Posts mit dem Label Gelddrucken werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Gelddrucken werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Montag, 20. Oktober 2014

Die Folgen von Größenwahn und Duckmäusertum

Thema: Finanzkrise
Die eigenen Bürger vergessen
Merkels Illusion vom globalen Markt treibt Deutschland in die Krise

Die Rückkehr der Krisen wird Deutschland besonders hart treffen. In Deutschland hat sich als Exportnation in einer trügerischen Sicherheit gewogen. Statt die Kaufkraft der eigenen Bürger zu stärken, wurde weiter Lohn-Dumping betrieben. Das könnte sich nun rächen. Denn Deutschland ist heute anfälliger für einen Crash als noch vor wenigen Jahren.

Eigentlich hat die 2007 vor schon 7 Jahren ausgebrochene globale Krise nie aufgehört, Krise zu sein. Sie wurde nur durch einige positive Signale überschattet: China fuhr um den Preis einer stärkeren Verschuldung seine Geldversorgung hoch, ebenso die USA und Großbritannien. Deutschland schien ein stabiler Anker in der Eurozone zu sein. Griechenland und andere Krisenländer der Eurozone schienen von der EZB und den Rettungschirmen der Steuerzahler definitiv gerettet. An den Börsen ging es munter aufwärts. Doch nun entpuppen sich viele dieser Hoffnungen als Strohfeuer und damit als falsche Signale, und das alles auf einmal.

China beginnt zu wackeln. Die Wachstumsrate der Volkswirtschaft hat sich seit ihrem Gipfel in 2007 schon fast halbiert und soll weiter fallen (Abb. 08017). Der Immobilienmarkt schwächt sich deutlich ab. Die Zuwachsrate der Investitionen ging bereits von 23 % auf 15 % zurück (Abb. 08269). Die Zuwachsrate der Industrieproduktion fiel von 9,0 % im Juli auf nur noch 6,9 % im August, der Exportzuwachs im selben Zeitraum von 15,6 % auf 13,3 %. Für China sind das enttäuschende Werte.

In Deutschland fielen die Zuwachsraten von Aufträgen, Industrieproduktion und Industrieumsatz deutlich, dazu fiel der Export zurück (Abb. 17423). Die Arbeitslosigkeit steigt saisonal bereinigt wieder seit Monaten (Abb. 14925). Die Bundesregierung und die Wirtschaftsforschungsinstitute mußten die Wachstumsprognosen für dieses und das kommende Jahr deutlich senken.

Nun breitet sich auch auf den Finanzmärkten neue Unruhe aus. Der Wert des Euro gegenüber dem Dollar ist gefallen (Abb. 05171). Amerikanische Anleger ziehen Gelder aus der Eurozone ab. Bezeichnend dafür ist beispielsweise der Ablauf am 16. Oktober: Der Dax hatte sich kurz vor Börsenschluß gerade mühsam in den positiven Bereich bewegt, da drückt einer der großen Fonds oder der Banken, wahrscheinlich in USA, auf den Knopf und verkauft mal eben Aktien im Wert von 1 Milliarde Euro, was natürlich den Kurs erheblich drückt (Abb. 18524).

In Griechenland verzeichnete der Aktienmarkt mit minus 11,5 % in zwei Tagen den größten Verlust seit 2008; der Zins für 10-Jahres-Staatsanleihen stieg wieder auf schwer verdaulich 7,9 %. Griechenland verlangt nach einer neuen Kreditlinie als Rettungsleine. In Deutschland befindet sich der Aktienmarkt schon seit Juni dieses Jahres im Abstieg und hat bis jetzt etwa 14 % verloren (Abb. 18518).

Die starken Meinungsverschiedenheiten zwischen den Euroregierungen über den richtigen Kurs und auch die mit und innerhalb der EZB verstärken die neue Unruhe noch. Italien und Frankreich fahren weiter auf hohes Staatsdefizit und damit einen Anstieg der Verschuldung.

Die Krise kehrt auch zurück, weil es nicht gelungen ist, die Entschuldung von Staaten, Unternehmen und privaten Haushalten voranzutreiben. Sowohl in USA wie in der Eurozone hatte sich in nur acht Jahren bis zum Scheitelpunkt der Krise das Volumen der Kredite der Banken an private Haushalte verdoppelt (Abb. 18509, 18508). Es ist seitdem kaum zurückgegangen, so daß die Verschuldung bisher nur vor sich her geschoben wird. Ein großer Teil der Schulden der Banken wurde durch die Bankenrettungen auf die Staatsverschuldung übertragen. Die Gesamtverschuldung der Welt ist seit 2007 sogar noch von etwa 175 % der Weltwirtschaftsleistung auf 212 % hochgesprungen, wobei nicht zuletzt der starke Anstieg der Schulden in China eine große Rolle gespielt hat (Abb. 18511).

Der für eine wieder normale Wirtschaftsentwicklung notwendige Abbau der Schulden wird nun in doppelter Hinsicht durch die Krise selbst erheblich erschwert bis unmöglich gemacht. In einer deflationären oder fast-deflationären Situation entwerten sich die Schulden nicht mehr durch Inflation der Preise. Außerdem hat die Krise nach den neuen Untersuchungen der OECD zu einer einseitigen Belastung der schwächeren Einkommensgruppen geführt und bremst damit deren Entschuldung und damit deren Massenkaufkraft und Konsum ganz besonders. Während die Kapitaleinkommen durch die Regierungen mit der Bankenrettung zu Lasten der steuerpflichtigen Normalbürger gerettet wurden, stürzten die Arbeitseinkommen weiter ab, vor allem wo sich Arbeitslosigkeit ausbreitete. Der Anteil der Niedriglöhne liegt in vielen Ländern, darunter auch Deutschland mit fast einem Fünftel, nun relativ hoch (Abb. 18504) und ist seit 2002 weiter gestiegen (Abb. 18507), in Deutschland beispielsweise um fast einen Prozentpunkt. Nur in den Krisenländern Griechenland, Portugal und Spanien kam es zu einer Angleichung, weil hier krisenbedingt auch die Vermögensgewinne und höheren Arbeitseinkommen abstürzten.

Das Verhältnis des obersten Zehntels der Arbeitseinkommen zum untersten Zehntel stieg in den meisten Ländern, in Deutschland beispielsweise um etwas über 6 % (Abb. 18506). Für Deutschland liegt es jetzt beim 3,3-Fachen. Nach dem neuen Reichtumsbericht der Credit Suisse besitzt das oberste 1 % der Weltbevölkerung bereits fast die Hälfte des globalen Vermögens. Dabei hat sich das betreffende Vermögen seit dem Jahr 2000 um zwei Drittel erhöht und ist auch seit der Krise in 2008 noch einmal um ein Viertel gestiegen (Abb. 18526). Unter je 42 Deutschen ist inzwischen einer Millionär (in US$ ausgedrückt, Abb. 18525).

Das leichtsinnig massiv exportabhängige Deutschland wird diese neue Phase der Krise besonders zu spüren bekommen.

* * *

Joachim Jahnke, geboren 1939, promovierte in Rechts- und Staatswissenschaften mit Anschluss-Studium an französischer Verwaltungshochschule (ENA), Mitarbeit im Kabinett Vizepräsident EU-Kommission, Bundeswirtschaftsministerium zuletzt als Ministerialdirigent und Stellvertretender Leiter der Außenwirtschaftsabteilung. Europäische Bank für Wiederaufbau und Entwicklung in London, zuletzt bis Ende 2002 als Mitglied des Vorstands und Stellvertretender Präsident. Seit 2005 Herausgeber des „Infoportals“ mit kritischen Analysen der wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Entwicklung (globalisierungskritisch). Autor von 10 Büchern zu diesem Thema, davon zuletzt „Euro – Die unmöglich Währung“, „Ich sage nur China ..“ und „Es war einmal eine Soziale Marktwirtschaft“. Seine gesellschaftskritischen Analysen beruhen auf fundierter und langjähriger Insider-Erfahrung. Sein Buch über das Ende der sozialen Marktwirtschaft (275 Seiten mit 176 grafischen Darstellungen) kann unter der ISBN 9783735715401 überall im Buch- und Versandhandel für 15,50 Euro bestellt werden,
bei Amazon hier.


Mit freundlicher Genehmigung von
DEUTSCHE WIRTSCHAFTS NACHRICHTEN

» der Kommentar des Blogschreibers «
Vor lauter Selbstdarstellungssucht auf internationaler Bühne hat sie das eigene Volk total vergessen. Leider kann man auf das deutsche Volk nicht hoffen, dass das nach der nächsten Wahl abgestellt wird. Für mein Verständnis begann 2007 die Finanzkrise ganz gezielt und von US-Milliardären iniziiert, als Krieg Dollar gegen Euro. Merkel hat es die Jahre über verstanden, erst mit Ackermanns Hilfe, dann auf direkte Anweisung der Kanzlerinnenflüsterer aus USA, diesen Krieg bis heute am Köcheln zu halten.
Warum ermittelt keiner, wo die hunderte Milliarden Euro zur Banken-, Staaten- und sonstigen Rettungen geblieben sind.
Bedürftigen Menschen sind sie bestimmt nicht zugute gekommen, in Luft aufgelöst haben sie sich wohl auch nicht.
Sollten sie am Ende bei US-Grossbanken und damit bei den Milliardären gelandet sein, die damit auf weltweite Einkaufs- und Privatisierungstour gehen?


Kommentare

Dagmar sagt:
“Doch nun entpuppen sich viele dieser Hoffnungen als Strohfeuer und damit als falsche Signale, und das alles auf einmal.”
Welche Hoffnungen? Diese Hoffnungen hatten nur Merkel und Co, aber niemals der normale Bürger. Der als Stammtisch verschriehene Bürger hatte deutlich mehr Durchblick als die Elite.
Merkel, ich könnte dir stundenlang die Fr… polieren, denn ich arbeite im Gegensatz zu dir hart für meine 800 Euronen netto, die du und deine Kumpels dir mal eben als Diätenerhöhung monatlich genehmigt haben.
Und dank Energiewende und unbezahlbaren Mieten samt Nebenkosten, bleibt mir kaum noch etwas für Konsum. Wobei ich mich dem Konsum leider nicht entziehen kann, denn Lebensmittel brauche ich. Alles andere kaufe ich gebraucht, nicht mehr Märchensteuer als nötig!

Maus sagt:
Das haben Sie sehr gut beschrieben ! Das ist bei uns die Realität,genau so !

Boris sagt:
Machen Sie sich keine Sorgen. Es gibt auch gute Nachrichten.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/einwanderung-und-integration-fuer-wirtschaft-nutzen-a-997901.html
Das scheint wirklich eine gute Chence für Deutschland zu sein!

forelli sagt:
und dann sind da noch die europ. Target2-Salden.
Nur 3 Laender haben noch substantielle Forderungen an die EZB
D = 443 Mrd
Lux = 103 Mrd
Fin = 15 Mrd
Nl, Sl, Est = 3,5Mrd
Der Rest sind alles Schuldenkuenstler. Zusammen = 567 Mrd. mit Spanien an der Spitze
So kann eben eine gesunde Gemeinschaft und eine funktionierende Waehrungsunion nicht aussehen. An solchen Ungleichgewichten muss jede Gemeinschaft zerbrechen, insbesondere wenn sie keine Loesungen entwickelt.
Und die europ. Finanzpolitiker schauen einfach weg und schicken einen vom FED-Ansatz gepraegten und aus seinem Vorleben vorbelasteten Zentralbanker vor, der sich in seiner Politik autonom ueber die Grundsaetze und Rregeln der EZB-Gesetgebung hinwegsetzt.
Die rechtbrechende Schuldengemeinschaft aus europ. Finanz- und Geldpolitikern

Ekkehardt Fritz Beyer sagt:
Sind es wirklich nur Dr. Merkels „Illusionen“, oder treibt sie uns bewusst in die Krise?
Denn: Eigentlich hat die 2007 – vor schon 7 Jahren – ausgebrochene globale Krise nie aufgehört.
Warum?
Sicherlich liegt es nicht nur an Entscheidungen, die in Wirtschaftskreisen getroffen wurden! Sollte man nicht darüber nachdenken, ob der Westen etwa von Politikern regiert wird, die durch manipulierte Wahlergebnisse an die Macht kamen und deshalb nicht zum Wohl ihrer Völker regieren, sondern nur die eigenen Interessen und die ihrer besten Klienten durchsetzen?
Aus meiner Sicht liegt die anhaltende Krise allein an den führenden westl. Politikern, was ausmacht, dass selbst die BRICS die Welt nicht retten „können“ – noch nicht einmal Deutschland – geschweige denn die USA!

wasgehtsiedasan sagt:
Wer Deutschland in die Kriese treib, ist einzig und allein die eigene Regierung,die im Hintergrund von den USA diktiert wird,so einfach ist da zu erklären.

hayabusa sagt:
Der Kommunismus ist formal gescheitert und es ist eigentlich kein Geheimnis, dass der Kapitallismus in dieser Form faktisch auch gescheitert ist. Die o. g. Statistiken zeigen ein klares Bild.
Wir brauchen ein neues wirtschaftliches und finanzpolitisches Wertesystem, welches mehr auf die breite Schicht der Befölkerung zugeschnitten ist, als jetzt nur für rund 1%. Verstanden wird dies von den Verantwortlichen aber erst, wenn das Ganze in Tumulten und Aufständen eskaliert. Leider.

Leser sagt:
Ursächlich für die Probleme, auch wenn immer wieder vom Finanzkapital geleugnet, ist der Zinseszins. Das monetäre Boot treibt seit längerem zwischen Skylla und Carybdis und wird nun entgültig vom Mahlstrom verschlungen werden. Seit die USA Anfang der siebziger Jahre die, zumindest partielle, Golddeckung aufgehoben haben, war der Weg für eine ungehemmte Kreditexpansion frei. Ab diesem Zeitpunkt war der aktuelle Zyklus des monetären Systems in der Sterbephase. Alles was dann geschah, ist als Verängerung der Agonie anzusehen, in der sich der Patient seit 2008 ein allerletztes Mal aufgebäumt hat, um nun entgültig den Geist aufzugebe, Das Deutschland in der Eurofrage, als auch wirtschaftspolitisch einen völlig falschen Kurs eingeschlagen hat, kommt auf nationaler Ebene verschärfend hinzu.

Cleopatra sagt:
jetzt rächt sich das blinde hinter der Merkel hertrampeln, kommt von Trampel, ganz fürchterlich. Keiner hat gemeckert, alle lieben Mutti, egal was sie auch macht, selbst die Zerstörung der CDU fanden alle toll.
Man hat ja gesehen wie der Merz kaltgestellt wurde, also?


Montag, 18. August 2014

USA: Kluft zwischen Arm und Reich zerreißt das Land - schwere Ausschreitungen in Missouri

Thema: Einkommen
Ein gefährlicher Trend
USA: Kluft zwischen Arm und Reich zerreißt das Land

In den USA hat das massive Gelddrucken der Federal Reserve die Einkommensunterschiede so stark vergrößert wie noch nie zuvor in der Geschichte. Diese Entwicklung fördert soziale Spannungen, wie sie gerade bei den Unruhen in Missouri zu beobachten sind. Auf der anderen Seite entstehen Blasen, deren Platzen die Armen noch weiter ins Elend treiben wird.

Das Einkommens-Gefälle zwischen den ärmsten und reichsten Regionen der USA hat einen Rekord-Stand erreicht.

In den vergangenen 45 Jahren hatten sich die Einkommens-Unterschiede in den USA zeitweise vergrößert und zeitweise verkleinert. Doch seit Beginn der Finanzkrise hat sich die bisher größte Kluft zwischen Arm und Reich aufgetan. Dieser Trend zeigt sich auch in der Wohnungs-Wirtschaft. Die politischen Entscheidungsträger sind besorgt.

Das amerikanische Handels- und Arbeitsministerium hat im vergangenen Jahr in den 100 größten Metropolregionen der USA Daten erhoben. Das Ministerium stellte fest, dass zwischen den ersten 10 und den restlichen 90 Regionen ein massives Gefälle bei den Wohnungs-Preisen besteht. Ein derartiges Gefälle habe es seit Beginn der statistischen Aufzeichnungen im Jahr 1969 nicht gegeben.

So liegt Boston auf Platz 10 und Cincinnati auf Platz 90. Das Pro-Kopf-Einkommen in Boston ist 1,61-mal höher als in Cincinnati.

Eine ungleichmäßige Erholung auf dem Arbeitsmarkt hat gleichzeitig zu erheblichen Unterschieden im Einkommens-Wachstum der einzelnen Regionen geführt. Diese wiederum haben das Auseinanderklaffen der Immobilien-Preise in den verschiedenen Regionen beflügelt.

Die Financial Times zitiert den Fannie Mae-Analysten Mark Palim:
    „Die Wohnungsmärkte entwickeln sich unterschiedlich, weil es eine ungleichmäßige geografische Entwicklung des Arbeitsmarkts gibt. Bestimmte Bereiche der Wirtschaft laufen besser an als andere.“
In einigen Regionen gibt es Zustände, die an eine Immobilien-Blase erinnern. Doch in anderen Regionen wiederum gibt es einen Rückgang bei den Miet-Preisen. So wurden in der Hauptstadt des US-Bundestaats Texas, Austin, zahlreiche Arbeitsplätze im IT-Sektor geschaffen. Die Folge war eine steigende Nachfrage nach Immobilien. Diese Entwicklung trieb die Mietpreise in die Höhe.

In Akron, Hauptstadt des US-Bundestaats Ohio, passierte genau das Gegenteil. Dort soll eine neue Produktions-Stätte errichtet werden, die Arbeitsplätze schaffen soll. Doch bisher ist das Vorhaben nicht gelungen. Die Mietpreise in Akron sind erheblich gedämpft.

Der stellvertretende Vorsitzende der Federal Reserve Bank (Fed), Stanley Fischer, zeigte sich kürzlich besorgt über die Wohnungs-Wirtschaft. Diese sei das „Epizentrum“ der US-Finanzkrise und der Rezession gewesen. Sie befinde sich noch auf dem Weg der Erholung.

Die Beschäftigungs-Quote der Amerikaner habe den Stand vor der Rezession überschritten. Doch es gab nur ein geringes Lohnwachstum bei den niedrigen und mittleren Einkommensgruppen.

Paul Singer, Gründer und Chef des Hedgefonds Elliott Management, nimmt die Fed in die Verantwortung (mehr hier).
Finanzen 100 zitiert Singer:
    „Die Ungleichheit in den USA ist derzeit so groß wie selten zuvor, vor allem weil die US-Notenbank ihre Ziele erreicht hat: höhere Preise für Vermögenswerte (vor allem für Aktien, Anleihen und teure Immobilien), die generell Amerikanern aus den oberen Einkommensschichten gehören.“
Die reichsten 10 Prozent der US-Bürger besitzen 74,4 Prozent des landesweiten Vermögens. Dieselben 10 Prozent besitzen auch 80 Prozent der Aktien.

Warum diese Entwicklung auf die ganze Welt übergreifen wird, und wer die Drahtzieher und die Opfer sind, lesen Sie bitte im neuen Buch von DWN-Herausgeber Michael Maier:


Mit freundlicher Genehmigung von DEUTSCHE WIRTSCHAFTS NACHRICHTEN


Tränengas und Rauchbomben
USA: Erneut schwere Ausschreitungen in Missouri

In der Stadt Ferguson in Missouri ist es erneut zu schweren Ausschreitungen gekommen. Der Gouverneur des Staates rief den Ausnahmezustand aus und verhängte eine nächtliche Ausgangssperre. US-Präsident Obama hat seinen Urlaub unterbrochen, um sich mit seinen Sicherheitsberatern zu treffen.

Die Polizei kann in Ferguson, Missouri, die Lage nicht beruhigen und greift zum Einsatz von Tränengas und Rauchbomben gegen Demonstranten. (Foto: dpa)
Trotz einer Ausgangssperre ist es in der US-Kleinstadt Ferguson erneut zu Auseinandersetzungen zwischen Demonstranten und der Polizei gekommen. Die Beamten setzten am Wochenende Nebelgranaten und Tränengas ein, um die diesmal allerdings kleinere Gruppe von Protestierenden zu vertreiben. Die Unruhen waren dadurch ausgelöst worden, dass ein weißer Polizist einen schwarzen Jugendlichen erschossen hatte, obwohl der 18-Jährige unbewaffnet war.

Die Beamten griffen bei den Protesten am Wochenende nach eigenen Angaben aber erst ein, nachdem Schüsse gefallen waren. Laut CNN und anderer Medien wurde ein Mann lebensgefährlich verletzt. Der Vorfall hat demnach aber keinen direkten Zusammenhang mit den Protesten. Die Polizei nahm sieben Demonstranten fest. Auch für die Nacht zum Montag wurde ein Ausgehverbot verfügt.

US-Präsident Barack Obama hat seinen zweiwöchigen Urlaub unterbrochen, um in Washington mit seinen Sicherheitsberatern zusammenzutreffen. Neben der Ukraine und dem Nahen Osten geht es bei den Beratungen auch um die Lage in Ferguson.

Seit dem Tode des Jugendlichen Michael Brown ist es fast täglich zu gewalttätigen Protesten in dem Vorort von St. Louis (Missouri) gekommen. Der Gouverneur des Staates, Jay Nixon, hatte schließlich am Samstag den Notstand ausgerufen und ein Ausgehverbot von Mitternacht bis fünf Uhr morgens verhängt.

Das Justizministerium, das sich nach dem Tod des Jugendlichen in die Ermittlungen eingeschaltet hat, ordnete am Sonntag eine zweite Obduktion der Leiche an. Der Schritt wurde mit den «außergewöhnlichen Umständen des Falles» und einem entsprechenden Ersuchen der Brown-Familie begründet.

Gouverneur Nixon verteidigte in einem Interview des Senders CNN am Sonntag die Ausgangssperre. «Wir müssen die Menschen schützen, ohne von unserem Hauptziel abzulenken», sagte er. Dieses Hauptziel sei eine schonungslose Aufklärung der Umstände von Browns Tod. «Um Gerechtigkeit widerfahren zu lassen, brauchen wir Frieden», fügte der Gouverneur hinzu.

Die Polizisten griffen nach eigenen Angaben mit Tränengas und Rauchbomben ein, nachdem sie Männer auf einem Dach gesehen und Schüsse gehört hätten. CNN zufolge ist der lebensgefährliche Verletzte ein Demonstrant. Gouverneur Nixon bestätigte, dass die Polizei nichts damit zu tun habe. Der Vorfall habe anscheinend einen privaten Hintergrund, sagte Nixon dem Sender NBC. Über den Schützen herrschte zunächst Unklarheit. Nach Angaben der «Washington Post» flüchtete er. Die Polizei sagte laut Medienberichten lediglich, sie habe eine Person mit einer Waffe auf der Straße gesehen.

Gouverneur Nixon versicherte, mit der Ausgangssperre wolle er nicht die Demonstranten zum Schweigen bringen. Die meisten verhielten sich friedlich. Es gehe vielmehr darum, die Störenfriede in Schach zu halten. «Wir können nicht zulassen, dass der böse Wille einiger weniger den guten Willen der vielen untergräbt», sagte er am Samstag auf einer Pressekonferenz.

In der Nacht davor hatte es nach einem Tag Pause erneut Ausschreitungen gegeben. Demonstranten plünderten mehrere Geschäfte, blockierten eine Straße und warfen Flaschen auf Demonstranten.

Am Freitag hatte die örtliche Polizei erstmals den Namen des Beamten enthüllt, der Brown erschossen hatte. Zugleich berichtete sie, dass der Teenager im Verdacht stand, kurz vor den tödlichen Schüssen einen Laden überfallen zu haben. Erst später wurde klargestellt, dass der Polizist nichts von dem Verdacht wusste, als er die Schüsse auf Brown abgab. Dass die Polizei den Vorfall in dem Geschäft publik gemacht hatte, obwohl er anscheinend nicht im Zusammenhang mit den Todesschüssen stand, hatte neue Empörung ausgelöst. Auch Nixon kritisierte am Sonntag den Schritt der Polizei.

Mit freundlicher Genehmigung von DEUTSCHE WIRTSCHAFTS NACHRICHTEN


Thema: Unruhen in der US-Kleinstadt Ferguson
T-Online
Stargutachter enthüllt
Schwarzer Teenager von sechs Polizeikugeln durchsiebt

Der von einem Polizisten in der US-Kleinstadt Ferguson erschossene Teenager Michael Brown soll einem Privatgutachten zufolge von mindestens sechs Kugeln getötet worden sein. Zwei Projektile hätten den Kopf und vier den rechten Arm des 18-Jährigen getroffen, befand ein von den Eltern des Opfers eingeschalteter Rechtsmediziner, wie die "New York Times" am späten Sonntagabend berichtete.

Neue Ausschreitungen vor der Ausgangssperre: Polizisten beobachten in der Kleinstadt Ferguson, wie sich Demonstranten formieren (Quelle: dpa)
Laut dem vorläufigen Ergebnis der Autopsie seien alle Kugeln von vorne abgefeuert worden.

Die Familie des 18-Jährigen hatte die am Sonntag durchgeführte unabhängige Autopsie in Auftrag gegeben, nachdem bereits örtliche Experten die Leiche untersucht hatten. Die Ergebnisse von deren Obduktion wurden aber bisher nicht bekannt.

Gutachter trat schon im Prozess gegen OJ Simpson auf

Der von Browns Eltern beauftragte Pathologe Michael Baden gilt als Koryphäe auf seinem Gebiet. Er sagte unter anderem in dem spektakulären Gerichtsverfahren gegen den Ex-Footballstar OJ Simpson aus und wurde auch bei den Untersuchungen zum Mord an US-Präsident John F. Kennedy zu Rate gezogen. Baden war früher als oberster Gerichtsmediziner der Ostküstenmetropole New York tätig.

Das US-Justizministerium kündigte aufgrund der "außergewöhnlichen Umstände" des Falls an, dass nach den Behörden von Missouri nun auch zusätzlich Experten auf Bundesebene eine Autopsie der Leiche vornehmen würden.

Straßenkrieg geht weiter

Ferguson ist seit der Tötung des schwarzen Jugendlichen durch einen weißen Polizisten am 9. August Schauplatz von Unruhen und Protesten, da dem Schützen rassistische Motive unterstellt werden.

Auch am Sonntagabend kam es wenige Stunden vor dem Inkrafttreten einer neuen Ausgangssperre zu schweren Zusammenstößen zwischen Demonstranten und Polizei. Die mit gepanzerten Fahrzeugen angerückten Sicherheitskräfte trieben die Menschenmenge mit Tränengas auseinander, wobei einige der Gaskartuschen umgehend auf die Polizei zurückgeschleudert wurden. Örtliche Medien zeigten Bilder von Krawallmachern, die ein Schnellrestaurant demolierten.

Laut dem Sender KMOV-TV griffen die Sicherheitskräfte erst ein, nachdem sie mit Molotow-Cocktails beworfen worden waren. Auch von Schüssen aus der Menge heraus wurde berichtet. Einige der größtenteils jungen Demonstranten reckten derweil Protestschilder gegen Polizeigewalt in die Höhe.

Debatte um Rassismus und Waffengesetze

Die Ordnungskräfte des US-Bundesstaats Missouri hatten zuvor angekündigt, die zweite Nacht in Folge eine Ausgangssperre zu verhängen. Die jüngste Ausgangssperre sollte von Mitternacht bis zum frühen Montagmorgen gelten.

Die Affäre Brown hat die landesweite Kontroverse um Rassismus und laxe Waffengesetze in den USA aufs Neue angefacht. Das Schicksal des Teenagers weckt Erinnerungen an den 17-jährigen Schwarzen Trayvon Martin, der im Februar 2012 in der Stadt Sanford in Florida erschossen worden war.

Der Schütze George Zimmerman gab damals an, in Notwehr gehandelt zu haben, nachdem der unbewaffnete Teenager ihn geschlagen habe. Der Prozess gegen Zimmerman endete mit einem Freispruch.

Liebe Leserin, lieber Leser, zu diesem Thema ist keine Kommentierung möglich. Weitere Hinweise finden Sie in unserer Netiquette. Wir danken für Ihr Verständnis.
Quelle: T-Online

» der Kommentar des Blogschreibers «
War das in den USA nicht schon oft so, dass Unbewaffnete aus "Notwehr" mit mehreren Schüssen erschossen wurden? Oder dass Selbstmörder sich mit mehreren Schüssen umgebracht haben?
In einem "Selbstmordfall", von dem ich vor nicht langer Zeit gelesen habe, hatte der Mann 32 Einschüsse. Interressanterweise waren in den meisten Fällen die "Angreifer" und "Selbstmörder" schwarzer Hautfarbe und die Täter waren Weiße.
Aber was soll's, Hauptsache man kann sich und seine Familie zu jederzeit mit der eigenen Waffe verteidigen.(Gegen was eigentlich? Die "bösen" Jungs haben doch das gleiche Recht, oder?)


Kommentare zum ersten Beitrag

Selbstdenker sagt:
Das Amerika schon längst zu einem Polizeistaat mit unbegrenzten “Möglichkeiten” verkommen ist, dürfte wohl allgemein bekannt sein.
Nun hat Freeman ein paar interessante Beweise (und Hintergründe) recherchiert: http://alles-schallundrauch.blogspot.de/2014/08/wie-die-freimaurer-die-polizei-in-den.html

bluesbower sagt:
Die OSZE sagt seit 1999 voraus, dass die ungerechte Verteilung des Reichtums zu sozialen Unruhen bis hin zu Revolutionen führen kann.
Nicht umsonst wird in der Staaten, die sich dem Neoliberalismus verschrieben haben, die Überwachung der Bürger vorangetrieben und autoritär auf Bürgerrechtsbewegungen reagiert.

Nichtwähler sagt:
Einerseits ist dieses Gefälle von gewissen Kreisen so gewollt.
Andrerseits stehen sie hilflos vor dem wachsendem Desaster.

Banken und Wirtschaft geben den Ton an. Sie sind Dirigent.
Geschmierte Politiker sind nur Zaungast bei diesem Schauspiel.
Obama steht vorn und liest alles vom Prompter ab… Fragen?

Alfons sagt:
Die USA brauchen schnellstens einen großen Krieg mit richtig Beute, sonst haben sie einen richtigen Bürgerkrieg im eigenen Land.
Es ist besser, hier ein paar Millionen Europäer abzuschlachten, als zuhause gegen Hunger- und Elendsaufstände ihrer Sklaven zu kämpfen.

bash! sagt:
notfall-trauma-hilfe für schussverletzte und verkehrsopfer ist eines der wenigen felder die in amerika besser sind, als manch anderswo auf der welt.
bash!
das erklärt sich dadurch, das jeden monat auf strassen in den usa genauso viele leute sterben wie bei den 9/11 anschlägen. gegen die billionen ausgaben die für letzteres aufgewendet wurden fallen die monatlichen verkehrstoten natürlich nicht…
bash!
als randbemerkung, die einzige gruppe von leuten die jemals in der geschichte der welt eine atombombe gezündet haben um unschuldige zivilisten zu verletzen war die regierung der vereinigten staaten.
bash!

DonPillo sagt:
USA ist längst-wie Reagan es bezüglich der UDSSR formulierte -the evil empire!
Obama ist der schrecklichste Mr.President seit Gründung der USA!
Er lügt und täuscht und heuchelt und treibt USA in den offenen Bürgerkrieg!
Armes Amerika-DAS hast du wirklich nicht verdient!


Samstag, 31. Mai 2014

Crash-Warnung: EZB fordert Banken und Investoren auf, sich zu schützen

Thema: Platzt die Blase?

Wenige Tage nach der EU-Wahl meldet sich Mario Draghi mit einer spektakulären Crash-Warnung. In der Sprache der Zentralbanker heißt das, es bestehe die „Möglichkeit eines scharfen und ungeordneten Abbaus der jüngsten Kapitalflüsse“. Die EZB, die ja durch den Stresstest Einblick in die Bücher der Banken hat, ahnt offenbar Schlimmes - und rät Banken und Investoren dringend, Vorsorge zu treffen.

Die Crash-Warnung des Jahres kommt nicht von Marc Faber (der sagt, der Crash kann über Nacht kommen – hier). Sie kommt auch nicht von den Bestseller-Autoren Marc Friedrich und Matthias Weik (die sagen, dass es ohne Crash gar nicht geht – hier).

Die Warnung kommt von der Europäischen Zentralbank (EZB).

Und sie hat es in sich.

Die EZB warnt angesichts der Rekordjagd an den Börsen vor einem Kurseinbruch an den Börsen. Wegen der Suche der Investoren nach Rendite stiegen die Risiken für die Finanzstabilität. Dies könnte die „Möglichkeit eines scharfen und ungeordneten Abbaus der jüngsten Kapitalflüsse“ auslösen, heißt es in dem am Mittwoch veröffentlichten Finanzstabilitätsbericht der Notenbank.

Von einem „scharfen und ungeordneten Abbaus der jüngsten Kapitalflüsse“ hat seit langem keine Zentralbank mehr gesprochen.

Und ausgerechnet der Landsmann von EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso, der portugiesische Notenbank-Chef, macht die Öffentlichkeit darauf aufmerksam, dass es sich hier offenbar nicht um ein theoretisches Gedankenspiel, sondern um eine reale Gefahr handelt.

EZB-Vizepräsident Vitor Constancio sagte der Nachrichtenagentur Reuters: „Ich habe keine Empfehlung für die Investoren, aber sie sollten sich dieser Risiken bewusst sein und versuchen, sich zu schützen.“ Die Krise in der Ukraine zum Beispiel könnte die gute Stimmung kippen. „Die Banken sollten darauf vorbereitet sein“, warnte Constancio.

Es entbehrt nicht einer gewissen Komik, dass die Zentralbanken vor dem Crash warnen: Sie haben durch die globale Politik des Geldes die Vermögensblasen angefacht, insbesondere jene an den Börsen. Noch am Mittwoch fieberten die Ahnungslosen Börsianer dem Durchbrechen der 10.000er Marke des DAX entgegen. Der Deutschlandfunk konnte in seiner mittäglichen Wirtschaftssendung kaum an sich halten und meinte, dass das Durchbrechen der „historischen“ Marke auch zu einer großen Schlagzeile bei der „Zeitung mit den vier Buchstaben“ führen werde, was die Privatanleger animieren sollte, einzusteigen. Ein Analyst goß noch Öl ins Feuer uns sagte, das Kursziel sein 10.500 und die werde der DAX noch in diesem Jahr erreichen.

Doch die EZB muss es besser wissen – schließlich hat sie das Geld in den Markt gepumpt und weiß im Zuge des Stresstests, wie es bei den Banken wirklich aussieht.

Ihre Crash-Warnung kommt nicht aus dem Bauch.

Sie speist sich aus den Büchern der Banken.

Daher ist es nur logisch, dass sich die Währungshüter in dem Bericht besorgt über die nach wie vor geringe Profitabilität vieler Banken äußern. Auch fänden sich in den Bilanzen der Geldhäuser immer noch zu viele faule Kredite. „Bislang scheint hier der Wendepunkt noch nicht erreicht“, hieß es. Zudem hätten mehr als die Hälfte aller Großbanken in der Euro-Zone im zweiten Halbjahr 2013 Verluste geschrieben. Wegen der unsicheren konjunkturellen Perspektiven bestehe darüber hinaus ein „signifikantes Risiko, dass sich die Kreditqualität weiter verschlechtert“.

Erst am Dienstag hat IWF-Chefin Christine Lagarde kritisiert, dass die Großbanken keine Reformen durchgeführt haben (mehr hier).

Gefahren für den Bankensektor gingen darüber hinaus von der nach wie vor engen Verflechtung der Institute mit den Staaten aus. Sollte es zu dem befürchteten Crash an den Märkten und im Zuge dessen zu einem kräftigeren Anstieg der Renditen für Staatsanleihen kommen, bedeute dies nicht nur Belastungen für die Regierungen, sondern auch Verluste für die Institute, heißt es in dem Bericht. Deshalb sei es wichtig, die Aufsicht über die Banken zu stärken. Dies gelte auch für den wachsenden Schattenbankensektor und die Derivatemärkte.

Fazit: Alles, was vor der EU-Wahl als harmlos dargestellt wurde, blubbert nun an die Oberfläche. Es ist bezeichnend, dass die EZB nicht die Bürger oder den Mittelstand, warnt, sondern die Banken.

Wenn auch Sie erfahren wollen, was auf uns zukommt, lesen Sie das neue Buch von DWN-Herausgeber Michael Maier. Er beschreibt, was hinter den Crash-Drohungen steckt – und wie die Schuldenblase platzt. Und er erklärt, wie man sich als Bürger von den Machenschaften der Zentralbanken, Banken und Regierungen befreien kann und muss.

* * *

Das neue Buch von DWN-Herausgeber Michael Maier.

Michael Maier, „Die Plünderung der Welt. Wie die Finanz-Eliten unsere Enteignung planen“.

Das Buch ist überall im Buchhandel erhältlich. Beim Verlag kann es hier bestellt werden.

Das Buch ist auch bei Amazon erhältlich – hier.


Mit freundlicher Genehmigung von DEUTSCHE WIRTSCHAFTS NACHRICHTEN






Kommentare

dimitri sagt:
David Rockefeller:
“Wir stehen am Rande einer weltweiten Umbildung, alles was wir brauchen, ist die richtige allumfassende Krise und die Nationen werden in die neue Weltordnung einwilligen.” (1994 vor dem Wirtschafts-Ausschuss der Vereinten Nationen (UN Business Council)

“Manche glauben gar, wir seien Teil einer geheimen Kabale, die entgegen den besten Interessen der USA arbeitet, charakterisieren mich und meine Familie als “Internationalisten” und Verschwörer, die gemeinsam mit anderen weltweit eine integriertere globale politische und wirtschaftliche Struktur schaffen – eine Welt, wenn Sie so wollen. Wenn das die Anklage ist, dann bin ich schuldig, und ich bin stolz darauf.” (Autobiographie, “Memoiren”, 2006)

Rüdiger von der Panke sagt:
Guter Artikel. Dragi, der Einheizer, hat seinen blubbernden Kessel nicht umsonst angefeuert. Seine Traumtänzer werden als erste darin verschwinden, einschließlich die “Deutsche Bank” mit ihrem arabischen Großinvestor, der dann seine “Fett-Einlage” oben auf der Suppe schwimmen sieht..

Angefangen mit der “Feuereinlage” für den Kochtopf war Putin, der neue “Siegfried” in der Geschichte. Dieser Siegfried wird der Hydra noch mehrere Köpfe abschlagen und hat schon weitere kleine Mitstreiter gefunden….. (die restlichen Franzosen werden auch für Le Pen stimmen, die lassen sich doch nicht mit einem Viagra-Ersatz ablenken, nee, die nicht!!)

joker sagt:
Das was ich schon geahnt hatte vor einem Jahr.
Da werden wohl beim DAX auch Kursmanipulationen mit im Spiel sein die den Kurs künstlich hochjagen lassen.
Wie sagte mal Captain Kirk in Enterprise: “Ich glaube,das wird ein Spaß”
Ich sehe das genauso.Dann werden halt Banken pleite gehen und die lieben Leute vielleicht auf die Strassen gehen-mich würde es freuen.
Dann wird es mit Sicherheit kein to big to fail geben,so dumm wird die Politik glaube ich nicht sein.
Denn diese Deutsche Bank ist bereits pleite nur weiß es keiner.
Nicht umsonst ist jetzt eine reicher Investor mit eingestiegen.
Lauter ausländisches Kapital.

MR sagt:
Endspiel noch vor der WM?
Schaunmermal….
Eine solche Nachricht kommt nicht ohne Grund und auch das Timing ist kein Zufall

Völlig egal! sagt:
Als 1966 in Irland ein Bankencrash stattgefunden hatte ist nichts passiert. Als nach 10%-iger Inflation während der Folgejahre bis 1969 keine Lohnerhöhugen stattfanden und vonseiten der Banker zu einem Streik im selben Land führte, wurde per Zeitungsinseraten darauf hingewiesen, dass alle Banken schließen würden, da es zu keiner Lohneinigung zwischen Bankstern und Gewerkschafstern, ja, auch hier ist das Bankster-s angebracht, gekommen sei.

Als die Banken dann tatsächlich sechs Monate geschlossen hielten, auch in der Hoffnung, man werde den Bürgern schon zeigen, wo der Hammer hängt, kam es zw. allen Marktteilnehmern zu auserbankenmäßigen Scheckverrechnungen und nichts passierte. Die Banken mussten anerkennen, dass sie sinnlos geworden waren. Die Wirtschaftsleistung stieg sogar rapide an.

Durch die neuerliche Eröffnung der Banken, wegen der um ihren Job nun (durch diese Erkenntnis der Bürger) für immer fürchten müssenden Bankster, wurden bis Feb. 70 diese Schecks von den Bankstern angenommen und wieder als Verrechnungsbasis ins System integriert.

Dabei wurde offensichtlich, dass sich sogar außerhalb des Bankensektors die Geldmenge nach nötigem Maß erhöht hatte, das Geld (auch aus gehorteten Beständen als Tauschmittel – zusätzlich zu den anderen Verrechnungen, die man plötzlich überall akzeptierte) in Umlauf blieb und alles ohne Probleme weiter gelaufen war, als ob die Banken nie geschlossen hätten.

Fazit: Gibt es die Banken nicht, funktioniert die Wirtschaft trotzdem! Angstschürerei war in den öffentl. Medien danach die Dauerfolge, dass keiner es bemerke.


Mittwoch, 28. Mai 2014

Barroso fordert: Deutschland muss Frankreich retten

Thema: Eurovisionen

Blick auf die Sparguthaben

José Manuel Barroso hat messerschaf erkannt, dass das politische Erdbeben in Frankreich zur Gefahr für die gesamte EU werden könnte. Daher müsse eine starke "Achse zwischen Berlin und Paris" gebildet werden. Eine Möglichkeit wäre, noch mehr Geld zu drucken - die Franzosen fordern, dass die EZB unter die Kuratel der Euro-Finanzminister gestellt werden soll.

EU-Kommissionspräsident Jose Manuel Barroso nach der Europawahl am Sonntag eine intensivere Kooperation von Deutschland und Frankreich gefordert. “Wir brauchen eine starke Zusammenarbeit von Berlin und Paris. Ohne diese funktioniert es einfach nicht”, sagte Barroso am Montag in Sintra nordwestlich von Lissabon. “Sie ist unverzichtbar, aber auch nicht alleine ausreichend.” Die übrigen 26 EU-Länder dürften nicht das Gefühl bekommen, dass die wichtigen Entscheidungen zwischen den beiden größten Ländern der Gemeinschaft ausgemacht würden, bevor die übrigen Staaten gefragt würden.

Das starke Abschneiden von EU-Kritikern etwa in Frankreich und Österreich mache ihn sehr betroffen, sagte Barroso auf einer Konferenz der Europäischen Zentralbank (EZB) in seiner Heimat. Aus seiner Sicht hat vor allem die Krise der vergangenen Jahre zu dem massiven Verlust von Vertrauen in die Institutionen und etablierten Parteien in der EU geführt. “Die Wahrnehmung der Leute auf der Straße war, dass sie nicht mehr die Kontrolle darüber haben was passiert.” Diese Europa-Enttäuschung und die Angst, bei der Globalisierung auf der Verliererseite zu stehen, habe den Nährboden für “populistische und nationalistische Strömungen” geliefert. Dies gelte aber nicht nur für die europäischen Institutionen, sondern auch für die Institutionen in den Nationalstaaten.

Die EU hat sich in den vergangenen Wochen bereits für die Stärkung dieser Achse ausgesprochen: Der konservative Kandidat Juncker, der nun Barroso nachfolgen will, hat bereits vor der Wahl in Richtung Paris signalisiert, dass er sich vorstellen könnte, dass die EZB ihrer Unabhängigkeit entbunden und vollends in den Dienst der Euro-Rettung gestellt wird. Die Folge wäre eine Umverteilung der Schulden innerhalb Europas. Für manche entstünde daraus die Vollendung der inneren Einheit Europas.

Mehr zu Junckers Vorstellungen einer politisch gesteuerten Geldpolitik – hier.

Mit freundlicher Genehmigung von DEUTSCHE WIRTSCHAFTS NACHRICHTEN


Kommentare

Selbstdenker sagt:
Selbst nach diesem Wahlausgang mit seinem Bekenntnis der europäischen Völker betreiben die Diktatoren weiterhin Realitätsverweigerung höchster Güte.
EZB-Draghi hat da seine eigene Erklärung:
“Der entlarvendste Kommentar zum Ausgang der EU-Parlamentswahl stammte gestern Abend von EZB-Chef Mario Draghi. Die Wähler in der Gemeinschaft seien “losgelöst.” Abgehoben von der Realität, meint er damit:
http://blog.markusgaertner.com/2014/05/25/eu-parlamentswahl-warnschuss-fur-eine-losgeloste-kaste/

Wolfgang sagt:
Herr Barroso,wenn’s schwierig wird,dann wird nach Hilfe gerufen – und ausgerechnet Deutschland?! Da muss es Ihnen aber ziemlich warm in der Hose geworden sein. Die Franzosen werden Ihre Angelegenheiten schon regeln,vielleicht nicht so,wie das nach Ihrer Vorstellung ist. Das ist jetzt ‘was anderes,als großmäulig anderer Leute Geld zu versemmeln

khaproperty sagt:
Ist alles verboten, widersinnig und äußerst schädlich für alle – aber infolge der Schaffung des Euro eine logische Entwicklung.
Der Euro kann nur zerstörerisch wirken. Unter ihm ist ein irgendwie gearteter Erfolg für die Menschen nicht möglich, nicht einmal denkbar, realistischerweise.
Deutschland wird im Ergebnis – heute schon absehbar wegen der versteckten Billionen-Verbindlichkeiten – am meisten zahlen müssen, nicht,weil die Deutschen viel Geld hätten, sondern weil die anderen es wahrheitswidrig behaupten.
Alle bisherigen Erhebungen in EU jedoch offenbaren, daß fast alle Menschen in den anderen Staaten um Vieles reicher sind als die Deutschen. die zwei verlorene Kriege abbezahlten.
Der Dritte geht soeben verloren – per Euro.

Ingenieur sagt:
Ob der Herr Maoist da schon mal die Franzosen gefragt hat, ob das denen gefällt? Von mir aus kann Frankreich gern gerettet werden. Aber im Gegensatz zu der dilettantischen Rettung Griechenlands diesmal immer gegen Pfand. Wenn es keinen französischen Patrioten mehr gibt, den es stört, wenn dann eines Tages
- alle Franzosen in deutschen Fabriken arbeiten
- alle Franzosen einen deutschen Mieter haben
- alle Franzosen auf einem Grundstück mit deutschem Eigentümer leben
- die Maut auf allen Strassen Frankreich’s nach D fliesst
- die Wasserwerke, Kraftwerke in Frankreich deutsches Staatseigentum sind
usw.,
dann auf geht’s, mach mers.

wütender wutbürger sagt:
Barroso hat den Knall nicht gehört! Die Franzosen haben mehrheitlich für einen Austritt aus der EU gestimmt und nicht für eine noch engere Zusammenarbeit mit Deutschland!
““Die Wahrnehmung der Leute auf der Straße war, dass sie nicht mehr die Kontrolle darüber haben was passiert.”
Wir haben nie eine Kontrolle darüber gehabt! Das habt Ihr ganz allein diktatorisch entschieden! “Diese Europa-Enttäuschung und die Angst, bei der Globalisierung auf der Verliererseite zu stehen, habe den Nährboden für “populistische und nationalistische Strömungen” geliefert”
Fragen SIE mal die Menschen in Griechenland u. Diejenigen die Familienangehörige durch Suicid aus Verweiflung verloren haben, die stehen bereits auf der Verliererseite! Sie Blindfisch, Herr Barroso! Europa will nicht mehr EU! Capice?!

Maus sagt:
Frankreich soll uns Retten !
Es ist Zeit für eine Französische Revolution !
Marine Le Pen alles gute !
Die EU-Lobbyisten der Finanz-Oligarchen sind zu weit gegangen !
Die Zeit ist gekommen der Korruption ,und den Beschlüssen im Geheimen den Kampf anzusagen !
Die Politiker die gegen das Volk agieren abzusetzen !


Samstag, 12. Oktober 2013

Das Ende einer Weltmacht: China ruft Obama zur Ordnung

Thema: Macht und Geld

USA müssen Schulden zahlen

Der chinesische Premier Li Keqiang hat den Amerikanern die gelbe Karte gezeigt: Die Amerikaner müssen ihre Schulden an China pünktlich bezahlen. Das ist eine diplomatische Ohrfeige für Barack Obama, der plötzlich so klein erscheint wie die griechischen Kaninchen vor der Schlange der Finanz-Eliten. Die großen Schlachten werden symbolisch geschlagen. Der Gesichtsverlust für die USA ist die Höchststrafe, die China zu vergeben hat.

Der chinesische Premier Li Keqiang fordert von den Amerikaner die pünktliche Bezahlung der Schulden. China ist der größte Gläubiger der USA – und führt den Schulden-Präsidenten nun regelrecht vor. (Foto: dpa)


Der chinesische Premier Li Keqiang hat sich am Donnerstag mit einer deutlichen Botschaft an US-Außenminister John Kerry gewandt: Li sagte, dass „China dem Thema der amerikanischen Schulden-Obergrenze große Aufmerksamkeit“ widme. Die Aussagen wurden auf der Regierungs-Website veröffentlicht.

Diese Wortmeldung, so kurz sie sein mag, wirft ein Schlaglicht auf die Verhältnisse der Weltmächte: Die Amerikaner haben sich massiv verschuldet – und müssen nun nach der Pfeife der Chinesen tanzen. China hat etwa 60 Prozent seiner ausländischen Investments in US-Assets. Für Peking stehen also 2 Billionen US-Dollar auf dem Spiel.

Schon zu Beginn der Woche hatte der chinesische Vize-Finanzminister Zhu Guangyao die Amerikaner aufgefordert, „die Sicherheit der chinesischen Investments zu gewährleisten“. Für den Fall, dass die USA die Schuldenobergrenze nicht erhöhen können, müssten die Amerikaner zuerst ihren Schuldendienst an den Inhabern von Staatsanleihen leisten, sagte Zhu.

Tatsächlich ist das Risiko einer technischen Pleite gering – wie Goldman Sachs ermittelt hat: Diese würde sich an den Kreditversicherungen (CDS) orientieren, welche mit insgesamt 23 Milliarden Dollar und 3,3 Milliarden Dollar mit einer Fälligkeit per Ende September. Diesen „Kredit-Event“ würde die ISDA ausrufen, die internationale Sammelstelle für Kreditversicherungen. Die Wahrscheinlichkeit, dass dies geschieht, ist gering, erklärt Goldman auf Business Insider.

Tatsächlich erinnert der Vorgang an Griechenland: Auch die Griechen stecken in der Schuldenfalle - nicht, weil die Bürger in Saus und Braus leben, sondern weil der hochverschuldete Staat seine Schulden nicht bedienen kann.

Bereits in Griechenland war zu sehen, warum die eigentlich überfällige Staatspleite nicht erfolgte: Die Banken mussten sicherstellen, dass das Geld, das sie in ihren Bilanzen in Form von Schuldscheinen stehen haben, irgendwie über das Schneeball-System des globalen Finanz-Systems aufgebracht wurde. So hat sich die groteske Situation ergeben, dass Griechenland in einem Fort Geld von der EU bekommt – nicht, um den Euro zu retten, sondern um den Banken dem Staat den Schuldendienst mit europäischen Steuergeldern zu finanzieren. Das Geld geht dann, wie bei jedem guten Schneeball-System, wieder in die Taschen derjenigen, die es eigentlich gegeben haben: Im Falle Griechenlands ist das die EZB. Die Zinslast führt jedoch dazu, dass die Schulden immer höher werden.

Das nennt man Drogenabhängigkeit im Weltfinanz-System.

Auch im Fall der USA werden die Chinesen den Teufel tun und den Amerikanern das Messer an den Hals setzen. Denn auch im Fall der US-Pleite ist längst derselbe Prozess im Gang wie in Europa: Die US-Notenbank Federal Reserve (Fed) kauft wie verrückt US-Staatsanleihen. Damit zieht die Fed das Geld aus den Märkten und zwingt die US-Steuerzahler dazu, die Haftung für die US-Schuldenpolitik zu übernehmen. Genau dasselbe ist in Griechenland passiert: Die Banken haben durch Schuldenschnitt und rechtzeitigem Abzug all ihre Schrottpapiere auf die europäischen Steuerzahler übergewälzt.

Und die zahlen nun auf Jahrzehnte hinaus.

Genauso werden die amerikanischen Steuerzahler zahlen.
Die Ohrfeige der Chinesen für Obama entspricht ebenfalls dem griechischen Modell: Regierungschefs aus Athen werden in Brüssel behandelt wie schlechte Schuldner eben behandelt werden: Man bringt sie nicht um, weil man sie noch braucht – schließlich schadet der Totalausfall dem Gläubiger genauso wie dem Schuldner. Doch man demütigt sie, etwa, indem man ihnen jeden Monat die Men in Black (Troika) vorbeischickt.

Eine Troika wird bei Präsident Obama nicht auftauchen.

Der Ordnungsruf aus Peking, der früher als „Einmischung in die inneren Angelegenheiten“ ganz und gar undenkbar gewesen wäre, ist eine härtere Maßnahme als ein paar Bürokraten zum Geldeintreiben.

Er macht den Gesichtsverlust deutlich.

Das ist in Asien die Höchststrafe.

Die großen Schlachten verliert man nicht bei einem Waffengang, sondern in Symbol-Handlungen, die klar machen, wer oben und wer unten ist.

Die USA haben mit dem hemmungslosen Schulden-Wahn ihren Nimbus verloren.
Amerika – das Ende einer Weltmacht.

Mit freundlicher Genehmigung von DEUTSCHE WIRTSCHAFTS NACHRICHTEN


Kommentare


Selbstdenker sagt:
Angriff von allen Seiten. Die ersten “Erfüllungsgehilfen” stellen Fragen:
http://www.spiegel.de/politik/ausland/us-pressefreiheit-obamas-regierung-schafft-ein-klima-der-angst-a-927001.html


Joachim sagt:
Ich frage mich, warum so viele Kommentare ihre Schadenfreude gegenüber den USA so offen zeigen? Es dürfte schon klar sein, dass die Kolonie BRD von den USA noch stärker gemolken und ausgeblutet wird , damit die USA ihre Schulden bedienen können. Freuen Sie sich also, dass Sie demnächst hier für 2,39 Euro arbeiten gehen dürfen und 26 % MwSt. bezahlen dürfen?


Dragon11 sagt:
Hahaha…Gesichtsverlust ..Kreditausfall..shut down…blabla..
Ich habe das ungute Gefühl ,dass auch China nur eine Rolle im weltweit aufgeführten Trauerspiel NWO spielt, genau wie alle anderen überall…
Die “Eliten” sind überall gleich und haben sich Staatswesen und Macht mehr oder weniger offen und für alle zu erkennen , unter den blutigen Nagel gerissen.
Egal ob USA , EU , China oder Russland…alle spielen ihre Rolle , sowie von Autor und Regisseur Rothschild und Co. vorgesehen.( selbst die Sowjetunion , Kommunismus , Warschauer Pakt ..nur ein weiterer Spielplatz der Götter des Mammon…)
Die Marionettenherrscher überall haben am meisten zu verlieren und werden bis zum Ende auf der Bühne bleiben zu unser aller Ungunsten weltweit.
Nur wer von den Darstellern aus der Reihe schert kriegt dann halt mal Besuch vom US MC , muss sich bis zur Hinrichtung durch den Strang im Erdloch verkriechen oder wird in der nordafrikanischen Wüste mit einer Eisenstange vergewaltigt.
Schöne Aussichten für Aussteiger , so was beeindruckt schon mal und fördert das Nachdenken in die richtige Richtung.
Keiner steigt aus der größten Pokerrunde der Welt aus , mit den größten Einsätzen die es je auf dem Tisch gab.
Es geht um nichts weniger als ….die ganze Welt…alternativlos…gute Nacht zusammen !



Montag, 19. August 2013

Kein Vertrauen in Obama: China und Japan stoßen US-Anleihen ab

Thema: Staatsanleihen

Investoren aus Asien ziehen so viel Geld aus dem Markt für US-Staatsanleihen ab wie nie zuvor. Niemand außer der Fed selbst investiert noch in US-Staatsanleihen. Die Anleger befürchten den großen Crash.


Zehnjährige US- Staatsanleihen (rot) haben einen wesentlich höheren Ertrag als Aktien aus dem S&P- Index (grün). (Grafik: Zero Hedge/TIC)
China und Japan zogen im Juni die Rekordsumme von 40,8 Milliarden Dollar aus langfristigen US-Bonds ab, belegen die Daten des US-Finanzministeriums. Aus dem Rest der Welt wurden noch 26,1 Milliarden Dollar abgezogen. Der Trend setzt sich fort. Ein Massenverkauf könnte den Wert der Anleihe in den Keller treiben (mehr hier).

Ben Bernanke hat mit seiner Ankündigung im Mai für Wirbel auf dem Bond-Markt der USA ausgelöst. In den Monaten, nachdem der Chef verkündet hatte, die Geldschwemme bis zum Ende des Jahres eindämmen und bis 2014 stoppen zu wollen, haben sich ausländische Investoren von US-Staatsanleihen getrennt.


Nur noch die Fed investiert in die heimischen Staatsanleihen. Halter von US-Schatzanleihen, Laufzeit fünf bis 30 Jahre. (Grafik: Zero Hedge/BofAML)
China hält immer noch 1,27 Billionen Dollar in US-Staatsanleihen. Japans Bestand hat noch einen Wert von 1,08 Billionen Dollar. Sie sind die größten Gläubiger der USA. Beide könnten mit den zusätzlichen Milliarden die eigene Wirtschaft unterstützen. Im Falle Japans wird das Geld vermutlich dazu beitragen, den Yen zu schwächen und den Exportsektor durch einen vorteilhaften Wechselkurs zu stärken (mehr hier).

Der Juni war bereits der fünfte Monat in Folge, in dem Investoren ihr Geld aus dem US-Anleihenmarkt abziehen. Die Nachfrage nach US-Wertpapieren sinkt dramatisch. Nur die Fed selbst investiert noch in die heimischen Schuldscheine. Sie hält bereits 30 Prozent der heimischen Schulden. Vor diesem Hintergrund macht es Sinn, dass Bernanke die Geldschwemme beenden will. Seit 2011 stagniert das Niveau der Halter von US-Staatsanleihen außerhalb der Zentralbank (siehe Grafik oben).

Dass die ausländischen Investoren gerade dann aus US-Staatsanleihen flüchten, wenn die Zinsen bald wieder steigen könnten, ist kein gutes Zeichen. Vor allem weil der Ertrag der Zehnjahres-Anleihen auch jetzt noch weit über der Dividende aus Aktien im Standard & Poor’s Index S&P 500 liegt (siehe unten). Vor diesem Hintergrund hatte Bernanke seine Ankündigung relativiert. Es werde so lange wie möglich weitergehen, mit der Flut aus billigem Geld (hier). Das Aktiengeschäft ist dadurch aber nicht attraktiver geworden (siehe Grafik unten).

Die Schulden der USA sind nicht tragfähig. Die versteckte Schuldenlast ist bis zu sechs Mal höher, als offizielle Angaben glauben machen wollen. Die Großinvestoren reagieren immer zuerst. Aber auch Private ziehen sich immer mehr aus US-Anleihen zurück.

Hält der Kapitalabfluss an, könnten einige Fonds zu Notverkäufen gezwungen sein. Die Folge wäre ein Massenverkauf und die Beschleunigung des Preisverfalles (hier). Die Anleger merken, dass Staatsanleihen seit der Manipulation durch die Fed kein sicheres Investment mehr sind. Zum Schluss haftet der Steuerzahler, wenn die Schuldenlast der USA zu groß wird (mehr hier).

Mit freundlicher Genehmigung von DEUTSCHE WIRTSCHAFTS NACHRICHTEN


Kommentare


Öko-Gnom sagt:
Wir sind drauf und dran eine neue Eskalationsstufe in diesem Spiel, mit historisch gesichertem Ausgang, live zu erleben. Wie die Sache ausgehen wird, ist absolut gewiß.
Die einzige Frage ist noch, wann genau und wie die Gesamtauswirkungen sein werden.

Die Marktregeln lassen sich langfristig nicht außer Kraft setzen.

Von nichts kommt nichts. Geld, das nicht durch Leistung und Produktion gedeckt ist, kann langfristig nur ins Verderben führen, insbesondere, wenn es in einem historisch nie gekannten Ausmaß gedruckt wird. Der erhoffte Stimulus auf die Realwirtschaft ist fast gänzlich ausgeblieben. Erst wurden die Zinsen im Minutentakt gesenkt, und als das auch nichts half, dann monatlich Geld in Rekordhöhe gedruckt.
Was für eine wahnsinnige Theorie!

Aber der dahinterstehende Masterplan heißt, “Europa“ in einem neoliberalen Zwangsstaat mit “marktgerechter“ Pseudo-Demokratie zu vereinigen. Auf dem Weg dahin, kann man durch eine sichtlich ausgelöste Krise noch ein bisschen für Umverteilung sorgen.

Ich freue mich nicht darüber Recht zu haben, sondern fürchte mich davor, was der Ausgang dieses Spiels für die Gesellschaften und Menschen bedeutet.

Merkel & Co. wollen nur den Leuten so kurz vor den Wahlen keinen reinen Wein einschenken. Das ist aber sehr kurzfristig gedacht, da hierdurch viele Menschen der Möglichkeit beraubt werden, die jetzt dringend notwendige Eigenvorsorge voranzutreiben.

Das soll keine Panikmache sein – das Leben geht nach dem Crash weiter – sondern eine Mahnung an die, die sie hören möchten, in angemessener Weise für sich und ihre Familien vorzusorgen.

Bedenken Sie bitte, dass das was sie in den Zeitungen lesen, nicht unbedingt die reine, komplette und vor allen Dingen ungeschminkte Wahrheit ist. Insider ziehen momentan gehäuft die Reißleine, schichten um, und stoßen riskante Positionen ab.

Informieren Sie sich selbst bei einem neutralen und professionellen Berater, studieren sie die Fachmedien und das Internet.

Hinweis:
Selbstverständlich ist dieser Beitrag keine Beratung oder Empfehlung, sondern lediglich die bescheidene Meinung des Verfassers. Jeder ist für die von ihm getroffenen Entscheidungen selbst verantwortlich.

Ramos sagt:
Zitat: “Ich freue mich nicht darüber Recht zu haben, sondern fürchte mich davor, was der Ausgang dieses Spiels für die Gesellschaften und Menschen bedeutet.”

Genauso geht es mir bei der ganzen Geschichte, es ist unglaublich wie blind die Menschen zum Ende der Klippe rennen. Die wachen erst auf, wenn sie im Wasser kurz vor dem Ertrinken sind.

Klartextrednerin sagt:
Das Endspiel des Dollars geht in die entscheidene Phase. Es dürfen schon Wetten abgeschlossen werden, ob der Rubel oder der chin. Remimbi die neue Weltleitwährung wird.
Ramos sagt:
Sunzis Kunst des Krieges – Die US Amerikaner sollten sich dieses Buch mal genauer anschauen und auf die momentane Lage übertragen. Die USA haben sehr clever den Dollar genutzt um sich auf Kosten der restlichen Welt zu bereichern. Alles, wirklich alles wurde getan und diese Position zu verteidigen. Menschenleben waren egal, selbst ganze Völker hatte man durch inszenierte Kriege in Hass und Blut ertrinken lassen.
Die Chinesen haben sich die Droge der US Amerikaner in hohen Dosen selbst gespritzt. Die US amerikanische Elite versucht sich mit “Beschaffungskriminalität” über Wasser zu halten und wie echte Drogensüchte gestehen sie sich nicht ein, dass sie krank sind. Doch die Chinesen haben sich im Laufe der Zeit ein Gegenmittel zusammengebraut. Wenn die Währungen der westlichen Welt zusammenbrechen werden, spritzen sich die Chinesen das Gegenmittel, eine mit Gold gedeckte Währung! Zurück zu Sunzi, man schlägt also den Gegner mit den Mitteln des Feindes und wenn die Gelegenheit sich bietet, gibt man ihm den Gnadenstoß! (Der Rückkauf der Staatsanleihen)