Mittwoch, 5. Juni 2013

Was man in Deutschland nur äußerst selten zu lesen bekommt

Fernsehsender: Syrische Armee erbeutet Container mit Giftgas Sarin Thema: Unruhen in Syrien

MOSKAU, 02. Juni (RIA Novosti).
Mehrere Container mit dem Giftgas Sarin soll die syrische Armee laut eigenen Angaben bei einer Operation gegen bewaffnete Regimegegner in der Stadt Hama im Westen Syriens erbeutet haben, berichtet der Fernsehsender Press TV am Sonntag.

Die Container seien in einem Versteck im Stadtviertel al-Faraieh sichergestellt worden, das in den letzten Tagen stark umkämpft wurde, berichtet der Sender.

Laut der Uno-Resolution 687 wird Sarin als Massenvernichtungswaffe eingestuft.

Im Mai dieses Jahres hatte die Uno berichtet, dass Sarin vermutlich von bewaffneten Regimegegnern in Syrien eingesetzt wurde. Letzten Donnerstag hatten türkische Medien berichtet, dass im Süden des Landes 12 Vertreter der syrischen Oppositionskräfte festgenommen wurden, die Sarin bei sich hatten.

Holla, was läuft denn da ab? Soll da was untergeschoben werden?
Will man die Amerikaner mit "false-flag-operation" zum Eingreifen zwingen weil Obama gesagt hat, Giftgas sei für ihn die rote Linie?

Passend dazu:
Moskau enttäuscht über gescheiterte UN-Ermittlung zu C-Waffen in Syrien
Thema: Unruhen in Syrien

MOSKAU, 31. Mai (RIA Novosti)
Russland ist laut Außenminister Sergej Lawrow darüber enttäuscht, dass die Vereinten Nationen der Bitte der syrischen Regierung, zum mutmaßlichen Chemiewaffeneinsatz in Aleppo zu ermitteln, nicht nachgekommen sind.

Statt auf die syrische Bitte schnell zu reagieren, habe das UN-Sekretariat „wegen politischer Spiele“ Vorbedingungen gestellt, „die nach unserer Einschätzung absolut grundlos sind und eine konkrete Mission in einem konkreten Gebiet scheitern ließen“, sagte Lawrow am Freitag in Moskau nach Verhandlungen mit seinem bosnischen Amtskollegen Zlatko Lagumdžija.

Seltsam, das UN-Sekretariat stellt Bedingungen wenn ihnen was nicht in den Kram passt?
Wenn die Amis was befehlen, sind sie sehr schnell dabei, wirklich seltsam.


Und noch was Passendes:

Moskau hält Verträge ein
Aufrüstung: Russland liefert hochmoderne Kampfjets an Syrien

Die Aufrüstung in Syrien geht weiter: Mehr als zehn russische Kampfjets des Typs Mig-29 sollen schon bald in Syrien ankommen. Zuvor hatte Moskau Damaskus mit der ersten Partie an S-300 Raketen beliefert.


Das Warten auf russische Jets hat sich gelohnt
(Foto: Flickr/Ronnie MacDonald).
Moskau lässt Damaskus weiterhin massive militärische Hilfen zukommen. Etwa zehn Kampfflugzeuge vom Typ Mig-29MM2 sollen schon bald in Syrien ankommen. Damit erfülle Russland seine Verpflichtungen aus zuvor abgeschlossenen Verträgen, berichtet CBS.

Der Lagerbestand der syrischen Luftwaffe umfasst aktuell 159 Mig-21 Fishbed H/J und 60 Mig-23 BN. Bis zum Jahr 2015 sollen weitere 24 Mig-29 SMT Jets dazu kommen. Des Weiteren verfügt Syrien über 41 Mig-29 Fulcrum A, 30 Mig-25, 80 Mig-23 MLD, 8 Mig-25 R. Des Weiteren sind 50 Su-22 und 20 Su-24 vorhanden, berichtet das US-Think Tank Globalsecurity. Die Mig-29 MM2 gilt als besondern schlagkräftig.

Mit freundlicher Genehmigung von DEUTSCHE WIRTSCHAFTS NACHRICHTEN

Kommentar

Kourit sagt:

Viele Staaten in Nah – Ost und Afrika haben Ärger mit Ihren Nachbarn und Bürgern!

Wir helfen!
    Die größten Waffenlieferanten der Welt:
    1. Amerika: 8,80 Mrd.
    2. Russland: 8,62 Mrd.
    3. Deutschland: 1.2 Mrd.
    3. Frankreich: 1,1 Mrd.
    4. V. Königreich: 0,90 Mrd.

Nein, Portugal, Türkei, Griechenland werden Sie hier nicht finden.

Was kann man dagegen bei tagesschau.de lesen?

Westerwelle und Kerry gegen Waffenlieferungen
Außenminister kritisieren Moskau


Die Minister Westerwelle und Kerry demonstrierten Einigkeit. (Foto: AP)
Die USA und Deutschland haben Russland davor gewarnt, die geplante Friedenskonferenz für Syrien durch Waffenlieferungen an die Regierung von Präsident Baschar al Assad zu gefährden. Die Lieferung der S-300-Abwehrraketen würde nur den Bürgerkrieg verlängern und Bemühungen zur Bildung einer Übergangsregierung auf dem Verhandlungsweg in Gefahr bringen, sagten US-Außenminister John Kerry und Bundesaußenminister Guido Westerwelle bei einer gemeinsamen Pressekonferenz in Washington.

"Es ist nicht hilfreich, die S-300 in die Region zu bringen, während wir versuchen, diese Friedenskonferenz zu organisieren und Frieden zu schaffen", erklärte Kerry. Auch Westerwelle rief Russland auf, die Friedensgespräche nicht in Gefahr zu bringen. Waffenlieferungen an Assad seien "vollkommen falsch".

Aber England und Frankreich wollen die Terroristentruppe in Syrien, die hochtrabend "Opposition" genannt wird, mit Waffen beliefern.
Was sagen die beiden dazu? Anscheinend nichts!

Ergänzung 05.06.2013, 07:40 Uhr

Russland glaubt nicht an US-Angaben über Giftgas-Einsatz durch Assad

WASHINGTON, 05. Juni (RIA Novosti).
Russland hat Indizien der amerikanischen Geheimdienste für die Anwendung von C-Waffen durch die Regierung von Syriens Präsident Baschar al-Assad als nicht überzeugend eingestuft,  meldet AP am Mittwoch unter Hinweis auf US-Offizielle.  

Der Agentur zufolge sagte eine anonyme Quelle in Washington, dass eine diplomatische Delegation der USA im Mai Russland besucht und den russischen Behörden Beweise für die Anwendung von Chemiewaffen in Syrien vorgelegt hatte. Diese hätten die russischen Kollegen jedoch nicht überzeugt.

Der Sprecher des Weißen Hauses, Jay Carney, und die Sprecherin des US-Außenministeriums, Jennifer Psaki, gaben am Dienstag bekannt, die USA seien in der Frage, ob in Syrien Giftgas eingesetzt wurde (und wenn ja, dann durch wen) nach wie vor nicht zu einem endgültigen Schluss gekommen. 

Die USA zeigten dabei auch keine Eile, die von Frankreich vorgelegten „unwiderlegbaren Beweise“ für die Anwendung von chemischen Kampfstoffen durch die Assad-Kräfte zu bestätigen. 

Russland und die USA versuchen, die syrische Regierung und die Opposition an eine internationale Konferenz zur Regelung der Situation in Syrien heranzuziehen. Dabei bleiben die Meinungsverschiedenheiten zwischen Moskau und Washington beim Herangehen an den Syrien-Konflikt erhalten. 

Die USA bestehen auf dem Rücktritt Assads und kritisieren Russland wegen der Waffenlieferungen an Syrien. Moskau erklärt seinerseits, die Forderung nach Assads Rücktritt sei unrealistisch und die russischen Waffenlieferungen würden im Rahmen der früher geschlossenen Verträge erfolgen und seien nicht in der Lage, ein militärisches Ungleichgewicht im Bürgerkrieg herzustellen.

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