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Montag, 31. Juli 2023

Woher kommt das Geld? - Kann Geld aus dem Nichts entstehen? | ARTE - Doku

Woher kommt das Geld? - Kann Geld aus dem Nichts entstehen? | ARTE - Doku

ARTE.de

01.07.2022
Stellt euch vor, eine Freundin möchte euer Auto leihen, ihr versprecht das, habt aber kein Auto, sondern nur einen Scheibenwischer. Das wäre völlig absurd? Denn man kann nicht herleihen, was man nicht hat? Doch - Banken können das. Wenn ich mir 500.000 Euro von der Bank leihe, dann schafft die Bank dieses Geld aus dem Nichts. Und wo ist das Problem dabei?

Woher kommt eigentlich Geld? Viele denken, dass es so funktioniert: "Der eine spart, der andere braucht Geld, das er noch nicht hat. Das muss organisiert werden. Das nennt man Bank. So einfach ist das." Das stimmt nicht. Wenn ich zur Bank gehe und mir Geld leihe, etwa um eine Wohnung zu kaufen, dann schafft die Bank das Geld für den Kredit in dem Moment, in dem ich den Kredit aufnehme. Aus dem Nichts. Das klingt nicht weiter problematisch, doch Experten mahnen schon seit geraumer Zeit, dass Geschäftsbanken dieses Geldschöpfungsprivileg ausnutzen.
Im Rahmen der Deregulierung der Banken in den 1980er Jahren haben Staaten weltweit viele Regeln der Kreditvergabe abgeschafft. Es ist heute den Banken überlassen, für welchen Sektor sie neues Geld schöpfen. So fließt viel Geld in Spekulationen, Aktienmärkte und komplizierte Finanzprodukte, doch die wirklich wichtigen gesellschaftlichen Projekte wie Bekämpfung des Klimawandels oder der Armut sind unterfinanziert.
Wie könnten wir das ändern? Müssen wir die Banken abschaffen? Oder sollten wir die Regeln für Kreditvergabe wieder einführen?

Magazin, Regie: Nicoletta Renz (D 2022, 30 Min)

Quellen und weiterführende Links:

Sollten wir die Banken abschaffen? Oder ihnen das Geldschöpfungsprinzip nehmen?

Ein Artikel der Financial Times regt an, darüber nachzudenken, den Banken das Geldschöpfungsprinzip zu entziehen:
https://www.ft.com/content/7f000b18-c...

Der Verein Monetative setzt sich dafür ein, dass nur noch die Zentralbanken Geld schöpfen dürfen:
https://monetative.de/

Mehr oder weniger Macht den Zentralbanken?

Eine kritische Einschätzung des zunehmenden Einflusses der Zentralbanken:
https://papers.ssrn.com/sol3/papers.c...

Die Aufgaben der Zentralbanken zusammengefasst:
https://www.theguardian.com/business/...

Die Macht der Finanzgiganten

Eine Untersuchung der Machtverstrickungen der größten Finanzkonzerne der Welt: The hidden power of the big three:
https://www.cambridge.org/core/journa...

Die Macht von Investmentgiganten auf den weltweiten Aktienmarkt:
https://www.welt.de/wirtschaft/articl...

Kommentare

@majoros6672
Danke für die wertvolle Doku. Länger und ausführlicher fände ich gut, gerne mehrteilig, über Keynes vs. Hayek, Bretton Woods bis zur Finanzkrise 2009. Ich glaube, dass es politisch kaum ein wichtigeres Thema gibt als dieses, und dennoch hat fast niemand davon irgendeine Ahnung (mich eingeschlossen).
@ruhrradweg
Endlich ist das Thema auch im Mainstream angekommen! Danke Arte. Die Alternativen berichten das schon seit vielen Jahren und wurden deswegen immer in bekannter Weise diffamiert.
@NikolasHonnef
Danke danke danke Arte, ihr seid einfach großartig! Das ist ein so wichtiges, aber leider auch sehr komplexes und verworrenes Thema. Es muss unbedingt mehr von der breiten Gesellschaft verstanden werden, sonst haben wir keine Chance unsere Ausbeutung durch egoistische Eliten endlich zu stoppen. Sehr gerne mehr davon!

Donnerstag, 18. April 2019

Bundesbank ermittelt bei privaten Nettovermögen andere Daten als Alianz

Thema: Arm und Reich in Deutschland

Update 18.04.2019 | 08:37 Uhr
Jeder Haushalt besitzt im Schnitt 232.800 Euro
ist ein Artikel in der Westfalenpost am 16.04.2019 überschrieben.

In der Studie „Private Haushalte und ihre Finanzen“ hat die Bundesbank ermittelt, dass die Privathaushalte 2017 im Schnitt über ein Nettovermögen von 232.800 Euro, also abzüglich der Schulden, verfügten. Das waren 18.300 Euro mehr als 2014.

Na ja, sie schreiben dann allerdings auch: "die Vermögen sehr ungleich verteilt: Den reichsten zehn Prozent der Haushalte gehören 55 Prozent des Nettovermögens. Den Rest teilen sich 40 Prozent der Haushalte."

Trotzdem frage ich mich, wie es zu großen Differenzen kommen kann, denn
WeLT schreibt demgegenüber am 05.11.2018:

Die Armut in Deutschland nimmt zu – zu Lasten der Mittelschicht

Das Fundament der Gesellschaft zerfasert. Aus Sicht der Mittelschicht besonders bedenklich: Die Armutsquote hat in den vergangenen Jahrzehnten deutlich zugenommen – und zwar weitaus stärker als der Anteil der reichen Haushalte.

Und unter Reichtumsstudie WeLT am 26.09.2018:

So reich ist Deutschland – und so ungleich

Die Welt ist so reich wie nie, doch der Reichtum verschiebt sich zunehmend nach Asien. Gleichzeitig findet eine Umverteilung innerhalb der Länder statt. Deutschland schneidet dabei schlecht ab.

Im vergangenen Jahr lief es prächtig. Die weltweiten Vermögen sind so stark gestiegen wie lange nicht. Dies zeigen Zahlen, die die Volkswirte der Allianz in ihrem „Global Wealth Report 2018“ errechnet haben. Sie haben Geldvermögen und Schulden der privaten Haushalte in jenen 50 Ländern, die rund 95 Prozent der globalen Wirtschaftsleistung auf sich vereinigen, addiert. „Die Welt ist um 7,7 Prozent reicher geworden“, so das Resümee von Allianz-Chefvolkswirt Michael Heise.

Dadurch erklärt sich der große Abstand dieser beiden Länder zu den folgenden wie Dänemark (154.460 Euro), den Niederlanden (143.950 Euro) oder Schweden (141.280 Euro). Diese jedoch liegen weit vor Deutschland. Denn hierzulande liegt das Pro-Kopf-Vermögen gerade mal bei 73.630 Euro – weltweit nur Rang 20, hinter Ländern wie Singapur, Japan oder Italien.

Die Deutschen rangieren weit hinten

Diese Rangliste sieht für Deutschland auch nicht viel besser aus, wenn man von diesem Bruttovermögen die Schulden abzieht. Dann rangiert Deutschland auf Platz 18. Die Berechnung des Nettovermögens ist zudem mit Vorsicht zu genießen, denn einerseits fließen hier zwar Immobiliendarlehen meist ein, das Immobilienvermögen andererseits wird nicht berücksichtigt, da es sich schlicht nicht beziffern lässt, zumindest nicht so, dass es international vergleichbar wäre.

Sonntag, 17. März 2019

Deutschland 2019 - Ein Ausblick von den Finanzexperten Weik & Friedrich

Thema: Deutschland 2019

Weik & Friedrich –
Ausblick 2019 für Deutschland und EU: Das Ende der Volksparteien wird eingeläutet


"Epoch Times Deutsch
Am 30.01.2019 veröffentlicht

Ob Deutschland, Europa, Asien, USA, Afrika, Brexit oder die Europäische Zentralbank (EZB) – die Welt spielt verrückt. Die politischen Eliten geben ein Bild ab, welches oftmals an Peinlichkeit, Weltfremdheit und Inkompetenz nicht mehr zu überbieten ist.

(c) 2018 Epoch Times
Kategorie Nachrichten & Politik

Montag, 20. November 2017

Presseclub 19.11.2017 - Flüchtlinge, Finanzen, Klima – kann Jamaika noch gelingen?

So. 12.11.2017, 12.03 - 13.00 Uhr

Flüchtlinge, Finanzen, Klima –
kann Jamaika noch gelingen?


Zu Gast:

  • Markus Feldenkirchen, Der Spiegel
  • Bascha Mika, Frankfurter Rundschau
  • Kristina Dunz, Rheinische Post
  • Wolfram Weimer, Verleger

  • Moderation:
    Jörg Schönenborn
    Mitglied der Atlantikbrücke
    Bilder: Screenshots

    Es ist eine Hängepartie, wie es sie bei der Bildung einer Bundesregierung noch nie gab: Rekordverdächtig lange schon haben CDU, CSU, FDP und Grüne in Berlin sondiert. Doch noch immer ist offen, ob es zur ersten „Jamaika-Koalition“ auf Bundesebene kommen wird.

    Eigentlich wollten die Parteien in der Nacht auf Freitag zu einer Einigung gelangen – jetzt soll möglicherweise das gesamte Wochenende durchverhandelt werden.

    Dies alles zeigt: Eine Liebes-Koalition dürfte Jamaika nicht mehr werden, selbst wenn es noch einen Durchbruch geben sollte. Zu weit liegen die Parteien inhaltlich auseinander: Die Union ist uneins über die Schärfe einer künftigen Flüchtlingspolitik; FDP und Grüne streiten über den Klimaschutz; die FDP musste ihr Versprechen einer großen Steuerreform wieder einkassieren; und zwischen Grünen und CSU scheinen manche ideologischen Gräben noch immer fast unüberbrückbar. Doch nach der Absage der SPD an jegliche Regierungsbeteiligung müssen sich die vier Parteien zusammenraufen, wenn sie keine Neuwahlen riskieren wollen.

    Dabei sind die Bedingungen für eine Regierung fast ideal

    Die Arbeitslosigkeit niedrig, die Sozialkassen gefüllt, der Staatshaushalt solide aufgestellt. Zum ersten Mal seit Jahrzehnten hat eine neue Regierung viele Milliarden Euro zur Verfügung, um Zukunftsprojekte zu finanzieren.

    Kriegen Union, FDP und Grüne noch die Kurve? Kann eine Jamaika-Koalition die Sorgen und Probleme der Bürger lösen? Und wäre dieses Bündnis bei der Basis der Parteien durchsetzbar?

    Sendungsseite
    Gästebuch

    Kommentare

    Dieter Pfisterer 18.11.2017, 18:41 Uhr:
    Zitat aus dem Anreißertext des Presseclubs: "Dabei sind die Bedingungen für eine Regierung fast ideal". Und weiter führt der Presseclub aus: "Die Arbeitslosigkeit niedrig, die Sozialkassen gefüllt, der Staatshaushalt solide aufgestellt. " Schämt sich der Presseclub nicht für eine derart falsche Darstellung der Realität? Das hat mit Journaismus nicht einmal nichts zu tun, sondern mit Volksverdummung. Mein Gott, tiefer geht es nicht mehr.

      Bernd von der Heyde 18.11.2017, 19:52 Uhr:
      Herr Pfisteres : SO IST ES, Verdummung mit GEZ-Gebühren und sogenannten Experten!

    Hans Zimmer 18.11.2017, 18:16 Uhr:
    Selbstverständlich werden sich CDU/CSU/FDP/(Oliv-)Grüne auf eine Koalition einigen. Die Grünen waren seit Schröder nicht mehr in einer Regierung. Die FDP war sogar komplett aus dem Bundestag geflogen. Und die Politiker denken in erster Linie an Posten, Posten und Posten, mit Pensionsanspruch, ohne jemals einen einzigen Cent in eine Pensionskasse einzuzahlen, versteht sich. Der Rest ist verhandelbar und nachrangig. Ich finde im übrigen die Aussage im Eingangstext, dass die Arbeitslosigkeit niedrig und die Sozialkassen prall gefüllt seien, eine typische gefakte Statistik von Schönenborn, die nichts, aber auch gar nichts mit der Realität im Lande zu tun hat. Haben die „Flüchtlinge“ jetzt alle nen Job? Warum werden Ü52 Leute aus der Rechnung rausgenommen? Warum Kranke? Usw. Wo sind bitte schön die Pensionskassen für Politiker, GEZ-"Journalisten" und Beamte "prall gefüllt". Die existieren doch gar nicht. Schönenborn und Statistiken? Nein, danke.

    sebastian 18.11.2017, 17:39 Uhr:
    In jedem anderen Land der Welt müsste ein Regierungschef nach nur einer, für die Bevölkerung desaströsen Entscheidung seinen Posten räumen. Merkel leistete sich die für uns so teuren Rettungsschirme und den ESM, die katastrophale Energiewende sowie das illegale Öffnen der Grenze, und ist immer noch im Amt. Was ist nur los mit den Deutschen ?

    Prof. Dr. Eckhard Rückl, 18.11.2017, 17:34 Uhr:
    "Jamaika" kann nur eine Mißgeburt werden. Und: Jamaika ist eine Bananenrepublik - ein Vorbild für die Groß-BRD (seit 1992)? Es ist doch ein schlechter Witz, daß der neugewählte Bundestag vermutlich erst ein Viertel Jahr nach seiner Wahl vortrefflich mit kreativen Debatten arbeiten kann, denn eine neue Regierung steht noch lange nicht. Und auf das Klima, das sich auch ohne den Homo Sapiens ständig verändert hat und verändern wird, kann "Jamaika" naturprinziplich ohnehin nichts bewirken. Flüchtlingspolitik, sofern man die überhaupt als sinnvoll und notwendig erachtet, ist eine komplementäre Größe zum Finanzspielraum für Deutschland. Zudem gilt nach wie vor, was oben am Portal des Deutschen Reichstages steht und fast naturgesetzlichen Rang hat: DEM DEUTSCHEN VOLKE!

    Helmut da Silva, 19.11.2017, 12:04 Uhr:
    Jamaika Sondierer, da sitzen sie nun und wissen nicht weiter. So kommt es halt wenn die sog. Altparteien, die glauben Deutschland gehöre ihnen, und andere Parteien ganz oder teilweise einfach von allem auch mit fiesen Tricks ausschließen. Es geht hier um fast um jede "Vierte Wählerstimme" ca. 23%. Wir haben eine Altparteiendiktatur und somit gönne ich denen das Schlamassel das Sie angerichtet haben. Hoffentlich stärken die Wähler die ausgegrenzten Parteien bei Neuwahlen, bzw. die jetzt ausgeschlossen wurden wie die AfD. Denen wurde noch nicht einmal ihr rechtmäßiger Parlamentsstellvertreter zugestanden oder die Eröffnungsrede im Parlament. Im Tricksen und abkassieren sind die Altparteien ganz groß. Im Arbeiten wie man jetzt sieht ganz klein.

    Paulus, 19.11.2017, 12:09 Uhr:
    Dieser Sondierungsspuk muss ein schnelles Ende haben. Die Quittung dieser Wahl für Merkel muss sein: Minderheitsregierung oder Neuwahlen so schnell wie möglich. Was sich zur Zeit abspielt, ist eine Verhöhnung der Wahlentscheidungen. Klare Kante und Verantwortung für politische Entscheidungen auf Zeit. Kein Ideensalat den die Wähler nicht wollten. Wofür wird gewählt, was wird denn gewählt? Wenn das Koalitionsprogramm für die Wählenden unkalkulierbar wird, das im Zweifel so niemand wollte. Die Wähler haben nicht "Sondierungen" und "K-Verhandlungen" gewählt sondern Parteien und Programme. Gruß Paulus

    Dieter M., 19.11.2017, 12:20 Uhr:
    Warum werden die Verjandlungen nicht öffendlich geführt, live und in Farbe im TV und Internet.Alles so schön bunt hier,sang mal N.Hagen.Dann würde man mal sehen wie da die Leiendarsteller uns dem Volk und Bürger ein Schmierentheater vorspielen.Da werden Messer gewetzt, Finger hinterm Rücken gekreuzt,Kabale und Liebe vorgetäutscht. Es wird versucht Feuer und Wasser zusammenzubringen was physikalisch, chemisch unmöglich erscheint.Warum stellen sich immer nur die Verhandlungsführer vor die Kameraras und Mikrophone,weil sie Kamerara und Mikrophongeil sind.Von Merkel wie immer nichts.Die hat es einfach nicht drauf zu erklären warum die Jamaika-Koalition schetern wird und muss, weil sie unfähig ist eien solche zusammenzu zimmern.In Grichenland brauchte es 1 Woche zur Regierungsbildung in DE bald 12 Wochen.Das kann doch nicht wahr sein!

    Bernd Maier, 19.11.2017, 12:21 Uhr:
    Ich würde fragen, was mit der CDU los ist? Merkel steht für maßlose Massen-Migration, für Deutschland ruinöse Eurorettungs-Politik und weniger Rechtsstaat, da sie unverfolgt Gesetze und Abkommen bricht.

    Georg v.d.G., 19.11.2017, 14:43 Uhr:
    Bevor man in der Sendung über Familiennachzug diskutiert, sollte man als seriöse Journalisten sich über Zahlen informieren. Allein in diesem Jahr (Stand Okt.) weist die Zahl der positiven Asylbescheide 239.050 aus, was bedeutet, dass auch diesen Personen der Familiennachzug gestattet werden müsste. Als Vermieter, der erst kürzlich drei Wohnungen zu vermieten hatte und damit täglich mit der Realität konfrontiert wird, stellt sich die Frage, ob die sog. offiziellen Zahlen manipuliert sein könnten. Die Flüchtlingshelfer, die sich auf diese Inserate melden, da sie große (!) Wohnungen für ihre, in toto männliche Schützlinge suchen, begründen dies immer mit der Angabe nachziehender Familienangehöriger und benennen hier die Zahl 6-8 (!).Nur Ausnahmen oder Regelfall??

    Kurt, 19.11.2017, 14:30 Uhr:
    Schade eigentlich, Politik, die sich nur noch für Flüchtlinge und Klima und Lobby interessiert, hat sich vom Volk, dem sie sich vereidet hat so weit entfernt wie Alpha Centauri von der Erde. Was soll man da erwarten. Wenn sie sich nicht mehr kümmern wollen, sollten sie abgesetzt werden können. In jeder Firma ist das möglich. Auch die SPD muß sich fragen lassen, ob sie mit dem Volk noch etwas zu tun haben will, daß sie zu 20% gewählt hat. Wenn sie nicht regieren will, will sie vom Volk auch nichts mehr wissen. Den Eltern würde man die Kinder wegnehmen. Und die AFD darf auch nicht mitmachen, obwohl sie mehr hat, als die nachfolgenden Parteien. Auch hier zeigt sich, immer gegen das Volk. Wie langweilig, sich für jemand aufstellen zu lassen, für den man sich gar nicht interessiert. Wie Seehofer schon mal gesagt hat, die gewählt werden haben nichts zu sagen, und die was zu sagen haben werden nicht gewählt. Da braucht es ein Entmachtungsinstrument des Souveräns, der die Politik absetzt.

    Dr.Jens Brandenburg, 19.11.2017, 13:39 Uhr:
    Das Thema wurde wie immer souverän moderiert. Erstaunlich, daß Journalisten noch immer meinen, daß Parteien Wähler zurück gewinnen sollen, indem sie die Wähler "abholen" und ihnen nochmal ihre Ideale erklären. Nur Cicero weiß, daß die Wahlkatastrophe eine Folge dessen ist, daß es Wähler gibt, die sich von Altparteien nicht mehr repräsentiert sehen. Man muß diese Wähler nicht abholen, sondern den Dialog suchen, um zu verstehen, daß die Flüchtlingspolitik seit 2015 von solchen Wählern einfach nicht gewollt ist. Die Politik muß also geändert und nicht erklärt werden. Parteien sollen Wähler vertreten und nicht erziehen. Und die Presse sollte auch mehr offenen Diskurs wagen, statt Tabus und Mantras zu pflegen, wie heute wieder geschehen.

    Paulus, 19.11.2017, 13:37 Uhr:
    CSU und FDP müssen standhaft bleiben, ein an die Grenze des Absurden gehendes Ergebnis von "Sondierungen" darf keine Chance haben. Geschieht es trotzdem wider erwarten, wird es einer Verhöhnung der Wähler gleichkommen. Eine 9% Partei erzwingt einen Familiennachzug von Zuwandern, den 91% so nicht wollen!! Was sind das für Verhältnisse, die von Frau Mika praktisch gefordert werden. Der Irrsinn ist grenzenlos. Es ist für die Jüngeren und Nichtstaatsdiener und nicht ör-Jornalisten höchste Zeit zum Auswandern. Solange wie für junge, tüchtige, gut ausgebildete "schon länger hier Lebende" in Canada, Neuseeland, Australien usw. die Türen noch offen stehen. Dann muss sich dieses Land und seine Zugewanderten von Staatsdienern, Juristen und politischer Elite ernähren lassen. Gruß Paulus

    Dienstag, 26. Mai 2015

    ARTE - Europa in der Euro-Falle?

    Thema: Der Euro


    Durchgecheckt: Europa in der Euro-Falle?
    ARTE - Dienstag, 26. Mai um 22:00 Uhr (71 Min.)

    Der Euro steckt in der Krise. Seit 2010 haben die Finanzmärkte der Eurozone hart zugesetzt. Sie leidet unter wirtschaftlicher Stagnation und Arbeitslosigkeit, ihre Staats- und Regierungschefs eilen von einem Krisengipfel zum nächsten. Die Gegner der Gemeinschaftswährung bekommen immer mehr Gehör. Wie konnte es dazu kommen, und welche Zukunft hat der Euro?

    Hat der Euro eine Zukunft? Um zu verstehen, wohin sich die europäische Einheitswährung bewegt, muss man wissen, woher sie kommt. Der Euro ist die Spätgeburt des Ordoliberalismus, einer deutschen Wirtschaftstheorie der 1930er Jahre, die letztlich von Europa als ideales Wirtschafts- und Währungsmodell übernommen wurde.

    Die Dokumentation fragt, warum die USA das Scheitern des Euro prophezeien, seit es ihn gibt. Und sie zieht Bilanz: In zahlreichen Ländern der Eurozone, insbesondere Spanien, gibt es eine Finanzblase. Das Krisenmanagement der Staatsverschuldung war und ist nicht sonderlich erfolgreich und hat für manche Länder, wie beispielsweise Griechenland, schwerwiegende soziale Folgen mit sich gebracht.

    "Durchgecheckt" beleuchtet die Maßnahmen, die ergriffen wurden, um die gemeinsame Währung wieder auf Kurs zu bringen, und richtet den Blick in die Zukunft. Welches Szenario wird sich bewahrheiten?

    Für manche ist alles wieder gut. Andere wollen raus aus dem Euro oder denken, dass sich das System von selbst auflösen wird. Wieder andere wollen neue Institutionen, um den Euro einer echten, demokratischen Kontrolle zu unterziehen. Nichts davon ist sicher, aber die Dokumentation versucht, die Zusammenhänge klarzumachen.

    Montag, 18. August 2014

    USA: Kluft zwischen Arm und Reich zerreißt das Land - schwere Ausschreitungen in Missouri

    Thema: Einkommen
    Ein gefährlicher Trend
    USA: Kluft zwischen Arm und Reich zerreißt das Land

    In den USA hat das massive Gelddrucken der Federal Reserve die Einkommensunterschiede so stark vergrößert wie noch nie zuvor in der Geschichte. Diese Entwicklung fördert soziale Spannungen, wie sie gerade bei den Unruhen in Missouri zu beobachten sind. Auf der anderen Seite entstehen Blasen, deren Platzen die Armen noch weiter ins Elend treiben wird.

    Das Einkommens-Gefälle zwischen den ärmsten und reichsten Regionen der USA hat einen Rekord-Stand erreicht.

    In den vergangenen 45 Jahren hatten sich die Einkommens-Unterschiede in den USA zeitweise vergrößert und zeitweise verkleinert. Doch seit Beginn der Finanzkrise hat sich die bisher größte Kluft zwischen Arm und Reich aufgetan. Dieser Trend zeigt sich auch in der Wohnungs-Wirtschaft. Die politischen Entscheidungsträger sind besorgt.

    Das amerikanische Handels- und Arbeitsministerium hat im vergangenen Jahr in den 100 größten Metropolregionen der USA Daten erhoben. Das Ministerium stellte fest, dass zwischen den ersten 10 und den restlichen 90 Regionen ein massives Gefälle bei den Wohnungs-Preisen besteht. Ein derartiges Gefälle habe es seit Beginn der statistischen Aufzeichnungen im Jahr 1969 nicht gegeben.

    So liegt Boston auf Platz 10 und Cincinnati auf Platz 90. Das Pro-Kopf-Einkommen in Boston ist 1,61-mal höher als in Cincinnati.

    Eine ungleichmäßige Erholung auf dem Arbeitsmarkt hat gleichzeitig zu erheblichen Unterschieden im Einkommens-Wachstum der einzelnen Regionen geführt. Diese wiederum haben das Auseinanderklaffen der Immobilien-Preise in den verschiedenen Regionen beflügelt.

    Die Financial Times zitiert den Fannie Mae-Analysten Mark Palim:
      „Die Wohnungsmärkte entwickeln sich unterschiedlich, weil es eine ungleichmäßige geografische Entwicklung des Arbeitsmarkts gibt. Bestimmte Bereiche der Wirtschaft laufen besser an als andere.“
    In einigen Regionen gibt es Zustände, die an eine Immobilien-Blase erinnern. Doch in anderen Regionen wiederum gibt es einen Rückgang bei den Miet-Preisen. So wurden in der Hauptstadt des US-Bundestaats Texas, Austin, zahlreiche Arbeitsplätze im IT-Sektor geschaffen. Die Folge war eine steigende Nachfrage nach Immobilien. Diese Entwicklung trieb die Mietpreise in die Höhe.

    In Akron, Hauptstadt des US-Bundestaats Ohio, passierte genau das Gegenteil. Dort soll eine neue Produktions-Stätte errichtet werden, die Arbeitsplätze schaffen soll. Doch bisher ist das Vorhaben nicht gelungen. Die Mietpreise in Akron sind erheblich gedämpft.

    Der stellvertretende Vorsitzende der Federal Reserve Bank (Fed), Stanley Fischer, zeigte sich kürzlich besorgt über die Wohnungs-Wirtschaft. Diese sei das „Epizentrum“ der US-Finanzkrise und der Rezession gewesen. Sie befinde sich noch auf dem Weg der Erholung.

    Die Beschäftigungs-Quote der Amerikaner habe den Stand vor der Rezession überschritten. Doch es gab nur ein geringes Lohnwachstum bei den niedrigen und mittleren Einkommensgruppen.

    Paul Singer, Gründer und Chef des Hedgefonds Elliott Management, nimmt die Fed in die Verantwortung (mehr hier).
    Finanzen 100 zitiert Singer:
      „Die Ungleichheit in den USA ist derzeit so groß wie selten zuvor, vor allem weil die US-Notenbank ihre Ziele erreicht hat: höhere Preise für Vermögenswerte (vor allem für Aktien, Anleihen und teure Immobilien), die generell Amerikanern aus den oberen Einkommensschichten gehören.“
    Die reichsten 10 Prozent der US-Bürger besitzen 74,4 Prozent des landesweiten Vermögens. Dieselben 10 Prozent besitzen auch 80 Prozent der Aktien.

    Warum diese Entwicklung auf die ganze Welt übergreifen wird, und wer die Drahtzieher und die Opfer sind, lesen Sie bitte im neuen Buch von DWN-Herausgeber Michael Maier:


    Mit freundlicher Genehmigung von DEUTSCHE WIRTSCHAFTS NACHRICHTEN


    Tränengas und Rauchbomben
    USA: Erneut schwere Ausschreitungen in Missouri

    In der Stadt Ferguson in Missouri ist es erneut zu schweren Ausschreitungen gekommen. Der Gouverneur des Staates rief den Ausnahmezustand aus und verhängte eine nächtliche Ausgangssperre. US-Präsident Obama hat seinen Urlaub unterbrochen, um sich mit seinen Sicherheitsberatern zu treffen.

    Die Polizei kann in Ferguson, Missouri, die Lage nicht beruhigen und greift zum Einsatz von Tränengas und Rauchbomben gegen Demonstranten. (Foto: dpa)
    Trotz einer Ausgangssperre ist es in der US-Kleinstadt Ferguson erneut zu Auseinandersetzungen zwischen Demonstranten und der Polizei gekommen. Die Beamten setzten am Wochenende Nebelgranaten und Tränengas ein, um die diesmal allerdings kleinere Gruppe von Protestierenden zu vertreiben. Die Unruhen waren dadurch ausgelöst worden, dass ein weißer Polizist einen schwarzen Jugendlichen erschossen hatte, obwohl der 18-Jährige unbewaffnet war.

    Die Beamten griffen bei den Protesten am Wochenende nach eigenen Angaben aber erst ein, nachdem Schüsse gefallen waren. Laut CNN und anderer Medien wurde ein Mann lebensgefährlich verletzt. Der Vorfall hat demnach aber keinen direkten Zusammenhang mit den Protesten. Die Polizei nahm sieben Demonstranten fest. Auch für die Nacht zum Montag wurde ein Ausgehverbot verfügt.

    US-Präsident Barack Obama hat seinen zweiwöchigen Urlaub unterbrochen, um in Washington mit seinen Sicherheitsberatern zusammenzutreffen. Neben der Ukraine und dem Nahen Osten geht es bei den Beratungen auch um die Lage in Ferguson.

    Seit dem Tode des Jugendlichen Michael Brown ist es fast täglich zu gewalttätigen Protesten in dem Vorort von St. Louis (Missouri) gekommen. Der Gouverneur des Staates, Jay Nixon, hatte schließlich am Samstag den Notstand ausgerufen und ein Ausgehverbot von Mitternacht bis fünf Uhr morgens verhängt.

    Das Justizministerium, das sich nach dem Tod des Jugendlichen in die Ermittlungen eingeschaltet hat, ordnete am Sonntag eine zweite Obduktion der Leiche an. Der Schritt wurde mit den «außergewöhnlichen Umständen des Falles» und einem entsprechenden Ersuchen der Brown-Familie begründet.

    Gouverneur Nixon verteidigte in einem Interview des Senders CNN am Sonntag die Ausgangssperre. «Wir müssen die Menschen schützen, ohne von unserem Hauptziel abzulenken», sagte er. Dieses Hauptziel sei eine schonungslose Aufklärung der Umstände von Browns Tod. «Um Gerechtigkeit widerfahren zu lassen, brauchen wir Frieden», fügte der Gouverneur hinzu.

    Die Polizisten griffen nach eigenen Angaben mit Tränengas und Rauchbomben ein, nachdem sie Männer auf einem Dach gesehen und Schüsse gehört hätten. CNN zufolge ist der lebensgefährliche Verletzte ein Demonstrant. Gouverneur Nixon bestätigte, dass die Polizei nichts damit zu tun habe. Der Vorfall habe anscheinend einen privaten Hintergrund, sagte Nixon dem Sender NBC. Über den Schützen herrschte zunächst Unklarheit. Nach Angaben der «Washington Post» flüchtete er. Die Polizei sagte laut Medienberichten lediglich, sie habe eine Person mit einer Waffe auf der Straße gesehen.

    Gouverneur Nixon versicherte, mit der Ausgangssperre wolle er nicht die Demonstranten zum Schweigen bringen. Die meisten verhielten sich friedlich. Es gehe vielmehr darum, die Störenfriede in Schach zu halten. «Wir können nicht zulassen, dass der böse Wille einiger weniger den guten Willen der vielen untergräbt», sagte er am Samstag auf einer Pressekonferenz.

    In der Nacht davor hatte es nach einem Tag Pause erneut Ausschreitungen gegeben. Demonstranten plünderten mehrere Geschäfte, blockierten eine Straße und warfen Flaschen auf Demonstranten.

    Am Freitag hatte die örtliche Polizei erstmals den Namen des Beamten enthüllt, der Brown erschossen hatte. Zugleich berichtete sie, dass der Teenager im Verdacht stand, kurz vor den tödlichen Schüssen einen Laden überfallen zu haben. Erst später wurde klargestellt, dass der Polizist nichts von dem Verdacht wusste, als er die Schüsse auf Brown abgab. Dass die Polizei den Vorfall in dem Geschäft publik gemacht hatte, obwohl er anscheinend nicht im Zusammenhang mit den Todesschüssen stand, hatte neue Empörung ausgelöst. Auch Nixon kritisierte am Sonntag den Schritt der Polizei.

    Mit freundlicher Genehmigung von DEUTSCHE WIRTSCHAFTS NACHRICHTEN


    Thema: Unruhen in der US-Kleinstadt Ferguson
    T-Online
    Stargutachter enthüllt
    Schwarzer Teenager von sechs Polizeikugeln durchsiebt

    Der von einem Polizisten in der US-Kleinstadt Ferguson erschossene Teenager Michael Brown soll einem Privatgutachten zufolge von mindestens sechs Kugeln getötet worden sein. Zwei Projektile hätten den Kopf und vier den rechten Arm des 18-Jährigen getroffen, befand ein von den Eltern des Opfers eingeschalteter Rechtsmediziner, wie die "New York Times" am späten Sonntagabend berichtete.

    Neue Ausschreitungen vor der Ausgangssperre: Polizisten beobachten in der Kleinstadt Ferguson, wie sich Demonstranten formieren (Quelle: dpa)
    Laut dem vorläufigen Ergebnis der Autopsie seien alle Kugeln von vorne abgefeuert worden.

    Die Familie des 18-Jährigen hatte die am Sonntag durchgeführte unabhängige Autopsie in Auftrag gegeben, nachdem bereits örtliche Experten die Leiche untersucht hatten. Die Ergebnisse von deren Obduktion wurden aber bisher nicht bekannt.

    Gutachter trat schon im Prozess gegen OJ Simpson auf

    Der von Browns Eltern beauftragte Pathologe Michael Baden gilt als Koryphäe auf seinem Gebiet. Er sagte unter anderem in dem spektakulären Gerichtsverfahren gegen den Ex-Footballstar OJ Simpson aus und wurde auch bei den Untersuchungen zum Mord an US-Präsident John F. Kennedy zu Rate gezogen. Baden war früher als oberster Gerichtsmediziner der Ostküstenmetropole New York tätig.

    Das US-Justizministerium kündigte aufgrund der "außergewöhnlichen Umstände" des Falls an, dass nach den Behörden von Missouri nun auch zusätzlich Experten auf Bundesebene eine Autopsie der Leiche vornehmen würden.

    Straßenkrieg geht weiter

    Ferguson ist seit der Tötung des schwarzen Jugendlichen durch einen weißen Polizisten am 9. August Schauplatz von Unruhen und Protesten, da dem Schützen rassistische Motive unterstellt werden.

    Auch am Sonntagabend kam es wenige Stunden vor dem Inkrafttreten einer neuen Ausgangssperre zu schweren Zusammenstößen zwischen Demonstranten und Polizei. Die mit gepanzerten Fahrzeugen angerückten Sicherheitskräfte trieben die Menschenmenge mit Tränengas auseinander, wobei einige der Gaskartuschen umgehend auf die Polizei zurückgeschleudert wurden. Örtliche Medien zeigten Bilder von Krawallmachern, die ein Schnellrestaurant demolierten.

    Laut dem Sender KMOV-TV griffen die Sicherheitskräfte erst ein, nachdem sie mit Molotow-Cocktails beworfen worden waren. Auch von Schüssen aus der Menge heraus wurde berichtet. Einige der größtenteils jungen Demonstranten reckten derweil Protestschilder gegen Polizeigewalt in die Höhe.

    Debatte um Rassismus und Waffengesetze

    Die Ordnungskräfte des US-Bundesstaats Missouri hatten zuvor angekündigt, die zweite Nacht in Folge eine Ausgangssperre zu verhängen. Die jüngste Ausgangssperre sollte von Mitternacht bis zum frühen Montagmorgen gelten.

    Die Affäre Brown hat die landesweite Kontroverse um Rassismus und laxe Waffengesetze in den USA aufs Neue angefacht. Das Schicksal des Teenagers weckt Erinnerungen an den 17-jährigen Schwarzen Trayvon Martin, der im Februar 2012 in der Stadt Sanford in Florida erschossen worden war.

    Der Schütze George Zimmerman gab damals an, in Notwehr gehandelt zu haben, nachdem der unbewaffnete Teenager ihn geschlagen habe. Der Prozess gegen Zimmerman endete mit einem Freispruch.

    Liebe Leserin, lieber Leser, zu diesem Thema ist keine Kommentierung möglich. Weitere Hinweise finden Sie in unserer Netiquette. Wir danken für Ihr Verständnis.
    Quelle: T-Online

    » der Kommentar des Blogschreibers «
    War das in den USA nicht schon oft so, dass Unbewaffnete aus "Notwehr" mit mehreren Schüssen erschossen wurden? Oder dass Selbstmörder sich mit mehreren Schüssen umgebracht haben?
    In einem "Selbstmordfall", von dem ich vor nicht langer Zeit gelesen habe, hatte der Mann 32 Einschüsse. Interressanterweise waren in den meisten Fällen die "Angreifer" und "Selbstmörder" schwarzer Hautfarbe und die Täter waren Weiße.
    Aber was soll's, Hauptsache man kann sich und seine Familie zu jederzeit mit der eigenen Waffe verteidigen.(Gegen was eigentlich? Die "bösen" Jungs haben doch das gleiche Recht, oder?)


    Kommentare zum ersten Beitrag

    Selbstdenker sagt:
    Das Amerika schon längst zu einem Polizeistaat mit unbegrenzten “Möglichkeiten” verkommen ist, dürfte wohl allgemein bekannt sein.
    Nun hat Freeman ein paar interessante Beweise (und Hintergründe) recherchiert: http://alles-schallundrauch.blogspot.de/2014/08/wie-die-freimaurer-die-polizei-in-den.html

    bluesbower sagt:
    Die OSZE sagt seit 1999 voraus, dass die ungerechte Verteilung des Reichtums zu sozialen Unruhen bis hin zu Revolutionen führen kann.
    Nicht umsonst wird in der Staaten, die sich dem Neoliberalismus verschrieben haben, die Überwachung der Bürger vorangetrieben und autoritär auf Bürgerrechtsbewegungen reagiert.

    Nichtwähler sagt:
    Einerseits ist dieses Gefälle von gewissen Kreisen so gewollt.
    Andrerseits stehen sie hilflos vor dem wachsendem Desaster.

    Banken und Wirtschaft geben den Ton an. Sie sind Dirigent.
    Geschmierte Politiker sind nur Zaungast bei diesem Schauspiel.
    Obama steht vorn und liest alles vom Prompter ab… Fragen?

    Alfons sagt:
    Die USA brauchen schnellstens einen großen Krieg mit richtig Beute, sonst haben sie einen richtigen Bürgerkrieg im eigenen Land.
    Es ist besser, hier ein paar Millionen Europäer abzuschlachten, als zuhause gegen Hunger- und Elendsaufstände ihrer Sklaven zu kämpfen.

    bash! sagt:
    notfall-trauma-hilfe für schussverletzte und verkehrsopfer ist eines der wenigen felder die in amerika besser sind, als manch anderswo auf der welt.
    bash!
    das erklärt sich dadurch, das jeden monat auf strassen in den usa genauso viele leute sterben wie bei den 9/11 anschlägen. gegen die billionen ausgaben die für letzteres aufgewendet wurden fallen die monatlichen verkehrstoten natürlich nicht…
    bash!
    als randbemerkung, die einzige gruppe von leuten die jemals in der geschichte der welt eine atombombe gezündet haben um unschuldige zivilisten zu verletzen war die regierung der vereinigten staaten.
    bash!

    DonPillo sagt:
    USA ist längst-wie Reagan es bezüglich der UDSSR formulierte -the evil empire!
    Obama ist der schrecklichste Mr.President seit Gründung der USA!
    Er lügt und täuscht und heuchelt und treibt USA in den offenen Bürgerkrieg!
    Armes Amerika-DAS hast du wirklich nicht verdient!


    Montag, 4. August 2014

    Steuern auf Sparguthaben auch in Deutschland? - denkbar schon

    Sparguthaben versteuern?
    Max Otte: Steuer auf Sparguthaben ist auch in Deutschland denkbar

    Mit der Steuer auf Sparguthaben hat in Spanien die direkte Enteignung der Sparer begonnen. Auch in Deutschland ist so eine Zwangsabgabe denkbar, so der Ökonom Max Otte. Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble habe längst vor den Lobbygruppen kapituliert. Die Bundesregierung setze offenbar darauf, dass sich die Sparer alles gefallen lassen.

    In Spanien wurde erstmals eine landesweite Steuer auf Bankguthaben eingeführt. Spareinlagen werden dort ab sofort mit 0,03 Prozent besteuert. Die Regierung erhofft sich dadurch steuerliche Mehreinnahmen von rund 400 Millionen Euro. Das Gesetz tritt unmittelbar in Kraft un gilt sogar rückwirkend zum 1. Januar 2014, so dass eine Steuerflucht nicht mehr möglich ist (mehr hier). Die Deutschen Wirtschafts Nachrichten sprachen mit dem Finanzexperten Max Otte.

    Deutsche Wirtschafts Nachrichten: Spanien hat eine landesweite Steuer von 0.03 Prozent auf Bankguthaben erhoben. Die Regierung begründet das damit „die Markteinheit zu stärken und zu garantieren“. Zudem sollen so die finanzschwachen Regionen gestärkt werden. Ein Art Länderfinanzausgleich oder was steckt wirklich hinter der neuen Abgabe?

    Prof. Dr. Max Otte
    (Foto: IFVE)
    Max Otte: Einen Länderfinanzausgleich könnte man über das normale Steuersystem durchführen. Hier geht’s darum, dass tatsächlich zum ersten Mal das, was wir alle schon vor fünf, sechs, sieben Jahren befürchtet haben, nämlich die Enteignung der Sparer, offen und flagrant von einer kleinen Gruppe probiert wird. Hier geht’s darum die Sparer zu belasten, um damit andere Dinge zu bezahlen, zum Beispiel insgesamt fehlende Staatsfinanzen. Das ist eine Umverteilung von den Sparern zu anderen Sektoren. Und das haben wir schon seit bald sieben Jahren in Form der Finanzrepression, also etwas versteckter. Die Guthaben-Zinsen liegen deutlich unter der tatsächlichen Inflation, wenn man die Inflation richtig rechnet. Das ist nicht uneffektiv aus Sicht der Staaten: Die tatsächliche Umverteilung beträgt so bereits zwei bis drei Prozent pro Jahr, wenn man richtig rechnen würde. Das ist die Enteignung der Sparer. Das sind dann in zehn Jahren 25 Prozent und in 15 Jahren schon fast 40 Prozent durch den Zinseszins-Effekt. Aber in Spanien wird nun zum ersten Mal flagrant in die Vermögen der Sparer direkt eingegriffen wird.

    Deutsche Wirtschafts Nachrichten: Die Zinsen sind auf Rekordtief. Nun belegt die Regierung Sparguthaben mit Abgaben. Welchen Anreiz haben spanische Bürger nun noch, ihr Geld einer Bank anzuvertrauen? Ist zu erwarten, dass die Spanier ihr Geld abziehen und nach anderen Anlagemöglichkeiten suchen?

    Max Otte: Das tun die Bürger in gewisser Weise jetzt schon. Zum Beispiel in Deutschland: Hier werden leider keine Aktien gekauft, was eine solide Vermögensanlage ist. Es wird etwas Gold gekauft, aber es wird vor allem konsumiert, wie lange nicht. Also man untergräbt sich selber die Zukunft der Volkswirtschaft und das sind die Spareinlagen. Das Kapital, was gesammelt wird, um es für Investitionen zu nutzen, das bauen wir sowieso schon ab. Aber ansonsten lassen die Leute alles mit sich machen. Das sehe ich keine Veränderung. Es wird gemacht, und dann kommt das nächste Land dran. Und schon sind wir einen Schritt weiter in der Planwirtschaft und im Sozialismus. Das geht im Moment in riesen Schritten.

    Deutsche Wirtschafts Nachrichten: Die Regierung erhofft sich durch die Abgabe bis zu 400 Millionen Euro Mehreinnahmen. Steht die spanische Regierung wirtschaftlich so schlecht da, dass sie für eine so geringe Summe einen möglichen Bank-Run in Kauf nimmt?

    Max Otte: Gewohnheiten ändern sich wenig. Die Amerikaner, beispielsweise, haben Schulden, Immobilien- und Aktiensparpläne. Die Deutschen haben Lebensversicherungen, Geld, Immobilien und keine Schulden. Das ist fest in der Mentalität der Leute drin. Diese – zunächst kleine – Steuer zur Enteignung der Sparer wird keinen großen Run auf andere Anlageformen auslösen. Die Leute werden sagen: „Na gut, dann nehmen wir das auch noch in Kauf“. Das ist wie mit dem Frosch, den man so langsam im Wasser kocht, und er merkt den Temperaturanstieg nicht.

    Deutsche Wirtschafts Nachrichten: Erwarten Sie, dass die spanische Regierung die Steuer auf Bankguthaben nun sukzessive erhöht? Könnte sie dadurch einen Bank-Run auslösen?

    Max Otte: Zur Not, ja. Die ganzen Maßnahmen der letzten sechs Jahre sind alle gegen die Sparer, gegen den Mittelstand, gegen situierte Bürger, die einen halbwegs vernünftigen Job haben und dafür pro Staat, pro Staatssicherung, pro Finanzbranche. So läuft die Politik im Moment. Und es ist auch nicht ganz überraschend, wenn man sieht wo die Lobbymächte sitzen, dass wir letztlich keine funktionierenden und effektiven Staaten mehr haben in Europa, die das in irgendeiner Form ausgleichen oder aufhalten können.

    Deutsche Wirtschafts Nachrichten: Erst Zypern, und nun Spanien. Sind die Abgaben auf Sparguthaben nur Testläufe für ganz Europa?

    Max Otte: Zypern habe ich unterstützt, weil in Zypern vor allem Fluchtgeld war. Man hat die großen Konten belastet, die wissentlich und willentlich in diesen dubiosen Bankenplatz gegangen sind. Man muss das also etwas differenzieren…

    Deutsche Wirtschafts Nachrichten: In Spanien greift man nun aber auch Konten unter 100.000 Euro an. Ist Spanien also nach Zypern ein weiterer Testballon und müssen wir uns darauf einstellen, dass solche Maßnahmen auch in Deutschland angewendet werden?

    Max Otte: Ich befürchte mittlerweile ja. Ich hätte das noch vor zwei Jahren für unmöglich gehalten, aber ich habe vieles für unmöglich gehalten. Ich habe die NSA-Geschichten für unmöglich gehalten. Ich habe diesen dubiosen MH17-Abschuss für unmöglich gehalten, an dem meiner Meinung nach weder Russland, noch die pro-russischen Separatisten Interesse haben konnten. Wenn überhaupt jemand daran Interesse haben kann, dann vermutlich jemand ganz anderes. Also ich habe unglaublich Vieles für unmöglich gehalten, was mittlerweile eingetreten ist. Von daher sage ich: Auch in Deutschland ist mittlerweile nichts mehr unmöglich, gerade bei Leuten wie Schäuble, die völlig kapituliert haben vor den Lobbys und dem ausländischen Konsens und überhaupt keine deutschen Interessen mehr vertreten.

    Dr. Max Otte ist Professor für quantitative und qualitative Unternehmensführung am Institut für Unternehmensführung und Entrepreneurship der Karl-Franzens-Universität in Graz. Sein Buch “Sehr geehrte Privatanleger!: Die besten Anlageweisheiten der letzten 10 Jahre” ist im FinanzBuch Verlag erschienen und hier bei Amazon erhältlich.

    Mit freundlicher Genehmigung von DEUTSCHE WIRTSCHAFTS NACHRICHTEN


    Kommentare

    Heinz Boxan sagt:
    fleißig arbeiten und sparen gelten als besonders ausgeprägte gute Eigenschaft des braven Deutschen. Das soll sich ändern. Bestraft wird der Trottel für solch Unfug. Geben soll er, schließlich brauch man die Knete für alle möglichen Fässer ohne Boden. Überteuerte, außer Kontrolle geratene Prestige-Bauten, Kampfdrohnen für Granaten Ulla, Diätenerhöhungen für notleidende Politker……wo sind wir nur hingekommen und in welch Chaos werden wir landen…..BLÖD-Michel, du hast sie gewählt, also halt gefälligst das ……

    Tante Ho sagt:
    Und im Vorfeld hat Schäuble mit allen wesentlichen Ländern Vertraege geschlossen um automatisch Guthaben deutscher Bürger im Ausland zu erhalten. Geld ins Ausland zu bringen um so der Zwangsabgabe zu entgehen ist keine Option! Gesetze um die bösen Steuerhinterzieher zu fassen wurden beklatscht , wie dumm und naiv ist doch der Buerger. Wir werden wir Lämmer zur Schlachtbank geführt ohne jeglichen Protest.

    Eve sagt:
    Der Bail in kommt, ganz sicher, weil schon beschlossen. !!! Ein größer werdender Teil der Bevölkerung, KANN nicht mehr sparen, von was ? Zum zweiten: Die Zeiten, in denen der Deutsche Ottonormalsparer auf relativ hohem Niveau jammerte sind vorbei. Der Konsumrausch den Herr Otte beschreibt, bleibt zumindestens bescheiden. Es gäbe da ganz einfache Beispiele. Der Absatz bei der Zulassung von Neuwagen geht beständig zurück, sowie bei Technischen Geräten. Auch Events haben eine zunehmende Umsatzeinbuße zu verzeichnen. Der jährliche Urlaub fällt entweder bescheiden aus, oder ganz flach. Selbst eine Autoreparatur oder kaputte Waschmasch. wird zum finanziellen Fiasco. Sehr viele Menschen drehen den Cent dreimal herum. Im Volksmund heißt das: Zum leben zu wenig, und zum sterben zuviel. Zypern 2,0.

    Aleksej sagt:
    wir werden doch ständig enteignet das ist jetzt auch nichts neues. Angefangen mit GEZ gefolgt von zig sinnlosen Steuern und die Banken rauben uns aus mit den ganzen Zinsen. Und wenn du keine Steuern auf dein Hab und Gut zahlen kannst, wirst du schnell sehen ob dir überhaupt etwas gehört!

    Unbedingt lesen sagt:
    Ein sehr guter Link zur Beschreibung der derzeitigen Kriegssituation in Europa von Prof. Dr. Otte!
    http://www.f-tor.de/board/showthread.php?s=e4ceca1ed23be0dd3addb6e81e99e706&t=42342

    Delinix sagt:
    Gut, dass Sie wieder von sich hören lassen! DANKE !! Das Interview ist ein Genuss und es eignet sich bestens, es an Freunde weiter zu leiten, die noch immer an die Unschuld der USA glauben.

    Sven Kesch sagt:
    “… weil in Zypern vor allem Fluchtgeld war. Man hat die großen Konten belastet.” Da kann ich mit Prof. Otto nicht übereinstimmen, denn auch der „kleine Mann“, der ein Leben lang gearbeitet und etwas mehr als 100.000 Euro für den Lebensabend angespart und Steuern bezahlt hatte oder kleinere Händler und Unternehmer, wurden mit Oligarchen in einen Topf geworfen. Von 100.001 Euro bleiben ihm also gerade noch 62.500 Euro. 37,500 Euro sind einfach weg – vielleicht sogar 60.000 Euro. Viele Groß-Investoren (Spekulanten) waren gut beraten und hatten ihre Einlagen schon vorher, und sogar während der Bankensperren, dem Zugriff des Staates entzogen und außer Landes geschafft. Für den kleinen Sparer oder für mittelständische Unternehmer bestand diese Möglichkeit nicht.
    siehe auch http://www.iYOUeu.at

    Ruben sagt:
    Es ist ganz und gar nicht unvorstellbar, dass Enteignung ein Mittel der Politdarsteller sein wird (in seinen Büchern beschreibt Otte ganz andere Mittel). Ziel: totale Demontage des Mittelstands, Weiterführung der Umverteilung von unten nach oben, 100% des globalen Vermögens für die Finanzelite = Feudalsystem. Alles getarnt unter Medienpropaganda, statistischen Fälschungen und Manipulationen.

    Sven Kesch sagt:
    … und dann sollte man auch die Aussage des Euro-Gruppenchefs Dijsselbloem vom 25.3.2013 nicht vergegessen: “Zypern taugt als Modell für künftige Rettungsschirme im Krisenfall.” Als infolgedessen Aktien und Euro absackten und Zinsen für PIGS-Staaten in die Höhe schossen, widerrief die EZB Dijsselbloem Aussage ganz schnell: “Zypern ist ein Einzelfall, Sonderfall, Einzelfall, Sonderfall ….”
    aus: Kurs halten, bis zum Untergang EUropas.”

    Brigitta sagt:
    Ich werde regelmässig ausgelacht, wenn ich Bekannten sage, dass sie eines morgens aufwachen und feststellen werden, dass der Staat plötzlich als Gläubiger ihres abbezahlten Hauses im Grundbuch stehen wird.
    Neben der Guthaben-Steuer auf dem Konto, versteht sich. Und zwar wie in Spanien, rückwirkend…

    Bloody Mary sagt:
    “Wir beschliessen etwas, stellen es dann in den Raum. Und wenn der Aufschrei nicht zu groß ist, weil die meisten nicht begriffen haben, was wir beschlossen haben, dann machen wir weiter. Schritt für Schritt, bis es kein Zurück mehr gibt.! (J.C. Juncker, frischgewählter EU-Kommissionspräsident.)
    Spanien begann den Probelauf mit dieser Steuer. Kein Aufschrei? Schon bei Zypern habe ich geschrieben: Zieht Euch warm an. Das wird über kurz oder lang, in der ganzen EU eingeführt! Mein Eurokonto habe ich schon längst aufgelöst.

    meinung sagt:
    Natürlich wird die Sparerenteignung kommen.
    Genauso wie die Grundbesitzabgabe.
    Vielleicht unter anderem Namen, sicherlich mit logisch klingenden, scheinheiligen Begründungen. Aber zum Glück wissen doch, wer dafür verantwortlich ist.
    Diese Leute, ihre Namen und Gesichter sind bekannt.
    Mal schau’n, wie schnell deren Pferde wirklich sind.

    G.N. sagt: Diese Regierung schreckt vor nichts zurück! Versteuertes Geld noch einmal zu versteuern, wie bei Lebensversicherungen usw. Nun, warum sollten Sie Halt machen vor dem Sparvermögen und Immobilien. Es hält sie doch niemand auf, nein schlimmer noch, die Bürger wählen diese “Pappnasen” zum Großteil immer wieder!


    Dienstag, 2. Juli 2013

    Analysten: Deutsche Bank ist Crash-Kandidat

    Banken

    Internationale Bank-Analysten kommen zu dem überraschenden Schluss, dass nicht die italienischen, sondern die deutschen Banken die am meisten gefährdeten der Welt seien. Erster Crash-Kandidat sei die Deutsche Bank, die ihre Risiken aber beharrlich herunterspielt.

    Für Paul Gambles steht der Untergang des deutschen Bankensektors unmittelbar bevor. (Screenshot: CNBC/DWN)
    Der deutsche Bankensektor ist Analysten zufolge unterfinanziert und einsturzgefährdet. Paul Gambles, Manager bei dem Finanzunternehmen MBMG International, hält vor allem die größte deutsche Kreditinstitut für gefährdet: Die Deutsche Bank sei „überwiegend fremdfinanziert“ und eine Katastrophe sei bereits absehbar.

    Die Deutsche Bank habe eine „schreckliche“ Finanzbasis, die auf „schlechten Vermögenswerten“ aufgebaut sei, sagte Gambles. Die meisten Reformen, die seit 2008 umgesetzt worden seien, seien allein dafür entstanden, „den deutschen Bankensektor am Leben zu halten“. Auch die Eigenkapitalquote der Deutschen Bank sei „grauenerregend“. Nur 1,63 Prozent der Finanzgeschäfte seien mit liquiden Mitteln abgedeckt.

    Die Investmentbank Goldman Sachs unterstützt diese Aussagen. Die Deutsche Bank und die französische Crédit Agrocole seien so schlecht kapitalisiert, dass sie die ersten Kandidaten für einen Bailout werden könnten (mehr hier).

    Nicht etwa die südeuropäischen Banken seien das Problem: „Deutschland ist das große Problem“, sagte Gambles in einem Video-Beitrag der CNBC. Die deutschen Exporte gewährleisten zwar, dass Deutschland der Motor in Europa bleibe, aber der erwirtschaftete Wohlstand müsse durch Bailouts zurück in die europäische Peripherie transferiert werden, die am Boden liege.

    Die Deutsche Bank bezieht zu den Anschuldigungen Stellung: „Zu sagen, wir seien unterkapitalisiert ist nicht korrekt. Gemessen an den Rahmenbedingungen von Basel sind wir eine der am besten ausgestatteten Banken der Welt“, sagte Stefan Krause, Finanzchef der Bank, in einer Reuters-Meldung.

    Die Bilanz der Deutschen Bank ist jedoch mit Derivaten verseucht, die ein Ausfallrisiko von 48 Billionen Euro ausmachen können (hier). Deswegen ist das größte deutsche Kreditinstitut auch schon in den Fokus von Finanzermittlern der EU-Kommission gelangt. Zusammen mit zwölf anderen Banken sollen geheime Preisabsprachen beim Derivatehandel erfolgt sein. Darin sollen Börsenbetreiber am Eintritt in den Markt für Kreditausfallversicherungen gehindert worden sein, um die eigenen Gewinn-Margen aufrecht zu erhalten (hier).

    Die Deutsche Bank hat sich mit dem Thema bisher nicht ernsthaft auseinandergesetzt. Anshu Jain hatte auf der Jahrespressekonferenz frohlockt, dass die Bank jetzt wieder Vollgas geben könne (hier). Die Bank vertraut offenbar darauf, dass sie als systemrelevante Bank ohenhin vom Steuerzahler gerettet werden wird. Analysten warnen schon seit langem, dass das für die deutschen Zahler ein gewaltiges Problem werden könne (mehr dazu – hier).

    Mit freundlicher Genehmigung von DEUTSCHE WIRTSCHAFTS NACHRICHTEN


    Kommentare

    Schlapphut sagt:
    ….das Spielchen geht weiter….die Schlacht um das Geld der Steuerzahler…der Hamsterradläufer.
    Welch ein Hohn bleibt, wenn man auf das Erbe des Herrn Ackermann blickt. Da ballt man die Faust in der Tasche. Sollte dann die Erinnerung an die Gerichtsszene kommen mutiert das von Ackermann gestikulierte V für victory zu einem V für vendetta.

    Dieser A. hat das blinde Vertrauen der Kanzlerin + des Finanzminister.

    Der Währungskrieg geht weiter. Dank der ganzen Spionageergebnisse plant die amerikanische Hochfinanz den Untergang der Eurozone am Reißbrett, um macht dabei satte Gewinne…bzw. schreibt auch noch die Gesetzesvorlagen für ESM usw.

    Die grenzenlose Naivität der europäischen Politiker vermag kann gar nicht mehr einzuschätzen. Das Vertrauen ist ob deren Ohnmacht vollkommen zerstört.



    GB sagt:
    Den Banden, äh sorry, den BANKEN ist doch eh alles sch…..egal, die machen weiter, wie bisher. Gewinne bleiben privat, Verluste werden auf uns alle verteilt. Das nenne ich mal ein risikofreies Geschäftsmodell, Casiono-Spielen mit 2% Eigenkapital-Reserve.
    Sehenswert dazu:

    http://www.ardmediathek.de/das-erste/reportage-dokumentation/abkassiert-und-weiter-so-bankgeschaefte-trotz-finanzkrise?documentId=15498222

    Kam gestern im Ersten.


    Freitag, 10. Mai 2013

    Wolfgang Schäuble will keine Öffentlichkeit bei der Finanztransaktions-Steuer

    Schuldenkrise
    Börsen-Steuer wird zur Enteignung von Rentnern und Kleinanlegern führen

    Neben der Enteignung von Bank-Kunden zielen die Euro-Schuldenstaaten mit der geplanten Börsensteuer auf die Aktionäre bei börsennotierten Unternehmen. Dies sind in unter anderem große Pensionsfonds. Rentner wie Kleinaktionäre dürften große Teile ihrer Anlagen verlieren. Eine Kapitalflucht aus Europa droht.
     
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    Wolfgang Schäuble will keine Öffentlichkeit bei der Finanztransaktions-Steuer. Er will die Steuer durchpeitschen, bevor die Bürger draufkommen, wen die Steuer wirklich trifft: Rentner, Ärzte, Anwälte und alle Pensionsfonds. (Foto: Consilium)
    Zur Lösung der europäischen Schuldenkrise sollen Steuerzahler, Sparer und Gläubiger herangezogen werden. Aber auch jene Anleger, die ihr Geld im Vertrauen auf die Wertbeständigkeit eines Unternehmens gesetzt haben, werden enteignet. Nichts anderes ist nämlich die Finanztransaktions-Steuer. Diese von elf EU-Staaten geplante Börsensteuer wird Anleger nämlich empfindlich treffen.
    Bundesfinanzminister  Wolfgang Schäuble sagte am Freitag in Ulm, dass man die Börsensteuer einführen müsse, auch wenn sie nur in Europa zum Tragen komme. Global werde es nie dazu kommen. Schäuble sagte: „Vor mir aus kann sie sofort kommen.“ Allerdings würde es noch eine Weile dauern, bis die Börsensteuer umgesetzt sei.

    Das ist allerdings eine rein taktische Aussage, um den Widerstand gering zu halten.
    Denn die sich immer weiter verschuldenden Euro-Staaten brauchen jeden Cent – und treiben daher die Steuer voran. Um sie rasch umzusetzen, beruhigt Schäuble nach außen. Man will die Steuer ohne große Öffentlichkeit durchpeitschen – wie alle bisherigen Rettungsmaßnahmen.

    Die Steuer wird allen Unternehmen Schwierigkeiten bereiten, die an der Börse notiert sind. Wenn die Gewinne wegen der Steuer geringer werden, geraten die Kurse unter Druck. In einem ohnehin schon hochgradig manipulierten Umfeld wird es für die Anleger immer schwieriger, ihr Geld mit rationalen Überlegungen irgendwo anzulegen.

    Die geplante Börsensteuer würde die nämlich am Ende vor allem die realen, börsennotierten Unternehmen massiv belasten. Die deutschen Unternehmen müssten mit zusätzlichen Kosten in Höhe von 1,5 Milliarden Euro pro Jahr rechnen, so eine Analyse des Deutschen Aktieninstituts (DAI). Die Unternehmen werden die Kosten selbstverständlich an die normalen Bürger weiterreichen. In diesem Fall nicht durch höhere Preise, sondern durch niedrigere Kurse und geringere Dividenden.

    „Die Finanztransaktionssteuer hat enorme Breitenwirkung und ist ein direkter Schlag gegen die exportorientierte deutsche Wirtschaft“, sagte Christine Bortenlänger, geschäftsführendes DAI-Vorstandsmitglied.

    Die Steuer fällt an, wenn Unternehmen Derivate kaufen. Mit deren Hilfe sichern sie sich etwa gegen Währungsschwankungen ab oder kontrollieren ihre Zins- und Rohstoffkosten. Auch der Wertpapierhandel, die betriebliche Altersvorsorge, das Liquiditätsmanagement oder die Finanzierung über den Kapitalmarkt sind von der Steuer betroffen.

    Der Entwurf der EU-Kommission sieht vor, Abschläge von 0,1 Prozent auf Aktien- und Anleihen-Geschäfte und von 0,01 Prozent auf Derivategeschäft zu erheben (mehr hier).

    Bortenlänger sagt: „Wer mit den vermeintlich niedrigen Steuersätzen argumentiert, streut den Leuten Sand in die Augen.“ Schon ein einfacher Wertpapierkauf durch einen Pensionsfonds könne leicht drei bis vier Mal der Steuer unterliegen. Und diese Mehrfachbesteuerung könne leicht dazu führen, dass die Transaktionssteuer bei deutschen Unternehmen die Hälfte ihrer Steuerlast ausmacht, so die DAI-Studie.

    clip_image001 Nur ein Drittel der Daimler-Aktien gehörten Anfang 2013 deutschen Anlegern und Institutionen. (Grafik: Daimler)
    Das DAI ist die Vertretung der börsennotierten deutschen Aktiengesellschaften, der Banken, der Börsen, der Investoren und anderer wichtiger Marktteilnehmer. Sie sind in großer Sorge, weil ihnen die Anleger abhanden kommen könnten. Die Börsensteuer könnte zu einer großen Kapitalflucht aus europäischen Unternehmen führen – mit weitreichenden Konsequenzen.

    Denn die Eigentümer der meisten deutschen Aktiengesellschaften kommen aus allen Teilen der Welt. Der Daimler-Konzern etwa gehört nur etwa zu einem Drittel deutschen Anlegern und Institutionen (siehe Grafik).

    Zwangs-Abgabe, Bailout über Steuergelder, Gläubigerbeteiligung und Beteiligung der Bond-Holder sind bereits zur Euro-Rettung auf den Weg gebracht.

    Ein viertes Mittel der Enteignung von Vermögen soll die Börsensteuer darstellen, wenn es nach dem Willen der Euro-Retter geht. Diese Steuer geht vom Gewinn der Unternehmen ab. Dadurch wird es für das Unternehmen schwieriger, Dividenden an die Aktionäre auszuzahlen. Und damit würde den Bürgern ein weiterer Weg abgeschnitten, ihr Geld sicher anzulegen.

    Dies ist einer der Gründe, warum die Schweden gegen die Börsensteuer sind: Anders als in Deutschland erwarten die Schweden ihre Altersversorgung nicht ausschließlich vom Staat. Große Pensionsfonds sind an den Börsen engagiert. Sie wissen, was ihnen blüht, wenn die Unternehmen die Dividenden kappen müssen oder die Kurse wegen niedriger Gewinne absacken. Dies kann zur Enteignung der Rentner führen.

    Auch deutsche und andere Rentenfonds – etwa die berufsständischen Fonds für Ärzte oder Anwälte – haben in Aktien investiert.
    Allgemein gelten Aktien neben Rohstoffen und Edelmetalle als eine zumindest ansatzweise berechenbare Anlage: Wenn man sich bei einem Unternehmen und in einer Branche gut auskennt, kann man mit Aktien versuchen, den allgemeinen Manipulationen und Schneeball-Systemen zu entkommen.

    Doch wie man beim jüngsten Gold-Crash gesehen hat: Die Euro-Schulden-Staaten gehen in ihrer Geldnot auf alle Anlageformen.

    Mit der Börsensteuer wollen sie ein weiteres Anlagesegment schröpfen.
    Die Fülle der geplanten Enteignungen deutet darauf hin, dass die Probleme hinter den Kulissen gigantisch sein müssen.
    Vermutlich wissen EU, EZB und IWF, dass die vom IWF ursprünglich genannte Zahl von 2 Billionen Euro für die Rettung der Einheitswährung näher an der Wahrheit liegt als die 700 Milliarden, über die der ESM verfügt.
    Das will man Bürgern, Bankkunden und Anlegern allerdings nicht mehr sagen.
    Die Politik will Fakten schaffen – und zwar so schnell als möglich.
    Dies können Staaten effizient und erzwingbar mit Steuern, Zwangsabgaben und Enteignungen.
    Wir erleben im Moment eine Menge Kreativität in diesem Bereich.


    mit freundlicher Genehmigung der DEUTSCHE WIRTSCHAFTS NACHRICHTEN

    So langsam wird der Mann sehr gefährlich - für uns alle

    Kommentare

    10. Mai 2013 um 03:13
    argus germanicus sagt:
    “Die Unternehmen werden die Kosten selbstverständlich an die normalen Bürger weiterreichen. In diesem Fall nicht durch höhere Preise, sondern durch niedrigere Kurse und geringere Dividenden.”
    Das dürfte dem gegenwärtigen durch billiges Geld getriebenen Aktien-Hype einen gewaltigen Dämpfer versetzen und in der Folge den von Skeptikern schon lange erwarteten Börsencrash geradezu provozieren!
    Am Ende werden immer mehr Zwangssteuern das Gegenteil dessen bewirken, was man erreichen wollte – nicht Mehreinnahmen, sondern deutlich weniger Einnahmen!
    Fehlenden ökonomischen Sachverstand kann man eben nicht durch ideologische Verblendung ausgleichen clip_image002

    10. Mai 2013 um 03:51
    Hudson sagt:
    Das Tempo wird größer, die “EU-Retter” sind nicht mehr die Macher, sie sind jetzt oder schon lange die Gejagten, nur jetzt wird es deutlicher wie nie zuvor. Roland Leuschel hatte es prophezeit. Auch Warren Buffet, Prof. Dr. Flaßbeck, und weitere. An sich alle außer die Experten aus dem Kanzleramt. Laut Leuschel kommt der Crash für Europa nächstes Jahr aber vielleicht sogar dieses. Interessant: Die Arbeitsmarktdaten, Wirtschaftsdaten, Arbeitslosenzahlen, einfach alles aus den USA sieht besser aus als in Europa, und das um Welten! Fazit: Die Amis sind mit den Staatsanleiheaufkaufprogrammen deutlich besser bis jetzt klar gekommen wie Europa. Es ist auch selten dämlich Geld billig den Banken zu geben, damit diese es dann teuer an den Bürger verleihen können. Merkel hat Europa ruiniert. Und somit auch Deutschland. Nur blicken werden das wenige. Für viele werden die Südländer das Übel sein. Wie damals die Juden.

    10. Mai 2013 um 04:27
    Ron sagt:
    Was bitte soll dieses Bla Bla nun wieder, kaum ist ein Artikel beantwortet, schon folgt der nächste Blödsinn der Politik.
    Erarbeitete Renten, sprich die Rentenkasse ist tabu! Aber weit gefehlt, in den 80er Jahren hat man schon darauf zugegriffen, das ist übrigens Hochverrrat.
    Rentenfonds müssen blockiert werden, ein Auskauf ist dann nicht möglich.
    Hätte der Staat nicht die Kasse geplündert, ständen auch mit niedriger Verzinsung bis 2008 genügend Mittel zur Verfügung. Nun zahlt der Bund mit eben mit Verschuldung, ein Staatsverbrechen durch Verletzung der treuhänderischen Verwaltung.

    Montag, 7. Januar 2013

    Deutschland, ein Tollhaus der Finanzen

    Taxpayers Association Europe
    Bund der Steuerzahler e.V.
    in Bayern
    Der Präsident
    06.01.2012

    Warum www.stop-esm.org zeichnen?
    Weil die weltweit operierende Finanzoligarchie über ESM und EZB rücksichtslos die finanzielle Beherrschung Europas betreibt und die Masse der Politiker des Eurosyndikats dabei als willfährige Marionetten mithelfen. Diese geben vor, Europa über den Euro zu retten. Ein Lügenmärchen, wie auch die Behauptung, Deutschland habe wirtschaftlich vom Euro profitiert! Vor dem Euro hatten wir ein friedliches Europa, heute ein Europa der massiven Arbeitslosigkeit, der Straßenschlachten,  der gegenseitigen Anschuldigungen und länderübergreifenden Dauerkrise. Der Euro  muss weg, er ist eine Krankheit an sich!

    Die Finanzoligarchie (FO), Hochfinanz und Finanzinvestoren orchestrieren die Euro-Krise und erzielen riesige Zinseinnahmen und Spekulationsgewinne. Diese Geldmittel werden über Target-2 zu Lasten der Bundesbank revolvierend für neue Spekulationen im Euroraum eingesetzt. Die ganz von den Südländern dominierte EZB arbeitet dabei systematisch gegen die Vermögensinteressen der gesamten deutschen Bevölkerung. Ausgerechnet bei der EZB, die selbst fortlaufend Gesetze bricht und zu unseren Lasten hemmungslos Staatsanleihekäufe schwacher Euroländer tätigt, wird nun auch die Bankenaufsicht angesiedelt. Wieder ein Schlag gegen Deutschland!

    Und nach kurzfristiger Einrichtung der Bankenaufsicht  soll jetzt der ESM Banken des Euroraums direkt finanzieren, sobald diese ins Straucheln geraten und deren Rettung die Heimatstaaten  überfordert (Heimatstaaten: Es  handelt sich um die GIIPS Staaten, die die EZB (damit auch die Bankenaufsicht) beherrschen und  diese gegen Deutschland gezielt einsetzen). Die Plünderung Deutschlands geht also munter weiter, aber auf anderem Niveau: Die Staatsschulden, um die es bislang alleine ging, haben ein Volumen von rund Euro 3.3 Billionen. Bei den Bankenproblemen der Eurozone, deren sich der ESM nun („nur als Zwischenlösung“)  direkt annehmen soll, handelt es sich um Schulden von über Euro 9 Billionen. Haben Sie nicht auch das Gefühl, dass die EZB-Bankenaufsicht diese „Überforderung“ blitzschnell feststellen wird, da sie heute schon vorliegt. Über Target-2 werden die „Hilfsgelder“ dann wieder den gewohnten Weg gehen. Und was dann, Herr Präsident Dr. Weidmann? Bald zahlen also die Verkäuferinnen von Aldi und Lidl mit ihren direkten/indirekten Steuern über den ESM die Rettung spanischer und zypriotischer Banken und ihr Erspartes wird über Target-2 zusätzlich vernichtet. Da werden sie sich aber freuen, wenn ihnen das so langsam klar wird! Warum wird eigentlich nicht in Euroland für rund 100 Millionen Deutsche, Niederländer, Österreicher, Luxemburger und Finnen zu Lasten unserer fröhlichen Nachbarn aus dem Süden und Westen ein Rettungsfond eingerichtet, der uns mental und finanziell unterstützt, sobald uns der gesamte Rettungsschwachsinn unserer Regierung/Abgeordneten überfordert und um die Ohren fliegt? Diesen Rettungstopf würden wir mal vorsichtig (im ersten Paket) mit Euro 800 Milliarden veranschlagen.  Langfristig soll übrigens, wie der Spiegel jüngst berichtete,  der Steuerzahler von der Bankenrettung möglichst befreit werden. Steuerzahler? Möglichst? Befreit? Waren Sie bisher gezwungen irgendeine Bank in Portugal zu retten? Noch nicht? Dann wird es aber Zeit! Besonders spaßig wie stets die Kanzlerin: Sie pocht jetzt auf mehr „Eingriffsrechte für Brüssel in nationale Haushalte.“ Geht es dabei um den Bundeshaushalt?  Möchte sie in ihrer Großmut den unter ihrer Regierung erfolgten Schulden- und Risikoanstieg in Billionenhöhe überprüfen lassen? Aber unser Gold wird eigenartigerweise ausgespart!  (www.gold-action.de zeichnen!)

    Letztlich läuft die Euro-Retterei auf die Einrichtung einer Finanzdiktatur hinaus und das bedeutet zukünftig: Vergewaltigung der Bürger in technokratischer,  anonymer Finanzsklaverei. Dann  dürfen Sie zwar noch (heimlich) die Lippen spitzen, pfeifen sollten Sie allerdings besser nicht mehr.

    Das Wechselspiel zwischen ESM-Mega-Bank und EZB (als stetig expandierender Zentralbank mit abhängigen Zweigstellen) ermöglicht die Fortsetzung der Kettenkreditverträge der Hochfinanz mit Euro-Staaten und deren Banken. Dadurch freiwerdende Milliardenbeträge werden durch Target-2 in gewohnter Weise umgeschichtet: Reale Sachwerte wandern in die Hände des Südens und der FO. Im Gegenzug erhält die Bundesbank IOUs (wertlose Luftforderungen) gegen die EZB. Das alles heizt durch irreale Gewinne und Verluste die Krise immer weiter an und macht die wirtschaftlich starken Staaten, wie Deutschland, durch Zerstörung des Vermögens ihrer Zentralbanken gefügig.

    Wenn bestehende  Not oder Gier nicht zu groß werden, läßt sich dies Spiel jahrelange betreiben. Die stetige Aufrechterhaltung der Krise durch den Europäischen-Schröpf-Mechanismus (ESM) dient in letzter Ebene dazu, SIE und Millionen andere normale Bürger Europas auszuplündern und diesen mechanischen Prozess möglichst stabil und ewig aufrecht zu erhalten. 

    Wenn Ihnen das egal ist, lehnen Sie sich am Strand ganz bequem zurück und beobachten Sie bei strahlendem Sonnenschein in aller Ruhe den in die Bucht einlaufenden Finanztsunami. Wenn nicht, zeichnen Sie und Ihre Freunde möglichst massenhaft und gruppenweise

    www.stop-esm.org
    (Ex unitate vires)

    Lesen Sie hier, wenn Sie noch Nerv dazu haben,

    Teil 2
    Deutschland
    Tollhaus der Finanzen