Dienstag, 28. Januar 2020

TV1 Talk mit Georg Schramm - Interview in Liechtenstein



TV1
eingestellt am 15.05.2013

Kommentare

cycling4ever
eigentlich neige ich nicht dazu, Menschen auf ein Podest zu heben.
Bei Georg Schramm mache ich aber mit Freude eine Ausnahme.
Großartiger Mann!

C N
Ein sehr schönes Gespräch. Schade Schade, dass Hr. Schramm 2014 kürzer treten wird. Sehr guter, intelligenter und witziger Mann, jenseits der ComedyAffen, die uns einlullen und das dann noch dreisterweise Kabarett nennen.

Herby Kugel
Sehr interessant auch mal eine mehr oder weniger private Seite von Georg Schramm kennen zu lernen.
Ich bin ja ein ganz großer Fan von ihm und seinen Kabarettfiguren.
Allerdings konnte ich nicht immer lachen, sondern mir standen oft die Wuttränen in den Augen. Seine Programme und ihre Inhalte waren immer sehr von Wahrheit und Treffsicherheit geprägt.
Für mich ist er ein ganz Großer.

M. Kurz
Georg Schramm ist für mich eigentlich ein absolut interessanter Satiriker. Er bringt immer die Probleme auf den Punkt und vor allem hat er Kultur und Mut.


Montag, 27. Januar 2020

change.org - DEUTSCHLAND 2020: 24 TAGE, SECHZEHN GEWALTSAM GETÖTETE FRAUEN (*) + 177 IN 2019


Professor Dr. Kristina Wolff hat gerade ein Update zur Petition Stoppt das Töten von Frauen #saveXX veröffentlicht. Lesen Sie das Update und kommentieren Sie:
Neuigkeit zur Petition

DEUTSCHLAND 2020: 24 TAGE, SECHZEHN GEWALTSAM GETÖTETE FRAUEN (*) + 177 IN 2019

01.01.2020 #Borken († 52 Jahre)
04.01.2020 #Langerwehe († 45 Jahre)
04.01.2020 #Langerwehe († 60 Jahre)
05.01.2020 #PreußischOldendorf († 54 Jahre)
06.01.2020 #Borgholzhausen († 38 Jahre)
11.01.2020 #Hannover († 23 Jahre)
11.01.2020 #Walsrode († Alter unbekannt)
12.01.2020 #Starnberg († 60 Jahre)
13.01.2020 #Flörsheim († 43 Jahre)
17.01.2020 #Münster († 23 Jahre)
19.01.2020 #Töging († 37 Jahre)...

Vollständiges Update lesen

Tag der Befreiung durch die "Rote Armee" in Auschwitz: 27. Januar 1945


Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau
Foto: Bundesarchiv, B 285 Bild-04413 / Stanislaw Mucha / CC-BY-SA 3.0
Der Tag, an dem Auschwitz befreit wurde - Am 27. Januar 1945 befreiten Soldaten der Roten Armee in Auschwitz rund 7.000 überlebende Gefangene. Auschwitz-Birkenau war das größte NS-Vernichtungslager und die Verkörperung des Grauens. Für die Insassen war das Lager die Hölle. Mindestens 1,1 Millionen Menschen wurden hier während des Zweiten Weltkriegs ermordet.

Kurz vor der Befreiung des Vernichtungslagers mussten Tausende Häftlinge noch zu den "Todesmärschen" aufbrechen. Zwischen dem 17. und dem 21. Januar 1945 zwang die SS rund 56.000 Häftlinge aus Auschwitz-Birkenau zu einem Marsch nach Westen, weg von der näher rückenden Roten Armee. Viele von ihnen waren Zwangsarbeiter in den Außenstellen von Auschwitz.

Auf den bis zu 250 Kilometer langen Märschen starben Tausende Häftlinge. Während einigen wenigen Menschen unterwegs die Flucht gelang, wurden viele der Überlebenden bei klirrender Kälte in offenen Bahnwaggons in die Konzentrationslager Buchenwald und Mauthausen gebracht.

Ein großer Teil von ihnen überlebte die letzten Kriegswochen nicht. In Auschwitz-Birkenau ließ die SS rund 7.000 kranke und entkräftete Häftlinge zurück, die am 27. Januar 1945 von Soldaten der Roten Armee befreit wurden.

Der 27. Januar 1945 ist in die Geschichte eingegangen als der Tag, an dem Auschwitz von der Roten Armee befreit wurde. Der Opfer des Nationalsozialismus wird an diesem Tag nach einem UN-Beschluss seit 2006 gedacht, in Deutschland seit 1996.

Blog-Artikel:

»Die Ermittlung« von Peter Weiss

eingestellt von Blogger auch unter Torpedo - Gesellschafts- und Politik-Blog mit stets aktuellen Themen
Gastbeiträge müssen nicht die Sichtweise des Blogbetreibers widerspiegeln.

internationaler frühschoppen - 26.01.2020 - Verhärtete Fronten – EU ringt um Flüchtlingspolitik

Internationaler
Frühschoppen
Logo Internationaler Frühschoppen (Quelle: phoenix)

Verhärtete Fronten – EU ringt um Flüchtlingspolitik"
Internationaler Frühschoppen - So. 26.1.20 12.00 - 13.00 Uhr

Eine einheitliche Flüchtlingspolitik – darum ringt die Europäische Union seit Jahren. Der Flüchtlingsdeal mit der Türkei hat der EU zwar Zeit verschafft. Doch Erdogan benutzt das Abkommen immer wieder, um Druck auf Brüssel aufzubauen: Die EU halte Zusagen an die Türkei nicht ein und habe einen Teil der versprochenen Gelder nicht bezahlt. Der türkische Regierungschef droht damit, die türkischen Grenzen Richtung Europa zu öffnen.

Länder wie Griechenland fühlen sich unterdessen mit zehntausenden Flüchtlingen von der EU im Stich gelassen. Ein Generalstreik auf den griechischen Inseln in dieser Woche zeigt die Verzweiflung der Einheimischen.

Doch die Positionen der EU-Länder scheinen weiter verhärtet. Osteuropäische Staaten und Österreich lehnen die Aufnahme von Flüchtlingen weiter kategorisch ab.

Warum kommt die EU in der Flüchtlingsfrage nicht auf einen Nenner? Wie könnte eine gerechte Lösung innerhalb der EU aussehen? Welche Strategie verfolgt die Türkei?

Anke Plättner diskutiert mit fünf internationalen Gästen:


Anke Plättner
Fotos: Screenshots
  • Cigdem Akyol,Türkei, Journalistin und Publizistin (u.a. „Erdogan: Die kritische Biografie“)
  • Georgios Pappas, Griechenland, ERT – Hellenic Broadcasting Corporation
  • Pascal Thibaut, Frankreich, Radio France Internationale
  • Livia Klingl, Österreich, Journalistin und Publizistin (u.a. „Wir können doch nicht alle nehmen“)
  • Thomas Gutschker, Brüssel / Deutschland, Frankfurter Allgemeine Zeitung

Hintergrundinformation

Der Internationale Frühschoppen ist die traditionsreichste Talkrunde im deutschen Fernsehen. Seit der Erstsendung am 30. August 1953 heißt der Leitspruch: Sechs Journalisten/innen aus fünf Ländern diskutieren das wichtigste politische Thema der Woche. Bis 1987 moderierte Werner Höfer die Sendung, danach trat der "Presseclub" am 27. Dezember 1987 die Nachfolge an.

Am 13. Oktober 2002 hat phoenix den Internationalen Frühschoppen mit dem ursprünglichen Konzept unter dem gewohnten Titel wieder belebt. Seitdem strahlt der Ereignis- und Dokumentationskanal die Talksendung immer an Sonntagen von 12.00 bis 13.00 Uhr aus, wenn der "Presseclub" im Ersten ausfällt.

In seinem Gesamterscheinungsbild hat sich der Frühschoppen seit seinen Anfängen kaum verändert. Zwar wurde vor allem die Studio-Dekoration immer an aktuelle Trends des Fernsehdesigns angepasst. Dafür blieb aber - auch in der Neuauflage bei PHOENIX - das ursprüngliche stilbildende Konzept der Zuschauerbeteiligung durchweg erhalten: Von 12.45 Uhr an haben die Zuschauer und Zuhörer Gelegenheit, sich in die Diskussion mit Fragen einzuschalten.

Der Internationale Frühschoppen setzt in der Themenwahl stets auf hohe Aktualität. Vor allem die Mischung aus deutschen Journalisten und ausländischen Korrespondenten mit ihrer zum Teil ganz speziellen Außenansicht der diskutierten Themen macht den einzigartigen Charakter der Sendung aus.

Sonntag, 26. Januar 2020

Georg Schramm: Zur Lage der Welt - sehenswert


medico international
eingestellt am 12.06.2018

Ende Mai 2018 feierte die Hilfs- und Menschenrechtsorganisation medico international ihr 50. Jubiläum in der Berliner Urania.

50 Jahre medico international

Seit 1968 leistet die Frankfurter Hilfs- und Menschenrechtsorganisation medico international Hilfe für Menschen in Not und streitet für das Recht auf Gesundheit. 2018 ist für medico gleich in zweifacher Hinsicht ein besonderes Jahr. Wir begehen ein rundes Jubiläum, und wir eröffnen das medico-Haus im Frankfurter Osthafenviertel. Mit Ausstellungen, Podiumsdiskussionen, Lesungen und Musikveranstaltungen wollen wir in den kommenden Monaten zeigen: Die Welt ist groß und Rettung lauert überall!

Kategorie Nachrichten & Politik
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Kommentare

Michael Neumayr
Der Psychologe Schramm hat man wieder alles analysiert und es mit wenigen Worten auf den Punkt gebracht. Unübertroffen und so treffend.

Klaus Schwanitz
Exzellent, jemand mit klarem Verstand und davon gibt es nicht wenige, wehe sie erheben sich zum Zorn...

Bluezz Trommler
Georg Schramm sollte Bundespräsident sein, mal einer fürs Hirn.

Helge Donath
einer von den aufrechten, ehrlichen, unerschütterlichen, intellektuellen, scharfsinnigen, seltenen, unverstummbaren. danke schramm-für immer!

222mozart
Herr Schramm, ich widerspreche Ihnen äußerst ungern, aber ich muß es sagen: Sie irren!! Sie irren gewaltig!
Am 1. Januar 2018 bestand von 0 bis 12 Uhr ein Strombedarf von ca. 52 GW. Erzeugt wurden 2 GW Wasserkraftstrom, 33 GW Windstrom und 1 GW (durchschnittlich) Sonnenstrom, Also 36 GW entspr. 70% waren regenerativ.
Zwischen 12 und 24 Uhr sah es so aus: Bedarf 54 GW, Produktion 2 GW Wasserkraft, 18 GW Wind, 1 GW (durchschnittl.) Sonne. Also 21 GW entsp. 39% waren regenerativ. Quelle: agora Dazugesagt werden muß, daß der übliche Bedarf (außerhalb von Feiertagen) im Winter tags bei 75 GW, nachts bei 60 GW liegt.
Keine Ahnung, wo Sie diese völlig aus der Luft gegriffene Behauptung haben. Fakt ist, daß 100% bisher ein einziges mal auftrat, an einem Sommersonntag (wenig Bedarf!) , volle Sonne wegen blauen Himmels im ganzen Land und nahezu zerstörerischen Sturmes. An einem Sommersonntag zur Mittagszeit, als die Sonne voll schien, 14 Uhr war die Herrlichkeit schon wieder vorbei. Weiß nicht, wieviel Schaden dadurch in den Kraftwerken angerichtet wurde und zu welchem Minuspreis der überflüssige Strom im Ausland vernichtet wurde.
Ach ja: der Gesamtenergiebedarf unseres Landes beträgt 410 GW durchschnittlich. Davon wurden am 1.Januar 2018 7% regenerativ erzeugt.

Samstag, 25. Januar 2020

KLARTEXT - Hat der US-Präsident Berlin wachgerüttelt?



Privatinvestor Politik Spezial
eingestellt am 24.01.2020

Seit Monaten werden wir mit Ankündigungen für höhere Steuern traktiert. Fast täglich kommen die Vorstöße: SUV-Steuer, höhere Mehrwertsteuer auf Fleisch, CO2-Steuer, Grunderwerbs-Zuwachssteuer etc.

Und plötzlich - heute - lesen wir, die GroKo wolle uns steuerlich entlasten. Wenn es schon Februar wäre, würden wir an einen Faschings-Scherz denken. Aber der Zusammenhang ist ein anderer. Und niemand thematisiert ihn.

Erinnern Sie sich? Die Rede von Donald Trump in Davos zu Beginn der Woche? Ein "Affront gegen alle in Davos", titelte die WELT. Andere Zeitungen fielen in ähnlicher Weise über den US-Präsidenten her, weil er im Wahljahr eine Wahlkampfrede vor der Welt hielt. Wie überraschend!

Und weil Trump seine eigene politische Leistung in höchsten Tönen pries und selbstgefällig - und meterhoch - auflegte, rief er die Faktenchecker auf den Plan. Sie drehen ihn seit Tagen durch den Fakten-Fleischwolf. Nach seinem Auftritt muss er sich das auch gefallen lassen.

Aber irgendwo beim Faktenchecken muss hiesigen Journalisten und Politikern in Berlin aufgegangen sein, dass das, was Trump vorweisen kann, gar nicht mal so schlecht ist. Er will die Mittelschicht und die unteren Einkommen entlasten, hat er gesagt. Im Klartext: er will diejenigen mitnehmen - durch eine weitere Steuerreform auch noch - die sich als Verlierer von Globalisierung, Digitalisierung und wachsendem Lohndruck sehen.

Irgendwie muss es da in den Gehirnen deutscher Politiker und Mainstream-Faktencheckern geklickt haben, sogar in DGB-Hirnen: es wäre doch vielleicht wirklich besser, auch die deutschen Steuerzahler zur Abwechslung mal zu entlasten. Wie anders kann man eine sozial gespaltene und ideologisch aufgeladene Gesellschaft sonst zusammenhalten als durch eine Politik, die eine wachsende Zahl von Gewinnern produziert?

Donald Trump hat uns in Davos genau an diese politische und soziale Notwendigkeit erinnert, allen Moral- und sonstigen Predigten besserwisserischer deutscher Politiker und Journalisten zum Trotz.
Er hat im Idealfall den Ausschlag für etwas gegeben, was uns seit Jahren versprochen, aber nie eingehalten wird.
DANKE Donald Trump.

Kategorie Nachrichten & Politik

Kommentare

Kathrin Waldapfel
Im Vergleich mit Donald Trump ist Habeck ein Wurm
Gruß Stephan

Orpheus' Freund
Selbst wenn Trump nur Unwahres erzählen würde, glaubte ich den Faktencheckern der Hauptstrommedien noch weniger!
Uschi Waldfee
Das Geld gehört in die Rentenkasse ...geklaut habt ihr ja,schon genug ....es war das Geld der STEUERZAHLER
Rolf aus NRW
Lieber den Donald, als Fr. Merkel plus die anderen Politdarsteller! Er hält seine Wahlversprechen nämlich ein. Allein, wenn ich an den Amtseid der IM ERIKA denke ...

Freitag, 24. Januar 2020

change.org - Beschränkung von Bürgerinitiativen im Eilverfahren!?

Im Eilverfahren soll zum 31.01.20 ein Gesetz veröffentlicht werden, wonach künftig bestimmte Großprojekte vom Bundestag per Gesetz erlassen werden können. Dies würde eine gesetzliche Beschränkung von Einwirkungsmöglichkeiten durch Bürgerinitiativen bedeuten. Silvia, die sich mit der Bürgerinitiative BI-Auetal gegen den Bau einer ICE-Trasse durch das Auetal einsetzt, will das nicht zulassen. Liebe Leser, helfen Sie mit?

NEIN zur gesetzlichen Beschränkung von Einwirkungsmöglichkeiten durch Bürgerinitiativen!
Silvia Baer & BI-Auetal e.V. hat diese Petition an Bundeskanzlerin Angela Merkel gestartet und hat nun 2.921 Unterstützer*innen
Unterschreiben Sie bitte diese Petition
Ich bin Aktivistin der Bürgerinitiative BI-Auetal, die sich gegen ein Neu-Bauvorhaben der Bundesregierung zur Wehr setzt: Eine ICE-Trasse soll quer durch das Auetal, ein landschaftlich wunderschön gelegenes kleines Tal im Schaumburger Land, gebaut werden, obwohl es eine ausbaufähige alternative Bestandsstrecke gibt. Jetzt wird uns die Pistole auf die Brust gesetzt. Es soll ein Maßnahmegesetz erlassen werden, das den Bau der ICE-Trasse gesetzlich durchsetzt. Bauen per Gesetz! Wir sind entsetzt über das Vorgehen der Bundesregierung! Verwirrung, Verunsicherung, Lähmung, Ohnmacht und Wut! Das ist, was dieses Vorgehen bei uns bewirkt!
Im Eilverfahren soll schon zum 31.1.2020 (!) das auf zwölf Bauvorhaben bezogene Maßnahmegesetzvorbereitungsgesetz, kurz MgvG, vom Bundestag verabschiedet werden, was viele Bürgerinitiativen zunichte machen wird. In §5(1) des MgvGs heißt es dort, dass die betroffene Öffentlichkeit nur noch unterrichtet und angehört werden muss! Für ein Ja oder Nein ist es dann zu spät! Es wird keine Einwandmöglichkeiten mehr geben! Nicht von Bürgern, nicht von betroffenen Institutionen, nicht von großen Verbänden! So wird z.B. das Umweltverbandsklagerecht außer Kraft gesetzt.
Bitte helft uns, damit wir alle weiter für sinnvolle Lösungen kämpfen dürfen! Denn, wenn dieses Gesetz erst inkraft tritt, ist unser demokratisches Recht auf Bürgerbeteiligung ausgehebelt. Wenn dieses Gesetz inkraft tritt, kann dieser Weg für die Zukunft und andere Projekte Schule machen und zum Regelfall werden!
Wir fordern die Ablehnung des MgvG am 31.Januar 2020!
Schneller, Höher, Weiter, Mehr ist Besser?! Leider sind diese Faktoren wider besseren Wissens immer noch das Credo für viele Entscheidungsträger. Genau diese Entscheidungsträger sind bereit, dafür das Mitspracherecht der Bürger mittels des Maßnahmegesetzes MgvG auszuhöhlen!
Unterschreibe diese Petition zur Stärkung der Demokratie und des Bürgerbeteiligungsrechts!
12 Bauvorhaben sind vom MgvG betroffen. Vordergründig werden diese Bauvorhaben als Klimaprojekte erklärt, bei genauer Betrachtung entpuppen die Projekte sich jedoch teilweise als fragwürdig und unbedingt schärfer zu prüfen. Denn es gibt oft alternative umweltverträglichere Möglichkeiten.
Die durch das MgvG betroffenen Bauvorhaben sind:
  1. Ausbau der Eisenbahnstrecke von München über Mühldorf nach Freilassing,
  2. Ausbau der Eisenbahnstrecke von Hof über Marktredwitz und Regensburg nach Obertraubling,
  3. Ausbau der Eisenbahnstrecke von Magdeburg nach Halle,
  4. Neubau der Kurve von Mönchehof nach Ihringshausen im Rahmen des Ausbaus der Eisenbahnstrecke von Paderborn nach Halle,
  5. Elektrifizierung der Eisenbahnstrecke von Geithain nach Chemnitz im Rahmen des Ausbaus der Eisenbahnstrecke von Leipzig nach Chemnitz,
  6. Ausbau der Eisenbahnstrecke von Hannover nach Bielefeld,
  7. Ausbau der Eisenbahnstrecke von der Grenze D/NL über Kaldenkirchen, Viersen und Rheydt nach Odenkirchen,
  8. Fahrrinnenanpassung der Außenweser,
  9. Abladeoptimierung der Fahrrinnen des Mittelrheins,
  10. Fahrrinnenvertiefung des Untermains bis Aschaffenburg,
  11. Vertiefung des Nord-Ostsee-Kanals sowie
  12. Ausbau des Wesel-Datteln-Kanals bis Marl und den Ersatzneubau der „Großen Schleusen“ sowie die Brückenhebung bei diesem Ersatzneubau.
Der Gesetzentwurf der Bundesregierung 579/19: „Entwurf eines Gesetzes zur Vorbereitung der Schaffung von Baurecht durch Maßnahmegesetz im Verkehrsbereich (Maßnahmegesetzvorbereitungsgesetz – MgvG)“ ist 34 Seiten lang und auf dipbt.bundestag.de/extrakt/ba/WP19/2552/255234html in einer Fassung vom 8.11.2019 nachlesbar. Für Laien alles schwer verständlich.
Doch wir haben Rückenwind vom Deutschen Anwaltverein (DAV), Ausschuss Verwaltungsrecht. Der Deutsche Anwaltverein lehnt in einer Stellungnahme aus November 2019 – Nachzulesen im Newsroom auf anwaltverein.de - SN 47/19 – die mit dem vorliegenden Gesetzentwurf verbundene Richtungsentscheidung definitiv ab - hier heißt es übrigens noch Genehmigungsbeschleunigungsgesetz (GbG). Verwirrung pur! Mit Bearbeitungsstand vom 16.10.2019 wurde dem Anwaltverein ein Referentenentwurf vorgelegt mit Bitte um Stellungnahme zum 17.10.2019. Einen Tag später? Echt jetzt? Diese Tatsache macht schon - wohlwollend ausgedrückt - misstrauisch.
Doch - und wir bedanken uns an dieser Stelle für die Wachsamkeit der Mitarbeiter des DAV - kluge Leute haben dort schnell erkannt und verständlich auf den Punkt gebracht, was hier für ein Brei zusammengebraut wurde. Laut Stellungnahme hält der Anwaltverein den Referentenentwurf für verfassungsrechtlich problematisch und rechtsschutzeinschränkend. Leider muss eine solche Stellungnahme bei der endgültigen Entscheidung Ende Januar nicht berücksichtigt werden. Deshalb brauchen wir ein klares NEIN von vielen Bürgern!
Bitte seid achtsam! Unterschreibt diese Petition, um dem Würgegriff von Maßnahmegesetzen vorzubeugen!
Was ist da los? Wieso soll ein Gesetz in einem Zeitrahmen durchgesetzt werden, in dem eine realistische Prüfung und Einschätzung aller Beteiligten schlichtweg nicht möglich ist? Und das über Weihnachten und Neujahr, wo anzunehmen ist, dass wir alle sehr beschäftigt sind? Wie kommen die also darauf, jetzt plötzlich dieses Vorbereitungsgesetz (MgvG) vorzulegen? Was soll denn da angeschoben werden? Wird dort mit Gegenwind gerechnet und warum? Wir sagen deutlich NEIN zu solchen Praktiken!
Die Regierung steht unter Druck. Jetzt sollen klimaschonende Projekte angestoßen werden. Doch bitte gebt nicht das ganze schöne Geld für ein paar Großprojekte aus! Wir alle wollen die Richtung ändern. Weg von Raubbau und Zerstörung – hin zu naturnaher wertvoller Lebensweise. Das beinhaltet auch eine ausbalancierte Verteilung! Oft ist es das Kleine, das Veränderung bewirkt. Lasst uns pflegen, was wir haben!
Ja – es sollen möglichst schnell sinnvolle Klimaprojekte angestoßen werden! Ja – es sollen kreative, sinnvolle Lösungen für die Nutzung der Verkehrswege gefunden werden! Doch nein – ein Hochgeschwindigkeits ICE, der mit 300 Sachen durch das Land schießt, ist nicht umweltverträglich! So ein Hochgeschwindigkeitszug hält auch nicht an den vielen kleinen Orten, wo eine ökologisch wertvolle Verbindung sinnvoll wäre. Und hier wird es Zeit, sich an etwas zu erinnern: Weniger ist mehr! Langsam ist Achtsam! Es gibt Alternativen!
Helft uns, ökologisch wichtige Sachverhalte darzustellen und prüfen zu lassen! Helft uns demokratische Entscheidungsprozesse zu erhalten!
Ein Beispiel: Das Auetal ist eine kleine Gemeinde im Landkreis Schaumburg und liegt in einer kleinen Talsohle zwischen dem Süntel, dem Wesergebirge und dem Bückeberg. Eines der Projekte, die durch das MgvG betroffen sind, ist eine Neubautrasse für den 300 Sachen ICE mitten durch dieses kleine Auetal. Hintergrund ist die Idee, von Bielefeld nach Hannover in 30 Minuten zu gelangen! Das ist das eigentliche und einzige Argument für den Neubau. Aber: Es gibt bereits eine vorhandene, funktionierende Strecke, die vielleicht nicht ganz so schnell, jedoch ausbaubar ist.
Konsequenzen wie Landschaftsveränderungen, Artenschwinden, wirtschaftliche und somit auch demographische Negativkonsequenzen mit der damit verbundenen Zerstörung von Existenzen werden als Kollateralschäden gesehen!
So gibt es in Auetal ein durch den NABU über Jahre gewachsenes, mit immensen finanziellen Mitteln gefördertes EU-Projekt zur Erhaltung z.B. der Gelbbauchunke. Durch eine ICE-Trasse quer durch Auetal ist dieses Projekt stark gefährdet, wenn nicht sogar zerstört. Nicht mit uns! Wir sind bereit, für die schonende Verwendung von Ressourcen zu kämpfen. Helft uns, den demokratischen Entscheidungsweg zu erhalten!
Stimmt gegen die Durchsetzung des MgvG ! Unterschreibt diese Petition gegen Willkür und Verschleierung!
Ein weiterer wichtiger Punkt des Gesetzes ist der Ermächtigungsparagraf des MgvG. Dort heißt es: §11 Ermächtigung zum Erlass von Rechtsverordnungen für Änderungen des Maßnahmengesetzes. Das bedeutet, Teile des bereits erfassten Bauvorhabens können ohne Weiteres geändert werden:
Zitat §11 (1): „Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur wird ermächtigt, durch Rechtsverordnung ohne Zustimmung des Bundesrates das Maßnahmengesetz zu ändern, wenn nach Inkrafttreten des Maßnahmengesetzes Tatsachen bekannt werden, die der Ausführung des Verkehrsinfrastrukturprojektes oder von Teilen des Verkehrsinfrastrukturprojektes nach den getroffenen Festsetzungen entgegenstehen. Die hiervon betroffenen öffentlichen und privaten Belange sind zu ermitteln und gegeneinander abzuwägen. Die Grundzüge des Maßnahmengesetzes dürfen nicht geändert werden.“
Wir lesen hier zwischen den Zeilen! Man könnte uns also zunächst glauben lassen, es handele sich um einen Ausbau der bestehenden Strecke. Im Nachhinein jedoch kann das Bauvorhaben willkürlich in einen Neubau verändert werden. Hier sehen wir die Macht zur Willkür. Wir sehen die Gefahr für unsere Demokratie! Doch es geht noch weiter.
Was, wenn das Schule macht! Es ist so einfach, Maßnahmegesetze und Ermächtigungsgesetze zu erlassen, wenn der Bürger sich nicht wehrt, wenn der Bürger nicht Bescheid weiß, wenn scheinbar im Interesse des Gemeinwohls gehandelt wird.
In der bereits erwähnten Stellungnahme des Deutsche Anwaltvereins heißt es:
Zitat sn_47-19: „Der Deutsche Anwaltverein hält das Gesetz – würde es so zustande kommen wie im Referentenentwurf vorgesehen – für verfassungsrechtlich problematisch. Angelehnt an die bisherige Rechtsprechung des BVerfG im Beschluss vom 17.07.1996 – 2 BvF 2/93 – juris wird aus einem historisch bedingten einmaligen Vorgehen die Vorbereitung eines Regelfalls. ...“
Ein Regelfall? Einzelne Landesverkehrsminister haben bereits angefragt mit folgenden Projekten in das MgvG mitaufgenommen zu werden:
  1. Marschbahn Sylt (Schleswig-Holstein)
  2. Ausweitung auch auf Stromtrassen, d.h. Südlink,
  3. Fahrrinnenanpassung Unterweser (Niedersachsen)
  4. sowie Außenems (Niedersachsen)
  5. Metropolregion FrankfurtRheinMain (Hessen)
Das sind nur 5 Projekte, die Liste ist sicherlich nicht vollständig! Werden also in Zukunft die Bürger regelmäßig von dieser Vorgehensweise betroffen sein? Haben Bürgerinitiativen dann noch eine Chance? Lasst es nicht soweit kommen!
Aus dem Engagement um unseren Lebensraum ist nun ein Engagement für unsere Demokratie geworden! Macht mit! Lehnt das MgvG ab!
Unterschreibt hier für den Erhalt der Demokratie – für den Erhalt demokratischer Entscheidungsprozesse!   
                    ___________________________
Sehr geehrte Frau Merkel, sehr geehrter Herr Scheuer!
Stehen Sie zur Demokratie! Ändern Sie vertrauensvoll die Richtung! Lehnen Sie das MgvG ab!
Bestandteil einer sinnvollen Lösungsfindung auf umweltschonender Ebene ist immer die direkte Verbindung zwischen Mensch und Umwelt vor Ort. Gesundes Wachstum braucht Zeit! Lassen Sie sich darauf ein, ressourcenschonende Wege auf demokratischem Weg zu entdecken! Zeigen Sie uns, dass Sie Demokraten sind!

Weiterführende Links:
Gesetzentwurf MgvG / ID:19-255234
Stellungnahme des Deutschen Anwaltvereins SN 47/19 vom 25.11.2019
Analyse des Online-Rechtsportals juris vom 12.12.2019
Bürgerinitiative Bi-Auetal e.V.
Unterschreiben Sie bitte diese Petition


Umweltinsttitut München: Kohleausstieg: 2038 ist es zu spät

Liebe Leser,
am 23.01.2020 erhielt ich eine Email vom Umweltinstitut München, in der es um die Abschaltung der Kohlekraftwerke in Deutschland geht.
Wie schon sooft geschehen, wollte ich sie veröffentlichen, jedoch war mir die Überschrift doch etwas zu einseitig. Aus dem Grund habe ich nachgefragt und veröffentliche meine Email hier:


An: Newsletter@Umweltinstitut.org
Betreff: Kohleausstieg: 2038 ist es zu spät

Sehr geehrtes Team des Umweltinstitut München,

unter der Überschrift "Schwacher Fahrplan für den Kohleausstieg" erhielt ich eine Email in der Sie bemängeln, dass im schlechtesten Fall 2035 noch fast die Hälfte der besonders klimaschädlichen Braunkohlekraftwerke am Netz sein werden!
Zumindest in Deutschland.
Warum schreiben Sie nicht, dass weltweit 1.380 neue Kohlekraftwerke in Planung sind?
https://www.energiezukunft.eu/wirtschaft/weltweit-sind-1380-neue-kohlekraftwerke-in-planung/ Warum schreiben Sie nicht, dass es China und Indien ausdrücklich erlaubt ist, weit über 2035 hinaus "klimaschädlichen Braunkohlekraftwerke" zu betreiben, und zwar in einer Anzahl, von der Europa nur träumen kann.

Eine weitere Frage: Wie soll verhindert werden, dass der Co2- Ausstoß, z.B. durch Kohle- Kraftwerke in Indien und China, Einfluß auf das Weltklima und besonders das Klima in Deutschland nimmt?

Schreiben Sie doch einmal, wie sehr sich die sofortige Abschaltung sämtlicher Kohle-Kraftwerke und die Stilllegung aller Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor in Deutschland auf das Weltklima auswirken würde.

Gerne werde ich Ihr Anliegen in meinem Blog weiterverbreiten, wenn Sie mir glaubhaft erklären können, wie sich Deutschland vor dem Ausstoß der "besonders klimaschädlichen Braunkohlekraftwerke" anderer Länder, wie z.B. Polen, China Indien, Japan, Nordkorea, usw. schützen wird.

Mit einer Vorreiterrolle, mit der sich sogenannte "Umweltschützer" auf Kosten aller Steuerzahler profilieren wollen, die schon Milliarden Euro gekostet aber so gut wie keine Auswirkung auf das Weltklima hat, bin ich nicht einverstanden.

Sicherlich ist Ihnen bekannt, dass der ehemalige Exportweltmeister Deutschland eine neue Führungsrolle in der Welt hat. Endlich ist es gelungen Dänemark beim Strompreis auf den zweiten Platz zu verweisen und die Spitzenposition zu übernehmen.
Wenn auch letztendlich nicht die Erzeugung der "Erneuerbaren Energie" den Löwenanteil am Gesamtpreis hat, sondern Gebühren, Steuern und Abgaben, so kann das dem Endverbraucher egal sein, für ihn spielt die Zusammensetzung keine Rolle, ihm wird so oder so in die Tasche gegriffen.

In Erwartung einer möglichst zügigen Antwort verbleibe ich
mit freundlichen Grüßen aus dem Hochsauerland

Gerd Dietrich

PS:
Ich werde diese Email in meinem Blog
politikparadox.blogspot.de
und eine eventuelle Antwort veröffentlichen


Donnerstag, 23. Januar 2020

RECHTSSTAAT statt RECHTSBRUCH

Es wird immer dreister was sich Politiker in Deutschland rausnehmen.
Nicht genug, dass die Bundeskanzlerin deutsches Steuergeld weltweit verschenkt, die eigene Bevölkerung natürlich nicht berücksichtigt, auch im Lande meinen Einige, die Hohheit über das Geld der Steuerzahler zu haben und damit fast unbegrenzt prassen zu dürfen.

Was wurde über Österreichs Strache-Video gelacht und gelästert. Wo ist denn der Unterschied zu dem, was Andreas Scheuer veranstaltet? Der eine ist reingelegt und dabei erwischt worden als er versucht die Kronen- Zeitung, für persönliche Vorteile, an eine "russische Oligarchin" zu verkaufen, der andere umgibt sich mit Lobbyisten und lässt mögliche, verräterische Schriftstücke zur Verschlußsache erklären.

Der dickste Hund aber ist der Spruch von Merkel in der Regierungsfragestunde des Bundestags: "Ich finde, dass Andy Scheuer eine sehr gute Arbeit macht".

Genauso weltfremd wie damals auf die Frage eines Niederländischen Reporters, wie man einen Mann, der vergessen hat dass er vom Waffenhändler Schreiber 100.000 DM angenommen hat, zum Finanzminister machen kann, als sie ihm antwortete: "Weil diese Person mein Vertrauen hat".
http://www.youtube.com/watch?v=XaWE8K2nRVs

Sie hatte ja auch schon keinen Doktor zum Verteidigungsminister berufen.

Merkt die eigentlich noch was?
Das sind schon drei Ganoven in verantwortungsvoller Position aus der "besten Regierung seit der Wiedervereinigung".

Wie zu erwarten war, ist auf change.org eine Petition gestartet worden.

RECHTSSTAAT statt RECHTSBRUCH /
Aufhebung d. Immunität und Rücktritt von Andreas Scheuer

Dies ist der Text der Petition:

Gabriele Kayser hat diese Petition an Bundestag gestartet.

Wir, die Unterzeichner und Unterzeichnerinnen, fordern die Aufhebung der Immunität und den Rücktritt, bzw. die Entlassung von Bundesverkehrsministers Andreas Scheuer.

Wir, die Unterzeichner und Unterzeichnerinnen, fordern die Aufhebung der Immunität und den Rücktritt, bzw. die Entlassung von Bundesverkehrsministers Andreas Scheuer.

Unsere Gründe :

1.) Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer verschleierte wissentlich und vorsätzlich und mit Absicht die tatsächlichen Kosten der Einführung der PKW-Maut. Er machte dazu gegenüber Öffentlichkeit und dem Parlament der Bundesrepublik Deutschland wissentlich falsche Angaben.

Dem Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer stand durch den Bundestag ein Etat von 2,08 Milliarden Euro für diesen Vorgang zur Verfügung. Dem Betreiber-Konsortium sicherte der Minister aber mehr als 3 (!) Milliarden Euro zu.

Die fehlenden 1,067 Milliarden Euro wurden in Täuschungsabsicht, ohne den Bundestag, die Regierung oder die Öffentlichkeit zu informieren, über variable Vergütungen für den Anbieter vertuscht, um so die Verpflichtungsermächtigung für den Augenschein zu erfüllen. Die entsprechenden Dokumente wurden als Verschlusssache klassifiziert.

2.) Der Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer unterzeichnete, ohne real bestehende Verpflichtungsermächtigung und ohne Autorisierung durch den Bundestag oder den Souverän dieses Staates, die Wahlberechtigten, im Jahr 2018 langfristige Verträge zum Aufbau der Infrastruktur des Mautsystems – obschon er wusste dass ein Gerichtsverfahren über die rechtliche Zulässigkeit dieses Mautsystems noch anhängig und dessen Ausgang völlig ungewiss war.

Dennoch akzeptierte Scheuer eine Entschädigungs-Klausel, wonach der deutsche Steuerzahler für die durch ihn (Scheuer) geheim abgeschlossenen Verträge in einer Höhe von 300 bis 600 Millionen Euro im Falle des Nichtzustandekommens haften sollte. Auch hierüber hat Minister Scheuer die Öffentlichkeit nicht vorab informiert. Erst im Juni 2019, als der Europäische Gerichtshof die PKW-Maut für rechtswidrig erklärte und somit kippte, wurden die rechtswirksam unterzeichneten Verträge bekannt.

3.) Im Dezember 2019 ordnete Minister Scheuer während des laufenden Untersuchungsausschusses zur PKW Maut an, wesentliche Akten zum Themenkomplex PKW-Maut durch seine Mitarbeiter aus dem Bundestag transportieren zu lassen und ließ diese nachträglich als Verschlusssachen einstufen, um die Arbeit des Untersuchungsausschusses zu verunmöglichen.

Deswegen kommen wir zu der Feststellung:

Bundesverkehrsminister Scheuer hat möglicherweise Straftatbestände der gezielten Korruption und des vorsätzlichen Betruges zu verantworten (1).

Er hat in unseren Augen sein Amt wissentlich und mit Absicht zugunsten wirtschaftlicher Player missbraucht und damit der Bevölkerung einen enormen finanziellen Schaden zugefügt, ohne dass er hierfür über ein entsprechendes Mandat verfügte (2).

Wir halten es für unstrittig, dass Scheuer das Parlament der Bundesrepublik Deutschland, wissentlich belogen hat. Er hat die Aufklärung dieser Sachverhalte im Sinne einer Behinderung der Justiz durch Missbrauch seines Amtes hintertrieben (3).

Der Bundesverkehrsminister verfügt inzwischen nicht mehr über das Vertrauen eines großen Teils des Souveräns dieses Staates.

Wir fordern daher:

I. Der Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer hat mit sofortiger Wirkung zurückzutreten oder, wenn er nicht zurücktritt, wird durch die Kanzlerin Frau Dr. Angela Merkel entlassen.

II. Die Immunität des Abgeordneten Scheuer ist sofort aufzuheben, um staatsanwaltliche Ermittlungen zu ermöglichen.

III. Die durch das Bundesverkehrsministerium als Verschlusssache eingestuften Akten zum Themenkomplex PKW-Maut sind unverzüglich wieder freizugeben und dem Untersuchungsausschuss zu übergeben.

 1) https://www.buzer.de/s1.htm?g=StGB&a=331,333 und https://www.gesetze-im-internet.de/stgb/__263.html
 
(2) https://www.gesetze-im-internet.de/stgb/BJNR001270871.html#BJNR001270871BJNG006603307

(3) https://www.gesetze-im-internet.de/stgb/__258a.html
 
und dies ist der Link:
https://www.change.org/p/bundestag-rechtsstaat-statt-rechtsbruch-aufhebung-d-immunit%C3%A4t-u-r%C3%BCcktritt-von-andreas-scheuer?

Mittwoch, 22. Januar 2020

Absurdistan ist nicht irgendwo, Absurdistan ist hier!

das glauben Sie nicht?
Dann lesen Sie dies:

Der Kaufvertrag in Brandenburg ist unterzeichnet Winfuture.de

Der amerikanische Autobauer lässt sich vom Steuerzahler mit 300 Millionen Euro für den Bau seiner Fabrik in Brandenburg unterstützen, zahlt ein Drittel des Wertes für das Grundstück und sucht ausschließlich Mitarbeiter, die fließend Polnisch sprechen – klingelt es da langsam?

Könnte es vielleicht sein, dass nie geplant war, deutsche Ingenieure einzustellen?

Zumal Tesla bereits ankündigte, KEINE TARIFBINDUNG eingehen zu wollen.

Die Errichtung des neuen Werkes 60 km von der polnischen Grenze enfernt war wohl kein Zufall – man zielte offensichtlich auf billige Arbeitskräfte aus dem Nachbarland.

Die polnischen Arbeiter kommen dann mit ihren Benzin- und Dieselautos nach Deutschland, um hier Elektroautos zu bauen, die hier niemand braucht und die mit Strom aus polnischer Kohle fahren – willkommen in Absurdistan!

Anne Will 19.01.2020 - Berliner Libyen-Konferenz – Hoffnung für ein Land im Chaos?


Sendung am 19. Januar 2020 | 21:45 Uhr
Berliner Libyen-Konferenz – Hoffnung für ein Land im Chaos?


Die Gäste im Studio

  • Wolfram Lacher
    Politikwissenschaftler, Stiftung Wissenschaft und Politik
  • Christoph von Marschall
    Diplomatischer Korrespondent der "Tagesspiegel"-Chefredaktion
  • Sevim Dağdelen (Die Linke)
    Mitglied im Auswärtigen Ausschuss des Deutschen Bundestages
  • Heiko Maas (SPD)
    Bundesaußenminister
  • Hanan Salah
    Libyen-Berichterstatterin bei Human Rights Watch

  • Fotos: Screenshots

    Angela Merkel lädt am Sonntag in Berlin zur internationalen Konferenz, um im libyschen Bürgerkrieg zu vermitteln. Mehr als acht Jahre nach dem Sturz des Diktators Muammar al-Gaddafi herrscht in Libyen ein Stellvertreterkrieg. Nicht nur arabische Länder, Russland und die Türkei, sondern auch verschiedene Staaten Europas verfolgen eigene Interessen. Der Konflikt destabilisiert eine ganze Region und Libyen ist zum Haupttransitland für Geflüchtete auf dem Weg nach Europa geworden. Welche Interessen haben die internationalen Akteure im libyschen Bürgerkrieg? Gelingt den Teilnehmenden der Konferenz ein Schritt Richtung Stabilität und Frieden? Lassen sich die unhaltbaren Zustände für Geflüchtete verbessern?

    Link zur Sendungsseite
    Link zum Anne-Will-Blog

    Pressestimmen

    19.01.2020 Hamburger Abendblatt
    ARD-Talk
    Libyen-Gipfel: Maas gerät bei Annn Will ins Schwimmen
    War der Libyen-Gipfel ein Erfolg? Außenminister Maas hatte bei „Anne Will“ gute Argumente. Doch dann ging es um deutsche Soldaten.
    Berlin. Russland, die Türkei, arabische Staaten und auch Frankreich und Italien: In Libyen zeigt sich seit Monaten, was passiert, wenn ein Bürgerkriegsland zum Spielfeld von externen Kräften wird. Der Konflikt beschäftigte am Sonntagabend auch „Anne Will“.

    focus.de
    TV-Kolumne
    Nach Libyen-Gipfel genießt es Maas sichtlich, den Erfolg einzuheimsen
    Merkel kann es noch! Das ist vielleicht die Nachricht dieses Sonntags. Der Bundeskanzlerin ist es beim Libyen-Gipfel in Berlin gelungen, wieder einmal außenpolitischen Einfluss zu beweisen. Ihr Außenminister genießt es sehr offensichtlich, den Erfolg öffentlich im ARD-Talk „Anne Will“ einzusacken. Und kann sich viel Offenheit erlauben.
    Angela Merkel hat es allen gezeigt. Für die einen ist die Kanzlerin in der öffentlichen Diskussion längst nur noch eine Reizfigur, für die anderen lange schon ein Auslaufmodell – eine lahme Ente in farbenfrohen Blazern. Und jetzt, am Abend dieses Sonntags? Merkel ist es gelungen, die libyschen Kontrahenten Ministerpräsident Fayez Sarraj und General Khalifa Haftar in Hinterzimmer zu setzen.

    web.de
    Eine Kritik
    "Anne Will": Ist die Berliner Libyen-Konferenz nur ein Erfolg auf dem Papier?
    Libyen-Talk bei Anne Will: Bundesaußenminister Heiko Maas versuchte die Abschlusserklärung der Konferenz in Berlin krampfhaft als Erfolg zu verkaufen. Besonders ein Tagesspiegel-Journalist grätschte dazwischen. Die Einigung sei bisher nur "ein Erfolg auf dem Papier".
    Der Sturz des früheren libyschen Alleinherrschers Muammar al-Gaddafi ist nun schon acht Jahre her. In dem nordafrikanischen Land wird ein Stellvertreterkrieg mehrerer Länder ausgetragen, der eine ganze Region destabilisiert.
    Unter anderem die Türkei und Katar unterstützen den gewählten Ministerpräsidenten Fayez al-Sarraj, der aber nur noch einen kleinen Teil des Landes kontrolliert. Russland und Saudi-Arabien halten als wichtigste Unterstützer zu General Chalifa Haftar, der mit seinen Truppen den Großteil Libyens besetzt hält.

    Kommentare

    Ein neues Jahr hat begonnen aber die einseitige Kommentarbehandlung und die Zensur haben sich nicht geändert. Alles was bestimmte Forentrottel zum Besten geben wird, unabhängig von der Richtigkeit, veröffentlicht, es muss nur dem politisch verordneten Framing entsprechen. Alle die es wagen, diesen Forentrotteln zu widersprechen, werden zensiert.

    Seite 10
    Westcoast schrieb am 18.01.2020 13:28 Uhr:
    …..Und was Putin von Frau Merkel hält, hat er ja jüngst auf der Pressekonferenz in Paris dokumentiert, als er kalt lächelnd zu dem Auftragsmord von Berlin Stellung bezogen hat. ….

      Neutraler Beobachter schrieb am 18.01.2020 14:40 Uhr: - - ZENSIERT - -
      @Westcoast
      Na, lieber Herr Westcoast, Sie scheinen ja ein Spezialist für klassische Eigentore zu sein. Für den „Auftragsmord in Berlin“ gibt es keinerlei Beweise, dass er von Putin ausging. Sie als strikter Verteidiger der US-Politik in diesem Blog sollten doch bzgl. Auftragsmorden ganz ruhig sein. Der Auftragsmord von Trump an Soleimani , bei dem durch die Drohne auch noch andere Menschen ermordet wurden, u.a. ein hoher irakischer Militär, ist da von ganz anderer „Qualität“. Das irakische Parlament hat daraufhin die Ausweisung der US-Truppen aus dem Land gefordert. US-Verteidigungsminister Esper sah keinerlei Beweise für Trumps Behauptungen, mit denen er den Mord an diesem, wie er sagte „Hurensohn“ rechtfertigte.

    Seite 13
    HGK schrieb am 18.01.2020 16:56 Uhr:
    Schade ! Meine Beiträge werden ignoriert

      Neutraler Beobachter schrieb am 18.01.2020 18:57 Uhr: - - ZENSIERT - -
      @HGK,
      trösten sie sich, da sind Sie nicht allein. Die Naziideologie vom russischen Untermenschen wird hier dagegen geduldet.
      Westcoast S.13 17:10:
      „ Ich würde mit Herrn Lawrow auch nicht im selben Raum sitzen wollen, egal wieviel Geld man mir auch bieten würde.“
      Und seine Schwester im Ungeiste hatte schon die Vorlage gegeben:
      MLM S.13 16:27:
      „Ein ausgeprägtes Minderwertigkeitsgefühl des russischen Volkes. Leider wird dieses Gefühl von Putin und seiner Kaste bespielt, um Kriegsstimmung zu machen. So in Tschetschenien, Ostukraine und auf der Krim. Und kein Wunder, der russische Bürger kommt gerne dem „Wunsch“ Putins nach….Frieden kann Putin nicht gebrauchen. Sie wissen doch, hast du Schwierigkeiten im Inland, fange einen Krieg irgendwo an. MLM“

      Wie geschichtsvergessen und instinktlos muss man eigentlich sein, um so eine verlogene Hetze zu schreiben. Das ist die richtige Einstimmung für „Defender2020“ anlässlich des 75.Jahrestages des Endes des 2.Weltkrieges, wo die Russen die meisten Opfer zu beklagen hatten. Sicher fällt diese bittere Wahrheit der Zensur zum Opfer.

    Seite 13
    Marie Luise Müller schrieb am 18.01.2020 16:27 Uhr:
    @S. W. Kraft S. 9
    Das Wesen der Russen wird oft mit dem Unwesen derer Politikerkaste verwechselt, die aus diesem Grunde die Saite der russischen Kultur spielt. Auch Sie folgen diesem Schauspiel. ;)

    So wie Sie habe ich mich mit der russischen Geschichte beschäftigt. Und wissen Sie, was mir dabei aufgefallen ist? Ein ausgeprägtes Minderwertigkeitsgefühl des russischen Volkes. Leider wird dieses Gefühl von Putin und seiner Kaste bespielt, um Kriegsstimmung zu machen. So in Tschetschenien, Ostukraine und auf der Krim. Und kein Wunder, der russische Bürger kommt gerne dem „Wunsch“ Putins nach.

    Auch unter diesem Aspekt muss man die Großmannssucht Russlands sehen. Nur so wird man verstehen, weshalb Russland diese Hegemoniebestrebungen (Syrien und auch in Libyen) zeigt. Niemand darf sich in die Irre führen lassen; Russland will mitnichten eine Befriedung Nordafrikas. Frieden kann Putin nicht gebrauchen. Sie wissen doch, hast du Schwierigkeiten im Inland, fange einen Krieg irgendwo an. MLM

      S.W. Kraft schrieb am 19.01.2020 08:25 Uhr:
      @Liebes Müller Lieschen. Zu Ihrer Kritik an meinem Kommentar.
      Ich weiß nicht wo Sie die Minderwertigkeitsgefühle der russischen Bevölkerung entdeckt haben. Vermutlich in unserer Boulevard-Presse. Reisen Sie doch mal nach Russland. Lernen Sie dieses mancherorts noch märchenhaft wirkende Land und die Bevölkerung mit der sprichwörtlich immer noch spürbaren "Russischen Seele" kennen und Sie werden ihr Vorurteil schnell zurückziehen.
      Ich glaube aber solch Vorurteile verhindern Mache sogar einen Blick ins Land des Großen Bären zu wagen.
      Alle Besucher Russlands aus meinem Bekanntenkreis waren von ihren Reiseerlebnissen angenehm beeindruckt.

      Beitragsprüfer schrieb am 19.01.2020, 15:03 - - - ZENSIERT - - -
      Werter S.W. Kraft,
      obiger Beitrag stammt von einem Forentrottel und wurde ohne Prüfung freigeschaltet

    Seite 42
    W. Meyer schrieb am 19.01.2020 23:18 Uhr: - - - ZENSIERT - - -
    v. Marschall sieht aus wie Claus Kleber vom ZDF und hat die gleiche antirussische Denkweise wie dieser ( Musterbeispiel heutejournal vom 4.4.19 „Russland überfällt Estland“) Er behauptet ohne jeglichen Beweis, Russland hätte überhaupt kein Interesse an einer Beendigung des Krieges in Libyen. Russland unterstützt ebenso wie u.a. Frankreich General Haftar, weil er rigoros gegen Islamisten vorgeht. Auch Trump hatte die wichtige Rolle Haftars im Kampf gegen den Terror erkannt und ihn in einem Telefongespräch gelobt. Nachzulesen bei
    https://www.nau.ch/news/amerika/tripolis-donald-trump-lobt-general-haftar-und-die-rolle-in-libyen-65511819
    Diese Islamisten werden wiederum von Erdogan aus Syrien nach Libyen eingeschleust. Das stört v.Marschall aber nicht. Die Islamisten machen Terroranschläge auch bei uns. Sollten wir nicht froh und Putin dankbar sein, dass dieses Verbrecherpack entschieden bekämpft wird?

    Seite 50
    Marie Luise Müller schrieb am 20.01.2020 15:23 Uhr:
    @Westcoast S. 47
    Ich konnte die Sendung nicht sehen, aber es scheint da munter zugegangen zu sein. 😉 Hi, hi, hi, da haben Sie aber in ein Wespennest gestochen. Wie können Sie aber auch die SED so ins Spiel bringen, Sie Racker Sie? Das holt gleich jede Wespe aus seinem warmen Erdloch. Habe grad hier gelesen „Wer hat dieses Land zerstört und welche Lügen wurden als Vorwand der Öffentlichkeit verkauft?“ Und dann wird in größenwahnsinniger Manier von Ihnen sogar etwas verlangt. Naja.
    Ein Massenmörder Gaddafi, der von den sozialistischen Ländern hofiert wurde, hat sein Land selbst zerstört. Der dort mit harter Hand Gaddafis geschaffene Frieden war nichts mehr als ein Schein. Aber, was soll’s, die Meinungen der Deutschen sind nun mal vielfältig und werden mit allen Zähnen verteidigt. Stellt sich die Frage, was machen die mit Ersatz von der Kasse?😄😎 MLM

      Klaus Winkler schrieb am 20.01.2020 16:08 Uhr:
      - schlimmer geht immer!

      Beitragsprüfer schrieb am 20.01.2020 17:21 Uhr - - - ZENSIERT - - -
      der obige Beitrag wurde von einem Forentrottel geschrieben und deshalb ungeprüft freigeschaltet.

    Dienstag, 21. Januar 2020

    E-Mobilität wird niemals so kommen wie prognostiziert

    Professor Jörg Wellnitz von der Technischen Hochschule Ingolstadt (THI) und Inhaber einer Professur in Melbourne, hat sich akribisch mit allen Aspekten der E-Mobilität auseinandergesetzt.
    Das Ergebnis:
    „Sie kann und wird nie so kommen, wie von Industrie und Politik prognostiziert.

    In der Volksmeinung ist E-Mobilität eine tolle Sache“, sagt der Professor, „aber sie macht überhaupt keinen Sinn, wenn man sich alle Aspekte des Themas einmal vor Augen führt.“

    Für gerade einmal 16 % des klimaschädlichen Kohlendioxidausstoßes ist der Autoverkehr verantwortlich. „Belastender ist da ja schon die Massentierhaltung und die landwirtschaftliche Monostruktur“, so Wellnitz.
    Von den großen Containerschiffen auf den Weltmeeren ganz zu schweigen.
    330 dieser Schiffe gebe es aktuell.
    15 von ihnen produzierten so viel CO2 wie alle 750 Millionen Autos zusammen.
    Vom Flugverkehr und den großen Kreuzfahrtschiffen ebenso ganz zu schweigen....

    „Bis eine Batterie für einen Tesla gebaut ist, kann man 8 Jahre lang mit einem Verbrennungsmotor fahren (bzw. 200.000 km), um die gleiche Umweltbelastung zu erzielen“, so Wellnitz.

    Denn seiner Meinung nach ist es nur noch eine Frage der Zeit, bis der Strom zum Aufladen der Batterien – der zudem in der Hauptsache alles andere als sauber produziert wird – ebenso besteuert wird wie Benzin oder Diesel.
    Und dann lägen die Kosten für ein Elektroauto bei rund 800 Euro pro Monat. Und der hat aufgrund der möglichen Ladezyklen eines Akkus in 8 Jahren fast nur noch Schrottwert.

    Und das weiß die Autoindustrie nicht?

    „Alle wissen es“, sagt Jörg Wellnitz, „aber es geht weder um die Umwelt, noch um die Kunden.“

    Warum Hersteller wie Audi, BMW und andere derzeit Milliarden in die neue Technologie investieren, liege ganz wo anders.

    „Zum einen lassen sich Milliarden an EU-Fördergeldern kassieren. Daneben bewahren E-Autos die großen Hersteller vor Strafzahlungen wegen Nichterreichens der europäischen Klimavorgaben, da sie mit angeblichen Zero-Emissionsmodellen den Flottenmix nach unten drücken. „Es geht selbstredend auch um das Markenimage, um ein grünes Mäntelchen und um Technologiekontrolle.“ Man baue die E-Autos im Wissen, dass sie alles andere als die automobile Zukunft seien.

    „Es zu machen ist billiger, als es nicht zu machen“, hat mir mal ein Automanager gesagt ! „Es ist sinnlos, aber es kostet weniger.“
    Und – so ganz nebenbei – geht es natürlich auch darum, noch mehr Autos zu verkaufen. 1,6 Milliarden Fahrzeuge gibt es heute bereits weltweit.
    80 Millionen werden pro Jahr produziert.
    Die E-Autos sind für die Hersteller kein Ersatz für Verbrenner, sondern ein Zusatzgeschäft, um als Zweit-oder Drittfahrzeug noch mehr Autos an den Mann zu bringen.

    Doch dieses Zusatzgeschäft stößt an seine Grenzen, wenn es um die benötigen Rohstoffe für den Bau von Akkus geht, deren Abbau in Chile (Lithium) und Zentralafrika (Kobalt) nicht nur extrem umweltunverträglich ist und in weiten Teilen mit unvertretbarer Kinderarbeit einher geht.

    „Würde Audi den A4 in großer Serie rein elektrisch bauen, müssten sie den halben Weltmarkt an Kobalt leerkaufen.“

    Bei VW – so Wellnitz– habe man so eine Rechnung schon mal aufgemacht und sei zu dem Ergebnis gekommen, dass der Konzern für seine Produktion von E-Autos rund 130.000 Tonnen Kobalt benötigen würde.
    Die Weltproduktion jedoch liegt derzeit bei 123.000 Tonnen !

    Und die meisten Schürfrechte liegen in China, was, wie Professor Fritz Indra sagt, der auch mal bei Audi beschäftigt war, „einen veritablen Wirtschaftskrieg auslösen kann“. „Die Chinesen haben sich in Afrika weitgehende Schürfrechte gesichert. Kobalt wird zum Beispiel im Kongo teils unter brutalsten Bedingungen von Kindern aus dem Boden gekratzt“, so Indra.

    „Man braucht zudem Graphit, Mangan und Lithium. Bei all diesen Themen begeben wir uns voll in eine chinesische Abhängigkeit, wir müssen das alles von den Chinesen kaufen.“

    Wie für Professor Jörg Wellnitz liefert auch für „Verbrennerpapst“ Indra das Elektroauto „in einer gesamtheitlichen Betrachtung“ keinen Beitrag zum Klimaschutz.

    Wellnitz, für den der Dieselmotor nach wie vor der sauberste und umweltfreundlichste Antrieb ist, macht noch eine andere bemerkenswerte Rechnung auf: Ein Auto-Akku liefert 100 Wattstunden Leistung pro kg Gewicht, ein Benziner 12.000 Wattstunden und Wasserstoff (für Wellnitz der Treibstoff der Zukunft) 33.000 Wattstunden Leistung pro kg Gewicht.

    Würde man eine aufrichtige Ökobilanz aufmachen, basierend auf Preis, Bauraum und Leistung, dann „kommt hinten der Ottomotor raus oder ein kleiner Diesel“, sagt Jörgj Wellnitz. Und: „Das Wasserstoffauto wird ganz sicher kommen.“

    Bitte weiter verbreiten, denn diese Informationen lesen SIE ( und wir alle !) nicht in der westeuropäischen E-Motor-Jubel-Presse.

    Montag, 20. Januar 2020

    Ein Blick in die Zukunft - so könnte es in nur 10 Jahren aussehen

    Winter 2030, heftige Schneefälle und Kälte haben ganz Deutschland erfasst.
    • die Photovoltaik ist überall eingeschneit,
    • die Windräder sind wegen Sturm abgeschaltet,
    • Kohlekraftwerke gibt es nicht mehr,
    • die Gasversorgung schwächelt,
    • Verbrennungsmotoren, Ofenheizungen, offenen Kamine, Motorsägen, Schneefräsen etc. sind verboten.
    Auf den Autobahnen stauen sich Elektrofahrzeuge kilometerlang. Es gab in der Nacht keinen Strom in ausreichender Menge und sie konnten deshalb nicht geladen werden. Jedes Fahrzeug bleibt da stehen wo die Batterie restlos leer ist. Die ausgeklügelste Elektronik nutzt nichts, wenn kein Strom da ist. Das betrifft natürlich auch die voll elektrifizierten Rettungsdienste.

    Auch bei besserem Wetter können sich die KFZ, sehr oft mangels ausreichender Ökostrommenge und somit ungenügenden Lademöglichkeiten, nicht mehr aus eigener Kraft weiterbewegen. Dann müssen sie einzeln abgeschleppt werden. So viele Abschleppdienste gibt es aber nicht und selbst die Bundeswehr hat nicht genug einsatzfähige Fahrzeuge um das bewältigen zu können.

    Etliche Baustellen liegen brach. Die elektrisch betriebenen Bagger und Radlader kommen nur selten ans Netz und sind dadurch nur wenige Stunden einsatzbereit. Zu den abseits gelegenen Baustellen müssen zuvor erst kilometerlange, armdicke Stromkabel für die Ladestationen gelegt werden.
    Was war das früher doch einfach, als ein großer Dieseltank für alle Fahrzeuge der Baustelle ausreichte!

    Wegen zu geringer Nachfrage produzieren Raffinerien weder Benzin noch Diesel in größerem Umfang. Sowas gibt es nur noch in Gefahrgut-Ausgabestellen in 1, 2 und 5 Liter Behältern.

    Die Bundesregierung will alle noch einsatzfähigen Oldtimer mit Verbrennungsmotor requirieren, aber leider gibt es nur noch wenige Leute, die mit der alten Technik vertraut sind und die meisten von ihnen sind eh im Ruhestand.

    Russland und der Iran könnten noch solche Fahrzeuge und Treibstoffe liefern. Aber wegen des Strommangels und der durch die Schneemassen zusammengebrochenen Schienenverkehrs, sowie dem Einspruch der USA, ist das unmöglich. Ja, die USA mischen sich immer noch in die Angelegenheiten anderer Länder ein.

    Gesundheits- und Lebensmittel-Versorgung, Schulen und Industrieproduktion funktionieren nicht mehr, aber in sauberster Luft feiern frierende und hungernde Mitteleuropäer, bei illegalem Kerzenlicht, denn auch Kerzen sind wegen Feinstaub verboten, die erfolgreiche Energiewende, natürlich ohne Feuerwerk, Alkohol oder gar eine gegrillte Bratwurst, es sei denn diese ist vegan.

    Soweit der Ausblick in die Zukunft Deutschlands.

    Gruselig, nicht wahr?
    Noch gruseliger: Es ist darin kein Denkfehler zu finden ... 😎

    Presseclub - 19.1.2020 - Keine Kernkraft, keine Kohle: Woher kommt künftig unser Strom?


    So. 19. Januar 2020, 12.03 - 13.00 Uhr

    Keine Kernkraft, keine Kohle:
    Woher kommt künftig unser Strom?


    Moderation:
    Volker Herres
    ARD Programmdirektor
    Bilder: Screenshots

    Für Wirtschaftsminister Altmaier ist es ein historischer Schritt: Rund ein Jahr nach den Empfehlungen der Kohlekommission haben sich Bund und Länder nun auf einen verbindlichen Fahrplan zum Ausstieg aus der Kohleverstromung geeinigt. Deutschland ist damit das erste Industrieland, das seine Energieversorgung spätestens bis 2038 ohne Atomkraft und ohne Kohle sicherstellen will. Die ersten Kohlekraftwerke werden im rheinischen Revier abgeschaltet, dann folgen die im Osten. Doch der Ausstieg wird teuer: Experten schätzen die Kosten auf 80 Milliarden Euro. Und: Das Steinkohlekraftwerk Datteln geht Mitte diesen Jahres erst mal ans Netz.

    Damit weicht die Bund-Länder-Einigung vom Kohlekompromiss ab, der vorsah, Datteln nicht in Betrieb zu nehmen – zum Entsetzen der Umweltbewegung. Doch die Bundesregierung argumentiert, Deutschland brauche vorerst noch die Kohleverstromung für die Energiesicherheit. Deshalb sei es besser, das hochmoderne Datteln ans Netz zu lassen und dafür alte Meiler abzuschalten. Kann Deutschland so seine Klimaziele erreichen? Oder kommt das Aus für die Kohle viel zu spät? Sind die hohen Kosten für den Kohleausstieg gerechtfertigt, um den sozialen Frieden im Land zu sichern? Schließlich soll Deutschland auch Geld aus dem Green Deal der Europäischen Kommission bekommen. Vor allem die Ministerpräsidenten aus Sachsen, Sachsen-Anhalt und Brandenburg hatten dafür gekämpft, ihre Meiler noch möglichst lange laufen zu lassen, um mehr Zeit für die notwendigen Strukturanpassungen zu haben. Was genau kommt auf die Steuerzahler und die Industrie zu? Denn eines ist klar: Der Bedarf an „grünem“ Strom wird steigen, was den Preis nach oben treiben wird. Und über allem steht die Frage: Wird es uns gelingen, den Ausbau der erneuerbaren Energien jetzt schnell genug voranzubringen, um unsere Versorgungssicherheit zu gewährleisten?

    Links
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    Kommentare

    M. Spring-Räumschüssel schreibt am 19.01.2020, 14:16 Uhr :
    Die 4 Journalisten hatten alle eine Schere im Kopf - nur keine Fakten, nur keine Wahrheiten (könnte die Bürger verunsichern) Das war eine ideologisch aufgeladene Sendung, Fachkompetenz war Mangelware und dafür bezahlen wir GEZ Dieser Presseclub war eine Zumutung, besonders wenn man in der Lausitz oder in anderen betroffenen Gebieten wohnt.

      Werner Wunz, geschrieben am 19.01.2020, 14:28 Uhr :
      Journalismus ist auch ein Geschäftsmodell. Für einen Platz im Regierungsflieger muss man/frau sich erkenntlich zeigen. Sonst bleibt nur der Katzentisch in der Bundestagkantine... Regelmäßiges Pressebriefing ist üblich. Informell läuft das beim Kaffeetrinken mit Merkel und ihren Freundinnen Springer, Burda, Mohn.

    Karl Kreuzer schreibt am 19.01.2020, 13:32 Uhr :
    Für so eine Desinformationssendung Gebühren zahlen zu müssen ist schon eine Frechheit. Die Journalisten waren inhaltlich auf Grundschullehrer-Niveau. Sprachlich war es noch schlimmer. Schafft dieses Format ab.

      Gerd, geschrieben am 19.01.2020, 14:07 Uhr :
      Und den WDR gleich mit. Unerträglich diese Meinungspresse!

    Szepanski schreibt am 19.01.2020, 13:30 Uhr :
    Zum Thema Klimawandel und den Verursachern gibt es im ÖR keine wissenschaftliche Diskussion. Die Ansagen des Herrn Lesch, und das wars. Nirgendwo wird journalistisch eine Klärung im Rahmen wissenschaftlicher Debatten herbei geführt. Es sollte Journalisten auf den Nägeln brennen, zu den verschiedenen Fragen im Bereich Klimwandel PRO gegen CONTRA zu präsentieren. Und zwar fachlich kompetent. Stattdessen werden uns ausschließlich Meinungsmacher aus Politik und Medien serviert, die das eigentliche Thema so gut erklären können wie Oma Schulze von nebenan.

      Uwe Spieweck , geschrieben am 19.01.2020, 13:46 Uhr :
      Dann besser Oma fragen! Die weiß, warum sie bei Sonnenschein spazieren geht
      Esther F. , geschrieben am 19.01.2020, 14:05 Uhr :
      Dieser Kommentar wurde gesperrt, weil er gegen unsere Netiquette verstößt. (die Redaktion)
      Ruth , geschrieben am 19.01.2020, 14:08 Uhr :
      Die Nazioma und die Umweltsau?

    W. Giebler schreibt am 19.01.2020, 13:24 Uhr :
    In Bezug auf den Titel "Woher kommt künftig unser Strom?" war die Runde der Diskussionsteilnehmer mit Wirtschaftsredakteuren offensichtlich fehlbesetzt. Bitte stellen Sie die Frage in kommenden Sendung nochmals und laden Sie Journalisten aus den Wissenschaftsredaktionen ein, die sich schon einmal mit "Dual-Fluid-Reaktoren" und "Neutrino-Technologie" (Stichwort: Neutrinovoltaic) beschäftigt haben. Man muss schließlich kein Rechenkünstler sein, um mit der Abkehr von Verbennungsmotoren (Diesel, Benzin) ein Ansteigen des Strombedarfs festzustellen, unabhängig davon, ob der Strom für Akkus oder die Wasserstoffproduktion benötigt wird. Wenn zukünftig dann noch Heizungsanlagen (Öl- und Gasheizungen) durch elektrische Alternativen abgelöst werden sollen, werden wir uns darauf einstellen müssen, bei Nacht und Windstille ("Dunkelflaute") im Dunkeln und unter niedrigen Temperaturen zuhause zu hocken und am kommenden Tag festzustellen, dass der Akku vom E-Auto (od. Handy) nicht aufgeladen ist.
    Werner Grau schreibt am 19.01.2020, 13:22 Uhr :
    Wenn eine Massnahme gut für Deutschland wäre, wird immer auf EU lösungen berufen und nicht durchgeführt. Wenn es darum geht, Deutschland und seinen Bürgern zu schaden, dann sind deutsche Allieingänge kein Problem. Die Politiker wundern sich das keiner mehr in der Politik mitmachen will.
    H. Hardt schreibt am 19.01.2020, 13:21 Uhr :
    Wer wirklich an menschengemachte Klimaerwärmung glaubt und der heiligen Greta hinterherläuft, der muss für Kernkraft demonstrieren. In aller Welt werden CO2 freundliche und sichere Kernkraftwerke gebaut, zur Zeit 60 an der Zahl. Man lacht über Deutschland. Früher waren wir das Land der Ideen und Ingenieure, jetzt haben wir Nieten in Nadelstreifen an der Spitze von Konzernen, die sogar die Forschungsabteilungen zu diesen Fragen (Kernkraftnutzung) schließen oder die eigene Motorenproduktion infrage stellen.
    Bernd Schreiber schreibt am 19.01.2020, 13:18 Uhr :
    Ich bin - wie andere Kommentatoren auch - entsetzt vom fachlichen Niveau der Sendung. Als Kraftwerksingenieur, der u. a. alle sechs 500 MW Blöcke des Kraftwerks Jänschwalde in der Lausitz mit in Betrieb genommen hat und heute vier Windkraftanlagen betreibt, stehe ich in der Materie drin. Das kann man offenkundig von den anwesenden Journalisten nicht behaupten. Besonders Herr Buchmüller von der Süddeutschen nervt mit seinen kindlich optimistischen Aussagen über den Netzbetrieb der Zukunft, angeblich vorhandene Stromspeichertechnik, die Segnungen der Digitalisierung usw.. Entschuldigung, soviel Unsinn kann ich nicht kommentieren. Und Frau Miethke sollte bitte vor der Sendung keine Schlaftabletten einnehmen und sich mit den tatsächlichen Problemen der Lausitz und überhaupt der ostdeutschen Wirtschaft befassen. Viele Grüße aus Dresden

    Sonntag, 19. Januar 2020

    Erinnern Sie sich? - 2009 - "Du bist Terrorist"

    Erst 2005: Du bist Deutschland und dann 2009: Du bist Terrorist!

    Gemeinsam für ein sicheres Deutschland. Die Kampagne „Du bist Deutschland war 2005 der Beginn einer positiven Stimmungswelle im ganzen Land. Diese gebündelte Energie hat sich mittlerweile umgekehrt, denn nun bist du potenzieller Terrorist und wirst permanent überwacht.


    alexanderlehmann
    eingestellt am 18.05.2009
    seitdem 3.350.890 Aufrufe

    Kategorie Unterhaltung