Mittwoch, 23. Oktober 2019

Anne Will 20.10.2019 - Erdoğans Siegeszug – schaut Europa weiter hilflos zu?


Sendung am 20. Oktober 2019 | 21:45 Uhr

Erdoğans Siegeszug – schaut Europa weiter hilflos zu?


Fotos: Screenshots
Die Gäste im Studio

  • Norbert Röttgen (CDU)
    Vorsitzender des Auswärtigen Ausschusses im Bundestag
  • Sevim Dağdelen(Die Linke)
    Stellvertretende Fraktionsvorsitzende im Bundestag
  • Ben Hodges
    Generalleutnant a.D., ehemaliger Kommandeur der US-Armee in Europa
  • Natalie Amiri
    Leiterin des ARD-Studios in Teheran
  • Wolfgang Ischinger
    Vorsitzender der Münchner Sicherheitskonferenz



  • Die Türkei hat einer Unterbrechung ihrer Militäroffensive im Norden Syriens zugestimmt, damit kurdische Kämpfer und Kämpferinnen aus der Region abziehen können. Damit hat Erdoğan sein Ziel erreicht. Laut Berichten sind bereits hunderttausende Menschen auf der Flucht. Die EU reagiert verhalten auf die Feuerpause. Ist die "Waffenruhe" vor allem ein Erfolg für den türkischen Präsidenten? Welche Folgen hat dieser Konflikt für die Flüchtlingspolitik? Und ist die Türkei noch ein Partner Europas?

    Link zur Sendungsseite: (hier)
    Link zum Anne-Will-Blog: (hier)

    Pressestimmen

    Münchner Merkur
    ARD-Gäste entsetzt über Trump
    „Anne Will“ am Sonntag: CDU-Mann plaudert über pikantes Gespräch - „vielleicht zu indiskret ...“
    Am Sonntag besprach Anne Will in ihrer ARD-Sendung die Militäroffensive der Türkei in Syrien. Norbert Röttgen (CDU) verriet dabei Details über die Verhandlungen in den USA am Donnerstag.

    WELT.de
    "Anne Will zum Syrienkonflikt"
    „Aus Sicht der EU kommt das dicke Ende erst noch“
    Anne Will diskutiert mit ihren Gästen über die Rolle Europas im Syrien-Konflikt. CDU-Politiker Norbert Röttgen übt dabei deutliche Kritik an den USA. Diplomat Wolfgang Ischinger gibt eine bittere Prognose ab.

    Web.de
    Anne Will zur Eskalation in Syrien
    Der Kalte Krieg ist wieder da
    Natürlich lässt die Runde bei "Anne Will" keine Gelegenheit aus, dem irren US-Präsidenten die Schuld am Fiasko in Nordsyrien zuzuschieben. Aber die tieferen geopolitischen Ursachen werden in einer bitteren Lektion in Realpolitik deutlich.

    Kommentare

    Seite 8
    Marie Luise Müller schrieb am 18.10.2019 23:43 Uhr:
    @Melanie HH S. 7
    Für die nächste Woche hat ja Putin Erdogan zu sich nach Moskau zum Befehlsempfang eingeladen. Sie wollen die weitere Vorgehensweise im türkischen Krieg gegen die Kurden besprechen.
    Interessant. Zwei Staaten „beraten“ über ein drittes Volk. Wie es ausgelöscht, zumindest „gezähmt“ werden kann? Was wohl mit dem Sicherheitstreifen passiert, also mit syrischem Staatsgebiet? Assad und die Kurden sitzen nicht mit am Tisch. Die Welt ist durch Entscheidungen unfähiger Staatsmänner aus den Fugen geraten. Siehe Atomabkommen mit Iran, diverse bilaterale Handelsabkommen, Erteilen von Strafzöllen nach Gusto. Usw. usf.
    Das Feld ist für eine beabsichtigte Neuaufteilung der Welt bereitet. Wohin die Aktionen führen, kann niemand wissen. Es bleibt nur die Hoffnung, dass irgendwann wieder die Ratio einzieht und nicht Völker wie die Kurden für die Gier Einzelner Durchgeknallter herhalten müssen. MLM

      W. Meyer schrieb am 19.10.2019 00:23 Uhr: - - - ZENSIERT - - -
      „Für die nächste Woche hat ja Putin Erdogan zu sich nach Moskau zum Befehlsempfang eingeladen.“ usw. Nicht Trump hat die Kurden verraten und Erdogans Krieg ermöglicht, Putin steckt dahinter, aha. In Deutschland stehen nach dem Anschlag von Halle die Bevölkerung und alle Medien auf Seiten der Juden , die durch den Holocaust 6 Millionen Menschen durch die Nazis verloren haben. Wenn man das vergleicht, wie gegen die Russen, die durch den deutschen Überfall im 2.Weltkrieg über 20 Millionen Menschen verloren haben unentwegt gehetzt werden darf, wird mir ganz übel.

      W. Meyer schrieb am 19.10.2019 10:32 Uhr: - - - ZENSIERT - - -
      2. , sicher auch vergeblicher Versuch
      „Für die nächste Woche hat ja Putin Erdogan zu sich nach Moskau zum Befehlsempfang eingeladen.“ usw. Nicht Trump hat die Kurden verraten und Erdogans Krieg ermöglicht, Putin steckt dahinter, aha. In Deutschland stehen nach dem Anschlag von Halle die Bevölkerung und alle Medien auf Seiten der Juden , die durch den Holocaust 6 Millionen Menschen durch die Nazis verloren haben. Wenn man das vergleicht, wie gegen die Russen, die durch den deutschen Überfall im 2.Weltkrieg über 20 Millionen Menschen verloren haben , unentwegt gehetzt werden darf, muss man sich als deutscher Staatsbürger schämen!!! Da dürfen eine Foristin und die ihr Gleichgesinnten ihren Russenhass nach Herzenslust ausleben. Das sind Faschisten, liebe Blogmoderation! Hetze gegen Russland ist offenbar immer erwünscht, Kritik daran natürlich nicht. Es ist eine Schande, wie tief man schon gesunken ist!

    Seite 20
    Marie Luise Müller schrieb am 19.10.2019 20:23 Uhr:
    Wissen Sie
    @Herr Westcoast S. 16
    Was mich immer wieder erstaunt, mit welchem Selbstbewusstsein Schmalspur-Geschichts- und Geographiekenner mit ihrem Wissen agieren. Aber sei es drum, es ist Toleranz angesagt und tätige Nächstenliebe. Ich empfinde es richtig, auch in diesem Falle Parallel „Man muss das Gestern kennen, man muss auch an das Gestern denken, wenn man das Morgen wirklich gut und dauerhaft gestalten will." Daran sollte jeder sich halten, der der Meinung ist, über das Gestern und Heute zu urteilen und dann noch ein Zukunftsbild zu zeichnen.
    Es ist nachvollziehbar, dass es ein Ziel der Kurden ist, eine staatliche Eigenständigkeit zu erhalten. Dies ist aber aus den verschiedensten Gründen nicht möglich. Aber ein 1. Schritt wäre eine kurdische Autonomie, die vielleicht sogar in einem der von Kurden bewohnten Staaten eingerichtet werden könnte. Viel Streit wäre dabei aus dem Weg gegangen. MLM

      G.Müller schrieb am 20.10.2019 11:11 Uhr: - - - ZENSIERT - - -
      @MLM
      „Es ist nachvollziehbar, dass es ein Ziel der Kurden ist, eine staatliche Eigenständigkeit zu erhalten.Aber ein 1.Schritt wäre eine kurdische Autonomie, ….“ Was sagt aber jemand, der in Geschichte bewandert ist, über die russischstämmigen Menschen auf der Krim und in der Ostukraine? Einen Staat Ukraine gab es früher nie. Er ist ein Kunstgebilde aus Sowjetzeiten. Die russische Krim wurde 1954 der USSR geschenkt, ohne praktische Auswirkungen in der von Moskau regierten SU. Nach dem Zerfall der SU wurde es ein autonomer Teil der Ukraine und Russland bekam den Militärhafen Sewastopol. 2014 war der faschistische Putsch mit Sturz von Janukowitsch. Der neue Premier Jazenjuk sprach vom „sowjetischen Einmarsch" in Deutschland, Parlamentspräsident Parubij verehrt Hitler als größten Demokraten, Denkmäler für Nazihelfer Bandera, Asow-Kämpfer mit SS-Zeichen usw. Für mich verständlich, dass sich die da lebenden Russen nach den Opfern im 2.WK nicht von Faschisten regieren lassen wollen.

    Seite 56
    Klaus Winkler schrieb am 20.10.2019 22:57 Uhr:
    Jede Sendung wird immer schlechter. Warum? Weil das oberste Ziel ist sich Gäste einzuladen die die vorgegebene Linie umsetzen.
    Frau Dagdalen sprach die einzige Wahrheit der Sendung aus, obwohl die Moderatorin Sie abzuwürgen versuchte. In Syrien ging es darum den Einfluß des Iran und von Rußland zurückzudrängen und daher mußte Assad weg. Daher die Unterstützung der Rebellen und der Blättersturm in den westlichen Gazetten. Jetzt regt sich die Runde auf weil die Amerikaner sich absetzen, die da laut Völkerrecht gar nichts verloren haben. Herr gib Hirn. Assad ist trotz der völlig übertriebenen Kampagne gegen ihn der rechtmäßige Herrscher in Syrien. Die Russen sind auf seinen Wunsch da. Herr Assad wird die Kurden gegen die Türken schützen. Er wird aber nicht zulassen, daß die Kurden dort einen Staat errichten und dort Paramilitäre das Kommando übernehmen. Also Problem gelöst. Leider kein Regimechange - so hart ist das Leben!

    Seite 59
    Westcoast schrieb am 21.10.2019 10:57 Uhr:
    @ Marie
    Herr Honecker wurde seinerzeit ebenfalls vom ZK der SED nominiert und dann in den darauffolgenden Volkskammerwahlen, wo das Ergebnis immer schon vorher feststand, mit 98,2 % der Stimmen gewählt. Sie wollen ja auch sicher nicht behaupten, dass Herr Honecker demokratisch gewählt wurde. In Syrien herrscht ein ähnlich autokratisches System wie einst im Unrechtsstaat „DDR“. Herr Assad kam, wie sie selber schreiben ebenfalls auf fantastische Zustimmungswerte von 97,29%. Allein dieses Wahlergebnis zeigt doch schon, dass er nicht demokratisch gewählt sein kann und das syrische Volk gar nichts zu sagen hat, wer in Syrien regiert. Diese Entscheidung liegt ausschließlich beim Familien-Clan der Assads.

      Paul Schmidt schrieb am 21.10.2019 14:19 Uhr: - - - ZENSIERT - - -
      @Westcoast
      wenn man nicht mehr weiter weiß, bringt man immer die „DDR“ angeschleppt – immer schön in Gänsefüßchen schreiben, wie es sich für Kalte Krieger geziemt. Da war die BILD vor 30 Jahren schon mal weiter. Honecker hat ja auch die Kirche unterwandert. Schließlich war ja seine letzte Bleibe in Deutschland bei der Kirche. Allerdings war es die evangelische, nicht die katholische, die jetzt so schlimme Sachen macht und dem „Massenmörder Putin“ einen Preis verleiht, weil er sich um die Christen in Syrien kümmert. Dazu braucht man allerdings keine Nachdenkseiten oder RT. Das kann man auf der Webseite von Assisi Oggi nachlesen. Alles was nicht in ihren offenbar sehr einseitigen Nachrichtenquellen steht, ist natürlich pro-russische Propaganda. Ich halte mich da eher an FAKTEN. Man sollte sich allseitig informieren und sich dann ein Bild machen, was schlüssig ist.

    Seite 70
    Radler schrieb am 21.10.2019 21:57 Uhr:
    Es heißt doch, das viele syrische Flüchtlinge, eben jene, die einen Aufstand gegen Assad gewagt haben, nicht mehr in ihre alte Heimat zurück wolllen, da sie dort Repressionen und Gewalt befürchten. Gleichzeitig ruft Syrien seine Geflüchteten zurück und verspricht ihnen Sicherheit.Einige sind vor dem Assad Regime geflüchtet, andere vor dem IS. Letzterer wurde weitestgehend zurückgedrängt, sichere Orte gibt es überall.
    Vielleicht sollte es eine Rückführung von Geflüchteten geben und Assad sollte die Verantwortung für sein Volk übernehmen. Ausnahmen könnten Verfolgte des arabischen Frühlings sein. Es scheint, als ächzten immer mehr Länder unter den Streitigkeiten ihrer Nachbarn. Auch die Türkei wird es nicht gefallen, die vielen Flüchtlinge dauerhaft zu integrieren, weshalb sie nun über Auslagerungen nachdenken. Haben nicht sogar unsere Grünen über Auslagerung auf Inseln nachgedacht?
    Irgendwie scheint es wieder einmal darum zu gehen, an den Pranger zu stellen oder sonst was.

      Heinz Becker schrieb am 21.10.2019 um 22:18 Uhr - - - ZENSIERT - - -
      Auslagerungen auf Inseln ist gut, ist sogar sehr gut.
      Die Grünen zusammen mit den Flüchtlingen.
      Da können sie nach Herzenslust integrieren, gegen alles Mögliche demonstrieren und Forderungen stellen. Es fehlt nur jemand, der für die Diäten aufkommt. Die Flüchtlinge werden es wohl nicht sein.

    Seite 71
    Klaus Winkler schrieb am 21.10.2019 22:47 Uhr:
    Sehe gerade bei Phoenix "Unter den Linden" mit Herrn Hardt (CDU) und Frau Dagdalen (Linke). Herr Hardt beschwört mal wieder die westliche Wertegemeinschaft der Nato und stellt die Türkei an den Pranger.
    Ja liebe Leute seit mindestens 15 Jahren ist der Geist aus der Flasche.
    Seit die Amerikaner den unseligen Irakkrieg angefangen haben und nicht genug damit weitere Regimechanges gemacht bzw. versucht haben. Die Amerikaner nehmen es sich heraus überall auf der Welt ungeachtet irgend einer staatlichen Souveränität ihre Interessen zu verfolgen und durchzusetzen. Und jetzt faseln Leute wie Herr Hardt von westlichen Werten. Wen wundert es eigentlich, wenn Herr Erdogan das gleiche Recht für sich einfordert bzw. das imitiert.
    Die westlichen Werte haben sich als heuchlerisches Gerede zum eigenen Vorteil erwiesen. Jetzt tut man so als hätte es die letzten 15 Jahre nicht gegeben und gibt den moralischen Oberlehrer. Deutschland war doch in Syrien auch dabei und propagandistisch ganz vorne.

    Seite 72
    S.W. Kraft schrieb am 22.10.2019 10:56 Uhr:
    Das einzige was unsere Regierung tun kann, um das Schlachtfeld Syrien endlich zu beenden, nachdem sich die USA aus Syrien zurückgezogen haben. Nicht mehr Querschüsse im transatlantischen Denken, sondern Russland das dabei ist das Kriegsgeschehen gegen alle am Krieg beteiligten Parteien in militärischer Strategie zu beenden, mit allen verfügbaren Mitteln unterstützen. Dazu gehören vor allem humanitäre Leistungen und die Beendigung der Sanktionen, die die Bevölkerung die Syrien noch nicht verlassen konnten, weiter in Not ums Überleben treiben. Nur eine transatlantische Schutzzone die weiter Streit entfacht, wird der Bevölkerung keinen Nutzen bringen.

      Klaus Winkler schrieb am 22.10.2019 11:35 Uhr:
      @Kraft Das ist der einzig logische und angemessene Weg der beschritten werden muß. Und alle verbitterten Regimechanger sollten die Hoffnung nicht fahren lassen - es wird sich schon noch ein anderer Staat finden

    Seite 76
    Jochen Fischer schrieb am 22.10.2019 13:41 Uhr:
    Man fühlt sich in die 30ziger Jahre versetzt: Die drei von der Tankstelle.
    Merkel, Anne Krampf-Karrenbauer und Uschi von der Leyen.
    Die eine "regiert" angeblich ein Land, die andere die CDU-Wähler und nebenbei die Bundeswehr und die andere soll am 01.Nov. mit ihrer neuen Mannschaft als EU-Chef starten, wobei aufgrund ihres erneuten Versagens 3 Kommissare abhanden gekommen sind.
    Als ehem. Bundeswehroffizier schäme ich mich für den Zustand unserer Streitkräfte, nicht erst seit Jung (CDU) oder Gutti (CSU) die BW hat uns 2018 49,6 Mrd.€ gekostet inkl. Millionen Beraterverträge in dreistelliger Höhe, unsere Armee ist so marode dass wir uns vor einem Angriff aus Lichtenstein fürchten müssen, und da kommt AKK mit einer UN-Mission im Norden-Syriens daher. Ich nenne es etwas verantwortungslos und zeigt die Inkompetenz unserer vergangen Verteidigungsminister.


    Dienstag, 22. Oktober 2019

    Syrien - USA ziehen weitere 500 Soldaten ab

    Der türkische Präsident hat einer Feuerpause zugestimmt. Kurdische Kämpfer sollen bis Dienstag aus Nordsyrien abziehen. Auch die USA befinden sich im Rückzug.
    • Die Türkei hat am 9. Oktober ihre Militäroffensive gegen die Kurden in Nordsyrien begonnen.
    • Der Angriff zielt gegen die kurdische YPG-Miliz. Die Türkei bezeichnet sie als Terroristen.
    • Erdogan erntete für seine Offensive international viel Kritik.
    • Am 17. Oktober wurde eine Waffenruhe ausgerufen, die am 22. Oktober abläuft.
    US-Truppen verlegt

    Die USA haben ihren Truppenabzug aus Syrien fortgesetzt. Ein Konvoi habe die Grenze zum Irak überquert, meldete die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte am Montag.

    Der US-Sender CNN berichtete unter Berufung auf einen US-Offiziellen, es habe sich um fast 500 Soldaten sowie Hunderte Fahrzeuge und damit um die bisher grösste Truppenverlegung in Syrien gehandelt.

    Ein Video der kurdischen Nachrichtenseite Hawar News zeigte, wie Menschen in der nordsyrischen Stadt Kamischli gepanzerte Fahrzeuge der US-Armee mit Kartoffeln bewarfen und die Soldaten beschimpften.

    Syrien: USA setzen Truppenabzug fort


    euronews (deutsch)
    21.10.2019

    Syrische Zivilisten werfen Kartoffeln auf die amerikanischen Truppen und beschimpfen sie, während diese das Land in Richtung Irak verlassen, wie diese Aufnahmen des kurdischen Nachrichtendiensts Hawar News zeigen. Die USA haben ihren Truppenabzug aus Syrien am Montag fortgesetzt. …

    Kategorie Nachrichten & Politik


    Kurden ziehen sich zurück

    Ein Konvoi mit kurdischen Kämpfern und Verletzten verliess am Sonntag die syrische Stadt Ras al-Ain an der Grenze zur Türkei. Der Konvoi bestand nach dem Bericht eines AFP-Korrespondenten aus mehr als 50 Fahrzeugen, darunter Ambulanzen. Die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte sprach von 500 Kämpfern. Nach der Abfahrt des Konvois stand das Spital von Ras al-Ain in Flammen.

    Die Kämpfer der YPG zogen sich vereinbarungsgemäss drei Tage nach der Vereinbarung einer Waffenruhe zwischen der Türkei und den Kurden aus Ras al-Ain zurück. «Wir haben keine Kämpfer mehr in der Stadt», twitterte die von der Kurdenmiliz YPG angeführten Syrischen Demokratischen Kräfte (SDF).

    Gemäss der Einigung zwischen den USA und der Türkei sollen die kurdischen Volksverteidigungseinheiten (YPG), die den Grossteil der SDF stellen, während der Waffenruhe aus einer 32 Kilometer breiten «Sicherheitszone» im Grenzgebiet abziehen. Anschliessend soll die Türkei nach US-Angaben ihren Einsatz vollständig beenden.

    Mit freundlicher Genehmigung von 20min.ch

    ARD-Story „Land der Lügen“ – Aufklärung nur im Nachtprogramm

    ARD-Story „Land der Lügen“ – Aufklärung nur im Nachtprogramm
    Es gehört zur gezielten Manipulation und Desinformation der Bevölkerung, dass wahrhaftige Informationen, die die Herrschaft der Partei- und Wirtschaftseliten hinterfragen oder ihre dem Volk einzuimpfenden Narrative untergraben, entweder ins Kabarett oder das Nachtprogramm – in der Regel beides – geschoben werden.


    Teil 1 - Gesundheitswesen
    Teil 2 - TTIP / Wirtschaft
    Teil 3 - Rente / Demografie
    Teil 4 - Ernährung / Gesundheit
    Teil 5 - Ärzte / Gesundheitsstatistiken

    Roberto Rasch 05.03.2017

    Zwischen Tagesschau und Tagesthemen dominieren in der ARD Komödien, Schmonzetten, Volksmusik, Krimis, Tierfilme oder allerlei sonstige „Unterhaltung“, mit der unmündige Bürger in den Schlaf gemurmelt werden. Gerechtfertigt wird diese vorsätzliche Verblödung mit angeblichen Einschaltquoten, als hätten die mit Zwangsgebühren finanzierten Anstalten einen Quoten- und keinen Informations- und Bildungsauftrag.

    Da wir hier im Blog das System eines öffentlich-rechtlichen Rundfunks ausdrücklich unterstützen und die Kritik sich ausdrücklich auf die Missachtung der Staatssender gegenüber den Vorgaben des Rundfunkstaatsvertrags bezieht, ist es mal wieder an der Zeit, einen Beitrag zu loben, der zeigt, wozu kritischer und unabhängiger Journalismus in der Lage ist.

    „Im Land der Lügen – Wie uns Politik und Wirtschaft mit Zahlen manipulieren“, wurde gestern um 22.45 Uhr nach den Tagesthemen ausgestrahlt und zeigte, wie Politik und eine von der Wirtschaft abhängige „Wissenschaft“ die Bürger mit Zahlen und Statistiken gezielt und zum eigenen Vorteil in die Irre führen.

    Diese „Story“ war exzellenter Journalismus; kritisch, aufklärerisch und mit zahlreichen aussagekräftigen Beispielen – von der mit gesenkten Grenzwerten geschürten Diabetes-Panik bis zu TTIP und der Riester-Abzocke – untermauert. Anschauliche Grafiken und Experimente mit Studenten zeigten eindrücklich, mit welchen Methoden hanebüchene Zusammenhänge konstruiert und falsche Eindrücke vermittelt werden können.

    Kein Wunder also, dass dieser Journalismus, wie er den Vätern des Rundfunkstaatsvertrags zweifellos vorschwebte, ins Nachtprogramm abgeschoben wurde, gerade so, als müssten sich die Programmverantwortlichen dessen schämen. Im Abendprogramm liefen stattdessen eine weitere unsägliche Folge der ARD-„Checks“ und eine widerwärtige „Talkshow“ in der so schamlos wie politisch motiviert gegen den Islam gehetzt wurde, dass wir hier darauf noch zu sprechen kommen werden.

    Den Autor der ARD-Story „Land der Lügen“ kann man übrigens bereits über die Suchfunktion unseres kleinen „Hetzblogs“ wiederfinden. Schon im Mai des vergangenen Jahres haben wir nämlich an dieser Stelle eine Dokumentation über TTIP als Beispiel für aufklärerischen Journalismus herausgestellt. Auch damals hieß der Autor Tilman Achtnich und auch damals lief seine exzellente Arbeit erst im Nachtprogramm, weil zuvor einer der unsäglichen ARD-„Checks“ den Bürgern erklären musste, wie sie sich im Supermarkt zurechtfinden.

    Quelle: https://propagandaschau.wordpress.com... Video nicht mehr abrufbar

    Kategorie Nachrichten & Politik

    Montag, 21. Oktober 2019

    WeMove EU - Meilenstein gegen Ackergift


    Österreich könnte das erste EU-Land sein, das Glyphosat vollständig verbietet: ein Meilenstein auf dem Weg zu einem europaweiten Verbot. Doch die EU-Kommission will noch mitreden und Bayer-Monsanto macht seinen Einfluss bereits geltend.
    Wir fordern die Kommission jetzt auf, sich an das eigene Versprechen zu halten: Jedes Mitgliedsland entscheidet, ob es aussteigen will. Österreich muss Glyphosat-frei werden.
    Liebe  Leser,
    im Kampf gegen das krebserregende Ackergift Glyphosat [1] gibt es einen Durchbruch: Das Parlament Österreichs hat mit deutlicher Mehrheit Glyphosat verboten. Damit ist Österreich das erste EU-Mitglied, das Glyphosat vollständig vom Markt nehmen will.
    Österreich hat die EU-Kommission informiert. Sie muss grünes Licht geben. Aber obwohl die Kommission versichert hat, bei Glyphosat können die Länder trotz der EU-weiten Zulassung allein entscheiden, droht sie nun einzuschreiten. Natürlich macht auch der größte Hersteller, der Konzern Bayer-Monsanto, Druck und argumentiert, das Verbot verstoße gegen EU-Recht. [2] Sie wollen weiter Gewinne mit dem todbringenden Gift machen.
    Wir erinnern die Kommission an ihr Versprechen. Jedes Mitgliedsland muss Glyphosat verbieten können. Unsere Gesundheit kommt vor Konzerngewinnen.
    Appell unterzeichnen
    Noch bis zum 29. November kann die EU-Kommission Einspruch einlegen und Österreich anweisen, das Glyphosat-Verbot aufzuheben. Das wollen wir verhindern.
    Bayer-Monsanto aber will das österreichische Verbot unbedingt aushebeln. Selbst die vielen verlorenen Gerichtsprozesse, die Krebsopfer in den USA angestrengt haben, führen bislang nicht zum Umdenken. Ist ja ein anderer Kontinent, mit einem ganz anderen Rechtssystem. In den USA haben Geschädigte Anspruch auf Schadenersatz. In der EU gilt das Vorsorgeprinzip. Stoffe, von denen eine Gefahr ausgeht, dürfen gar nicht auf dem Markt sein. Kein Wunder, dass Bayer-Monsanto argumentiert, wegen der EU-weiten Zulassung von Glyphosat dürfe es kein Verbot in einem Mitgliedsland geben.
    Es war 2017, als die EU-Kommission gegen den breiten Widerstand von Bürgerinnen und Bürgern versucht hat, die Mitgliedsländer zu einer weiteren Zulassung von Glyphosat zu bewegen. Die Länder waren unentschieden. Deshalb versprach die Kommission, dass die Länder nach einer Zulassung allein darüber entscheiden können, ob Glyphosat auf den heimischen Markt kommt. [3] Diese Zusage droht nun zu kippen.
    Es liegt nun wieder an uns, die bisher erreichten Erfolge abzusichern und das erste landesweite Glyphosat-Verbot zu bewahren.
    Appell unterzeichnen
    Der Kampf gegen die Gifte von Bayer-Monsanto begleitet uns, seitdem wir vor vier Jahren mit ersten Kampagnen online gegangen sind. Mit der Europäischen Bürgerinitiative (EBI) haben wir für eine pestizidfreie Landwirtschaft gekämpft. In einem breiten Bündnis von Umweltorganisationen sammelten wir 2017 in nur sechs Monaten mehr als eine Million gültige Unterschriften. Am Ende erhielt Glyphosat nur eine Zulassung für fünf Jahre, und nicht die von der Industrie gewünschten 15 Jahre. [4]
    Und ein weiterer Erfolg der EBI wird uns sehr helfen, wenn Bayer-Monsanto in den kommenden Monaten wieder eine verlängerte Zulassung beantragen wird. Bisher geheime Studien über die krankmachende Wirkung von Giften müssen von der Industrie nämlich künftig öffentlich gemacht werden! [5]
    Das macht es unabhängigen Wissenschaftler/innen endlich möglich, schnell entsprechende Nachprüfungen vorzunehmen. Beim letzten Mal konnten die fehlerhaften Zusammenfassungen der Industrie erst im letzten Moment aufgedeckt werden, weil die Studien erst mit Gerichtsbeschluss öffentlich wurden.
    Der nächste große Schritt in unserem Kampf gegen Glyphosat passiert jetzt in Österreich. Wir wollen das Verbot des Ackergifts schützen. Anderen EU-Ländern würde es dann auch leichter fallen, Glyphosat ebenfalls zu verbieten.
    Appell unterzeichnen
    Wir grüßen mit Entschlossenheit aus vielen Ecken Europas,
    Jörg Rohwedder (Lübeck)
    Virginia López Calvo (Madrid)
    Marta Tycner (Warschau)
    Giulio Carini (Rom)
    Fatima Ibrahim (London)
    Alexandre Naulot (Marseille)
    für das gesamte WeMove.EU-Team

    P.S. Die erfolgreichen Gerichtsverfahren von Krebsopfern in den USA haben dramatische Folgen. Die Gerichte sind überzeugt, dass der Krebs von Glyphosat verursacht wird. Allein diese Entscheidungen haben den Wert der Bayer-Aktie um die Hälfte reduziert. [6] Inzwischen klagen über 13.000 Opfer. Wir wollen sicherstellen, dass es in Europa wenigstens in Zukunft keine weiteren Opfer gibt. Jetzt unterzeichnen!

    Referenzen:
    [1] https://www.reuters.com/article/us-austria-glyphosate/austrian-parliament-backs-eus-first-total-ban-of-weedkiller-glyphosate-idUSKCN1TX1JR
    https://www.dw.com/en/austrian-parliament-votes-to-ban-glyphosate-weedkiller/a-49450418
    [2] https://www.wsj.com/articles/austrian-herbicide-ban-adds-to-problems-for-roundup-owner-bayer-11562087770
    [3] Bayer hat Monsanto übernommen. Monsanto wird schrittweise in den Bayer-Konzern integriert. Wir verwenden den Namen weiter, um die Kontinuität deutlich zu machen. https://ec.europa.eu/germany/news/hintergrund-fragen-und-antworten-zu-einer-m%C3%B6glichen-neuzulassung-von-glyphosat_de
    [4] https://euobserver.com/environment/140042
    [5] http://www.europarl.europa.eu/news/en/press-room/20181205IPR20935/food-safety-more-transparency-better-risk-prevention
    https://www.euractiv.com/section/agriculture-food/news/meps-ready-to-negotiate-efsas-transparency-rule-but-need-to-find-a-new-negotiator/
    https://www.europarl.europa.eu/doceo/document/TA-8-2018-0489_DE.html
    [6] https://www.nytimes.com/2019/05/13/business/monsanto-roundup-cancer-verdict.html
    https://www.bloomberg.com/news/articles/2019-07-19/bayer-judge-cuts-2-billion-roundup-verdict-in-tentative-ruling

    WeMove.EU ist eine Bürgerbewegung, die sich für ein besseres Europa einsetzt; für eine Europäische Union, die sich sozialer Gerechtigkeit verpflichtet fühlt; die für ökologische Nachhaltigkeit und bürgernahe Demokratie steht. Wir sind Menschen unterschiedlicher Lebensläufe, Kulturen und Religionen, die Europa ihr Zuhause nennen – egal, ob wir in Europa geboren wurden oder anderswo.
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    Presseclub - 20.10.2019 - Die Welt in Unordnung - Wie gefährlich ist Erdogans Krieg?


    So. 20. Oktober 2019, 12.03 - 13.00 Uhr

    Die Welt in Unordnung - Wie gefährlich ist Erdogans Krieg?


    Moderation:
    Volker Herres
    ARD Programmdirektor
    alle Bilder: Screenshots

    Der Abzug amerikanischer Truppen aus dem Norden Syriens hat selbst in Amerika heftige Kritik ausgelöst. Abgeordnete kritisierten, Trump habe "Partei für Diktatoren und Schlächter" ergriffen. Der Abzug sei ein Verrat an den Kurden, die im Kampf gegen den sogenannten islamischen Staat treu an der Seite Amerikas gekämpft hätten und werde "als Blutfleck in die amerikanische Geschichte eingehen".

    Mit diesem Schritt überlasse man zudem Russland das Feld. Bilder von russischen Soldaten, die die geräumten US-Lager in Beschlag nehmen, werden im russischen Staatsfernsehen seither triumphierend gesendet. Die USA als führende Macht sei zunehmend abgemeldet. Der Abzug amerikanischer Truppen – eine Zeitenwende? „Wir merken gerade, was passiert, wenn sich der bisherige Weltpolizist USA aus seiner Rolle zurückziehe,“ sagt Ex-Bundesaußenminister Sigmar Gabriel. Der Rückzug der USA aus der Weltpolizisten-Rolle bedeute für Europa, dass es sich nun endgültig um seine unmittelbare Nachbarschaft selbst kümmern muss. Doch Europa, im Würgegriff Erdogans, schaut tatenlos zu. Was muss Europa nun tun? Sind die Europäer die großen Verlierer?

    Die Welt ist in Unordnung

    Eckpfeiler der alten Weltordnung geraten zunehmend in Wanken. Das erneute Aufflammen des Kriegs in Syrien zeigt wie verwundbar wir sind. Gelangt der Krieg in Syrien auf diesem Weg in unsere Wohnzimmer und auf unsere Straßen? Droht uns eine weitere Flüchtlingswelle?

    Hat sich die Weltpolizei Amerika nun endlich von der Weltbühne zurückgezogen? Wie wird Putin die neue Vormachtstellung im Nahen Osten zukünftig nutzen?

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    486 Kommentare, davon 109 gesperrt

    Kommentar 279:
    Reffke schreibt am 20.10.2019, 11:58 Uhr :
    Ob es den "Medien" nun paßt oder eben nicht: Endlich ein Präsident der USA, der noch keinen Krieg begonnen hat, sondern die Kriegstreiber bekriegt: nämlich den Militärisch-Industriellen Komplex im Tiefen Staat! Die USA&Co hatten keinerlei Mandat, um überhaupt in Syrien zu sein! Die Türken auch nicht, deshalb werden sie scheitern. Nur die Russen wurden gebeten zu helfen: das tun sie!

    Kommentar 289:
    Harald G. schreibt am 20.10.2019, 12:08 Uhr :
    Als es um die Krim ging, war die Aufregung riesig, bashing gegen Russland ohne ende. Der illegale Angriffskrieg der Türkei gegen Syrien, ja wo ist der Aufschrei, der selben Politker, die gegen Russland hetzen. Das ist so eine verlogene westliche Politik ich bin nur noch entsetzt.

      Antwort von
      Leucht Maria, geschrieben am 20.10.2019, 12:18 Uhr :
      Also unsere Politiker haben wir gewählt, weil wir es so wollen. Wir wussten wenn wir wählen, ich meine die Deutschen. Mich ausgeschlossen.

    Kommentar 303:
    Stefan Harlacher schreibt am 20.10.2019, 12:18 Uhr :
    Vielleicht sollt man mal zum Thema machen wer das alles losgetreten hat: Die USA zusammen mit den Saudis und den Türken haben Syrien mit hardcore islamistischen Söldnern aus aller Herren Ländern geflutet und mit Millarden finanziert. Auch nie ein Wort dass sich die USA völkerrechtswidrig in Syrien aufhalten und das ein Verstoß des Gewaltverbot der UN ist und ein Kriegsverbrechen. Russland wird die ganze Region in naher Zukunft befrieden, davon zeugt eine rege Reisetätigkeit von Putin. und Putin ist der Einzige der mit allen in der Region reden kann, Israel, Syrien, Irak, Iran, Türkei. Das ist Diplomatie auf hohem Nivau

    Kommentar 306:
    André schreibt am 20.10.2019, 12:19 Uhr :
    Es passsiert das selbe wie zum Jugoslawienkrieg es wird wieder Propaganda betrieben.Das eine Frau Tekkal wieder Kriegshetze betreiben darf,das ein moderator dies unterstützt und wieder mehr Rüstung und Militär für Europa fordern ist ein deutliches Zeichen das es wieder um aufrüstung geht wie schon vor dem 1.+2.WK.Es ist das Geschäft der Geldelite der USA/GB und auch des Westens allgemein.Sie versuchen immer alles mit Gewalt und Militär zu lösen und erhalten nur noch mehr Gewalt und das ist auch die Strategie der USA weil das,das einzige ist was die USA noch verkaufen kann.Eine andere Industrie hat dieses Land nicht mehr.

    Kommentar 336:
    Uwe schreibt am 20.10.2019, 12:32 Uhr :
    Wann gelingt es dem Sender Moderatoren einzusetzen, die auch dem Namen gerecht werden? Heute ist Herr Herres zum wiederholten Male dabei die Richtung der Dikussion zu steuern und den Disputanten ständig ins Wort zu fallen . Es kann ja auch sein, dass es gemeinsame Absprachen über Richtung und Inhalt gibt, z.B. gegen Russland/ Putin, Assad und Erdugan. Geht so die freie Menungsbildung?

      Antwort von Carsten M., geschrieben am 20.10.2019, 12:44 Uhr :
      Es freut mich außerordentlich, daß auch hier immer mehr Menschen das erkennen. Umso erschreckender, daß keine Korrekturen in Erwägung gezogen werden.

      Antwort von Klaus Winkler , geschrieben am 20.10.2019, 12:55 Uhr :
      Das ist der absolute Normalzustand im ÖR!

    Kommentar 348:
    Carsten Meyer schreibt am 20.10.2019, 12:35 Uhr :
    Schon im Vorwort wieder vom "Despoten Assad" zu reden, läßt mich an der gebotenen Neutralität zweifeln. Wie in jedem Presseclub wo es um Krieg und Frieden geht. Assad hat diesen Krieg nicht begonnen. Welches Zeugnis würde man der Presse wohl ausstellen, käme es zu "Nürnberger Prozessen"?

      Antwort von Klaus Winkler , geschrieben am 20.10.2019, 12:54 Uhr :
      Diese Presse lässt auf unser ganzes System schließen!

    Kommentar 420:
    Annette Bollmohr schreibt am 20.10.2019, 13:14 Uhr :
    Das Fazit dieser Sendung - Frau Tekkal und Frau Helberg, zugleich diejenigen, die sich mit der Situation „vor Ort“ am besten auskennen, haben sich da sehr deutlich ausgedrückt - kann nur lauten: Die gesamte „Weltpolitik“ hat komplett und auf ganzer Linie versagt. Jedenfalls, wenn Menschenrechte und Völkerrecht die Maßstäbe sind. Derweil Flucht, Leid und Tod der Menschen in den Kriegsgebieten und die Zerstörung ihrer Infrastruktur jetzt nochmal „richtig“ losgehen. Und das „Handeln“ unserer eigenen wird sich aller Voraussicht nach weiter auf „Statements“ beschränken wie: „Zur Ausreise deutscher Kinder heißt es generell aus dem Auswärtigen Amt, man kümmere sich weiterhin mit Hochdruck darum“. Sie wird also wohl bis ans Ende ihrer Tage damit beschäftigt sein, mit Hochdruck zu prüfen, ob sie für ihre eigenen Bürger zuständig ist. Kein Wunder, dass sie gar nicht erst dazu kommt, über ihre Verantwortung an der derzeitigen Misere nachzudenken. Höchste Zeit also, dass die Bürger „übernehmen“.

    Kommentar 435
    Dr. Sigenau schreibt am 20.10.2019, 13:36 Uhr :
    Wo können wir uns über historische Entwicklungen, Hintergründe und gesamte Zusammenhänge hinreichend informieren? Gibt es Institutionen, die sich als vertrauenswürdig erwiesen haben (regional oder weltweit)? Falls ja, welche?

      Antwort von Doro , geschrieben am 20.10.2019, 14:00 Uhr :
      U.a. Weltspiegel, Auslandsjournal, 37 Grad, Presseclub.
      Antwort von Hajo Kuhn , geschrieben am 20.10.2019, 14:00 Uhr :
      Wenn es diese Institutionen gäbe,“ würde das große Teile der Bevölkerung verunsichern“.

      Antwort von Gerd Dietrich, geschrieben am 20.10.2019, 14:00 Uhr :
      Doro, er fragte nach vertrauenswürdigen Institutionen, nicht nach Hofberichterstattung

    Kommentar 436:
    Viktor schreibt am 20.10.2019, 13:36 Uhr :
    Die Regierung Merkel versagt auf der ganzen Linie-und nicht nur in der Außenpolitik. Sie gibt ein jämmerliches Bild ab. "Verlaßt Euch nicht nur noch auf die Amis, sondern macht uns Europa stark." Jetzt auch raus aus Afghanistan, dass die Amis uns aufgezwungen haben. Kostet den deutschen Steuerzahlern jährlich mehr als 630 Mio. Euro.

      Petra , geschrieben am 20.10.2019, 13:43 Uhr :
      Dafür bin ich auch mit Afghanistan. Was haben wir da noch zu suchen. Da wird nur unser Geld verteilt. Der Obama hatte auch seine Leichen im Keller. Aber den hofiert die Merkel noch nach wie vor.

      Gerd Dietrich , geschrieben am 20.10.2019, 14:35 Uhr :
      Werte Petra,
      Brunnen bohren und Mädchenschulen bauen sollte die Bundeswehr in Afghanistan, erinnern sie sich noch? Obwohl der Technische Hilfsdienst viel besser dazu geeignet gewesen wäre, schickte unsere Regierung die Bundeswehr, weil ja Deutschland auch am Hindukusch verteidigt wird. Seit einigen Jahren anscheinend auch in Syrien oder immer von dort, wo ein US-Präsident befohlen hat, wo Deutschland zu verteidigen sei. Gerade bei einer Kanzlerin, die Georgedabbelju und Obama geradezu angehimmelt hat, hatten sie leichtes Spiel. Allgemein scheint zu gelten: Sobald Politiker gewählt sind glauben sie, sie haben es mit Kindern zu tun. Wundert uns deshalb der Ausspruch einer berühmten Bundeskanzlerin? Zitat: "Man kann sich nicht darauf verlassen, dass das, was vor den Wahlen gesagt wird, auch nach den Wahlen gilt."

    Kommentar 486:
    Gerhard Reiners schreibt am 20.10.2019, 14:57 Uhr :
    Europäische Staaten haben sich am Krieg von G.W.Bush gegen den Irak beteiligt. (Deutschland unter Gerhard Schröder nicht, Angela Merkel wollte mitmachen.) Später unterstützten die europäischen Staaten, unter Führung der USA, die Aufstände in Libyen, Syrien und der Ukraine. Gibt es ein gemeinsames Motiv für diese Unterstützung? Amerikanische Neokonservative? Welches Ergebnis ein "regime change", bei dem Assad durch Rebellen vertrieben wird, in Syrien hätte kann man wohl an den Zuständen im Irak und in Libyen erkennen.


    Sonntag, 20. Oktober 2019

    change.org - 138 BRUTAL GETÖTETE MÄDCHEN UND FRAUEN IN 2019 (*) – TENDENZ UNGEBREMST STEIGEND.


    Professor Dr. Kristina Wolff hat gerade ein Update zur Petition Stoppt das Töten von Frauen #saveXX veröffentlicht. Lesen Sie das Update und kommentieren Sie:
    Neuigkeit zur Petition

    138 BRUTAL GETÖTETE MÄDCHEN UND FRAUEN IN 2019 (*) – TENDENZ UNGEBREMST STEIGEND.

    @BMFSFJ #giffey @BMJV #lambrecht @BMI #seehofer @BMG #spahn: WIE VIELE BILLIGEN SIE NOCH?
    15. Oktober 2019 in Harburg: Auf ihrem Weg wird eine 27-jährige Frau am Morgen mitten in einem Wohngebiet unvermittelt attackiert, von hinten umklammert und sexuell angegriffen. (Hamburg)
    15. Oktober 2019 in Aachen: Eine junge Frau wird der Polizei zufolge am frühen Morgen von vier polizeibekannten Männern...
    Vollständiges Update lesen

    Samstag, 19. Oktober 2019

    Deutschland - die Klimaretter - und was kommt dann?

    China baut 368 Kohle - Kraftwerke
    und plant weitere 803

    Deutschland zahlt jählich 630 Millionen Euro Entwicklungshilfe an China ...

    ... und der deutsche Michel soll CO2 Steuer zahlen um das Klima zu retten

    Kann uns bitte mal jemand diese Rechnung erklären

    Gerne auch jemand von der Regierung,
    oder ist das zuviel verlangt?



    Hartz-IV-Maßnahmen sind noch viel sinnloser, als wir alle dachten

    Hartz-IV-Maßnahmen sind noch viel sinnloser, als wir alle dachten
    heute-show vom 11.10.2019


    ZDF heute-show

    Nur jeder hundertste Langzeitarbeitslose bekommt eine sinnvolle Umschulung, die auch nur in die Nähe eines Jobs führt. (mit Ralf Kabelka) Zur ganzen heute-show in der Mediathek:
    https://ly.zdf.de/hs1924yt/

    Kategorie Komödie

    Kommentare

    Stephan Weber
    Ein Großteil unserer Politiker wäre in solchen "Maßnahmen " sicherlich besser aufgehoben als im Bundestag. Da könnte man mal die Auswirkungen der Politik am eigenen Leib erfahren.

    TLF GAMING
    Wenn sie Kinder mit in die Kurse stecken würden, hätten wir auch gleich das Kita-Problem gelöst. Ich meine das was da passiert könnte auch ein Kindergartenprogramm sein.

    Bernhard - Sport, Fotografie & Wissen
    Finde es leider erschreckend, daß satire Shows die Wahrheit zeigen müssen da anscheinend seitens der Politik und Unternehmen ja nur geschönt und gelogen wird. In was für einer blöden Zeit sind wir hier?


    Freitag, 18. Oktober 2019

    Wie viel Geld ist das menschgemachte CO2 wert?


    Horst Lüning
    109.000 Abonnenten
    eingestellt am 16.10.2019

    ✘ Werbung: https://www.Whisky.de/shop/
    Heute führe ich einen kruden #Vergleich zwischen unserer #Atmosphäre und dem durch den Menschen erzeugten CO2 durch. Ich beginne mit 5.000€ und hangele mich durch alle Gase unserer Atmosphäre durch. Welche #Geldmenge entspricht bei 5.000€ Ausgangssumme dem menschgemachten CO2 in Deutschland? Lassen Sie sich überraschen.

    Professoren zum Klimawandel

    Nobelpreisträger ► https://youtu.be/TCy_UOjEir0
    Prof. Muller Berkeley ► https://youtu.be/8BQpciw8suk
    Prof. Kirsteiner ► https://youtu.be/UiRRrMUaSb8
    Kosmisches Klima ► https://youtu.be/1dDShd3fzG8
    Studie Eiszeit ► https://www.climatedepot.com/2017/12/...
    und ► https://www.focus.de/wissen/klima/kli...
    2. Hauptsatz und CO2 ► https://youtu.be/S5wY-S0UJwo
    Occam's Razor ► https://youtu.be/YN-iIc_HAWc
    Global Greening ► https://youtu.be/BPmzR5DDBwI
    Buchliste (kommt Okt.19) ► https://youtu.be/wLtXbhLqxcA
    Klimaglaube ► https://youtu.be/3tIwkhHJPpY
    Dipl.-Meteorologe Klaus-Eckart Puls ► https://youtu.be/5HaU4kYk21Q
    Whiskyflasche und Steuer ► https://youtu.be/ziHL1CyJMfw

    Kategorie Bildung

    Kommentare

    Pepe 90
    Deswegen schaue ich keine Mainstream-Medien mehr und kann mit "unseren" großen Parteien nichts (mehr) anfangen. Diesen deutschen CO2-Hype versteht doch kein Mensch, er ist vollkommen wirkungslos und sinnbefreit

    Michael Schneider
    Wie gemein, das wollen die Verstrahlten aber nicht gerne hören.

    Manuel Bänziger
    Ich bin auf einen interessanten Vortrag gestossen. Ganz wichtiges Video und sehr gut vorgetragen. Klimawandel im Tirol, amtliche Messreihen. Wie sieht die Zukunft der Wintersportorte aus. Unbedingt schauen bevor es zensiert wird;-)
    https://youtu.be/tCXna2XBFiA
    Zusammengefasst: die Winter werden tendenziell leicht kälter, die Sommer eher wärmer und gleichzeitig die Sonnenintensität stärker.

    Josef Jung
    Hallo Herr Lüning,
    leider gehört dieses Ihr Video nicht zur Pflichtlektüre aller Grüner und Politiker. Grüße
    Josef Jing

    googlesu
    Falls sich jemand fragt, wie die 97% zustande kommen:
    Ein Team rund um den Forscher John Cook hat über knapp 20 Jahre Studien zusammengetragen, die sich mit den Themen "Klimawandel" und "Erderwärmung" befassen und haben diese knapp 12.000 Studien folgendermaßen eingeteilt:

    1. Keine Aussage zum menschengemachten Klimawandel
    2. Der Mensch verursacht den Klimawandel
    3. Der Mensch verursacht den Klimawandel nicht
    4. Teils/teils

    Die erste Kategorie macht knapp 66% aus, die zweite knapp 33% und die beiden letzten zusammen 1% aus.
    Oder in einfach gesagt: Man nehme 100 Studien, schließt 66 davon aus, weil sie die selbstgestellte Frage nicht beantworten und macht aus dem verbleibenden 34 die Aussage, dass bei 97% (ergo: den 33 Stück) zugestimmt wird, dass vom Menschen ausgestoßene Treibhausgase der Hauptgrund für Klimawandel ist.
    Noch schlimmer kann man als Wissenschaftler nicht mehr vorgehen...

    phoenix Runde - "10 Jahre nach der Lehman-Pleite – Wo stehen wir heute?"

    phoenix Runde:
    "10 Jahre nach der Lehman-Pleite – Wo stehen wir heute?"


    phoenix
    vom 11.09.2018

    Eine Pleite wie eine Schockwelle! Am 15. September 2008 meldete die US-Investmentbank Lehman Insolvenz an. Der Bankrott des Bankhauses löste weltweit eine Wirtschaftskrise aus, wie es sie seit dem 2. Weltkrieg nicht gegeben hatte. Eine Kettenreaktion ergriff die internationalen Finanzmärkte. Aktienkurse schossen in den Keller, innerhalb kürzester Zeit wurden Börsenwerte in Billionenhöhe vernichtet, Anleger bangten um ihr Erspartes.

    Zwar konnte ein Konjunktursturz wie 1929 verhindert werden, aber Bankaufsehern rund um den Globus wurde klar, dass sie viel zu wenig über ihre Geldhäuser wussten.

    Welche Spuren hat die weltweite Finanzkrise hinterlassen? Welche Lehren sind aus der Bankenpleite gezogen worden? Wie gut sind wir für die Zukunft gewappnet? Was bleibt zu tun?

    Alexander Kähler diskutiert mit:

    - Peer Steinbrück (ehemaliger Bundesminister der Finanzen, SPD)
    - Prof. Hans-Werner Sinn (Ökonom, ehemaliger Präsident ifo Institut für Wirtschaftsforschung)
    - Andrea Rexer (Süddeutsche Zeitung)
    - Marc Friedrich (Buchautor)

    Kategorie Nachrichten & Politik

    Donnerstag, 17. Oktober 2019

    Harald Lesch - Die Menschheit schafft sich ab

    Die Menschheit schafft sich ab
    Harald Lesch | SWR Tele-Akademie


    ARD

    http://www.tele-akademie.de – Seit 4,5 Milliarden Jahren gibt es die Erde, den Menschen erst seit 160.000 Jahren. Aber er hinterließ tiefere Spuren als alle anderen Lebewesen. Seit der Industrialisierung haben Wissenschaft und Technik die Erde fest im Griff. Und dabei werden wir immer mehr …

    Kategorie Bildung

    Kommentare

    Hartmut Schoenberger
    Es müssen sehr viel mehr solche Beiträge im TV laufen. Wenn ich täglich unsere TV-Programme durchzappe, finde ich kaum solche kritischen Sendungen. Krimis am laufenden Band statt kritischer und investigativer Journalismus. Auch dieser Beitrag mit Prof. Lesch lief anscheinend nur in den 3. Programmen. Das reicht nicht. Und die Privaten senden sowas schon mal gar nicht. Statt Börsenberichte sollte man in den Nachrichten akute Warnungen der Wissenschaftler dieser Welt zeigen . Und das bitte täglich, nicht nur einmal die Woche. Vielleicht wachen dann einige Ignoranten endlich mal auf.

    Shabra7
    "... Lobbyisten, die Ahnung haben!" (H. Lesch, min. 33). Mehr Wissenschaftler werden gebraucht, die eine Stimme gegen den Klimawandel erheben. :) Ich bin Physiker und stärke Harald Lesch den Rücken.

    Jan Naj
    Herr Lesch ist einfach der Heftigste! Ich bin selber Geologe. So viele Themen beschäftigen mich und ich denke über so viele Sachen nach. So viel Arbeit kommt in Zukunft auf uns Wissenschaftler zu und die Leute haben alle keine Ahnung weil sie rein ökonomisch denken und in diesem System gefangen sind. Sie wollen und können nicht darüber nachdenken was passiert wenn. Unabhängig von meiner persönlichen Meinung habe ich dieses Video gesehen und ich fühle mich bestätigt. Solche wissenschaftliche Diskussionen über die Extrapolation der Zukunft geben mir Kraft!


    Steuerwucher unter dem Deckmantel des Klimaschutzes


    Staatliche Raubritter:
    Steuerwucher unter dem Deckmantel des Klimaschutzes
    ET im Fokus

    Von Ramin Peymani / Gastautor23. September 2019 Aktualisiert: 16. Oktober 2019 14:38

    Dass es albern ist, die Umwelt durch eine deutsche CO2-Steuer retten zu wollen, ist ohnehin eine Binsenweisheit. Es geht offenbar in erster Linie darum, dem Staat zu noch mehr Geld zu verhelfen, um die irre Politik des zu Ende gehenden Jahrzehnts auch in den kommenden Jahren finanzieren zu können.

    Die Bundesregierung hat dem gierigen Staat eine weitere Einnahmequelle erschlossen. Über Monate hinweg durch Schülermarionetten vorbereitet, lässt sich nunmehr durchsetzen, was noch vor wenigen Jahren völlig undenkbar erschien. Seit geraumer Zeit wird bereits der Regen in Deutschland besteuert.

    Die „Niederschlagswassergebühr“ ist zwar offiziell keine Steuer, erfüllt aber genau diesen Zweck: Für das auf den Boden fallende Regenwasser können Kommunen Geld eintreiben, ohne dass der Abgabe irgendwelche Kosten gegenüberstehen. Künftig wird also auch die Luft besteuert, und diesmal ist die Politik zumindest so ehrlich, das Kind beim Namen zu nennen.

    Es bedarf keiner Verschleierungstaktik mehr, nachdem Greta & Co. gemeinsam mit dem Pressekombinat die Bürger mürbe gemacht haben und alle Abweichler zum Abschuss freigegeben worden sind. Das beschlossene Maßnahmenbündel kommt hochtrabend als „Klimaschutzpaket“ daher. Bei genauer Betrachtung schützt es aber nichts und niemanden. Im Gegenteil: Der mehr als 54 Milliarden Euro teure Aktionismus voll unkoordinierter Einzelmaßnahmen wird vielen Menschen, die jetzt schon jeden Cent zweimal umdrehen müssen, das Leben noch schwerer machen.

    Dass es albern ist, die Umwelt durch eine deutsche CO2-Steuer retten zu wollen, ist ohnehin eine Binsenweisheit. Es geht offenbar in erster Linie darum, dem Staat zu noch mehr Geld zu verhelfen, um die irre Politik des zu Ende gehenden Jahrzehnts auch in den kommenden Jahren finanzieren zu können.

    Der akribisch geschürte und minutiös inszenierte Umwelthype kommt da als Rechtfertigung wie gerufen.

    Die für Millionen von Pendlern wichtigste Form der Mobilität wird zerstört, bevor der öffentliche Nahverkehr realistische Umsteigeperspektiven bietet

    Es ist bezeichnend, dass die Greentology-Sekte trotz der angekündigten Radikalmaßnahmen aufjault. Ihr geht der grüne Extremismus der Großen Koalition nicht weit genug. Dass die Steuer auf Kraftstoffe nach den jetzt vorgelegten Planungen bis 2026 um insgesamt 18 Cent pro Liter steigen soll, während gleichzeitig eine spürbare Anhebung der Kfz-Steuer für Fahrzeuge mit höherem CO2-Ausstoß geplant ist, empfinden die „Fridays for Future“-Soldaten als „Schlag ins Gesicht“.

    Landauf, landab, kündigen führende Vertreter der Grünen bereits an, Teile des Pakets im Bundesrat zu blockieren, um deutliche Verschärfungen und Verteuerungen zu erzwingen. Ihnen reicht es nicht, dass das Eckpunktepapier die Verabredung enthält, die Wirksamkeit der Maßnahmen jährlich zu überprüfen, um ein „Nachsteuern“ zu ermöglichen. Es gehört wenig Phantasie dazu, sich vorzustellen, dass daraus ein „Nachbesteuern“ werden könnte.

    Ohnehin wird eine Bundesregierung, in der die Grünen ab 2021 vermutlich das Sagen haben werden, als erste Amtshandlung radikal „nachbessern“. Dann dürfte es den Autofahrern erst richtig an den Kragen gehen. Und ähnlich wie beim Abschalten der Kernkraftwerke ohne ausreichende Alternativen für die zuverlässige Stromerzeugung, wird man die für Millionen von Pendlern wichtigste Form der Mobilität zerstören, bevor der öffentliche Nahverkehr außerhalb urbaner Grünenhochburgen annähernd realistische Umsteigeperspektiven bietet.

    A propos Strom: Die Bundesregierung verspricht eine sinkende EEG-Umlage. Doch die Beruhigungspille schmeckt nur, wenn man ausblendet, dass im Gegenzug die Netzentgelte aufgrund der Offshore-Netzumlage ansteigen dürften. Überdies zeigt sich schon jetzt, dass die CO2-Bepreisung den Strom immer weiter verteuert.

    Wollte die Berufspolitik tatsächlich etwas gegen den Klimawandel tun, würde sie weniger fliegen und ihre hochmotorisierte Fahrzeugflotte abschaffen

    Von sinkenden Strompreisen braucht also auch nach der Ankündigung der Bundesregierung niemand zu träumen. Deutschland liegt diesbezüglich europaweit an der Spitze. Es ist da ein schwacher Trost, dass Bahnfahren günstiger werden soll, weil künftig der verringerte Mehrwertsteuersatz gilt. Letztlich erkaufen sich die Bürger den vermeintlichen Preisrückgang nämlich damit, dass die Bundesregierung das hochdefizitäre Staatsunternehmen bis 2030 mit Eigenkapitalspritzen von einer Milliarde Euro pro Jahr über Wasser halten will. Und natürlich wird die Bahn ihre Preise auch weiterhin kräftig anheben.

    Auf der Habenseite für die Bürger verbuchen die Koalitionäre die Erhöhung der Pendlerpauschale. Sie soll ab 2021, also ein Jahr später als die Masse der Verteuerungen, auf 35 Cent je Kilometer steigen. Unterm Strich bleibt das „Klimaschutzpaket“ teurer Unfug.

    Wollte die Berufspolitik tatsächlich etwas gegen den Klimawandel tun, der sich seit Abermillionen Jahren vollzieht, mal beiseitegelassen, wie sinnvoll derlei Aktivitäten überhaupt sind, wäre durch die Reduzierung der vielen eigenen Flugreisen, die Zusammenlegung zweier Regierungsstandorte und den damit verbundenen Wegfall zigtausender Transportvorgänge sowie die weitgehende Abschaffung der hochmotorisierten Fahrzeugflotte schon viel erreicht.

    Ganz nebenbei würde die Politkaste wichtige Erfahrungen sammeln, wenn sie die von ihr verordnete Willkommenskultur regelmäßig selbst am Bahnsteig praktizieren müsste und ungefilterte Eindrücke aus der nächtlichen S-Bahn-Fahrt gewinnen würde. Es könnte auch helfen, der Berufspolitik ihre üppigen Einkünfte zusammenzustreichen, damit sie sieht, wie spannend der Wettlauf zwischen Monatsende und Kontoguthaben sein kann. Der Klimaspuk wäre wohl schnell vorbei.

    Zuerst erschienen auf DIE LIBERALE WARTE von Ramin Peymani

    Mit freundlicher Genehmigung von EpochTimes.de

    Mittwoch, 16. Oktober 2019

    CO2 + Klima: Ein Massenwahn? Interview mit Michael Limburg vom EIKE



    MMnewsTV
    Am 14.10.2019 veröffentlicht

    "Extinction Rebellion": Wird die Klima-Diskussion immer irrer? Welche Rolle spielen Medien und Schulen? Welche Konsequenzen sind für den Wirtschaftsstandort Deutschland zu befürchten. Michael Mross im Gespräch mit Michael Limburg vom Europäischen Institut für Klima und Energie (EIKE).

    Kategorie Nachrichten & Politik

    Kommentare

    WahnsinnsNews
    Wenn keine Debatte mehr vernünftig und fair geführt werden kann und darf . Wo ist da noch Meinungsfreiheit gegeben? Es gibt nur eine legitime Meinung.... Willkommen in der Ökodiktatur ....

    zetti60
    Weiter so MM.
    Es ist erfrischend so cool eine andere Sichtweise zu erfahren.
    Selten so ein unaufgeregtes Interview gesehen.

    SuperZanur
    Es gibt immer jemand der von wirtschaftlichen Verlust profitiert. Die Frage ist: Wer profitiert am meisten davon? Danke für das aufschlussreiche Interview.

    personanongrataiS
    Herr Limburg ist als Interview-Gast einfach klasse. Immer offen, ehrlich und vor allem verständlich. Cool..👍👍

    Proteste in Barcelona - Polizei mit Knüppeln und Gummigeschossen unterwegs

    Thema: Katalonien

    Proteste in Barcelona
    «Am Flughafen lagen überall Menschen herum»

    Die Proteste vor dem Flughafen in Barcelona sind am Montagabend eskaliert. Polizisten setzten Gummischrot und Tränengas ein. Flüge wurden gestrichen.

    Proteste in Barcelona - Foto Screenshot
    Nachdem am Montag bekannt wurde, dass neun der angeklagten katalanischen Separatistenführer in Spanien schuldig gesprochen worden waren, brachen in Barcelona gegen Abend Proteste aus. Dabei wurden 75 Personen verletzt, wie die Rettungsdienste des Flughafens mitteilten.

    Auf Videos ist zu sehen, wie die Polizei mit Schlagstöcken auf die protestierenden Menschen losgeht. Diese hatten den Flughafen und verschiedene Strassen blockiert.

    Am Flughafen übernachtet

    Ein Leser-Reporter hatte am Nachmittag versucht, zum Flughafen vorzudringen, scheiterte aber, da das Taxi im Getümmel stecken blieb. «Wir mussten fast eine Stunde zum Flughafen laufen», erzählt er. Dort sei ihr Flieger bereits als verspätet angezeigt gewesen. Kurze Zeit später sei klar geworden, dass der Flug gestrichen wird.

    «Zu diesem Zeitpunkt konnten wir den Flughafen bereits nicht mehr verlassen», so der Leser. Man sei zwischen verschiedenen Terminals hin und her geschickt worden, musste sich aber schliesslich eine Schlafstätte suchen. «Überall lagen Menschen herum.»

    600 Passagiere betroffen

    Aber auch am nächsten Tag konnte der Leser den Rückflug noch nicht antreten. «Der nächste Flug für uns geht erst am Mittwochmorgen und wir müssen über Lissabon zurückfliegen. Zurück zu unseren Kindern.» Am Dienstag durften sie aber wenigstens den Flughafen wieder verlassen. «Jetzt sind wir endlich in einem Hotel und können uns erholen. Lust auf Sightseeing haben wir keine mehr.»

    Die Swiss bestätigt, dass am Montag drei Flüge und am Dienstag ein Flug von und nach Barcelona gestrichen werden mussten. Insgesamt waren rund 600 Passagiere betroffen. «In der Zwischenzeit wurden jedoch alle betroffenen Passagiere umgebucht. Ein Grossteil dieser Kunden hat mittlerweile die jeweilige Zieldestination erreicht», sagt Mediensprecher Stefan Vasic.

    «Gummischrot und Tränengas»

    Auch ein zweiter Leser-Reporter war von den Protesten betroffen. «Wir landeten kurz nach 16 Uhr in Barcelona und konnten unser Gepäck normal holen. Danach erklärte uns ein Polizist, dass draussen eine Demonstration staffinde und wir drinnen warten sollen», erzählt er.

    Gegen 20 Uhr habe sich dann plötzlich eine grössere Menschenmasse in Bewegung gesetzt. Man habe ihm gesagt, dass der Bahnhof am anderen Terminal offen sei. «Dann sind wir mit vielen Reisenden, aber auch Protestierenden etwa sieben Kilometer zum anderen Terminal gelaufen. Die Stimmung war sehr friedlich. Die Proteste richteten sich ja nicht gegen die Touristen», sagt der Leser. Von dort aus gelang es ihnen schliesslich, einen Zug in die Stadt zu nehmen. «Gegen 24 Uhr kamen wir im Hotel an.»

    Urteil gegen Separatistenführer

    Im Prozess gegen die katalanischen Separatistenführer hat das Oberste Gericht in Madrid am Montag mitgeteilt, dass neun der Angeklagten des Aufruhrs für schuldig gesprochen wurden. Von einer Verurteilung wegen des von der Staatsanwaltschaft eingebrachten Vorwurfs der Rebellion, die mit Gefängnisstrafen von bis zu 25 Jahren geahndet wird, sahen die Richter ab.

    Die Angeklagten wurden zu langjährigen Freiheitsstrafen von bis zu 13 Jahren verurteilt. Zudem hätten sich einige von ihnen der Veruntreuung öffentlicher Gelder schuldig gemacht, hiess es. Drei weitere angeklagte Ex-Politiker wurden des Ungehorsams schuldig gesprochen.

    Foto Scrennshot
    Beim Verfahren ging es um die Rolle der Separatistenführer beim verbotenen Unabhängigkeitsreferendum vom 1. Oktober 2017 und einem daraus resultierenden Unabhängigkeitsbeschluss der Regionalregierung in Barcelona

    Die Hintergründe

    Katalonien kämpft nun seit beinahe 300 Jahren für die Unabhängigkeit von Spanien. Besonders stark wurde dieser Wunsch unter anderem während der Franco-Diktatur, die 1939 mit dessen Einmarsch in Barcelona begann. Fortan war die katalanische Sprache offiziell verboten und die Leute wurden gezwungen, Spanisch zu sprechen und den spanischen Bräuchen zu folgen.

    Nach dem Ende der Diktatur wurde die katalanische Sprache wieder erlaubt, die vom Volk hart erkämpfte Selbstverwaltung Kataloniens wurde 2010 aber als verfassungswidrig erklärt. Daraufhin brachen Massenproteste aus.

    Die Unabhängigkeitsbewegung kulminierte schliesslich in einem Unabhängigkeitsreferendum am 1. Oktober 2017, bei dem 2,26 Millionen Katalanen abstimmten. 90 Prozent davon stimmten für die Unabhängigkeit von Spanien. Das Referendum wurde vom spanischen Staat allerdings für illegal erklärt und mehrere Politiker wurden wegen Aufruhrs in Gefangenschaft genommen. (doz)

    Mit freundlicher Genehmigung von 20min.ch

    » der Kommentar des Blogschreibers «

    Ist es das, was die "Westliche Wertegemeinschaft" die "Freie Selbstbestimmung der Völker" nennt? Oder gilt das nur für Völker, die von der "Westlichen Wertegemeinschaft" ausgesucht werden? Alle anderen werden von den Sicherheitsorganen der "Westliche Wertegemeinschaft" mit Knüppeln und Gummigeschossen behandelt, als seien es wilde Tiere.

    Dienstag, 15. Oktober 2019

    Klimapolitik – Politikversagen auf ganzer Ebene

    Jens Berger | 23.09.2019


    NachDenkSeiten
    Artikel veröffentlicht am: 23.09.2019

    NachDenkSeiten – Die kritische Website
    https://www.nachdenkseiten.de/?p=55051
    Autor: Jens Berger
    Sprecher: Tom Wellbrock
    Titelbild: Roschetzky Photography/shutterstock.com

    Jens Berger ist Redakteur der NachDenkSeiten. Er ist Journalist und Sachbuchautor. Zu seinen Büchern gehören „Stresstest Deutschland“, „Wem gehört Deutschland?“ und „Der Kick des Geldes“.

    Klimapolitik – Politikversagen auf ganzer Ebene | Jens Berger | NachDenkSeiten-Podcast

    Seit 1992 hat sich Deutschland völkerrechtlich verpflichtet, Maßnahmen zu ergreifen, um den Ausstoß von Treibhausgasen zu verringern. In zahlreichen Folgeabkommen wurden die Zahlen und Ziele konkretisiert … und stets deutlich verfehlt. Dies ist kein Wunder, da die deutschen Bundesregierungen zwar stets Weltmeister im Ankündigen waren; diese Ankündigungen aber nie umsetzen. Auch der mit großem Tamtam inszenierte Klimagipfel vom letzten Freitag macht da keine Ausnahme. Unser Leser J. Stender hat uns dazu einen sehr interessanten und detaillierten Leserbrief geschrieben, den wir Ihnen im Anhang präsentieren. Vorab eine kurze Bewertung des Klimapakets der Bundesregierung von Jens Berger [...]

    Kategorie Nachrichten & Politik

    Kommentare

    carl carlson
    Es isr das gleiche wie mit der Tabaksteuer. Langsam erhöhen sonst könnten noch leute aufhören.
    Bei der CO2 steuer das selbe.
    Eine veränderung ist nicht gewünscht nur das geld.

    jeu Frank
    Seit 1970 wird in regelmäßigen Abständen der Weltuntergang angekündigt. Die Menschen haben zwar Einfluß auf ihre Umwelt, jedoch nicht auf das Klima der Welt.

    Michaela Wagner
    Die Jugend zufrieden stellen u das arbeitende Volk höher besteuern um das Großprojekt NWO zu finanzieren.


    Abgang eines Massenmörders

    John Robert Bolton (* 20. November 1948 in Baltimore, Maryland) ist ein US-amerikanischer Politiker und Diplomat. Vom 9. April 2018 bis zu seinem Rücktritt am 10. September 2019 war er Nationaler Sicherheitsberater für Präsident Donald Trump.

    Bolton gilt als einer der Architekten des Irakkriegs 2003 und war von August 2005 bis Dezember 2006 Botschafter der USA bei den Vereinten Nationen. Bolton wird oft als Neokonservativer beschrieben, obwohl er diese Bezeichnung ablehnt.
    Wikipedia
    2015 schrieb der US-Sicherheitsberater John Bolton in der „New York Times“: „Bombardiert den Iran, um Irans Bomben zu stoppen!“ Wenn es allein nach ihm ginge, hätten die USA wohl schon vier Kriege angefangen, soll Donald Trump gewitzelt haben. Iran, Nordkorea, Venezuela, welches Land noch? Jetzt hat Trump ihn gefeuert. Das ist ein Lichtblick. Dieser Massenmörder sieht in „Militärschlägen“ das Mittel, um die Interessen der USA in aller Welt durchzusetzen.
    Die Medien nennen ihn aber nicht Massenmörder, sondern „Sicherheitsberater“, oder bewundernd „Hardliner“ oder „Falke“. Auch Wörter wie „Militärschlag“ und „Krieg“ verharmlosen das, was wirklich passiert: Tausende, Hunderttausende, ja Millionen werden ermordet. Zuletzt soll Trump den „Militärschlag“ gegen den Iran gestoppt haben, weil die Militärs mit 140 Toten gerechnet hätten. Ob es dabei geblieben wäre? Wie viele Menschen müssen ermordet werden, damit wir von Massenmord sprechen?
    Man muss immer wieder daran erinnern: Die US-Politik ermordet auch ohne Bomben täglich Menschen. Allein in Venezuela sind laut den US-Ökonomen Jeffrey Sachs und Mark Weisbrot innerhalb eines Jahres 40.000 durch die von den USA betriebenen Sanktionen ums Leben gekommen, weil die notwendigen Medikamente fehlten – das sind Tag für Tag 110 Menschenleben.
    Die USA sind schon eine mörderische „hemmungslose Schurken-Supermacht” (Robert Kagan).

    Quelle: Oskar Lafontaine via facebook
    Danke Ralf und Fritz für das Zusenden

    Montag, 14. Oktober 2019

    Der Physiknobelpreis 2019 geht an drei Astronomen

    James Peebles, ein Kanadier und Michel Mayor und Didier Queloz, zwei Schweizer

    Physik-Nobelpreis eXtra:
    Harald Lesch sprachlos!


    Terra X Lesch & Co
    am 08.10.2019 veröffentlicht

    Große Überraschung: Der Physik-Nobelpreis 2019 geht an drei Astronomen. Harald Lesch verfolgt den Livestream des Nobelpreiskomitees und ist sprachlos – aber nur ganz kurz. Dann erklärt er, für welche Leistungen in der Astronomie der Physik-Nobelpreis dieses Jahr vergeben wurde. Und warum diese Woche der Preise für ihn besonders wichtig ist.

    Kategorie Wissenschaft & Technik

    Kommentare

    Rockzone
    Also ein "Reaction-Video" habe ich von Herrn Lesch jetzt nicht erwartet, umso schöner ist es zu sehen wie sehr er sich freut. Wissenschaft ist einfach großartig. Nach all den Jahren in der Forschung kann es einen immer wieder begeistern, danke für dieses Video Herr Lesch!

    Leo Pryside
    Es ist einfach schön zu sehen wie weit die Begeisterung für Technik und Wissenschaft die Menschheit voranbringt. Sowas muss einfach gefeiert werden.


    Physik-Nobelpreis 2019 geht an drei Kosmos-Forscher


    tagesschau
    veröffentlicht am 08.10.2019

    Der Physik-Nobelpreis wird an drei Wissenschaftler aus Kanada und der Schweiz für ihre Forschungsbeiträge zur Entstehung des Universums verliehen. Das teilte die Königlich-Schwedische Akademie der Wissenschaften mit. James Peebles wird für theoretische kosmologische Entdeckungen ausgezeichnet, Michel Mayor und Didier Queloz für die Entdeckung eines Exoplaneten, der um einen sonnenartigen Stern kreist.

    Presseclub - 13.10.2019 - Terror von rechts - Wie können wir uns als Gesellschaft davor schützen?


    So. 13. Oktober 2019, 12.03 - 13.00 Uhr

    Terror von rechts
    Wie können wir uns als Gesellschaft davor schützen?


    Moderation:
    Jürg Schönenborn
    WDR Programmdirektor
    Mitglied Atlantikbrücke eV.
    alle Bilder: Screenshots

    Zwar handelte der Todesschütze von Halle allein, doch kann man ihn wirklich einen Einzeltäter nennen? Wie der Attentäter von Christchurch streamte der 27-Jährige seine Tat für eine sich immer weiter radikalisierende rechte Szene. In seinem Video nutzt er die Sprache einer rechtsorientierten Online-Subkultur, die sich in anonymen Plattformen und Gameforen vernetzt und gegenseitig aufstachelt.

    Das Internet ist längst ein Radikalisierungsraum. Wie können wir uns als Gesellschaft davor schützen oder müssen wir mit dieser Gefahr leben, wenn wir nicht den absoluten Überwachungsstaat wollen?

    Für den Kampf gegen Rechts braucht es Entschlossenheit, Personal und den konsequenten Vollzug des Gesetzes. Und an mancher Stelle womöglich auch neue Befugnisse, wenn der Staat wehrhaft gegen die Gefahr von Rechts vorgehen will. Wie gut sind unsere Geheimdienste für den Kampf gegen den Rechtsextremismus und diesen neuen internationalen Tätertypus gewappnet? Wie müssten die Ermittlungs-behörden ausgestattet werden, um es mit diesen neuen Radikalisierungsformen aufnehmen zu können? Was ist überhaupt ermittelbar? Fördert die Verrohung der Sprache die Bereitschaft, terroristische Gewalt anzuwenden und zu akzeptieren?

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    Kommentare

    Kommentar 38
    Waltraud Mantler schreibt am 12.10.2019, 16:34 Uhr :
    Frau Kramp-Karrenbauer ließ ein Statement verbreiten, in dem sie den Anschlag als Alarmzeichen bezeichnet. Man möchte ihr sagen:Ein Terroranschlag ist kein Alarmzeichen, Alarmzeichen, das sind Schilderungen von Juden, die angespuckt und geschlagen werden, auf dem Schulhof beschimpft werden, im Alltag ihre Kippa und ihren Davidstern verbergen, warum ihre Kinder hinter Stacheldraht in den Kindergarten gehen. Wer offene Ohren hat, hört diese Berichte seit vielen Jahren. Und noch ein Wort, das am Tag des Anschlags sehr beliebt war, beweist, das Medien, Sicherheitsorgane und Gesellschaft weit davon entfernt sind, die aktuelle Bedrohung überhaupt zu begreifen. Es lautet fast immer:Einzeltäter. Das klingt beruhigend. Ein Einzeltäter hat keine Organisation im Rücken und Polizei und Geheimdienste können nicht jeden Vereinzelten auf dem Schirm haben. Weder der Mörder aus Halle noch der hessische Neonazi, der mutmaßlich Walter Lübcke erschossen hat, waren Einzeltäter.

    Kommentar 108:
    Sven K. schreibt am 12.10.2019, 03:43 Uhr :
    Hallo aufwachen, die Opfer waren zwei "Biodeutsche" wenn man sich durch die Medien Landschaft so quält ist das anscheinend bei den Politikern und Journalisten noch nicht angekommen. Außerdem haben wir wichtigere Themen als auf dem Rücken der Juden Wahlkampf zu betreiben, falls es noch nicht in die Redaktionsstuben durchgedrungen ist der Türsteher von Merkel und NATO Mitglied Erdogan hat gerade Syrien überfallen. Zehntausende Kurden sind auf der Flucht vor der NATO und vor deutschen Waffen.

    Kommentar 112
    Sven K. schreibt am 12.10.2019, 04:03 Uhr :
    "Multikulti ist gescheitert", "Inder statt Kinder", "Einen fußballspielenden, ministrierenden Senegalesen" von wem stammen denn diese Zitate? Und da könnte ich noch Hunderte Beispiele von CDU-CSU bringen. Wo saßen denn die ganzen Altnazis im Bundestag? Soll ich die Parteien aufzählen? Zugleich möchte ich darauf hinweisen das Merkel Milliarden Euro deutsches Steuergeld am Bundestag vorbei den korrupten Bandera-Asow-Nazis vom korrupten Panama-Poroschenko in die von den USA besetzte Ukraine überwiesen hat, das selbe gilt für Syrien da unterstützt Merkel die Köpfeabhacker in Idlip.

    Peter schreibt am 12.10.2019, 22:43 Uhr :
    Der Terrorakt von Halle wird jetzt mißbraucht um anderen Parteien wie der AfD zu schaden. "Schämt Euch, Ihr Regierenden-die rechtsextremistische Szene ist auf Eurem Mist gewachsen!"

      Antwort von Jochen , geschrieben am 12.10.2019, 23:09 Uhr :
      Das sehe ich genau so wie Sie Peter. Die Brandstifter für solche schlimmen Taten sind die Altparteien. Einheimische werden ignoriert, Migranten hofiert.

    Kommentar 122
    Einmann schreibt am 13.10.2019, 06:06 Uhr :
    Offenbar gibt es in Deutschland zweierlei Mörder : die guten Islamisten-Mörder und die bösen Nazi-Mörder. Der Islamist ist immer Geisteskrank und der Nazi ist immer von der AfD aufgehetzt worden, die Altparteien und ihre gleichgeschalteten Medien bestimmen wer ein „guter“ und wer ein „böser“ Mörder ist und die Staatsmedien verbreiten das gerne.

      Antwort von Volker Graf , geschrieben am 13.10.2019, 09:10 Uhr :
      Und GENAU DAS wird der PC darstellen- the same procedure as EVERY time.

    Kommentar 324:
    Gerd Dietrich schreibt am 13.10.2019, 11:42 Uhr :
    Vielleicht kann eine Regierung "uns" vor rechtem Terror schützen, indem sie eine vernünftige Politik macht. Was im Augenblick abläuft, ist das Gegenteil. Es ist ja nicht nur die Vollversorgung der neudeutschen "Fachkräfte", zusätzlich kommt dazu: "Der Bund hat in den vergangenen acht Jahren jährlich etwa 100 Millionen Euro für in Deutschland stationierte Truppen ausgegeben". "Von 2012 bis 2019 belief sich die Summe auf mehr als 760 Millionen Euro, wie aus Angaben des Bundesfinanzministeriums auf eine Anfrage der Linksfraktion hervorgeht." "In diesem Jahr sind der Aufstellung des Bundesfinanzministeriums zufolge etwa 37.000 ausländische Soldaten in Deutschland stationiert. Den weitaus größten Teil mit rund 35.700 machen US-Truppen aus," und daß, obwohl die Regierung beteuert, Deutschland sein ein vollsouveränes Land. Genau diese Heuchelei und fortgesetzte Lügerei, die viel zu selten auffliegt, wie einst Pofalla beim NoSpy-Abkommen, tragen zum Erstarken des Terror von Rechts bei.

      Antwort von Reiner Giese , geschrieben am 13.10.2019, 12:34 Uhr :
      Dem stimme ich voll zu Richtig!!!

    Kommentar 616
    Klaus Wintz schreibt am 13.10.209, 13:11 Uhr :
    Schon von Alaa S. gehört, verurteilt zu 9,5J. Gefängnis, wegen Mordes an D.Hillig, in Chemnitz? Da hat der Staat aber durchgegriffen? Nein, da ist die Justiz dem braunen Mob auf der Straße gefolgt, incl. Forderungen (Vorverurteilung) d.SPD Bürgermeisterin, die schon alle von Anfang an wußten, wer Schuld ist! Bei einer gefundenen Tatwaffe (Messer) an der keinerlei DNA, Fingerabdrücke von Alaa S. Vorhanden waren, und all den anderen Unstimmigkeiten, war dieses Urteil ein Skandal, renommierte Gerichtsreporter von Spiegel, Süddeutsche etc., sprachen von einer Zeitenwende in unserer Demokratie, wo die Unabhängikeit der Justiz verloren ging, wo die „Rechts“-Sprechung eben „Rechts“ ist, und dem braunen Mob folgt, um „Ruhe“ auf der Straße zu schaffen. Auch eine ehemalige Sprecherin des Bundespräsidenten äußerte sich in dieser Richtung! Ein Riesen-Skandal, ein vermutl. Unschuldiger dem Mob zum Fraß vorgeworfen, DA, und nicht erst in Halle, fängt ein neues 1933 an! Und: Schweigen dazu im ÖR-TV

    Kommentar 620
    Klaus Winkler schreibt am 13.10.2019, 13:13 Uhr :
    Je mehr der wirtschaftliche und gesellschaftliche Druck in der Gesellschaft zunimmt, desto mehr Totalverlierer wird es geben, die ihren eigenen Frust und ihre Wut den von der Politik ungelösten Problemen wie Zuwanderung, soziale Absicherung, Nullzinsen etc. zuschieben. Diese Leute sind nicht politisch, sondern versuchen ihr Scheitern mit politischem Extremismus zu überdecken. Je mehr ungelöste Probleme in der Gesellschaft kursieren, desto leichter läßt sich vom eigenen Versagen ablenken. Umgekehrt ist es daher kontraproduktiv den politischen Diskurs mit z.B. der AFD zu verweigern um die Probleme offensiv anzugehen. Statt dessen macht man die Leute die die Probleme benennen für angeblich politisch motivierte Gewalttaten verantwortlich. Dies ist alles sehr durchsichtig und man fragt sich wie lange die breite Öffentlichkeit diese Spiel noch mitmacht.

    Kommentar 626
    Gerd Dietrich schreibt am 13.10.2019, 13:17 Uhr :
    Wie ich dem Verlauf der Sendung entnehme, wünscht man sich eine Neuauflage der Internetüberwachung mit der Ursula von der Leyen schon 2009, mit ihrem Kreuzzug gegen Kinderpornografie, gescheitert ist. Auch damals schon sollte das Internet kontrolliert werden, aber nicht gegen Rechte Terroristen, die gab es zwar auch schon, aber die Konkurrenzpartei AfD gab es noch nicht, sondern in Wirklichkeit wegen illegaler Musiktauschbörsen. Außer dem ewigen Spitznamen "Zensursula" hat es ihr nichts eingebracht. Ich staune dass es wieder Journalisten sind, die sich noch 2008 lautstark über die chinesiche Zensur bei den Olypischen Spielen beschwert haben, aber heute eine noch strengere Überwachung für Deutschland fordern. Pressevertreter und Politiker sollen von dieser Überwachung natürlich ausgeschlossen sein, nehme ich an, sonst würde es nicht zur "Westlichen Wertegemeinschaft" und ihrer unzensierten Meinungsäusserung passen.

    Kommentar 663:
    Gerd Dietrich schreibt am 13.10.2019, 13:41 Uhr :
    Werte Presseclub-Redaktion, dürfen wir uns zeitnah auch einmal auf eine Sendung freuen, bei der über die Verletzten und Ermordeten ähnlich ausführlich wie heute berichtet wird, die aber die "Fachkräfte" der Frau Merkel an ihren unfreiwilligen Gastgebern zu verantworten haben? Sollte das nicht ausreichen, könnte das Thema ja noch um die Opfer der Antifa erweitert werden. Ich meine schon wegen der gebotenen Ausgewogenheit der Berichterstattung, gerade einer Öffentlich-Rechtlichen-Sendeanstalt, ist so eine Sendung mehr als überfällig. Gerne auch wieder mit Presseclub-nachgefragt.

    Kommentar 693:
    Irene Maucher schreibt am heute, 14:13 Uhr :
    Nüchtern betrachtet handelt es sich Bei Herrn Höcke um einen Faschisten -auch wenn er sich zeitweise den Schaftspelz umhängt. Und nüchtern betrachtet wählen die Wähler von Herrn Höcke einen Fachisten - dafür mögen selbige auch bitte die Verantwortung übernehmen. Ein Herr Höcke, der Journalisten, Lehrer, Schülern, Homosexuelle, Lesben, Afrikanern , Migranten .... droht, der Erinnerungskultur leugnet, mit Rekurs auf Goebbels hetzt, ungehemt lügt (Millionen von Einwanderen die in das dtsch. Sozialsystem einwandern (wo hat der Mann die Zahl her? Meint er ein Bezugssystem seit Grüdung der BRD?)...und der krude Verschwörungstheorien über dunkle Hintermänner (auf wen soll hier wohl angespielt werden?) verbreitet, die das deutsche Volk austauschen wollen - bei diesem Mensche empfinde ich seine Beileidsbekundung nach Halle als zynisch und beleidigend. Also meine Damen und Herren AfD Wähler keine Relativierungen das ist unerträglich!

      Antwort von Heinz Becker am 13.10.2019, 14:54 Uhr : - - - ZENSIERT - - -
      Werte Irene Maucher,
      zu den Millionen Einwanderern schauen sie bitte bei "mediendienst-integration.de", zu den "Hintermännern" suchen sie bitte bei "UN.org" nach "replacement-migration", dort erfahren sie mehr.
    Und wenn dann auf einen verzweifelten Ruf um Belege tatsächlich welche präsentiert werden, dann wird die Antwort von der Blogmoderation unterdrückt.

    Kommentar 715:
    Ada Gureot schreibt am 13.10.2019, 14:36 Uhr :
    Wer über rechtsextreme Mordversuche in Halle diskusstiert, sollte nochmal über Morde und Mordversuche in Solingen, Mölln, Rostock Lichtenhagen und Hoyerswerda laut nachdenken

    Kommentar 725:
    Gaby Gross schreibt am 13.10.2019, 14:46 Uhr :
    Es gibt soviel Einzelfälle der Gewalt von Migranten gegen Deutsche. Übrigens werden die auch in der Statistik als rechtsradikal gezählt, weil sie sich gegen eine andere Menschengruppe richten, die Deutschen. Allein die Silvesternacht von Köln mit über 1000 Einzelfällen und drei Verurteilungen.