Samstag, 12. Juni 2021

Rubikon - Das Gesicht und der Tod

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Das Gesicht und der Tod

Um die Tatsache der Sterblichkeit zu verdrängen, müssen wir unter einer Maske verschwinden und ein lebloses Dasein fristen.
von Giorgio Agamben

Sag mir, was du nicht anschauen willst, und ich sage dir, wovor du Angst hast. Es sieht aus, als seien in der neuen planetarischen Ordnung, die sich abzuzeichnen beginnt, zwei Dinge — anscheinend ohne einen Bezug zueinander — dazu bestimmt, vollständig zu verschwinden: das Gesicht und der Tod. Der Autor versucht zu erkunden, ob sie nicht doch auf irgendeine Weise miteinander verbunden sind und worin der Sinn ihrer Verdrängung besteht. Mit dem politisch diktierten Verschwinden der Gesichter unter den Masken werden die Lebenden zu Schatten ihrer Selbst — Toten nicht unähnlich.


Dass der Anblick des eigenen Gesichts und des Gesichts der
anderen für den Menschen eine entscheidende Erfahrung ist, war schon in der Antike bekannt: „Das, was man das ‚Gesicht‘ nennt“, schreibt Cicero, „kann es bei keinem Tier als nur dem Menschen geben“. Und die Griechen definierten den Sklaven, der nicht Herr seiner selbst ist, als aproposon, wörtlich „gesichtslos“. Gewiss zeigen sich alle Lebewesen einander und kommunizieren miteinander, aber nur der Mensch macht aus seinem Gesicht den Ort seines Erkennens und seiner Wahrheit.

Der Mensch ist das Tier, das sein Gesicht im Spiegel erkennt und sich im Gesicht des anderen spiegelt und wiedererkennt.

Das Gesicht ist, in diesem Sinne, gleichermaßen die Similitas, die Ähnlichkeit, wie die Simultas, das gemeinsame Sein der Menschen. Ein Mensch ohne Gesicht ist notwendigerweise allein.

Deshalb ist das Gesicht der Ort der Politik. Wenn die Menschen sich stets und ausschließlich Informationen mitzuteilen hätten, immer diese oder jene Sache, gäbe es keine wirkliche Politik, sondern bloß einen Austausch von Nachrichten. Aber da die Menschen einander vor allem ihre Offenheit mitzuteilen haben, ihr gegenseitiges Wiedererkennen in einem Gesicht, ist das Gesicht selbst die Bedingung der Politik, das, worin all das gründet, was die Menschen einander sagen, was sie austauschen.

Das Gesicht in diesem Sinn ist die wahre Stadt des Menschen, das politische Element par excellence. Indem sie sich einander ins Gesicht sehen, erkennen die Menschen einander und begeistern sich für einander, nehmen Ähnlichkeit und Unterschiedlichkeit wahr, Distanz und Nähe. Wenn es kein politisches Tier gibt, so deshalb, weil die Tiere, die immer schon im Freien sind, aus ihrer Ausgesetztheit kein Problem machen; sie halten einfach darin auf, ohne sich darum zu bekümmern.

Deshalb interessieren sie sich nicht für Spiegel, für das Bild als Bild. Der Mensch hingegen will sich selbst erkennen und erkannt werden, will sich das eigene Bild aneignen, sucht darin die eigene Wahrheit. Auf diese Weise verwandelt er die tierische Umwelt in eine Welt, in ein Feld unaufhörlicher politischer Dialektik.

Ein Land, das beschließt, auf sein eigenes Gesicht zu verzichten, allerorten die Gesichter der eigenen Bürger mit Masken zu bedecken, ist also ein Land, das in sich jede politische Dimension ausgelöscht hat.

In dieser Leere, jederzeit einer grenzenlosen Kontrolle unterworfen, bewegen sich nun Individuen, isoliert voneinander, die das unmittelbare und spürbare Fundament ihrer Gemeinschaft verloren haben und nur noch Nachrichten austauschen können, die nur noch an einen Namen ohne ein Gesicht gerichtet sind. Und da der Mensch ein politisches Tier ist, bedeutet das Verschwinden der Politik auch die Entfernung des Lebens: Ein Kind, das bei der Geburt nicht mehr das Gesicht der eigenen Mutter sieht, läuft Gefahr, menschliche Gefühle nicht mehr wahrnehmen zu können.

Nicht weniger wichtig als die Beziehung zum Gesicht ist die Beziehung zu den Toten. Der Mensch, das einzige Tier, das sich im eigenen Gesicht erkennt, ist auch das einzige Tier, das den Totenkult feiert. Es überrascht daher nicht, dass auch die Toten ein Gesicht haben und dass sich die Auslöschung des Gesichts im Gleichschritt mit der Entfernung des Todes vollzieht.

In Rom nimmt der Tote mittels seiner Imago, des aus Wachs geformten und bemalten Bildes, das jede Familie im Flur des eigenen Hauses aufbewahrt, Anteil an der Welt der Lebenden. Der freie Mensch ist also gleichermaßen durch seine Teilnahme am politischen Leben der Stadt wie durch sein Ius Imaginum, das unveräußerliche Recht, das Gesicht seiner Vorfahren zu bewahren und es bei den Festen der Gemeinde öffentlich auszustellen.

„Nach der Bestattung und den Begräbnisriten“, schreibt Polybios, „wurde die Imago des Toten am sichtbarsten Punkt des Hauses in einem hölzernen Reliquienschrein platziert und dieses Bild ist ein Gesicht aus Wachs, das sowohl in Form als auch Farbe exakt nachgebildet ist.“

Diese Bilder waren nicht nur Gegenstand eines privaten Gedenkens, sondern das greifbare Zeichen der Verbundenheit und der Solidarität zwischen den Lebenden und den Toten, zwischen Vergangenheit und Gegenwart, und sie waren integraler Bestandteil des städtischen Lebens. Deshalb spielten sie eine so wichtige Rolle im öffentlichen Leben, dass man behaupten könnte, dass das Recht an den Bildern der Toten das Laboratorium sei, in dem das Recht der Lebenden gründet.

Dies ist so wahr, dass derjenige, der sich öffentlich durch ein schweres Verbrechen besudelt hatte, das Recht auf das Bild verlor. Und der Legende nach ließ Romulus, als er Rom gründete, eine Grube — Mundus, „Welt“ genannt, ausheben, in welche er und jeder seiner Gefährten eine Handvoll der Erde warf, von der sie stammten. Diese Grube wurde dreimal im Jahr geöffnet und man glaubte, dass an diesen Tagen die Mani, die Toten, in die Stadt kamen und am Diesseits der Lebenden teilnahmen. Die Welt ist nur die Schwelle, über die die Lebenden und die Toten, die Vergangenheit und die Gegenwart kommunizieren.

So wird verständlich, warum eine Welt ohne Gesichter nichts anderes als eine Welt ohne Tote sein kann. Verlieren die Lebenden ihr Gesicht, werden die Toten nur Nummern, die, weil sie auf ihr bloßes biologisches Leben reduziert worden sind, allein und ohne Begräbnis sterben müssen.

Und wenn das Gesicht der Ort ist, an dem wir noch vor jedem Gespräch mit unseren Mitmenschen kommunizieren, so sind auch die ihrer Beziehung zum Gesicht beraubten Lebenden unweigerlich allein, egal wie sie sich bemühen, mit digitalen Geräten zu kommunizieren.

Das planetarische Projekt, das die Regierungen zu erzwingen suchen, ist folglich radikal unpolitisch. Im Gegenteil schlägt es vor, jedes genuin politische Element aus der menschlichen Existenz zu eliminieren, um es durch eine auf algorithmischer Kontrolle gründete Gouvernementalität zu ersetzen.

Auslöschung des Gesichts, Entfernung der Toten und soziale Distanzierung bilden die essenziellen Dispositive dieser Gouvernementalität, die gemäß den übereinstimmenden Erklärungen der Mächtigen auch dann beibehalten werden muss, wenn der Gesundheitsterror gelockert wird.

Jedoch: Eine Gesellschaft ohne Gesicht, ohne Vergangenheit und ohne physischen Kontakt ist eine Gesellschaft von Gespenstern, gleichsam zu einem mehr oder weniger schnellen Ruin verdammt.


Redaktionelle Anmerkung: Dieser Text erschien am 30. April 2021 unter dem Titel „Il volto e la morte“ im Blog Quodlibet. Er wurde von Thorsten Schewe aus dem ehrenamtlichen Rubikon-Übersetzerteam übersetzt und vom ehrenamtlichen Rubikon-Korrektoratteam lektoriert.


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Giorgio Agamben Giorgio Agamben, Jahrgang 1942, lehrt heute als Professor für Ästhetik an der Facoltà di Design e Arti der Universität Iuav in Venedig, an der European Graduate School in Saas-Fee sowie am Collège International de Philosophie in Paris. Sein Werk wurde in zahlreiche Sprachen übersetzt.
Dieses Werk ist unter einer Creative Commons-Lizenz (Namensnennung - Nicht kommerziell - Keine Bearbeitungen 4.0 International) lizenziert. Unter Einhaltung der Lizenzbedingungen dürfen Sie es verbreiten und vervielfältigen.

Der Artikel ist erschienen bei :Rubikon-News

Freitag, 11. Juni 2021

Boris Reitschuster - Merkels Künstler-Dialog – was sie wirklich sagen wollte, für Sie übersetzt in Klarsprech.

Merkels Künstler-Dialog – was sie wirklich sagen wollte, für Sie übersetzt in Klarsprech.

Boris Reitschuster

Lernen Sie Merkel von einer neuen Seite kennen! Die Kanzlerin ist die Großmeisterin der verbalen Nebelkerzen. Dass dies so wenigen auffällt, liegt offenbar daran, dass es kaum einer schafft, ihr länger als ein paar Augenblicke zuzuhören. Ich habe mir die Mühe gemacht. Es war hart. Und quälend. Auch auch lohnend. Sehen Sie sich hier die Kanzlerin von einer ganz neuen Seite an.

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Kommentare

RAZR
Reitschuster Sie haben jetzt schon Geschichte geschrieben. Sie sind ein Held 🙏🏾.
Ingo Gerlach
Diese Frau ist für mich unerträglich. Danke Herr Reitschuster.
darandata
Diese Unterwürfigkeit der Menschen ertrage ich kaum. Kein Wunder, dass diese Vasallen alles machen können, was sie wollen. 🆘⛑️ Danke Herr Reitschuster, dass Sie das so hervorragend herausarbeiten 👍
Lia Capri
Grundrechte die man sich erimpft halten 6-12 Monate, Grundrechte die man sich erkämpft halten ein ganzes Leben!
Ludwig Resiew
Bin begeistert ! Dechiffriert ist der absulute Knaller. Mit dieser Erfolgsserie dürften die 1 Mio Abos ein Kinderspiel werden. Man ist am Ende angenehm amüsiert - bei der Bundespressekonferenz ist man dann eher frustriert bis rasend Wütend. Sehr gelungenes Format.
LarryUnderw00d
Die Bundespressekonferenzen sind das größte Leck-Mich-Am-Arsch einer Regierung an den deutschen Bürger in der Geschichte der BRD

Donnerstag, 10. Juni 2021

Sensation: Corona vorbei? Fitz über deutsche Mitarbeiter und Schroeder über Giffey

Sensation: Corona vorbei? Fitz über deutsche Mitarbeiter und Schroeder über Giffey | SWR Spätschicht

SWR Spätschicht

Überschaubare Punktzahl beim ESC, im Bundestag tauchen plötzlich vergessene Nebeneinkünfte der Abgeordneten auf und ein aus der Zeit gefallener Diktator lässt Flugzeuge entführen: Jede Menge Gesprächsstoff für Florian Schroeder und seine hochkarätigen Gäste. In der Spätschicht wird alles satirisch aufs Korn genommen, was das Land gerade bewegt.

Dieses Mal mit dabei:

Lisa Fitz stellt sich die Frage: Werden wir aktuell regiert wie ein wirtschaftlicher Betrieb? Und wenn ja - wie steht es um die Belegschaft? Es gibt Mitarbeiter, die den laden am Laufen halten und andere, die nur mitschwimmen. Nur: In welche Kategorie passt Andi Scheuer?

Rüdiger Hoffmann plant schon seine Rückkehr zur Normalität nach Corona. Noch nicht einmal Melinda Gates will zurück zum Alten - das wäre in diesem Fall Bill. Was eine Harley in Kalifornien und ein Saunaclub in Paderborn mit Hoffmanns neuem Lebensgefühl zu tun haben, erzählt er exklusiv in der Spätschicht.

Mathias Richling kann mehr Politiker imitieren als Jens Spahn zum Spenden-Dinner einlädt - das allein macht ihn schon zu einer Ausnahmeerscheinung in der deutschen Satire. Dieses Mal knöpft er sich die mit Winfried Kretschmann und Markus Söder die wichtigsten politischen Köpfe des Südens vor.

Barbara Ruscher geht einem fragwürdigen Trend auf den Grund: Immer mehr Familien schaffen sich Hunde an, die teilweise illegal nach Deutschland gekommen sind und schlecht gehalten werden. Viele RTL-Mitarbeiter sagen sich da: Wenn sie jemanden wollen, der unkontrolliert rumbellt, hätten sie auch Dieter Bohlen behalten können.

Jens Neutag hat seine Glaskugel in die Spätschicht mitgebracht. Die Kandidatenkür war schon nicht arm an Geschichten, aber welche abenteuerlichen Wendungen wird der Bundestagswahlkampf noch nehmen? Neutag weiß schon Bescheid!

Kommentare

Nadine Laukant
Ich bin jetzt bis Richling gekommen (geht auch direkt weiter), aber: heute ist die Show richtig, richtig gut (bisher)!🙂👍♥️
Nadine Laukant
EEEENDLICH!!!!🎊🎊🎊🎊 Frau Fitz, ich freue mich! UND Herr Richling!
S Ö D D R
Habe mit nem Kumpel eine Wette laufen. Die Einschränkungen sind zwar momentan etwas "gelockert" doch spätestens ab November werden sie wieder stark verschärft. Er sagt nein, die "Pandemie" ist bald vorbei, ich sage, die Regierung möchte sie weiterhin aufrecht erhalten, mindestens noch ein paar Jahre. Wer wird recht behalten?
Rosa Lavendelchen
Wenn die Gäste ihren Mund gegen den Wahnsinn aufmachen würden, der gerade in Deutschland abgeht, wird die Sendung vermutlich ganz schnell eingestellt. Nur Linientreue wird belohnt. Deshalb hört man nur hie und da eine versteckte Andeutung, wie damals in der DDR.

Mittwoch, 9. Juni 2021

Anne Will - 06.06.2021 - Sachsen-Anhalt hat gewählt – Stimmungstest für die Bundestagswahl?

Anne Will - 06.06.2021 - Sachsen-Anhalt hat gewählt – Stimmungstest für die Bundestagswahl?

Die Gäste im Studio

Fotos: Screenshots

von links

  • Sahra Wagenknecht (Die Linke)
    Bundestagsabgeordnete
  • Tino Chrupalla (AfD)
    Parteivorsitzender und Spitzenkandidat für die Bundestagswahl
  • Volker Bouffier (CDU)
    Ministerpräsident von Hessen und stellvertretender Parteivorsitzender
  • Robert Habeck (Bündnis 90/Die Grünen)
    Parteivorsitzender
  • Nadine Lindner
    Korrespondentin im Deutschlandradio-Hauptstadtstudio
  • Am Sonntag wird bei der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt auch über die Arbeit der "Kenia-Koalition" aus CDU, SPD und Bündnis 90/Die Grünen abgestimmt. Der in den meisten Umfragen favorisierte CDU-Ministerpräsident Reiner Haseloff betont, es werde mit ihm nur "eine Koalition der Mitte" geben - in seinem Verständnis also ohne AfD und Die Linke. Noch sind laut ZDF-Politbarometer 37 Prozent der Wählerinnen und Wähler unsicher, wen oder ob sie wählen wollen. Gleichzeitig wird der Ton im Bundestagswahlkampf schärfer. Von steigenden Spritpreisen bis zur Abgrenzung nach rechts, die Kritik an der Grünen-Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock und dem CDU-Kanzlerkandidaten Armin Laschet nimmt zu. Wie stabil ist die "Brandmauer der CDU" gegenüber der AfD? Zeigen sich bei dieser Wahl wieder die Unterschiede zwischen Ost und West? Welche Konsequenzen ziehen die Parteien für die Bundestagswahl im September?

    Link zur Sendungsseite
    Link zum Gästebuch

    Pressestimmen
    FAZ.de
    Anne Will zu Sachsen-Anhalt
    So hält man Extremisten außen vor
    Von Patrick Bahners - Aktualisiert am 07.06.2021-05:10

    Bei Anne Will ging es nach der Wahl in Sachsen-Anhalt noch einmal um die Thesen von Marco Wanderwitz. Die AfD-Propaganda von der schweigenden Mehrheit könnte immer noch verfangen – dank Sahra Wagenknecht.

    Die CDU hat in Sachsen-Anhalt einen überraschend hohen Wahlsieg errungen. Aber wenn man den Politikern in der Runde bei Anne Will glaubt, hätte der Sieg von Reiner Haseloff noch deutlich höher ausfallen müssen – wenn da Marco Wanderwitz nicht gewesen wäre, der Ostbeauftragte der Bundesregierung. Die Gedanken, die der CDU-Bundestagsabgeordnete aus Sachsen eine Woche vor der Landtagswahl im Podcast der F.A.Z. über soziologische Gründe für die Stärke der AfD im Osten geäußert hatte, wurden von seinen Kollegen in der Berufspolitik unisono als das Äquivalent zu unzeitgemäßen und unklaren Ankündigungen der Grünen zur Benzinpreisentwicklung bewertet – als Torheit, die eine Abwanderung möglicher Wähler zur Konkurrenz habe bewirken müssen.

    Volker Bouffier, der stellvertretende CDU-Bundesvorsitzende und hessische Ministerpräsident, bescheinigte Wanderwitz zwar, dass er eine gute Arbeit mache. Wanderwitz komme schließlich selbst aus dem Osten und spreche für eine „junge Generation“. (Er ist 45 Jahre alt.) Bouffier hat aber offenbar nicht mitbekommen, dass Wanderwitz seine skandalisierten Aussagen im Podcast ausdrücklich als Quintessenz seiner Arbeit als amtlich Zuständiger für allen Nachholbedarf im innerdeutschen Ost-West-Verhältnis formulierte. Die Sprache des Zweckoptimismus um jeden Preis, des unbeirrbaren Daumendrückens, die in der Politik fast immer alles für sich hat, scheint Wanderwitz in seinem Amt fehl am Platz. Realismus und Ehrlichkeit gebieten ihm auszusprechen, dass die Parteipräferenzen in den Bundesländern von 1990 von Eigenheiten der Mentalität mitbestimmt werden, die deshalb etwas grundsätzlich anderes sind als regionale Vorlieben im Westen des Landes, weil sie auch die Einstellung zum politischen System betreffen.
    Spiegel.de
    Wahlabend im TV
    Wie kriegen wir den Ossi-Oldie dazu, die Wessi-Will zu gucken?
    Von Christian Buß - 07.06.2021, 04.19 Uhr

    Am Wahlabend wurde wieder viel über die mangelnde Demokratietauglichkeit der Ostdeutschen gesprochen – und der AfD viel Raum zur Selbstdarstellung gegeben. Ach, würde man doch auf Wahlgewinner und Medienprofi Haseloff hören.

    Die Abgesandte aus dem fernen Mainz im tiefen alten Westen der Bundesrepublik hatte nicht direkt danach gefragt, aber sie erhielt bei ihrer Exkursion in den tiefen alten Osten trotzdem eine kleine Einführung in neuerer gesamtdeutscher Mediengeschichte. Bettina Schausten, stellvertretende Chefredakteurin beim ZDF, war in das Landesstudio in Magdeburg gekommen, um über den Wahlausgang zu sprechen, und hatte gerade den Wahlgewinner Reiner Haseloff vor dem Mikro. Der wollte aber gar nicht darüber reden, was der CDU-Kanzlerkandidat Armin Laschet von ihm als siegreichen CDU-Ministerpräsidenten lernen könnte, stattdessen wollte er mal was Grundsätzliches loswerden.
    Der Tagesspiegel.de
    Linken-Politikerin bei „Anne Will“
    Wenn Wagenknechts AfD-Abrechnung zum Highlight der Sendung wird
    von Gerd Appenzeller

    „Das ist ekelhaft!“ Linken-Politikerin Sahra Wagenknecht nahm bei „Anne Will“ die AfD auseinander. Grünen Co-Chef Habeck zeigte sich weniger schlagfertig.

    Sachsen-Anhalt hat gewählt – und Anne Will diskutiert darüber mit Volker Bouffier (CDU), dem Ministerpräsident von Hessen, Robert Habeck, dem Co-Vorsitzenden der Grünen, Sahra Wagenknecht, Bundestagsabgeordneter der Linken und Tino Chrupalla, dem Parteivorsitzenden der AfD. Als parteiungebundener, aber angenehm sachkundiger Gast war zudem dabei Nadine Lindner vom Deutschland-Radio.
    Warum Anne Will niemanden von der SPD eingeladen hat für diese Nachwahlrunde, fragte man sich bei Durchsicht der Gästeliste. Die Antwort gab das Wahlergebnis: Die SPD hat keine Funktion mehr im Machtspiel. Im Osten wurde sie Beiwerk, wie die FDP, die mit einem Ergebnis hoch zufrieden sein kann, das die Sozialdemokraten um den Verstand bringen muss – denn die kamen 1998 noch auf 40 Prozent der Stimmen

    Kommentare

    eine lustige Antwort von der Moderation
    Seite 126
    Horst schrieb am 07.06.2021 22:31 Uhr:
    An die Redaktion.
    Ist das Ihre Art, Kommunikation zu führen, Dass Ihre Dauergäste jeden Schwachsinn schreiben können und man darauf nicht Antworten kann. Lügenpresse, nenn ich das. Wenn euch das Thema AfD nicht paßt, dann macht eine Sendung über die Sesamstraße. mfg.
    Anmerkung der Moderation:
    Unsere Art der Kommunikation führen wir so, dass wir auf Beleidigungen verzichten - insofern achten wir auf die Einhaltung der Kommentarregeln und schalten Antworten mit beleidigenden Inhalten nicht frei.

    Heinz Becker schrieb am 08.06.2021 01:11 Uhr: - ZENSIERT
    An die Redaktion,
    über diese Heuchelei der Moderation lachen ja die Hühner, und nicht nur die.
    Da beleidigt euer, an mehreren Phobien leidende, Forentrottel MLM diesmal reihenweise die AfD und deren Wähler, ansonsten Putin, Wagenknecht und alle die ihr geistig überlegen sind, in überheblicher Nazimanier und ihr schaltet das frei.
    Den Egomanen und Pseudo-Virologen Odradek mit seinen Querschwurbler und AgD Verfälschungen brauche ich wohl nicht extra zu erwähnen.
    Alle Beschwerden darüber werden natürlich von euch nicht freigeschaltet.
    Sollte die Antwort etwa eine Satire sein?
    Ansonsten sollte sich Derjenige, der für das alles verantwortlich ist, mal auf Halluzinationen untersuchen lassen. Normal ist das nämlich nicht, was bei euch abgeht.
    Seite 18
    Besorgte Bürger schrieb am 05.06.2021 22:04 Uhr:
    Wer vor Rechtspopulismus warnt, ist verantwortungsvoll, zumal bei unserer Geschichte. Wer meint, darin läge ein Vorschreiben, wie andere sich zu verhalten hätten, hat da was Grundsätzliches nicht verstanden und sollte sich mal vergegenwärtigen, was von den Rechtspopulisten schon alles zu hören war. Wer das gut heißt, braucht sich über Kritik nicht zu wundern.
      Heinz Becker schrieb am 06.06.2021 14:20 Uhr:
      Wenn sie sich schuldig fühlen, können sie doch warnen soviel sie wollen, zumal bei "unserer" Geschichte.
      Aber Warum wollen sie den deutschen Bürgern, die mit ihrer Geschichte gar nichts zu tun haben, vorschreiben, wie sie sich zu verhalten haben, egal wem gegenüber? Ziemlich anmaßend und typisch deutsch, meinen sie nicht?
      Besorgte Bürger schrieb am 06.06.2021 23:14 Uhr:
      Bitte den Geschichtsstoff nachholen, dann wird es nicht so peinlich.
      Heinz Becker schrieb am 07.06.2021 00:33 Uhr: - - - ZENSIERT - - -
      Besorgte Bürger, meinen sie die vielen Deutschen mit polnischem, türkischem oder anderem Migrationshintergrund, die nach dem 2. Weltkrieg eingewandert sind? Was haben die mit ihren Schuldgefühlen zu tun?
      Peinlich ist es nur für Diejenigen die meinen sie seien der Mittelpunkt und alles drehe sich nur um sie.

    Seite 21
    Faktenerinnerungsservice schrieb am 05.06.2021 22:17 Uhr:
    Eine Partei, aus deren Reihen zu hören war, dass man "stolz auf die Wehrmacht" sein könne, das dritte Reich ein "Vogelschiss" in der deutschen Geschichte war und dass man die Ausländerbeauftragte nach Anatolien "entsorgen" könne und in der man jemanden "Faschist" nennen durfte, sollte man nicht verharmlosen.
    Sie hatte als Anti-Europartei angefangen und ist quasi zur Anti-Flüchtlingspartei geworden. Sich über einen Wahlausgang zu amüsieren, bei dem an ihr nichts mehr vorbeiführt, wäre m.E. schon unsäglich 55 Millionen Weltkriegsopfern gegenüber und vor allem gegenüber denjenigen, die sich heute aus gutem Grund der Anfänge wehren wollen.
    SO sieht´s leider aus.
      Faktenerinnerungsservice2 schrieb am 06.06.2021 07:44 Uhr: - ZENSIERT
      Von den 55 Millionen Weltkriegsopfern waren die Hälfte Bürger der SU, überwiegend Russen. Die Rote Armee, die Deutschland vom Faschismus befreite, hatte allein 13 Millionen Opfer. Sollte man das nicht immer demütig im Hinterkopf haben, ebenso, wem wir die Einheit verdanken? Gorbi hatte zugestimmt, dass wir in der NATO bleiben beim Versprechen der Westmächte, die NATO NICHT nach Osten zu erweitern.
      Im AfD-Mitgliedermagazin hat man es begriffen:
      Kriegsgefahr wächst: Diplomatie statt Stimmungsmache gegen Russland!
      https://afdkompakt.de/2021/04/26/kriegsgefahr-waechst-diplomatie-statt-stimmungsmache-gegen-russland/
      Die gleiche Einstellung zur NATO-Politik hatten schon 2014 62 Prominente, u.a. Ex-BP Roman Herzog . Damals war der Aufruf "Wieder Krieg in Europa? Nicht in unserem Namen" vom Mitarbeiter und Berater Helmut Kohls Horst Teltschik initiiert worden.
      https://www.zeit.de/politik/2014-12/aufruf-russland-dialog
      Leider hat sich die Situation in den letzten 6 Jahren noch verschärft.

      Faktenerinnerungsservice2 schrieb am 06.06.2021 11:58 Uhr: - ZENSIERT
      2.Versuch
      „wäre m.E. schon unsäglich 55 Millionen Weltkriegsopfern gegenüber und vor allem gegenüber denjenigen, die sich heute aus gutem Grund der Anfänge wehren wollen.“
      Stimmt, allerdings rennen Sie da bei der AfD offene Türen ein.
      https://afdkompakt.de/2021/04/26/kriegsgefahr-waechst-diplomatie-statt-stimmungsmache-gegen-russland/
      Mal sehen, ob es diesmal klappt. Bei der Meinungsfreiheit muss man auch unangenehme Fakten erdulden können.

    Seite 22
    Odradek schrieb am 05.06.2021 20:14 Uhr:
    Obwohl ich eigentlich nur Tipps berücksichtige, die auf Seite 2 gepostet werden, mache ich für Sie eine einmalig bleibende Ausnahme.
      Gabi Schulte schrieb am 06.06.2021 14:30 Uhr: - - - ZENSIERT - - -
      Seit wann haben sie im Anne-Will Gästebuch was zu berücksichtigen?
      Zensieren sie hier auch schon ihnen nicht genehme Kommentare?
      Liest man die Gästebücher der letzten Wochen, könnte man auf die Idee kommen

    Seite 34
    Sunset schrieb am 06.06.2021 12:32 Uhr:
    Was für ein Bürger er in den Augen von MLM ist, meinen Sie?
    Zum Glück sprechen Sie nicht von Bürgerinnen.🤣
      Gabi Schulte schrieb am 06.06.2021 14:52 Uhr: - - - ZENSIERT - - -
      Manche müssen noch viel dazu lernen Sunset. Es ist schon ein Unterschied, sich mit Nazis und Kommunisten auszukennen, sogar die Gedanken der Führungspositionen zu kennen und für vermeintlich eigene Vorteile beschreiben zu können, aber nicht zu wissen, was Demokratie überhaupt bedeutet. Na ja, so richtig Demokratie kannte man in der SED ja auch nicht. Da kann es leicht passieren, dass man über Andere einfach nur herzieht, vor allem, wenn man sich zu den Überlegenen zählt.

    Seite 104
    Odradek schrieb am 06.06.2021 23:41 Uhr:
    Die Suada über den Bildungsverfall hier im Forum ist angesichts vieler Beiträge hier im Forum nicht unberechtigt.
    Zur Wissenschaftsleugnung sei zunächst auf folgenden Artikel verwiesen: "Warum verweigern sich Menschen wissenschaftlichen Erkenntnissen?"
    https://www.klimafakten.de/meldung/die-grosse-verschwoerung-warum-verweigern-sich-menschen-wissenschaftlichen-erkenntnissen
    Auch der Budgetansatz wird entweder nicht gekannt oder willentlich ignoriert. Daher auch hier ein wenig Nachhilfe: "Wie viel CO2 kann Deutschland noch ausstoßen?"
    https://scilogs.spektrum.de/klimalounge/wie-viel-co2-kann-deutschland-noch-ausstossen/
      Heinz Becker schrieb am 07.06.2021 00:01 Uhr: - - - ZENSIERT - - -
      Odradek, haben sie auch schon umgeschaltet von Virologie auf Klimatologie? Prof. Lauterbach hat schon, er warnt jetzt vor Co2 und es tut ihm leid, dass es dagegen keine Impfung gibt.

    Seite 112
    Hirnputz schrieb am 07.06.2021 09:21 Uhr:
    Ergänzung zur Frage von Habeck, die Ostdeutschen verstehen die Grünen nicht. Ich zitiere einen brillanten Kommentar zu einem Artikel in der Zeitung "Tichys Einblick", der die Habeck Frage thematisiert.
    Zitat:
    "Was Habeck wiederum nicht versteht, weil es außerhalb seines Vorstellungshorizontes liegt, ist, dass ihn die Ostdeutschen sehr wohl verstehen. Als das, was er aus seiner Sicht gar nicht ist und gar nicht will: Ein Wiedergänger der alten DDR mit all ihren Allmachtsansprüchen, ihrem Regulierungswahn und ihrem völligen sozialen und wirtschaftlichem Totalversagen."
    Es ist also genau umgekehrt. Das Problem besteht nicht darin, dass die Ostdeutschen die Grünen nicht verstehen. Das tun sie sehr genau! Das Problem ist, dass Herr Habeck, seine Grünen und deren Wähler die Ostdeutschen nicht verstehen, weil Habeck & Co. dies nicht können. Es kommt aber noch dicker. Habeck, die Grünen und ihre Wähler, so fürchte ich, verstehen noch nicht einmal, was ich ihnen hier ins Stammbuch schreibe.
      Klaus Weber schrieb am 07.06.2021 10:28 Uhr: - - - ZENSIERT - - -
      Was die Grünen so wichtig macht, ist ihre ausgeprägte Russophobie. Das ist ganz im Sinne der USA, aber überhaupt nicht im Interesse des deutschen Volkes. Unter Jelzin konnte die zerfallene Sowjetunion, die reich an Bodenschätzen ist, noch von ausländischen Konzernen genutzt werden und das BIP in Russland ging in den Keller. Damit war unter Putin Schluss und mit dem BIP ging es aufwärts. Seitdem wird alles genutzt, um das Verhältnis zu Russland zu verschlechtern, und die Grünen sind dabei führend. Da ist Nordstream2 für die "Umweltschützer" schlimm, US-Frackinggas aber nicht. Auch hat man von den Grünen noch nie Kritik an NATO-Manövern erlebt, wo die Umwelt massiv geschädigt wird, wenn quer durch Europa Truppentransporte fahren.
      https://www.greenfinder.de/news/show/us-militaer-der-groesste-umweltverschmutzer-der-welt/
      Der größte Umweltverschmutzer der Welt sind nicht pupsende Kühe oder entwässerte Moore.
      Der größte Umweltverschmutzer der Welt ist das Militär des US-Imperiums.

    Seite 121
    S.K. schrieb am 07.06.2021 22:30 Uhr:
    Befassen sie sich mit dem "Flügel" in der AfD und sie werden feststellen, dass Höcke kein Einzelphänomen ist (Kalbitz wäre schon ein Anfang).
    Und die Leute vom "ehemaligen" Flügel haben das Programm geprägt und die gemäßigten werden auch in der Führungsriege aufs Abstellgleis gestellt.
    Und natürlich gibt es viele gebildete Leute. Aber Ausbildung in einem Beruf oder Studium schützt vor faschistischer Gesinnung nicht. Gerade die Burschenschaften für die Stundenten verbreiten "gern" rechte Gesinnung.
    Abhalten kann sie niemand, den Faschismus zu wählen und zu unterstützen. Aber verstehen kann ich es nicht und es gibt für mich keine vernünftige, sachliche und humanistische Begründung dafür.

    Seite 127
    Odradek schrieb am 08.06.2021 00:57 Uhr:
    Selbst der alles andere als nicht-populistische Nikolaus Blome hat in seiner jüngsten Spiegel-Online-Kolumne zum Wahlergebnis der AgD in einem wohl nicht unrecht. Er schreibt unter Verweis auf eine Studie zum Stand der Einheit: "(E)s waren nicht so sehr die Doofen, die gingen, es waren überproportional viele gut ausgebildete Frauen. [...] (Der) Männerüberschuss von bis zu 25 Prozent in ostdeutschen Regionen [...] (sei) europaweit einzigartig [...] 'Selbst Polarkreisregionen im Norden Schwedens und Finnlands reichen an die ostdeutschen Werte nicht heran.' Polarkreisregionen… Wissenschaftler können so hart sein. [...] Man wird vom weiblichen Teil der Gesellschaft nicht verlangen können, sich für- und vorsorglich mit ostdeutschen Dumpfsemmeln zu verehelichen."
      Heinz Becker schrieb am 08.06.2021 09:50 Uhr: - ZENSIERT
      Das ist natürlich Wasser auf ihre "AgD-Propaganda-Mühle".
      Zumal es von dem "hochrenomierten", wechselnden Chefredakteur und Politik-Chef der unterschiedlichsten und vertrauenswürdigsten Blätter dieses Landes geht, auf die sie dieses Mal erstaunlicher Weise nicht verlinkt haben.

    Heinz Becker schrieb am 08.06.2021 09:39 Uhr: - ZENSIERT
    Jetzt wo Corona vorbei zu sein scheint, habe ich noch eine Frage an den Virologen Odradek: "Ab wann erscheint der Klimatologe 'Bart' wieder hier im Gästebuch?"
    Und noch ein Nachsatz zu Corona:
    Wir haben die Bezeichnungen der Warn- und Alarmgeber der Brandmeldeanlage, aus Respekt vor Herrn Prof. Karl Lauterbach, umbenannt. Sie heißen nicht mehr "Sirene 1", "Sirene 2" usw. sondern jetzt: "Kalle 1", "Kalle 2" ...
    Das Gleiche könnte natürlich auch mit den öffentlichen Feuer- und Luftschutzsirenen geschehen. Bei jeden Ertönen würde es heißen: "Kalle hat wieder gewarnt".
    So würde er, auch lange nach Corona, nicht in Vergessenheit geraten.
    Natürlich erhält der australische Klaus Winter, der mit den vielen, bunten Bauklötzchen, für seine "Schluß Anmerkung" die "goldene Schleimspur" verliehen.
    australischer Klaus Winter schrieb am 08.06.2021 17:59 Uhr:
    Als Schluß Anmerkung:
    Wer das Forum nicht kennt und hier so liest, dem sollte klar sein das die User hier klar überproportional dem rechten Lager, im besonderen dem der AfD und von Querdenkern etc. zuzuordnen sind ❗
    Viele haben dann auch sicher keine Lust in so einem einseitigen Umfeld zu posten, was also den gewaltigen Bias hier noch verstärkt☹️
    Trotz allem, denkt an Corona und lasst euch impfen und seit weiterhin dies bzgl. vorsichtig.. Bis dann hoffentlich nach der Sommerpause 😊❗

      Anmerkung der Moderation:
      Hier schließen wir die Diskussion. Die nächste Sendung ist am 29. August, wir wünschen allen einen schönen Sommer!

    Dienstag, 8. Juni 2021

    Die schuldigen Ankläger - Rubikon

    Die schuldigen Ankläger https://www.rubikon.news/artikel/die-schuldigen-anklager

    Die schuldigen Ankläger

    Alternativen Medien wird neuerdings mangelnde journalistische Sorgfalt vorgeworfen — da sollten sich die Öffentlich-Rechtlichen an ihre eigene Nase fassen.
    von Peter Frey

    Propaganda umfasst eine Fülle von manipulativen Techniken: Einseitigkeit statt Differenzierung, Verkürzung, emotionale Aufladung von Nachrichten, permanente Wiederholung von nicht bewiesenen Behauptungen, Unterstellungen und Verleumdungen, Weglassen von für das Verständnis notwendigen Zusammenhängen sowie das unkommentierte Verbreiten von Falschinformationen in Form von Nachrichten. Tag für Tag findet der aufmerksame Zuschauer, Leser und Hörer dafür Beispiele bei den ARD-Sendern. Die öffentlich-rechtlichen Medien agieren als Spalter der Gesellschaft. Der MDR macht dabei keine Ausnahme. Der Autor forderte von dem Sender Rechenschaft.


    Es ist das quantitative Ausmaß der unter dem Motto „Corona“
    stattfindenden Manipulation, die einen kritischen Betrachter ermüden kann. Wir können davon ausgehen, dass dies durch die „Corona“-Berichterstattung auch so beabsichtigt ist. Die Manipulation hat System, auch wenn die darin Verstrickten das in großen Teilen nicht zu erkennen vermögen. Die Manipulation zwingt die Objekte entweder dazu, die verordnete Wahrheit hinzunehmen oder sich in den zermürbenden Kampf der Aufklärung zu begeben, in dem Stück für Stück das Geflecht aus Lügen, Halbwahrheiten und emotional geprägten, manipulativen Botschaften aufgedeckt wird.

    Die Meinungshoheit hat damit kein Problem. Hat sie doch in dieser Zeit unzählige weitere Botschaften gleicher Art zu den Menschen geschickt und damit deren Denken und Fühlen den verordneten Wahrheiten unterworfen.

    Um so wichtiger ist es, zum Einen die Sender mit den Fehlleistungen ihrer journalistischen Praxis zu konfrontieren und sie andererseits unter Druck zu setzen, in dem man sie verpflichtet, Stellung zu dieser Praxis zu nehmen. So lange sich die öffentlich-rechtlichen Medien nicht ehrlich den Fragen aus der kritischen Gesellschaft stellen, müssen sie sich auch den Vorwurf gefallen lassen, Fake News — Medien, Propagandaabteilungen der Mächtigen zu sein.

    Offener Brief an den Mitteldeutschen Rundfunk (MDR)

    An Publikumsservice@mdr.de

    mit der Aufforderung zur Weiterleitung an den Intendanten des MDR sowie den MDR-Rundfunkrat

    Dresden, 30. Mai 2021

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    auf diesem Wege möchte ich Sie darauf hinweisen, dass Ihr Sender wiederholt Falschinformationen im Zusammenhang mit der sogenannten Coronakrise streut. Nicht unbedingt, in dem Sie selbst Unwahrheiten beim öffentlichen-rechtlichen Sender Mitteldeutscher Rundfunk (MDR) kreieren, sondern weil sie ganz gezielt Informationen weitergeben, welche hoch spekulativ und unbewiesen, vor allem aber in deren Ausrichtung verleumderisch sind.

    Ihr Sender ist also — bezogen auf den im Weiteren besprochenen, speziellen Fall — nicht der Urheber von Falschinformationen, sondern er gibt sie weiter. Er sendet eine Botschaft in Form einer Nachricht, wobei die Nachricht nichts weiter als Regierungspropaganda darstellt. Aus dem Inhalt der Nachricht meinen Sie sich herauswinden zu können, weil Sie wohl argumentieren, diese ja nicht generiert zu haben. Das ist ein Selbstbetrug. Zumal Sie Nachrichten wie diese regelmäßig emotional aufladen.

    Damit ist der MDR natürlich in hervorragender Art und Weise für Desinformation und Manipulation der Bevölkerung verantwortlich. Wie im Folgenden ausgeführt, sind Sie maßgeblich an der in diesen Monaten offensichtlich werdenden Spaltung innerhalb der Gesellschaft beteiligt. Zwangsläufig verletzen die Verantwortlichen auch ihre journalistische Sorgfaltspflicht, was für eine öffentlich-rechtliche Sendeanstalt besonders schwer wiegt. Doch kommen wir zum konkreten Anlass dieses offenen Briefes (Hervorhebungen durch Autor):

    „An der Universität Magdeburg ist ein neues Forschungsprojekt zum Thema ,Superspreader‘ und Aerosole gestartet. Heike Walles vom Institut für Chemie sagte MDR WISSEN, man gehe der Frage nach, wieso manche Menschen besonders viele Coronaviren ausatmen. Die Beobachtung habe man anfangs in einem Kaufhaus gemacht. Dort habe es unterschiedlich hohe Viren-Belastungen in der Luft gegeben. Eine Hypothese sei, dass das mit der unterschiedlichen Form der Atemwege bei Menschen zusammenhänge“ (1).

    Das Zitat entnahm ich Ihrem „Corona-Ticker“ vom 23. Mai 2021. Die enthaltenen Links — samt der teils hässlichen Botschaften, auf welche diese verweisen — habe ich übernommen, um dem Publikum deutlich zu machen, wie Sie, die Redakteure und Journalisten beim MDR, manipulieren und Bevölkerungsgruppen gegeneinander aufhetzen. Diesen harten Vorwurf betone ich ausdrücklich.

    Bevor ich nun fortfahre, möchte ich Sie auf Phänomene hinweisen, welche auch durch Ihren Sender nicht erst seit Ausrufen der Coronavirus-Pandemie tagtäglich ignoriert beziehungsweise verdreht werden. Es geht um die der Beweislast und der Unschuldsvermutung.

    In einem gelebten demokratischen Rechtsstaat — und das betrifft in diesem auch die sogenannte vierte Gewalt, die Medien — sind beide das eherne Fundament desselben. Wenn man die Nachrichten Ihres Senders verfolgt, kommt der Verdacht auf, dass Sie davon noch nie etwas gehört haben. Unabhängig davon zeugt (nicht nur) ihre diesbezügliche Berichterstattung von einem bedenklichen Menschenbild,

    Weil Sie nämlich in dieser, Ihrer Berichterstattung die Regeln von Beweislast und Unschuldsvermutung systematisch umkehren. Teil einer solchen Sicht ist, dass jeder Mensch grundsätzlich mit Misstrauen, er in seinem Wesen damit als egoistisch, gierig und empathielos zu betrachten ist. Er wird als Objekt in eine Situation gezwungen, in der er sich rechtfertigen, seine Unschuld beweisen muss. Aus einer solchen Sicht kann man mit inhaltsleeren moralischen Floskeln wunderbar argumentieren, nicht wahr?

    In dieses Menschenbild ist auch der Verdacht eingebettet, dass jeder Mensch seine Mitmenschen mit „tödlichen Viren“ infizieren könnte. Wurde dieser Verdacht begründet? Gibt es dafür wissenschaftliche Beweise?

    Sie, Redakteure und Journalisten des MDR tun so, als ob das der Fall wäre. Wie gesagt: Ihre Sprachwahl unterstellt, dass die „Superspreader“-These — vielleicht ist es ja nicht einmal eine Hypothese — wissenschaftlich bewiesen wäre. Das ist sie nicht!

    Wir kommen zur Beweisumkehr und damit zu dem, was ich nun nicht tun werde, nämlich Ihnen den Nachweis zu erbringen, dass die „Superspreader“-These eine Behauptung ist, deren wissenschaftlicher Nachweis niemals erbracht worden wäre. Sie als permanenter Verbreiter von Nachrichten, welche auf der „Superspreader“-Behauptung aufbauen, haben diesen Nachweis zu erbringen. Aber sie tun es nicht.

    Mir stellen sich nun eine ganze Reihe von Fragen; Fragen die sich in ähnlicher Form an jedem Tag ergeben, an dem man sich der Berichterstattung des MDR widmet.

    Erste Frage

    Sie bringen in der Nachricht den Begriff „Superspreader“ und verlinken dabei auf einen weiteren MDR-Beitrag vom 9. Februar, in dem Sie die Behauptung einer Studie als Nachricht verbreiten. Dort wird den „Querdenkern“ vorgeworfen, dass deren Demonstrationen mit „Superspreader-Events“ gleichzusetzen wären, was zur „dritten Welle“ geführt hätte. Der verlinkte Beitrag „glänzt“ durch Tendenziösität, die kennzeichnend für gleichgeschaltete, undifferenzierte Berichterstattung ist. Rechts im Artikel wird auf einen weiteren Beitrag verlinkt, welcher titelt: „Querdenken: Wie gefährlich ist die Szene?“

    Was verstehen Sie bitte exakt unter „Querdenkern“?

    Verstehen Sie mich dabei bitte nicht falsch, wenn ich Ihnen hiermit unterstelle, dass „Querdenker“ für Sie nichts weiter als ein Kampfbegriff ist, gezeichnet mit den negativen Konnotationen, die einen Feind nun einmal ausmachen müssen. Ihr Bild der „Querdenker“, wer immer das auch sein mag, ist ein emotionales, aber kein logisch herleitbares, also rationales.

    Zweite Frage

    Auch die zweite Frage stellt sich mir nur deshalb, weil Sie beim MDR systematisch Ihre journalistische Sorgfaltspflicht verletzen. Es ist ein einfaches, kurzes Wort, welches Ihrer Nachricht einen ganz bestimmten, entscheidenden Spin verpasst. Im Zitat weiter oben lesen wir, dass eine Forschergruppe der Frage nachgeht, „wieso manche Menschen besonders viele Coronaviren ausatmen“. Im Zitat vermitteln Sie eine implizierte Erkenntnis, die so überhaupt nicht vorliegt.

    Bevor man versucht, zu ergründen, „wieso manche Menschen besonders viele Coronaviren ausatmen“, sollte man doch bitte zuvor nachgewiesen haben, dass es diese Menschen nachweislich gibt. Daher meine nächste Frage:

    Aufgrund welcher wissenschaftlichen Erkenntnisse vermitteln Sie den Konsumenten, dass es nachgewiesen wäre, dass manche Menschen besonders viele Coronaviren ausatmen?

    Da ja dieses Thema für Sie längst abgehakt scheint, dürfte es kein Problem für Sie sein, mir die entsprechenden Quellen vorzuweisen. Diese sind es schließlich, auf denen Behauptungen fußen. Welche sind das also und was steht da wirklich genau drin?

    Um bezüglich der Quellen Missverständnisse zu vermeiden, möchte ich an die Kriterien erinnern, welche für die Qualität von Quellen maßgeblich sind: Studien, basierend auf mathematischen Modellen, mit Ergebnissen, welche per Algorithmen im Computer erbracht wurden, sind keinesfalls gleichbedeutend mit dem wissenschaftlich gesicherten Nachweis einer aufgestellten Hypothese beziehungsweise These, die über die kritische Prüfung, über die kontinuierliche Testung ihres Wahrheitsgehalts zu einer gefestigten Theorie erwachsen könnte.

    Dritte Frage

    Die Herausforderung in Beantwortung der dritten Frage besteht bereits darin, dass man zuvor ernsthaft die Antwort auf die zweite Frage gesucht hat. Das bedeutet natürlich auch, die Quellen kritisch zu prüfen. Diese und ihre Inhalte einfach als Nachricht weiterzureichen ist kein Journalismus. Vielmehr degradiert man sich mit einem solchen Verfahren zum reinen Überbringer von Botschaften.

    Aber Sie, beim MDR, machen eben mehr. Sie bringen eine Botschaft unter, eine mit starker emotionaler Wirkung, einer Unterstellung, Verleumdung. Ja, Sie, die Angestellten beim MDR betätigen sich regelmäßig als Verleumder. Hier Ihre Überschrift zur „Superspreader“-Verlinkung im Zitat weiter oben:

    „Querdenken-Großdemonstrationen höchstwahrscheinlich Superspreader-Events“. Wollen Sie mir allen Ernstes erzählen, dass diese Titulierung journalistische Standards erfüllt?

    Mehr noch: Ist die grundsätzliche Tendenz des Titels tatsächlich in Ihrem Hause erwachsen oder wurde diese möglicherweise vorgegeben? Entschuldigen Sie bitte, dass ich hier spekuliere, aber der journalistische Mangel ist so offensichtlich, dass man hier als aufmerksamer Leser einfach skeptisch werden muss. Das hat nichts mehr mit einer journalistisch sauber aufbereiteten Nachricht zu tun.

    Das ist vielmehr eine ungeheuerliche, tendenziöse, emotionale Beeinflussung der Konsumenten, welche den Verdacht, den Sie da äußern, zwangsläufig aufnehmen. Unser Gehirn ist nun einmal so aufgebaut. Diese Beeinflussung ist kein Versehen, sie ist beabsichtigt, das unterstelle ich Ihnen. Denn Sie und die Mitarbeiter in Ihrem Haus sind nicht blöd, sie sind in ihrem Handwerk ausgebildet.

    In Obigem, im Gesinnungsjournalismus, der kritisch nachfragenden, skeptischen und damit unbequemen Mitmenschen moralische Defizite unterstellt, strapaziert sich der MDR allerdings ständig. So Sie hierfür Beispiele als Belege anfordern, bin ich gern bereit Ihnen eine reichliche Auswahl in einem weiteren offenen Brief beizubringen.

    Fassen wir einmal kurz zusammen: Sie hantieren mit dem Begriff „Querdenker“ als Kampfbegriff, wen Sie darunter subsumieren, kann ich erahnen, aber besser ist es natürlich, Sie verschaffen uns allen dazu Klarheit.

    Des Weiteren werfen Sie mit dem Wort „Superspreader“ herum und verlinken dafür auf einen weiteren eigenen Beitrag, der wiederum vorrangig geeignet ist, die von Ihnen ungeliebten „Querdenker“ zu verleumden, ja zu verteufeln, gar als Gefahr für die Volksgesundheit zu begreifen. Dabei „argumentieren“ Sie mit einer Studie, deren wissenschaftlicher Wert gegen null geht, der Charakter einer Gefälligkeitsstudie dagegen aus fast jedem Satz sprießt (2, a1).

    Aber den wissenschaftlichen Anstrich im Kern, den Sie der Nachricht geben, unterlegen Sie — ich mag es nicht glauben — mit diesem hier:

    „Forscher des Leibniz-Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung in Mannheim (ZEW) sowie der Berliner Humboldt-Universität (HU) wollen das (die vorgebliche Gefahr durch ‚Corona‘-‚Superspreader‘ für die Volksgesundheit) in einem neuen Diskussionspapier abschätzen. Weil es keine direkten Daten dazu gibt, wie hoch der Anteil von sogenannten Corona-Skeptikern an der Gesamtbevölkerung eines Ortes ist, zogen die Wissenschaftler verschiedene Hinweiswerte für ihre Analyse heran. Bei dem Beitrag handelt es sich um ein Diskussionspapier des ZEW, es ist also nicht durch den Review-Prozess einer wissenschaftlichen Zeitschrift gegangen. Die Annahmen der Forscher klingen dennoch plausibel“ (3).

    Nun also Frage Nummer drei:

    Worauf begründet Ihre Behauptung „Die Annahmen der Forscher klingen dennoch plausibel.“, so doch die behandelte Studie — ich kategorisiere sie mal unverblümt als Gefälligkeitsstudie — jedem, aber wirklich jedem Anspruch an Wissenschaftlichkeit Hohn spottet?

    Jedem Journalisten mit einem Mindestmaß an Berufsehre müsste doch spätestens an dieser Stelle die Hand abfaulen. Was hat das noch mit einer seriösen Nachricht zu tun? Nichts, denn was Sie da wiedergeben, ist nichts weiter als ein Glaubensbekenntnis, ein emotionales Geständnis, auf welcher Seite Sie in der mit von Ihnen gespaltenen Gesellschaft zu stehen gedenken.

    Nun ist der Verfasser dieses offenen Briefes nicht naiv. Und nicht umsonst brachte ich vorhin ins Spiel, dass Ihre Nachricht überhaupt nicht die Ihre ist, sondern nur beauftragt wurde, durch Sie weitergegeben zu werden. Das lässt sich schon deshalb schlussfolgern, weil neben Ihnen auch sämtliche anderen Massenmedien obigen journalistischen Schund mit ähnlichen tendenziösen, verleumderischen Titeln in der gleichen kritiklosen Art und Weise an ihre Kunden verkauft haben (4 bis 6).

    Vierte Frage

    Hierzu eine weitere Passage aus dem eingangs wiedergegebenen Zitat aus Ihrer Nachrichtenabteilung:

    „Die Beobachtung (dass manche Menschen besonders viele Coronaviren ausatmen) habe man anfangs in einem Kaufhaus gemacht. Dort habe es unterschiedlich hohe Viren-Belastungen in der Luft gegeben“ (1i).

    An dieser Stelle mache ich darauf aufmerksam, dass diverse Plattformen der alternativen Medienszene neuerdings Post erhalten, in der ihnen mangelnde journalistische Sorgfalt vorgeworfen wird — übrigens auch in deutlich so gekennzeichneten Meinungsbeiträgen. Ein Vorwurf zielt dabei auf die unzureichende Handhabung von Quellen. Verantwortlich für dieses, doch gelinde gesagt erstaunliche Gebaren, sind verschiedene Landesmedienanstalten (LMA) (7). Was meinen Sie, sehr geehrte Damen und Herren: Ist es vielleicht angebrachter, diesen offenen Brief an die hiesige, an die für den MDR zuständige LMA zu senden?

    Daher meine vierte Frage:

    Wie lautet die exakte, nachprüfbare Quelle, in der sauber dokumentiert ist, auf welche Art und Weise die „Virenbelastungen“ in der Luft eines Kaufhauses erfasst wurden?

    Denn das finde ich hochinteressant: Man hat tatsächlich, Luftproben genommen und in diesen Viren nicht nur gefunden, sondern auch quantifizieren können? Mehr noch, man hat gar Varianzen über die Zeit ermittelt — aus der Luft eines Kaufhauses? So das stimmt, sollten diese Erkenntnisse der breiten Öffentlichkeit transparent gemacht werden, finden Sie nicht auch? Befreien Sie mich bitte von dem dringenden Verdacht, dass Sie hier ein weiteres Mal Falschnachrichten verbreiten.

    Fünfte Frage

    Aus Ihrem Beitrag sei erneut zitiert:

    „Für die Untersuchungen will Walles eine künstliche Lunge wachsen lassen sowie eine Luftröhre und die oberen Atemwege nachbauen. Die gewonnenen Daten sollen per Computer analysiert werden. Mit den Ergebnissen könnte man Walles zufolge zum Beispiel ein Spray entwickeln, dass die Oberflächenspannung in den Atemwegen so verändert, dass virentragende Aerosole erst gar nicht entstehen, oder wenn sie entstehen, die Atemwege nicht verlassen. Das Magdeburger Projekt läuft drei Jahre und wird von der Deutsche Forschungsgemeinschaft mit 900.000 Euro bezuschusst“ (1ii).

    Wenn wir erfassen wollen, was in diesem Zitat schräg daher kommt, ist es nützlich, die journalistischen Schlechtleistungen weiter oben erfasst zu haben. Denn das eine baut auf dem anderen auf. Doch auch ohne dies kann ein aufmerksamer Leser stutzig werden. Erstens wird hier von Modellen gesprochen. Diese Modelle werden mit Daten gefüttert. Die Ausgangsdaten werden dann von Computerprogrammen ausgewertet. All das ist künstlich und leider — das liegt in der Natur der Sache — auch beliebig manipulierbar. Doch nichts davon ersetzt wirkliche Untersuchungen an realen Objekten.

    Doch etwas anderes erscheint mir an dieser Stelle noch wichtiger. Denn mit Ihrer Nachricht verbreiten Sie die Behauptung der „virentragenden Aerosole“. Wie gesagt, ist es eine pure Behauptung, eine die — so ergeben es wenigstens meine intensiven Recherchen — in keiner Weise ausreichend durch wissenschaftliche Erkenntnisse gestützt ist. Daraus ergibt sich die fünfte Frage:

    Wo sind die Quellen, die zweifelsfrei, prüfbar und somit wiederholbar den wissenschaftlichen Nachweis für die Existenz virentragender Aerosole erbracht haben?

    Da Sie in Ihrer Berichterstattung auf das Coronavirus fokussieren, ist es gerechtfertigt, den nachgefragten Nachweis für „virentragende Aerosole“ speziell für das Coronavirus zu stellen.

    Dabei möchte ich es belassen. So es Ihnen gelingt, meine Bedenken zu zerstreuen und die gestellten Fragen konkret zu beantworten, wäre das eine gute Basis, um die Kommunikation weiterzuführen — auch gern die mit den Kollegen Ihrer Sparte MDR Wissen (von denen die Informationen der kritisch betrachteten Nachricht geliefert wurden). Irrtümer könnten ausgeräumt und mein Vorwurf, dass Ihr Sender politische Auftragsarbeit für die Regierenden leistet, geschwächt werden.

    Bis dahin aber werfe ich dem Hause MDR vor, in Bezug auf das „neuartige Virus“ und die „Corona-Bekämpfung“ statt mit differenzierter Berichterstattung, die sich Wertungen weitestgehend enthält, mit hochemotionalen Botschaften an die Bevölkerung aufzuwarten.

    Diese Botschaften tragen allesamt Merkmale von Propaganda, einer gezielten Manipulation der Konsumenten. Welche Motive dafür ursächlich sind, möchte nicht Teil dieses offenen Briefes sein.

    Die von mir eher zufällig entdeckte Nachricht möchte das beispielhaft verdeutlichen.

    In Erwartung Ihrer Antwort, freundliche Grüße,

    Peter Frey

    Liebe Leser, bleiben Sie bitte schön aufmerksam.



    Redaktionelle Anmerkung: Dieser Artikel erschien am 30. Mai 2021 unter dem Titel „Offener Brief an den Mitteldeutschen Rundfunk“ auf Peds Ansichten und ist unter einer Creative Commons-Lizenz (Namensnennung – Nicht kommerziell – Keine Bearbeitungen 4.0 International lizenziert. Unter Einhaltung der Lizenzbedingungen kann er gern weiterverbreitet und vervielfältigt werden. Bei Verlinkungen auf weitere Artikel von Peds Ansichten finden Sie dort auch die externen Quellen, mit denen die Aussagen im aktuellen Text belegt werden.




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    Peter Frey Peter Frey, Jahrgang 1960, ist seit 1965 Dresdner, gelernter Autoschlosser, war LKW-Fahrer, Taxifahrer, selbständig in der IT-Beratung. Nach der Insolvenz war er Sozialhilfeempfänger, Hartz-IV-Empfänger, und studierte schließlich ab 2004 Informationstechnik und ist seit Jahren in Dresden in der Friedensbewegung aktiv. Er will Menschen aufwecken und so zu aktivem, selbst bestimmten, dem kleinen wie dem großen Frieden gewidmeten Handeln bewegen. Seit einigen Jahren ist er hauptberuflich als Administrator tätig und betreibt nebenher den Blog Peds Ansichten.“.
    Dieses Werk ist unter einer Creative Commons-Lizenz (Namensnennung - Nicht kommerziell - Keine Bearbeitungen 4.0 International) lizenziert. Unter Einhaltung der Lizenzbedingungen dürfen Sie es verbreiten und vervielfältigen.

    Der Artikel ist erschienen bei :Rubikon-News

    Montag, 7. Juni 2021

    Wie Antikörper die Psyche und das Gedächtnis stören können

    Wie Antikörper die Psyche und das Gedächtnis stören können


    Liebe Leser, lesen Sie die nachstehenden Kommentare, dann wissen Sie, warum Youtube den Inhabern des Videos das nahegelgt hat, wie übrigens alles was Inpfungen gegen Corona auch nur im geringsten negativ erscheinen lassen könnte.

    Forschungszentrum DZNE

    Wie und warum richten sich Antikörper gegen das Gehirn? Was haben Antikörper mit Autoimmunen Hirnentzündungen zu tun? Was versteht man unter einer Autoimmun-Demenz? Wie verhalten sich Antikörper während einer Schwangerschaft oder bei einer Psychose? Was haben Viren, wie Covid-19 mit Antikörpern zu tun? Woran starb der bekannte Eisbär Knut?

    Diese und andere Fragen beantwortet Prof. Harald Prüß (DZNE Berlin) - in seinem Vortrag aus der Veranstaltung „Music & Brain“ vom 12. April 2021

    Kommentare

    Kerstin Perthel
    Toller Vortrag. Welchen Einfluss haben nun die Covid-Impfungen auf die Veränderungen im Gehirn? Sie bilden ja auch Antikörper. Richten sich diese Antikörper dann auch irgenwann gegen den eigenen Körper bzw. Gehirn???? Bitte unbedingt weiter berichten und aufklären. Danke
    Felix Pinkus
    Also werden durch die RNA Impfung von Gesunden schädliche unütze Antikörper gebildet ? Bei Menschen deren Tzellen eine Erkankung villeicht gar nicht zulassen.? Bei hoher Virenlasst produziert ein gesundes lmunsystem nach einiger Zeit dazu auch Antikörper
    Bernd Bahlke
    Sehr geehrter Herr Professor Prüß, vielen Dank für diese Einblicke auch für Laien.
    Wie ich es verstanden habe, können virale und bakterielle Infektionen akute, aber auch chronische Schäden am Gehirn hervorrufen. Auch offenbar einige Krebsarten. Und das über die Autoimmunreaktionen des eigenen Körpers, der quasi „über das Ziel hinaus schießt“ und den eigenen Körper mit Antikörpern, die er aufgrund des Auslösers gebildet hat, angreift und erheblich schädigt.
    Meine Frage hierzu wäre, wie es sich dann bei den Impfungen verhält?
    Wird die schädliche Reaktion mit den Corona-Impfungen nicht genauso (versehentlich!) getriggert, indem der Körper provoziert wird, Antikörper gegen Covid zu bilden... die dann wiederum das Gehirn, das ZNS und auch Gefäße angreifen können?
    coco coco
    kommt mir bekannt vor, denke ich an die Coronaimpfung haben schon einige Wissenschaftler berichtet z.B. Prof. Bhakdi über bevorstehende Erkrankungen , wie Autoimmunerkrankungen und Entzündungen im Körper, diese Langzeitschäden die erst später auftreten. Aber wer von diesen Wissenschaftlern saß schon mal in einer Talkshow in Deutschland? Keiner, sie werden verdammt. Die Mehrheit des Volkes vertraut voll der Regierung und rennt der Spritze entgegen. Höre immer wieder "ich hab schon meine zweite und super vertragen" was noch kommen wird darüber denken sie nicht nach. Eins ist sicher, so schafft man sich neue Patienten.

    Sonntag, 6. Juni 2021

    Christian Drosten verkörpert die Ratlosigkeit der Expertise

    "Christian Drosten verkörpert die Ratlosigkeit der Expertise" – Walter van Rossum im Gespräch Walter van Rossum im Gespräch


    RT de

    Autor und Publizist Walter van Rossum rechnet in seinem neuen Buch mit Christian Drosten als dem "Veteranen aller Pandemien" und dem PCR-Test ab. Der Buchtitel lautet: "Meine Pandemie mit Professor Drosten: Vom Tod der Aufklärung unter Laborbedingungen". Margarita Bityutski sprach mit ihm über den Werdegang des deutschen Corona-Stars, das Problem mit den Zahlen und über die Normalisierung des Ausnahmezustands.

    Anmerkungen:

    Promotionsarbeit:
    Die Goethe-Universität in Frankfurt am Main sagt in einer Stellungnahme, dass es sich bei der Kritik am Promotionsverfahren von Christian Drosten um Falschaussagen handelt. Der Ablauf des Promotionsverfahren sei durch eine im Archiv lagernde Promotionsakte vollständig dokumentiert:

    https://aktuelles.uni-frankfurt.de/ak...

    ct-Wert:

    Christian Drostens Aussage zu ct-Werten des PCR-Tests und einer erhöhten Sensibilität:

    https://www.tagesschau.de/faktenfinde...

    Validierung:

    Am 23. Januar 2020 wurde in der Fachzeitschrift Eurosurveillance eine ausführliche Beschreibung zum PCR-Test zum Nachweis von SARS-CoV-2 publiziert, aus der u.a. auch eine Validierung hervorgeht:

    https://www.eurosurveillance.org/cont...

    Am 27. November 2020 veröffentlichte hingegen ein Konsortium von 22 internationalen Wissenschaftlern aus verschiedenen Bereichen der Medizin, Mikro- und Molekularbiologie ein externes Gutachten dieses Artikels, in dem eine Reihe methodischer und anderer Fehler identifiziert wurden. Auch die Validierung wurde in Frage gestellt. In einem Begleitschreiben forderten die Wissenschaftler deshalb die Editoren des Journals Eurosurveillance auf, den Artikel vom 23. Januar zurückzunehmen:

    https://cormandrostenreview.com/report/

    https://cormandrostenreview.com/retra...

    Sterbefallzahlen:

    Stellungnahme des Instituts für Statistik der Ludwig-Maximilians-Universität in München und Fachaufsatz von Experten des Statistischen Bundesamtes zu Sterbefallzahlen im Jahr 2020:

    https://www.covid19.statistik.uni-mue...

    https://www.destatis.de/DE/Methoden/W...

    Kommentare

    Rita Schier
    Wieso kann der Herr Drosten die halbe Welt mit diesen falschen PCR -Test ins Unglück stürzten und sie machen alle mit ?Wer kann das erklären ?
      Sabine
      Herr Drosten hat sich instrumentalisieren lassen, wurde mit Geld und Titeln respektive Preisen und Auszeichnungen überhäuft! Manchen Menschen sind bereit alles zu tun für ein wenig Anerkennung und wenn sie noch so verlogen ist!
      Gisela H.
      Drosten ist der Gehilfe der Eliten zum Great Reset !!!!!!
      Thomas Garbe
      Präsident Lukaschenko hat gesagt, dass ihm die WHO und später auch der IWF Milliarden für die Teilnahme Weißrusslands am Lockdown angeboten hätten.

    captainbeavis
    Drosten wurde vor Gericht vorgeladen, wo er die Tauglichkeit seines Tests zu beweisen hat - bin schon gespannt, ob das darauf errichtete Kartenhaus zusammenfällt, wenn er scheitert.
    кιℓℓυʍιηαтι
    Drosten ist nicht ratlos, er stellt sich dumm, und das auf ne sehr intelligente Weise und schafft es dadurch seine ständigen und bewussten Fehlprognosen so zu verschwurbeln das die Masse es in ihrer Dissonanz nicht mitbekommt, so wie es schon 2008 bei der Schweinegrippe der Fall war. Er und Wieler spielen ja schon lange das Duo aus dem schusseligen Prof und der grauen Eminenz.
    Columbo2
    Man erinnere sich doch an das "Thema SCHWEINEGRIPPE". Das scheiterte definitiv, und zwar grandios! Ergebnis dort: Schäden in 2- Stelliger Millionenhöhe f. Ankauf, später die Vernichtung v. Impfdosen f.Deutsche Bevölkerung auf Kosten d. Steuerzahlers! Auch so ein "Großer Bluff", wie man sowas wohl nennt!? - Jeder der bereit war und ist fällt drauf rein. Dumm nur, wenn die Sache aus dem Ruder läuft und der Schaden ins unermessliche geht. Genau wie jetzt...
    pawel Lapinski
    Der Drosten hat doch schon im Jahre 2019 in Planspielen der Pandemie teilgenohmen.
    Dort waren auch andere wichtige Planspieler aus den USA dabei.Drosten hat zwar keine Ahnung von Tests und Pandemien aber hinter Ihn stehen starke Krafte fur die er die Maskarade treibt.

    Samstag, 5. Juni 2021

    Herbert Kickl zum Grünen Pass - Covid-19 - EU-Eigenmittelbeschluss und die Personaldebatte in der FPÖ

    Herbert Kickl zum Grünen Pass - Covid-19 - EU-Eigenmittelbschluss und die Personaldebatte in der FPÖ 76.785 Aufrufe •25.05.2021

    VOL.AT - Vorarlberg Online

    Kickl bezeichnete die Einführung des Grünen Passes als Gesundheitskommunismus und unglaublichen Sündenfall. Die Regierung versuche, ihn mit ihrem Rollkommando-Parlamentarismus durchzupeitschen. Aber es gehe hier um ganz große Bereiche des Datenschutzes und um massive Eingriffe in unsere Grund- und Freiheitsrechte. "Und dieser ministeriale Entwurf, wo das alles geregelt ist, bekommt dann eine Begutachtungsfrist von genau einer Woche", kritisierte Kickl. Normalerweise werde die Kritik, die im Begutachtungsverfahren offenkundig werde, im Ministerialentwurf eingearbeitet, woraus dann eine entsprechende Regierungsvorlage entstehe, die dann in einem Ausschuss breit diskutiert werde und dann ins Plenum zur Beschlussfassung komme.

    FPÖ-Klubobmann Herbert Kickl hat am Dienstag seine Bereitschaft, die FPÖ als Spitzenkandidat in die nächste Nationalratswahl zu führen, untermauert. "Ich kann nur sagen: Wenn ich darum gefragt werde, ob ich es machen würde, dass ich eine ehrliche Antwort gebe", so Kickl. "Führungsdebatte" gebe es keine, sondern es habe eine Diskussion darüber gegeben, "wer im Fall einer möglicherweise vorgezogenen Nationalratswahl als Spitzenkandidat zur Verfügung stehen würde."

    Mehr dazu: https://www.vol.at/herbert-kickl-gege...

    Kommentare

    Okami Ryu Martial Arts Vienna
    Super Rede entspricht der Wahrheit! Trotzdem wird der Grüne Pass durchgesetzt, bis hin zur Bargeldabschaffung (welches noch zu den noch nicht eingetroffenen Verschwörungstheorien zählt). Warum geht es durch? Weil der Großteil der Gesellschaft schon so träge und geistig gar nicht in der Lage ist es zu erkennen und sich zu erheben. Die Flutwelle der Masse wird die wenigen die es durchschauen mit in den Abgrund reissen. So wie immer halt!
    Ral Ro
    Was heute in Österreich passiert, das passiert morgen in Deutschland. Die Regierung hat bereits die Firma IBM mit der Entwicklung des digitalen Gesundheitspasses mit einem Multimillionenbetrag beauftragt. Das darf nicht passieren! !
    tigerauge
    Nicht einmal Leckerlis für Genesene, die dürfen ja nur ein halbes Jahr genesen sein....dieses Gequirle der Regierung hat doch Hand und Fuß ===> reine Irreführung. Nur weil der Oberguru Schwab seine Keule schwingt wird unser normales Leben gelöscht und wir werden wie Tiere gehalten ===> ein großer Zoo
    Andreas von Lieres und Wilkau
    Der grüne Pass ist der neue Führerschein für Fußgänger in Europa.... Lächerlich... Putin,und auch die USA hat schon 20 Bundesstaaten die gegen impfpflicht sind...
    Oliver Triebel
    Der Grüne Pass wird für viele Impfungen zum Nachweismittel werden. In Deutschland wurde 2021 ja ein Gesetz verabschiedet, dass Lockdownmaßnahmen, etc. für alle ansteckenden Krankheiten möglich ist. Einen geplanten Klimalockdown müssen wir ebenfalls mit einkalkulieren.
    Juliana Rupprich
    HERR KICKL, sie sprechen mir aus der Seele. Warum soll ich mich freiimpfen,usw.lassen? Ich bin frei GEBOREN und lass mir von so einem machtbessenen Rotzbuam nicht vorschreiben, wie ich mein Leben gestalten will!!! Will der Gott spielen?
    Monika März
    In Israel wollten sie auch den grünen Pass einführen aber alle Corona Maßnahmen werden aufgehoben weil sie nicht grundgesetzkonform sind der Herr Kurz steht auf sehr dünnem Eis und wir bald einbrechen

    Freitag, 4. Juni 2021

    Noam Chomsky – Wissenschaftler und Rebell | Sternstunde Philosophie | SRF Kultur

    Noam Chomsky – Wissenschaftler und Rebell | Sternstunde Philosophie | SRF Kultur

    SRF Kultur

    Barbara Bleisch debattiert mit Noam Chomsky am Massachusetts Institute of Technology (MIT) über den US-amerikanischen Wahlkampf, über die Rolle des Staates im 21. Jahrhundert und über die Verantwortung der Intellektuellen.

    Sternstunde Philosophie vom 28.10.2012

    Die «Sternstunde Philosophie» pflegt den vertieften und kritischen Ideenaustausch und geht den brennenden Fragen unserer Zeit auf den Grund.

    Die «Sternstunde Philosophie» schlägt den grossen Bogen von der gesellschaftspolitischen Aktualität zu den Grundfragen der Philosophie: Wer ist wofür verantwortlich, worin besteht die menschliche Freiheit, was bestimmt unseren Lebenssinn? Zu Gast sind Persönlichkeiten aus Wissenschaft, Kultur, Politik und Wirtschaft – Stimmen, die zum Denken anregen und unser Zeitgeschehen reflektieren und einordnen.

    Kommentare

    Yannic Wehner
    Eine Schande das solche Leute und Themen in unsere heutigen Fernsehwelt, welche aus schlecht gescripteten Reality Shows, den tausendsten Wiederholungen von US Sitcoms und jahrealten Blockbusters Wiederholungen besteht, nicht mehr Sendezeit und Aufmerksamkeit bekommen. Selbst in den öffentlich rechtlichen Sendern ist so hochwertiges und informatives Program leider Mangelware...
    DerMacDuff
    Ich hab das echt nicht geglaubt mit dem PR Preis bei Obama, bis ich es dann selbst auf der Seite von denen gesehen hab, mir ist ein kalter Schauer über die Rücken gelaufen.
    Io
    Sollte Pflichtstoff sein an allen Schulen.
    Knox G. Stallbauer
    Ein bewunderswerter kluger Mensch, den ich verehre.

    Donnerstag, 3. Juni 2021

    „Totalangriff auf das Christentum“ - Punkt.PRERADOVIC mit Jürgen Fliege

    „Totalangriff auf das Christentum“ - Punkt.PRERADOVIC mit Jürgen Fliege

    Punkt.PRERADOVIC

    Corona ist nicht nur ein Virus, es ist inzwischen zu einer Religion aufgestiegen. Mit einem strengen Gott der Sicherheit, dem heiligen Geist Inzidenz und immer neuen Geboten. „Das ist ein Totalangriff auf das Christentum“, sagt Deutschlands bekanntester Pfarrer Jürgen Fliege. Ein Gespräch über Maßnahmen, die uns entmenschlichen, das Versagen der etablierten Kirchen, Gemeinsamkeiten zwischen Angela Merkel und dem Papst und Möglichkeiten, unsere entzweite Gesellschaft wieder zu kitten.

    Ich würde mich freuen, wenn ihr meine unabhängige journalistische Arbeit unterstützen würdet, damit ich auch in Zukunft weitermachen kann. Vielen Dank! Ich möchte mich auch ganz herzlich bei allen bedanken, die mich bereits unterstützen.

    Milena Preradovic
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    Mittwoch, 2. Juni 2021

    Anne Will - 30.05.2021 - Das große Impfversprechen – wo steht Deutschland im zweiten - Pandemie-Sommer?

    Anne Will - 30.05.2021 - Das große Impfversprechen – wo steht Deutschland im zweiten Pandemie-Sommer?

    Die Gäste im Studio

    Fotos: Screenshots

    von links

  • Janosch Dahmen (Bündnis 90/Die Grünen)
    Arzt und Bundestagsabgeordneter
  • Jens Spahn (CDU)
    Bundesminister für Gesundheit
  • Christian Lindner (FDP)
    Parteivorsitzender und Fraktionsvorsitzender im Bundestag
  • Christina Berndt
    Wissenschaftsredakteurin bei der "Süddeutschen Zeitung"

  • Die Inzidenzen sinken weiter und so sollte es am Donnerstag ein "Gipfel der Zuversicht" werden. Doch die Enttäuschung nach dem Impfgipfel ist auf vielen Seiten groß. Impfzentren und Arztpraxen warten weiter auf Impfstoff-Lieferungen. Nun sollen auch Kinder und Jugendliche ab 12 Jahren vom 7. Juni an um die Impfungen konkurrieren können. Dabei sei die Datenlage zu Risiken und Nutzen unzureichend, sagen Mitglieder der Ständigen Impfkommission. Darüber hinaus sind trotz steigender Impfquoten längst noch nicht alle Menschen in den Risikogruppen geimpft, während einige Impfstoffhersteller weitere Engpässe in der Produktion ankündigen. Wie sinnvoll ist die Impfung von Kindern? Kommt die Aufhebung der Impfpriorisierung generell zu früh? Wird wirklich genug Impfstoff vorhanden sein, um allen ein Impfangebot bis zum Ende des Sommers machen zu können? Wo steht Deutschland nach über einem Jahr Corona-Pandemie?

    Link zur Sendungsseite
    Link zum Gästebuch

    Pressestimmen
    FAZ.de
    TV-Kritik Anne Will
    Eine Testinfrastruktur als Selbstzweck
    Von Frank Lübberding
    -Aktualisiert am 31.05.2021-06:47

    Er könne nicht von Berlin aus Tausende Testzentren kontrollieren, sagt Jens Spahn. Überraschend verständnisvoll zeigt sich FDP-Chef Christian Lindner. Und dann ist da bei Anne Will im Studio noch die Frage, was der Bundesgesundheitsminister eigentlich mit „zusätzlich“ meint.

    In den vergangenen Monaten war ein Gast in unseren Talkshows selten zu sehen, obwohl es dort seit vierzehn Monaten wie in einer Dauerschleife um die Pandemie geht. Das betraf ausgerechnet den zuständigen Fachminister Jens Spahn (CDU). Er gab zwar regelmäßig Pressekonferenzen, überließ das Talkshow-Spielfeld aber anderen.

    Diese Lücke nutzte vor allem Karl Lauterbach, dessen Medienpräsenz die seiner Kollegen bei weitem übertraf. Zwar hat der SPD-Gesundheitspolitiker bis heute keine politische Funktion jenseits seiner Abgeordnetenrolle, wurde aber trotzdem eine Art informeller Bundespandemieminister. Lauterbach warnte, erklärte und forderte – auch mehrmals in der Woche.

    Der zuständige Bundesgesundheitsminister handelte dagegen, was auch Fehler einschloss. Er machte Ankündigungen, die er bisweilen wieder zurücknehmen musste. Zudem erließ Spahn lauter Verordnungen, deren Unzulänglichkeit sich erst im Laufe der Zeit herausstellen sollte. Während der Bundespandemieminister für nichts verantwortlich gemacht werden konnte, weil er für nichts verantwortlich war, wurde der Bundesgesundheitsminister für alles verantwortlich gemacht. Das konnte selbst die Dinge betreffen, die ihm gar nicht anzulasten waren.
    Spiegel.de
    Talkshow "Anne Will"
    Beim dritten »Aha« platzt dem Minister der Kragen
    Von Arno Frank
    Jens Spahn stellt sich bei »Anne Will« seinen Kritikern – und muss sich zum Gemauschel bei den Schnelltests verhalten. Beim Thema Impfstoff für Kinder wird es plötzlich lebhaft – und der Ton rauer.

    Mangelnde Fernsicht ist Jens Spahn nicht vorzuwerfen. Zu Beginn der pandemischen Krise hatte er verkündet: »Wir werden miteinander wahrscheinlich viel verzeihen müssen«. Kurioserweise gilt das nicht für ihn selbst. Der Gesundheitsminister, CDU, macht keine Fehler. Das zumindest ist der Eindruck, den er auch diesmal bei »Anne Will« erwecken möchte.

    Da wäre beispielsweise der Umstand, dass kriminelle Anbieter von Schnelltests mit falschen Zahlen viel Geld verdient haben. So viel, dass man damit vermutlich alle Schulen des Landes mit vernünftigen Lüftungsanlagen hätte ausrüsten können. Und so gierig, dass in einem Fall 25.000 Tests gemeldet wurden – alle angeblich negativ, was theoretisch rund 800 unerkannte Erkrankungen bedeutet.
    t-online.de
    Betrugsvorwürfe gegen Corona-Testzentren
    Spahn gerät bei "Anne Will" unter Beschuss

    Eigentlich sollte es bei Anne Will um "das große Impfversprechen" für Kinder und Jugendliche gehen, das es so nun doch nicht gibt – zunächst aber musste Gesundheitsminister Jens Spahn zu den Betrugsvorwürfen gegen Testzentren Stellung beziehen.

    "Herr Spahn, es wird 'ne gute Erklärung geben, warum Sie und Ihr Ministerium die Verordnung so abgefasst haben?", wandte sich die Gastgeberin zum Einstieg an den Gesundheitsminister.

    Sie spielte auf den Umstand an, dass Corona-Testzentren für jeden Bürgertest Geld vom Staat erhalten, ohne ihre Ausgaben oder Personendaten der Getesteten nachweisen zu müssen. "Die zu übermittelnden Angaben dürfen keinen Bezug zu der getesteten Person aufweisen", heißt es sogar explizit in der genannten Verordnung.
    Kommentare

    Seite 9
    Odradek schrieb am 28.05.2021 22:03 Uhr:
    Wie hier schon zwei- oder dreimal erwähnt, haben Querschwurbler eine - auch hier im Forum immer wieder unter Beweis gestellte - höhere Neigung zum Narzissmus:
    https://www.3sat.de/wissen/nano/200831-narzissten-und-egoisten-darum-denken-sie-anders-100.html
    Nun hat eine große Metastudie mit Bezug zu 437 Einzelstudien herausgefunden, dass Narzissmus und Gewaltaffinität Hand in Hand gehen (vgl. Kjærvik & Bushman, "The link between narcissism and aggression: A meta-analytic review" im Psychological Bulletin der APA). Die Übergriffe auf Polizisten und Journalisten bei entsprechenden Demos dürften erst der Anfang gewesen sein. Es könnte also noch unruhig werden.
      Klaus Winkler schrieb am 28.05.2021 22:27 Uhr:
      Oh je,
      ich befürchte sogar
      - daß viele Leute die Studien heraus geben
      - nicht mehr rund laufen ...
      Heinz Becker schrieb am 30.05.2021 00:55 Uhr: - - - ZENSIERT - - -
      Wenn der größte Schwurbler des Gästebuchs jemanden anderen der Schwurblerei beschuldigt, dann kann das nur bedeuten, er hebt ihn auf seinen Level, er hat also alles richtig gemacht.

    Seite 10
    australischer Klaus Winter schrieb am 28.05.2021 22:22 Uhr:
    Ich habe eine ganz einfache Frage:
    Was ist gefährlicher
    Eine Infektion mit SARS-COV-2, incl seiner gefährlichen Varianten
    oder
    eine Impfung mit einem mRNA Impfstoff ❓❓
    Und, was folgt daraus ❓
      W. Meyer schrieb am 29.05.2021 09:17 Uhr: - - - ZENSIERT - - -
      @K.Winter
      Sie müssen das noch mit Emoticons ausschmücken. Das ist doch sonst Ihr Stil. Wenn Sie sich das dann so ca. 10mal am Tag vorlesen, glauben Sie auch fest daran.
      „Und, was folgt daraus ❓“
      Ja, was?. Ich sehe es allerdings so:
      Es gibt bisher NUR zugelassene genbasierte Impfstoffe. Da hat der Impfwillige nicht viel Auswahl.
      Das mRNA-Verfahren war in der Humanmedizin für Impfungen bisher in keinem Land der Welt erlaubt. Warum eigentlich? Es wurde schon vor über 20 Jahren vom Curevac-Chef erfunden, aber selbst Curevac testet noch. Das andere genbasierte Verfahren, vektorbasiert war nur einmal bei Ebola angewandt. Warum gibt es keine Impfstoffe nach dem herkömmlichen proteinbasierten Verfahren? Stöcker bekam eine Anzeige, keine Hilfe, obwohl zu wenig da ist.

      Prof. Dr.Dr. L. lobte zwar bei sternTV Novavax für sein extrem modernes Team, aber die Zulassung für ihren klassischen, proteinbasierten Impfstoff lässt auf sich warten. Warum?
      https://www.facebook.com/sterntv/videos/159592062572693/

    Seite 14
    Odradek schrieb am 29.05.2021 12:50 Uhr:
    Es sind bereits 88.988 COVID-19-Tote:
    https://www.zeit.de/wissen/corona-karte-deutschland-aktuelle-zahlen-landkreise?utm_referrer=https%3A%2F%2Fwww.zeit.de%2Findex

      W. Meyer schrieb am 29.05.2021 18:20 Uhr: - - - ZENSIERT - - -
      @Odradek
      Es nervt. Mit konstanter Bosheit verbreiten sie immer dieselben Lügen. Es sind keine 88.988 COVID-19-Tote. In den Nachrichten spricht man von an/mit Corona-Verstorbenen.
      Aber das ist auch nicht korrekt. Am 18.05.2021 16:42 Uhr hatte ich bereits darauf hingewiesen, dass jeder positiv auf Corona Getestete, der danach an irgendetwas verstirbt, in der Statistik als COVID19-Toter erscheint. Selbst das regierungsfreundliche Correctiv kommt zu dieser Erkenntnis.
      https://correctiv.org/faktencheck/2020/04/23/coronavirus-ja-auch-infizierte-die-gewaltsam-sterben-werden-in-die-statistik-aufgenommen/
      Es muss ihnen doch großen Spaß machen, ständig Panik zu verbreiten. Die prognostizierte Zahl von 278.000 Coronatoten, die Prof. Drosten im März vergangenen Jahres nannte, werden Sie trotzdem nicht erreichen. https://www.presseportal.de/pm/58964/4539086

    Seite 21
    Klaus Winkler schrieb am 29.05.2021 18:15 Uhr:
    Lieber Winter,
    leider findet man bei Ihnen den berühmten "Roten Faden" so gut wie nicht! Was Herr Straeck sagt ist doch alles schlüssig angesichts des weiteren Impfstoffmangels.
    Und wenn die Kinder bzw. Eltern nicht bereit sind diese impfen zu lassen wird bei denen eben die Herdenimmunität über eine harmlose Infizierung stattfinden.
      australischer Klaus Winter schrieb am 29.05.2021 18:50 Uhr:
      @Winkler
      Ihnen ist eh nicht zu helfen, alle anderen können hier ja auf S1 meine Postings und Links nachlesen..
      ist halt ein Querdenker, AfD nahes Forum hier 👎🏾❗
      Heinz Becker schrieb am 29.05.2021 19:39 Uhr: - - - ZENSIERT - - -
      Klaus Winkler, im Mittelalter wurde man von solchen Leuten gefoltert und verbrannt, heute nur noch diffamiert, beschimpft und moralisch fertig gemacht. Ist doch ein Fortschritt, oder?
      Heinz Becker schrieb am 29.05.2021 22:09 Uhr - - - ZENSIERT - - -
      australischer,
      sie brauchen es nicht ständig zu wiederholen,
      Sie sind der Größte, der Beste und der Schnellste, wir wissen es doch.

    Seite 23
    Heinz Becker schrieb am 29.05.2021 19:29 Uhr: - - - ZENSIERT - - -
    Übrigens Odradek, wegen ihrer Argumentation:
    Professor John Ioannidis, für die Meisten ein "höchst renommierter Forscher", schrieb, nachdem er ihre, ihn betreffenden Kommentare im letzten Gästebuch gelesen hat:
    Lieber xxxxx,
    Vielen Dank für diese Kommentare. Wie gesagt, es lohnt sich nicht, auf solche pseudowissenschaftlichen Aussagen zu antworten.
    FAZ ist eine seriöse Zeitung, aber der spezifische Artikel war völlig fehlerhaft. Ein besseres Interview gibt es in der Welt.
    https://www.welt.de/gesundheit/plus228783145/John-Ioannidis-Wissenschaft-ist-zu-einer-Waffegeworden.html Eine vollständige Liste meiner wissenschaftlichen Arbeiten zu COVID-19 finden Sie auch in
    https://profiles.stanford.edu/john-ioannidis?tab=research-and-scholarship > Projects > COVID-19 published work
    Schöne Grüße
    John
    Wenn sie es nicht glauben Odradek, fragen sie die Redaktion. Denen liegt die Email vor.
    Seite 24
    Odradek schrieb am 29.05.2021 18:58 Uhr:
    Anbei noch ein Update: 89.005 COVID-19-Tote gibt es hierzulande - ohne Dunkelziffer - bereits. Immerhin 35,5 Millionen mindestens Erstgeimpfte und 14,2 Millionen vollständig Vakzinierte. Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz sank im Wochenvergleich um 42 %. Nun liegen schon 298 von 401 Stadt- und Landkreisen unter der 50er-Schwelle, lediglich sechs Kreise über 100.
    https://www.zeit.de/wissen/corona-karte-deutschland-aktuelle-zahlen-landkreise?utm_referrer=https%3A%2F%2Fwww.zeit.de%2Findex

      W. Meyer schrieb am 29.05.2021 23:27 Uhr: - - - ZENSIERT - - -
      Auf Seite 14 wurde berechtigte Kritik zensiert. Am 18.5. war es für denselben Fall noch möglich. Was ist los hier? Es darf stattdessen weiter gelogen werden. Es sind keine 88.988 Covid19-Tote (Seite 14) und schon gar keine 89.005 wie hier geschrieben.
      Auszug aus Beitrag 18.5. Seite 102, was nicht zensiert wurde:
      @Odradek
      .....mit/an Corona verstorben“ auf die 87.000 Toten bezogen. Das sind bei Ihnen aber alles Coronatote (also „an“). So sieht exakte Wissenschaft aus? Dazu erzählen Sie noch etwas von Dunkelziffern. Die sehen allerdings so aus:
      Jeder positiv Getestete, der danach stirbt, zählt als Coronatoter. Das schreibt sogar CORRECTIV, die ansonsten voll auf Kurs der Regierung sind. Jeder positiv Getestete, der Selbstmord begeht oder vom Auto überfahren wird, ist bei Ihnen ein Coronatoter. Die echte Zahl Coronatoter ist also wesentlich niedriger.
      https://correctiv.org/faktencheck/2020/04/23/coronavirus-ja-auch-infizierte-die-gewaltsam-sterben-werden-in-die-statistik-aufgenommen/

    Seite 27
    Odradek schrieb am 29.05.2021 23:32 Uhr:
    Als ob es noch weiterer Belege für die Aggressivität der Querschwurbler-Szene bedurft hätte: https://www.rnd.de/politik/lauterbach-reagiert-auf-hildmanns-hass-attacken-meine-solidaritaet-gilt-jenen-die-das-seit-jahren-4IDLJA5DFJAUZE6F73QKWZM37I.html
    Der Antisemitismus in den Hasskommentaren kommt nicht von ungefähr.
      Naiver Frager schrieb am 30.05.2021 06:43 Uhr: - - - ZENSIERT - - -
      Werte Blogmoderation!
      Wenn vom obersten Erklärer in diesem Blog Andersdenkende als „Querschwurbler“ bezeichnet werden dürfen und dies hier veröffentlicht wird, darf man dann auch den von Odradek so hoch geschätzten Prof. Dr.Dr. Lauterbach „Panik-Karl“ nennen? Dieser Name hat sich inzwischen auch eingebürgert.

    Seite 122
    June schrieb am 01.06.2021 09:05 Uhr:
    Eltern brauchen hier die beste fachliche Hilfe bei der Entscheidung.
      Neutraler Beobachter am 01.06.2021 13:28 Uhr: - - - ZENSIERT - - -
      @Anna
      danke dto. LG
      @June
      „Eltern brauchen hier die beste fachliche Hilfe bei der Entscheidung.“
      Wer soll das sein in dieser sehr kurzen Zeit, die noch nicht mal bei anderen Impfstoffen über die 1.klinische Phase hinausgeht? Hellseher?
      Eine ganz andere Frage: Weshalb gibt es bisher gegen Corona nur zugelassene genbasierte Impfstoffe? Vor Corona war mRNA für Impfungen in der Humanmedizin nirgends zugelassen, bei Vektorimpfstoffen nur einer, gegen Ebola. Die sonst üblichen und vielfach erprobten Proteinimpfstoffe: Bisher kein Einziger bei Corona. Prof.Stöcker bekam eine Anzeige und Novavax, den Lauterbach bei RTL so lobte, hat Probleme mit den Zulieferern. Dabei soll es doch so einfach sein, sie herzustellen, siehe
      https://www.facebook.com/sterntv/videos/159592062572693/ Nun gab es bei den Masken und den Tests unredliche Vorgänge. Was ist bei den Vakzinen? Es ist doch seltsam, dass gerade da das einfachste Verfahren ignoriert wird.
      Ein Schelm, wer ….
      In einigen Monaten sind wir klüger.

    Seite 127
    Odradek schrieb am 01.06.2021 13:03 Uhr:
    Was in jedem Fall noch ein beackernswertes Thema im Zusammenhang mit der Pandemie wäre, ist das Thema dysfunktionale Kognition. Ein paar interessante Einblicke in die Grundlagen aus therapeutischer Sicht gewährt folgende Leseprobe des Buchs "Kognitive Umstrukturierung":
    https://www.beltz.de/fileadmin/beltz/leseproben/978-3-621-28257-4.pdf
    Sehr vereinfacht formuliert ist eine dysfunktionale Kognitition eine nicht zielführende geistige Vorstellung, pandemiebezogen z. B. falsche Vorstellungen über Nutzen und Gefahren von Impfungen oder die Fehleinschätzung, man selbst wisse alles besser als die Expertise renommiertester Spezialisten, oder - wie es hier auch immer wieder in Beiträgen durchklingt: 'Menschen sind per se egoistisch und durchtrieben, Politiker grundsätzlich unfähig und profitorientiert, man kann niemandem vertrauen, selbst die seriösen Medien wollen uns manipulieren' usw. usf. Solchen und ähnliche 'Wahngebilde' führen dann nämlich oft zu falschen Entscheidungen.

      Klaus Winkler schrieb am 01.06.2021 14:08 Uhr:
      Daß wir recht einseitig bis sogar manipulativ informiert werden ist leider eine Tatsache
      - und wird nur von denen abgestritten
      - die daran beteiligt sind.
      Heinz Becker schreibt am 01.06.2021 16:08 Uhr: - - - ZENSIERT - - -
      Immerhin sind die Beteiligten beschäftigt und können in der Zeit nicht anderweitig, eventuell noch größeren, Schaden anrichten.
      Außerdem, Klaus Winkler, wer noch selber denkt kann doch mit Sicherheit "wissenschaftlich" anmutende Abschriften von wichtigen Meldungen, die zudem ohne manipulierende Bewertungen auskommen, unterscheiden.
      Bei wirklich renomierten Experten muß man das nicht extra erwähnen und ein angedeuteter Kniefall ist genauso unnötig, wie die Aufzählung aller Titel.
      Ich habe bisher noch nie gelesen, dass ein Wissenschaftler von "Querschwurblern" schreibt, dass er auf Volksverpetzer verlinkt oder das Relotiusblatt als seriös anpreist. Sowas gibt es, wie auch im Fussball, nur im Amateurbereich.

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