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Samstag, 11. Mai 2019

Lehrer in Florida dürfen nun Waffen tragen

Thema: USA

Vor 15 Monaten erschoss ein 19-Jähriger in einer Highschool in Parkland 17 Menschen. Lehrerinnen und Lehrer in Florida sollen nun auf die Angriffe reagieren können.

Nach dem Schulmassaker in Florida vor 15 Monaten dürfen Lehrer in dem südlichen US-Bundesstaat künftig im Klassenraum Schusswaffen tragen. Floridas republikanischer Gouverneur Ron DeSantis unterzeichnete am Mittwoch ein entsprechendes Gesetz.

Dieses hatte das zuständige Parlament in der Hauptstadt Tallahassee in der vergangenen Woche nach hitziger Debatte beschlossen. Das Gesetz soll Lehrer in die Lage versetzen, auf die in den USA wiederkehrenden Angriffe in Schulen mit Waffengewalt reagieren zu können.

Training beim Sherriff

An der Marjory Stoneman Douglas High School in Parkland hatte im Februar vergangenen Jahres ein 19-Jähriger 14 Jugendliche und drei Erwachsene erschossen. Ein bereits kurz nach dem Massaker in Parkland nördlich von Miami verabschiedetes Gesetz hatte Lehrer vom Waffentragen während des Dienstes bisher ausgenommen.

Lehrer und andere Schulmitarbeiter müssen dem neuen Gesetz zufolge zunächst vom zuständigen Schulbezirk für ein entsprechendes Programm – das «Guardian Program» – angemeldet werden, um ein Training des örtlichen Sheriffbüros zu durchlaufen. Sie sollen dabei unter anderem an Schusswaffen ausgebildet und im sicheren Umgang damit geschult werden. Sie müssen ausserdem eine psychologische Beurteilung durchlaufen und einen Drogentest bestehen. (chk/sda)

Mit freundlicher Genehmigung von 20min.ch

Mittwoch, 29. August 2018

Der Medienskandal von Chemnitz: Kein Wort übers Massaker

Thema: Chemnitz

Migranten-Mord Chemnitz: "Ihr empathielosen Heuchler"
Lage artet aus


CHRIS ARES OFFIZIELL
Am 27.08.2018 veröffentlicht

Der Medienskandal von Chemnitz: Kein Wort übers Massaker, aber Empörung über Spontan-Demo

Ein Toter, zwei Schwerverletzte auf einem Stadtfest: Unter jedem journalistischen Aspekt ist das ein Aufmacher. Doch die Leitmedien versteckten das Blutbad von Chemnitz in den Meldungsspalten, wenn sie überhaupt berichteten. Grund: Die Deutschen wurden Opfer von messerstechenden Migranten. Erst als sich eine große Spontandemo aus vor allem Fußballfans in Bewegung setzte, schlugen die Mainstreammedien Alarm.

1000 Menschen hatten sich unangemeldet im Chemnitzer Zentrum zusammengefunden, Sie riefen: „Wir sind das Volk“ und „Das ist unsere Stadt“. Die Polizei versuchte den Trauermarsch zu verhindern. „Lasst uns durch“, forderten in Sprechchören empört die jungen Leute, die ihrem Mitgefühl und auch ihrer Wut Ausdruck verleihen wollten.

Nun traten die Medien auf den Plan, riefen den üblichen Kampf aus: „Rechte ziehen durch Chemnitz“, regte sich die Bild-Zeitung auf. Der Spiegel titelte sogar: „Übergriffe auf Migranten“. Eine gewagte These – kein einziger Migrant wurde verletzt, falls die Polizei das in ihrer Pressemeldung zu dem Spontan-Aufzug nicht verschwiegen haben sollte. Das allerdings wäre schwer vorstellbar. Richtig ist, das in den sozialen Medien linke Gruppen Panik schürten, es würde eine Hetzjagd auf Ausländer geben. Dies fand sich nun ungefiltert in der sogenannten Qualitätspresse.

Wie sehr die Journalisten an der Wirklichkeit vorbeischreiben, zeigt auch die Spiegel-Überschrift: „Entsetzen in Chemnitz“. Entsetzen herrscht in der sächsischen Stadt – anders als das Magazin suggeriert – über das Massaker, nicht über die Demo. Entsetzt sind lediglich Journalisten, die wütend sind, dass die falschen Menschen auf die Straße gehen.

Während Übergriffe auf Migranten erfunden werden, um das Thema in die gewünschte Richtung zu lenken, gab es vorher keine Empathie für die Opfer, keine Frage darüber, was schief läuft in diesem Land, wie es sein kann, dass nach dem Offenburger Arzt und der Düsseldorferin erneut drei Menschen von zugewanderten Messerstechern angegriffen wurden.

Die Kanzlerin musste sich im ARD-Sommerinterview keiner Frage stellen, die so viele Menschen bewegt: Wohin soll all das noch führen? Was tut die Regierung für die Sicherheit? Wie viele dürfen noch ohne Pass nach Deutschland einreisen? Stattdessen erzählt Angela Merkel, dass sie den Migranten immer wieder sage: „Ich bin Eure Kanzlerin“ (Jouwatch berichtete hier). (WS)

QUELLE: https://www.journalistenwatch.com/201...

Kategorie Musik

Donnerstag, 22. Februar 2018

USA - Trotz mehrerer Massaker kein Verbot halbautomatischer Waffen

Thema: die "allmächtige" US-Waffenlobby

Kein schärferes Waffenrecht in Florida
Schüler brechen im Parlament in Tränen aus

Trotz des Massakers in Parkland will das Parlament von Florida kein Verbot bestimmter halbautomatischer Gewehre. Die anwesenden Schüler können es nicht fassen.

Mit einem deutlichen Votum (71:36-Stimmen) hat das Parlament in Florida ein schärferes Waffenrecht abgelehnt; dies nur knapp eine Woche nach dem Massaker an einer High School in Parkland, bei dem der 19-jährige Nikolas Cruz 14 Schüler und drei Erwachsene mit einer halb automatischen Waffe tötete.

Auf der Tribüne des Parlaments in Tallahassee brachen die mit einem Car angereisten Schüler der betroffenen Schule in Tränen aus. «Wenn es wieder ein Massaker gibt, wird es Ihre Schuld sein», sagte eine 16-jährige Schülerin Richtung Abgeordnete und ergänzte: «Sie hatten heute die Chance, damit aufzuhören.»

Vor der Abstimmung waren die Schüler noch optimistisch gewesen. «Wir sind hier, um sicherzustellen, dass so etwas nie wieder passiert und ich gehe nicht zurück zur Schule, bis die Gesetzgeber und der Präsident dieses Gesetz ändern,» sagte einer.

Als Konsequenz aus dem Schulmassaker von Florida hat sich Präsident Donald Trump immerhin zu kleineren Reformschritten im laxen US-Waffenrecht bereit gezeigt. Das Justizministerium arbeite auf seine Anweisung hin an einem Verbot der sogenannten bump stocks, teilte Trump am Dienstag mit. Dies sind Aufsatzvorrichtungen, die halb automatische in vollautomatische Gewehre umfunktionieren. Ausserdem unterstützt Trump eine effektivere Durchleuchtung von Waffenkäufern. Trump will sich am Mittwoch im Weissen Haus mit Schülern und Lehrern treffen, darunter auch Menschen der betroffenen High School in Parkland sowie Betroffene der Amokläufe von Columbine und Newton.
AP: Sheryl Acquarola, a 16 year-old junior from Marjory Stoneman Douglas High School, is overcome with emotion in the east gallery of the Florida House after the representatives voted not to hear the assault rifles ban bill. pic.twitter.com/qA28kFCEig– Micah Grimes (@MicahGrimes) 20. Februar 2018
Die Schüler der Marjory Stoneman Douglas High School in Parkland haben für den 24. März eine Demonstration in Washington angekündigt und kriegen dabei prominente Unterstützung: Nach Hollywoodstar George Clooney kündigten am Dienstag auch die TV-Moderatorin Oprah Winfrey und Regisseur Steven Spielberg an, den für den 24. März geplanten «Marsch für unsere Leben» mit 500'000 Dollar zu unterstützen.

Winfrey erklärte, die Mobilisierung erinnere sie an die Proteste gegen Rassendiskriminierung in den 60er Jahren. Spielberg unterstützt die Schülerdemonstration gemeinsam mit seiner Frau, der Schauspielerin Kate Capshaw. Auch der Produzent Jeffrey Katzenberg und seine Frau Marilyn sagten eine Spende von 500'000 Dollar zu.

Clooney will mit seiner Frau, der Menschenrechtsanwältin Amal Clooney, auch selbst an der Demonstration in Washington teilnehmen. Der Schauspieler hatte den Marsch als «bahnbrechendes Ereignis» bezeichnet. «Das Leben unserer Kinder hängt davon ab», erklärte er am Dienstag. Winfrey schrieb danach im Kurzbotschaftendienst Twitter: «George und Amal, ich stimme Euch absolut zu. Ich schliesse mich Euch an und spende ebenfalls 500'000 Dollar.» Die geplante Demonstration richtet sich vor allem gegen den enormen politischen Einfluss der Waffenlobby NRA.
George and Amal, I couldn't agree with you more. I am joining forces with you and will match your $500,000 donation to 'March For Our Lives.' These inspiring young people remind me of the Freedom Riders of the 60s who also said we've had ENOUGH and our voices will be heard.– Oprah Winfrey (@Oprah) 20. Februar 2018

Mit freundlicher Genehmigung von http://www.20min.ch

Kommentare

Maler50
Zu erwarten
War leider nicht anders zu erwarten,die Waffenlobby in den USA ist zu mächtig y zu viele Politiker sind von ihr finanziell abhängig!

Reto Houdini
Schade....
Die USA lernen nie....

Sehnsucht 6 7
Da Ändert sich nichts.
Solange die mächtige Waffenlobby NRA auf höchsten politischen Niveau das sagen hat passiert rein gar nichts. Obama hat es nicht geschafft da wird es auch Trump nicht schaffen. Trump sympathisiert mit der Waffenlobby und die unterstützen jeglicher Wahlkampf mit enorm viel Geld und da wird Trump ganz sicher nichts Unternehmen gegen sie. Es wird in Zukunft weitere Massaker geben in den USA und ohne strengeres Waffengesetz wird sich da nichts ändern daran.

Veronika Wem nutzen strengere Waffengesetze?
Strengere Waffengesetzt helfen wenig, um Waffen von Verbrechern fernzuhalten. Ergo werden mit strengeren Waffengesetzen die eher friedliebenden Menschen entwaffnet, aber Verbrecher betrifft das kaum. Was interessiert es einen Amokläufer ooer Verbrecher, ob er einen Waffenschein besitzt.

    Cartman1993
    @Veronika
    Und wieso gibts dann in Europa signifikant weniger Tote durch Schusswaffen als in den USA, wenns nicht an den strengeren Waffengesetzen liegt?

Korega Tabs
Naives Denken
Es ist naiv, zu denken, dass ein Verbot von "bestimmten" halbautomatischen Waffen die Probleme in Amerika löst. Vielmehr ginge es darum, die Leute, die Waffen kaufen zu prüfen bzw. die Probleme, welche überhaupt zu solchen Irrsinns-Taten führen, anzugehen!

Dienstag, 1. Dezember 2015

EU-Kommission will sämtliche Bürger entwaffnen

Thema: Kalter Krieg

Ich hatte es geahnt - hier: EU will Waffenrecht verschärfen
jetzt kommt's:
EU-Kommission will sämtliche Bürger entwaffnen

Die EU nimmt das Massakers von Paris als Anlass, den Waffenerwerb und -besitz der Bürger praktisch abschaffen. Gaspistolen soll man nur noch auf Waffenbesitzkarte haben dürfen.

Eine seltsame Art Terroristen zu bekämpfen indem man rechtstreuen Bürgern die Waffen abnimmt?

Am Morgen des 7. Januar 2015 griffen Terroristen die Redaktion von Charlie Hebdo mit vollautomatischen, unregistrierten und illegalen Schusswaffen an.

Seitdem hat die EU eine neue Gesetzgebung vorbereitet, um halbautomatische Schusswaffen zu verbieten, welche sich in den Händen von rechtschaffenen EU-Bürger befinden. Dies geschieht trotz der Tatsache, dass solche Waffen nicht von den Terroristen eingesetzt wurden und nicht einmal typischerweise von Kriminellen eingesetzt werden.

Diese benutzen unregistrierte, nicht nachverfolgbare Kalashnikovs vom Schwarzmarkt.

Diese neue Gesetzgebung wurde seit April 2015 zurückgehalten, nur um jetzt am 18. November, lediglich fünf Tage nach den zweiten Anschlägen in Paris aufzutauchen.

Die Opfer der Tragödie sind noch nicht einmal begraben, die Täten immer noch auf der Flucht und die Polizei hat die Ermittlungen noch nicht einmal abgeschlossen und trotzdem verkündet die EU Maßnahmen um einen solchen Angriff in Zukunft verhindern zu können.

Leider gibt es in diesem Gesetzesentwurf - nichts - was diese zwei Angriffe hätte aufhalten können, da keiner der beiden mit Waffen ausgeführt wurde, die jetzt legal sind und mit der neuen Regelung verboten wären. Nichts.

Es macht keinen Sinn und vor allem ist es extrem ungerecht.

Ungerecht gegenüber den Opfer, ungerecht gegenüber den rechtschaffenen Bürgern, deren Hobby und Eigentum eingezogen werden soll.

Sagt „Nein“ zum Gesetzesentwurf vom 18. November 2015.

Verbietet keine halbautomatischen Schusswaffen, nur weil sie wie eine vollautomatische Waffe aussehen.

Wir, die Bürger der EU, verlangen, dass sich die EU mit den wirklichen Problemen auseinandersetzt:
  • Die Außengrenzen der EU sind ungesichert.
  • Es gibt Bevölkerungsgruppen, die sich weigern unsere demokratischen Werte und unsere Kultur zu akzeptieren.
  • Illegaler Waffenhandel wächst ungebremst in der EU.
  • Kriminelle und Terroristen kommen leichter an illegale Waffen, als legale Waffenbesitzer an ihre rechtmäßigen Waffen.
Das ist die momentane Situation und die neue Gesetzgebung tut NICHTS um diese Probleme zu lösen.
Der Gesetzesentwurf IP-15-6110 vom 18. November zur Änderung der Richtlinie 91/477/EEC ist nicht nur populistisch, sondern ist auch eine Beleidigung unserer Freiheitsrechte und der Intelligenz aller Bürger der EU.
http://europa.eu/rapid/press-release_IP-15-6110_en.htm

» der Kommentar des Blogschreibers «

Lesen Sie hier was die Europäische Kommission eigentlich ist und soll, und vergleichen Sie wie von ihr Europa immer mehr in Richtung Diktatur entwickelt wird.

Freitag, 20. Februar 2015

Ukraine: Opposition in Schüsse von Maidan-Massaker verwickelt

Thema: Ukraine
Deutsche Wirtschafts Nachrichten
Jazenjuk-Vertrauter im Zwielicht
BBC enthüllt:
Opposition in Schüsse von Maidan-Massaker verwickelt


Die BBC hat in einer Reportage dokumentiert, dass das Massaker am Maidan nicht wie in der offiziellen Lesart behauptet von der Janukowitsch-Polizei allein ausgelöst worden ist. Mindestens ein Schütze stammte von der Opposition. Die Hintermänner sind unbekannt. Der Bericht nährt den Verdacht, dass einer der engsten Vertrauten des heutigen Premiers Arseni „Jaz“ Jazenjuk eine äußerst dubiose Rolle gespielt haben könnte. Jazenjuk war von den Amerikanern als Führungsfigur aufgebaut worden.


Von Anfang an galt die Behauptung der US-Regierung und der EU, Scharfschützen des damaligen Präsidenten Janukowitsch habe die Demonstranten und drei Polizisten erschossen.
Aufgrund dieses Massakers wurde Janukowitsch gestürzt und die US-Marionetten an den Machtpositionen installiert. Eine Aufklärung des Massakers war anscheinend, ganz im Gegenteil zur Ankündigung unserer Kanzlerin, nie erwünscht.

Nun berichtet die BBC von einer ganz anderen Geschichte. Ihnen ist es gelungen, einen der Schützen zu identifizieren, der aus einem von der Opposition kontrollierten Gebäude auf Polizisten und Demonstranten geschossen hat.

Dieser Mann sagte, sein Einsatz sei lange vorher geplant gewesen und er sei darauf vorbereitet worden.
Bestätigt wird diese Aussage vom Abgeordneten Andrij Shevchenko.
Er habe den ehemaligen "Sicherheitschef" der Proteste, Andrij Parubij auf die Entwicklung aufmerksam gemacht und der habe einige seiner besten Leute auf den Balkon des Konservatoriums geschickt, um zu überprüfen, ob sich dort Scharfschützen befänden.
Parubij dagegen, der auch der „Kommandant vom Maidan“ genannt wurde, kam zu dem Ergebnis, dass es unmöglich sei, vom Balkon des Konservatoriums auf die Demonstranten zu schießen und behauptete, dass es im Konservatorium keine Scharfschützen gäbe. Die BBC präsentiert jedoch Fotos des Fotografen Evgeniy Maloletka, die zweifelsfrei Scharfschützen im von der Opposition kontrollierten Konservatorium und auf dem Balkon zeigen.

Auch der Schütze, der mit der BBC gesprochen hat, widerspricht der Darstellung Parubijs: Er sei er von Männern aus Parubijs Truppe aus dem Gebäude eskortiert und mit einem Auto aus Kiew weggebracht worden, ausgesetzt und musste allein nach Kiew zurückkehren.

Auf diesen Ereignissen und der daraus entstandenen Eskalation beruhen der Sturz der Regierung Janukowitsch und die Sanktionen gegen Russland.

Parubiy ist heute Mitglied der Partei von Jazenjuk und wirkt als stellvertretender Sprecher des ukrainischen Parlaments.
Die Regierung von Jazenjuk wird von den USA unterstützt und wird in der westlichen Öffentlichkeit gerne als „prowestliche Regierung“ oder „europafreundliche Regierung“ bezeichnet. Die Steuerzahler Europas werden vermutlich mit Milliarden die Schulden der Ukraine bezahlen müssen, weil sich die wirtschaftliche Lage in dem Land nach den Ereignissen auf dem Maidan dramatisch verschlechtert hat.

Mittlerweile hat Obama zugegeben, dass die USA die Geschehnisse in der Ukraine ganz gezielt herbeigeführt haben.
Quelle: Deutsche Wirtschafts Nachrichten

» der Kommentar des Blogschreibers «
Man kann davon ausgehen, dass der jetzigen Regierung die wahren Schuldigen bekannt sind. Warum sonst hätte sie die Bäume auf dem Maidan, die Ein- bzw. Durchschuss- Löcher aufwiesen, fällen lassen. Doch wohl nur um die Untersuchungen zu erschweren. Anhand des Schusskanals war es sehr einfach, den Standort des Schützen ausfindig zu machen. Einige Journalisten haben das mit Laserpointern gemacht und konnten so nachweisen, dass von Gebäuden geschossen wurde, die zu der Zeit von Oppositionellen besetzt waren. Siehe hierzu auch: http://www.heise.de/tp/artikel/41/41490/1.html

Kommentare

ist_das_so? sagt:
Endlich scheint der Rubel zu rollen, denn:wenn zeitgleich eine Annäherung zu Russland seitens D und Fr stattfindet und eine BBC “Aufklärung” in gleicher Tendenz erscheint, ist ein politischer Peak überwunden. Hoffe die Amis werden nicht überreagieren ….irgendwas muss man von ihnen reaktiv erwarten.

lngenieur sagt:
Das Thema der Maidan-Masaker wurde auch in russischen Medien ausgiebig untersucht. Eine umfassende Dokumentation ist in April/Mai erschienen mit mehreren Zeugen, Dutzenden Videoausschnitten, abgefangenem Polizeifunk uvm. Es ist nichts neues was da die BBC ausgegraben hat, nur hier wollte damals es keiner hören. Auch Frau Ashton nicht, als sie estnischer Außenminister im Telefongespräch darauf hinweist.

Nun hoffentlich wird die Rede von Sergej Lavrov in München verständlicher, wenn man diese Zusammenhänge kennt. Wichtig dabei diese im original zu hören und nicht die kommentierte/gekürzte Version.

Gino sagt:
“Bundeskanzlerin Angela Merkel hatte nach dem Massaker versprochen, dass es eine detaillierte Untersuchung der Vorfälle geben werde. Bis heute ist keine umfassende, unabhängige Untersuchung eingeleitet worden.” Natürlich nicht, denn jeder weiß (kann man auf you tube ansehen) dass die gezielten Schüsse aus eine von den Demonstranten besetzem Hotel kamen. Es wurde gezielt auf Polizisten und eigene Demonstranten geschossen. All das wird auch unsere Regierung wissen – deshlab keine Aufklärung.
In das selbe Muster fällt die MH-17
Alles ein ganz mieses Spiel der West-Geld-Politik-Mächte.

kooka sagt:
Zitat: “Bundeskanzlerin Angela Merkel hatte nach dem Massaker versprochen, dass es eine detaillierte Untersuchung der Vorfälle geben werde. Bis heute ist keine umfassende, unabhängige Untersuchung eingeleitet worden.”
Da merkel selbst an diesem Umsturz beteiligt war (siehe klitschko – rolle der Konrad-Adenauer-Stiftung, diverse deutsche Politiker auf dem Maidan..) kann sie gar kein Interesse an einer unabhängigen (was immer das sein soll) Untersuchung haben.

_Alex_ sagt: “BBC ENTHÜLLT” erst jetzt?… Sind aber spät dran, ARD – Monitor hat schon im April 2014 darüber berichtet: ARD-Monitor 10.04.2014 Neue Hinweise auf Maidan-Schützen
ARD-Monitor
Vielleicht wird bald BBC auch die Wahrheit über Massaker in ODESSA am 02.05.2014 enthüllen… ODESSA
oder Mariumpol am 09.05.2014 Mariumpol
Slawjansk, Kramatorsk, MH17, Donbass und und und… Die Liste wird sehr lang sein, da gibt es noch ne menge zu enthüllen. Slawjansk, Kramatorsk, MH17, Donbass

Dienstag, 4. November 2014

Gedenkveranstaltung in Berlin - in den Medien verschwiegen

Thema: die Toten von Odessa

Berlin: Odessa-Gedenkveranstaltung-
für die Opfer des Massakers im Gewerkschaftshaus in Odessa


Warum hört oder liest man in unseren Medien davon absolut nichts?


Ein Bundespräsident, der meint überall seinen Senf dabei tun zu müssen, verliert über diese Veranstaltung nicht ein Wort.
Zu was für einer Heuchelrepublik ist Deutschland dank seiner Regierungsdarsteller nur verkommen!
Danke Klaus für den Link

Samstag, 13. September 2014

Wie die Regierung Kiew die Aufklärung der Brand-Tragödie in Odessa sabotiert

Genau wie bei MH17 und den Scharfschützen des Maidan hat das Putschregime anscheinend was dagegen, dass die Öffentlichkeit die Wahrheit erfährt.

Thema: Odessa
Gewerkschaftshaus am 02. Mai 2014 in Odessa.
Da RT live aus Odessa übertragen hat und ich von nachmittags bis spät abends zugeschaut habe, konnte ich die Horde sehen, wie sie zuerst die Zelte stürmte, die Leute in das Gewerkschaftsgebäude trieb, die Türen versperrten und Molotowcocktails hineinwarfen.
(Geben Sie als Suchbegriff ein "Odessa Massaker" und suchen Sie mit Google)
Mit Erschrecken habe ich dann gelesen, was sich die Medien in Deutschland zusammenlügen und wie sie die Tatsachen infrage stellen, z.B.
DIE WELT
Was geschah in Odessa? Protokoll einer Eskalation
Spiegel-Online
In der südukrainischen Millionenstadt Odessa eskaliert die Gewalt. Bei Straßenschlachten geriet ein Gebäude in Brand, Dutzende Menschen kamen dabei qualvoll ums Leben.
Kein Wort davon, dass die Leute gezielt, bei lebendigem Leib, verbrannt wurden, dass die Polizei tatenlos zuschaute und der Feuerwehr der Zugang versperrt wurde!

Und jetzt?
Wie die Regierung Kiew die Aufklärung der Brand-Tragödie in Odessa sabotiert

Der Untersuchungsausschuss der Stadtratsabgeordneten von Odessa löste sich auf, weil die Innenbehörde keine Informationen rausrückte. Drei verhaftete rechte Gewalttäter wurden freigelassen.

Am letzten Donnerstag stellte der von Abgeordneten des Stadtrates Odessa gebildete Untersuchungsausschuss zum Brand im Gewerkschaftshaus von Odessa, bei dem mindestens 48 Menschen starben, seine Arbeit ein. Dies berichtete das regierungskritische Nachrichtenportal “Tajmer”.
Die Mitglieder des Untersuchungsausschusses begründeten ihre Entscheidung damit, dass die Innenbehörde und die Generalstaatsanwaltschaft wichtige Informationen und Dokumente der Ermittlungen zurückhalten.

Nun gibt es nur noch zwei Ausschüsse, welche den Brand im Gewerkschaftshaus, bei dem nach Meinung von Regierungskritikern über 100 Menschen starben, untersuchen, einen Ermittlungsausschuss von Journalisten aus Odessa und einen Ermittlungsausschuss des Parlaments in Kiew. Doch es drängt sich der Eindruck auf, dass die ukrainischen Behörden kein Interesse an der Aufklärung des Brands im Gewerkschaftshaus haben.

Gründliche Ermittlungen der Staatsanwaltschaft zu dem Brand hatte es offenbar nicht gegeben. Die Ermittler arbeiteten nur einige Tage nach dem Brand in dem Gebäude. Den ganzen Mai über stand das ausgebrannte Gewerkschaftshaus faktisch unbewacht und war für Trauernde und für Neugierige zugänglich.

Wie Juri Tkatschew, Mitglied des von Journalisten gebildeten Untersuchungsausschusses, in einem Beitrag im “Tajmer” schreibt, würden wichtige Informationen von der Innen-behörde “absichtlich vor der Öffentlichkeit versteckt”. Die Polizei argumentiere mit dem “Schutz der Ermittlungen”.

Die Opfer werden zu Schuldigen erklärt

Tkatschew sieht die Gefahr, dass die Schuld an dem Brand jetzt auf die Opfer abgewälzt wird. Er verweist auf Erklärung der Innenbehörde, nach der sich die Regierungskritiker, die sich am 2. Mai vor dem angreifenden rechten Mob in das Gewerkschaftshaus flüchteten, “selbst angesteckt” haben sollen.

Der Druck auf die Ermittlungsausschüsse ist groß, denn führende ukrainische Politiker haben die Ereignisse vom 2. Mai in einer Weise bewertet, die eine unvoreingenommene Untersuchung fast unmöglich machen.

Parlamentspräsident Aleksandr Turtschinow erklärte, für die Unruhen am 2. Mai in Odessa sei Russland verantwortlich. Beweise für diese Behauptung wurden – wiedermal -nicht vorgelegt. Keines der Opfer im Gewerkschaftshaus war russischer Staatsbürger. Der inzwischen abgesetzte Gouverneur von Odessa, Wladimir Nemirowski, bezeichnete das Vorgehen der Pro-Kiew-Demonstranten am 2. Mai als “rechtmäßig”, denn die “Demonstranten” hätten “bewaffnete Terroristen neutralisiert”. Die Politikerin Julia Timoschenko dankte auf einer Pressekonferenz in Odessa den Pro-Kiew-Demonstranten, dass sie die Besetzung von Verwaltungsgebäuden “wie in Lugansk” verhindert hätten.

Drei rechte Täter wurden festgenommen und dann wieder freigelassen

Die zwölf Personen, welche wegen den Ereignissen am 2. Mai in Odessa im Gefängnis sitzen, sind allesamt Regierungsgegner. Vom Rechten Sektor ist niemand in Haft. 43 Personen stehen wegen der Ereignisse am 2. Mai unter Hausarrest. Darunter sind nur zwei Rechte. Und was ist mit den rechten Angreifern, die Molotow-Cocktails warfen und Menschen, die aus dem brennenden Gewerkschaftshaus sprangen, krankenhausreif prügelten? Seit dem 2. Mai 2014 wurden nur drei Maidan-Anhänger verhaftet. Alle drei sind – trotz schwerwiegender Beweise für strafrechtliche Taten – inzwischen wieder auf freiem Fuß.

Fall 1: Wsjewolod Gontscharewski

Der Maidan-Aktivist Gontscharewski soll am 2. Mai auf Menschen eingeschlagen haben, die sich mit einem Sprung aus dem brennenden Gewerkschaftshaus retteten und wehrlos am Boden lagen. Am 30. August wurde der Maidan-Aktivist von einem Gericht im süd-ukrainischen Cherson-Gebiet freigesprochen. Eine zuvor verhängte zweimonatige Gefängnisstrafe wurde aufgehoben.

Video-Filmer hatten ermittelt, dass Gontscharewski am 2. Mai zunächst im Straßenanzug an der Demonstration “Für eine einige Ukraine” teilgenommen. Am frühen Abend taucht Gontascharewski dann in einem Trainingsanzug vor dem brennenden Gewerkschaftshaus auf, wo er mit einem langen Gegenstand auf am Boden liegende Menschen einschlug.

Fall 2: “Hundertschaftler Mykola”

Der Maidan-Hundertschaftler Mykola (“Sotnik Mykola” mit bürgerlichem Namen Nikolai Wolkow) hatte am 2. Mai während der Unruhen vor dem Gewerkschaftshaus mit einer Pistole auf das vierstöckige Gebäude geschossen. Zuvor hatte Mykola die Anreise von so genannten Maidan-Selbstverteidigungskräften aus Kiew nach Odessa organisiert. Am 29. Mai wurde der verhaftete Hundertschaftler aus einem Untersuchungsgefängnis in Kiew entlassen.

Kiew schätzte den Mann offenbar als verlässliche Person ein. Am 29. April besuchte der inzwischen zurückgetretene Chef des ukrainischen Sicherheitsrates, Andrej Parubi, einem von Mykola geleiteten Straßenkontrollpunkt am Rand von Odessa persönlich einen und schenkte den Maidan-Aktivisten am Straßenkontrollpunkt zwanzig moderne, schuss-sichere Westen.

Fall 3: Sergej Chodjak

Am 20. Mai 2014 wurde auf Beschluss des Petscherski-Gerichtes in Kiew der Maidan-Aktivist Sergej Chodijak , aus der Haft entlassen. Chodijak soll nach Ermittlungen am 2. Mai auf der Griechen-Straße in Odessa mit einer abgesägten Jagdflinte mehrere Polizisten, Regierungsgegner und Journalisten, darunter den Chefredakteur der Internetzeitung “Dumskaja”, verletzt haben. Einer der Opfer, Jewgeni Losinski, starb an seinen Verletzungen.

Verfolgung von Anti-Maidan-Aktivisten

Während rechte Schläger nicht verfolgt oder nach kurzer Haft freigelassen werden, geht die Polizei in Odessa immer wieder gegen Personen vor, welche das schwarz-orange St. Georg-Bändchen an der Jacke tragen, das Erkennungszeichen der Russland-freundlichen Aktivisten. Wer das Bändchen trägt, wird aufgefordert, es abzunehmen. Die von Ange-hörigen der Brand-Opfer improvisierte Gedenkstelle vor dem Gewerkschaftshaus wurde schon mehrmals von der Stadtreinigung abgeräumt.

Als Aktivistinnen am 2. September vor dem Gewerkschaftshaus von Odessa mit einem Straßentheater an das Massaker vom 2. Mai erinnern wollten, wurden sie von Polizisten rüde bedrängt, konnten ihr Kurz-Schauspiel dann aber doch noch aufführen.

Die Aktivitäten der Aktivistinnen vor dem Gewerkschaftshaus waren der Stadtverwaltung wohl auch deshalb ein Dorn im Auge, weil Odessa am 2. September seinen 220ten Stadt-Geburtstag feierte. Auf der berühmten Potjemkin-Treppe fand ein Rockkonzert statt, das mit einer Gedenkminute für die bei der “Anti-Terror-Operation” in der Ost-Ukraine gefallenen ukrainischen Soldaten begann. Jugendliche riefen Reime gegen Putin und Swjatoslaw Bakartschuk, der Sänger der beliebten Rockband “Okean Else”, beschwor in seinen Liedern den Patriotismus der Ukrainer.

Mit Anti-Islam-Propaganda für eine “europäische Ukraine”

Odessa ist für die ukrainische Regierung nach wie vor eine der strategisch wichtigsten Städte. Unruhen soll es in der Hafenstadt, über welche die Ukraine einen großen Teil ihres Handels abwickelt, nicht geben. Und immer wieder gibt es Signale, welche den Bürgern klarmachen sollen, dass es zu nichts führt, sich an Protestkundgebungen zu beteiligen. So sah man am 1. September zwei Schützenpanzerwagen mit der ukrainischen Flagge und aufsitzenden Soldaten durch die Stadt fahren. “So leben wir im friedlichen Odessa”, war der sarkastische Kommentar des Augenzeugen, der die Szene filmte.

Für alle Fälle wird den Bürgern, die auf Russland hoffen, erklärt, dass es aus ist mit ihrem Traum. So tauchte am 5. September im Internet ein Video auf, in dem Russland-Sympathisanten gewarnt werden: “Du träumst von einer russischen Welt und Du erhältst den tschetschenischen Krieg.” Untermalt wird die Warnung mit Bildern von Tschetschenen, die angeblich auf Seiten der Separatisten in der Ost-Ukraine kämpfen. Anti-Islam-Propaganda ist offenbar als Mittel für eine “europäische Ukraine” durchaus geeignet.

Rechter Sektor greift Beamten an, der sich um Flüchtlinge kümmerte

Der Rechte Sektor in Odessa ist unterdessen weiter aktiv. Letzte Woche tauchte im Internet ein Video auf, das die Bestrafung eines angeblich korrupten Beamten durch Aktivisten des Rechten Sektors zeigt. Die Aktivisten lauerten dem Beamten vor seiner Behörde auf, um ihn dann mit Gewalt zu “verhören” und in einen Müll-Container zu stecken.

Bei dem überfallenen Beamten handelt es sich um einen Leiter der Sozialversorgung von Odessa, Oleg Rudenko. Mitarbeiter des ukrainischen Geheimdienstes SBU hatten den Beamten bereits kurzzeitig festgenommen, weil er angeblich Geld für die Unterbringung von Flüchtlingskindern aus Donezk und Lugansk in die eigene Tasche abgezweigt hatte. Dass tatsächlich ein Fall von Korruption vorliegt, ist eher unwahrscheinlich.

Wahrscheinlicher ist, dass Beamten, welche Flüchtlinge aus der Ost-Ukraine in Odessa unterbringen, das Leben schwer gemacht wird.

Bereits Mitte Juli hatte der Gouverneur von Odessa, Igor Paliza, verkündet, in Odessa gäbe es kein Geld für Flüchtlinge aus der Ost-Ukraine. Die Flüchtlinge müssten in die Ost-Ukraine zurückkehren. Dort sei ein Großteil des Gebietes bereits “befreit”.

Leftvision arbeitet mit Ulrich Heyden an einen Dokumentarfilm über das Massaker von Odessa. Mit einem Crowdfunding-Trailer wird für die Finanzierung des Films geworben. Spendenseite.
Quelle: heise.de vom 08.09.2014
Mit freundlicher Genehmigung von pravda-tv.com

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Nulands abgehörtes “Fuck the EU” Telefonat belegt hohen Grad der Einmischung der USA in der Ukraine (Video)
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Ukraine: Vitali Klitschko ist ein Agent von Angela Merkel und der EU
Ukraine: Merkels Mob in Kiew – Lügen-Propaganda deutscher Medien
Russland fordert UN angeblich auf, Saudi-Arabien auf Terrorliste zu setzen
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Die Neue Weltordnung darf nicht stattfinden! (Video)
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EU-Beitritt oder Embargo: Barroso droht der Schweiz
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Deutschland: Über 15 Millionen Arbeitslose! 
Der langsame Tod der Demokratie in Europa
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Mittwoch, 4. Juni 2014

Ukraine: Bomben auf Lugansk – Medienpropaganda - Beihilfe zum Massaker

Thema: Ukraine

Ukraine: Bomben auf Lugansk – Medienpropaganda - Beihilfe zum Massaker

Ukrainische Luftwaffe greift Zentrum der ostukrainischen Stadt an. Heftige Kämpfe am Boden. Moskau fordert Sitzung des UN-Sicherheitsrats. Protest vor dem Hauptstadtbüro der ARD: Das Erste berichtet im Ukraine-Konflikt »einseitig, parteiisch, unwahr oder halbwahr«


Bild: Bergung eines Verletzten in Lugansk am Montagnachmittag. Laut Kiewer Regierung gab es keinen Luftangriff, nur eine »umfassende Militäroperation«
Bei einem Angriff der ukrainischen Luftwaffe auf das Gebäude der Regionalverwaltung von Lugansk in der Ostukraine am Montag gegen 16 Uhr Ortszeit wurden mindestens zwei Personen getötet. Augenzeugen berichteten von vielen Verletzten und Toten im Innern des Gebäudes. In dem Bürokomplex, in dem ein Brand ausbrach, befindet sich die Führung der »Volksrepublik Lugansk«. Nach Angaben von deren Sprecher griffen Kampfflugzeuge auch einen Straßencheckpoint in der Region an.

Örtlichen Medien zufolge wurden außerdem mehrere Häuser am Rand von Lugansk be-schädigt. Zahlreiche Bewohner hätten die Stadt fluchtartig verlassen, hieß es. Lugansk hat etwa 430000 Einwohner. Der Presseoffizier der sogenannten Antiterroristischen Operation Kiews gegen die Ostukraine, Wladislaw Selesnjow, hatte kurz zuvor erklärt, die Regierungstruppen griffen bewohnte Gebiete nicht an. Am späten Nachmittag ver-lautete allerdings aus Kiew, die ukrainische Armee habe eine »umfassende Militär-operation« zur »Neutralisierung der terroristischen Gruppen« in Lugansk begonnen.

Am frühen Montag morgen hatten insgesamt etwa 400 aufständische Milizionäre ver-sucht, das Hauptquartier des Grenzschutzes der Ukraine in Lugansk zu stürmen. Dort hielten sich Kämpfer des faschistischen »Rechten Sektors« und der Nationalgarde auf. Die heftigen Kämpfe dauerten den ganzen Tag an. Nach Angaben der Kiewer Regierung wurden sieben Grenzsoldaten verletzt und fünf Milizionäre getötet, acht von ihnen ver-letzt. Der Angriff sei mit Hilfe eines Suchoi-Kampfjets zurückgeschlagen worden.

Aus Slowjansk meldeten Agenturen, bei Schußwechseln habe es fünf Verletzte gegeben. Nach Angaben einheimischer Medien beschoß ukrainische Artillerie wie an den Vortagen die Stadt.

Lesen Sie hier den ganzen Beitrag und schauen Sie dort die Videos: LINK

Es ist eine Schande, was "intelligente" Menschen dort aus Macht- und Geldgeilheit veranstalten, und wie "neutral" die Medien im Westen darüber berichten.

Mittwoch, 30. April 2014

Kiews Generalstaatsanwalt: Polizei in Blutbad von Odessa verwickelt

Thema: Entwicklung in Ostukraine

RIA Novosti

KIEW, 06. Mai (RIA Novosti).
Das Blutbad von Odessa am 2. Mai ist nach Ansicht des ukrainischen Generalstaatsanwalts Oleg Machnizki eine von langer Hand geplante Aktion gewesen, in die die örtliche Miliz verwickelt war.


Kiews Generalstaatsanwalt: Polizei in Blutbad von Odessa verwickelt © RIA Novosti. Anton Kruglov
„Heute sprechen wir nicht nur von der Tatenlosigkeit, sondern auch von einer Teilnahme der Miliz an diesem Verbrechen“, sagte Machnizki am Dienstag in Kiew nach Angaben der ukrainischen Nachrichtenagentur UNN . „Uns liegt Video- und Fotomaterial vor, aus dem hervorgeht, dass einige Milizangehörige absichtlich nichts unternommen haben. Es gab eine Absprache zwischen Milizionären und Banditen“, sagte der Generalstaatsanwalt.

Am 2. Mai waren bei einem schweren Brand im Gewerkschaftshaus in der Schwarzmeerstadt Odessa nach offiziellen Angaben 42 Aktivisten, die Unterschriften für ein regionales Referendum gesammelt hatten, ums Leben gekommen. Mehrere Videos belegen, dass der Brand von Mitgliedern des radikalen Rechten Sektors gelegt wurde. Der Abgeordnete des Odessaer Stadtrates Wadim Sawenko behauptete, dass die Kiewer Behörden das wahre Ausmaß der Katastrophe verheimlichen wollen, und sprach von mindestens 116 Todesopfern. Noch 48 Menschen gelten als vermisst. Es habe auch 214 Verletzte gegeben.

Unterdessen entdeckten Mitarbeiter des Inlandsgeheimdienstes SBU im ausgebrannten Gewerkschaftshaus Behälter mit einem bislang unbekannten Giftstoff, schrieb Wladimir Kurennoi, Abgeordneter der Werchowna Rada von Witali Klitschkos UDAR-Partei, auf seiner Facebook-Seite. Dabei berief er sich auf SBU-Chef Valentin Naliwaitschenko, der über diesen Fund am Dienstag in einer geschlossenen Sitzung informiert hatte. Der Giftstoff werde derzeit einer chemischen Expertise unterzogen. Kurennoi zufolge weiß der SBU, wer den Giftstoff nach Odessa gebracht und für den Einsatz vorbereitet hat.



Nach Branddesaster von Odessa: Lawrow ruft Europarat auf, Nationalisten zu stoppen

WIEN, 06. Mai (RIA Novosti).
Das jüngste Massaker in der ukrainischen Schwarzmeerstadt Odessa führt nach Worten von Russlands Außenminister Sergej Lawrow ein weiteres Mal die Notwendigkeit vor Augen, die Verherrlichung der Nazis und ihrer Handlanger nicht zuzulassen. „Ich rufe den Europarat auf, den Umtrieben der Ultranationalisten ein Ende zu setzen“, erklärte Lawrow am Dienstag in Wien.


Nach Branddesaster von Odessa: Lawrow ruft Europarat auf, Nationalisten zu stoppen
© REUTERS/ Dragan Tatic/Austrian Foreign Ministry
„Jene, die die Ideologie des Faschismus begünstigen, können nicht rechtfertigt werden, selbst wenn es sich um Politiker handelt, die westliche Demokratien unter ihre Fittiche genommen haben“, sagte der russische Chefdiplomat in einer Tagung des Ministerkomitees des Europarates. Er forderte die 47 Mitgliedsländer des Europarates auf, auf doppelte Standards zu verzichten, und erinnerte daran, dass Russland und einige andere Länder angesichts der Versuche, die „braune Pest“ zu reanimieren, seit langem Alarm schlagen.

„Jedes Jahr bringt eine große Gruppe von Autoren in der UN-Vollversammlung eine Resolution mit dem Appell ein, die Heroisierung der Nazisten und ihrer Handlanger nicht zuzulassen. Aber die meisten westlichen Partner weigern sich, diesen Appell zu unterstützen, und begründen ihre Position mit der Notwendigkeit, die Redefreiheit zu achten. „Unter selbem Vorwand werden ähnliche Beschlüsse auch auf der Ebene der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) blockiert“, kritisierte Lawrow.
RIA Novosti