Posts mit dem Label Schuldendienst werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Schuldendienst werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Montag, 3. November 2014

Ukraine: praktisch insolvent

Thema: Ukraine
Deutsche-Wirtschafts-Nachrichten
Praktisch insolvent:
Bürger der Ukraine müssen mit harten Einschnitten rechnen


Als Folge des Gas-Deals muss die Ukraine neue Schulden machen. Die Bevölkerung des Landes wird unter Austeritäts-Programmen und Privatisierungen zu leiden haben. Putins Strategie ist aufgegangen: Gazprom kann 3,1 Milliarden Dollar von einem ganz und gar zahlungsunfähigen Schuldner eintreiben. Der Deal wird die Plünderung der Ukraine beschleunigen: Schulden-Krise führen immer zu hohen Profiten für einige Oligarchen und zu schweren Entbehrungen der ausgebeuteten Völker.


Na ob das überraschend ist, was den Ukrainern von José Manuel Barroso als Abschiedsgeschenk beschert wird? Für die Ukrainer wohl schon.
Gazprom bekommt 3,1 Mrd Dollar für bereits geliefertes Gas und wenn Kiew noch Gas haben will dürfen sie auch zahlen - per Vorkasse.

Es wird eng für "Jaz" Jazeniuk, der vor einigen Wochen noch geplant hatte, auch die Bankschulden nicht zu bezahlen.
Waffen wollte er kaufen, eine 2000 km lange Mauer wollte er zwischen der Ukraine und Russland bauen. Zahlen sollten das alles, und nicht nur die Gasschulden, die europäischen Steuerzahler.

So langsam werden die Ukrainer merken, wen sie sich mit der EU und dem IWF ins Haus geholt haben. Die Banken werden versuchen an Sicherheiten zu kommen. Aber auch andere Gläubiger, wie George Soros, der nicht zum erstenmal Kredite für die Ukraine fordert, haben Interresse an Immobilien, Land oder Rohstoffen.

Im nächsten Frühjahr werden wir wissen, welche sozialen Folgen der Deal von Brüssel für die Menschen in Europa zur Folge haben wird. Ein Ausverkauf der Ukraine war bestimmt nicht das Ziel als sie für den Anschluss an die EU demonstriert haben. Auch nicht, dass nur die Leute ausgewechselt werden, die sich die Taschen auf Kosten der Allgemeinheit füllen.
Eine total US-hörige Regierung für die Ukraine bedeutet genauso deren finanzieller Ruin wie für die gesamte EU.
Lesen Sie den ganzen Artikel hier (Deutsche Wirtschafts Nachrichten)

Kommentare

werner sagt:
Die UK ist jetzt offiziell zahlungsunfähig- oder auch besser insolvent. Was bewegt unsere glorreiche Regierung, diesem ukrainischen Pleitestaat, der nicht einmal zur EU gehört, weiterhin Hilfen jeglicher Art wie vor allem deutsches Steuergeld in den Rachen zu werfen. Was um Himmels Willen bewegt die Merkel zu solchen unseriösem und skandalösen Verhalten ? Ist es doch so, das die US-Amerikaner unsere “tolle Regierung” erpressen und denen Anweisungen jeglicher Art zukommen lassen ?
Wenn dem so ist, muss die Merkelregierung zurücktreten – sofort.

Alex sagt:
“Praktisch insolvent: Bürger der Ukraine müssen mit harten Einschnitten rechnen”
Ja nee, ist klar! Deshalb gab es zahlreiche ukrainische Urlauber in Südeuropa – die EUro Länder sind wahrlich kein Schnäppchen.
Die Ukraine interessiert mich nicht. Ich verstehe nur nicht warum die deutsche Steuerzahler enteignet werden und für die Gasrechnungen der Ukrainer aufkommen müssen und nicht die ukrainische Oligarchen die 3,1 Milliarden Dollar zahlen?

Jürgen Kriete sagt:
“Praktisch insolvent” ist Berlin bereits seit Jahren. Jeder Unternehmer wäre als Chef von Berlin längst von der Staatsanwaltschaft getrieben real inhaftiert und massiv bestraft worden.
Die Ukraine ist nicht “pleite und sexy” wie Berlin, sondern “pleite und rechtsradikal”. Trotzdem muss sich die Sache anscheinend lohnen für den Westen.
Was sind schon 20 oder 30 Milliarden für die EU – Peanuts, nicht wahr? Geld ist mittlerweile relativ. Fehlt was, wird´s halt was gedruckt.
Da ist die EU mittlerweile tiefenentspannt.

egon sunsamu sagt:
Die braven Bürger der Ukraine haben ganz sicher Monat für Monat ihre Gasrechnungen bezahlt. Quizfrage: Wo ist das Geld geblieben? Die Meisten von uns haben sicher treffende Tipps auch ohne Fifty-Fifty oder Telefonjoker…

Ben sagt:
Nun, N24 würde ich auch nicht unbedingt trauen. Die tuten doch unkritisch ins gleiche Horn wie alle. Mich würde eigentlich mal vielmehr interessieren, womit die USA die EU erpresst haben, diesen ganzen Zauber mitzumachen. Und wie es generell um die echte Souveränität eines EU-Staates bestellt ist, wenn dritte Mächte derart unverfroren Regierungen gegen die Interessen ihrer Völker manipulieren können.
Denn mit den gleichen Argumenten und Methoden könnte die EU in jeden! Konflikt hineingezogen werden. Es scheint hier u.a. auch darum zu gehen, das ohnehin fragwürdige Konstrukt “EU” zu schwächen.

ein Kopfwerker sagt:
SAG MIR WO DIE MONETEN SIND… WOOO SIND SIE GEBLIEHIEBEN?
so, so … 3,1 Mrd.Dollar für Gas.
Beiläufige Frage: “Wo sind eigentlich die Moneten gelandet, die durch den Waffenverkauf der Ukraine erzielt wurden; nach der “Erlösung” von Russland?” Die Rede war von 31 Mrd. Dollar. Ich fass’ es nicht.

Immerhin, das Gold der Ukraine wurde ja schon in Sicherheit gebracht. Liebe Ukrainer, was genau läuft hier wirklich für ein Deal?

SAPERE AUDE

Ceillia sagt:
Die Menschen in der Ukraine sind arm. Ähnlich wie in Griechenland wird dem Land Ukraine ein turbokapitalistisches System von heute auf morgen aufgepresst. Wie schon andere Forenteilnehmer sagten, ein Land wird geplündert . Gut erinnerlich ist auch die alte DDR, die durch die sog. Treuhand über den Tisch gezogen wurde. Was soll das? Wieso schaut der Bundesbürger ohne Aufschrei zu, im Angesicht, wie erneut arme, normale, unpolitische Menschen bis auf die Knochen ausgezogen werden.


Samstag, 12. Oktober 2013

Das Ende einer Weltmacht: China ruft Obama zur Ordnung

Thema: Macht und Geld

USA müssen Schulden zahlen

Der chinesische Premier Li Keqiang hat den Amerikanern die gelbe Karte gezeigt: Die Amerikaner müssen ihre Schulden an China pünktlich bezahlen. Das ist eine diplomatische Ohrfeige für Barack Obama, der plötzlich so klein erscheint wie die griechischen Kaninchen vor der Schlange der Finanz-Eliten. Die großen Schlachten werden symbolisch geschlagen. Der Gesichtsverlust für die USA ist die Höchststrafe, die China zu vergeben hat.

Der chinesische Premier Li Keqiang fordert von den Amerikaner die pünktliche Bezahlung der Schulden. China ist der größte Gläubiger der USA – und führt den Schulden-Präsidenten nun regelrecht vor. (Foto: dpa)


Der chinesische Premier Li Keqiang hat sich am Donnerstag mit einer deutlichen Botschaft an US-Außenminister John Kerry gewandt: Li sagte, dass „China dem Thema der amerikanischen Schulden-Obergrenze große Aufmerksamkeit“ widme. Die Aussagen wurden auf der Regierungs-Website veröffentlicht.

Diese Wortmeldung, so kurz sie sein mag, wirft ein Schlaglicht auf die Verhältnisse der Weltmächte: Die Amerikaner haben sich massiv verschuldet – und müssen nun nach der Pfeife der Chinesen tanzen. China hat etwa 60 Prozent seiner ausländischen Investments in US-Assets. Für Peking stehen also 2 Billionen US-Dollar auf dem Spiel.

Schon zu Beginn der Woche hatte der chinesische Vize-Finanzminister Zhu Guangyao die Amerikaner aufgefordert, „die Sicherheit der chinesischen Investments zu gewährleisten“. Für den Fall, dass die USA die Schuldenobergrenze nicht erhöhen können, müssten die Amerikaner zuerst ihren Schuldendienst an den Inhabern von Staatsanleihen leisten, sagte Zhu.

Tatsächlich ist das Risiko einer technischen Pleite gering – wie Goldman Sachs ermittelt hat: Diese würde sich an den Kreditversicherungen (CDS) orientieren, welche mit insgesamt 23 Milliarden Dollar und 3,3 Milliarden Dollar mit einer Fälligkeit per Ende September. Diesen „Kredit-Event“ würde die ISDA ausrufen, die internationale Sammelstelle für Kreditversicherungen. Die Wahrscheinlichkeit, dass dies geschieht, ist gering, erklärt Goldman auf Business Insider.

Tatsächlich erinnert der Vorgang an Griechenland: Auch die Griechen stecken in der Schuldenfalle - nicht, weil die Bürger in Saus und Braus leben, sondern weil der hochverschuldete Staat seine Schulden nicht bedienen kann.

Bereits in Griechenland war zu sehen, warum die eigentlich überfällige Staatspleite nicht erfolgte: Die Banken mussten sicherstellen, dass das Geld, das sie in ihren Bilanzen in Form von Schuldscheinen stehen haben, irgendwie über das Schneeball-System des globalen Finanz-Systems aufgebracht wurde. So hat sich die groteske Situation ergeben, dass Griechenland in einem Fort Geld von der EU bekommt – nicht, um den Euro zu retten, sondern um den Banken dem Staat den Schuldendienst mit europäischen Steuergeldern zu finanzieren. Das Geld geht dann, wie bei jedem guten Schneeball-System, wieder in die Taschen derjenigen, die es eigentlich gegeben haben: Im Falle Griechenlands ist das die EZB. Die Zinslast führt jedoch dazu, dass die Schulden immer höher werden.

Das nennt man Drogenabhängigkeit im Weltfinanz-System.

Auch im Fall der USA werden die Chinesen den Teufel tun und den Amerikanern das Messer an den Hals setzen. Denn auch im Fall der US-Pleite ist längst derselbe Prozess im Gang wie in Europa: Die US-Notenbank Federal Reserve (Fed) kauft wie verrückt US-Staatsanleihen. Damit zieht die Fed das Geld aus den Märkten und zwingt die US-Steuerzahler dazu, die Haftung für die US-Schuldenpolitik zu übernehmen. Genau dasselbe ist in Griechenland passiert: Die Banken haben durch Schuldenschnitt und rechtzeitigem Abzug all ihre Schrottpapiere auf die europäischen Steuerzahler übergewälzt.

Und die zahlen nun auf Jahrzehnte hinaus.

Genauso werden die amerikanischen Steuerzahler zahlen.
Die Ohrfeige der Chinesen für Obama entspricht ebenfalls dem griechischen Modell: Regierungschefs aus Athen werden in Brüssel behandelt wie schlechte Schuldner eben behandelt werden: Man bringt sie nicht um, weil man sie noch braucht – schließlich schadet der Totalausfall dem Gläubiger genauso wie dem Schuldner. Doch man demütigt sie, etwa, indem man ihnen jeden Monat die Men in Black (Troika) vorbeischickt.

Eine Troika wird bei Präsident Obama nicht auftauchen.

Der Ordnungsruf aus Peking, der früher als „Einmischung in die inneren Angelegenheiten“ ganz und gar undenkbar gewesen wäre, ist eine härtere Maßnahme als ein paar Bürokraten zum Geldeintreiben.

Er macht den Gesichtsverlust deutlich.

Das ist in Asien die Höchststrafe.

Die großen Schlachten verliert man nicht bei einem Waffengang, sondern in Symbol-Handlungen, die klar machen, wer oben und wer unten ist.

Die USA haben mit dem hemmungslosen Schulden-Wahn ihren Nimbus verloren.
Amerika – das Ende einer Weltmacht.

Mit freundlicher Genehmigung von DEUTSCHE WIRTSCHAFTS NACHRICHTEN


Kommentare


Selbstdenker sagt:
Angriff von allen Seiten. Die ersten “Erfüllungsgehilfen” stellen Fragen:
http://www.spiegel.de/politik/ausland/us-pressefreiheit-obamas-regierung-schafft-ein-klima-der-angst-a-927001.html


Joachim sagt:
Ich frage mich, warum so viele Kommentare ihre Schadenfreude gegenüber den USA so offen zeigen? Es dürfte schon klar sein, dass die Kolonie BRD von den USA noch stärker gemolken und ausgeblutet wird , damit die USA ihre Schulden bedienen können. Freuen Sie sich also, dass Sie demnächst hier für 2,39 Euro arbeiten gehen dürfen und 26 % MwSt. bezahlen dürfen?


Dragon11 sagt:
Hahaha…Gesichtsverlust ..Kreditausfall..shut down…blabla..
Ich habe das ungute Gefühl ,dass auch China nur eine Rolle im weltweit aufgeführten Trauerspiel NWO spielt, genau wie alle anderen überall…
Die “Eliten” sind überall gleich und haben sich Staatswesen und Macht mehr oder weniger offen und für alle zu erkennen , unter den blutigen Nagel gerissen.
Egal ob USA , EU , China oder Russland…alle spielen ihre Rolle , sowie von Autor und Regisseur Rothschild und Co. vorgesehen.( selbst die Sowjetunion , Kommunismus , Warschauer Pakt ..nur ein weiterer Spielplatz der Götter des Mammon…)
Die Marionettenherrscher überall haben am meisten zu verlieren und werden bis zum Ende auf der Bühne bleiben zu unser aller Ungunsten weltweit.
Nur wer von den Darstellern aus der Reihe schert kriegt dann halt mal Besuch vom US MC , muss sich bis zur Hinrichtung durch den Strang im Erdloch verkriechen oder wird in der nordafrikanischen Wüste mit einer Eisenstange vergewaltigt.
Schöne Aussichten für Aussteiger , so was beeindruckt schon mal und fördert das Nachdenken in die richtige Richtung.
Keiner steigt aus der größten Pokerrunde der Welt aus , mit den größten Einsätzen die es je auf dem Tisch gab.
Es geht um nichts weniger als ….die ganze Welt…alternativlos…gute Nacht zusammen !