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Sonntag, 19. April 2020

ZUM 8. MAI, TAG DER BEFREIUNG: NEIN ZUR SPRACHE DER GEWALT, JA ZU EINER KULTUR DES FRIEDENS


Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Kolleginnen und Kollegen,
die Kampagne „abrüsten statt aufrüsten“, deren Aufruf zur Abrüstung bisher von mehr als 160.000 Bürgerinnen und Bürgern per Unterschrift unterstützt wurde, möchte am Tag der Befreiung, dem 08.05.2020, mit einer großen Anzeige in einer der überregionalen Zeitungen auf die Notwendigkeit der Abrüstung und einer Politik der Entspannung hinweisen und diese politisch einfordern.
Wir bitten Sie um die Unterstützung des Aufrufes:
ZUM 8. MAI, TAG DER BEFREIUNG: NEIN ZUR SPRACHE DER MACHT, JA ZU EINER KULTUR DES FRIEDEN
Erste Unterschriften (siehe Aufruf mit den ErstunterzeichnerInnen) haben uns erreicht, jetzt wollen wir mit ihrer Hilfe eine große beeindruckende Anzeige erreichen. Deswegen bitten wir Sie um ihre Unterschrift.
Bitte unterschreiben Sie den Aufruf zum 08. Mai online auf unserer Webseite: www.abruesten.jetzt oder schicken Sie ihre Unterschriften zurück an anzeige8mai@abruesten.jetzt Betreff: "Anzeige 8.Mai" bis spätestens 02. Mai 2020.
Doppelanfragen bitten wir zu entschuldigen.
Für die Finanzierung einer Anzeige in einer überregionalen Zeitung sind wir auf Spenden und Unterstützung angewiesen. Wir würden uns freuen, wenn Sie dazu beitragen können. Bitte überweisen Sie, wenn möglich mindestens 20 Euro auf das Konto „Unterstützung internationales Friedensbüro“ IBAN: DE23 1005 0000 0190 6331 58 oder der „NaturFreunde Deutschlands“ IBAN: DE 32 6602 0500 0008 7070 00, jeweils Stichwort „8. Mai“ .
Herzlichen Dank für ihre Unterstützung
Für die Initiatoren: Peter Brandt, Reiner Braun, Michael Müller

ZUM 8. MAI, TAG DER BEFREIUNG:
NEIN ZUR SPRACHE DER GEWALT, JA ZU EINER KULTUR DES FRIEDENS

75 Jahre nach Kriegsende ist der Frieden wieder bedroht. Vieles ist unsicher geworden, neue Gefahren sind hinzugekommen. Die schnell zusammengewachsene Welt zeigt neue Formen der Gewalt und Verletzlichkeit. Die soziale Spaltung wird tiefer, die vom Menschen gemachte Klimakrise, die Zerstörung der Ernährungsgrundlagen und der Kampf um Rohstoffe kommen hinzu. Auch die weltweite Ausbreitung der Corona-Pandemie wird genutzt, autoritäre Strukturen zu schaffen und Ungleichheit zu zementieren. Nationalisten versuchen, die Unsicherheit für ihre miese Propaganda zu nutzen. Auch in Europa ist der Frieden brüchig.
Wer den Frieden will, muss für den Frieden kämpfen. Die häufig zu hörende Forderung, Europa müsse die „Sprache der Macht“ (Münchner Sicherheitskonferenz) lernen und seine militärischen Fähigkeiten ausbauen, ist absolut falsch. Mehr Militär löst keines unserer Probleme. Wir brauchen vielmehr eine Zivilisierung der sozialen, ökologischen und ökonomischen Konflikte. Andernfalls kehren die Gespenster der Vergangenheit zurück, die nur zu Tod und Zerstörung führen können.
Ein neuer Rüstungswettlauf ist bereits voll im Gange. Auf nur zehn Länder entfallen 75 Prozent der weltweiten Militärausgaben. Deutschland steht dabei auf Platz acht. Die Ausgaben für Rüstung und Militär steigen weiter an, neue Atomwaffen sollen stationiert werden, die noch schneller und noch zerstörerischer sind als alles was bisher war. In der digitalen Welt wächst die Gefahr, dass sie auch eingesetzt werden.
Das 21. Jahrhundert darf nicht zu einem Jahrhundert der Konfrontation und Gewalt werden. Unsere Aufgaben heißen vielmehr: Aufbau einer gesamteuropäischen Friedensordnung, Stärkung der Vereinten Nationen, weltweite Abrüstung und Rüstungskontrolle, friedliche Beilegung ökonomischer, sozialer und ökologischer Konflikten. Wir unterstützen die Initiative des UN-Generalsekretärs für einen sofortigen weltweiten Waffenstillstand. Unsere Verantwortung ist eine Politik globaler Gerechtigkeit.
Wir sind viele und in der Demokratie nicht ohnmächtig.
Wir sagen Nein zu einer Sprache der Gewalt, aber ein Ja zu einer Kultur des Friedens, der Vernunft und der Verständigung.
Wir sagen Nein zu einer Erhöhung der Militärausgaben! Ja zu Abrüsten statt Aufrüsten! Ja für eine neue Entspannungspolitik jetzt!

Erstunterzeichnerinnen und Erstunterzeichner:  
Malte Albrecht, Vorsitzender Naturwissenschaftler für den Frieden; Prof. Dr. Eckhard Albrecht, Pädagoge;  Eckart Althaus, attac; Dr. Andreas Bach, Vorsitzender AGS; Prof. Adelheid Bahr, Erziehungswissenschaftlerin; Olaf Bandt, Vorsitzender des BUND; Forough Bagherpour; Friedenszentrum Dahlem; Dr. Dietmar Bartsch MdB; Prof. Dr. Hermann Behrens, Landschaftsplaner; Prof. Dr. Ulrike Beisiegel, ehem. Präsidentin der Universität Göttingen; Klaus-Uwe Benneter,  ehem. MdB; Dr. Wolfgang Biermann, Neue Entspannungspolitik jetzt!; André Bigalke, Entwicklungsingenieur; Dr. Detlef Bimboes, Biologe; Dieter „Maschine“ Birr, langjähriger Sänger der Puhdys; Sylvia Birr; Roland Blach, DFG-VK Baden-Württemberg; Prof. Dr. Karl-Hans Bläsius, Atomkrieg aus Versehen; Prof. Dr. Ulrich Brand, Sozialwissenschaftler; Prof. Dr. Peter Brandt, Neue Entspannungspolitik jetzt!, Historiker; Reiner Braun, Internationales Friedensbüro; Manfred Breuckmann, Sportreporter und Autor; Prof. Dr. Michael Brie, Philosoph; Prof. Dr. Stephan Bröchler, Politikwissenschaftler; Marco Bülow MdB; Culcha Candela, Musiker; Rainer Christ, Grundsatzreferent; Dr. Hertha Däubler-Gmelin, Bundesministerin a. D.;  Sevim Dagdelen MdB; Daniela Dahn, Schriftstellerin; Renan Demirkan, Schauspielerin; Dorothea und Joachim Doehring, Kommunalvertreter; Prof. Dr. Klaus Dörre, Sozialwissenschaftler;  Martin Donat, Sprecher BI Wendland; Angelica Dullinger, ver.di; Jesco Ebert, Veranstalter; Wolfgang Ehmke, Schriftsteller; Dr. Matthias-W. Engelke, Förderkreis Darmstädter Signal; Björn Engholm, Ministerpräsident a. D.;  Dagmar Enkelmann, Vorstandsvorsitzende der Rosa Luxemburg Stiftung;  Dr. Gernot Erler, Staatsminister a. D.; Robert Feiger, Vorsitzender der Industriegewerkschaft BAU; Dr. Ute Finckh-Krämer, ehem. MdB; Rainer Fischbach, Publizist; Angelica Fleer, Rilke-Projekt;  Sina Frank, Sprecherin der Naturfreundejugend; Peter Franke, Präsident Bundesverband Deutscher Ost-West-Gesellschaften; Ulrich Frey, Zivile Konfliktberatung; Prof. Dr. Albert Fuchs, Institut für Friedensarbeit; Dr. Thomas Gebauer, Sprecher der Stiftung Medico-International; Wolfgang Gehrcke, ehem. MdB; Alf-Thomas Epstein, wissenschaftlicher Mitarbeiter; Dr. Rolf Gössner, Rechtsanwalt, Internationale Liga für Menschenrechte; Christoph Götz, Vorsitzender Bundesjugendwerk AWO; Stephan Gorol, Kulturmanager; Susanne Grabenhorst, IPPNW; Dr. Vera Gretz-Roth, Volkswirtin; Ulrich Grober, Schriftsteller; Birgit und Prof. Dr. Hans M. Gündner, Solarverein; Wolfgang Gunkel, ehem. MdB;  Wendelin Haag, Sprecher der Naturfreundejugend; Hermann Hack, bildender Künstler; Ilse Haubenreisser, Attac; Prof. Dr. Frigga Haug, Sozialwissenschaftlerin; Barbara Heller, Friedensinitiative Bremen; Prof. Dr. Peter Hennicke, Energieforscher; Dietmar Hexel, DGB-Vorstandsmitglied a. D.; Uwe Hiksch, Bundesvorstand der Naturfreunde; Reiner Hoffmann, DGB-Vorsitzender; Jörg Hofmann, Vorsitzender der IG Metall; Dr. Gunter Hofmann, Autor; Prof. Dr. Pierre Ibisch, Waldökologe; Philipp Ingenleuf, Netzwerk Friedenskooperative; Prof. Dr. Ernst-Ludwig Iskenius, IPPNW; Otto Jäckel, Rechtsanwalt; Prof. Dr. Hans Joas, Soziologe; Harald Jochums, Architekt; Aé Jost, Philosoph; Kristine Karch, Netzwerk Nein zu Krieg; Theo Karczewski, Kommunalvertreter; Katja Kipping MdB; Giesela Klein, GEW; Peter Klemm, Attac; Dr. Rainer Klimmt-Nissen, Geschäftsführer; Mechthild Klingenburg-Vogel, Ärztin; Günter Klützke, Mathematiker; Tobias Köck, Vorsitzender des Deutschen Bundesjugendrings, Solidaritätsjugend; Monika Kremmer, Friko Berlin; Kevin Kühnert und Bundesvorstand der Jusos; Jürgen Lamprecht, Naturfreunde-Vorsitzender Hessen; Dr. Rainer Land, Thünen-Institut; Prof. Dr. Detlef Lehnert, Historiker; Sabine Leidig MdB; Jo Leinen, ehem. MdEP; Wolfgang Lemb, geschäftsführendes Vorstandmitglied der IG Metall; Dietrich Lemke, GEW; Ekkehard Lentz, Bremer Friedensforum; Dr. Horst Leps, Lehrbeauftragter; Ewald Lienen, ehem. Bundesligafußballer; Udo Lindenberg, Musiker; Gerhard Loettel, Pfarrer; Dr. Manfred Lotze, IPPNW; Rolf Mantowski, Bundesvorstand Naturfreunde; Prof. Dr. Mohssen Massarrat, Ökonom; Uta Matecki, Gemeindevertreterin; Hilde Mattheis MdB; Dennis Melsa, Bundesjugendsekretär; Dr. Richard Meng, Staatssekretär a. D.; Prof. Dr. Wolfgang Merkel, Wissenschaftszentrum Berlin; Prof: Dr. Wolfgang Methling, ehem. Landesumweltminister; Dr. Matthias Miersch MdB; Dr. Hans Misselwitz, Staatssekretär a. D.; Michael Müller, Bundesvorsitzender der Naturfreunde; Julia Neigel, Sängerin; Ulrike Neumann, SPD-Vorstand Berlin; Prof. Dr. Kai Niebert, Präsident des Deutschen Naturschutzrings; Willy van Ooyen, Friedens- und Zukunftswerkstatt; Prof. Dr. Konrad Ott, Philosoph; Prof. Dr. Norman Paech, Rechtswissenschaftler; Gerd Pflaumer, Förderkreis Darmstädter Signal;  Roxana Pilz, Vorsitzende Bundesjugendwerk AWO; Alexander Rahr, Forschungsdirektor Deutsch-Russisches Forum; Prof. Dr. Konrad Raiser, Theologe;  Myriam Rapior, Sprecherin der BUNDjugend; Christiane Reymann, Autorin; Norbert Richter, pax christi-Bundesvorsitzender; Christoph Rinneberg, Aktion Aufschrei; Bärbel Risch, Sozialarbeiterin; Angelika Roesrath, DFG-VK; Prof. Dr. Holger Rogall, Umweltökonom; Clemens Ronnefeld, Friedensreferent Internationaler Versöhnungsbund; Dr. Alex Rosen, Vorsitzender des IPPNW; Prof. Dr. Werner Ruf, Politikwissenschaftler; Herbert Sahlmann, ehem. DED; Joachim Schaller, Rechtsanwalt; Prof. Dr. Jürgen Scheffran, Friedensforscher; Dr. Ute Scheub, Autorin;  Hans Werner Schierhorn, Atomkrieg aus Versehen; Renate Schmidt, Bundesministerin a. D.; Wilhelm Schmidt, Präsident der Arbeiterwohlfahrt; Regina Schmidt-Kühner, Bundesvorstand der Naturfreunde; Dr. Achim Schmitz, Trainer für Gewaltfreiheit; Frieder Schöbel, Friedenszentrum Braunschweig; Richard Schönherz, Rilke-Projekt; Dieter Scholz, ehem. DGB-Landesvorsitzender Berlin; Dr. Friedrich Schorlemmer, Publizist und Theologe; Dr. Uta Schorlemmer, Lehrerin;  Peter und Renate Schrott, ver.di; Prof. Dr. Ursula Schumm-Garling, Soziologin; Prof. Dr. Gesine Schwan, ehem. Präsidentin Viadrina – Humboldt-Universität; Tilmann Schwenke, Bundesvorstand Naturfreunde; Silly, Musiker; Prof. Dr. Udo Simonis, Umweltwissenschaftler; Celin Sommer, Vorsitzende one for the planet; Prof. Dr. Gerd Sommer, Psychologe; Jörg Sommer, Vorsitzender der Deutschen Umweltstiftung; Wolfgang Stadler, Vorsitzender des Vorstands der Arbeiterwohlfahrt; Prof. Klaus Staeck, Grafiker; Ernst-Christoph Stolper, Staatssekretär a. D.; Prof. Dr. Johano Strasser, ehem. Präsident der deutschen PEN; Maritta Strasser, Geschäftsführerin Naturfreunde; Prof. Dr. Michael Succow, Biologe; Dr. Wolfgang Tautz, Chemiker, Maler; Horst Teltschick, Honorarprofessor, Sicherheitsberater; Marlis Tepe, Vorsitzende der GEW; Dr. Wolfgang Thierse, Bundestagspräsident a. D.; Bernhard Trautvetter, Friedensinitiative Essen; Dr. Hans-Jürgen Urban, geschäftsführendes Vorstandsmitglied der IG Metall; Dorothee Vakalis, Pfarrerin; Michael Vassiliadis, Vorsitzender der IG BCE; Kathrin Vogler MdB; Dr. Antje Vollmer, Bundestagsvizepräsidentin a.D.; Ludger Volmer, Staatsminister a. D.; Dr. Fritz Vorholz, Autor; Dr. Sarah Wagenknecht MdB; Peter Wahl, Attac-Wissenschaftlicher Beirat; Konstantin Wecker, Sänger; Eberhard Weber, ehem. DGB-Vorsitzender Dortmund;  Gunda Weidmüller, Hamburger Friedensforum; Jochi Weil-Goldstein, Medico International; Prof. Dr. Hubert Weiger, ehem. Vorsitzender des BUND; Prof. Gert Weisskirchen, ehem.  MdB; Prof. Dr. Ernst Ulrich von Weizsäcker, Ehrenpräsident des Club of Rome; Clara Wengert, Bundesvorstand Naturfreunde, Bundesjugendring; Stefan Wenzel, MdL, Landesminister a. D.; Frank Werneke, Vorsitzender ver.di; Heidemarie Wieczorek Zeul, Bundesministerin a. D.; Lucas Wirl, Geschäftsführer IALANA; Gaby Witt, Sprecherin AG Frieden; Andreas Wolf, Kommunalvertreter; Angelika Zaunmüller, Psychologin; Hans Zaunmüller, Geschäfteführer; Guido Zeitler, Vorsitzender Gewerkschaft NGG; Burkhard Zimmermann, Friedensgruppe SPD-Berlin; Olaf Zimmermann, Geschäftsführer  Deutscher Kulturrat; Dirk Zöllner, Sänger.
Zeitungsanzeige zum 8. Mai - Tag der Befreiung unterzeichnen.


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Initiative "abrüsten statt aufrüsten"
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Freitag, 16. Februar 2018

UNHCR - Tansania: Medizinische Hilfe dringend benötigt


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Ich möchte helfen
Liebe Leser,

die Hälfte der weltweit 65,6 Millionen Flüchtlinge sind Kinder. Ihnen drohen in Kriegswirren besondere Gefahren. So wie in Tansania, wo durch finanzielle Engpässe die medizinische Hilfe immer schwieriger wird. In dem Video sehen Sie, wie sehr die Kinder auf Ihre Unterstützung angewiesen sind.

Arbeit ist ein Schlüssel für eine erfolgreiche Integration von Flüchtlingen. Das gilt bei uns, genauso wie anderswo. Deshalb fördert die UNO-Flüchtlingshilfe auch in Deutschland Projekte, die sich ganz gezielt um die Integration Geflüchteter kümmern. Was passiert, wenn Flüchtlinge arbeiten können, sehen Sie hier.

Und dass Produkte, die von Flüchtlingen hergestellt werden, erfolgreiche Marktchancen haben können, beweist die Konsumgütermesse Ambiente in Frankfurt. Die UNHCR-Initiative Made51 hilft Menschen auf der Flucht, ihre Produkte zu vermarkten. Hier erfahren Sie mehr.

Die schrecklichen Nachrichten über Krieg, Gewalt  und Tod im Nahen Osten reißen nicht ab. Seit fast sieben Jahren herrscht Krieg in Syrien, unvorstellbar viele Menschen sind auf der Flucht. Den vielen Geflüchteten in der ganzen Region wird vom UN-Flüchtlingshilfswerk UNHCR geholfen. Dank Ihrer Unterstützung wird jetzt im Winter die dringend notwendige Hilfe gegen die klirrende Kälte, mit Decken, Öfen und der Erstversorgung  für Flüchtlinge in der Region intensiv fortgesetzt.

Dafür danke ich Ihnen herzlich, Ihr

Peter Ruhenstroth-Bauer
Peter Ruhenstroth-Bauer
Geschäftsführer der UNO-Flüchtlingshilfe

Ich möchte spenden & helfen »
Tansania: UNHCR arbeitet an Verbesserung der Gesundheitsversorgung
Tansania: Medizinische Hilfe für Flüchtlinge gefährdet
Das Krankenhaus im Flüchtlingslager Nyarugusu in Tansania ist klein und bescheiden. Für die Menschen hier – Flüchtlinge und Einheimische - ist es die einzige medizinische Hilfe. Aufgrund der finanziellen Engpässe, wird es jedoch immer schwieriger, diese Hilfe zu erbringen. Es fehlen Medikamente und medizinisches Gerät.

So hilft der UNHCR in Tansania »

Integration: 3 Dinge, die passieren, wenn Flüchtlinge arbeiten dürfen
Integration von Flüchtlingen
Die UNO-Flüchtlingshilfe, der deutsche Partner des Flüchtlingshilfswerks der Vereinten Nationen, setzt sich für die Integration von Flüchtlingen ein. Arbeit spielt eine entscheidende Rolle. Sehen Sie hier 3 Dinge, die passieren, wenn Flüchtlinge arbeiten können.

Jetzt das Video ansehen »

Flüchtlinge stellen auf der Ambiente-Messe in Frankfurt aus
UNHCR-Initiative MADE51
Die neue UNHCR-Initiative MADE51 hilft Menschen auf der Flucht dabei, ihre Produkte zu vermarkten. Hier haben Flüchtende die Chance zu zeigen, welche Fertigkeiten und Talente in ihnen stecken.


Diese tollen Produkte wurden von Flüchtlingen erschaffen »

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Vorsitzender: Bernd Schlegel / Stellvertreter: Bernhard von Grünberg, Jörn-Erik Gutheil
Vereinsregister Amtsgericht Bonn - 4359 -

Samstag, 3. Februar 2018

OXFAM - Ihre Spende gegen soziale Ungleichheit




Unterstützen Sie unsere politische Kampagnenarbeit!

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Die 25-jährige Anju arbeitet als Textilarbeiterin in Bangladesch. In ihrem ganzen Leben wird sie so viel verdienen wie der Vorstandsvorsitzende eines großen Modekonzerns in nur vier Tagen.





Liebe Leser,

Anju ist 25 Jahre alt und arbeitet als Näherin in einer Textilfabrik in Dhaka, Bangladesch. Ihr Mann ist seit drei Monaten arbeitslos. Anjus Lohn ist so niedrig, dass sie davon die Miete ihrer Unterkunft im Slum nicht zahlen kann. Und als ihre kleine Tochter erkrankte, mussten sie sich das Geld für die Behandlung leihen.

Gleichzeitig verdient der Vorstandsvorsitzende eines großen Modekonzerns in nur vier Tagen so viel wie Anju in ihrem ganzen Leben. Soll das wirklich so weitergehen?

Wir finden nicht. Deshalb machen wir uns stark für Menschen wie Anju und kämpfen gegen soziale Ungleichheit. Bitte unterstützen Sie unseren Einsatz mit Ihrer Spende!
 

Jetzt spenden









Soziale Ungleichheit ist das Resultat politischer Entscheidungen. Denn die Politik lässt große Konzerne gewähren, wenn diese zur Profitmaximierung Löhne drücken oder ihre Gewinne in Steueroasen schaffen. Arbeiter/innen wie Anju zahlen den Preis.

Und während diese nur über eine vergleichsweise schwache Lobby verfügen, nutzen finanzstarke Unternehmen ihre sprudelnden Einnahmen, um das Handeln von Regierungen zu ihren Gunsten zu beeinflussen. Ein Beispiel zeigt dies deutlich: Zwischen 2009 und 2015 haben die 50 größten US-Konzerne für jeden US-Dollar, den sie in Lobbyaktivitäten steckten, 1.200 US-Dollar durch Steuerkürzungen gewonnen. Unglaublich, oder?

Auch die Ärmsten brauchen eine Stimme

Diese Ungerechtigkeit dürfen wir nicht hinnehmen. Auch Menschen wie Anju brauchen eine Stimme. Deshalb macht Oxfam mit politischer Kampagnen- und Lobbyarbeit Druck bei Politiker/innen. Wir fordern wirksame Maßnahmen, damit große Konzerne und Superreiche ihre gesellschaftliche Verantwortung übernehmen und ihren fairen Beitrag leisten.

Auch Lobbyarbeit für die Ärmsten der Welt kostet Geld – deshalb brauchen wir dringend Ihre Hilfe! Bitte unterstützen Sie unsere Arbeit mit Ihrer Spende, damit wir für Anju und viele Millionen weitere Menschen kämpfen können! Spenden Sie jetzt!

Vielen Dank, dass Sie sich mit uns gegen soziale Ungleichheit starkmachen!

Herzliche Grüße

Charlotte Becker
Kampagnenkoordinatorin „Besser gleich! Schließt die Lücke zwischen Arm und Reich!“





Mittwoch, 7. Januar 2015

Grüne erhielten ihre höchste Spende überhaupt - von deutscher Waffenindustrie

Thema: Die Käuflichkeit von Politikern
RTDeutsch
Politische Käuflichkeit 3.0?
Deutsche Waffenindustrie überweist 100.000 Euro an die Grünen


Wie erst jetzt bekannt wurde, hat die Partei B’90/Die Grünen im Dezember 2014 vom Südwestmetallverband mit 100.000 Euro die bisher höchste Spende ihrer Parteigeschichte erhalten. Pikant: Dem Verband gehören vor allem Rüstungsfirmen wie Heckler & Koch (Handfeuerwaffen), Diehl Defence (u.a. Lenkflugkörper) und MTU (Bau von Militärtriebwerken) an.

Quelle: Quickload / CC-BY-SA-3.0
Aus der Parteispenden-Übersicht des Bundestages ergibt sich, dass der Südwestmetallverband sowie der Verband der Bayerischen Metall- und Elektro-Industrie allein im Dezember, außer der Linkspartei, allen im Bundestag vertretenen Parteien Großspenden hat zukommen lassen. Sogar die nicht mehr im Bundestag vertretende FDP erhielt 80.000 Euro. Hervorstechen tun bei den Spenden die 300.000 Euro für die CSU sowie die 100.000 für B’90/Die Grünen.

Insgesamt beträgt die Summe der beim Bundestag angezeigten Großspenden an Parteien für 2014 über 1,5 Millionen Euro.

Gemäß Paragraph 25 des reformierten Parteiengesetzes sind Spenden, „die im Einzelfall die Höhe von 50 000 Euro übersteigen, dem Präsidenten des Deutschen Bundestages unverzüglich anzuzeigen und von diesem unter Angabe des Zuwenders zeitnah als Bundestagsdrucksache zu veröffentlichen“.

Der Bundesschatzmeister der Grünen, Benedikt Mayer, rechtfertigte auf Nachfrage des Nachrichtenmagazins Der Spiegel die Annahme der Spende damit, dass neben den Waffenherstellern, im Südwestmetallverband auch Firmen „die etwa Umweltschutztechnologie herstellen“, organisiert seien. Ein Glück für die Grünen, dass mittlerweile ein Großteil der deutschen Rüstungsindustrie neben der militärischen auch eine zivile Produktionssparte, oft im Bereich der Umwelttechnologie, entwickelt hat.
Quelle: RTDeutsch

» der Kommentar des Blogschreibers «
Es ist schon erstaunlich, für wie wenig Geld eine ehemalige Friedenspartei ihre Seele verkauft. Wurden ihre Gründer noch dafür belächelt, dass sie mit dem Fahrad zu Sitzungen fuhren, war es schon die nächste Generation, die es sich in Luxuskarossen bequem machte. Die heutigen Grünen schrecken vor gar nichts mehr zurück und sind ganz gewöhnlich. Genauso korrupt eben, wie die meisten Politiker. Idealismus vorbei, nur noch die eigene Versorgung auf Gemeinkosten, das eigene bequeme Leben zählt, sonst nichts.


Mittwoch, 27. November 2013

AVAAZ: Tragt Kaias Erfolg in alle Welt

Email erhalten am 27.11.2013 um 12:01 Uhr:

Unglaublich! Wir haben unser Ziel von 30.000 Spendern in Windeseile überschritten und starten die Kampagne. Doch wir können noch so viel mehr erreichen -- mit 50.000 Spendern können wir unseren weltweiten Einsatz für Frauen noch massiv erhöhen. Klicken Sie unten, um eine Spende zuzusagen.

Liebe Freundinnen und Freunde,

Kaia* war elf Jahre alt, als sie auf dem Schulweg überfallen und vergewaltigt wurde. Eine Lehrkraft brachte sie ins Krankenhaus, doch die Polizei wollte ihre Aussage nur gegen Bestechungsgeld aufnehmen.

Daraufhin fasste Kaia all ihren Mut zusammen: Sie verklagte die Polizei, weil sie bei ihrem Schutz versagt hatte. Dann geschah etwas noch Unglaublicheres.In Kaias Heimat Kenia wird alle 30 Minuten eine Frau oder ein Mädchen vergewaltigt. Die Polizei schaut routinemäßig weg ‒ so werden junge Opfer noch weiter isoliert und die Auffassung verstärkt, dass Vergewaltigungen akzeptabel sind.


Symbolbild, dies ist nicht Kaia!
Gemeinsam mit 10 weiteren Vergewaltigungsopfern hat Kaia dies angefochten. Am Verhandlungstag marschierten sie trotz Androhungen und einer Blockade durch das Sicherheitspersonal von ihrer Unterbringung zum Gerichtshof.

Dabei riefen sie “Haki yangu” ‒ “Ich fordere meine Rechte ein” auf Kisuaheli.
Dann urteilte der Richter: Die Mädchen hatten gewonnen!

Die großartigen Verteidiger und Menschenrechtsanwälte, die mit Kaia zusammengearbeitet haben, sind bereit, die Polizei mit ähnlichen Klagen vor Gericht zu konfrontieren ‒ sowohl innerhalb als auch außerhalb Afrikas. Dazu brauchen sie jedoch die notwendigen Mittel. Wir werden die Spendenzusagen erst abwickeln, wenn wir unser Ziel erreicht haben. Wenn genug von uns jetzt eine kleine Spende zusagen, können wir diesen Erfolg in die ganze Welt tragen. So können wir der Polizei klarmachen, dass Vergewaltigungen ein Verbrechen sind und verstärkt gegen Gewalt an Frauen ankämpfen.

Der Plan wurde in Kenia von einer Gruppe Kollegen aus Kanada, Kenia, Malawi und Ghana erstellt. Die Polizei wegen ihrer Untätigkeit zu verklagen schien zwar kein leichtes Unterfangen, doch sie hielten daran fest, nahmen Risiken in Kauf… und schrieben Geschichte. Doch das ist nur der Anfang: Wie bei jedem Erfolg braucht es Zeit, Mühe und Geld, um sicherzustellen, dass der Gerichtsentscheid fortbesteht und den Fall als Sprungbrett zu nutzen, von dem aus die Gewalt an Frauen beendet werden kann. Wenn wir genügend Spenden sammeln, könnten wir diesen riesigen Erfolg in Kenia in weiteren Ländern Afrikas und dem Rest der Welt wiederholen. Dazu könnten wir:
  • weitere Fälle wie diesen finanziell unterstützen, in Afrika und weltweit
  • wirksame Kampagnenstrategien einsetzen, um sicherzustellen, dass diese bahnbrechenden Urteile durchgesetzt werden
  • weitreichende und effektive Aufklärungskampagnen fordern, die die Ursachen sexueller Gewalt anpacken und helfen, dieser endgültig ein Ende zu setzen
  • auf weitere Kampagnenmöglichkeiten wie diese reagieren ‒ und zwar mit ausgefeilten Strategien, die im Kampf gegen Gewalt an Frauen grundlegende Wendepunkte hervorrufen.
Um eine Spende zuzusagen:
klicken Sie hier.

Als Bürger fordern wir Politiker und andere Entscheidungsträger oft dazu auf, beim Schutz von Frauenrechten endlich Ernst zu machen. Es ist wichtig, dass wir das auch weiterhin tun. Doch wenn sie nicht auf ihr Gewissen hören, müssen wir bei ihren eigenen Interessen ansetzen und sie vor Gericht holen. So senden wir eine wichtige Botschaft ‒ und zwar, dass ihre Verbrechen echte Konsequenzen nach sich ziehen und das Zeitalter, in dem Gewalt gegen Frauen in vielen Ländern unbestritten existiert, zu Ende geht.
Voller Hoffnung,

Ricken, Maria Paz, Emma, Oli, Nick, Allison, Luca und der Rest des Avaaz-Teams
* Kaia ist ein Pseudonym, aber ihre Geschichte ist wahr. Bei dem abgebildeten Mädchen handelt es sich nicht um Kaia.

WEITERE INFORMATIONEN:

Gewalt gegen Frauen: Diskriminieren, misshandeln, tabuisieren (Spiegel Online)
http://www.spiegel.de/panorama/justiz/gewalt-gegen-frauen-vergleich-der-situation-in-verschiedenen-l...

Gewalt kann jede treffen (Süddeutsche Zeitung)
http://www.sueddeutsche.de/leben/who-studie-zu-gewalt-gegen-frauen-gewalt-kann-jede-treffen-1.170216...

Ein Erfolg für Frauenrechte in Kenia (The New York Times) (Englisch)
http://www.nytimes.com/2013/06/05/opinion/global/in-kenya-a-victory-for-girls-and-rights.html

Afrikanische Frauen sind am schlimmsten dran - Bericht (iOl News) (Englisch)
http://www.iol.co.za/news/africa/african-women-the-worst-off-report-1.1537277#.UcqVaOthpFR

Afrika: Gewalt an Frauen ist eine Epidemie (AllAfrica) (Englisch)
http://allafrica.com/stories/201307160410.html

Indiens Vergewaltigungskrise unterminiert das Land (The Daily Beast) (Englisch)
http://www.thedailybeast.com/articles/2013/06/07/india-s-rape-crisis-undermines-the-country.html



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