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Dienstag, 1. September 2015

Ukraine erhält Schuldenerlass von westlichen Gläubigern

Thema: Ukraine

t-online.de
Kiew feiert Erfolg gegen Russland
Ukraine erhält Schuldenerlass von westlichen Gläubigern

Die von der Staatspleite bedrohte Ukraine kann Luft holen: Nach fünfmonatigen zähen Verhandlungen beschlossen westliche Gläubiger einen Schuldenschnitt von 20 Prozent. Damit würden der Ex-Sowjetrepublik etwa 3,2 Milliarden Euro ihrer Verbindlichkeiten erlassen, teilte Finanzministerin Natalia Jaresko in Kiew mit.

Ein entsprechendes Abkommen wurde demnach mit einem Komitee von Kreditgebern unterzeichnet. Die Restschuld von rund 14,4 Milliarden Dollar soll über vier Jahre getilgt werden. Das Abkommen sieht einen erhöhten Zinssatz von 7,75 Prozent vor.

Der Internationale Währungsfonds (IWF) und die westlichen Geldgeber hatten großen Druck auf die Privatgläubiger gemacht, die kurzfristigen Verluste hinzunehmen, um die prowestliche Regierung in Kiew nicht zu schwächen.

Signalwirkung an Russland

Regierungschef Arseni Jazenjuk feierte das Ergebnis als Sieg gegen den "Feind" Russland, der auf eine Pleite der Ukraine gesetzt habe, um seinen Einfluss wieder zu stärken.

Die Ukraine hofft nun, ähnliche Konditionen für einen russischen Kredit über drei Milliarden Dollar zu erhalten, der am 20. Dezember fällig wird. Mit den nun ausgehandelten Konditionen müsse sich auch Moskau abfinden, forderte Regierungschef Arseni Jazenjuk.

Weil sich Moskau nicht am Gläubigerausschuss beteiligt habe, werde es nun "niemals" bessere Konditionen für seine Kredite an die Ukraine erhalten als die anderen Geldgeber, betonte er. Wirtschaft schrumpft

Die ukrainische Wirtschaft wird Prognosen zufolge um zehn Prozent schrumpfen - zum Teil, weil wichtige Industriegebiete in dem von den prorussischen Rebellen kontrollierten östlichen Gebieten liegen.

Neben dem blutigen Konflikt mit den Aufständischen hat eine drastische Währungsabwertung das Land finanziell in die Knie gezwungen. Der Verzicht der Privatwirtschaft auf einen Teil ihrer Kredite gewährleistet nun immerhin, dass Kiew nicht von den globalen Finanzmärkten abgeschnitten wird.

Die Gewalt in der Ost-Ukraine dauerte derweil unvermindert an: In den zurückliegenden 24 Stunden seien sieben ukrainische Soldaten und ein Zivilist getötet worden, teilte ein Militärsprecher am Donnerstag mit. Überdies hätten russische Kampfflugzeuge die Grenze zur Ukraine überflogen.

Quelle: t-online.de
» der Kommentar des Blogschreibers «

Vor nicht langer Zeit konnten wir bei Deutsche Wirtschafts Nachrichten lesen?
    "Der ukrainische Übergangspremier Arseni „Jaz“ Jazenjuk hatte im September 2014 verkündet, eine Mauer nach dem Berliner Vorbild gegen Russland errichten zu wollen. Nur so werde eine echte Staatsgrenze entstehen, sagte Jazenjuk. Der Elektrozaun mit Minen und Stacheldraht soll eine Länge von 2000 Kilometern haben und rund 100 Millionen Euro kosten. Das Projekt soll hauptsächlich durch EU-Steuergelder finanziert werden."
Dafür bekommen sie einen Schuldennachlass? Man kann sich nur noch an den Kopf fassen!

Kommentare

walter1234dd
Die Ukraine steht kurz vor dem Staatsbankrott, dennoch kündigt Präsident Poroschenko neue Waffen für die Armee an. Möglich machen es Finanzhilfen aus dem Westen.

Meinungsfreiheit371
Wir werden von Flüchtlingen überrannt. Schmeißen Milliarden für die Griechen raus und werden als Undeutsch beschimpft weil wir uns das Recht herausnehmen, dagegen Position zu ergreifen. Wie arm ist doch dieses Deutschland mit diesen Politikern geworden.

homo_spartanis
Zitat im Bericht: "Die Ukraine hofft nun, ähnliche Konditionen für einen russischen Kredit über drei Milliarden Dollar zu erhalten, der am 20. Dezember fällig wird."
WARUM sollte Russland so bescheuert sein, der Ukraine Schulden zu erlassen? Vielleicht sollte der Herr Poroschenko einmal darüber nachdenken, wie er sich Russland gegenüber verhält.
Z.B. wenn es um angebliche Truppenbewegungen Russlands in der Ukraine geht, die auf keinem Satellitenfoto der Welt zu sehen sind.

sprachloser
Fakt ist, die Ukraine ist durch und durch korrupt. Unzählige Autos, Boote, Anhänger, Motoren sind in der Ukraine die vorher bei uns geklaut wurden. Die Staatsmacht hat da längst keine Macht mehr. Die Mafiaähnlichen Strukturen sind nicht zu leugnen.

Sivuu
Ehm ja.. Griechenland- welches wirklich in Not ist und die Bevölkerung gerade so noch um die Runden kommt, erlassen wir keine Schulden.
Aber einem Land, welches seine eigenen Bürger nieder bombardiert und von Faschisten regiert wird, erlassen wir 3,1 Milliarden Euro?
Unabhängig davon, wer wie viele Schulden bei wem hat.
Wenn ihr als Mensch die Möglichkeit hättet entweder Griechenland oder Ukraine 3,1 Milliarden zu streichen, wem würdet ihr das eher gut tun? Griechenland oder Ukraine?
Die Ukraine ist genau so zahlungsunfähig, das Geld was da gepumpt wird, werden für Waffen und Ausrüstung benutzt.

Zwetik
Poroschenko: Ukraine ist bereit für den EU-Beitritt 2020 !! Na dann, Proleteria Aller Länder vereinigt Euch !!
Deutschland zahlt für Alle !!!

HGK110
Es ist unglaublich, wie viel Engagement und Geld in dieses marode Land mit seiner korrupten und aggressiven Regierung gesteckt wird, nur um Russland zu treffen. Mit welchem Recht und welcher Selbstverständlichkeit überträgt Jazenjuk eigentlich die Konditionen auf einen völlig anderen Gläubiger, mit dem überhaupt noch nicht darüber verhandelt wurde?

sprachloser
Na wir haben es ja.... die Russen, diese agressiven Typen sollen nun auch auf Geld verzichten... wie bekloppt müsste Putin sein? Machen wir uns nichts vor, was hier abläuft ist eine verdeckte Kriegsvorbereitung. Ob Europa danach wieder zu erkennen ist mag ich bezweifeln. Aber unser Amerikanischer Freund gibt dann wieder Geld und jede Menge guter Tips wie der neue Staat auszusehen hat.


Sonntag, 11. Januar 2015

Jazenjuk auf Schnorrertour in Berlin

Thema: Ukraine, das Fass ohne Boden
Deutsche Wirtschafts Nachrichten
Ukraine meldet 450 Millionen Dollar aus dem Militär-Etat als gestohlen
06.01.15
Der ukrainische Präsidentenberater Juri Birjukow gab bekannt, dass etwa ein Viertel des Budgets des Verteidigungsministeriums gestohlen worden sei. Niemand wisse, wohin die Gelder geflossen seien. Der verschwundene Betrag könnte bei etwa 400 Millionen Dollar liegen. Eine Strafverfolgung ist wegen der aktuellen Korruptions-Gesetze so gut wie ausssichtslos.

Jatze und Angela, zwei Seelenverwandte?
Deutsche Wirtschafts Nachrichten
Merkel gibt 1,8 Milliarden Euro an neuen EU-Krediten für Ukraine frei
08.01.15
Angela Merkel hat sich vom ukrainischen Premier Arseni Jazenjuk überzeugen können, dass sich die Ukraine auf einem guten Weg befindet. Weil die Entwicklung alternativlos ist, hat Merkel 1,8 Milliarden Euro aus EU-Steuergeldern freigegeben. Russland freut sich, weil für Moskau gut ist, was der Ukraine hilft: Die Ukraine kann so ihre Schulden bei Russland bezahlen. Und auch die Spekulanten können aufatmen: Die Steuerzahler werden zu ihrer Rettung in die Spur geschickt.
anscheinend vergessen ist die Zeit als er seine Anhänger auf dem Maidan so begrüßte
... und auch die Zeit, als er sich, ganz überheblich, mit EU-Fahne fotografieren lies
Deutsche Wirtschafts Nachrichten
Ukraine erhält 500 Millionen Euro Kredit-Garantien von Deutschland
08.01.15
Der ukrainische Premier Arseni Jazenjuk hat in Berlin eine Kredit-Garantie von 500 Millionen Euro vom deutschen Steuerzahler erhalten. Doch tatsächlich steuert das Land in Richtung Staatspleite: Die kurzfristigen Staatsanleihen, die im Juli 2017 fällig werden, werden mittlerweile unter 60 Cent je Dollar gehandelt. Eine IWF-Delegation wird in dieser Woche in Kiew eintreffen, um Prüfungen für die Bewilligung von weiteren Milliarden-Krediten vorzunehmen.

"Das Volk der Ukraine hat sich ausschließlich für die europäische Integration ausgesprochen", sagte Jazenjuk am Mittwochabend in den ARD-Tagesthemen.
Auf die Frage, ob er die Ostukraine bereits aufgegeben habe, antwortete Jazenjuk: "Wir haben in der Ukraine den Teilungsprozess, der von Russland initiiert wurde. Aber wir machen alles dafür, damit die Ukraine mit Hilfe unserer westlichen Partner vereint wird."



”Eine Regierung, die auf ihr eigenes Volk schießt, hat jede Legitimität verloren".
Angela Merkel im Februar 2014 als Mahnung an die Janukowitsch-Regierung in Kiew.
Ich denke das Statement gilt weiterhin, auch wenn die neue “Regierung” pro-westlich ist.” Leserbriefe, Zeitdokumente.

Kommentare
Uri: sagt:
Mir kommt diese Meldung vor wie ‘Murmeltiertag’.
Da melden sich die Helden des neuen Faschismus monatlich zu Wort und verlangen vom Steuerzahler Europas hier ‘ne halb Milliarde und da 500 Millionen.
Sagt einmal, wie schnell verfeuert ihr Altkommunisten eigentlich 450 Millionen in dunklen Kanälen der Korruption? Sollen wir jetzt alle paar Wochen eine halbe Milliarde ‘gen Osten pumpen, damit sich die dortigen Faschisten, selbsternannten Präsidenten und Zocker wie G. Soros schadlos halten und sich in ihrer grenzenlosen Gier und Verkommenheit selbst bedienen können?
Ich verliere hier so langsam den letzten Funken Hoffnung, dass diese Welt noch halbwegs normal ist. Laufen heute nur noch Irre, Verbrecher und Hochverräter durch die Lande?

ReiHe44 sagt:
Ein schönes Geschenk zu Beginn des Neuen Jahres. Da kann man ja problemlos die geklauten 450 Millionen Dollar aus dem Militärbudget ausgleichen. Deutschland ist wirklich ein wahrer, wenn auch seltendoofer Partner der Oligarchen.

rabbit sagt:
Weitere 500 Millionen vom deutschen Steuerzahler. Kreditgarantien sind wie Bargeld, weil die Ukraine das alles nie zurückzahlen kann (wird). Eine Untersuchung, wo die verschwundenen 450 Millionen geblieben sind, brauchen die nicht. Die sogenannten Sparmaßnahmen sind nur soziale Einschnitte für das Volk. Merkel verbrät unsere Steuergelder wo es nur geht. “Jaz” fordert und wir zahlen. 500 Millionen für den Aufbau der Ostukraine? Jetzt schon? Das ist doch nur noch Verarsche! Das Geld verschwindet in USA-Waffen und in Oligarchentaschen und sonst nichts. In den MSM kein Wort über die verschwundenen 450 Millionen.
Wer stoppt unsere Regierung? Wir werden verraten und verkauft! Wenn jetzt nicht langsam was passiert, ist D bald am Ende! Was können wir tun?

Ekkehardt Fritz Beyer sagt:
Nachdem die DWN gestern berichteten, dass der Ukraine 450 Millionen aus Budgets des Verteidigungsministeriums geklaut(?) wurden und man an der Aufklärung dieses Skandals “natürlich nur beiläufig interessiert” ist, war mir klar, dass der deutsche Steuerzahler auf Beschluss der Dr. Merkel sofort mit einem Kredit einspringen „muss“, der ohnehin unwiederbringlich sein dürfte!
Wurden Jazenuk aus Dank für seine so vorzügliche Mitarbeit in der Vorbereitung eines EUSA-Krieges(?) gegen Russland deshalb gleich 500 Mio. zugesagt?
Was aber wird aus dem von Dr. Schäuble so stolz angekündigten ausgeglichenen Staatshaushalt 2015? http://www.tagesspiegel.de/politik/haushalt-fuer-2015-wolfgang-schaeuble-praesentiert-die-schwarze-null/10670350.html Wird sich Ähnliches “nicht” permanent wiederholen?

Freitag, 24. Oktober 2014

Merkel: EU-Steuerzahler kommen für die Gas-Schulden der Ukraine auf

Thema: Ukraine
„Übergangs-Kredit“
Merkel: EU-Steuerzahler sollen Schulden der Ukraine finanzieren

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat zugestimmt, dass die EU-Steuerzahler für die Schulden der Ukraine bei Gazprom aufkommen dürfen. Dies soll zunächst durch einen Übergangskredit geschehen. Wie hoch dieser ist und wann die bankrotte Ukraine den Kredit zurückzahlen wird, soll am Dienstag in Brüssel beraten werden.

Bundeskanzlerin Angela Merkel wertet die Übergangslösung zwischen der Ukraine und Russland als wichtigen Schritt für eine Lösung des Gasstreits. „Wir haben ein gutes Stück der Wegstrecke bewältigt, aber wir sind noch nicht am Ziel“, sagte Merkel am Montag auf einer Pressekonferenz in Bratislava. Nun müsse für die Ukraine ein Überbrückungskredit bereitgestellt werden, um Gaslieferungen bezahlen zu können. Darüber werde es in den kommenden Tagen weitere Gespräche geben. „Es gibt noch Klärungsbedarf, wenngleich es auch schon schlechter aussah“, sagte Merkel bei einem Treffen mit dem slowakischen Ministerpräsidenten Robert Fico.

Beide Regierungschefs verlangten gleichzeitig, dass Kiew mehr Verantwortung übernehme. „Wir sind uns mit der Slowakei einig, dass jeder seinen Beitrag leisten muss“, so Merkel.

Fico sagte: „Wir haben mit der Sicherstellung des sogenannten Reverse-Flow von Gas in die Ukraine (Umkehr des Gastransits von West nach Ost) unseren Teil der Verantwortung übernommen. Aber es wird nicht so funktionieren, dass die Ukraine erwartet, alle werden etwas zur Lösung der ukrainischen Probleme tun, nur die Ukraine selbst nicht.“ Es dürfe nicht erwartet werden, dass die EU die ukrainischen Gasschulden bei Russland übernehme. Ficos Unmut ist verständlich: Die Russen hatten erst vor wenigen Tagen durchgesetzt, dass die Slowakei die Umleitung von russischem Gas in die Ukraine stoppt.

Die Ukraine und Russland verhandeln ab Dienstagvormittag in Brüssel weiter über eine Lösung im Streit um Gaslieferungen. EU-Energiekommissar Günther Oettinger versucht dabei, zwischen dem ukrainischen Energieminister Juri Prodan und seinem russischen Gegenüber Alexander Nowak zu vermitteln. Die Ukraine hofft auf eine Einigung mit dem wichtigen Gaslieferanten Russland noch vor dem Winter. Moskau beharrt auf der Begleichung ukrainischer Schulden für frühere Lieferungen.

Strittig ist nach Angaben der EU-Kommission, wie viel die Ukraine für schon erfolgte Gaslieferungen zahlt und wann dies geschehen soll. Auch wie viel Gas das Land den Winter über aus Russland erhält und zu welchen Konditionen, ist noch unklar.

Petro Poroschenko hatte am Wochenende eine Einigung mit Russland auf einen „Winterpreis“ von 385 Dollar je 1000 Kubikmeter verkündet. Der russische Außenminister Sergej Lawrow bestätigte in Moskau der Agentur Interfax zufolge, dass über einen Preis für die kommenden fünf Monate gesprochen worden sei. Russland verlangt von der Ukraine bis zum Jahresende 4,5 Milliarden US-Dollar (rund 3,5 Milliarden Euro) für frühere Lieferungen, zweifelt aber an der Zahlungsfähigkeit Kiews.

Putin und Poroschenko hatten sich vergangene Woche darauf geeinigt, dass die EU eigentlich am besten geeignet sei, die ukrainischen Schulden bei Gazprom zu bezahlen.

Diese Idee hatte Oettinger bereits im August ins Gespräch gebracht.

Vertreter Kiews und Moskaus wollen an diesem Dienstag unter Vermittlung der EU-Kommission in Brüssel über den Gasstreit weiterverhandeln. Auch die EU-Außenminister wollten nach Aussagen des ukrainischen Präsidenten Petro Poroschenko über die mögliche Einigung auf einen Gaspreis in Luxemburg beraten. „Wir werden das nachprüfen, ob das den Tatsachen entspricht“, sagte Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) vor dem Treffen am Montag.
Mit freundlicher Genehmigung von DEUTSCHE WIRTSCHAFTS NACHRICHTEN

Kommentare

Leo78 sagt:
Ein weiteres Mal betreibt Frau Merkel eine Politik, die dem deutschen Volk massiven Schaden zufügt und verstößt damit gegen ihren Amtseid. Zuerst lässt sie sich von den USA zu wiederholten Wirtschaftssanktionen gegen Russland drängen, die der deutschen Industrie massiven Schaden zufügen und tausende Arbeitsplätze vernichten werden und jetzt sollen die deutschen Steuerzahler auch noch die Schulden der Ukraine bezahlen. Nicht genug damit, dass die Deutschen ganz Europa finanzieren, jetzt soll sie der Ukraine auch noch das Gas bezahlen. Aber wehe, wenn Deutschland irgendwann bankrott ist und die Leute auf die Straße gehen. Dann kann man Merkel & Co nur wünschen, dass sie ein schnelles Auto haben.

Der Wille zum Guten sagt:
Unfassbar nach welcher Guts und Feudalherrenart schamlos mit unseren Steuergeldern und dem Volksvermögen umgegangen wird.
Es gibt fast niemanden mehr der unsere Interessen gegenüber der Großfinanz / Industrie und den USA vertritt. Und ganz dreist das wir die Propaganda die das ganze deckt noch Zwangs finanzieren müssen. Ich kann nur staunen. Vieles wäre vom Volk noch vor 20 Jahren nie angenommen und Geduldet worden. Was ist passiert Manipulation Verblödung Werteverfall ...

ulik sagt:
Die Ukraine gehört nicht zur EU (u hoffentlich bleibt dass auch so bei der ständigen (EU-)Osterweiterung!) – aber hat tatsächlich jemand von “Tante Merkel” etwas anderes erwartet?? Erhält die Ukraine diesen (Übergangs-) Kredit, ist es genauso wie mit den Krediten an Griechenland (wobei die in der EU sind): “..auf nimmer Wiedersehen…”
“Herr, schmeiß Hirn von Himmel!!”

Pazifist sagt:
Warum muß die EU zu den Gasrechnungen der Ukraine einen Beitrag leisten. Das müssen in erster Linie, und eigentlich sogar ausschließlich, die Ukraine-Oligarchen, zu den auch FrauTymoshenko gehört, tun. Man kann gespannt sein, ob die EU etwas dazu verlautbart, ob und wenn ja, in welchem Umfang die Ukraine-Oligarchen zur Bezahlung herangezogen werden. Wenn diese verschont bleiben sollten, müßte es in der EU und gegen Merkel einen Aufstand gegen. Jede, auch indirekte Schuldenbelastung, der EU-Steuerbürger im Zusammenhang mit der Bezahlung der Ukraine-Gasschulden ist Null und Nichtig. Schäuble kann seine schwarze Null in den Mond schreiben. Aber der von den EU-Politbürokraten unabhängige EZB-Draghi wird`s schon richten. Der Ruin der EU und der EZB steht bevor; den Ukraine-Faschisten sei Dank.

Roland_56 sagt:
Ich möchte den Tag erleben, an dem sich Merkel einmal so für die eigene Bevölkerung einsetzt. Was interessiert mich der Gaspreis der Ukraine. Es ist schon mehr als genug, dass wir die eigene Politker-Bande durchfüttern müssen. Und als Sahnehäubchen noch 5 Alt-Bundespräsidenten dazu damit diese nicht darben müssen. Ich kann gar nicht so viel fressen wie ich kotzen könnte.

Meggie sagt:
Merkel und Schäuble haben viele Deutsche in die Stromarmut getrieben.
Als Krönung stiehlt sie nun das Geld vom kleinen Mann um Gasrechnungen der Ukraine zu bezahlen. Hier vergreift sie sich nicht nur am Geld der Deutschen sondern sogar von anderen Europäern.
Ich hoffe das dieser schizoide Machtkrieg über den von Wechelbädern geplagten Bürger der Energiewende auf der einen Seite und Ukraine Gasrechnung auf der anderen, schnellstmöglich Einhalt geboten wird. Cäsarenwahn ala Caligula ist dagegen nur ein kleiner Schnupfen.
Hier wird der Hund in der Pfanne verrückt.
Und wie üblich ohne rechtliche Grundlage über Beugung durch Machmissbrauch.

alfred sagt:
Das die Merkel ausführendes Organ des US-Schurkenstaates ist, war bekannt.
Das die Person Deutschland jetzt im Eiltempo wirtschaftlich zerstören will, ist allerdings neu. Ich habe den Eindruck, die Merkel hat hier inzwischen Narrenfreiheit.
Verstehe nur nicht, das es im Land keine Proteste gegen des Ausverkauf durch die Person gibt.

alfred sagt:
Es ist nicht zu verstehen, das es noch keine Aufstände gegen die US gesteuerte Regierung in Berlin gibt. Was dort passiert, ist einfach beispiellos in der deutschen Geschichte.


Sonntag, 24. August 2014

Zahlungsunfähig: Ukraine verwendet EU-Steuergelder für den Schuldendienst

Thema: Schulden-Falle

Die Ukraine will die ersten Milliarden an internationalen Steuergeldern, die das Land vom IWF erhält, nicht für die Linderung der Not der Zivilbevölkerung verwenden. Die Regierung in Kiew hat angekündigt, dem Schuldendienst Vorrang geben zu wollen. Die Banken sollen ruhig gestellt werden. Denn eigentlich ist das Land längst ruiniert und zahlungsunfähig. Doch davon unbeeindruckt, werden auch Steuergelder aus der EU in die Ukraine gepumpt - ohne jegliche Transparenz oder Kontrolle.

Die Regierung in Kiew hat dem IWF mitgeteilt, die vom IWF ausbezahlten Kredite für die Rückzahlung von Staatsschulden nutzen zu wollen. Das Geld der zweiten Tranche, etwa 1,4 Milliarden US-Dollar, soll in das öffentliche Defizit und an die Nationalbank fließen. „Wir brauchen dieses Geld, um Schulden zurückzuzahlen“, so der Finanzminister. Das Land steht kurz vor dem Staatsbankrott.

Ende April dieses Jahres hat der IWF ein Rettungspaket bewilligt, wonach 17 Milliarden Euro für zwei Jahre für die Ukraine freigegeben wurden. Die zweite Tranche soll Ende August ausgezahlt werden.

Die Gelder vom IWF sind internationale Steuergelder. Der IWF verteilt das Geld international, um geopolitische Ziele zu verfolgen. Die USA haben im IWF faktisch ein Veto-Recht. Die EU hat sich der IWF-Strategie angeschlossen und pumpt ebenfalls Milliarden in die Ukraine (wie der IWF und die EU ihre Schuldenpolitik zu Lasten der Bürger betreiben, hat Michael Maier in seinem Buch ausführlich beschrieben – hier).

Die USA hat zur Abwendung eines Staatsbankrotts eine Milliarde US-Dollar zugesagt. Die EU gab eine Milliarde Euro frei und stellte weitere 10 Milliarden in Aussicht (insgesamt also 11 Milliarden Euro), verteilt auf mehrere Jahre. Das Geld soll aus dem Gemeinschaftshaushalt und von EU-Finanzorganisationen kommen. Die wichtigsten Bestandteile des Hilfsangebots sind drei Milliarden Euro aus dem EU-Budget. Davon seien 1,4 Milliarden Euro Zuschüsse und 1,6 Milliarden Kredite. Hinzukommen sollen von der Europäischen Investitionsbank im Zeitraum zwischen 2014 und 2015 rund 3 Milliarden Euro Kredite. Außerdem kalkuliert die Kommission mit Hilfen der Europäischen Bank für Wiederaufbau und Entwicklung in Höhe von fünf Milliarden Euro.

„Wir fragten nach einer Änderung der Ressourcenverteilung. Wir dachten, dass die Mittel, wie in den vergangenen Jahren der Zusammenarbeit mit dem IWF, an die National Bank of Ukraine (NBU) gehen. Wir mussten darum bitten, dass von den 1,4 Milliarden US-Dollar aus der zweiten Tranche, rund eine Milliarde an den Staatshaushalt und 400 Millionen an die Zentralbank gehen. Wir brauchen dieses Geld, um Schulden zurückzuzahlen“, zitiert die ukrainische Nachrichtenagentur Ukrinform den Finanzminister Oleksandr Shlapak.

Der ukrainische Wirtschaftsminister Pawlo Scheremeta hat am Mittwochabend seinen Rücktritt eingereicht. „Ich habe fast sechs Monate lang gegen das gestrige System und die Menschen von gestern anzukämpfen versucht“, erklärt er am Donnerstag. „Am Mittwoch wurden gleich mehrere rote Linien überschritten, die ich in keinem Leitungssystem sehen kann. Deshalb habe ich beschlossen, mich auf die Arbeit mit den Menschen und dem System von morgen zu konzentrieren“, zitiert ihn Ria Novosti.

Der Wirtschaftswissenschaftler hatte nach dem Sturz des Präsidenten Viktor Janukowitsch sein Amt mit der Ankündigung angetreten, Reformen durchzusetzen und die Korruption zu bekämpfen, die das Land an den Rand des Ruins getrieben hat – diese gelten als Bedingung des IWF für eine weitere Auszahlung.

Premier Arseni Jazenjuk räumte ein, dass es der Ukraine schwerer falle, die vom IWF geforderten Reformen umzusetzen. Der IWF hat für die Ukraine ein Hilfspaket von 17 Milliarden Dollar geplant, aber an Auflagen geknüpft. Dazu gehört etwa die Senkung des Staatsdefizits. „Ich bin unzufrieden mit dem Tempo und Umfang der Reformen“, so Jazenjuk. „Aber die Schritte, die wir eingeleitet haben, werden hoffentlich die Wirtschaft stabilisieren, wenn der Frieden zurückkehrt.“ Allerdings macht „Jaz“, wie ihn seine amerikanischen Freunde nennen, die Rebellen im Osten dafür verantwortlich, dass sich die Wirtschaft in einem verheerenden Zustand befindet. Sie zerstörten mutwillig die Infrastruktur wie Minen, Kraftwerke und Schienen, um der Ukraine zu schaden, zitiert das WSJ den Übergangspremier.

Ende des Monats entscheidet der IWF über die Zahlung der zweiten Kredittranche von 1,4 Milliarden Dollar. Weil die USA in der Ukraine politische Ambitionen verfolgt, ist zu erwarten, dass das Geld fließen wird.

Am Donnerstag bezifferte Russland die ukrainischen Schulden im seit Monaten andauernden Gasstreit auf 5,3 Milliarden Dollar. Gazprom forderte Kiew erneut auf, ihre Zahlungsverpflichtungen zu erfüllen und so einen reibungslosen Gastransfer nach Westeuropa zu gewährleisten.

Die Ukraine steht allerdings kurz vor einem Staatsbankrott. Im Frühjahr war die Wirtschaft um 4,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahr geschrumpft. Da die Industrieproduktion im Juli um zwölf Prozent einbrach, sind die Konjunkturaussichten auch für das dritte Quartal wenig rosig. Der IWF macht die Vergabe der Kredite von Reformen abhängig.

Das Land benötigt finanzielle Unterstützung in Höhe von bis zu 35 Milliarden Dollar (25,5 Milliarden Euro). Dies sei der Bedarf für das laufende und das kommende Jahr, erklärte der damalige kommissarische Finanzminister Juri Kolobow im Februar.

Die Führung in Kiew verwendete einen großen Teil der ersten Tranche des IWF-Kredits im Umfang von 3,2 Milliarden Dollar, um Gold zu kaufen. Auf diese Weise sollte die finanzielle Situation des Krisenstaates stabilisiert werden (mehr dazu hier).

Im Falle einer Umschuldung, die viele Beobachter für unumgänglich halten, ist das Land auf die Mitwirkung Russlands angewiesen. Russland ist einer der größten Gläubiger des Landes. Ohne die Zustimmung des russischen Präsidenten Putin bei den Verhandlungen zur Umschuldung lässt sich ein Staatsbankrott nicht vermeiden (mehr dazu hier).

Mit freundlicher Genehmigung von DEUTSCHE WIRTSCHAFTS NACHRICHTEN


Kommentare

giselher sagt:
Merkel will in Kiew Gespräche darüber führen, in welchem Maße Deutschland Beiträge zum Wiederaufbau in der Ukraine leisten könne. Der ukrainische Außenminister Klimkin hatte zuvor Wirtschaftshilfen für sein Land gefordert (!). In Anlehnung an den Marshall-Plan sprach er sich für einen “Merkel-Plan” für die Ukraine aus -
http://www.neues-deutschland.de/artikel/943337.kanzlerin-fliegt-nach-kiew.html -.
Und in Deutschland verrottet die Infrastruktur immer mehr!

Bezahler sagt:
Unfassbar wie unser stringenst eingetriebenes Geld für imperialistische EU-Großmannsucht durch die Hintertür rausgehauen wird. Jetzt gibts Krieg nach Kassenlage! Wir wolln unsern alten Kaiser Wilhelm wida ham!

Der mit dem Wolf tanzt... sagt:
Warum werden Steuergelder und Kredite einem Land zur Verfügung gestellt, dass damit Panzer, Jagdflugzeuge finanziert und Bomben auf das eigene Volk abwirft und die eiigene Bevölkerung abschlachtet.
Wie pervers sind die in der EU und im IWF eigentlich.
Es liegt ja wohl auf der Hand, dass die Kosten des Militärs der Ukraine, welches die Menschen im eigenen Land abschlachtet jetzt auch noch von uns finanziert werden.
Unfassbar – was für Verbrecher sitzen da eigentlich in Berlin, Brüssel und auf der anderen Seite des Atlantiks…

heide sagt:
“Die Führung in Kiew verwendete einen großen Teil der ersten Tranche des IWF-Kredits im Umfang von 3,2 Milliarden Dollar, um Gold zu kaufen.”
40 tonnen gold wurden in einer nacht- und nebelaktion aus der ukraine ausgeflogen. diese dürften offensichtlich abgeschrieben sein, wenn wiederum neues gold obendrein noch auf kredit gekauft wurde…

Angelika die Rebellin sagt:
Dann sieht es ja so aus, dass die Ukraine von europäischen Steuergeldern Gold kauft und dann den Amerikaner überlasst……….?

Angelika die Rebellin sagt:
Jazenjuk ist kein Premier, er ist ein Putschist und als solcher wird er schon sehen, wie er sich selbst bereichern kann. Es hat doch wohl Niemand geglaubt, dass eine Putschregierung wie in Kiew, edle Beweggründe hat.Die Ukraine wird ein Fass ohne Boden für die EU, sprich für den Steuerzahler und dass alles, weil Amerika ihre habgierigen Pläne durchsetzen will! Über deutsche Politiker, kann man nur angewiedert den Kopf schütteln, denn so doof können die nun wirklich nicht sein, um das nicht zu merken!

Gino sagt:
Sie wissen es, unterstützen es und FÖRDERN es sogar.
Staatsfeindliches Verhalten nenne ich das, um nicht das Wort Volksverrat benutzen zu müssen

Euroami sagt:
Krieg um Ressuorcen?
“1,5 Billionen Euro an Kohlevorkommen besitzt das am schwarzen Meer gelegene Land Ukraine. Ergänzt werden die Bodenschätze dieses Landes durch ein Vorkommen von 72 Milliarden Euro an Erdgas. ” Zu diesem Ergebnis kam eine Recherche die im Mai 2014 unternommen wurde.
Neben der Fruchtbarkeit der Erde und “Beherbergung” von Pipelines besitzt das Land riesige Vorkommen an Schiefergas.
Es wird vermutet, dass bei den Konflikten 2014, zwischen Russland und der Ukraine, die Bodenschätze, vor allem das Erdgas im schwarzen Meer und an der Krim eine große Rolle spielt.
Quelle:http://www.schatzwert.de/rohstoffe/bodenschaetze/bodenschaetze-ukraine.html
Einige werden reich und das Schafvolk blecht!!

Curley sagt:
Griechenland mit ca. 10,7 Millionen Einwohnern hat schon über 240 Milliarden an Rettungsgeldern bekommen, davon zahlen wir Deutsche 27 %. Die Ukraine hat über 40 Millionen Einwohner, das Land ist bankrott, zerstört und die Politiker dort sind noch um ein Vielfaches korrupter als die in Griechenland. Jetzt kann sich jeder für sich ausrechnen, was da auf uns deutsche Steuerzahler zukommt! Einige auserwählte US-Firmen werden sich die Bodenschätze in der Ukraine unter den Nagel reißen und sich dumm und dämlich verdienen! Für das Elend der Menschen und den Wiederaufbau des Landes werden wir EU-Steuerzahler herangezogen! Wir Deutsche mit 27 %. Soldidarität werden es Frau Merkel, Herr Steinmeier und Herr Schäuble nennen. Warum wählt ihr die immer wieder – ich kann es nicht begreifen?

charly sagt:
die banditen halten sich lediglich durch massive wahlfälschungen an der macht. wer an demokratische, freie wahlen in deutschland glaubt, für den kommt der weihnachtsmann in einem schlitten, der von rentieren gezogen wird.

Arno Nym sagt:
Es ist simpel:
- USA benötigt Krieg, um das System am laufen zu halten
- gute Beziehungen innerhalb Europas und gute Verbindungen nach Russland und Asien gefährden die Vormachtstellung des Pleitestaates
also: Stifte Unruhe in Europa, Zettel einen Krieg an, lass die EU-Marionetten für dich tanzen, ziehe immer neue Schuldenstaaten in die EU bis alles unter der Last zusammenbricht UND präsentiere dich selbst dann als Heilsbringer… sehr einfach zu durchschauen…
… nur der Mob ist zu doof, das zu kapieren… warum? Lest mal Psychologie der Massen… danach seht ihr klarer!

Cuibono sagt:
Dieses ISIS Getrommle ist ein ganz böser Witz.
Die ISIS hat es nicht mal geschafft den Assad wegzuputschen. Sie halten nur noch die ostsyrischen Ölquellen.
Und was ist im Irak?
Die angeblich so radikale ISIS sitzt bequem im Saddam Hussein Land.
Die Saddam Leute in Tikrit haben sich keinen Millimeter gegen die ach so radikale ISIS gewehrt. Die arbeiten zusammen.
Und wie sind die Saddam Leute, kulturell?
Westmodern, Frauen studieren, säkular, keine Rede von radikal islamisch, im Gegenteil, Saddam hat die radikalislamischen Verschleierungsfreaks immer bekämpft.
Ich habe es so satt wie diese Kriegstreiber lügen.
Und jetzt wollen diese Närrischen in Berlin den Kurden Waffen liefern und treten damit zwei Kurdenkriegsfronten gegen Türkei und Iran los.


Montag, 28. Juli 2014

Währungskrieg: Russland-Sanktionen sollen den Dollar retten

Thema: Sanktionen gegen Russland

Als „neues Instrument der US-Außenpolitik“ bezeichnet Victoria Nuland den Finanzkrieg gegen Russland. Zudem nennt sie die Verunsicherung der Märkte als „ein Skalpell ... ein neues Instrument der europäischen und der US-Außenpolitik“. Die Amerikaner kämpfen vor allem um die Vorherrschaft des Dollar. Dafür ist ihnen jede Manipulation recht - offenbar auch ein offener Wirtschaftskrieg gegen Russland.

Die USA wollen Sanktionen gegen Russland, die vor allem dessen Wirtschaft hart treffen sollen.

Bereits im Juni kündigte John Kerry an: „Die Vereinigten Staaten und unsere Verbündeten (die EU) werden nicht zögern, die Werkzeuge des 21. Jahrhunderts zu nutzen, um Russland für sein Verhalten des 19. Jahrhunderts zur Verantwortung zu ziehen“. Deshalb gelte es jene zu sanktionieren, die dieses Vorgehen „orchestrieren“, wie die russische Wirtschaft, Banken, Energie und Bergbau (mehr dazu hier).

Die für Europa zuständige US-Diplomatin Victoria Nuland erklärt nun, wie Putin mit einem Finanzkrieg bestraft werden soll: „Die Reaktion der Märkte ist vielleicht noch wichtiger als die Reaktion aus Moskau … Es wird Zeit brauchen, dass sich das auf seine [Putins] geostrategischen Berechnungen auswirkt. Ich glaube nicht, dass irgendjemand eine Änderung seiner Politik über Nacht erwartet.“

Zudem beschreibt sie die Schaffung von Marktunsicherheit als „ein Skalpell … ein neues Instrument der europäischen und der US-Außenpolitik“, zitiert sie der EUobserver.

Das Ziel dieser „Operation“: Die Risikoprämien für Investitionen in Russland sollen steigen, der Wert des Rubels wird runtergefahren, das russische Wachstum soll sich abkühlen und der Kapitalabfluss steigen.

Erste Schritte sind schon eingeleitet: Die USA und Kanada wollen Kredite der Weltbank, die für Russland bestimmt sind, blockieren. Die Weltbank ist eine durchwegs US-amerikanisch dominierte Einrichtung. Daher wird es für die Amerikaner kein Problem sein, die Politik der Weltbank zu bestimmen (mehr dazu hier).

Die Amerikaner haben auch die EU bereits weichgekocht: Mit der Begründung, dass Moskau bei der Aufklärung des Abschusses von MH17 nicht kooperiere, sollen am Dienstag die russischen Staatsbanken von den internationalen Kapitalströmen abgeschnitten werden (mehr dazu hier).

Bereits in diesem Jahr macht sich die Ukraine-Krise in Russlands Wirtschaft bemerkbar: Der Internationale Währungsfonds (IWF) sagt nur noch ein Plus des Bruttoinlandsprodukts (BIP) von 0,2 Prozent voraus. Im April hatte er noch 1,3 Prozent veranschlagt. Das Geschäftsklima sei eingebrochen, Kapital fließe in hohen Maße ab und Investitionsentscheidungen gebe es kaum noch, heißt es im IWF-Bericht zu Russland. Im kommenden Jahr rechnet der Fonds mit einem Prozent Wachstum.

Mit freundlicher Genehmigung von DEUTSCHE WIRTSCHAFTS NACHRICHTEN


Kommentare

ronja w. sagt:
Die Sanktionen gegen Russland werden den Dollar nicht retten. Die Sanktionen gegen Russland werden die EU, allen voran Deutschland, ins Unglück ziehen.Warum sind unsere Politiker nur so blöd und machen da mit?

alfred sagt:
Die Deutschen sollten sich vor den US-Imperialisten hüten – ebenso wie vor Merkel, Steinmeier, Schäuble und allen anderen verkommenen Deutschen.Volksvertretern, die unser Land an die US-Imperialisten und die EU verkaufen wollen.

Michael sagt:
Die Währungen der BRICS und der Türkei sind keine nennenswerte Konkurrenz für Dollar oder Euro. Der Feind des Selbstbedruckten ist Gold. Es ist ein barbarisches Relikt. Es verhindert den Betrug durch die Geldgeier ALLER Länder und ihrer Politiker.

Die Amis haben erkannt, dass sie in einer Kombination Europa plus Russland überflüssig wären. Wer braucht schon BigMac, Starbucks, Amazon, EBAY, Fratzenbuch, Twitter, Apple, Monsanto, … und wie die Ikonen der heutigen US-Wirtschaft noch so heißen, wirklich ? Wer den Dollar ruiniert, treibt die USA in den Ruin. Der einzige Feind des Dollars sind dumme und/oder gierige US-Politiker als Diener einer Finanzindustrie, die keine wirklichen Produkte hat. Geschoren um ihren faulen Zauber sind es Buchhalter, Dienstleister der Geldbesitzer.

Wahrheit bleibt Wahrheit sagt:
Um den Dollar zu retten schrecken die USA vor nichts zurück. Länder wie Irak, Libyen wurden mit Krieg überzogen und zerstört. Andere, wie Iran, Syrien oder Venezuela werden mit Sanktionen belegt. Jetzt will man Russland klein kriegen, nur der Verbund der BRICS-Staaten ist vielleicht stark genug, dem hinterhältigen Treiben der US-Finanzmächte zu widerstehen. Brasilien wurde in die Pleite getrieben von US-Grossbanken, die gemäss US-Gesetz Geld einfordern.
Die US-Finanzmächte wollen verhindern, dass sich die EU und Russland zu einer eurasischen Handelszone entwickeln. Leider spielen unsere Polit-Vasallen das gemeine Spiel mit.

Nichtmehrgutgläubiger sagt:
Erst wurde Sadam Hussein dämonisiert
Dann wurde Gaddafi dämonisiert
Dann wurde Assad dämonisiert
In allen 3 Ländern ist nun Schutt und Asche
Zur Zeit wird Putin von den Amis dämonisiert………
Es ist immer das gleiche Strickmuster und die Medien machen mit.
Sie sind die eigentlichen Kriegsvorbereiter

Equilibrium sagt:
Die Finanzeliten spielen ein gefährliches Spiel. Sie versuchen Europa in einen Krieg mit Russland zu zwingen. Doch das könnte für die Drahtzieher nach hinten losgehen, da sich die deutsche Industrie von Merkel abkehrt! Merkel wird abdanken und die Finanzelite einen herben Rückschlag erleiden!