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Montag, 12. März 2018

Wahl in Italien: ein Signal auch für Europa

Foto: Symbolfoto
In Italien haben populistische Parteien das Rennen gemacht. Die Protestwahl wird den Italienern aber nichts nützen. Und dem europäischen Zusammenhalt erst recht nicht.

Die Politik der EU ist nun auch in Italien vom Wähler abgestraft worden. Wenn weite Teile in den Bevölkerungen dieses Europa so wie es ist zu weit geht, dann sind das nicht alles Nationalisten, sondern ganz einfach Europäer die ihr Europa so haben wollen, wie es gewachsen ist.

Die EU ist zum verfilzten Lobbyverein geworden, die Europäer wenden sich von ihr ab, wie man ja jetzt an Italien wieder bestens sehen kann. Das Wahlverhalten der Italiener ist durchaus nachvollziehbar.

Wenn sich die anderen Völker Europas ähnlich verhalten, wird die EU so zur dringend notwendigen Reform gezwungen.

Blog-Artikel Italien:
Italien


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Donnerstag, 16. November 2017

Zehntausende Nationalisten demonstrierten in Warschaus Strassen

Thema: Polen

Tausende demonstrieren für ein «weisses Europa»

Nationalisten und Rechtsradikale sind für ihre Ideologie durch die Strassen Warschaus marschiert. Die Polizei war mit einem Grossaufgebot im Einsatz.

Foto Screenshot
Zehntausende Nationalisten und Rechtsradikale sind bei einem sogenannten Unabhängigkeitsmarsch durch die Strassen Warschaus gezogen. Sie riefen Slogans wie «Gott, Ehre, Vaterland» und «Polnische Industrie in polnische Hände», wie die Agentur PAP am Samstag berichtete.

Zahlreiche Teilnehmer entzündeten bengalische Feuer. Die Polizei war mit einem Grossaufgebot von rund 6000 Beamten im Einsatz, um rund 60'000 Demonstranten unter anderem mit Absperrgittern unter Kontrolle zu halten.

Antifaschisten kamen unter dem Motto «Für unsere und eure Freiheit» zu einer Gegendemonstration zusammen. Hintergrund war der 99. Jahrestag der Wiedererlangung der staatlichen Unabhängigkeit Polens im Jahr 1918. Damals war die lange Teilung Polens durch Preussen, Österreich-Ungarn und Russland überwunden worden.

Kränze an Grabmal niedergelegt

In einer offiziellen Zeremonie zum Nationalfeiertag hatten Präsident Andrzej Duda und weitere Spitzenpolitiker am Nachmittag am Grabmal des unbekannten Soldaten in Warschau Kränze niedergelegt. Auf Einladung Dudas nahm an diesen Feierlichkeiten auch EU-Ratspräsident Donald Tusk teil.

«Kein Politiker in Polen hat oder wird in Zukunft ein Monopol auf den Patriotismus haben», mahnte der Ex-Ministerpräsident der oppositionellen Bürgerplattform (PO). Wegen umstrittener Justizreformen hatte die EU Ende Juli ein Verfahren gegen die nationalkonservative Regierung der Partei Recht und Gerechtigkeit (PiS) in Warschau gestartet. (kaf/sda)
Mit freundlicher Genehmigung von 20min.ch

Freitag, 4. August 2017

Polnischer Spielfilm über die Greueltaten ukrainischer Nationalisten sorgt für Verstimmung

Thema: Ukraine

Polnischer Spielfilm über Wolhynien-Massaker und Greultaten ukrainischer Nationalisten sorgt für Empörung in Kiew

Von 1943 bis 1944 verübten ukrainische Nazis die sogenannten Wolhynien-Massaker. Die Ukrainische Aufständische Arme (UPA) unter Stepan Bandera ermordete dabei unter Einsatz brutalster Methoden bis zu 80.000 polnische Zivilisten. Jetzt hat sich der bekannte polnische Regisseur Wojciech Smarzowski, daran gemacht die Greultaten ukrainischer Nationalisten an der polnischen Zivilbevölkerung filmisch zu verarbeiten. Kiew zeigt sich empört.

In seinem Film „Volyn“ verarbeitet der polnische Regisseur, der bereits in der Vergangenheit für seine Werke mehrfach ausgezeichnet wurde und der selbst von seinen Kritikern „König des zeitgenössischen polnischen Films“ genannt wird, das Massaker von Wolhynien unter der Führerschaft des in der Westukraine als Nationalhelden gefeierten Bandera.

Laut polnischer Medien dient Smarzowskis Bekanntheitsgrad bereits jetzt als Garant für den Erfolg seiner neusten filmischen Arbeit. Kiews öffentliche Verehrung des Nationalistenführers Bandera auf unterschiedlichsten Kundgebungen sowie die Äußerungen des ukrainischen Präsidenten Petro Poroschenko, dass es ein Kompliment wäre, als Bandera-Anhänger bezeichnet zu werden, haben die zuvor beinahe euphorischen Ansichten in Polen über das Post-Maidan Nachbarland stark verändert.

Während aber in der Ukraine der Zorn über das polnische Filmprojekte wächst, zeigen polnische Leserzuschriften, etwa auf Newsweek Polska, dass ein signifikanter Teil der polnischen Gesellschaft den Film in seiner Intention und Aussage unterstützt.
„Gäbe es keinen denkbar besseren Zeitpunkt, als diesen, einen solchen Film zu zeigen. Vor allem jetzt, nachdem die ukrainische Regierung erneut begonnen hat die Mörder der UPA zu verherrlichen. Wenn dies die Ursache für eine Verschlechterung der Beziehungen beider Länder sei, zeigt dies doch deutlich, dass mit der Ukraine etwas nicht stimmt.“ (Kommentarname Leniwiec)

„Ich schaue mit Spannung auf die Ausstrahlung des Films. Aber ich kann die beleidigte Haltung der Ukrainer nicht verstehen und dass sie behaupten, wir würden sie damit beleidigen. Wir waren doch nicht diejenigen, die Fackelaufmärsche zu Ehren von UPA und Bandera veranstaltet haben. [...]. Es ist sehr gut, dass dieses Thema endlich filmisch aufbereitet wird.“ (Kommentarname: Mateusz)

„Ich kenne die Geschichte von Wolhynien aus den Erzählungen meines Großvaters, der als einziger einer Großfamilie, versteckt auf einem Friedhof, dass Massaker überlebte, und dem dann, ironischer Weise mit der Hilfe von Deutschen und Russen, die Flucht nach Krakau gelang. Ich will den Film sehen und die Bilder vergleichen mit den Erzählungen meines Großvaters.“ ´(Kommentarname: Jola)
Der Regisseur antwortete, gefragt nach dem Grund für seine Entscheidung, einen Film über das Massaker von Wolhynien zu machen:
„Ein Film, der alle zufrieden stimmt, ist nicht machbar. Ich habe meine eigene Version, eine eigene Wahrheit und dabei bleib ich. Ich bin Pole und mache dahher auch einen Film, der den polnischen Standpunkt vertritt.“

Quelle: RT-Deutsch

Montag, 21. Dezember 2015

Polnischer Spielfilm über Wolhynien-Massaker sorgt für Empörung in Kiew

Thema: Naziverehrung in der Ukraine

Polnischer Spielfilm über Wolhynien-Massaker und Greultaten ukrainischer Nationalisten sorgt für Empörung in Kiew

Von 1943 bis 1944 verübten ukrainische Nazis die sogenannten Wolhynien-Massaker. Die Ukrainische Aufständische Arme (UPA) unter Stepan Bandera ermordete dabei unter Einsatz brutalster Methoden bis zu 80.000 polnische Zivilisten. Jetzt hat sich der bekannte polnische Regisseur Wojciech Smarzowski, daran gemacht die Greultaten ukrainischer Nationalisten an der polnischen Zivilbevölkerung filmisch zu verarbeiten. Kiew zeigt sich empört.

Quelle: Poeticbent
In seinem Film „Volyn“ verarbeitet der polnische Regisseur, der bereits in der Vergangenheit für seine Werke mehrfach ausgezeichnet wurde und der selbst von seinen Kritikern „König des zeitgenössischen polnischen Films“ genannt wird, das Massaker von Wolhynien unter der Führerschaft des in der Westukraine als Nationalhelden gefeierten Bandera.

Laut polnischer Medien dient Smarzowskis Bekanntheitsgrad bereits jetzt als Garant für den Erfolg seiner neusten filmischen Arbeit. Kiews öffentliche Verehrung des Nationalistenführers Bandera auf unterschiedlichsten Kundgebungen sowie die Äußerungen des ukrainischen Präsidenten Petro Poroschenko, dass es ein Kompliment wäre, als Bandera-Anhänger bezeichnet zu werden, haben die zuvor beinahe euphorischen Ansichten in Polen über das Post-Maidan Nachbarland stark verändert.

Während aber in der Ukraine der Zorn über das polnische Filmprojekte wächst, zeigen polnische Leserzuschriften, etwa auf Newsweek Polska, dass ein signifikanter Teil der polnischen Gesellschaft den Film in seiner Intention und Aussage unterstützt.
    „Gäbe es keinen denkbar besseren Zeitpunkt, als diesen, einen solchen Film zu zeigen. Vor allem jetzt, nachdem die ukrainische Regierung erneut begonnen hat die Mörder der UPA zu verherrlichen. Wenn dies die Ursache für eine Verschlechterung der Beziehungen beider Länder sei, zeigt dies doch deutlich, dass mit der Ukraine etwas nicht stimmt.“ (Kommentarname Leniwiec)

    „Ich schaue mit Spannung auf die Ausstrahlung des Films. Aber ich kann die beleidigte Haltung der Ukrainer nicht verstehen und dass sie behaupten, wir würden sie damit beleidigen. Wir waren doch nicht diejenigen, die Fackelaufmärsche zu Ehren von UPA und Bandera veranstaltet haben. [...]. Es ist sehr gut, dass dieses Thema endlich filmisch aufbereitet wird.“ (Kommentarname: Mateusz)

    „Ich kenne die Geschichte von Wolhynien aus den Erzählungen meines Großvaters, der als einziger einer Großfamilie, versteckt auf einem Friedhof, dass Massaker überlebte, und dem dann, ironischer Weise mit der Hilfe von Deutschen und Russen, die Flucht nach Krakau gelang. Ich will den Film sehen und die Bilder vergleichen mit den Erzählungen meines Großvaters.“ ´(Kommentarname: Jola)

Der Regisseur antwortete, gefragt nach dem Grund für seine Entscheidung, einen Film über das Massaker von Wolhynien zu machen:
    „Ein Film, der alle zufrieden stimmt, ist nicht machbar. Ich habe meine eigene Version, eine eigene Wahrheit und dabei bleib ich. Ich bin Pole und mache dahher auch einen Film, der den polnischen Standpunkt vertritt.“
Quelle: RT-Deutsch