Mittwoch, 27. Mai 2020

Anne Will - 24.05.2020 - Milliarden gegen die Krise – wird das Geld richtig investiert?


Sendung am 24. Mai 2020 | 21:45 Uhr
Milliarden gegen die Krise –
wird das Geld richtig investiert?


Die Gäste im Studio

  • Reiner Holznagel
    Präsident des Bundes der Steuerzahler
  • Monika Schnitzer
    Mitglied im Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung
  • Olaf Scholz (SPD)
    Vizekanzler und Bundesminister der Finanzen
  • Annalena Baerbock (Bündnis 90/Die Grünen)
    Parteivorsitzende
  • Carsten Linnemann (CDU)
    Stellvertretender Fraktionsvorsitzender und Bundesvorsitzender der Mittelstands- und Wirtschaftsunion (MIT)

  • Fotos: Screenshots

    Es sind beispiellose Summen, die die Bundesregierung mobilisiert, um die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise abzufedern. Schon jetzt belaufen sich die geplanten Corona-Hilfen auf rund 1,25 Billionen Euro – darin enthalten ist auch das geplante milliardenschwere Hilfspaket für die angeschlagene Lufthansa. Beteiligen will sich Deutschland auch an einem 500-Milliarden-Euro schweren EU-Wiederaufbaufonds. Darüber hinaus soll ein Konjunkturprogramm für die deutsche Wirtschaft auf den Weg gebracht werden. Sind die Hilfsgelder richtig und nachhaltig investiert? Kommen Maßnahmen aus dem geplanten Konjunkturpaket am Ende auch bei Bürgerinnen und Bürgern an? Und wie teuer wird es für die Steuerzahlerinnen und Steuerzahler?

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    Pressestimmen

    WeLT
    Panorama Anne Will
    Wer soll das bezahlen? Na, wir halt

    Bei Anne Will verteidigte Finanzminister Scholz die Pläne von Merkel und Macron zur Unterstützung der europäischen Wirtschaft. Der Präsident des Bundes der Steuerzahler fürchtet, dass Staaten dadurch mehr Geld als nötig ausgeben.

    Der europäischen Wirtschaft muss nach der Corona-Krise geholfen werden. Darüber besteht Einigkeit zwischen den Staats- und Regierungschefs. Über die Art und Weise ist in der vergangenen Woche ein Streit entbrannt. Ein Vorschlag von Bundeskanzlerin Angela Merkel und Frankreichs Präsident Emmanuel Macron zu einem Hilfsfonds in Höhe von 500 Milliarden Euro rief in einigen Mitgliedsländern Widerspruch hervor. Die Regierungschefs aus Österreich, Dänemark, Schweden und den Niederlanden wollen lediglich Kredite vergeben. Die Pläne von Merkel und Macron sehen hingegen Zuschüsse für einzelne Projekte vor. Diese werden nicht von den jeweiligen Ländern, sondern in den kommenden Jahrzehnten durch die EU – also durch alle Mitgliedstaaten – abbezahlt.
    Süddeutsche
    "Anne Will" zu Corona-Hilfsgeldern: In die alte Zeit zurück
    "Anne Will" reanimiert am Sonntagabend uralte Debatten zur europäischen Solidarität und der Vertrauenswürdigkeit von Südeuropa. Bei aller Eurokrisen-Nostalgie wird aber deutlich, dass man dazugelernt hat - zumindest manche.

    Viertel vor zehn, Anne Will diskutiert über Schulden und die Grenzen der Solidarität in Europa - wer sich in den vergangenen Corona-Wochen ein Stück Normalität zurückgewünscht hat, konnte am Sonntagabend in entspannender Nostalgie baden. In der Sendung zum Thema "Milliarden gegen die Krise - wird das Geld richtig investiert?" wirkte zunächst wie eine Zeitreise in Debatten aus Zeiten der Eurokrise: Wenn man diesen Südeuropäern unter die Arme greift, verplempern die das denn nicht alles? Werden dann nicht die deutschen Steuerzahler, oder, Gott bewahre, deren arme Kinder, den Preis bezahlen müssen? Dass derlei Schreckensszenarien in der vergangenen Krise nicht eingetreten sind, scheint sie auch in aktuellen Corona-Zeiten nicht weniger attraktiv zu machen.
    Focus.de
    TV-Kolumne "Anne Will"
    Baerbock schimpft im TV-Talk über die Folgen der Corona-Krise
    „Milliarden gegen die Krise – wird das Geld richtig investiert?“: So fragt der Sonntags-Talk „Anne Will“ im Ersten. Wird das viele Geld gezielt genug gegen die Krise durch COVID-19 eingesetzt? Profitieren jetzt die armen EU-Staaten, weil Deutschland das große Füllhorn ausschüttet? Oder muss man sogar noch weit mehr Euros in die Wirtschaft pumpen? Eine interessante ARD-Sendung folgt.

    Carsten Linnemann, CDU, Experte für den deutschen Mittelstand, sieht das Geld auch europaweit gut ausgegeben. Nach der Krise entstehe „ein Wettbewerb mit den USA und China – der hat sich gewaschen“. Da könne Deutschland nicht alleine bestehen, es brauche ein starkes Europa. Er sagt aber auch: „Kredite und Zuschüsse dürfen nicht versickern!“ Beispielsweise im Rentensystem von Italien oder Spanien.

    Kommentare

    Seite 2
    Jochen Fischer schrieb am 22.05.2020 20:45 Uhr:
    Arbeiter und Arbeitslose sind unter den AfD Wählern zwar überdurchschnittlich vertreten, machen aber nur ein Viertel der AfD-Gesamtwählerschaft aus, während die übrigen drei Viertel auf Angestellte, Beamte und Selbständige entfallen. Auch bei den formalen Bildungsabschlüssen dominieren die mittleren Ränge
      Heinz Becker schrieb am 22.05.2020 22:16 Uhr: - - - ZENSIERT - - -
      Jochen Fischer,
      eigentlich soll das Parlament einen Querschnitt durch die Bevölkerung darstellen. Allerdings wird die Kaste der Studienabbrecher durch die Grünen überproportional repräsentiert. Mit der AfD können die Grünen in keinster Weise mithalten, vergleicht man den Bildungsstand der Abgeordneten beider Parteien und deren berufliche Laufbahnen.

    Seite 6
    Ingo P. schrieb am 22.05.2020 18:00 Uhr:
    Der Coronavirus agiert schon seit mindestens der 1960'er Jahren und war bekannt, mit seinen Arten und Typen.
    Im Jahr 2003 war sein Vorgänger des Sars-C-Virus aktiv und keiner hat sich dafür wirklich interessiert.
    Keine Maßnahmen und Einschränkungen!
    Die leider an schweren Vorerkrankungen und einer Immunschwäche leiden, können bei einer Infektion mit diesem Virus sterben, aber mit dem Virus und nicht an dem Virus ! Unsere Politik seit 1998 bis heute hat den "Normal" Bürger geschadet, entmündigt und dereguliert, jedenfalls für die mehrheitlichen Bürger bis heute (noch) zustimmend, leider ! Mein Eindruck ist, das verschweigen und verdecken der Misswirtschaft und Fehlentwicklungen der Lobby-Politik auf (zu) vielen Ministerien ! Diese Konjunkturentwicklung wäre sowieso zeitnah entstanden, mit oder ohne diesen Virus !
      Odradek schrieb am 22.05.2020 18:45 Uhr:
      So viele Fehlinformationen auf einem Haufen sind schon bemerkenswert.
      Zwecks Richtigstellung hänge ich mal einen Faktencheck an:
      https://projekte.sueddeutsche.de/artikel/wissen/corona-faktencheck-e401112/
      Außerdem noch: "Wie das Coronavirus den Körper befällt"
      https://interaktiv.tagesspiegel.de/lab/grafik-erklaerstueck-wie-das-coronavirus-den-koerper-befaellt/
      (Sorry, liebe Moderation, aber das muss hier schon noch erlaubt sein.)

      Neutraler Beobachter schrieb am 22.05.2020 20:34 Uhr: - - ZENSIERT - -
      @Odradek
      Ihre Antwort auf Ingo P. hat nichts mit seinem Beitrag zu tun. Leider nur das Übliche von Ihnen.
      Vorige Woche S.104 gaben Sie mir Recht, dass 02/20 versäumt wurde, nach dem Infektionsschutzgesetz zu handeln. Dadurch die große Ausbreitung des Virus. Bis zum Lockdown war allerdings der R-Faktor schon<1 und die Bedrohung im Abklingen. Das CL-Spiel RB Leipzig-Tottenham Hotspurs mit 40.000 Zuschauern am 10.3. hatte 1 Covid-90-Fall, der sich vorher schon angesteckt hatte aber niemand danach. So sind die Fakten, d.h. Ihre beiden Links sind hier leider Fehlanzeige. Auch ist interessant, wie der Starberater der Regierung Drosten die Maske einschätzte, die jetzt Pflicht ist.
      https://www.metropolnews.info/mp458143/prof-dr-drosten-masken-bringen-nichts-klartext-des-beraters-der-regierung
      Es gab nie eine Diskussion zwischen unterschiedlichen Meinungen, nur eine Meinungsumkehr bei Drosten+Spahn im Februar. Folge: Existenzen vernichtet und viel Geld verbrannt!
      (Sorry, liebe Moderation,...)

    Seite 46
    Marie Luise Müller schrieb am 24.05.2020 16:36 Uhr:
    @Winkler S. 38
    „Wer ängstlich ist kann doch ab 6. Juni trotzdem mit Mundschutz und Abstand rum rennen!“ Das Ding von Ihnen ging aber nach hinten los; man benötigt keinen Mut, um Mundschutz zu tragen, sondern Anstand, denn man schützt nur die anderen. Erst erkundigen, dann schreiben. Kennen Sie das Wort Anstand?

      Helmut N. schrieb am 24.05.2020 17:33 Uhr:
      Ein Zum Beispiel selber gebastelter Mundschutz soll was helfen ? Und was hat der mit Anstand zu tun? Ich nenne das Aktionismus und blinder Gehorsam. Für manche wäre, wenn es nicht gerade knapp ist, Toilettenpapier der beste Mundschutz ;)
      Marie Luise Müller schrieb am 24.05.2020 17:54 Uhr:
      @Helmut N. ein Mundschutz ist NUR der Schutz für einen Gegenüber. Und wenn Sie schon beim Selberbasteln sind, einfach hier im Forum nachfragen. Da gibt es die kuriosesten Bastelanleitungen, z. B. Nickytücher mit Slipeinlagen. *grins
      Zilli M. schrieb am 24.05.2020 18:10 Uhr:
      Helmut N. Sie haben ja so recht, dem stimme ich uneingeschränkt zu.
      Ihr Vorschlag ist spitze.

      Zilli M. schrieb am 24.05.2020 18:38 Uhr:
      Das meine ich ja Helmut N.
      Gerade den Gegenübern bliebe bei ihrem Vorschlag Einiges erspart.
      Alles andere ist Ablenkung.

      EllaRosa schrieb am 24.05.2020 19:44 Uhr:
      Helmut N. 👍🤣 Toilettenpapier paßt in dem Falle gut.
      Ganz meine Meinung.

    Seite 11
    Pavel Deutscher schrieb am 22.05.2020 21:22 Uhr:
    Trump gibt weltweit den Ton an. Von wegen die Chinesen haben die USA in der Hand. Das hat aber bis jetzt alles ganz anders ausgesehen! Die weltgrößte Volkswirtschaft ist nun mal die USA und die haben auf der Welt das sagen, ob das einem schmeckt oder nicht. Wir sollten der Realität in die Augen schauen !

      Heinz Becker schrieb am 22.05.2020 22:31 Uhr: - - - ZENSIERT - - -
      Pavel Deutscher,
      vielleicht sollten sie mal bei den Kollegen vom Presseclub reinschauen:
      "Wie wird das Virus die globalen Machtverhältnisse verändern? Besiegelt Corona den Abstieg der Amerikaner und den Aufstieg der Chinesen?"
      Sie wissen doch wo sie es finden.

    Seite 114
    Ramona schrieb am 24.05.2020 22:58 Uhr:
    Bessere Bildung=bessere Jobs=mehr Steuereinnahmen????
    Und wer baut später unsere Häuser, versorgt sie mit Wasser und Strom??? Ist der Handwerksberuf in Deutschland nichts mehr wert? Kommen dann dafür die Leiharbeiter aus dem Ausland und unsere gut ausgebildeten Kinder sind wegen Jobmangel arbeitslos?
      Heinz Becker schrieb am 24.05.2020 23:15
      So wird es aussehen.
      Und die weniger gut ausgebildeten werden Politiker bei den Grünen

    Seite 134
    Pavel Deutscher schrieb am 25.05.2020 20:28 Uhr:
    Kim Jong Un hat die beste Ausbildung in der Schweiz genossen! Das zum Thema Schweiz!
      Heinz Becker schrieb am 25.05.2020 21:24 Uhr: - - - ZENSIERT - - -
      ... und einige 9/11 Attentäter in Deutschland.
      Was sagt uns das?

    Seite 142
    Paul Gerlach schrieb am 26.05.2020 11:33 Uhr:
    +++ Milliarden gegen die Krise – wird das Geld richtig investiert? +++
    Mit der "Rettung" der Lufthansa sicher nicht. Da kann man auch in neue Kohlekraftwerke investieren. Und ja ich weiß ...… an beiden hängen Arbeitsplätze. Als ob wir ohne Flugzeuge nicht in Zukunft leben könnten. Es ist geradezu krankhaft dieser gegenwärtige Konsumzwang. 5 Mrd. Flugreisende jährlich.....krass.
    In den nächsten 40 Jahren brauchen wir mehr Nahrungsmittel als in den letzten 10.000 Jahren produziert wurden, um die Weltbevölkerung zu ernähren. Hört jemand einmal die Landwirtschaft? Die brauchen Wasser. Da rieselt die Erde wie Sand durch die Finger. Ernteausfälle sind vorprogrammiert.
    Die Wälder sterben. Sieht das jemand?
    Das Grundwasser wird durch Überdüngung wegen Massentierhaltung verseucht. Die Bodenqualität wird immer schlechter.
    Hauptsache der Konsumklimaindex steigt.
    Das ist so krank …… ich muss heulen.

      Heinz Becker schrieb am 26.05.2020 12:33 Uhr - - - ZENSIERT - - -
      Paul Gerlach,
      wenn sie fertig sind mit heulen, dann können sie mal überlegen, wie Deutschland noch mehr abgehängt wird, wenn es keine Lufthansa mehr gibt. In allen anderen Ländern wird geflogen, nur in Deutschland nicht mehr, da werden die Einwohner mit Pferdekutschen und Segelschiffen transportiert und versorgt.
      Schön finde ich den Gedanken, das "wir" in 40 Jahren die Weltbevölkerung mit mehr Nahrungsmitteln ernähren müssen als in den letzten zehntausend Jahen produziert wurden. Wie soll das gehen? "Wir", das kleine Deutschland, soll mit Pferdekutschen und Segelschiffen die ganze Welt versorgen? Ohne mich!
      Aber im Ernst, was glauben sie wen es auf der Welt interessiert, ob in Deutschland geflogen, gehüpft oder gelaufen wird?

    Seite 148
    batterietester schrieb am 26.05.2020 17:48 Uhr:
    "Milliarden gegen die Krise – wird das Geld richtig investiert?" Nein und nochmals Nein! Niemals. Wieder werden die Reichen noch reicher, wieder die Armen noch ärmer. Das scheint wie bei allen Krisen in den letzten Jahren ein ungeschriebenes Naturgesetz zu sein. Wie bitteschön kann man das verhindern, oder außer Kraft setzen?
      Heinz Becker schrieb am 26.05.2020 17:59 Uhr:
      Frankreich 1789 bis 1799, die haben gezeigt wie es geht.


    Dienstag, 26. Mai 2020

    Das Rentendebakel


    01237 Dresdner Sozialwacht

    Quelle: ZDF

    Kategorie Soziales Engagement

    Kommentare

    NeueHeimatKyffhäuser
    Wenn die Rente nicht reicht im Alter und Grundsicherung bezogen werden muß, ist das haus oder die Eigentumswohnung auch weg.
    Diese Info fehlt mir immer bei solchen Filmen.
    Manfred Sielaff
    Es geht auch anders, wie das Beispiel Österreich zeigt, aber nicht mit unserer derzeitigen wirtschaftshörigen Regierungskaste.
    Peter 53
    Tja ihr Gutmenschen, ihr habt doch diese Regierung selbst gewählt, selbst Schuld !

    Leserbriefe 12.12.2019 WP

    Wer hat das Land wieder aufgebaut?

    Rentenbesteuerung.
    Beinahe täglich beschweren sich Menschen per Leserbrief über die ungerechte Rentenbesteuerung. Ist nur zu befürchten, dass das beim Finanzminister auf taube Ohren stößt. (...) Die Franzosen würden da Nägel mit Köpfen machen und in die Hauptstadt reisen, um ihren Unmut Luft zu machen. Wenn das alle betroffenen Rentner hierzulande machen würden, wäre Berlin ganz schön dicht. Und sie könnten bei der Gelegenheit daran erinnern, wer dieses Land nach dem Krieg wieder aufgebaut hat, und dass dabei ihre Rentenbeiträge bereits versteuert wurden.
    Max Dobernig, Lennestadt

    Eine andere Sieht

    Rentenbesteuerung. Zum Leserbrief von Herrn Ludwig Dörr: Es geht nicht um den von ihm aufgezeigten SachVerhalt, sondern um die Tatsache, dass die Besteuerung der Renten schneller erfolgt als die Einzahlung unversteuerter Beiträge, und somit Rentenbestandteile doppelt besteuert werden. Auch sollte nicht unerwähnt bleiben, dass diese Umstellung zwei weitere Folgen hat. Erstens sinkt dadurch die zur Verfügung stehende Rente und zweitens ist es eine Umverteilung von unten nach oben, da die Steuerersparnis mit höherem Einkommen steigt.
    Günter Mantoan, Sundern

    Montag, 25. Mai 2020

    Presseclub 25.05.2020 - Krisengewinnler trotz Corona: Besiegelt ein Virus Chinas Aufstieg zur Weltmacht?



    So. 24. Mai 2020, 12.03 - 13.00 Uhr

    Krisengewinnler trotz Corona:
    Besiegelt ein Virus Chinas Aufstieg zur Weltmacht?


    Moderation:
    Ellen Ehmi
    Chefredakteurin des WDR
    Mitglied Atlantikbrücke
    Bilder: Screenshots

    Vom nationalen Volkskongress in Peking soll eine klare Botschaft ausgehen: Seht her, wir haben die Coronakrise im Griff. Kaum noch Neuinfektionen, und die Wirtschaft springt langsam wieder an. Zum ersten Mal seit 30 Jahren gibt es dieses Mal zwar kein offizielles Wachstumsziel, stattdessen soll ein Investitionsprogramm die Konjunktur ankurbeln. In der Tat: Im Vergleich mit den USA kann sich Chinas Bilanz im Umgang mit der Pandemie sehen lassen. Heute nähert sich die Zahl der Covid19-Toten in Amerika der 100.000-Marke, 38 Millionen Amerikaner sind arbeitslos. Von Überwindung der Krise kann keine Rede sein. Dieser Absturz hat vor dem Hintergrund des heraufziehenden Wahlkampfes in Washington zu einem beispiellosen Zerwürfnis im amerikanisch-chinesischen Verhältnis geführt. Trump beschuldigt Peking, die Pandemie durch einen Laborunfall ausgelöst zu haben, während China Washington unterstellt, amerikanische Militärs hätten das Virus ins Land gebracht. Zugleich versorgt China die notleidenden europäischen Staaten mit Masken und medizinischem Material, spendet Geld und verspricht, einen Impfstoff mit allen zu teilen. Und Trump? Er kappt die finanzielle Unterstützung für die WHO und beansprucht die Vaccine für sein Land zuerst.

    Mittendrin stehen Deutschland und die EU

    Auf der einen Seite die USA, die aufgrund von politischer Ignoranz in der Coronakrise versagt haben und die internationale Zusammenarbeit aufkündigen. Auf der anderen Seite China, das die Pandemie besiegt zu haben scheint, sich als Wirtschaftspartner anbietet, gleichzeitig aber Kritiker durch Repression und Desinformation mundtot macht. Beispiel Hongkong.

    Wie wird das Virus die globalen Machtverhältnisse verändern? Besiegelt Corona den Abstieg der Amerikaner und den Aufstieg der Chinesen? Wie können sich Berlin und Brüssel behaupten?

    Links:
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    Gästebuch

    Ein China-Bashing ohne Gleichen - besonders von den Mitgliedern der Atlantikbrücke

    Kommentare

    696 Kommentare, davon 146 gesperrt und 71 nicht gezählt

    Kommentar 674:
    Heinz Becker schreibt am 24.05.2020, 14:53 Uhr :
    Gehört es auch zur Nettiquette, dass seit heute 11:00 Uhr 62 Kommentare in der Auflistung fehlen, somit eine höhere Anzahl vorgegaukelt wird? Entsprechen die auch alle, zusätzlich zu den Gesperrten, nicht der Meinungsvorgabe?
      Antwort von Admin , geschrieben am 24.05.2020, 14:55 Uhr :
      Diese Kommentare stammen von einem Troll. Diese Beiträge bleiben unbearbeitet im System, um die Diskussion nicht auszubremsen. Sie werden gesammelt bearbeitet, wenn das Gästebuch geschlossen ist. (die Redaktion)
      Antwort von Walter Pilchner , geschrieben am 24.05.2020, 14:57 Uhr :
      All diese Fragen verstoßen wie alles hier gegen die Netiquette !

    Kommentar 693:
    MariA schreibt am 24.05.2020, 14:59 Uhr :
    Einige meiner Kommentate/ wurden nicht einmal gesperrt, sondern gleich gar nicht erwähnt... Wie immer, Merkel-Medien. Sch. auf Art. 5 GG!

      Antwort von Admin , geschrieben am 24.05.2020, 15:07 Uhr :
      Diese Kommentare stammen von einem Troll. Diese Beiträge bleiben unbearbeitet im System, um die Diskussion nicht auszubremsen. Sie werden gesammelt bearbeitet, wenn das Gästebuch geschlossen ist. (die Redaktion)

    Kommentar 692:
    Ines Klütz schreibt am 24.05.2020, 14:59 Uhr :
    China wird seine geostrategischen und wirtschaftlichen Ziele weiter vehement verfolgen. Genauso wie die USA ihre Ziele seit Jahrzehnten weiter verfolgen und dabei zerstörte Länder, hunderttausende Tote und Invaliden verursacht haben. Auch mit Unterstützung devoter NATO-Partner und dem Kriegsstützpunkt Ramstein. Deutschland und Europa sollten sich von diesen undemokratischen Kräften so wenig wie möglich abhängig machen. Innenpolitisch sollten die Wähler genau beobachten was von den Ankündigungen der Politik hinsichtlich Tarifverträgen für alle Beschäftigten im Gesundheitswesen und Pflegebereich sowie der Abschaffung von Werkverträgen auch tatsächlich umgesetzt wird. Und denen, die hier immer meckern empfehle ich eigene politische Aktivität.
    Kommentar 685:
    B.Tester schreibt am 24.05.2020, 14:58 Uhr :
    Kopfkino an: Dieses Gästebuch hat zur Zeit 664 Kommentare= 664 Seite. Fast jede 3 Seite wird vom Zensor hier geschwärzt oder die Seiten rausgerissen. Somit wird das Buch unleserlich weil nicht mehr vollständig. Das Buch (Gästebuch) ist Makulatur und wird seitens der Moderation auch so behandelt. Das der Zensor noch in den Spiegel schauen kann, der müsste vor Schamesröte in Grund und Boden versinken.
    Kommentar 662:
    H. Stoltenberg schreibt am 24.05.2020, 14:45 Uhr :
    Die chinesische Zensur ist im Vergleich zum PC Gästebuch ganz sicher nicht liberal. Andererseits tut China aber auch nicht so, als sei das Land eine Demokratie.
    Kommentar 656:
    Udo Zindler schreibt am 24.05.2020, 14:41 Uhr :
    China baut größere Flughäfen als den in Berlin in nur 4 Jahren, dort fahren die Züge schneller und pünktlich. Deutschland ist auf dem absteigenden Ast und die Coronakrise zeigt nur, wie labil das Wirtschaftssystem in Deutschland geworden ist.
    Kommentar 637:
    B.Tester schreibt am 24.05.2020, 14:25 Uhr :
    So wie in diesem Forum hemmungslos zensiert wird, stelle ich mir eine Gästebuch im Staats-TV in China vor. Glückwunsch WDR. Was heisst Zensur auf chinesisch, weiß das jemand hier? Gefühlte 20 % der Kommentare sind warum auch immer, schneller ergraut als man gucken kann. Jaja, von China lernen heißt siegen lernen, mit der unsäglichen Zensur fängt das schon mal an. Der Wdr sollte nur weitermachen, wird sicherlich noch mal als Berater gebraucht....

    Sonntag, 24. Mai 2020

    Kanadische Ärztin kritisiert Menschenversuche – Covid-19-Impfstoff mithilfe von Chinas Militär entwickelt

    Kanada will einen möglichen Impfstoff zur Behandlung von Covid-19 an Menschen testen. Eine kanadische Ärztin kritisiert die Testreihe scharf. Der Grund: Der Wirkstoff wurde in Kooperation mit dem chinesischen Militär hergestellt.
    Von Lee Harding / Epoch Times USA23. Mai 2020 Aktualisiert: 23. Mai 2020 19:03

    Kanada beginnt nun damit, einen experimentellen Covid-19-Impfstoff an Menschen zu testen. Der Impfstoff wurde in Zusammenarbeit mit dem chinesischen Militär hergestellt. Eine Ärztin äußerte sich besorgt über die Testreihe.

    Zuvor kündigte der National Research Council of Canada (NRC) eine Initiative zur Zusammenarbeit mit dem chinesischen Unternehmen CanSino Biologics Inc. bei der klinischen Entwicklung des neuen AD5-nCoV-Impfstoffs an. CanSino hat das Medikament in Kooperation mit dem chinesischen Militär entwickelt.

    Health Canada hat nun die ersten klinischen Versuche am Menschen genehmigt, die im kanadischen Zentrum für Impfstoffforschung an der Dalhousie-Universität durchgeführt werden sollen. In China führt das Unternehmen bereits klinische Menschenversuche mit dem Impfstoff durch.

    Ärztin: Kanada bietet seine Bürger als „Versuchskaninchen“ an

    Dr. Kulvinder Gill, eine in der Gegend von Toronto ansässige Ärztin und Präsidentin von Concerned Ontario Doctors, äußerte ihre Besorgnis darüber, dass Kanadier zu menschlichen Versuchspersonen eines in China entwickelten Impfstoffs würden.

    „Kanada ist buchstäblich das einzige Land auf der ganzen Welt, das seine eigenen Bürger als Versuchskaninchen für diese unethische und schnell initiierte klinische Studie über den chinesischen Sars-CoV-2-Impfstoff anbietet. Und das auch noch in Partnerschaft mit dem kommunistischen chinesischen Militär, über dem bereits eine Wolke des weltweiten Misstrauens hängt“, sagte Gill. Sars-CoV-2 ist der wissenschaftliche Name des Coronavirus das Covid-19 verursacht.

    Die kanadische Regierung gibt 44 Millionen Dollar für die Modernisierung der NRC-Einrichtungen in Montreal aus, um die Massenproduktion eines Impfstoffs gegen Covid-19 zu ermöglichen. Der NRC arbeitet seit 2013 mit CanSino zusammen.

    Gill sagte: Der Prozess zur Entwicklung eines Impfstoffs sollte nicht überstürzt werden. Zudem verwies sie auf ein Kommentar von Dr. Anthony Fauci, dem führenden Experten für Infektionskrankheiten der USA. Fauci sagte: „Ich muss vor möglicher, negativer Folgen warnen, die bestehen, wenn bestimmte Impfstoffe den negativen Effekt der Infektion sogar noch verstärken“.

    Ärztin verweist auf Chinas Impfstoffskandale

    Gill betonte, der Prozess zur Entwicklung von Impfstoffen dauere normalerweise Jahre. „Dieser klinische Versuch am Menschen mit dem Impfstoff der Kommunistischen Partei Chinas schreitet mit einer alarmierenden Geschwindigkeit voran“, sagte sie. „Der typische Impfstoff-Entwicklungszyklus beträgt etwa 10 bis 15 Jahre. Der kürzeste bisher bekannte Impfstoff-Entwicklungszyklus beträgt vier Jahre, und das war für den Mumps-Impfstoff.“

    Gill stellte auch fest, dass China bei Impfstoffen eine schlechte Bilanz aufzuweisen hat. In den letzten Jahren habe es in China mehrere große Impfstoffskandale gegeben, darunter 2018, als hunderttausenden Kindern schadhafte Impfstoffe injiziert wurden.

    „Die meisten meiner Kollegen aber auch andere Kanadier, mit denen ich gesprochen habe, haben gesagt, dass sie nichts mit einem Impfstoff zu tun haben wollen, der irgendeine Verbindung zur Kommunistischen Partei Chinas hat. Es gibt so wenig Vertrauen in China, was den bisherigen Umgang mit der Epidemie angeht“,sagte sie.

    KP Chinas hat Mensch zu Mensch Übertragung verschwiegen

    Es ist kein Geheimnis, dass Peking die Informationen über den Virus-Ausbruch in Wuhan, sowie die Übertragung des Virus von Mensch zu Mensch einige Wochen lang verschwiegen hat. Zudem hat die KP Chinas diejenigen, die vor der Gefährlichkeit des Virus warnen wollten, zum Schweigen gebracht.

    2014 wurde sogar der NRC selbst Opfer des chinesischen Regimes. Die Organisation war intensiven Cyberangriffen durch staatlich-geförderte chinesische Hacker ausgesetzt, was Hunderte von Millionen Dollar Schaden verursachte.

    Gill ist der Ansicht, dass die Versuchspersonen über die Beteiligung der KP Chinas am Impfstoff informiert werden sollten. Am besten wäre es jedoch, wenn Kanada die Partnerschaft komplett beenden würde, so die Ärztin.

    „Es ist für unsere Regierung von grundlegender Bedeutung, dieses gefährliche Unterfangen aufzugeben und stattdessen… Impfstoffversuche mit unseren verbündeten Nationen zu finanzieren, die die Bedeutung von Vertrauen, Ethik und Transparenz verstehen“, betonte sie.

    Auf Anfrage der Epoch Times sagte ein Sprecher des kanadischen Zentrums für Impfstoffkunde: „Wir warten immer noch auf die endgültige Genehmigung und werden uns bald mit Ihnen in Verbindung setzen, um Ihnen detaillierte Informationen über die Studie zukommen zu lassen.“ Seitens der NRC und Health Canada gab es keine Auskunft.

    Das Original erschien zuerst in The Epoch Times USA (deutsche Bearbeitung von so) Originalartikel: Doctor Concerned About Canadian Human Trials of Virus Vaccine Developed in Partnership With Chinese Military

    Mit freundlicher Genehmigung von EpochTimes.de

    Samstag, 23. Mai 2020

    Wem nützt das Impfen? Ein kurzer Überblick über die Impferei



    Michael Leitner

    Zeit für einen Shitstorm gegen die Impfstoffhersteller! In deren Prospekten stimmt kein einziger Satz, schwere Nebenwirkungen werden mit Hilfe einer Armada von Lobbyisten verschwiegen, damit der Rubel rollt. Es ist Zeit, den Verletzungen an Körper, Geist und Seele, die von Impfungen verursacht werden, ein Ende zu bereiten!

    Impfungen haben keine einzige Seuche ausgerottet - das zeigen Statistiken des Bundes. Jede Seuche war aufgrund des wachsenden Wohlstands nach dem 2. WK schon so gut wie verschwunden, BEVOR die entsprechende Impfung auf den Markt kam!

    Schluss mit den Lügen der Pharma-Industrie und staatlich organisierten Subventionen wie bei den "Schweinegrippe-Impfstoffen"! Viva la Shitstorm! Ausführliche Info zur Impferei hier: https://www.youtube.com/watch?v=MVuIH...

    Konkret sind im ersten Lebensjahr von der Lobbygruppe "StIKo" empfohlen:4 x 6-fach-Impfung, 4 x Pneumokokken, 1 x MMRV (4-fach), dazu kommen optionale Impfungen wie gegen "Rotaviren" oder Influenza, die viele Ärzte zusätzlich verimpfen. Macht maximal 36 Impfungen im ersten Lebensjahr. Und im 2. Lebensjahr wird dann munter weitergeimpft...

    Kategorie Bildung
    Lizenz Creative Commons-Lizenz mit Quellenangabe (Wiederverwendung erlaubt)
    Quellvideos Quellenangaben anzeigen

    Kommentare

    Oljana gf
    wer sich heute noch immer impfen läßt, hat leider noch nichts verstanden!!!
    Springtoifel18
    Passender Bericht! Nur Idioten vertrauen noch diesem Regime und der Pharmalobby
    Rachel Morgan
    Das traurige ist ja aber, dass die Menschen wie ic/ihr, die sich gegen das Impfen aussprechen immer als Idioten dargestellt werden und wir darunter leiden. Nur weil die Masse zu blöd ist sich mal zu informieren. Wenn man den Leuten sagt, dass Impfen schädlich ist und sie sich mal informeiren sillen, dann wird man nur belächelt. Echt traurig. Die armen Kinder. Also mein Kind wird nicht geimpft!
    Andreas Schendel Portfoliomanagement
    Wobei die Umsätze an den Impfstoffen selbst nur Peanuts sind, diese Peanuts aber sind der Schlüssel zu der Haupteinnahmequelle und zwar über Behandlungen von Symptomen/Beschwerden/Krankheiten.
    Renate Ziegler
    Ich frag mich echt, wozu ich noch Heilpraktikerin bin. Solange die Leute sich nicht schlau machen und die Verantwortung beim Arzt abgeben, ist es einfach sinnlos gegen Big Pharma anzutherapieren :-( Und dann wird deren Gift auch noch an Tieren getestet, als Alibifunktion, und das ganze nennt sich dann Forschung :'( Ich nenne das ein Verbrechen an Menschen und Tieren.
    Danke Marie für den Link bei "In eigener Sache 2"

    Corona Aktuell: Alles nur Verschwörungstheorie? (Björn Templ)



    RPP Institut

    Corona Aktuell: Vielleicht irre ich mich auch & das Virus ist tatsächlich ein Killervirus und hat viele Länder nur wegen eines perfekten Krisenmanagements komplett verschont. Vielleicht hätten wir in Österreich tatsächlich ohne Lockdown bereits über 120.000 Corona-Tote zu beklagen. Aber ich glaube es nicht. Die Dinge, die vor unseren Augen passieren, sollten Grund genug sein um all das zumindest in Frage stellen zu dürfen. Aber stattdessen wird man von Menschen, die sich innerhalb der absoluten Mehrheit stark fühlen, scharf kritisiert, belächelt und denunziert.

    Der Shutdown war aus meiner Sicht von Anfang an mehr als nur in Frage zu stellen. Wenn tatsächlich gute Absichten der Politik dahinter gewesen wären, dann hätte man längst wieder zur Normalität zurück kehren müssen. Alle Zahlen zeigen, die Grippewelle ist vorbei. Die Unlogik hinter dem schrittweisen Ankurbeln der Wirtschaft ist nicht nur unfair, sondern zeigt, dass versucht wird, mit Mühe & Not eine Angst im Volk aufrechtzuerhalten. Warum hat S. Kurz schon so extrem früh in dieser Krise von einer „Neuen Normalität“ gesprochen? Warum die völlig absurde Maskenpflicht? Warum redet man immer noch von Überwachungs-Apps und einer Zwangsimpfung? Warum keine Transparenz? Warum hat das RKI anfangs empfohlen, Tote nicht zu obduzieren? Warum werden Wissenschaftler, die einer anderen Meinung sind, durch den Dreck gezogen? Warum gibt es keine Meinungsfreiheit mehr? Warum verkauft man das Volk für so dumm, dass man zuerst Menschen, die sich mit Freunden treffen, mit völlig überzogenen Strafen schikaniert, und später sagt, es war „natürlich“ nicht verboten? Wir haben wirklich ALLES mit uns machen lassen. Und so sehr ich mich auch bemühe, ich kann keinen guten Willen hinter dem, was die Regierung da abzieht, erkennen.

    Kategorie Bildung

    Kommentare

    Wulfing Kranenbroeker
    Ich würde die Frage umkehren: Wie kann man diese umfassende Koordination von medialer Indoktrination, Ausschluß von wissenschaftlichen Erkenntnissen und gezielten Aktionen von Seiten der Politik und der WHO erklären, ohne eine von langer Hand vorbereitete Roadmap anzunehmen. Die Hollywoodfilme Outbreak, Contagion und noch einige andere sollten wir in ihrer Wirkung auf die Massen mit dazurechnen.
    Markus Böhm
    Ich erinnere mich noch als sie zeigten wie in China die Menschen umgefallen sind auf den Strassen - "tot umgefallen". So wurde Corona angepriesen.
    Ich sah in Österreich keinen einzigen der umgefallen ist, dieses Symptom war dann auf einmal "weg". Seltsam.... Und das eine Frucht sogar auf Corona Positiv getestet wurde, sofern das stimmt (…) ist sowieso extrem spannend ;) Ich hatte nie Angst vor dem Virus. Aber vor den Strafen..... wer will schon mal 3600€ zahlen wenn man den Partner mit dem man nicht zusammen wohnt beim Spazieren gehen in den Arm nimmt? (?!) meine Freundin besuchte mich und kam sich vor wie ein Schwerverbrecher, bis ich dann etwas fand und ausgedruckt hatte wo drauf erklärt wurde das man sich zwar treffen darf, aber im Freien einen Abstand von... (lol)
    Und dann kam ja sogar das Küss-Verbot. Gut, dann küsste man sich halt "geheim" wie Teenager. Man dachte schon langsam es lauern Polizisten unter dem Bett....

    Ich erinnere mich bei meiner ersten Motorrad-Fahrt wo der Nachbar meinte "Man darf das nicht!" Ich schaute zuvor nach, doch ist erlaubt. Erklärte ich ihm dann auch.... "ja man soll nicht damit die Spitäler frei bleiben". lol. Fahre seit bald 30 Jahren auf 2 Räder + Motor, und wenn ich gerade jetzt im Spital lande dann wäre es halt so gewesen.... aber die Chance ist nicht höher als sonst.

    Bin gespannt wie es weiter geht, ich trage die Maske weil mir das Kleingeld am Konto fehlt.... und das ist der einzige Grund.

    Wegen Impfen..... ich lasse mich nicht impfen, ich hoffe es kommt nie die Pflicht, denn ich finde sehr wohl das es nur wegen Geld ist, total übertrieben wäre, und nebenbei hab ich keine Lust vielleicht Dauerschäden wegen Nebenwirkungen zu bekommen. Spätestens da wird die Politik die Macht der Bürger erfahren wenn die Pflicht kommen sollte. Denn geht kein einziger mehr Arbeiten, dann bekommt nicht mal der Politiker sein Essen auf den Tisch!
    Christine Simkovics
    Meine Mutter ist 92 J und hat den Krieg erlebt. Sie sagte von Anfang an;"Das ist eine politsche Sache und das Ganze braucht einen Namen: Und sie nennen es Coronavirus!"
    Margit Pönitz
    Warum, wenn bereits so viele Falschmeldungen der Regierung öffentlich sind, müssen wir noch immer Masken tragen? Als ob sie prüfen wollen wie weit sie gehen können. Die Macht der Mächtigen ist erschreckend.
    Manfred Herrig
    Leider ist der Staat nur daran interessiert, die Pandemie besonders schlimm aussehen zu lassen und ist deshalb nicht nur der größte Fake-News-Produzent, sondern auch der größte Verschwörungspraktiker, Demokratieverachter und Mediengleichschalter.
    Perspektive Wechseln
    Die einzige Verschwörung die ich wahrnehmen kann, ist die die gegen die Bevölkerung gerichtet ist! Die ist eindeutig und klar und alle die kritisch denken sind Aufklärer. Man muss nur alles ins Gegenteil setzten dann passt die Geschichte. Übrigens, der Abspann im Film ist genial gemacht! Habe lauthals lachen müssen, vor allem über die Hygieneinformationen, die Darsteller und das Kamerateam!!
    Sobhan XYZ
    Ihr bester Beitrag bis jetzt bzgl. Coronavirus, Herr Bonelli. Diese Zusammenstellung ist wunderbar. Mir war schon Anfang März klar, dass alles nicht so ist wie uns die Medien weiss machen wollen. Ich muss aber auch sagen, dass ich seit 15 Jahren ein kritischer Mensch geworden bin, der alles an Infos aufsaugt aber nicht alles glaubt. Man sollte immer nachdenklich sein und ein bisschen Gespür für Dinge mitbringen, um in diesen Zeiten nicht verrückt zu werden.
    S. B.
    Ein 7jähriges Mädchen fragt mit Maske gestern seine Lehrerin, nach 8 Wochen Schulpause, ob es die Lehrerin mal drücken dürfe, es würde auch solange seine Luft anhalten! Was bitte, tun wir unseren Kindern an? So viele Traumatherapeuten gibt es gar nicht, die unser Land bald brauchen wird!
    Mellyleo88 88
    Das einzige, was mir in dieser Situation wirklich „Angst“ macht, ist das empathielose und narzistische Verhalten vieler Menschen .. Corona setzt keine Masken auf sondern lässt sie viel mehr fallen .. und das scheint die größere Gefahr für uns zu werden .. Vielen Dank für Ihren Beitrag Herr Bonelli. Grüße aus Südtirol
    b.m. b.m
    Wenn ich etwas nicht hinterfragen darf,läuten bei mir die Alarmglocken.
    Lichtträger 2022 High spirit
    Haben die Verantwortlichen keine Kinder & kein Gewissen mit dem was sie den Kindenr = die Zukunft der Erde antun💝🌍💝 👀😡😶😢
    Edgar Kummer
    Die Wahrheit steht alleine, nur die Lüge muss gestützt ( durch ständige Wiederholungen) werden!
    Marie O
    Ich denke, dass es den verantwortlichen Politikern weltweit und auch den sie beratenden Virologen inzwischen klar ist, dass sie den Virus überschätzt haben. Aber da gibt es kein Zurück ohne Gesichts- und Machtverlust. Was einen Virologen wie Drosten betrifft: wie ein Archäologe auf den Fund seines Lebens hofft, so hat er, nach Fehlschlägen zuvor, endlich den Virus seines Lebens entdeckt. Und so wird man Bill Gates Erfüllungsgehilfe. Folgen für die Gesellschaft, andere Meinungen spielen keine Rolle. Ich glaube nicht, dass dieses Szenario geplant war, aber machtpolitische und finanzielle Interessen stehen der längst überfälligen Rückkehr zur Normalität entgegen. Und was die Medien betrifft: mit ganz wenigen Ausnahmen sind sie für mich die größte Enttäuschung in diesem Drama.
    Thomas K
    Einzig und alleine die Tatsache, dass nahmhafte Ärzte und Wissenschaftler von der Regierung nicht angehört werden und als Spinner und Verschörungstheoretiker bezeichnet werden, sagt eigentlich über das ganze Lügengerüst genug. Das ganze dient nach meiner Auffassung nur dazu den Bürger weich zu kochen und die Grundrechte zu nehmen. Die Politiker haben sich das Misstrauen durch ihre Lügen verdient- Nicht ein einziges Wort glaube ich einem Politiker ohne mich selbst zu überzeugen.
    elvine tita
    Eine ganz tolle Zusammenstellung, ein Kaleidoskop, das einem die Absurdität der vergangenen 5 Monate wieder vor Augen führt. Mein Instinkt hat mir von Anfang an gesagt, das hier etwas nicht stimmt. Ich schaue seit Jahren kein Fernsehen mehr, aber als im Radio alle 5 Minuten das Wort Corona fiel, hörte ich auch kein Radio mehr. Ich habe schnell gemerkt, dass die Verursachung von Panik Absicht war. Und die Bilder mit den Särgen, die gelb hinterlegten Schlagzeilen in den Zeitungen ( Gefahr!!!), die gehäuften Nachrichten mit dem einzigen Thema, das alles andere beherrschte, haben die meisten Zeitgenossen auch wirklich in eine Schockstarre versetzt. Ich hätte nie gedacht, dass es so viele bornierte Menschen im Land der Dichter und Denker gibt. Mich haben diese manipulativen Nachrichten und Bilder empört, genau wie die Maßnahmen die dann verordnet wurden. Erst Versammlungsverbot, dann Abstand halten und Mundschutz ( da fiel mir sofort die Assoziation mit dem Maulkorb ein), und letztens der wiederholte Hinweis, dass der Virus auch durchs Sprechen verbreitet werden kann. Also sollten wir wie Zombies durch die Gegend laufen und einander nicht einmal wahrnehmen. Ich leide darunter, dass Verwandte und Kollegen vom Mainstream so beeinflusst sind, dass wir keine gemeinsame Diskussionsbasis haben. Der gezeigte Film ist so schlüssig und müsste jedem normal intelligenten Menschen die Augen öffnen. Gegen Gehirnwäsche bin ich Gott sei Dank immun, doch was bleibt, ist die Frage: Wie vermeide ich es geimpft zu werden?
    Steve OnYouTube
    Meine Meinung: die dargestellten Informationen von Björn Templ finde ich richtig und seriös. Schlussfolgerungen muss jeder selbst anstellen. Die Daten und Fakten in Wirklichkeit sind selbstredend wesentlich komplexer. Dass alles auf den Ergebnissen eines PCR-Tests fußt, der noch dazu nicht wissenschaftlich validiert ist (was heißt - ob er wirklich richtige Ergebnisse liefert, weiß kein Mensch. Wir müssen einfach alle Herrn Dr. Drosten glauben, der naturgemäß von der Zuverlässigkeit des Testes überzeugt ist), ist allein schon ein Fall für den Staatsanwalt. Dass Infiziertenzahlen oder Reproduktionsraten vollkommen ungeeignet sind, für die Bestimmung der Gefährlichkeit eines Krankheitserregers, ist sogar mir jetzt bewusst, obwohl ich kein Mediziner bin. Wie bewusst muss es dann einem Herrn Dr. Wieler vom RKI sein, der in dieser Materie ein Experte sein müsste. Andere Meinungen und kritische Stimmen von Experten werden im Keim erstickt oder durch ZDFs Faktencheck-Fleischwolf gedreht, bis nichts mehr übrig ist. Wenn so etwas flächendeckend passiert, dann stellt es mir persönlich die Nackenhaare auf. Wenn hochrangige Mitarbeiter in Ministerien Dossiers erstellen, in Zusammenarbeit mit vielen Experten und Wissenschaftler, und dieses dann als wertloses Papier eines unbedeutenden Referenten in den Medien abgestempelt wird, ohne dass auch nur auf eine einzige Zeile eingegangen wird, dann wird für mich doch einiges klar. Hier wird hart an der Demontage unserer Freiheitsrechte gearbeitet, die unsere Eltern und Großeltern blutigst erkämpfen mussten. Und wie gut alles funktioniert hat erkennt man daran, dass die breite Mehrheit unserer Gesellschaft sogar noch dafür bettelt und Andersdenkende diffamiert, ausgrenzt und beleidigt. Das divide et impera hat wiedereinmal erfolgreich zugeschlagen. Was letztendlich daraus werden wird, hängt von uns alles ab. Ob wir es zulassen, dass andere über unser Leben bestimmen, oder ob wir es nicht tun. Die Zeit wird es zeigen.
    Elisabeth 1961
    S E H R gute Zusammenstellung. Herzlichen Dank.

    Freitag, 22. Mai 2020

    Statement und Appell eines Intensivmediziners zur aktuellen Lage



    Schwindelambulanz Sinsheim / Dr. Bodo Schiffmann

    Kategorie Bildung

    Kommentare

    Volker Pajonk
    Dieser junge Mediziner hat mich mit seinem Statement sehr berührt - danke!
    Hebammenpraxis Raica M. Vermeegen
    Vielen Dank von einer aktiven Hebamme. Lassen Sie uns wissen, wie es Ihnen nach dem Video ergeht. Beste kollegiale und menschliche Grüße
    Moin Gott! Praktisch.Friesisch.Glauben.
    Als Pastor kann ich nur sagen: es wird Zeit dass wir das, was Sie so eindringlich gesagt haben von den Kanzeln predigen! Mut machen! Angst nehmen! Daten und Fakten gegen dumpfe Angst. Und ... auch mal eine Umarmung
    Toni Huhn
    Vielen vielen Dank für dieses klare, offene, sachliche und ruhig vorgetragene Statement!!! Ein junger, mutiger Mediziner der die Lage auf den Punkt bringt. Leider wird dieser junge tolle Mensch in den nächsten Tagen in die Schublade der Verschwörungstheoretiker gesteckt werden.
    Ich wünsche Ihnen viel Kraft und bedanke mich für Ihre tolle Arbeit!!!
    Jochen Weymayer
    Ich als Facharzt für Allgemeinmedizin kann nur dazu sagen: alles auch in meinem Sinne und dazu stehe ich auch mit meinem Namen: Dr. med. Jochen Weymayer.
    Michael Sachs
    Wann stehen die Ärzte endlich auf?!
    ProLife 0803
    Sehr sehr gut und mutig!!!! Mehr solcher Ärzte mit Rückgrat!!!
    Siegfried Greif
    Mich würde es sehr interessieren wie viele Menschen gestorben sind, weil diese nicht operiert wurden, weil die Betten wegen Coronapatienten freigehalten wurden, die nicht belegt wurden?
    Diana Dürkes
    Dies müssten alle Ärzte in Deutschland tun, was Sie mit dieser Rede getan haben. Vielen Dank dafür. Sie sprechen mir aus der Seele. Das ist ein Appell an die Ärzteschaft und an alle Anwälte.
    Arno Schulz
    Tolle Aussagen wo alles stimmt was er sagt, Super, steht auf Leute es wird im brutaler besonders auch für die Kinder. Es entstehen Schäden für ein Leben lang!! Furchtbar die Angst er Menschen auf der Strasse. Daumen hoch für diesen Arzt
    Philipp Erhard
    Wir benötigen unbedingt mehr Mediziner und Wissenschaftler, die sich zu Ihrer Einschätzung bekennen und dies auch der Welt zugänglich machen, aller Kritik zum Trotz, es ist Zeit Verantwortung zu übernehmen...
    Sarah Burhenne
    Man hat es heute wieder in den MSM gesehen und gehört, Menschen die für unsere/Ihre Grundrechte auf die Straße gehen, werden als Verschwörungstheroretiker und rechtsradikale abgestempelt, eine Katastrophe ! In die Gesellschaft werden immer mehr Keile getrieben !
    Ein wissenschaftliches Miteinander gibts in der modernen Medienwelt nicht mehr ! Weil sich jeder sog, "Experte" so präsent, wie irgendmöglich in den Medien positionieren will um das eigene Schäfchen ins Trockene zu bringen !
    Micha
    Ich bin kein Mediziner ,aber ich spüre und fühle das dieser Liebe Mensch hier sehr sachlich und fachlich sein Anliegen vorbringt ,Hut ab lieber Freund und ich stehe da voll hinter ihm ,ich bin dabei Widerstand 2020 Brandenburg ,Danke🙏
    Hiltrud Firmenich
    Hat jemand Frau Merkel jemals mit Mundschutz gesehen?
    Hatte Herr Steinmeier Todesangst, als er unmittelbar nach dem letzten Interview unvermummt von dannen ging, was leider gefilmt wurde?

    Donnerstag, 21. Mai 2020

    WHO meldet weltweite Rekordzahl an Corona-Infektionen

    Das ist seltsam:
    CNBC[*1] berichtet, dass die Warnung der WHO zu einem Zeitpunkt kommt, an dem US-Präsident Trump damit gedroht hat, Zahlungen an die WHO zu stoppen.

    Die Weltgesundheitsorganisation meldet eine Rekordzahl täglicher Neuinfektionen. Betroffen seien vor allem die USA mit 45.251 neuen Fällen, Russland hat laut WHO am Dienstag mit 9.263 die am zweithäufigsten gemeldeten Fälle.

    "In den vergangenen 24 Stunden wurden der WHO 106.000 Fälle gemeldet – die höchste Zahl an einem einzigen Tag seit Beginn der Epidemie. Wir haben bei der Covid-19-Pandemie noch einen langen Weg vor uns. Wir sind sehr besorgt über die steigende Zahl von Fällen in Ländern mit niedrigem und mittlerem Einkommen", zitiert CNBC den WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus.

    Nach Angaben der Johns Hopkins University gibt es seit dem Auftreten des Virus in Wuhan, China, vor weniger als fünf Monaten weltweit fast 5 Millionen Fälle und rund 325.000 Todesfälle.

    Während in zahlreichen Ländern soziale Distanzierungsmaßnahmen ergriffen wurden, um die Ausbreitung des Coronavirus zu verlangsamen, bleibe das Virus nach Angaben von WHO-Vertretern nach wie vor „äußerst gefährlich“. Aktuelle Daten zeigen, dass “der größte Teil der Weltbevölkerung anfällig bleibt”, was bedeutet, dass Ausbrüche leicht “wieder entzünden” können.

    Dass die Neuinfektionen in Deutschland schon lange zurückgehen, scheint für die WHO kein Thema zu sein. Um die Finanzierung sicher zu stellen und Big-Pharma Milliardenumsätze zu garantieren, muss ein Horrorszenario aufgebaut werden.
    Ob die gemeldeten Neuinfektionen zurückgehen würden, wenn Trump die Zahlungen erhöhen würde?
    Quelle: DWN 20.05.2020 22:49

    Links:
    ARD: Die WHO - Im Griff der Lobbyisten?
    Zeit-online:  Der heimliche WHO-Chef heißt Bill Gates
    SWR2: Die WHO am Bettelstab: Was gesund ist, bestimmt Bill Gates
    Telepolis: The Money Question

    *1
    CNBC ist eine Abkürzung für Consumer News and Business Channel; übersetzt: Verbrauchernachrichten- und Wirtschaftskanal, ist eine Gruppe von Nachrichtensendern. Sie gehören zur Senderfamilie von NBCUniversal, einer Tochtergesellschaft von Comcast. CNBC und seine internationalen Ableger übertragen Wirtschaftsnachrichten und informieren live vom Geschehen an den Finanzmärkten. Nach eigenen Angaben erreichen die Sender insgesamt rund 390 Millionen Zuschauer weltweit. Wikipedia

    Rubikon - Die Zahlenmystiker - Wie falsche Zahlen die Weltwirtschaft in die Knie zwingen

    Das von der Politik exekutierte Katastrophenszenario beruht auf falschen Daten und hat verheerende Folgen.
    von Hans Springstein

    Mittlerweile haben es auch Wissenschaftler festgestellt: Die Anti-Corona-Maßnahmen sind Teil eines der „verheerendsten Sozialexperimente in der Geschichte der Menschheit“. Auch ein Regierungsbeamter warnt mittlerweile vor dem Missbrauch von Zahlen. Zu jedem Experiment gehören Modellrechnungen, Kennziffern und Messwerte. Sie sind jedoch immer nur ein Versuch, die Realität einzufangen und geben diese oft nur höchst unzureichend wieder. Im Fall des Virus Sars-Cov 2 und der Krankheit Covid-19, die laut Weltgesundheitsorganisation WHO von dem Virus ausgelöst wird, ist neben der Zahl der Infizierten die sogenannte Reproduktionsrate R von Bedeutung. Sie ist — ebenso wie die Zahl der Angesteckten, die behandelt wird, als entspreche sie der Zahl der tatsächlich Erkrankten — aber nachgewiesenermaßen nicht geeignet, um die Entwicklung im Zusammenhang mit Corona einzuschätzen oder gar vorherzusagen. Doch genau dafür wird sie von der Politik und ihren Beratern benutzt — mit verheerenden Folgen.

    In der von der etablierten Politik und ihren Beratern gezielt geschürten Corona-Hysterie spielt ein statistischer Wert eine große Rolle: Die sogenannte Reproduktionszahl, kurz R. Sie soll angeben, wie viele Menschen von einer von einem Krankheitserreger infizierten Person angesteckt werden. Ganz einfach formuliert: Steckt ein Infizierter nur einen anderen Menschen an, dann liegt die Zahl bei 1. Diese Zahl wird unter anderem benutzt, um die von der Regierung beschlossenen Maßnahmen zu rechtfertigen, die das gesellschaftliche Leben massiv eingeschränkt haben. Die wurden zwar inzwischen etwas gelockert, aber immer noch wird mit einer möglichen zweiten Corona-Welle gedroht, die unter anderem von R angezeigt werden soll.

    Das tonangebende Robert-Koch-Institut (RKI) in Berlin beruft sich in seinen täglichen Situationsberichten zum Virus Sars-Cov 2 und der Krankheit Covid-19, die laut Weltgesundheitsorganisation WHO von dem Virus ausgelöst wird, immer noch auf diese Zahl. Am 3. April erklärte der Tiermediziner Lothar Wieler, der das dem Bundesgesundheitsministerium unterstehende RKI leitet, auf einer Pressekonferenz:

    „Wenn diese Zahl unter 1 gedrückt wird, dann lässt die Epidemie langsam nach. Wir haben die Zahl schon auf 1 gedrückt durch die Maßnahmen, das wissen wir und wir hoffen, dass wir sie weiter herunterdrücken. (…) Wir müssen unter 1 kommen.“

    Wieler sagte dabei nicht, dass Grundlage für die Zahl die täglich gemeldeten Fallzahlen sind. Darauf machte das Online-Magazin „Multipolar“ Anfang April aufmerksam. Autor Paul Schreyer stellte fest, dass die Zahl manipulativ eingesetzt wird.

    Angstmache mit einer Zahl

    In seinem aktuellen Situationsbericht vom Samstag gibt das RKI die Zahl mit einem Wert von 0,88 an. Dazu heißt es erklärend:

    „Der bisherige R-Wert, der heute berichtet wird, bildet also das Infektionsgeschehen vor etwa einer bis zwei Wochen ab.“

    Der Regierungsberater und Chef-Virologe der Berliner Charité Christian Drosten hatte bereits am 2. März in einer Regierungspressekonferenz erklärt:

    „Gefährlichkeit ist keine Zahl.“

    Er sagte dabei ebenso, dass es „kaum ein gutes Maß für die Geschwindigkeit der Ausbreitung“ des Virus gebe. Diese einzuschätzen, sei „ganz schwierig“, erklärte er. Dabei werde die Reproduktionszahl R zu Hilfe genommen, erklärte Drosten den anwesenden Journalisten.

    Er ging damals von einem geschätzten durchschnittlichen Wert von 3 aus und ergänzte:

    „Alle diese Zahlen sind ungenau.“

    Es komme darauf an, „weniger als einen Folgepatienten in einem Übertragungsgang“ zu haben, als R auf unter 1 zu bekommen. „Dann hört es auf“, fügte Drosten hinzu und meinte, das sei alles ganz einfach zu verstehen. Er wandte sich außerdem gegen Horrorszenarien aufgrund von Modellrechnungen. Doch genau die werden an die Wand gemalt, von Regierung und Behörden, seit die WHO am 11. März die Pandemie ausrief. Dabei machen beratende Wissenschaftler aktiv mit — selbst Drosten, der anfangs vor übereilten Schlüssen warnte.
    Die Zahl R ist neben der Zahl der Infizierten, die einfach und falsch mit der Zahl der Erkrankten gleichgesetzt wird, eines der Mittel, mit denen die etablierte Politik und ihre Beratern den Menschen Angst machen und gehorsames Verhalten erzwingen
    Mit dem Mythos dieses Wertes hat sich der Physiker Patrick Grete in einem Beitrag für „Multipolar“ auseinandergesetzt, der am Mittwoch veröffentlicht wurde. Er warnte davor, diese statistische Zahl für verschiedene Zwecke zu instrumentalisieren.

    „Das reicht von Sensationslust über Angsterzeugung bis hin zum ‚Abkürzen‘ einer Debatte der politischen Maßnahmen.“

    Der Autor erklärt ausführlich, wie R errechnet wird und verweist darauf, dass in der Corona-Pandemie die effektive Reproduktionszahl R(eff) im Mittelpunkt stehe, im Unterschied zum Durchschnittswert R einer Krankheit. Neben der Zahl der von einem Infizierten angesteckten weiteren Personen gehe es noch darum, in welcher Zeit das geschieht:

    „Ist R=2, so steckt im Mittel jeder Infizierte innerhalb der Generationszeit 2 weitere Menschen an. Dies ist der gefürchtete ‚exponentielle Verlauf‘, da nach jeder Generationszeit, die Neuerkranktenzahlen doppelt so hoch sind: 2, 4, 8, 16, 32, 64.“

    Wenn R unter 1 liege, sinkt laut Grete die Zahl der Neuerkrankten.

    „Die Reproduktionszahl spielt in der Debatte um den Umgang mit der Coronakrise eine entscheidende Rolle“, stellt der Autor fest.

    „Erst seit R unter 1 gefallen ist, erscheint es politisch möglich, über Lockerungen zu sprechen.“

    Die Zahl werde vom RKI in den Lageberichten seit dem 8. April genannt.

    „Als mit dem 13.4. R auf 1 sank und sich die Regierenden zu Konsultationen trafen, wollte keiner ‚unvernünftig‘ sein, alle Beschränkungen sollten bestehen bleiben, um den gerade erst erreichten Erfolg nicht zu gefährden. Schulen blieben auch danach noch geschlossen, Kontaktverbote oder Ausgangssperren in Kraft und viele Menschen verharrten in Anspannung oder Angst ob der verkündeten schlimmen Lage einer andauernden und sich noch verschlimmernden Pandemie in Deutschland.“

    Manipulation mit Daten

    Der Physiker warnt in seinem Beitrag wie zuvor Schreyer vor dem manipulativen Einsatz der Zahl. Er erinnert daran, dass der täglich vom RKI gemeldete Wert nur eine „grobe Schätzung“ ist. Bis jetzt würden nicht die nach Wochen vorliegenden tatsächlichen Reproduktionszahlen auf Grundlage der realen Fallzahlen veröffentlicht. Und er betont, das der Wert abhängig ist von der Anzahl der durchgeführten Corona-Teste:

    „Wenn plötzlich Testkapazitäten erhöht werden, wird man R systematisch überschätzen, wie auch das RKI andeutet.“

    Die steigende Zahl bedeute aber nicht automatisch eine kritische Situation.

    Grete hebt hervor, dass die Zahl R nur eine „Modellgröße für eine Pandemie“ ist, mit der sich „rückblickend sehr gut“ ein Pandemieverlauf beschreiben und analysieren lasse — wenn die zugrundeliegenden Zahlen mehr oder minder feststehen.

    „Der prognostische Wert im Hier und Jetzt ist hingegen sehr begrenzt, denn R lässt sich zum aktuellen Zeitpunkt nicht hinreichend präzise bestimmen. Daher lässt sich am aktuell ermittelten R auch nicht der Beginn einer neuen Welle ablesen.“

    Er spricht sich dagegen aus, mit Hilfe der Teste, die bis heute nicht in einer repräsentativen Studie eingesetzt werden, die Zahl der Infizierten zum Maßstab zu machen. Stattdessen müsse die Zahl der Erkrankten und der in Intensivbehandlung in den Blick genommen werden.

    „Wer nur mit dem aktuell gemeldeten R allein argumentiert, handelt unredlich und macht sich der Panikmache (oder unangebrachter Beschwichtigung) verdächtig.“

    Ebenso hätten lokale Ausbrüche von Covid-19 zwar nur begrenzte reale Wirkung, würden aber sofort wieder die Zahl R für ganz Deutschland ansteigen lassen, obwohl keine bundesweite kritische Situation gebe. Die Reproduktionszahl sage nicht viel mehr aus als die täglich gemeldeten Zahlen der neu Infizierten. Damit ließen sich aber die Entwicklung und die Folgen nicht einschätzen.

    Verschwörungsetikett für Kritiker

    Wie der Wert eigentlich geschätzt wird, das sei erst seit Anfang Mai bekannt, so Grete. Bis dahin diente nach seinen Worten „R in Debatten eher als Totschlagargument, das Angst erzeugte“. In der Zwischenzeit hätten verschiedene Unklarheiten zu Zweifeln an der Glaubwürdigkeit des RKI und möglicher politischer Beeinflussung seiner Meldungen geführt. Diese frühzeitig von Kritikern angeführten Zweifel seien erst spät von den Mainstream-Medien aufgegriffen worden, nachdem diese zuvor berechtigte Fragen ignoriert hätten.

    „Jeder, der das aber öffentlich anmerkte, wurde von etablierten Medien ignoriert oder in die Verschwörungsecke gestellt, jedoch ohne dass die Rechnungen einmal nachvollzogen wurden. Jemand, der kritisch nachrechnet und inkongruente Ergebnisse infrage stellt, ist jedoch kein Verschwörungstheoretiker, sondern er oder sie macht seinen Job.“

    Ein Beitrag vom 17. April auf der Website des Wissenschaftsmagazins Spektrum fragte:

    „Was verrät die Reproduktionszahl R wirklich?“

    Eine klare Antwort konnte Autor Christian Honey nicht geben, dafür brachte er interessante Aussagen des RKI-Wissenschaftlers Matthias an der Heiden, Infektionsepidemiologe des Instituts. Der verwies ebenfalls auf die verschiedenen Faktoren, die die Reproduktionszahl R beeinflussen. Bei den Angaben des RKI zu dem Wert gehe es „mehr um einen Trend, das heißt, die Anzahl der Neuinfektionen über die Zeit in gleicher Weise zu ermitteln“, wurde an der Heiden zitiert. Am schwierigsten sei es, die sogenannte Generationszeit zu schätzen, bestätigte er.

    Ein Beitrag in der Frankfurter Rundschau vom 14. Mai sprach direkt vom „Rätselraten“ um die Reproduktionszahl und bestätigte die Einschätzungen des Physikers Grete. Die Zahl gebe „nicht den aktuellen Stand der Dinge wieder, sondern den von ca. vor zwei Wochen“, hieß es da unter Berufung auf RKI-Vizepräsident Lars Schaade. „Doch davon nicht genug“, hieß es weiter:

    „Die Reproduktionszahl schwankt nämlich gern und viel.“

    Unsichere Daten als Grundlage

    Immerhin wurde festgestellt, dass der R-Wert „vielmehr einen War- statt einen Ist-Zustand darstellt“. Das Blatt zitierte außerdem den Medizinstatistiker Dirk Brockmann von der Humboldt-Universität Berlin. Dieser habe betont, „dass die Reproduktionszahl nur eine grobe Schätzung und von vielen Faktoren abhängig ist“. Das mache es für die Politik „nicht gerade einfacher zu entscheiden, wann denn nun Lockerungen angemessen sind — und wann nicht“, hieß es in der Frankfurter Rundschau. Neu ist das nicht:
    Die politisch Verantwortlichen stützten sich in der von ihnen erzeugten Krise erwiesenermaßen die gesamte Zeit bereits auf unsichere Daten.
    Auswertungen der Daten des RKI ergaben, dass der R-Wert schon vor dem am 22. März von Kanzlerin Angela Merkel verkündeten einschneidenden Beschränkungen wie dem Kontaktverbot bei etwa 1 lag. Kritiker schlossen daraus, dass diese Maßnahmen nicht notwendig gewesen seien. Das wiederum versuchten Mainstream-Medien wie die Zeitung „Der Tagesspiegel“ damit zu kontern, dass die Daten ja erst Anfang April vorgelegen hätten. In einem Beitrag vom 24. April wurde eine RKI-Sprecherin zitiert, „dass R bereits am 22. März auf etwa 1 gesunken ist, wusste das RKI halbwegs zuverlässig frühestens Anfang April“.

    Es wird bestätigt, dass die Reproduktionszahl sich nur im Nachhinein zuverlässig bestimmen lässt und wenig taugt, um den Ist-Zustand zu beschreiben und die weitere Entwicklung vorherzusagen. Das führt aber nicht dazu, dass im Tagesspiegel etwa der Wert der RKI-Aussagen über die jeweils aktuelle Lage in Frage gestellt wird. Stattdessen werden Kritiker wie der Ökonom Stefan Homburg als „Hobby-Epidemiologen“ bezeichnet und ihnen unterstellt, sie würden die Zusammenhänge nicht erkennen.

    Tagesspiegel-Autor Sascha Karberg meint, der R-Wert sei bereits vor dem Kontaktverbot auf 1 gesunken, weil zuvor am 9. März Großveranstaltungen untersagt und am 16. März Schulen und Kindertagesstätten geschlossen wurden. Die Frage, warum dann noch schärfere Einschnitte in das gesellschaftliche Leben notwendig gewesen sein sollen und warum diese nicht spätestens Anfang April aufgrund der neugewonnenen Erkenntnisse zurückgenommen wurden, kommt bei ihm nicht vor.

    Zündstoff aus der Schweiz

    In der Schweiz ist festgestellt worden, dass dort ebenfalls vor dem bereits am 13. März beschlossenen „Lockdown“ der R-Wert auf 1 gesunken war. Das hat eine Wissenschaftler-Gruppe der Eidgenössischen Technischen Hochschule (ETH) Zürich in einer Analyse ermittelt. Darüber berichtete der Infektiologe Pietro Vernazza vom Kantonsspital St. Gallen am 19. April auf der Website der Klinik.

    Vernazza bezeichnet die Reproduktionsrate als eine „zentrale Größe zur Beschreibung einer Infektionskrankheit“, die aber von vielen Faktoren abhängig sei. Die ETH-Studie belege, „dass sich die Epidemie vor dem Lockdown schon deutlich verändert hat“, stellt er fest. Zugleich betont er, dass die RKI-Analysen das gleiche Bild ergeben würden: Nämlich, „dass es in Deutschland, wie schon in der Schweiz, nicht die Lockdown-Maßnahmen waren, welche zur wirksamen Hemmung der Ausbreitung von Covid-19 führten“. Der Schweizer Infektiologe sieht in den Erkenntnissen „Zündstoff“:

    „Offenbar zeigen nun diese beiden Arbeiten mehr oder weniger identisch: Die einfachen Maßnahmen, Verzicht auf Großveranstaltungen und die Einführung von Hygienemaßnahmen, sind hoch wirksam. Die Bevölkerung ist in der Lage, diese Empfehlungen gut umzusetzen und die Maßnahmen können die Epidemie fast zum Stoppen bringen. Auf jeden Fall sind die Maßnahmen ausreichend, unser Gesundheitssystem so zu schonen, dass die Spitäler nicht überlastet werden.“

    Das heißt: Der „Lockdown“ einschließlich Kontaktverbot, das nun laut Bundeskanzlerin Angela Merkel bis nach Pfingsten verlängert wurde, war und ist nicht notwendig. Doch die Politik in der Bundesrepublik macht unbeirrt weiter, von den etablierten Medien anhaltend unterstützt, und redet der Bevölkerung derzeit die Angst vor einer möglichen zweiten Welle der Pandemie ein.

    Rückgang lange vor „Lockdown“?

    Der Kinder- und Jugendmediziner Steffen Rabe aus München betreibt die Webseite impf-info.de, auf der er „Beiträge zu einer differenzietren Impfentscheidung“ leistet. Er hat sich die Daten des RKI zur Reproduktionszahl R ebenfalls angeschaut und kam dabei am Samstag in seinem „Coronoia-Blog“ zu einem interessanten Ergebnis: Nach den Anfang Mai aktualisierten Angaben des RKI lag der Umkehrpunkt von R etwa zwischen dem 9. und 11. März. Die Ansteckungsrate von Covid-19 in Deutschland sei demnach bereits ab etwa dem 1. März rückläufig — „10 Tage vor den ersten ergriffenen Maßnahmen“.

    Rabe betont, dass auch alle anderen Daten des RKI wie die Fallzahlen nicht stichhaltig seien, weil sie nicht auf repräsentativen Testuntersuchungen beruhen. Bereits am 14. Mai hatte er auf Folgendes aufmerksam gemacht:

    „Wir kennen weder die tatsächliche Anzahl der Infizierten (oder alternativ deren Prozentsatz an der deutschen Bevölkerung), noch die tatsächliche Anzahl der Neuinfektionen (oder alternativ den prozentualen Zuwachs der tatsächlichen Neuinfektionen).“

    Das tonangebende Institut wie auch andere würden zentrale Punkte ignorieren, so die kontinuierliche Erhöhung der Testzahlen gerade in der Zeit, in der die Maßnahmen des Lockdowns beschlossen und verkündet wurden, sowie die zeitliche Verschiebung zwischen Infektionsdynamik und deren Abbildung in der Reproduktionszahl. Das entwerte „jede noch so aufwändige mathematische Modellierung“, so der Mediziner. Dazu zählt er auch den Versuch des Max Planck-Instituts an der Universität Göttingen, nachzuweisen, dass die Beschränkungen des gesellschaftlichen Lebens Covid-19 entscheidend eingedämmt hätten.

    Angstmache mit Schwindel-Test

    Der Lungenarzt und erfahrene Epidemiologe Wolfgang Wodarg warnt seit langem vor der Panikmache und den Folgeschäden der Corona-Kampagne der Regierenden und ihrer Helfershelfer in Medien und Wissenschaft. In einer Video-Grußbotschaft für die Grundgesetz-Mahnwache in Stuttgart am Samstag machte er erneut klar, dass Regierung und Justiz sich bei einer Rechtsgüterabwägung zwischen persönlichen Freiheiten und Gesundheitsschutz nicht auf eine außerordentliche gesundheitliche Gefahr berufen können.

    Wodarg erinnerte daran, dass alleinige Grundlage aller amtlichen und bisherigen Risikoabschätzungen positive PCR-Teste sind. Diese Teste werden nach seinen Angaben in aller Welt in über 300 Variationen mit „Notfallzulassungen“ ohne amtliche Überprüfung für Milliarden an Dollar bzw. Euro verkauft und verwendet.

    „Sie sagen weder etwas aus über ein Erkrankungsrisiko noch über Ansteckungsgefahren. Sie sind auch positiv bei SARS-Viren, mit denen wir Menschen in aller Welt und auch viele Tiere schon über 15 Jahre vertraut sind und die auch bisher keine Gefahr begründet haben. Die Welt fällt auf einen Schwindel rein! Das ist peinlich.“

    „Es wird aber kriminell und bekommt ein anderes Gewicht, wenn solche Testerei eingesetzt wird, um die von uns anvertraute Macht zu mißbrauchen und uns mit Immunitätsnachweisen zu sogenannten Impfungen zu zwingen, die in Wirklichkeit bisher verbotene Genmanipulationen sind.“
    Schon der Lockdown töte inzwischen, betonte Wodarg, vernichte längst Existenzen und beraube hierzulande die Bundesbürger ihrer Grundrechte. Der kritische Lungenarzt rief die Gerichte auf, „sich nicht nur auf parteiliche Daten der Täter zu verlassen, sondern nach Wahrheit zu suchen, um unsere Grundrechte zu schützen.“

    Falsche Katastrophenszenarien

    Eine ähnlich kritische und ebenso fachlich fundierte Stimme wie die von Wodarg ist die des Schweizer Kardiologen Urs Scherrer. Der stellte ähnliches fest und schrieb in einem Gastbeitrag für das Schweizer Online-Magazin Infosperber:
    Die Epidemiologen seien die „Apparatschiks der modernen Medizin, die Daten sammeln, wenn die Schlacht längst vorbei ist“.
    Sie würden nun zu Propheten mutieren, die die unsichere und widersprüchliche Datenlage mit Hilfe von Computerprogrammen erklären, die den „Pandemieverlauf auf die Kommastelle genau“ erklären würden. Die zu treffenden Schutzmaßnahmen würden dann als „alternativlos und kristallklar“ dargestellt und auf allen Kanälen mit Nachdruck propagiert.

    Scherrer beschrieb die Lage in der Schweiz, die der in der Bundesrepublik gleicht, so:

    „Die Spitäler stehen halb leer, die Intensivstationen sind nicht überlastet, die gemalten Katastrophenszenarien waren offensichtlich falsch. Verantwortliche Experten und Regierung schweigen vornehm dazu, malen stattdessen das nächste Katastrophenszenarium einer zweiten Pandemiewelle an die Wand. Gibt es stichhaltige Gründe, den neuen Szenarien mehr zu vertrauen?“

    Für den Schweizer Mediziner ist die Frage, ob die „durch die Notmaßnahmen möglicherweise erreichte Verlangsamung der Ansteckungen nicht in groteskem Missverhältnis zu den induzierten Schäden medizinischer, sozialer und gesellschaftlicher Natur“ steht. Und er fügt hinzu: „... übelstes aller Übel, die Maßnahmen verlängern die Dauer der Pandemie“.

    WHO-Studie bestätigt Kritik

    Was die politisch beschlossenen Maßnahmen bewirken und was sie nicht leisten — unabhängig von untauglichen Testen und damit ebenso untauglichen Zahlen wie R oder anderen statistischen Werten —, das machte ausgerechnet eine Studie der Weltgesundheitsorganisation WHO bereits im Herbst 2019 deutlich. Auf das Material wiesen drei Wissenschaftler am 21. April im Online-Magazin Telepolis hin.

    Steffen Roth, Michael Grothe-Hammer und Lars Clausen zählen zu den Kollateralschäden der sogenannten nicht-pharmazeutischen Maßnahmen (NPI) „eine globale Wirtschaftskrise, die eine halbe Milliarde Menschen in Armut stoßen könnte, sowie die massivsten Einschnitte in die Meinungs- und Versammlungsfreiheit der vergangenen Jahrzehnte“. Und:

    „Wer andeutet, dass die Rosskur schlimmer sein könnte als die Virenkrankheit, der wird, wo nicht direkt zum Schweigen gebracht, konsequent übertönt oder diskreditiert, während der neuentdeckte Endzweck allen staatlichen Handelns, Lebensverlängerung, nahezu alle Mittel heiligt.“

    Laut der drei Wissenschaftler kommt der Bericht der WHO zu dem Schluss, „dass sich für die Wirksamkeit der meisten aktuell implementierten Maßnahmen nur schwache bis sehr schwache wissenschaftliche Belege finden lassen“. Das Dokument lese sich „wie ein Katalog jener Massennahmen, die Regierungen im Zuge der Covid-19-Krise implementiert haben“.

    Ignorierte Ergebnisse

    Die WHO habe in dem Bericht im Falle einer Pandemie durch einen bislang unbekannten Influenzavirus unabhängig vom Schweregrad den Einsatz aller personenbezogenen Schutzmaßnahmen, die Isolation von Kranken und Reisewarnungen empfohlen. Bei mittelschweren Pandemien sollen der Einsatz von Gesichtsmasken, Schulschließungen und das gezielte Verhindern großer Menschenmassen hinzukommen. Arbeitsplatzschließungen und internationale Reisebeschränkungen habedie WHO nur im Falle extrem schwerer Pandemien empfohlen.

    Ausdrücklich hält die WHO den Telepolis-Autoren zufolge fest, dass Contact Tracing, Screenings von Flugreisenden und Grenzschließungen unter keinen Umständen empfehlenswert sind.

    „Dessen ungeachtet wurden oder werden diese Maßnahmen von vielen Regierungen weltweit implementiert oder diskutiert.“

    Die Weltgesundheitsorganisation habe im Anhang des Berichts festgestellt, „dass die Qualität der Belege für die Wirksamkeit fast aller damals untersuchten Maßnahmen als niedrig oder sehr niedrig einzuschätzen ist.“ Nur die möglichen Effekte von Handhygiene und Maskennutzung würden „als moderat oder hoch“ bewertet, allerdings allein im klinischen Bereich. Es gebe dagegen laut WHO „kaum bis keine verlässlichen Hinweise für die Wirksamkeit der verbleibenden Interventionen wie Social Distancing, Reisebeschränkungen oder Ausgangssperren“.

    Zu ähnlichen Ergebnissen sei bereits 2009 eine Studie des European Centre for Disease Prevention and Control's (ECDC) gekommen, so die Autoren. Auch darin sei „von geringfügigen bzw. unbewiesenen Effekten von insbesondere Social-Distancing-Maßnahmen und Reisebeschränkungen berichtet“ worden.

    Keine Belege für Wirksamkeit

    Die drei Wissenschaftler stellen fest, dass WHO und ECDC ungeachtet dessen in der Corona-Krise die Maßnahmen empfahlen, deren Wirksamkeit sie selbst widerlegten:

    „Auch ist es in den 10 Jahren der Forschung zwischen dem ECDC- und dem WHO-Dokument nicht gelungen, die Evidenz für die Wirksamkeit der betreffenden Maßnahmen zu erhärten.“ Sie betonen mit Blick auf mögliche Einwände, dass das WHO-Dokument von 2019 von einer Influenza-Pandemie ausgehe, dass dieses sich „ausdrücklich auf ein neuartiges Virus, für das noch keine Grundimmunität in der menschlichen Bevölkerung besteht“, beziehe. Das sei bei Sars-Cov 2 und Covid-19 der Fall. Das mache die aktuellen WHO-Empfehlungen „dann noch fragwürdiger“:
    „Wenn man das Coronavirus für den gefährlicheren Erreger hält, warum sollte man dann auf eine Liste von Maßnahmen setzen, deren Wirksamkeit sich nicht einmal gegen Grippe belegen lässt?“
    Die drei Wissenschaftler empfehlen, sich auf die beiden Maßnahmen zu konzentrieren, „für deren Wirksamkeit die WHO wissenschaftliche Belege von zumindest moderater Qualität finden konnte. Dies wären Handhygiene und der Einsatz von Masken (in klinischen Kontexten) — möglicherweise ergänzt um Maßnahmen, die die WHO nicht untersucht hat, die sich aber im Kontext aktueller empirischer Studien als plausibel herausstellen.“

    Zunehmende Kollateralschäden eines Experimentes

    Wenn derzeit die dafür Verantwortlichen „auf die kombinierte Wirksamkeit einzeln wirkungsloser Maßnahmen“ hoffen sollten, handelt es sich aus Sicht der Autoren möglicherweise um „das größte, teuerste und verheerendste Sozialexperiment in der Geschichte der Menschheit“. Die Reproduktionszahl R erscheint dabei nur als eines der Werkzeuge, um dieses Experiment scheinwissenschaftlich gegenüber den Betroffenen zu begründen — selbst wenn alle Werte nur geschätzt werden und sich erst hinterher als richtig oder falsch herausstellen.

    Bleibt die Frage, wer für den angerichteten Schaden haftet und haftbar gemacht wird. Und es bleibt, was der Oberregierungsrat Stephan Kohn aus dem Bundesinnenministerium in seinem Warnruf feststellte:
    Der bisher angerichtete Kollateralschaden muss eigentlich zur Folge haben, dass die Beschränkungen des gesellschaftlichen Lebens sofort beendet werden.
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    Katrin McClean Hans Springstein ist ein deutscher Journalist. In derzeit unregelmäßigen Abständen betreibt er privat den Blog „Argumente & Fakten“.


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    Erschienen ist der Beitrag bei Rubikon.News

    Mittwoch, 20. Mai 2020

    Anne Will - 17.05.2020 - Corona-Einschränkungen – waren und sind die Grundrechtseingriffe verhältnismäßig?


    Sendung am 17. Mai 2020 | 21:45 Uhr
    Corona-Einschränkungen –
    waren und sind die Grundrechtseingriffe verhältnismäßig?


    Die Gäste im Studio

  • Olaf Sundermeyer
    Investigativ-Reporter beim rbb und Buchautor
  • Sahra Wagenknecht (Die Linke)
    Mitglied des Deutschen Bundestages
  • Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP)
    Richterin am Bayerischen Verfassungsgerichtshof und Bundesjustizministerin a.D.
  • Karl Lauterbach (SPD)
    Mitglied des Deutschen Bundestages, Gesundheitsökonom und Epidemiologe
  • Bernhard Pörksen
    Professor für Medienwissenschaft an der Universität Tübingen

  • Fotos: Screenshots

    Auch wenn laut ARD-DeutschlandTrend immer noch eine Mehrheit der Deutschen den Corona-Einschränkungen zustimmt, wächst die Kritik an den Maßnahmen. Zu weitreichend und unverhältnismäßig seien die Eingriffe in die Grund- und Freiheitsrechte, daran scheinen auch die derzeitigen Lockerungen nichts zu ändern. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier verteidigt eine "nachfragende Kritik", appelliert aber zugleich, dass "Tatsachen und Fakten" hierbei nicht ignoriert werden dürften. Unter den Protest mischen sich zunehmend Personen aus dem rechtsextremen Spektrum und Anhängerinnen und Anhänger von Verschwörungsideologien. Wie verhältnismäßig waren und sind die Maßnahmen? Warum sind Verschwörungsideologien so populär? Verschärft die Corona-Politik die soziale Ungleichheit?

    Link zur Sendungsseite
    Link zum Gästebuch

    Pressestimmen

    FAZ.de
    TV-Kritik „Anne Will“
    Wenn wir uns sicher fühlen, erlauben wir uns ein bisschen Wahn
    Spätestens zu diesem Zeitpunkt der Sendung ist die Pegida-Analogie überstrapaziert, zumindest, wenn man den SPD-Gesundheitspolitiker und Epidemiologen Karl Lauterbach fragt. Nur weil es bei Pegida „möglicherweise was gebracht“ hätte, mit den Protestierenden zu reden, müsse das in Corona-Zeiten nicht so sein. Ohnehin sehe es für die Zukunft der „Hygiene-Demos“ in keinem Szenario gut aus, denn entweder komme die Pandemie zurück und „die Protestler sehen aus wie Verrückte“ oder es komme „nicht so dick, dann ist das Thema Geschichte.“ Er selbst würde niemals zu einer „Hygiene-Demo“ gehen, sagt Lauterbach: Mit Maske komme man nicht ins Gespräch, ohne Maske gefährde man sich und andere. „Ich möchte denjenigen den Rücken stärken, die so vernünftig sind, nicht zu einer Demo zu gehen.“ Eine Demonstration für höheres Kurzarbeitergeld würde er befürworten, „aber da wird gegen Hygieneregeln demonstriert, denen Zehntausende Menschen ihr Leben verdanken.“

    DERWESTEN.de
    Home – Panorama – Promi-TV
    Anne Will (ARD): Corona-Maßnahmen noch verhältnismäßig? Sahra Wagenknecht warnt jetzt DAVOR – „Das darf nicht passieren“
    Anne Will (ARD): Demonstrationen in deutschen Großstädten
    Das Coronavirus hat die Welt weiter im Griff. Doch seit einigen Wochen werden die strengen Maßnahmen langsam gelockert. Dennoch gibt es immer mehr Demonstrationen in den deutschen Großstädten. Es stellt sich die Frage: Sind die Corona-Maßnahmen in Deutschland verhältnismäßig? Darüber sprachen am Sonntagabend auch Anne Will und ihre Gäste in der ARD.
    Nur wenn in Landkreisen oder kreisfreien Städten mehr als 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen registriert werden, soll ein Notfallmechanismus greifen und Beschränkungen wieder nötig machen. Diese Beschlüsse sehen viele Wissenschaftler kritisch. Die Lockerungen kämen zu früh.“

    M-Merkur
    ARD-Talk
    Anne Will: Wagenknecht schimpft auf Corona-Lockerungen - „Ich kann niemandem erklären ...““
    Sind die Corona-Maßnahmen in Deutschland verhältnismäßig? Diese heikle Frage debattierte am Sonntag Anne Will. An Warnungen und Mahnungen mangelte es nicht.
    • Bei Anne Will (ARD) ist auch an diesem Sonntag (16. Mai) das Coronavirus Thema.
    • Unter anderem Karl Lauterbach (SPD) und Sahra Wagenknecht (Linke) debattieren die Verhältnismäßigkeit der Schutzmaßnahmen.
    • Hier finden Sie die grundlegenden Fakten zum Coronavirus* und die Corona-News aus Deutschland. Außerdem bieten wir Ihnen in einer Karte die aktuellen Fallzahlen in Deutschland*. Derzeit gibt es die folgenden Empfehlungen zu Corona-Schutzmaßnahmen*.

    Kommentare

    Seite 7
    Uwe schrieb am 15.05.2020 21:12 Uhr:
    Werter Michael Andreas!
    Zuerst einmal. Ich finde es, wie ich bereits an anderer Stelle extrem Falsch und extrem Gefährlich, ja Faschistisch, wie mit Kritikern umgegangen wird. Zu ihren aufgez. Punkten:
    1. Wir hatten bereits vor Corona eine beginnende Weltwirtschaftskrise. Diese wurde lediglich verstärkt. Das sofortige anfahren der deutschen Wirtschaft ist trotzdem nicht möglich da die Wirtschaft weltweit runter gefahren wurde und gerade deutsche Unternehmen auf Unternehmen im Ausland angewiesen sind. Von daher erübrigt sich die Aussage von ihnen schon fast.
    2. So weit ich mich erinnern kann noch nie. Aber siehe zu Punkt 1
    3. Ob das so richtig ist weiß ich nicht. Wenn ja haben wir entweder Glück gehabt oder die Maßnahmen waren erfolgreich.
    Und der Punkt mit den OPs. Ob das so richtig war oder nicht kann ich nicht einschätzen da mir das Wissen dazu fehlt wie schnell erforderliche Beatmungsplätze geschaffen werden können und ob mit dem jetzigen Wissen über Corona der Bedarf besser geplant wer

      Heinz Becker schrieb am 15.05.2020 23:13 - - - ZENSIERT - - -
      @Uwe,
      wieso können sie etwas als extrem falsch, ja faschistisch, verurteilen, wenn sie selber gar nichts wissen, wie sie unter Punkt 3 schreiben? Dass die Welt-Wirtschaft schon vor Corona an den "Beatmungsgeräten" der Notenbanken hing, und dass Corona jetzt "zufällig" kam um als Sündenbock herzuhalten, ist doch hinlänglich bekannt. Der letzte Neustart liegt immerhin 75 Jahre zurück. Mit einem materiellen, zerstörerischen Krieg wie damals, läuft das in Zeiten der globalen, digitalen Vernetzung nicht mehr. Da gibt es mittlerweile ganz andere Möglichkeiten den oder die Gegner zu besiegen. Wichtig ist allerdings, dass man weiss wer der Gegener ist.

    Seite 10
    Siggi Weber 16.05.2020 17:05 Uhr: - - - ZENSIERT - - -
    @Odratek,
    das ist nun aber wirklich neu für mich.
    "Digital heißt, dass sie den Amazonas hören können."
    Das sollten sie mir einmal näher erklären. Ich habe zwar beruflich auch mit Nachrichtentechnik zu tun, aber dass ich mit Digital den Amazonas hören kann, hat mir noch niemand gesagt.
    Seite 21
    Odradek schrieb am 16.05.2020 18:41 Uhr:
    Das Jüdische Forum für Demokratie und gegen Antisemitismus hat mal die letzte Verschwörungsideologen-Demo der sog. Corona-'Rebellen' mitgefilmt: https://www.youtube.com/watch?v=_i2pomsD6Go Interessant, geradezu tragikomisch, sind Dialog zwischen einem Polizisten und Verschwörungsgläubigen.

      Karl Lambrecht schrieb am 17.05.2020 09:16 Uhr: - - - ZENSIERT - - -
      Ich habe den Dialog mir angesehen und war erschüttert – über den Polizisten. Wie werden unsere Staatsdiener eigentlich politisch geschult? Das war am 9. Mai, wo der 75.Jahrestag des Endes vom 2.Weltkrieg in Russland gefeiert wurde und er schleppt Putin als Bösewicht an. Instinktloser geht es nicht. Weiß dieser Mann nicht, dass gerade Berlin praktisch allein von der Roten Armee befreit wurde?
      Nun kommt dieser Film vom Jüdischen Forum für Demokratie. Hat man da auch Filme von wehrlosen Demonstranten und der israelischen Armee am Gaza-Streifen gemacht? Mit Hartgummigeschossen und auch scharfer Munition wird da rigoros gegen Demonstranten vorgegangen. Jürgen Todenhöfer(CDU) hielt in 100m Entfernung ein Schild hoch „Liebe Israelis, behandelt die Palästinenser so, wie ihr selbst behandelt werden möchtet“ – und wurde von einem Hartgummigeschoss getroffen. 6 Millionen Holocaust-Opfer sind sehr schlimm, 27 Millionen Opfer der Sowjetunion nicht? Wie weit sind wir schon? Antisemit = Putinversteher?

    Seite 22
    Heinz Becker schrieb am 16.05.2020 20:34 Uhr: - - - ZENSIERT - - -
    Auffällig ist, dass in letzter Zeit nahezu jede vielversprechende Nachricht zu einer Sensation aufgeblasen wurde.
    Denke ich an Skripal, an böse Bomben der Russen in Syrien, an Verhaftungen von Journalisten in Russland oder China.
    Nur tausende Grippetote 2017/2018 waren keine Schlagzeilen, keine Maskenpflicht und keinen Lockdown wert, obwohl der Wirtschaftscrash schon absehbar war.
    Aber verständlich bei dem Absturz der Verkaufszahlen der Zeitungen und den sinkenden Zuschauer-Quoten bei den Öffentlich-Rechtlichen. Das kostet Werbekunden und gefährdet Arbeitsplätze. Da freut man sich schon, wie beim Spiegel, wenn einem ein Bill Gates finanziell unter die Arme greift. Ob sich das auf die Art der Berichterstattung auswirkt, wer weiß?

    Seite 46
    Kathrin_1 schrieb am 17.05.2020 19:01 Uhr:
    Ich möchte Ihnen das Video vom 21.04.2020, der Sendung ALLE WETTER, des Senders hr, vorschlagen.
    Dort wird ab Minute 7:26 über die "Tauglichkeit" der Masken aufgeklärt. Sehr interessant.

      Heinz Becker schrieb am 17.05.2020 20:31 Uhr: - - - ZENSIERT - - -
      Kathrin_1,
      Ich empfehle inen das kurze Video mit Herrn Drosten.
      https://youtu.be/J7Ic_bbRkXQ
      Der muss es ja schließlich wissen.
      Heinz Becker schrieb am 17.05.2020 21:02 Uhr: - - - ZENSIERT - - -
      @Moderation
      Was ist das denn?
      Sie schalten Links mit Verweis auf ihren Virenpapst Drosten nicht frei?
      Da werde ich aber bei ihm anfragen, ob das zwischen ihm und der ARD abgesprochen ist.

    Seite 65
    Heinz Becker schrieb am 17.05.2020 22:35 Uhr: - - - ZENSIERT - - -
    Herr Lauterbach, dass ihre 13 jährige Tochter den R-Wert erklären kann, ist Teil der Dressur. Sie sollte lieber was lernen, was sie im Leben auch gebrauchen kann.

    Seite 81
    Heinz Becker schrieb am 17.05.2020 22:35 Uhr: - - - ZENSIERT - - -
    Herr Sundermeyer, wurden sie vor der Sendung gebrieft? Dürfen sie nur ins Fernsehen, wenn sie Hetze verbreiten? Ich habe Stuttgart und Berlin live gesehen und keine Rechtsradikalen oder ähnliche erkennen können.

    Seite 100
    orlev schrieb am 18.05.2020 00:24 Uhr:
    Die Menschen werden mit dem Geld zurückhaltend sein, wenn sie Bilder von überfüllten Krankenhäusern sehen. Dies nutzt der Wirtschaft nicht. 40 000 Corona Tote in Großbritannien bewirken auch, dass die Menschen ihr Geld in Großbritannien zurückhalten für den Notfall. Deswegen darf es keine Bilder von einem überforderten Gesundheitssystem geben. Es gibt nur das Konzept der Bundesregierung: Monitoring durch Tests, Schutzmasken, Abstandsregeln, regionales Handeln über den Föderalismus.
      Heinz Becker schrieb am 18.05.2020 08:15 Uhr: - - - ZENSIERT - - -
      Danke orlev, dass sie darauf hinweisen. Es muss manipuliert werden. Es darf nur das gezeigt werden, was die Regierung zulässt, damit die Menschen ihr Geld nicht für den Notfall zurückhalten. Die Realität könnte verunsichern. Heile Welt mit erfolgreichen Maßnahmen durch die Regierung vorgaukeln, meinen sie das?

    Seite 104
    Neutraler Beobachter schrieb am 18.05.2020 13:36 Uhr:
    @Odradek
    Zweifel an meinem Nicknamen? Was bedeutet ihrer?
    „Odradek ist eine rätselhafte und vieldeutige... Gestalt…“ lt. Wikipedia. Klingt nicht sehr seriös, oder? Ich versuche, neutral eine Situation zu betrachten. Alle Bekannte, die die gestrige Sendung sahen, hatten das gleiche Bild von Prof.Lauterbach wie ich. Sonst brachte ich nur Zitate von ihm. Sorry, neutraler geht‘s nicht. Betrachtet man die ganze Corona-Geschichte neutral, kommen doch große Zweifel an der Lobhudelei zur Regierungspolitik angesichts des riesigen Schadens. (pleite Firmen, große Arbeitslosigkeit, über 1 Bill. neue Staatsschulden usw.)
    Verursacht durch
    !. Keine Umsetzung des Corona-Pandemieplans von 2013
    2. Keine konsequente Anwendung des Infektionsschutzplanes im Februar
    3. → ungebremste Verbreitung des Virus
    4. Aus den RKI-Diagrammen ist eine positive Änderung auch ohne Lockdown ersichtlich (Selbst ansehen)
    5. Akt. Stand hätte man beim Infektionsschutz 2/20 längst haben können ohne die riesigen Schäden.

      Odradek schrieb am 18.05.2020 15:07 Uhr:
      Die ersten beiden Punkte sind faktisch korrekt, ändern aber nix an der Situation. In Ermangelung von Zeitreisen lässt sich daran also nichts mehr drehen.
      Der dritte Punkt stimmt schon nicht, da längst Maßnahmen gegen eine "ungebremste Verbreitung des Virus" ergriffen wurden. Zum vierten Punkt, einfach noch mal anschauen und verstehen:
      https://www.youtube.com/watch?v=OLBav50d-X8

      Neutraler Beobachter schrieb am 18.05.2020 19:59 Uhr: - - ZENSIERT - -
      @Odradek
      „Die ersten beiden Punkte sind faktisch korrekt, ändern aber nix an der Situation.“.. weil Sie das sagen. Na, das ist ja eine tolle Diskussionsgrundlage. Ihr Filmchen habe ich angeschaut und verstanden. Das Verhalten der Menschen hat sich VOR dem Lockdown bis 22.3. verändert, deshalb wurde R <1. Das hätte man viel früher haben können, wenn man im Februar nach dem Infektionsschutzplan vorgegangen wäre. „Das Verhalten der Menschen hat in der Tat dazu geführt, dass die Ausbreitung abgedämmt wurde“ erkannte Ranga Yogeshwar im Film. Nach dem Lockdown am 23.3., der nun schon über 1 Monat anhält, hat sich an R nichts Wesentliches geändert. R bleibt unter 1 weit von 0. Auch nach den nunmehr vorgenommenen Lockerungen werden täglich immer weniger Menschen infiziert. Danke, dass meine Meinung bestätigt wurde. Der Lockdown hat nur Schaden angerichtet. Selbst der sonst so regierungsfreundlichen BILD wird es zu viel: Schluss mit dem Starrsinn in der Corona-Politik!
      https://youtu.be/x34iFCqru7w

    Robert Kroiß schrieb am 19.05.2020 11:27 Uhr: - - - ZENSIERT - - -
    Könnten die Regierenden und Herrschenden nicht einfach ein Gesetz erlassen, in welchem sie dem Virus vorschreiben, dass es sich endlich so zu verhalten habe, wie es die Wissenschaft erkannt hat und vorgibt?! Dann müssten sie nicht ständig ihre Erkenntnisse revidieren und dem Leben anpassen. Ist doch alles Teil des Lebens und dessen Verhalten, welches die Regierenden und Herrschenden auch den Menschen per Gesetz vorschreiben, damit es so funktioniert, wie sie sich das vorstellen?!
    Coronavirus-Übertragung: Neue Erkenntnis würde die Abstandsregel ad absurdum führen   Münchner Merkur
    Notfalls einfach auch mal den „Türhüter Odradek“ dazu befragen.

    Seite 106
    Marie Luise Müller schrieb am 18.05.2020 11:35 Uhr:
    Eine Sendung gestern mit durchschnittlichem Niveau und Tendenz nach unten. Leider. Keiner der Gäste verließ seine ihm zugedachte Rolle. Da die Antworten mehr oder weniger vorhersehbar waren, gab es keinen Erkenntnisgewinn. Bleibt die Hoffnung auf die nächste Sendung. MLM
      Zilli M. schrieb am 18.05.2020 12:45 - - - ZENSIERT - - -
      Was bringt uns jetzt ihr Statement mehr als die Sendung?
      Habel sie ihre Rolle verlassen?

    Seite 107
    Heinz Becker schrieb am 18.05.2020 13:28 Uhr: - - - ZENSIERT - - -
    @Moderation,
    wer hat letzte Woche den Zensurwettbewerb gewonnen, Presseclub oder Anne Will?
    Diesmal könntet ihr weit vorne liegen.

    Seite 119
    Odradek schrieb am 19.05.2020 11:55 Uhr:
    Dank einer Bezahlschranke beim AgD-affinen Revolverblatt DWN erfährt man leider nicht, wer denn die ominösen Spezialisten sein sollen und was genau diese an der Modellierung des Imperial College auszusetzen haben.
    Ob das wohl auch für die Modellierungen der Helmholtz-Gemeinschaft, der Max-Panck-Gesellschaft, der Leibniz-Gemeinschaft und der Fraunhofer-Gesellschaft oder auch für die des Institute for Health Metrics and Evaluation, des Center for Disease Control and Prevention, der Federal Emergency Management Agency etc. pp. gilt? Die müssten ja unabhängig voneinander alle den gleichen Bug drin haben, da sie zu ähnlichen Ergebnissen kommen.

      Heinz Becker schrieb am 19.05.2020 13:22 Uhr:
      @Odratek,
      sie werden die Leute nicht kennen, es sind keine Virologen.
      Die "Modellierung nicht-pharmazeutischer Eingriffe" wurde vom Londoner Imperial College unter Leitung von Neil Ferguson erstellt. David Richards - Gründer und CEO des weltweit führenden Unternehmens für Datenverarbeitung WANdisco und Konstantin Boudnik schreiben in einem Leitartikel im Telegraph.
      Es könnte "der verheerendste Software-Fehler aller Zeiten" sein.
      Heinz Becker schrieb am 19.05.2020 14:48 Uhr: - - - ZENSIERT - - -
      Belegen sie doch einfach ihre Behauptung, dass DWN ein "AgD" Revolverblatt ist, mit seriösen Quellen. Ansonsten ist das einfach nur eine, in dieser Zeit allerdings übliche, Diffamierung. Und soetwas macht doch ein Wissenschaftler nicht.

    Seite 121
    Odradek schrieb am 19.05.2020 09:48 Uhr: In den USA ist übrigens die quasi offizielle Totenstatistik (CSSE) inzwischen auf über 90.000 Fälle angewachsen. In den nächsten 14 Tagen wird sie vermutlich sechsstellig, sofern sich der Undercount durch mutwillig geänderte Zählweisen, das Weiße Haus drang ja bereits darauf, nicht erheblich vergrößert.

      Heinz Becker schrieb am 19.05.2020 12:31 Uhr: - - - ZENSIERT - - -
      Damit dürfte sich dann auch die Verschwörungstheorie um FEMA-Camps in den USA so langsam in eine Verschwörungspraxis wandeln. FEMA = Federal Emergency Management Agency,(Bundesamt für Katastrophenschutz) wurde am 1. April 1979 gegründet und danach Camps, über das ganze Land verteilt, eingerichtet und mit Millionen von Mehrpersonen-Plastiksärgen ausgestattet. Allerdings wird es im Westen der USA nicht so einfach ablaufen, da dort ein großer Teil der Bevölkerung schwer bewaffnet ist und nicht blind den Befehlen ihrer Regierung folgt wie in Deutschland.

    Seite 124
    Odradek schrieb am 19.05.2020 14:07 Uhr:
    Nicht vergessen, heute ist wieder Drosten-Podcast:
    https://www.ndr.de/nachrichten/info/podcast4684.html
    Bereits die 42. Folge.

      Heinz Becker schrieb am 19.05.2020 14:52 Uhr: - - - ZENSIERT - - -
      ... und anschließend fällt in China ein Sack Reis um !!!
      Sack Reis in China

    Heinz Becker schrieb am 19.05.2020 17:27 Uhr: - - - ZENSIERT - - -
    @Anne Will Redaktion und Gästebuch-Moderation,
    Ich will mich schon mal verabschieden, nicht ohne zu gratulieren.
    Herzlichen Glückwunsch, diesmal habt ihr den Zensurwettbewerb bei weitem gewonnen.
    Außerdem habt ihr zwei gleichermaßen vollwertige, arrogante und anmassende Forentrottel, Odratek und MLM, über die ihr eure schützende Hand haltet.und zwar durch Zensur, in der Mannschaft. Jede Kritik haltet ihr von ihnen fern.
    MLM hat sich diesmal auffällig zurückgehalten, dafür der Andere richtig aufgedreht. Der Eine ein Pseudowissenschaftler und Verschwörungstheorie-Experte und die Andere eine gealterte Ex-SED-Genossin mit einer Phobie gegen intelligente Menschen.
    Alles in allem ein vielversprechendes Gespann mit dem zweifellos die Talfahrt weiter in Richtung "Niveau Null" gelingen wird, zumal sich ja auch noch einige andere, überwachte "Geistesgrößen" daran beteiligen.
    Ein Vorschlag zur Personaleinsparung: schaltet doch nur noch deren Kommentare und Privatchats frei, das kann automatisch erfolgen