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Mittwoch, 23. September 2015
Malala Yousafzai - Unterschreibe meine Petition
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Samstag, 11. Oktober 2014
Malala bekommt Friedensnobelpreis
eine sehr erfreuliche Nachricht, diesmal kein Kriegstreiber!
Ergänzung 11.10.2014 | 08:00 Uhr
Friedensnobelpreis für Aktivisten für Kinderrechte
Der Friedensnobelpreis geht in diesem Jahr an die pakistanische Schülerin und Menschenrechtsaktivistin Malala Yousafzai und an den indischen Kinderrechtsaktivisten Kailash Satyarthi. Dies teilte das norwegische Nobel-Komitee in Oslo am Freitag mit.
Der Friedensnobelpreis geht in diesem Jahr an die Kämpfer für die Rechte von Kindern und Jugendlichen, Malala Yousafzai und Kailash Satyarthi. Dies teilte das norwegische Nobel-Komitee in Oslo am Freitag mit. Damit werde ihr Eintreten gegen die Unterdrückung von jungen Menschen und für deren Recht auf Bildung gewürdigt. Kinder müssten die Möglichkeit haben, zur Schule zu gehen, und müssten vor Ausbeutung geschützt werden, erklärte das Nobel-Komitee.
Der 60-jährige Inder Kailash Satyarthi habe in der Tradition von Gandhi großen Mut bewiesen und viele friedliche Demonstrationen und Proteste angeführt, die sich gegen die Ausbeutung von Kindern richteten. Die 17-jährige Pakistanerin Malala Yousafzay habe trotz ihrer Jugend schon seit vielen Jahren für das Recht der Mädchen auf Bildung gekämpft, erklärte das Nobel-Komitee. Sie sei ein Beispiel dafür, dass auch schon Kinder und Jugendliche einen Beitrag dazu leisten können, ihre Lage zu verbessern.
Mit freundlicher Genehmigung von DEUTSCHE WIRTSCHAFTS NACHRICHTEN
Kommentare
Joachim Lang sagt:
Mein erster, zugegebenerweise zynischer Gedanke war:
Das Nobelpreiskomittee möchte sein Image aufpolieren nach den letzten beiden Entgleisungen. Gleichzeitig wird eben diesen “Entgleisten” nun nolens volens noch mal Ehre erwiesen, einfach dadurch, dass sie in einen nun wieder würdigen Zusammenhang gestellt sind. Konsequent wäre, Obama und der EU-Kommision den Nobelpreis wieder abzuerkennen. Dann wäre die Glaubwürdigkeit wieder hergestellt. Aber das wird (darf) natürlich nicht geschehen.
DonPillo sagt:
Eine ohne Einschränkung zu begrüßende Auswahl!
Gegrämt hätte es mich,wenn Helmut Kohl den Nobel Preis erhalten hätte!
Markus sagt:
Das haben die beiden nicht verdient, in einem Atemzug mit den Kissingers, Obamas und der ebenfalls friedensstiftenden EU genannte zu werden.
Kann man auch ablehnen?
egon sunsamu sagt:
Es ist eine Beleidigung und Mißachtung ihrer menschlichen Größe, ihres Mutes und ihres Engagements, diese zutiefst demokratischen und charakterfesten Menschen durch diesen mittlerweile wertlosen Preis mit Kriminellen wie Arafat, Obama und Barroso auf eine Stufe zu stellen.
Ich protestiere!
Hinz-Egon Eumes sagt:
Herzlichen Glückwunsch zum Friedensnobelpreis.
Endlich bekommt diesen Preis die richtige Person. Handelt es doch von enormer Zivilcourage, in einem Land, in dem Mädchen und Frauen noch immer das Recht auf die Menschenrechte vorenthalten wird, sich in dieser Weise einzusetzen.
Locutus sagt:
Anders als Obama oder die EU wird dieses Mädel sicher keine anderen Länder bombardieren. Von daher ist es eine gute Wahl.
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Friedensnobelpreis für Aktivisten für Kinderrechte
Der Friedensnobelpreis geht in diesem Jahr an die pakistanische Schülerin und Menschenrechtsaktivistin Malala Yousafzai und an den indischen Kinderrechtsaktivisten Kailash Satyarthi. Dies teilte das norwegische Nobel-Komitee in Oslo am Freitag mit.
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Der 60-jährige Inder Kailash Satyarthi habe in der Tradition von Gandhi großen Mut bewiesen und viele friedliche Demonstrationen und Proteste angeführt, die sich gegen die Ausbeutung von Kindern richteten. Die 17-jährige Pakistanerin Malala Yousafzay habe trotz ihrer Jugend schon seit vielen Jahren für das Recht der Mädchen auf Bildung gekämpft, erklärte das Nobel-Komitee. Sie sei ein Beispiel dafür, dass auch schon Kinder und Jugendliche einen Beitrag dazu leisten können, ihre Lage zu verbessern.
Mit freundlicher Genehmigung von DEUTSCHE WIRTSCHAFTS NACHRICHTEN
Kommentare
Joachim Lang sagt:
Mein erster, zugegebenerweise zynischer Gedanke war:
Das Nobelpreiskomittee möchte sein Image aufpolieren nach den letzten beiden Entgleisungen. Gleichzeitig wird eben diesen “Entgleisten” nun nolens volens noch mal Ehre erwiesen, einfach dadurch, dass sie in einen nun wieder würdigen Zusammenhang gestellt sind. Konsequent wäre, Obama und der EU-Kommision den Nobelpreis wieder abzuerkennen. Dann wäre die Glaubwürdigkeit wieder hergestellt. Aber das wird (darf) natürlich nicht geschehen.
heide sagt:
“Mein erster, zugegebenerweise zynischer Gedanke war:
Das Nobelpreiskomittee möchte sein Image aufpolieren nach den letzten beiden Entgleisungen.” Das war exakt auch mein erster Gedanke!
Kassandra sagt:
auch mein Gedanke! Und das ist sicher auch so. Letztes Jahr stand sie auch auf der Kandidatenliste, da wurde sie aber zugunsten der EU als nicht würdig empfunden.
Na ja, aber lassen wir dem Kind diese Freude.
“Mein erster, zugegebenerweise zynischer Gedanke war:
Das Nobelpreiskomittee möchte sein Image aufpolieren nach den letzten beiden Entgleisungen.” Das war exakt auch mein erster Gedanke!
Kassandra sagt:
auch mein Gedanke! Und das ist sicher auch so. Letztes Jahr stand sie auch auf der Kandidatenliste, da wurde sie aber zugunsten der EU als nicht würdig empfunden.
Na ja, aber lassen wir dem Kind diese Freude.
DonPillo sagt:
Eine ohne Einschränkung zu begrüßende Auswahl!
Gegrämt hätte es mich,wenn Helmut Kohl den Nobel Preis erhalten hätte!
Markus sagt:
Das haben die beiden nicht verdient, in einem Atemzug mit den Kissingers, Obamas und der ebenfalls friedensstiftenden EU genannte zu werden.
Kann man auch ablehnen?
egon sunsamu sagt:
Es ist eine Beleidigung und Mißachtung ihrer menschlichen Größe, ihres Mutes und ihres Engagements, diese zutiefst demokratischen und charakterfesten Menschen durch diesen mittlerweile wertlosen Preis mit Kriminellen wie Arafat, Obama und Barroso auf eine Stufe zu stellen.
Ich protestiere!
Hinz-Egon Eumes sagt:
Herzlichen Glückwunsch zum Friedensnobelpreis.
Endlich bekommt diesen Preis die richtige Person. Handelt es doch von enormer Zivilcourage, in einem Land, in dem Mädchen und Frauen noch immer das Recht auf die Menschenrechte vorenthalten wird, sich in dieser Weise einzusetzen.
Locutus sagt:
Anders als Obama oder die EU wird dieses Mädel sicher keine anderen Länder bombardieren. Von daher ist es eine gute Wahl.
Montag, 14. Oktober 2013
Malala: Pakistanische Schülerin bittet Obama um Verzicht auf Drohnen-Einsatz
Thema: Besuch bei den Obamas
MOSKAU, 12. Oktober (RIA Novosti).
Die 16-jährige Malala Jousufzai aus Pakistan, Ex-Favoritin auf den Friedensnobelpreis, hat sich am Freitag mit US-Präsident Barack Obama und seiner Ehefrau Michelle im Ovalsaal des Weißen Hauses getroffen. Laut Obamas Pressedienst lobte das Präsidentenpaar den Mut und die Beharrlichkeit der jungen Menschenrechtlerin beim Schutz des Rechts auf Bildung für Frauen.
Malala Jousufzai dankte dem Präsidenten für die Bildungsprogramme, die die USA in Afghanistan und Pakistan umsetzen.
Zugleich bat Malala den Chef des Weißen Hauses, den Einsatz unbemannter Fluggeräte einzuschränken. Laut Malala wird mit den unbemannten Aufklärungsflugzeugen nur die Position der Terroristen gefestigt. Denn bei Luftangriffen würden schuldlose Menschen getötet, was unter den Zivilisten in Pakistan Empörung auslöse.
Malala wurde dank ihres Blogs für den britischen Rundfunksender BBC bekannt. Sie schrieb darin über ihr Leben in Pakistan und das von den radikalislamischen Taliban erlassene Verbot der Schulbildung für Mädchen. Die Aufzeichnungen hat sie in einem Buch verarbeitet, das vor kurzem unter dem Titel „Ich bin Malala“ erschien.
Vor einem Jahr hatte ein Taliban Malala in den Kopf geschossen. Das Mädchen überlebte das Attentat schwer verletzt. Jetzt lebt sie mit ihrer Familie in Großbritannien und setzt sich für die Rechte der Frauen und Kinder weiter ein.
Anfang September wurde Malala Yousufzai der Internationale Kinderpreis für den Friedensbeitrag verliehen. In dieser Woche erhielt sie den Andrej-Sacharow-Preis des Europäischen Parlaments „Für geistige Freiheit“.
Sacharow-Preis geht an 16-jährige Pakistanerin
MOSKAU, 10. Oktober (RIA Novosti).
Die pakistanische Aktivistin Malala Yousafzai (16), die im vergangenen Jahr für ihr Engagement für Kinderrechte von den radikalislamischen Taliban angegriffen wurde, erhält den diesjährigen Sacharow-Preis des Europaparlaments für Meinungsfreiheit.
Dies teilte das Presseamt des Europaparlaments am Donnerstag mit.
Yousafzai, die sich für die Bildungsrechte der Mädchen einsetzte und die Taliban kritisierte, war im Oktober 2012 bei einem Attentat am Kopf verletzt worden. In der vergangenen Woche war die Aktivistin von einer internationalen Nichtregierungsorganisation mit dem Anna-Politkowskaja-Preis ausgezeichnet worden. Im September hatte die Harvard University sie als Humanistin des Jahres geehrt.
Der nach dem russischen Physiker und Dissidenten Andrej Sacharow benannte Preis wird vom Europäischen Parlament an Persönlichkeiten oder Organisationen verliehen, die sich für die Verteidigung der Menschenrechte und der Meinungsfreiheit einsetzen. Unter den diesjährigen Nominierten war auch US-Whistleblower Edward Snowden gewesen. Für eine Kandidatur sind mindestens 40 000 Unterschriften notwendig.
Als erste wurden im Jahr 1988 der südafrikanische Nationalheld und Ex-Präsident Nelson Mandela und der sowjetische Dissident Anatoli Martschenko, der im Jahr 1986 verstarb, mit dem Sacharow-Preis gewürdigt. Im Vorjahr hatten auch die russischen Aktivistinnen von Pussy Riot zu den Anwärterinnen auf den Menschenrechtspreis gehört.
MOSKAU, 12. Oktober (RIA Novosti).
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Malala Jousufzai dankte dem Präsidenten für die Bildungsprogramme, die die USA in Afghanistan und Pakistan umsetzen.
Zugleich bat Malala den Chef des Weißen Hauses, den Einsatz unbemannter Fluggeräte einzuschränken. Laut Malala wird mit den unbemannten Aufklärungsflugzeugen nur die Position der Terroristen gefestigt. Denn bei Luftangriffen würden schuldlose Menschen getötet, was unter den Zivilisten in Pakistan Empörung auslöse.
Malala wurde dank ihres Blogs für den britischen Rundfunksender BBC bekannt. Sie schrieb darin über ihr Leben in Pakistan und das von den radikalislamischen Taliban erlassene Verbot der Schulbildung für Mädchen. Die Aufzeichnungen hat sie in einem Buch verarbeitet, das vor kurzem unter dem Titel „Ich bin Malala“ erschien.
Vor einem Jahr hatte ein Taliban Malala in den Kopf geschossen. Das Mädchen überlebte das Attentat schwer verletzt. Jetzt lebt sie mit ihrer Familie in Großbritannien und setzt sich für die Rechte der Frauen und Kinder weiter ein.
Anfang September wurde Malala Yousufzai der Internationale Kinderpreis für den Friedensbeitrag verliehen. In dieser Woche erhielt sie den Andrej-Sacharow-Preis des Europäischen Parlaments „Für geistige Freiheit“.
Sacharow-Preis geht an 16-jährige Pakistanerin
MOSKAU, 10. Oktober (RIA Novosti).
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Dies teilte das Presseamt des Europaparlaments am Donnerstag mit.
Yousafzai, die sich für die Bildungsrechte der Mädchen einsetzte und die Taliban kritisierte, war im Oktober 2012 bei einem Attentat am Kopf verletzt worden. In der vergangenen Woche war die Aktivistin von einer internationalen Nichtregierungsorganisation mit dem Anna-Politkowskaja-Preis ausgezeichnet worden. Im September hatte die Harvard University sie als Humanistin des Jahres geehrt.
Der nach dem russischen Physiker und Dissidenten Andrej Sacharow benannte Preis wird vom Europäischen Parlament an Persönlichkeiten oder Organisationen verliehen, die sich für die Verteidigung der Menschenrechte und der Meinungsfreiheit einsetzen. Unter den diesjährigen Nominierten war auch US-Whistleblower Edward Snowden gewesen. Für eine Kandidatur sind mindestens 40 000 Unterschriften notwendig.
Als erste wurden im Jahr 1988 der südafrikanische Nationalheld und Ex-Präsident Nelson Mandela und der sowjetische Dissident Anatoli Martschenko, der im Jahr 1986 verstarb, mit dem Sacharow-Preis gewürdigt. Im Vorjahr hatten auch die russischen Aktivistinnen von Pussy Riot zu den Anwärterinnen auf den Menschenrechtspreis gehört.
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Samstag, 12. Oktober 2013
change.org: Friedensnobelpreisträger verkündet
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NZZ:
Malala Yousufzai - Eine Pakistanerin verzaubert die Welt
Malala Yousafzai hat schon als Kind die Taliban kritisiert. Weltweit bekannt wurde die junge Pakistanerin nach einem Attentat der Islamisten, das sie nur knapp überlebte. Nun hat ihr das EU-Parlament den Sacharow-Preis verliehen.
Stern.de:
Mutigstes Mädchen der Welt
Malala Yousafzai erhält Sacharow-Preis der EU
10. Oktober 2013, 16:22 Uhr
Das tapfere Mädchen Malala Yousafzai erhält von der EU den Sacharow-Preis für Meinungsfreiheit. Gewürdigt wird damit ihr mutiger Einsatz gegen die Taliban.
t-online:
Friedensnobelpreis verliehen
Freude bei Taliban nach Entscheidung
12.10.2013, 06:56 Uhr | AFP
Die pakistanischen Taliban haben sich nach der Entscheidung des Nobel-Komitees, den Friedensnobelpreis der Organisation für das Verbot chemischer Waffen (OVCW) zuzusprechen, erfreut gezeigt - allerdings nicht aus Zustimmung zur Arbeit der Waffenexperten, sondern darüber, dass die mitfavorisierte pakistanische Kinderrechtsaktivistin Malala Yousafzai den Preis nicht erhielt.
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