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Donnerstag, 30. März 2023

Deutschlands Schulden am Ende des Jahres 2022 - wieviel ist das eigentlich?

Deutschlands Schulden am Ende des Jahres 2022 - wieviel ist das eigentlich?
Ein Euro Münze
Foto: Screenshot

Seit Jahren habe ich den Eindruck, in allen Medien wird nur noch von Milliarden gesprochen und geschrieben, damit wir Bürger uns an die Zahlen gewöhnen, sie als normal betrachten und niemand auf die Idee kommt einmal nachzurechnen, wieviel das überhaupt ist.

Es könnte ja Unruhe im Land aufkommen, wenn der normale Arbeitnehmer erfährt, wie sorglos das von ihm sauer verdiente Geld, welches direkt als Einkommensteuer einbehalten wir und das er nie zu sehen bekommt, in der ganzen Welt verteilt wird.

Das Geld, welches er bei jedem Tanken bezahlt, nicht nur für den Treibstoff sondern auch noch für die Mineralölsteuer und die Co2-Abgabe und auf alle drei kommt natürlich noch die Mehrwertsteuer von 19%. Ein seltenes und dreistes Phänomen, dass Steuern versteuert werden, d.h. mit jeder Preiserhöhung wird doppelt kassiert.
Selbstverständlich zahlt er auch auf alle anderen Artikel die Mehrwertsteuer und soll ohne Murren zusehen, wie von den selbsternannten Weltenrettern und Vorreitern das Geld ohne jeden Nachweis verschleudert wird und entgegen ihrer Versprechen von vor den Wahlen, doch für Waffen in Kriegsgebiete ausgegeben wird.
Für Bedürftige im eigenen Land ist nichts da.(siehe Ahrtal)

Heute morgen (29.03.2023) las ich in den Deutschen Wirtschaftsnachrichten:
Deutsche Schulden steigen auf neues Rekordhoch

Der deutsche Staat ist wegen der hohen Kosten im Kampf gegen die Corona-Pandemie und Energiekrise so stark verschuldet wie noch nie.
Bund, Länder, Gemeinde und Gemeindeverbände sowie Sozialversicherung einschließlich aller Extrahaushalte standen zum Ende 2022 mit 2367,3 Milliarden Euro in der Kreide, wie das Statistische Bundesamt am Mittwoch mitteilte. Das waren 2,0 Prozent oder 46,1 Milliarden Euro mehr als im Dezember 2021.


Das ist doch eine gute Aufgabe für Excel. Wieviel ist das, damit sich ein normaler Mitteleuropäer das überhaupt vorstellen kann? war mein erster Gedanke.
Die beiden folgenden Tabellen sind das erstaunliche Ergebnis:


Da der 500 Euro-Schein seit 2014 nicht mehr gedruckt, und seit 2019 nicht mehr von der Bundesbank ausgegeben wird, habe ich mit 200 Euro-Noten rechnen lassen.
So aneinandergelegt 45 mal um die Erde! kaum vorstellbar.


Das bedeutet auch: Die Pro-Kopf-Verschuldung betrug 28.155 Euro.
https://www.destatis.de/DE/Home/_inhalt.html

Aber keine Panik liebe Leser,
gemessen an der Zahl der Einwohner entspricht dies in den USA einer Verschuldung von 57.896 Euro pro Person. Zum Vergleich: die durchschnittliche Pro-Kopf-Verschuldung innerhalb der EU lag im gleichen Jahr bei 28.490 Euro.
https://www.laenderdaten.info/Amerika/USA/schulden.php

Quelle:
Statistisches Bundesamt
https://www.destatis.de/DE/Home/_inhalt.html
Pressemitteilung 29. März 2023
Öffentliche Schulden steigen Ende 2022 auf neuen Höchststand von rund 2,37 Billionen Euro
Der Öffentliche Gesamthaushalt (Bund, Länder, Gemeinden und Gemeindeverbände sowie Sozialversicherung einschließlich aller Extrahaushalte) war beim nicht-öffentlichen Bereich zum Jahresende 2022 mit 2 367,3 Milliarden Euro verschuldet. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) nach vorläufigen Ergebnissen mitteilt, stieg die öffentliche Verschuldung gegenüber dem Jahresende 2021 um 2,0 % oder 46,1 Milliarden Euro und erreichte damit einen neuen Höchststand. Gegenüber dem Ende des 3. Quartals 2022 nahm die Verschuldung um 1,8 % oder 41,9 Milliarden Euro zu. Die Pro-Kopf-Verschuldung betrug 28.155 Euro. Zum nicht-öffentlichen Bereich gehören Kreditinstitute sowie der sonstige inländische und ausländische Bereich, zum Beispiel private Unternehmen im In- und Ausland.


Dienstag, 19. November 2019

EU, Schulden und Finanzielle Repression...

Max Otte im alpha-Forum der ARD


Privatinvestor TV
veröffentlicht 12.02.2019

Kommentare

Edi Schulter
War doch schon immer so der Bürger muss Bürgen die Reichen machen sich aus den Staub

Thomas Kunze
So wünsche ich mir guten Journalismus: Kompetenz, Objektivität und Ausreden lassen. Bravo!

Michael Muellner
Die Dame vom ARD -Alpha Bildungskanal verfügt über einen messerscharfen Verstand. Anfänglich gefühlsmäßig überrascht von derartigen Scharfsinn konnte Prof. Max Otte erwartungsgemäß nach einer eher kurzen Warmlaufphase das ganze Spektrum seiner Erfahrung dann doch sehr rasch und vollständig entfalten. Natürlich auch aufgrund der Tatsache, dass Sie ihn hat ausreden lassen. Daumen hoch für beide.


Dienstag, 22. November 2016

Altersarmut in Deutschland - schon 6,85 Millionen sind betroffen

Thema: Altersarmut

Bürger im mittleren Alter stecken oft in finanzieller Not
Creditreform: In Deutschland sind insgesamt 6,85 Millionen betroffen

Düsseldorf. Immer mehr Menschen in Deutschland kämpfen mit Schulden. Insgesamt stehen derzeit 235 Milliarden Euro aus, wie die Wirtschaftsauskunftei Creditreform am Donnerstag mitteilte. Rund jeder Zehnte steckt demnach finanziell in der Klemme. Betroffen sind hierzulande etwa 6,85 Millionen Menschen 131 000 mehr als vor einem Jahr. Derzeit haben vor allem Jüngere und Bürger mit mittlerem Alter Probleme mit Überschuldung. Doch auch Ältere geraten zunehmend in iinanzielle Probleme.

Bei den über 70-]ährigen ist der Zuwachs mit 16,4 Prozent oder 25 000 Fällen der stärkste in der aktuellen Schuldnerstatistik. Rund 174000 Senioren in Deutschland werden als überschuldet eingestuft.

Experten warnen vor einer deutlichen Zunahme der Altersarmut. „Der Trend ist eindeutig steigend“, sagt Professorin Ute Klammer, Expertin für Altersarmut von der Universität Duisburg-Essen. Grund sei ein sinkendes Rentenniveau bei gleichzeitig steigenden Mieten. Zudem seien viele Rentner überrascht, dass sie auf ihre Altersbezüge nun Steuern zahlen müssten. Höhere Scheidungsraten und veränderte Familiensituationen führten zudem oft zu Belastungen.

Auch Hausfrauen sind Risikogruppe

Zunehmend von Altersarmut betroffen seien etwa ehemalige Selbstständige nach einer Pleite ihres Unternehmens oder langjährige Hausfrauen ohne ausreichend eigene Absicherung, erklärt Politikwissenschaftler Antonio Brettschneiderr vom Forschungsinstitut für gesellschaftliche Weiterentwicklung in Düsseldorf. Risikogruppen seien zudem frühere Gastarbeiter und Arbeitsmarktverlierer der Wende. „Die wenigsten dieser Leute haben verschwenderisch gelebt“, sagt Brettschneider. Auch die aktuellen finanziellen Probleme vieler der heute 50 bis 55-]ährigen würden sich bald in einer Überschuldung von Rentnem niederschlagen. Am stärksten von finanziellen Problemen betroffen ist die mittlere Generation. Fast jeder Fünfte (19 Prozent) der 30 bis 39-lährigen ist überschuldet. Bei den Jüngeren unter 30 ]ahren meldete Creditreform indes sinkende Zahlen.

Quelle: Westfalenpost 12.11.2016
Links:
Creditreform Schuldneratlas Deutschland PDF
SchuldnerAtlas Deutschland - Überschuldung von Verbrauchern, Jahr 2016

Samstag, 3. September 2016

"Schwarze Null" um jeden Preis - aber auf Kosten der Armen

Thema: Die schwarze Null

Schäuble und seine Haushaltspolitik

Gute Haushaltspolitik ist eine Frage der Kompetenz, der Weitsicht und des Mutes. Diese zeichnet sich nicht nur dadurch aus, die Wirtschaft, der es - was Deutschland betrifft - sehr gut geht, mit staatlichen Investitionen zu hofieren. Binnennachfrage generiert man im Wesentlichen durch Lohn- und Besoldungspolitik und nicht nur durch staatliche Investitionen.

Hier hat Deutschland richtig Nachholbedarf. Da einfach nur plump und undifferenziert auf die Investitionsquote des Bundes zu verweisen, ist schlicht zu einfach gedacht.

Es gibt nur zwei Investitionszweige, wo der Bund zur Zeit wirklich was für die Menschen tun kann: Sozialer Wohnungsbau und Investitionen in die Verkehrsinfrastruktur. Und mal ehrlich:Es ist doch das logischste der Welt, dass es auf Dauer mit Schulden allein nicht funktionieren kann. Da geht es dem Staate nicht anders als dem Individuum.

Die schwarze Null sei ihm allerdings nur dann gegönnt, wenn man für Leistungen die eigentlich der Bund zu tragen hat, nicht in andere Kassen greift (z.B. Gesundheitsfond) um die sog. schwarze Null zu gewährleisten.

"Wenn ein Intelligenter die falsche Sache vertritt ist das noch schlimmer,
als wenn ein Dummkopf für die richtige eintritt."
Georges Clemenceau

Wenn sich der Finanzminister nun auch noch endlich mal um die Steuerhinterziehungen in Höhe von 150 Mrd € pro Jahr(!!) kümmern würde und die Steuerschlupflöcher, die eine Steuervermeidung in etwa gleicher Höhe möglich machen, hätte der Bund doppelt so hohe Steuereinnahmen.

Und damit genug Geld für Renten und andere Sozialversicherungen. Für Arbeitslose und Flüchtlinge, für Kinder und Bildung, für Infrastruktur und bessere Gehälter für Erziehungs - und Pflegeberufe, für mehr und besser bezahlte Polizisten. - Aber wer will das schon? Diese Regierung jedenfalls nicht. Wer keinen Mut hat, sich das Geld von den Reichen zu holen, der muss halt - wie Schäuble - die Armen immer wiiter ausplündern.


Von Blogger am 8/31/2016 10:00:00 vorm. unter Torpedo - kritischer Gesellschafts- und Politik-Blog eingestellt.

Gastbeiträge müssen nicht die Sichtweise des Blogbetreibers widerspiegeln.

Freitag, 9. Oktober 2015

USA haben Griechenland gegen Deutschland beraten

Thema: Kalter Krieg

Wegen Nato im Euro bleiben
USA haben Griechenland bei Taktik gegen Deutschland beraten

Die USA haben die Syriza-Regierung bei der Wahl der richtigen Taktik gegen Deutschland beraten. Die USA, die nie ein Hel daraus gemacht haben, dass Griechenland wegen der Nato im Euro bleiben müsse, haben Alexis Tsipras empfohlen, Deutschland nicht über Gebühr zu reizen. Die Taktik ist aufgegangen.

Quelle: Deutsche Wirtschafts Nachrichten
Kommentare

Benno Trebo sagt:
Wo und wie mischen die Amerikaner eigentlich noch überall in Europa mit? Wohl mehr zum Schaden für Europa als zu dessen Nutzen.

Walter Gerhartz sagt:
Kein Wunder…gerade US-Banken sind die größten Gläubiger Griechenlands und wollten so, dass ihre Kredite von Deutschland abgesichert werden…ALSO ZU UNSEREN LASTEN !!!

Orpheus sagt:
„Die USA …. haben Tsipras empfohlen ….. „?
Wie bitte darf ich mir das vorstellen? Hat sich da die St. Andreasspalte aufgetan und eine hörbare Empfehlung ausgespuckt?
Also: Wer genau hat Tsipras beraten? Wer berät Obama? Und in wessen Auftrag? Allerdings ist der Rat, Deutschland nicht über Gebühr zu reizen, nicht zu vernachlässigen – wobei auch hier eher von den Deutschen zu sprechen wäre, bzw. den Bürge(r)n für die (der) BRD.
Sprich: Verkehrte Wortwahl = Brainwashing.


Dienstag, 1. September 2015

Ukraine erhält Schuldenerlass von westlichen Gläubigern

Thema: Ukraine

t-online.de
Kiew feiert Erfolg gegen Russland
Ukraine erhält Schuldenerlass von westlichen Gläubigern

Die von der Staatspleite bedrohte Ukraine kann Luft holen: Nach fünfmonatigen zähen Verhandlungen beschlossen westliche Gläubiger einen Schuldenschnitt von 20 Prozent. Damit würden der Ex-Sowjetrepublik etwa 3,2 Milliarden Euro ihrer Verbindlichkeiten erlassen, teilte Finanzministerin Natalia Jaresko in Kiew mit.

Ein entsprechendes Abkommen wurde demnach mit einem Komitee von Kreditgebern unterzeichnet. Die Restschuld von rund 14,4 Milliarden Dollar soll über vier Jahre getilgt werden. Das Abkommen sieht einen erhöhten Zinssatz von 7,75 Prozent vor.

Der Internationale Währungsfonds (IWF) und die westlichen Geldgeber hatten großen Druck auf die Privatgläubiger gemacht, die kurzfristigen Verluste hinzunehmen, um die prowestliche Regierung in Kiew nicht zu schwächen.

Signalwirkung an Russland

Regierungschef Arseni Jazenjuk feierte das Ergebnis als Sieg gegen den "Feind" Russland, der auf eine Pleite der Ukraine gesetzt habe, um seinen Einfluss wieder zu stärken.

Die Ukraine hofft nun, ähnliche Konditionen für einen russischen Kredit über drei Milliarden Dollar zu erhalten, der am 20. Dezember fällig wird. Mit den nun ausgehandelten Konditionen müsse sich auch Moskau abfinden, forderte Regierungschef Arseni Jazenjuk.

Weil sich Moskau nicht am Gläubigerausschuss beteiligt habe, werde es nun "niemals" bessere Konditionen für seine Kredite an die Ukraine erhalten als die anderen Geldgeber, betonte er. Wirtschaft schrumpft

Die ukrainische Wirtschaft wird Prognosen zufolge um zehn Prozent schrumpfen - zum Teil, weil wichtige Industriegebiete in dem von den prorussischen Rebellen kontrollierten östlichen Gebieten liegen.

Neben dem blutigen Konflikt mit den Aufständischen hat eine drastische Währungsabwertung das Land finanziell in die Knie gezwungen. Der Verzicht der Privatwirtschaft auf einen Teil ihrer Kredite gewährleistet nun immerhin, dass Kiew nicht von den globalen Finanzmärkten abgeschnitten wird.

Die Gewalt in der Ost-Ukraine dauerte derweil unvermindert an: In den zurückliegenden 24 Stunden seien sieben ukrainische Soldaten und ein Zivilist getötet worden, teilte ein Militärsprecher am Donnerstag mit. Überdies hätten russische Kampfflugzeuge die Grenze zur Ukraine überflogen.

Quelle: t-online.de
» der Kommentar des Blogschreibers «

Vor nicht langer Zeit konnten wir bei Deutsche Wirtschafts Nachrichten lesen?
    "Der ukrainische Übergangspremier Arseni „Jaz“ Jazenjuk hatte im September 2014 verkündet, eine Mauer nach dem Berliner Vorbild gegen Russland errichten zu wollen. Nur so werde eine echte Staatsgrenze entstehen, sagte Jazenjuk. Der Elektrozaun mit Minen und Stacheldraht soll eine Länge von 2000 Kilometern haben und rund 100 Millionen Euro kosten. Das Projekt soll hauptsächlich durch EU-Steuergelder finanziert werden."
Dafür bekommen sie einen Schuldennachlass? Man kann sich nur noch an den Kopf fassen!

Kommentare

walter1234dd
Die Ukraine steht kurz vor dem Staatsbankrott, dennoch kündigt Präsident Poroschenko neue Waffen für die Armee an. Möglich machen es Finanzhilfen aus dem Westen.

Meinungsfreiheit371
Wir werden von Flüchtlingen überrannt. Schmeißen Milliarden für die Griechen raus und werden als Undeutsch beschimpft weil wir uns das Recht herausnehmen, dagegen Position zu ergreifen. Wie arm ist doch dieses Deutschland mit diesen Politikern geworden.

homo_spartanis
Zitat im Bericht: "Die Ukraine hofft nun, ähnliche Konditionen für einen russischen Kredit über drei Milliarden Dollar zu erhalten, der am 20. Dezember fällig wird."
WARUM sollte Russland so bescheuert sein, der Ukraine Schulden zu erlassen? Vielleicht sollte der Herr Poroschenko einmal darüber nachdenken, wie er sich Russland gegenüber verhält.
Z.B. wenn es um angebliche Truppenbewegungen Russlands in der Ukraine geht, die auf keinem Satellitenfoto der Welt zu sehen sind.

sprachloser
Fakt ist, die Ukraine ist durch und durch korrupt. Unzählige Autos, Boote, Anhänger, Motoren sind in der Ukraine die vorher bei uns geklaut wurden. Die Staatsmacht hat da längst keine Macht mehr. Die Mafiaähnlichen Strukturen sind nicht zu leugnen.

Sivuu
Ehm ja.. Griechenland- welches wirklich in Not ist und die Bevölkerung gerade so noch um die Runden kommt, erlassen wir keine Schulden.
Aber einem Land, welches seine eigenen Bürger nieder bombardiert und von Faschisten regiert wird, erlassen wir 3,1 Milliarden Euro?
Unabhängig davon, wer wie viele Schulden bei wem hat.
Wenn ihr als Mensch die Möglichkeit hättet entweder Griechenland oder Ukraine 3,1 Milliarden zu streichen, wem würdet ihr das eher gut tun? Griechenland oder Ukraine?
Die Ukraine ist genau so zahlungsunfähig, das Geld was da gepumpt wird, werden für Waffen und Ausrüstung benutzt.

Zwetik
Poroschenko: Ukraine ist bereit für den EU-Beitritt 2020 !! Na dann, Proleteria Aller Länder vereinigt Euch !!
Deutschland zahlt für Alle !!!

HGK110
Es ist unglaublich, wie viel Engagement und Geld in dieses marode Land mit seiner korrupten und aggressiven Regierung gesteckt wird, nur um Russland zu treffen. Mit welchem Recht und welcher Selbstverständlichkeit überträgt Jazenjuk eigentlich die Konditionen auf einen völlig anderen Gläubiger, mit dem überhaupt noch nicht darüber verhandelt wurde?

sprachloser
Na wir haben es ja.... die Russen, diese agressiven Typen sollen nun auch auf Geld verzichten... wie bekloppt müsste Putin sein? Machen wir uns nichts vor, was hier abläuft ist eine verdeckte Kriegsvorbereitung. Ob Europa danach wieder zu erkennen ist mag ich bezweifeln. Aber unser Amerikanischer Freund gibt dann wieder Geld und jede Menge guter Tips wie der neue Staat auszusehen hat.


Mittwoch, 8. Juli 2015

EU versuchte IWF unter Druck zu setzen und die Veröffentlichung eines Berichts zu Griechenland zu verhindern

Thema: Griechenland

RT-Deutsch
„Zusätzlich Argumente für Nein“
EU versuchte Veröffentlichung eines IWF-Berichts zu Griechenland zu verhindern

Der Internationale Währungsfonds (IWF) hat einen Bericht zur Schuldentragfähigkeit Griechenlands veröffentlicht, der im Ergebnis den Standpunkt Athens bestätigt. Jetzt wurde bekannt, dass die EU zuvor massiv Druck auf den IWF ausgeübt hat, damit dieser den Bericht bis zum Ablauf des Referendums zurückhält. Begründung: Die Rückschlüsse des IWF würden der Nein-Kampagne zusätzliche Argumente liefern.

Quelle: Oxi-Referendum
Nicht nur das eindeutige Votum der Griechen, die im Referendum vom gestrigen Sonntag in allen Regionen deutlich „Nein“ zu den Sparvorgaben der internationalen Kreditgeber gesagt hatten, hat für lange Gesichter in den Reihen von EU-Politikern gesorgt.

Auch die Veröffentlichung einer Studie zur Schuldentragfähigkeit Griechenlands seitens des Internationalen Währungsfonds (IWF) am letzten Donnerstag hat in Brüssel Geschäftigkeit ausgelöst. Offenbar war man sich in Anbetracht der Schlüsse, zu denen der IWF gekommen war, darüber im Klaren, dass dieses Papier den Anteil der „Nein“-Stimmen kurz vor der Abstimmung – die Demoskopen zufolge auf Messers Schneide stände– deutlich erhöhen könnte.

Mehr lesen: Europäische Kommission: Griechenland sollte in der Eurozone bleiben Bildquelle: RT-Deutsch
In ihrem Papier waren die Experten des IWF zu dem Ergebnis gekommen, dass eine weitere Fortsetzung der Austeritätspolitik, um die in Jahrzehnten zuvor angehäuften Schulden so weit abzubauen, dass Athen wieder in die Nähe der Erfüllung der Stabilitätskriterien kommen könnte, jedwede Aussichten auf eine eigene, tragfähige Volkswirtschaft verhindern würde. Die Kreditprogramme mit Auflagen zu verknüpfen, die weitere wirtschaftliche und soziale Verwerfungen zur Folge hätten, könnte zur Folge haben, dass Griechenlands Wirtschaft dauerhaft nicht mehr auf die Beine kommt. Ähnlich hatte auch die Regierung unter Premierminister Alexis Tsipras argumentiert.

Zudem hatte der IWF angedeutet, dass eine Lockerung des Austeritätskurses, den die Troika im Laufe der vorangegangenen Jahre Athen aufgenötigt hatte, zwingend einen Schuldenschnitt erforderlich machen würde.

Während die „New York Times“ in recht weiser Voraussicht gemutmaßt hatte, dass der brisante Inhalt des Berichts „wahrscheinlich Spannungen mit den europäischen Gläubigern Griechenlands in einem kritischen Moment schüren“ werde, lobte der am Montagmorgen als Sieger im Abstimmungskampf zurückgetretene griechische Finanzminister Yanis Varoufakis diesen als „faszinierendes Lesestück“, das zeige, der IWF habe „zum ersten Mal erkannt“, dass der bisherige Kurs ins Verderben führe, und dies auch für die Gläubiger.

Mehr lesen: Die IWF Doppelstandards im Umgang mit der Schuldenkrise in der Ukraine und Griechenland
Bildquelle: RT-Deutsch
Er zeigte sich jedoch auch verwundert darüber, dass der IWF in seiner Politik so massiv von den Ergebnissen seiner eigenen Forschung abweiche. Auch die USA hatten sich in den Tagen vor dem Referendum gegen die Linie der Europäer ausgesprochen, jedwede Schuldenerleichterungen zu verweigern und aus diesem Grunde jeden Vorschlag abzuschmettern, der vonseiten der Syriza-Regierung vorgelegt wurde.

Reuters berichtete, dass Regierungen von Euro-Staaten sogar versucht hätten, die Veröffentlichung des Berichts vor dem Referendum zu verhindern. Entsprechend habe es über die Veröffentlichung und den Zeitpunkt hinter den Kulissen einen Streit zwischen IWF und Euro-Staaten gegeben. Vonseiten des IWF habe es in diesem Zusammenhang geheißen: „Die EU muss verstehen, dass nicht alles auf der Grundlage ihrer eigenen Vorstellungen entschieden werden kann“ und dass man „Fakten nicht verstecken“ könne, nur weil diese politisch genutzt werden könnten.

Prompt brachte Premierminister Alexis Tsipras denn auch am Freitag den Bericht im Rahmen einer Fernsehansprache zur Sprache, in welcher er die Bevölkerung auf ein „Nein“ zu den vorgeschlagenen Austeritätsbedingungen einstimmte, die ohnehin ausgelaufen seien, seit die Verhandlungen unterbrochen wurden und Athen einen fälligen IWF-Kredit nicht zurückgezahlt hat.

Dienstag, 7. Juli 2015

Das blanke Chaos in der Euro-Gruppe?

Thema: Eurovisionen

Ein erbärmliches Bild
Merkel schweigt, Gabriel rödelt:
EU völlig kopflos in der Krise


Die Reaktionen der Euro-Retter am Montag nach dem Referendum zeigen klar, dass die EU politisch nicht handlungsfähig ist. Die Staaten haben mit einem beispiellosen Prozess der Selbstzerfleischung begonnen. Sie lassen sich davon blenden, dass „die Märkte“ bisher nicht besonders panisch reagiert haben. Doch der Schein trügt. Dieser Konflikt wird politisch entschieden und nicht mit dem Taschenrechner. Und was macht Angela Merkel?

Lesen Sie den sehr interessanten Artikel hier: Deutsche Wirtschafts Nachrichten

Kommentare

Gerd
Man weiss gar nicht wer einem mehr leidtun kann, die beiden armseligen Figuren auf dem Foto oder alle Deutschen, die von denen "regiert" werden.
Die "mächtigste Frau der Welt" und ihre "marktkonforme Demokratie", nicht wiederzuerkennen.
Auf dem Foto fehlt? Richtig, die schwarze Null!
Ob er sein Mantra immer noch verkündet: "Griechenland ist auf einem guten Weg"

Revo2K sagt:
Ist eigentlich schon irgendjemandem aufgefallen, dass der Euro fast nur einem Land (Deutschland) nützt, und allen Anderen eher schadet?
Kein Wunder, warum also ausgerechnet Deutschland so am Euro festhält.
Von mir aus könnte man ruhig wieder die D-Mark einführen. Ich kann mich nicht erinnern je gefragt worden zu sein ob ich einen Euro haben will. Und den meisten Anderen geht es sicher ähnlich.
Soviel zum Thema „Demokratie“ !

odi sagt:
Manchmal sieht man den Wald, vor lauter Bäumen nicht.
Vielleicht ist es die auch Absicht das Land (Griechenland) aus der EU zu drängen mit der Verschuldung? Damit sind die Griechen handlungsunfähig Denn anders ist Untunlichkeit der anderen 18 EU Staaten nicht zu erklären, Doch schaut man auf den zweiten Weltkrieg zurück, entgeht einen nicht, dass in der EU, viele Staaten versammelt sind, die an der Seite Deutschlands gekämpft haben.
Dann ergibt das Alles einen Sinn, was hier passiert.


Sonntag, 1. Februar 2015

Liste der Banken im Besitz der Rothschild Familie

Thema: Weltherrschaft
removetheveil.net

”Gib mir die Kontrolle über das Geld einer Nation und es interessiert mich nicht, wer dessen Gesetze macht.”
Mayer Amschel Rothschild

Liste der Banken im Besitz der Rothschild Familie

166 Zentralbanken, inklusive der FED und der BIS sind im Besitz einer einzigen Familie, den Rothschilds. Seit mehr als 230 Jahren sind sie aktiv, dabei haben sie fast jedes Land auf dem Planeten infiltriert und durch Drohungen, Manipulationen und Gewalt die Kontrolle übernommen.

Es gibt nur noch zwei weisse Flecken auf der Weltkarte, Länder ohne Zentralbank, die im Besitz der Rothschilds ist. Nur noch Nordkorea und Kuba fehlen, die anderen Länder sind mittlerweile aufgelistet, zuletzt der Iran, der dies 2011 noch nicht war.

Im Jahr 2000 waren es noch 7 Länder ohne Rothschild-Zentralbank: Afghanistan, Irak, Sudan, Libyen, Kuba, Nordkorea und der Iran. Um eine Zentralbank in einem Land zu etablieren, bringt man sie zuerst in eine Situation, in der sie nicht mehr anders können, als die betrügerischen “Kredite” aufzunehmen, um somit als Schuldner der neu etablierten Zentralbank unter die Kontrolle der Rothschilds zu kommen. Versklavung eines Landes erreicht!

Die Angriffe des 11. September waren ein Insider-Job, um Afghanistan und den Irak zu erobern, um dann eine Zentralbank in diesen Ländern aufzubauen.

Zentralbanken sind illegale Privatbanken, sie betreiben ein illegales privates Geldsystem, unterstützt von den angeblichen ReGIERrungen weltweit. Die Rothschilds steuern die Machenschaften jeder Regierung auf der Makroebene. Wer gibt ihnen eigentlich die Macht dazu?

Alle diese privaten Korporationen, die Banken und Regierungen sind seit Ende 2012 rechtmässig und legal zwangsvollstreckt durch ihr eigenes System (dem Uniform Commercial Code) und zwar wegen Betreiben von privaten Geld- und Sklavenhaltersystemen, sowie Betrug.

Es gibt keine “Schulden”, es gibt kein “Geld”, das ist nur eine Illusion, ein indoktriniertes Glaubenssystem.
Weder Geld, noch Edelmetalle haben einen Wert, ebenso wenig die digitalen Zahlen auf Konten. Der wahre Wert liegt im SEIN und TUN der Menschen, die mit ihrer Lebensenergie und Lebenszeit kreativ und produktiv etwas erschaffen.

Können Parasiten etwas erschaffen? Nein, sie saugen lediglich die anderen aus, leben und gedeihen auf deren “Kosten” und die meisten merken es bedauerlicherweise nicht einmal, weil sie zu sehr indoktriniert und gehirngewaschen sind.

BANKEN IM BESITZ DER ROTHSCHILD FAMILIE
  1. Afghanistan: Bank of Afghanistan
  2. Albania: Bank of Albania
  3. Algeria: Bank of Algeria
  4. Argentina: Central Bank of Argentina
  5. Armenia: Central Bank of Armenia
  6. Aruba: Central Bank of Aruba
  7. Australia: Reserve Bank of Australia
  8. Austria: Austrian National Bank
  9. Azerbaijan: Central Bank of Azerbaijan Republic

  10. Bahamas: Central Bank of The Bahamas
  11. Bahrain: Central Bank of Bahrain
  12. Bangladesh: Bangladesh Bank
  13. Barbados: Central Bank of Barbados
  14. Belarus: National Bank of the Republic of Belarus
  15. Belgium: National Bank of Belgium
  16. Belize: Central Bank of Belize
  17. Benin: Central Bank of West African States (BCEAO)
  18. Bermuda: Bermuda Monetary Authority
  19. Bhutan: Royal Monetary Authority of Bhutan
  20. Bolivia: Central Bank of Bolivia
  21. Bosnia: Central Bank of Bosnia and Herzegovina
  22. Botswana: Bank of Botswana
  23. Brazil: Central Bank of Brazil
  24. Bulgaria: Bulgarian National Bank
  25. Burkina Faso: Central Bank of West African States (BCEAO)
  26. Burundi: Bank of the Republic of Burundi

  27. Cambodia: National Bank of Cambodia
  28. Came Roon: Bank of Central African States
  29. Canada: Bank of Canada – Banque du Canada *****
  30. Cayman Islands: Cayman Islands Monetary Authority
  31. Central African Republic: Bank of Central African States
  32. Chad: Bank of Central African States
  33. Chile: Central Bank of Chile
  34. China: The People’s Bank of China
  35. Colombia: Bank of the Republic
  36. Comoros: Central Bank of Comoros
  37. Congo: Bank of Central African States
  38. Costa Rica: Central Bank of Costa Rica
  39. Côte d’Ivoire: Central Bank of West African States (BCEAO)
  40. Croatia: Croatian National Bank
  41. Cuba: Central Bank of Cuba
  42. Cyprus: Central Bank of Cyprus
  43. Czech Republic: Czech National Bank

  44. Denmark: National Bank of Denmark
  45. Dominican Republic: Central Bank of the Dominican Republic

  46. East Caribbean area: Eastern Caribbean Central Bank
  47. Ecuador: Central Bank of Ecuador
  48. Egypt: Central Bank of Egypt **********
  49. El Salvador: Central Reserve Bank of El Salvador
  50. Equatorial Guinea: Bank of Central African States
  51. Estonia: Bank of Estonia
  52. Ethiopia: National Bank of Ethiopia
  53. European Union: European Central Bank
  54. Fiji: Reserve Bank of Fiji
  55. Finland: Bank of Finland
  56. France: Bank of France

  57. Gabon: Bank of Central African States
  58. The Gambia: Central Bank of The Gambia
  59. Georgia: National Bank of Georgia
  60. Germany: Deutsche Bundesbank
  61. Ghana: Bank of Ghana
  62. Greece: Bank of Greece
  63. Guatemala: Bank of Guatemala
  64. Guinea Bissau: Central Bank of West African States (BCEAO)
  65. Guyana: Bank of Guyana

  66. Haiti: Central Bank of Haiti *****
  67. Honduras: Central Bank of Honduras
  68. Hong Kong: Hong Kong Monetary Authority
  69. Hungary: Magyar Nemzeti Bank

  70. Iceland: Central Bank of Iceland
  71. India: Reserve Bank of India
  72. Indonesia: Bank Indonesia
  73. Iran: The Central Bank of the Islamic Republic of Iran
  74. Iraq: Central Bank of Iraq
  75. Ireland: Central Bank and Financial Services Authority of Ireland
  76. Israel: Bank of Israel
  77. Italy: Bank of Italy

  78. Jamaica: Bank of Jamaica
  79. Japan: Bank of Japan
  80. Jordan: Central Bank of Jordan

  81. Kazakhstan: National Bank of Kazakhstan
  82. Kenya: Central Bank of Kenya
  83. Korea: Bank of Korea
  84. Kuwait: Central Bank of Kuwait
  85. Kyrgyzstan: National Bank of the Kyrgyz Republic

  86. Latvia: Bank of Latvia
  87. Lebanon: Central Bank of Lebanon
  88. Lesotho: Central Bank of Lesotho
  89. Libya: Central Bank of Libya
  90. Lithuania: Bank of Lithuania
  91. Luxembourg: Central Bank of Luxembourg

  92. Macao: Monetary Authority of Macao
  93. Macedonia: National Bank of the Republic of Macedonia
  94. Madagascar: Central Bank of Madagascar
  95. Malawi: Reserve Bank of Malawi
  96. Malaysia: Central Bank of Malaysia
  97. Mali: Central Bank of West African States (BCEAO)
  98. Malta: Central Bank of Malta
  99. Mauritius: Bank of Mauritius
  100. Mexico: Bank of Mexico
  101. Moldova: National Bank of Moldova
  102. Mongolia: Bank of Mongolia
  103. Montenegro: Central Bank of Montenegro
  104. Morocco: Bank of Morocco
  105. Mozambique: Bank of Mozambique

  106. Namibia: Bank of Namibia
  107. Nepal: Central Bank of Nepal
  108. Netherlands: Netherlands Bank
  109. Netherlands Antilles: Bank of the Netherlands Antilles
  110. New Zealand: Reserve Bank of New Zealand
  111. Nicaragua: Central Bank of Nicaragua
  112. Niger: Central Bank of West African States (BCEAO)
  113. Nigeria: Central Bank of Nigeria
  114. Norway: Central Bank of Norway

  115. Oman: Central Bank of Oman

  116. Pakistan: State Bank of Pakistan
  117. Papua New Guinea: Bank of Papua New Guinea
  118. Paraguay: Central Bank of Paraguay
  119. Peru: Central Reserve Bank of Peru
  120. Philip Pines: Bangko Sentral ng Pilipinas
  121. Poland: National Bank of Poland
  122. Portugal: Bank of Portugal

  123. Qatar: Qatar Central Bank

  124. Romania: National Bank of Romania
  125. Russia: Central Bank of Russia
  126. Rwanda: National Bank of Rwanda

  127. San Marino: Central Bank of the Republic of San Marino
  128. Samoa: Central Bank of Samoa
  129. Saudi Arabia: Saudi Arabian Monetary Agency
  130. Senegal: Central Bank of West African States (BCEAO)
  131. Serbia: National Bank of Serbia
  132. Seychelles: Central Bank of Seychelles
  133. Sierra Leone: Bank of Sierra Leone
  134. Singapore: Monetary Authority of Singapore
  135. Slovakia: National Bank of Slovakia
  136. Slovenia: Bank of Slovenia
  137. Solomon Islands: Central Bank of Solomon Islands
  138. South Africa: South African Reserve Bank
  139. Spain: Bank of Spain
  140. Sri Lanka: Central Bank of Sri Lanka
  141. Sudan: Bank of Sudan
  142. Surinam: Central Bank of Suriname
  143. Swaziland: The Central Bank of Swaziland
  144. Sweden: Sveriges Riksbank
  145. Switzerland: Swiss National Bank

  146. Tajikistan: National Bank of Tajikistan
  147. Tanzania: Bank of Tanzania
  148. Thailand: Bank of Thailand
  149. Togo: Central Bank of West African States (BCEAO)
  150. Tonga: National Reserve Bank of Tonga
  151. Trinidad and Tobago: Central Bank of Trinidad and Tobago
  152. Tunisia: Central Bank of Tunisia
  153. Turkey: Central Bank of the Republic of Turkey

  154. Uganda: Bank of Uganda
  155. Ukraine: National Bank of Ukraine
  156. United Arab Emirates: Central Bank of United Arab Emirates
  157. United Kingdom: Bank of England
  158. Uruguay: Central Bank of Uruguay
  159. United States: Federal Reserve, Federal Reserve Bank of New York
  160. US-FederalReserveSystem-Seal_svg_

  161. Vanuatu: Reserve Bank of Vanuatu
  162. Venezuela: Central Bank of Venezuela
  163. Vietnam: The State Bank of Vietnam

  164. Yemen: Central Bank of Yemen

  165. Zambia: Bank of Zambia
  166. Zimbabwe: Reserve Bank of Zimbabwe

Banken im Besitz oder unter der Kontrolle der Rothschilds
Bank For International Settlements (BIS): The Rothschilds Control And How To Dictate

Quelle der Liste: http://worldtruth.tv/list-of-banks-owned-by-the-rothschild-family/
gefunden auf: https://haunebu7.wordpress.com/2014/12/09/list-of-banks-owned-by-the-rothschild-family/

Informationsquelle: http://www.fourwinds10.net/siterun_data/government/banking_and_taxation_irs_and_insurance/social_security/news.php?q=1320062234

weiterführende Links:

http://removetheveil.net/2014/07/29/real-lies-geldschopfung/
http://removetheveil.net/2014/07/29/real-lies-regierungen-und-staaten/
http://removetheveil.net/2014/11/30/das-system-der-rothschilds-2014/

Quelle des Beitrags: http://removetheveil.net/2014/12/09/liste-der-banken-im-besitz-der-rothschild-familie/

Den Link habe ich von Klaus erhalten. Danke Klaus

Freitag, 21. November 2014

Über Kiew kreist der Pleitegeier

Thema: Ukraine
RTDeutsch

Die Stadt Kiew hat Schulden in Höhe von 87 Millionen US-Dollar. Nun soll die ebenso klamme ukrainische Regierung aushelfen

Quelle: Ruptly
Um das Haushaltsdefizit der Stadt Kiew unter dem Bürgermeister Vitali Klitschko zu minimieren, muss nun die ukrainische Regierung 1,8 Milliarden ukrainische Hrywnja (UAH) locker machen.

Der Großteil der Schulden setzt sich aus noch unbezahlten Gasrechnungen zusammen. Premierminister Arseni Jazenjuk erklärte, dass rund eine Milliarde UAH direkt in Kiews Schuldentilgung fließen sollen.

“Wenn es Schulden gibt, dann ist es klar, dass nicht alle Bezirke mit Warmwasser versorgt werden können. Dementsprechend geht die Regierung davon aus, dass ein Teil der Schulden zurückgezahlt wird”, sagte Jazenjuk der ukrainischen Nachrichtenagentur Ukrinform.

Da Kiew am 6. Oktober nicht in der Lage war eine geplante Schuldentilgung in Höhe von umgerechnet 87 Millionen Dollar durchzuführen, stufte die Ratingagentur Fitch das langfristige Rating der ukrainischen Hauptstadt von “CCC” auf “CC” ab.

Inwiefern die ukrainische Regierung jedoch weiterhin die von Kiew angehäuften Schulden selbst übernehmen kann ist sehr fraglich.

So schreibt die ukrainische Tageszeitung “Nesawissimaja Gaseta”, dass die erhaltenen westlichen Kredite nur für die Tilgung der Altschulden ausreichen. Zudem wird die Wirtschaft, nach Aussagen der ukrainischen Nationalbank, zum Jahresende noch stärker schrumpfen als bisher prognostiziert.

Bereits im Sommer betrug die Verschuldung mehr als 60 Prozent des BIP. Nach der Tilgung aller Schulden bei den begehrten US- und EU-Geldgebern, ist das Land jedoch noch stärker in die roten Zahlen gerutscht. Auch die Investitionen verringerten sich diese Jahr massiv auf 600 Millionen. Ein Jahr zuvor lag die Investitionssumme noch um das Sechsfache höher.

“Die Investoren mögen Ruhe und Stabilität. Sie interessieren sich nicht dafür, in welcher Farbe die Zäune gestrichen sind und welche Flaggen dort hängen”, erklärte der ukrainische Analyst Alexander Ochrimenko. Ähnlich leidet auch die Industrie des Landes. Der Export sank in den ersten acht Monaten um 8,4 Prozent.

Der Abgeordnete der Partei der Regionen, Nestor Schufritsch, stellte die Bevölkerung in einer Parlamentsrede bereits auf einen “kalten und hungrigen Winter” ein.

Freitag, 24. Oktober 2014

Merkel: EU-Steuerzahler kommen für die Gas-Schulden der Ukraine auf

Thema: Ukraine
„Übergangs-Kredit“
Merkel: EU-Steuerzahler sollen Schulden der Ukraine finanzieren

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat zugestimmt, dass die EU-Steuerzahler für die Schulden der Ukraine bei Gazprom aufkommen dürfen. Dies soll zunächst durch einen Übergangskredit geschehen. Wie hoch dieser ist und wann die bankrotte Ukraine den Kredit zurückzahlen wird, soll am Dienstag in Brüssel beraten werden.

Bundeskanzlerin Angela Merkel wertet die Übergangslösung zwischen der Ukraine und Russland als wichtigen Schritt für eine Lösung des Gasstreits. „Wir haben ein gutes Stück der Wegstrecke bewältigt, aber wir sind noch nicht am Ziel“, sagte Merkel am Montag auf einer Pressekonferenz in Bratislava. Nun müsse für die Ukraine ein Überbrückungskredit bereitgestellt werden, um Gaslieferungen bezahlen zu können. Darüber werde es in den kommenden Tagen weitere Gespräche geben. „Es gibt noch Klärungsbedarf, wenngleich es auch schon schlechter aussah“, sagte Merkel bei einem Treffen mit dem slowakischen Ministerpräsidenten Robert Fico.

Beide Regierungschefs verlangten gleichzeitig, dass Kiew mehr Verantwortung übernehme. „Wir sind uns mit der Slowakei einig, dass jeder seinen Beitrag leisten muss“, so Merkel.

Fico sagte: „Wir haben mit der Sicherstellung des sogenannten Reverse-Flow von Gas in die Ukraine (Umkehr des Gastransits von West nach Ost) unseren Teil der Verantwortung übernommen. Aber es wird nicht so funktionieren, dass die Ukraine erwartet, alle werden etwas zur Lösung der ukrainischen Probleme tun, nur die Ukraine selbst nicht.“ Es dürfe nicht erwartet werden, dass die EU die ukrainischen Gasschulden bei Russland übernehme. Ficos Unmut ist verständlich: Die Russen hatten erst vor wenigen Tagen durchgesetzt, dass die Slowakei die Umleitung von russischem Gas in die Ukraine stoppt.

Die Ukraine und Russland verhandeln ab Dienstagvormittag in Brüssel weiter über eine Lösung im Streit um Gaslieferungen. EU-Energiekommissar Günther Oettinger versucht dabei, zwischen dem ukrainischen Energieminister Juri Prodan und seinem russischen Gegenüber Alexander Nowak zu vermitteln. Die Ukraine hofft auf eine Einigung mit dem wichtigen Gaslieferanten Russland noch vor dem Winter. Moskau beharrt auf der Begleichung ukrainischer Schulden für frühere Lieferungen.

Strittig ist nach Angaben der EU-Kommission, wie viel die Ukraine für schon erfolgte Gaslieferungen zahlt und wann dies geschehen soll. Auch wie viel Gas das Land den Winter über aus Russland erhält und zu welchen Konditionen, ist noch unklar.

Petro Poroschenko hatte am Wochenende eine Einigung mit Russland auf einen „Winterpreis“ von 385 Dollar je 1000 Kubikmeter verkündet. Der russische Außenminister Sergej Lawrow bestätigte in Moskau der Agentur Interfax zufolge, dass über einen Preis für die kommenden fünf Monate gesprochen worden sei. Russland verlangt von der Ukraine bis zum Jahresende 4,5 Milliarden US-Dollar (rund 3,5 Milliarden Euro) für frühere Lieferungen, zweifelt aber an der Zahlungsfähigkeit Kiews.

Putin und Poroschenko hatten sich vergangene Woche darauf geeinigt, dass die EU eigentlich am besten geeignet sei, die ukrainischen Schulden bei Gazprom zu bezahlen.

Diese Idee hatte Oettinger bereits im August ins Gespräch gebracht.

Vertreter Kiews und Moskaus wollen an diesem Dienstag unter Vermittlung der EU-Kommission in Brüssel über den Gasstreit weiterverhandeln. Auch die EU-Außenminister wollten nach Aussagen des ukrainischen Präsidenten Petro Poroschenko über die mögliche Einigung auf einen Gaspreis in Luxemburg beraten. „Wir werden das nachprüfen, ob das den Tatsachen entspricht“, sagte Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) vor dem Treffen am Montag.
Mit freundlicher Genehmigung von DEUTSCHE WIRTSCHAFTS NACHRICHTEN

Kommentare

Leo78 sagt:
Ein weiteres Mal betreibt Frau Merkel eine Politik, die dem deutschen Volk massiven Schaden zufügt und verstößt damit gegen ihren Amtseid. Zuerst lässt sie sich von den USA zu wiederholten Wirtschaftssanktionen gegen Russland drängen, die der deutschen Industrie massiven Schaden zufügen und tausende Arbeitsplätze vernichten werden und jetzt sollen die deutschen Steuerzahler auch noch die Schulden der Ukraine bezahlen. Nicht genug damit, dass die Deutschen ganz Europa finanzieren, jetzt soll sie der Ukraine auch noch das Gas bezahlen. Aber wehe, wenn Deutschland irgendwann bankrott ist und die Leute auf die Straße gehen. Dann kann man Merkel & Co nur wünschen, dass sie ein schnelles Auto haben.

Der Wille zum Guten sagt:
Unfassbar nach welcher Guts und Feudalherrenart schamlos mit unseren Steuergeldern und dem Volksvermögen umgegangen wird.
Es gibt fast niemanden mehr der unsere Interessen gegenüber der Großfinanz / Industrie und den USA vertritt. Und ganz dreist das wir die Propaganda die das ganze deckt noch Zwangs finanzieren müssen. Ich kann nur staunen. Vieles wäre vom Volk noch vor 20 Jahren nie angenommen und Geduldet worden. Was ist passiert Manipulation Verblödung Werteverfall ...

ulik sagt:
Die Ukraine gehört nicht zur EU (u hoffentlich bleibt dass auch so bei der ständigen (EU-)Osterweiterung!) – aber hat tatsächlich jemand von “Tante Merkel” etwas anderes erwartet?? Erhält die Ukraine diesen (Übergangs-) Kredit, ist es genauso wie mit den Krediten an Griechenland (wobei die in der EU sind): “..auf nimmer Wiedersehen…”
“Herr, schmeiß Hirn von Himmel!!”

Pazifist sagt:
Warum muß die EU zu den Gasrechnungen der Ukraine einen Beitrag leisten. Das müssen in erster Linie, und eigentlich sogar ausschließlich, die Ukraine-Oligarchen, zu den auch FrauTymoshenko gehört, tun. Man kann gespannt sein, ob die EU etwas dazu verlautbart, ob und wenn ja, in welchem Umfang die Ukraine-Oligarchen zur Bezahlung herangezogen werden. Wenn diese verschont bleiben sollten, müßte es in der EU und gegen Merkel einen Aufstand gegen. Jede, auch indirekte Schuldenbelastung, der EU-Steuerbürger im Zusammenhang mit der Bezahlung der Ukraine-Gasschulden ist Null und Nichtig. Schäuble kann seine schwarze Null in den Mond schreiben. Aber der von den EU-Politbürokraten unabhängige EZB-Draghi wird`s schon richten. Der Ruin der EU und der EZB steht bevor; den Ukraine-Faschisten sei Dank.

Roland_56 sagt:
Ich möchte den Tag erleben, an dem sich Merkel einmal so für die eigene Bevölkerung einsetzt. Was interessiert mich der Gaspreis der Ukraine. Es ist schon mehr als genug, dass wir die eigene Politker-Bande durchfüttern müssen. Und als Sahnehäubchen noch 5 Alt-Bundespräsidenten dazu damit diese nicht darben müssen. Ich kann gar nicht so viel fressen wie ich kotzen könnte.

Meggie sagt:
Merkel und Schäuble haben viele Deutsche in die Stromarmut getrieben.
Als Krönung stiehlt sie nun das Geld vom kleinen Mann um Gasrechnungen der Ukraine zu bezahlen. Hier vergreift sie sich nicht nur am Geld der Deutschen sondern sogar von anderen Europäern.
Ich hoffe das dieser schizoide Machtkrieg über den von Wechelbädern geplagten Bürger der Energiewende auf der einen Seite und Ukraine Gasrechnung auf der anderen, schnellstmöglich Einhalt geboten wird. Cäsarenwahn ala Caligula ist dagegen nur ein kleiner Schnupfen.
Hier wird der Hund in der Pfanne verrückt.
Und wie üblich ohne rechtliche Grundlage über Beugung durch Machmissbrauch.

alfred sagt:
Das die Merkel ausführendes Organ des US-Schurkenstaates ist, war bekannt.
Das die Person Deutschland jetzt im Eiltempo wirtschaftlich zerstören will, ist allerdings neu. Ich habe den Eindruck, die Merkel hat hier inzwischen Narrenfreiheit.
Verstehe nur nicht, das es im Land keine Proteste gegen des Ausverkauf durch die Person gibt.

alfred sagt:
Es ist nicht zu verstehen, das es noch keine Aufstände gegen die US gesteuerte Regierung in Berlin gibt. Was dort passiert, ist einfach beispiellos in der deutschen Geschichte.


Sonntag, 14. September 2014

Putins nächster Joker: Russland kann Staats-Pleite der Ukraine auslösen ...

... und die europäischen Steuerzahler haben noch ein Problem mehr

Thema: Staats-Krise
Pflichtverletzung bei Überschuldung

Die Ukraine hat bei ihren Staatsschulden einen Passus übersehen, der es Russland ermöglichen könnte, die Staats-Pleite des Landes auszulösen. Russland ist einer der größten Gläubiger der Ukraine. Doch Präsident Wladimir Putin hat offenbar kein Interesse an einem Crash des Nachbarlandes: Denn durch das Vorpreschen der EU sind die gewaltigen Schulden der Ukraine plötzlich nicht mehr sein Problem, sondern das der europäischen Steuerzahler.

Die Sanktionen der EU gegen Russland könnten sich schon bald als Bumerang erweisen. Denn Putin hat sich nicht nur militärisch in der Ost-Ukraine eine gute Ausgangsbasis verschafft. Noch viel stärker ist seine Position offenbar in wirtschaftlicher Hinsicht.

Denn die Ukraine hat sich mit ihrer hemmungslosen Schuldenmacherei in eine ziemlich missliche Lage manövriert. Ihre Gasrechnungen kann die korrupte Regierung schon lange nicht mehr zahlen. Hier hat die EU versucht, die Russen auszutricksen – worauf Moskau durch eine Drosselung der Lieferung schon einmal die Muskel spielen hat lassen. Kiew hofft, dass die EU-Steuerzahler auf absehbare Zeit einspringen – wie es der Regierung von Arseni “Jaz” Jazenjuk schließlich versprochen wurde.

Doch auf einem anderen Kampfschauplatz kann Putin so agieren wie die US-Hedgefonds gegen Argentinien: Er kann die Ukraine mit wenigen juristischen Kniffen in die Staatspleite zwingen. Dann werden die Garantien der EU und hier vornehmlich der deutschen Steuerzahler schlagend.

Denn die Ukraine bewegt sich hinsichtlich ihrer Staatsschulden auf äußerst unsicherem Terrain. Nicht nur, dass die Wirtschaft eklatant einbricht, das Land auf Kredite des IWF, der EU, Großbritanniens, der USA und Deutschlands angewiesen ist, damit quasi zum „Griechenland des Ostens“ und voraussichtlich zum sprichwörtlichen Fass ohne Boden wird. Sondern auch, weil sie ihre Zahlungsverpflichtungen gegenüber Russland nicht einhalten kann.

Dies macht sich daran bemerkbar, dass das Land Staatsanleihen an Russland verkauft hat, jedoch nun offenbar dabei ist, eine schwere Pflichtverletzung hinsichtlich vereinbarter Bedingungen zu begehen. Schlicht und einfach deshalb, weil das Land eine wesentliche Verschlechterung der Staatsfinanzen und der Schuldenquote erlebt, was im Zusammenhang mit den verheerenden Auswirkungen wegen des Kriegs auf die ukrainische Wirtschaft steht.

Aus einer Analyse des IWF geht hervor, dass die Wirtschaftsleistung bis Ende 2014 um bis zu 6,5 Prozent einbrechen und der Schuldenstand im Verhältnis zum Bruttoinlandsprodukt auf zwischen 67,6 und 68,9 Prozent steigen wird. In 2013 lag die Staatsschuldenquote noch bei relativ geringen 41 Prozent. Die Differenz der Verschuldungsquote zwischen 2013 und 2014 hat sich damit um etwa 28 Prozent erhöht.

Diese knallharte Erkenntnis, nämlich die extreme Verschlechterung der Wirtschaftsleistung bzw. die Erhöhung Schuldenstands dürfte daher maßgeblich sein für den wahren Grund der Waffenruhe.

Die voraussichtliche, eklatante Erhöhung der Staatsschulden der Ukraine hat jedoch noch einen pikanten Nebeneffekt. Denn die Ukraine hatte noch im Dezember 2013 eine Staatsanleihe mit zwei Jahren Laufzeit im Wert von 3 Milliarden US-Dollar an Russland verkauft.

Eine Klausel besagt jedoch, dass, „so lange die Schuld als ausstehend bestehen bleibt, der Emittent (also die Ukraine) sicher stellt, dass das Volumen der gesamten Staatsverschuldung bzw. der staatlich garantierten Schulden zu keinem Zeitpunkt die Höhe von 60 Prozent des jährlichen nominalen Bruttoinlandsprodukt der Ukraine überschreiten dürfe“, wie die International Financing Review berichtet.

Analysten gehen nun davon aus, dass, falls Russland sein Geld zurück verlangt, sich die Ukraine auf einen Bankrott einstellen müsste, sollte es die Ansprüche gegenüber Russland nicht erfüllen

„Wenn Russland (aufgrund der genannten Klausel, Anm.) nun eine vorzeitige Rückzahlung verlangt, müsste die Ukraine eine ,Euroclearable‘-Anleihe zeichnen mit einer nach dem Völkerrecht enthaltenen Pari-Passu-Klausel. Ansonsten würde sie effektiv mit ihren ausstehenden Schulden in Verzug geraten“, betonte David Spegel, Leiter der Forschung und Strategie bei BNP Paribas.

Das wäre der Credit Event, oder auf Deutsch: Die offizielle Pleite, wie sie nach Definition der International Swaps and Derivatives Association (ISDA) festzustellen wäre.

Doch könne die Kiewer Regierung einwenden, so Spegel weiter, „dass das Verhältnis der Schulden zum Bruttoinlandsprodukt dem Umstand geschuldet ist, dass es durch die Abtrennung der Krim und den Schäden für die Wirtschaft des Landes durch die Rebellen im industriellen Kernland von Donezk und Luhansk verursacht wurde“.

Rechtlich hat diese Sicht kaum eine Chance.

Die Verschlechterung der Staatsfinanzen hat nach Ansicht des IWF die Forderung nach einer weiteren externen Kreditaufnahme erhöht. Der letzten Einschätzung des IWF zufolge benötigt die Ukraine zusätzliche 19 Milliarden US Dollar, falls sich die Kämpfe ins kommende Jahr hinziehen.

Der IWF hatte zuletzt ein 17 Milliarden US Dollar-Programm bewilligt. Rechnet man diese 17 Milliarden US Dollar bereits bewilligter Tranchen mit den 19 Milliarden erneutem Bedarf zusammen, kommt man auf die Summe von 36 Milliarden US Dollar.

Zur Erinnerung: die Ukraine hatte bereits Ende Februar zur Vermeidung der Zahlungsunfähigkeit und der Bezahlung lebenswichtiger Importe ein Hilfspaket von 35 Milliarden US Dollar angefordert. Dies sei der Bedarf für das laufende und das kommende Jahr, sagte der ukrainische Finanzminister Juri Kolobow.
Doch das dürfte nicht ausreichen. Ohne den russischen Absatzmarkt wird die Ukraine dauerhaft auf die Alimentierung des Westens angewiesen sein.

Anfang September verkündete der IWF noch, wenn die Kämpfe im Osten länger dauerten, brauche die Ukraine mindestens zwei Milliarden Dollar mehr an Krediten.
Darüber hinaus dürften die „Hilfstranchen“ des IWF jedoch auch dazu dienen, den internationalen Banken den Ausstieg aus den ukrainischen Staatsanleihen zu finanzieren – wie vormals in Griechenland.

Fest steht, bis Ende 2018 kommen in der Ukraine zu den fälligen 49 Milliarden Altschulden noch 40 Milliarden US Dollar neue hinzu.

Ähnlich wie in Griechenland machen die Hilfspakete des IWF den Weg frei für zusätzliche Hilfsprogramme, etwa der EU oder Deutschlands. Deutschland hatte zuletzt 500 Millionen Euro Kreditgarantien für die Ukraine zur Verfügung gestellt. Wegen der noch immer herrschenden Korruption ist jedoch völlig unklar, wo die Gelder versickern. Zuletzt hatte die Korruptionsbeauftragte Tetjana Schronowil ihren Job an den Nagel gehängt.

Indessen verkündete der IWF, dass die Ukraine noch in diesem Jahr eine 1,1 Milliarden-schwere Staatsanleihe auf dem internationalen Markt auflegen wird, um vorerst das Staatsdefizit auszugleichen. Das dürfte Investoren wie Hedgefonds freuen, die wie damals in Griechenland einen Haufen Geld verdienten. Und wissen, dass der Ukraine in jedem Fall der Westen zu Hilfe kommt.

„Der IWF in lebt in einem Wolkenkuckucksheim, wenn er jetzt schon über den Marktzugang für die Ukraine in diesem Jahr redet“, sagte ein mit der Materie vertrauter Analyst. „Die wichtigste Frage von Investoren ist nicht, wann die Ukraine auf den Markt kommen kann, sondern ob sie zu einer Neustrukturierung ihrer Schulden gezwungen sein wird“.

Dazu braucht es jedoch Russland. Der stellvertretende russische Finanzminister Sergej Storchak sagte unlängst, Russland werde sich auf einen Schulden-Umbau nur in einem bilateralen Abkommen mit der Ukraine einlassen.

Russland ist einer der größten Gläubiger des Landes. Ohne ein Entgegenkommen des russischen Präsidenten Putin bei den Verhandlungen zu einer Schuldenrestrukturierung lässt sich ein Staatsbankrott kaum vermeiden. Doch Putin hat entgegen der ihm unterstellten Absichten offenbar kein Interesse an einem Crash in der Ukraine: Am Mittwoch wies er seine Minister an, bei den Verhandlungen um das umstrittene Freihandelsabkommen mit der EU einen Kompromiss zu suchen und Flexibilität zu zeigen. Am Freitag einigten sich die EU und Russland überraschend auf einen Fahrplan für das weitere Vorgehen bei dem Assoziierungsabkommen. 

Mit freundlicher Genehmigung von DEUTSCHE WIRTSCHAFTS NACHRICHTEN


» der Kommentar des Blogschreibers «
Warscheinlich haben es nur wenige mitbekommen, in westlichen Medien wird wohl auch nicht darüber berichtet, obwohl es berichtenswert ist:
Russland und China beginnen mit dem größten Bau der Welt https://www.youtube.com/watch?v=YBjW6iLZ3FU&index=56&list=UU5H_U6z_YhWaEUFG9fqR-qw
1 September 2014. In der sibirischen Stadt Irkutsk beginnt der Bau eines Gas-Pipelinen-Netzwerkes "Die Kraft Sibiriens" - ein gemeinsames Projekt von Russland und China, das das Gas aus Sibirien nach China, aber auch in andere Teile Russlands per eines Systems von Gas-Pipelines transportieren wird. Anschließend soll Russlands östliches Pipeline-System mit dem westlichen Pipelinen-System verbunden werden, sodass Russland sein Erdgas quer durch Russland je nach Nachfrage und Marktkonjuktur nach Europa oder nach Japan und China umleiten können wird. Russlands Präsident Wladimir Putin und der stellvertretende Staatspräsident Chinas gaben den Start für den Bau. Quelle Russia Today


Kommentare

@joki sagt:
Russland ist eigentlich froh, dass man die Ukraine als finanziellen Ballast endlich los ist. Sie wurde von RU jährlich mit mehreren Mrd. Euro direkt (Kredite) und indirekt (u.a. billiges Gas) subventioniert. Nun ist die Ukraine das Problem des Westens und vor allem Deutschlands.
Deutsche Steuerzahler werden Merkel & co. dafür lebenslang dankbar sein.
Griechenland ist im Vergleich zur Ukraine ein demokratischer Vorzeigestaat.

Michel-micha sagt:
Genau so sehe ich das auch! Darum wurden die Gaspreise für die Ukraine angepasst! Würde sagen wer für mich arbeitet erhält bei kauf Prozente!
Es beschleicht mich ein sehr ungutes Gefühl für die Ostukraine darum ist es gut das Hilfe aus Russland direkt da hin befördert wird wo sie nicht noch geplündert wird, so wie die Decken und Schlafsäcke aus Polen, als Hilfe für d.Donbass verschwunden sein sollen, angeblich vor der polnischen Grenze.

Sabaka Putina sagt:
Es stimmt sind 1500 Decken und genauso viel Schlafsäcke verschwunden. Die polnische Nachrichten haben genau berichtet.

Huga sagt:
Wie gehts eigentlich den Griechen? Immerhin ein EU-Land im Gegensatz zur Ukraine...
Man hört nix mehr, alles dreht sich um dieses Land Ukraine welches weder in der EU noch in der Nato ist – also genau genommen UNS GAR NICHTS angeht.
Was die Schulden angeht, sowohl unbezahlte Gasrechnungen wie auch die im Artikel erwähnten Staatsanleihen ist das einzig eine Angelegenheit zwischen der Ukraine und RUS.
Was ist eigentlich mit all den Menschen die für diesen Irrsinn sterben, ihr Hab und Gut verlieren ? Keine Meldungen und Bilder dazu in den MVM!?
Keine Spendenaufrufe, kein Aufschrei darüber wie die ukrainischen Kämpfer agieren?
Aber unsichtbare Soldaten und Fahrzeuge bekommen Schlagzeilen!?
Essen statt Waffen ist ein Angriff! usw.
MH17 wurde zur “Geheimen Verschlusssache”...

ARichelieu sagt:
Das ist doch alles kein Problem:
Gegenüber Russland brauchen keine Gesetze und Verträge eingehalten, keine Schulden beglichen werden…Man kann Russland ungestraft alles erdenklich Schlechte antun und wird dafür auch noch alimentiert.
Wieviele “Fässer ohne Boden” gibt es denn schon in der EU (genannte und nicht genannte)? Die U. gibt der EU (den Steuerzahlern) noch den Rest. Man wird an dem großen Brocken ersticken! Es werden doch schon jetzt astronomische Summen € unkontrolliert in Umlauf gebracht.
Putins Haltung ist klar: Er will die U. nicht, weil Russland dieses marode Land nicht finanziell sanieren kann. Russland wird zuerst das eigene Land, die eigene Wirtschaft im Interesse der eigenen Bevölkerung stärken.
Ein/e realistisch denkende/r Politiker/in hätte das wissen müssen!

Gerd sagt:
Zitat: “..Denn durch das Vorpreschen der EU sind die gewaltigen Schulden der Ukraine plötzlich nicht mehr Putins Problem, sondern das der europäischen Steuerzahler ...”
Da die Ukraine KEIN Mitglied der EU und Nato ist, könnenn und müssen die ukrainische Milliardäre selbst die Schulden aks Sonderabgabe zahlen!
WIR sind als deutsche Steuerzahler NICHT dazu da, die Schulden der Ukraine zu zahlen und es gibt dafür auch KEINE einzige Rechtsgrundlage!
Abgesehen davon, das die Unterstützung eines ukrainischen Putschregimes mit Faschisten aus deutscher Sicht NICHT akzeptiert werden kann und darf!
Die deutsche Bevölkerun hatte schon einmal Nazis unterstützt und das hatte KEINEN guten Ausgang, wie jeder wissen sollte, insbesondere deutsche Politiker und Journalisten!

Adlerauge sagt:
Das letzte große Werk von Peter Scholl-Latour nennt die Dinge schonungslos beim Namen. (Und das im FOCUS ...?)
“Dubiose Ukraine-Politik des Westens: „Der Schuldspruch war schon gefällt“”:
http://www.focus.de/politik/ausland/scholl-latours-abrechnung-serie-teil-2-dubiose-ukraine-politik-des-westens-der-schuldspruch-war-schon-gefaellt_id_4130142.html

Manfred Buder sagt:
Die deutschen Sparer, werden ein Teil ihrer Ersparnisse an die Ukraine abgeben müssen.
Deutsche, die immer noch ihr Geld auf der Bank haben, werden noch die Merkel und den Schäuble verwünschen.
Noch nie wurde Deutschland so schlecht regiert, wie unter der Merkel Regierung.

Gottfried sagt:
USA mit Nuland haben den Konflikt heraufbeschworen, und die EU Bürger sollen zahlen. Das ist die neue Politik von Friedensnobelpreisträger Obama. Und die EU Kommission stürzt uns mit TTIP, TISA und CETA noch tiefer in den US sog abwärts.
Aber die europäische Atlantiker wollen es so.
Die BRICS Staaten haben eigene Weltbank gegründet
http://www.welt.de/wirtschaft/article130258218/IWF-fuerchtet-Anti-Dollar-Allianz-der-Schwellenlaender.html
und den $ als Leitwährung haben sie auch verabschiedet
http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2014/08/29/abschied-vom-petro-dollar-russland-steigt-auf-rubel-und-yuan-um/
die EU soll einfach mit den USA untergehen…da wird der $ und der € sobald das Sparguthaben durch Draghis niedrig Zinspolitik aufgebraucht ist, wertloses Papier sein.

Detlev G. Pinkus sagt:
Waehrend Angela Merkel mit Kreditgarantien nur so um sich wirft, die EU sich um ein weiteres Sorgenkind nun jetzt kuemmern muss haben Russland und Chine eine strategische Partnerschaft geschlossen. Und Angela Merkel natuerlich weitere Sanktionen gegen Russland auf den Weg gebracht hat, zum Schaden der Deutschen und Europaeischen Wirtschaft beginnen Russland und China mit dem größten Bau der Welt (2014), einem riesigen Pipelinenetz. Und beide Laender haben Geld, die EU nicht und die USA sind auch ueber alle Ohren verschuldet.
Jetzt ist die USA wieder im Kriegszustand im Iraq und das wird ein langer und sehr teurer Weg. Die Ukraine wird geteilt darueber gibt es keinen Zweifel. Und das Geld in der Ukraine versickert und die Wirtschaft ist bereits kollabiert.


Dienstag, 2. September 2014

Es ist sehr erschreckend zu sehen, wie hoch die Welt verschuldet ist

Thema: Weltfinanzlage
$ 280 Billionen Schulden, $ 1,5 Billiarden Derivate und ein Gold-Squeeze

Eric King im Interview mit Egon von Greyerz.

“Angesichts von $ 280 Billionen Dollar Schulden auf der Welt und $ 1,5 Billiarden Dollar an Derivaten wird dies zu einem Zusammenbruch führen, der die Welt mindestens 50 Jahre, wenn nicht mehr, zurückwerfen wird.”


Der Dollar brennt
Greyerz: “Eric, ich schaue mir den deflationären Druck an, den wir in vielen Bereichen in Europa und Japan sehen. Fortlaufende Deflation wird zu einer Implosion von Anlagepreisen und Bankschulden führen. Bei so einem Szenario werden keine Schulden zurückgezahlt und das Finanzsystem wird scheitern."

Angesichts von $ 280 Billionen Dollar Schulden auf der Welt und $ 1,5 Billiarden Dollar an Derivaten wird dies zu einem Zusammenbruch führen, der die Welt mindestens 50 Jahre, wenn nicht mehr, zurückwerfen wird. Regierungen und Zentralbanken sind die deflationären Risiken vollkommen bewußt, deswegen haben sie gedruckt und Billionen von Dollar erschaffen und die Zinsraten auf null gesenkt.

Aber bis jetzt hatten diese ganze Gelderschaffung und die Stimuli keinen Effekt. Das europäische Bankensystem ist unter enormem Druck und wird nicht ohne massiven Liquiditätszufluss überleben. Trotz der optimistischen Botschaft, die die EU und die europäischen Regierungen zu verbreiten versuchen, versinkt Südeuropa langsam im Mittelmeer – und das betrifft auch Frankreich.

Diese Gegend und andere Länder wie Japan sind hoffnungslose Fälle, die keine Chance haben die Schuldenkrise zu überleben. Selbst Deutschland fängt nun an langsamer zu werden und deutsche Zinsraten sind jetzt negativ. Und wenn wir uns die USA anschauen, da gibt es derzeit einen Optimismus, der völlig fehl am Platz ist, dass all die Probleme gelöst worden sind.

Nun, es ist keine Überraschung Eric, dass wenn man Billionen von Dollar in den Markt gibt und die Zinsraten auf null setzt, dass man damit etwas kurzfristigen Optimismus erreicht. Die größten Nutznießer davon sind natürlich die Aktienmarkt-Investoren und die Banker und einige größere Konzerne, aber die Armen werden immer ärmer und stärker verschuldet und die Sozialhilfe-Zahlungen werden immer größer. Darüber hinaus wissen wir, dass die offiziellen US-Statistiken irreführend sind und oft vollkommen inkorrekt. Die Arbeitslosigkeit liegt, gemessen auf einer gleichbleibenden Basis, bei 22 Prozent und das um die Inflation bereinigte BIP fällt, genau wie die Einkommen.

Die FED hat aber drei wesentliche Ziele: Maximale Beschäftigung, stabile Preise und moderate langfristige Zinsen. Daneben sind sie für die Geldpolitik verantwortlich und dafür die Stabilität im Finanzsystem zu bewahren, und natürlich auch die Banken zu beaufsichtigen.

Also, mit den 22 Prozent Arbeitslosigkeit haben sie an der Front vollkommen versagt und bezüglich der Stabilität im Finanzsystem hat die FED genau das Gegenteil getan. Indem sie Geld gedruckt und die Zinsraten ständig manipuliert haben, haben sie das instabilste und gefährlichste Finanzsystem der Geschichte erschaffen.

Mit einem starken, von Liquidität befeuerten Aktienmarkt sehen die Dinge rosig aus, aber darunter ist alles am verrotten. Man schaue sich nur die kurzfristigen Zinsen für Schatzanleihen an. Im Jahr 2000 lagen die bei 6 Prozent. Dann fiel der Aktienmarkt und die Zinsen wurden 2003 in einer Serie ungeplanter, panischer Bewegungen auf unter 1 Prozent gesenkt.

Der Aktienmarkt erholte sich und die Zinsen wurden bis 2006 wieder auf bis zu 5 Prozent erhöht. Und dann kam die große Finanzkrise 2007. Die FED geriet wieder in Panik und die Zinsen wurden bis 2008 auf null gedrückt, wo sie seitdem auch stehen.

Es geht mir um folgendes, Eric; die FED hat überhaupt keinen Plan und erfüllt in keiner Weise die ihr gestellten Aufgaben. Alles was sie tun, ist auf Ereignisse zu reagieren – Ereignisse, von denen einige von uns wussten, dass sie unausweichlich sind, aber die FED nie hat kommen sehen.“ …

Greyerz: “Die Menge des Papiergolds da draußen ist unglaublich groß und wenn die Menschen einmal anfangen, dem System nicht mehr zu vertrauen und zu verstehen, dass westliche Zentralbanken kein Gold, oder nur sehr wenig Gold übrig haben, und die Bullion(Goldbarren-)banken ebenfalls, dann wird die 100 zu 1 Ratio von Papiergold zu physischem Gold dazu führen, dass massiv Shorts gedeckt werden.“

Egon von Greyerz, ist der Gründer und Manager von Matterhorn Asset Management in Zürich, Schweiz. Quelle: n8waechter.info vom 30.08.2014
Mit freundlicher Genehmingung von pravda-tv.com

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Mittwoch, 27. August 2014

Deutschlands Schulden - einigermassen verständlich dargestellt

Thema: Deutschlands Schulden
Da kann einem schon angst und bange werden, oder?


... und unsere Kanzlerin verschenkt mal eben 500 Millionen Euro von unserem Geld an die Ukraine, einem weder zur Europäischen Union noch zur NATO gehörenden Staat, der sich ganz alleine durch die Gier seiner "Elite", verbunden mit Korruption und Unterschlagung des Volkseigentums, in die Lage gebracht hat in der er jetzt ist.

Sonntag, 24. August 2014

Zahlungsunfähig: Ukraine verwendet EU-Steuergelder für den Schuldendienst

Thema: Schulden-Falle

Die Ukraine will die ersten Milliarden an internationalen Steuergeldern, die das Land vom IWF erhält, nicht für die Linderung der Not der Zivilbevölkerung verwenden. Die Regierung in Kiew hat angekündigt, dem Schuldendienst Vorrang geben zu wollen. Die Banken sollen ruhig gestellt werden. Denn eigentlich ist das Land längst ruiniert und zahlungsunfähig. Doch davon unbeeindruckt, werden auch Steuergelder aus der EU in die Ukraine gepumpt - ohne jegliche Transparenz oder Kontrolle.

Die Regierung in Kiew hat dem IWF mitgeteilt, die vom IWF ausbezahlten Kredite für die Rückzahlung von Staatsschulden nutzen zu wollen. Das Geld der zweiten Tranche, etwa 1,4 Milliarden US-Dollar, soll in das öffentliche Defizit und an die Nationalbank fließen. „Wir brauchen dieses Geld, um Schulden zurückzuzahlen“, so der Finanzminister. Das Land steht kurz vor dem Staatsbankrott.

Ende April dieses Jahres hat der IWF ein Rettungspaket bewilligt, wonach 17 Milliarden Euro für zwei Jahre für die Ukraine freigegeben wurden. Die zweite Tranche soll Ende August ausgezahlt werden.

Die Gelder vom IWF sind internationale Steuergelder. Der IWF verteilt das Geld international, um geopolitische Ziele zu verfolgen. Die USA haben im IWF faktisch ein Veto-Recht. Die EU hat sich der IWF-Strategie angeschlossen und pumpt ebenfalls Milliarden in die Ukraine (wie der IWF und die EU ihre Schuldenpolitik zu Lasten der Bürger betreiben, hat Michael Maier in seinem Buch ausführlich beschrieben – hier).

Die USA hat zur Abwendung eines Staatsbankrotts eine Milliarde US-Dollar zugesagt. Die EU gab eine Milliarde Euro frei und stellte weitere 10 Milliarden in Aussicht (insgesamt also 11 Milliarden Euro), verteilt auf mehrere Jahre. Das Geld soll aus dem Gemeinschaftshaushalt und von EU-Finanzorganisationen kommen. Die wichtigsten Bestandteile des Hilfsangebots sind drei Milliarden Euro aus dem EU-Budget. Davon seien 1,4 Milliarden Euro Zuschüsse und 1,6 Milliarden Kredite. Hinzukommen sollen von der Europäischen Investitionsbank im Zeitraum zwischen 2014 und 2015 rund 3 Milliarden Euro Kredite. Außerdem kalkuliert die Kommission mit Hilfen der Europäischen Bank für Wiederaufbau und Entwicklung in Höhe von fünf Milliarden Euro.

„Wir fragten nach einer Änderung der Ressourcenverteilung. Wir dachten, dass die Mittel, wie in den vergangenen Jahren der Zusammenarbeit mit dem IWF, an die National Bank of Ukraine (NBU) gehen. Wir mussten darum bitten, dass von den 1,4 Milliarden US-Dollar aus der zweiten Tranche, rund eine Milliarde an den Staatshaushalt und 400 Millionen an die Zentralbank gehen. Wir brauchen dieses Geld, um Schulden zurückzuzahlen“, zitiert die ukrainische Nachrichtenagentur Ukrinform den Finanzminister Oleksandr Shlapak.

Der ukrainische Wirtschaftsminister Pawlo Scheremeta hat am Mittwochabend seinen Rücktritt eingereicht. „Ich habe fast sechs Monate lang gegen das gestrige System und die Menschen von gestern anzukämpfen versucht“, erklärt er am Donnerstag. „Am Mittwoch wurden gleich mehrere rote Linien überschritten, die ich in keinem Leitungssystem sehen kann. Deshalb habe ich beschlossen, mich auf die Arbeit mit den Menschen und dem System von morgen zu konzentrieren“, zitiert ihn Ria Novosti.

Der Wirtschaftswissenschaftler hatte nach dem Sturz des Präsidenten Viktor Janukowitsch sein Amt mit der Ankündigung angetreten, Reformen durchzusetzen und die Korruption zu bekämpfen, die das Land an den Rand des Ruins getrieben hat – diese gelten als Bedingung des IWF für eine weitere Auszahlung.

Premier Arseni Jazenjuk räumte ein, dass es der Ukraine schwerer falle, die vom IWF geforderten Reformen umzusetzen. Der IWF hat für die Ukraine ein Hilfspaket von 17 Milliarden Dollar geplant, aber an Auflagen geknüpft. Dazu gehört etwa die Senkung des Staatsdefizits. „Ich bin unzufrieden mit dem Tempo und Umfang der Reformen“, so Jazenjuk. „Aber die Schritte, die wir eingeleitet haben, werden hoffentlich die Wirtschaft stabilisieren, wenn der Frieden zurückkehrt.“ Allerdings macht „Jaz“, wie ihn seine amerikanischen Freunde nennen, die Rebellen im Osten dafür verantwortlich, dass sich die Wirtschaft in einem verheerenden Zustand befindet. Sie zerstörten mutwillig die Infrastruktur wie Minen, Kraftwerke und Schienen, um der Ukraine zu schaden, zitiert das WSJ den Übergangspremier.

Ende des Monats entscheidet der IWF über die Zahlung der zweiten Kredittranche von 1,4 Milliarden Dollar. Weil die USA in der Ukraine politische Ambitionen verfolgt, ist zu erwarten, dass das Geld fließen wird.

Am Donnerstag bezifferte Russland die ukrainischen Schulden im seit Monaten andauernden Gasstreit auf 5,3 Milliarden Dollar. Gazprom forderte Kiew erneut auf, ihre Zahlungsverpflichtungen zu erfüllen und so einen reibungslosen Gastransfer nach Westeuropa zu gewährleisten.

Die Ukraine steht allerdings kurz vor einem Staatsbankrott. Im Frühjahr war die Wirtschaft um 4,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahr geschrumpft. Da die Industrieproduktion im Juli um zwölf Prozent einbrach, sind die Konjunkturaussichten auch für das dritte Quartal wenig rosig. Der IWF macht die Vergabe der Kredite von Reformen abhängig.

Das Land benötigt finanzielle Unterstützung in Höhe von bis zu 35 Milliarden Dollar (25,5 Milliarden Euro). Dies sei der Bedarf für das laufende und das kommende Jahr, erklärte der damalige kommissarische Finanzminister Juri Kolobow im Februar.

Die Führung in Kiew verwendete einen großen Teil der ersten Tranche des IWF-Kredits im Umfang von 3,2 Milliarden Dollar, um Gold zu kaufen. Auf diese Weise sollte die finanzielle Situation des Krisenstaates stabilisiert werden (mehr dazu hier).

Im Falle einer Umschuldung, die viele Beobachter für unumgänglich halten, ist das Land auf die Mitwirkung Russlands angewiesen. Russland ist einer der größten Gläubiger des Landes. Ohne die Zustimmung des russischen Präsidenten Putin bei den Verhandlungen zur Umschuldung lässt sich ein Staatsbankrott nicht vermeiden (mehr dazu hier).

Mit freundlicher Genehmigung von DEUTSCHE WIRTSCHAFTS NACHRICHTEN


Kommentare

giselher sagt:
Merkel will in Kiew Gespräche darüber führen, in welchem Maße Deutschland Beiträge zum Wiederaufbau in der Ukraine leisten könne. Der ukrainische Außenminister Klimkin hatte zuvor Wirtschaftshilfen für sein Land gefordert (!). In Anlehnung an den Marshall-Plan sprach er sich für einen “Merkel-Plan” für die Ukraine aus -
http://www.neues-deutschland.de/artikel/943337.kanzlerin-fliegt-nach-kiew.html -.
Und in Deutschland verrottet die Infrastruktur immer mehr!

Bezahler sagt:
Unfassbar wie unser stringenst eingetriebenes Geld für imperialistische EU-Großmannsucht durch die Hintertür rausgehauen wird. Jetzt gibts Krieg nach Kassenlage! Wir wolln unsern alten Kaiser Wilhelm wida ham!

Der mit dem Wolf tanzt... sagt:
Warum werden Steuergelder und Kredite einem Land zur Verfügung gestellt, dass damit Panzer, Jagdflugzeuge finanziert und Bomben auf das eigene Volk abwirft und die eiigene Bevölkerung abschlachtet.
Wie pervers sind die in der EU und im IWF eigentlich.
Es liegt ja wohl auf der Hand, dass die Kosten des Militärs der Ukraine, welches die Menschen im eigenen Land abschlachtet jetzt auch noch von uns finanziert werden.
Unfassbar – was für Verbrecher sitzen da eigentlich in Berlin, Brüssel und auf der anderen Seite des Atlantiks…

heide sagt:
“Die Führung in Kiew verwendete einen großen Teil der ersten Tranche des IWF-Kredits im Umfang von 3,2 Milliarden Dollar, um Gold zu kaufen.”
40 tonnen gold wurden in einer nacht- und nebelaktion aus der ukraine ausgeflogen. diese dürften offensichtlich abgeschrieben sein, wenn wiederum neues gold obendrein noch auf kredit gekauft wurde…

Angelika die Rebellin sagt:
Dann sieht es ja so aus, dass die Ukraine von europäischen Steuergeldern Gold kauft und dann den Amerikaner überlasst……….?

Angelika die Rebellin sagt:
Jazenjuk ist kein Premier, er ist ein Putschist und als solcher wird er schon sehen, wie er sich selbst bereichern kann. Es hat doch wohl Niemand geglaubt, dass eine Putschregierung wie in Kiew, edle Beweggründe hat.Die Ukraine wird ein Fass ohne Boden für die EU, sprich für den Steuerzahler und dass alles, weil Amerika ihre habgierigen Pläne durchsetzen will! Über deutsche Politiker, kann man nur angewiedert den Kopf schütteln, denn so doof können die nun wirklich nicht sein, um das nicht zu merken!

Gino sagt:
Sie wissen es, unterstützen es und FÖRDERN es sogar.
Staatsfeindliches Verhalten nenne ich das, um nicht das Wort Volksverrat benutzen zu müssen

Euroami sagt:
Krieg um Ressuorcen?
“1,5 Billionen Euro an Kohlevorkommen besitzt das am schwarzen Meer gelegene Land Ukraine. Ergänzt werden die Bodenschätze dieses Landes durch ein Vorkommen von 72 Milliarden Euro an Erdgas. ” Zu diesem Ergebnis kam eine Recherche die im Mai 2014 unternommen wurde.
Neben der Fruchtbarkeit der Erde und “Beherbergung” von Pipelines besitzt das Land riesige Vorkommen an Schiefergas.
Es wird vermutet, dass bei den Konflikten 2014, zwischen Russland und der Ukraine, die Bodenschätze, vor allem das Erdgas im schwarzen Meer und an der Krim eine große Rolle spielt.
Quelle:http://www.schatzwert.de/rohstoffe/bodenschaetze/bodenschaetze-ukraine.html
Einige werden reich und das Schafvolk blecht!!

Curley sagt:
Griechenland mit ca. 10,7 Millionen Einwohnern hat schon über 240 Milliarden an Rettungsgeldern bekommen, davon zahlen wir Deutsche 27 %. Die Ukraine hat über 40 Millionen Einwohner, das Land ist bankrott, zerstört und die Politiker dort sind noch um ein Vielfaches korrupter als die in Griechenland. Jetzt kann sich jeder für sich ausrechnen, was da auf uns deutsche Steuerzahler zukommt! Einige auserwählte US-Firmen werden sich die Bodenschätze in der Ukraine unter den Nagel reißen und sich dumm und dämlich verdienen! Für das Elend der Menschen und den Wiederaufbau des Landes werden wir EU-Steuerzahler herangezogen! Wir Deutsche mit 27 %. Soldidarität werden es Frau Merkel, Herr Steinmeier und Herr Schäuble nennen. Warum wählt ihr die immer wieder – ich kann es nicht begreifen?

charly sagt:
die banditen halten sich lediglich durch massive wahlfälschungen an der macht. wer an demokratische, freie wahlen in deutschland glaubt, für den kommt der weihnachtsmann in einem schlitten, der von rentieren gezogen wird.

Arno Nym sagt:
Es ist simpel:
- USA benötigt Krieg, um das System am laufen zu halten
- gute Beziehungen innerhalb Europas und gute Verbindungen nach Russland und Asien gefährden die Vormachtstellung des Pleitestaates
also: Stifte Unruhe in Europa, Zettel einen Krieg an, lass die EU-Marionetten für dich tanzen, ziehe immer neue Schuldenstaaten in die EU bis alles unter der Last zusammenbricht UND präsentiere dich selbst dann als Heilsbringer… sehr einfach zu durchschauen…
… nur der Mob ist zu doof, das zu kapieren… warum? Lest mal Psychologie der Massen… danach seht ihr klarer!

Cuibono sagt:
Dieses ISIS Getrommle ist ein ganz böser Witz.
Die ISIS hat es nicht mal geschafft den Assad wegzuputschen. Sie halten nur noch die ostsyrischen Ölquellen.
Und was ist im Irak?
Die angeblich so radikale ISIS sitzt bequem im Saddam Hussein Land.
Die Saddam Leute in Tikrit haben sich keinen Millimeter gegen die ach so radikale ISIS gewehrt. Die arbeiten zusammen.
Und wie sind die Saddam Leute, kulturell?
Westmodern, Frauen studieren, säkular, keine Rede von radikal islamisch, im Gegenteil, Saddam hat die radikalislamischen Verschleierungsfreaks immer bekämpft.
Ich habe es so satt wie diese Kriegstreiber lügen.
Und jetzt wollen diese Närrischen in Berlin den Kurden Waffen liefern und treten damit zwei Kurdenkriegsfronten gegen Türkei und Iran los.