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Montag, 17. August 2020

Trump stellt die Weichen - worüber in Deutschland nicht berichtet wird

Kein Wort davon in den Medien der "Westlichen Wertegemeinschaft", dass Trump mit der Umverteilung von oben nach unten begonnen hat.


MARKmobil

Der amerikanische Präsident hat eine große und nachhaltige Umverteilung in Gang gesetzt: Von oben nach unten! Mit seinen Präsidenten-Erlassen stellt er systematisch die Weichen zugunsten der Menschen. Und die Konzerne müssen blechen. Das führt sogar soweit, dass Donald Trump jetzt angekündigt hat, für eine Weile untertauchen zu müssen, aus Sorge um seine Sicherheit. Die reichen Geldsäcke mögen es gar nicht, was er tut.

Mit ein paar Unterschriften hat Trump der Pharmaindustrie den Geldhahn zugedreht und seinen Bürgern soziale Sicherheit verschafft. Der Gegenkandidat Joe Biden behauptet genau das Gegenteil. Er nennt es einen "Krieg gegen die soziale Sicherheit", wenn die Menschen mehr Geld in der Tasche haben und ein sicheres Dach über dem Kopf.

Es ist viel mehr als nur Wahlkampf-Gedöns, was da geboten wird. Trump schafft Fakten zugunsten der Menschen wie kaum ein anderer Präsident vor ihm. Nur die Systempresse steht noch immer in der Ecke und zetert. Ihre Aufgabe scheint es jetzt zu sein, so viel wie möglich Verwirrung zu stiften.

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Danke Klaus für den Link in Deinem Kommentar

Montag, 17. November 2014

TTIP vernichtet in Europa 583.000 Arbeitsplätze

Thema: TTIP
USA und Börsen gewinnen
Unabhängige Studie: TTIP vernichtet in Europa 583.000 Arbeitsplätze

Deutsche Wirtschafts Nachrichten
Die erste wirklich unabhängige Studie über die Folgen des Freihandelsabkommens TTIP kommt zu einem für Europa verheerenden Ergebnis: 583.000 Arbeitsplätze werden bis 2025 in der EU verlorengehen. Die Exporte werden schrumpfen, ebenso das Bruttoinlandsprodukt. Löhne und Steuereinnahmen werden sinken. In den USA werden all diese Kennzahlen dagegen steigen. Die einzigen, die in der EU profitieren, sind die Kapitalvermögen. Das TTIP erweist sich demnach als gefährlicher Turbo für die Umverteilung von Arm zu Reich.
Lesen Sie den ganzen Artikel (hier)

Die neue Studie der Tufts-Universität belegt: Das Gegenteil von dem was uns erzählt wird ist wahr. Europa wird einen gewaltigen Preis bezahlen, wenn das TTIP zustandekommt. Die verantwortlichen Politiker wissen das ganz genau und versuchen deshalb, Petitionen gegen das TTIP zu unterdrücken und die Verhandlungen unter strengster Geheimhaltung durchzuziehen. EU-Kommissar Günther Oettinger hat die TTIP-Gegner sogar ganz offen verspottet.
http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2014/09/29/eu-kommissar-oettinger-verhoehnt-ttip-kritiker-bischoefe-ngos-ami-go-home-altgruppen/

Das kaltschnäuzige Kalkül der politischen Eliten in der EU und den Nationalstaaten: Bis die Leute draufkommen, was wir beschlossen haben, sind wir längst in der Rente. Dafür werden auch dann die Steuern noch reichen.

Kommentare

Kommentator sagt:
Wenn bei einem System mit Überproduktion eine Seite gewinnt muss die andere Seite verlieren.
Europa insb. Deutschland soll noch weiter wirtschaftlich und sozial runtergedrückt werden. Wie kann ein Gebilde wie Europa sich der USA unterordnen, wenn man wirtschaftlich besser dasteht und dabei noch ein höheres Sozialsystem besitzt mit dazu noch größerer Bevölkerung?

Die europäischen Personen, die die Freihandelsabkommen befördern, darf man getrost als Europaverräter bezeichnen. Die Ideologie einer unipolaren und somit scheinbar friedlichen Welt kann man nicht als Rechtfertigung für diese Machenschaften gelten lassen.

Eine Frage ist auch: Wieso sind viele Waren (Konsumgüter) in Europa viel teurer als in der USA? Und dann zahlt man auch noch keine Steuern hier in Europa.

hp sagt:
Wer die Wirtschaftsgeschichte der USA verfolgt, kann feststellen, dass die USA noch NIE ein Freihandelsabkommen geschlossen haben, das sich negativ auf die USA und positiv auf den Vertragspartner ausgewirkt hatte. Der Sinn und Zweck der “Freihandelsabkommen” mit den USA ist die EINSEITIGE Verstärkung der positiven Effekte für die USA und negativen Aspekte für den “Partner”.
Ich muss da nochmal Manuel Castells anführen. Der hat in seinem epochalen Werk (Das Computer-Zeitalter, 3 Bände über die Weltwirtschaft) genau dargelegt, worauf es ankommt in Zukunft: eine sehr kleine Schicht von Elite wird die Welt wirtschaftlich dominieren ( US-Hedgefonds und Investoren) und der Rest der notwendigerweise noch arbeitenden Bevölkerung wird in die Sklaven-Ökonomie abdriften mit Hungerlöhnen- und weltweit.

ronja w. sagt:
Wunderbarer Artikel!
Der letzte Absatz bringt es auf den Punkt. Das Volk wird nur vera…… und merkt es nicht. Was geht nur in den Köpfen der Politiker vor? In jedem anderen Beruf würden sie wegen Unfähigkeit rausfliegen. Charakter haben die alle nicht!

Bodensee sagt:
Investorenschutz ist schon längst Standard im Internationalem Recht.
Somit kann jetzt jeder Verstehen, warum bei den ganzen Bankenrettungen zum Bsp. in Irland usw. keine Investoren genannt wurden/werden.
Jeder sollte sich nun überlegen, ob er weiterhin mit seiner Lohn / Einkommenssteuer oder durch Konsum dieses System / Investoren unterstützen möchte.
Diese Leute verschieben ihr Investitionsrisiko auf die Arbeitenden Bevölkerung, der sogenannten Leistungsträger. Sie saugen ganze Staaten und deren Bevölkerung aus.
Sie stürzen jetzt, durch ihre selbst ernannten Gesetze, die Europäischen Länder langsam aber sicher ins Elend. Als nächstes kommen die Nordländer dran.
Die DWN hat Recht, die Rechnung wird die arbeitende Bevölkerung und vor allem die Jungen bezahlen.

umbhaki sagt:
Dass TTIP und CETA keinerlei Vorteile für die EU-Bürger bringen werden, war doch jedem interessierten Menschen von vornherein klar. Schön, dass nun auch „berufene Kreise“ zu diesem Schluss kommen.
Aber mal im Ernst: Hat irgend jemand geglaubt, TTIP würde wirklich zum Nutzen der EU-Bürger auf Kiel gelegt? Dann bitte aufwachen und umschauen.
Es sollte übrigens auch niemand meinen, man könne TTIP verhindern. Die im Artikel beschriebenen Auswirkungen sind genau jene, die beabsichtigt sind. Das wissen auch die angeblichen Entscheider, also unsere Damen und Herren Politiker. Sie entscheiden bewusst gegen die Interessen ihrer Bevölkerungen.
Es läuft alles nach Plan.

Maus sagt:
Auch ohne die Studie weiß jeder Bürger das das Freihandelsabkommen nichts aber auch gar nichts gutem dem Bürger bringen wird !
Unser Land wird vollständig Ruiniert .Es ist in der Tat nur eine weitere Umverteilung von unten nach oben.
Löhne werden weiterhin damit ins Bodenlose gedrückt werden ,und Mittelständische Unternehmen werden sich nicht halten können ,und auch die Klein Bauern werden mit in den Untergang getrieben werden.
Das was ansteigen wird sind die Arbeitslosenzahlen!
Gen Nahrung,Hormonfleisch,Fracking ,werden Tür und Tor geöffnet.
Und somit die Gesundheit des Volkes gleich mit ruiniert.
Aber wie DWN schon richtig erkannt haben: ”Bis die Leute draufkommen was wir beschlossen,haben sind wir längst in Rente”


Mittwoch, 28. Mai 2014

Barroso fordert: Deutschland muss Frankreich retten

Thema: Eurovisionen

Blick auf die Sparguthaben

José Manuel Barroso hat messerschaf erkannt, dass das politische Erdbeben in Frankreich zur Gefahr für die gesamte EU werden könnte. Daher müsse eine starke "Achse zwischen Berlin und Paris" gebildet werden. Eine Möglichkeit wäre, noch mehr Geld zu drucken - die Franzosen fordern, dass die EZB unter die Kuratel der Euro-Finanzminister gestellt werden soll.

EU-Kommissionspräsident Jose Manuel Barroso nach der Europawahl am Sonntag eine intensivere Kooperation von Deutschland und Frankreich gefordert. “Wir brauchen eine starke Zusammenarbeit von Berlin und Paris. Ohne diese funktioniert es einfach nicht”, sagte Barroso am Montag in Sintra nordwestlich von Lissabon. “Sie ist unverzichtbar, aber auch nicht alleine ausreichend.” Die übrigen 26 EU-Länder dürften nicht das Gefühl bekommen, dass die wichtigen Entscheidungen zwischen den beiden größten Ländern der Gemeinschaft ausgemacht würden, bevor die übrigen Staaten gefragt würden.

Das starke Abschneiden von EU-Kritikern etwa in Frankreich und Österreich mache ihn sehr betroffen, sagte Barroso auf einer Konferenz der Europäischen Zentralbank (EZB) in seiner Heimat. Aus seiner Sicht hat vor allem die Krise der vergangenen Jahre zu dem massiven Verlust von Vertrauen in die Institutionen und etablierten Parteien in der EU geführt. “Die Wahrnehmung der Leute auf der Straße war, dass sie nicht mehr die Kontrolle darüber haben was passiert.” Diese Europa-Enttäuschung und die Angst, bei der Globalisierung auf der Verliererseite zu stehen, habe den Nährboden für “populistische und nationalistische Strömungen” geliefert. Dies gelte aber nicht nur für die europäischen Institutionen, sondern auch für die Institutionen in den Nationalstaaten.

Die EU hat sich in den vergangenen Wochen bereits für die Stärkung dieser Achse ausgesprochen: Der konservative Kandidat Juncker, der nun Barroso nachfolgen will, hat bereits vor der Wahl in Richtung Paris signalisiert, dass er sich vorstellen könnte, dass die EZB ihrer Unabhängigkeit entbunden und vollends in den Dienst der Euro-Rettung gestellt wird. Die Folge wäre eine Umverteilung der Schulden innerhalb Europas. Für manche entstünde daraus die Vollendung der inneren Einheit Europas.

Mehr zu Junckers Vorstellungen einer politisch gesteuerten Geldpolitik – hier.

Mit freundlicher Genehmigung von DEUTSCHE WIRTSCHAFTS NACHRICHTEN


Kommentare

Selbstdenker sagt:
Selbst nach diesem Wahlausgang mit seinem Bekenntnis der europäischen Völker betreiben die Diktatoren weiterhin Realitätsverweigerung höchster Güte.
EZB-Draghi hat da seine eigene Erklärung:
“Der entlarvendste Kommentar zum Ausgang der EU-Parlamentswahl stammte gestern Abend von EZB-Chef Mario Draghi. Die Wähler in der Gemeinschaft seien “losgelöst.” Abgehoben von der Realität, meint er damit:
http://blog.markusgaertner.com/2014/05/25/eu-parlamentswahl-warnschuss-fur-eine-losgeloste-kaste/

Wolfgang sagt:
Herr Barroso,wenn’s schwierig wird,dann wird nach Hilfe gerufen – und ausgerechnet Deutschland?! Da muss es Ihnen aber ziemlich warm in der Hose geworden sein. Die Franzosen werden Ihre Angelegenheiten schon regeln,vielleicht nicht so,wie das nach Ihrer Vorstellung ist. Das ist jetzt ‘was anderes,als großmäulig anderer Leute Geld zu versemmeln

khaproperty sagt:
Ist alles verboten, widersinnig und äußerst schädlich für alle – aber infolge der Schaffung des Euro eine logische Entwicklung.
Der Euro kann nur zerstörerisch wirken. Unter ihm ist ein irgendwie gearteter Erfolg für die Menschen nicht möglich, nicht einmal denkbar, realistischerweise.
Deutschland wird im Ergebnis – heute schon absehbar wegen der versteckten Billionen-Verbindlichkeiten – am meisten zahlen müssen, nicht,weil die Deutschen viel Geld hätten, sondern weil die anderen es wahrheitswidrig behaupten.
Alle bisherigen Erhebungen in EU jedoch offenbaren, daß fast alle Menschen in den anderen Staaten um Vieles reicher sind als die Deutschen. die zwei verlorene Kriege abbezahlten.
Der Dritte geht soeben verloren – per Euro.

Ingenieur sagt:
Ob der Herr Maoist da schon mal die Franzosen gefragt hat, ob das denen gefällt? Von mir aus kann Frankreich gern gerettet werden. Aber im Gegensatz zu der dilettantischen Rettung Griechenlands diesmal immer gegen Pfand. Wenn es keinen französischen Patrioten mehr gibt, den es stört, wenn dann eines Tages
- alle Franzosen in deutschen Fabriken arbeiten
- alle Franzosen einen deutschen Mieter haben
- alle Franzosen auf einem Grundstück mit deutschem Eigentümer leben
- die Maut auf allen Strassen Frankreich’s nach D fliesst
- die Wasserwerke, Kraftwerke in Frankreich deutsches Staatseigentum sind
usw.,
dann auf geht’s, mach mers.

wütender wutbürger sagt:
Barroso hat den Knall nicht gehört! Die Franzosen haben mehrheitlich für einen Austritt aus der EU gestimmt und nicht für eine noch engere Zusammenarbeit mit Deutschland!
““Die Wahrnehmung der Leute auf der Straße war, dass sie nicht mehr die Kontrolle darüber haben was passiert.”
Wir haben nie eine Kontrolle darüber gehabt! Das habt Ihr ganz allein diktatorisch entschieden! “Diese Europa-Enttäuschung und die Angst, bei der Globalisierung auf der Verliererseite zu stehen, habe den Nährboden für “populistische und nationalistische Strömungen” geliefert”
Fragen SIE mal die Menschen in Griechenland u. Diejenigen die Familienangehörige durch Suicid aus Verweiflung verloren haben, die stehen bereits auf der Verliererseite! Sie Blindfisch, Herr Barroso! Europa will nicht mehr EU! Capice?!

Maus sagt:
Frankreich soll uns Retten !
Es ist Zeit für eine Französische Revolution !
Marine Le Pen alles gute !
Die EU-Lobbyisten der Finanz-Oligarchen sind zu weit gegangen !
Die Zeit ist gekommen der Korruption ,und den Beschlüssen im Geheimen den Kampf anzusagen !
Die Politiker die gegen das Volk agieren abzusetzen !


Samstag, 4. Januar 2014

Die große Umverteilung für unser Steuergeld - Es wandert ...

... in die Taschen der Finanz-Eliten
Thema: Globalisierung

Pakistan erhält vom IWF einen Milliarden-Kredit. Doch das Geld kommt nicht der Bevölkerung zugute, sondern an einen Schweizer Konzern, der das Geld an dubiose Firmen weiterreicht. Über ein Abkommen kann der IWF Gelder für die globale Wirtschafts-Förderung jederzeit von den Steuerzahlern der IWF-Staaten abfordern. Die Finanz-Eliten betreiben eine große Umverteilung - von unten nach oben.


IWF-Chefin Christine Lagarde: Millionen-Kredite für Pakistan kommen privaten Firmen zugute. Der Steuerzahler erfährt nicht, was mit seinem Geld geschieht. (Foto: dpa)
In den vergangenen 25 Jahren hatte das Entwicklungsland Pakistan – zugleich neben Indien die größte Atommacht in Südasien – achtmal beim IWF um Unterstützung nachgesucht. Dennoch wurde die wirtschaftliche Krise in Pakistan nicht bewältigt. Die Lage des Landes hat sich nicht gebessert, im Gegenteil: Die Armut ist weiter ein drängendes Problem, die sozialen Spannung haben das Land anfällig für Terrorismus und Korruption gemacht. Zahlreiche Regime-Wechsel signalisieren eine instabile Lage.

Noch im Jahr 2011 hatte Pakistan das „Hilfsprogramm“ des IWF abgebrochen. Grund war, dass das Land sich nicht mehr in der Lage sah, die damit einhergehenden Forderungen nach Reformen im Staatshaushalt umzusetzen. Dennoch schuldete Pakistan dem IWF seinerzeit noch knapp 3,8 Milliarden Euro aus dem Programm.
Da sich das Devisenvermögen Pakistans sich in den vergangenen beiden Jahren von umgerechnet etwa 10 Milliarden Euro auf knapp 5 Milliarden Euro halbierte, hatte die pakistanische Regierung sein Hilfsgesuch beim IWF wieder aufgenommen.

Im Dezember gab der IWF bekannt, dass ein Dreijahres-Programm für Pakistan in Höhe von insgesamt etwa 6,75 Milliarden US-Dollar aufgelegt wurde. Die zweite Tranche und die sofortige Auszahlung an Pakistan beträgt 553,3 Millionen US Dollar.

Die Meldung wurde in den Medien kaum beachtet.
 
Wenn man jedoch einmal hinterfragt, woher das Geld kommt und wofür Pakistan das Geld eigentlich verwendet, findet man erstaunliche Zusammenhänge.

Im Jahr 2009 wurde, wie die WirtschaftsWoche berichtet, auf dem Londoner G20-Treffen vereinbart, dass der IWF bis zu 560 Milliarden US-Dollar über die sogenannten Sonderziehungsrechte im Rahmen von Kreditvereinbarungen mit seinen Mitgliedsländern einfordern kann. Der damalige EZB-Chefvolkswirt Jürgen Stark war schockiert: „Das ist reine Geldschöpfung. Das ist Helikopter-Geld für den Globus“, beschwerte sich Stark.

Bereitgestellt wird das Geld von den Zentralbanken der kreditgebenden Mitglieder des IWF, für die Eurozone ist dies demnach die EZB.

Allerdings werden die IWF-Finanzierungsquellen entsprechend einer Quote für die einzelnen Länder ermittelt, die sich nach dem Bruttoinlandsprodukt, dem Außenhandel und den Währungsreserven eines Mitgliedlandes bemisst. Der deutsche Anteil liegt hier bei etwa 6 Prozent. Größte Einzahler in den IWF sind mit etwa 17,11 Prozent die USA. Und die USA dürften damit auch die Marschrichtung bestimmen.

Der IWF stellt den hilfesuchenden Ländern jedoch nicht nur finanzielle Mittel in wirtschaftlichen Krisenlagen zur Verfügung, sondern er beteiligt sich auch an langfristigen Entwicklungsfinanzierungen und greift somit massiv in die Politik der betroffenen Staaten ein. Oder er nutzt die Schwäche einer Wirtschaftszone aus, um den regionalen Wirtschaftsräumen Substanz zu entziehen, die dann den internationalen Finanzmärkten zugutekommen (mehr dazu hier).

Bei der Bekanntgabe der Genehmigung der IWF-Mittel an Pakistan hatte der stellvertretende Geschäftsführer des IWF und amtierende Vorsitzende Nemat Shafik gefordert, Pakistan müsse seine Reformen für die Wirtschaft fortsetzen und insbesondere die Steuererhebung verbessern.

Khurram Husain, Wirtschaftsjournalist bei der größten britischen Tageszeitung in Pakistan, ist der dagegen Ansicht, dass jeder wisse, „dass die strategischen Interessen der USA an einem Fortschritt oder einem Zeitplan von Reformen nicht wirklich interessiert sind.“

Vordergründig behauptet der IWF, dass der Kredit Pakistan helfe, die Währungsreserven zu stabilisieren und dabei behilflich sei, die Taliban in Schach zu halten – welche die pakistanische Regierung auf Umwegen jedoch sponsert.

Ferner wird behauptet, das zur Verfügung gestellte Kapital unterstütze die Wirtschaft – was auch immer das im Klartext bedeuten soll – könne Pakistans Energiefrage lösen und würde zur Unterstützung bei der Steuereintreibung beitragen. Kein Mensch glaubt, dass das Problem der Steuerflucht das drängendste Problem Pakistans ist.

Der Fall der bereits an Pakistan ausbezahlten 553,3 Millionen US Dollar zeigt: Der „Verwendungszweck“ der Finanzmittel besteht darin, dass internationale Konzerne die Gelder, die vorher von den Steuerzahlern erwirtschaftet werden müssen, einstreichen.

So berichtet The Daily Bell, dass die Schweizer Firma Swiss Water Tech Research & Development SA mit Sitz in Neuchatel rund 200 Millionen US Dollar an einer Abwasser-Planung in Pakistan verdient. Die Vorfinanzierung der Pakistan-Projekte der Schweizer Firma soll über die Habib Bank Ltd. erfolgen, welche sich ihrerseits mit einer Staatsgarantie der pakistanischen Regierung absichert.

Der perfekte Kreislauf zur Umverteilung von Steuergeldern.

Außerdem erhielt das Unternehmen einen Vorvertrag von der pakistanischen Regierung, das Pläne für ein 100-Megawatt-Kraftwerk betrifft. Swiss Water befindet sich darüber hinaus in Gesprächen mit weiteren ausländischen privaten Unternehmen für ähnliche Konzeptumsetzungen in Pakistan.

Näheres über das schweizerische Unternehmen Swiss Water Tech Research, das auch als SWATE firmiert, ist im Internet nur über die Website „moneyhouse.ch“ zu erfahren. Auch die englisch-sprachige homepage gibt nicht mehr preis als Absichtserklärungen. Daily Bell schreibt, dass die Buchhaltung von SWATE im Dunklen liege, die Verteilung der Gelder an pakistanische Firmen bezeichnen die Analysten als barock.

Für die Schweizer Firma – das sich als Vorreiter der „green technologie“ bezeichnet – ist es wichtig, dass Pakistan seine Rechnungen bezahlen kann. Denn für die Firma ist das Land mit 200 Millionen Einwohnern ein wichtiger Kunde. Die Firma beschäftigt zahlreiche Dienstleister in Pakistan. Daily Bell zweifelt, dass die Steuerzahler jemals erfahren können, was mit ihrem Geld eigentlich geschehen ist.

So werden – indirekt – vom IWF global die Steuergelder der Mitgliedsländer verschoben, um suspekten Firmen lukrative Geschäfte in Millionenhöhe zuzuschieben.

Das Beispiel der pakistanischen Hilfs-Kredite ist kein Einzelfall: Der ehemalige Chefökonom des IWF, Joseph Stiglitz, hat aufgedeckt, dass es dem IWF unzweifelhaft um ein neues Weltwirtschafts-System geht, bei dem die Finanz-Eliten die Profite machen und die Völker die Rechnung zu bezahlen haben (mehr dazu hier).
Die Plünderung der Welt ist in vollem Gang.

Die Politik sieht zu, weil sie in der Schulden-Falle sitzt.

Die Bürger werden es merken, wenn es zu spät ist.

Die Erde ist eine Scheibe, wenn man die richtigen Freunde hat.

Mit freundlicher Genehmigung von DEUTSCHE WIRTSCHAFTS NACHRICHTEN


Kommentare

» der Kommentar des Blogschreibers «
Man kann den Eindruck gewinnen, alles was mit EU zu tun hat, ist von Anfang an nur für einen Zweck installiert worden, nämlich dafür, dass die große Geldmenge von der arbeitenden Bevölkerung abgegriffen wird und eben leistungslos in den Taschen der "Finanz-Mafia" landet.

Schon in den Anfangsjahren der EWG, als in Spanien Rekordernten von Orangen einen Preisverfall befürchten liessen, wurde auf Anordnung des EWG-Ministerrats ein Großteil der Ernte im Meer vernichtet statt sie an Hungernde preisgünstig abzugeben. Das ist jetzt fast 60 Jahre her, aber ich habe seitdem von allem was aus Brüssel von der EU kommt, die "Schnauze gestrichen voll".

Geändert hat sich nicht viel, die Bevormundung ist schlimmer geworden, seit die Länder begannen ihre unfähigsten Politikerdarsteller nach Brüssel zu schicken, die Konzerne aber ihre besten Verkäufer, ausgestattet mit Koffern voller Geld.

Schon damals mit der EWG, später EG, war es eine gewaltige Umverteilungs- und Subventions- Behörde für Landwirtschaftserzeugnisse. So folgten die Jahre der Butterberge und Milchseen.
Einzig bedingt durch falsche, und ungleiche Subventionspolitik gab es Überproduktion. Um wieder auf ein normales Mass zu kommen, bekamen die Bauern Geld aus Brüssel wenn sie Äcker stilllegten und Milchkühe abschafften, wobei es vorher genau umgekehrt war.

Schon damals flossen Subventionen ohne Ende.
Abgebaut wurden die Butterberge u.A. durch subventionierte "Weihnachtsbutter" aber auch durch subventionierten Export z.B. in Ostblockländer.
Die deutschen Betriebe bekamen zur Verarbeitung importsubventioniertes Butterfett aus Ostblockländern. Interessanterweise stimmten die Lieferpapiere meistens, obwohl die Butter den EG-Bereich nie verlassen hatte.

So waren die ersten, "korrigierenden" Eingriffe am Marktgeschehen, damit der Profit in den "richtigen" Taschen landet und auch die Entscheider nicht zu kurz kommen.
Im Vergleich zur heutigen Dreistigkeit und Perfektion der Machenschaften waren das aber "Peanuts" in der Größenordnung und Laienschauspiel in der Durchführung.
Damals gab es noch echte Politiker, die ihre Rolle nicht nur spielten und die auch vor allzeit fluchtbereiten, scheuen Rehen keine Angst hatten, und dass die jederzeit ihren Finanzstandort wechseln könnten. Arbeitsplätze waren auch nicht bei jeder noch so kleinen Kleinigkeit in Gefahr. Entscheider mit großen und immer offenen Händen gab es allerdings auch damals schon unter ihnen.

stromerhannes sagt
Jetzt sehe ich in der Errichtung des ESM klarer….. da scheint es einen kausalen Zusammenhang zu geben?!
Es wird von “Europa” fabuliert, ansonsten greifen ganz Andere alles ab.
Wann gegen wir auf die Strasse???

Günter Buhle sagt
Ich lese hier immer nur (berechtigt) Kritiken. Über Alternativen finde ich aber nichts. Warum wohl nicht? Da gab es mal was, auf das der IWF keinen Zugriff hatte. Ach so ne, Das haben wir ja erst vor 23 Jahren abgeschafft damit der IWF endlich auch da Zugriff bekommt. Ist ja recht gut gelungen. Das Elend was nun in der Freiheit existiert, gab es in der”Gefangenschaft” so nicht. Den Reichtum allerdings auch nicht. Muß man den in einer Gesellschaft denn überhaupt haben? Eine Mannschaft oder Familie, würde unter diesen Unterschieden längst zerstört sein.
“Hausfrau geht zusätzlich putzen, damit der Hausherr weniger zum Familienetat beisteuern muss.” Nach dem Prinzip funktioniert zur Zeit unser System.

Traumschau sagt:
Ja, das ist aber auf allen Ebenen so, dass die derzeitige Wirtschaftsideologie mit Namen Neoliberalismus einzig und allein dazu geboren wurde, die Umverteilung von unten nach oben zu organisieren.
Zuerst werden die Löhne gekürzt und die Sozialleistungen herunter gefahren, damit den Unternehmen ermöglicht wird, die Profitrate zu erhöhen und der Staat die entgangenen Steuereinnahmen durch Steuergeschenke und Subventionen an Konzerne, Reiche und Erben halbwegs wieder rein holt! Dazu wird außerdem alles privatisiert und dereguliert was geht, um den Finanzeliten Anlagemöglichkeiten zu bieten. Das Nachsehen hat immer die breite Masse der Menschen.
Die Finanzkrise mit Bankenrettung, genannt “Rettungspakete” für die Krisenländer, ist die bisher wohl größte Umverteilung von unten nach oben in der Geschichte der Menschheit.
Die Zocker, Banken und deren reiche Gläubiger haben ihre Schulden auf die jeweiligen Staatskonten und später ihren toxischen Giftmüll bei der EZB abgeladen.
Und dann kommen dieselben Leute und sagen: “Boah, eure Staatsverschuldung ist aber hoch – das geht so nicht!”
Und schon geht die nächste Kürzungsorgie los! Dann werden Löhne und Renten gesenkt, Steuern und/oder Abgaben erhöht, etc. – das ganze Programm! DAS ist Umverteilung wie man sich diese dreister nicht hätte einfallen lassen können!
Und zugleich treibt man die Länder in die Schuldenabhängigkeit und dann raubt man ihnen ihre Souveränität! Die Troika in Europa oder der IWF haben da immer schon “ganze Arbeit” geleistet.
Und wie im Artikel geschrieben, geschieht das natürlich auch im globalen Maßstab. Die Mittel aus dem EU-Haushalt werden auch ohne Ende von den ganz falschen eingesackt! Das sind auch unsere Steuergelder, die da versickern!
Und dann heißt es immer: “Die ganze Welt ist verschuldet, oh Gott!”

Was Unsinn ist, denn das geht gar nicht! Den Schulden stehen genau so viele Guthaben gegenüber, denn der Saldo ist immer NULL!
Wo die Schulden sind, wissen wir – aber wo sind die Guthaben? Sind die auch so “gleichmäßig” verteilt wie die Schulden? Aber nicht doch …
Wie wir seit sehr langer Zeit schon veräppelt werden, kann man z.B. hier nachlesen:
http://www.wolfgang-waldner.com/volkswirtschaftslehre/ (Der VWL-Schwindel)
http://www.wolfgang-waldner.com/finanz-und-eurokrise/

Bitte nicht nur den Vorspann lesen sondern alles, denn alles ist sehr gut und gründlich recherchiert. Da werden keine bloßen Behauptungen aufgestellt!
“Viel Freude” bei der Lektüre …
LG Traumschau

heide sagt:
vielleicht sollte man hier schauen, wo ein großteil der guthaben gelandet ist:
http://presscore.ca/2012/two-constitutions-in-the-united-states-1st-was-illegally-suspended-in-favor-of-a-vatican-crown-corporation-in-1871.html

ZumVolkswirt sagt:
Mehr muß man nicht wissen um zu verstehen!

Peter Kunz sagt:
Ich finde immer das gereda von den Finanz-Eliten als recht störend in den Artikeln der DWN. Wo ist denn definiert, wer dazugehört und wer nicht?
Mal sind es Investmentbanken, mal große Konzerne, mal supranationale Organisationen, mal Politiker. Da der Begriff so reichlich allgemein ist wie “Globalisierungskritiker” wird sich bei solchen Artikeln nichts ändern. Der Artikel prangert hier zu Recht die üblichen Mauscheleien an, zeigt aber keine Vision, wie die Hilfe für schlecht entwickelte Länder besser organisiert werden kann. Da der IWF nicht weiß, wie er die Wasserversorgung verbessern kann (von technischer Seite her) sucht er sich natürlich einen Partner, dem er das zutraut – das sind natürlich Großkonzerne, die auch in Pakistan vertreten sind und nicht der kleine Ein-Mann-Betrieb in Deutschland. Mir gefällt das beschriebene Prozedere auch nicht, aber ich habe derzeit auch keinen besseren Vorschlag und Ihr offenbar auch nicht, oder?

Sebastian sagt:
"Mir gefällt das beschriebene Prozedere auch nicht, aber ich habe derzeit auch keinen besseren Vorschlag und Ihr offenbar auch nicht, oder?”

Ich schlage Ihnen vor, die von Traumschau spendierten Links zu verinnerlichen, wenn Sie ernsthaft daran interessiert sind, das Spiel zu begreifen (Ein Bericht über unseren).

http://www.wolfgang-waldner.com/volkswirtschaftslehre/ (Der VWL-Schwindel)
http://www.wolfgang-waldner.com/finanz-und-eurokrise/

Naivität mag eine drollige Charaktereigenschaft sein, leider ist sie bei politischen Themen wenig hilfreich… nach all den handfesten, unwiederlegbaren FAKTEN die es mittlerweile TONNENWEISE gibt, sollte irgendwann selbst der naivste Mensch begreifen, was hier Sache ist.
Hierbei nehme ich mich und mein Umfeld aber nicht aus. Vor einem Jahr war ich auch noch überzeugt davon, dass unsere Kanzelette einen tollen Job macht. Ich musste mich 10 Monate lang tagtägl. 5,6,7… teilw. 10 Std vor die Kiste setzen um jetzt begreifen zu können, was da wirklich passiert.

Es ist ein großes Puzzle mit vielen einzelnen Teilen. Den ganzen Sumpf zu durchschauen dauert seine Zeit… aber es lohnt sich. Am Ende kann man vieles besser verstehen, worüber man zuvor nur unverständlich mit dem Kopf shütteln konnte.

Durchhalten und Hirn durchpusten.

heide sagt:
willkommen im club @ sebastian!
klarer zu sehen, was sich vor unseren augen abspielt, kostet tatsächlich viel zeit und ramponiert das nervenkostüm. zumindest mir geht es so. ich bin mir nicht so sicher, “ob es sich lohnt”, denn das wissen an sich ändert noch nicht allzuviel, allerdings weiß ich, daß ich “es” wissen MUSS. vielleicht ändern sich dinge durch änderung des bewußtseins?

Murksel sagt:
Ein anderer Baustein der Plünderung durch die Finanzoligarchen über den von USA dominierten IWF.
Da werden Kredite bei Banken aufgenommen um Banken zu retten und Rettungspakete für Staaten geschnürt um auch dieses Geld über die Banken weiter zu reichen an die Plutokratie.
Laut einer schweizer Studie gibt es weltweit nur 147 Firmenkonglomerate. Und ich möchte wetten auch da stecken die gleichen Gestalten aus der Plutokratie dahinter wie hinter den Banken ala Goldmann Sachs, JP Morgan, Rothschild usw. Es wird weltweit das Vermögen der Mittelschicht und der kleinen Leute abgesogen, ohne dass diese überhaupt eine Chance zur Gegenwehr haben. Und dafür sorgen die Politiker!!!
    "Die Politik sieht zu, weil sie in der Schulden-Falle sitzt."
Die Politik schaut eben nicht zu. Sie hilft ganz aktiv durch die Rettungspakete und Gesetze mit, die Plutokratie weiter zu bereichern auf Kosten der kleinen Bürger. Sie sind Erfüllungsgehilfen der Hyperreichen.
Diese Politik ist nämlich eben nicht alternativlos.
Die Politik könnte unter Anderem:
  • den Banken das Geldschöpfungsmonopol verbieten und selbst übernehmen. Bei der Geldschöpfung durch den Staat würden keine Zinsen anfallen! Und somit gäbe es keine exponentiell steigende Zinslast.
  • dafür sorgen dass die Allgemeinheit die Verluste der Finanzoligarchie nicht übernimmt.
Allein von diesen beiden Maßnahmen würde die Allgemeinheit profitieren.
Die einzigen Verlierer wären die Finanzoligarchen.
Aber da träfe es ja wirklich keine Armen!



Samstag, 30. März 2013

Es läuft: Der größte Raubzug in der Geschichte Europas ...

... und wir können nicht sagen wir hätten davon nichts gewusst.

Zypern ist der Testfall für weitere Euro - „Rettung“
Danke Klaus für die Unterstützung
Ergänzung am Ende, 30.03.2013, 01:30 | 13:00


Ein telefonisches Interview von Lars Schall, mit dem Bestseller-Autor Marc Friedrich.
Er kommentiert die erzielte Einigung über die Konditionen zur „Rettung“ Zyperns. Er schätzt die jetzige „Lösung“ als verheerend und fatal ein.

„Die Einführung der Finanzkontrolle ist ein weiterer Schritt in Richtung Finanz-Diktatur.“

„Wir erleben gerade den größten Transfer von unten und von der Mitte nach ganz oben durch die niedrigen Zinsen. Die Zinsen sind unter der Inflationsrate, weltweit…“

Es zeigt aber auch wie desperat alle Protagonisten sind, sie werden alles tun um sich auf Kosten der Allgemeinheit und der Bürger zu entschulden.

Ein Wort zum zypriotischen Geschäftsmodell:

„Dadurch dass diese Zwangsenteignung der EU erfolgreich implementiert wurde in Zypern, hat der EU Gruppenchef Dijsselbloehm ja gesagt, der Niederländische Finanzminister, dass er das auch als Lösung sieht für die anderen Krisenländer in Südeuropa und das ist eine brandgefährliche Entwicklung.

Was vor zwei, drei Wochen noch tabu war, ist jetzt sozusagen Allgemeingut und wird auch angewendet in Italien oder Portugal oder Spanien oder auch Belgien oder Niederlande, Wer weiß was noch alles auf uns zukommt?

Ich hab‘ auch gelesen vor ein paar Tagen, dass auch Großbritannien, Spanien und ich glaub Italien auch schon die Gesetze so hingebogen haben, dass man da jetzt einfach auch die Banken zumachen kann und die Bürger zwangsenteignen kann. Es ist nur ein weiterer Schritt zur kompletten Überwachung von Geldern und von Bürgern.
[…]
Die ganzen Rettungspakete, die bisher geflossen sind, waren reine Bankenrettungspakete um deutschen, französischen und englischen Banken das Überleben zu sichern…“
[…]
„Es wird einen Knall geben, wie es ihn noch nie gegeben hat, es wird erst einen Wandel durch ein katrastophales Ereignis geben, entweder wird es ein finanzielles Fukushima sein, also ein Finanz-Tsunami der alles hinwegfegen wird und nichts mehr übrig lässt, also Komplettkollaps des Systems oder Bürgerkrieg und im worst-case Szenario ein Krieg.
Und leider, leider sehe ich von der Politik keinen Ansatz irgendwas ändern zu wollen. Es wird nur herumgedoktert an den Symtomen aber die Ursachen werden weiterhin liegengelassen….“

Am besten hören Sie selber. Klicken Sie auf das Dreieck in der Bildmitte.



Hier ist das angesprochene Video von Harald Schumann

„Staatsgeheimnis Bankenrettung“



Diesem Link sollten Sie auch noch folgen, es spricht Volker Pispers zu Zypern

Es ist einfach unglaublich was zur Zeit abläuft! Und die "Retter" sind auch noch stolz darauf. Ob Miss-Erfolg glaubt die "Märkte" seien das Volk auf das sie einen Eid abgelegt hat, "so wahr mir Gott helfe"? Sie wird mit ihrem Gefasel von "marktkonformer Demokratie" in die Geschichte eingehen, aber ganz anders als sie glaubt.
"Ob sie jemals über einen demokratiekonformen Markt nachgedacht hat?" fragte Pelzig bei "Neues aus der Anstalt".


Zyperns Außenminister informiert russischen Amtskollegen über Maßnahmen gegen Schuldenkrise
Moskau, 29/03/2013 (RIA Novosti)

Der zyprische Außenminister Ioannis Kasoulidis hat in einem Telefongespräch mit seinem russischen Amtskollegen Sergej Lawrow  über Maßnahmen zur Überwindung der Schuldenkrise im Land informiert. 

Laut einer Mitteilung des russischen Außenministeriums wurden während des Gesprächs aktuelle Fragen der russisch-zyprischen Zusammenarbeit bzw. des Zusammenwirkens in den internationalen Angelegenheiten erörtert. 

Der Finanzministerrat der Eurozone (Eurogruppe) hatte in der Nacht zum Montag ein zehn Milliarden Euro schweres Hilfspaket für Zypern beschlossen und damit einen drohenden Staatsbankrott des Landes abgewendet. Dabei verzichtete Brüssel auf seine bisherige Forderung nach einem Eigenanteil Zyperns von 5,8 Milliarden Euro an dem Rettungsprogramm. Die genannte Summe hätte aus der Zwangsabgabe auf die Bank-Einlagen in Zypern akkumuliert werden sollen.

Laut der neuen Vereinbarung zwischen Zypern und der Eurogruppe soll Laiki Bank, die zweitgrößte Bank der Inselrepublik, umstrukturiert werden. Demnach werden die werthaltigen Aktiva und alle Einlagen bis 100 000 Euro, die von Zwangsabgaben verschont werden, auf die Bank of Cyprus übertragen.

Dirk Müller – Mister Dax – zum Thema 10 Minuten die sich wirklich lohnen

Es geht um weit mehr als um Zypern und Griechenland

Wie sagte kürzlich noch Schäuble? „Wir haben in der Eurokrise das schlimmste hinter uns“, erinnern Sie sich?
Also da muss man wirklich fragen, weiß er es wirklich nicht besser oder erzählt er mal wieder das, was die Leute hören wollen?