Donnerstag, 8. Oktober 2015

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Film ab!

Wir Bürger wollen mehr mitentscheiden bei Fragen wie TTIP, sozialer Absicherung und Flüchtlingshilfe. “In welcher Demokratie wäre das möglich?,” haben wir deshalb gefragt. Sehen Sie selbst in unserem 1-Minuten-Video:

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Liebe Leser,

die Art, wie momentan politische Entscheidungen getroffen werden, macht viele von uns unzufrieden. Unsere Demokratie hinkt der Zeit hinterher. Sie braucht neue Impulse.

Zum Glück wollen sich viele Menschen nicht mit der aktuellen Situation abfinden. Menschen wie Sie, die ihre Stimme erheben, sich einmischen und selber Demokratie leben:

Gelebte Demokratie erlebe ich nur in kleinen Kreisen, wie z.B. Eigentümerversammlungen. Eher kleinen Dingen, auch wenn diese manchmal sehr wichtig sind, zumindest für die Betroffenen. Ansonsten musste ich immer wieder erleben, dass sich gewählte Würden- und Mandatsträger immer wieder über die Mehrheit hinwegsetzen. Natürlich mit Hilfe ihrer Parteien, die ja immer nur Mehrheitsbeschaffer sind. Und der Parteivorsitzende bestimmt, was gemacht wird und welchen Kurs die Partei einzuschlagen hat und alle Anderen haben sich dem zu fügen. Wer das nicht so sieht, hat in der Partei keine Chance auf höhere Aufgaben oder wird von diesen Aufgaben abberufen und durch Jasager ersetzt. An Entscheidungen habe ich noch nie mitwirken können, trotzdem versuche ich es weiterhin.Leonard Thimaka

Ich leite einen Kulturring. Er hat über 200 Mitglieder. Wir machen das Kulturprogramm unserer Kreisstadt, die 15.000 Einwohner hat. Immer wieder schalten wir uns in Entscheidungsprozesse ein und fordern die Unterstützung der Stadtverwaltung ein. Dieses Jahr hatten wir unser 25jähriges Jubiläum. Wir haben sehr viel erreicht durch Mut, Aufrichtigkeit und Engagement. Demokratie braucht engagierte Bürger und Bürgerinnen. Bürger und Bürgerinnen müssen sich in (Kommunal)parlamenten engagieren. Meine Forderung: Kommunalpolitiker und -politikerinnen müssen mehr auf die Bürger und Bürgerinnen hören und die notwendigen Foren schaffen, z.B. Fragestunden bei Stadtverordnetenversammlungen. Sie müssen Bürger und Bürgerinnen zu offenen Diskussionen einladen.
Christine Beutelhoff

Schauen Sie unser Video an und erzählen Sie Ihre persönliche Demokratie-Geschichte...

Ich lebe Demokratie, indem ich als Sozialpädagogin mit Flüchtlingen ehrenamtlich im interkulturellen Garten in Kiel arbeite und zusammen mit anderen Ehrenamtlichen den Garten mit ihnen umgrabe, säe, pflanze, ernte und mit ihnen grille und esse. Das ist für mich Demokratie, indem ich mich durch mein Engagement willensstark gegen Rechtsextremismus positioniere und sich dadurch diese Menschen willkommen fühlen als Freunde und nicht als Fremde.
Anita Maria

Demokratie ist von jeher ein kontinuierlicher Prozess und besteht schon vom Grunde her im ständigen Ringen um den richtigen Weg. Einen Alleinvertretungsanspruch auf die Wahrheit oder den richtigen Weg gibt es von daher niemals. Ich fühle mich ständig eingebunden, und zwar durch den direkten Kontakt zu unserer Bundestagsabgeordneten und die Kontakte zu unseren Landtagsabgeordneten. Wir sind über verschiedenste Themen ständig im Gespräch und ich erfahre auch Rückkopplung durch Rückäußerung, auch wenn ein Wunsch oder eine Bitte um Unterstützung nicht gefruchtet hat. Allerdings setzt auch dieser Weg die eigene Bereitschaft zur Kontaktaufnahme und weiterem Halten des Kontaktes voraus. Daher: Demokratie ist ein ständiges und laufendes Geschäft, das auch durch persönliches Engagement lebt. Und dieses Engagement erwarte ich nicht nur von den Abgeordneten, sondern eben auch von mir selbst.
Dr. Christian Juranek

Solche Ideen und Geschichten machen Mut. Wir sind auf dem richtigen Weg. Auch Sie können eine neue Demokratie-Kultur voran bringen:


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David

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Zora


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Onur

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Fijo

Herzliche Grüße
Jörg Mitzlaff und Fritz Schadow von openPetition
Berlin, 30.09.2015
PS: Sich einmischen und hartnäckig sein lohnt sich: 135.000 Unterschriften für die Staudurchfahrung für Motorräder konnte Dieter Balboa letzte Woche direkt an das Verkehrsministerium übergeben. Der Petitionsausschuss des Bundestags hatte die Annahme zuvor abgelehnt.
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