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Donnerstag, 28. Januar 2016

25. Januar 2016 - ein Freudentag für die EU-Banken, egal wie marode sie sind

Thema: Sparguthaben

Ein Artikel wie bares Geld
Schäuble gibt deutsche Sparguthaben als Pfand für Euro-Risiken frei

Bundesfinanzminister Schäuble hat in einem Beitrag für die FAZ mitgeteilt, dass die gemeinsame europäische Einlagensicherung kommen wird. Der Artikel hat in den Bank-Etagen die Sektkorken knallen lassen: Denn ein offizielles Schreiben des für die Banken weisungsbefugten Finanzministers ist in der Banken-Praxis ein gültiges Dokument, das zur Kredit-Vergabe herangezogen werden darf. Damit stehen den EU-Banken die 2.000 Milliarden Euro der deutschen Sparer als Sicherheit zur Verfügung.

Quelle: Deutsche Wirtschafts Nachrichten

Es ist der "Wendepunkt für die deutschen Sparer" schreibt DWN. "alle Kreditabteilungen der EU-Banken werden sich den Artikel" auf Seite 6 der FAZ "ausschneiden und einrahmen".
Schäuble hatte bei einer Veranstaltung zur Verabschiedung von Hans-Werner Sinn sein Programm im Audimax der LMU München vorgelegt.
Es klingt für den Laien nicht gefährlich, doch die Mitarbeiter "einer Kreditabteilung einer Bank werden nach der Exegese die Sektkorken haben knallen lassen."
Schäuble verpfändet 2 Billonen Euro Sparguthaben.

"Schäuble hatte bereits im Dezember gesagt, es werde für die deutschen Volksbanken und Sparkassen keine Befreiung von der umstrittenen EU-Einlagensicherung geben."

"Die deutschen Sparer werden, ohne gefragt zu werden – und sogar ohne es überhaupt zu wissen – zu den neuen Banken-Rettern. Schäuble seinerseits hat mit seiner Mitteilung den Euro gerettet. Wie viel die Operation kosten wird, werden die deutschen Sparer ab 2024 erfahren."

Lesen Sie den ganzen Artikel ( hier )

Mittwoch, 24. September 2014

Ukraine: Warnung für europäische Steuerzahler

Thema: Ukraine

Investoren bereiten sich auf Staats-Pleite vor

Den Anlegern an den internationalen Kapitalmärkten dämmert langsam, dass die Ukraine pleite ist: Sie bereiten sich auf einen Schuldenschnitt vor. Misslich für den europäischen Steuerzahler ist die Tatsache, dass die Ukraine vermutlich mit europäischen Steuergeldern gerettet werden muss. Bundeskanzlerin Merkel sorgt sich bereits um die Gasversorgung im Winter.

Die ukrainische Anleihe mit Laufzeit bis 2023 wurde am Dienstag auf dem niedrigsten Kurs-Niveau seit Anfang Mai gehandelt. (Grafik: ariva.de)
Angesichts wachsender Zweifel an der Tragfähigkeit der Schuldenlast der Ukraine sind Anleihen des Landes unter Verkaufsdruck geraten. Ein 1,2 Milliarden Dollar schwerer Schuldtitel mit Laufzeit bis 2023 wurde am Dienstag auf dem niedrigsten Kurs-Niveau seit Anfang Mai gehandelt. Den Investoren wird nach Ansicht von Experten die schwierige Lage des Landes zunehmend bewusst. Die Wirtschaft wird 2014 Schätzungen der Zentralbank zufolge um bis zu zehn Prozent schrumpfen. Die Waffenruhe in dem von einem Separatisten-Aufstand erschütterten Osten der Ukraine könnte zugleich den Weg für eine Umschuldung frei machen, sagte Ökonom David Spegel von BNP Paribas der Nachrichtenagentur Reuters.

Ökonomen verweisen darauf, dass trotz eines Kredits des Internationalen Währungsfonds (IWF) in Höhe von 17 Milliarden Dollar und weiterer Kreditzusagen des Westens der Schuldenstand des Landes wegen der tiefen Wirtschaftskrise immer bedrohlicher wird. Falls es zu einem Schuldenschnitt kommen sollte, müssten private Investoren wohl stärker bluten, warnt Analyst Tim Ash von der Standard Bank. Bei einem im Fachjargon ‘Haircut’ genannten Schuldenschnitt müssen Anleger auf einen Teil ihrer Forderungen verzichten. An den ukrainischen Anleihemärkten ist derzeit laut Analysten über alle Laufzeiten hinweg ein Schuldenschnitt in Höhe von rund 20 Prozent in den Preisen bereits vorweggenommen.

Bundeskanzlerin Angela Merkel sorgt sich um die Energieversorgung in der Ukraine. Hintergrund ist der Gas-Streit zwischen Russland und der Ukraine. Mit Blick auf den nahenden Winter sagte sie am Dienstag beim Industrietag in Berlin: «Deshalb eilt die Zeit hier auch.» An diesem Freitag werden die Verhandlungen zwischen Moskau und Kiew unter Vermittlung von EU-Energiekommissar Günther Oettinger in Berlin fortgesetzt. Russland und die Ukraine streiten unter anderem über den künftigen Preis, den Kiew für russisches Gas bezahlen muss. Über die Ukraine wird auch ein Großteil des russischen Exportgases nach Europa geleitet. Oettinger hatte bereits vor einiger Zeit angekündigt, dass die europäischen Steuerzahler die Rechnungen bei Gazprom bezahlen sollten.

Sollte es tatsächlich zu einem Schuldenschnitt der Ukraine kommen, werden die europäischen Steuerzahler vermutlich einen gut Teil der Last tragen müssen. Durch das kürzlich von der EU und der Ukraine ratifizierte Assoziierungsabkommen ist der EU eine Verpflichtung erwachsen, eine finale Staatspleite der Ukraine zu verhindern. Russlands Präsident Wladimir Putin befindet sich dagegen in der komfortablen Lage, zu wissen, dass die europäischen Steuerzahler die Rechnungen für den Staatskonzern Gazprom bezahlen dürften, um einen Crash zu verhindern.

Mit freundlicher Genehmigung von DEUTSCHE WIRTSCHAFTS NACHRICHTEN


Kommentare

Hobby-Journalist sagt:
Unsere Staatsratsvorsitzende Merkel hat sich vor den Karren der USA spannen lassen, hat ausschließlich die Interessen der amerikanischen Großkonzerne vertreten. Den Obama freut das doch, das die dummen Europäer die Zeche zahlen können. Und Russland, weil es als Kreditgeber nicht mehr einspringen muss. Hat ja alles prima funktioniert. Schlmm daran nur, dass die dummen Deutschen das Spiel wohl noch immer nicht begriffen haben, wie benutzt wir wurden und noch immer werden.

Aufgewachte sagt:
Nun ja,dürfte jetzt wohl dem/der Letzten klar sein,warum die Ukraine möglichst schnell in die EU will.
Der Menschenrechtsrat hat die Verbrechen in der Ukraine inklusive Massenmorde in Odessa bereits angeprangert und verurteilt. Es ist nur noch eine Frage der Zeit,bis die Kriegstreiber incl.Merkel und Timoschenko sich vor einem Internationalen Gericht zu verantworten haben.Bei einer Firma fällt übrigens der Immunitätsschutz weg! Es dürfte übrigens auch mittlerweile bekannt sein,daß die Ankläger in Den Haag (ICC) gegen Israel aktiv geworden sind.Das war überfällig !

naturbaby sagt:
na, mit Oettinger ist ja wieder ein richtiger “Spezialist” am Werk.

tigerente sagt:
Das ging aber schnell: Bambule im Winter, Putsch im Frühjahr, Krieg im Sommer, pleite im Herbst. Wenn man doch dieses Tempo auf die gesamte EU und die NATO-Staaten übertragen könnte… Die Ukraine sollte beiden Bündnissen ganz schnell beitreten.

Erik Hofmann sagt:
Man sollte auch mal die russischen Kredite erwähnen und die Konditionen. Putin könne, wenn er wollte, auf den Knopf drücken und die Ukraine ist pleite! Da gibt es Klauseln, welche an die Wirtschafts- und Finanzkraft der Ukraine gekoppelt sind! Kann ich dann Deutschland wegen Steuerbetrug verklagen? Wenn zu Rettung der Ukraine meine Steuern herangezogen werden? Vorsätzliche Steuerverschwendung der Regierung für einen NICHT EU Staat?!

Pequod sagt:
Was hat man eigentlich anderes erwartet?
Das hätte man sich früher überlegen sollen, bevor man den Stunk auf dem Maidan angefangen hat! Jetzt darf die ‘EU’, sprich der deutsche Steuerzahler, die Ukraine sanieren, was aber nebensächlich ist, da ja die Kanzlerin die westlichen Werte in der Ukraine verteidigt. Dafür frieren wir gerne!

Herzlichen Glückwunsch sagt:
Vorher sprang der IWF noch mit 30 Milliarden ein, ausfallgefährdete Bankkredite mussten wieder einmal gerettet und verbürgt werden. Die österreichischen Banken sind äußerst stark in Osteuropa engagiert, auch in der Ukraine. Ein weiterer Fall für den ESM, der jetzt ja auch noch Banken stabilisieren, sanieren und refinanzieren muss (spanischer Weg).
Wir sind wohl wieder einmal bei einer Rettungsparty mit dabei, ökonomisch-finanzielle und politische Expansionspläne bergen einige Risiken. Vielleicht bald auch militärische. Russland will seine Schwarzmeerflotte erweitern, die Ukraine soll EU-Beitrittskandidat werden. US-amerikanische Firmen sicherten sich umfangreiche Förder- und Schürfrechte im russischen Machtbereich. Russland verkauft seine Bodenschätze gen Asien, D schaut in die Röhre.

Robert B. sagt:
Du bist ja ein Witzbold!
WIR haben den Maidan auch nicht angefangen, das waren unsere Freunde von “über dem Teich” (respektive, wie in Syrien, ein paar echte Unzufriedene die dann aufgestachelt und instrumentalisiert und “personell verstärkt” wurden. Wofür gibt es denn NGOs…).
WIR haben hinterher mur weisungsgemäss mitgespielt.


Sonntag, 21. September 2014

Zuerst die Steuerzahler, jetzt die Sparer - Deutsche müssen griechische Regierung retten

Thema: Griechenland

Deutsche Sparer müssen griechische Regierung retten

Zuerst die Steuerzahler, jetzt die Sparer. Durch die Rettungspakete und die Geldpolitik der EZB zahlen die Bürger gleich doppelt. ESM-Chef Klaus Regling teilt mit, dass die griechische Regierung 8,5 Milliarden Euro wegen Mario Draghis Politik gespart habe. Das Geld fehlt den deutschen Sparern. Die griechischen Bürger registrieren keine Besserung der Lage.

Griechenland wurde durch die Rettungsaktionen der europäischen Steuerzahler und des IWF in Höhe von 240 Milliarden Euro vor der Staatspleite bewahrt.

Die Zahlungen aus den „Rettungspaketen“ werden zum Ende des Jahres beendet. Bis dahin laufen noch einige milliardenschwere Tranchen. Nachdem die Rettungsprogramme aus dem EFSF und EFSM in den Europäischen Stabilitätsmechanismus (ESM) überführt wurden, ist nunmehr Klaus Regling als Chef dieser Behörde zuständig.

Ob Griechenland mit Beginn 2015 auf eigenen Füßen stehen kann, ist längst nicht ausgemacht. Derzeit wird über einen zweiten Schuldenschnitt (der diesmal die öffentlichen Haushalte in der Eurozone belasten würde) oder über ein weiteres „Hilfspaket“ nachgedacht.

Durch die Intervention der EZB, den Leitzins zu drücken und Draghis Ankündigung, den Euro zu retten, „koste es, was es wolle“, sanken die Zinsaufschläge für die Staatsanleihen in den Krisenländern.

Vor allem aber bedeuten die drastisch verlängerten Kreditlaufzeiten sowie die geringen, keineswegs risikoadäquaten Zinsen, die Griechenland für die „Ausleihe“ der milliardenschweren „Hilfspakete“ berechnet werden, eine Entlastung des griechischen Staatshaushalts.

So schrieb Klaus Regling vom ESM unlängst in einer Twittermeldung: „Dank der billigen Kredite kann Griechenland 8,5 Milliarden Euro pro Jahr einsparen. Dies entspricht einem Äquivalent von 4,5 Prozent des griechischen Bruttoinlandsprodukts. Eine überzeugende Solidarität der Eurozone mit Griechenland“.

Pikant ist diese Aussage, wenn man dagegen setzt, dass die sogenannten „Phantomrenten“ den griechischen Staat in den vergangenen 15 Jahren fast fünf Milliarden Euro gekostet haben, berichtet Deutschlandfunk. Die Bürger hatten Renten von verstorbenen Angehörigen bezogen, indem sie deren Tod verschwiegen.

Durch die Hilfspakete wurden die europäischen Steuerzahler in die Pflicht genommen. Doch die Verschuldung ist auf Rekordhoch. Die Gefahr wächst, dass die Steuerzahler das Geld für die griechischen Kredithilfen nie zurückbekommen.

In direktem Zusammenhang stehen auch die niedrigen Zinsen der EZB, die sie den Banken für die Inanspruchnahme von Krediten berechnet. Draghi betonte stets, dass dies notwendig sei, damit die Banken ihrerseits endlich Kredite an die Unternehmen in den Krisenländern ausreichen, um das Wirtschaftswachstum anzukurbeln.

Die Leidtragenden sind die Sparer, die auf ihre Ersparnisse keine nennenswerten Zinsen mehr erhalten.

Insofern sind aufgrund der Rettungspolitik der Euroregierungen als auch die Geldpolitik der EZB nun sowohl die Sparer als auch die europäischen Steuerzahler die Gelackmeierten.

Die deutschen Steuerzahler hatten zuletzt dem griechischen Staat 2,56 Milliarden Euro geschenkt. Dies stand im Zusammenhang mit dem ersten griechischen Schuldenschnitt, bei dem vor allem private Anleger auf die Rückzahlung von Staatsanleihen verzichten sollten.

Die staatliche Bad Bank des deutschen Immobilienfinanzierers Hypo Real Estate, die FSM Wertmanagement, hatte im Frühjahr 2012 in großem Stil Anleihen zu Schleuderpreisen verkauft oder zum verlustreichen Tausch eingereicht. Hintergrund ist, dass die Akteure der staatlichen Bad Bank einen wichtigen Unterschied, nämlich dem zwischen nach griechischem und internationalem Recht begebenen Staatsanleihen, nicht erkannt haben oder beachteten. Dagegen konnten Hedgefonds aus Großbritannien kräftig abkassieren.

Mit freundlicher Genehmigung von DEUTSCHE WIRTSCHAFTS NACHRICHTEN


Kommentare

khaproperty sagt:
Wie soll denn Griechenland 240 Mrd. Euro plus Zinsen, Kosten, Zinseszinsen sowie Verzugszinsen jemals zurückzahlen – an wen auch immer.
Hinzu kämen alle weiteren Gelder, die dort verschwanden per Haircut, Erlaß auf andere Weise und schlichte Nichtrückzahlung sowie Verlängerung der Rückzahlungsfristen. Allein in der Verlängerung von Krediten liegt eine milliardenteure Subventionierung zu Lasten des Steuerzahlers.
Angesichts der unüberwindbaren Differenzen in Kultur, Moral und Leistungsfähigkeit sowie -Willigkeit wird Griechenland niemals seine Schulden zurück zahlen (wollen/können). Entsprechendes gilt für alle weiteren mediterranen Länder inclusive Frankreich.
Eine ewig schwärende offene Wunde in der EU wird so am Leben gehalten – allein dank des Euro.

Ekkehardt Fritz Beyer sagt:
Die griechischen Bürger registrieren „natürlich“ keine Besserung der Lage, denn:
„Die Wenigen, die das System verstehen, werden dermaßen an seinen Profiten interessiert oder so abhängig von seinen Vorzügen sein, dass aus ihren Reihen niemals eine Opposition hervorgehen wird. Die große Masse der Leute aber, geistig unfähig zu begreifen, wird seine Last ohne Murren tragen, vielleicht sogar ohne je Verdacht zu schöpfen, dass das System ihnen feindlich ist.”
– Gebrüder Rothschild, London 1863
Ich denke, die Zeiten haben sich “etwas” geändert u. meine auch als relativ ungebildeter Holzfäller „das System“ begriffen zu haben – wobei ich täglich merke, dass es mir feindlich ist und dabei mit Sicherheit nicht der Einzige bin!!! http://tv-orange.de/2014/09/erhebe-dich/

Lilu sagt:
Was wohl passiert wenn die Mehrheit der Deutschen Ihre Personal-Staatsbürgerschaft abgeben ...?

hp sagt:
der Coup ist insgesamt zu 100% gelungen: die US-Hedgefonds, die GR beraten und vorfinanziert hatten, konnten durch die Rettungsmassnahmen der EU (speziell deutsche Haftung) ihr gesamtes Kapital plus riesige Zinsen wieder hereinholen.
SO geht Finanz-Beratung: ich investiere mit Kredit und re-finanziere mich durch Dritte: Risiko NULL, Gewinn ca 45%. Die Dritten haben das Nachsehen- schade, aber kann man nix machen- das System ist so ….
Die einzigen deutschen Gewinner sind diejenigen, die bei ESM, EZB und Banken auf Top-Positionen sitzen- wie z.B. der Verfassungsbrecher Schäuble ( als Ministerdarf er keinen JOB anderswo haben!!! Und schon gar nicht bezahlt + steuerfrei und immun auf Lebenszeit!

Gino sagt:
“Der Brite Godfrey Bloom hat gebeten einige Worte sagen zu dürfen und erinnerte die Beteiligten an die Worte des Wirtschaftswissenschaftler Murray Rothbard: “Der Staat ist eine Institution des Massendiebstahls/ des institutionalisierten Diebstahls.”
“Ich frage mich, wie sie über Steuerhinterziehung sprechen können, wenn die Europäische Kommission und alle seine Mitarbeitern das Zahlen der Steuern vermeiden.
Ihr zahlt keine Steuern, so wie die Bürger das tun! Ihr habt alle möglichen Privilegien: bevorzuge Steuern, begrenzte Steuern, keine steuerpflichtigen Renten. Ihr seid Weltmeister der Steuerhinterziehung in Europa, dennoch steht ihr hier und sprecht darüber.
Nun, die Menschen in der Europäischen Union verstehen alles immer besser.
Gino sagt:
Ihr werdet sehen, dass die Euroskeptiker zahlreicher werden.
Und ich sage euch, es wird viel schlimmer sein wenn die Menschen herausfinden wer ihr wirklich seid, es wird nicht lange dauern bis die Menschen hier hereinstürmen und euch hängen!
Und sie haben das Recht dies zu tun!“, endete der britische EU Abgeordnete Godfrey Bloom.”


Sonntag, 14. September 2014

Putins nächster Joker: Russland kann Staats-Pleite der Ukraine auslösen ...

... und die europäischen Steuerzahler haben noch ein Problem mehr

Thema: Staats-Krise
Pflichtverletzung bei Überschuldung

Die Ukraine hat bei ihren Staatsschulden einen Passus übersehen, der es Russland ermöglichen könnte, die Staats-Pleite des Landes auszulösen. Russland ist einer der größten Gläubiger der Ukraine. Doch Präsident Wladimir Putin hat offenbar kein Interesse an einem Crash des Nachbarlandes: Denn durch das Vorpreschen der EU sind die gewaltigen Schulden der Ukraine plötzlich nicht mehr sein Problem, sondern das der europäischen Steuerzahler.

Die Sanktionen der EU gegen Russland könnten sich schon bald als Bumerang erweisen. Denn Putin hat sich nicht nur militärisch in der Ost-Ukraine eine gute Ausgangsbasis verschafft. Noch viel stärker ist seine Position offenbar in wirtschaftlicher Hinsicht.

Denn die Ukraine hat sich mit ihrer hemmungslosen Schuldenmacherei in eine ziemlich missliche Lage manövriert. Ihre Gasrechnungen kann die korrupte Regierung schon lange nicht mehr zahlen. Hier hat die EU versucht, die Russen auszutricksen – worauf Moskau durch eine Drosselung der Lieferung schon einmal die Muskel spielen hat lassen. Kiew hofft, dass die EU-Steuerzahler auf absehbare Zeit einspringen – wie es der Regierung von Arseni “Jaz” Jazenjuk schließlich versprochen wurde.

Doch auf einem anderen Kampfschauplatz kann Putin so agieren wie die US-Hedgefonds gegen Argentinien: Er kann die Ukraine mit wenigen juristischen Kniffen in die Staatspleite zwingen. Dann werden die Garantien der EU und hier vornehmlich der deutschen Steuerzahler schlagend.

Denn die Ukraine bewegt sich hinsichtlich ihrer Staatsschulden auf äußerst unsicherem Terrain. Nicht nur, dass die Wirtschaft eklatant einbricht, das Land auf Kredite des IWF, der EU, Großbritanniens, der USA und Deutschlands angewiesen ist, damit quasi zum „Griechenland des Ostens“ und voraussichtlich zum sprichwörtlichen Fass ohne Boden wird. Sondern auch, weil sie ihre Zahlungsverpflichtungen gegenüber Russland nicht einhalten kann.

Dies macht sich daran bemerkbar, dass das Land Staatsanleihen an Russland verkauft hat, jedoch nun offenbar dabei ist, eine schwere Pflichtverletzung hinsichtlich vereinbarter Bedingungen zu begehen. Schlicht und einfach deshalb, weil das Land eine wesentliche Verschlechterung der Staatsfinanzen und der Schuldenquote erlebt, was im Zusammenhang mit den verheerenden Auswirkungen wegen des Kriegs auf die ukrainische Wirtschaft steht.

Aus einer Analyse des IWF geht hervor, dass die Wirtschaftsleistung bis Ende 2014 um bis zu 6,5 Prozent einbrechen und der Schuldenstand im Verhältnis zum Bruttoinlandsprodukt auf zwischen 67,6 und 68,9 Prozent steigen wird. In 2013 lag die Staatsschuldenquote noch bei relativ geringen 41 Prozent. Die Differenz der Verschuldungsquote zwischen 2013 und 2014 hat sich damit um etwa 28 Prozent erhöht.

Diese knallharte Erkenntnis, nämlich die extreme Verschlechterung der Wirtschaftsleistung bzw. die Erhöhung Schuldenstands dürfte daher maßgeblich sein für den wahren Grund der Waffenruhe.

Die voraussichtliche, eklatante Erhöhung der Staatsschulden der Ukraine hat jedoch noch einen pikanten Nebeneffekt. Denn die Ukraine hatte noch im Dezember 2013 eine Staatsanleihe mit zwei Jahren Laufzeit im Wert von 3 Milliarden US-Dollar an Russland verkauft.

Eine Klausel besagt jedoch, dass, „so lange die Schuld als ausstehend bestehen bleibt, der Emittent (also die Ukraine) sicher stellt, dass das Volumen der gesamten Staatsverschuldung bzw. der staatlich garantierten Schulden zu keinem Zeitpunkt die Höhe von 60 Prozent des jährlichen nominalen Bruttoinlandsprodukt der Ukraine überschreiten dürfe“, wie die International Financing Review berichtet.

Analysten gehen nun davon aus, dass, falls Russland sein Geld zurück verlangt, sich die Ukraine auf einen Bankrott einstellen müsste, sollte es die Ansprüche gegenüber Russland nicht erfüllen

„Wenn Russland (aufgrund der genannten Klausel, Anm.) nun eine vorzeitige Rückzahlung verlangt, müsste die Ukraine eine ,Euroclearable‘-Anleihe zeichnen mit einer nach dem Völkerrecht enthaltenen Pari-Passu-Klausel. Ansonsten würde sie effektiv mit ihren ausstehenden Schulden in Verzug geraten“, betonte David Spegel, Leiter der Forschung und Strategie bei BNP Paribas.

Das wäre der Credit Event, oder auf Deutsch: Die offizielle Pleite, wie sie nach Definition der International Swaps and Derivatives Association (ISDA) festzustellen wäre.

Doch könne die Kiewer Regierung einwenden, so Spegel weiter, „dass das Verhältnis der Schulden zum Bruttoinlandsprodukt dem Umstand geschuldet ist, dass es durch die Abtrennung der Krim und den Schäden für die Wirtschaft des Landes durch die Rebellen im industriellen Kernland von Donezk und Luhansk verursacht wurde“.

Rechtlich hat diese Sicht kaum eine Chance.

Die Verschlechterung der Staatsfinanzen hat nach Ansicht des IWF die Forderung nach einer weiteren externen Kreditaufnahme erhöht. Der letzten Einschätzung des IWF zufolge benötigt die Ukraine zusätzliche 19 Milliarden US Dollar, falls sich die Kämpfe ins kommende Jahr hinziehen.

Der IWF hatte zuletzt ein 17 Milliarden US Dollar-Programm bewilligt. Rechnet man diese 17 Milliarden US Dollar bereits bewilligter Tranchen mit den 19 Milliarden erneutem Bedarf zusammen, kommt man auf die Summe von 36 Milliarden US Dollar.

Zur Erinnerung: die Ukraine hatte bereits Ende Februar zur Vermeidung der Zahlungsunfähigkeit und der Bezahlung lebenswichtiger Importe ein Hilfspaket von 35 Milliarden US Dollar angefordert. Dies sei der Bedarf für das laufende und das kommende Jahr, sagte der ukrainische Finanzminister Juri Kolobow.
Doch das dürfte nicht ausreichen. Ohne den russischen Absatzmarkt wird die Ukraine dauerhaft auf die Alimentierung des Westens angewiesen sein.

Anfang September verkündete der IWF noch, wenn die Kämpfe im Osten länger dauerten, brauche die Ukraine mindestens zwei Milliarden Dollar mehr an Krediten.
Darüber hinaus dürften die „Hilfstranchen“ des IWF jedoch auch dazu dienen, den internationalen Banken den Ausstieg aus den ukrainischen Staatsanleihen zu finanzieren – wie vormals in Griechenland.

Fest steht, bis Ende 2018 kommen in der Ukraine zu den fälligen 49 Milliarden Altschulden noch 40 Milliarden US Dollar neue hinzu.

Ähnlich wie in Griechenland machen die Hilfspakete des IWF den Weg frei für zusätzliche Hilfsprogramme, etwa der EU oder Deutschlands. Deutschland hatte zuletzt 500 Millionen Euro Kreditgarantien für die Ukraine zur Verfügung gestellt. Wegen der noch immer herrschenden Korruption ist jedoch völlig unklar, wo die Gelder versickern. Zuletzt hatte die Korruptionsbeauftragte Tetjana Schronowil ihren Job an den Nagel gehängt.

Indessen verkündete der IWF, dass die Ukraine noch in diesem Jahr eine 1,1 Milliarden-schwere Staatsanleihe auf dem internationalen Markt auflegen wird, um vorerst das Staatsdefizit auszugleichen. Das dürfte Investoren wie Hedgefonds freuen, die wie damals in Griechenland einen Haufen Geld verdienten. Und wissen, dass der Ukraine in jedem Fall der Westen zu Hilfe kommt.

„Der IWF in lebt in einem Wolkenkuckucksheim, wenn er jetzt schon über den Marktzugang für die Ukraine in diesem Jahr redet“, sagte ein mit der Materie vertrauter Analyst. „Die wichtigste Frage von Investoren ist nicht, wann die Ukraine auf den Markt kommen kann, sondern ob sie zu einer Neustrukturierung ihrer Schulden gezwungen sein wird“.

Dazu braucht es jedoch Russland. Der stellvertretende russische Finanzminister Sergej Storchak sagte unlängst, Russland werde sich auf einen Schulden-Umbau nur in einem bilateralen Abkommen mit der Ukraine einlassen.

Russland ist einer der größten Gläubiger des Landes. Ohne ein Entgegenkommen des russischen Präsidenten Putin bei den Verhandlungen zu einer Schuldenrestrukturierung lässt sich ein Staatsbankrott kaum vermeiden. Doch Putin hat entgegen der ihm unterstellten Absichten offenbar kein Interesse an einem Crash in der Ukraine: Am Mittwoch wies er seine Minister an, bei den Verhandlungen um das umstrittene Freihandelsabkommen mit der EU einen Kompromiss zu suchen und Flexibilität zu zeigen. Am Freitag einigten sich die EU und Russland überraschend auf einen Fahrplan für das weitere Vorgehen bei dem Assoziierungsabkommen. 

Mit freundlicher Genehmigung von DEUTSCHE WIRTSCHAFTS NACHRICHTEN


» der Kommentar des Blogschreibers «
Warscheinlich haben es nur wenige mitbekommen, in westlichen Medien wird wohl auch nicht darüber berichtet, obwohl es berichtenswert ist:
Russland und China beginnen mit dem größten Bau der Welt https://www.youtube.com/watch?v=YBjW6iLZ3FU&index=56&list=UU5H_U6z_YhWaEUFG9fqR-qw
1 September 2014. In der sibirischen Stadt Irkutsk beginnt der Bau eines Gas-Pipelinen-Netzwerkes "Die Kraft Sibiriens" - ein gemeinsames Projekt von Russland und China, das das Gas aus Sibirien nach China, aber auch in andere Teile Russlands per eines Systems von Gas-Pipelines transportieren wird. Anschließend soll Russlands östliches Pipeline-System mit dem westlichen Pipelinen-System verbunden werden, sodass Russland sein Erdgas quer durch Russland je nach Nachfrage und Marktkonjuktur nach Europa oder nach Japan und China umleiten können wird. Russlands Präsident Wladimir Putin und der stellvertretende Staatspräsident Chinas gaben den Start für den Bau. Quelle Russia Today


Kommentare

@joki sagt:
Russland ist eigentlich froh, dass man die Ukraine als finanziellen Ballast endlich los ist. Sie wurde von RU jährlich mit mehreren Mrd. Euro direkt (Kredite) und indirekt (u.a. billiges Gas) subventioniert. Nun ist die Ukraine das Problem des Westens und vor allem Deutschlands.
Deutsche Steuerzahler werden Merkel & co. dafür lebenslang dankbar sein.
Griechenland ist im Vergleich zur Ukraine ein demokratischer Vorzeigestaat.

Michel-micha sagt:
Genau so sehe ich das auch! Darum wurden die Gaspreise für die Ukraine angepasst! Würde sagen wer für mich arbeitet erhält bei kauf Prozente!
Es beschleicht mich ein sehr ungutes Gefühl für die Ostukraine darum ist es gut das Hilfe aus Russland direkt da hin befördert wird wo sie nicht noch geplündert wird, so wie die Decken und Schlafsäcke aus Polen, als Hilfe für d.Donbass verschwunden sein sollen, angeblich vor der polnischen Grenze.

Sabaka Putina sagt:
Es stimmt sind 1500 Decken und genauso viel Schlafsäcke verschwunden. Die polnische Nachrichten haben genau berichtet.

Huga sagt:
Wie gehts eigentlich den Griechen? Immerhin ein EU-Land im Gegensatz zur Ukraine...
Man hört nix mehr, alles dreht sich um dieses Land Ukraine welches weder in der EU noch in der Nato ist – also genau genommen UNS GAR NICHTS angeht.
Was die Schulden angeht, sowohl unbezahlte Gasrechnungen wie auch die im Artikel erwähnten Staatsanleihen ist das einzig eine Angelegenheit zwischen der Ukraine und RUS.
Was ist eigentlich mit all den Menschen die für diesen Irrsinn sterben, ihr Hab und Gut verlieren ? Keine Meldungen und Bilder dazu in den MVM!?
Keine Spendenaufrufe, kein Aufschrei darüber wie die ukrainischen Kämpfer agieren?
Aber unsichtbare Soldaten und Fahrzeuge bekommen Schlagzeilen!?
Essen statt Waffen ist ein Angriff! usw.
MH17 wurde zur “Geheimen Verschlusssache”...

ARichelieu sagt:
Das ist doch alles kein Problem:
Gegenüber Russland brauchen keine Gesetze und Verträge eingehalten, keine Schulden beglichen werden…Man kann Russland ungestraft alles erdenklich Schlechte antun und wird dafür auch noch alimentiert.
Wieviele “Fässer ohne Boden” gibt es denn schon in der EU (genannte und nicht genannte)? Die U. gibt der EU (den Steuerzahlern) noch den Rest. Man wird an dem großen Brocken ersticken! Es werden doch schon jetzt astronomische Summen € unkontrolliert in Umlauf gebracht.
Putins Haltung ist klar: Er will die U. nicht, weil Russland dieses marode Land nicht finanziell sanieren kann. Russland wird zuerst das eigene Land, die eigene Wirtschaft im Interesse der eigenen Bevölkerung stärken.
Ein/e realistisch denkende/r Politiker/in hätte das wissen müssen!

Gerd sagt:
Zitat: “..Denn durch das Vorpreschen der EU sind die gewaltigen Schulden der Ukraine plötzlich nicht mehr Putins Problem, sondern das der europäischen Steuerzahler ...”
Da die Ukraine KEIN Mitglied der EU und Nato ist, könnenn und müssen die ukrainische Milliardäre selbst die Schulden aks Sonderabgabe zahlen!
WIR sind als deutsche Steuerzahler NICHT dazu da, die Schulden der Ukraine zu zahlen und es gibt dafür auch KEINE einzige Rechtsgrundlage!
Abgesehen davon, das die Unterstützung eines ukrainischen Putschregimes mit Faschisten aus deutscher Sicht NICHT akzeptiert werden kann und darf!
Die deutsche Bevölkerun hatte schon einmal Nazis unterstützt und das hatte KEINEN guten Ausgang, wie jeder wissen sollte, insbesondere deutsche Politiker und Journalisten!

Adlerauge sagt:
Das letzte große Werk von Peter Scholl-Latour nennt die Dinge schonungslos beim Namen. (Und das im FOCUS ...?)
“Dubiose Ukraine-Politik des Westens: „Der Schuldspruch war schon gefällt“”:
http://www.focus.de/politik/ausland/scholl-latours-abrechnung-serie-teil-2-dubiose-ukraine-politik-des-westens-der-schuldspruch-war-schon-gefaellt_id_4130142.html

Manfred Buder sagt:
Die deutschen Sparer, werden ein Teil ihrer Ersparnisse an die Ukraine abgeben müssen.
Deutsche, die immer noch ihr Geld auf der Bank haben, werden noch die Merkel und den Schäuble verwünschen.
Noch nie wurde Deutschland so schlecht regiert, wie unter der Merkel Regierung.

Gottfried sagt:
USA mit Nuland haben den Konflikt heraufbeschworen, und die EU Bürger sollen zahlen. Das ist die neue Politik von Friedensnobelpreisträger Obama. Und die EU Kommission stürzt uns mit TTIP, TISA und CETA noch tiefer in den US sog abwärts.
Aber die europäische Atlantiker wollen es so.
Die BRICS Staaten haben eigene Weltbank gegründet
http://www.welt.de/wirtschaft/article130258218/IWF-fuerchtet-Anti-Dollar-Allianz-der-Schwellenlaender.html
und den $ als Leitwährung haben sie auch verabschiedet
http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2014/08/29/abschied-vom-petro-dollar-russland-steigt-auf-rubel-und-yuan-um/
die EU soll einfach mit den USA untergehen…da wird der $ und der € sobald das Sparguthaben durch Draghis niedrig Zinspolitik aufgebraucht ist, wertloses Papier sein.

Detlev G. Pinkus sagt:
Waehrend Angela Merkel mit Kreditgarantien nur so um sich wirft, die EU sich um ein weiteres Sorgenkind nun jetzt kuemmern muss haben Russland und Chine eine strategische Partnerschaft geschlossen. Und Angela Merkel natuerlich weitere Sanktionen gegen Russland auf den Weg gebracht hat, zum Schaden der Deutschen und Europaeischen Wirtschaft beginnen Russland und China mit dem größten Bau der Welt (2014), einem riesigen Pipelinenetz. Und beide Laender haben Geld, die EU nicht und die USA sind auch ueber alle Ohren verschuldet.
Jetzt ist die USA wieder im Kriegszustand im Iraq und das wird ein langer und sehr teurer Weg. Die Ukraine wird geteilt darueber gibt es keinen Zweifel. Und das Geld in der Ukraine versickert und die Wirtschaft ist bereits kollabiert.


Samstag, 12. Oktober 2013

Das Ende einer Weltmacht: China ruft Obama zur Ordnung

Thema: Macht und Geld

USA müssen Schulden zahlen

Der chinesische Premier Li Keqiang hat den Amerikanern die gelbe Karte gezeigt: Die Amerikaner müssen ihre Schulden an China pünktlich bezahlen. Das ist eine diplomatische Ohrfeige für Barack Obama, der plötzlich so klein erscheint wie die griechischen Kaninchen vor der Schlange der Finanz-Eliten. Die großen Schlachten werden symbolisch geschlagen. Der Gesichtsverlust für die USA ist die Höchststrafe, die China zu vergeben hat.

Der chinesische Premier Li Keqiang fordert von den Amerikaner die pünktliche Bezahlung der Schulden. China ist der größte Gläubiger der USA – und führt den Schulden-Präsidenten nun regelrecht vor. (Foto: dpa)


Der chinesische Premier Li Keqiang hat sich am Donnerstag mit einer deutlichen Botschaft an US-Außenminister John Kerry gewandt: Li sagte, dass „China dem Thema der amerikanischen Schulden-Obergrenze große Aufmerksamkeit“ widme. Die Aussagen wurden auf der Regierungs-Website veröffentlicht.

Diese Wortmeldung, so kurz sie sein mag, wirft ein Schlaglicht auf die Verhältnisse der Weltmächte: Die Amerikaner haben sich massiv verschuldet – und müssen nun nach der Pfeife der Chinesen tanzen. China hat etwa 60 Prozent seiner ausländischen Investments in US-Assets. Für Peking stehen also 2 Billionen US-Dollar auf dem Spiel.

Schon zu Beginn der Woche hatte der chinesische Vize-Finanzminister Zhu Guangyao die Amerikaner aufgefordert, „die Sicherheit der chinesischen Investments zu gewährleisten“. Für den Fall, dass die USA die Schuldenobergrenze nicht erhöhen können, müssten die Amerikaner zuerst ihren Schuldendienst an den Inhabern von Staatsanleihen leisten, sagte Zhu.

Tatsächlich ist das Risiko einer technischen Pleite gering – wie Goldman Sachs ermittelt hat: Diese würde sich an den Kreditversicherungen (CDS) orientieren, welche mit insgesamt 23 Milliarden Dollar und 3,3 Milliarden Dollar mit einer Fälligkeit per Ende September. Diesen „Kredit-Event“ würde die ISDA ausrufen, die internationale Sammelstelle für Kreditversicherungen. Die Wahrscheinlichkeit, dass dies geschieht, ist gering, erklärt Goldman auf Business Insider.

Tatsächlich erinnert der Vorgang an Griechenland: Auch die Griechen stecken in der Schuldenfalle - nicht, weil die Bürger in Saus und Braus leben, sondern weil der hochverschuldete Staat seine Schulden nicht bedienen kann.

Bereits in Griechenland war zu sehen, warum die eigentlich überfällige Staatspleite nicht erfolgte: Die Banken mussten sicherstellen, dass das Geld, das sie in ihren Bilanzen in Form von Schuldscheinen stehen haben, irgendwie über das Schneeball-System des globalen Finanz-Systems aufgebracht wurde. So hat sich die groteske Situation ergeben, dass Griechenland in einem Fort Geld von der EU bekommt – nicht, um den Euro zu retten, sondern um den Banken dem Staat den Schuldendienst mit europäischen Steuergeldern zu finanzieren. Das Geld geht dann, wie bei jedem guten Schneeball-System, wieder in die Taschen derjenigen, die es eigentlich gegeben haben: Im Falle Griechenlands ist das die EZB. Die Zinslast führt jedoch dazu, dass die Schulden immer höher werden.

Das nennt man Drogenabhängigkeit im Weltfinanz-System.

Auch im Fall der USA werden die Chinesen den Teufel tun und den Amerikanern das Messer an den Hals setzen. Denn auch im Fall der US-Pleite ist längst derselbe Prozess im Gang wie in Europa: Die US-Notenbank Federal Reserve (Fed) kauft wie verrückt US-Staatsanleihen. Damit zieht die Fed das Geld aus den Märkten und zwingt die US-Steuerzahler dazu, die Haftung für die US-Schuldenpolitik zu übernehmen. Genau dasselbe ist in Griechenland passiert: Die Banken haben durch Schuldenschnitt und rechtzeitigem Abzug all ihre Schrottpapiere auf die europäischen Steuerzahler übergewälzt.

Und die zahlen nun auf Jahrzehnte hinaus.

Genauso werden die amerikanischen Steuerzahler zahlen.
Die Ohrfeige der Chinesen für Obama entspricht ebenfalls dem griechischen Modell: Regierungschefs aus Athen werden in Brüssel behandelt wie schlechte Schuldner eben behandelt werden: Man bringt sie nicht um, weil man sie noch braucht – schließlich schadet der Totalausfall dem Gläubiger genauso wie dem Schuldner. Doch man demütigt sie, etwa, indem man ihnen jeden Monat die Men in Black (Troika) vorbeischickt.

Eine Troika wird bei Präsident Obama nicht auftauchen.

Der Ordnungsruf aus Peking, der früher als „Einmischung in die inneren Angelegenheiten“ ganz und gar undenkbar gewesen wäre, ist eine härtere Maßnahme als ein paar Bürokraten zum Geldeintreiben.

Er macht den Gesichtsverlust deutlich.

Das ist in Asien die Höchststrafe.

Die großen Schlachten verliert man nicht bei einem Waffengang, sondern in Symbol-Handlungen, die klar machen, wer oben und wer unten ist.

Die USA haben mit dem hemmungslosen Schulden-Wahn ihren Nimbus verloren.
Amerika – das Ende einer Weltmacht.

Mit freundlicher Genehmigung von DEUTSCHE WIRTSCHAFTS NACHRICHTEN


Kommentare


Selbstdenker sagt:
Angriff von allen Seiten. Die ersten “Erfüllungsgehilfen” stellen Fragen:
http://www.spiegel.de/politik/ausland/us-pressefreiheit-obamas-regierung-schafft-ein-klima-der-angst-a-927001.html


Joachim sagt:
Ich frage mich, warum so viele Kommentare ihre Schadenfreude gegenüber den USA so offen zeigen? Es dürfte schon klar sein, dass die Kolonie BRD von den USA noch stärker gemolken und ausgeblutet wird , damit die USA ihre Schulden bedienen können. Freuen Sie sich also, dass Sie demnächst hier für 2,39 Euro arbeiten gehen dürfen und 26 % MwSt. bezahlen dürfen?


Dragon11 sagt:
Hahaha…Gesichtsverlust ..Kreditausfall..shut down…blabla..
Ich habe das ungute Gefühl ,dass auch China nur eine Rolle im weltweit aufgeführten Trauerspiel NWO spielt, genau wie alle anderen überall…
Die “Eliten” sind überall gleich und haben sich Staatswesen und Macht mehr oder weniger offen und für alle zu erkennen , unter den blutigen Nagel gerissen.
Egal ob USA , EU , China oder Russland…alle spielen ihre Rolle , sowie von Autor und Regisseur Rothschild und Co. vorgesehen.( selbst die Sowjetunion , Kommunismus , Warschauer Pakt ..nur ein weiterer Spielplatz der Götter des Mammon…)
Die Marionettenherrscher überall haben am meisten zu verlieren und werden bis zum Ende auf der Bühne bleiben zu unser aller Ungunsten weltweit.
Nur wer von den Darstellern aus der Reihe schert kriegt dann halt mal Besuch vom US MC , muss sich bis zur Hinrichtung durch den Strang im Erdloch verkriechen oder wird in der nordafrikanischen Wüste mit einer Eisenstange vergewaltigt.
Schöne Aussichten für Aussteiger , so was beeindruckt schon mal und fördert das Nachdenken in die richtige Richtung.
Keiner steigt aus der größten Pokerrunde der Welt aus , mit den größten Einsätzen die es je auf dem Tisch gab.
Es geht um nichts weniger als ….die ganze Welt…alternativlos…gute Nacht zusammen !



Montag, 19. August 2013

Kein Vertrauen in Obama: China und Japan stoßen US-Anleihen ab

Thema: Staatsanleihen

Investoren aus Asien ziehen so viel Geld aus dem Markt für US-Staatsanleihen ab wie nie zuvor. Niemand außer der Fed selbst investiert noch in US-Staatsanleihen. Die Anleger befürchten den großen Crash.


Zehnjährige US- Staatsanleihen (rot) haben einen wesentlich höheren Ertrag als Aktien aus dem S&P- Index (grün). (Grafik: Zero Hedge/TIC)
China und Japan zogen im Juni die Rekordsumme von 40,8 Milliarden Dollar aus langfristigen US-Bonds ab, belegen die Daten des US-Finanzministeriums. Aus dem Rest der Welt wurden noch 26,1 Milliarden Dollar abgezogen. Der Trend setzt sich fort. Ein Massenverkauf könnte den Wert der Anleihe in den Keller treiben (mehr hier).

Ben Bernanke hat mit seiner Ankündigung im Mai für Wirbel auf dem Bond-Markt der USA ausgelöst. In den Monaten, nachdem der Chef verkündet hatte, die Geldschwemme bis zum Ende des Jahres eindämmen und bis 2014 stoppen zu wollen, haben sich ausländische Investoren von US-Staatsanleihen getrennt.


Nur noch die Fed investiert in die heimischen Staatsanleihen. Halter von US-Schatzanleihen, Laufzeit fünf bis 30 Jahre. (Grafik: Zero Hedge/BofAML)
China hält immer noch 1,27 Billionen Dollar in US-Staatsanleihen. Japans Bestand hat noch einen Wert von 1,08 Billionen Dollar. Sie sind die größten Gläubiger der USA. Beide könnten mit den zusätzlichen Milliarden die eigene Wirtschaft unterstützen. Im Falle Japans wird das Geld vermutlich dazu beitragen, den Yen zu schwächen und den Exportsektor durch einen vorteilhaften Wechselkurs zu stärken (mehr hier).

Der Juni war bereits der fünfte Monat in Folge, in dem Investoren ihr Geld aus dem US-Anleihenmarkt abziehen. Die Nachfrage nach US-Wertpapieren sinkt dramatisch. Nur die Fed selbst investiert noch in die heimischen Schuldscheine. Sie hält bereits 30 Prozent der heimischen Schulden. Vor diesem Hintergrund macht es Sinn, dass Bernanke die Geldschwemme beenden will. Seit 2011 stagniert das Niveau der Halter von US-Staatsanleihen außerhalb der Zentralbank (siehe Grafik oben).

Dass die ausländischen Investoren gerade dann aus US-Staatsanleihen flüchten, wenn die Zinsen bald wieder steigen könnten, ist kein gutes Zeichen. Vor allem weil der Ertrag der Zehnjahres-Anleihen auch jetzt noch weit über der Dividende aus Aktien im Standard & Poor’s Index S&P 500 liegt (siehe unten). Vor diesem Hintergrund hatte Bernanke seine Ankündigung relativiert. Es werde so lange wie möglich weitergehen, mit der Flut aus billigem Geld (hier). Das Aktiengeschäft ist dadurch aber nicht attraktiver geworden (siehe Grafik unten).

Die Schulden der USA sind nicht tragfähig. Die versteckte Schuldenlast ist bis zu sechs Mal höher, als offizielle Angaben glauben machen wollen. Die Großinvestoren reagieren immer zuerst. Aber auch Private ziehen sich immer mehr aus US-Anleihen zurück.

Hält der Kapitalabfluss an, könnten einige Fonds zu Notverkäufen gezwungen sein. Die Folge wäre ein Massenverkauf und die Beschleunigung des Preisverfalles (hier). Die Anleger merken, dass Staatsanleihen seit der Manipulation durch die Fed kein sicheres Investment mehr sind. Zum Schluss haftet der Steuerzahler, wenn die Schuldenlast der USA zu groß wird (mehr hier).

Mit freundlicher Genehmigung von DEUTSCHE WIRTSCHAFTS NACHRICHTEN


Kommentare


Öko-Gnom sagt:
Wir sind drauf und dran eine neue Eskalationsstufe in diesem Spiel, mit historisch gesichertem Ausgang, live zu erleben. Wie die Sache ausgehen wird, ist absolut gewiß.
Die einzige Frage ist noch, wann genau und wie die Gesamtauswirkungen sein werden.

Die Marktregeln lassen sich langfristig nicht außer Kraft setzen.

Von nichts kommt nichts. Geld, das nicht durch Leistung und Produktion gedeckt ist, kann langfristig nur ins Verderben führen, insbesondere, wenn es in einem historisch nie gekannten Ausmaß gedruckt wird. Der erhoffte Stimulus auf die Realwirtschaft ist fast gänzlich ausgeblieben. Erst wurden die Zinsen im Minutentakt gesenkt, und als das auch nichts half, dann monatlich Geld in Rekordhöhe gedruckt.
Was für eine wahnsinnige Theorie!

Aber der dahinterstehende Masterplan heißt, “Europa“ in einem neoliberalen Zwangsstaat mit “marktgerechter“ Pseudo-Demokratie zu vereinigen. Auf dem Weg dahin, kann man durch eine sichtlich ausgelöste Krise noch ein bisschen für Umverteilung sorgen.

Ich freue mich nicht darüber Recht zu haben, sondern fürchte mich davor, was der Ausgang dieses Spiels für die Gesellschaften und Menschen bedeutet.

Merkel & Co. wollen nur den Leuten so kurz vor den Wahlen keinen reinen Wein einschenken. Das ist aber sehr kurzfristig gedacht, da hierdurch viele Menschen der Möglichkeit beraubt werden, die jetzt dringend notwendige Eigenvorsorge voranzutreiben.

Das soll keine Panikmache sein – das Leben geht nach dem Crash weiter – sondern eine Mahnung an die, die sie hören möchten, in angemessener Weise für sich und ihre Familien vorzusorgen.

Bedenken Sie bitte, dass das was sie in den Zeitungen lesen, nicht unbedingt die reine, komplette und vor allen Dingen ungeschminkte Wahrheit ist. Insider ziehen momentan gehäuft die Reißleine, schichten um, und stoßen riskante Positionen ab.

Informieren Sie sich selbst bei einem neutralen und professionellen Berater, studieren sie die Fachmedien und das Internet.

Hinweis:
Selbstverständlich ist dieser Beitrag keine Beratung oder Empfehlung, sondern lediglich die bescheidene Meinung des Verfassers. Jeder ist für die von ihm getroffenen Entscheidungen selbst verantwortlich.

Ramos sagt:
Zitat: “Ich freue mich nicht darüber Recht zu haben, sondern fürchte mich davor, was der Ausgang dieses Spiels für die Gesellschaften und Menschen bedeutet.”

Genauso geht es mir bei der ganzen Geschichte, es ist unglaublich wie blind die Menschen zum Ende der Klippe rennen. Die wachen erst auf, wenn sie im Wasser kurz vor dem Ertrinken sind.

Klartextrednerin sagt:
Das Endspiel des Dollars geht in die entscheidene Phase. Es dürfen schon Wetten abgeschlossen werden, ob der Rubel oder der chin. Remimbi die neue Weltleitwährung wird.
Ramos sagt:
Sunzis Kunst des Krieges – Die US Amerikaner sollten sich dieses Buch mal genauer anschauen und auf die momentane Lage übertragen. Die USA haben sehr clever den Dollar genutzt um sich auf Kosten der restlichen Welt zu bereichern. Alles, wirklich alles wurde getan und diese Position zu verteidigen. Menschenleben waren egal, selbst ganze Völker hatte man durch inszenierte Kriege in Hass und Blut ertrinken lassen.
Die Chinesen haben sich die Droge der US Amerikaner in hohen Dosen selbst gespritzt. Die US amerikanische Elite versucht sich mit “Beschaffungskriminalität” über Wasser zu halten und wie echte Drogensüchte gestehen sie sich nicht ein, dass sie krank sind. Doch die Chinesen haben sich im Laufe der Zeit ein Gegenmittel zusammengebraut. Wenn die Währungen der westlichen Welt zusammenbrechen werden, spritzen sich die Chinesen das Gegenmittel, eine mit Gold gedeckte Währung! Zurück zu Sunzi, man schlägt also den Gegner mit den Mitteln des Feindes und wenn die Gelegenheit sich bietet, gibt man ihm den Gnadenstoß! (Der Rückkauf der Staatsanleihen)



Donnerstag, 13. Juni 2013

EZB - Fan: Schäuble saniert Haushalt auf Kosten der deutschen Sparer

Des einen Freud ...
Durch die Niedrigzins-Politik der EZB spart die Bundesregierung bis Mitte 2014 mehr als 100 Milliarden Euro. Doch die Gewinne des Staates sind die Verluste der Sparer, deren Guthaben vom negativen Realzins verzehrt werden.


Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble kann zufrieden sein mit der EZB. Deren Politik hält seine Zinsen niedrig. Doch die Sparer verlieren Vermögen. (Foto: Flickr/gedankenstuecke)
Vor allem durch die aktuelle EZB-Politik müssen Bund, Länder und Kommunen weniger Zinsen zahlen als je zuvor. Sie sparen dreistellige Milliardensummen. Doch gleichzeitig werden Sparer in Deutschland und Europa aufgrund des negativen Realzinses praktisch enteignet.

Die niedrigen Zinsen bedeuten für die Bundesregierung eine erhebliche Erleichterung. Das Institut für Weltwirtschaft Kiel (IfW) sagt, dass die Bundesregierung von 2009 bis heute rund 80 Milliarden Euro an Zinsen gespart hat. Bereits im laufenden Jahr könnte die Ersparnis auf über 100 Milliarden Euro ansteigen, zitiert die Welt das IfW.

Seit Ende 2008 sinken die Renditen für deutsche Staatsanleihen und liegen derzeit historisch tief. Papiere mit kurzen Laufzeiten haben mitunter sogar negative Renditen. Das heißt, die Anleger bezahlen Geld dafür, dass sie der Bundesregierung Geld leihen dürfen. Der Bund gibt jedes Jahr Staatsanleihen im Umfang von 250 bis 300 Milliarden Euro aus. Der Großteil dieser Neuschulden dient zur Refinanzierung auslaufender Schulden.

Hauptursache der extrem niedrigen Zinsen auf Bundesanleihen ist, dass die EZB den Leitzins auf einen historischen Tiefstand gesenkt hat. Zudem gelten deutsche Staatsanleihen unter Anlegern als sichere Anlage. Deshalb nehmen Investoren niedrigere Zinsen in Kauf.

Ob der Ruf des guten Schuldners Deutschland anhält, ist nicht sicher. Doch die Niedrigzinspolitik der EZB dürfte noch eine ganze Weile anhalten. Erst wenn die Krisenländer der EZB keinen Anlass mehr gäben, die Zinsen niedrig zu halten, werde sich daran etwas ändern, sagte IfW-Experte Hoysen-Borgrefe

Die Bundesregierung ist nur für rund die Hälfte aller Staatsschulden in Deutschland verantwortlich. Auch Länder und Kommunen profitieren vom niedrigen Zinsniveau, sodass auch ihre Zinslast in den vergangenen Jahren erheblich gefallen ist. Die tatsächliche Zins-Ersparnis Deutschland liegt also noch deutlich höher.

Boysen-Hogrefe sagt: „Es wäre nicht legitim, die Entlastung einfach zu verdoppeln, aber die Zinsersparnisse von Ländern und Kommunen sind doch erheblich.“ Die Entlastung des Gesamtstaats dürfte deshalb bis Mitte 2014 irgendwo zwischen 100 und 200 Milliarden Euro liegen.

Verlierer der Niedrigzins-Politik durch die EZB sind die Sparer, die in der sogenannten Realzinsfalle stecken. Das von ihnen angelegte Geld verliert stetig an Kaufkraft. Die Staaten Europas, auch Deutschland, finanzieren sich also auch auf Kosten der Sparer (mehr hier).

Mit freundlicher Genehmigung von DEUTSCHE WIRTSCHAFTS NACHRICHTEN

Kommentare

Gerhard65 sagt:
Auch ihm wird das Grinsen noch vergehen.
 
Elch sagt:
Dafür wird seitens des Souverän – unbarmherzig – Sorge zu tragen sein!
 
Zimmer sagt:
“Verlierer der Niedrigzins-Politik durch die EZB sind die Sparer, die in der sogenannten Realzinsfalle stecken. Das von ihnen angelegte Geld verliert stetig an Kaufkraft. Die Staaten Europas, auch Deutschland, finanzieren sich also auf Kosten der Sparer ”
Die Bundesregierung zerstört damit die Altersvorsorge der Bürger.
Nutznießer sind die, die keine eigene Altersvorsorge betreiben (müssen), die späteren Pensionäre, die heutigen Beamten und Politiker!
 
wütender wutbürger sagt:
Hier mal ein paar Zitate unserer Politiker:
Joseph (Joschka) Fischer, ehem. “Die Grünen”:
„Deutschland ist ein Problem, weil die Deutschen fleißiger, disziplinierter und begabter als der Rest Europas sind.
Das wird immer wieder zu ‘Ungleichgewichten’ führen.
Dem kann aber gegengesteuert werden, indem so viel Geld wie nur möglich aus Deutschland herausgeleitet wird. Es ist vollkommen egal, wofür. Es kann auch radikal verschwendet werden – Hauptsache, die Deutschen haben es nicht. Schon ist die Welt gerettet.”
Christin Löchner, Parteimitglied “Die Linke”, in einer Mail vom 20.01.2012 auf einen als Rundschreiben versendeten Verteiler an Johannes Issmer, FDP, in welchem die ständigen Menschenrechtsverletzungen in der BRD thematisiert wurden:
„Es mag Sie vielleicht überraschen, aber ich bin eine Volksverräterin. Ich liebe und fördere den Volkstod.”
Angela Merkel, Erfüllungsgehilfin der sog. Antlantikbrücke:
„Man kann sich nicht darauf verlassen, dass das, was vor den Wahlen gesagt wird, auch wirklich nach den Wahlen gilt!”
Arif Ünal, “Deutsch”-Türke, Bündnis90/Die Grünen:
Er forderte im NRW-Landtag die Streichung der Eidesformel„Zum Wohle des deutschen Volkes”
mehr davon: http://www.dewion24.de/?page_id=3673