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Freitag, 15. Juli 2016

MH 17-Abschuss - Immer noch keine Aufklärung in Sicht?

Thema: MH 17-Abschuss

Stand: 13.07.2016
MH 17-Abschuss - Keine Aufklärung in Sicht?

Die Boeing 777 der Malaysia Airlines - Flugnummer MH17 - war am 17. Juli 2014 mit 298 Insassen unterwegs von Amsterdam nach Kuala Lumpur. An Bord waren vor allem Niederländer. Beim planmäßigen Überflug der Ostukraine ist die Maschine in großer Höhe abgeschossen worden. Die Trümmerteile gingen auf eine Fläche von rund 50 Quadratkilometern nieder. In der Region lieferten sich Regierungstruppen und Separatisten immer wieder Kämpfe. Die Bergungs- und Ermittlungsarbeiten wurden dadurch erschwert.

Abschuss bestätigt

Offiziell zuständig für die Untersuchung des Flugzeugabsturzes wäre die Ukraine gewesen. Die Regierung in Kiew übertrug die Aufgabe allerdings den Niederlanden. Das niederländische Safety Board stützte sich bei seiner Arbeit auf zahlreiche internationale Experten. Im Oktober 2015 legte die Behörde einen Abschlussbericht vor.

Die Ermittler sind zu dem Schluss gekommen, dass die Maschine von einer Buk-Rakete abgeschossen worden ist. Wo dieses russische Flugabwehrsystem aber genau stationiert war und wer es bedient hat, darauf gibt der Untersuchungsbericht keine Antwort.

Diese Fragen soll eine andere Kommission beantworten: Das Joint Investigation Team unter Leitung des Staatsanwalts Fred Westerbeke. Der Niederländer führt die strafrechtlichen Ermittlungen. Es heißt, nach den Sommerferien würden erste Ergebnisse vorgelegt.

Fazit des Untersuchungsberichts
    "The in-flight disintegration oft the aeroplane near the Ukrainian/Russian border was the result oft he detonation of a warhead. The detonation occurred above the left hand side of the cockpit. The weapon used was a 9N314M-model warhead carried on the 9M38-series of missiles, as installes on the Buk surface-to-air missile system.
    Other scenarios that could have led to the disintegration of the aereoplane were considered, analysed and excluded based on the evidence available."
Über das Buk-Waffensystem verfügen sowohl die ukrainischen als auch die russischen Streitkräfte. Zu hören ist auch, dass die Separatisten dieses Raketensystem aus ukrainischen Beständen erbeutet hätten. In welchem Zustand das Gerät war, und ob die Separatisten in der Lage wären, dieses System zu bedienen, ist unklar.

Gegenseitige Schuldzuweisungen

Die Konfliktparteien machen sich gegenseitig für den Abschuss des Verkehrsflugzeuges verantwortlich. Über den Absturz gibt es zahlreiche Spekulationen und Theorien. Bereits wenige Tage nach dem Absturz sagte US-Außenminister John Kerry, das Flugzeug sei von einer Boden-Luft-Rakete abgeschossen worden. "Wir haben Bilder vom Raketenstart. Wir kennen die Flugbahn, wir wissen, woher sie kam, wir kennen den zeitlichen Ablauf. Der war genau zu der Zeit, als das Flugzeug vom Radar verschwand. Durch mitgeschnittene Gespräche wissen wir, dass die Separatisten mit dem Abschuss der Maschine geprahlt haben. Es gibt also einen ganzen Stapel an Beweisen, die zeigen, dass Russland hierfür mitverantwortlich ist."

Doch die angeblich so eindeutigen Radar- und Satellitenbilder halten die USA bis heute unter Verschluss.

Buk-Waffensystem aus Russland?

Das Recherche-Netzwerk Bellingcat, gegründet von freien Journalisten, hat Fotos und Videos veröffentlicht, die belegen sollen, dass ein Buk-System von Russland in die Ostukraine verlegt worden ist. In einem Bericht hat das Netzwerk seine Rechercheergebnisse zusammengefasst.

Bellingcat-Fazit
    "Nach Überzeugung des Bellingcat MH17 Untersuchungsteams liegen unwiderlegbare Beweise vor, dass sich am 17. Juli ein Buk-Raketenwerfer unter der Kontrolle der Separatisten in der Ukraine befand und von Donetsk nach Snizhne auf einem Tieflader transportiert wurde. Der Buk-Raketenwerfer wurde in Snizhne etwa drei Stunden vor dem Abschuss der MH17 entladen und später mit einer fehlenden Rakete bei der Fahrt durch das separatistisch kontrollierte Luhansk gefilmt."
Das Bellingcat-Team ist "überzeugt, dass dieser Buk-Raketenwerfer Teil eines Konvois der 53. Flugabwehr-Raketen-Brigade in Kursk war, der sich zwischen dem 22. Juni und 25. Juli nahe der ukrainische Grenze im Rahmen einer Übung bewegte, wo sich Teile des Konvois einschließlich des in der Ukraine am 17. Juli gefilmten Buk-Raketenwerfers ab einem gewissen Zeitpunkt vom Hauptkonvoi trennten". Es gebe Hinweise, dass das russische Militär den Separatisten den Buk-Raketenwerfer zur Verfügung gestellt hätten, so das Recherche-Netzwerk weiter.

Zweifel von deutschem Ex-General

Mit dem Absturz der Verkehrsmaschine hat sich auch der ehemalige Bundeswehr-General Hermann Hagena intensiv beschäftigt. Er hält es für unwahrscheinlich, dass ein gerade eingetroffenes Buk-Raketen-System die Passagiermaschine abgeschossen hat. Das komplizierte elektronische System kann seiner Meinung nach nicht nach einem mehrtägigen Landmarsch über die schlechten russischen Straßen innerhalb weniger Stunden einsatzbereit sein. Ohne Feuerleitgerät und ohne Radar lasse sich so ein Waffensystem nicht einsetzen. Hagena vermisst auf den Bellingcat-Fotos außerdem die notwendigen Begleitfahrzeuge.

Abschuss durch die Ukraine?

Der frühere Brigade-General Hagena vertritt in einem eigenen Report stattdessen die These, ukrainische Kampffluge könnten das Verkehrsflugzeug abgeschossen haben. Aber warum? Um für das Verbrechen die pro-russischen Separatisten oder sogar Russland verantwortlich zu machen? Hagena verweist auf einen Zeugen, der angeblich auf dem Tower in Kiew als Fluglotse tätig gewesen ist. Kurz vor dem Verschwinden der Boeing will dieser Zeuge zwei ukrainische Maschinen neben dem Flug MH17 gesehen haben.

Verwechselung mit Transportflugzeug?

Denkbar ist auch, dass die Boeing 777 irrtümlich abgeschossen worden ist. Möglicherweise ist die Maschine für ein ukrainisches Transportflugzeug gehalten worden. Denn einige Tage zuvor hatte es bereits einen solchen Vorfall gegeben. Am 14. Juli teilten die ukrainischen Behörden mit, dass ein Antonow An-26 Transportflugzeug im östlichen Teil der Ukraine abgeschossen worden sei. Der Abschuss sei in einer Höhe erfolgt, die nur von einem weitreichenden Flugabwehrsystem erreicht werden konnte.

Trotz des Abschusses erfolgte seitens der ukrainischen Behörden keine Sperrung des Luftraums für Zivilmaschinen. Möglicherweise, weil dies finanzielle Einbußen für die Ukraine bedeutet hätte.

Bisher keine internationale Untersuchung

Ein Jahr nach dem Abschuss des Verkehrsflugzeugs forderte Russland eine unabhängige Untersuchung des Falls. Die Katastrophe müsse im Einklang mit internationalen Regeln und der Resolution 2166 des UN-Sicherheitsrates "präzise und allumfassend" aufgeklärt werden, sagte Außenminister Sergej Lawrow. Im Juli 2015 scheiterten jedoch Bemühungen, ein internationales Tribunal einzusetzen, um die Verantwortlichen für den Abschuss zu bestrafen. Russland hatte im UN-Sicherheitsrat mit seinem Veto eine entsprechende Entschließung verhindert. Unter anderem hieß es zur Begründung, die Erfahrungen mit dem Jugoslawien-Tribunal seien nicht gut gewesen. Solche Gerichtshöfe seien sehr teuer. Außerdem sei kein Tribunal gefordert worden, nachdem die USA damals ein iranisches Verkehrsflugzeug abgeschossen hätten.

Die Reihe Streitkräfte und Strategien setzt sich kritisch mit Fragen der Sicherheits- und Militärpolitik auseinander. 14-tägig sonnabends um 19.20 und sonntags um 12.30 Uhr.

Dieses Thema im Programm: NDR Info | Streitkräfte und Strategien | 16.07.2016 | 19:20 Uhr


08. Juni 2016
MH-17-Ermittlung führt in die Schweiz

Die Absturzursache des abgeschossenen Flugzeugs ist nach zwei Jahren immer noch unklar. Jetzt wurden in einem Zürcher Bankschliessfach «offenbar brisante Unterlagen» gefunden.

Bei den Ermittlungen zum Absturz von Flug MH 17 im Osten der Ukraine haben deutsche und Schweizer Ermittler die Wohnung und das Zürcher Bankschliessfach eines deutschen Privatdetektivs durchsucht.

Die niederländischen Behörden erhofften sich davon Informationen zum Absturz von MH 17, sagte Wim De Bruin von der niederländischen Staatsanwaltschaft am Dienstag der Nachrichtenagentur AFP.

Holland hat Ersuchen gestellt

Laut De Bruin wurden die Wohnung des Privatdetektivs im deutschen Bad Schwartau sowie ein Bankschliessfach in Zürich durchsucht und dessen Inhalt beschlagnahmt. Nun müsse ein Schweizer Richter darüber entscheiden, ob der Inhalt den niederländischen Behörden übergeben werde, sagte De Bruin.

Die Schweizerische Bundesanwaltschaft bestätigte gegenüber der Nachrichtenagentur SDA, dass die Niederlande ein Rechtshilfeersuchen an sie gestellt hätten.

Anonymer Geldgeber beauftragte Detektiv

Die Boeing 777 der Fluggesellschaft Malaysia Airlines war am 17. Juli 2014 über der Ostukraine von einer Boden-Luft-Rakete getroffen und zerstört worden; alle 298 Menschen an Bord kamen ums Leben.

Berichten zufolge wurde der deutsche Privatdetektiv bereits kurz nach dem Absturz von einem anonymen Geldgeber beauftragt, in dem Fall zu ermitteln.

Möglicherweise hätten die «mutmasslichen Schuldigen hinter dem Angriff auf MH 17» Kontakt mit dem Detektiv gehabt, berichtete die niederländische Zeitung «De Telegraaf» am Dienstag. Laut «De Telegraaf» wurden bei den Durchsuchungen «offenbar brisante Unterlagen» gefunden.

Von russischer Rakete abgeschossen

Niederländische Ermittler waren zum Schluss gekommen, dass die Passagiermaschine von einer russischen BUK-Rakete abgeschossen worden sei. Westliche Länder wie die USA warfen Russland vor, den prorussischen Rebellen in der Ostukraine die Rakete zumindest geliefert zu haben. Moskau weist jede Verantwortung zurück.

Derzeit laufen in den Niederlanden noch strafrechtliche Ermittlungen zu der Frage, wer genau die Rakete abfeuerte und von welchem Ort.

Mit freundlicher Genehmigung von 20min.ch


28.03.2016
MH17: Nur die Ukraine hatte ein betriebsbereites BUK-System
Laut dem niederländischen Politiker Pieter Omtzigt (CDA), kann es nur das Regime in Kiew gewesen sein, dass das Passagierflugzeug MH17 über der Ukraine abschoss.
Schweizmagazin


19.02.2016
Seltsame Vorgänge um MH17
Wie man das so macht, wenn etwas nicht aufgeklärt werden soll.
Quer-Denken.TV



ein Bereits ein Jahr alter Artikel:
15/06/2015
MH17 Abschuss aufgeklärt ?

Die Privatermittler der Firma Wifka und Josef Resch teilen mit, dass die Ermittlungen zum Abschuss der Malaysian Airlines MH17 abgeschlossen seien.

Im Zusammenhang mit den Ermittlungen der Firma Wifka zur Aufklärung des Absturzes von Flugnummer MH-17 der Malaysia Airlines am 17. Juli 2014 teilt der Privatermittler mit, dass die vom Auftraggeber über die Firma Wifka ausgeschriebenen Belohnungen in Höhe von:

a. 30 Millionen US Dollar für Hinweise auf die Täter

b. 17 Millionen US Dollar für Hinweise auf Vertuschungen durch Staaten bzw. deren Institutionen (zweiter Snowden)
wegen stichhaltiger Beweismittel und Informationen, die die Auftraggeber über die Firma Wifka erhalten haben, nicht mehr zur Disposition stehen.
30 Millionen aus der Schweiz: Wer schoss die MH17 ab ?
Schweizmagazin

Kommentare

am 16/06/2015 02:08:29
Da fällt mir noch glatt etwas ein: Edward Snowden hat unentgeltlich die ganze Menschheit auf der Erdkugel vor Verbrechern gewarnt. Das wir aber so wenig wie möglich mitbekommen liegt es an den Medien den, die Völker sollen nicht erfahren welche Verbrechen an der Menschheit geplant und ausgeführt werden.

Lus am 16/06/2015 01:28:18
Somit sitzt der korrupte Sauhaufen auf 47 Millionen US Dollar.

noy00011 am 15/06/2015 20:22:23
Es ist immer wieder beschämend zu erfahren, dass die USA und ihre Verbündeten die ganze Welt verarscht,mit dem Glauben dass sie die Weltmacht seien, jedoch das grösste verschuldete Land auf diesem Planeten ist und immer mehr in die Kritik geraten, dass schlussendlich Russland als Sieger hervorgeht.....

sophie ostermann am 15/06/2015 17:59:13
17 Millionen endlich einmal gut angelegt. Wenn dadurch diesen Vertuschungs-Hintermänner das Handwerk gelegt wird. Ukraine als möglicher Täter bei den Ermittlungen. Der Mörder hilft der Polizei und dem Staatsanwalt bei den Ermittlungen. Man kann nur hoffen diese Werte-Verbrechergemeinschaft vor Gericht kommt. Man muss nur bedenken haben das es kein neutrales Gericht mehr gibt. 147 geheime Dokumente und der Rest zum Teil geschwärzt sagen eigentlich wer als Täter in Frage kommt

Samstag, 9. Mai 2015

Immer noch keine Spur von MH370 - Sie wollen trotzdem nicht aufgeben

Thema: Wo ist MH370?

Epoch Times
Flug MH370:
Jacob Rothschild erhält alle Patente für implantierbare Microchips

Epoch Times, Montag, 18. August 2014
Unter den Passagieren an Bord des verschwundenen Malaysia Airlines Flug MH370 befanden sich 20 Chinesen die alle bei der US-Firma "Freescale Semiconductor" arbeiteten. Vier dieser 20 Mitarbeiter besitzen die Rechte an einem US-amerikanischen Patent. Das Patent beinhaltet auch die Nutzung für implantierbaren Microchips. Diese Microchips sollen letztendlich als Erkennungschip in menschliche Körper implantiert werden.

Malaysia Airlines Foto: MOHD RASFAN/Getty Images
Die Suche nach dem vermissten Flugzeug dauert bereits über zwei Monate. Es ist nicht abzusehen wann und ob Wrackteile gefunden werden. Unlängst wurde bekannt gegeben, dass die Absturzstelle 1000km weiter nordöstlich vor Australien läge. Plötzlich soll die Boeing schneller geflogen sein als angenommen und schon viel früher abgestürzt sein. Woher kann man wissen, wie schnell die Maschine geflogen ist? Angeblich wurden ja alle Datenübertragungen abgeschaltet? Das verschwinden des Flug MH370 bleibt also weiterhin ein Rätsel.

Anonymous veröffentlichte ein Video zum Flug MH370, in dem es heißt: An Bord der verschwundenen Maschine der malaysischen Fluglinie befanden sich 20 Chinesen die allesamt Mitarbeiter der US-Firma "Freescale Semiconductor" sind. Vier dieser 20 Mitarbeiter besitzen die Rechte an einem US-amerikanischen Patent, nutzbar unter anderem für implantierbare Microchips (Stichwort: Chip statt Personalausweis). Der fünfte Besitzer ist die Firma "Freescale Semiconductor" selbst, eine Tochtergesellschaft der Bankendynastie Rothschild. Das Besondere? Im Falle des Todes einer dieser fünf Patentinhaber gehen alle Rechte am Patent an die übrigen Besitzer über. Unter der Annahme, das die übrigen Besitzer den Flug MH370 nicht überlebt haben, würden die Rothschilds dann 100% an dem besagten Patent halten.

MMNews veröffentlichte eine Liste der Patentinhaber:
  • Peidong Wang, Suzhou, China, (20%)
  • Zhijun Chen, Suzhou, China, (20%)
  • Zhihong Cheng, Suzhou, China, (20%)
  • Li Ying, Suzhou, China, (20%)
  • Freescale Semiconductor Austin TX (20%)
Datum Patent-Beantragung: 21. Dezember 2012
Datum Patent-Eintragung: 11. März 2014
Datum des Verschwindens von MH370: 08. März 2014

Nachfolgend ein Hinweis, von MMNews.de publiziert: Zwischen Beantragung eines Patents und seiner Eintragung können mehrere Wochen bis Monate vergehen. Die Beantragung des Patents erfolgte bereits am 21. Dezember 2012. Die Tatsache das die Eintragung des Patents erst am 11. März 2014 erfolgte, das Flugzeug aber bereits am 08. März 2014 verschwand, ist also nachweislich kein Widerspruch. Im Gegenteil: Es ist äußerst merkwürdig, dass das Patent nur 3 Tage nach dem Verschwinden des Flugzeuges, seine endgültige Rechtswirksamkeit erhalten hat. (Quelle mmnews.de/so)

Weitere Nachrichten

Mit freundlicher Genehmigung von http://www.epochtimes.de

16.04.2015
Malaysia-Airlines-Boeing mit 239 Menschen an Bord seit mehr als einem Jahr vermisst
MH370-Suchgebiet soll verdoppelt werden

Kuala Lumpur (Malysia) – Sie wollen nicht aufgeben. Sie wollen Gewissheit. Sie wollen das Schicksal von Flug MH370 aufklären.

Sollte sich weiter keine Spur des vor mehr als einem Jahr verschwundenen Malaysia-Airlines-Flugs MH370 finden, wollen Malaysia, Australien und China das Suchgebiet im Indischen Ozean verdoppeln.

In einer am Donnerstag in der malaysischen Hauptstadt Kuala Lumpur unterzeichneten Erklärung der drei zuständigen Minister heißt es, vorgesehen sei eine Ausweitung von bisher 60.000 Quadratkilometern auf 120.000 Quadratkilometer.
Quelle: BILD-Online

Donnerstag, 7. Mai 2015

Letzter Transport von MH17 Opfern

Thema: MH17 - Ukraine
20min.ch | 02. Mai 2015

Die sieben letzten Särge von Flug MH17 sind in den Niederlanden eingetroffen. Das Flugzeug der Malaysian Airways war im Juli 2014 in der Ukraine abgestürzt.

Ukrainische Soldaten verabschieden die sieben letzten Särge. Die Überreste der Opfer wurden Mitte April bei Donezk entdeckt. Bild: Keystone/Alexander Ermochenko
Mehr als neun Monate nach dem Absturz von Flug MH17 über der Ostukraine ist der letzte Transport mit menschlichen Resten der 298 Opfer in den Niederlanden angekommen. Eine Transportmaschine des niederländischen Armee mit sieben Särgen an Bord landete am Samstag auf dem Militärflugplatz von Eindhoven.
Im Beisein von niederländischen Ministern und Angehörigen wurde den Opfern in einer kurzen Zeremonie die letzte Ehre erwiesen. Es war der zehnte Transport aus dem ukrainischen Charkiw mit insgesamt 250 Särgen mit menschlichen Resten.

Angehörige von MH17-Absturzopfern dürfen sich Wrackteile anschauen Bild: Keystone/Alexander Ermochenko
Zwei Opfer noch nicht identifiziert

Damit sind die Bergungsarbeiten offiziell abgeschlossen worden. Die Passagiermaschine der Malaysia Airlines war am 17. Juli 2014 über der Ostukraine vermutlich von einer Rakete abgeschossen worden.

Alle 298 Menschen an Bord starben, die meisten waren Niederländer. Zwei niederländische Opfer konnten bisher noch nicht identifiziert werden.
Mit freundlicher Genehmigung von http://www.20min.ch



Mehr zum Thema:
Ostukraine: Deutschland verschwieg Airlines Abschussgefahr

Der Absturz der Maschine der MH17 der Malaysia Airlines gibt auch neun Monate nach dem Unglück Rätsel auf. Nun stehen Vorwürfe gegen die deutsche Bundesregierung im Raum. Wie Recherchen der «Süddeutschen Zeitung», von WDR und NDR ergeben, soll das Auswärtige Amt über die Abschussgefahr informiert gewesen sein, dies aber nicht den Airlines mitgeteilt haben.

Die Medien beziehen sich auf interne Berichte vom 15. Juli 2014 – zwei Tage vor dem Absturz von Flug MH17. So stelle der Abschuss einer Antonov-Militärmaschine in der Höhe von über 6000 Metern eine «neue Qualität» dar. Die Lage in der Ostukraine sei demnach «sehr besorgniserregend». Für Militärexperten sei klar gewesen, dass auch Ziele in bedeutend grösseren Höhen, sprich Passagierflugzeuge, ins Visier genommen werden könnten, heisst es in den Dokumenten.

Lufthansa wusste von nichts

Verändert sich die Sicherheitslage in einem Luftraum, werden die Fluggesellschaften für gewöhnlich informiert. Dies geschah laut dem Bericht allerdings erst nach dem Abschuss der Malaysia Airlines. «Fakt ist, dass uns keine Informationen vonseiten der Behörden vor dem 17.7. vorlagen», wird die Lufthansa zitiert.

Man wäre bestimmt nicht mehr über die Ostukraine geflogen, wenn man diese Informationen gehabt hätte, schreibt die Fluggesellschaft. Auch wenn Airlines selbst ein sogenanntes «Riskmapping» erstellen, hätten Warnungen der Regierung besondere Bedeutung.

Regierung dementiert

«Ich meine, bei solch einer Faktenlage, in solchen Fällen, wo die Gefährdungssituation so eindeutig auf der Hand liegt und durch Drahtberichte evident wurde, hätte eine Regierung die Verpflichtung, die Luftverkehrslinien auf eine andere Flugroute zu bringen, ihnen das sogar vorzuschreiben», kritisiert auch Stephan Hobe, Leiter des Instituts für Luftfahrtrecht an der Universität in Köln.

Die Bundesregierung weist die Vorwürfe zurück. «Zu einer etwaigen Verschärfung der Sicherheitslage für zivile Überflüge über die Ukraine hatte die Bundesregierung vor dem Absturz des MH17-Flugzeuges keine Informationen», wird das Verkehrsministerium in der «Süddeutschen Zeitung» zitiert.

Mit freundlicher Genehmigung von http://www.20min.ch

Donnerstag, 16. Oktober 2014

Flug MH370: Jacob Rothschild erhält alle Patente für implantierbare Microchips

Meldung die Sie in westlichen Mainstream-Medien vergebens suchen

Thema: Wo ist MH370
EPOCH TIMES
Epoch Times, Montag, 18. August 2014 13:18
Unter den Passagieren an Bord des verschwundenen Malaysia Airlines Flug MH370 befanden sich 20 Chinesen die alle bei der US-Firma "Freescale Semiconductor" arbeiteten. Vier dieser 20 Mitarbeiter besitzen die Rechte an einem US-amerikanischen Patent. Das Patent beinhaltet auch die Nutzung für implantierbaren Microchips. Diese Microchips sollen letztendlich als Erkennungschip in menschliche Körper implantiert werden.

Die Suche nach dem vermissten Flugzeug dauert bereits über zwei Monate. Es ist nicht abzusehen wann und ob Wrackteile gefunden werden. Unlängst wurde bekannt gegeben, dass die Absturzstelle 1000km weiter nordöstlich vor Australien läge. Plötzlich soll die Boeing schneller geflogen sein als angenommen und schon viel früher abgestürzt sein. Woher kann man wissen, wie schnell die Maschine geflogen ist? Angeblich wurden ja alle Datenübertragungen abgeschaltet? Das verschwinden des Flug MH370 bleibt also weiterhin ein Rätsel.

Anonymous veröffentlichte ein Video zum Flug MH370, in dem es heißt: An Bord der verschwundenen Maschine der malaysischen Fluglinie befanden sich 20 Chinesen die allesamt Mitarbeiter der US-Firma "Freescale Semiconductor" sind. Vier dieser 20 Mitarbeiter besitzen die Rechte an einem US-amerikanischen Patent, nutzbar unter anderem für implantierbare Microchips (Stichwort: Chip statt Personalausweis). Der fünfte Besitzer ist die Firma "Freescale Semiconductor" selbst, eine Tochtergesellschaft der Bankendynastie Rothschild. Das Besondere? Im Falle des Todes einer dieser fünf Patentinhaber gehen alle Rechte am Patent an die übrigen Besitzer über. Unter der Annahme, das die übrigen Besitzer den Flug MH370 nicht überlebt haben, würden die Rothschilds dann 100% an dem besagten Patent halten.

MMNews veröffentlichte eine Liste der Patentinhaber:
  • Peidong Wang, Suzhou, China, (20%)
  • Zhijun Chen, Suzhou, China, (20%)
  • Zhihong Cheng, Suzhou, China, (20%)
  • Li Ying, Suzhou, China, (20%)
  • Freescale Semiconductor Austin TX (20%)
  • Datum Patent-Beantragung: 21. Dezember 2012
    Datum Patent-Eintragung: 11. März 2014
    Datum des Verschwindens von MH370: 08. März 2014
Nachfolgend ein Hinweis, von MMNews.de publiziert: Zwischen Beantragung eines Patents und seiner Eintragung können mehrere Wochen bis Monate vergehen. Die Beantragung des Patents erfolgte bereits am 21. Dezember 2012. Die Tatsache das die Eintragung des Patents erst am 11. März 2014 erfolgte, das Flugzeug aber bereits am 08. März 2014 verschwand, ist also nachweislich kein Widerspruch. Im Gegenteil: Es ist äußerst merkwürdig, dass das Patent nur 3 Tage nach dem Verschwinden des Flugzeuges, seine endgültige Rechtswirksamkeit erhalten hat. Ein weiteres Indiz ist die Tatsache, dass die geplante Flugroute von Flug MH370 direkt über den US-amerikanischen Luftwaffenstützpunkt Diego Garcia im Indischen Ozean verlief.(Quelle mmnews.de/so)
Mit freundlicher Genehmigung von http://www.epochtimes.de

Mittwoch, 15. Oktober 2014

MH370: Fernsteuerungs-System von Boeing gerät in den Fokus

Thema: MH370
EPOCH TIMES
Alle reden über´s Autopilot-System

Epoch Times, Freitag, 10. Oktober 2014 08:24
Wird das verschwundene Malaysia Airlines Flugzeug MH370 bald „gefunden“?

Spiegel Online veröffentlichte heute ein Interview mit Tim Clark, dem Chef der Fluggesellschaft Emirates. Darin äußerte Clark die Ansicht, dass MH370 wahrscheinlich durch eine Fernsteuerung von Außen entführt wurde. Interessant, dass diese Aussage in einem Mainstream-Medium fällt.

Das Boeing-Patent für den „Uninterruptible Autopilot“ rückte damit in den Fokus der Öffentlichkeit – zum zweiten Mal innerhalb eines Monats. Denn schon am 8. September veröffentlichte Russia Today einen kritischen Artikel von Nile Bowie, der eine Erklärung für das Verhalten des US-Flugzeugbauers und des britischen Satellitenbetreibers Inmarsat forderte.

Sehr interessant war das Umstand, dass am gleichen Tag ein Artikel der BBC erschien, der die Möglichkeit einer Entführung durch Fernsteuerung ausführlich beschrieb, aber als „Verschwörungstheorie“ zerredete.

Auch in den Analysen des Investigativ-Journalisten Wolfgang Eggert spielt das Autopilot-Fernsteuerung von Boeing eine Rolle: Er kam zu dem Schluss, dass Flug MH370 und seine Passagiere zum Spielball einer hochbrisanten Intrige wurde, in welche Weltmächte verwickelt sind, weshalb international über das Schicksal und den Verbleib der Maschine geschwiegen wurde. Mehr dazu unter:

„Das Komplott um Flug MH370: False Flag, Waffenschmuggel und Erpressung“

Vielleicht werden wir ja durch die neuen Veröffentlichung gerade seelisch darauf vorbereitet, dass MH 370 doch noch „gefunden“ wird – und das es dann in der offiziellen Erklärung heißt, die Entführung geschah durch einen Hackerangriff per Fernsteuerung …

Sicher ist eines: Für die Verursacher des MH370-Unglücks wäre es geschickter, das Ende der Geschichte, sprich das Wiederauffinden des Flugzeugs, selbst zu inszenieren, als zu warten, bis durch Whistleblower oder andere Kommunikations-Unfälle die Wahrheit ans Tageslicht kommt.

So funktioniert die Autopilot-Fernsteuerung

Boeing ist der weltgrößte Flugzeughersteller für zivile und Militärflugzeuge. In 2006 hat das Unternehmen sein Patent für ein "unterbrechungsfreies Autopilot-Bediensystem" angemeldet (Uninterrauptible Autopilot, offizielle Abkürzung BUAP). Dieses System ermöglicht es, ein Flugzeug vom Boden und aus weiter Entfernung wie ein riesiges Modellflugzeug zu fernzusteuern – mit Hilfe von Funkwellen und einem globalen Satelliten-Ortungssystem.

Mit dem BUAP kann man einem Piloten die Kontrolle über seine Maschine vollständig entziehen und das Flugzeug an einem vorgegebenen Ort landen.

„Wie ein Modell-Flugzeug mit Fernbedienung“

"Nachdem es [das System] aktiviert ist, kann das Flugzeug mit einer digitalen Fernbedienung vom Boden aus gesteuert werden. Die Maschine kann danach wie ein ausgereiftes Modell-Flugzeug gesteuert werden. Man kann es vertikal und seitlich manövrieren ... Wenn das System einmal in Gang gesetzt ist, kann es niemand an Bord deaktivieren", heißt es in einem Bericht aus dem Jahre 2007, veröffentlicht vom Londoner Evening Standard.

Patent Nr. US7142971B2

Die Autopilot-Fernsteuerung ist unter der Patentnummer US7142971B2 registriert. Besonders bemerkenswert: Das System wird durch eine vollständig unabhängig Energiequelle betrieben und ist somit für die Menschen an Bord nicht abschaltbar.

Der Evening Standard zitierte Vertreter von Boeing, wonach das System dafür gedacht sei, in Boeing Verkehrsflugzeuge installiert zu werden. Der BUAP solle bis 2009 in alle Boeings eingebaut werden, hieß es damals.

Sicherheitsloch im „Inflight Entertainment“

2012 äußerte Boeing die Absicht, neue Sicherheitsmechanismen in Maschinen des Typs 777 einbauen zu wollen, unter anderem auch in Malaysia Airlines Maschinen. Der Grund für die neuen Sicherheitsmaßnahmen war die Sorge vor Hackerangriffen über das Inflight Entertainment-System. Die Computer, mit denen Fluggäste Filme anschauen können, haben nämlich USB-Anschlüsse, über die mögliche Cyberangriffe stattfinden könnten.

Auch die US Federal Aviation Administration (FAA) erwähnte im Jahr 2013 mögliche Sicherheitslücken bei den Boeing-Modellen 777-200 und dem MH370-Typ 777-200ER.

Auch diese Nachricht lässt schlussfolgern, dass Fernsteuerungs-Technologie existiert, mit der ein Flugzeug wie MH370 vom Boden aus gesteuert werden kann. Boeing und die FAA wussten also über die möglichen Sicherheitslücken Bescheid. Boeing wollte zu diesem Vorfall keine Stellung beziehen und erwähnte oder erklärte diese Technologie bislang auch nicht näher. Auch der ehemalige malaysische Ministerpräsidenten Mahathir Mohamad forderte Boing auf, zu erklären, was es mit dem System auf sich hat. Boing gab jedoch keinen Kommentar ab. (so / rf)

Siehe auch: „Emirates-Chef Clark: Unauffindbarkeit weißt auf Kontrolle von Außen hin“

Mit freundlicher Genehmigung von http://www.epochtimes.de

Sonntag, 12. Oktober 2014

MH17-Wrack: Opfer mit Sauerstoffmaske gefunden

Thema: Flug MH17
Minister bestätigt im TV:
Ein Opfer des MH17-Absturzes wurde mit einer Sauerstoffmaske auf dem Gesicht gefunden. Das bestätigte jetzt der niederländische Außenminister Frans Timmermans. Dies bedeutet, dass mindestens ein Passagier nach dem Zwischenfall in der Luft Zeit gefunden hatte, sich eine Sauerstoffmaske umzubinden.

Ein Opfer des MH17-Absturzes hatte eine Sauerstoffmaske angelegt, als es aus dem Wrack des Flugzeugs geborgen wurde. Dies bestätigte der niederländische Außenminister Frans Timmermans.

Im niederländischen Fernsehen wurde er zu seiner Rede vom 21. Juli vor dem UN-Sicherheitsrat befragt. Dort sagt er:

„Wie schrecklich müssen die letzten Momente ihres Lebens gewesen sein, als sie wussten, dass das Flugzeug abstürzt. Hielten sie die Hände ihrer Lieben, haben sie ihre Kinder an ihr Herz gedrückt, haben sie einander in die Augen sehen, ein letztes Mal, in einem wortlosen Abschied? Wir werden es nie wissen.“

Der Moderator fragte Timmermans, ob er nicht ein Bild skizziert, das es streng genommen nicht gegeben hätte. Bisher wurde davon ausgegangen, dass alle Passagiere und die Besatzung sofort getötet wurden, als eine Rakete das Flugzeug traf. Sie hätten also keine Zeit gehabt, sich zu verabschieden.

„Ach ja? Sie haben vielleicht die Raketen nicht kommen gesehen, aber wissen Sie, dass jemand gefunden wurde mit Sauerstoffmaske auf seinem Mund? Es hatte jemand also die Zeit, dies zu tun. Wir können nichts ausschließen“, so Timmermans berichtet De Volkskrant.

Eine niederländische Untersuchungskommission hat in ihrem Bericht Anfang September festgehalten, dass MH17 von einer „großen Zahl von Objekten mit hoher Energie getroffen“ wurde. Ob diese auf Maschinengewehrfeuer oder eine Rakete zurückzuführen sind, geht aus dem Bericht nicht hervor.
Mit freundlicher Genehmigung von DEUTSCHE WIRTSCHAFTS NACHRICHTEN

Video der Rede von Frans Timmermans vor dem UN-Sicherheitsrat:



Kommentare

merman2 sagt:
100 Ermordete durch Scharfschützen auf dem Maidan,
50 Verbrannte/Erschlagene in Odessa,
300 Absturzopfer MH 17,
Massengräber in Ostukraine,
Fazit des kiewer Putsches:
4.000 Tote,
10.000 Verletzte,
1.000.000 Flüchtlinge.
Und was kommt von der Bundesregierung und den bundesdeutschen Medien: Schweigen und Geheimhaltung. Aber Avis der Aufnahme des von dieser Putschregierung geführten Landes in EU und NATO.
Da muss man nicht mehr viel kommentieren ...

Mone sagt:
Der beste Beweis , das es die Russen n i c h t waren ist doch die Geheimhaltung der Ergebnisse! Jeder normal denkende Mensch weiss das zu deuten. Wenn Russland das Flugzeug abgeschossen hätte wären alle Zeitungen voll mit Meldungen!

Sehkraft umsonst sagt:
einerseits hat man den Schuldigen bereits nach wenigen Minuten nach dem Verbrechen ausgemacht, andererseits, alle Beweise immer noch unter Verschluss. Erinnert stark an BBC Beitrag von 11.09 über Einsturz von drittem Gebäude. nur halbe Stunde zu Früh ...

Detlev G. Pinkus sagt:
MH17 wurde von einer „großen Zahl von Objekten mit hoher Energie getroffen“. Jetzt ist es wirklich an der Zeit hier die Wahrheit zu erfahren. Der Funkverkehr ist ein entscheidender Schluessel dafuer. Diese Informationen liegen der Bundesregierung vor, und promt hat Angela Merkel das zur Geheimsache erklaert, die dreht doch vollkommen frei. Das hat doch nichts mit nationaler Sicherheit zu tun, es geht hier lediglich darum, die Wahrheit zu erfahren. Immerhin muss die Deutsche Wirtschaft jetzt dafuer schmerzhaft bluten, weil der Absturz von Flug MH17 verschaerfte Sanktionen zur Folge hatte.
Angela Merkel verschleiert wieder einmal, weil die wahren Schuldigen die Junta in Kiev zusammen mit den USA sind. Unglaublich ist das!

Terry sagt:
Geheimhaltung. Mich würde mal interessieren, wer und nach welchen Gesichtspunkten Akten und Informationen als “geheim” einstufen kann. Geschieht das völlig willkürlich durch die Bundesregierung. Mir ist das aufgefallen bei einem Bericht über die beasbsichtigte Verlängerung des Vertrages mit Toll-Collect. Da stehen immer noch Schadenersatzansprüche des Bundes in Höhe von 7 Milliarden im Raum. Da Dobrindt angeblich trotzdem den Vertrag zu verbesserten Konditionen für Toll-Collect verlängern will, hat ein Abgeordneter Einsicht nach Informationsfreiheitsgesetz beantragt. Abgelehnt, geheim, da ansonsten Betriebsgeheimnisse öffentlich würden. Eine um die Betriebsgeheimnisse reduzierte Version konnte das Verkehrsministerium aufgrund “mangelnden Sachverstandes im eigenen Haus” nicht erstellen.

Peter Meier-Schlittler sagt:
“Wie schrecklich müssen die letzten Momente ihres Lebens gewesen sein, als sie wussten, dass das Flugzeug abstürzt.” Solche Schreckens-Sekunden sind in der Tat für uns Zurückgebliebenen kaum vorstellbar. Wir müssen uns aber im Klaren sein, dass dies in einer Welt geschieht, in der es möglich ist – ja, aufgrund vergangener ähnlicher Ereignisse -, eigentlich zum “politischen Alltag” gewisser Kreise gehört, dass die wahren Ursachen des Abschusses von MH17, nicht preisgegeben werden! Die Pilotengespräche mit dem Kontrollturm in Kiew, die Aufzeichnungen der US-Spionagesatelliten …. sie werden nicht freigegeben. Es ist schrecklich in einer Welt zu leben, in der dies nicht zu massiven und hörbaren Protesten führt!


Dienstag, 9. September 2014

MH17: ein nichtssagender Untersuchungsbericht wirft nur neue Fragen auf

Thema: MH17
Untersuchung:
MH17 wurde von „zahlreichen Objekten in der Luft durchbohrt“


Der niederländische Untersuchungsbericht über den Abschuss von Flug MH17 wirft neue Fragen auf: Die Kommission beschreibt in den Bericht, dass die Passagiermaschine von hochenergetischen Teilen die Maschine in der Luft getroffen habe.


Die FT veröffentliche bereits vier Tage nach dem Absturz ein Foto eines Wrackteils mit Einschusslöchern. (Foto: Twitter)
Der Absturz der malaysischen Passagiermaschine MH17 über der Ukraine ist nach Auffassung niederländischer Ermittler durch Einwirkung von außen verursacht worden.

Es gebe keine Hinweise, dass technisches Versagen oder Fehler der Besatzung der Grund für den Absturz im Juli gewesen seien, heißt es in einem am Dienstag veröffentlichten vorläufigen Bericht der Behörden. Eine große Zahl energiereicher Objekte habe den Rumpf der Boeing 777 von außen durchdrungen. Die Maschine der Malaysia Airlines sei daraufhin auseinandergebrochen.

Bemerkenswert: Von einem Abschuss durch eine Rakete von den Rebellen ist in dem Bericht nicht mehr die Rede. Statt dessen heißt es: “Eine große Anzahl hochenergetischer Objekte haben die Maschine durchbohrt.´”

Die Beschreibung “hochenergetische Objekte” wirft neue Fragen über die Absturzursache auf: Sie trifft eher auf Maschinengewehrsalven zu als auf einen Raketenbeschuss.

Die USA und die EU hatten unmittelbar nach dem Abschuss Russland für die Katastrophe verantwortlich gemacht. Schon bald waren jedoch in US-Geheimdienstkreisen Zweifel an dieser Theorie aufgekommen.

Mehr zum Thema MH17:

- Flug MH17: Bundesregierung besteht auf Geheimhaltung von Funksprüchen
- Abschuss MH17: USA zögern mit Veröffentlichung von Satelliten-Bildern
- Soldateska-Führer: Ukraine hat Abschuss von MH17 durch Rebellen provoziert
- Amerikaner werden nervös: Hat die Ukraine den Abschuss von MH17 ausgelöst?
- Abschuss MH17: US-Regierung legt erstes Satelliten-Foto vor
- Ukrainischer Kampf-Jet bei Flug MH17: Russland präsentiert seine Version vom Abschuss

Mit freundlicher Genehmigung von DEUTSCHE WIRTSCHAFTS NACHRICHTEN


Kommentare

jachiavelli sagt:
Vielleicht sollte man noch erwähnen, daß die Einschüsse ins Cockpit von schräg oben kamen (Quelle: n-tv), was die malaysische Theorie eines finalen Beschusses aus einer 30mm-Kanone des SU-25 Jagdflugzeuges unterstützt.

Huga sagt:
A.Merkel und S.Gabriel stufen den Tod von fast 300 Toten und deren Verursacher also als “Geheime Verschlusssache”ein.
Sehr aussagekräftig von einer Regierung eines Landes welche geholfen hat und weiter hilft ein NICHT EU-Land und NICHT Mitglied der Nato in Chaos und Krieg zu stürzen.
Mal abwarten wann die USA beschließt, dass diese BRD-Regierung nicht mehr das hält was man sich vorstellt und diese selbst auf der Abschussliste landet.
Wie sagte diese Nuland : “Fuck the EU” – und genau das werden die USA auch gnadenlos tun …

Nettel sagt:
Dieser absolut nichtsagende Untersuchungsbericht im Original
http://www.onderzoeksraad.nl/uploads/phase-docs/701/b3923acad0ceprem-rapport-mh-17-en-interactief.pdf

Grete sagt:
Wenn, wie es nun vermuten läßt, Maschinengewehrsalven ursächlich für den Absturz verantwortlich waren, erklärt sich auch, warum der Funkverkehr nicht veröffentlich wird.
Denn, dass sie beschossen werden, haben die Piloten mit Sicherheit über Funk mitgeteilt.

Nordmann sagt:
“Angela Merkel und Sigmar Gabriel haben jedoch entschieden, die Sache als geheime Verschlusssache zu qualifizieren und keine Ergebnisse bekanntzugeben”.
Komplizenhaftes Schweigen der dt. Bundesregierung, weil der oder die Täter in Kiew sitzen.
Eine Schande für dieses Land!

Ramona Sonntag sagt:
Interessant wird sein, was die Malaysier berichten werden. Es war schon einmal von einer malaysischen Zeitung vermutet worden, dass “….Malaysische Zeitung: Ein Jagdflugzeug vom Typ Su-25 habe zuerst eine Luft-Luft-Rakete auf die malaysische Verkehrsmaschine abgefeuert und ihr dann aus einer 30-mm-Kanone „den Rest gegeben“ hat. Davon würden die Schäden am Wrack der malaysischen Verkehrsmaschine zeugen….”
http://www.mmnews.de/index.php/politik/19340-malaysia-mh17-von-kampfjet-abgeschossen

Mazdak sagt:
Und Ukraine weigert sich immer noch, die Flugkontroll-Gespräche frei zu geben und wird dabei von Deutschland unterstützt ! Ist das nicht merkwürdig?

Kritisches-Netzwerk.de sagt:
Angesicht der mir als “FREIER JOUNALIST” mit guten internationalen Kontakten vorliegenden Informationen und Videos mag ich den Inhalt dieses Berichtes durchaus teilen, allerdings hege ich angesichts des nachfolgenden Videomaterials und anderer ähnlich lautender Quellen ernsthafte Zweifel, wer in der Maschine Flug MH17 saß.
Gefilmt von Aljona Kotschkina ca. 20 Min. nach dem Aufschlag von MH17
https://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=M8YycmILC2M

Henry sagt:
So grausam diese Aufnahmen auch sind (es gibt zwei Fassungen, die eine ist etwas entschärft), sie müssen verbreitet werden.
Die junge Frau im Video sagt auch, dass es fast nur asiatisch aussehende Leichen gab. Und sie konnte anhand dessen, was sie gesehen hat, nicht bestätigen, dass 80 Kinder an Bord waren.
Weitere Punkte: Vollkommen neue Pässe, die ungültig gestempelt sind, Winterbekleidung in Koffern, Facebook-Anmeldungen ohne ältere Einträge usw.

Siggi40.de sagt:
Auf Grund der “Untersuchungsergebnisse” sollten SOFORT alle Sanktionen gegen Russland aufgehoben und gegen das Kiewer Junta-Regieme verhängt werden. Eine Entschuldigung an die russische Bevölkerung und Regierung sollte umgehend erfolgen.
Dann sollte weltweit jegliche Zusammenarbeit mit den USA abgebrochen werden! Bis dato sind nocht mal die Ursachen für die Einstürze der Zwillingstürme und WT 7 aufgeklärt. Der offizielle Regierungsbericht ähnelt stark dem des MH17 Abschusses.
Die US-Regierung, die Vasallen der Finanzbetrugsmafia, versuchen mit Lug und Betrug einen neuen Weltkrieg auf dem Boden Europas anzuzetteln.


Sonntag, 17. August 2014

Konten von Fluggästen verschollener Boeing geplündert: Malaysische Polizei verhaftet Tatverdächtige

RIA Novosti

Die Polizei in Malaysien hat am Donnerstag ein Ehepaar wegen Verdachts auf illegale Geldabhebung von Bankenkonten von vier Passagieren des seit März vermissten Verkehrsflugzeuges Boeing 777 verhaftet, wie die Agentur Bernama am Freitag meldet.

MOSKAU, 15. August (RIA Novosti).
Laut früheren Berichten ermittelt die malaysische Polizei derzeit zu verdächtigten Geschäften mit Bankenkonten von Passagieren der verschollenen Maschine der Fluggesellschaft Malaysia Airlines. Laut einem Sprecher der Polizei von Kuala Lumpur handelt es sich um die Bankenkonten, von denen am 18. Juli 111 000 Malaysische Ringgit (mehr als 34 000 US-Dollar) abgebucht wurden.

Die Polizei hat inzwischen herausgefunden, dass eine Mitarbeiterin der Bank, bei der die genannten Konten aufbewahrt werden, in den Diebstahl verwickelt worden sein könnte. Nach Meinung der Polizei könnte der Mann der Bankangestellten an der Entwendung des Geldes teilgenommen haben.

Die Boeing 777-200 mit 227 Fluggästen und einer zwölfköpfigen Crew an Bord, die von Kuala Lumpur nach Peking unterwegs war, war in der Nacht zum 8. März vom Radar-Bildschirm verschwunden. Wie der Premier von Malaysien am 24. März mitteilte, war die Maschine im südlichen Teil des Indischen Ozeans abgestürzt. Darauf lasse die Analyse von Satellitendaten schließen, hieß es.

Es wird vermutet, dass keiner der Insassen den Flugzeugabsturz überlebt hat.



Suche nach verschollener Boeing - bislang vergeblich

MOSKAU, 11. März (RIA Novosti).
Die Luftfahrtbehörden Malaysias wissen nicht, was mit dem seit Tagen verschwundenen Passagierflugzeug passiert ist, schreibt die Zeitung "Nowyje Iswestija" am Dienstag.

Die Boeing 777-200 der Fluggesellschaft Malaysia Airlines war während ihres Fluges von Kuala Lumpur nach Peking in der Nacht zum Samstag spurlos vom Radar verschwunden.

Vermutlich befand sich die Maschine zu diesem Zeitpunkt über dem Hoheitsgewässer Vietnams. Die Rettungsdienste dieses Landes, denen auch Kollegen aus Malaysia, Singapur, China, den Philippinen und den USA zur Seite standen, haben bislang keine Spuren der verschollenen Boeing gefunden. Auffallend ist, dass die Piloten keinen Notruf abgegeben haben. Die Maschine selbst war erst zehn Jahre alt. Außerdem hatte es in den vergangenen 20 Jahren nur einen Absturz einer Boeing 777 gegeben.

Laut malaysischen und chinesischen Medienberichten könnte das Flugzeug nach einem Terroranschlag abgestürzt sein. Mittlerweile wurde herausgefunden, dass zwei Personen mit gefälschten Pässen an Bord der Maschine waren. Die Pässe des Österreichers Christian Kozel und des Italieners Luigi Maraldi, die angeblich an Bord waren, wurden nicht mit der Interpol-Datenbank verglichen. Die beiden befinden sich allerdings in ihren Heimatländern, ihre Pässe hatten sie kurz zuvor im Urlaub in Thailand verloren. Die Pässe könnten Terroristen benutzt haben, vermutete der Leiter der malaysischen Luftfahrtbehörde, Azharuddin Abdul Rahman. Das erklärt allerdings nicht, warum die Crew der Boeing kein Notsignal gesendet hat.

Der Befehlshaber der malaysischen Luftwaffe, Rodzali Daud, schloss einen Defekt der Navigationssysteme nicht aus, weshalb die Piloten möglicherweise den Kurs geändert haben könnten. Das könnte erklären, warum bislang keine Wrackteile der abgestürzten Maschine gefunden wurden.

Die meisten Fluggäste waren Chinesen. Es gab aber auch mehrere Europäer und den Russen Nikolai Brodski aus Irkutsk an Bord.


Sonntag, 27. Juli 2014

"Spiegel": BND sieht Brüche in Putins Machtblock

Thema: Folgen der EU-Sanktionen

T-Online schreibt:
27.07.2014, 10:51 Uhr | dpa, t-online.de, AP/dpa
Nach außen erscheint die Kreml-Führung entschlossen und einig in der Auseinandersetzung mit dem Westen um die Ukraine-Politik. Aber hinter den Kulissen wächst der Druck auf Präsident Wladimir Putin. Der Bundesnachrichtendienst (BND) sieht nach einem "Spiegel"-Bericht vor dem Hintergrund der Wirtschaftssanktionen gegen Russland Anzeichen für ein heftiges Machtgerangel in Moskau: Hardliner und Oligarchen ringen demnach um ihren Einfluss beim Kreml-Führer.

Anders als noch zu Beginn der Ukraine-Krise von den westlichen Geheimdiensten erwartet, scheinen sich Brüche im Machtblock von Präsident Wladimir Putin zu zeigen. Das berichtete BND-Chef Gerhard Schindler laut "Spiegel" in einer Sitzung des Auswärtigen Ausschusses im Bundestag und in der wöchentlichen Lagebesprechung im Kanzleramt.

Oligarchen fürchten Isolation

Ähnliches soll Schindler kurz darauf auch im Kanzleramt bei der wöchentlichen "Nachrichtendienstlichen Lage" mitgeteilt haben.

Aus Sicht des BND ist es durchaus möglich, dass einige der wegen der EU-Sanktionen besorgten Oligarchen bald schon wirtschaftliche über politische Interessen stellen und Putin zu bremsen versuchen. Sie fürchten eine weitere internationale Isolation - und damit weitreichende Folgen und dauerhafte Schäden für die wirtschaftliche Entwicklung Russlands.

Es brodelt bereits hinter den Kulissen

Noch wird öffentlich kaum Kritik an Putin und dessen Politik laut. Von den milliardenschweren Oligarchen ist noch nichts zu vernehmen.

Eine Quelle mit Verbindungen zur Regierung sagte der Nachrichtenagentur AP, es sei derzeit zu gefährlich, in der Öffentlichkeit Besorgnis über die wirtschaftliche Entwicklung zu äußern. Die Oligarchen teilten ihre Einwände allerdings Regierungsmitarbeitern mit, die sie wiederum an den Präsidenten weiterleiteten. Wie lange hält der Pakt zwischen Kreml und den Oligarchen?

Das Schweigen der Milliardäre ist ein Charakteristikum von Putins Herrschaft. Anfang der 2000er Jahre schloss er eine Vereinbarung mit den russischen Wirtschaftsführern: Der Kreml schützte ihre oft zweifelhaften Deals, mit denen sie ihr Vermögen gemacht hatten.

Im Gegenzug hielten sich die Tycoons aus der Politik heraus. Der einzige Mann, der sich nicht an diese Regel hielt, Michail Chodorkowski, der einst reichste Mann der Landes, verbrachte zehn Jahre in Haft, bevor er im vergangenen Jahr von Putin begnadigt wurde.

Putin gibt bereits nach

Putin selbst zeigt sich noch unbeeindruckt von den Sanktionen. Beobachter weisen jedoch darauf hin, dass der russische Präsident bei aller Kriegsrhethorik doch in einigen Punkten nachgegeben hat. Nach den ersten Strafmaßnahmen habe Russland keine weiteren Teile der Ukraine annektiert wie zuvor die Krim, erklärt russische Ökonom Sergej Guriew, der an der Pariser Hochschule Sciences Po arbeitet. Die Sanktionen hätten die russische Regierung auch gezwungen, die Wahlen in der Ukraine anzuerkennen.

Neue Strafmaßnamen auch gegen russische Konzerne

Seit Beginn der Krise in der Ukraine im Februar richteten sich die Sanktionen des Westens hauptsächlich gegen Einzelpersonen. Die USA beispielsweise beschränkten ihre Sanktionen zunächst auf das Einfrieren von Vermögen Einzelner, denen vorgeworfen wurde, die Separatisten in der Ukraine zu unterstützen. Die wirtschaftlichen Beziehungen zwischen westlichen Staaten und Russland blieben unangetastet.

Als Russland im März die bis dahin zur Ukraine gehörende Halbinsel Krim annektierte und die Beziehungen litten, gab die russische Börse nach, erholte sich aber wieder. Die Investoren gingen davon aus, dass die lukrativen Handelsbeziehungen keinen Schaden nehmen würden. Europa zögerte, die Energie-Importe aus Russland zu blockieren oder den Handel mit Autos und schweren Maschinen zu stoppen.

Dann verkündete die Regierung in Washington neue Sanktionen, die die Investoren aufschreckten. Die USA schlossen ihre Finanzmärkte für zahlreiche Unternehmen. Darunter ist auch Rosneft, der größte Ölkonzern des Landes, an dessen Spitze der Putin-Vertraute Igor Setschin steht. Der Präsident der Amerikanischen Handelskammer in Russland, Alexis Rodzianko, erläutert, diese umfassenderen und zielgerichteten Sanktionen seien die ersten mit echter Schlagkraft gewesen: "Sie gingen über das Symbolische hinaus."

Als dann vergangene Woche die malaysische Passagiermaschine abstürzte, befürchteten die Investoren eine weitere Verschlimmerung der Lage. Die Börse gab diesmal deutlich nach. Finanzexperten rechnen damit, dass noch mehr Geld als bisher aus Russland abgezogen wird. In den ersten sechs Monaten des Jahres waren es bereits 74,6 Milliarden Dollar, für das Jahr wird mit einer Summe von 100 Milliarden Dollar gerechnet.

Die EU weitete ihre Strafmaßnahmen gegen Russland am Wochenende aus und hat sich auf weitere Wirtschaftssanktionen grundsätzlich geeinigt. Zusammen mit den USA spielten sie derzeit eine Art "guter Cop, böser Cop" mit Russland, sagt Chris Weafer von der Beratungsfirma Macro-Advisory mit Sitz in Moskau. Noch bleibe abzuwarten, ob der Absturz der Malaysia Airlines eine Wende bringe. "Entweder der Vorfall drängt Russland in eine noch größere Isolation, oder er markiert ein Ende - oder den Anfang vom Ende - der gefährlichsten Phase im Konflikt in der Ostukraine."


Und wie immer wird T-Online durch seine eigene Umfrage lügengestraft.


» der Kommentar des Blogschreibers «
Es scheint ja eine Glanzleistung des BND zu sein, überhaupt etwas herausgefunden zu haben. Mussten nach all den Blamagen in der letzten Zeit wenigsten Risse im Machtblock Putins entdeckt werden damit der BND seine Existenzberechtigung nicht ganz verliert?
Warum findet keiner heraus, wie sich die Sanktionen bereits in der deutschen Wirtschaft auswirken? Dazu braucht man keinen BND, da reichen ein paar Telefonanrufe.

Im Übrigen Frau Merkel, wann wollen Sie endlich Sanktionen gegen Israel aussprechen?
Darf Israel in Ihren Augen ungestraft Land der Palästinänser anektieren, Frauen und Kinder bombardieren und UN-Schutzräume zerstören? Was sagen denn Ihre Vorgesetzten aus dem "Land der unbegrenzten Freiheit" dazu? Interressiert die nur, mit welchen Intrigen sie an die Rohstoffe der Ukraine und Russlands kommen?


Kommentare aus dem T-Online-Forum

Pietro-Conclusio41
O.K. - nun ist aber der BND bekannt, daß er total blind - korrupt und US-gepolt ist - sein Spitzname ist auch daher Clärence, - der doofe Löwe!

rdtr
Youtube dann "Ami go home!" - Jürgen Elsässer - WM-Mahnwache 19. Juli ....habe ich gerade gefunden besser kann man es nicht sagen, eine Rede von den Montagsdemos und Friedendemos in Deutschland die seit einigen Wochen regelmäßig statt findet in den Großstädten unseres Staates. Immer mehr Bundesbürger machen sich sorgen um den Frieden und ihre Zukunft und sind entsetzt über die Politik in Berlin. Weiter so Jürgen Elsässer, Klasse Rede in Berlin!

KarlderKuehne
Was der BND nicht so alles sieht, bloß bei den NSA-Aktionen, da waren wir nicht so auf der Hut oder? Aber warum weiß der BND eigentlich noch nicht, wer die Maschine abgeschossen hat oder wartet er auch noch auf die von Poroschenko schon vor Tagen versprochenen Beweise?

settler12
Wo ist eigentlich der Westen im Fall von Gaza?
Dort findet ein Völkermord statt.
Keine Sanktionen gegen Israel und auch unsere Staatsmedien halten sich artig zurück.
Widerlich so etwas!

settler12
@KarlderKühne
Der BND hat heraus gefunden.
wie kommt es ?
Die finden doch sonst nichts heraus , siehe Abhör-Skandal.
Aber das mit den Verträgen das finden sie heraus Gröhl.

KarlderKuehne
Und hat der BND auch schon herausgefunden, das die russischen Verträge mit China und den BRICS-Staaten auch nur Scheinverträge sind?

rdtr
BND und CIA, NSA haben doch noch nicht mal gewusst das der Mauerfall am 9. Nov. 1989 vor der Tür stand. Wahr ist das auch uns schon die Bumerang Russlandsanktionen getroffen hat , so nimmt Russland keine Mercedes Dienstwagen mehr von uns ab .......die über deutsche 6 000 Unternehmen die im Russlandgeschäft noch tätig sind sollten Merkel und die EU verklagen auf Schadensersatz . Ich rechne mit viele Arbeitslosen in D und viele Milliarden Verluste für uns Deutsche wegen den befohlen US Sanktionen die uns und den EU Ländern schwer Schaden wird .Soll das noch wirklich FREIE Marktwirtschaft sein in D?
TTIP und TiSA ist unser Untergang . Stoppt dieses undemokratische Freihandesabkommen mit den USA!

didi92
anders als in deutschland, haben die oligarchen in russland nichts zu sagen, da regiert putin, in deutschland regiert das kapital.
Der halbe bundestag ist voller lobbyisten, die merkel dagen wos langgeht.

settler12
Es ist halt die übliche Medienhetze gegen Russland , die im westen schon seit Monaten betrieben wird , um Russland aus der Reserve zu locken.
Das zeigt uns nur wie verzweifelt die wirtschaftliche Lage im westlichen Lager sein muss.
Sie brauchen Krieg mit allen mittel.


Dienstag, 22. Juli 2014

Abschuss MH17: USA zögern mit Veröffentlichung von Satelliten-Bildern

Thema: MH17

Betrunkene ukrainische Soldaten?

Die für das Wochenende angekündigte Veröffentlichung der Satellitenbilder vom Abschuss von MH17ist einem US-Bericht zufolge unterblieben, weil die Amerikaner festgestellt haben sollen: An der Buk-Raketenbasis hantierten möglicherweise betrunkene Soldaten in ukrainischen Uniformen, und nicht Rebellen.

Die amerikanische Investigativ-Website Consortiumnews.com berichtet, dass die Auswertung der US-Satellitenbilder vom Tag des Abschusses von Flug MH17 über der Ostukraine offenbar zu einem für die Amerikaner überraschenden Ergebnis geführt hat. Demnach sollen die Bilder zeigen, dass die Buk-Raketenbatterien in der Ostukraine von Männern in Uniformen der ukrainischen Armee bedient worden sein sollen. Der Reporter Robert Parry, der die Seite betreibt und seit seiner Enthüllung des Iran-Contra-Skandals für die Associated Press und Newsweek sowie den einen erstklassigen Ruf als investigativer Reporter genießt, beruft sich auf Informationen aus US-Regierungskreisen. Parry schreibt:

„Meine Quelle, die mir in der Vergangenheit bereits zutreffende Informationen in ähnlichen Fällen geliefert hat, sagte mir: Die US-Geheimdienste verfügen über detaillierte Satellitenbilder von der verdächtigen Raketenabschuss-Batterie, von welcher die verhängnisvolle Rakete abgefeuert wurde. Doch die Batterie scheint unter der Kontrolle von Soldaten der ukrainischen Regierungs-Armee gewesen zu sein. Ihre Bekleidung sieht aus, als wären es ukrainische Uniformen.

Die Quelle sagte, dass die CIA-Analysten noch nicht ausschließen wollten, dass es sich um Rebellen aus der Ostukraine handelt, die ähnliche Uniformen tragen. Doch die ursprüngliche Einschätzung war, dass es sich um ukrainische Soldaten handelt. Es gab auch die Vermutung, dass die die betreffenden Soldaten undiszipliniert und möglicherweise betrunken waren. Die Satellitenbilder zeigten am Boden verstreute Bierflaschen auf dem Gebiet, sagte die Quelle.“

Die Russen hatten bereits am Montag die Veröffentlichung der Satellitenbilder gefordert und bestätigt, dass sich US-Spionagesatelliten über der Region befinden (mehr hier).

Parry stellt sich die Frage, warum die Spionagesatelliten der Amerikaner nicht längst vorher Alarm geschlagen haben – wenn sie den Aufmarsch von Boden-Luft-Raketen durch die Rebellen beobachtet haben. Parry zeigt sich verwundert, dass die US-Regierung trotz der Satellitenaufklärung nicht in der Lage war, ihre Behauptung zu belegen, die Russen hätten die Raketen in die Ukraine gebracht. Statt eines Beweisfotos habe die US-Regierung nur davon gesprochen, dass sie „vermuten“, dass die Russen eine Buk-Batterie aus der Ukraine geschafft hätten und dass die Amerikaner „beginnen, Indizien zu erhalten“, dass die Russen das Gerät eine Woche zuvor in das Gebiet transportiert hätten.

Das Interessante an dem Bericht von Parry ist, dass er nicht reißerisch aufgemacht ist. Der Reporter berichtet von seiner Quelle und hält verschiedene Optionen für möglich. Auch der Bericht der Quelle scheint, anders als die russischen Verdächtigungen, frei von propagandistischer Absicht zu sein. Parrys Vorteil: Er ist ein altgedienter Reporter in Washington und hat ein jahrzehntelange, belastbare Beziehung zu Regierungbeamten und Geheimdienst-Mitarbeitern. Seine Kontakte sind wiederum schon lange im Dienst der US-Regierung und gehören daher nicht zum Propagandastab der jeweiligen Administration.

Ausländische Medien sind dagegen in Washington stärker von den offiziellen Informationen abhängig und daher auch anfällig für Desinformationen. Die ARD hatte einen Tag nach dem Anschlag berichtet, dass die Amerikaner die Szenerie am Grund faktisch unter Zoom-Beobachtung gehabt hätten So meldete die Korrespondentin aus Washington:

„Es scheint so zu sein, dass nur die USA über derart ausgetüftelte Satelliten verfügen, dass in der Höhe von 35.000 Kilometern jeden Ort dieser Welt im Grunde ausspionieren und beobachten könnte.“ In Kombination mit den US-Spionagesatelliten sei man innerhalb weniger Tage in der Lage, exakt auszuwerten, was beim Abschuss wirklich geschehen sei. Diese Satelliten seien in der Lage, sogar „das Kennzeichen eines Autos auf der Straße“ genau zu bestimmen. Die Amerikaner hatten der ARD erklärt „dass diese Daten relativ schnell ausgewertet werden könnten und dass man bereits am Wochenende sehr viel mehr und sehr viel Genaueres weiß“.

Bisher halten die Amerikaner die Veröffentlichung der Satellitenfotos zurück. Die Black Box ist von den Rebellen an die malaysischen Behörden übergeben worden (hier). Sie muss nun von der internationalen Luftfahrtbehörde ausgewertet werden.

Die Russen haben am Montag im UN-Sicherheitsrat einer internationalen Untersuchung zugestimmt. Russen und Amerikaner verlangen voneinander, dass die jeweils andere Seite alles unternehmen müsse, um den Abschuss des Passagierflugzeugs der Malasyia Airlines aufzuklären.

Mit freundlicher Genehmigung von DEUTSCHE WIRTSCHAFTS NACHRICHTEN


» der Kommentar des Blogschreibers «

Noch mehr Blödsinn, als die ARD-Korrespondentin aus dem Hauptquatier unserer Überwacher berichtet, geht fast nicht. Aus 35 tsd Kilometer ein Nummernschild erkennen, für so dumm und allmachtgläubig halten uns nicht mal die Freunde unserer Regierung selber.
Sie kann ja mal fragen, warum sie bei diesen Wahnsinnsmöglichkeiten der Öffentlichkeit nicht endlich mal sagen, wo die MH370 am 8.März abgeblieben ist.
In 35.000 km Höhe befinden sich die geostationären Satelliten zur Nachrichtenübertragung, und die sehen auf der Erde nichts. Die Spionagesatelliten fliegen sehr viel niedriger, nämlich ab ca. 200 km Höhe und haben aufgrund ihrer hohen Geschwindigkeit ein Gebiet nur ein paar Minuten in ihrem Beobachtungsbereich. Dann machen sie Fotos auf denen man auch Nummernschilder erkennen kann.
Allzuoft haben sie aber auch schon Fotos von Dingen gemacht, die es gar nicht gab, z.B. Massenvernichtungswaffen im Irak.


Kommentare

insider sagt:
Eine weiter Lüge wird aufgedeckt!
Am Freitag hatte das ukrainische Verkehrsministerium noch mitgeteilt: “Es gab keinen Air India Flug in der Nähe der MH17 während des Absturzes.”
Nun haben sich die Piloten von Air India zu Wort gemeldet. Demnach waren sie im Moment des Abschusses von Malaysia Airlines mit ihrem Dreamliner von Air India nur 25km entfernt und konnten den Funk von MH17 mithören.
http://timesofindia.indiatimes.com/india/Air-India-flight-was-90-seconds-away-when-missile-struck-Malaysia-Airlines-Flight-MH17/articleshow/38702536.cms
Minuten vor dem Abschuss konnten die Air India Piloten hören, wie die ukrainische Flugkontrolle “a direct routing” bestätigte.
Im übrigen decken sich die Aussagen der Air India Piloten mit den Twitter Einträgen des spanischen Fluglotsen!

IM Erika sagt:
ach ist das schön zu beobachten wie die USA sich selbst zerlegen, herrlich, aber bitte gebt uns mehr davon

khaproperty sagt:
Putins Ruhe ist wohl damit zu erklären, daß er es angesichts der russischen Aufklärung immer schon besser wußte.
Je länger sich der Westen in die abstruse Version vom Abschuss durch Rebellen zu verbeißen trachtete, um so größer wäre dessen peinliche Verlegenheit, sobald eine abweichende Wahrheit ans Licht käme.
Daß die USA nun besonders lange benötigen, um ein paar Satellitenaufnahmen präsentabel aufzubereiten, spricht für sich selbst.
Sie werden wohl nie der Öffentlichkeit zugänglich gemacht – so ganz ohne “Kommentierung”.

bauagent sagt:
Propaganda hin oder her bei der Berichterstattung.
Parrys Bericht zeigt m.E. glasklar, dass die US Administration von Beginn an zumindest Zweifel an der Version, die Rebellen hätten das technische Know-How, hätten anmelden müssen.
Stattdessen haben die Hardliner das Ruder übernommen und zündeln wo es geht, um Europa in ein Schlachtfeld zu verwandeln.
Die Frage ist also nicht, ob die USA lügen. Diese Frage wurde bereits 1000mal beantwortet.
Die Frage ist, welche Schweinerei als nächstes auf dem Programm steht, um Russland in einen Krieg zu verwickeln, den diese Wahnsinnigen nach neuester Doktrin glauben gewinnen zu können, um ein Billionen Dollar Geschäft abwickeln zu können.

Selbstdenker sagt:
Russland soll dafür bestraft werden, dass es zusammen mit den BRICS Ländern Geschäfte, vor allem ÖL und Gas, künftig nicht mehr in Dollar-Falschgeld bezahlen will. Damit wollen die USA ein Exempel statuieren, um andere Länder davon abzuhalten. Das selbe haben sie schon mit dem Irak, mit Iran, Syrien und Venezuela exerziert, auch unter Anwendung militärischer Gewalt. Russland ist militärisch zu stark, deshalb will man es mit Sanktionen und Lügen zum Pariastaat machen. Die USA ohne den wertlosen Dollar als Leitwährung wären in Kürze pleite.
Alles ein Vorgeschmack auf das TTIP, das die EU zu US-Kolonien machen wird.

ronja w. sagt:
Nun sind sie wohl entlarvt, aber vermutlich wird man nun behaupten, dass sich die Separatisten als ukrainische Soldaten verkleidet haben! Es ist wohl nicht angebracht, aber ich mußte laut lachen! Wo bleiben jetzt die öffentlichen Entschuldigungen? Vor allem auch an Putin? Die deutschen Staatsmedien müssen sich doch jetzt in Grund und boden Schämen, allen voran die Blödzeitung und der ZDF Hetzer Kleber.

Icke ... sagt:
was will man zu den USA noch schreiben? ein Affenzirkus der bald merkt, dass nix mehr geht! Ihre hohlen Drohungen nimmt niemand mehr ernst!
der nächste Schritt ist ein globales Bündnis gegen die USA, gleichzeitig werden ALLE Führungskräfte in der EU und anderen Staaten außerhalb der USA, die im Sinne der USA Entscheidungen fällen, abgesägt und zur Verantwortung gezogen … DIE sind so ziemlich am Ar$ch!
die USA werden isoliert … was das für das Land bedeutet kann sich jeder ausmalen?!
In diesem Sinne … die Schlinge zieht sich zusammen!


Samstag, 19. Juli 2014

Union hält Bundeswehr-Einsatz in der Ukraine für möglich



Thema: Flugzeug-Abschuss in der Ukraine

so schreibt es  T-Online am 19.07.2014 auf seiner Titelseite:
Nach Abschuss von Flug MH17
Union bringt Bundeswehreinsatz in der Ost-Ukraine ins Gespräch

19.07.2014, 09:13 Uhr | dpa
Nach dem Flugzeugabschuss in der Ost-Ukraine hält die Union einen UN-Blauhelmeinsatz in dem umkämpften Gebiet für denkbar - mit deutscher Beteiligung. Derweil telefonierte Merkel mit Obama und die pro-russischen Separatisten verweigern einem internationalen Untersuchungs-Team den freien Zutritt zur Absturzstelle.

"Wir brauchen jetzt schnellstmöglich einen international überwachten Waffenstillstand", sagte Unionsfraktionsvize und Außenexperte Andreas Schockenhoff der "Rheinischen Post". Es könne nicht angehen, dass es immer wieder Feuerpausen gebe, die nur von einer Seite eingehalten würden. "Wir sind jetzt in einer Phase, in der wir über einen Blauhelmeinsatz unter dem Dach der Vereinten Nationen mit einem entsprechenden Mandat nachdenken müssen."

Eine Beteiligung der Bundeswehr an einem solchen UN-Einsatz schloss Schockenhoff nicht aus: "Wenn eine solche Mission zustande kommen sollte, würde auch Deutschland gefragt sein."

Merkel telefoniert mit Obama

Unterdessen hat Bundeskanzlerin Angela Merkel mit US-Präsident Barack Obama zu dem Fall telefoniert. Obama sprach auch mit dem britischen Premierminister David Cameron, Polens Premierminister Donald Tusk und Australiens Premierminister Tony Abbott, teilte das Weiße Haus mit. Alle fünf Politiker wollen demnach eine schnelle internationale Untersuchung, um die Hintergründe des Absturzes der malaysischen Maschine mit 298 Toten zu klären. Mit Merkel sprach Obama auch über die neuen Sanktionen der USA und der EU gegen Russland.

Die internationalen Beobachter durften sich auf Geheiß der pro-russischen Separatisten, die in der Gegend das Sagen haben, nicht frei an der Absturzstelle bewegen. Heute wollen sie erneut versuchen, das Trümmerfeld zu inspizieren.

Alle 283 Passagiere und 15 Besatzungsmitglieder der Malaysia- Airlines-Boeing waren bei dem Absturz am Donnerstag ums Leben gekommen, unter ihnen auch 189 Niederländer und 4 Deutsche.

Separatisten behindern OSZE-Team

Eine Sprecherin der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) sagte, die Beobachter seien am Freitag zwar nahe an die Absturzstelle herangekommen und hätten auch Wrackteile gesehen. Frei bewegen können hätten sie sich aber nicht. Bewaffnete hielten sie demnach auf, ein den Beobachtern angekündigter Anführer sei nicht erschienen. Der OSZE-Forderung, nichts an der Absturzstelle zu verändern, wurde der Sprecherin zufolge nicht gänzlich nachgekommen. Gepäckstücke seien fein säuberlich aufgereiht worden.

Nach US-Erkenntnissen ist es sehr wahrscheinlich, dass moskautreue Kräfte die Maschine abgeschossen haben. Wer hinter dem Absturz steckt, ist noch immer unklar. Laut US-Präsident Barack Obama sind dafür aber sehr wahrscheinlich moskautreue Kräfte verantwortlich. Die Boden-Luft-Rakete, die das Flugzeug abgeschossen habe, sei aus einem von prorussischen Separatisten kontrollierten Gebiet abgefeuert worden, sagte Obama. "Wir wissen noch nicht genau, was passiert ist", räumte er ein. Es wäre aber nicht das erste Mal, dass ein Flugzeug von den Aufständischen abgeschossen worden sei.

"Das passiert wegen russischer Unterstützung"

Indirekt wies Obama Russland eine Mitverantwortung zu. "Das war kein Unfall. Das passiert wegen russischer Unterstützung." Ohne diese sei es den Separatisten nicht möglich, "so zu funktionieren, wie sie funktionieren". Die Regierung in Moskau wies alle Vorwürfe zurück - und machte ihrerseits die ukrainische Führung mitverantwortlich.

Direkte Anschuldigungen gegen Kremlchef Wladimir Putin vermied Obama. Man dürfe keine voreiligen Schlüsse ziehen, sagte er. Angesichts der Tragödie riefen Obama und Putin die Konfliktparteien in der Ukraine zu einer sofortigen Waffenruhe auf. Obama bezeichnete den Vorfall auch als "Weckruf" für Europa und die Welt. Er forderte Russland erneut auf, endlich für Frieden in der Ukraine zu sorgen.

Die US-Botschafterin bei den Vereinten Nationen, Samantha Power, hatte eine Verstrickung Russlands in den Abschuss von Flug MH17 angedeutet. "Wir können nicht ausschließen, dass russisches Personal beim Betrieb dieser Systeme geholfen hat", sagte sie bei einer Sondersitzung des UN-Sicherheitsrats in New York. Russland wies die Vorwürfe zurück. "Wir verweisen alle Schuld an die Regierung in Kiew", sagte Moskaus UN-Botschafter Vitali Tschurkin.

Keine tragbare Rakete

Die Boeing 777-200 kann nach Ansicht von US-Experten nur von einer hoch komplexen Waffe getroffen worden sein. Wie die Zeitung "Wall Street Journal" schrieb, reichten tragbare Raketen, die von der Schulter abgefeuert werden, nicht aus, ein Verkehrsflugzeug in 10.000 Metern Höhe zu treffen.

Das in den 1980er-Jahren entwickelte Lenkwaffen-System "Buk" (Buche) kann Ziele in Höhen bis zu 25.000 Metern treffen. In Medienberichten hieß es, die Separatisten seien im Besitz der Waffe. Die pro-westliche Führung der Ukraine wies dies zurück. Aus Sicht Kiews führt die Spur deshalb nach Russland. Aus Moskau kam umgehend das Dementi. Russland habe weder das Flugabwehrsystem noch sonstiges Kriegsgerät in das Nachbarland geschafft, sagte ein Sprecher des Verteidigungsministeriums.

Deutschland an Bergung beteiligt

Deutschland beteiligt sich an einem Einsatz zur Bergung und Identifizierung der Opfer. Das Bundeskriminalamt wird dazu zunächst zwei Experten entsenden. Auch die internationale Polizeiorganisation Interpol schickt nach eigenen Angaben ein Spezialteam.

Über dem umkämpften Osten der Ukraine war am Donnerstag eine Passagiermaschine mit etwa 300 Menschen an Bord abgestürzt. Die Boeing 777 der Malaysia Airlines war auf dem Weg von Amsterdam nach Kuala Lumpur, als sie etwa 40 Kilometer von der ukrainisch-russischen Grenze entfernt verunglückte. Nach US-Darstellung hat eine aus dem Rebellengebiet abgefeuerte Flugabwehrrakete das Passagierflugzeug getroffen. Die Vereinten Nationen forderten eine sofortige Waffenruhe und eine internationale Untersuchung des Absturzes.
Quelle: T-Online.de


» der Kommentar des Blogschreibers «

Erstens: nicht die ganze Union hält einen Bundeswehr-Einsatz in der Ukraine für möglich sondern ein Politikerdarsteller namens Schockenhoff.
Zweitens: Gegenseitige Schuldzuweisungen von beiden Seiten, kaum dass was passiert ist. Niemand ausser dem Täter kann den eigentlichen Sachverhalt kennen, aber es wird auf jeden Fall erstmal der Gegner beschuldigt. Eine Propagandaschlacht ohnegleichen und immer mittendrin, die deutschen Medien.
Sofortige, lückenlose Aufklärung wird gefordert!

Wie War das nochmal? Maidan - 20. Februar 2014 - Scharfschützen?
Alle deutschen Medien forderten lückenlose Aufklärung!
Ist es denn aufgeklärt? Ist man daran überhaupt noch interressiert?

Oder schreit man im Westen nur solange nach Aufklärung, wie man es vermeintlich Putin und "den Russen" in die Schuhe schieben kann? Sobald sich andeutet, dass die Täter in den eigenen Reihen zu finden sein könnten, verstummen diese Rufe schlagartig.

Drittens: Warum sollte man ausgerechnet den "Experten" aus einem Land vertrauen, das für seinen eigenen Vorteil über Leichen geht, das sogar seine Freunde ausspioniert, das bei Anderen immer Mitgefühl für Frauen und Kinder heuchelt aber seine Feinde, ohne Rücksicht auf Frauen, Kinder und Zivilisten, ferngesteuert tötet?


Kommentare im T-Online-Forum

Holzkiste
Na dann mal los Herr Sockenschuss, an vorderster Front mit ihrer Familie und nicht wieder die Anderen die heissen Kartoffeln aus dem Feuer holen lassen. Gehen sie mit gutem Beispiel vorran.

lorentius
Hallo Union! Wollen sie wieder einmal Siegreich in Rußland einmarschieren. Jetzt ist langsam Schluß wir sind jetzt schon in 5 Länder im Kriegseinsatz. Das bedeutet doch schon einen Anfang von Weltkrieg. Jetzt noch mit Rußland. Jetzt können die Bürger sehen welche Kriegslüsterne Regierung sie gewählt haben. Soll doch Merkel und Ihre CDU /CSU Abgeortnete in den Krieg ziehen Merkel Superflieger wird dann zu einem Superbomber umgebaut.

HansGuenter
wenn ich die überschrift schon lese, dann weiß ich ich mit bestimmtheit das unsere politiker einen gewaltigen an der Waffel haben, hat Deutschland nicht schon genug im zweiten weltkrieg angestellt und dabei Millionen ermordert.

REKFAN
Möchte heutige Generation unerfahrener Unionspolitiker nur daran erinnern, dass Krieg nichts mit Fun (Disney World) zu tun hat. Die Situation in der Ukraine hat die EU durch ihre Naivität mit verursacht. Jetzt nach Soldaten rufen ist nur eine Steigerung dieser Dummheit.

biggie007
Sommerloch?? oder warum sonst maßt sich ein Andreas Schockenhoff, von dem ich bislang noch nicht mal wusste, dass er exitiert an, so über das Leben von etlichen Menschen zu entscheiden?
Wenn schon, dann Andreas Schockenhoff in die erst reihe...
mal sehen, wie schnell er Fersengeld gibt.

Kutte
Man sollte nicht an irgend welche Mainstream Medien alles nachplappern, wenn die schuldigen nicht eindeutig identifiziert wurden (wenn die schuldigen überhaupt gefunden werden). Hier irgend welche Anschuldigungen zuzuweisen, die nun wirklich niemand kennt ist absurd. Es konnten die Russen dahinterstecken, aber auch die Amis und Europäer könnten die Drahtzier sein oder aber keiner von denen? Ich weiß es nicht und ich werde auch keine falschen beschuldigen abgeben, vielleicht erfahren wir es nie?
Soll ich den Russischen Medien oder Politiker glauben. Warum?
Soll ich den Amis glauben, die uns nach strich und Faden ausspionieren politisch wie auch wirtschaftlich. Warum?

Freier-Buerger
Wollen wir uns wieder in einen Krieg treiben lassen und das unter einer angeblich christlich,sozialen Regierung. Jetzt wissen wir auch warum unser Regierungspastor Gauck von Auslandseinsätzen schwadroniert hat. Vieleicht bekommen wir so auch einen Friedensnobelpreis wie Obama. Wurde sofort 3 mal gelöscht!

Kritikull
so wie ich es sehe wirds bald richig rummsen. Es brodelt überall. Ukraine-Rußland, Israel, Korea, Irak. Religiöse Motivation ist das schlimmste aller Übel