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Samstag, 23. Oktober 2021

Steigende Preise und die Enteignung der Mittelschicht - Kommt die Inflation zurück?

Steigende Preise und die Enteignung der Mittelschicht - Kommt die Inflation zurück? 21.10.2021


Sahra Wagenknecht

Dieser Winter wird teuer. Seit Beginn des Jahres hat sich der Preis für das Heizöl mehr als verdoppelt. An der Zapfsäule sehen viele täglich ihr Einkommen verpuffen. Unsere Strompreise gehören zu den teuersten Europas. Auch bei Bau- und Wohnungspreisen, Mieten und Lebensmitteln geht immer mehr Geld für das Grundlegendste verloren. Wir erleben eine Verarmung vieler Geringverdiener-Haushalte. Und auch die Mittelschicht wird schleichend enteignet. Das hat System, wie ich in dem heutigen Video zeigen möchte. Ein Gespenst aus alten Zeiten scheint zurück zu sein: Die Inflation frisst vor allem mittlere und kleine Einkommen, während große Vermögen und die Marktmacht weniger Unternehmen unaufhaltsam wachsen. Wo die Gründe für diese Fehlentwicklung liegen und wie sie gestoppt werden kann, zeige ich Euch im heutigen Video.

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Sonntag, 24. Januar 2021

"Die Mittelschicht verarmt" - TE-Interview mit Max Otte

"Die Mittelschicht verarmt" - TE-Interview mit Max Otte

Tichys Einblick
Der Ökonom Max Otte ist davon überzeugt, dass der von Wirtschaftsforschern und Instituten berechnete Einbruch der deutschen Wirtschaftsleistung von rund fünf Prozent völlig untertrieben ist und vor allem der Mittelstand die Folgen der Krise zahlen wird. „Fünf Prozent kann ich nicht nachvollziehen, die hatten wir schon 2009. Wir haben jetzt mindestens zehn, wahrscheinlich eher 15“, so Otte im Interview.

https://www.tichyseinblick.de

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Kommentare

belliora
Die schlimmsten Panikverbreiter, die Mainstreammedien werfen Herrn Otte Angstmache vor?! Da muss ich laut lachen!
Brigitte Hauke
Prof. Dr. Max Otte und einer unserer besten Journalisten Roland Tichy, zwei WIRKLICHE Ehrenmänner, gut das Sie auf unserer Seite stehen.
Alfred Schmitzer
Absolute Spitzenklasse. Ruhiges sachliches Interview
Ian Fox
"Die Mittelschicht verarmt" - Nicht nur die !
Mainzwinger
Regulieren sollte man vielleicht erstmal die Staatsausgaben. Sinnlose und nicht für den Steuerzahler bzw. die Gesellschaft relevante Finanzierung von Schwachsinn und ausufernder Sozialstaat sind doch die Hauptprobleme. Ich gehe mal von mir aus, Angestellter, Single, Ü50. Ich koste meinen Arbeitergeber jeden Monat etwas über 5.000€. Das waren zum Ende der D-Mark ca. 10.000 Mark, das haben damals Jumbo-Piloten verdient.
Auf meinem Konto landen aber nur ca. 2.500€ weil der Staat schon direkt an Steuern und Sozialabgaben die Hälfte kassiert. Von meinem Netto werden über weitere Steuern und Abgaben nochmal je nach Art zwischen 7%(Lebensmittel) bis ca. 70+% (aktuelle Belastung beim Tanken) abkassiert. Unterm Strich kassiert der Staat ca. 65-70% des Geldes, was ich meinem Arbeitgeber alleine für mich erwirtschaften muss.
Da hat er selbst noch keinen Cent verdient, noch keine Büromiete erwirtschaftet, noch kein Telefon etc. bezahlt. Wenn ein Staat bei solcher Abzocke es nicht gebacken bekommt, beheizte Gehwege und Straßen und gläserne Schulpaläste zu bauen und das schnellste WLAN der Welt bereit zu stellen und seine Schulden nicht zu tilgen fähig ist, dann zeugt das von Verschwendung, Prassen an falschen, speziell linksideologischen Stellen und mangelnder Haftungspflicht für unsere Regierungsnullen.
Die Probleme fangen immer an einer Stelle an, bei der Politik. Diese läuft hier seit Jahrzehnten falsch mit ihrer ausgeuferten Verschwendungs- und Sozialwohlfahrt-für-alle-Sucht.

Mittwoch, 5. Februar 2020

Anne Will - 02.02.2020 - Volle Staatskassen, leere Portemonnaies – wird jetzt die Mittelschicht entlastet?


Sendung am 2. Februar 2020 | 21:45 Uhr
Volle Staatskassen, leere Portemonnaies –
wird jetzt die Mittelschicht entlastet?


Die Gäste im Studio

  • Ulrich Schneider
    Hauptgeschäftsführer des Paritätischen Gesamtverbands
  • Ralph Brinkhaus(CDU)
    Unionsfraktionsvorsitzender im Bundestag
  • Anette Dowideit
    Chefreporterin Investigativteam WELT
  • Christian Lindner (FDP)
    Parteivorsitzender und Fraktionsvorsitzender im Bundestag
  • Norbert Walter-Borjans (SPD)
    Parteivorsitzender

  • Fotos: Screenshots

    Der milliardenschwere Haushaltsüberschuss des Bundes weckt Begehrlichkeiten, die Forderung nach einer steuerlichen Entlastung der Mittelschicht wird immer lauter. Millionen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer zahlen den Spitzensteuersatz, obwohl sie keine Top-Gehälter beziehen. Zugleich brauchen immer mehr Menschen mehr als einen Job, um finanziell über die Runden zu kommen. Warum können viele nicht mehr von ihrem Gehalt leben? Was bedeutet es für die Gesellschaft, wenn der Druck auf die Mittelschicht zunimmt? Sind Steuersenkungen das richtige Konzept, um diesen Trend zu stoppen?

    Link zur Sendungsseite
    Link zum Anne-Will-Blog

    Pressestimmen

    Berliner Morgenpost
    ARD-Talk
    "Anne Will": Mehr Arme - Lindner gibt Migranten die Schuld
    Was tun mit dem Überschuss? Bei „Anne Will“ ging es um Steuersenkungen. Ein Thema, bei dem Christian Lindner natürlich „on fire“ war.
    Anne Will fällte am Sonntagabend eine überraschende Entscheidung. Impeachment? Coronavirus? Brexit? Nein, die Runde beschäftigte sich mit dem Überschuss in den Staatskassen. „Wird jetzt die Mittelschicht entlastet?“, wollte die Gastgeberin wissen.

    HNA
    „Wofür zahl‘ ich das eigentlich alles?“
    ARD-Talk mit Anne Will : Gut betuchte Politiker lassen sich über die Mittelschicht aus
    • Bei Anne Wills Talkshow in der ARD ging es um das Thema „Volle Staatskassen, leere Portemonnaies – wird jetzt die Mittelschicht entlastet“?
    • Viele Menschen können von ihrem Gehalt nicht mehr leben.
    • Was bedeutet es für die Gesellschaft, wenn der Druck auf die Mittelschicht zunimmt?
    Bei Anne Will saß eine Runde gut betuchter Politiker und ließ sich über die Mittelschicht, oder was sie dafür hielten, aus.
    Berlin – Wenn er es gar nicht mehr aushält, der brave Christdemokrat, dann verlegt er sich aufs Loben. Er müsse doch mal sagen, dass wir in einem guten Land lebten; aber in diesen Talkshows werde immer das Negative betont: „Wir reden uns da in eine Depression rein“, klagte Ralph Brinkhaus, Fraktionsvorsitzender der CDU im Bundestag, bei Anne Will.

    Kommentare

    T. Hoffmann schrieb am 03.02.2020 12:54 Uhr:
    Ich habe gestern eine sehr interessante Diskussion gesehen. Die für mich wichtigsten Ergebnisse daraus sind, das wir uns weiter vor Leuten wie Lindner und einem Steuerzahlerbund in acht nehmen müssen. Weniger Steuer für die den Staat bedeutet, weniger Möglichkeiten dieses Land aufrecht zu erhalten. Was mir z.b. an Herrn Brinkhaus gefällt, er macht dieses Land wenigstens nicht so schlecht wie viele andere. Meine Güte, wenn ich das immer und immer wieder lese und höre wie schlimm alles ist. Bitte dann sehen sie mal bitte, was alles getan wird. Aus welchen Schwierigkeiten wir kommen. Wir fangen gerade an zu ernten was damals unter Rot-Grün gesät wurde. Verbesserung der Infrastruktur und so vieles mehr. Wer jetzt Steuersenkungen will, der wird die Handlungsmöglichkeiten des Staates einschränken. Dies darf nicht passieren.

      Bernhard Schneider schrieb am 03.02.2020 15:29 Uhr:
      Herr T. Hoffmann, „ aus welchen Schwierigkeiten wir kommen“ „wir ernten was rot-grün gesät hat“? Wir sitzen vielmehr in massiven Schwierigkeiten, die uns die etablierte Politik insbesondere in den letzten 20 Jahren eingebrockt hat (€-Einführung unter Kohl, MwSt-Erhöhung um 3%, Rettung von Pleitebanken u. Pleiteländern sowie entspr. weitere Bürgschaften in Mrd.-Höhe, miserable Energiewende mit den höchsten Strompreisen in der EU u. Milliardenentschädigungen für die Vertragsbrüche an die Stromerzeuger, saumässige Digitalisierung u. verrottete Verkehrsinfrastruktur, marode Bundeswehr, Schulen u. Unis, schlechtes Bildungsniveau -Pisa-Studie-, 2 Billionen offizielle Schulden, weitere Verpflichtungen in Höhe von ca. 9 Billionen und weitere Billionen für Generationen durch eine katastrophale Migrationspolitik. Alles unter Fr. Merkel + Schröder/Fischer Hartz IV! Was daran gut sein soll oder gar geerntet werden kann erschließt sich mir absolut nicht! Klären Sie mich auf Herr T. Hoffmann!

    Seite 138
    Klaus schrieb am 03.02.2020 15:15 Uhr:
    Nachdem ich jetzt einen großen Teil der Diskussionen gelesen habe und die und zig weitere ähnliche gesehen habe, reift in mir immer mehr die Erkenntnis, dass es keine Lösung durch die Politik geben wird. So sehr sich viele auch daran klammern ist es genau so wie in der ehemaligen DDR. Vieles wurde solange als möglich nicht kommuniziert um die Probleme nach außen klein zu halten. Und obwohl wir um Lichtjahre besser informiert sind als zu der damaligen Zeit, glauben viele noch den leeren Worthülsen solcher Gesprächsrunden. Es gibt keine Patentlösung, aber alles läuft früher oder später in Richtung Welt Diktatur, wie es in Filmen schon vor 30 Jahren als Utopie dar gestellt wurde. Und ein Volk wie China macht dabei gerade den Anfang! Realistisch ist es wohl auch vermessen zu glauben 1,5Millarden lasen sich mit gutem Willen befrieden.

      Heinz Krüger schrieb am 03.02.2020 16:00 Uhr:
      Die Demokratie ist nur noch eine Hülle .Wenn sich im Parlament bei wichtigen Entscheidungen alle einig sind, ist selbst die Meinungsfreiheit in großer Gefahr . Der Bundestag bildet nicht mehr den Querschnitt der Bevölkerung ab. Ganze Berufsgruppen fehlen. Der Lebenslauf Kreißsaal ,Hörsaal und dann Plenarsaal erzeugt diese Phrasensprache.

        Heinz Becker schrieb am 03.02.2020 18:30
        Herr Krüger,
        dafür ist die Berufsgruppe der "Studienabbrecher" weit überrepräsentiert

    Seite 139
    La Luxemburg schrieb am 03.02.2020 16:21 Uhr:
    War da jetzt die Mittelschicht gemeint, die nach höheren Lebensmittelpreisen ruft und die sich vom Staat unter allerlei fadenscheinigen Vorwänden immer mehr Geld widerstandslos aus ihren Taschen ziehen lässt? Die Mittelschicht, die gerne selbstlos zu geben bereit ist und sich dafür auch noch unübersehbar offenkundig für dumm verkaufen lässt?

    Blaurock schrieb am 03.02.2020 16:21 Uhr:
    Wie oft hat die Regierung Merkel uns Rentner belogen und betrogen mit Versprechungen und Erleichterungsankündigungen! Nichts ist durchgesetzt worden von den äußerst inkompetenten politischen Peibonzen SPD und CDU. Ihr Nichtskönnen ist unter Beweis gestellt mit ihren illegalen Ausgaben von über einer halben Milliarde Euros für ihre eigene Beratung, weil sie nichts auf die Reihe bekommen. Wenn Kinder nicht aufhören zu lügen, haben sie Prügel bezogen. Politiker dagegen werden mit Zulagen und überhöhten Diäten belohnt, die sie sich dreist selber auszahlen.

      Heinz Becker schrieb am 03.02.2020 18:16
      Mein Reden seit Langem: Man sollte die Prügelstrafe wieder einführen.

    Sebastian schrieb am 03.02.2020 20:13 Uhr:
    Wir leben in Zeiten von absurden Wohlstandsvernichtungsprogrammen. Wir haben eine Währungsunion mit einem Währungsraum ohne Verschuldungsschranke, einen Sozialstaat ohne Staatsgrenzen und eine Weltklimarettung mit einem deutschen Ausstoß von 2% an C02, wobei nicht gesichert ist, dass dieses Gas die Erderwärmung verursacht. Wir haben eine Energiewende, die schon 500 Milliarden Euro verschlungen hat, ohne nennenswerte Wirkung. Diese Projekte wurden alle gegen die Mehrheit der Deutschen geplant und umgesetzt, es sind Minderheiten- Projekte.

      Sunset schrieb am 03.02.2020 20:18 Uhr:
      👍🏼 Bravo!

      Dietmar 52 schrieb am 03.02.2020 21:00 Uhr:
      Dieses "Bravo" würde ich nicht unbedingt mit anstimmen.
      Ich treibe mich gern zwischen veröffentlichten Meinungsumfragen herum.Wir Deutschen stimmen mehrheitlich einer Energiewende zu,auch wenn wir inzwischen für Strom der größte Zahlemann in Europa sind.Wider aller Logik im Hinblick auf die Minimierung des CO2 Ausstoßes stimmen drei viertel der Einwohner hier der Abschaltung der Kernkraftwerke zu.Eine Mehrheit der Deutschen ist für den Euro,eine deutliche Mehrheit ,und eine ebenso deutliche Mehrheit ist für den Verbleib Deutschlands(zwei Drittel)in der EU.
      Eine deutliche Mehrheit ist allerdings gegen eine weitere Zuwanderung von Menschen von außerhalb der EU,ist eindeutig,bis zu 70%,gegen die derzeitige Asylpolitik,genauso für eine konsequente Abschiebung von Menschen ohne Asylgrund.
      Unsere Regierung sucht sich das für sie passabelst heraus. Oben (siehe oben) wird Steuergeld dankend eingesammelt um es unten mit beiden Händen großzügig und blind vor good will zu verstreuen.
      Klaus Winkler schrieb am 03.02.2020 22:50 Uhr:
      @Dietmar
      Leider ist es inzwischen so, daß die angeblichen Entscheidungen der dt. Bevölkerung nicht mehr auf klar erkennbaren Fakten beruhen, sondern auf Indoktrination durch Politik und Presse. Es zählt eigentlich nur noch der sog. gute Wille - selbst wenn er das Chaos produziert. Dieses unmotivierte Abgleiten in die schöne Welt der Illusionen und Wunschvorstellungen ist Zeichen der Schwäche und Infantilität einer Gesellschaft. Aber gegen die bemühte Moral ist Kritik nicht erlaubt.
      Problem dabei - das Erwachen wird evtl. sehr, sehr schmerzhaft sein!

      Unreg1951 schrieb am 04.02.2020 10:00 Uhr:
      Danke, Herr Winkler. So ist es.

    blueshift774 schrieb am 04.02.2020 07:25 Uhr:
    Nicht ein Cent der Überschüsse sollte an irgend jemand zurückfliessen, weder an den Mittelstand noch an die Industrie und Wirtschaft durch Steuerentlastungen. Die gesamte Diskussion zeigte, wie weltfremd und naiv Deutschland aufgestellt ist. Borjans, Schneider haben zwar den richtigen Blickwinkel. Aber der Industrie- und Wirtschaftsstandort Deutschlands - vor allem die mittelständischen innovativen Unternehmen - sind nicht bedroht durch zu hohe Steuern, sondern durch Wirtschaftsspionage und Spionage im Bereich der Competitive Intelligence (CI) - und das NICHT durch Russland, China oder Nordkorea, sondern durch die NSA, die CIA und das GCHQ in UK.
    Deutschland ist das Cybertarget Number One für den Westen und die wirtschaftlichen Schäden liegen im dreistelligen Mrd-Bereich - pro Jahr!
    Die 60 Mrd sollten in den Aufbau einer Antispionage Infrastruktur fliessen, die auch im geostrategischen Bereich so massiv ist, dass sie das Potential hat, das US-Shadow Government "durchsichtig" zu machen.

    Seite 134
    franzi schrieb am 03.02.2020 17:59 Uhr: - - - ZENSIERT - - -
    @Westcoast
    „ Einen sozialistischen Umverteilungsstaat aber, der nach dem Willen der Linkspartei mit einem Spitzensteuersatz von 75% die Menschen de Facto enteignet, Leistung bestraft und Neid schürt, lehne ich aber ab.“ ist typisch Westcoast und gelogen.
    Denn von der Linkspartei wird vorgeschlagen:
    Jeder Euro, der ein zu versteuerndes Jahreseinkommen in Höhe von 1.000.000 Euro übersteigt, wird mit 75% besteuert.
    https://www.linksfraktion.de/themen/a-z/detailansicht/einkommensteuer/
    Der Spitzensteuersatz wurde unter Rot-Grün von 53 auf 42 % gesenkt.
    Nun nehmen wir mal ein Einkommen von 1,5 Mill. Im Jahr an und rechnen, was davon übrigbleibt: 58% von 1 Mill.= 580.000 + 25% von 500.000= 125.000 ergibt 705.000 €.
    Da werden wir doch gleich mal sammeln müssen für den „Enteigneten“.
    Und wie war es bei Schwarz-Gelb mit 53% ?
    47% von 1,5 Mill. = 705.000 €.
    Waren da auch „Kommunisten“ an der Regierung? CDU/CSU und FDP waren doch die Parteien, die Sie früher immer gewählt haben. Wer soll das verstehen?

    Seite 145
    Marie Luise Müller schrieb am 04.02.2020 12:34 Uhr: @W. Meyer
    Bei Ihnen stelle ich immer wieder fest, dass Sie sich an falschen Orten aufhalten. Zu Ihrer Orientierung, dies hier ist keine Datingshow.Was wird nun aus Ihrem Konstrukt des Sozialismus, in dem auch Sie nicht bereit, willens oder vermögend sind, mich über Ihr Sozialismusmodell aufzuklären? Aber in Ihrem Falle verständlich; so ernsthafte Dinge passen eben auf kein Datingportal.

      W. Meyer schrieb am 04.02.2020 16:23 Uhr: - - - ZENSIERT - - -
      @MLM
      Da ist Ihre Privatkorespondenz mit Ihrem Freund Westcoast hier im Blog doch eher das Muster einer Datingshow. Ich wüsste nicht, wen ich hier angebaggert hätte. Sie enttäuschen mich, dass Sie so primitiv von sich abzulenken versuchen.
      Nun zu Ihrem Wunsch bzgl. „Konstrukt des Sozialismus“. 1000 Zeichen sind zu wenig, um es zu erklären. Lesen Sie die Kurzversion von Egbert Scheunemann „Ota Siks Modell einer Humanen Wirtschaftsdemokratie auf fünf Seiten“ Es kann natürlich sein , dass es für Sie Teufelszeug ist. Denn als der „Prager Frühling“ 1968 als Konterrevolution niedergeschlagen wurde, gab es Leute, die es als Anlass nahmen, in die SED einzutreten. Auch bezieht sich Ihre spezielle „Freundin“ Sahra Wagenknecht in ihrem Buch „Freiheit statt Kapitalismus“ auf Ota Siks „Mitarbeitergesellschaft“.

    Seite 148
    W. Meyer schrieb am 04.02.2020 17:44 Uhr: - - - ZENSIERT - - -
    Werte Blogmoderation,
    ich finde es schon seltsam, dass ich auf S.145 04.02.2020 12:34 Uhr von der Foristin MLM beleidigt werden darf. Sie ordnet ohne ersichtlichen Zusammenhang dummdreist meine Beiträge als Datingshow ein. Meine Antwort darauf 16:23 Uhr, auch auf die Nachfrage der Dame nach einer Erklärung zum "Demokratischen Sozialismus" erscheint aber nicht. Wie heißt es in Ihren Regeln:"Die Kommentarfunktion soll eine sachliche Diskussion ermöglichen. Um dies zu gewährleisten behält sich die Redaktion vor, Beiträge nicht zu veröffentlichen, die einer sachlichen Diskussion nicht förderlich sind. ..." usw. Für diese Dame gilt das offenbar nicht. Hat sie Sonderrechte, dass sie andere beleidigen darf? Wie stellen Sie sich eine sachliche Diskussion vor, wenn nur einseitige und dazu noch völlig unsachliche Beiträge veröffentlicht werden?


    Donnerstag, 18. April 2019

    Bundesbank ermittelt bei privaten Nettovermögen andere Daten als Alianz

    Thema: Arm und Reich in Deutschland

    Update 18.04.2019 | 08:37 Uhr
    Jeder Haushalt besitzt im Schnitt 232.800 Euro
    ist ein Artikel in der Westfalenpost am 16.04.2019 überschrieben.

    In der Studie „Private Haushalte und ihre Finanzen“ hat die Bundesbank ermittelt, dass die Privathaushalte 2017 im Schnitt über ein Nettovermögen von 232.800 Euro, also abzüglich der Schulden, verfügten. Das waren 18.300 Euro mehr als 2014.

    Na ja, sie schreiben dann allerdings auch: "die Vermögen sehr ungleich verteilt: Den reichsten zehn Prozent der Haushalte gehören 55 Prozent des Nettovermögens. Den Rest teilen sich 40 Prozent der Haushalte."

    Trotzdem frage ich mich, wie es zu großen Differenzen kommen kann, denn
    WeLT schreibt demgegenüber am 05.11.2018:

    Die Armut in Deutschland nimmt zu – zu Lasten der Mittelschicht

    Das Fundament der Gesellschaft zerfasert. Aus Sicht der Mittelschicht besonders bedenklich: Die Armutsquote hat in den vergangenen Jahrzehnten deutlich zugenommen – und zwar weitaus stärker als der Anteil der reichen Haushalte.

    Und unter Reichtumsstudie WeLT am 26.09.2018:

    So reich ist Deutschland – und so ungleich

    Die Welt ist so reich wie nie, doch der Reichtum verschiebt sich zunehmend nach Asien. Gleichzeitig findet eine Umverteilung innerhalb der Länder statt. Deutschland schneidet dabei schlecht ab.

    Im vergangenen Jahr lief es prächtig. Die weltweiten Vermögen sind so stark gestiegen wie lange nicht. Dies zeigen Zahlen, die die Volkswirte der Allianz in ihrem „Global Wealth Report 2018“ errechnet haben. Sie haben Geldvermögen und Schulden der privaten Haushalte in jenen 50 Ländern, die rund 95 Prozent der globalen Wirtschaftsleistung auf sich vereinigen, addiert. „Die Welt ist um 7,7 Prozent reicher geworden“, so das Resümee von Allianz-Chefvolkswirt Michael Heise.

    Dadurch erklärt sich der große Abstand dieser beiden Länder zu den folgenden wie Dänemark (154.460 Euro), den Niederlanden (143.950 Euro) oder Schweden (141.280 Euro). Diese jedoch liegen weit vor Deutschland. Denn hierzulande liegt das Pro-Kopf-Vermögen gerade mal bei 73.630 Euro – weltweit nur Rang 20, hinter Ländern wie Singapur, Japan oder Italien.

    Die Deutschen rangieren weit hinten

    Diese Rangliste sieht für Deutschland auch nicht viel besser aus, wenn man von diesem Bruttovermögen die Schulden abzieht. Dann rangiert Deutschland auf Platz 18. Die Berechnung des Nettovermögens ist zudem mit Vorsicht zu genießen, denn einerseits fließen hier zwar Immobiliendarlehen meist ein, das Immobilienvermögen andererseits wird nicht berücksichtigt, da es sich schlicht nicht beziffern lässt, zumindest nicht so, dass es international vergleichbar wäre.