Freitag, 4. Oktober 2019

Wir werden von Lobbyisten regiert - Macht und Ohnmacht der Volksvertreter

Marco Bülow über Lobbyismus:
Macht und Ohnmacht der Volksvertreter


Mehr Demokratie
eingestellt am 30.06.2016

Ein Höhepunkt unserer Bundesmitgliederversammlung vom 4.-5. Juni 2016 war ein Vortrag des Bundestagsabgeordneten Marco Bülow (SPD). Seit Jahren setzt er sich für mehr Demokratie und Transparenz in der Politik ein. In Anlehnung an sein Buch „Wir Abnicker – über Macht und Ohnmacht der Volksvertreter“ zeigt er auf, wie Abgeordnete ihre Entscheidungsmacht aufgeben, wie Lobbyisten Abstimmungen beeinflussen und wie Medien Politik machen.

Kategorie  Soziales Engagement

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Kommentare

Robert Burkhardt
Endlich ein glaubwürdiger Politiker und kein Arschkriecher.

Peter Kindel
Genau auf den Punkt!
Der Fraktionszwang verstößt IMHO gegen Art. 38 Grundgesetz:
"(1) Die Abgeordneten des Deutschen Bundestages werden in allgemeiner, unmittelbarer, freier, gleicher und geheimer Wahl gewählt.
Sie sind Vertreter des ganzen Volkes, an Aufträge und Weisungen nicht gebunden und nur ihrem Gewissen unterworfen."
Mit Volksabstimmungen könnte der Lobbyismus zurückgedrängt werden.

TJ Snej
Ich frag mich warum er noch bei der SPD ist und nicht bei den LINKEN.

    SirArchangelus
    Weil die Parteizugehörigkeit völlig egal ist, sobald wer Macht erlangt, wird er diskreditiert oder unterwandert... Siehe Wagenknecht, sie hat zu oft die Wahrheit gesagt und wird von Antifa-Idioten und weiteren ins rechte Licht gerückt. Ich denke wir haben den Zeitpunkt verpasst, noch etwas zu ändern, die Medien sind kontrolliert, die Politiker (in den ausführenden Positionen) sind zu Lobbynutten geworden und wir werden weiter mit sinnloser Steuerverschwendung verarmt, obwohl die Wirtschaft boomt.
    ABER es ist schön, wenn man solche Beiträge sieht, man erkennt, es gibt noch klar denkende Menschen, die noch nicht korrumpiert sind. Selbst in der Politik ;-)

    TJ Snej
    "sind zu Lobbynutten"
    Nicht alle.
    Auf Abgeordnetenwatch.de kann man sich ein differenziertes Bild von der Lage machen. Ich erwähne noch das z.B. die Partei Die Linke keine Großspenden von Konzernen, Banken, Versicherungen und Lobbyisten annimmt.

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