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Mittwoch, 23. September 2015

Malala Yousafzai - Unterschreibe meine Petition

Liebe Leser, dieser Aufruf wurde vor kurzem von Malala Yousafzai auf Change.org gestartet. Wir dachten, Sie möchten sich vielleicht engagieren?

12 Jahre Schulbildung für alle Mädchen dieser Welt sichern! #WithMalala

Malala Yousafzai
Manchmal fragen mich Leute, wieso ist es wichtig, dass Mädchen zur Schule gehen? Ich jedoch denke, die wichtigere Frage ist, wieso sollten Mädchen nicht das Recht haben, sich zu bilden?
Meine mutige Freundin, die 16-jährige Luzon aus Syrien geht in ihrem Flüchtlingslager im Jordan von Zelt zu Zelt, um andere Mädchen zu ermutigen, weiter in der Schule zu bleiben. Meine Schwester Amina aus dem Norden Nigerias unterrichtet junge Mädchen, die weiter zur Schule gehen wollen -  dort, wo Boko Haram Mädchen bedroht, die sich weiterbilden wollen. Es gibt über 60 Millionen gleichgesinnter Mädchen, die das Verlangen nach Bildung teilen, aber nicht die Möglichkeit haben, zur Schule zu gehen oder diese zu früh verlassen müssen. Gemeinsam können wir das ändern.
Im September werden sich Staatsoberhäupter aus aller Welt für 12 Jahre freier, sicherer und qualitativ hochwertiger Grundbildung aller Mädchen und Jungen aussprechen, in den neuen UN Nachhaltigkeits-Entwicklungs-Zielen. Diese Zustimmung birgt ein enormes Versprechen für all meine Mitstreiterinnen, die mehr erreichen wollen. Aber eine Zustimmung zählt nur als solche, wenn ihr auch Taten folgen. Die Globale Partnerschaft für Bildung (GPE) muss sich allen voran dafür einsetzen, genauso wie sie sich dafür eingesetzt hat, 9 Jahre Bildung für Millionen von Kindern bisher zu ermöglichen.
Diese GPE ist eine der Haupt-Unterstützer für Bildung in einigen der ärmsten Länder weltweit. Sie ermöglicht unglaubliche Arbeit, um Schüler/innen zu helfen, jeden Tag und weltweit. Wenn Länder Geld für fremde Bildungs-Hilfe stecken, dann geht viel davon direkt an diese Kampagne. Im Dezember wird der Vorstand entscheiden, wie das Geld in über 60 Ländern eingesetzt werden wird.
Aber momentan liegt der Fokus der Bildungspartnerschaft darauf, 9 Jahre freie und hochwertige Bildung für Mädchen in diesen Ländern zu finanzieren. Wir fordern nun die GPE dazu auf, dies auf volle 12 Jahre auszuweiten, um eine umfassende Grundbildung zu ermöglichen und wir fordern die Geldgeber des GPE dazu auf, mehr zu spenden, sodass es auch für Mädchen möglich wird, die sekundäre Schule abzuschließen. Eine derartige Veränderung wird einen dramatischen Effekt auf das Leben von Millionen von Mädchen weltweit haben und diesen die Chance geben, Führungspositionen zu übernehmen, Lehrerinnen und Wissenschaftlerinnen zu werden. Sie wollen das und unsere Welt braucht sie.
Für mich ist es ein Segen, jeden Tag aufzuwachen und zu wissen, dass ich eine kostenlose und gute Schulbildung genießen darf. Aber ich sollte kein Ausnahmefall sein. Jetzt ist es an der Zeit, unsere Stimmen zu vereinen und etwas zu bewegen, für unsere Schwestern auf der ganzen Welt.
Unterstützen Sie uns und fordern Sie die GPE und ihre Partner auf, um 12 Jahre primäre und sekundäre Bildung für Mädchen zu ermöglichen, indem sie mehr finanzielle Mittel zur Verfügung stellen.
#WithMalala

Samstag, 11. Oktober 2014

Malala bekommt Friedensnobelpreis

eine sehr erfreuliche Nachricht, diesmal kein Kriegstreiber!

Zeigen Sie Ihren Facebook-Freunden, dass Sie sich freuen.


über 300.000 Menschen haben - gemeinsam mit Ihnen - auf Change.org unterschrieben, damit die pakistanische Kinderrechtlerin Malala für den Friedensnobelpreis nominiert wird.
Die Petition war erfolgreich und sie wurde nominiert. Und mehr noch:
Heute wurde Malala mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet.
ZEIT ONLINE schreibt über die Begründung der Jury: 

„Mit ihren 17 Jahren ist sie die bisher mit Abstand jüngste Trägerin des Nobelpreises. Malala sei ein Beispiel dafür, dass auch schon Kinder und Jugendliche einen Beitrag dazu leisten können, ihre Lage zu verbessern.”

Dies ist nur ein Beispiel, wie Menschen täglich auf Change.org zusammenkommen, um gemeinsam einen Unterschied zu machen.  

Ihr Change.org-Team
Ergänzung 11.10.2014 | 08:00 Uhr

Friedensnobelpreis für Aktivisten für Kinderrechte

Der Friedensnobelpreis geht in diesem Jahr an die pakistanische Schülerin und Menschenrechtsaktivistin Malala Yousafzai und an den indischen Kinderrechtsaktivisten Kailash Satyarthi. Dies teilte das norwegische Nobel-Komitee in Oslo am Freitag mit.

Die pakistanische Schülerin und Menschenrechtsaktivistin Malala Yousafzai gewinnt dieses Jahr den Friedensnobelpreis. (Foto: dpa)
Der Friedensnobelpreis geht in diesem Jahr an die Kämpfer für die Rechte von Kindern und Jugendlichen, Malala Yousafzai und Kailash Satyarthi. Dies teilte das norwegische Nobel-Komitee in Oslo am Freitag mit. Damit werde ihr Eintreten gegen die Unterdrückung von jungen Menschen und für deren Recht auf Bildung gewürdigt. Kinder müssten die Möglichkeit haben, zur Schule zu gehen, und müssten vor Ausbeutung geschützt werden, erklärte das Nobel-Komitee.

Der 60-jährige Inder Kailash Satyarthi habe in der Tradition von Gandhi großen Mut bewiesen und viele friedliche Demonstrationen und Proteste angeführt, die sich gegen die Ausbeutung von Kindern richteten. Die 17-jährige Pakistanerin Malala Yousafzay habe trotz ihrer Jugend schon seit vielen Jahren für das Recht der Mädchen auf Bildung gekämpft, erklärte das Nobel-Komitee. Sie sei ein Beispiel dafür, dass auch schon Kinder und Jugendliche einen Beitrag dazu leisten können, ihre Lage zu verbessern.

Mit freundlicher Genehmigung von DEUTSCHE WIRTSCHAFTS NACHRICHTEN


Kommentare

Joachim Lang sagt:
Mein erster, zugegebenerweise zynischer Gedanke war:
Das Nobelpreiskomittee möchte sein Image aufpolieren nach den letzten beiden Entgleisungen. Gleichzeitig wird eben diesen “Entgleisten” nun nolens volens noch mal Ehre erwiesen, einfach dadurch, dass sie in einen nun wieder würdigen Zusammenhang gestellt sind. Konsequent wäre, Obama und der EU-Kommision den Nobelpreis wieder abzuerkennen. Dann wäre die Glaubwürdigkeit wieder hergestellt. Aber das wird (darf) natürlich nicht geschehen.

heide sagt:
“Mein erster, zugegebenerweise zynischer Gedanke war:
Das Nobelpreiskomittee möchte sein Image aufpolieren nach den letzten beiden Entgleisungen.” Das war exakt auch mein erster Gedanke!

Kassandra sagt:
auch mein Gedanke! Und das ist sicher auch so. Letztes Jahr stand sie auch auf der Kandidatenliste, da wurde sie aber zugunsten der EU als nicht würdig empfunden.
Na ja, aber lassen wir dem Kind diese Freude.

DonPillo sagt:
Eine ohne Einschränkung zu begrüßende Auswahl!
Gegrämt hätte es mich,wenn Helmut Kohl den Nobel Preis erhalten hätte!

Markus sagt:
Das haben die beiden nicht verdient, in einem Atemzug mit den Kissingers, Obamas und der ebenfalls friedensstiftenden EU genannte zu werden.
Kann man auch ablehnen?

egon sunsamu sagt:
Es ist eine Beleidigung und Mißachtung ihrer menschlichen Größe, ihres Mutes und ihres Engagements, diese zutiefst demokratischen und charakterfesten Menschen durch diesen mittlerweile wertlosen Preis mit Kriminellen wie Arafat, Obama und Barroso auf eine Stufe zu stellen.
Ich protestiere!

Hinz-Egon Eumes sagt:
Herzlichen Glückwunsch zum Friedensnobelpreis.
Endlich bekommt diesen Preis die richtige Person. Handelt es doch von enormer Zivilcourage, in einem Land, in dem Mädchen und Frauen noch immer das Recht auf die Menschenrechte vorenthalten wird, sich in dieser Weise einzusetzen.

Locutus sagt:
Anders als Obama oder die EU wird dieses Mädel sicher keine anderen Länder bombardieren. Von daher ist es eine gute Wahl.


Montag, 14. Oktober 2013

Malala: Pakistanische Schülerin bittet Obama um Verzicht auf Drohnen-Einsatz

Thema: Besuch bei den Obamas

MOSKAU, 12. Oktober (RIA Novosti).

Foto: © REUTERS/ Pete Souza/The White House/Handout via Reuters
Die 16-jährige Malala Jousufzai aus Pakistan, Ex-Favoritin auf den Friedensnobelpreis, hat sich am Freitag mit US-Präsident Barack Obama und seiner Ehefrau Michelle im Ovalsaal des Weißen Hauses getroffen. Laut Obamas Pressedienst lobte das Präsidentenpaar den Mut und die Beharrlichkeit der jungen Menschenrechtlerin beim Schutz des Rechts auf Bildung für Frauen.

Malala Jousufzai dankte dem Präsidenten für die Bildungsprogramme, die die USA in Afghanistan und Pakistan umsetzen.

Zugleich bat Malala den Chef des Weißen Hauses, den Einsatz unbemannter Fluggeräte einzuschränken. Laut Malala wird mit den  unbemannten Aufklärungsflugzeugen nur die Position der Terroristen gefestigt. Denn bei Luftangriffen würden schuldlose Menschen getötet, was unter den Zivilisten in Pakistan Empörung auslöse.

Malala wurde dank ihres Blogs für den britischen Rundfunksender BBC bekannt. Sie schrieb darin über ihr Leben in Pakistan und das von den radikalislamischen Taliban erlassene Verbot der Schulbildung für Mädchen. Die Aufzeichnungen hat sie in einem Buch verarbeitet, das vor kurzem unter dem Titel „Ich bin Malala“ erschien.

Vor einem Jahr hatte ein Taliban  Malala in den Kopf geschossen. Das Mädchen überlebte das Attentat schwer verletzt. Jetzt lebt sie mit ihrer  Familie in Großbritannien und setzt sich für die Rechte der Frauen und Kinder weiter ein.

Anfang September wurde Malala Yousufzai der Internationale Kinderpreis für den Friedensbeitrag verliehen. In dieser Woche erhielt sie den Andrej-Sacharow-Preis des Europäischen Parlaments „Für geistige Freiheit“.

Sacharow-Preis geht an 16-jährige Pakistanerin

MOSKAU, 10. Oktober (RIA Novosti).

Malala Yousafzai - Foto: © REUTERS/ Luke MacGregor
Die pakistanische Aktivistin Malala Yousafzai (16), die im vergangenen Jahr für ihr Engagement für Kinderrechte von den radikalislamischen Taliban angegriffen wurde, erhält den diesjährigen Sacharow-Preis des Europaparlaments für Meinungsfreiheit.

Dies teilte das Presseamt des Europaparlaments am Donnerstag mit.

Yousafzai, die sich für die Bildungsrechte der Mädchen einsetzte und die Taliban kritisierte, war im Oktober 2012 bei einem Attentat am Kopf verletzt worden. In der vergangenen Woche war die Aktivistin von einer internationalen Nichtregierungsorganisation mit dem Anna-Politkowskaja-Preis ausgezeichnet worden. Im September hatte die Harvard University sie als Humanistin des Jahres geehrt.

Der nach dem russischen Physiker und Dissidenten Andrej Sacharow benannte Preis wird vom Europäischen Parlament an Persönlichkeiten oder Organisationen verliehen, die sich für die Verteidigung der Menschenrechte und der Meinungsfreiheit einsetzen. Unter den diesjährigen Nominierten war auch US-Whistleblower Edward Snowden gewesen. Für eine Kandidatur sind mindestens 40 000 Unterschriften notwendig.

Als erste wurden im Jahr 1988 der südafrikanische Nationalheld und Ex-Präsident Nelson Mandela und der sowjetische Dissident Anatoli Martschenko, der im Jahr 1986 verstarb, mit dem Sacharow-Preis gewürdigt. Im Vorjahr hatten auch die russischen Aktivistinnen von Pussy Riot zu den Anwärterinnen auf den Menschenrechtspreis gehört.

Samstag, 12. Oktober 2013

change.org: Friedensnobelpreisträger verkündet

Malala hat den Friedensnobelpreis nicht gewonnen. Doch ihre Botschaft geht um die Welt. Unterstützen Sie ihre Kampagne für das Recht auf Bildung für Mädchen?

 
Email vom 11.10.2013
Heute morgen hat das Nobelpreiskomitee verkündet, dass die Organisation für das Verbot von Chemiewaffen (OPWC) den Friedensnobelpreis gewonnen hat.
Obwohl wir uns für Malala als Preisträgerin eingesetzt haben, möchten wir natürlich auch der OPWC zu dieser wichtigen Auszeichnung gratulieren. Ich bin so stolz, dass wir es mit unserer Petition vollbracht haben, Malala für den Friedensnobelpreis zu nominieren.
Vor einem Jahr waren viele von uns erschüttert über die Geschichte der jungen Malala, welche auf ihrem Weg zur Schule beinahe tödlich angeschossen wurde. Malalas Handeln ist von großer Symbolkraft, gerade auch in meinem Heimatland Pakistan. Ich wollte zeigen, dass die Menschen in Deutschland und in aller Welt sie unterstützen. So war die Idee für eine Petition geboren, um Malalas Nominierung für den Friedensnobelpreis zu fordern. 
Damals konnte ich mir nicht im Traum ausmalen, was danach passieren sollte. Gemeinsam mit Ihnen haben über 450.000 Menschen Petitionen auf Change.org in Brasilien, Singapur, Großbritannien, Kanada, Kenia, Frankreich, USA, Indien, IItalien und selbst Pakistan unterschrieben.
Ihr Mut, sich für das Recht auf Bildung für alle Mädchen und Jungen weltweit einzusetzen, hat eine globale Bewegung ausgelöst. 
Malala zeigt uns, dass wir alle eine Stimme haben, die wir nutzen können, um für die Anliegen einzutreten, die uns wichtig sind. Mit unserer Petition haben wir dazu beigetragen, Malala Geschichte in der ganzen Welt zu verbreiten.
Auch wenn Malala den Preis nicht gewonnen hat, so geht ihr Kampf für das Recht auf Bildung für Mädchen weiter. An ihrem 16. Geburtstag startete Malala ihre eigene Petition, um die Vereinten Nationen auf ihre Botschaft aufmerksam zu machen. Sie können die Kampagne hier unterstützen oder diese E-Mail an Freunde und Bekannte weiterleiten: www.change.org/malalastraum
Vielen herzlichen Dank,
Hani Yousuf

NZZ:
Malala Yousufzai - Eine Pakistanerin verzaubert die Welt
Malala Yousafzai hat schon als Kind die Taliban kritisiert. Weltweit bekannt wurde die junge Pakistanerin nach einem Attentat der Islamisten, das sie nur knapp überlebte. Nun hat ihr das EU-Parlament den Sacharow-Preis verliehen.

Stern.de:
Mutigstes Mädchen der Welt
Malala Yousafzai erhält Sacharow-Preis der EU
10. Oktober 2013, 16:22 Uhr

Das tapfere Mädchen Malala Yousafzai erhält von der EU den Sacharow-Preis für Meinungsfreiheit. Gewürdigt wird damit ihr mutiger Einsatz gegen die Taliban.

t-online:
Friedensnobelpreis verliehen
Freude bei Taliban nach Entscheidung
12.10.2013, 06:56 Uhr | AFP
Die pakistanischen Taliban haben sich nach der Entscheidung des Nobel-Komitees, den Friedensnobelpreis der Organisation für das Verbot chemischer Waffen (OVCW) zuzusprechen, erfreut gezeigt - allerdings nicht aus Zustimmung zur Arbeit der Waffenexperten, sondern darüber, dass die mitfavorisierte pakistanische Kinderrechtsaktivistin Malala Yousafzai den Preis nicht erhielt.