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Sonntag, 22. Oktober 2023

USA kalt erwischt: DIESE Kriegs-Lüge flog auf!

USA kalt erwischt: DIESE Kriegs-Lüge flog auf!

Martin Wehrle

01.10.2023
Kriege der USA – das ist ein brisantes Thema. Denn Amerika kritisiert Staaten wie Russland, die völkerrechtswidrige Kriege führen. Aber wie verhalten sich die USA selbst? Ein Blick in die jüngste Geschichte zeigt, dass keine andere Macht so viele Angriffskriege begonnen, so viele Umstürze in anderen Ländern angezettelt hat wie Amerika. Kriegsverbrechen in Vietnam, Völkerrechtsbruch im Irak, plötzlicher Rückzug nach Blutbädern in Afghanistan: Das kriegerische Treiben der USA zieht eine Spur des Grauens rund um den Globus. Mal ziehen die Amerikaner gegen den Kommunismus, dann für ihre wirtschaftlichen Interessen ins Feld. Werte wie Freiheit und Demokratie werden dabei im Mund geführt, spielen aber in Wirklichkeit keine Rolle. Martin Wehrle beleuchtet die Kriege der Amerikaner. Er zeigt auf, welche Angriffskrieg die USA mit welchen Motiven und welchen Folgen seit dem Zweiten Weltkrieg begonnen haben, gegen das Völkerrecht. Und er spricht über das Massaker im vietnamesischen Mỹ Lai vom 16. März 1968.

Daraus leitet sich die Frage ab: Welche Rollen spielen die USA im Ukraine-Krieg? Warum haben sie den Regimewechsel in Kiew mit 5 Milliarden Dollar herbeigeführt? Sind sie an einer friedlichen Lösung interessiert? Oder kann es sein, dass ihnen dieser Krieg willkommen ist, weil er Russland schwächt, ohne dass die eigene Armee nur einen Finger krummmachen müsste?
Im Kriegsgeschehen in der Ukraine spiegelt sich die Eskalation: Putin erhöht den militärischen Druck, der Westen schlägt durch Waffenlieferungen zurück, und jeder fühlt sich in diesem Krieg im Recht. Immer größer wird die Chance, dass dieser Krieg sich auf ganz Europa ausweitet. Über unseren Köpfen kann sich ein Atomkrieg zusammenbrauen.

Martin Wehrle vertritt die Auffassung: Wir selbst völkerrechtswidrige Krieg führt, verliert die moralische Legitimation, über andere zu urteilen. Friedenverhandlungen mit Russland und der Ukraine müssen von Europa ausgehen, das Weiße Haus verfolgt wie immer eigene Interessen.

Kommentare

@axelg2018
Herr Wehrle ich kann nur sagen das sie mit allem Recht haben. Ich bin voll ihrer Meinung das Europe endlich aufhören soll die USA als ein Land zu sehen was es nicht ist.
@frankmuhlenberg456
Als Mensch & indirekter UN Berater vom DC - Diplomatic Council ziehe ich den Hut vor Ihnen, den Sie sprechen sehr vieles an was die UN sich nicht traut gegen die Amerikaner Vorzugehen!
@lutzh5712
Warum werden US Präsidenten nicht vor den internationalen Gerichtshof gezogen?
@peterkahl9054
Wäre Helmut Schmidt länger im Amt gewesen hätten wir in Deutschland keine 300 Stützpunkte der USA mehr und deshalb sage ich "Ami go home und nimm auch deine Atombomben sofort mit"
@serdarari2350
Danke Ihnen vielmals Herr Wehrle. Wenn die Wahrheit nicht im Mittelpunkt steht, hat alles Gerede keinen Sinn. Unsere Politiker wissen das nicht oder wollen es nicht wissen.

Sonntag, 13. August 2023

Konfrontation mit Russland und China um jeden Preis? - Michael Lüders

Konfrontation mit Russland und China um jeden Preis?

Michael Lüders

03.08.2023
Ein Plädoyer für Diplomatie statt Waffen

Kommentare

@ulrichteutsch5240
Eine hervorragende Stimme der Vernunft und der Realität, die viel mehr Gehör verdient! Eine Lehrstunde für unsere Politiker und ihre Anhänger. Alle Achtung und vielen Dank Herr Dr. Lüders.
@heinzpetermiesen6013
Herr Lüders, vielen, vielen Dank für ihren hervorragenden Vortrag!
Ich wünsche mir, dass er viele Menschen erreichen wird!

Mittwoch, 5. Juli 2023

Anne Will - 02.07.2023 - Machtkampf in Russland – Chance für die Ukraine?

Anne Will - 02.07.2023 - Machtkampf in Russland – Chance für die Ukraine?

Die Gäste im Studio

Foto: Screenshots . Text: ARD

von links

  • Michael Thumann
    Außenpolitischer Korrespondent „Die Zeit“ in Moskau
  • Claudia Major
    Politikwissenschaftlerin, Leiterin der Forschungsgruppe Sicherheitspolitik der Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP) in Berlin
  • Ralf Stegner (SPD)
    MdB und Mitglied im Auswärtigen Ausschuss
  • Irina Scherbakowa
    Russische Historikerin, Mitbegründerin der Menschenrechtsorganisation Memorial
  • Norbert Röttgen (CDU)
    Mitglied im Auswärtigen Ausschuss,
    Vorstandsmitglied der Atlantik-Brücke e.V.
  • Russland nach dem Aufstand der Wagner-Söldner: Jewgeni Prigoschin – der Chef der Gruppe – ist mittlerweile im Exil in Belarus, heißt es. Russlands Präsident Putin gibt sich volksnah, geht zugleich aber hart gegen mögliche Unterstützer Prigoschins vor. Doch wie tief sind die Risse in Wladimir Putins Herrschaftssystem? Geht von einem geschwächten Präsidenten eine noch größere Gefahr aus? Muss sich die Nato darauf einstellen? Und: Was bedeuten die Ereignisse in Russland für den Krieg gegen die Ukraine? Sollten die Verbündeten in dieser Situation ihre militärische Unterstützung noch ausweiten? Sollte die Ukraine jetzt die konkrete Aussicht auf einen Nato-Beitritt bekommen?

    Link zur Sendungsseite
    Link zum Gästebuch

    Pressestimmen

    ntv
    Anne Will zu Russland-Revolte
    "Angst und Hilflosigkeit bei Putin"
    Von David Bedürftig

    "Dieser Putin ist gar nicht unbezwingbar", findet der ARD-Talk bei "Anne Will" heraus. Nach der Revolte der Wagner-Söldner fühlt die Diskussionsrunde den Rissen im russischen Herrschaftssystem auf den Zahn und SPD und CDU zoffen sich. Eine wichtige Frage bleibt aber unbeantwortet.

    Meuterei? Revolte? Rebellion? Was auch immer der Aufstand der Wagner-Söldner vor gut einer Woche war, er stellte Wladimir Putins Autorität direkt infrage. Bei "Anne Will" debattiert die Diskussionsrunde am Sonntagabend über die Dimensionen des Marschs der Soldaten von Jewgeni Prigoschin auf Moskau und alle sind sich einig: Der russische Präsident will nun Stärke zeigen, ist aber geschwächt. Doch wie tief sind die Risse in Putins Herrschaftssystem und was bedeutet das für den Krieg in der Ukraine? Dabei gehen die Meinungen durchaus auseinander.

    "Es war das erste Mal, dass man bei Putin Angst und Hilflosigkeit sah", sagt Irina Scherbakowa direkt zum Beginn der Sendung. Die russische Historikerin, Gründungsmitglied der mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichneten russischen Menschenrechtsorganisation Memorial, wertet das lange Schweigen Putins nach der Revolte, während "alle" im Land auf eine Reaktion gewartet hätten, als ein Zeichen für "Panik". Putins Macht habe "mindestens eine Erschütterung" erlitten und das Ganze sei ein "ganz wichtiges Zeichen der politischen und militärischen Krise".


    t-online.de
    Experte bei "Anne Will"
    SPD-Politiker erteilt Ukraine klare Absage
    Von Nina Jerzy

    Soll die Ukraine in die Nato oder nicht? Darüber stritten bei "Anne Will" zwei Bundespolitiker. Ein Russland-Experte skizzierte die Voraussetzung für einen Sturz Putins.

    Der SPD-Außenpolitiker Ralf Stegner erteilt der Forderung nach einem raschen Nato-Beitritt der Ukraine kategorisch eine Absage. Über Sicherheitsgarantien für die Ukraine müsse man reden, sagte das Mitglied im Auswärtigen Ausschuss des Bundestages am Sonntagabend bei "Anne Will": "Aber Nato-Mitgliedschaft steht überhaupt nicht an. Auch da ist die Position in Berlin kein Stück anders in Washington."

    Stegner verwies in der ARD-Talkshow darauf, dass Balkanstaaten seit nunmehr 20 Jahren auf einen Beitritt zu dem westlichen Verteidigungsbündnis warten. Angesichts der unsicheren Lage in den Kriegsgebieten wäre es "das Gegenteil von Vernunft", der Ukraine einen raschen Beitritt in Aussicht zu stellen. "Man enttäuscht Erwartungen", warnte der Sozialdemokrat.


    WELT.de
    TV-Kritik „Anne Will“
    Die Herrschaft Putins „ist nicht mehr dieselbe“, sagt Röttgen
    Von Dominik Lippe

    Was bedeutet der Putschversuch der Gruppe Wagner für Russland und den Ukraine-Krieg? CDU-Politiker Norbert Röttgen spricht von einem „spektakulären Ereignis“, das eine Machterosion einleite. Ralf Stegner (SPD) hingegen warnt vor „Wunschdenken“.

    er Kurzaufstand der Söldnergruppe Wagner in Russland hat Anne Will in ihrer gleichnamigen ARD-Talksendung auch an diesem Sonntagabend beschäftigt. Während sich Rädelsführer Jewgeni Prigoschin mittlerweile in Belarus aufhält, nimmt Präsident Wladimir Putin mögliche Kollaborateure des Söldner-Chefs ins Visier.

    „Machtkampf in Russland – Chance für die Ukraine?“, fragte Will die Mitglieder im Auswärtigen Ausschuss des Bundestags, Ralf Stegner (SPD) und Norbert Röttgen (CDU). Zu Gast war auch die Politikwissenschaftlerin Claudia Major, der „Zeit“-Journalist Michael Thumann sowie Irina Scherbakowa von der in Russland gegründeten Menschenrechtsorganisation Memorial.

    Zum ersten Mal in den langen Jahren seiner Herrschaft habe sie „Angst und Panik“ bei Wladimir Putin deutlich gesehen, bewertete Scherbakowa die Videobotschaft, in der sich der russische Präsident am vergangenen Wochenende an das Volk gewandt hatte. „Wir wissen nicht, wie tief die Risse sind“, aber seine „Hilflosigkeit“ sei deutlich geworden.



    Kommentare

    Seite 5
    Otto Schmidt schrieb am 30.06.2023 17:24 Uhr:
    „Sollten die Verbündeten in dieser Situation ihre militärische Unterstützung noch ausweiten? Sollte die Ukraine jetzt die konkrete Aussicht auf einen Nato-Beitritt bekommen?“
    Diese Fragen allein zeigen schon, wie tief wir im Schlamassel stecken. Putins “rote Linie“ wurde immer weiter verschoben. Ukraine in der NATO führt zielgerichtet in den 3.Weltkrieg. Wie war es 1990 bei der Deutschen Einheit? Da versprachen honorige Politiker (Genscher, Baker) Gorbatschow, mit Gesamt-Deutschland in der NATO gibt es keine Ost-Erweiterung der NATO, GENERELL !!!
    ..und was ist daraus geworden? Auch im vergangenen Jahr gab es noch die Chance auf ein schnelles Ende diese Krieges im April 2022. Ukraine und Russland standen bei ihren Verhandlungen in der Türkei kurz vor einer Einigung. Aber da musste Johnson nach Kiew reisen und Selenskyj auf Kurs bringen. Einer, der von 80% der Briten für einen Lügner gehalten wird. https://www.youtube.com/watch?v=6ExzV3ekSGE
    Der richtige Mann am richtigen Ort ?
      Fresco schrieb am 30.06.2023 19:49 Uhr:
      Wärend der Kriegssituation wird die Ukraine sicher nicht in die NATO aufgenommen werden. Aber sollte es die Ukraine schaffen die russische Armee aus dem Land zu drängen, ob Krim oder nicht ist erst mal nicht wichtig, und es dann zu einem Waffenstillstand oder gar zu einem Friedensvertrag kommen, wäre die einzige Garantie die die Ukraine hätte, eine NATO-Mitgliedschaft. Denn in wie weit kann man Putin trauen? Er hat vorher auch die Grenzen der Ukraine anerkannt, dies im Budapester Abkommen, im russisch-ukrainischen Freundschaftsvertrag und in der NATO-Russland-Akte. Er hat alle Verträge und Zusagen mit dem Angriff auf die Ukraine gebrochen.
      Otto Schmidt schrieb am 01.07.2023 00:10 Uhr:
      Leider ist auch hier wieder die typische antirussische Argumentation zu sehen. Mit keiner Silbe wird auf meinen Beitrag eingegangen. 1990, Genscher, Gorbatschow, Verhandlungen in der Türkei, Johnson – alles wird ignoriert und nur die Litanei herunter gebetet: Der böse Putin.
      Die ganze Vorgeschichte des Krieges wird ignoriert.
      Die Ukraine ist kein homogenes Volk, Im Westen Ukrainer, im Osten Russen. Man kann deutlich die Spaltung des Volkes an der Wahl 2010 sehen, bei der Jannukowytsch Präsident wurde. (blau=Donbas, Krim für Janukowytsch)
      https://de.wikipedia.org/wiki/Pr%C3%A4sidentschaftswahl_in_der_Ukraine_2010 2014 wurde er dann weg geputscht. Dazu gibt es eine Dokumentation der ARD:
      https://daserste.ndr.de/panorama/archiv/2014/Putsch-in-Kiew-Welche-Rolle-spielen-die-Faschisten,ukraine357.html So begann der Terror gegen die Russen in der Ukraine. Um die geht es Putin, um nichts weiter ! Schon Steinmeier wollte beim Minsker Abkommen eine Wahl für einen Sonderstatus. Kiew war dagegen.
      Fresco schrieb am 01.07.2023 12:25 Uhr:
      Die Zeit vom 9.11.2014 "Wurde in den Zwei-plus-Vier-Gesprächen die Osterweiterung der Nato ausgeschlossen? Nein, sagt nun der ehemalige sowjetische Staatschef Gorbatschow. Dies sei ein Mythos." Genscher konnte dazu garkeine Zusage machen im Namen der NATO, dazu hatte er gar keine Kompetenz. Dann besteiten sie, dass das Land im Osten kein Ukrainisches Land ist. Russland hat die Grenzen so anerkannt. Russland hat auch kein homogenes Volk. Gegenwärtig sind 47 Volksgruppen offiziell als autochthone kleine ethnische Völker Russlands anerkannt. Sie verkennen die Geschichte davor, http://www.lexikus.de/bibliothek/Ukrainische-Geschichte-die-Russifizierung-der-Ukraine. Es ist richtig, das 2013 ein Aufnahmeantrag zur EU von der Ukraine unterschrieben werden sollte. Auf Druck der Russen hat Janukowytsch nicht unterschrieben. Das war der Auslöser für Maidan. Schauen sie "Assoziierungsabkommen zwischen der Europäischen Union und der Ukraine". Putin ist in ein souveränes Land einmarschiert, Fakt.
      Otto Schmidt schrieb am 01.07.2023 21:35 Uhr: - - ZENSIERT - -
      Warum wurde nicht, als der Warschauer Pakt und die SU zerfielen, nicht auch das Verteidigungsbündnis NATO aufgelöst? Es gab doch nichts mehr zu verteidigen.Eisenhower sagte schon 1961, die Rüstungsindustrie braucht zur Existenzberechtigung immer einen Feind. Deshalb NATO-Erweiterung bis zur russ. Grenze, Manöver „Defender 2021“ im Schwarzen Meer usw. Was würde die USA tun, wenn russ. Kriegsschiffe vor Florida rumfahren?
      Ich bestreite nicht, dass die Ostukraine ukrainisches Land ist, aber die dort seit Generationen lebenden Russen werden unterdrückt. Nur noch Ukrainisch ist Amtssprache, Gesetz über „einheimische“ und „nicht einheimische“ Volksgruppen mit minderen Rechten, dazu gehören die Russen. Bis Ende 2021 ca. 14.000 Todesopfer durch Terror ukrainischer Nationalisten und Asow-Faschisten aus ganz Europa mit SS und Hakenkreuz am Stahlhelm. War 2014/15 bei ARD und ZDF zu sehen. ASOW ist jetzt Teil der ukr. Armee. Wie man in einer Demokratie Ethnien behandelt, z.B. Sorben bei uns. 1000Z.

    Seite 54
    Dietmar 52 schrieb am 03.07.2023 22:16 Uhr:
    Herr Kraft, Herr Winkler, oft ist es schwer, zwischen Wahrheit und Wahrnehmung zu unterscheiden.
    Ich wiederhole mich gerne : Rußland hat keine demokratischen Traditionen. Woher sollen die auch kommen nach Jahrzehnten Sowjetherrschaft, nach Jahrhunderten Zarenunterdrückung.
    Inzwisch sollen eine Million Russen aus dem Land geflohen sein, weil sie es einfach nicht mehr dort aushalten bzw. nicht in einen Krieg ziehen wollen den sie ablehnen und fürchten.
    Nach dem Zusammenbruch der SU konnten die Russen kurz durch den Türspalt einen Blick auf das werfen, was Demokratie ausmacht.
    Putin hat die Tür wieder zugeschlagen.
    Putin ist ein altmilitaristischer Politiker der im Denken des 19. und 20. sten Jahrhunderts gefangen ist, nämlich daß mittels Kriegen politische Probleme entgültig geklärt werden können, daß Krieg ein durchaus statthaftes Mittel ist Politik mit den Praktiken der Gewalt fortzusetzen und die Ergebnisse festzuschreiben.
      Carsten Theile schrieb am 03.07.2023 22:33 Uhr:
      In dem Interview aus 2007 über den Auftritt von Putin bei der Münchner Sicherheitskonferenz zeichnet Horst Teltschik ein anderes Bild über ihn.
      https://m.youtube.com/watch?v=xJSxfx-vKSc&pp=ygUJdGVsdHNjaGlr
      Erwin Müller schrieb am 03.07.2023 22:47 Uhr:
      Wie ist das bei uns mit der Demokratie, wenn nur noch 50-60 Prozent wählen? Manchmal noch weniger. Was sind das für Menschen, die Wahlverweigerer. Die Leute könnten doch wenigstens das kleinere Übel wählen. Ansonsten sollten sie nach den Wahlen die Klappe halten. Hat die Schule, oder haben die Medien versagt?
      Eva Müller schrieb am 04.07.2023 12:10 Uhr: - - ZENSIERT - -
      Erwin Müller, als Demokrat sollten sie doch wissen wie das mit der Demokratie ist. Warum wollen sie den Wahlverweigerern empfehlen, sie sollen "doch wenigstens das kleinere Übel wählen"?
      Haben sie in der Schule nicht aufgepasst?
      W. Meyer schrieb am 04.07.2023 17:40 Uhr: - - ZENSIERT - -
      @Dietmar 52
      „Rußland hat keine demokratischen Traditionen….“
      Sie scheinen aber auch nicht viel von Demokratie zu halten, wie viele hier im Blog. Sonst müssten Sie sich doch die Frage stellen: Was wollen die vielen Russen im Donbass und auf der Krim, die seit Generationen da leben ? Wollen die wirklich sich wieder von Kiew und ukrainischen Nationalisten terrorisieren lassen? Freuen die sich wirklich, wenn in ihren Schulen nur noch auf Ukrainisch gelehrt werden darf usw. In der Ukraine ist Ukrainisch die einzige Amtssprache. Wenn die Ukraine eine Demokratie wäre, würde es wie bei uns sein, wo es im MDR z.B Sendungen auf Sorbisch gibt. Dies müsste dann auch auf Russisch möglich sein.
    Seite 56
    Klaus Winkler schrieb am 04.07.2023 11:43 Uhr:
    Machtkampf in Russland?
    Hat sich erledigt
    - aber wie wäre es zur Abwechslung mal mit einem Machtkampf
    in der Ukraine?
    Um es kurz zu machen
    - ich halte Herrn Selensky für völlig ungeeignet für seinen Posten!
    Schuster bleib bei deinem Leisten!
    Herr Selensky ist von seinem Naturell der nette junge Mann von nebenan, der ein Fernsehpublikum mit Seichtem unterhalten kann.
    Für die schwierige geopolitische Lage der Ukraine ist er aber der falsche Mann.
    Nun werden einige sagen
    - Herr Reagan (amerik. Präsident) war doch auch Schauspieler.
    Aber Herr Reagan hatte eine ganz andere Aura! Bei ihm passte Rolle und Position zusammen
    - bei Selensky überhaupt nicht.

    Bei Selensky habe ich immer das Gefühl ein Schauspieler bekam die falsche Rolle - und bemüht sich trotzdem nach Kräften.
    Für diese Position bedarf es eines Mannes mit absolutem geopolitischem Durchblick, der sich an der Realität orientiert.
    Selensky ist schon lange zur Marionette der amerik. Interessen mutiert

      B. Specht schrieb am 04.07.2023 11:58 Uhr:
      Ja, Herr Winkler, die Welt ist voller Marionetten und Marionettenspieler. Man muss schon alle im Blick haben, um das Bild vollständig und richtig zu sehen und selbst dann fällt das schwer. Wer ist Täter, wer ist Opfer, wer manipuliert geschickter und wer liebt den Nächsten wie sich selbst? Wäre die einfachste Lösung oder die schwerste, die Nächstenliebe.
      S.W. Kraft schrieb am 04.07.2023 12:19 Uhr:
      Ja, Herr Winkler,
      passt alles auf ihn. Deswegen haben die USA auf dem Boden der Ukraine gegen Russland, sogar vom Schreibtisch aus, ein leichtes Spiel.
      Heinz Becker schrieb am 04.07.2023 13:11 Uhr: - - ZENSIERT - -
      Herr Winkler, ihr Eindruck:
      "Selenskyj ist schon lange zur Marionette der amerik. Interessen mutiert" ist auch meiner. Ich ergänze noch, dass er als Marionette ja keine Rolle zu spielen braucht, sondern nur die Maske darstellen muss, hinter der sich die finanziellen Nutznießer des Ukrainekrieges verstecken.
      Er dient als Wegbereiter der zukünftigen Investoren auf dem Weg zu den russischen Bodenschätzen, die zu Jelzins Zeiten schon mal das Land ausgebeutet hatten.
      Sollte noch Unerwartetes passieren, wird er allerdings als der alleinige Sündenbock geopfert und wird, wenn er es überlebt, keine Chance zur Rechtfertigung bekommen. Das haben die Drahtzieher in den letzten Jahren mehrfach bewiesen.

    Robert Kroiß schrieb am 04.07.2023 12:43 Uhr:
    Der „Sündenfall“ ist eine Frage der Interessen. Die Ursache für all die Kriege liegt also in den unterschiedlichen Interessen, welche jeweils ihre Vertreter haben.
    Dass Grenzverschiebungen und Annektion mit Waffengewalt von Landstrichen illegal, dagegen „gemeinsam“ wehrhaft vorzugehen ist, darüber ist (will) man sich einig (sein).
    Dieser „Sündenfall“ existiert aber nicht erst und nur durch den Russland-Ukraine Krieg!
    Weshalb fallen dann aber die Reaktionen so unterschiedlich aus?! Interessen?! Wo bleiben die täglichen Berichte über diesen „Sündenfall“ in anderen Ländern?! Wo bleiben die „Experten-Runden“ dazu?!
    Sehr auffällig für mich u. a. dabei der Israel-Palästina Konflikt, den es nicht erst seit Febr. 2022 gibt?!
    Illegale Siedlungspolitik Israels. Grenzverschiebungen und Annektion von Landstrichen des Nachbarn mit Waffengewalt und Macht. Wo bleiben da die Maßnahmen, Sanktionen etc.?!
    Offensichtlicher kann die doppelzüngige Scheinmoral des „Wertewestens“ nicht zu Tage treten!

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    Die Seitenzahlen in roter Schrift sind die aus dem Anne Will Gästebuch


    letztes Update: 04.07.2023. 08:27 Uhr

    Mittwoch, 28. Juni 2023

    Anne Will - 25.06.2023 - Machtkampf in Russland – Verliert Putin die Kontrolle?

    Anne Will - 25.06.2023 - Machtkampf in Russland – Verliert Putin die Kontrolle?

    Die Gäste im Studio

    Foto: Screenshots . Text: ARD

    von links

  • Sabine Adler
    Osteuropaexpertin beim Deutschlandradio, ehem. Korrespondentin in Moskau
  • Carlo Masala
    Professor für Internationale Politik an der Universität der Bundeswehr München

  • aus Moskau zugeschaltet
  • Ina Ruck
    Auslands-Korrespondentin der ARD in Moskau
  • aus Kiew zugeschaltet
  • Vassili Golod
    Ukraine-Korrespondent der ARD

  • Lars Klingbeil (SPD)
    Parteivorsitzender
  • Roderich Kiesewetter (CDU)
    MdB, Außenpolitiker, Oberst a.D.
  • Jewgeni Prigoschin, Chef der Wagner-Gruppe, stellt sich gegen Wladimir Putin. Lange waren sie Verbündete, jetzt lässt Prigoschin seine Truppen Richtung Moskau marschieren. Derzeit ist offen, wie die Konfrontation ausgeht. Wie gefährlich ist dieser Angriff für die Macht des russischen Präsidenten? Was sagt der Wagner-Vorstoß über die Stärke der russischen Armee aus? Welche Folgen hat die Auseinandersetzung zwischen Prigoschin und dem Kreml für den Fortgang des Krieges gegen die Ukraine? Eröffnet sie der Ukraine neue Möglichkeiten für ihre Gegenoffensive? Wie sollten die Verbündeten der Ukraine jetzt reagieren?

    Link zur Sendungsseite
    Link zum Gästebuch

    Pressestimmen

    t-online.de
    Russland-Programm im Fokus
    Anne Will landet Volltreffer – ARD-Balsam nach heftiger Kritik
    Von t-online,

    Der Wagner-Feldzug am Wochenende hat für viele Verwerfungen geführt – auch im TV-Programm. Während die ARD erst in der Kritik stand, konnte sie nun glänzen.

    Am Freitag kündigte die ARD den Sonntagstalk von Anne Will noch mit folgendem Thema an: "Partner und Rivale – Wie gefährlich ist Deutschlands Abhängigkeit von China?" Doch die Lage am Wochenende veränderte sich auf dramatische Weise. Der Söldnerführer Jewgeni Prigoschin revoltierte mit seiner Privatarmee gegen Putins Militärführung, machte sich am Samstag samt schweren Kriegsgerät auf den Weg nach Moskau. Die Welt blickte ungläubig auf die Ereignisse in Russland – und auf die teils nicht vorhandene Berichterstattung der Öffentlich-Rechtlichen.

    Vor allem an der behäbigen Programmgestaltung von ARD und ZDF kam Kritik auf. Die Sender rechtfertigten sich anschließend auf Anfrage von t-online, sprachen davon, wie "undurchsichtig" die Nachrichtenlage gewesen sei. Auch wenn vor allem in der ersten Tageshälfte am Samstag kaum Live-Berichterstattung aus Russland zu sehen war, änderten die Sender ihr Programm – und planten unter anderem auch für den Sonntag um. So kam es, dass Moderatorin Anne Will ihre Talkshow-Gäste über ein völlig anderes Thema diskutieren ließ.

    Anne Will holt sich Rekordwerte

    Es lautete: "Machtkampf in Russland – Verliert Putin die Kontrolle?" Und wie sich herausstellen sollte, war diese Wahl ein Volltreffer. Denn mit der Diskussionsrunde um SPD-Chef Lars Klingbeil, dem ehemaligen Oberst Roderich Kiesewetter, der Osteuropaexpertin Sabine Adler sowie dem Ukraine- und Russland-Kenner Carlo Masala und den beiden Korrespondenten Ina Ruck aus Moskau und Vassili Golod aus Kiew gelang der ARD ein Quotenerfolg.


    Die WeLT
    TV-Kritik „Anne Will“
    „Putin hat jetzt nur zwei Möglichkeiten“, sagt Carlo Masala
    Von Lea Nischelwitzer

    Wie steht es nach dem Machtkampf in Russland um Wladimir Putin? Die Gäste von Anne Will versuchen, Antworten auf diese Frage zu finden. Militärexperte Carlo Masala skizziert, wie der russische Präsident auf den Putschversuch reagieren könnte.

    Der Aufmarsch der privaten Söldnergruppe unter Führung von Jewgeni Prigoschin dauerte keine 24 Stunden. Nachdem Prigoschin am Samstag mit seinen Truppen gen Moskau gezogen war, bezichtigte Kreml-Chef Wladimir Putin ihn zuerst in einer TV-Ansprache des „Verrats“ und kündigte eine Bestrafung der Putschisten an.

    Stunden später dann die Wende: Es heißt, der belarussische Machthaber Alexander Lukaschenko habe sich eingemischt und Prigoschin vom Abbruch des Putsches überzeugt. Was genau passiert ist und wo sich Prigoschin inzwischen aufhält, ist nach wie vor unklar.

    Auch in der Sendung von Anne Will blieben am Sonntagabend viele Fragen ungeklärt. Die Gäste versuchten, die Geschehnisse der vergangenen Tage zu erklären. Und sie spekulierten, wie sich der Putschversuch auf die Situation in Russland und der Ukraine auswirken könnte.


    t-online.de
    "Der Anfang vom Ende"
    Expertin zeichnet düsteres Szenario für Zukunft Russlands
    Von Daniele Gambone

    Wie es nach dem Putschversuch weitergeht? Chaotisch, wenn man Anne Wills Talkgästen glauben darf.

    Der "Marsch für Gerechtigkeit" des Wagner-Chefs Jewgeni Prigoschin und sein abruptes Ende haben viele Fragen aufgeworfen. Unter dem Titel "Machtkampf in Russland – Verliert Putin die Kontrolle?" versuchte Moderatorin Anne Will mit ihren Gästen einige davon zu beantworten, ohne in wilde Spekulationen zu verfallen.

    Die Osteuropa-Expertin Sabine Adler zeigte sich in der ARD-Talkshow am Sonntagabend davon überzeugt, dass die Ereignisse den Anfang von Putins Ende markierten. Sie hätten gezeigt, "dass sich jemand aufschwingen kann und zumindest versuchen kann, Putin etwas zu diktieren", erklärte die Journalistin.

    Der Militärexperte Carlo Masala stimmte ihr zu und interpretierte den Wagner-Aufstand als Schlag in Putins Gesicht. Gleichzeitig erläuterte er, warum es gerade jetzt ein starkes Signal des Westens brauche, um eine gefährliche Aktion Russlands beim Atomkraftwerk in Saporischschja zu verhindern.



    Interessant ist, was man bei den Nachdenkseiten über die Zensurabteilung der Anne.Will-Redaktion erfährt und was Alfred Müller dazu sagt.

    Kommentare

    Seite 63
    Marie Luise Müller schrieb am 26.06.2023 14:16 Uhr:
    Frau Will, da ist Ihnen eine sehr gute Sendung gelungen. Ein gut Stück kommt der Auswahl der Gäste zu. Sie waren allesamt sehr kompetent und unaufgeregt. Hat Spaß gemacht, Masala, Adler, Kiesewetter zuzuhören. So wird auch vergessen, dass der Klingbeil vor gar nicht langer Zeit Putin huldigte. Naja. MLM
      W.Meyer schrieb am 26.06.2023 15:07 Uhr: - - ZENSIERT - -
      @MLM
      So wünscht man es sich. Alle sind derselben Meinung und nicken immer, wenn der Andere etwas sagt. Das nennt man in einer Demokratie Diskussion ?

    Seite 69
    Marie Luise Müller schrieb am 27.06.2023 10:30 Uhr:
    @Westcoast
    Auch ich gehöre zu den Anne-Will-Ultras. Bin nun seit 2012 dabei und das eigentlich mit Vergnügen, auch wenn sich dieses Forum sehr zu einem braunem Posten, weg vom Regenbogen, gewandelt hat. Was ich sehr bedaure.
    Trotzdem hoffe ich sehr, dass das AW-Forum erhalten bleibt und sich mit interessanten Inhalten zeigt und nicht zu solchen Tagebüchern wie hart aber fair udglm. verkommt. Das bleibt abzuwarten. Abwarten und Tee trinken. Grins. Auch Ihnen eine gute Zeit. MLM
      Stefan Popel schrieb am 27.06.2023 14:40 Uhr: - - ZENSIERT - -
      Werte MLM, könnten Sie mir mal erklären, was sie unter einem „braunen Posten“ verstehen ? Hat das etwas mit Schokolade zu tun oder gar mit Nazis , mit Hitler oder...

    Seite 69
    Marie Luise Müller schrieb am 27.06.2023 10:37 Uhr:
    @S.W.Kraft
    Sie haben echt ein Talent, historische Ereignisse so darzustellen, damit andere nur den Gedanken haben, wie toll ist Russland mit Putin an der Spitze.
    Der einzige Satz, der stimmt, ist folgender: „Kriege entwickeln sich über längere Zeiträume und nicht so wie Sie diesen Krieg verstehen, von heut auf morgen.“
    Allein von einer Teilung der Ukraine (Ihre Formulierung) zu sprechen, ist sehr kreativ. Es war eine Annektion der ukrainischen Teile unter Vorwänden und mit vorgeschobenen Personen.
    Und so geht es in Ihrem Beitrag weiter. Eine Vermischung von Halbwahrheiten und kreativen Eigendefinitionen. Gähn. Es ist nur noch ermüdend.
      S.W. Kraft schrieb am 27.06.2023 12:33 Uhr:
      Sie dürfen ruhig weiter gähnen.
      Was glauben Sie aber wie wichtig es ist, über solch Kriege icht nur verkürzt zu berichten. Jedenfall gehöre ich nicht zur Kategorie dieser Menschen.
      Es muss schon erlaubt sein über Ursachen und Hitergründe zu berichten.
      Im Fall dieses Krieges hätte es genügt, wie im Minsker Abkommen unter Beteiligung unserer Kanzlerin Merkel, dem franz. Präsident Hollande, unkrain. Präsident Poroschenko, dem russichen Präsident Putien vereinbart, das völkerechtlich verbindliche Referendum umzusetzen.
      Nach meinem Dafürhalten hätte man auch den amerikan. Präsidenten Obama in das Abkommen zwecks Unterbindung von Waffenlieferungen an die Ukraine einbinden sollen. Warum darf man das nicht sagen?
        Klaus Winkler schrieb am 27.06.2023 13:35 Uhr:
        Lieber Kraft,
        das ist völlig sinnlos!
        Sie können Leute, die nie ein Argument in ihren Beiträgen verwenden
        - nicht mit Argumenten überzeugen .....
        S.W. Kraft schrieb am 27.06.2023 16:32 Uhr:
        Lieber Herr Winkler,
        hab mir schon überlegt aufzuhören.
        Koome mir vor wie Sancho Panza in Don Chichote im Kampf gegen Flügel von Windmühlen. Wobei man bei Windmühlen von nützlichen Antriebssystemen sprechen kann.

      Klaus.M schrieb am 27.06.2023 13:50 Uhr:
      @S.W. Kraft
      Sie haben natürlich recht, hier kann jeder seine Meinung sagen, egal ob es dem Einen(er) gefällt oder nicht.
      Weltpolitik ist lange nicht so einfach und leicht verständlich rüber zu bringen, wie viele, die meinen sich diese Welt nach ihren Gesichtspunkten bauen zu können.
      Das hat die USA nach dem 2. Weltkrieg zum Nonplusultra ihrer Politik perfektioniert und zahlreiche Kriege und Putsche mit Millionen Toten hinterlassen.
      Und der Ukrainekonflikt ist nicht erst 2014 entstanden. Bemühungen, das Land unter die Kontrolle des Westens zu bekommen, laufen mindestens seit den 2000 Jahren.
      Auch wenn V.Z. das nicht wahrhaben möchte, andere Menschen haben auch Ohren, Augen und können selbständig denken.
      Carsten Theile schrieb am 27.06.2023 13:41 Uhr:
      Die Vorgeschichte des Krieges scheint Ihnen offensichtlich nicht bekannt zu sein. Dennoch verurteilen Sie diejenigen, die sich mit genau dieser auseinandergesetzt haben und zu anderen Rückschlüssen kommen.
      "Das Gegenteil von Wissen ist nicht Unwissen, sondern der Glaube zu wissen" Stephen Hawking
      W. Meyer schrieb am 27.06.2023 16:12 Uhr: - - ZENSIERT - -
      Seit 2012 ist MLM hier im Blog dabei, wie sie heute 10:30 Uhr ihrem Freund Westcoast erzählte. In dieser Zeit erfuhr man, dass sie in der DDR lebte, in der SED war und zig Jahre Mitglied der DSF (Deutsch-sowjetische Freundschaft). Wie kann so ein Mensch völlig faktenresistent nun so total antirussisch eingestellt sein? Unvorstellbar !
      Ob das wohl veröffentlicht wird?
      First Brigitta schrieb am 27.06.2023 16:53 Uhr:
      @MMM
      Verfallen Sie nicht in den Fehler, bei jedem Andersmeinenden entweder an seinem Verstand oder an seinem guten Willen zu zweifeln.

    Seite 70
    Robert Kroiß schrieb am 27.06.2023 16:12 Uhr:
    Was manche doch für ein einfaches Bild von der Weltpolitik haben.
    Da stellt sich mir die Frage, haben wir weltweit nur solch unfähige Politiker, die nicht so einfach denken können, wenn „wir“ als Ergebnis – nicht nur bei dieser einen aktuellen Situation – solch katastrophale Zustände weltweit haben, wie sie vorherrschen?!


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    Die Seitenzahlen in roter Schrift sind die aus dem Anne Will Gästebuch


    Montag, 26. Juni 2023

    Presseclub - 25.06.2023 - Aufstand in Russland - Erodiert Putins Macht?

    Presseclub - 25.06.2023 - Aufstand in Russland - Erodiert Putins Macht?
    So. 25. Juni 2023, 12.03 - 13.00 Uhr

    Aufstand in Russland - Erodiert Putins Macht?


      Die Gäste von links

    • Tomas Avenarius
      Auslands- und Krisenreporter, Süddeutsche Zeitung
    • Katrin Eigendorf
      Internationale Reporterin, ZDF
    • Anastasia Tikhomirova
      freie Journalistin
    • Christoph Schiltz
      Nato-Korrespondent, Welt/Welt am Sonntag
    Moderation
    Ellen Ehni
    Seit September 2018 ist Ellen Ehni Chefredakteurin des WDR-Fernsehens und Mitglied der Lobbyorganisation Atlantikbrücke e.V.

    Bilder: Screenshots. Text+Logo: ARD

    Der schon seit längerem schwelende Machtkampf zwischen der Söldnertruppe Wagner und der russischen Militärführung ist nun endgültig eskaliert. Wagnerchef Prigoschin bietet Putin die Stirn. Am frühen Morgen hat Prigoschin den südlichen Teil der Millionenstadt Rostow nahe der Grenze zur Ukraine mit Panzern unter seine Kontrolle gebracht. Dazu gehört auch das Hauptquartier der russischen Armee, wo der Nachschub für den Krieg gegen die Ukraine organisiert wird. Offizielle Begründung laut Prigoschin: Die Unfähigkeit der russischen Militärführung, die tausende russische Soldaten das Leben gekostet habe, und die wiederholten Angriffe auf die Wagner-Söldner durch russische Streifkräfte. Er verlangt von Putin, den Generalstabchef und den russischen Verteidigungsminister abzusetzen. Seine Truppen marschierten bereits nach Moskau, inzwischen wurde das gestoppt. Warum hat er eingelenkt? Der russische Staatschef sprach heute in einer Rede an sein Volk von Verrat und drohte damit, jeden hart zu bestrafen, der sich den “terroristischen Methoden” Prigoschins anschließt. Was hat dieser Aufstand zu bedeuten? Wer ist dieser Prigoschin und wie viel Einfluss hat er? Agiert er alleine oder hat er Verbündete in der Armee und beim Geheimdienst? Kann er Putins Macht ernsthaft in Gefahr bringen? Wenn ja, welche Konsequenzen hätte das für das Riesenreich Russland? Steht das Land vor einem Bürgekrieg? Und was bedeutet der interne russische Machtkampf für die Ukraine? Erhöht das deren Chance auf eine erfolgreiche Gegenoffensive?

    Links

    Sendungsseite
    Gästebuch

    » der Kommentar des Blogschreibers «

    Die NATO-Propaganda wird immer schlimmer.
    Ich habe nach 10 Minuten den Ton abgeschaltet und erst zu den Zuschauerfragen wieder ein. Es scheint mittlerweile bei den Öffentlich-Rechtlichen ein Wettbewerb zur personellen Besetzung eines zukünftiges Propaganda-Ministeriums stattzufinden.
    Wer die Sendung nicht gesehen hat, hat nichts verpasst, wer sie trotzdem nochmal sehen möchte, unterhalb der Kommentare ist das Video.

    482 Kommentare + 506 Antworten = 988 Beiträge, davon 51 gesperrt

    Kommentar 71:
    Peter schreibt am 26.06.2023, 10:24 Uhr:
    Wo ist ein Unterschied zwischen russischen Wagner-Söldnern und deutschen Söldnern, die in Afghanistan und anderswo einen bewaffnetene Einsatz leisteten? Für jeden deutschen Söldner soll da mit Gefahrenzulagen über monatliche ca. 5000 Euro die Rede gewesen sein. In privaten Medien hocken aktuell regelmäßig etliche Majore und Generäle der Bundeswehr, die ihre Altersruhe-Pensionen verprassen dürfen und es sich dennoch nicht nehmen lassen, ihren Senf über den Krieg in der Ukraine dazuzugeben, bis ein Mensch mit gesundem Menschenverstand zur Einsicht kommt, dass das doch alles nicht wahr sein kann. Dazu findet im Westen ein Frohlocken über die Tatsache statt, dass Russen gegen Russen kämpfen und sog. Russen von der Ukraine aus gegen Russen mit tödlichen Waffem vorgehen, um einmal Stunk gemacht zu haben, denn die gönnen sich ja sonst in ihrem bedauerlichen Dasein nichts Gutes. Gut, das sowas nicht in unserem eigenen Vaterlande geschieht, nicht wahr?
      Antwort von
      Heinz Becker , geschrieben am 25.06.2023, 10:47 Uhr:
      Was war denn im Irak-Krieg mit "Blackwater", die im Auftrag der CIA gewütet haben, wie WELT am 11.12.2009 schrieb? Die haben so gegen die Menschrechte verstoßen, dass sie sich anschließend in "Academi" umbenannt haben.

    Kommentar 136:
    FRANK Z. schreibt am 26.06.2023, 11:22 Uhr:
    Hoffe nur das die Nato ein stärkeres Augenmerkmal auf Belarus legt ,denn wenn Prigoschin mit seiner Horde von hier aus Agieren wird,dann ist höchste Vorsicht geboten. Denn hier stehen ihm jetzt Atomwaffen zu Verfügung die der Führer aus Belarus nicht benutzen würde, während der Zombie Koch da keine Hemmungen hätte. Das ganze war nur ein Test von Putin inwieweit das Russische Volk und die Armee noch hinter ihm steht,und da nichts passiert ist geht alles wie geplant weiter nur von anderer Seite.
      Antwort von
      H. Wieprecht, geschrieben am 25.06.2023, 11:28 Uhr:
      Bravo, bravo, Sie gehören direkt in die Gesprächsrunde. 😊
      Antwort von
      Ushinka, geschrieben am 25.06.2023, 11:32 Uhr:
      Die Variante des Atomeinsatzes von Belarus aus, ist denkbar. Putin hat erst Atomwaffen nach Belarus geschafft. China hat Rußland eindeutig vor einen Einsatz mit Atomwaffen gewarnt - aber Belarus ……? Und jetzt wird Prigoshin mit seinen Truppen in Belarus stationiert sein. Sie werden dort nicht Däumchen drehen!
      Antwort von
      Heinz Becker, geschrieben am 25.06.2023, 11:33 Uhr:
      Wie werden die Edeljournalisten und die Faktenchecker aufjaulen, wenn sie merken, wie einfach sie hinters Licht geführt wurden?

    Kommentar 344:
    Volker schreibt am 26.06.2023, 12:56 Uhr:
    Da alle im PC nichts wissen, kommt mir die Sendung wie eine Predigt vor. Die Praktikanten im WDR sollten mal eine Strichliste machen, wie oft die Wörter "ich glaube" heute benutzt wurden.
      Antwort von
      Heinz Becker, geschrieben am 25.06.2023, 13:28 Uhr:
      Soviel Glaube wie da im Spiel war, schien es tatsächlich weniger eine Talkshow, als mehr das Treffen der deutschen Abteilung einer Anti-Putin-Sekte gewesen zu sein.

    Kommentar 356:
    Heinz Becker schreibt am 26.06.2023, 13:00 Uhr:
    Werte Frau Anastasia Tikhomirova, es ist doch egal ob und wie Russland zerfällt. Ob in kleine oder große Teile. Wichtig scheint für die Runde doch nur zu sein, dass das US-Imperium wieder, wie unter Jelzin, günstigen Zugriff auf die Rohstoffe erhält.
      Antwort von
      Günter. K , geschrieben am 25.06.2023, 14:07 Uhr:
      Herr Becker, Respekt vor dieser klaren richtigen Beurteilung. Das Weltmachtstreben der USA ist grenzenlos. Auch die Ukraine wird darunter leiden. Gehören nicht schon große Teile der fruchtbaren Böden US-Firmen ? Das Wirken von Biden Junior kommt langsam ans Licht. Mit dem Alkoholiker Jelzin konnte man gute "Geschäfte" machen. Gorbatschow wurde belogen.

    Kommentar 361:
    Bernd Kreuger schreibt am 26.06.2023, 13:04 Uhr:
    Der letzte Satz in "Nachgefragt": "Alles nur Spekulation". Die einzige wahre Aussage in diesem Presseclub. 60 Minuten Sendezeit für die Tonne. Und mit Anne Will geht das Grauen heute noch weiter.
      Antwort von
      Heinz Becker , geschrieben am 25.06.2023, 13:17 Uhr:
      ... aber nur für die, die ihre Haushaltsabgabe voll nutzen wollen. Wer seine Nerven schonen und nicht mit NATO-Propaganda überflutet werden will, verzichtet darauf und schaut besser ein Tiervideo an.
      Antwort von
      Tamara Silver , geschrieben am 25.06.2023, 13:19 Uhr:
      Anne Will das Thema einfach noch weiter nach vorn treiben. Und womöglich ist da noch etwas mehr rauszuholen.
      Antwort von
      Helmut W , geschrieben am 25.06.2023, 13:23 Uhr:
      Deshalb verlieren die Mediengestalter immer mehr an Glaubwürdigkeit. Seit Jahren nur Spekulationen und Meinungsklopperei. Und dann wundert man sich wenn der mündige Bürger sich anderen Medien zuwendet.
      Antwort von
      Klaus Winkler , geschrieben am 25.06.2023, 13:42 Uhr:
      Hallo Heinz Becker - Tiervideo ist immer gut. Aber die Lage ist inzwischen prekär. Wenn Sie dem Bürger nicht seine tägliche Portion Propaganda geben - fällt er womöglich noch vom Glauben ab - das wäre der Systemgau!
      Antwort von
      Günter. K , geschrieben am 25.06.2023, 14:01 Uhr:
      Der Informationsauftrag des ÖR ist längst zweifelhaft geworden.




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    Dienstag, 20. Juni 2023

    NATO-AKTE: Gegenoffensive hat begonnen! Die ersten Leopard Panzer sind weg, kommen jetzt F-16?

    NATO-AKTE: Gegenoffensive hat begonnen! Die ersten Leopard Panzer sind weg, kommen jetzt F-16?

    Druschba FM
    12.06.2023
    NATO-AKTE von 11.06.2023 mit Journalist und Dokumentarfilmer Dirk Pohlmann, Thomas Röper, Blogger der Seite www.anti-spiegel.ru und Sergey Filbert, Blogger und Redakteur von DruschbaFM.
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    Redaktionell verantwortlich sind: Sabiene Jahn und Sergey Filbert
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    Der Kanal „Drushba FM“ wurde erstellt, um freundschaftliche internationale Beziehungen zwischen Ost und West zu fördern. Unsere Informations- und Aufklärungsarbeit soll dazu beitragen, das Interesse der breiten Bevölkerung an diesem wichtigen Thema zu erhöhen. Ziel ist es, Bürger aus verschiedenen Ländern zusammenzubringen und unterschiedliche Sichtweisen auf dieselben Dinge zu zeigen, die in unserer Welt passieren. Wir bitten die Community darum, sich beim gegenseitigen Austausch in den Kommentaren mit Respekt zu begegnen – nur so können wir die Friedensbewegung voranbringen.

    Kommentare

    Doc Moriarty
    Thomas Röper ist für die deutsche Außenpolitik wichtiger als alle letzten deutschen Außenminister zusammen.
    Susanne Herz
    Ganz herzlichen Dank an euch drei. Fühlt euch beschützt. Frieden, Freundschaft und ganz viel Liebe besonders mit allen Menschen in Russland und in der Ukraine. Keine Waffen, sondern Gespräche für den Frieden.
    norbert pruefer
    Röper und Pohlmann in einer Sendung.. Gratuliere Sergey
    Larryjoe`s Antiidiotikum
    "Weltmeister der Lüge und Täuschung, aber nichts Vernünftiges hinkriegen." 👍🏻 Genau so ist es. Danke, Herr Pohlmann!

    Freitag, 14. April 2023

    Schmierige Geschäfte - Rubikon

    Schmierige Geschäfte https://www.rubikon.news/artikel/schmierige-geschafte Schmierige Geschäfte
    Rohstoffhändler erzielen riesige Gewinne durch das Mischen und den Wiederverkauf von billigem russischem Öl.
    von Rubikons Weltredaktion

    Das Ende letzten Jahres in Kraft getretene Verbot der Europäischen Union und der USA für russisches Rohöl zwingt Russland, mehr Abnehmer im östlichen Teil der Welt zu finden. Neben dem steigenden Appetit Chinas und Indiens auf russische Rohölimporte strömt eine Flut von billigem Öl nach Singapur. Es wird dort gemischt und dann weltweit reexportiert, wobei die Händler große Gewinne erzielen. Es sei daran erinnert, dass russische Energieprodukte im letzten Sommer nach China verkauft und für die europäischen Märkte umverpackt wurden. Bevor Russland in die Ukraine einmarschierte, war Europa Moskaus größter Abnehmer von Rohöl und raffinierten Erdölerzeugnissen. Doch diese Zeiten sind vorbei, da die westlichen Sanktionen Russland zwangen, seine Energieversorgungsketten nach Osten zu verlagern.


    von Tyler Durden

    Moskau erkannte, dass es neben dem Ausbau der Pipelines nach Asien und anderswo, der Jahre dauern könnte, um die Infrastruktur für die Erhöhung der Ölströme zu entwickeln, am besten eine Flotte von Schattentankern für den Transport des Öls einsetzen sollte.

    Laut Bloomberg steigt nun die Nachfrage nach Lagertanks in Singapur sprunghaft an, da das preiswerte russische Rohöl eine neue Heimat findet.

    Laut einem leitenden Angestellten eines Tankbetreibers und einem Berater, der Händler in dieser Angelegenheit berät, wird der Tankraum im Stadtstaat aufgrund des gestiegenen Interesses und der Gewinne aus der Vermischung von billigen Treibstofflieferungen aus Russland mit Lieferungen aus anderen Quellen regelrecht aufgekauft. Dieser Prozess kann dazu beitragen, die Herkunft der Ladungen zu verschleiern, sagten sie.

    Im Gegensatz zu vielen westlichen Ländern hat Singapur bisher kein Verbot für russisches Öl oder Erdölprodukte verhängt, obwohl es den dort ansässigen Banken verboten ist, russische Länder zu finanzieren oder direkt mit ihnen zu handeln.

    In den kommenden Wochen bereitet sich Europa darauf vor, neue Sanktionen gegen russische Erdölerzeugnisse zu verhängen, was die Ströme von Russland nach Asien nur noch verstärken wird, die zu Drehkreuzen wie denen in Singapur geleitet werden, wo billige russische Kraftstoffe mit anderen Quellen gemischt und weltweit weiterverteilt werden.

    „Wir haben in der Zeit vor Dezember einen Anstieg der Anfragen für Kurzzeitlagerungen beobachtet“, sagte ein Sprecher des Öllagerunternehmens Advario Asia Pacific per E-Mail.

    Sechsmonatige Mietverträge für die Lagerung von Heizöl oder Rohöl in Singapur stiegen im letzten Jahr um bis zu 20 Prozent, so die örtlichen Tankbetreiber, darunter Advario, Jurong Port, Horizon und Royal Vopak.

    Die Schiffsverfolgungsdaten von Vortexa Ltd. zeigen, dass die Terminals, die Öl entgegennehmen, im Dezember das Volumen an russischem Naphtha und Heizöl im Vergleich zum Vorjahr mehr als verdoppelt haben. Die Terminals erhielten 2,6 Millionen Barrel Naphtha, fast 40-mal mehr als vor einem Jahr.

    Russisches Naphtha, das in den Tanklagern in Singapur lagert, wird schnell in andere asiatische Märkte re-exportiert, so Armaan Ashraf, globaler Leiter des Bereichs Erdgasflüssigkeiten beim Branchenberater FGE.

    William Tan, Senior Vice President der Brennstoffberatungsfirma Miyabi Industries, sagte, dass die Tanklager in Singapur bei Händlern sehr beliebt sind, die billiges russisches Rohöl aufnehmen, es mischen und mit „sehr guten“ Gewinnspannen in andere Länder exportieren. Er sagte, dass die Händler eine Gewinnspanne von 20 Prozent erzielen.

    Russland wird seine Schattentankerflotte ausbauen müssen, da die Energieversorgungsketten aufgrund der westlichen Sanktionen neu geordnet werden. Die Händler profitieren von diesen neuen Handelsströmen. Dennoch muss der Westen Russland erst noch komplett lahmlegen, um eine Welt herbeizuführen, in der Energie nur in Dollar gehandelt wird.


    Tyler Durden ist eine fiktive Figur aus dem Film Fight Club und Autor vieler Artikel der Online-Publikation ZeroHedge. Diese möchte den gutherzigen anarchischen Geist von Tyler Durden aufgreifen und die Anonymität ihrer Journalisten in einer Zeit schützen, in der so viele Äxte messerscharf auf jeden gerichtet sind, der sich nicht an das offizielle Narrativ hält.


    Redaktionelle Anmerkung: Dieser Text erschien unter dem Titel „Traders Book Huge Profits By Mixing, Reselling Cheap Russian Oil bei Zero Hedge. Er wurde vom ehrenamtlichen Rubikon-Übersetzungsteam übersetzt und vom ehrenamtlichen Rubikon-Korrektoratsteam lektoriert.





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    Nina Sendling, Es bringt wenig, nur im eigenen, wenn auch exquisiten Saft zu schmoren. Deshalb sammelt und veröffentlicht die Rubikon-Weltredaktion regelmäßig Stimmen aus aller Welt, vorwiegend aus dem anglo-amerikanischen und arabischen Raum. Wie denken kritische Zeitgenossen dort über geopolitische Ereignisse? Welche Ideen haben sie zur Lösung globaler Probleme? Welche Entwicklungen beobachten sie, die uns in Europa vielleicht auch bald bevorstehen? Der Blick über den Tellerrand ist dabei auch ermutigend, macht er doch deutlich: Wir sind viele, nicht allein!
    Dieses Werk ist unter einer Creative Commons-Lizenz (Namensnennung - Nicht kommerziell - Keine Bearbeitungen 4.0 International) lizenziert. Unter Einhaltung der Lizenzbedingungen dürfen Sie es verbreiten und vervielfältigen.

    Der Artikel ist erschienen bei :Rubikon-News

    Dienstag, 28. Februar 2023

    Dr. Daniele Ganser: Ist Deutschland im Krieg mit Russland?

    Dr. Daniele Ganser: Ist Deutschland im Krieg mit Russland? (12.01.23)

    Daniele Ganser

    20.01.2023
    Ist Deutschland im Krieg mit Russland? Gemäss dem Historiker und Friedensforscher Daniele Ganser lautet die Antwort ja. Ganser zeigt, dass die Waffenlieferungen an die Ukraine und die Ausbildung von ukrainischen Soldaten an NATO-Waffen in Deutschland de facto bedeuten, dass sich Deutschland wieder im Krieg mit Russland befindet. Wie konnte es soweit kommen?

    Von 1945 bis 1955 hatte Deutschland keine Armee. Danach hat 1955 Westdeutschland die Bundeswehr gegründet, und ist im selben Jahr dem Militärbündnis NATO beigetreten, das von den USA angeführt wird.

    Bis 1995 war die Bundeswehr nie im Ausland im Einsatz. Doch dann am Ende des Krieges in Bosnien sind deutsche Kriegsflugzeuge, Tornados, nach Italien verlegt worden und haben von dort zusammen mit US-Kriegsflugzeugen am Krieg in Bosnien teilgenommen, ohne in Kampfhandlungen verwickelt zu sein. Die Bevölkerung in Deutschland hat das nicht gemerkt. Es wurde von den Medien kaum berichtet und blieb lange geheim.

    Nur wenige Jahre später, 1999, folgte dann der erste Krieg an dem sich die Bundeswehr beteiligte: Der Angriff auf Serbien. Die USA unter Präsident Clinton führten diesen Krieg an, das wiedervereinigte Deutschland unter Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) und Aussenminister Joschka Fischer (Grüne) machte mit. Erst Jahre später gab Schröder zu, dass dieser Krieg illegal war, weil es kein UNO-Mandat für den Angriff auf Serbien gab.

    Nach den Terroranschlägen vom 11. September 2001 – die bis heute nicht geklärt sind – beteiligte sich die Bundeswehr ab 2002 an ihrem zweiten Krieg, wieder auf Anweisung aus dem Pentagon in Washington, diesmal in Afghanistan. Bundeskanzler Gerhard Schröder schickte die Soldaten an den Hindukusch. Und Kanzlerin Angela Merkel führte den Krieg weiter. Die letzten Soldaten der Bundeswehr zogen am 30. Juni 2021 aus Afghanistan ab. «Alles ist nicht so geglückt, wie wir es uns vorgenommen haben. Das ist eine Erkenntnis, die bitter ist», erklärte Kanzlerin Merkel nach dem Afghanistankrieg.

    Danach folgte 2015 die Beteiligung der Bundeswehr am Syrienkrieg. Das Budget der Bundeswehr für diesen Krieg umfasste 134 Millionen Euro und 1200 Soldaten. Die Bundeswehr schickte eine Fregatte, machte Aufklärungsflüge mit Tornado-Jets, Luft-Luft-Betankung und Begleitschutz.

    Seit 2022 beteiligt sich Deutschland unter Kanzler Olaf Scholz (SPD) am Krieg gegen Russland. «Waffen für die Ukraine sind Pflicht christlicher Nächstenliebe», behauptet Annette Kurschus, Deutschlands oberste Protestantin, die Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche. Historiker Ganser warnt, dass dies ein sehr gefährlicher Weg ist. Er wendet sich klar gegen Waffenlieferungen in die Ukraine und erklärt, dass die zwei Grundprinzip der Friedensbewegung weiterhin lauten: «Nie wieder Krieg!». Sowie: «Du sollst nicht töten!»

    Daniele Ganser hat eine neue kostenpflichtige Community! Er sagt: "Ich würde mich sehr freuen, Dich dort zu begrüssen! Mein Ziel ist, in diesen bewegten Zeiten den inneren und äusseren Frieden zu stärken!" Hier erfährst Du mehr zu diesem spannenden neuen Projekt:
    https://community.danieleganser.online/

    Abonniere hier den Daniele Ganser YouTube Kanal: https://bit.ly/3i0QecQ

    Daniele Ganser: https://www.danieleganser.ch
    Telegram: https://t.me/s/DanieleGanser
    Twitter: https://twitter.com/danieleganser
    Facebook:https://www.facebook.com/DanieleGanser Instagram: https://www.instagram.com/daniele.ganser

    Dr. Daniele Ganser ist Schweizer Historiker und Friedensforscher. Er ist Leiter des Swiss Institute for Peace an Energy Research (SIPER).

    In seiner Arbeit untersucht Daniele Ganser die Themen Frieden, Energie, Krieg, Terror und Medien aus geostrategischer Perspektive. In der Überzeugung, dass auch Wissenschaftler helfen können, einen Teil der Lügen und der Brutalität zu überwinden, die unsere Welt noch immer prägen, engagiert sich Daniele Ganser gemeinsam mit tausenden Menschen für eine Welt in Frieden und für erneuerbare Energien. Seine Forschungsschwerpunkte sind: Internationale Zeitgeschichte seit 1945, Verdeckte Kriegsführung und Geheimdienste, US-Imperialismus und Geostrategie, Energiewende und Ressourcenkriege, Globalisierung und Menschenrechte.

    Kommentare

    Anouschka die Erste
    „Ist Deutschland im Krieg mit Russland?“ Leider ja. Und das schlimme daran: ein Großteil der deutschen Politiker und ein Teil der Bevölkerung schreien nach weiteren Waffenlieferungen und ein anderer Teil der Bevölkerung interessiert sich schlichtweg nicht dafür, was hier vorgeht. Vielen Dank, Daniele, für ihre stetige Aufklärung, für Ihre informativen Videos zur Weltpolitik und Ihren unermüdlichen Einsatz für Frieden🕊
    Hakan Özkan
    Daniele Ganser bester Mann ⭐⭐⭐⭐⭐
    Yvonne Plangg
    grossartig... sie verdienen höchsten respekt für ihr unermüdliches aufklären... danke danke... gott beschütze sie und familie und menschheitsfamilie..

    Montag, 27. Februar 2023

    Presseclub - 26.02.2023 - Chinas Vorstoß: Chance für den Frieden oder Blendwerk?

    Presseclub - 26.02.2023 - Chinas Vorstoß: Chance für den Frieden oder Blendwerk?
    So. 26. Februar 2023, 12.03 - 13.00 Uhr

    Chinas Vorstoß: Chance für den Frieden oder Blendwerk?


    Die Gäste von links
    • Sebastian Puschner
      Stellvertretender Chefredakteur, der Freitag
    • Anna Noryskiewicz
      Deutschlandreporterin, CBS News
    • Dana Heide
      Hauptstadtkorrespondentin, Handelsblatt
    • Christoph Schiltz
      Nato-Korrespondent, Die WELT
    Moderation
    Ellen Ehni
    Seit September 2018 ist Ellen Ehni Chefredakteurin des WDR-Fernsehens, und sie ist Mitglied der Lobbyorganisation Atlantikbrücke e.V.
    Bilder: Screenshots. Text+Logo: ARD

    Ein Jahr Krieg in Europa – und kein Ende in Sicht. Die Sehnsucht der Menschen nach Frieden ist groß. Mehr als 600.000 Menschen haben den Aufruf von Alice Schwarzer und Sarah Wagenknecht unterschrieben, in dem sie Bundeskanzler Scholz auffordern, die Waffenlieferungen sofort zu beenden und sich stattdessen für Verhandlungen zwischen Russland und der Ukraine einzusetzen. Der Aufruf hat eine sehr polarisierte Debatte ausgelöst. Die Befürworter dieser Petition können sich jetzt möglicherweise von China bestätigt fühlen. Das Land hat jetzt ebenso beide Seiten in einem 12-Punkte-Plan aufgefordert, die Waffen ruhen zu lassen. Dialog sei der einzige Weg zur Lösung der Krise. Welche Erfolgschancen hat diese Initiative? Und wie glaubwürdig ist sie?

    Die UNO-Vollversammlung hat den russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine ein Jahr danach erneut mit großer Mehrheit verurteilt

    Außenministerin Baerbock wertete das als starkes Signal an die Adresse Putins. Ist es das wirklich? Denn zu den Unterstützern der Resolution gehörten auch dieses Mal nicht China, Indien und Südafrika. Sie enthielten sich. Stattdessen warnen die USA seit der Münchner Sicherheitskonferenz davor, dass Peking Russland mit Waffen unterstützen könnte. Sollte das zutreffen, wie ist dann Chinas Vorstoß zu beurteilen? In dem Friedenspapier betont Peking zwar die Souveränität, Unabhängigkeit und territoriale Integrität aller Länder, verlangt aber gleichzeitig, dass die westlichen Sanktionen gegen Russland beendet werden. International ist das Echo auf Chinas Vorstoß verhalten. NATO-Generalsekretär Stoltenberg hält den Vorstoß für wenig glaubwürdig, dagegen fand der frühere Bundesaußenminister Gabriel lobende Worte. Unabhängig davon bleibt die Frage, wie dieser blutige Krieg beendet werden kann. Zwingt die westliche Unterstützung der Ukraine mit Waffen den russischen Präsidenten Putin an den Verhandlungstisch oder ist das ein Irrweg, weil die Strategie einseitig auf militärische Mittel setzt?

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    » der Kommentar des Blogschreibers «

    Als zu Anfang der Märchenbuchschreiber Habeck eingeblendet wurde, der Habeck, der mit Deutschland noch nie was anzufangen wusste, und seine Ideologie verkündet hat, habe ich erstmal abgeschaltet. Dass ich damit nicht falsch lag, konnte ich hinterher im Gästebuch lesen. Zwei Kommentare geben die Sendung besonders gut wieder:

    Kommentar 272:
    Elisabeth T. schreibt am 26.02.2023, 12:20 Uhr:
    die Komplexität würde sich tatsächlich manifestieren, wenn man sich das Jahr 2014 noch einmal genauer anschauen würde. Das schenkt man sich gern. Dieser Krieg hat mehrere Ursachen und da möchte man nicht so genau hinschauen. Ich kann mich noch sehr genau an die Russophobie der Ukrainer während der Orangenen Revolution erinnern. Russisch als Sprache sollte ausgemerzt werden. Dieser Krieg hat viel mit verletztem Stolz zu tun und hier trägt der Westen einen großen Anteil. Dieser Krieg muss aufhören und hier müssen Ideen auf den Tisch, auch auf wirtschaftlichem Gebiet. Auch nach dem Krieg ist Russland nicht weg, sondern bleibt unserer Nachbar. Diese Phrasendrescherei hilft nicht weiter! 250 tsd. junge Menschen liegen bereits unter dem Rasen, die lassen sich nicht ersetzen Wir haben in Europa alternde Gesellschaften, diesen Blutzoll kann man sich nicht leisten. Ich erinnere gern an Helmut Schmidt: " lieber tsd. Mal reden als einmal schießen."

    Kommentar 628:
    Rainer Proske schreibt am 26.02.2023, 15:07 Uhr:
    Und wieder die gewohnte Einseitigkeit. Heute 3:1 Wer wundert sich da noch? Frau Ehni, wie auch Herr Schönenborn sind Mitglieder der Atlantik-Brücke (wie auch viele anndere von Tina Hasselt, Theo Koll, Thomas Roth, Elmar Teveßen bis zu Ingo Zamperoni etc) - allesamt stramme Vertreter von US Interessen. Von daher war die Zusammensetzung der Journalisten passend. Damit ist jedwede Glaubwürigkeit dahin. Man kann sich diese Propagandasendungen sparen. Lohnt nicht.
    Wer die Kriegs-Propaganda nicht gesehen hat, hat nichts verpasst, wer sie trotzdem sehen möchte, unterhalb der Kommentare ist das Video und darunter der Link zu den Kommentaren als PDF.

    795 Kommentare + 717 Antworten = 1.512 Beiträge, davon 202 gesperrt

    Kommentar 479:
    Volker Blanke schreibt am 26.02.2023, 12:59 Uhr:
    #Habermas, der genannt wurde vom "linken" "Freitag" als quasi reale politische Referenz gegen die aktuelle Politik (ich teile das nicht) ABER, wie elitär & undemokratisch war das von Habermas, anders als zn Drosten, seine "Expertise" hinter einer Bezahlschranke bei der SZ zu verstecken! iü hat Fleischhauer (ausnahmsweise völlig zutreffend) Wagenknecht & Schwarzer als Top Narzissten beschrieben, deren Spektakel über die Köpfe der Ukrainer noch als "Solidarität" zu bezeichnen ist nicht nur difam & paternalistisch & arrogant sondern auch ignorant & völlig falsch, hoch gefährlich! Stimme da Habeck zu, dass ist eine populistische Täuschung der Bevölkerung... iü Schwarzer nennt falsche Zahlen und sieht sich (obwohl in deutlicher Minderheit) als die "wahre" Stimme des DEUTSCHEN Volkes.... kein Wunder dass da die AfD mit dabei ist, eine braun rote Querfront die kein Demokrat teilen sollte!
      Antwort von
      Heinz Becker, geschrieben am 26.02.2023, 14:01 Uhr: - - ZENSIERT - -
      Mischen sie mal rot und grün. Was kommt dabei raus? Wie im echten Leben, oder?

    Kommentar 230:
    Hannah Stein schreibt am 26.02.2023, 12:11 Uhr:
    Wir dürfen uns auch nicht von China abhängig machen, wenn die mit uns und der EU weniger Geschäfte machen, werden sie vielleicht sich doch überlegen op mit 140 Mill. Russen oder mit 500 Millionen EU-Bürger man bessere Geschäfte machen kann.
      Antwort von:
      Heinz Becker, geschrieben am 26.02.2023, 12:25 Uhr
      oder mit 1,4 Mrd. Indern und 140 Mio. Russen und 215 Mio. Brasilianern und 275 Mio Indonesiern? Braucht man da überhaupt noch arrogante EU Bürger?

    Kommentar 222:
    Jan Schröder schreibt am 26.02.2023, 12:09 Uhr:
    Der Krieg wird wahrscheinlich erst enden, wenn Putin gestorben ist, denn kommt wahrscheinlich ein heute Unbekannter irgendwie an die Macht, der die Lage anders, realistischer bewertet. Der Krieg ist ja nicht nur für die Ukraine eine Katastrophe, sondern auch für Russland selbst, allein, wie viele russische Soldaten sinnlos als Kanonenfutter verheizt werden.
      Antwort von:
      Heinz Becker, geschrieben am 26.02.2023, 12:57 Uhr:
      Können sie jemanden empfehlen? Nawalny vielleicht, der den USA sofort den Zugriff auf sämtliche Rohstoffe gewährt?

    Kommentar 384:
    Bernhard Schuh schreibt am 26.02.2023, 12:37 Uhr:
    Auch wenn nicht ganz zum Thema: Warum haben die Damen Schwäzer! und noch keine Reise nach Moskau unternommen um Putin zu überzeugen. Wie üblich, aus dem Bequemen heraus fordern,ohne sich selber wirklich einzubringen. Siehe Politik und auch den Journalismus.
      Antwort von:
      Heinz Becker geschrieben am 26.02.2023, 13:04 Uhr:
      Das ist doch so üblich, oder haben sie schon einen Klimakleber gesehen, der sich in China auf die Strasse klebt, oder vor einer US-Kaserne?

    Kommentar 436:
    Helmut-66 schreibt am 26.02.2023, 12:47 Uhr:
    Die Friedensdemonstanten von change.org tätetn gut daran, sich mit der unterdrückten Friedensbewegung in Rußland solidarisch zu zeigen. Die Demonstration hätte auf dem roten Platz in Moskau stattfinden müssen, gegen den russischen Angriffkrieg. Darüber, warum dies nicht möglich war, denkt offenbar von den Initiatorinnen keine nach
      Antwort von:
      Heinz Becker, geschrieben am 26.02.2023, 13:33 Uhr:
      Müssten dann in Washington nicht Dauer- Demonstrationen stattfinden? Jetzt schon wieder wegen der Stänkerei gegen China.

    Kommentar 434:
    Helmut W schreibt am 26.02.2023, 12:46 Uhr:
    Es ist doch Sonnenklar das China mit ihrer Resolution Blendwerk betreibt. Drei ihrer Gäste haben diesen Standpunkt ohne ein zögern bestätigt und was diese Damen und Herr schreiben ist Fakt und ohne weitere verifizierung zu übernehmen.......So werden wir seit Corona regiert und es war richtig......? Langsam kommt mir der verdacht wir werden von den Medien regiert.
      Antwort von
      Heinz Becker, geschrieben am 26.02.2023, 14:33 Uhr:
      Sehe ich genauso. Die Übernahme begann damit, das zu Beginn von Corona ein Trio mit Medienunterstützung die Regierungsaufgaben übernahm und die Frau, die eigentlich dafür bezahlt wurde, auf Weltreise ging und unser Steuergeld verschenkte. Übrigens hat sie auch das von der Ukraine geklaute Gas, mit 4,5 Mrd. Dollar, was so gut wie nie erwähnt wird, ganz nebenbei an Russland bezahlt.

    Kommentar 553:
    Peter schreibt am 26.02.2023, 13:33 Uhr:
    Meinetwegen kann sich Russland bis Ostern Alaska wieder einverleiben. Das könnte dann allein die Sorge der Amis sein. Was hat der Ami in der Ukraine zu suchen? Will er dort die Bevölkerung beklauen oder will er die Ukraine auch wie einst Alaska für ein Linsengericht im Ganzen kaufen? Linsen mit US-Panzerbeilagen mögen die in der Ukraine lebenden Russen nicht.
      Antwort von
      Heinz Becker, geschrieben am 26.02.2023, 14:51 Uhr: - - ZENSIERT - -
      Was die Amis in der Ukraine suchen? Die suchen die Äcker aus Schwarzerde. Mehr als 30% der Ukraine gehört bereits US-Multimilliardären wie Bill Gates und Jeff Bezos. Man kann beinahe darauf wetten, dass nach Corona die Pharmaindustrie, dem Ukrainekrieg die Waffenindustrie, als nächstes eine Sanierung der Nahrungsmittelindustrie im großen Stil erfolgt. Oben genannte Leute haben überall da ihre schmutzigen Finger im Spiel, wo Profit zu machen ist. Menschenleben haben außer ihrem eigenen, nie eine Rolle gespielt.

    Kommentar 651:
    Frl. Silke schreibt am 26.02.2023, 15:24 Uhr:
    Nun ja, es war eine Wintersendung. "Nutzer:innen", wie oben insinuiert, gibt es freilich nicht.
      Antwort von
      Heinz Becker, geschrieben am 26.02.2023, 16:02 Uhr:
      Frl. Silke, toller Beitrag. Würden sie mir das Wort Oberbürgermeisterstellvertreter einmal in ihre Sprache übersetzen?

    Kommentar 658
    Eva Bayer schreibt am 26.02.2023, 15:36 Uhr:
    Sarah Wagenknecht + Björn Höcke in der AfD vereint. Diese Schlagzeile wird man bald lesen. Weidel und Schwarzer sind Trauzeugen. Dann ist das Gespann für Putins-Front in Deutschland komplett. Chinas Programm dient als Friedensdeckmantel.
      Antwort von
      Heinz Becker, geschrieben am, 26.02.2023, 16:12 Uhr: - - ZENSIERT - -
      Keine Sorge Frau Bayer, eher heiraten Habeck und Scholz den US-Präsidenten. Der eine hat ihm schon zugesichert in Demut zu dienen und der Andere hat seine Ankündigung des Terroranschlags auf die Gaspipelines unwidersprochen hingenommen. Was soll das Anderes sein als Liebe?




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    Montag, 31. Oktober 2022

    Presseclub - 30.10.2022 - Riskante Geschäfte: Wie abhängig sind wir von China, Russland und Co.?

    Presseclub - 30.10.2022 - Riskante Geschäfte: Wie abhängig sind wir von China, Russland und Co.?
    So. 30. Oktober 2022, 12.03 - 13.00 Uhr

    Riskante Geschäfte:
    Wie abhängig sind wir von China, Russland und Co.?


    Die Gäste von links
    Julia Löhr, Wirtschaftskorrespondentin, Frankfurter Allgemeine Zeitung
    Felix Lee, Wirtschaftsredakteur und ehem. China-Korrespondent, Berliner Fachnewsletter China.Table
    Nicole Bastian, Ressortleiterin Ausland, Handelsblatt
    Mark Schieritz, Stellvertretender Ressortleiter Politik, DIE ZEIT

    Moderation
    Jörg Schönenborn
    Jörg Schönenborn ist seit 2014 Programmdirektor des WDR.
    Er ist zudem Koordinator Fernsehfilm in der ARD
    und Mitglied der Lobbyorganisation Atlantikbrücke e.V.
    Bilder: Screenshots. Text+Logo: ARD

    Am Mittwoch entschied das Bundeskabinett: Der chinesische Reederei-Riese Cosco darf beim Hamburger Hafen einsteigen, wenn auch nur mit einer Beteiligung von maximal 24,9 Prozent. Der Streit um den Hafen-Deal hat ein Schlaglicht geworfen auf die Probleme der deutschen Wirtschaftspolitik. Jahrzehntelang durch die Devise “Wandel durch Handel” bestimmt, hat Deutschland sich teilweise abhängig gemacht von autoritären Staaten wie China oder Russland. Die Auswirkungen des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine haben deutlich gemacht, wie verwundbar die deutsche Wirtschaft ist. Das gilt umso mehr, wenn Schlüsselindustrien etwa in der Energie- oder Logistikbranche in die Hände ausländischer Investoren gelangen. Kommende Woche reist Kanzler Olaf Scholz mit einer großen Wirtschaftsdelegation nach China. Nicht nur die Opposition im Bundestag warnt bereits jetzt vor Zugeständnissen an die Regierung in Peking.

    Muss Deutschland seine strategische Infrastruktur besser gegen den globalen Ausverkauf schützen? Brauchen wir eine werteorientierte Außen-Wirtschaftspolitik, wie sie unter anderem das Auswärtige Amt einfordert? Müssen wir die deutschen Exporterfolge neu bewerten und unsere Handelspolitik stärker auf befreundete Staaten wie Frankreich oder die USA konzentrieren? Auch wenn eine neue ökonomische Strategie Wachstum und Wohlstand in Deutschland kosten wird? Oder können deutsche Unternehmen im internationalen Wettbewerb nur bestehen, wenn sie auch mit autokratischen Regierungen Geschäfte machen?

    Links
    Sendungsseite
    Linktipps
    Gästebuch

    » der Kommentar des Blogschreibers «

    Eigentlich wie immer.
    Wer die Sendung nicht gesehen hat, hat nichts Wichtiges verpasst, wer sie trotzdem nochmal sehen möchte, unterhalb der Kommentare ist das Video und darunter der Link zum les- und herunterladbaren Gästebuch als PDF, diesmal sehr übersichtlich.

    366 Kommentare, 408 Antworten = 774 Beiträge, davon 8 gesperrt

    Kommentar 105:
    D. Preuß schreibt am heute, 11:56 Uhr:
    Nächste Woche reist Olaf Scholz nach China. Vorher noch kaufen die Chinesen unter freundlicher Begleitung durch den Bundeskanzler hier Teile des Hamburger Hafens und eine Chip-Firma, obwohl viele Ministerien und der BND dagegen sind. Kann es sein, dass China mehr über WireCard oder Cum-Ex-Warburg weiß?
      Antwort von
      Renate Meile , geschrieben am 30.10.2022, 12:16 Uhr:
      Der letzte Satz wirft interessante Überlegungen auf, die ich gar nicht auf dem Schirm hatte.
      Antwort von
      Prof. Martin Heller , geschrieben am 30.10.2022, 12:21 Uhr:
      Das wäre natürlich ein starkes Stück... Mir kommt es auch etwas komisch vor, warum sich Olaf Scholz über sechs seiner Ministerien inkl. BND hinwegsetzt. Hat er als ehemaliger Hamburger Bürgermeister noch ein paar "Leichen" im Keller oder ist Parteigenosse Schröder das große Vorbild für seine Zukunft? Schröder und Putin, Scholz und Xi Jingping...
      Antwort von
      R.Herold , geschrieben am 30.10.2022, 12:28 Uhr:
      Das halte ich alles für möglich. Ich finde es jedoch verwerflich, dass sich die 6 Ministerien nicht gegen Scholz durchsetzen. Dann muss eben die Regierung auseinanderbrechen! Das wäre jedenfalls mal eine korrekte Haltung. In der Politik gibt es zu wenig Correctness! Es ist trostlos.

    Kommentar 223:
    Heinz Becker schreibt am 30.10.2022, 12:44 Uhr:
    Erinnert sich denn niemand mehr daran, dass vor etlichen Jahren, als viele deutsche Firmen ihre Produktion nach China verlegt haben, chinesische Bedingung war, sämtliche Konstruktionspläne ihnen gegenüber offen zu legen? Volkswagen war eine der ersten Firmen und die hatten kein Problem damit.
      Antwort von
      D. Preuß, geschrieben am 30.10.2022, 13:09 Uhr:
      Ja, das haben sich unsere (also nicht meine) Politiker und Unternehmen selbst zuzuschreiben. Für den Vorteil wurde unser Knowhow abgegeben, wurde akzeptiert, dass die Chinesen kopieren und plagiieren, wirtschaftsspionieren, ohne dagegen einzuschreiten, dass dort der Staat eigene Unternehmen und Produkte massiv subventioniert, ohne dass die EU ausgleichende Importzölle erhoben hätte, dass China giftiges Spielzeug hierher exportiert, ohne dass massive Einschränkungen verhängt worden wären, dass wir fast unsere komplette Grundstoffversorgung für die Arzneimittelherstellung nach China (und Indien) ausgelagert haben und und und Und es passiert nichts. Die Politiker haben fette Pensionen, die Unternehmen gehen ins Ausland.
      Antwort von
      Hanna, geschrieben am 30.10.2022, 13:14 Uhr:
      Wir verkaufen unser Wissen und somit unser Leben, unsere Arbeitsplätze. Haben deutsche Firmen kein Niveau mehr? Firmen, die vom Eigner geführt werden, würden so nicht handeln. Es sind die Manager, die auf hohe Dividende hoffen und um sich Millionen-Gehälter auszahlen zu können. Ethik ist für diese Leute ein Fremdwort. Deutschland hätte die Möglichkeit, fast alles selbst zu produzieren.
      Antwort von
      Vaudis, geschrieben am 30.10.2022, 13:30 Uhr:
      Weil Volkswagen den Riesenvorteil hat und hatte, das letztlich alle deutsche Politiker hinter VW stehen und die VW-Manager lieferten letztlich "nicht ihr letztes Hemd sprich Geheimnis"! Und selbst der Oberste Chinese wagt sich zumindest noch nicht, an VW! Eigentlich ganz einfach zu verstehen oder?

    Kommentar 229:
    Rolf Greven schreibt am heute, 12:52 Uhr:
    Es ist kein Zufall, dass Deutschland in gewissem zeitlichen Abstand den geostrategisch geprägten Feindbildern aus Washington folgt. Im Gegensatz zu den USA hat China keine Länder überfallen, nicht Millionen Menschen durch Kriege umgebracht. China mordet nicht mit Drohnen irgendwo auf der Welt, ist nicht Richter und Henker zugleich. Wo ist das Problem? Man schaue sich die vielen geostrategischen Pläne der USA an, die man im Netz findet und die frei veröffentlicht werden. Zuerst kommt Russland dran. Russland soll ruiniert werden. Dann folgt China. Die ersten Provokationen bezüglich Taiwan sind erfolgt, Baerbock hat sich schon angeschlossen und bekräftigt, dass "wir" auf der Seite von Taiwan stehen. Natürlich hat niemand die Menschen in Deutschland gefragt ob jetzt auch China unser neuer Feind sein soll.
    Kommentar 251:
    Heinz Becker schreibt am 30.10.2022, 13:23 Uhr:
    Schon an der Überschrift kann man den Trend der Sendung erkennen. Ich meine wenn es um Abhängigkeit geht, dass ein ganz wichtiger Partner, der "befreundete" Regierungen sogar abhören lässt, in der Aufzählung fehlt. Um Deutschland und Europa noch abhängiger von sich zu machen und dazu Russland und China als Konkurrenten auszuschalten, reicht denen eine Beteiligung an einem Hafenterminal schon lange nicht aus, da geht es um viel größere Dinge.
      Antwort von
      Vaudis, geschrieben am 30.10.2022, 15:23 Uhr:
      Ich bitte um Beantwortung folgender Fragen! Welchen europäischen Politiker aus den letzten 25 Jahren halten oder hielten Sie für zuverlässig im Verbund der Nato, der EU, des Euros? Ging es nicht immer um nationale Egoismen? Und muß ein US-Präsident letztlich nicht WISSEN wem überhaupt er im Westen wirklich trauen kann? Sicherlich FREUNDE ausspionieren ist grundsätzlich NO GO! Müssen wir aber tatsächlich darüber streiten wie viele unbedachte Worte gerade auch an Börsen für Riesenverluste und Entlassungen gesorgt haben?
      Antwort von
      Heinz Becker, geschrieben am 30.10.2022, 17:00 Uhr:
      Unter Staaten gibt es keine Freundschaft, da gibt es nur Wirtschaftsinteressen. Suchen sie nach dem Versprechen das Präsident Biden am 7. Februar zu Nordstream 2 einer Reporterin in einem Interview gab, als Bundeskanzler Scholz neben ihm stand, dann wissen sie was ich meine.
      Antwort von
      Renate Meile, geschrieben am 30.10.2022, 17:18 Uhr:
      Es gibt in der Länderpolitik keine Freunde, sondern nur Interessen. Ist nicht von mir, bin aber zu faul zu googeln von wem das ist.

    Kommentar 357:
    Harald Pfleger schreibt am heute, 17:48 Uhr:
    Wir sind doch von allen Ländern irgendwie abhängig mit denen wir Geschäfte machen. Warum sollen wir deshalb unsere Geschäfte einschränken, nur weil unserer Elite (Politik + Medien) die jeweilige Regierung in einem bestimmten Land nicht passt. Was soll dann dieser Unfug immer, dass uns solche Länder mit ihren Regimen (so bösartig, unsachlich und anangemessen werden die Regierungen genannt) erpressen wollen. Warum denn und womit? Sie haben es die ganze Zeit nicht getan und werden es wohl auch jetzt nicht tun. Außerdem kann unsere "lupenreine" westliche Welt mit einer Minderheit von gerade mal gut einer Milliarde Menschen nicht einer Mehrheit mit fast sieben Milliarden Menschen vorschreiben, wen sie zu wählen hat und darauf bezogen erst wirtschaftliche Beziehungen herstellen und dann wieder abbrechen. Wie töricht ist das! Und dann versucht man über solch einen Unsinn auch noch zu diskutieren.




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