www.swr.de/wissen/corona-covid-19-impfstoff-klinische-tests-100.html

„Warum machen Menschen da mit, geht es um Geld oder steckt da Idealismus dahinter?

Die Motive sind natürlich ganz unterschiedlich. Das hängt auch davon ab, um welche Testphase es geht: Gerade die Sicherheitstests in Phase eins sind riskant. Das sind ja Impfstoffe oder Medikamente, die noch nie jemand bekommen hat. Da sind auch lebensgefährliche Nebenwirkungen möglich. Für dieses Risiko muss man gesunde Freiwillige schon entschädigen. Wieviel Geld es gibt, hängt auch vom Aufwand ab: Manchmal müssen Probanden tagelang im Testinstitut bleiben, dann wieder reichen Kontrolluntersuchungen in größeren Abständen. Je nachdem fließen dann einige Hundert oder auch mal einige Tausend Euro.“

12.
Lauterbach forderte den Ärztekammerpräsident Reinhardt im Oktober 2020 umgehend zum Rücktritt auf, nachdem er sich bei Lanz kritisch über die Stoffmasken äußerte.
https://www.deutschlandfunk.de/coronavirus-lauterbach-legt-aerztepraesident-reinhardt-nach.2932.de.html?drn:news_id=1186359
Im Januar 2021, mitten im 2. Lockdown wurden Stoffmasken dann endlich abgeschafft und medizinische Masken Pflicht. Aber das hatte Drosten schon im Januar 2020 und Montgomery bei Einführung der Maskenpflicht im April 2020 gesagt, dass sie nichts nützen. Die Viren sind 60-140nm groß, die Poren im Gewebe mindestens doppelt so groß.

13.
Im August 2020 erzählte Lauterbach, es wird keinen 2. Lockdown geben. Prompt kam im November der 2.Lockdown.
https://www.welt.de/politik/deutschland/article214675138/Corona-Ein-zweiter-Lockdown-wird-nicht-notwendig-werden-sagt-Lauterbach.html

14.
Karl Lauterbach: Astrazeneca „ist ein sehr guter Impfstoff“. Er ließ sich sogar damit impfen.

https://www.msn.com/de-de/nachrichten/politik/karl-lauterbach-%E2%80%9Etagesthemen-auftritt-was-sagt-er-zum-astrazeneca-chaos/ar-BB1f92s2
Nun ist es aus dem Verkehr gezogen worden. Bei Menschen mit Erstimpfung Astrazeneca soll Zweitimpfung mit Biontech gemacht werden. Die WHO warnt aber vor Kreuzimpfungen, weil da überhaupt keine Erfahrungen vorliegen. Was für ein Chaos!!! Kein Wunder bei Impfstoffen, die wegen der Kürze der Zeit gar nicht ausgetestet sein können in ihren Nebenwirkungen.

Mit freundlichen Grüßen


Gastbeiträge müssen nicht die Sichtweise des Blogbetreibers widerspiegeln.



ZDFheute-Nachrcihten

Den gesamten Talk findet ihr hier: https://kurz.zdf.de/7g3o2I/

Freitag, 16. Juli 2021

"Das Virus endgültig besiegen" – die Bundespressekonferenz vom 7.7.2021 in voller Länge

Corona-Maßnahmen beenden oder Ungeimpfte Wegsperren? – "Hü und Hott" in der Bundesregierung

Eingebettet von rumble.com

Reitschuster
Published July 7, 2021

Rumble — "Seit kurzem darf die Bundespressekonferenz nicht mehr live übertragen werden. Da ich bislang keine anderen Aufzeichnung der heutigen Veranstaltung im Netz gefunden habe, und da ich als Mitglied der Bundespressekonferenz selbt Aufnahmen machen und diese anschließend auch veröffentlichen darf, tue ich das hier. Weil ich es wichtig finde in einer Demokratie, dass sich jeder die Veranstaltung ansehen und ein Bild machen kann."

Kommentare

Ismir Übel
REITSCHUSTER - EINZIGER ANSTÄNDIGER MENSCH BEI DER LÜGENPRESSEKONFERENZ
Butterfly
Ich bin dafür endlich die Politiker wegzusperren, dann ist Corona beendet
Marianne Ademes
Herr Reitschuster, so muss Journalismus sein! Geben Sie auf sich Acht!
Michael Peterwerth
Danke, daß Sie so fleissig dran sind - Sie sind einfach Gold wert, lieber Boris !

Mittwoch, 14. Juli 2021

500 Abgeordnete sind genug - unterschreiben Sie für einen kleineren Bundestag?

In wenigen Wochen findet die Bundestagswahl 2021 statt. „Aktuell sitzen 709 Abgeordnete im Deutschen Bundestag – diese Zahl liegt 111 Sitze über der gesetzlichen Soll-Größe. Die negativen Folgen liegen auf der Hand: Wenn die Zahl der Bundestagsabgeordneten weiter ausufert, werden die Steuerzahler in Deutschland noch stärker belastet. Außerdem wird die Arbeitsfähigkeit des Parlaments zunehmend eingeschränkt. Der Bund der Steuerzahler fordert deshalb: „500 Abgeordnete sind genug!" Liebe Leser, unterstützen Sie diese Forderung?


Schluss mit dem XXL-Bundestag! 500 Abgeordnete sind genug!

191.572 haben Bund der Steuerzahler Deutschland e. V.'s Petition unterschrieben. Lassen Sie uns 200.000 erreichen!

Unterschreiben Sie diese Petition mit einem Klick

Aktuell sitzen 709 Abgeordnete im Deutschen Bundestag - diese Zahl liegt 111 Sitze über der gesetzlichen Soll-Größe. Bei der nächsten Bundestagswahl kann die Anzahl der Abgeordneten durch Überhangmandate und Ausgleichsmandate deutlich zunehmen. Schuld an diesem Missstand ist das unkalkulierbare Wahlrecht. Die jüngsten Reform-Beschlüsse von CDU/CSU und SPD greifen viel zu kurz und kratzen nur an der Oberfläche des Problems.

Die negativen Folgen liegen auf der Hand: Wenn die Zahl der Bundestagsabgeordneten weiter ausufert, werden die Steuerzahler in Deutschland noch stärker belastet. Außerdem wird die Arbeitsfähigkeit des Parlaments zunehmend eingeschränkt. Beide Probleme sind mit einer entschlossenen Reform des Wahlrechts vermeidbar. Der Bund der Steuerzahler fordert deshalb: "500 Abgeordnete sind genug!"

Dies fordern wir zusammen mit "Mario Barth deckt auf!". Der Verband sowie die Sendung haben schon mehrfach gezeigt, warum eine grundlegende Reform des Wahlrechts dringend notwendig ist.

Unterzeichnen Sie diese Petitionen und sagen Sie: "Schluss mit dem XXL-Bundestag! 500 Abgeordnete sind genug!"

Unterschreiben Sie diese Petition mit einem Klick

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Bei Change.org glauben wir an die Stimme von alltäglichen Menschen. Gibt es etwas, das Sie verändern möchten?