Freitag, 7. Juni 2013

Handelsstreit: China prüft Strafzölle gegen EU-Importe

t-online
Will sich Peking nun für europäische Strafzölle auf chinesische Solarprodukte rächen? Der Handelsstreit zwischen China und der Europäischen Union spitzt sich jedenfalls weiter zu. Jetzt kündigte das chinesische Handelsministerium ein Anti-Dumping-Verfahren gegen spezielle Chemie-Importe aus der EU und den USA an.

Handelsstreit: China erwägt Strafzölle gegen EU-Importe
(Quelle: Reuters)
Die Einfuhr des Lösungsmittels Tetrachlorethen werde untersucht, schrieb die Behörde in einer knappen Mitteilung am Freitag auf ihrer Internetseite. Zwei chinesische Chemiefirmen hätten bereits Ende April einen Antrag auf ein Verfahren gegen die Chemieimporte gestellt, berichtete die Nachrichtenagentur China News Service.




Solar-Billigimporte aus China

Die EU will Solar-Billigimporten aus China einen Riegel vorschieben und die Einfuhr von Solarmodulen dem Vernehmen nach mit einem durchschnittlichen Zollsatz von 47 Prozent belegen. China hatte seinerseits kürzlich eine Anti-Dumping-Untersuchung zu Importen von Stahlrohren aus Europa eröffnet.
In der europäischen Solar-Branche sind die Anti-Dumping-Zölle auf chinesische Solarimporte umstritten: Solaranlagen könnten sich massiv verteuern. Zudem fürchtet Europa Vergeltungsmaßnahmen seitens Chinas. Der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) und der Außenhandelsverband BGA warnten bereits vor einer Eskalation im Handelsstreit mit China.

Deutschland gegen Strafzölle
Auch unter den EU-Mitgliedsstaaten regt sich Protest gegen die Maßnahmen gegen China. Dem Vernehmen nach sind bis zu 18 EU-Staaten gegen die Sanktionen, die von der Bundesregierung klar abgelehnt werden. Auch EU-Kommissar Günther Oettinger stellt sich gegen Strafzölle: Er sieht nach eigenen Worten darin keine Hilfe für deutsche Unternehmen der Branche. "Es fehlt auf längerer Sicht die internationale Wettbewerbsfähigkeit", sagte Oettinger "Focus Online".
 

Kommentare


Monopolist: 
es gab mal Zeiten,da waren unsere Unternehmen aus gutem Grund stolz darauf,teurer als andere zu sein und hatten gerade deswegen Markterfolg!Aber es gab ja auch mal Zeiten,da war Bildung,Forschung,Innovation,Qualität,Kundenzufriedenheit,Nachhaltigkeit und Integration statt Extraktion von Unternehmenserfolg wichtiger,als Quartalsberichte,Steuerflucht und Kostenflucht...könnten wir auf den Weg "wirklich Made in Germany" zurück kehren,brauchen wir vor keinem Chinesen,Pakistani oder Inder Angst haben!Die vergessenen "guten alten Werte" haben Deutschland früher aus allen Krisen stark hervor gehen lassen-die heutige "Stärke" ist genau wie die der EU in angstmachender Höhe kreditiert während China auf "geizistgeil" echten Billionen sitzt und damit das Gegenteil von objektiv-zurück zu alten Werten und nicht Strafzölle kann nur der Weg sein,dann werden wir wieder konkurrenzfähig.

Macabros:
Mal eine gute Nachricht. Hinz und Kunz pflastert sich das Dach zu mit Photovoltaikanlagen und der Endkunde zahlt dann den Mist mit der EEG Umlage. Schon jetzt kann, falls mal die Sonne scheint und ein wenig Wind geht, die Energie nicht gespeichert oder verbraucht werden und muss zu Dumpingpreisen ans Ausland verscherbelt werden, während hier in Deutschland die Bürger kaum noch Ihre Stromrechnung zahlen können.

Fair:
Tja das haben nun alle Firmen und Länder davon die das Sie Ihr Knowhow nach China auf einem Silbertablett ausgelagert haben. China ist hochgradig korrupt, Vetternwirtschaft, Schmiergelder, extreme Bürokratie die nur ausländische Firmen betreffen, sehr schlecht ausgebildete Arbeitskräfte (oft Wanderarbeiter vom Land). Irgendwann zeigt der rote Drache seine wahre Seele sagte mir einmal ein Chinese. Dann ist jedoch alles zu spät. Ich bin der Meinung es ist schon zu spät!!!


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