Posts mit dem Label Kenia werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Kenia werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Dienstag, 25. November 2014

Katholische Ärzte in Kenia werfen der WHO Massensterilisierung vor

Thema: grosser Betrug in Afrika

Die Weltgesundheitsorganisation wurde in Kenia bei krimineller heimlicher Massensterilisierung ertappt, die als Tetanus-Impfung (nur von Frauen) getarnt durchgeführt wird. Der kenianische Katholische Ärzteverband entdeckte in dem Tetanus-Impfstoff ein Antigen, das Fehlgeburten auslöst.


Foto: pravda-tv.com
Der Impfstoff wird von Weltgesundheitsorganisation und UNICEF an 2,3 Millionen Mädchen und Frauen verabreicht. Es ist nicht das erste Mal, dass die WHO in einem Entwicklungsland heimlichen vorgeburtlichen Massenmord versucht.

Dr. Muhame Ngare, Sprecher des Katholischen Ärzteverbands vom Mercy Medical Center in Nairobi: »Wir haben sechs Proben aus ganz Kenia an Labors in Südafrika geschickt. Sie wurden positiv auf das hCG-Antigen getestet. Alle waren mit hCG versetzt. Damit wurden unsere schlimmsten Befürchtungen bestätigt: Bei dieser WHO-Kampagne geht es nicht darum, Tetanus bei Neugeborenen zu bekämpfen, sondern um eine gut koordinierte er-zwungene Massensterilisierung zur Bevölkerungskontrolle mithilfe eines bekannten fruchtbarkeitshemmenden Impfstoffs. Dieser Beweis wurde dem Gesundheitsministerium vor der dritten Runde der Immunisierung vorgelegt, dort jedoch ignoriert.«

Wie Ngare berichtet, wurden die Ärzte beunruhigt, als sie von der WHO und vom nigerianischen Gesundheitsministerium informiert wurden, dieser Tetanus-Impfstoff müsse über mehr als zwei Jahre fünfmal verabreicht werden, und das nur an Frauen im gebärfähigen Alter.

»Normalerweise verabreichen wir drei Impfungen über zwei bis drei Jahre, und zwar an jeden, der mit einer offenen Wunde in die Klinik kommt, ob Mann, Frau oder Kind. Wenn die Absicht besteht, Kinder im Mutterleib zu impfen, warum werden dann Mädchen schon ab 15 Jahren geimpft? Sie dürfen doch erst mit 18 Jahren heiraten. Normalerweise wartet man bei Kindern mit einer Impfung, bis sie sechs Wochen alt sind.«

Das kenianische Gesundheitsministerium behauptet, die Vorwürfe würden dadurch widerlegt, dass mehrere Frauen nach der Impfung schwanger wurden. Doch wie Ngare erklärt, »wussten wir, dass diese Impfung mit fünf Injektionen zum letzten Mal 1993 in Mexiko und 1994 in Nicaragua und auf den Philippinen durchgeführt wurde«; deshalb sei der Einwand, Frauen, die kurz zuvor den Impfstoff erhalten hatten, seien schwanger geworden, bedeutungslos. Bemerkenswert ist, dass der Impfstoff 15-jährigen Mädchen drei Jahre vor der Volljährigkeit verabreicht wird.

Erst Mexiko und Nicaragua…

Dass in den Tetanus-Impfstoffen, die in Kenia nur an Frauen im gebärfähigen Alter verabreicht werden, hCG – humanes Choriongonadotropin – enthalten ist, ist keine Kleinigkeit. Seit 1972 arbeitet die Rockefeller-Stiftung insgeheim mit der WHO und verschiedenen Pharmakonzernen an der Finanzierung eines WHO-Programms zur »Fortpflanzungsgesundheit« (sic). In diesem Rahmen wurde ein neuartiger Tetanus-Impfstoff entwickelt.

Wie die Initiative Global Vaccine Institute mitteilt, beaufsichtigte die WHO Anfang der 1990er Jahre in Nicaragua, Mexiko und auf den Philippinen Massenimpfungen gegen Tetanus. Dem Comité Pro Vida de México, einer römisch-katholischen Laienorganisation, kam das Motiv hinter dem WHO-Programm verdächtig vor. Bei einer Untersuchung mehrerer Ampullen des Impfstoffs fanden sie dasselbe humane Choriongonadotropin oder hCG, das auch heute in Kenia gefunden wurde. Es erschien ihnen seltsam in einem Impfstoff, der Menschen nach einer Verletzung mit einem rostigen Nagel oder nach Kontakt mit bestimmten Bakterien im Boden vor Wundstarrkrampf schützen soll. Zudem ist Tetanus ziemlich selten, warum also eine Massenimpfung und nur für Frauen?

hCG ist ein natürliches Hormon, das zum Erhalt einer Schwangerschaft nötig ist. Doch in Kombination mit dem Träger des Tetanus-Toxoids stimuliert es die Bildung von hCG-Antikörpern, sodass die Schwangerschaft bei einer Frau nicht weitergeht, eine Form von verborgener Abtreibung.

Durch Untersuchungen von Pro Fide kam ans Licht, dass die Rockefeller-Stiftung zusammen mit dem Bevölkerungsrat von John D. Rockefeller III, der Weltbank, dem UN-Entwicklungsprogramm, der Ford-Stiftung und anderen seit Anfang der 1970er Jahre gemeinsam mit der WHO an der Entwicklung eines fruchtbarkeitshemmenden Impfstoffs arbeitete und dabei hCG zusammen mit Tetanus- und anderen Impfstoffen verwendete.

Der Website LifeSiteNews, die als erste über den Skandal in Kenia berichtete, liegt ein UN-Bericht über ein Treffen im Genfer Hauptquartier vom August 1992 vor, bei dem zehn Wissenschaftler aus Australien, Europa, Indien und den USA gemeinsam mit zehn Frauen verschiedener Länder, die für die Gesundheit ihrer Geschlechtsgenossinnen kämpften (im Originalton: »women‘s health advocates«) über den Einsatz »fruchtbarkeitsregulierender Impfstoffe« diskutierten. Bei dem Treffen wurde der humane Choriongonadotropin-Impfstoff als der am weitesten entwickelte beschrieben. Mit Sicherheit wurde dieser Impfstoff in den vergangenen 22 Jahren noch wirksamer in der Verhinderung einer Empfängnis.

… und jetzt Kenia

Heute, rund 20 Jahre nachdem bekannt wurde, dass die WHO, die Rockefeller-Stiftung und andere Millionen Frauen in Mexiko, Nicaragua und auf den Philippinen illegal fruchtbarkeitshemmende Tetanus-Impfstoffe verabreicht hatten, versuchen sie, dasselbe erneut in Kenia zu tun – vielleicht in der Hoffnung auf ein kurzes Gedächtnis der Weltöffentlichkeit.

Die WHO hatte bereits Anfang der 1990er Jahre versucht, ihren hCG-Tetanus-Impfstoff in Kenia einzuführen, war damit jedoch gescheitert, weil die Regierung das Programm nach Warnungen des Katholischen Ärzteverbands gestoppt hatte. Dieses Mal jedoch ignoriert die heutige Regierung die Warnung; die Gründe dafür sind nicht bekannt.

Ngare weist darauf hin, mit welch verschlagenen Methoden der Impfstoff verabreicht wird: »Nur wenige Beauftragte der Regierung dürfen ihn ausgeben. Sie kommen mit einer Polizei-Eskorte. Wenn sie fertig sind, nehmen sie ihn wieder mit. Warum überlassen sie das Impfen nicht dem medizinischen Personal?« Wie der kenianische Ärzteverband erklärt, gibt es Beweise dafür, dass auch die Bill-&-Melinda-Gates-Stiftung, die zu den größten finanziellen Unterstützern von Impfungen in Afrika zählt, hinter dem versuchten vorgeburtlichen Massenmord der WHO in Kenia steckt.

Aufgeschreckt von der Öffentlichkeitsarbeit des Katholischen Ärzteverbands hat der Gesundheitsausschuss der kenianischen Nationalversammlung eine unabhängige Untersuchung der erhobenen Vorwürfe angeordnet. Die Frage bleibt: Wie viele andere Länder wird die WHO noch zur Zielscheibe für ihre besondere Killermaschine namens Tetanus-Impfstoff machen?

Video: Kenya catholic bishops reject tetanus vaccine



Mit freundlicher Genehmigung von pravda-tv.com

Bedarf es noch weiterer Beweise wie sehr die "Welt"-Gesundheitsorganisation (WHO) von US-amerikanischen Interessen geleitet ist?

Weitere Artikel:

Biologische Waffen: “Project Coast”, der Giftmischer der Apartheid und Ebola (Video)
Angstprogramm: Depopulation 2025 (Videos)
Impfungen: Bill Gates Foundation in Indien angeklagt
Eugenik in Österreich bis 2001: Zwangssterilisation von jungen Frauen
Immunologin räumt ein: Säuglinge werden nur geimpft, um Eltern zu trainieren (Video)
Eugenik: Äthiopische Jüdinnen – Israel streitet über Vorwürfe der Zwangsverhütung
Ebola: Viren-Kriegsführung der westlichen Pharmaindustrie? (Video)
9/11-Skepsis erreicht den Mainstream – Szenario sechs Monate vorher im Fernsehen gezeigt (Videos)
Forscher züchten Virus, das die Menschheit auslöschen kann
9/11: Ex-CIA-Pilot sagt unter Eid aus, daß die Zwillingstürme nicht von Flugzeugen getroffen wurden (Video)
Ebola: Liberia stellt Vorstadt mit 75.000 Einwohnern unter Quarantäne
Recherchen einer britischen Fachzeitschrift entlarven Big Pharma als Verschwörer im Grippeepidemie-Skandal der WHO
Coronavirus MERS erstmals in den USA nachgewiesen
Eine Jahrhundertlüge: Spanische Grippe wurde durch Massenimpfungen ausgelöst
Regierung von Guinea meldet 61 Ebola-Todesfälle – Saudis alarmiert wegen Mers-Virus
Zecken-Impfung? Auf keinen Fall! (Video)
Entdeckung eines mehr als 30.000 Jahre alten Riesen-Virus im Permafrost
Moderne Inquisition? Impfstoffindustrie geht gegen Aufklärung in sozialen Netzwerken vor
H6N1 – das nächste Vogelgrippe-Virus?
Vertuschungsversuche: Impf-Kreuzzug der Gates in Afrika löst Welle von Lähmungen, Krämpfen, Halluzinationen bei Kindern aus
Bayer-Verhütungsmittel: Sterilisation mit Nebenwirkungen
Neue Studie errechnet 145.000 tödliche Impfkomplikationen in 20 Jahren
Dunkle Seite der USA: Sterilisation zwecks Verkleinerung der Erdbevölkerung
200 Jahre Impflüge: Die Urheber Edward Jenner und Louis Pasteur
Steigende Lebenserwartung?
Eugenik: Äthiopische Jüdinnen – Israel streitet über Vorwürfe der Zwangsverhütung
Eugenik: Bill Gates und das sozialverträgliche Frühableben
Organisierte Kriminalität im Gesundheitswesen – wie Patienten und Verbraucher betrogen werden
Bevölkerungskontrolle: Die Machenschaften der Pharmalobby – Von den IG Farben der Nazis zur EU und den USA
Das Impfstoff-Imperium ist zusammengebrochen!
Beunruhigende Studie: Erde steht vor der Massenausrottung (Video)
Mysteriöse Todesfälle unter Virologen – ermordet oder »geselbstmordet«
Ein vermeintlich “neuer” Stein in den Georgia Guidestones (Videos)


Freitag, 7. Februar 2014

AVAAZ: Bevor das letzte Haus niederbrennt

Liebe Freundinnen und Freunde,



Schwer bewaffnete Polizisten haben gerade 1000 Häuser niedergebrannt, um indigene Familien aus Kenias Embobut-Wald zu vertreiben. Die Weltbank hat die Forstpolizei mit Millionensummen unterstützt, bleibt jedoch stumm. Wenn genügend von uns den Hilfeschrei der Familien verstärken, können wir die Weltbank dazu bringen, von der Regierung Kenias ein Ende der Landnahme zu fordern. Unterzeichnen Sie jetzt:

unterzeichnen
schwer bewaffnete Polizisten haben gerade 1000 Häuser niedergebrannt, um indigene Familien aus dem kenianischen Wald zu vertreiben, der seit Jahrhunderten ihre Heimat ist. Dieses verzweifelte Volk braucht unsere Hilfe, um seine Häuser und den Wald vor der endgültigen Zerstörung zu retten.Die Weltbank hat unsere Steuergelder, ganze Millionen davon, an die kenianische Forstpolizei gegeben, die das einheimische Volk vernichtet. Dieses Jahr sollen erneut Gelder ausgezahlt werden -- die Bank hat also ein Druckmittel gegenüber der Regierung. Bislang bleibt sie stumm, doch wenn genug von uns sich dem Hilfeschrei des Volkes anschließen, können wir die Bank dazu bringen, ein Ende des Horrors zu fordern.
Jim Yong Kim, Präsident der Weltbank, sagt er wolle die Bank verändern. Erinnern wir ihn an seinen Vorsatz, indem wir ihn aufrufen, von der kenianischen Regierung ein Ende der grausamen Landnahme zu fordern und sich zu neuen Menschenrechtsstandards für alle zukünftigen Zahlungen zu verpflichten. Wenn Millionen von uns unterzeichnen, werden wir Banner mit brennenden Häusern vor dem Hauptquartier der Bank in Washington einrichten, um Kims Aufmerksamkeit zu wecken. Unterzeichnen Sie jetzt:

http://www.avaaz.org/de/stop_the_forced_evictions_germany/?baLosfb&v=35451

Das Sengwer-Volk lebt seit Jahrhunderten im majestätischen Embobut-Wald und steht laut der kenianischen Verfassung und dem Völkerrecht unter besonderem indigenen Schutz. Sie haben bereits eine Rechtsanordnung gewonnen, um die Vertreibungen zu stoppen, doch die Regierung hat diese unter dem Vorwand ignoriert, dass die Wälder gerodet werden müssen, um Wasserquellen für nahegelegene Orte zu beschützen. Das Sengwer-Volk befürchtet, dass der Wald nun für Profitzwecke verkauft werden soll. Die Bank hat viele beeindruckende Initiativen unterstützt, doch wenn zerstörerische Projekte Menschen von ihrem Land vertreiben, beschuldigt sie oft die Regierungen oder die Unternehmen, denen sie Gelder leiht, dafür. Doch nun wendet sich das Blatt. Infolge eines Aufschreis hat die Bank sich aus Projekten herausgezogen, bei denen jährlich 30.000 Menschen in Kambodscha aus ihren Häusern vertrieben wurden. Sie hat außerdem zugegeben, die eigenen Richtlinien ignoriert zu haben, als sie ein Palmöl-Unternehmen in Honduras finanziell unterstützt hat, dem brutale Vertreibungen und Morde vorgeworfen wurden. Nun untersucht die Bank den Sengwer-Skandal, doch nicht schnell genug, um die Bewohner der kenianischen Wälder zu retten.
Der US-Kongress hat die Bank gerade dazu aufgefordert, die Vertreibungen zu stoppen oder Einschnitte der US-Gelder zu riskieren. Dies ist der perfekte Moment, um die brutale Landnahme in Kenia zu stoppen und die Institutionen aufzufordern, Menschenrechte ernst zu nehmen. Unterzeichnen Sie jetzt -- wenn eine Million von uns mitmachen, überreichen wir unsere Nachricht direkt an Präsident Kim:

http://www.avaaz.org/de/stop_the_forced_evictions_germany/?baLosfb&v=35451

Nachdem die tansanische Regierung Pläne angekündigt hat, Tausende von Massai-Familien von ihrem Land zu vertreiben, um ein Jagdrevier zu bauen, haben fast zwei Millionen Avaaz-Mitglieder das Massai-Volk unterstützt. Über ein Jahr lang haben wir Druck gemacht, bis der Premierminister ihnen endlich erlaubt hat, zu bleiben. Dies hat zur Beendigung eines fast 20-jährigen Landkonflikts beigetragen. Die Massai sagen sie hätten es ohne uns nicht geschafft -- machen wir es jetzt noch einmal, diesmal für das Sengwer-Volk.

Voller Hoffnung,Allison, Alex, Joseph, Emilie, Alice, Sayeeda, Ricken und das gesamte Avaaz-Team

Weitere Informationen:Sengwer-Volk droht Vertreibung im Namen des Naturschutzes (Survival International)
http://www.survivalinternational.de/nachrichten/9885
Kenia: Vertreibung im Namen des Umweltschutzes -- Schwere Übergriffe gegen indigene Jäger und Sammler (Afrika.Info)
http://www.afrika.info/newsroom/kenia-vertreibung-im-namen-des-umweltschutzes/#sthash.mFPQ3udy.dpuf

Kenia: KFS steckt Häuser im Embobut-Wald in Brand (The Star, Englisch)
http://allafrica.com/stories/201401200456.html

Kenianische Familien fliehen vor Zwangsräumungen durch Polizei (The Guardian, Englisch)
http://www.theguardian.com/global-development/2014/jan/07/kenya-embobut-forest-forced-evictions-police

Kenia stellt sich gegen eigenes Gericht (Forest Peoples Programme, Englisch)
http://www.forestpeoples.org/topics/legal-human-rights/news/2014/01/kenya-defies-its-own-courts-torc...

USA drängt auf externe Übersicht für Weltbank (Washington Post, Englisch)
http://www.washingtonpost.com/business/economy/us-pushes-for-outside-oversight-of-world-bank-opposes-push-toward-big-hydro/2014/01/24/fb41bb7c-8516-11e3-8099-9181471f7aaf_story.html

Unterstützen Sie das Avaaz Netzwerk!
Wir finanzieren uns ausschließlich durch Spenden und akzeptieren kein Geld von Regierungen oder Konzernen. Unser engagiertes Online-Team sorgt dafür, dass selbst die kleinsten Beträge effizient eingesetzt werden: Spendensiejetzt


Avaaz.org ist ein weltweites Kampagnennetzwerk mit 33 Millionen Mitgliedern, das sich zum Ziel gesetzt hat, den Einfluss der Ansichten und Wertvorstellungen aller Menschen auf wichtige globale Entscheidungen durchzusetzen. ("Avaaz" bedeutet "Stimme" oder "Lied" in vielen Sprachen). Avaaz Mitglieder gibt es in jedem Land dieser Erde; unser Team verteilt sich über 18 Länder und 6 Kontinente und arbeitet in 17 verschiedenen Sprachen. Erfahren Sie hier, etwas über einige der größten Aktionen von Avaaz oder folgen Sie uns auf Facebook oder Twitter.


Um Avaaz zu kontaktieren, antworten Sie bitte nicht auf diese E-Mail.Benutzen Sie stattdessen das Formular www.avaaz.org/de/contact?ftr oder rufen Sie uns an, unter: +1 1-888-922-8229 (USA).

Mittwoch, 27. November 2013

AVAAZ: Tragt Kaias Erfolg in alle Welt

Email erhalten am 27.11.2013 um 12:01 Uhr:

Unglaublich! Wir haben unser Ziel von 30.000 Spendern in Windeseile überschritten und starten die Kampagne. Doch wir können noch so viel mehr erreichen -- mit 50.000 Spendern können wir unseren weltweiten Einsatz für Frauen noch massiv erhöhen. Klicken Sie unten, um eine Spende zuzusagen.

Liebe Freundinnen und Freunde,

Kaia* war elf Jahre alt, als sie auf dem Schulweg überfallen und vergewaltigt wurde. Eine Lehrkraft brachte sie ins Krankenhaus, doch die Polizei wollte ihre Aussage nur gegen Bestechungsgeld aufnehmen.

Daraufhin fasste Kaia all ihren Mut zusammen: Sie verklagte die Polizei, weil sie bei ihrem Schutz versagt hatte. Dann geschah etwas noch Unglaublicheres.In Kaias Heimat Kenia wird alle 30 Minuten eine Frau oder ein Mädchen vergewaltigt. Die Polizei schaut routinemäßig weg ‒ so werden junge Opfer noch weiter isoliert und die Auffassung verstärkt, dass Vergewaltigungen akzeptabel sind.


Symbolbild, dies ist nicht Kaia!
Gemeinsam mit 10 weiteren Vergewaltigungsopfern hat Kaia dies angefochten. Am Verhandlungstag marschierten sie trotz Androhungen und einer Blockade durch das Sicherheitspersonal von ihrer Unterbringung zum Gerichtshof.

Dabei riefen sie “Haki yangu” ‒ “Ich fordere meine Rechte ein” auf Kisuaheli.
Dann urteilte der Richter: Die Mädchen hatten gewonnen!

Die großartigen Verteidiger und Menschenrechtsanwälte, die mit Kaia zusammengearbeitet haben, sind bereit, die Polizei mit ähnlichen Klagen vor Gericht zu konfrontieren ‒ sowohl innerhalb als auch außerhalb Afrikas. Dazu brauchen sie jedoch die notwendigen Mittel. Wir werden die Spendenzusagen erst abwickeln, wenn wir unser Ziel erreicht haben. Wenn genug von uns jetzt eine kleine Spende zusagen, können wir diesen Erfolg in die ganze Welt tragen. So können wir der Polizei klarmachen, dass Vergewaltigungen ein Verbrechen sind und verstärkt gegen Gewalt an Frauen ankämpfen.

Der Plan wurde in Kenia von einer Gruppe Kollegen aus Kanada, Kenia, Malawi und Ghana erstellt. Die Polizei wegen ihrer Untätigkeit zu verklagen schien zwar kein leichtes Unterfangen, doch sie hielten daran fest, nahmen Risiken in Kauf… und schrieben Geschichte. Doch das ist nur der Anfang: Wie bei jedem Erfolg braucht es Zeit, Mühe und Geld, um sicherzustellen, dass der Gerichtsentscheid fortbesteht und den Fall als Sprungbrett zu nutzen, von dem aus die Gewalt an Frauen beendet werden kann. Wenn wir genügend Spenden sammeln, könnten wir diesen riesigen Erfolg in Kenia in weiteren Ländern Afrikas und dem Rest der Welt wiederholen. Dazu könnten wir:
  • weitere Fälle wie diesen finanziell unterstützen, in Afrika und weltweit
  • wirksame Kampagnenstrategien einsetzen, um sicherzustellen, dass diese bahnbrechenden Urteile durchgesetzt werden
  • weitreichende und effektive Aufklärungskampagnen fordern, die die Ursachen sexueller Gewalt anpacken und helfen, dieser endgültig ein Ende zu setzen
  • auf weitere Kampagnenmöglichkeiten wie diese reagieren ‒ und zwar mit ausgefeilten Strategien, die im Kampf gegen Gewalt an Frauen grundlegende Wendepunkte hervorrufen.
Um eine Spende zuzusagen:
klicken Sie hier.

Als Bürger fordern wir Politiker und andere Entscheidungsträger oft dazu auf, beim Schutz von Frauenrechten endlich Ernst zu machen. Es ist wichtig, dass wir das auch weiterhin tun. Doch wenn sie nicht auf ihr Gewissen hören, müssen wir bei ihren eigenen Interessen ansetzen und sie vor Gericht holen. So senden wir eine wichtige Botschaft ‒ und zwar, dass ihre Verbrechen echte Konsequenzen nach sich ziehen und das Zeitalter, in dem Gewalt gegen Frauen in vielen Ländern unbestritten existiert, zu Ende geht.
Voller Hoffnung,

Ricken, Maria Paz, Emma, Oli, Nick, Allison, Luca und der Rest des Avaaz-Teams
* Kaia ist ein Pseudonym, aber ihre Geschichte ist wahr. Bei dem abgebildeten Mädchen handelt es sich nicht um Kaia.

WEITERE INFORMATIONEN:

Gewalt gegen Frauen: Diskriminieren, misshandeln, tabuisieren (Spiegel Online)
http://www.spiegel.de/panorama/justiz/gewalt-gegen-frauen-vergleich-der-situation-in-verschiedenen-l...

Gewalt kann jede treffen (Süddeutsche Zeitung)
http://www.sueddeutsche.de/leben/who-studie-zu-gewalt-gegen-frauen-gewalt-kann-jede-treffen-1.170216...

Ein Erfolg für Frauenrechte in Kenia (The New York Times) (Englisch)
http://www.nytimes.com/2013/06/05/opinion/global/in-kenya-a-victory-for-girls-and-rights.html

Afrikanische Frauen sind am schlimmsten dran - Bericht (iOl News) (Englisch)
http://www.iol.co.za/news/africa/african-women-the-worst-off-report-1.1537277#.UcqVaOthpFR

Afrika: Gewalt an Frauen ist eine Epidemie (AllAfrica) (Englisch)
http://allafrica.com/stories/201307160410.html

Indiens Vergewaltigungskrise unterminiert das Land (The Daily Beast) (Englisch)
http://www.thedailybeast.com/articles/2013/06/07/india-s-rape-crisis-undermines-the-country.html



Avaaz.org ist ein weltweites Kampagnennetzwerk mit 30 Millionen Mitgliedern, das sich zum Ziel gesetzt hat, den Einfluss der Ansichten und Wertvorstellungen aller Menschen auf wichtige globale Entscheidungen durchzusetzen. ("Avaaz" bedeutet "Stimme" oder "Lied" in vielen Sprachen). Avaaz Mitglieder gibt es in jedem Land dieser Erde; unser Team verteilt sich über 18 Länder und 6 Kontinente und arbeitet in 17 verschiedenen Sprachen. Erfahren Sie hier, etwas über einige der größten Aktionen von Avaaz oder folgen Sie uns auf Facebook oder Twitter.

Samstag, 12. Oktober 2013

change.org: Friedensnobelpreisträger verkündet

Malala hat den Friedensnobelpreis nicht gewonnen. Doch ihre Botschaft geht um die Welt. Unterstützen Sie ihre Kampagne für das Recht auf Bildung für Mädchen?

 
Email vom 11.10.2013
Heute morgen hat das Nobelpreiskomitee verkündet, dass die Organisation für das Verbot von Chemiewaffen (OPWC) den Friedensnobelpreis gewonnen hat.
Obwohl wir uns für Malala als Preisträgerin eingesetzt haben, möchten wir natürlich auch der OPWC zu dieser wichtigen Auszeichnung gratulieren. Ich bin so stolz, dass wir es mit unserer Petition vollbracht haben, Malala für den Friedensnobelpreis zu nominieren.
Vor einem Jahr waren viele von uns erschüttert über die Geschichte der jungen Malala, welche auf ihrem Weg zur Schule beinahe tödlich angeschossen wurde. Malalas Handeln ist von großer Symbolkraft, gerade auch in meinem Heimatland Pakistan. Ich wollte zeigen, dass die Menschen in Deutschland und in aller Welt sie unterstützen. So war die Idee für eine Petition geboren, um Malalas Nominierung für den Friedensnobelpreis zu fordern. 
Damals konnte ich mir nicht im Traum ausmalen, was danach passieren sollte. Gemeinsam mit Ihnen haben über 450.000 Menschen Petitionen auf Change.org in Brasilien, Singapur, Großbritannien, Kanada, Kenia, Frankreich, USA, Indien, IItalien und selbst Pakistan unterschrieben.
Ihr Mut, sich für das Recht auf Bildung für alle Mädchen und Jungen weltweit einzusetzen, hat eine globale Bewegung ausgelöst. 
Malala zeigt uns, dass wir alle eine Stimme haben, die wir nutzen können, um für die Anliegen einzutreten, die uns wichtig sind. Mit unserer Petition haben wir dazu beigetragen, Malala Geschichte in der ganzen Welt zu verbreiten.
Auch wenn Malala den Preis nicht gewonnen hat, so geht ihr Kampf für das Recht auf Bildung für Mädchen weiter. An ihrem 16. Geburtstag startete Malala ihre eigene Petition, um die Vereinten Nationen auf ihre Botschaft aufmerksam zu machen. Sie können die Kampagne hier unterstützen oder diese E-Mail an Freunde und Bekannte weiterleiten: www.change.org/malalastraum
Vielen herzlichen Dank,
Hani Yousuf

NZZ:
Malala Yousufzai - Eine Pakistanerin verzaubert die Welt
Malala Yousafzai hat schon als Kind die Taliban kritisiert. Weltweit bekannt wurde die junge Pakistanerin nach einem Attentat der Islamisten, das sie nur knapp überlebte. Nun hat ihr das EU-Parlament den Sacharow-Preis verliehen.

Stern.de:
Mutigstes Mädchen der Welt
Malala Yousafzai erhält Sacharow-Preis der EU
10. Oktober 2013, 16:22 Uhr

Das tapfere Mädchen Malala Yousafzai erhält von der EU den Sacharow-Preis für Meinungsfreiheit. Gewürdigt wird damit ihr mutiger Einsatz gegen die Taliban.

t-online:
Friedensnobelpreis verliehen
Freude bei Taliban nach Entscheidung
12.10.2013, 06:56 Uhr | AFP
Die pakistanischen Taliban haben sich nach der Entscheidung des Nobel-Komitees, den Friedensnobelpreis der Organisation für das Verbot chemischer Waffen (OVCW) zuzusprechen, erfreut gezeigt - allerdings nicht aus Zustimmung zur Arbeit der Waffenexperten, sondern darüber, dass die mitfavorisierte pakistanische Kinderrechtsaktivistin Malala Yousafzai den Preis nicht erhielt.