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Donnerstag, 6. Juli 2017

Donald Trump und Wladimir Putin treffen sich in Hamburg

Thema: G20-Gipfel

Kreml-Sprecher über das geplante Treffen von Putin und Trump:
"Lebenswichtig für die ganze Welt"

"Zusammentreffen, miteinander Bekanntschaft schließen". Dmitri Peskow, Pressesprecher des Kremls, hat gegenüber Journalisten erklärt, was die russische Führung vom Treffen Putins mit dem US-amerikanischen Präsidenten Trump in Hamburg während des G-20 Gipfels erwartet.

Das Wichtigste sei in erster Linie das erste Treffen, die erste persönliche Bekanntschaft zwischen beiden Präsidenten, sagte der Pressesprecher in Bezug auf die Erwartungen in Kreml. Es werde ein Arbeitstreffen sein, betonte er.

Dieser Arbeitsdialog zwischen den beiden Top-Politikern Russlands und der USA sei "lebenswichtig für die ganze Welt". Er werde dabei helfen, die Effektivität der Lösung bei einer "kritischen Masse an Konflikten und Problemen, die mit jedem Tag wachsen", zu steigern.

Peskow erwähnte auch, dass das Treffen beider Präsidenten im vollen Format stattfinden werde, aber beschränkt in der Zeit. Das heißt, es werde kein Treffen "auf Füßen" sein, sondern im Sitzen, gemäß dem entsprechenden Protokoll. Diese Form des Treffens war in der Umgebung des US-Präsidenten umstritten, obwohl Donald Trump sich ein vollwertiges Arbeitstreffen gewünscht hat.
Angesichts der eingeschränkten Zeit wird es für Präsident Putin wahrscheinlich nicht möglich sein, im Detail sein - ohnehin bereits mehrfach skizziertes - Verständnis der Ursprünge und Ursachen derjenigen Situation und des Bürgerkriegs darzulegen, die in der Ukraine entstanden sind", fügte der Presse-Sprecher hinzu.
Damit bestätigte er, dass der Ukraine-Konflikt eines der Hauptthemen des Treffens sein wird. Diese Gespräche würden eine gute Möglichkeit bieten, die russische Position zu unterstreichen bezüglich der Alternativlosigkeit des Minsker Abkommens und der Notwendigkeit einer Einstellung der Provokationen vonseiten der ukrainischen Streitkräfte im Donbass.

Die Top-Politiker werden auch mögliche Wege zur Beilegung der Syrienkrise und die Kooperation von Moskau und Washington im Kampf gegen den Terrorismus besprechen, sagte Peskow.

Seit Anfang des Jahres haben Putin und Trump bereits drei Mal am Telefon miteinander gesprochen. Am 7. Juli in Hamburg wird es ihr erstes persönliches Treffen sein, bei dem sie außer den oben erwähnten Themen auch Fragen der bilateralen Beziehungen zwischen den USA und Russland besprechen wollen.

Die Spannung rund um dieses Treffen ist weltweit sehr groß. Die meisten Stimmen in Russland gehen davon aus, dass es zwar keine konkreten Resultate in Form von Verabredungen oder Beschlüssen geben wird, aber dass das Treffen doch Eckpfeile für künftige vollwertige Besprechungen schaffen wird. Ungeachtet dieser gedämpften Erwartungen sprechen einige dennoch bereits im Vorfeld von einem "historischen Treffen".

Quelle: RT-Deutsch


Diplomatie, Donald Trump, Donbass, G20, Ukraine, Wladimir Putin, Krieg, Minsk, Ostukraine, Syrien

Mittwoch, 17. Mai 2017

Ex-Tagesschau-Redakteur Volker Bräutigam im Gespräch über die öffentliche Berichterstattung

Thema: Öffentlich-Rechtlich

Ex-ARD-Redakteur Bräutigam über die Tagesschau:
„Die Mängel sind institutionell“

Der langjährige Tagesschau-Redakteur Volker Bräutigam hat bereits über 200 Programmbeschwerden auf Grund der seiner Meinung nach zu tendenziösen ARD-Berichterstattung verfasst. Im Gespräch mit RT Deutsch Redakteur Kani Tuyala spricht er über seine Motivation und über Medien als Herrschaftsinstrument.

Der ehemalige Tagesschau-Redakteur Volker Bräutigam im Gespräch mit RT Deutsch Redakteur Kani Tuyala

Der langjährige Tagesschau-Redakteur Volker Bräutigam hat bereits über 200 Programmbeschwerden auf Grund der seiner Meinung nach zu tendenziösen ARD-Berichterstattung verfasst. Im Gespräch mit RT Deutsch Redakteur Kani Tuyala spricht er über seine Motivation und über Medien als Herrschaftsinstrument.

Er sieht weniger ein individuelles Versagen als grundsätzliche Mängel im modernen Mediensystem.


Der ehemalige Tagesschau-Redakteur Volker Bräutigam im Gespräch mit RT Deutsch Redakteur Kani Tuyala

Der langjährige Tagesschau-Redakteur Volker Bräutigam hat bereits über 200 Programmbeschwerden auf Grund der seiner Meinung nach zu tendenziösen ARD-Berichterstattung verfasst. Im Gespräch mit RT Deutsch Redakteur Kani Tuyala spricht er über seine Motivation und über Medien als Herrschaftsinstrument.

Er sieht weniger ein individuelles Versagen als grundsätzliche Mängel im modernen Mediensystem.

Kategorie Nachrichten & Politik
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Montag, 24. Oktober 2016

Presseclub - 23.10.2016 - Reden oder klare Kante zeigen – wie gehen wir mit Russland um?



Reden oder klare Kante zeigen –
wie gehen wir mit Russland um?

Presseclub - So. 23.10.2016, 12.03 - 13.00 Uhr
Russland als Aggressor in der Ostukraine, Russland verantwortlich für den Tod von Zivilisten in Syrien - die Vorwürfe des Westens gegen Russland und seinen Präsidenten Wladimir Putin wiegen schwer. Bundeskanzlerin Merkel sprach von einem „menschenverachtenden Bombardement“ auf die syrische Stadt Aleppo.

Zu Gast:

  • Alois Kösters, Chefredakteur der "Volksstimme"
  • Dmitri Tultschinski, Freier Journalist
  • Julia Smirnova, Moskau-Korrespondentin, "Die Welt"/"Welt am Sonntag"
  • Stefan Kornelius, Ressortleiter Außenpolitik, Süddeutsche Zeitung

  • Moderation:
    Jörg Schönenborn
    Bilder: Screenshots

    Die Europäische Union hat die Angriffe scharf verurteilt, droht aber nicht mit neuen Sanktionen gegen Russland. Denn neue Sanktionen sind auch in Deutschland umstritten: Während sich Merkel offen dafür zeigte, lehnen sie etwa ostdeutsche Ministerpräsidenten ab. Auch die Interpretationen von Putins Berlin-Besuch diese Woche gehen hierzulande auseinander: Einige werten ihn als Propagandaerfolg des russischen Präsidenten, andere als richtigen Schritt hin zu mehr Dialog mit Russland.

    Woher rührt das fehlende Verständnis zwischen Russland und dem Westen? Sollten wir mit Russland eher reden oder besser klare Kante zeigen? Und was würden neue Sanktionen gegen Russland bewirken?

    Link zu den 563 Kommentaren
    einige Kommentare

    Paula
    Seit seinem Interview mit Putin läßt Schönenborn keine Gelegenheit aus Putin schlecht zu machen. Putin hatte Schönenborn seinerzeit den Spiegel bzgl. der deutschen Medien vorgehalten. Womit Putin übrigends recht hatte.

    Keppelen Juliana
    Herr Kornelius ist ein "Transatlantiker" und hat schon gegen Herrn Schröder gewettert weil der die Teilnahme am Irakkrieg verweigerte. Diesen Herrn einzuladen wenn es um Frieden geht ist für die Zuschauer eine Zumutung. An dem ganzen Nahost-Desaster sind eindeutig die USA schuld. Die Destabilisierung des Nahen-Osten steht schon lange geplant das Hat Herr Wesley Clark uns dankenswerter weise verraten 7 Länder in 5 Jahren. Als da wären Irak, Syrien, Libanon, Libyen, Somalia, Suda und Iran wir können uns also noch auf was gefasst machen. Jetzt haben diese bösen, bösen Russen einfach Sand in das Tötungsgetriebe gestreut und der Aufschrei der ursprünglichen Kriegstreiber ist groß. Nur zur Info die US Boys und eine Koalition der Willigen bombardieren in Syrien schon seit 4 Jahren und der Aufschrei blieb aus obwohl in den 4 Jahren hundertausende Menschen fliehen mussten und da war von Russen weit und breit nichts zu sehen.

    Niko
    Man könnte den Eindruck gewinnen, der Presseclub ist zu einer Kungelrunde der Atlantibrücke degeneriert. Warum komme ich zu dieser Einschätzung? absolut einseitige Schuldzuweisungen gegen Russland, kein Wort über die gleichzeitig stattfindenden Greueltaten im Jemen und Mosul.

    gertraud anna
    Eigentlich war ich bisher vor allem von Herrn Schönenborn als Moderator sehr angetan! Aber Russland "bashing" gehört offensichtlich zur öffentlich-rechtlichen "Staatsraison"! Oder wie soll man eine solche Runde " 4: 1" verstehen ? Bei der auch noch der " Alleinstehende" nicht mal ausreden durfte ! Übrigens frage ich mich ob die Opfer von türkischen oder amerikanischen Flugzeugen weniger Beachtung verdienen als die der russischen !! Wundern sie sich nicht über Politik- und Medienverdrossenheit

    Karlheinz(Kalla)
    In welchen westlichem Land wird erst geschossen(die Hautfarbe ist entscheidend) und dann nach Dokumenten gefragt? Ja genau in den USA.

    Guenter Grossmann
    Ich wünsche mir, dass man alle Präsidenten von afrikanischen, arabischen, asiatischen, europäischen, us-amerikanischen und sowjetischen/russischen Staaten, die das Völkerrecht in den letzten 30 Jahren gebrochen haben oder denen man Völkermord, Folter u.ä. vorwerfen kann vor ein internationales Gericht gestellt werden. Wo waren die EU-Sanktionen bei den widerrechtlichen Krieger der USA, GB, Frankreich, Saudi Arabien usw.? Was wäre, wenn Russland morgen alle Kampfhandlungen in Syrien einstellt, was würde mit den Zivilisten in Aleppo und in den anderen Kampfgebieten passieren? Wen bekämpft der französische Flugzeugträger "Charles de Gaulle mit 18 Jagdbombern in Syrien? Wen bekämpfen vom Mittelmeer aus die US Flugzeugträger „Harry S. Truman" und "Dwight D. Eisenhower"? Wo sind die Sattelitenaufnahmen und Luftaufklärungsaufnahmen als Beweise für die Einsätze Russlands, Syriens, der Rebellen und Terroristen auf Zivilisten, Krankenhäuser und UN-Transporte?

    Klaus Keller
    13:59 Uhr: Die Eingangsstatements waren gut, das Schlusswort war gut (Verfahren). Ansonsten schließe ich mich fast vollständig den Ausführungen von Dmitri Tultschinski an, so wie ich mich in früheren Sendungen Beiträgen von Jörg Todenhöfer anschgeschlossen habe. Das hat nichts damit zu tun, dass ich die russische Seite so gut finde. Mit etwas kritischer Distanz finde ich nur unsere westliche Seite so schlecht, heuchlerisch und verlogen. Russland will den Stützpunkt in Syrien behalten, die USA arbeiten rücksichtslos dagegen. So wie die USA in Afganistan mit Osama bin Laden zusammengearbeitet haben sind sie heute mit Al Nusra verbündet. Zum Thema Verlogenheit: sehr lange Zeit wurde die Beteiligung der Terrororganisationen Al Nusra in deutschen Medien verschwiegen. Westliche Propaganda unterscheidet sich nicht so sehr von östlicher Propaganda. Meine Sanktionen: Boykott von US-Waren; das ist aber mehr begründet in Wirtschaftpolitik, TTIP und Spionage von NSA oder Unternehmen wie Google, Facebook usw

    D.Schulz,
    @Pavel Deutscher die USA beschhützen uns nicht, wie kommen Sie auf dieses Brett. Die USA sind unsere Besatzer, immer noch. Daher wird auch alles von unserer Kanzlerin abgenickt. Ganz brav.

    Wolfgang auf Kuala Lumpur
    Ich höre immer wieder Sanktionen gegen Russland. Henry Kissenger bezeichnete Sanktionen als einen Abwesenheit von Politik. Mit anderen Worten, die bringen nichts. Erstaunlich ist, was für unbedarfte Leute sich zum Thema Syrien äußern. Die Lage ist kompliziert und ohne ein Wissen über die Historie überhaupt nicht zu verstehen. Bevor man sich dazu auch als Journalist auslässt, empfehle ich, sich erst einmal nachhaltig mit der Geschichtlichen Entwicklung zu beschäftigen. Putin ist wahrscheinlich der einzige der da versteht was da abgeht. Er kennt offenbar die Historie. Weder er noch Assad sind Verletze der Menschenrechte. Die Menschenrechte werden von Saudi-Arabien permanent verletzt. Dieses Land kommt das gleich nach Nordkorea. Und zum Schluss. Lt. Roland Dumas, ehem. franz. Außenminister wurde der Krieg in Syrien 2010 von London aus geplant. Fakt ist auch, dass bei FREIEN Wahlen in Syrien Assad mit etwa 70% Zustimmung rechnen kann.

    Gerd Dietrich
    Russland soll für die Fluchtursachen verantwortlich sein? Was für ein Unsinn! Soweit mir bekannt ist, haben die Russen erst ab September 2015 eingegriffen, mit dem Ziel, keinen Unterschied zwischen "Terroristen" und "gemäßigten Terroristen" zu machen wie die USA, und alle zu bekämpfen. Die USA waren schon mindestens 4 Jahre früher dort in Syrien und haben ihre "Stellvertreter", die "gemäßigten Terroristen", mit Waffen versorgt und im Kampf gegen die reguläre, syrische Armee unterstützt. Wie also kann Russland für die Flüchtlinge verantwortlich sein wenn sie erst ein Jahr dort sind, der Krieg aber schon 5 Jahre andauert? Warum wird nicht mal "Klare Kante" gezeigt und die tatsächlichen Verursacher und Verantwortlichen für das Chaos im gesamten Nahen Osten öffentlich angeprangert?

    Hannes 70
    Ich würde Herrn Cornelius gerne fragen, wann denn Putin, seiner Meinung nach alle Bedinungen erfüllt hat, um als Gesprächspartner ernsthaft in Frage kommt? Müsste dazu Russland aus Syrien komplett abziehen, den Stützpunkt in Tartus also einfach aufgeben? Danach dann die Krim an die Ukraine zurückgeben, den Stützpunkt in Sewastopol an die USA übergeben? Müsste die Syrische Armee dann die Waffen niederlegen, müsste Assad gepfählt wie Gaddafi oder gehängt wie Sadam Hussein oder angeklagt in Den Haag wie Milosevic (äh, halt, das passt jetzt nicht so ganz, der war ja auch der leibhaftige Satan während des Jugoslawienkrieges, wurde dann aber freigesprochen) werden? Oder ist es erst genug, wenn die Rohstoffe Russlands endlich an die US-amerikanischen Konzern zur Ausbeutung gegeben werden? Oder reichte das alles nicht aus, müsste auch Putin gepfählt, gehängt oder in den Haag verurteilt werden, damit endlich Ruhe ist? Und wer sollte in Syrien die Macht übernehmen, Islamisten, oder ...

    Heinz-Jürgen Kelm
    Der "Rechercheverbund" von SZ, WDR und NDR hatte wieder Gelegenheit, seine abstrusen Meinungen zu verbreiten. Danke Herr Kornelius. Es wird nicht erwähnt, wer überall die Kriege angezettelt und sich hernach aus dem Staub" gemacht hat. Assad ist ein demokratisch gewählter Präsident - ob gemocht oder nicht. Die USA mit ihrer Unterstützung für fast alle Terrorgruppen in Syrien, sollten erstmal zu Hause Ordnung schaffen und abwarten, was denn der Herr Trump dann anfängt. Dann reden wir weiter über die Nato-Erweiterung im Osten und auch über Herrn Putin.

    Neuester Roland K.
    "Verfahren" (Schönenborn) ist die Lage, weil Merkel den Karren wieder mal in den Dreck gefahren hat. Putin-Bashing allein ist keine Strategie. Zum Beispiel hätte die Zerstrittenheit der Europäer bezüglich des Themas Sanktionen viel stärker thematisiert werden müssen. Und apropos humanitär: Warum wird nicht über den Stopp deutscher Waffenexporte diskutiert? *** Immerhin hat Herr Schönenborn trotz des undemokratischen 4:1-Verhältnisses eingeräumt, dass es zwei Meinungen am Tisch gibt. Die ausgewogeneren Töne sind zweifellos dem Umstand geschuldet, dass neue Sanktionen gegen Russland vor allem die deutsche Wirtschaft treffen würden, die bereits unter den bestehenden Sanktionen ächzt. jammert und stöhnt. Die Arbeitnehmer dürfen gern arbeitslos werden. Aber wäre es nicht furchtbar, wenn den Konzernen noch mehr als bisher schon die Profite wegbrechen?

    Hans Zimmer
    Sehr geehrter Herr Schöneborn, erwartungsgemäß konnte die heutige Atlantikbrückenrunde, äh, Presseclubrunde keinerlei Mehrwert für den Zwangsgebührenzahler generieren. In der WDR-Welt gibt es in Syrien ausschließlich „verrückte Russen, die alles einfach ohne System bombardieren“ (Kornelius). Da muss man sich natürlich sofort Gedanken machen, „wie man Putin wehtun kann?“ (Schönenborn). Da gibt es keine Erdgasfelder zwischen Iran und Saudi-Arabien. Da gibt es keine USA, die bomben, da gibt’s keine Nato, die bommt. Da gibt’s keine konkurrierende Pläne für Pipelines durch Syrien, da gibt’s keine Regime-Changes. Wer es schafft all dies in 60 Minuten bei dem Thema unter den Tisch fallen zu lassen, zeigt für wen er arbeitet. Ich wünsche Ihren Gästen eine schöne Woche im Borchardt bei Kaviar und Schampus und Ihnen eine schöne Woche im Elfenbeinturm der GEZ oder bei der Atlantikbrücke.

    Luz María De Stéfano
    Gute Beziehungen mit Russland durch einen höflichen und transparenten Umgang mit dem Präsidenten der Russischen Föderation, Wladimir Putin, sind eine Selbstverständlichkeit. Vor allem für Deutschland, Italien, Ungarn, ja für die Mehrheit der europäischen Staaten. Dagegen macht die unverfrorene negative Haltung der neokolonialen europäischen Mächte Großbritannien und Frankreich eine vorurteilsfreie Kommunikation mit Moskau fast unmöglich. Sie tendieren dazu, solche Kommunikation zu torpedieren und die Sachlage, gerade auch hinsichtlich des russischen Engagements in Syrien, auf den Kopf zu stellen. Natürlich ist es völlig haltlos und abwegig, Russland Kriegsverbrechen in Syrien zu bezichtigen, vor allem in Bezug auf Aleppo. Der Kreml ist auf Bitte der Regierung in Damaskus seit Oktober 2015 in Syrien militärisch engagiert und unterstützt die syrische Armee mit Luftangriffen bei der Verteidigung des Landes gegen ständige terroristische Attacken und Angriffe von Banditen und Horden, di ...

    Wolfgang Giebler
    Ich stelle fest, dass die aktuelle - sehr einseitige - Darstellung der Krisen in Syrien und der Ukraine zu einer extremen Radikalisierung einiger Zuschauer geführt hat. Man sollte aber die Kirche im Dorf lassen und dabei Ursache und Wirkung nicht vertauschen. Obama hat in einem Interview zugegeben, dass die USA den Putsch in der Ukraine finanziert hat, ein Putsch deshalb, weil der damalige Präsident ohne die erforderliche 3/4-Mehrheit im Parlament abgesetzt wurde. Noch heute steht das US-Department of State auf der Internetseite der Arsenij Jatsenyuk Foundation (openukraine.org). Eben dieser Jatsenjuk war der Wunschnachfolger der USA gem. einem Telefonat von Victoria "Fuck the EU" Nuland. Auch in Syrien hat die USA den Aufstand gegen Assad mitfinanziert und Waffen an Rebellen geliefert - neben einigen arabischen Staaten. Ein Stratgiepapier aus dem Jahr 2012 (veröffentlicht aufgrund eines Gerichtsbeschluss 2015) zeichnete die Bildung eine islamischen Staates vor, wie sie anschließen ...

    Sebastian Bauer
    "Mich stört, dass immer von einer Annexion der Krim gesprochen wird. Geschichtlich ist das doch falsch. Die Krim hat schon immer zu Russland gehört. Das heisst, dass sie nie zu der Ukraine gehört hat. Chruschtschow hat sie während seiner Regierungszeit der Ukraine geschenkt weil er Ukrainer war. Kann man das nicht nun mal endlich richtigstellen." ("Heidemarie",23.10.2016 12:39 Uhr) ////// Man könnte schon. Aber es passt dann leider nicht mehr ins politische Bild! Ist Ihnen das nicht bewusst?

    Ralf Sommer
    Es ist für mich sehr erstaunlich wie Tatsachen unterdrückt und falsche Zusammenhänge konstruiert werden. Die Ukraine wurde im Feb. 2014 durch einen gewaltsamen faschistischen Putsch Ihrer demokratisch gewählten Regierung beraubt und anschließend wurden diejenigen, die diesen Putsch nicht akzeptierten, mit Krieg überzogen. Das Krim-Referendum fand Monate später als Reaktion statt. In Syrien haben westliche Mächte wie Saudi Arabien, Katar, Türkei und später die Nato direkt Kräfte unterstützt, die auch dort eine Regierung stürzen wollen. Seit 2011 wird der IS angeblich bekämpft. Russland kämpft seit 13 Monaten gegen diese Terroristen, die vom Westen finanziert werden Warum wird nicht die Frage gestellt, wer den IS oder die besagten Konflikte entstehen lies ? Wenn ein Mann der Süddeutschen tatsächlich behauptet, der Westen hat nicht viele Möglichkeiten, so sage ich das ist gelogen. Der Westen liefert Waffen, Geld und Propaganda und macht diese Konflike erst möglich.

    Hildegard Schulte
    Gesine Cresspahl, 23.10.2016, 12:43 Uhr: Zitat: "Geht es in Syrien nicht vielmehr um einen Ressourcenkrieg? Das größte Erdgasfeld der Erde befindet sich im Arabischen Golf zwischen Katar und Iran und wird von beiden Staaten derzeit ausgebeutet......"
    Klar, danke für Ihren Kommentar. Darum ging es doch auch schon im Irakkrieg der USA. Es ging um die Oelfelder dort. und in Syrien geht es auch nur um Ressourcen, Gas, Pipilines... und um nichts anderes. Deshalb sterben dort soviele Menschen. Alles andere ist den Ländern mit den sogeannten westlichen Werten egal. Wer die Rohstoffe besitzt, hat die Macht. Menschen zählen schon lange nciht mehr.

    Freitag, 15. Juli 2016

    MH 17-Abschuss - Immer noch keine Aufklärung in Sicht?

    Thema: MH 17-Abschuss

    Stand: 13.07.2016
    MH 17-Abschuss - Keine Aufklärung in Sicht?

    Die Boeing 777 der Malaysia Airlines - Flugnummer MH17 - war am 17. Juli 2014 mit 298 Insassen unterwegs von Amsterdam nach Kuala Lumpur. An Bord waren vor allem Niederländer. Beim planmäßigen Überflug der Ostukraine ist die Maschine in großer Höhe abgeschossen worden. Die Trümmerteile gingen auf eine Fläche von rund 50 Quadratkilometern nieder. In der Region lieferten sich Regierungstruppen und Separatisten immer wieder Kämpfe. Die Bergungs- und Ermittlungsarbeiten wurden dadurch erschwert.

    Abschuss bestätigt

    Offiziell zuständig für die Untersuchung des Flugzeugabsturzes wäre die Ukraine gewesen. Die Regierung in Kiew übertrug die Aufgabe allerdings den Niederlanden. Das niederländische Safety Board stützte sich bei seiner Arbeit auf zahlreiche internationale Experten. Im Oktober 2015 legte die Behörde einen Abschlussbericht vor.

    Die Ermittler sind zu dem Schluss gekommen, dass die Maschine von einer Buk-Rakete abgeschossen worden ist. Wo dieses russische Flugabwehrsystem aber genau stationiert war und wer es bedient hat, darauf gibt der Untersuchungsbericht keine Antwort.

    Diese Fragen soll eine andere Kommission beantworten: Das Joint Investigation Team unter Leitung des Staatsanwalts Fred Westerbeke. Der Niederländer führt die strafrechtlichen Ermittlungen. Es heißt, nach den Sommerferien würden erste Ergebnisse vorgelegt.

    Fazit des Untersuchungsberichts
      "The in-flight disintegration oft the aeroplane near the Ukrainian/Russian border was the result oft he detonation of a warhead. The detonation occurred above the left hand side of the cockpit. The weapon used was a 9N314M-model warhead carried on the 9M38-series of missiles, as installes on the Buk surface-to-air missile system.
      Other scenarios that could have led to the disintegration of the aereoplane were considered, analysed and excluded based on the evidence available."
    Über das Buk-Waffensystem verfügen sowohl die ukrainischen als auch die russischen Streitkräfte. Zu hören ist auch, dass die Separatisten dieses Raketensystem aus ukrainischen Beständen erbeutet hätten. In welchem Zustand das Gerät war, und ob die Separatisten in der Lage wären, dieses System zu bedienen, ist unklar.

    Gegenseitige Schuldzuweisungen

    Die Konfliktparteien machen sich gegenseitig für den Abschuss des Verkehrsflugzeuges verantwortlich. Über den Absturz gibt es zahlreiche Spekulationen und Theorien. Bereits wenige Tage nach dem Absturz sagte US-Außenminister John Kerry, das Flugzeug sei von einer Boden-Luft-Rakete abgeschossen worden. "Wir haben Bilder vom Raketenstart. Wir kennen die Flugbahn, wir wissen, woher sie kam, wir kennen den zeitlichen Ablauf. Der war genau zu der Zeit, als das Flugzeug vom Radar verschwand. Durch mitgeschnittene Gespräche wissen wir, dass die Separatisten mit dem Abschuss der Maschine geprahlt haben. Es gibt also einen ganzen Stapel an Beweisen, die zeigen, dass Russland hierfür mitverantwortlich ist."

    Doch die angeblich so eindeutigen Radar- und Satellitenbilder halten die USA bis heute unter Verschluss.

    Buk-Waffensystem aus Russland?

    Das Recherche-Netzwerk Bellingcat, gegründet von freien Journalisten, hat Fotos und Videos veröffentlicht, die belegen sollen, dass ein Buk-System von Russland in die Ostukraine verlegt worden ist. In einem Bericht hat das Netzwerk seine Rechercheergebnisse zusammengefasst.

    Bellingcat-Fazit
      "Nach Überzeugung des Bellingcat MH17 Untersuchungsteams liegen unwiderlegbare Beweise vor, dass sich am 17. Juli ein Buk-Raketenwerfer unter der Kontrolle der Separatisten in der Ukraine befand und von Donetsk nach Snizhne auf einem Tieflader transportiert wurde. Der Buk-Raketenwerfer wurde in Snizhne etwa drei Stunden vor dem Abschuss der MH17 entladen und später mit einer fehlenden Rakete bei der Fahrt durch das separatistisch kontrollierte Luhansk gefilmt."
    Das Bellingcat-Team ist "überzeugt, dass dieser Buk-Raketenwerfer Teil eines Konvois der 53. Flugabwehr-Raketen-Brigade in Kursk war, der sich zwischen dem 22. Juni und 25. Juli nahe der ukrainische Grenze im Rahmen einer Übung bewegte, wo sich Teile des Konvois einschließlich des in der Ukraine am 17. Juli gefilmten Buk-Raketenwerfers ab einem gewissen Zeitpunkt vom Hauptkonvoi trennten". Es gebe Hinweise, dass das russische Militär den Separatisten den Buk-Raketenwerfer zur Verfügung gestellt hätten, so das Recherche-Netzwerk weiter.

    Zweifel von deutschem Ex-General

    Mit dem Absturz der Verkehrsmaschine hat sich auch der ehemalige Bundeswehr-General Hermann Hagena intensiv beschäftigt. Er hält es für unwahrscheinlich, dass ein gerade eingetroffenes Buk-Raketen-System die Passagiermaschine abgeschossen hat. Das komplizierte elektronische System kann seiner Meinung nach nicht nach einem mehrtägigen Landmarsch über die schlechten russischen Straßen innerhalb weniger Stunden einsatzbereit sein. Ohne Feuerleitgerät und ohne Radar lasse sich so ein Waffensystem nicht einsetzen. Hagena vermisst auf den Bellingcat-Fotos außerdem die notwendigen Begleitfahrzeuge.

    Abschuss durch die Ukraine?

    Der frühere Brigade-General Hagena vertritt in einem eigenen Report stattdessen die These, ukrainische Kampffluge könnten das Verkehrsflugzeug abgeschossen haben. Aber warum? Um für das Verbrechen die pro-russischen Separatisten oder sogar Russland verantwortlich zu machen? Hagena verweist auf einen Zeugen, der angeblich auf dem Tower in Kiew als Fluglotse tätig gewesen ist. Kurz vor dem Verschwinden der Boeing will dieser Zeuge zwei ukrainische Maschinen neben dem Flug MH17 gesehen haben.

    Verwechselung mit Transportflugzeug?

    Denkbar ist auch, dass die Boeing 777 irrtümlich abgeschossen worden ist. Möglicherweise ist die Maschine für ein ukrainisches Transportflugzeug gehalten worden. Denn einige Tage zuvor hatte es bereits einen solchen Vorfall gegeben. Am 14. Juli teilten die ukrainischen Behörden mit, dass ein Antonow An-26 Transportflugzeug im östlichen Teil der Ukraine abgeschossen worden sei. Der Abschuss sei in einer Höhe erfolgt, die nur von einem weitreichenden Flugabwehrsystem erreicht werden konnte.

    Trotz des Abschusses erfolgte seitens der ukrainischen Behörden keine Sperrung des Luftraums für Zivilmaschinen. Möglicherweise, weil dies finanzielle Einbußen für die Ukraine bedeutet hätte.

    Bisher keine internationale Untersuchung

    Ein Jahr nach dem Abschuss des Verkehrsflugzeugs forderte Russland eine unabhängige Untersuchung des Falls. Die Katastrophe müsse im Einklang mit internationalen Regeln und der Resolution 2166 des UN-Sicherheitsrates "präzise und allumfassend" aufgeklärt werden, sagte Außenminister Sergej Lawrow. Im Juli 2015 scheiterten jedoch Bemühungen, ein internationales Tribunal einzusetzen, um die Verantwortlichen für den Abschuss zu bestrafen. Russland hatte im UN-Sicherheitsrat mit seinem Veto eine entsprechende Entschließung verhindert. Unter anderem hieß es zur Begründung, die Erfahrungen mit dem Jugoslawien-Tribunal seien nicht gut gewesen. Solche Gerichtshöfe seien sehr teuer. Außerdem sei kein Tribunal gefordert worden, nachdem die USA damals ein iranisches Verkehrsflugzeug abgeschossen hätten.

    Die Reihe Streitkräfte und Strategien setzt sich kritisch mit Fragen der Sicherheits- und Militärpolitik auseinander. 14-tägig sonnabends um 19.20 und sonntags um 12.30 Uhr.

    Dieses Thema im Programm: NDR Info | Streitkräfte und Strategien | 16.07.2016 | 19:20 Uhr


    08. Juni 2016
    MH-17-Ermittlung führt in die Schweiz

    Die Absturzursache des abgeschossenen Flugzeugs ist nach zwei Jahren immer noch unklar. Jetzt wurden in einem Zürcher Bankschliessfach «offenbar brisante Unterlagen» gefunden.

    Bei den Ermittlungen zum Absturz von Flug MH 17 im Osten der Ukraine haben deutsche und Schweizer Ermittler die Wohnung und das Zürcher Bankschliessfach eines deutschen Privatdetektivs durchsucht.

    Die niederländischen Behörden erhofften sich davon Informationen zum Absturz von MH 17, sagte Wim De Bruin von der niederländischen Staatsanwaltschaft am Dienstag der Nachrichtenagentur AFP.

    Holland hat Ersuchen gestellt

    Laut De Bruin wurden die Wohnung des Privatdetektivs im deutschen Bad Schwartau sowie ein Bankschliessfach in Zürich durchsucht und dessen Inhalt beschlagnahmt. Nun müsse ein Schweizer Richter darüber entscheiden, ob der Inhalt den niederländischen Behörden übergeben werde, sagte De Bruin.

    Die Schweizerische Bundesanwaltschaft bestätigte gegenüber der Nachrichtenagentur SDA, dass die Niederlande ein Rechtshilfeersuchen an sie gestellt hätten.

    Anonymer Geldgeber beauftragte Detektiv

    Die Boeing 777 der Fluggesellschaft Malaysia Airlines war am 17. Juli 2014 über der Ostukraine von einer Boden-Luft-Rakete getroffen und zerstört worden; alle 298 Menschen an Bord kamen ums Leben.

    Berichten zufolge wurde der deutsche Privatdetektiv bereits kurz nach dem Absturz von einem anonymen Geldgeber beauftragt, in dem Fall zu ermitteln.

    Möglicherweise hätten die «mutmasslichen Schuldigen hinter dem Angriff auf MH 17» Kontakt mit dem Detektiv gehabt, berichtete die niederländische Zeitung «De Telegraaf» am Dienstag. Laut «De Telegraaf» wurden bei den Durchsuchungen «offenbar brisante Unterlagen» gefunden.

    Von russischer Rakete abgeschossen

    Niederländische Ermittler waren zum Schluss gekommen, dass die Passagiermaschine von einer russischen BUK-Rakete abgeschossen worden sei. Westliche Länder wie die USA warfen Russland vor, den prorussischen Rebellen in der Ostukraine die Rakete zumindest geliefert zu haben. Moskau weist jede Verantwortung zurück.

    Derzeit laufen in den Niederlanden noch strafrechtliche Ermittlungen zu der Frage, wer genau die Rakete abfeuerte und von welchem Ort.

    Mit freundlicher Genehmigung von 20min.ch


    28.03.2016
    MH17: Nur die Ukraine hatte ein betriebsbereites BUK-System
    Laut dem niederländischen Politiker Pieter Omtzigt (CDA), kann es nur das Regime in Kiew gewesen sein, dass das Passagierflugzeug MH17 über der Ukraine abschoss.
    Schweizmagazin


    19.02.2016
    Seltsame Vorgänge um MH17
    Wie man das so macht, wenn etwas nicht aufgeklärt werden soll.
    Quer-Denken.TV



    ein Bereits ein Jahr alter Artikel:
    15/06/2015
    MH17 Abschuss aufgeklärt ?

    Die Privatermittler der Firma Wifka und Josef Resch teilen mit, dass die Ermittlungen zum Abschuss der Malaysian Airlines MH17 abgeschlossen seien.

    Im Zusammenhang mit den Ermittlungen der Firma Wifka zur Aufklärung des Absturzes von Flugnummer MH-17 der Malaysia Airlines am 17. Juli 2014 teilt der Privatermittler mit, dass die vom Auftraggeber über die Firma Wifka ausgeschriebenen Belohnungen in Höhe von:

    a. 30 Millionen US Dollar für Hinweise auf die Täter

    b. 17 Millionen US Dollar für Hinweise auf Vertuschungen durch Staaten bzw. deren Institutionen (zweiter Snowden)
    wegen stichhaltiger Beweismittel und Informationen, die die Auftraggeber über die Firma Wifka erhalten haben, nicht mehr zur Disposition stehen.
    30 Millionen aus der Schweiz: Wer schoss die MH17 ab ?
    Schweizmagazin

    Kommentare

    am 16/06/2015 02:08:29
    Da fällt mir noch glatt etwas ein: Edward Snowden hat unentgeltlich die ganze Menschheit auf der Erdkugel vor Verbrechern gewarnt. Das wir aber so wenig wie möglich mitbekommen liegt es an den Medien den, die Völker sollen nicht erfahren welche Verbrechen an der Menschheit geplant und ausgeführt werden.

    Lus am 16/06/2015 01:28:18
    Somit sitzt der korrupte Sauhaufen auf 47 Millionen US Dollar.

    noy00011 am 15/06/2015 20:22:23
    Es ist immer wieder beschämend zu erfahren, dass die USA und ihre Verbündeten die ganze Welt verarscht,mit dem Glauben dass sie die Weltmacht seien, jedoch das grösste verschuldete Land auf diesem Planeten ist und immer mehr in die Kritik geraten, dass schlussendlich Russland als Sieger hervorgeht.....

    sophie ostermann am 15/06/2015 17:59:13
    17 Millionen endlich einmal gut angelegt. Wenn dadurch diesen Vertuschungs-Hintermänner das Handwerk gelegt wird. Ukraine als möglicher Täter bei den Ermittlungen. Der Mörder hilft der Polizei und dem Staatsanwalt bei den Ermittlungen. Man kann nur hoffen diese Werte-Verbrechergemeinschaft vor Gericht kommt. Man muss nur bedenken haben das es kein neutrales Gericht mehr gibt. 147 geheime Dokumente und der Rest zum Teil geschwärzt sagen eigentlich wer als Täter in Frage kommt

    Montag, 11. Juli 2016

    US-Regierung erwägt präventive Atomschläge gegen Russland

    Thema: Atomschlag

    US-Regierung erwägt präventive Atomschläge gegen Russland
    Von Anonymous

    Ausgerechnet nachdem tausende NATO-Soldaten in den vergangenen Wochen mit schweren Kriegsgerät an den Grenzen zu Russland aufmarschiert sind, um über mehrere Monate hinweg NATO-Militärmanöver zu absolvieren, gelangt die Nachricht an die Öffentlichkeit, dass die US-Regierung präventive Atomschläge gegen Russland, als mögliche Option prüfen lässt. Wer bewusst eine derartige Meldung produziert, obwohl eigene, bis an die Zähne bewaffnete Trupenverbände, nur weinige Schritte von russischen Hoheitsgebiet entfernt stehen, der macht unmissverständlich klar, was er damit beabsichtigt. Der möchte einen Krieg mit Russland auf europäischen Boden!

    In diesem Zusammenhang traf sich der US-amerikanische Verteidigungsminister Ashton Carter am vergangenen Freitag im Hauptquartier der US-Streitkräfte in Europa mit zwei Dutzend amerikanischen Militärkommandanten und europäischen Diplomaten, um über eine weitere Verschärfung ihrer wirtschaftlichen und militärischen Kampagne gegen Russland zu diskutieren. Sie bewerteten die Auswirkungen der aktuellen Wirtschaftssanktionen und die Strategie der Nato, hinsichtlich der Krise in der Ostukraine und der Stationierung von Soldaten und Kriegsgerät in Osteuropa. Ganz nebenbei drohten sie Russland mit Krieg.
     
    Ein Vertreter des US-Verteidigungsministeriums erklärte gegenüber Reuters, dass es bei dem Treffen hauptsächlich darum gehe, „zu bewerten und Strategien zu entwerfen, wie die Vereinigten Staaten und ihre wichtigsten Verbündeten auf die verschärften Spannungen mit Russland im Laufe des letzten Jahres reagieren sollten“. Der Vertreter sagte außerdem, dass Carter der Lieferung von tödlichen Waffen an das ukrainische Regime positiv gegenüber stehe. Dieser Vorschlag war bereits Anfang des Jahres vorgebracht worden.

    Atomraketen gegen Russland

    Besonders provokant war ein Bericht von Associated Press, der am Donnerstag veröffentlicht wurde. Laut diesem Bericht erwägt das Pentagon den Einsatz von Atomraketen gegen militärische Ziele in Russland als Reaktion auf angebliche Verstöße gegen den Vertrag über nukleare Mittelstreckensysteme (INF-Vertrag) von 1987. Die USA behaupten, Russland habe gegen den INF-Vertrag verstoßen, indem es Flugerprobungen von bodengestützten Marschflugkörpern durchgeführt habe, deren Reichweite die Beschränkungen des Vertrags überschreite. Russland dementierte dies.

    Das Pentagon diskutiert über drei Optionen: die Stationierung von Raketenabwehrsystemen in Europa, um russische Raketen abschießen zu können, eine „Gegenschlag“-Option, die nichtatomare Präventivschläge gegen russische Militäranlagen beinhalten würde und schließlich die Möglichkeit eines „Ausgleichsschlags“, der den präventiven Einsatz von Atomraketen gegen Ziele in Russland beinhalten würde.

    AP bezieht sich auf einen Mitarbeiter, der angedeutet habe, dass Optionen bis hin zur „Verbesserung der Fähigkeit amerikanischer Atomwaffen, militärische Ziele in Russland zu zerstören“ geprüft würden. Mit anderen Worten, die USA bereiten einen Atomkrieg gegen Russland vor.

    Russlands „Fehlverhalten” muss bestraft werden

    Robert Scher, einer von Carters atompolitischen Beratern, sagte im April vor dem Kongress, dass der Einsatz von „Gegenkräften“ bedeuten würde, dass „wir losschlagen und die Raketen in ihren Basen in Russland zerstören“. Andere Vertreter des Pentagon erklärten, diese Option würde die Stationierung bodengestützter Marschflugkörpern in ganz Europa erfordern. Der Pentagonsprecher Leutnant Oberst Joe Skewers erklärte gegenüber AP: „Alle Optionen, über die wir diskutieren, sollen sicherstellen, dass Russland keinen nennenswerten militärischen Vorteil aus seinem Fehlverhalten ziehen kann.“

    Die Rücksichtslosigkeit und Fahrlässigkeit der amerikanischen Außenpolitik ist atemberaubend. Ein Großteil der russischen Streitkräfte ist in der Nähe von dicht besiedelten Gebieten stationiert. Ein präventiver Atomschlag könnte in Sekunden Millionen Menschen in den Tod reißen und einen Atomkrieg auslösen, in dem die Menschheit ausgerottet würde. Selbst wenn die US-Regierungsvertreter mit ihren Drohungen gegen Russland nicht wirklich dieses Ziel verfolgen und nur versuchen, Moskau einzuschüchtern, liegt solchen Drohungen eine düstere objektive Logik zugrunde. Das Spiel mit dem Feuer Inmitten militärischer Spannungen und strategischer Unsicherheit erhöht die atomare Kriegstreiberei der US-Regierungsvertreter in dramatischer Weise die Gefahr eines unabsichtlichen Kriegs. Nato-Truppen führen entlang der russischen Grenzen, vom Nordmeer über die Ostsee bis zum Schwarzen Meer und dem Mittelmeer, Militärübungen durch. Alle nationalen Streitkräfte in der Region sind in höchster Alarmbereitschaft.

    Die amerikanischen Regierungsvertreter wissen nicht, wie der Kreml auf ihre Drohungen reagieren wird. Da die russische Regierung einen plötzlichen Nato-Angriff befürchten muss, ist es wahrscheinlicher geworden, dass sie auf vermeintliche Anzeichen für eine Nato-Militäraktion mit dem Abschuss ihrer Raketen reagiert.

    Sie muss fürchten, dass die Raketen andernfalls am Boden zerstört werden. Die Gefahr, dass eine fehlerhafte Annahme oder ein Kommunikationsfehler zu einem offenen Krieg führt, ist drastisch gestiegen.

    Kritiker warnen schon seit geraumer Zeit, dass die Entscheidungen der Nato, einen von faschistischen Kräften angeführten Putsch in Kiew zu unterstützen und Russland ohne jeden Beweis die Schuld am Abschuss des Flugzeugs MH17 zu geben, die Kriegsgefahr immens erhöht hat.

    Wollen wir wirklich zulassen, dass es zwischen den USA, Europa und Russland zu einem Krieg kommt, bei dem Atomwaffen eingesetzt werden könnten? Diese Frage muss sich jeder stellen, der die Ereignisse seit dem gewaltsam herbeigeführten Absturz des Malaysian-Airlines-Flugs MH17 verfolgt hat. Die Warnungen der kritischen Beobachter werden von den jüngsten Vorstößen Schers und Carters leider Gottes bekräftigt.

    Der unsichtbare Pakt zwischen Medien und Eliten

    Im März hatte Putin erklärt, dass er nach dem Putsch in Kiew das russische Militär, inklusive der Atomstreitkräfte, in Alarmbereitschaft versetzt habe, da er einen Nato-Angriff auf Russland fürchtete. Jetzt hat das US-Militär durch seine eigenen Aussagen bestätigt, dass die Politik der USA das Risiko eines Krieges birgt.

    Vor der Bevölkerung wurden diese Bedrohungen jedoch weitgehend geheim gehalten, denn die Amerikaner und Europäer haben immer wieder gezeigt, dass sie die Kriege der USA im Irak und Afghanistan ablehnen. Doch fast fünfzehn Jahre nach dem Beginn dieser Kriege steht die Welt am Rande eines noch blutigeren und verheerenderen Konflikts. Doch die Medien und herrschenden Eliten verheimlichen die Gefahr eines Atomkriegs.

    Der US-Präsident Obama hat beim G7-Gipfel bereits Druck die europäischen Regierungschefs ausgeübt, die Wirtschaftssanktionen gegen Russland weiter zu verschärfen und sich selbst zu schwächen, während die USA ihre Handelsbeziehungen gegenüber Russland weiter ausbaut.
    Die Sanktionen gegen Russland wurden im letzten Jahr verhängt, nachdem die Krim in die russische Föderation aufgenommen wurde. In den Leitmedien wird dieses Ereignis – auch wenn bereits faktisch widerlegt – weiterhin als „Annexion” bezeichnet. Als Vorwand für die Fortführung der Sanktionen dient der erneute Ausbruch von Kämpfen in der Ost-Ukraine, für die der Westen ausschließlich Russland verantwortlich macht.

    Provokationen und Lügenmärchen

    Der ukrainische Präsident Petro Poroschenko warnte am Donnerstag in einer Rede im Parlament vor der „immensen Gefahr erneuter schwerer Kämpfe mit russischen und terroristischen Kräften“. Er behauptete, ohne einen Beweis zu liefern, dass in den von Rebellen kontrollierten Gebieten Donezk und Lugansk in der Ostukraine 9000 russische Soldaten präsent seien.

    Poroschenko sagte: „Das ukrainische Militär sollte sich auf eine neue feindliche Offensive und eine Großinvasion entlang der gesamten Grenze zur Russischen Föderation vorbereiten. Wir müssen darauf wirklich vorbereitet sein.“ Er erklärte, das ukrainische Militär habe mindestens 50.000 Soldaten im Osten stationiert und sei bereit, das Land zu verteidigen.

    Einen Tag vor Poroschenkos Äußerungen kam es in der Ostukraine erneut zu Kämpfen zwischen Regierungstruppen und prorussischen Separatisten mit Dutzenden von Todesopfern. Die Kämpfe in dieser Woche waren der bisher schwerste Verstoß gegen den Waffenstillstand, der im Februar unterzeichnet wurde.

    Kremlsprecher Dimitri Peskow erklärte am Donnerstag vor der Presse, Russland sei davon überzeugt, dass die Kampfhandlungen am Mittwoch von Kiew provoziert worden waren, um die Diskussionen auf dem G7-Gipfel am Wochenende und dem EU-Gipfel in Brüssel Ende Juni zu beeinflussen. „Dieses provokante Vorgehen geht von den ukrainischen Streitkräften aus und das beunruhigt uns“, sagte er.

    Beide Seiten gaben der jeweils anderen die Schuld am Ausbruch der Kämpfe in Marjinka, etwa vierzehn Kilometer westlich der Rebellenhochburg Donezk. Poroschenkos Berater Juri Birjukow sagte am Donnerstag, dass bei den Kämpfen fünf ukrainische Soldaten getötet und weitere 39 verwundet worden seien. Der stellvertretende Verteidigungsminister und Sprecher der Volksrepublik Donezk (DNR) Eduard Basurin erklärte gegenüber Interfax, dass sechzehn Rebellenkämpfer und fünf Zivilisten getötet worden seien.

    Ukrainische Truppen hatten am Mittwoch außerdem die Innenstadt von Donezk mit Artillerie beschossen. In den südwestlichen Stadtteilen Kirowski und Petrowski wurden sechs Menschen durch Granaten getötet und weitere 90 verwundet. Der städtische Marktplatz Sokol wurde schwer beschädigt, mehrere Ladenstraßen brannten nieder.

    Als Reaktion auf die Entwicklungen am Mittwoch wurden Mitglieder des faschistischen Rechten Sektors angewiesen, sich auf den Kampfeinsatz vorzubereiten. Der Oberbefehlshaber des paramilitärischen Bataillons der Organisation, Andrei Stempitzki, rief in einem Post auf Facebook alle Mitglieder, die während des Waffenstillstands zu Hause waren, dazu auf, „zu ihren Kampfeinheiten“ zurückzukehren. Er drohte, der Rechte Sektor werde „Krieg führen, egal was die Anhänger des Waffenstillstands tun werden.“

    Quelle:  http://www.anonymousnews.ru/2016/07/03/us-regierung-erwaegt-praeventive-atomschlaege-gegen-russland/

    Donnerstag, 1. Oktober 2015

    Ukraine - Kleptomanen an der Macht - Steuergeld in Oligarchentaschen

    Thema: Ukraine

    Ukraine Diebstahl
    Kleptomanen an der Macht

    Von Franz Krummbein
    Geld in die Infrastruktur oder doch nur in die eigenen Taschen? Kredite für den Wiederaufbau der von Kiew zerbombten Infrastruktur der Ostukraine werden an Kiew vergeben, wie ein Sprecher der deutschen Bundesregierung sagte. Nur 300 der 500 Millionen Euro des deutschen Kredits an Kiew werden für den Wiederaufbau der Ostukraine verwendet werden – die übrigen 200 Millionen werden für kurzfristige Budgethilfe gewährt.

    Foto: Lupocattivoblog.com
    Doch ist es möglicherweise so, dass dieses Geld gar nicht für die Bedürfnisse des Landes verwendet wird, denn es landet in den Taschen der Oligarchen und zwar: Peter Poroschenko, Igor Kolomojskij, Alexander Turtschinow und weitere. Es gibt schließlich auch schon die Vorlagen: denken wir an das Schicksal des Geldes, das von den USA und EU in 2014 zur Verfügung gestellt wurde. Mit diesem Geld sollten die angeschlagenen Banken des Landes stabilisert werden, doch 1,8 Milliarden Dollar davon verschwanden in dunklen Kanälen, schreiben „Deutsche Wirtschaftsnachrichten“.

    Die Kiewjunta nutzt einen Teil des Geldes höchstens für neue Waffen zum Abriss der noch vorhandenen Infrastruktur oder den Bau dieses Zaunes an der russischen Grenze. Das meiste Geld wird eh in den Taschen dieser ach so demokratischen Politikerzunft landen.
    Der ukrainische Präsident Poroschenko hat die versprochene „Deoligarchisierung“ torpediert und geht nun das Risiko ein, seine politische Karriere genauso wie sein Vorgänger zu beenden, wie der Politologe Taras Kusjo vom Kanadischen Institut für ukrainische Studien an der Universität Alberta im Magazin „Foreign Policy“ schreibt. Es ist unverständlich, warum Deutschland sein Geld mit allen Händen aus dem Fenster wirft. Die EU hat selbst genug Probleme (Portugal, Spanien, Griechenland usw.) und hier wirft man es Putschisten (Marionetten) in den Hals. Als würde dieses Geld je bei dem Ukrainischen Volk ankommen, denn der korrupten Regierung. Oder musste man viel mehr die offenen Rechnungen an die USA, für deren Waffenlieferungen, tilgen?

    Und noch eine Frage: Wie will die pleite Ukraine diesen erneuten Kredit zurück zahlen? Das Land wurde dermaßen kaputt gemacht und geplündert, wie soll das funktionieren?

    Aber nicht nur die BRD ist so „großzügig“. Der IWF plant die Auszahlung der zweiten Tranche des Hilfspakets im Umfang von 17,5 Milliarden Dollar (15,8 Mrd. Euro) an Kiew. Die erste Tranche wurde bereits gezahlt und nun hofft Kiew auf die zweite in Höhe von 1,7 Mrd. Dollar.

    Dabei scheint Kiew offenbar pleite zu sein, aber wo ist dann das Geld hin? Bei der Bevölkerung ist es offensichtlich nicht angekommen, ähnlich wie in Griechenland. Welch ein unverfroren hohes Maß an Heuchelei seitens der Geldgeber!

    In der Ukraine wurde und wird das Volk seit Jahren von den eigenen Leuten ausgeplündert. Daher war im Grundsatz ein Maidan damals u.a. gerechtfertigt. Aber die Lage ändert sich nicht.

    In der Ukraine wurde eine Reihe von gravierenden Diebstählen von Getreide und Treibstoff aus Lagerhäusern der Staatsreserve aufgedeckt, wie der ukrainische Minister für Wirtschaftsentwicklung und Handel, Aivaras Abromavicius, mitteilte. Die Bestandsaufnahme ergab, dass etwa 250.000 Tonnen Getreide aus der Staatsreserve “verschwunden” sind. Auf dem Papier gibt es sie, aber in Wirklichkeit nicht.

    Im Laufe der Untersuchung seien auch andere Verstöße festgestellt worden: Abromavicius zufolge wurden 2014 im Öldepot Tausende Tonnen Benzin mit Kerosin vermischt. „In einem anderen Depot, sickerte Treibstoff durch einen Spalt in das Grundwasser. Dabei geht es hier um Zehntausende Tonnen. Die Umweltschützer haben dies irgendwie gar nicht bemerkt“, ironisiert Abromavicius. Alle festgestellten Fakten würden den Ermittlern übergeben, und die Korrumpierten „ohne Zögern” entlassen, betont er.

    Eines bleibt sehr unklar: Wie kontrolliert der IWF die Verwendung ihres Kredits an eine Regierung, die nachweislich nicht minder korrupt ist als ihre Vorgängerregierung? Premierminister Jazenjuk jedenfalls scheint die ihm treue Oligarchenschicht bereitwillig mit allen Vorteilen, die seine zentrale Stellung im Staat bietet, zu versorgen.
    Die ukrainische Finanzministerin Natalia Jaresko ist nicht minder umstritten.
    In ihrer Zeit als Investment-Bankerin sollen Fonds, die sich aus US-amerikanischen Steuergeldern finanzieren, systematisch eingebrochen sein, während bei privaten Fonds, die sie verwaltete, stets Zuflüsse zu verzeichnen waren.

    Berichten der „Deutschen Wirtschaftsnachrichten“ zufolge habe die EU mit Bulgarien oder Rumänien bei ähnlichen Krediten erhebliche Schwierigkeiten gehabt, diese transparent zu durchleuchten. Unterm Strich profitierte die organisierte Kriminalität von der europäischen Förderung. Warum dies nun im Falle der Ukraine anders sein soll, bleibt unklar.

    Dass die ukrainischen Bürger auf die Hilfe von IWF nicht warten sollen, war schon lange bekannt. Die ukrainischen Oligarchen kämpfen nicht nur für die Innen-, sondern auch für die Außenressourcen – für alle möglichen Tranchen, die vom Westen zugeteilt werden. Das IWF-Geld kommt bei dem ukrainischen Volk nicht an, die Clans von Poroschenko und Turtschinow sacken alles ein, solange es noch auf dem Weg ist.

    Die Beobachter haben sogar angenommen, dass das Geld jetzt schon geklaut ist, denn die erste 5Mrd. Tranche wurde ungefähr halb-halb zwischen der Nationalbank und der Regierung aufgeteilt (mit 10%-igem Überhang zugungsten des Ministerkabinetts). Der Wechselkurs Griwna zu Dollar hat sich nicht stabilisiert, umgekehrt, er fällt weiter, das bedeutet, das Geld wurde nicht wie geplant verwendet, – argumentierte der ukrainische Politikwissenschaftler Oleg Soskin (der Direktor des Instituts für Gesellschaft-transformations-forschung).
    Nach der Meinung des Experten gibt es zwei Grundmechanismen des Stehlens in solch großem Maße. Der erste – durch die innländische Staatsanleihen, die vom Ministerkabinett, geleitet von Jazenjuk, „abgesegnet“ werden müssen und die dann von der Nationalbank und Staatsbank gekauft werden.

    Der zweite Weg eröffnet große Möglichkeiten für die Bankinhaber: das ist die Vorteilsfinanzierung und -kreditvergabe an die angeschlagenen Finanzinstitute, per Anweisung des Präsidenten Poroschenko. Dort kommen dann sowohl „Privatbank“ vor als auch die Banken, die persönlich der Präsident Poroschenko kontrolliert, sowie andere Personen, darunter auch die Gruppe Jazenjuk-Turtschinow. Der Experte sagte voraus, dass die internationalen Organisationen bald die Nase voll haben werden und aufhören das Geld für die Ukraine zur Verfügung zu stellen.

    Das die Ukraine um ein Mehrfaches pleite ist als Griechenland, – das wissen alle Spatzen in der EU seit Jahren. Ein derartig verschuldeter Staat wie die Ukraine kann sich irgendwann nur noch durch eine Insolvenz von den Kreditbelastungen befreien. Dem ukrainischen Volk ist es später in Friedenszeiten nicht zuzumuten nach all den Belastungen des Bürgerkrieges nicht nur das eigene Land wieder aufbauen zu müssen, sondern auch noch Auslandsschulden, die ihnen nicht zugute kamen sondern bei den Oligarchen versickerten, zurück zu zahlen. Außerdem man darf verstehen, daß wenn Kreditgeber einem völlig maroden, überschuldetem und von kriminellen Politikern und Oligarchen regiertem Land trotzdem Gelder geben, sie damit zu rechnen haben einen Totalausfall hinnehmen zu müssen.

    Die PrivatBank, das größte Geldinstitut der Ukraine mit mehr als einem Viertel aller Bankkonten, befindet sich unter der Kontrolle des ukrainischen Oligarchen Igor Kolomoiski. Sein Vermögen wird von Forbes auf 1,24 Milliarden Dollar geschätzt. Kolomoiski verdankt seinen Reichtum vor allem seinen „Raubzügen“, wie die aggressiven Firmenkäufe und -fusionen der Oligarchen in der Ukraine genannt werden. Dabei werden Maßnahmen angewendet, vor denen selbst die abgebrühtesten Wall-Street-Banker zurückschrecken würden, wie Matthew Rojanski vom Kennan Institute am Woodrow Wilson Center for International Scholars berichtet.

    „Es gibt wirklich Firmen in der Ukraine, offiziell registriert mit Büros und Visitenkarten, die sich auf verschiedene Aspekte dieser Unternehmensplünderungen spezialisiert haben. Das beinhaltet Druck über bewaffnete Männer auszuüben, Dokumente zu fälschen oder Notare und Richter zu schmieren“, sagte Rojanski dem Harpers Magazine. Der Forscher beschreibt Kolomoiski als „den berühmtesten Räuber unter den Oligarchen, der beschuldigt wird, innerhalb von zehn Jahren bis 2010 eine massive Plünderungskampagne durchgeführt zu haben.“

    Kolomoiskis Geschäftspraktiken wurden über die Landesgrenzen hinaus bekannt und brachten ihm sogar einen Platz auf der Visa-Verbotsliste der USA ein, was ihm eine Einreise dorthin unmöglich machte.

    Die Oligarchen in der Ukraine bekamen bisher massenhaft EU-Gelder, welche nicht zweckgebunden deklariert wurden. Entsprechend „verloren“ gegangen sind sie dann auch. Nun wird zwar eine Zweckgebundenheit vorgegeben, allerdings dürfte dies in den Augen der dortigen Machthaber eher als ein Hinweis, denn eine Auflage sein. Аndererseits, es ist völlig gleichgültig ob man in die Ukraine unter den jetzigen politischen Bedingungen Geld zweckgebunden gibt oder nicht, – es wird dort für die Bevölkerung gar nichts zum Positiven ändern und auf lange Sicht wird das Geld – hier als ein Kredit getarnt – niemals zurück zu zahlen sein.

    Das Grosse Geld wird niemals beim Volk ankommen, das grosse Geld fliesst sofort in die Taschen derjenigen die das Geld zählt, selten erreicht eine kleine Portion die Bedürftigen. Das Geld wird die Maschine der Machterhaltung zu Gute kommen, die Gangster in Kiew sind gut traniert, das Geld soll erstmal die Machtige Freunden schmieren und das Signal senden, “mit uns Gangster könntet Ihr alles tun und das Geld wird Euch nicht fehlen.“ Wer kann dazu nein sagen?

    Daumenschrauben für Griechenland – Geldgeschenke für die Ukraine

    „Wir werden kein Geld mehr aus ukrainischen Taschen ziehen, um ausländische Schulden zu bezahlen.“ So der ukrainische Ministerpräsident Arseni Jazenjuk zu den privaten Gläubigern der Ukraine. Doch was im Falle Griechenlands zu einem Aufschrei führen würde, kommentiert der Internationale Währungsfonds (IWF) mit der Überweisung einer erneuten Milliarden-Tranche und der Zusicherung, der Ukraine weiterhin finanziell beizustehen.

    Während im Fall Griechenlands nicht die geringste Bereitschaft zum Entgegenkommen zu verzeichnen war und das Land mit zum Teil mafiös anmutenden Methoden in ein Schuldendiktat gezwungen wurde, belohnten IWF und EU-Kommission die Widerspenstigkeit Kiews mit immer neuen Milliardenkrediten.

    Der gewaltigste Unterschied zwischen der Ukraine und Griechenland ist der, dass in Griechenland eine demokratisch gewählte Regierung im Amt ist, während die Ukraine von den USA okkupiert und sich eine Marionetten-Regierung ins Amt geputscht hat. Auch geht Griechenland nicht mit Waffengewalt gegen Zivilisten im eigenen Land vor. Darüber hinaus finanziert Griechenland auch keine Nazi-Bataillone, die einen Genozid an einer nationalen Minderheit vornehmen wollen.

    Griechenland versucht auch, die Ausbeutung des Landes durch Oligarchen einzudämmen, wohingegen die Ukraine diese Spekulanten gerade ins Land holt, um riesige Ländereien und Betriebe weit unter Wert an diese zu verkaufen. Die Ukraine hat seine Souveränität zugunsten der USA eingebüßt. Zu den Plänen der USA gehören der Zugang zu den Bodenschätzen Eurasiens über das „ukrainische Fenster“ sowie die Einrichtung neuer Militärstützpunkte dort.

    Die Ukraine ist ein finanzielles Meer ohne Ufer, dies sollte auch dem europäischen Steuerzahler klar werden.
    Quelle: Lupocattivoblog.com


    Mittwoch, 24. Juni 2015

    Paradox - Nato erhöht Präsens in Osteuropa, warnt aber Putin vor "Säbelrasseln"

    Thema: Kalter Krieg

    t-online
    Ausweitung von Atom-Arsenal
    Nato warnt Putin vor "nuklearem Säbelrasseln"

    Nachdem Kreml-Chef Wladimir Putin eine Ausweitung des russischen Atom-Arsenals angekündigt hat, warnt Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg vor einem "nuklearen Säbelrasseln". In der gegenwärtigen Situation sei dies "destabilisierend und gefährlich".

    Allein in diesem Jahr sollten die russischen Streitkräfte mindestens 40 neue Raketen erhalten, sagte Putin bei einer Militär-Ausstellung in der Nähe von Moskau. Diese seien in der Lage, "selbst die technisch fortgeschrittensten Abwehrsysteme zu überwinden", meinte er. Ebenfalls noch in diesem Jahr solle ein neues Unterseeboot mit Atomsprengköpfen in Dienst gestellt werden. Es gehe um die "Stärkung der Sicherheit Russlands und seiner Wirtschaft", sagte Putin.

    Die Nato warnt vor einer wachsenden Bedrohung durch Russland in Osteuropa. Wegen des Ukraine-Konflikts sei die Sicherheitslage schwieriger geworden, sagte Nato-General Philip Breedlove bei einem Besuch in Litauen. Russland versuche, die Regeln und Grundsätze im Osten zu ändern, die jahrzehntelang das Fundament der europäischen Sicherheit gewesen seien, kritisierte er.

    Nato erhöht Präsenz im Osten

    Auch Nato-Generalsekretär Stoltenberg verurteilte die russische Nuklear-Aufrüstung. "Das nukleare Säbelrasseln Russlands ist ungerechtfertigt, destabilisierend, und es ist gefährlich", sagte er in Brüssel nach einem Besuch bei EU-Kommissionschef Jean-Claude Juncker.

    "Wir antworten", sagte Stoltenberg mit Blick auf die Rolle der westlichen Militärallianz. Die Nato erhöhe ihre Präsenz im östlichen Teil des Bündnisgebietes. Das betrifft nach früheren Angaben beispielsweise die baltischen Staaten.

    Beobachter befürchten ein neues Wettrüsten zwischen Ost und West. Erst am Wochenende waren US-Pläne bekanntgeworden, schwere Kriegstechnik in osteuropäischen Nato-Staaten zu stationieren.

    Russland warnt vor Konfrontation in Europa

    Russland warnte vor einer militärischen Konfrontation in Europa. Die Pläne seien ein Verstoß gegen die Nato-Russland-Grundakte von 1997, kritisierte das Außenministerium in Moskau. Das Abkommen verbiete eine dauerhafte Präsenz von Kriegstechnik in osteuropäischen Staaten.

    Der baltische EU- und Nato-Staat Litauen verteidigte die US-Pläne. "Wir bedrohen niemanden, und wir werden niemanden angreifen", sagte Verteidigungsminister Juozas Olekas in Vilnius. Ziel sei es, den Schutz des Territoriums zu verstärken, sagte er. Die USA und die Nato werfen Russland vor, mit Manövern den Ukraine-Konflikt anzuheizen sowie prorussische Separatisten im Kriegsgebiet Ostukraine zu unterstützen.

    Moskau hat die meisten Atomwaffen

    Russlands Interkontinentalraketen haben eine Reichweite von rund 11.000 Kilometern. Sie können unter anderem von U-Booten aus abgeschossen werden. Ihre Zerstörungskraft hängt vom Typ des Atomsprengkopfes ab.

    Nach Angaben des Stockholmer Friedensforschungsinstituts Sipri verfügt Russland unter den Atommächten der Welt über die meisten Nuklearwaffen. Ihre Gesamtzahl sank demnach zwar im Vergleich der Jahre 2014 und 2015 von 8000 auf 7500 Stück, die Zahl der einsatzbereiten Sprengköpfe stieg jedoch von 1600 auf 1780 Stück.
    Quelle: t-online.de

    Kommentare

    olil
    Ich bin entsetzt über die neuerliche Provokation der USA! So wird es keine Ruhe geben, der Amerikaner wie immer der Aggressor. Dumm, provokant und kriegslüstern. Putin hat sich schon zu viel gefallen lassen. Wenn er Krieg wollte, dann hätte er schon längst zugeschlagen.

    olil
    Die USA wollen schwere Waffen für bis zu 5000 amerikanische Soldaten in Osteuropa lagern. Dazu zählen Kampfpanzer und Infanterie-Kampffahrzeuge. Wie viel soll sich Russland vor seiner Haustür noch gefallen lassen?!

    Saschek
    Was hat der Westen und unsere "US-Freunde" eigentlich erwartet? Russland wird ganz sicherlich nicht Beifall klatschen, weil die USA in Europa aufrüsten wollen!!! Es ist erstaunlich, dass die Europapolitiker nicht raffen, dass die USA uns immer mehr indirekt zu einem 3. Weltkrieg drängen. Da geht halt alles wieder auf Anfang. Nur denke ich werden die USA auch nicht ungeschoren davonkommen. Von unserer Bundeskanzlerin ist da nichts zu erwarten. Sie ist längst zur Erfüllungsgehilfin der USA geworden!! Das einzige was noch helfen würde - sie muss weg!!

    heinrich60439
    So ist das, wenn man Profiboxer zu seinen Vertrauten macht und Provokateure wie pussy riot und femen vorausschickt, um Unruhe in Rußland und in der Ukraine zu provozieren, ohne die Folgen zu bedenken. Wäre sie bloß in der Uckermark geblieben und hätte die Physik der Gezeiten studiert.

    bund1
    Vom Westen wird provoziert,und dann lauthals: Haltet den Dieb gerufen

    EinsteinJunior
    Habe immer mehr den Eindruck das er auch dazu gehört! Oder es ist mal wieder ein Lügen-Märchen der Leitmedien wer weiß das schon. Momentan wird ja unter Hochdruck an der Weltwirtschaftskrise und dem 3. Weltkrieg gearbeitet und die Presse macht sich der Mittäterschaft strafbar ... nur ist es den meisten anscheinend noch nicht "bewusst".


    Donnerstag, 7. Mai 2015

    Letzter Transport von MH17 Opfern

    Thema: MH17 - Ukraine
    20min.ch | 02. Mai 2015

    Die sieben letzten Särge von Flug MH17 sind in den Niederlanden eingetroffen. Das Flugzeug der Malaysian Airways war im Juli 2014 in der Ukraine abgestürzt.

    Ukrainische Soldaten verabschieden die sieben letzten Särge. Die Überreste der Opfer wurden Mitte April bei Donezk entdeckt. Bild: Keystone/Alexander Ermochenko
    Mehr als neun Monate nach dem Absturz von Flug MH17 über der Ostukraine ist der letzte Transport mit menschlichen Resten der 298 Opfer in den Niederlanden angekommen. Eine Transportmaschine des niederländischen Armee mit sieben Särgen an Bord landete am Samstag auf dem Militärflugplatz von Eindhoven.
    Im Beisein von niederländischen Ministern und Angehörigen wurde den Opfern in einer kurzen Zeremonie die letzte Ehre erwiesen. Es war der zehnte Transport aus dem ukrainischen Charkiw mit insgesamt 250 Särgen mit menschlichen Resten.

    Angehörige von MH17-Absturzopfern dürfen sich Wrackteile anschauen Bild: Keystone/Alexander Ermochenko
    Zwei Opfer noch nicht identifiziert

    Damit sind die Bergungsarbeiten offiziell abgeschlossen worden. Die Passagiermaschine der Malaysia Airlines war am 17. Juli 2014 über der Ostukraine vermutlich von einer Rakete abgeschossen worden.

    Alle 298 Menschen an Bord starben, die meisten waren Niederländer. Zwei niederländische Opfer konnten bisher noch nicht identifiziert werden.
    Mit freundlicher Genehmigung von http://www.20min.ch



    Mehr zum Thema:
    Ostukraine: Deutschland verschwieg Airlines Abschussgefahr

    Der Absturz der Maschine der MH17 der Malaysia Airlines gibt auch neun Monate nach dem Unglück Rätsel auf. Nun stehen Vorwürfe gegen die deutsche Bundesregierung im Raum. Wie Recherchen der «Süddeutschen Zeitung», von WDR und NDR ergeben, soll das Auswärtige Amt über die Abschussgefahr informiert gewesen sein, dies aber nicht den Airlines mitgeteilt haben.

    Die Medien beziehen sich auf interne Berichte vom 15. Juli 2014 – zwei Tage vor dem Absturz von Flug MH17. So stelle der Abschuss einer Antonov-Militärmaschine in der Höhe von über 6000 Metern eine «neue Qualität» dar. Die Lage in der Ostukraine sei demnach «sehr besorgniserregend». Für Militärexperten sei klar gewesen, dass auch Ziele in bedeutend grösseren Höhen, sprich Passagierflugzeuge, ins Visier genommen werden könnten, heisst es in den Dokumenten.

    Lufthansa wusste von nichts

    Verändert sich die Sicherheitslage in einem Luftraum, werden die Fluggesellschaften für gewöhnlich informiert. Dies geschah laut dem Bericht allerdings erst nach dem Abschuss der Malaysia Airlines. «Fakt ist, dass uns keine Informationen vonseiten der Behörden vor dem 17.7. vorlagen», wird die Lufthansa zitiert.

    Man wäre bestimmt nicht mehr über die Ostukraine geflogen, wenn man diese Informationen gehabt hätte, schreibt die Fluggesellschaft. Auch wenn Airlines selbst ein sogenanntes «Riskmapping» erstellen, hätten Warnungen der Regierung besondere Bedeutung.

    Regierung dementiert

    «Ich meine, bei solch einer Faktenlage, in solchen Fällen, wo die Gefährdungssituation so eindeutig auf der Hand liegt und durch Drahtberichte evident wurde, hätte eine Regierung die Verpflichtung, die Luftverkehrslinien auf eine andere Flugroute zu bringen, ihnen das sogar vorzuschreiben», kritisiert auch Stephan Hobe, Leiter des Instituts für Luftfahrtrecht an der Universität in Köln.

    Die Bundesregierung weist die Vorwürfe zurück. «Zu einer etwaigen Verschärfung der Sicherheitslage für zivile Überflüge über die Ukraine hatte die Bundesregierung vor dem Absturz des MH17-Flugzeuges keine Informationen», wird das Verkehrsministerium in der «Süddeutschen Zeitung» zitiert.

    Mit freundlicher Genehmigung von http://www.20min.ch

    Samstag, 7. Februar 2015

    Offener Brief von Stalingrad-Veteranen an Bundeskanzlerin Angela Merkel

    Thema: Ukraine
    RT-Deutsch

    Quelle: BArchBot
    Sechs russische Überlende der Schlacht verfassten zum 72. Jahrestages des Sieges der Roten Armee in Stalingrad einen Offenen Brief an die Bundeskanzlerin Angela Merkel. Die Veteranen, alle über 90 Jahre alt, bekunden in dem Schreiben ihre Sorge angesichts der zunehmenden faschistischen und revisionistischen Tendenzen in der Ukraine. Sie bitten diesbezüglich um Stellungnahme der Bundeskanzlerin und fordern sie zu einem konsequenten Vorgehen gegen den Neonazismus auf. RT Deutsch dokumentiert den Brief.

    Brief der Überlebenden

    An Frau Angela Dorothea Merkel von den Überlebenden der Schlacht von Stalingrad

    Sehr geehrte Frau Merkel,
    70 Jahre nach dem Sieg über die Nazis kommen wir, die Veteranen dieses schrecklichen Krieges und Teilnehmer dieser grässlichsten Schlacht, zu der Einsicht, dass in Europa ein Gespenst umgeht, das Gespenst der braunen Pest.

    Dieses Mal ist es die Ukraine, die zur Brutstätte der Nazi-Ideologie geworden ist, die Quelle einer Ideologie von Ultranationalismus, Antisemitismus und Unmenschlichkeit, in der die Ablehnung anderer Kulturen, körperliche Gewalt, die Ausschaltung Andersdenkender und Mord aufgrund von ethnischem Hass praktiziert werden.

    Wir haben bekannte Bilder vor uns: Fackelumzüge, Schläger in Uniform mit Nazisymbolen, die rechte Hand zum deutschen Gruß erhoben, faschistische Prozessionen durch die Kiewer-Innenstadt mit Polizeischutz und, die Bezeichnung von Personen als Untermenschen durch hohe ukrainische Regierungsvertreter.

    Wir haben dies schon einmal erlebt, und wir wissen wo es hinführt. In der Ukraine schlummert diese braune Plage schon ein Jahrzehnt und ist in einem Bürgerkrieg ausgebrochen. Nazi-artige Gruppierungen wie der Rechte Sektor (Praviy Sektor), wie die sogenannte Nationalgarde, zahlreiche inoffizielle aber gut bewaffnete Truppen wie „Azov“ vernichten mit Unterstützung der regulären ukrainischen Armee durch Luftschläge und schweres Artilleriefeuer die Bevölkerung der Ostukraine.

    Sie ermorden unschuldige Menschen nur aus dem Grund, dass diese ihre eigene Sprache sprechen wollen, eine andere Vorstellung über die Zukunft ihres Landes haben und nicht unter einer Regierung leben wollen, die von Anhängern Banderas geführt wird.

    Diese Banderisten sind Anhänger der sogenannten Ukrainischen Befreiungsarmee, die, und wir möchten Sie daran erinnern, Frau Merkel, zu Zeiten des Zweiten Weltkrieges an der Seite der Wehrmacht kämpften, mit der Galizischen SS-Division, und sich durch die Ermordung sowjetischer Juden auszeichnete.

    Sie erhöhen ihre ideologischen Vorfahren durch die Umbenennung ukrainischer Straßennamen nach Kriegsverbrechern!

    Vor unser aller Augen wird die Geschichte des 20. Jahrhunderts umgeschrieben. Es verwundert nicht dass diese Banderisten unserer Zeit – mit einem fanatischen Glühen, das uns Frontveteranen von Stalingrad nur zu bekannt ist – dazu aufrufen, das Donbass vom Antlitz der Erde zu fegen und Bürger ihres eigenen Landes im Osten mit Napalm zu verbrennen!

    Es gibt dokumentierte Belege, dass Menschen nur aus dem Grund getötet wurden weil sie das Georgsband (St. George Ribbon – Symbol für den Sieg über den Faschismus) trugen.

    Frau Merkel, die Wahrheit ist, dass in der Ukraine eine zügellose Orgie an Faschismus vonstatten geht. Es geht nicht um nur ein paar antisemitische Bemerkungen im Parlament oder um Zitate von Überlegenheit einer „Rasse“ über die andere. Es geht um wahrhaft blutige Verbrechen, deren Opfer Hunderte und Tausende zählen.

    Aber der Westen nimmt eine sehr seltsame Haltung ein, und das verstehen wir nicht. Diese Position kann als Entgegenkommen an die ukrainischen Nazis gedeutet werden. In der Ukraine wird dies als die europäische Position verstanden und so wird sie auch langsam in Russland verstanden. Und wir würden gerne wissen was die Menschen Deutschlands dazu sagen würden, mit ihrem vorteilhaften Blick auf ihre eigene historische Erfahrung.

    Es ist wichtig für uns, Ihre Sichtweise zu verstehen, die Sichtweise der Führungskraft eines großen Volkes, das unter der braunen Pest litt und schreckliche Opfer bringen musste, aber sich davon erholte. Wir sind uns bewusst welchen Kampf ihr Land gegen die Manifestation des Nazismus führt und, glauben Sie uns, wir wissen das zu schätzen. Und gerade deshalb wundern wir uns umso mehr, dass Sie bei allen Anstrengungen gegen das Aufkeimen von Nazismus in Ihrem eigenen Land, sich der Gefahr eines zügellosen Ausbruchs in einem anderen europäischen Land nicht bewusst sind.

    Warum marschieren Europas Führer zur Unterstützung französischer Karikaturisten, die durch islamistische Terroristen ermordet wurden, aber warum marschieren sie nicht gegen den Faschismus in der Ukraine? Warum nimmt ein Staatsoberhaupt, das die Vernichtung eines Teils der eigenen Bevölkerung anordnet an diesem Marsch teil? Warum bekommen 12 französische Opfer Aufmerksamkeit und warum Tausende ukrainische und russische nicht?

    Wissen Sie wie viele Kinder in der Ostukraine durch Verbrecher mit Nazisymbolen an ihren Uniformen ermordet wurden? Wollen Sie es wissen? Wir werden Ihnen die Antwort geben – wenn Sie sie nicht schon haben. Warum schauen die Völker Europas regungslos der massiven Gewalt in der Ukraine zu? Kommt es einfach daher, dass Ihre Medien nicht darüber berichten? Unabhängig von den Tatsachen? Unabhängig von der Wahrheit? Was ist das wahre Ziel Ihrer Wirtschaftssanktionen? Russland als Macht zu schwächen? Den Faschismus in der Ukraine zu unterstützen? Oder um unsere Renten, die wir als Kriegsveteranen erhalten, zu zerstören?

    Sehr geehrte Frau Merkel,

    die düstere Geschichte des 20. Jahrhunderts hat uns ein paar Lektionen erteilt:

    Erstens: Das Umschreiben der Geschichte ist der erste Schritt zum Nazismus Jedes europäische faschistische Regime der 20er und 30er Jahre begann so. Und auf diesem Weg befindet sich die Ukraine: Vom Umschreiben der Schulgeschichtsbücher bis zu der verbreiteten Zerstörung sowjetischer Mahnmale. Der Gipfel der Falschheit war die Äußerung des ukrainischen Premierministers Jatsenyuk im deutschen Fernsehen: „Die Sowjetunion ist nach Deutschland und in die Ukraine einmarschiert!“ Wir würden gerne wissen was Sie davon halten, dem Führer eines Landes in dem die Leugnung des Holocaust eine Gefängnisstrafe nach sich zieht.

    Zweitens: Die Suche nach Sündenböcken ist eine Äußerungsform von Nazismus Faschistische Regime geben für jedes Versagen anderen Gruppen die Schuld, ethnische, soziale, religiöse. Früher waren das die Juden und die Kommunisten. In der heutigen Ukraine sind die Sündenböcke die Russen, Russland und der Ostteil des Landes.

    Drittens: Breitet sich der Nazismus in einem Land aus, so kann er sich über die ganze Welt verbreiten. Man kann nicht in einem Land Nazismus gutheißen und glauben dass er innerhalb desjenigen Landes bleibt. Die Naziwelle verbreitet sich überall, über Landesgrenzen. Darum wird es auch „die braune Pest“ genannt. Der Nazismus muss bereits von fern bekämpft werden, nicht erst wenn er vor der Haustür steht.

    Viertens: Nazismus darf nicht ignoriert werden; ihm muss Widerstand geleistet werdenSollte jemand der Meinung sein man könne den ukrainischen Faschismus ignorieren oder einfach nicht beachten, so irrt er sich gewaltig. Es liegt in der Natur des Nazismus dass er Nichtbeachtung als Ermutigung versteht, ja sogar als Anerkennung seiner Stärke. Nazismus ist nie nur an einem Ort; die Wurzeln wandern und er wächst. Daher ist die einzige Methode gegen ihn ein aktiver, bitterer Kampf.

    Fünftens: Die wichtigste Waffe im Kampf gegen Nazismus in seiner Frühphase ist die Wahrheit.

    Kurz gesagt: Wahrheit schlägt Nazismus. Indem man das unmenschliche Wesen des Nazismus zur Schau stellt, das unmenschliche Wesen seiner Ideologie, das Verhalten seiner Anhänger, der Taten dieser Personen, damit bekämpfen wir die Ausformung des Nazismus. Historische Wahrheit ist der beste Schutz gegen Nazismus. Würde die eigene Regierung die Geschichte des Landes und seiner Menschen nicht vor der Jugend verbergen dann gäbe es in der Ukraine weniger Nazi-Anhänger. Die gegenwärtigen Massenmedien spielen dabei eine große Rolle: sie können zum Nazismus beitragen oder ihn bekämpfen.

    Sehr geehrte Frau Merkel!

    Wir haben in Russland als Nachfolgestaat der Sowjetunion einen besonderen und historischen Auftrag. Vor 70 Jahren beendeten wir auf Kosten von Millionen von Kriegsopfern den Nazismus in Europa. Wir persönlich, alle Stalingrader, haben mit übermenschlichen Kräften nicht nur unsere Geschichte verändert, sondern die europäische, ja die Weltgeschichte. Und wir können das Wiederaufleben des Nazismus nicht zulassen. Ganz bestimmt nicht in unserer Nachbarschaft! Wir haben dagegen gekämpft; wir werden dagegen kämpfen; wir laden Sie ein mit uns zu kämpfen!

    In einem sehr bekannten und beliebten Film hier bei uns sagt der Hauptdarsteller, das Urbild eines faschistischen Chefs: „Sobald sie uns irgendwo nicht mehr mit ‘Hallo’ sondern mit ‘Heil!’ begrüßen wissen wir: Dort werden sie auf uns warten, und dort werden wir unsere große Erneuerung beginnen.“

    Frau Merkel,

    überall in der Ukraine hört man das „Heil!“, offen, mit offizieller Unterstützung. Es wird für ganz Europa Zeit diesen Fluch zu bannen. Wir hoffen sehr dass das deutsche Volk und ganz Europa zusammen mit Russland diese Giftwurzel ausreißt, mit Stumpf und Stiel.




    Anmerkung der RT Deutsch Redaktion:

    1. Der gesamte Original-Brief ist hier einsehbar.

    2. Eine Anfrage von RT Deutsch an das Bundeskanzleramt, ob der Brief dort eingegangen ist und wenn ja, wie man gedenkt darauf zu reagieren, wurde bisher nicht beantwortet.


    Sonntag, 18. Januar 2015

    MH17 - Hat der Westen kein Interesse mehr an der Absturzursache?

    Thema: MH17
    RT-Deutsch
    Lawrow: Der Westen scheint MH17 Untersuchung völlig vergessen zu haben

    Der russische Außenminister Sergei Lawrow hat bei einer Pressekonferenz mit dem lettischen Amtskollegen seiner Verwunderung Ausdruck verliehen, dass der Westen scheinbar die Untersuchung zur Tragödie von MH17 völlig vergessen hat. Moskau fordert die Veröffentlichung von wenigstens vorläufigen Ergebnissen der Ermittlungen.

    Quelle: RT
    „Der Westen hat einst Sanktionen verhängt, unter dem Vorwand der Katastrophe der malaysischen Boeing,“ sagte Lawrow nach einem Treffen mit seinem lettischen Amtskollegen Edgars Rinkevics und fügte hinzu:
      “Und nun haben unsere westlichen Kollegen dieses Problem komplett vergessen. Nur Russland sagt, dass es gut wäre wenigstens vorläufige Resultate der Ermittlungen zu veröffentlichen und zu erklären, warum diese Untersuchung mit offenkundigen Verletzungen der Normen durchgeführt wurden, welche besonders für solche Fälle im Rahmen der Internationalen Zivilluftfahrt-Organisation (ICAO) angewendet werden.”
    MH17 war am 17. Juli über der Ostukraine abgestürzt, alle 298 Passagiere und Crewmitglieder kamen ums Leben. Die Opfer kamen aus zehn Ländern, der Großteil aus den Niederlanden und Malaysia.

    Der letzte offizielle Report zum Absturz der Boeing 777 kam im September 2014, als niederländische Ermittler erklärten, das der Absturz das Resultat eines strukturellen Schadens war, verursacht durch eine große Anzahl hochenergetischer Objekte, die die Boeing von Außen trafen. Der Abschlussbericht soll im Sommer 2015 veröffentlicht.

    Im Dezember letzten Jahres hatte Moskau Ermittlungen nach Aussagen eines ehemaligen Mitarbeiters der ukrainischen Luftwaffe eingeleitet, laut dessen Aussagen ein ukrainisches Militärflugzeug MH17 abgeschossen hätte. Der Zeuge, der anonym bleiben wollte, sagte gegenüber der Tageszeitung Komsomolskaya Prawda, dass ein ukrainischer SU-25 Kampfjet die malaysische Boeing ausgeschaltet hätte. Er behauptete, dass der Pilot Luft-Luft-Lenkwaffen benutzte um die Boeing abzuschießen, die wahrscheinlich für ein Militärflugzeug gehalten wurde.

    MEHR LESEN: Zeuge bestätigt Abschuss von MH17 durch ukrainischen Kampfjet

    Seit Mitte April 2014 bis zum 06. Januar 2015 wurden in der Ostukraine mindestens 4.808 Menschen getötet (inklusive der 298 von MH17) und 10.468 verletzt, so die UN-Weltgesundheitsorganisation (WHO).

    Kiewer Regierung plant massive Mobilisierung

    Lawrow warnte im Rahmen der Pressekonferenz auch davor, dass Kiew sich auf eine neue militärische Operation in der Ostukraine vorbereiten könnte:
      „Wir haben ziemlich alarmierende Informationen, die wir momentan noch überprüfen, dass [ukrainische] Streitkräfte in der näheren Zukunft vorhaben, in einem weiteren Anlauf die Krise durch Gewalt zu lösen. Dies wäre eine Katastrophe.“
    Der russischen Außenminister führte weiter aus, dass Moskau über Informationen verfüge, dass die Ukraine ihre Truppen mobilisiere:
      „Es werden verschiedene Zahlen genannt. Von 50.000 bis über 200.000 Personen sollen in der Armee und anderen Sicherheitskräften mobilisiert werden.“
    Ukrainische Behörden wiesen die Vorwürfe zurück und betonten, dass das das Minsker-Abkommen eingehalten werde.

    Abschließend sagte Lawrow, dass Moskau hoffe, dass der Westen es nicht zulassen werde, dass Kiew erneut auf Gewalt zurückgreift:
      „Egal was gerade in Paris, Syrien, Libyen oder anderswo geschieht – wir fordern von unseren westlichen Partnern nicht zu zulassen, dass die ‚Partei des Krieges’ in Kiew die zerbrechlichen Hoffnungen zerstören, die nach den Minsker-Gesprächen aufkeimten.“

    Quelle: RT-Deutsch

    Bitte Lesen Sie auch:
    Ein weiterer Versuch, die wahre Ursache des MH17-Absturzes zu vertuschen:
    Ein wichtiges Autopsie-Ergebnis wird verschwiegen

    hier: Luftpost

    Dienstag, 4. November 2014

    Ein seltsames Demokratieverständnis herrscht in Kiew

    Thema: Ukraine
    RIA Novosti
    Österreichischer Politiker wirft Kiew „auslegungsbedürftige Auffassung von Demokratie“ vor

    MOSKAU, 03. November (RIA Novosti).
    Der ukrainische Geheimdienst SBU hat den österreichischen Politiker Ewald Stadler, Parteivorsitzender der Reformkonservativen in Österreich, neben vielen anderen ausländischen Wahlbeobachtern in der Ostukraine zur „Persona non grata“ erklärt.

    © RIA Novosti. Alexei Kudenko
    „Der ukrainische Geheimdienst SBU und das ukrainische Innenministerium erklären 33 ausländische Beobachter der Wahlen in den Volksrepubliken

    Donezk und Luhansk am gestrigen Allerseelen-Sonntag als unerwünschte Personen und postulieren somit ihre auslegungsbedürftige Auffassung von Demokratie“, twitterte Stadler am Montag.

    Er kritisierte zudem die Reaktion des Westens auf die Wahlen der neuen Volksvertretungen und der Republik-Chefs in den selbsterklärten Volksrepubliken Donezk und Lugansk am Sonntag.

    „Die EU und der Westen stimmen d´accord in den stereotypen Tenor ein und untermauern ihre geschärfte Ignoranz gegenüber dem Volkswillen“, so Stadler.

    „Die OSZE erklärte sich nach Ansuchen der Volksrepubliken um Entsendung internationaler Wahlbeobachter nicht bereit dieser Einladung zu entsprechen und verwehrte sich von vornherein einer objektiven Überprüfung der Durchführung der Wahlen.“

    Ausländische Wahlbeobachter waren zum Staunen gebracht worden, dass sie auf die „schwarze Liste“ gesetzt wurden. Ihnen zufolge gingen sie ihrer Pflicht nach und dieser Schritt seitens Kiews läuft dem Streben nach Frieden zuwider.



    RIA Novosti
    DONEZK, 03. November (RIA Novosti).
    Bei den Wahlen der Republikchefs in den Volksrepubliken Donezk und Lugansk haben nach Angaben der Wahlbehörden die bisherigen Amtsinhaber Alexander Sachartschenko bzw. Igor Plotnizki gewonnen.

    © RIA Novosti. Alexei Kudenko
    Nach Auszählung von 100 Prozent der Stimmen liegt in Donezk der Premier der Volksrepublik, Alexander Sachartschenko, vorne. 765 340 Wähler haben für ihn gestimmt. An der Abstimmung nahmen insgesamt 1 012 162 Wähler teil. 104 540 davon übermittelten ihre Stimmen bei der Fernabstimmung.

    Bei der Wahl zur Volksvertretung in Donezk führt die Partei Donezker Volksrepublik von Sachartschenko, die 662 000 Stimmen auf sich vereinigen konnte.

    Der Premier der Volksrepublik Lugansk Plotnizki kam nach der Auszählung von 100 Prozent der Stimmen auf 63,08 Prozent.
    In Lugansk gewann die von Plotnizki geführte Bewegung „Mir Luganschtschine“ (Frieden für die Lugansker Region) mit 69,42 Prozent der Stimmen.

    Sonntag, 21. September 2014

    Sonderstatus für Ost-Ukraine - "Gas-Prinzessin" Timoschenko passt das nicht

    Thema: Ukrainekrise
    Timoschenko kündigt Widerstand gegen Sonder-Status für Ost-Ukraine an

    Das ukrainische Parlament hat in einer nicht-öffentlichen Sitzung die faktische Autonomie für die Ost-Ukraine beschlossen. Nun wollen die radikalen Kräfte die Einigung zwischen Russen und Amerikanern torpedieren.

    Timoschenkos Möglichkeiten sind nicht zu unterschätzen: beim NATO-Gipfel hatte man der ukrainischen Regierung versprochen, Waffen zu liefern, damit sie Putin besiegen könne. Es ist gut möglich, dass die Amerikaner ein Doppelspiel mit den Russen treiben: einerseits werden auf bilateraler Ebene Bedingungen ausgehandelt, wie es in der Ostukraine weitergehen könne. Andererseits werden die radikalen Kräfte in Kiew weiter gestärkt.

    Nach der überraschenden Verabschiedung eines Sonderstatus für die Ostukraine haben mehrere ukrainische Abgeordnete eine Rücknahme des Gesetzes gefordert. Mitglieder der Vaterlandspartei von Ex-Ministerpräsidentin Julia Timoschenko und weitere Abgeordnete reichten einen entsprechenden Antrag bei der Obersten Rada in Kiew ein, teilte das Parlament am Mittwoch mit.

    Der Widerstand könnte von Bedeutung sein, weil Timoschenko und weitere Hardliner in ihrer Ostukraine-Politik offen von Neonazis unterstützt werden.

    Das ukrainische Parlament, die Rada, hatte das Gesetz über einen Sonderstatus für die Gebiete Donezk und Lugansk am Vortag in einer nicht öffentlichen Sitzung angenommen. Unmittelbar darauf ratifizierte die Rada gleichzeitig mit dem per Video zugeschalteten Europaparlament in Straßburg ein Partnerschaftsabkommen zwischen Kiew und Brüssel.

    Die ukrainischen Beschwerdeführer wollen das Gesetz über den Sonderstatus in der Ostukraine nun wegen angeblicher Verstöße gegen Abstimmungsregeln für ungültig erklären. Um das Votum geheim zu halten, seien am Vortag elektronische Abstimmungsmaschinen verwendet worden, sagten die Abgeordneten. Dadurch stehe die Glaubwürdigkeit der Wahl infrage, weil nicht klar sei, wie die Volksvertreter gestimmt hätten, argumentierten sie.

    Mit dem Sonderstatus räumt Kiew den Gebieten Donezk und Lugansk für drei Jahre Selbstverwaltungsrechte ein. Vorgesehen sind zudem örtliche Wahlen am 7. Dezember sowie die Gründung einer eigenen Volksmiliz. Ein Amnestiegesetz gewährt den Separatisten zudem weitgehende Straffreiheit. Nur besonders schwere Verbrechen sollen geahndet werden.

    Russland reagiert positiv auf das Gesetz. Es sei „ein Schritt in die richtige Richtung“, sagte die Föderationsratschefin Valentina Matwijenko der Zeitung Rossijskaja Gaseta. Separatistenführer Alexander Sachartschenko äußerte sich jedoch zurückhaltend. Wenn der Sonderstatus eine Unabhängigkeit der Region Donbass bedeute, würde er dies begrüßen, sagte er. Den für den 7. Dezember angesetzten Wahlen erteilte er jedoch eine Absage. „Wir werden selber entscheiden, wann wir welche Wahlen abhalten“, sagte er der Agentur Interfax zufolge. „Von der Ukraine organisierte Wahlen wird es bei uns nicht geben“. In der Ostukraine herrschen unterschiedliche Vorstellungen über die Zukunft der Region: von einer Autonomie innerhalb der Ukraine, über eine Unabhängigkeit bis hin zu einem Beitritt zu Russland.

    Die USA gratulierten der Ukraine zu dem Abkommen mit der EU und bezeichneten dessen Ratifizierung als historischen Schritt. Zugleich lobte das US-Außenministerium das Gesetz über Sonderstatus und Selbstverwaltungsrechte in der Ostukraine. Dies sei ein weiteres Zeichen dafür, dass Kiew den seit Monaten andauernden Konflikt friedlich beilegen wolle. Poroschenko wird am Donnerstag in Washington erwartet, wo er auch US-Präsident Barack Obama trifft.

    Mit dem Sonderstatus für die Ostukraine will Poroschenko die Separatisten von ihrer Forderung nach Unabhängigkeit abbringen. Er forderte die Aufständischen auf, nun den nächsten Schritt für eine friedliche Konfliktlösung zu tun. Ein Einlenken zeichnete sich aber zunächst nicht ab.

    Mit freundlicher Genehmigung von DEUTSCHE WIRTSCHAFTS NACHRICHTEN


    Kommentare

    Seifert sagt:
    Alles nur Show für die Öffentlichkeit, Sponsoren und die Dummen unter den Ostukrainern mit dem Gesetz zum Sonderstatus! Der Präsidentensprecher hat doch die Möglichkeit der sofortiger Rücknahme dieses Gesetzes nach der “Befriedung” schon eindeutig angekündigt.

    holzauge sagt:
    Timoschenko und weitere Hardliner in ihrer Ostukraine-Politik offen von Neonazis unterstützt Machtkampf in der Ukraine :
    Von Angela Merkel und der EU unterstützten Politikern „Jaz“ Jazenjuk und Julia Timoschenko
    Zitat Frau Merkel: Wir sind auf einem guten Weg

    egon sunsamu sagt:
    Erfreulich, daß es Frau Timoschenko gesundheitlich offenbar wieder gut geht. Die Behandlung in Deutschland hat wahre Wunder bewirkt ...
    Die Ukraine bleibt weiter in den Schlagzeilen, während Merkel und Steinmeier im Hintergrund dem Terrorpaten aus Katar 70 Leo Kampfpanzer verkaufen ...
    Ekelhaft!

    Sammy sagt:
    “Es ist gut möglich, dass Amerikaner ein Doppelspiel mit den Russen treiben:”
    Selbstverständlich treibt die US-Regierung ein Doppelspiel, nicht nur mit den Russen, auch mit den europäischen Vasallen. Danke dafür, dass ihr das so deutlich aussprecht!
    Was die Reaktion von Novorossja auf den Sonderstatus der Ostukraine angeht, habe ich andere Informationen: Die Regierung von Novorossja meinte dazu, dass die Ukraine überhaupt nichts zu entscheiden hat in Bezug auf den Status von Novorossja.
    Und damit haben sie völlig recht. Die Chance, den Konflikt mit “Autonomie”, “Sonderstatus” etc. zu regeln, ist vorbei. Das war vor den Massakern an der Zivilbevölkerung durch Kiew und dieses Zeitfenster hat sich geschlossen.

    Sammy sagt:
    Übrigens - Wenn an dieser Meldung etwas dran ist, hat eine (noch) unbekannte Regierung oder Gruppe eine Belohnung von 30 Mio. Dollar ausgeschrieben für denjenigen Whistleblower, der eindeutige Beweise für den Abschuss von MH17 liefert:
    http://www.schweizmagazin.ch/nachrichten/schweiz/20832-Millionen-aus-der-Schweiz-Wer-schoss-die-MH17.html
    So wie ich die Ukrainer kenne, wird sich ein Zeuge finden, über kurz oder lang.

    Amerikanische Kanzlerin sagt:
    Die Frage ist doch, wer hat an einer Aufklärung interesse? Der Westen samt Ukraine wohl eher nicht, weil da die Täter bekannt sind. Die Russen wissen wohl längst mehr, als sie zugeben.Wer bleibt übrig und vor allem, wer hat soviel Geld, um die hohe Belohnung auszusetzen und die Macht eine neue Identität zu geben?

    Amerikanische Kanzlerin sagt:
    Vielleicht wird ja kein “Wisser” gesucht, sondern jemand der sich bereit erklärt, für viel Geld eine Falschaussage zu machen.

    Detlev G. Pinkus sagt:
    Julia Timoschenko wird also auch von Neonazis unterstuetzt. Aber nicht nur die, Poroschenko und die Junta in Kiev werden von Neonazis unterstuetzt. Und genau davor haben die Menschen in der Sued-Ost-Ukraine Angst. Denn die haben die Nazis aus dem Zweiten Weltkrieg nicht vergessen.
    In diesem Zusammenhang muss ich mich immer wiederholen, als Resultat wird es Neurussland und die Ukraine als selbstaendige Staaten geben. Daran wird auch eine Julia Timoschenko nichts mehr aendern koennen. Der Buergerkrieg muss jetzt einfach vorbei sein.