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Samstag, 14. Oktober 2023

Reporter Patrick Baab über beiden Seiten der Kriegsfront:«Ja, in der Ukraine kämpfen Nazis»

Reporter Patrick Baab über beiden Seiten der Kriegsfront:«Ja, in der Ukraine kämpfen Nazis»

Die Weltwoche

08.10.2023
«Ja, in der Ukraine kämpfen Nazis»: Kriegs-Reporter Patrick Baab berichtet im Ukraine-Krieg von beiden Seiten der Front. Hier spricht er über die Fragezeichen von Butscha, die Unfähigkeit westlicher Politiker und den Satz, den er sowohl von russischen als auch ukrainischen Soldaten am meisten gehört hat: «Wir wollen nur Frieden»

Kommentare

@dagmarspiske4149
Dankeschön lieber Herr Baab für diesen sachlichen Bericht… schade, dass es nicht mehr ehrliche, unabhängig Journalisten gibt …..wir wünschen uns Frieden für Russland und die Ukraine…. und auch für uns 🙏
@Kaja1103
Ich verneige mich vor Herrn Baab für seinen Mut und seine Aufrichtigkeit. Ich habe sehr lange darauf gewartet. Seit 2014.
@christineruger6342
Herrn Baab meinen allergrößten Respekt! Er wandelt auf den Spuren eines Peter Scholl-Latour, der nicht nur eine dpa Meldung nachbetet, sondrrn sich selbst vor Ort eine Meinung bildet. Das ist echter Journalismus. Danke auch an Roman Zeller und die Weltwoche für das exzellent geführte Interview.
@johanngiesbrecht6460
Das ist nicht zum erstenmal das Amerika einen Präsident im Ausland eingesetzt haben.

Mittwoch, 17. Juni 2020

George Orwell "1984" - Wir sind auf dem direkten Weg dahin

Liebe Leser,
per WhatsApp erhielt ich unter dem Titel: "George Orwell 1984" einen Kommentar, den ich nachstehend veröffentliche

"Jede Statue und jedes Straßengebäude wurde umbenannt, jedes Datum wurde geändert. Und der Prozess geht Tag für Tag und Minute für Minute weiter. Die Geschichte hat aufgehört. Nichts existiert außer einer endlosen Gegenwart, in der die Partei immer Recht hat.“
- George Orwell "1984"

Was wir gerade in der westlichen Welt erleben, hat historische Vorläufer. Die antiken Römer und Ägypter kannten bspw. die „Damnatio Memoriae“, also die vollständige Auslöschung historischer Zeugnisse unbeliebter oder gestürzter Cäsaren und Pharaonen, inklusive Tilgung aller Inschriften, Chroniken und Baudenkmäler. Während der französischen Revolution gingen die radikalen Jakobiner ebenso bilderstürmisch gegen Gotteshäuser vor, aus jüngerer Zeit kennen wir die barbarischen Bilder babylonischer Kulturstätten, die vom IS in Syrien und Irak gesprengt und zerstört wurden, da man alle vorislamischen Kulturzeugnisse ausmerzen wollte.

Heute geschieht das gerade wieder, fast überall im Westen. In England und den USA purzeln die Statuen ehemaliger Größen, nicht offiziell und unter Aufsicht der Behörden, aber geduldet durch die Politik und aufgrund des Drucks von der Straße. Der Mob regiert und über gut und richtig entscheidet nicht mehr die Wahrheit, ein nüchterner Diskurs oder Dialog, nein, entscheidend sind das Ausmaß der Empörung, eine neurotische Moralvorstellung und die Größe und Aggressivität der Gruppe, die den Aufstand anführt.

Die Medien sekundieren die Anliegen der Straße, möglichst einseitig natürlich und mit einem Fokus auf die Narrative, welche man von den liberalen Zeitungen der US-Küste abschreibt. Das sind die Lektionen, die wir aus den vergangenen Tagen mitnehmen können:

Gewalttaten, Vandalismus, Regel- und Gesetzesverstöße etc. sind dann geduldet - auch in Deutschland, wie die Großdemos gegen „Polizeigewalt“ in Berlin beweisen - wenn die Leute auf der Entscheiderebene (Medien/Politik/Kirchen), das Anliegen als „gut“ festlegen. Damit wird nicht nur indirekt das Gesetz ausgehebelt, es wird gleichzeitig auch dem Spott preisgegeben, es wird relativiert und aufgeweicht und in seiner Grundsubstanz geschädigt.

Dazu bedarf es inzwischen lediglich eines zufälligen Falls wie in den USA, der medial dann aber entsprechend aufgearbeitet, orchestriert und global präsentiert wird. Dann lenken auch Politiker ein und können bestimmte Spielregeln temporär aussetze, gönnerhaft und in der Hoffnung, dass der geduldete Regelübertritt sich am Wahltag auszeichnet. Für unser Land, Europa, den Westen und unsere Zukunft ist diese Entwicklung eine Katastrophe.

Es ist die Herrschaft einer totalitären Moral über den Verstand und eine Abkehr von den Prinzipien unserer Rechtstaatlichkeit. Die Vergangenheit wird zum moralisch aufgeladenen Spielball eines Kultes, der für sich das Recht in Anspruch nimmt, sich durch die Gnade der späten Geburt über die Geschichte zu überheben, ohne zu merken, dass sie sich genauso einfangen lassen wie die Mitläufer vergangener Regime. „Wie konnte das 1933 passieren“ fragen sich die Gutmeinenden stets und reißen im Schutz des Mobs Denkmäler ein, weil sie in der Gruppe stark sind und das totale moralische Recht auf ihrer Seite wähnen. Die Nazis taten es genauso, der IS und die Kommunisten ebenfalls.

Mit dieser totalitären Denke, die George Orwell in seiner Dystopie 1984 treffend beschrieb und welche gerade im Westen ein erschreckendes Revival erlebt, geht das Zeitalter stabiler Staaten, gesunder Demokratien oder eines aufgeklärten Bürgertums endgültig zu Ende. Und was machen die Bilderstürmer und Radikalen, wenn es kein Denkmal mehr abzureißen, kein Buch mehr zu verbannen und keinen Film zum Sperren gibt? Dann werden, das kennen wir aus allen radikalen Revolutionen der Vergangenheit, wieder Menschen verfolgt und entfernt. Keine Pointe. Wie lange wollen wir uns das noch gefallen lassen?

Darüber sollte jeder einmal Nachdenken

... und wer das alles nicht glaubt, der kann sich ja das Video ansehen



Freitag, 24. Mai 2019

Der Kampf gegen Rechts zerschellt an den Windmühlen der Realität

Thema: Gegen Rechts



Privatinvestor Politik Spezial
Am 21.05.2019 veröffentlicht

#KampfGegenRechts #Nazis #AfD Wer sich in den vergangenen Wochen selbst peinigte und ausschließlich Tagesschau sowie Mainstream-Zeitungen konsumierte, konnte zu dem Schluss gelangen, die gesamte Republik kämpfe heldenhaft "gegen Rechts."
In Leipzig wurde ein lesbisches Kaffee-Trinken "als neue Superwaffe gegen Rechts" veranstaltet, in Köln machten "Bären gegen Rechts" mobil. In Hilden warfen sich "Omas gegen Rechts" in die Schlacht, in Hildesheim wurde mutig "gegen Rechts" spaziert.
Die SPD bemühte auf ungezählten Plakaten die Sozialpolitik gegen Rechts. Eine schottische Autorin entwickelte sogar ein Stimmtraining gegen Rechts und hielt einen Vortrag über das "Sprechen in rechtspopulistischen Zeiten." Die Jusos in Berlin zeigten auf einem Plakat einen zum Ausholen bereiten Baseballschläger mit dem Aufruf "Nationalismus eiskalt abservieren."
Da kam die Regierungskrise in Österreich gerade rechtzeitig, um zusätzlichen Rückenwind gegen "die Rechten" aufzubauen. Die Medien überschlagen sich, seit das skandalöse Video aufgetaucht ist. Doch in den sozialen Medien kann man die Tweets und Posts von Lesern und Usern kaum zählen, die deutschen Altparteien Ähnliches wie Herrn Strache zutrauen. Doch in anderen Ländern der EU, wo ebenfalls am Sonntag (26.5.) gewählt wird, gibt es andere Schlagzeilen, die man ebenfalls als einschlagende Kometen klassifizieren könnte, allerdings zu Gunsten EU-Kritischer Parteien und Wähler ...

Kategorie Nachrichten & Politik

Kommentare

Babbelnet66
Man sieht wo die Reise hingeht. Als die CDU/CSU noch Positionen der heutigen AfD vertreten hat ist niemand auf der Straße gewesen und auch die Medien haben nichts verkündet. Das in der AfD Menschen zu finden sind die einst in den Altparteien waren blenden die viele aus. In Wahrheit geht es den Altparteien um Geld und Posten und ein Weiter so. Die Altparteien spannen mit ihren Parolen Menschen vor ihren Karren, Menschen die sich anscheindend mit der Politik nicht auskennen oder keine Lust haben sich mit der Politik der vergangen Jahre (somit ihrem eigenen Wahlverhalten) auseinanderzusetzen. Naja, immerhin gibt es noch (wenn auch nicht viele) Bürger die genau wissen welche Probleme wir wirklich haben und was nur herbeigeredet wird. Das beste Mittel gegen wirklich Rechte im Lande war immer eine vernüftige Politik und eine neutrale Berichterstattung, davon jedoch sind wir meilenweit entfernt, leider.

Katrin Schrader
Fake News sind schon ein ziemlich großes Problem. Ich entdecke sie jeden Tag in den Mainstreammedien. Ich würde sagen, Klaus Kleber und der Spiegel sind sind ein Garant für die Verbreitung von falschen Nachrichten, Lügen und Auslassungen.


Freitag, 4. August 2017

Polnischer Spielfilm über die Greueltaten ukrainischer Nationalisten sorgt für Verstimmung

Thema: Ukraine

Polnischer Spielfilm über Wolhynien-Massaker und Greultaten ukrainischer Nationalisten sorgt für Empörung in Kiew

Von 1943 bis 1944 verübten ukrainische Nazis die sogenannten Wolhynien-Massaker. Die Ukrainische Aufständische Arme (UPA) unter Stepan Bandera ermordete dabei unter Einsatz brutalster Methoden bis zu 80.000 polnische Zivilisten. Jetzt hat sich der bekannte polnische Regisseur Wojciech Smarzowski, daran gemacht die Greultaten ukrainischer Nationalisten an der polnischen Zivilbevölkerung filmisch zu verarbeiten. Kiew zeigt sich empört.

In seinem Film „Volyn“ verarbeitet der polnische Regisseur, der bereits in der Vergangenheit für seine Werke mehrfach ausgezeichnet wurde und der selbst von seinen Kritikern „König des zeitgenössischen polnischen Films“ genannt wird, das Massaker von Wolhynien unter der Führerschaft des in der Westukraine als Nationalhelden gefeierten Bandera.

Laut polnischer Medien dient Smarzowskis Bekanntheitsgrad bereits jetzt als Garant für den Erfolg seiner neusten filmischen Arbeit. Kiews öffentliche Verehrung des Nationalistenführers Bandera auf unterschiedlichsten Kundgebungen sowie die Äußerungen des ukrainischen Präsidenten Petro Poroschenko, dass es ein Kompliment wäre, als Bandera-Anhänger bezeichnet zu werden, haben die zuvor beinahe euphorischen Ansichten in Polen über das Post-Maidan Nachbarland stark verändert.

Während aber in der Ukraine der Zorn über das polnische Filmprojekte wächst, zeigen polnische Leserzuschriften, etwa auf Newsweek Polska, dass ein signifikanter Teil der polnischen Gesellschaft den Film in seiner Intention und Aussage unterstützt.
„Gäbe es keinen denkbar besseren Zeitpunkt, als diesen, einen solchen Film zu zeigen. Vor allem jetzt, nachdem die ukrainische Regierung erneut begonnen hat die Mörder der UPA zu verherrlichen. Wenn dies die Ursache für eine Verschlechterung der Beziehungen beider Länder sei, zeigt dies doch deutlich, dass mit der Ukraine etwas nicht stimmt.“ (Kommentarname Leniwiec)

„Ich schaue mit Spannung auf die Ausstrahlung des Films. Aber ich kann die beleidigte Haltung der Ukrainer nicht verstehen und dass sie behaupten, wir würden sie damit beleidigen. Wir waren doch nicht diejenigen, die Fackelaufmärsche zu Ehren von UPA und Bandera veranstaltet haben. [...]. Es ist sehr gut, dass dieses Thema endlich filmisch aufbereitet wird.“ (Kommentarname: Mateusz)

„Ich kenne die Geschichte von Wolhynien aus den Erzählungen meines Großvaters, der als einziger einer Großfamilie, versteckt auf einem Friedhof, dass Massaker überlebte, und dem dann, ironischer Weise mit der Hilfe von Deutschen und Russen, die Flucht nach Krakau gelang. Ich will den Film sehen und die Bilder vergleichen mit den Erzählungen meines Großvaters.“ ´(Kommentarname: Jola)
Der Regisseur antwortete, gefragt nach dem Grund für seine Entscheidung, einen Film über das Massaker von Wolhynien zu machen:
„Ein Film, der alle zufrieden stimmt, ist nicht machbar. Ich habe meine eigene Version, eine eigene Wahrheit und dabei bleib ich. Ich bin Pole und mache dahher auch einen Film, der den polnischen Standpunkt vertritt.“

Quelle: RT-Deutsch

Sonntag, 3. Januar 2016

Nazikollaborateur Bandera wird in Kiew von tausenden mit Fackelzug geehrt

in Deutschland kein Protest - die deutschen Medien schweigen.

Thema: Nazis

Ukraine:
Tausende ehren Stepan Bandera mit Fackelmarsch durch Kiew

Tausende haben am Freitag an einem Fackelzug durch Kiew teilgenommen, anlässlich des 107. Geburtstages des prominenten ukrainischen Nationalisten und Hitler-Kollaborateur Stepan Bandera.





Quelle: RT-Deutsch

Kommentare

Eva Schulz
Schrecklich muss das sein für jene, die noch bei klarem Verstand sind (es wird wohl noch einige geben), dort leben zu müssen zwischen lauter solchen!

Ronja
Ich stelle mir das auch fürchbar vor. Für mich ist es ja schon schlimm genug, dass unsere Regierung so ein Pack auch noch hofiert.
Wie schizophren dass alles ist, kann man daran sehen, dass in Deutschland immer noch die Mahnmale des Dritten Reiches von den Politikern mit Blumen geschmückt werden und in der Ukraine wird mit den Abkömmlingen der Rechtsradikalen kommuniziert und es wird ihnen haufenweise Geld zugeschoben. Für normale Menschen unfassbar.

Alles Kritiker
Warum finaziert Frau Dr. Angela Merkel (CDU), diese Verrückten immer wieder mit hunderten Millionen Euro, zumal wir diese Millionen niemals wiedersehen werden? Welches Motiv hat Frau Dr. Angela Merkel (CDU) ?

Ronja
Weil ihr Deutschland und das deutsche Volk sch.... egal ist. Die ist Amihörig und macht was ihr gesagt wird. Was die Amis dabei im Schilde führen wissen wir ja....

Kaffee Trinker
Es ist ganz sicher kein Zufall, dass dessen Grab in München gepflegt wird, während sich von Anfang an die BRD-Regierung extrem parteiisch hinter den Maidan und seine Schergen gestellt und mit unseren Steuergeldern deren Hintern vergoldet hat. Die größte Nazizeitung der BRD, die Bild, war jedesmal ganz aus dem Häuschen, wenn diese Ukro-Faschisten mal wieder von sich hören ließen welche wieder diesen Kriegsverbrecher mindestens als "Unabhängigkeitskämpfer" handeln - mehr muss man über diesen BRD-Stürmer eigentlich nicht wissen.
Wir brauchen mal dringend einen ordentlichen Hausputz, der schon seit Jahrzehnten überfällig ist.

MC Vitusvor
Es wird höchste Zeit, dass über die Progrome der Ukraine an Juden im 2. WK mit Zigtausend Toten gesprochen wird. Die Opfer wurden z. B. in Lemberg von der dortigen Bevölkerung wie Tiere gejagt, durch die Stadt getrieben und mit Knüppeln und Eisenstangen auf offener Straße erschlagen.
Es ist unfassbar, dass gerade deutsche Politiker diese abscheulichen Verbrechen vollständig verdrängen und mit diesem korrupten Naziregime und seiner offen zur Schau getragenen braunen Gesinnung gemeinsame Sache machen.
Ich empfinde das als eine nachträglich Verhöhnung der vielen grausam ermordeten Opfer.
Eine schöne "Wertegemeinschaft" ist das! Ich habe andere Werte. Unter Merkel und ihrem Gefolge ist das jedenfalls nicht mehr länger mein Deutschland.

Rolf Höpfner
Dann wundert man sich das die Bewohner des Donbass nichts mit Kiew zu tun haben wollen,denn Speziell die Bewohner der Ostukraine haben unter der Nazibrut eines Stepan Bandera zu leiden gehabt.Doch das wird im Westen total vergessen.

Danke Klaus für den Link

Dienstag, 21. Juli 2015

WDR - Reportage über Nazis in der Ukraine - Im Ausbildungslager der rechten Milizen

Thema: Ukraine

Tagesschau
Weltbilder-Reportage aus Ukraine
Im Ausbildungslager der rechten Milizen

In der Ukraine kämpft nicht nur die Armee. Auch rund 10.000 nationalistische Milizionäre gehen gegen die pro-russischen Separatisten vor. Doch sie verbreiten faschistische Parolen - und haben kein Interesse an einem Friedensabkommen.

Von Jürgen Kreller und Mareike Aden, NDR

"Sehr weit rechts"

Freiwilligen-Bataillon "Rechter Sektor" in der Ukraine
tagesschau24 10:00 Uhr, 16.07.2015, Mareike Aden/Jürgen Kreller, NDR
Im Informationskanal tagesschau24 berichten die Autoren von ihren Erfahrungen während der Dreharbeiten. Zwar bestreiten die Milizionäre Faschisten zu sein oder nationalsozialistisches Gedankengut zu verbreiten. Dennoch sind sie als "sehr weit rechts" einzustufen, sagt NDR-Autor Jürgen Kreller. "Nachdem wir die Kamera abgeschaltet hatten, waren sogar 'Sieg Heil'-Rufe zu hören."

Auch wie sich die Milizen finanzieren ist unklar. Offiziell decken sie ihren Finanzbedarf nur durch Spenden aus der Bevölkerung. Doch allein damit eine Armee von bis zu 10.000 Mann zu unterhalten, dürfte schwierig sein. Deshalb gehen Beobachter davon aus, dass der Oligarch Igor Kolomoisky erheblich Finanzmittel zur Verfügung stellt. Offiziell ist er Verbündeter der Regierung, jedoch soll er auch andere Freiwilligenbataillone unterstützen.

Kommentare

Am 16. Juli 2015 um 16:35 von holyknights
zwei Jahre zu spät...
... aber schön, dass hier einige Wahrheiten ausgesprochen werden. Danke an die beiden Journalisten.

Am 16. Juli 2015 um 16:16 von DKAQI
Keine Milizen sondern NAZIbanden
"... 10.000 nationalistische Milizionäre gehen gegen die pro-russischen Separatisten vor. Doch sie verbreiten faschistische Parolen - und haben kein Interesse an einem Friedensabkommen."
TS-Zitat.
Wie schon immer wieder von Foristen hier angeführt wurde, befinden sich in der Ukraine viele bewaffnete NAZI-Banden.
Auf Grund dieser NAZIs wurde der Maidan am 21.2.14 verraten und der legitime Präsident gestürzt. Nicht die Krim sonder dieser Sturz mit "friendly fire" war der Beginn der UK-Krise. Diese Banden, heute wissen wir es, verhinderten auch die Bergung von MH 17 und heizen auch immer wieder die Kämpfe um Donezk an.
Kaum ein westl. Journalist oder Politiker sah das Gefahrenpotential dieser Banden. Jetzt, wo diese Kräfte gegen Poroschenko sich richten, werden sie wahr genommen.
Jetzt liebe TS, nehmt das Thema endlich auf, recherchiert und berichtet darüber. Ihr rettet damit u.U. den Frieden.

Am 16. Juli 2015 um 16:46 von HLKING
an TS
Aber liebe TS, diesen Rechten SEKTOR gab es seit anfang An, Warum berichten Sie uns das erst jetzt?

Am 16. Juli 2015 um 17:00 von claireannelage
Noch ein Grund mehr
So wenig Putin ein Demokrat sein mag, Poroschenko ist keinen Deut besser - und obwohl es mehr als offensichtlich ist dass er ein Verbrecher und Kriegstreiber ist wird er aus politischen Gründen unterstützt - vor aller Augen.
Was ist eigentlich mit uns los dass wir keine Probleme haben wenn unsere Regierung solche verbrecherischen Handlungen auch noch unterstützt ? Da ziehen Nazis mordend durch die Ukraine - eigentlich müssten wir alles in unserer Macht stehende tun um gegen sie vorzugehen.
Es wäre auch aus vielen anderen Gründen sinnvoll sich mit Rußland zu einigen - so wäre etwa Assad ohne die Unterstützung Putins wohl schon Geschichte, diese Chance wurde leider vertan. Wenn die Amerikaner nicht mitziehen wollen ist das ihre Sache, aber Europa sollte ein gesteigertes Interesse daran haben die Beziehungen zu Rußland zu normalisieren.

Am 16. Juli 2015 um 17:02 von Franz.Graumann
jedes Ding hat seine Zeit
welch ein Wunder, jetzt, da die rechten Milizen auch gegen das "gewählte" Kiewer Oligarchentum vorgehen um ihre Macht (und ihre Waffen) zu behalten werden sie plötzlich auch von den westlichen Medien wahrgenommen, davor waren es ja nur Bürgerwehren die gegen die "russischen Besatzer" kämpfen..........bewaffnete Rechtsradikale gibts übrigens nicht nur in der Ukraine, in Polen erfreuen sich nationalistische "Bürgerwehren" regen Zulauf's............................

Am 16. Juli 2015 um 17:09 von lngenieur
Finanzierung
"...alles Spenden aus dem Volk"
Nun, wenn man Handel mit Kriegsgefangenen/Erpressung, Plünderung und Schmuggel so nennen mag. Alles aufgezählte wurde bereits mehr oder weniger auf der bekannten Videoplattform dokumentiert. Gerüchte gibt's dass diese sogar aus Übersee massiv versorgt werden, McCain sei dank.

Am 16. Juli 2015 um 17:55 von Tschuikow
Wer finanziert die wohl??
Man kommt sich wie an der Informations Resterampe vor!
Kleiner Tip, der US Senator Mc Cain traf sich mit den Anführern von "Freiwilligenbatalionen" wie Semjontschenko von Asow. Das worüber in unabhängigen Medien schon lange berichtet wird, serviert jetzt auch die ARD - Scheibchenweise.
Nochmal zur Erinnerung - WDR-Gesetz (§5)
(5) Der WDR stellt sicher, dass das Gesamtprogramm nicht einseitig einer Partei oder Gruppe, einer Interessengemeinschaft, einem Bekenntnis oder einer Weltanschauung dient. (…)
(6) Die Nachrichtengebung muss allgemein, unabhängig und sachlich sein. Nachrichten sind vor ihrer Verbreitung mit der nach den Umständen gebotenen Sorgfalt auf Inhalt, Herkunft und Wahrheit zu prüfen. Kommentare sind deutlich von Nachrichten zu trennen und unter Nennung der Verfasserin oder des Verfassers als solche zu kennzeichnen.

Am 16. Juli 2015 um 18:20 von Freiheitsstatue
Am 16. Juli 2015 um 17:00 von claireannelage
Sie schreiben und ich stimme Ihnen dabei gerne zu:"Wenn die Amerikaner nicht mitziehen wollen ist das ihre Sache, aber Europa sollte ein gesteigertes Interesse daran haben, die Beziehungen zu Rußland zu normalisieren." ZitatEnde
Jaaaa, genau das !!!
Allerdings müssen wir differenzieren zwischen "Europa" (also dessen Bevölkerung!) und deren Politiker. Die Bevölkerung will in Frieden leben mit all seinen Nachbarn !
Die Europäischen Politiker jedoch haben sich selber in ein *Abhängigkeits-Verhältnis* (zu einer Großmacht) begeben und wissen nicht, wie sie sich wieder befreien könnten.
(Ich bin kein Parteigänger, oder Fan vom Altkanzler Schröder, aber der hat GWBush gezeigt, dass wir auch "nein" sagen dürfen!!)
Frau Merkel fehlt das Durchsetzungsvermögen gegenüber "Freunden"! Frau Merkel wagt es nicht, Obama oder Poroschenko zu sagen, dass ihr Nazibanden nicht ins Konzept passen. Es wird keine 2. Ukraine-Reportage geben, die vom Ausbildungslager der rechten Milizen berichtet !

Danke Klaus für den Link

Sonntag, 21. September 2014

Sonderstatus für Ost-Ukraine - "Gas-Prinzessin" Timoschenko passt das nicht

Thema: Ukrainekrise
Timoschenko kündigt Widerstand gegen Sonder-Status für Ost-Ukraine an

Das ukrainische Parlament hat in einer nicht-öffentlichen Sitzung die faktische Autonomie für die Ost-Ukraine beschlossen. Nun wollen die radikalen Kräfte die Einigung zwischen Russen und Amerikanern torpedieren.

Timoschenkos Möglichkeiten sind nicht zu unterschätzen: beim NATO-Gipfel hatte man der ukrainischen Regierung versprochen, Waffen zu liefern, damit sie Putin besiegen könne. Es ist gut möglich, dass die Amerikaner ein Doppelspiel mit den Russen treiben: einerseits werden auf bilateraler Ebene Bedingungen ausgehandelt, wie es in der Ostukraine weitergehen könne. Andererseits werden die radikalen Kräfte in Kiew weiter gestärkt.

Nach der überraschenden Verabschiedung eines Sonderstatus für die Ostukraine haben mehrere ukrainische Abgeordnete eine Rücknahme des Gesetzes gefordert. Mitglieder der Vaterlandspartei von Ex-Ministerpräsidentin Julia Timoschenko und weitere Abgeordnete reichten einen entsprechenden Antrag bei der Obersten Rada in Kiew ein, teilte das Parlament am Mittwoch mit.

Der Widerstand könnte von Bedeutung sein, weil Timoschenko und weitere Hardliner in ihrer Ostukraine-Politik offen von Neonazis unterstützt werden.

Das ukrainische Parlament, die Rada, hatte das Gesetz über einen Sonderstatus für die Gebiete Donezk und Lugansk am Vortag in einer nicht öffentlichen Sitzung angenommen. Unmittelbar darauf ratifizierte die Rada gleichzeitig mit dem per Video zugeschalteten Europaparlament in Straßburg ein Partnerschaftsabkommen zwischen Kiew und Brüssel.

Die ukrainischen Beschwerdeführer wollen das Gesetz über den Sonderstatus in der Ostukraine nun wegen angeblicher Verstöße gegen Abstimmungsregeln für ungültig erklären. Um das Votum geheim zu halten, seien am Vortag elektronische Abstimmungsmaschinen verwendet worden, sagten die Abgeordneten. Dadurch stehe die Glaubwürdigkeit der Wahl infrage, weil nicht klar sei, wie die Volksvertreter gestimmt hätten, argumentierten sie.

Mit dem Sonderstatus räumt Kiew den Gebieten Donezk und Lugansk für drei Jahre Selbstverwaltungsrechte ein. Vorgesehen sind zudem örtliche Wahlen am 7. Dezember sowie die Gründung einer eigenen Volksmiliz. Ein Amnestiegesetz gewährt den Separatisten zudem weitgehende Straffreiheit. Nur besonders schwere Verbrechen sollen geahndet werden.

Russland reagiert positiv auf das Gesetz. Es sei „ein Schritt in die richtige Richtung“, sagte die Föderationsratschefin Valentina Matwijenko der Zeitung Rossijskaja Gaseta. Separatistenführer Alexander Sachartschenko äußerte sich jedoch zurückhaltend. Wenn der Sonderstatus eine Unabhängigkeit der Region Donbass bedeute, würde er dies begrüßen, sagte er. Den für den 7. Dezember angesetzten Wahlen erteilte er jedoch eine Absage. „Wir werden selber entscheiden, wann wir welche Wahlen abhalten“, sagte er der Agentur Interfax zufolge. „Von der Ukraine organisierte Wahlen wird es bei uns nicht geben“. In der Ostukraine herrschen unterschiedliche Vorstellungen über die Zukunft der Region: von einer Autonomie innerhalb der Ukraine, über eine Unabhängigkeit bis hin zu einem Beitritt zu Russland.

Die USA gratulierten der Ukraine zu dem Abkommen mit der EU und bezeichneten dessen Ratifizierung als historischen Schritt. Zugleich lobte das US-Außenministerium das Gesetz über Sonderstatus und Selbstverwaltungsrechte in der Ostukraine. Dies sei ein weiteres Zeichen dafür, dass Kiew den seit Monaten andauernden Konflikt friedlich beilegen wolle. Poroschenko wird am Donnerstag in Washington erwartet, wo er auch US-Präsident Barack Obama trifft.

Mit dem Sonderstatus für die Ostukraine will Poroschenko die Separatisten von ihrer Forderung nach Unabhängigkeit abbringen. Er forderte die Aufständischen auf, nun den nächsten Schritt für eine friedliche Konfliktlösung zu tun. Ein Einlenken zeichnete sich aber zunächst nicht ab.

Mit freundlicher Genehmigung von DEUTSCHE WIRTSCHAFTS NACHRICHTEN


Kommentare

Seifert sagt:
Alles nur Show für die Öffentlichkeit, Sponsoren und die Dummen unter den Ostukrainern mit dem Gesetz zum Sonderstatus! Der Präsidentensprecher hat doch die Möglichkeit der sofortiger Rücknahme dieses Gesetzes nach der “Befriedung” schon eindeutig angekündigt.

holzauge sagt:
Timoschenko und weitere Hardliner in ihrer Ostukraine-Politik offen von Neonazis unterstützt Machtkampf in der Ukraine :
Von Angela Merkel und der EU unterstützten Politikern „Jaz“ Jazenjuk und Julia Timoschenko
Zitat Frau Merkel: Wir sind auf einem guten Weg

egon sunsamu sagt:
Erfreulich, daß es Frau Timoschenko gesundheitlich offenbar wieder gut geht. Die Behandlung in Deutschland hat wahre Wunder bewirkt ...
Die Ukraine bleibt weiter in den Schlagzeilen, während Merkel und Steinmeier im Hintergrund dem Terrorpaten aus Katar 70 Leo Kampfpanzer verkaufen ...
Ekelhaft!

Sammy sagt:
“Es ist gut möglich, dass Amerikaner ein Doppelspiel mit den Russen treiben:”
Selbstverständlich treibt die US-Regierung ein Doppelspiel, nicht nur mit den Russen, auch mit den europäischen Vasallen. Danke dafür, dass ihr das so deutlich aussprecht!
Was die Reaktion von Novorossja auf den Sonderstatus der Ostukraine angeht, habe ich andere Informationen: Die Regierung von Novorossja meinte dazu, dass die Ukraine überhaupt nichts zu entscheiden hat in Bezug auf den Status von Novorossja.
Und damit haben sie völlig recht. Die Chance, den Konflikt mit “Autonomie”, “Sonderstatus” etc. zu regeln, ist vorbei. Das war vor den Massakern an der Zivilbevölkerung durch Kiew und dieses Zeitfenster hat sich geschlossen.

Sammy sagt:
Übrigens - Wenn an dieser Meldung etwas dran ist, hat eine (noch) unbekannte Regierung oder Gruppe eine Belohnung von 30 Mio. Dollar ausgeschrieben für denjenigen Whistleblower, der eindeutige Beweise für den Abschuss von MH17 liefert:
http://www.schweizmagazin.ch/nachrichten/schweiz/20832-Millionen-aus-der-Schweiz-Wer-schoss-die-MH17.html
So wie ich die Ukrainer kenne, wird sich ein Zeuge finden, über kurz oder lang.

Amerikanische Kanzlerin sagt:
Die Frage ist doch, wer hat an einer Aufklärung interesse? Der Westen samt Ukraine wohl eher nicht, weil da die Täter bekannt sind. Die Russen wissen wohl längst mehr, als sie zugeben.Wer bleibt übrig und vor allem, wer hat soviel Geld, um die hohe Belohnung auszusetzen und die Macht eine neue Identität zu geben?

Amerikanische Kanzlerin sagt:
Vielleicht wird ja kein “Wisser” gesucht, sondern jemand der sich bereit erklärt, für viel Geld eine Falschaussage zu machen.

Detlev G. Pinkus sagt:
Julia Timoschenko wird also auch von Neonazis unterstuetzt. Aber nicht nur die, Poroschenko und die Junta in Kiev werden von Neonazis unterstuetzt. Und genau davor haben die Menschen in der Sued-Ost-Ukraine Angst. Denn die haben die Nazis aus dem Zweiten Weltkrieg nicht vergessen.
In diesem Zusammenhang muss ich mich immer wiederholen, als Resultat wird es Neurussland und die Ukraine als selbstaendige Staaten geben. Daran wird auch eine Julia Timoschenko nichts mehr aendern koennen. Der Buergerkrieg muss jetzt einfach vorbei sein.


Samstag, 20. September 2014

Neo-Nazis vom Asow-Bataillon wollen in der Ukraine eine Diktatur errichten

Thema: Ukraine
Erneuter Umsturz in Kiew
Die Verbündeten der EU: Neo-Nazis vom Asow-Bataillon wollen Diktatur

Die Regierung in Kiew setzt in ihrem Kampf gegen die Rebellen auf eine gefürchtete Neonazi-Truppe. Es ist unklar, ob finanzielle Hilfe aus der EU auch beim Asow-Bataillon ankommt. Dessen Kämpfer fordern ganz unverhohlen die Errichtung einer Diktatur.

Viele Mitglieder des Asow-Bataillons haben Verbindungen zu Neonazigruppen oder sind selbst Neonazis. Sie wollen in der Ukraine eine Diktatur errichten. Asow ist einer der vielen Freiwilligenverbände, die auf der Seite der ukrainischen Armee gegen die Separatisten kämpfen.

Bei den anhaltenden Kämpfen in der Ostukraine ist Asow eine der wirksamsten Waffen auf Seiten der Regierung. Doch zugleich stellt das Bataillon eine ernste Bedrohung für die Regierung dar. Möglicherweise bedroht Asow sogar den Staat Ukraine insgesamt, sobald die Kämpfe in der Ostukraine beendet sind.

„Ich habe nichts gegen die russischen Nationalisten oder gegen ein Großrussland“, zitiert der Guardian einen Bewohner der Ostukraine, der sich Dmitry nennt und Mitglied des Asow-Bataillons ist. Aber Putin sei noch nicht einmal ein Russe, so Dmitry. „Putin ist ein Jude.“

Das Symbol des Bataillons erinnert an die Wolfsangel, ein von rechten Gruppen verwendetes Symbol, das in Deutschland auf der Liste verbotener Zeichen steht. Doch das Bataillon sagt, sein Zeichen repräsentiere die Buchstaben N und I übereinander, die für „nationale Idee“ stehen.

Dmitry sagt, er sei kein Nazi. Aber er schwärmt von Adolf Hitler als einem militärischem Führer und glaubt, dass der Holocaust niemals stattgefunden hat.

Zwar denken nicht alle im Asow-Bataillons wie Dmitry. Doch der Guardian hat in der vergangenen Woche in der Hafenstadt Mariupol und Umgebung mit Dutzenden Kämpfern gesprochen, und viele von ihnen haben beunruhigende politische Ansichten. Fast alle haben die Absicht, „den Kampf nach Kiew zu tragen“, sobald der Krieg im Osten vorbei ist.

Viele Asow-Kämpfer sagen den Guardian-Reportern, sie seien keine Neonazis. Doch ihre Erklärungen sind nicht sehr überzeugend.

„Es gibt einfach eine Menge Leute, die sich für nordische Mythologie interessieren“, sagte einer, der sich selbst politisch als „Nationalsozialist“ betrachtet. Zur Hakenkreuz-Tätowierung eines Kameraden sagte er: „Das Hakenkreuz hat nichts mit den Nazis zu tun, es war ein sehr altes Zeichen für die Sonne.“

Asow hat auch Freiwillige aus dem Ausland angezogen. Der 37-jährige Schwede Mikael Skillt wurde in der schwedischen Armee als Scharfschütze ausgebildet. Er bezeichnet sich selbst als „ethnischen Nationalisten“ und kämpft an vorderster Front für das Bataillon. Auch ein Freiwilliger aus Russland kämpft für Asow. Russisch ist die gängige Sprache im Bataillon.

Die Asow-Kämpfer machen die Generäle in Kiew für die massiven Verluste der ukrainischen Armee in den letzten Wochen verantwortlich. Vor allem für den Rückzug aus Ilovaysk haben sie nichts als Verachtung.

„Solche Generäle wie in Ilovaysk sollten wegen Verrats ins Gefängnis geworfen werden“, so der Schwede Skillt. „Die Köpfe werden rollen, das ist sicher. Ich denke, es wird eine Schlacht um die Macht geben.“

Die ukrainischen Truppen seien „eine Armee von Löwen, geführt von einem Schaf“, sagt Dmitry. Und dies könne nicht so weitergehen. Bei so vielen bewaffneten, kampferprobten und wütenden jungen Männern, die von der Front zurückkehren, bestehe die Gefahr, dass Köpfe rollen mehr als nur eine Metapher ist.

Dmitry sagte, in Ukraine müsse „ein starker Diktator an die Macht kommen, der viel Blut vergießen könnte, aber auf diese Weise die Nation vereint“. Viele Asow-Kämpfer teilen diese Ansichten. Der russische Freiwillige sagte, die Ukraine brauche „ein Junta, welche die Bürgerrechte für eine Weile einschränkt, aber so hilft, dem Land Ordnung zu bringen und es zu vereinen“.

Die Disziplin ist im Asow-Bataillon sehr sichtbar. Alkohol ist streng verboten. „Einmal gab es einen Typen, der sich betrank. Aber der Kommandeur schlug ihm ins Gesicht und gegen die Beine, bis er sich nicht mehr bewegen konnte, dann wurde er rausgeschmissen“, so ein Kämpfer.

Auch andere Freiwilligenverbände sind die Kritik geraten. In der vergangenen Woche forderte Amnesty International (AI) von der ukrainischen Regierung, Menschenrechtsverstöße und mögliche Exekutionen durch das Aidar-Bataillon zu untersuchen (mehr hier). AI-Generalsekretär Salil Shetty sagte den Deutschen Wirtschafts Nachrichten:
    „Der rechtliche Status der Freiwilligen-Verbände wie des Aidar-Bataillons muss geklärt werden. Sie müssen in klare Kommandoketten, Kontrolle und Verantwortlichkeit integriert werden. Geschieht dies nicht, werden sich die Spannungen in der Ostukraine nur noch weiter verschärfen.“
Wie die Asow-Kämpfer sagten bereits im vergangenen Monat auch Kämpfer des Aidar-Bataillons dem Guardian, dass sie eine „neue Revolution“ in der Ukraine erwarten, die einen entschlosseneren Militärführer an die Macht bringen wird.

Das Asow-Bataillon erhält Geld und Unterstützung vom Gouverneur der Donezk-Region, dem Oligarchen Serhiy Taruta. Dessen Mitarbeiter Alex Kovzhun sagte, die politischen Ansichten einzelner Kämpfer seien „deren eigene Sache, solange sie keine Gesetze brechen“. Zudem sei das Symbol des Bataillons kein Nazisymbol.

Neben dem Kampf gegen die Separatisten dient Asow auch als „eine Art Polizeieinheit“, so ein Kommandeur. Die Kämpfer sind Polizisten, die an keinerlei Regeln gebunden sind. Die Bürger in und um Mariupol sind dem Freiwilligenverband ausgeliefert.

Zwar ist das Asow-Bataillon zahlenmäßig relativ klein, dafür aber sehr gut bewaffnet. Die freiwilligen Mitglieder kämpfen dafür, dass die Ukraine in naher Zukunft ganz anders aussieht. Präsident Petro Poroschenko werde innerhalb von Monaten getötet und durch einen Diktator ersetzt, sagt Dmitry.
    „Was soll die Polizei schon machen? Sie konnten nicht einmal etwas gegen die friedlichen Demonstranten auf dem Maidan ausrichten. Sie werden wohl kaum gegen bewaffnete Kampftruppen standhalten.“

Mit freundlicher Genehmigung von DEUTSCHE WIRTSCHAFTS NACHRICHTEN


Kommentare

@joki sagt:
Erschreckend und diese Leute werden in Brüssel / Berlin hofiert. Eine Schande!
Außerdem wird ein Nazi nie zugeben, dass er ein Nazi ist, sondern sich eher Freiheitskämpfer, Nationalist, Revolutionär usw. nennen.

dimitri sagt:
Jatseniuk hat sich verraten. In den USA sagte er, daß die Separatisten “subhuman” sind. Also “Untermenschen”. Eine Nazi sprachgebrauch. Das State Departement merkte es und sagte, Jatseniuk wäre Sprachunkundig, denn er wolte “unhuman” sagen – inhuman. “Jaz” ist wohl sprachkundig, er spricht perfekt das Amerikanische Englisch.
Wir unterstützen diese Herren.

Sammy sagt:
Nein, das Merkel-Regime unterstützt diese Nazis. “Wir” ganz sicher nicht.

Amerikanische Kanzlerin sagt:
Die Ukraine ist zu einem widerlichen Staat verkommen. Hier gelten keine Regeln und keine Moral, hier wütet der blanke Hass, der mit Gewald gegen anderst Denkende eingesetzt wird. Man sollte nicht vergessen, dass der Westen die Ursache dieser Möglichkeiten war.Ohne den Putsch, währe es heute noch friedlich in der Ukraine. Was hier willentlich angerichtet wurde, ist nicht zu entschuldigen. Man hat dies in Kauf genommen und sogar unterstützt und das alles für ein Land, dass über die Dummheit Europas doch nur lacht!

Roberto sagt:
Zitat: Sie wollen in der Ukraine eine Diktatur errichten!
Nazis and die Macht, oder wie seh ich das hier?
Da haben Wir aber schnell gelernt von der EU und der NWO, von der die EU natürlich auch schon ein Teil ist.
Denn wenn man genau nachdenkt, dann unterscheidet sich die Gesinnung der Beteiligten gar nicht mehr so stark voneinander. Nur tragen die Einen Ihre 5000 Dollar Uniformen, und die Anderen eben schwarz oder gefleckt! Die Einen Bomben mit oder ohne UN Mandat Unschuldige, die Anderen metzeln mit Messern Unschuldige und Wehrlose dahin!
Sind doch alle diese Lager so überzeugt von einer starken Führung, egal was Die an Schaden anrichtet. Realitätsverlust und das Wiederholen immer der selben Metaphern und Fehler ist laut Einstein die “Definition von Wahnsinn”!

Stephan Achner sagt:
Diesen ukrainischen Neonazis traue ich auch zu, vor einigen Monaten auf die Maidan-Demonstranten mit Scharfschützen geschossen zu haben und für den Tod von mehr als Hundert Demonstranten verantwortlich zu sein.

Marie sagt:
Das Asow Bataillon ist ein Ableger der gefürchteten ehemaligen Stehan Banderas Gruppierung, und wurde wie selbstverständlich Jahrelang unter der Decke mitfinanziert, mit Wissen der NGO´´s und der jetzigen Regierung(en). Welch Geistes Kind diese abscheulichen Kreaturen sind, kann man daran erkennen, dass sie jetzt mit dem Judenhammer kommen. Zur Erinnerung:Auf die Frage von Natalja Wintreko von der Progressiven Sozialistischen Partei der Ukraine (PSPU), hat Martin Schulz(SPD) damit klar gestellt, daß Europa allen Parteien in diesem Spiel zuhören will, einschließlich der rechtsextremistischen Gruppe Swoboda.”
Das war auf einer Pressekonferenz im März im EU Parlament am 26.März diesen Jahres.
Wir sind zu Handlangern dieser Verbrecher geworden im Namen derer ohne Gewissen.

Mittwoch, 30. April 2014

Kiews Generalstaatsanwalt: Polizei in Blutbad von Odessa verwickelt

Thema: Entwicklung in Ostukraine

RIA Novosti

KIEW, 06. Mai (RIA Novosti).
Das Blutbad von Odessa am 2. Mai ist nach Ansicht des ukrainischen Generalstaatsanwalts Oleg Machnizki eine von langer Hand geplante Aktion gewesen, in die die örtliche Miliz verwickelt war.


Kiews Generalstaatsanwalt: Polizei in Blutbad von Odessa verwickelt © RIA Novosti. Anton Kruglov
„Heute sprechen wir nicht nur von der Tatenlosigkeit, sondern auch von einer Teilnahme der Miliz an diesem Verbrechen“, sagte Machnizki am Dienstag in Kiew nach Angaben der ukrainischen Nachrichtenagentur UNN . „Uns liegt Video- und Fotomaterial vor, aus dem hervorgeht, dass einige Milizangehörige absichtlich nichts unternommen haben. Es gab eine Absprache zwischen Milizionären und Banditen“, sagte der Generalstaatsanwalt.

Am 2. Mai waren bei einem schweren Brand im Gewerkschaftshaus in der Schwarzmeerstadt Odessa nach offiziellen Angaben 42 Aktivisten, die Unterschriften für ein regionales Referendum gesammelt hatten, ums Leben gekommen. Mehrere Videos belegen, dass der Brand von Mitgliedern des radikalen Rechten Sektors gelegt wurde. Der Abgeordnete des Odessaer Stadtrates Wadim Sawenko behauptete, dass die Kiewer Behörden das wahre Ausmaß der Katastrophe verheimlichen wollen, und sprach von mindestens 116 Todesopfern. Noch 48 Menschen gelten als vermisst. Es habe auch 214 Verletzte gegeben.

Unterdessen entdeckten Mitarbeiter des Inlandsgeheimdienstes SBU im ausgebrannten Gewerkschaftshaus Behälter mit einem bislang unbekannten Giftstoff, schrieb Wladimir Kurennoi, Abgeordneter der Werchowna Rada von Witali Klitschkos UDAR-Partei, auf seiner Facebook-Seite. Dabei berief er sich auf SBU-Chef Valentin Naliwaitschenko, der über diesen Fund am Dienstag in einer geschlossenen Sitzung informiert hatte. Der Giftstoff werde derzeit einer chemischen Expertise unterzogen. Kurennoi zufolge weiß der SBU, wer den Giftstoff nach Odessa gebracht und für den Einsatz vorbereitet hat.



Nach Branddesaster von Odessa: Lawrow ruft Europarat auf, Nationalisten zu stoppen

WIEN, 06. Mai (RIA Novosti).
Das jüngste Massaker in der ukrainischen Schwarzmeerstadt Odessa führt nach Worten von Russlands Außenminister Sergej Lawrow ein weiteres Mal die Notwendigkeit vor Augen, die Verherrlichung der Nazis und ihrer Handlanger nicht zuzulassen. „Ich rufe den Europarat auf, den Umtrieben der Ultranationalisten ein Ende zu setzen“, erklärte Lawrow am Dienstag in Wien.


Nach Branddesaster von Odessa: Lawrow ruft Europarat auf, Nationalisten zu stoppen
© REUTERS/ Dragan Tatic/Austrian Foreign Ministry
„Jene, die die Ideologie des Faschismus begünstigen, können nicht rechtfertigt werden, selbst wenn es sich um Politiker handelt, die westliche Demokratien unter ihre Fittiche genommen haben“, sagte der russische Chefdiplomat in einer Tagung des Ministerkomitees des Europarates. Er forderte die 47 Mitgliedsländer des Europarates auf, auf doppelte Standards zu verzichten, und erinnerte daran, dass Russland und einige andere Länder angesichts der Versuche, die „braune Pest“ zu reanimieren, seit langem Alarm schlagen.

„Jedes Jahr bringt eine große Gruppe von Autoren in der UN-Vollversammlung eine Resolution mit dem Appell ein, die Heroisierung der Nazisten und ihrer Handlanger nicht zuzulassen. Aber die meisten westlichen Partner weigern sich, diesen Appell zu unterstützen, und begründen ihre Position mit der Notwendigkeit, die Redefreiheit zu achten. „Unter selbem Vorwand werden ähnliche Beschlüsse auch auf der Ebene der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) blockiert“, kritisierte Lawrow.
RIA Novosti