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Donnerstag, 27. April 2017

Wer regiert die Welt? Geld regiert die Welt!

Thema: Donald Trump und seine wöchendlichen Nachrichten

Die Welt wird von ganz anderen Persönlichkeiten regiert,
als diejenigen glauben, die nicht hinter die Kulissen blicken!
Zitat Benjamin Disraeli, 1. Earl of Beaconsfield,

Eine kleine Gruppe von Privatbankiers regiert im Geheimen unsere Welt. Diese Bankiers steuern aber nicht nur die Fed, die Zentralbank der USA, sondern auch überregionale Organisationen wie die UNO, die Weltbank, den IWF und die BIZ. Das Ziel dieser Geldelite ist kein Geringeres als die Weltherrschaft, genannt die Neue Weltordnung.


3/18/17: Weekly Address

Kategorie Nachrichten & Politik
Lizenz Standard-YouTube-Lizenz

Wer es nicht glaubt sollte hier schauen: Youtube

Einige Kommentare von dort

M2brSaA
I'm female and a Native American and I love Trump.

Richard B
We are so proud of you President Trump!

Patonic313
I love this weekly address.....President Trump is so awesome, the coolest business man ever!!! We Love Trump!!! God Bless Trump and God Bless America!!

LearnMore
President Trump is showing true leadership. He is leading America in the right direction. Not since Eisenhower, have we had such a great president. There is hope for my grandchildren future. I am very proud to call him "My President"

Jill Walker
Love you President Trump , and your family! Thank you for saving our Country.

Freitag, 18. September 2015

Flüchtlinge überweisen 440 Milliarden Dollar in ihre Heimat

Thema: Flüchtlinge

Besser als Entwicklungshilfe
Flüchtlinge überweisen 440 Milliarden Dollar in ihre Heimat

13.09.2015, 15:50 Uhr | t-online.de, AFP
Flüchtlinge überweisen immer häufiger Geld in ihre Heimat. Damit wollen sie ihre Familien zuhause unterstützen. Die Beträge haben mittlerweile Summen erreicht, die den Entwicklungshilfetat Deutschlands um das Dreifache übertreffen. Experten begrüßen dies.

Wenn das Geld von privat an privat geschickt werde, komme es laut Einschätzung von Ökonomen dort an, wo es gebraucht wird und gezielt zur Armutsbekämpfung verwendet werden kann.

Allein die Überweisungen von Deutschland nach Albanien hätten sich im ersten Halbjahr gegenüber dem Vorjahreszeitraum mehr als verdoppelt, berichtete die "Welt" unter Berufung auf den Zahlungsdienstleister Moneygram.

Auch das Kosovo, Afghanistan und Nigeria verzeichneten demnach zwischen Januar und Juni zweistellige Zuwächse.

Geld für Lebensmittel, Medizin und Schule

Laut Weltbank überweisen Migranten und Flüchtlinge voraussichtlich allein in diesem Jahr 440 Milliarden Dollar in ihre Herkunftsländer, wie die Zeitung weiter berichtete.

Experten gingen davon aus, dass die Geldströme angesichts der aktuellen Flüchtlingskrise weiter zulegten, auch von Deutschland aus. Das Geld ist in der Regel für zurückgelassene Ehepartner, Kinder oder Eltern bestimmt, die damit Lebensmittel kaufen, Medizin bezahlen, oder eine Schule besuchen sollen.

Experten warnen vor Abschaffung der Entwicklungshilfe

"Wenn es um kleinere Projekte geht, sind solche Zurücküberweisungen der Entwicklungshilfe vorzuziehen", sagt Axel Dreher, Professor für Internationale Wirtschafts- und Entwicklungspolitik an der Universität Heidelberg, gegenüber der "Welt".

Gegen eine Abschaffung der Entwicklungshilfe wehren sich allerdings die Ökonomen. Entwicklungshilfe und Rücküberweisungen würden sich sehr gut ergänzen.

Quelle: t-online.de

» der Kommentar des Blogschreibers «
Natürlich wehrern sich Experten gegen Abschaffung der Entwicklungshilfe. Ich würde mich nicht wundern, wenn das die Experten der Waffenindustrie wären, die am lautesten schreien. Genau das sind doch die Gelder, mit denen die Diktatoren die Waffenlieferungen bezahlen, abzüglich einer sehr großzügigen Provision, versteht sich. Wovon sonst konnte z.B. Mubarak ein Privatvermögen von ca. 80 Mrd Dollar anhäufen wenn nicht durch westliche Entwicklungshilfe?
Vielleicht durch die Benutzungsgebühr für den Suezkanal? Wohl kaum. Schiffe zählen und damit ausrechnen was der Kanal einbringt kann man in Ägypten auch. Nur die Höhe der Entwicklungshilfe wird er seinen Landsleuten wohl verschwiegen haben.
Hat man uns eigentlich schon mal gesagt welche Länder in welcher Höhe beglückt werden?


Kommentare

pestab
In Deutschland leben 80 Mio. Menschen. Habt ihr das vergessen, dass wir auch noch da sind??

nino58
wäre halt interessant, wieviel von dem geld aus eigener arbeitsleistung stammt und wie viel aus sozialleistungen. bei den überweisungen von hier nach albanien habe ich so eine ahnung....

herzblatt2
es ist jetzt so gekommen, wie ich immer befürchtet habe: Alles ist außer Kontrolle geraten, wir werden das nicht schaffen, auch wenn Frau Merkel das immer wieder betont! Spätestens, wenn kein Wohnraum für unsere Bürger mehr zur Verfügung steht, wenn die Turnhallen nicht mehr für den Sportunterricht genutzt werden könne, werden die Bürger, die bisher sehr hilfsbereit waren, ihre Bereitschaft drastisch reduzieren. War das alles nur ein Teil der Wahlpropaganda für die nächstre Bundestagswahl? Die schweigende Mehrheit in diesem Land (kein rechtes Pack!!!!!!!) wird für entsprechende Ergebnisse sorgen!

marera
Woher haben die Flüchtlinge so viel Geld zum Überweisen.
Also bekommen sie zuviel und es währe besser wenn nur noch Sachleistungen gewährt würden.Das ist Geld das dem Arbeiter zur Rente fehlt Aber da ist unsere Schleuserkönigin dagegen.

bernsteinchen
Na wenn das so ist ist... sollten wir die Beträge kräftig anheben! ( Brech***) Ich persönlich wollte allerdings nichts nach Albanien "spenden", dieser Geldfluss zeigt nur, dass die Beträge viel zu hoch sind und der einzige Grund, warum die Menschen zu Tausenden kommen.

DonDuck
Viele Flüchtlinge verlieren in Not ihre Heimat, andere verlassen sie ohne Not. .... Aber auch die Bürger in Deutschland haben eine Heimat. Die wollen wir uns von Politikern nicht nehmen lassen. Niemand will sich ein riskantes Experiment mit einem "neuen Deutschland" aufzwingen lassen.

GrafYoster
"Experten begrüßen dies." Ich begrüße dies nicht denn es handelt sich hier um Geld dass den Flüchtlingen im Rahmen von humanitären Hilfeleistungen aus unserem Wirtschaftskreislauf in die Hände gegeben wird. Zur freien Verfügung. Wenn dieses Geld nun ins Ausland wandert dann wird es unserem Wirtschaftskreislauf entzogen. Das ist nicht in Ordnung. Wenn sie schon nichts dafür tun müssen um es zu erhalten dann könnten sie es wenigstens im Land lassen u. der Wirtschaft wieder zuführen. So sehe ich das.

Neurentnerin
Wer für 5 kinder - Kindergeld , Hartz IV , Miete usw. kassiert, obwohl die nicht in Deutschland leben u. niemand kontrolliert, ob es seine Kinder sind oder nur Neffen u. Nichten.
Die Polen vermieten sogar ihre dt. Wohnungen unter u. die Behörde unternimmt dagegen nichts ! - trotz Wissen !!
Albanien, Kosevo, Serbien, Rumänien, Ungarn, Tschechien. Bulgarien , Polen sind sichere Staaten - sogar EU-Länder - aber wir zahlen für diese Leute den Lebensunterhalt, Wohnung u. Kindergeld.
So darf und kann es nicht weitergehen - alle Zuwanderer, die keinen festen Arbeitsplatz nachweisen können - sich nicht selber versorgen können, müssen endlich alle Sozialleistungen (Hartz IV) usw. gestrichen werden u. alle Elegalen oder Straftäter müssen sofort ausweisen werden - auch die Türken !
Die Deutschen wollen wieder ein friedliches Land - ohne Moscheen - ohne Demos von Zuwanderern , die hier für oder gegen die Heimatregierung protestieren.
Wir Deutschen müssen uns im Ausland auch still anpassen.

Dienstag, 21. Juli 2015

Interview mit Peter König - Ex-Mitarbeiter der Weltbank

Thema: Weltbank

KenFM im Gespräch mit: Peter König



Ende 1945: Der Kontinent und mit ihm viele Teile der Welt waren nach zwei Weltkriegen völlig zerrüttet. Um dieses Chaos, dieses kollektive Elend zu beenden, mehr noch vor allem dafür zu sorgen, dass die Zukunft fair und gerecht aussehen möge und zwar global, wurden damals Institutionen wie die UNO, die Weltbank und der IWF gegründet.

Heute müssen wir erkennen, das speziell Weltbank und IWF sich zu Werkzeugen entwickelt haben, die die Welt im Gegenteil noch ungerechter gemacht haben. Die Reichen werden immer reicher, während das Elend auf diesem Planeten sich vermehrt wie eine Krebszelle.

„Weltbank und IWF haben sich zu korrupten Werkzeugen der Finanz-Elite entwickelt. Sie sind Oligarchen-Tools und werden konsequent eingesetzt, um ganze Kontinente auszubeuten und zu versklaven“

Dieses Resümee zieht der Schweizer Peter König.

Er muss es wissen.
König war über 20 Jahre für die Weltbank tätig, um vor allem Wasserprojekte zu realisieren. Heute ist der Mann offiziell in Pension. Tatsächlich berät er jetzt Menschen in Südamerika und aktuell in Griechenland, damit diese sich aus den Klauen von Weltbank und IWF wieder befreien können.

Aus der Sicht der Weltbank ist der Mann ein Verräter. In Wahrheit ist er Humanist. Er sieht sich in der Pflicht auszupacken. Schon der eigenen Kinder wegen.

Wir trafen Peter König in Genf zum Interview. Erneut muss man sagen, denn wir trafen ihn schon einmal. 2011 in Zürich für unsere „Geld-Spezial“-Sendung, damals noch für einem Öffentlich-Rechtlichen Sender produziert.

Peter König nahm damals schon kein Blatt vor den Mund. Jetzt 2015 in Genf wirkte er noch kampfbereiter. Er benennt die Täter, die Mittäter und die mafiösen Strukturen hinter Weltbank und IWF und sieht uns alle in der Pflicht, uns gegen dieses korrupte kapitalistische System zu wehren, da es diesen Planeten vollkommen zerstört und nie ohne Krieg auskommt.

Peter König und der Globalisierungskritiker Jean Ziegler sind gute Freunde. Wir wissen das, denn als wir Tage später Prof Ziegler ebenfalls in Genf interviewten, saß Peter König im Hintergrund.

Es wird Zeit, dass sich eine „Allianz der Empörten“ formiert und eine soziale Bewegung auf dem Weg bringt, die dem Terror der Finanzmärkte und dem Versagen der Politik die Stirn bietet. Der Ball liegt bei UNS.

Griechenlands NEIN ist ein Symbol. Es steht für die Überzeugung das Ethik, Moral und Empathie Werte sind, die nie mit Börsenwerten konkurrieren sollten.

Peter König fordert als Whistleblower der Weltbank die Generation@ im KenFM Interview dazu auf, sich gegen den Ausverkauf der Demokratie zu wehren. z.B. Mit zivilem Ungehorsam.

Kooperation statt Konkurrenz.

Mittwoch, 6. Mai 2015

Mit TTIP wird Europas Trinkwasser zur Goldgrube der US-Konzerne

Thema: TTIP

US-Konzerne machen in EU Wasser zu Gold

Kommt TTIP, so könnten US-Konzerne Wasser in Europa zu Gold machen. - Wenn ein US-Konzern um eine regionale Konzession zur Wasserversorgung bietet, kann er vor dem privaten Weltbank “Schiedsgericht” ICSID klagen, wenn die Kommune die Konzession an sich selbst vergibt.

11.04.2015 Von Claudio Kummerfeld
Kommt TTIP, so könnten US-Konzerne Wasser in der EU zu Gold machen. finanzmarktwelt.de spielt einige Szenarien durch. Man versetze sich in die Lage von US-Konzernen. Wie könnte man durch TTIP aus Wasser Gold machen . . .

Diskriminierung

Wasserwerke in Europa werden größtenteils von Kommunen betrieben, aber es werden auch Konzessionen für den Betrieb von z.B. 20 oder 30 Jahren vergeben. Die Kommunen sind frei in ihrer Entscheidung, sich quasi selbst für die eigene Wasserversorgungskonzession zu bewerben, oder sie an einen höher bietenden Privatanbieter zu vergeben.

Kommt TTIP und ein US-Konzern bietet mit um eine regionale Konzession zur Wasserversorgung, kann er vor dem privaten Weltbank “Schiedsgericht” ICSID klagen, wenn die Kommune die Konzession an sich selbst vergibt. Hier könnte der Privatanbieter behaupten er würde vom Staat benachteiligt, und pocht auf Schadenersatz für entgangene Gewinne.

Auch möglich: Sagt eine Kommune sie schreibt eine Konzession gar nicht erst aus, könnte ein US-Anbieter ebenfalls klagen, da er seine Investitionsfreiheit als Ganzes unterbunden sieht. Klingt verrückt und abwegig? Schauen Sie z.B. hier, welch abwegige Klagen schon heute vor dem Weltbank ICSID verhandelt werden. Allein schon die Vermutung, man könne bei einem Vorhaben, dass erst eine Idee ist, benachteiligt werden oder es könnten einem Gewinne entgehen, reicht als Klagegrund anscheinend aus.

Bolivien

Ein Blick in die Vergangenheit gibt oft wichtige Hinweise, wie die Zukunft aussehen könnte. Ein Konsortium um den US-Konzern “Bechtel” hatte 2002 die Wasserversorgung in Teilen Boliviens übernommen und schlagartig die Preise für die Verbraucher um 50% erhöht. Nach Protesten und Ausschreitungen, die weltweit für Aufsehen sorgten, zog sich Bechtel aus Bolivien zurück und klagte vor dem privaten Weltbank “Schiedsgericht” ICSID auf Schadenersatz, und das nicht um seine Investition zurückzuerhalten, sondern um Gewinne einzuklagen, die zukünftig evtl. entstanden wären.

Nach mehreren Jahren hin und her und weltweiten Protesten gegen Bechtel, der sich optisch hinter einer niederländischen Tochter versteckte, hat Bechtel dann freiwillig auf die Forderung verzichtet – aber wohl auch nur, weil der Staat Bolivien im Gegenteil darauf verzichtete, Bechtel für die Folgeschäden ihrer Machenschaften zu verklagen. Kommt TTIP, und irgendwann in Zukunft sind Kommunen “mal wieder” so klamm, dass sie ihre Wasserversorgung zu Geld machen müssen, könnte so eine drastische Gebührenerhöhung auch die Folge sein.

Bei einer Zwangsenteignung wäre wie im Fall Bolivien eine drastische Schadenersatzforderung die Folge. Halten wir Europäer uns nicht für schlauer als die Bolivianer, denn schauen wir uns den Berliner Flughafen oder die Elbphilharmonie an – Dummheit gerade bei Politikern stirbt nicht aus – auch nicht die Dummheit Wasserkonzessionen an private Anbieter zu vergeben ohne Beschränkung von Gebührenerhöhungen.

Sigmar Gabriel “Superstar”

Bundeswirtschaftsminister Gabriel möchte es allen Recht machen und verspricht daher allen ALLES. So wirkt es zumindest. Wasserversorgung bei TTIP? Keine Angst, die SPD schützt euch alle, das wird schon… zum Thema TTIP und Wasser schreibt sein Bundeswirtschaftsministerium:
    “Führt TTIP zu Privatisierungen im Bereich der Wasserversorgung oder Abwasserdienstleistungen? Nein, die Wasserversorgung als Teil der öffentlichen Daseinsvorsorge wird von TTIP nicht berührt. Die Trinkwasserversorgung gehört zu den klassischen Bereichen der kommunalen Daseinsvorsorge. Auch hier wird Deutschland keine neuen Verpflichtungen zur Marktöffnung übernehmen. Das heißt: Die Spielräume der deutschen Kommunen im Bereich der Wasserversorgung werden durch TTIP nicht eingeschränkt.”
Desweiteren schreibt das Ministerium:
    “Die Entscheidung über die Wasserversorgung soll wie bisher bei den Städten und Gemeinden liegen – Vergabe von Wasserkonzessionen darf es nicht geben. Die Anfang 2014 vom EU-Parlament verabschiedete Konzessionsrichtlinie schließt den Wassersektor ausdrücklich aus. Die Bundesregierung geht daher davon aus, dass die Vergabe von Wasserkonzessionen nicht Teil der TTIP-Verhandlungen ist. Die Entscheidung über die Wasserversorgung soll wie bisher bei den Städten und Gemeinden liegen. Sollte es dennoch nötig werden, kann für Deutschland eine ausdrückliche Ausnahme in das Abkommen integriert werden.”
Die Betonung liegt hier auf dem Abschnitt ”Vergabe von Wasserkonzessionen darf es nicht geben”. Perfekt. Was nach einem Prima-Verbraucherschutz aussieht, wird zum ultimativen Todesstoß, wenn US-Konzerne, die in ihrer Heimat in einem frei regulierten Wassermarkt agieren, unter TTIP nach Europa kommen und sehen, wie sie durch Einschränkungen und Verbote “diskriminiert” und vom “Markt ferngehalten” werden. Die Frage ist ja, ob US-Konzerne, die im Bereich Wasserversorgung tätig sind, aus europäischem oder deutschem Wasser Gold machen können, ohne jemals einen Handschlag zu machen. Und Sigmar Gabriel ebnet anscheinend ohne es zu merken genau hierfür den Weg.

EU-Konzessionsrichtlinie
2013 verkündete EU-Binnenmarktkommissar Michel Barnier:
    “Seit nunmehr mehreren Monaten kursieren Gerüchte, die Europäische Kommission versuche, durch die Hintertür mittels ihres Vorschlages zur Konzessionsrichtlinie die Wasserversorgung zu privatisieren. Dies war nie unsere Absicht und hat nie gestimmt. Die Europäische Kommission hat den Vorschlag für eine Konzessionsrichtlinie vorgelegt, um in einem wirtschaftlich wichtigen Bereich mehr Rechtssicherheit für öffentliche Auftraggeber und Unternehmen in ganz Europa zu schaffen, und um Transparenz und Gleichbehandlung im Binnenmarkt zu gewährleisten. Zu keinem Zeitpunkt hat die Kommission vorgeschlagen, die Privatisierung öffentlicher Dienstleistungen wie der Wasserversorgung zu erzwingen oder auch nur zu fördern. Die Entscheidung darüber, wie öffentliche Dienstleistungen erbracht werden sollen, liegt ganz allein bei den Mitgliedstaaten und ihren Städten und Gemeinden. Und das wird auch so bleiben.”

Genial. Einen besseren Ansatz zum Klagen kann man als US-Unternehmen gar nicht haben. Verweist ein US-Unternehmen (wenn TTIP in Kraft ist), das nach Beantragung einer Wasserkonzession irgendwo in Europa gerade eine Abfuhr bekommen hat, auf dieses Statement eines EU-Offiziellen aus 2013, kann es vor dem Weltbank-ICSID schlüssig darlegen, dass von vornherein eine Diskriminierung der US-Konzerne durch die europäische Politik gewollt war, und man jetzt auf die Erstattung entgangener Gewinne pocht. Das ICSID ist ja eine international besetzte Einrichtung mit Anwälten (die gerne mal als Richter und dann auch mal als Anwalt auftreten), die eine globale Sichtweise haben und daher wahrscheinlich geneigt wären hieraus in der Tat eine Diskriminierung abzuleiten.

EU-Position zu TTIP

Die Europäische Kommission liefert selbst genug Munition bzw. Widersprüche, um US-Konzernen aufgrund der außerstaatlichen TTIP-“Schiedsgerichtsbarkeit” Klagegründe zu geben. So heißt es u.a. im Positionspapier der EU zu TTIP:
    “Öffentliche Dienstleistungen auf nationaler oder lokaler Ebene” könnten sowohl von einem “öffentlichen Monopol” als auch “exklusiv von einem privaten Dienstleister erbracht werden”.
Versucht jetzt ein US-Konzern an eine kommunale Wasserkonzession irgendwo in Europa zu kommen, kann er diesen Grundsatz nehmen und ihn gegen die vorher genannten Einschränkungen ausspielen. Vor einem außerstaatlichen privaten Schiedsgericht hat man damit beste Chancen, zumindest durch einen schönen Vergleich aus europäischem Wasser Gold zu machen. Und das Gute zuletzt: Die Schiedsgerichtsurteile und Schlichtungsergebnisse vor dem Weltbank ICSID sind geheim, werden also nicht veröffentlicht. Nur manchmal gelingt es die Ergebnisse über Umwege in Erfahrung zu bringen.

Obwohl das alles angeblich so transparent und sauber abläuft, würde man als europäischer Bürger gar nicht direkt mitbekommen, wie viel Wasser sich gerade in Gold verwandelt. Zwar hört man von Politikern in Europa derzeit, wie fieberhaft man versucht die Schiedsgerichtsbarkeit abzumildern, aber auf eine saubere Lösung im Sinne der europäischen Steuerzahlern sollte man nicht vertrauen. Die einzige saubere Lösung wäre: außerstaatliche Schiedsgerichte komplett aus TTIP streichen – Problem gelöst.
Quelle: finanzmarktwelt.de


Teufelspack Jetzt wollen sie auch noch unsere Brunnen vergiften!
Eine Rettung scheint nur noch durch eine Auflösung der EU!
Ich verstehe nicht, das eine derart verhasste Organisation ein Lieb-Kind unserer Regierungen ist?Warum arbeiten sie gegen das eigene Volk?! CUI BONO?
Sind wir Alle blind?

Antibürger Das gibts doch schon lange,das die Amis mit wertlosem Papier reale Werte aufkaufen,z.B. Stromnetze,Internet,Straßenbahn­en...u.s.w. Bei uns haben sie ganz clever leerstehende Wohnblocks übernommen,diese dann mit Asylanten aufgefüllt u. schwups...schon kassieren sie vom Steuerzahler alles was sie brauchen u.sorgen nebenbei für ordentlichen Sprengstoff. Gebt ihnen doch alles......sie wollen noch mehr. Fuck the USA.

Raubtierkapitalisten In den USA haben solche Konzerne mittlerweile ganze Landstriche in Wüsten und Sondermülldeponien verwandelt, jetzt suchen die sich halt neue Gebiete wo man sich austoben kann. Und dank der neokonservativen Regierung wird das Realität, da kann man nix gegen machen.

Eichelburg: EU-Nazis sind erledigt! Gabriels Vater war bis zum Schluss überzeugter Nationalsozialist. Nicht wie der Sohn der zum Weltsozialisten aufstieg. Das dürfte in gewissen US-militärischen Kreisen mächtig Eindruck machen. Ausserdem war Gabriel früher Lobbyist und Umweltminister wie Merkel in den 90ern. Glühbirnenverbot und Ignorierung von Atommüllager Asse gehen direkt auf seine Kappe. Wahrscheinlich wird man ihn fallen lassen wenn er zur Kanzlerwahl antreten muss. Eigentlich ist die SPD schon tot mit ihren 300.000 über 60 Mitglieder. Rekrutieren tut sie sich vorallen aus Deppendorf Region. Ich meine Düsseldorfregion. In ihrem Geburtsland Thüringen kommt sie auf noch circa 4300 Mitglieder und noch weniger Aktive. Für mich ist diese Partei in einem sekulären Trend nach unten. Egal was die machen die sind erledigt. Ganz sicher hat man auch gegen Gabriel, Nahles & co noch etwas in der Hand, damit sie ihre Partei in den Untergang treiben.

Montag, 17. November 2014

TTIP vernichtet in Europa 583.000 Arbeitsplätze

Thema: TTIP
USA und Börsen gewinnen
Unabhängige Studie: TTIP vernichtet in Europa 583.000 Arbeitsplätze

Deutsche Wirtschafts Nachrichten
Die erste wirklich unabhängige Studie über die Folgen des Freihandelsabkommens TTIP kommt zu einem für Europa verheerenden Ergebnis: 583.000 Arbeitsplätze werden bis 2025 in der EU verlorengehen. Die Exporte werden schrumpfen, ebenso das Bruttoinlandsprodukt. Löhne und Steuereinnahmen werden sinken. In den USA werden all diese Kennzahlen dagegen steigen. Die einzigen, die in der EU profitieren, sind die Kapitalvermögen. Das TTIP erweist sich demnach als gefährlicher Turbo für die Umverteilung von Arm zu Reich.
Lesen Sie den ganzen Artikel (hier)

Die neue Studie der Tufts-Universität belegt: Das Gegenteil von dem was uns erzählt wird ist wahr. Europa wird einen gewaltigen Preis bezahlen, wenn das TTIP zustandekommt. Die verantwortlichen Politiker wissen das ganz genau und versuchen deshalb, Petitionen gegen das TTIP zu unterdrücken und die Verhandlungen unter strengster Geheimhaltung durchzuziehen. EU-Kommissar Günther Oettinger hat die TTIP-Gegner sogar ganz offen verspottet.
http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2014/09/29/eu-kommissar-oettinger-verhoehnt-ttip-kritiker-bischoefe-ngos-ami-go-home-altgruppen/

Das kaltschnäuzige Kalkül der politischen Eliten in der EU und den Nationalstaaten: Bis die Leute draufkommen, was wir beschlossen haben, sind wir längst in der Rente. Dafür werden auch dann die Steuern noch reichen.

Kommentare

Kommentator sagt:
Wenn bei einem System mit Überproduktion eine Seite gewinnt muss die andere Seite verlieren.
Europa insb. Deutschland soll noch weiter wirtschaftlich und sozial runtergedrückt werden. Wie kann ein Gebilde wie Europa sich der USA unterordnen, wenn man wirtschaftlich besser dasteht und dabei noch ein höheres Sozialsystem besitzt mit dazu noch größerer Bevölkerung?

Die europäischen Personen, die die Freihandelsabkommen befördern, darf man getrost als Europaverräter bezeichnen. Die Ideologie einer unipolaren und somit scheinbar friedlichen Welt kann man nicht als Rechtfertigung für diese Machenschaften gelten lassen.

Eine Frage ist auch: Wieso sind viele Waren (Konsumgüter) in Europa viel teurer als in der USA? Und dann zahlt man auch noch keine Steuern hier in Europa.

hp sagt:
Wer die Wirtschaftsgeschichte der USA verfolgt, kann feststellen, dass die USA noch NIE ein Freihandelsabkommen geschlossen haben, das sich negativ auf die USA und positiv auf den Vertragspartner ausgewirkt hatte. Der Sinn und Zweck der “Freihandelsabkommen” mit den USA ist die EINSEITIGE Verstärkung der positiven Effekte für die USA und negativen Aspekte für den “Partner”.
Ich muss da nochmal Manuel Castells anführen. Der hat in seinem epochalen Werk (Das Computer-Zeitalter, 3 Bände über die Weltwirtschaft) genau dargelegt, worauf es ankommt in Zukunft: eine sehr kleine Schicht von Elite wird die Welt wirtschaftlich dominieren ( US-Hedgefonds und Investoren) und der Rest der notwendigerweise noch arbeitenden Bevölkerung wird in die Sklaven-Ökonomie abdriften mit Hungerlöhnen- und weltweit.

ronja w. sagt:
Wunderbarer Artikel!
Der letzte Absatz bringt es auf den Punkt. Das Volk wird nur vera…… und merkt es nicht. Was geht nur in den Köpfen der Politiker vor? In jedem anderen Beruf würden sie wegen Unfähigkeit rausfliegen. Charakter haben die alle nicht!

Bodensee sagt:
Investorenschutz ist schon längst Standard im Internationalem Recht.
Somit kann jetzt jeder Verstehen, warum bei den ganzen Bankenrettungen zum Bsp. in Irland usw. keine Investoren genannt wurden/werden.
Jeder sollte sich nun überlegen, ob er weiterhin mit seiner Lohn / Einkommenssteuer oder durch Konsum dieses System / Investoren unterstützen möchte.
Diese Leute verschieben ihr Investitionsrisiko auf die Arbeitenden Bevölkerung, der sogenannten Leistungsträger. Sie saugen ganze Staaten und deren Bevölkerung aus.
Sie stürzen jetzt, durch ihre selbst ernannten Gesetze, die Europäischen Länder langsam aber sicher ins Elend. Als nächstes kommen die Nordländer dran.
Die DWN hat Recht, die Rechnung wird die arbeitende Bevölkerung und vor allem die Jungen bezahlen.

umbhaki sagt:
Dass TTIP und CETA keinerlei Vorteile für die EU-Bürger bringen werden, war doch jedem interessierten Menschen von vornherein klar. Schön, dass nun auch „berufene Kreise“ zu diesem Schluss kommen.
Aber mal im Ernst: Hat irgend jemand geglaubt, TTIP würde wirklich zum Nutzen der EU-Bürger auf Kiel gelegt? Dann bitte aufwachen und umschauen.
Es sollte übrigens auch niemand meinen, man könne TTIP verhindern. Die im Artikel beschriebenen Auswirkungen sind genau jene, die beabsichtigt sind. Das wissen auch die angeblichen Entscheider, also unsere Damen und Herren Politiker. Sie entscheiden bewusst gegen die Interessen ihrer Bevölkerungen.
Es läuft alles nach Plan.

Maus sagt:
Auch ohne die Studie weiß jeder Bürger das das Freihandelsabkommen nichts aber auch gar nichts gutem dem Bürger bringen wird !
Unser Land wird vollständig Ruiniert .Es ist in der Tat nur eine weitere Umverteilung von unten nach oben.
Löhne werden weiterhin damit ins Bodenlose gedrückt werden ,und Mittelständische Unternehmen werden sich nicht halten können ,und auch die Klein Bauern werden mit in den Untergang getrieben werden.
Das was ansteigen wird sind die Arbeitslosenzahlen!
Gen Nahrung,Hormonfleisch,Fracking ,werden Tür und Tor geöffnet.
Und somit die Gesundheit des Volkes gleich mit ruiniert.
Aber wie DWN schon richtig erkannt haben: ”Bis die Leute draufkommen was wir beschlossen,haben sind wir längst in Rente”


Montag, 28. Juli 2014

Währungskrieg: Russland-Sanktionen sollen den Dollar retten

Thema: Sanktionen gegen Russland

Als „neues Instrument der US-Außenpolitik“ bezeichnet Victoria Nuland den Finanzkrieg gegen Russland. Zudem nennt sie die Verunsicherung der Märkte als „ein Skalpell ... ein neues Instrument der europäischen und der US-Außenpolitik“. Die Amerikaner kämpfen vor allem um die Vorherrschaft des Dollar. Dafür ist ihnen jede Manipulation recht - offenbar auch ein offener Wirtschaftskrieg gegen Russland.

Die USA wollen Sanktionen gegen Russland, die vor allem dessen Wirtschaft hart treffen sollen.

Bereits im Juni kündigte John Kerry an: „Die Vereinigten Staaten und unsere Verbündeten (die EU) werden nicht zögern, die Werkzeuge des 21. Jahrhunderts zu nutzen, um Russland für sein Verhalten des 19. Jahrhunderts zur Verantwortung zu ziehen“. Deshalb gelte es jene zu sanktionieren, die dieses Vorgehen „orchestrieren“, wie die russische Wirtschaft, Banken, Energie und Bergbau (mehr dazu hier).

Die für Europa zuständige US-Diplomatin Victoria Nuland erklärt nun, wie Putin mit einem Finanzkrieg bestraft werden soll: „Die Reaktion der Märkte ist vielleicht noch wichtiger als die Reaktion aus Moskau … Es wird Zeit brauchen, dass sich das auf seine [Putins] geostrategischen Berechnungen auswirkt. Ich glaube nicht, dass irgendjemand eine Änderung seiner Politik über Nacht erwartet.“

Zudem beschreibt sie die Schaffung von Marktunsicherheit als „ein Skalpell … ein neues Instrument der europäischen und der US-Außenpolitik“, zitiert sie der EUobserver.

Das Ziel dieser „Operation“: Die Risikoprämien für Investitionen in Russland sollen steigen, der Wert des Rubels wird runtergefahren, das russische Wachstum soll sich abkühlen und der Kapitalabfluss steigen.

Erste Schritte sind schon eingeleitet: Die USA und Kanada wollen Kredite der Weltbank, die für Russland bestimmt sind, blockieren. Die Weltbank ist eine durchwegs US-amerikanisch dominierte Einrichtung. Daher wird es für die Amerikaner kein Problem sein, die Politik der Weltbank zu bestimmen (mehr dazu hier).

Die Amerikaner haben auch die EU bereits weichgekocht: Mit der Begründung, dass Moskau bei der Aufklärung des Abschusses von MH17 nicht kooperiere, sollen am Dienstag die russischen Staatsbanken von den internationalen Kapitalströmen abgeschnitten werden (mehr dazu hier).

Bereits in diesem Jahr macht sich die Ukraine-Krise in Russlands Wirtschaft bemerkbar: Der Internationale Währungsfonds (IWF) sagt nur noch ein Plus des Bruttoinlandsprodukts (BIP) von 0,2 Prozent voraus. Im April hatte er noch 1,3 Prozent veranschlagt. Das Geschäftsklima sei eingebrochen, Kapital fließe in hohen Maße ab und Investitionsentscheidungen gebe es kaum noch, heißt es im IWF-Bericht zu Russland. Im kommenden Jahr rechnet der Fonds mit einem Prozent Wachstum.

Mit freundlicher Genehmigung von DEUTSCHE WIRTSCHAFTS NACHRICHTEN


Kommentare

ronja w. sagt:
Die Sanktionen gegen Russland werden den Dollar nicht retten. Die Sanktionen gegen Russland werden die EU, allen voran Deutschland, ins Unglück ziehen.Warum sind unsere Politiker nur so blöd und machen da mit?

alfred sagt:
Die Deutschen sollten sich vor den US-Imperialisten hüten – ebenso wie vor Merkel, Steinmeier, Schäuble und allen anderen verkommenen Deutschen.Volksvertretern, die unser Land an die US-Imperialisten und die EU verkaufen wollen.

Michael sagt:
Die Währungen der BRICS und der Türkei sind keine nennenswerte Konkurrenz für Dollar oder Euro. Der Feind des Selbstbedruckten ist Gold. Es ist ein barbarisches Relikt. Es verhindert den Betrug durch die Geldgeier ALLER Länder und ihrer Politiker.

Die Amis haben erkannt, dass sie in einer Kombination Europa plus Russland überflüssig wären. Wer braucht schon BigMac, Starbucks, Amazon, EBAY, Fratzenbuch, Twitter, Apple, Monsanto, … und wie die Ikonen der heutigen US-Wirtschaft noch so heißen, wirklich ? Wer den Dollar ruiniert, treibt die USA in den Ruin. Der einzige Feind des Dollars sind dumme und/oder gierige US-Politiker als Diener einer Finanzindustrie, die keine wirklichen Produkte hat. Geschoren um ihren faulen Zauber sind es Buchhalter, Dienstleister der Geldbesitzer.

Wahrheit bleibt Wahrheit sagt:
Um den Dollar zu retten schrecken die USA vor nichts zurück. Länder wie Irak, Libyen wurden mit Krieg überzogen und zerstört. Andere, wie Iran, Syrien oder Venezuela werden mit Sanktionen belegt. Jetzt will man Russland klein kriegen, nur der Verbund der BRICS-Staaten ist vielleicht stark genug, dem hinterhältigen Treiben der US-Finanzmächte zu widerstehen. Brasilien wurde in die Pleite getrieben von US-Grossbanken, die gemäss US-Gesetz Geld einfordern.
Die US-Finanzmächte wollen verhindern, dass sich die EU und Russland zu einer eurasischen Handelszone entwickeln. Leider spielen unsere Polit-Vasallen das gemeine Spiel mit.

Nichtmehrgutgläubiger sagt:
Erst wurde Sadam Hussein dämonisiert
Dann wurde Gaddafi dämonisiert
Dann wurde Assad dämonisiert
In allen 3 Ländern ist nun Schutt und Asche
Zur Zeit wird Putin von den Amis dämonisiert………
Es ist immer das gleiche Strickmuster und die Medien machen mit.
Sie sind die eigentlichen Kriegsvorbereiter

Equilibrium sagt:
Die Finanzeliten spielen ein gefährliches Spiel. Sie versuchen Europa in einen Krieg mit Russland zu zwingen. Doch das könnte für die Drahtzieher nach hinten losgehen, da sich die deutsche Industrie von Merkel abkehrt! Merkel wird abdanken und die Finanzelite einen herben Rückschlag erleiden!


Freitag, 7. Februar 2014

AVAAZ: Bevor das letzte Haus niederbrennt

Liebe Freundinnen und Freunde,



Schwer bewaffnete Polizisten haben gerade 1000 Häuser niedergebrannt, um indigene Familien aus Kenias Embobut-Wald zu vertreiben. Die Weltbank hat die Forstpolizei mit Millionensummen unterstützt, bleibt jedoch stumm. Wenn genügend von uns den Hilfeschrei der Familien verstärken, können wir die Weltbank dazu bringen, von der Regierung Kenias ein Ende der Landnahme zu fordern. Unterzeichnen Sie jetzt:

unterzeichnen
schwer bewaffnete Polizisten haben gerade 1000 Häuser niedergebrannt, um indigene Familien aus dem kenianischen Wald zu vertreiben, der seit Jahrhunderten ihre Heimat ist. Dieses verzweifelte Volk braucht unsere Hilfe, um seine Häuser und den Wald vor der endgültigen Zerstörung zu retten.Die Weltbank hat unsere Steuergelder, ganze Millionen davon, an die kenianische Forstpolizei gegeben, die das einheimische Volk vernichtet. Dieses Jahr sollen erneut Gelder ausgezahlt werden -- die Bank hat also ein Druckmittel gegenüber der Regierung. Bislang bleibt sie stumm, doch wenn genug von uns sich dem Hilfeschrei des Volkes anschließen, können wir die Bank dazu bringen, ein Ende des Horrors zu fordern.
Jim Yong Kim, Präsident der Weltbank, sagt er wolle die Bank verändern. Erinnern wir ihn an seinen Vorsatz, indem wir ihn aufrufen, von der kenianischen Regierung ein Ende der grausamen Landnahme zu fordern und sich zu neuen Menschenrechtsstandards für alle zukünftigen Zahlungen zu verpflichten. Wenn Millionen von uns unterzeichnen, werden wir Banner mit brennenden Häusern vor dem Hauptquartier der Bank in Washington einrichten, um Kims Aufmerksamkeit zu wecken. Unterzeichnen Sie jetzt:

http://www.avaaz.org/de/stop_the_forced_evictions_germany/?baLosfb&v=35451

Das Sengwer-Volk lebt seit Jahrhunderten im majestätischen Embobut-Wald und steht laut der kenianischen Verfassung und dem Völkerrecht unter besonderem indigenen Schutz. Sie haben bereits eine Rechtsanordnung gewonnen, um die Vertreibungen zu stoppen, doch die Regierung hat diese unter dem Vorwand ignoriert, dass die Wälder gerodet werden müssen, um Wasserquellen für nahegelegene Orte zu beschützen. Das Sengwer-Volk befürchtet, dass der Wald nun für Profitzwecke verkauft werden soll. Die Bank hat viele beeindruckende Initiativen unterstützt, doch wenn zerstörerische Projekte Menschen von ihrem Land vertreiben, beschuldigt sie oft die Regierungen oder die Unternehmen, denen sie Gelder leiht, dafür. Doch nun wendet sich das Blatt. Infolge eines Aufschreis hat die Bank sich aus Projekten herausgezogen, bei denen jährlich 30.000 Menschen in Kambodscha aus ihren Häusern vertrieben wurden. Sie hat außerdem zugegeben, die eigenen Richtlinien ignoriert zu haben, als sie ein Palmöl-Unternehmen in Honduras finanziell unterstützt hat, dem brutale Vertreibungen und Morde vorgeworfen wurden. Nun untersucht die Bank den Sengwer-Skandal, doch nicht schnell genug, um die Bewohner der kenianischen Wälder zu retten.
Der US-Kongress hat die Bank gerade dazu aufgefordert, die Vertreibungen zu stoppen oder Einschnitte der US-Gelder zu riskieren. Dies ist der perfekte Moment, um die brutale Landnahme in Kenia zu stoppen und die Institutionen aufzufordern, Menschenrechte ernst zu nehmen. Unterzeichnen Sie jetzt -- wenn eine Million von uns mitmachen, überreichen wir unsere Nachricht direkt an Präsident Kim:

http://www.avaaz.org/de/stop_the_forced_evictions_germany/?baLosfb&v=35451

Nachdem die tansanische Regierung Pläne angekündigt hat, Tausende von Massai-Familien von ihrem Land zu vertreiben, um ein Jagdrevier zu bauen, haben fast zwei Millionen Avaaz-Mitglieder das Massai-Volk unterstützt. Über ein Jahr lang haben wir Druck gemacht, bis der Premierminister ihnen endlich erlaubt hat, zu bleiben. Dies hat zur Beendigung eines fast 20-jährigen Landkonflikts beigetragen. Die Massai sagen sie hätten es ohne uns nicht geschafft -- machen wir es jetzt noch einmal, diesmal für das Sengwer-Volk.

Voller Hoffnung,Allison, Alex, Joseph, Emilie, Alice, Sayeeda, Ricken und das gesamte Avaaz-Team

Weitere Informationen:Sengwer-Volk droht Vertreibung im Namen des Naturschutzes (Survival International)
http://www.survivalinternational.de/nachrichten/9885
Kenia: Vertreibung im Namen des Umweltschutzes -- Schwere Übergriffe gegen indigene Jäger und Sammler (Afrika.Info)
http://www.afrika.info/newsroom/kenia-vertreibung-im-namen-des-umweltschutzes/#sthash.mFPQ3udy.dpuf

Kenia: KFS steckt Häuser im Embobut-Wald in Brand (The Star, Englisch)
http://allafrica.com/stories/201401200456.html

Kenianische Familien fliehen vor Zwangsräumungen durch Polizei (The Guardian, Englisch)
http://www.theguardian.com/global-development/2014/jan/07/kenya-embobut-forest-forced-evictions-police

Kenia stellt sich gegen eigenes Gericht (Forest Peoples Programme, Englisch)
http://www.forestpeoples.org/topics/legal-human-rights/news/2014/01/kenya-defies-its-own-courts-torc...

USA drängt auf externe Übersicht für Weltbank (Washington Post, Englisch)
http://www.washingtonpost.com/business/economy/us-pushes-for-outside-oversight-of-world-bank-opposes-push-toward-big-hydro/2014/01/24/fb41bb7c-8516-11e3-8099-9181471f7aaf_story.html

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Montag, 14. Oktober 2013

Schäuble: Deutsche Steuerzahler werden Euro-Banken retten

Thema: Solidarität

Bei der Jahrestagung von IWF und Weltbank in Washington hat Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble erstmals einen gemeinsamen europäischen Banken-Rettungsfonds als Tatsache dargestellt. Der ESM wird als Sicherheitsnetz angezapft werden, bis die Banken-Union steht. Damit ist klar: Auf die deutschen Steuerzahler kommen neue, erhebliche Risiken zu.

Bundesbank-Präsident Jens Weidmann und Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble bei der Tagung von IWF und Weltbank in Washington. (Foto: dpa)

Die europäischen Banken sind trotz aller schönen Worte in einer ziemlich ausweglosen Situation: Sie können sich wegen ihrer eigenen riskanten Geschäfte und wegen der unverändert hohen Staatsschulden in Europa nicht aus eigener Kraft retten (mehr dazu hier).

Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble hat auf der diesjährigen Tagung von IWF und Weltbank in Washington in einem Statement erstmals deutlich gemacht, dass Deutschland einer gemeinsamen Banken-Rettung in Europa nicht im Weg stehen wird.

Das Treffen ist eine Art informeller Regierungs-Gipfel der globalen Finanzwirtschaft. Im Vordergrund des Treffens stand die Frage, wie sich die Zentralbanken langsam von der Politik des lockeren Geldes verabschieden können.

Im Hintergrund wurde jedoch vor allem darüber diskutiert, wie man all die Risiken und Nebenwirkungen eindämmen kann, die mit dem Entzug des billigen Geldes zwangsläufig einhergehen – und von denen kein Mensch weiß, wie kontrollierbar sie überhaupt sind.

Für das globale Finanzsystem ist Ruhe erste Weltbürgerpflicht.

Daher hörten die versammelten Banker genau hin, wie sich Schäuble die nächsten Schritte in Europa vorstellt.

Schäuble sagte in diesem Zusammenhang über den Finanzsektor: Es gäbe noch einige Unwägbarkeiten, die man mit Wachsamkeit beobachten müsse.

Insgesamt befindet sich nach Schäubles Einschätzung die Banken-Szene in Europa auf einem guten Weg – auch, weil die Politik entschlossen sei, etwaige Probleme bei den Banken zu lösen:
    „In der Euro-Zone werden wir durch einige gesetzliche Initiativen wie die einheitliche Bankenaufsicht, den kommenden gemeinsamen Banken-Auflösungsmechanismus und die starken Instrumente zum Bail-in (also der Zwangsabgabe, Anm. d. Red.) den Banken-Sektor weiter stabilisieren und die Fragmentierung reduzieren… Auf diesem Weg sollte jede Anstrengung gemacht werden, um ein glaubwürdiges Sicherheitsnetz (backstop) zu errichten.“
Das bedeutet: Wenn Schäuble bei seinem Wort bleibt und diese Fakten nicht nur zur Beruhigung der Finanzmärkte in den Raum gestellt wurden, dann muss der deutsche Steuerzahler damit rechnen, dass im Zuge der gemeinsamen Banken-Auflösung auch Steuergelder für die Rettung von europäischen Pleite-Banken bereitgestellt werden. Der „backstop“ wird nach übereinstimmender Auffassung der Zentralbanker Europas der ESM sein, der eigentlich nur für die Rettung von Staaten und nicht für Banken eingerichtet worden war.

Im ESM lagern 700 Milliarden Euro aus europäischen Steuergeldern. Der ESM ist niemandem Rechenschaft schuldig, sei Direktorium unterliegt keiner parlamentarischen Kontrolle und keiner Jurisdiktion. Transparenz ist nicht vorgesehen.

Zwar sagte Schäuble, dass die Reformen des Banksektors „ohne Belastung für den Steuerzahler“ durchgeführt werden sollen.

Das ist ein direkter Widerspruch zur Nutzung des ESM als „Sicherheitsnetz“. Denn der ESM besteht aus Steuergeldern.
 
Es ist auch nicht glaubwürdig, dass die Steuerzahler aus der ganzen Rettungs-Orgie unbeschadet hervorgehen sollten – angesichts der enormen Summen, die die Banken zu einer völligen Gesundung benötigen werden.
 
Schäuble sprach davon, dass noch nicht alle „Reparatur“-Arbeiten abgeschlossen sind und dass die globalen Veränderungen „Wachsamkeit“ erforderten.
 
Wachsamkeit.
 
In diesem Punkt ist Schäuble unbedingt beim Wort zu nehmen.

Mit freundlicher Genehmigung von DEUTSCHE WIRTSCHAFTS NACHRICHTEN


Kommentare




Hl. St. Nepumuk sagt:
Nach den Wahlen kommt, wie immer, die Wahrheit auf den Tisch. Auch zusätzliche Steuererhöhungen werden kommen, für fast alle Bürger, nicht nur für die sogenannten Reichen. Wie dumm ist eigentlich der Wähler, dass er immer wieder auf die Lügen vor Wahlen hereinfällt? Die Blockparteien dürften von mündigen Wählern keine 5% Stimmen erhalten. Leider suchen sich die dümmsten Kälber ihre Metzger selber.

Lilly K sagt:
Danke allen CDU-Wählern, die diesen Politikern wieder ihre Stimme gegeben haben.
Ich verstehe es nicht, das der Wähler so doof ist.

healthcare sagt:
…diese Wähler sind nicht per se “dumm”, auch wenn es nach außen den Anschein hat. Sie sind vielmehr psychisch nicht ganz auf der Höhe, nicht mit sich selbst im reinen …
Wer den Mechanismus verstehen will, warum alle wie die Schafe Mutti hinterherrennen, dem sei das Buch von Arno Grün “Dem Leben entfremdet” ans Herz gelegt. Es ist ja mittlerweile wohlbekannt, dass konservative Wähler als Kinder tendenziell unsicher waren, Unsicherheiten erlebt haben … die Identifikation mit einer starken (vermeintlich) mächtigen “Autorität” ist nur eine Folge davon
Auch der Artikel von Thea Bauriedl in der Zeit ist eine interessante Lektüre.
http://www.zeit.de/politik/deutschland/2013-09/Merkel-Mutti-Demokratie-Psychoanalyse
Leute, die Menschen sind nicht dumm – sie sind einfach seelisch auf der Strecke geblieben. Ich weiß aber persönlich nicht, was schlimmer ist …
Ich würde darauf wetten, dass Mutti Psychologen oder ähnliches in ihrem Wahlkampfteam hat, denn sich so zu benehmen, alleine dieses “Sie kennen mich” ist derart grenzwertig oder hat eben Strategie – ich vermute inzwischen letzteres…

Timmy0906 sagt:
Ich habe nicht die CDU gewählt.
Dennoch die Frage:
Diejenigen die die Grünen und die SPD haben somit richtig gewählt?
Bitte etwas weniger Polemik.

Wolfgang sagt:
Die Rettung der Banken ist der größte Unsinn aller Zeiten. Die Alternative wäre eine Zerschlagung der Großbanken weltweit. Das wäre sehr einfach: Aufhören mit dem Retten. Das hätte weltweit den Zusammenbruch der Großbanken zur Folge.
Gerettet werden sollten nur kleine Banken, die sich auf das Kerngeschäft der Banken (Einlagen reinnehmen und Kredite geben) beschränkt haben. Außerdem sollten alle Einleger geschützt werden. Der Rest wäre abzuwickeln.
Schäuble handelt verantwortungslos. Er schützt die Großbanken, die uns vernichten wollen.