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Sonntag, 19. April 2020
ZUM 8. MAI, TAG DER BEFREIUNG: NEIN ZUR SPRACHE DER GEWALT, JA ZU EINER KULTUR DES FRIEDENS
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Freitag, 16. Februar 2018
UNHCR - Tansania: Medizinische Hilfe dringend benötigt
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Samstag, 3. Februar 2018
OXFAM - Ihre Spende gegen soziale Ungleichheit
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Mittwoch, 7. Januar 2015
Grüne erhielten ihre höchste Spende überhaupt - von deutscher Waffenindustrie
Thema: Die Käuflichkeit von Politikern
RTDeutsch
Politische Käuflichkeit 3.0?
Deutsche Waffenindustrie überweist 100.000 Euro an die Grünen
Wie erst jetzt bekannt wurde, hat die Partei B’90/Die Grünen im Dezember 2014 vom Südwestmetallverband mit 100.000 Euro die bisher höchste Spende ihrer Parteigeschichte erhalten. Pikant: Dem Verband gehören vor allem Rüstungsfirmen wie Heckler & Koch (Handfeuerwaffen), Diehl Defence (u.a. Lenkflugkörper) und MTU (Bau von Militärtriebwerken) an.
Aus der Parteispenden-Übersicht des Bundestages ergibt sich, dass der Südwestmetallverband sowie der Verband der Bayerischen Metall- und Elektro-Industrie allein im Dezember, außer der Linkspartei, allen im Bundestag vertretenen Parteien Großspenden hat zukommen lassen. Sogar die nicht mehr im Bundestag vertretende FDP erhielt 80.000 Euro. Hervorstechen tun bei den Spenden die 300.000 Euro für die CSU sowie die 100.000 für B’90/Die Grünen.
Insgesamt beträgt die Summe der beim Bundestag angezeigten Großspenden an Parteien für 2014 über 1,5 Millionen Euro.
Gemäß Paragraph 25 des reformierten Parteiengesetzes sind Spenden, „die im Einzelfall die Höhe von 50 000 Euro übersteigen, dem Präsidenten des Deutschen Bundestages unverzüglich anzuzeigen und von diesem unter Angabe des Zuwenders zeitnah als Bundestagsdrucksache zu veröffentlichen“.
Der Bundesschatzmeister der Grünen, Benedikt Mayer, rechtfertigte auf Nachfrage des Nachrichtenmagazins Der Spiegel die Annahme der Spende damit, dass neben den Waffenherstellern, im Südwestmetallverband auch Firmen „die etwa Umweltschutztechnologie herstellen“, organisiert seien. Ein Glück für die Grünen, dass mittlerweile ein Großteil der deutschen Rüstungsindustrie neben der militärischen auch eine zivile Produktionssparte, oft im Bereich der Umwelttechnologie, entwickelt hat.
Quelle: RTDeutsch
RTDeutsch
Politische Käuflichkeit 3.0?
Deutsche Waffenindustrie überweist 100.000 Euro an die Grünen
Wie erst jetzt bekannt wurde, hat die Partei B’90/Die Grünen im Dezember 2014 vom Südwestmetallverband mit 100.000 Euro die bisher höchste Spende ihrer Parteigeschichte erhalten. Pikant: Dem Verband gehören vor allem Rüstungsfirmen wie Heckler & Koch (Handfeuerwaffen), Diehl Defence (u.a. Lenkflugkörper) und MTU (Bau von Militärtriebwerken) an.
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Insgesamt beträgt die Summe der beim Bundestag angezeigten Großspenden an Parteien für 2014 über 1,5 Millionen Euro.
Gemäß Paragraph 25 des reformierten Parteiengesetzes sind Spenden, „die im Einzelfall die Höhe von 50 000 Euro übersteigen, dem Präsidenten des Deutschen Bundestages unverzüglich anzuzeigen und von diesem unter Angabe des Zuwenders zeitnah als Bundestagsdrucksache zu veröffentlichen“.
Der Bundesschatzmeister der Grünen, Benedikt Mayer, rechtfertigte auf Nachfrage des Nachrichtenmagazins Der Spiegel die Annahme der Spende damit, dass neben den Waffenherstellern, im Südwestmetallverband auch Firmen „die etwa Umweltschutztechnologie herstellen“, organisiert seien. Ein Glück für die Grünen, dass mittlerweile ein Großteil der deutschen Rüstungsindustrie neben der militärischen auch eine zivile Produktionssparte, oft im Bereich der Umwelttechnologie, entwickelt hat.
Quelle: RTDeutsch
» der Kommentar des Blogschreibers «
Es ist schon erstaunlich, für wie wenig Geld eine ehemalige Friedenspartei ihre Seele verkauft. Wurden ihre Gründer noch dafür belächelt, dass sie mit dem Fahrad zu Sitzungen fuhren, war es schon die nächste Generation, die es sich in Luxuskarossen bequem machte. Die heutigen Grünen schrecken vor gar nichts mehr zurück und sind ganz gewöhnlich. Genauso korrupt eben, wie die meisten Politiker. Idealismus vorbei, nur noch die eigene Versorgung auf Gemeinkosten, das eigene bequeme Leben zählt, sonst nichts.
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Mittwoch, 27. November 2013
AVAAZ: Tragt Kaias Erfolg in alle Welt
Email erhalten am 27.11.2013 um 12:01 Uhr:
Unglaublich! Wir haben unser Ziel von 30.000 Spendern in Windeseile überschritten und starten die Kampagne. Doch wir können noch so viel mehr erreichen -- mit 50.000 Spendern können wir unseren weltweiten Einsatz für Frauen noch massiv erhöhen. Klicken Sie unten, um eine Spende zuzusagen.
Liebe Freundinnen und Freunde,
Kaia* war elf Jahre alt, als sie auf dem Schulweg überfallen und vergewaltigt wurde. Eine Lehrkraft brachte sie ins Krankenhaus, doch die Polizei wollte ihre Aussage nur gegen Bestechungsgeld aufnehmen.
Daraufhin fasste Kaia all ihren Mut zusammen: Sie verklagte die Polizei, weil sie bei ihrem Schutz versagt hatte. Dann geschah etwas noch Unglaublicheres.In Kaias Heimat Kenia wird alle 30 Minuten eine Frau oder ein Mädchen vergewaltigt. Die Polizei schaut routinemäßig weg ‒ so werden junge Opfer noch weiter isoliert und die Auffassung verstärkt, dass Vergewaltigungen akzeptabel sind.
Gemeinsam mit 10 weiteren Vergewaltigungsopfern hat Kaia dies angefochten. Am
Verhandlungstag marschierten sie trotz Androhungen und einer Blockade
durch das Sicherheitspersonal von ihrer Unterbringung zum Gerichtshof.
Dabei riefen sie “Haki yangu” ‒ “Ich fordere meine Rechte ein” auf Kisuaheli.
Dann urteilte der Richter: Die Mädchen hatten gewonnen!
Die großartigen Verteidiger und Menschenrechtsanwälte, die mit Kaia zusammengearbeitet haben, sind bereit, die Polizei mit ähnlichen Klagen vor Gericht zu konfrontieren ‒ sowohl innerhalb als auch außerhalb Afrikas. Dazu brauchen sie jedoch die notwendigen Mittel. Wir werden die Spendenzusagen erst abwickeln, wenn wir unser Ziel erreicht haben. Wenn genug von uns jetzt eine kleine Spende zusagen, können wir diesen Erfolg in die ganze Welt tragen. So können wir der Polizei klarmachen, dass Vergewaltigungen ein Verbrechen sind und verstärkt gegen Gewalt an Frauen ankämpfen.
Der Plan wurde in Kenia von einer Gruppe Kollegen aus Kanada, Kenia, Malawi und Ghana erstellt. Die Polizei wegen ihrer Untätigkeit zu verklagen schien zwar kein leichtes Unterfangen, doch sie hielten daran fest, nahmen Risiken in Kauf… und schrieben Geschichte. Doch das ist nur der Anfang: Wie bei jedem Erfolg braucht es Zeit, Mühe und Geld, um sicherzustellen, dass der Gerichtsentscheid fortbesteht und den Fall als Sprungbrett zu nutzen, von dem aus die Gewalt an Frauen beendet werden kann. Wenn wir genügend Spenden sammeln, könnten wir diesen riesigen Erfolg in Kenia in weiteren Ländern Afrikas und dem Rest der Welt wiederholen. Dazu könnten wir:
Als Bürger fordern wir Politiker und andere Entscheidungsträger oft dazu auf, beim Schutz von Frauenrechten endlich Ernst zu machen. Es ist wichtig, dass wir das auch weiterhin tun. Doch wenn sie nicht auf ihr Gewissen hören, müssen wir bei ihren eigenen Interessen ansetzen und sie vor Gericht holen. So senden wir eine wichtige Botschaft ‒ und zwar, dass ihre Verbrechen echte Konsequenzen nach sich ziehen und das Zeitalter, in dem Gewalt gegen Frauen in vielen Ländern unbestritten existiert, zu Ende geht.
Voller Hoffnung,
Ricken, Maria Paz, Emma, Oli, Nick, Allison, Luca und der Rest des Avaaz-Teams
* Kaia ist ein Pseudonym, aber ihre Geschichte ist wahr. Bei dem abgebildeten Mädchen handelt es sich nicht um Kaia.
WEITERE INFORMATIONEN:
Gewalt gegen Frauen: Diskriminieren, misshandeln, tabuisieren (Spiegel Online)
http://www.spiegel.de/panorama/justiz/gewalt-gegen-frauen-vergleich-der-situation-in-verschiedenen-l...
Gewalt kann jede treffen (Süddeutsche Zeitung)
http://www.sueddeutsche.de/leben/who-studie-zu-gewalt-gegen-frauen-gewalt-kann-jede-treffen-1.170216...
Ein Erfolg für Frauenrechte in Kenia (The New York Times) (Englisch)
http://www.nytimes.com/2013/06/05/opinion/global/in-kenya-a-victory-for-girls-and-rights.html
Afrikanische Frauen sind am schlimmsten dran - Bericht (iOl News) (Englisch)
http://www.iol.co.za/news/africa/african-women-the-worst-off-report-1.1537277#.UcqVaOthpFR
Afrika: Gewalt an Frauen ist eine Epidemie (AllAfrica) (Englisch)
http://allafrica.com/stories/201307160410.html
Indiens Vergewaltigungskrise unterminiert das Land (The Daily Beast) (Englisch)
http://www.thedailybeast.com/articles/2013/06/07/india-s-rape-crisis-undermines-the-country.html
Avaaz.org ist ein weltweites Kampagnennetzwerk mit 30 Millionen Mitgliedern, das sich zum Ziel gesetzt hat, den Einfluss der Ansichten und Wertvorstellungen aller Menschen auf wichtige globale Entscheidungen durchzusetzen. ("Avaaz" bedeutet "Stimme" oder "Lied" in vielen Sprachen). Avaaz Mitglieder gibt es in jedem Land dieser Erde; unser Team verteilt sich über 18 Länder und 6 Kontinente und arbeitet in 17 verschiedenen Sprachen. Erfahren Sie hier, etwas über einige der größten Aktionen von Avaaz oder folgen Sie uns auf Facebook oder Twitter.
Unglaublich! Wir haben unser Ziel von 30.000 Spendern in Windeseile überschritten und starten die Kampagne. Doch wir können noch so viel mehr erreichen -- mit 50.000 Spendern können wir unseren weltweiten Einsatz für Frauen noch massiv erhöhen. Klicken Sie unten, um eine Spende zuzusagen.
Liebe Freundinnen und Freunde,
Kaia* war elf Jahre alt, als sie auf dem Schulweg überfallen und vergewaltigt wurde. Eine Lehrkraft brachte sie ins Krankenhaus, doch die Polizei wollte ihre Aussage nur gegen Bestechungsgeld aufnehmen.
Daraufhin fasste Kaia all ihren Mut zusammen: Sie verklagte die Polizei, weil sie bei ihrem Schutz versagt hatte. Dann geschah etwas noch Unglaublicheres.In Kaias Heimat Kenia wird alle 30 Minuten eine Frau oder ein Mädchen vergewaltigt. Die Polizei schaut routinemäßig weg ‒ so werden junge Opfer noch weiter isoliert und die Auffassung verstärkt, dass Vergewaltigungen akzeptabel sind.
Symbolbild, dies ist nicht Kaia!
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Dabei riefen sie “Haki yangu” ‒ “Ich fordere meine Rechte ein” auf Kisuaheli.
Dann urteilte der Richter: Die Mädchen hatten gewonnen!
Die großartigen Verteidiger und Menschenrechtsanwälte, die mit Kaia zusammengearbeitet haben, sind bereit, die Polizei mit ähnlichen Klagen vor Gericht zu konfrontieren ‒ sowohl innerhalb als auch außerhalb Afrikas. Dazu brauchen sie jedoch die notwendigen Mittel. Wir werden die Spendenzusagen erst abwickeln, wenn wir unser Ziel erreicht haben. Wenn genug von uns jetzt eine kleine Spende zusagen, können wir diesen Erfolg in die ganze Welt tragen. So können wir der Polizei klarmachen, dass Vergewaltigungen ein Verbrechen sind und verstärkt gegen Gewalt an Frauen ankämpfen.
Der Plan wurde in Kenia von einer Gruppe Kollegen aus Kanada, Kenia, Malawi und Ghana erstellt. Die Polizei wegen ihrer Untätigkeit zu verklagen schien zwar kein leichtes Unterfangen, doch sie hielten daran fest, nahmen Risiken in Kauf… und schrieben Geschichte. Doch das ist nur der Anfang: Wie bei jedem Erfolg braucht es Zeit, Mühe und Geld, um sicherzustellen, dass der Gerichtsentscheid fortbesteht und den Fall als Sprungbrett zu nutzen, von dem aus die Gewalt an Frauen beendet werden kann. Wenn wir genügend Spenden sammeln, könnten wir diesen riesigen Erfolg in Kenia in weiteren Ländern Afrikas und dem Rest der Welt wiederholen. Dazu könnten wir:
- weitere Fälle wie diesen finanziell unterstützen, in Afrika und weltweit
- wirksame Kampagnenstrategien einsetzen, um sicherzustellen, dass diese bahnbrechenden Urteile durchgesetzt werden
- weitreichende und effektive Aufklärungskampagnen fordern, die die Ursachen sexueller Gewalt anpacken und helfen, dieser endgültig ein Ende zu setzen
- auf weitere Kampagnenmöglichkeiten wie diese reagieren ‒ und zwar mit ausgefeilten Strategien, die im Kampf gegen Gewalt an Frauen grundlegende Wendepunkte hervorrufen.
| Um eine Spende zuzusagen: klicken Sie hier. |
Als Bürger fordern wir Politiker und andere Entscheidungsträger oft dazu auf, beim Schutz von Frauenrechten endlich Ernst zu machen. Es ist wichtig, dass wir das auch weiterhin tun. Doch wenn sie nicht auf ihr Gewissen hören, müssen wir bei ihren eigenen Interessen ansetzen und sie vor Gericht holen. So senden wir eine wichtige Botschaft ‒ und zwar, dass ihre Verbrechen echte Konsequenzen nach sich ziehen und das Zeitalter, in dem Gewalt gegen Frauen in vielen Ländern unbestritten existiert, zu Ende geht.
Voller Hoffnung,
Ricken, Maria Paz, Emma, Oli, Nick, Allison, Luca und der Rest des Avaaz-Teams
* Kaia ist ein Pseudonym, aber ihre Geschichte ist wahr. Bei dem abgebildeten Mädchen handelt es sich nicht um Kaia.
WEITERE INFORMATIONEN:
Gewalt gegen Frauen: Diskriminieren, misshandeln, tabuisieren (Spiegel Online)
http://www.spiegel.de/panorama/justiz/gewalt-gegen-frauen-vergleich-der-situation-in-verschiedenen-l...
Gewalt kann jede treffen (Süddeutsche Zeitung)
http://www.sueddeutsche.de/leben/who-studie-zu-gewalt-gegen-frauen-gewalt-kann-jede-treffen-1.170216...
Ein Erfolg für Frauenrechte in Kenia (The New York Times) (Englisch)
http://www.nytimes.com/2013/06/05/opinion/global/in-kenya-a-victory-for-girls-and-rights.html
Afrikanische Frauen sind am schlimmsten dran - Bericht (iOl News) (Englisch)
http://www.iol.co.za/news/africa/african-women-the-worst-off-report-1.1537277#.UcqVaOthpFR
Afrika: Gewalt an Frauen ist eine Epidemie (AllAfrica) (Englisch)
http://allafrica.com/stories/201307160410.html
Indiens Vergewaltigungskrise unterminiert das Land (The Daily Beast) (Englisch)
http://www.thedailybeast.com/articles/2013/06/07/india-s-rape-crisis-undermines-the-country.html
Avaaz.org ist ein weltweites Kampagnennetzwerk mit 30 Millionen Mitgliedern, das sich zum Ziel gesetzt hat, den Einfluss der Ansichten und Wertvorstellungen aller Menschen auf wichtige globale Entscheidungen durchzusetzen. ("Avaaz" bedeutet "Stimme" oder "Lied" in vielen Sprachen). Avaaz Mitglieder gibt es in jedem Land dieser Erde; unser Team verteilt sich über 18 Länder und 6 Kontinente und arbeitet in 17 verschiedenen Sprachen. Erfahren Sie hier, etwas über einige der größten Aktionen von Avaaz oder folgen Sie uns auf Facebook oder Twitter.
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