Thema: Erdöl
Aus für ExxonMobile
Russen finden Öl in der Arktis:
US-Konzern muss wegen Sanktionen aussteigen
Der Öl-Konzern Rosneft ist in der Arktis auf Öl gestoßen: Die Ölvorkommen sollen nach Einschätzung der Russen größer als die im Golf von Mexiko sein. Wegen der Sanktionen gegen Russland muss sich ExxonMobile aus dem Projekt zurückziehen. Die Russen könnten die Bohrungen nun mit einem asiatischen Partner fortsetzen.
Die Förderung des Rohöls soll in Kürze beginnen, „egal was passiert“, sagte Sechin zu Bloomberg.
Sechin bezieht sich dabei auf den Rückzug des angedachten Partners für die Förderung. Der US-Ölkonzern ExxonMobil zieht sich einem Medienbericht zufolge angesichts der gegen Russland verhängten Sanktionen dem Bohrprojekt in der Arktis zurück. Die Amerikaner hätten die Zusammenarbeit mit dem staatlichen russischen Ölriesen Rosneft in der Karasee ausgesetzt, berichtete die russische Tageszeitung Kommersant am Montag. Bis Mitte Oktober dürfte ExxonMobil demnach seine Arbeit eingestellt und sein Personal abgezogen haben.
In der Karasee werden gigantische Ölvorkommen vermutet, vergleichbar mit denen Saudi-Arabiens. Am Samstag hatte Rosneft mitgeteilt, gemeinsam mit ExxonMobil auf Öl gestoßen zu sein.
Auch der russische Rohstoffminister Sergej Donskoi sieht im Rückzug westlicher Energiekonzerne aus gemeinsamen Projekten wegen des Ukraine-Konflikts kein größeres Problem. „Sie könnten durch neue Partner aus Asien ersetzt werden“, sagte Donskoi Reuters. „Sie haben Interesse gezeigt“, erklärte er. „Sie haben die Ressourcen und in einigen Fällen die Technologien, die hier übernommen und entwickelt werden können. Deshalb haben wir Wege, die Dinge und Probleme zu lösen, die sich aus den Sanktionen ergeben.“
Die USA haben Sanktionen gegen führende russische Energiekonzerne verhängt, dazu zählen Rosneft, Lukoil und Gazprom. US-Firmen dürfen sie nicht bei bestimmten Fördervorhaben unterstützen, etwa in der Arktis und bei der Suche nach Schiefergasvorkommen. Außerdem wird die Finanzierung über die westlichen Kapitalmärkte durch die Sanktionen von EU und USA beschränkt.
Mit freundlicher Genehmigung von DEUTSCHE WIRTSCHAFTS NACHRICHTEN
Kommentare
jonny sagt:
Die einzige Hoffnung, die ich mit der Kanzlerin vor Jahren verbunden hatte, war der strategische Ausbau der Wirtschaftsbeziehungen zu Russland, um die Energieversorgung Deutschlands auf Jahrzehnte zu sichern. Stattdessen beschwören wir militärische Auseinandersetzungen herauf. Statt einer genialen Symbiose und klaren win-win-Situation rüsten wir bald die Atomwaffenbunker in Deutschland wieder auf. Wann werden wir endlich wach?
Amerikanische Kanzlerin sagt:
Ist das nicht schön? Wieder ein Schuß ins eigene Bein für die USA! Ich gebe es zu, ich bin nicht frei von Schadenfreude!
Pavel sagt:
Jetzt wo ExxonMobil sich zurückzieht wird es sicherlich nicht mehr lange dauern bis “GREENPEACE” auftaucht. Da bin ich mir sicher.
Homi sagt:
Wer’s glaubt wird selig!Da kriegt der kleine Mann von der(europäischen/amerikanischen) Straße,mal wiede einen an die Backe gemalt.Selbst hier im Text steht “ausgesetzt”.Heißt das,”abgebrochen” oder “beendet”?Exxon verzichtet da gerade mal auf eine dickes Investment?Entschädigung von Obama,ala EU-Gurken?Einfach mal Reuters vom Sonntag lesen,dort kommt es für mich anders rüber.An anderer Stelle heißt es,dass EXXON wieder einsteigen könne,wenn die Sanktionen aufgehoben seien.Das wird dann ganz heimllich passieren+speziell für EXXON.Die lassen doch nicht einfach mal so einen großen Fisch von der Angel!Hab nen TV-Bericht gesehen-es gibt Firmen,u.a.auch BASF, die lassen sich nicht beeindrucken und gerade mal so sanktionieren,haben die besseren Anwälte!!Da lässt Merkel die Fingerchen lieber weg!
Schüler sagt:
Das gemeinsame Projekt wurde durch die Verhängung der US-Sanktionen sozusagen “torpediert ” –
Auf Ria Novosti kann man nachlesen, dass der größte Teil der Investitionen für diese Bohrung durch Exxon geleistet wurde.
Die Zeitspanne in der Exxon fündig werden mußte, sollte durch die spätere Verhängung der Sanktionen gekürzt worden sein.
Nun hält sich Exxon hoffentlich bei der US-Regierung schadlos.
Gerhard Lackner sagt:
Bin kein Freund von Öl -Bohrungen in der Arktis-Verlierer ist die Umwelt.
Trotzdem Gratuliere Russland!
Leider werden bald die Amis dort auch Taliban u andere Schurken finden!
Ja so war es immer . Leider traurig aber wahr Ohne Öl lässt sich diese Brut eben nicht am Leben halten.
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Freitag, 3. Oktober 2014
Russen finden Öl in der Arktis
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Montag, 11. August 2014
Moskau begrüßt Bereitschaft westlicher Unternehmen zu Kooperation mit Russland
RIA Novosti
Thema: Russlands Antwort auf Sanktionen des Westens
Putin: Moskau begrüßt Bereitschaft westlicher Unternehmen zu Kooperation mit Russland
BOTSCHAROW RUTSCHEJ (SOTSCHI), 09. August (RIA Novosti).
Westliche Unternehmen sind trotz der gegen Russland verhängten Sanktionen auf eine Kooperation mit diesem Land eingestellt und Moskau begrüßt dies und ist bereit, diese Zusammenarbeit auszuweiten, wie der russische Präsident Wladimir Putin am Samstag in seiner Residenz Botscharow Rutschej in Sotschi bei einer Videokonferenz mit einer Bohrinsel in der Karasee sagte.
Die Ölplattform nimmt Bohrarbeiten im Rahmen eines gemeinsamen Projektes des russischen Ölkonzerns Rosneft und der US-amerikanischen Korporation ExxonMobil auf.
„Ein kommerzieller Erfolg ist heute durch eine effektive internationale Kooperation bedingt. Unternehmen, darunter große Großunternehmen im In- und Ausland, sind sich voll im Klaren darüber - trotz Problemen in der gegenwärtigen politischen Konjunktur. Der Pragmatismus und der gesunde Menschenverstand gewinnen trotz alledem die Oberhand und das ist sehr erfreulich“, so Putin.
„Unserer Meinung nach ist das ein echt verantwortungsvolles Herangehen und nur dieses Herangehen kann produktiv sein. Wir begrüßen diese Position und wir sind offen für den Ausbau unserer Zusammenarbeit mit Geschäftspartnern“, ergänzte Putin.
Russland hat am 7. August den Import etlicher Warenarten aus den USA, EU-Staaten, Kanada, Australien und Norwegen beschränkt, die Sanktionen gegen Russland verhängt hatten. Auf der Verbotsliste stehen unter anderem Rindfleisch, Schweinefleisch, Obst, Geflügel, Käse und Milcherzeugnisse sowie Nüsse und sonstige Produkte.
RIA Novosti
Thema: Sanktionen gegen Russland
Trotz Sanktionen: Deutsche, Franzosen und Amerikaner bei Waffenausstellung in Russland dabei
SCHUKOWSKI, Moskauer Umland, 11. August (RIA Novosti).
Die gegen Russland beschlossenen Sanktionen haben Unternehmen aus Deutschland, den USA und Frankreich nicht daran gehindert, an der internationalen Waffenausstellung Oboronexpo 2014 teilzunehmen, die diese Woche in Schukowski bei Moskau stattfindet.
„Zu den Teilnehmern der Ausstellung gehören führende russische Rüstungsbetriebe“, heißt es in der von den Veranstaltern veröffentlichten Presseerklärung. „Daran nehmen außerdem Unternehmen aus Algerien, Armenien, China, Frankreich, Deutschland, Indien, der Schweiz, Tschechien, den USA und Weißrussland teil.“
Die Ausstellungsfläche für insgesamt mehr als 250 Teilnehmer beträgt mehr als 6 000 Quadratmeter.
Thema: Russlands Antwort auf Sanktionen des Westens
Putin: Moskau begrüßt Bereitschaft westlicher Unternehmen zu Kooperation mit Russland
BOTSCHAROW RUTSCHEJ (SOTSCHI), 09. August (RIA Novosti).
Westliche Unternehmen sind trotz der gegen Russland verhängten Sanktionen auf eine Kooperation mit diesem Land eingestellt und Moskau begrüßt dies und ist bereit, diese Zusammenarbeit auszuweiten, wie der russische Präsident Wladimir Putin am Samstag in seiner Residenz Botscharow Rutschej in Sotschi bei einer Videokonferenz mit einer Bohrinsel in der Karasee sagte.
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„Ein kommerzieller Erfolg ist heute durch eine effektive internationale Kooperation bedingt. Unternehmen, darunter große Großunternehmen im In- und Ausland, sind sich voll im Klaren darüber - trotz Problemen in der gegenwärtigen politischen Konjunktur. Der Pragmatismus und der gesunde Menschenverstand gewinnen trotz alledem die Oberhand und das ist sehr erfreulich“, so Putin.
„Unserer Meinung nach ist das ein echt verantwortungsvolles Herangehen und nur dieses Herangehen kann produktiv sein. Wir begrüßen diese Position und wir sind offen für den Ausbau unserer Zusammenarbeit mit Geschäftspartnern“, ergänzte Putin.
Russland hat am 7. August den Import etlicher Warenarten aus den USA, EU-Staaten, Kanada, Australien und Norwegen beschränkt, die Sanktionen gegen Russland verhängt hatten. Auf der Verbotsliste stehen unter anderem Rindfleisch, Schweinefleisch, Obst, Geflügel, Käse und Milcherzeugnisse sowie Nüsse und sonstige Produkte.
RIA Novosti
Thema: Sanktionen gegen Russland
Trotz Sanktionen: Deutsche, Franzosen und Amerikaner bei Waffenausstellung in Russland dabei
SCHUKOWSKI, Moskauer Umland, 11. August (RIA Novosti).
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„Zu den Teilnehmern der Ausstellung gehören führende russische Rüstungsbetriebe“, heißt es in der von den Veranstaltern veröffentlichten Presseerklärung. „Daran nehmen außerdem Unternehmen aus Algerien, Armenien, China, Frankreich, Deutschland, Indien, der Schweiz, Tschechien, den USA und Weißrussland teil.“
Die Ausstellungsfläche für insgesamt mehr als 250 Teilnehmer beträgt mehr als 6 000 Quadratmeter.
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Deutschland sanktioniert - US-Multi beginnt Ölbohrung in Russland
Thema: Sanktionen
Tagesschau
Trotz Sanktionen US-Multi beginnt Ölbohrung in Russland
Stand: 09.08.2014 15:18 Uhr
Ungeachtet der US-Wirtschaftssanktionen gegen Russland hat der amerikanische Ölkonzern ExxonMobil mit seinem Partner Rosneft eine Ölbohrung in der russischen Arktis begonnen.
Das Projekt war zwar von langer Hand geplant - ist aber trotzdem bemerkenswert, denn der Rosneft-Konzern und dessen Chef Igor Setschin stehen auf der "schwarzen Liste" jener Firmen und Manager, gegen die die USA Sanktionen verhängt haben. Ob ExxonMobil von der US-Regierung eine explizite Genehmigung eingeholt hatte, mit den Bohrungen beginnen zu dürfen, blieb unklar. Es darf aber als wahrscheinlich gelten.
Warum die Sanktionen in diesem Fall nicht greifen
Inhaltlich scheint es sich um einen Grenzfall zu handeln. Zwar war bekannt, dass bestehende Gemeinschaftprojekte von den Sanktionen unberührt bleiben sollen. Allerdings sollte Rosneft durch die Sanktionen nicht nur der Zugang zu US-Finanzquellen verwehrt werden, sondern eben auch der Zugang zu Technologie für die Ölförderung speziell in der Arktis. Dieses Verbot gilt offenbar im konkreten Fall nicht, weil die Technik von Exxon kommt.
Wladimir Putin kommentiert am 9. August 2014 bei einer Videokonferenz das Ölbohrprojekt des amerikanischen Ölkonzerns Exxon in der russischen Arktis.
Russlands Präsident Wladimir Putin trat eigens bei einer Videokonferenz mit Setchin und Exxons Russland-Repräsentant Glen Waller auf, um das amerikanisch-russische Joint-Venture zu würdigen. "Trotz gewisser politischer Spannungen siegen der Pragmatismus und der gesunde Menschenverstand - und das freut uns sehr", meinte der Kreml-Chef.
Aus dem Archiv
Milliarden-Projekt in der Karasee Rosneft und Exxon schließen Arktis-Abkommen
Stand: 30.08.2011 21:53 Uhr
Der weltgrößte Energiekonzern Exxon und der russische Ölriese Rosneft haben ein milliardenschweres Abkommen zur Erschließung von Öl- und Erdgasvorkommen in der Arktis geschlossen. Damit erhält das US-Unternehmen Zugang zu einigen der letzten unerschlossenen Regionen der Welt und sticht den britischen Rivalen BP aus, der eine solche Kooperation mit Rosneft angestrebt hatte.
"Es tun sich neue Horizonte auf", sagte Russlands Ministerpräsident Wladimir Putin bei der Vetragsunterzeichnung in Sotschi, an der auch Exxon-Chef Rex Tillerson teilnahm. Da Rosneft nicht über die Technologie für Tiefseebohrungen verfügt, um an die in der Arktis lagernden Öl- und Gasvorräte zu gelangen, hielt der Konzern Ausschau nach Partnern für deren Erschließung. Ein Abkommen mit der britischen BP war im Mai gescheitert. Im Gegenzug soll Rosneft bei dem Milliardendeal Zugang zu Ölfeldern im Golf von Mexiko und Texas erhalten.
Schwarzes Gold in der Tiefe der Karasee
Das Abkommen hat ein Volumen von 3,2 Milliarden Dollar und sieht die Erschließung von Vorkommen in der Karasee - einem Teil der Arktis - sowie im Schwarzen Meer vor. Im Gegensatz zu der gescheiterten Allianz mit BP sieht die Vereinbarung aber keinen Aktien-Tausch vor. Der Kreml hält 75 Prozent an Rosneft.
Und nun Frau Merkel, Sie Sanktionsfreak? Wie nennt man das, klassisch ausgebootet?
Putin ärgert Obama und bestellt 16 neue Flugzeuge bei Boeing.
Einige Wirtschaftsmanager werden sich bestimmt auch noch bei Ihnen bedanken.
Kommentare von Tagesschau.de
von think out loud
Janusköpfige USA, Ich meine schon ein Gelächter über den Atlantik zu vernehmen.
Zumindest dürften in der US-Wirtschaft schon einige Korken knallen.
Während wir hier auf dem alten Kontinent rigeros die Sanktionen umsetzten, welche möglicherweise von den USA forciert wurden, und damit eigene Nachteile in kauf nehmen (müssen), werden von unseren "Freunden" Ausnahmeregelungen für Geschäfte mit der russischen Föderation geschaffen.
Zeitgleich die Absatzmärkte und Wirtschaft in Europa schwächen um die eigenen ausweiten zu können. Tja..., so spielt die USA halt mit Europa und unsere "Transatlantiker" machen alles auch noch mit, weil ja alternativlos.
Fühle mich, als Bürger, nicht mehr von unserer Regierung vertreten.
Geht es nur mir so ....?
von Tada
Wie wärs damit:
Nachdem EU der Ukraine Energieträger aus Russland verkaufen wollte, sind wohl die USA auf die Idee gekommen das könnten sie auch tun, und Russische Energieträger an die EU verkaufen.
Ich muss zugeben: es ist clever! Ich habe die USA total unterschätzt und bin auf das Fracking reingefallen.
Und nachdem EU sich als unzuverlässiger Geschäftspartner erwiesen hat, wird Russland gerne auf einen Partner zurückgreifen, der autonom ist und sich an seine Verträge hält.
Vielen Dank an die Sanktionäre der EU.
Vielleicht kann ja die USA den EU-Bauern 'helfen', hier spottbillig einkaufen und dann nach Russland liefern?
Noch mal: Vielen, vielen Dank an die Sanktionäre der EU.
Ihr habt bewiesen, dass man in einem Körper, der 25% seines Energiebedarfs nur für das Hirn braucht, fast 25% der Energie sparen kann.
von Parcifal999
business as usual
Diese ganzen Sanktionen sind ja eh Schwachsinn, aber das ist dann ja wohl der Gipfel der Charakterlosigkeit. Frankreich verkauft weiter Waffen, USA bohren nach Öl...und die Deutschen bezahlen demnächst das doppelte für ihr Erdgas.
Danke Frau Merkel und Herr Steinmeier. Wie war das doch gleich mit ihrem Amtseid?
von der_ich
Diese Meldung dürfte doch nur diejenigen wundern, die denken, daß die Sanktionen irgendwas in der Ukraine bewirken sollen.
Ziel der Sanktionen ist, die Wirtschaft in Russland, aber noch viel mehr in Europa zu schwächen und einen Keil zwischen Europa und Russland zu treiben um Europa von den USA abhängig zu machen.
Damit erschließt sich die US-Wirtschaft einen neuen Markt, welcher dann auch noch abhängig ist und die US-Administration hat ein Druckmittel, falls mal ein europäischer Staat versucht nicht nach Obamas Pfeife zu tanzen.
Wenn natürlich ein US-Unternehmen durch die Saktionen Nachteile befürchten muß, gibt es von der Administration jederzeit eine Ausnahmegenehmigung.
von CE Unsere Politiker kommen sich jetzt HOFFENTLICH verarscht vor und reagieren korrekt darauf. Ich kanns mir aber bei unserer "nichts-tun-Weltmeisterin" aber nicht vorstellen ...
von DerHeuchler Merken Fr. Merkel und Hr. Gabriel überhaupt noch die Einschläge.
Exxon bohrt lustig drauf los, der Menschenrechtler Obama grinst sich eins.
Exxon und die RF verdienen und das Equipment für das Bohren liefern die USA.
Die EU Bevölkerung bekommt erklärt dass es der RF weh tut nicht an das Spezialequiment zu kommen.
Putin geniest und lächelt still vor sich hin.
Und unfähige EU-Politiker lassen mal wieder die Bevölkerung zahlen.
Natürlich wird Hr. Obama keinen Ton gegen Exxon sagen, die Republikaner erst recht nicht denn Öl stinkt zwar aber Geld nicht.
Es ist einfach nur noch zum heulen unsere Wirtschaft geht den Bach runter, die RF wird sich andere Partner suchen und die US-Wirtschaft lacht so halb tot wieder mal einen Konkurrenten in die Pfanne gehauen zu haben.
Bin mal gespannt wie jetzt die deutsche Staatspresse komentiert. Ausserdem werden einige Politiker in Erklärungsnot kommen. Wenn dieses mal vorbei ist wird die EU anders aussehen, für einige EU Politiker ist, glaube ich bald, Doomsday.
von thomasius
Na, da scheinen sich ja die Ansichten so mancher Kommentatoren hier im Forum, zu bewahrheiten.
Das Ziel der USA war und ist es, die relativ wirtschaftsstarke EU abzuhalftern und eine gewisse Verwirrtheit zu hinterlassen.
Oder wieso hält sich die USA nicht an ihre eigenen Sanktionsvorgaben?
Aus deren Sicht reicht es ja auch, dass sich die "nützlichen Idioten" in der EU in felsenfester "Freundschaft" daran halten, nicht wahr?
...und Kanzlerin und Außenminister bleiben weiterhin abgetaucht.
Tagesschau
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Stand: 09.08.2014 15:18 Uhr
Ungeachtet der US-Wirtschaftssanktionen gegen Russland hat der amerikanische Ölkonzern ExxonMobil mit seinem Partner Rosneft eine Ölbohrung in der russischen Arktis begonnen.
Das Projekt war zwar von langer Hand geplant - ist aber trotzdem bemerkenswert, denn der Rosneft-Konzern und dessen Chef Igor Setschin stehen auf der "schwarzen Liste" jener Firmen und Manager, gegen die die USA Sanktionen verhängt haben. Ob ExxonMobil von der US-Regierung eine explizite Genehmigung eingeholt hatte, mit den Bohrungen beginnen zu dürfen, blieb unklar. Es darf aber als wahrscheinlich gelten.
Warum die Sanktionen in diesem Fall nicht greifen
Inhaltlich scheint es sich um einen Grenzfall zu handeln. Zwar war bekannt, dass bestehende Gemeinschaftprojekte von den Sanktionen unberührt bleiben sollen. Allerdings sollte Rosneft durch die Sanktionen nicht nur der Zugang zu US-Finanzquellen verwehrt werden, sondern eben auch der Zugang zu Technologie für die Ölförderung speziell in der Arktis. Dieses Verbot gilt offenbar im konkreten Fall nicht, weil die Technik von Exxon kommt.
Wladimir Putin kommentiert am 9. August 2014 bei einer Videokonferenz das Ölbohrprojekt des amerikanischen Ölkonzerns Exxon in der russischen Arktis.
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Aus dem Archiv
Milliarden-Projekt in der Karasee Rosneft und Exxon schließen Arktis-Abkommen
Stand: 30.08.2011 21:53 Uhr
Der weltgrößte Energiekonzern Exxon und der russische Ölriese Rosneft haben ein milliardenschweres Abkommen zur Erschließung von Öl- und Erdgasvorkommen in der Arktis geschlossen. Damit erhält das US-Unternehmen Zugang zu einigen der letzten unerschlossenen Regionen der Welt und sticht den britischen Rivalen BP aus, der eine solche Kooperation mit Rosneft angestrebt hatte.
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Schwarzes Gold in der Tiefe der Karasee
Das Abkommen hat ein Volumen von 3,2 Milliarden Dollar und sieht die Erschließung von Vorkommen in der Karasee - einem Teil der Arktis - sowie im Schwarzen Meer vor. Im Gegensatz zu der gescheiterten Allianz mit BP sieht die Vereinbarung aber keinen Aktien-Tausch vor. Der Kreml hält 75 Prozent an Rosneft.
» der Kommentar des Blogschreibers «
Und nun Frau Merkel, Sie Sanktionsfreak? Wie nennt man das, klassisch ausgebootet?
- USA macht weiter mit Russland Geschäfte
- GB macht weiter mit Russland Geschäfte
- Frankreich macht weiter mit Russland Geschäfte
- Deutschland sanktioniert stattdessen und macht mit Russland keine Geschäfte mehr
Putin ärgert Obama und bestellt 16 neue Flugzeuge bei Boeing.
Einige Wirtschaftsmanager werden sich bestimmt auch noch bei Ihnen bedanken.
Kommentare von Tagesschau.de
von think out loud
Janusköpfige USA, Ich meine schon ein Gelächter über den Atlantik zu vernehmen.
Zumindest dürften in der US-Wirtschaft schon einige Korken knallen.
Während wir hier auf dem alten Kontinent rigeros die Sanktionen umsetzten, welche möglicherweise von den USA forciert wurden, und damit eigene Nachteile in kauf nehmen (müssen), werden von unseren "Freunden" Ausnahmeregelungen für Geschäfte mit der russischen Föderation geschaffen.
Zeitgleich die Absatzmärkte und Wirtschaft in Europa schwächen um die eigenen ausweiten zu können. Tja..., so spielt die USA halt mit Europa und unsere "Transatlantiker" machen alles auch noch mit, weil ja alternativlos.
Fühle mich, als Bürger, nicht mehr von unserer Regierung vertreten.
Geht es nur mir so ....?
von Tada
Wie wärs damit:
Nachdem EU der Ukraine Energieträger aus Russland verkaufen wollte, sind wohl die USA auf die Idee gekommen das könnten sie auch tun, und Russische Energieträger an die EU verkaufen.
Ich muss zugeben: es ist clever! Ich habe die USA total unterschätzt und bin auf das Fracking reingefallen.
Und nachdem EU sich als unzuverlässiger Geschäftspartner erwiesen hat, wird Russland gerne auf einen Partner zurückgreifen, der autonom ist und sich an seine Verträge hält.
Vielen Dank an die Sanktionäre der EU.
Vielleicht kann ja die USA den EU-Bauern 'helfen', hier spottbillig einkaufen und dann nach Russland liefern?
Noch mal: Vielen, vielen Dank an die Sanktionäre der EU.
Ihr habt bewiesen, dass man in einem Körper, der 25% seines Energiebedarfs nur für das Hirn braucht, fast 25% der Energie sparen kann.
von Parcifal999
business as usual
Diese ganzen Sanktionen sind ja eh Schwachsinn, aber das ist dann ja wohl der Gipfel der Charakterlosigkeit. Frankreich verkauft weiter Waffen, USA bohren nach Öl...und die Deutschen bezahlen demnächst das doppelte für ihr Erdgas.
Danke Frau Merkel und Herr Steinmeier. Wie war das doch gleich mit ihrem Amtseid?
von der_ich
Diese Meldung dürfte doch nur diejenigen wundern, die denken, daß die Sanktionen irgendwas in der Ukraine bewirken sollen.
Ziel der Sanktionen ist, die Wirtschaft in Russland, aber noch viel mehr in Europa zu schwächen und einen Keil zwischen Europa und Russland zu treiben um Europa von den USA abhängig zu machen.
Damit erschließt sich die US-Wirtschaft einen neuen Markt, welcher dann auch noch abhängig ist und die US-Administration hat ein Druckmittel, falls mal ein europäischer Staat versucht nicht nach Obamas Pfeife zu tanzen.
Wenn natürlich ein US-Unternehmen durch die Saktionen Nachteile befürchten muß, gibt es von der Administration jederzeit eine Ausnahmegenehmigung.
von CE Unsere Politiker kommen sich jetzt HOFFENTLICH verarscht vor und reagieren korrekt darauf. Ich kanns mir aber bei unserer "nichts-tun-Weltmeisterin" aber nicht vorstellen ...
von DerHeuchler Merken Fr. Merkel und Hr. Gabriel überhaupt noch die Einschläge.
Exxon bohrt lustig drauf los, der Menschenrechtler Obama grinst sich eins.
Exxon und die RF verdienen und das Equipment für das Bohren liefern die USA.
Die EU Bevölkerung bekommt erklärt dass es der RF weh tut nicht an das Spezialequiment zu kommen.
Putin geniest und lächelt still vor sich hin.
Und unfähige EU-Politiker lassen mal wieder die Bevölkerung zahlen.
Natürlich wird Hr. Obama keinen Ton gegen Exxon sagen, die Republikaner erst recht nicht denn Öl stinkt zwar aber Geld nicht.
Es ist einfach nur noch zum heulen unsere Wirtschaft geht den Bach runter, die RF wird sich andere Partner suchen und die US-Wirtschaft lacht so halb tot wieder mal einen Konkurrenten in die Pfanne gehauen zu haben.
Bin mal gespannt wie jetzt die deutsche Staatspresse komentiert. Ausserdem werden einige Politiker in Erklärungsnot kommen. Wenn dieses mal vorbei ist wird die EU anders aussehen, für einige EU Politiker ist, glaube ich bald, Doomsday.
von thomasius
Na, da scheinen sich ja die Ansichten so mancher Kommentatoren hier im Forum, zu bewahrheiten.
Das Ziel der USA war und ist es, die relativ wirtschaftsstarke EU abzuhalftern und eine gewisse Verwirrtheit zu hinterlassen.
Oder wieso hält sich die USA nicht an ihre eigenen Sanktionsvorgaben?
Aus deren Sicht reicht es ja auch, dass sich die "nützlichen Idioten" in der EU in felsenfester "Freundschaft" daran halten, nicht wahr?
...und Kanzlerin und Außenminister bleiben weiterhin abgetaucht.
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Sonntag, 27. Juli 2014
"Spiegel": BND sieht Brüche in Putins Machtblock
Thema: Folgen der EU-Sanktionen
T-Online schreibt:
27.07.2014, 10:51 Uhr | dpa, t-online.de, AP/dpa
Nach außen erscheint die Kreml-Führung entschlossen und einig in der Auseinandersetzung mit dem Westen um die Ukraine-Politik. Aber hinter den Kulissen wächst der Druck auf Präsident Wladimir Putin. Der Bundesnachrichtendienst (BND) sieht nach einem "Spiegel"-Bericht vor dem Hintergrund der Wirtschaftssanktionen gegen Russland Anzeichen für ein heftiges Machtgerangel in Moskau: Hardliner und Oligarchen ringen demnach um ihren Einfluss beim Kreml-Führer.
Anders als noch zu Beginn der Ukraine-Krise von den westlichen Geheimdiensten erwartet, scheinen sich Brüche im Machtblock von Präsident Wladimir Putin zu zeigen. Das berichtete BND-Chef Gerhard Schindler laut "Spiegel" in einer Sitzung des Auswärtigen Ausschusses im Bundestag und in der wöchentlichen Lagebesprechung im Kanzleramt.
Oligarchen fürchten Isolation
Ähnliches soll Schindler kurz darauf auch im Kanzleramt bei der wöchentlichen "Nachrichtendienstlichen Lage" mitgeteilt haben.
Aus Sicht des BND ist es durchaus möglich, dass einige der wegen der EU-Sanktionen besorgten Oligarchen bald schon wirtschaftliche über politische Interessen stellen und Putin zu bremsen versuchen. Sie fürchten eine weitere internationale Isolation - und damit weitreichende Folgen und dauerhafte Schäden für die wirtschaftliche Entwicklung Russlands.
Es brodelt bereits hinter den Kulissen
Noch wird öffentlich kaum Kritik an Putin und dessen Politik laut. Von den milliardenschweren Oligarchen ist noch nichts zu vernehmen.
Eine Quelle mit Verbindungen zur Regierung sagte der Nachrichtenagentur AP, es sei derzeit zu gefährlich, in der Öffentlichkeit Besorgnis über die wirtschaftliche Entwicklung zu äußern. Die Oligarchen teilten ihre Einwände allerdings Regierungsmitarbeitern mit, die sie wiederum an den Präsidenten weiterleiteten. Wie lange hält der Pakt zwischen Kreml und den Oligarchen?
Das Schweigen der Milliardäre ist ein Charakteristikum von Putins Herrschaft. Anfang der 2000er Jahre schloss er eine Vereinbarung mit den russischen Wirtschaftsführern: Der Kreml schützte ihre oft zweifelhaften Deals, mit denen sie ihr Vermögen gemacht hatten.
Im Gegenzug hielten sich die Tycoons aus der Politik heraus. Der einzige Mann, der sich nicht an diese Regel hielt, Michail Chodorkowski, der einst reichste Mann der Landes, verbrachte zehn Jahre in Haft, bevor er im vergangenen Jahr von Putin begnadigt wurde.
Putin gibt bereits nach
Putin selbst zeigt sich noch unbeeindruckt von den Sanktionen. Beobachter weisen jedoch darauf hin, dass der russische Präsident bei aller Kriegsrhethorik doch in einigen Punkten nachgegeben hat. Nach den ersten Strafmaßnahmen habe Russland keine weiteren Teile der Ukraine annektiert wie zuvor die Krim, erklärt russische Ökonom Sergej Guriew, der an der Pariser Hochschule Sciences Po arbeitet. Die Sanktionen hätten die russische Regierung auch gezwungen, die Wahlen in der Ukraine anzuerkennen.
Neue Strafmaßnamen auch gegen russische Konzerne
Seit Beginn der Krise in der Ukraine im Februar richteten sich die Sanktionen des Westens hauptsächlich gegen Einzelpersonen. Die USA beispielsweise beschränkten ihre Sanktionen zunächst auf das Einfrieren von Vermögen Einzelner, denen vorgeworfen wurde, die Separatisten in der Ukraine zu unterstützen. Die wirtschaftlichen Beziehungen zwischen westlichen Staaten und Russland blieben unangetastet.
Als Russland im März die bis dahin zur Ukraine gehörende Halbinsel Krim annektierte und die Beziehungen litten, gab die russische Börse nach, erholte sich aber wieder. Die Investoren gingen davon aus, dass die lukrativen Handelsbeziehungen keinen Schaden nehmen würden. Europa zögerte, die Energie-Importe aus Russland zu blockieren oder den Handel mit Autos und schweren Maschinen zu stoppen.
Dann verkündete die Regierung in Washington neue Sanktionen, die die Investoren aufschreckten. Die USA schlossen ihre Finanzmärkte für zahlreiche Unternehmen. Darunter ist auch Rosneft, der größte Ölkonzern des Landes, an dessen Spitze der Putin-Vertraute Igor Setschin steht. Der Präsident der Amerikanischen Handelskammer in Russland, Alexis Rodzianko, erläutert, diese umfassenderen und zielgerichteten Sanktionen seien die ersten mit echter Schlagkraft gewesen: "Sie gingen über das Symbolische hinaus."
Als dann vergangene Woche die malaysische Passagiermaschine abstürzte, befürchteten die Investoren eine weitere Verschlimmerung der Lage. Die Börse gab diesmal deutlich nach. Finanzexperten rechnen damit, dass noch mehr Geld als bisher aus Russland abgezogen wird. In den ersten sechs Monaten des Jahres waren es bereits 74,6 Milliarden Dollar, für das Jahr wird mit einer Summe von 100 Milliarden Dollar gerechnet.
Die EU weitete ihre Strafmaßnahmen gegen Russland am Wochenende aus und hat sich auf weitere Wirtschaftssanktionen grundsätzlich geeinigt. Zusammen mit den USA spielten sie derzeit eine Art "guter Cop, böser Cop" mit Russland, sagt Chris Weafer von der Beratungsfirma Macro-Advisory mit Sitz in Moskau. Noch bleibe abzuwarten, ob der Absturz der Malaysia Airlines eine Wende bringe. "Entweder der Vorfall drängt Russland in eine noch größere Isolation, oder er markiert ein Ende - oder den Anfang vom Ende - der gefährlichsten Phase im Konflikt in der Ostukraine."
Und wie immer wird T-Online durch seine eigene Umfrage lügengestraft.
Warum findet keiner heraus, wie sich die Sanktionen bereits in der deutschen Wirtschaft auswirken? Dazu braucht man keinen BND, da reichen ein paar Telefonanrufe.
Im Übrigen Frau Merkel, wann wollen Sie endlich Sanktionen gegen Israel aussprechen?
Darf Israel in Ihren Augen ungestraft Land der Palästinänser anektieren, Frauen und Kinder bombardieren und UN-Schutzräume zerstören? Was sagen denn Ihre Vorgesetzten aus dem "Land der unbegrenzten Freiheit" dazu? Interressiert die nur, mit welchen Intrigen sie an die Rohstoffe der Ukraine und Russlands kommen?
Kommentare aus dem T-Online-Forum
Pietro-Conclusio41
O.K. - nun ist aber der BND bekannt, daß er total blind - korrupt und US-gepolt ist - sein Spitzname ist auch daher Clärence, - der doofe Löwe!
rdtr
Youtube dann "Ami go home!" - Jürgen Elsässer - WM-Mahnwache 19. Juli ....habe ich gerade gefunden besser kann man es nicht sagen, eine Rede von den Montagsdemos und Friedendemos in Deutschland die seit einigen Wochen regelmäßig statt findet in den Großstädten unseres Staates. Immer mehr Bundesbürger machen sich sorgen um den Frieden und ihre Zukunft und sind entsetzt über die Politik in Berlin. Weiter so Jürgen Elsässer, Klasse Rede in Berlin!
KarlderKuehne
Was der BND nicht so alles sieht, bloß bei den NSA-Aktionen, da waren wir nicht so auf der Hut oder? Aber warum weiß der BND eigentlich noch nicht, wer die Maschine abgeschossen hat oder wartet er auch noch auf die von Poroschenko schon vor Tagen versprochenen Beweise?
settler12
Wo ist eigentlich der Westen im Fall von Gaza?
Dort findet ein Völkermord statt.
Keine Sanktionen gegen Israel und auch unsere Staatsmedien halten sich artig zurück.
Widerlich so etwas!
settler12
@KarlderKühne
Der BND hat heraus gefunden.
wie kommt es ?
Die finden doch sonst nichts heraus , siehe Abhör-Skandal.
Aber das mit den Verträgen das finden sie heraus Gröhl.
KarlderKuehne
Und hat der BND auch schon herausgefunden, das die russischen Verträge mit China und den BRICS-Staaten auch nur Scheinverträge sind?
rdtr
BND und CIA, NSA haben doch noch nicht mal gewusst das der Mauerfall am 9. Nov. 1989 vor der Tür stand. Wahr ist das auch uns schon die Bumerang Russlandsanktionen getroffen hat , so nimmt Russland keine Mercedes Dienstwagen mehr von uns ab .......die über deutsche 6 000 Unternehmen die im Russlandgeschäft noch tätig sind sollten Merkel und die EU verklagen auf Schadensersatz . Ich rechne mit viele Arbeitslosen in D und viele Milliarden Verluste für uns Deutsche wegen den befohlen US Sanktionen die uns und den EU Ländern schwer Schaden wird .Soll das noch wirklich FREIE Marktwirtschaft sein in D?
TTIP und TiSA ist unser Untergang . Stoppt dieses undemokratische Freihandesabkommen mit den USA!
didi92
anders als in deutschland, haben die oligarchen in russland nichts zu sagen, da regiert putin, in deutschland regiert das kapital.
Der halbe bundestag ist voller lobbyisten, die merkel dagen wos langgeht.
settler12
Es ist halt die übliche Medienhetze gegen Russland , die im westen schon seit Monaten betrieben wird , um Russland aus der Reserve zu locken.
Das zeigt uns nur wie verzweifelt die wirtschaftliche Lage im westlichen Lager sein muss.
Sie brauchen Krieg mit allen mittel.
T-Online schreibt:
27.07.2014, 10:51 Uhr | dpa, t-online.de, AP/dpa
Nach außen erscheint die Kreml-Führung entschlossen und einig in der Auseinandersetzung mit dem Westen um die Ukraine-Politik. Aber hinter den Kulissen wächst der Druck auf Präsident Wladimir Putin. Der Bundesnachrichtendienst (BND) sieht nach einem "Spiegel"-Bericht vor dem Hintergrund der Wirtschaftssanktionen gegen Russland Anzeichen für ein heftiges Machtgerangel in Moskau: Hardliner und Oligarchen ringen demnach um ihren Einfluss beim Kreml-Führer.
Anders als noch zu Beginn der Ukraine-Krise von den westlichen Geheimdiensten erwartet, scheinen sich Brüche im Machtblock von Präsident Wladimir Putin zu zeigen. Das berichtete BND-Chef Gerhard Schindler laut "Spiegel" in einer Sitzung des Auswärtigen Ausschusses im Bundestag und in der wöchentlichen Lagebesprechung im Kanzleramt.
Oligarchen fürchten Isolation
Ähnliches soll Schindler kurz darauf auch im Kanzleramt bei der wöchentlichen "Nachrichtendienstlichen Lage" mitgeteilt haben.
Aus Sicht des BND ist es durchaus möglich, dass einige der wegen der EU-Sanktionen besorgten Oligarchen bald schon wirtschaftliche über politische Interessen stellen und Putin zu bremsen versuchen. Sie fürchten eine weitere internationale Isolation - und damit weitreichende Folgen und dauerhafte Schäden für die wirtschaftliche Entwicklung Russlands.
Es brodelt bereits hinter den Kulissen
Noch wird öffentlich kaum Kritik an Putin und dessen Politik laut. Von den milliardenschweren Oligarchen ist noch nichts zu vernehmen.
Eine Quelle mit Verbindungen zur Regierung sagte der Nachrichtenagentur AP, es sei derzeit zu gefährlich, in der Öffentlichkeit Besorgnis über die wirtschaftliche Entwicklung zu äußern. Die Oligarchen teilten ihre Einwände allerdings Regierungsmitarbeitern mit, die sie wiederum an den Präsidenten weiterleiteten. Wie lange hält der Pakt zwischen Kreml und den Oligarchen?
Das Schweigen der Milliardäre ist ein Charakteristikum von Putins Herrschaft. Anfang der 2000er Jahre schloss er eine Vereinbarung mit den russischen Wirtschaftsführern: Der Kreml schützte ihre oft zweifelhaften Deals, mit denen sie ihr Vermögen gemacht hatten.
Im Gegenzug hielten sich die Tycoons aus der Politik heraus. Der einzige Mann, der sich nicht an diese Regel hielt, Michail Chodorkowski, der einst reichste Mann der Landes, verbrachte zehn Jahre in Haft, bevor er im vergangenen Jahr von Putin begnadigt wurde.
Putin gibt bereits nach
Putin selbst zeigt sich noch unbeeindruckt von den Sanktionen. Beobachter weisen jedoch darauf hin, dass der russische Präsident bei aller Kriegsrhethorik doch in einigen Punkten nachgegeben hat. Nach den ersten Strafmaßnahmen habe Russland keine weiteren Teile der Ukraine annektiert wie zuvor die Krim, erklärt russische Ökonom Sergej Guriew, der an der Pariser Hochschule Sciences Po arbeitet. Die Sanktionen hätten die russische Regierung auch gezwungen, die Wahlen in der Ukraine anzuerkennen.
Neue Strafmaßnamen auch gegen russische Konzerne
Seit Beginn der Krise in der Ukraine im Februar richteten sich die Sanktionen des Westens hauptsächlich gegen Einzelpersonen. Die USA beispielsweise beschränkten ihre Sanktionen zunächst auf das Einfrieren von Vermögen Einzelner, denen vorgeworfen wurde, die Separatisten in der Ukraine zu unterstützen. Die wirtschaftlichen Beziehungen zwischen westlichen Staaten und Russland blieben unangetastet.
Als Russland im März die bis dahin zur Ukraine gehörende Halbinsel Krim annektierte und die Beziehungen litten, gab die russische Börse nach, erholte sich aber wieder. Die Investoren gingen davon aus, dass die lukrativen Handelsbeziehungen keinen Schaden nehmen würden. Europa zögerte, die Energie-Importe aus Russland zu blockieren oder den Handel mit Autos und schweren Maschinen zu stoppen.
Dann verkündete die Regierung in Washington neue Sanktionen, die die Investoren aufschreckten. Die USA schlossen ihre Finanzmärkte für zahlreiche Unternehmen. Darunter ist auch Rosneft, der größte Ölkonzern des Landes, an dessen Spitze der Putin-Vertraute Igor Setschin steht. Der Präsident der Amerikanischen Handelskammer in Russland, Alexis Rodzianko, erläutert, diese umfassenderen und zielgerichteten Sanktionen seien die ersten mit echter Schlagkraft gewesen: "Sie gingen über das Symbolische hinaus."
Als dann vergangene Woche die malaysische Passagiermaschine abstürzte, befürchteten die Investoren eine weitere Verschlimmerung der Lage. Die Börse gab diesmal deutlich nach. Finanzexperten rechnen damit, dass noch mehr Geld als bisher aus Russland abgezogen wird. In den ersten sechs Monaten des Jahres waren es bereits 74,6 Milliarden Dollar, für das Jahr wird mit einer Summe von 100 Milliarden Dollar gerechnet.
Die EU weitete ihre Strafmaßnahmen gegen Russland am Wochenende aus und hat sich auf weitere Wirtschaftssanktionen grundsätzlich geeinigt. Zusammen mit den USA spielten sie derzeit eine Art "guter Cop, böser Cop" mit Russland, sagt Chris Weafer von der Beratungsfirma Macro-Advisory mit Sitz in Moskau. Noch bleibe abzuwarten, ob der Absturz der Malaysia Airlines eine Wende bringe. "Entweder der Vorfall drängt Russland in eine noch größere Isolation, oder er markiert ein Ende - oder den Anfang vom Ende - der gefährlichsten Phase im Konflikt in der Ostukraine."
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Und wie immer wird T-Online durch seine eigene Umfrage lügengestraft.
» der Kommentar des Blogschreibers «
Es scheint ja eine Glanzleistung des BND zu sein, überhaupt etwas herausgefunden zu haben. Mussten nach all den Blamagen in der letzten Zeit wenigsten Risse im Machtblock Putins entdeckt werden damit der BND seine Existenzberechtigung nicht ganz verliert?Warum findet keiner heraus, wie sich die Sanktionen bereits in der deutschen Wirtschaft auswirken? Dazu braucht man keinen BND, da reichen ein paar Telefonanrufe.
Im Übrigen Frau Merkel, wann wollen Sie endlich Sanktionen gegen Israel aussprechen?
Darf Israel in Ihren Augen ungestraft Land der Palästinänser anektieren, Frauen und Kinder bombardieren und UN-Schutzräume zerstören? Was sagen denn Ihre Vorgesetzten aus dem "Land der unbegrenzten Freiheit" dazu? Interressiert die nur, mit welchen Intrigen sie an die Rohstoffe der Ukraine und Russlands kommen?
Kommentare aus dem T-Online-Forum
Pietro-Conclusio41
O.K. - nun ist aber der BND bekannt, daß er total blind - korrupt und US-gepolt ist - sein Spitzname ist auch daher Clärence, - der doofe Löwe!
rdtr
Youtube dann "Ami go home!" - Jürgen Elsässer - WM-Mahnwache 19. Juli ....habe ich gerade gefunden besser kann man es nicht sagen, eine Rede von den Montagsdemos und Friedendemos in Deutschland die seit einigen Wochen regelmäßig statt findet in den Großstädten unseres Staates. Immer mehr Bundesbürger machen sich sorgen um den Frieden und ihre Zukunft und sind entsetzt über die Politik in Berlin. Weiter so Jürgen Elsässer, Klasse Rede in Berlin!
KarlderKuehne
Was der BND nicht so alles sieht, bloß bei den NSA-Aktionen, da waren wir nicht so auf der Hut oder? Aber warum weiß der BND eigentlich noch nicht, wer die Maschine abgeschossen hat oder wartet er auch noch auf die von Poroschenko schon vor Tagen versprochenen Beweise?
settler12
Wo ist eigentlich der Westen im Fall von Gaza?
Dort findet ein Völkermord statt.
Keine Sanktionen gegen Israel und auch unsere Staatsmedien halten sich artig zurück.
Widerlich so etwas!
settler12
@KarlderKühne
Der BND hat heraus gefunden.
wie kommt es ?
Die finden doch sonst nichts heraus , siehe Abhör-Skandal.
Aber das mit den Verträgen das finden sie heraus Gröhl.
KarlderKuehne
Und hat der BND auch schon herausgefunden, das die russischen Verträge mit China und den BRICS-Staaten auch nur Scheinverträge sind?
rdtr
BND und CIA, NSA haben doch noch nicht mal gewusst das der Mauerfall am 9. Nov. 1989 vor der Tür stand. Wahr ist das auch uns schon die Bumerang Russlandsanktionen getroffen hat , so nimmt Russland keine Mercedes Dienstwagen mehr von uns ab .......die über deutsche 6 000 Unternehmen die im Russlandgeschäft noch tätig sind sollten Merkel und die EU verklagen auf Schadensersatz . Ich rechne mit viele Arbeitslosen in D und viele Milliarden Verluste für uns Deutsche wegen den befohlen US Sanktionen die uns und den EU Ländern schwer Schaden wird .Soll das noch wirklich FREIE Marktwirtschaft sein in D?
TTIP und TiSA ist unser Untergang . Stoppt dieses undemokratische Freihandesabkommen mit den USA!
didi92
anders als in deutschland, haben die oligarchen in russland nichts zu sagen, da regiert putin, in deutschland regiert das kapital.
Der halbe bundestag ist voller lobbyisten, die merkel dagen wos langgeht.
settler12
Es ist halt die übliche Medienhetze gegen Russland , die im westen schon seit Monaten betrieben wird , um Russland aus der Reserve zu locken.
Das zeigt uns nur wie verzweifelt die wirtschaftliche Lage im westlichen Lager sein muss.
Sie brauchen Krieg mit allen mittel.
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Dienstag, 27. Mai 2014
Russland ist zu Dialog mit Poroschenko bereit
Thema: Globalisierung
Deal zwischen BP und Rosneft
Entspannung: Russland ist zu Dialog mit Poroschenko bereit
Der russische Außenminister Lawrow hat angekündigt, mit dem neuen ukrainischen Präsidenten Petro Poroschenko das Gespräch zu suchen. Russen und Amerikaner lachen unterdessen bereits über die „Sanktionen“ - und ignorieren sie ganz offiziell, wie die Verhandlungen zwischen BP und Rosneft zeigen.
Russland hat sich zum Dialog mit dem künftigen ukrainischen Präsidenten Petro Poroschenko bereit erklärt. Außenminister Sergej Lawrow bekräftigte am Montag, dass seine Regierung den Ausgang der Wahl im Nachbarland respektieren werde. Dies hatte im Vorfeld der Abstimmung bereits Präsident Wladimir Putin erklärt. Offen ließ Putin dabei aber, ob er den neuen Präsidenten als legitim betrachten werde. Poroschenko war am Sonntag bereits im ersten Wahlgang gewählt worden. Der Unternehmer kündigte am Montag an, ein erstes Treffen mit der russsischen Führung solle bereits in der ersten Juni-Hälfte stattfinden.
Damit dürfte sich die Ukraine auf dem Weg der Entspannung befinden – zumindest, was die Interessen der Weltmächte und des IWF anlangt (mehr zu diesem für die Bevölkerung vermutlich eher unerfreulichen Hintergrund – hier).
Tatsächlich geht es beiden Seiten um die wirtschaftliche Aufteilung der Ukraine: So verhandelten am Wochenende die Chefs von BP und Rosneft mit einem sichtlich entspannten Wladimir Putin über die Joint Venture im Fracking, wie die FT berichtet. BP-Chef Bob Dudley sagte, man halte an der geplanten Partnerschaft fest. Rosneft-Chef Igor Sechin lachte herzlich auf die Frage nach den Sanktionen und sagte, dass diese “nicht mehr sehr bedrohlich” seien. Sechin gehört zum inneren Kreis um Putin – und steht offiziell als Geächteter auf der Liste der Sanktionen der US-Regierung.
Der Oligarch Petro Poroschenko soll die tief gespaltene Ukraine aus der Krise führen. Der 48-jährige Milliardär errang einen überraschend klaren Sieg bei der Präsidentenwahl, die vom Westen als entscheidend für die Stabilisierung angesehen wird. Poroschenko kündigte an, in die abtrünnigen östlichen Regionen zu reisen, um “Krieg und Chaos” zu beenden. Dort hatten am Sonntag nur 20 Prozent der Wahllokale geöffnet, prorussische Separatisten hielten die Bürger von der Stimmabgabe ab. Ob eine Befriedung des EU-Anrainers gelingt, hängt maßgeblich vom russischen Präsidenten Wladimir Putin ab, der nach Ansicht des Westens Teile des Nachbarlands eingliedern will. Poroschenko erklärte sich bereit, mit Putin zu verhandeln. Russland sei ein wichtiger Partner.
Die USA und die EU haben Russland mit Wirtschaftssanktionen gedroht, falls die Wahl wegen einer Einmischung der Regierung in Moskau scheitern sollte. US-Präsident Barack Obama erklärte nach der Abstimmung, die USA freuten sich auf die Zusammenarbeit mit dem neuen Präsidenten. Poroschenko wurde allerdings nicht namentlich erwähnt. Die Wahl in der Ukraine wird auch Thema beim EU-Gipfel am Dienstag sein.
Nach Auszählung von etwa 50 Prozent der Stimmen entfielen 53,7 Prozent auf Poroschenko. Die zweitplatzierte Julia Timoschenko landete weit abgeschlagen bei 13 Prozent. Mit der absoluten Mehrheit für Poroschenko ist eine Stichwahl hinfällig. Die Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) will im Tagesverlauf ihre Einschätzung zum Verlauf der Wahl abgeben.
Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier äußerte sich vorsichtig optimistisch: Angesichts der Tatsache, dass vor kurzem noch ein landesweites Blutvergießen befürchtet worden sei und die Wahl gänzlich in Frage gestanden habe, sei er “einigermaßen zufrieden”, sagte der SPD-Politiker im ZDF. Es sei aber bedauerlich, dass in einigen Gebieten nicht gewählt werden konnte. Vor einer endgültigen Bewertung müsse das Urteil der OSZE-Beobachter abgewartet werden. Steinmeier appellierte an die Führung in Moskau, die Wahl bei einem positiven Votum der Experten anzuerkennen.
Poroschenko verspricht den 45 Millionen Ukrainern eine engere wirtschaftliche und politische Anbindung an den Westen. Die Abstimmung habe ihm das Mandat gegeben, seinen Europa-freundlichen Kurs fortzusetzen, erklärte der Süßwaren-Fabrikant. Noch in diesem Jahr solle eine Parlamentswahl stattfinden, kündigte er an. Verhandlungen mit den Separatisten im östlichen Donbass schloss er aus, bis sie ihre Waffen niederlegten.
Russlands “Besatzung der Krim” werde er nie anerkennen, betonte Poroschenko in seiner Wahlkampfzentrale. Dennoch wird sich der “Schokoladen-König” bemühen, die Beziehungen zum großen Nachbarn im Norden wieder zu flicken. Denn die Ukraine steht finanziell am Abgrund – und Russland liefert ihr nicht nur einen Großteil des Erdgases, sondern ist auch der größte Absatzmarkt. Auch Poroschenko selbst hat Unternehmen in Russland und daher kein Interesse an einer Auseinandersetzung
Poroschenko gilt als Pragmatiker, dem zugetraut wird, die Spaltung der Ukraine in Anhänger und Feinde der Führung in Moskau zu heilen. Der Geschäftsmann diente sowohl im Kabinett des gestürzten pro-russischen Präsidenten Viktor Janukowitsch als auch in einer früheren Regierung von dessen Gegnern als Minister. Zuletzt unterstützte er die Proteste der sogenannten Maidan-Bewegung, die Janukowitsch im Februar aus dem Amt vertrieb. Die Demonstranten setzten sich für eine engere Anbindung ihres Landes an die Europäische Union statt an Russland ein.
Die Wahlbeteiligung war nach Angaben der Behörden in den meisten Landesteilen hoch. In den beiden Unruhe-Provinzen Donezk und Luhansk im Osten hätten aber die meisten Bürger nicht wählen können. In der Bergarbeiterstadt Donezk blieben alle Wahllokale geschlossen, die Straßen waren menschenleer aus Angst vor Gewalt. Am Montag erzwangen bewaffnete prorussische Separatisten die Schließung des Flughafens der Millionenstadt.
Auch die Bürger auf der Krim konnten sich nicht an der Wahl beteiligen. Russland hatte die Halbinsel nach einem umstrittenen Referendum im März angegliedert. Damit waren mehr als 15 Prozent der Wähler von der Wahl ausgeschlossen. Putin hatte im Vorfeld erklärt, die Willensbekundung des ukrainischen Volkes zu respektieren, ließ aber offen, ob er den neuen Präsidenten als legitim betrachten werde. Der stellvertretende Duma-Präsident Sergej Newerow schrieb nach der Abstimmung auf Facebook, es sei schwierig, eine Wahl als rechtmäßig einzustufen, “wenn Panzer und Artillerie Zivilisten auslöschen und ein Drittel der Bevölkerung unter vorgehaltener Waffe zu den Wahllokalen gedrängt wird.” Newerow ist Mitglied von Putins Partei der Regionen.
Der Westen betrachtet die Präsidentenwahl als entscheidenden Meilenstein, um die Konfrontation mit Russland seit dem Kalten Krieg zu beenden. Bisher kritisiert die Führung in Moskau die Übergangsregierung in Kiew als illegitim, weil sie nicht durch eine Wahl gebildet worden ist. Die USA und die EU werfen Russland vor, sich in die internen Angelegenheiten der Ukraine einzumischen, und haben deshalb Einreiseverbote und Kontensperren gegen prominente Russen verhängt.
Mit freundlicher Genehmigung von DEUTSCHE WIRTSCHAFTS NACHRICHTEN
Kommentare
» der Kommentar des Blogschreibers «
So, so, Russen und Amerikaner lachen unterdessen bereits über die „Sanktionen“ - und ignorieren sie ganz offiziell ...
Und unsere selbsternannten Eliten glauben noch "Schrei- und Kraftmeier" spielen zu müssen! Ich bin gespannt, wann Obama und Putin gemeinsam über sie lachen. Haben sie das vielleicht schon?
Enmeduranki sagt:
Schreimeier hat wieder mal nichts geschnallt.
Alexander sagt:
“Die USA und die EU werfen Russland vor, sich in die internen Angelegenheiten der Ukraine einzumischen, und haben deshalb Einreiseverbote und Kontensperren gegen prominente Russen verhängt.” soll ich lachen oder weinen?
Tommy Rasmussen sagt:
Michel sagt: “Was wird hier gespielt? Welche Rolle hat Putin?”
Schau hier!!!:
http://konjunktion.info/2014/05/ukraine-das-ablenkungsmanoever-auf-dem-weg-zur-weltwaehrung/
“Ein US-Dollar ist heute 0,64 SDR wert… aber der internationale und nationale Wert des Dollars wird in den Pennybereich abstürzen. Der IWF hält alle 5 Jahre eine Konferenz zu den SDR… Nächste vorgesehene Treffen ist Ende 2014/Anfang 2015 geplant”
Deal zwischen BP und Rosneft
Entspannung: Russland ist zu Dialog mit Poroschenko bereit
Der russische Außenminister Lawrow hat angekündigt, mit dem neuen ukrainischen Präsidenten Petro Poroschenko das Gespräch zu suchen. Russen und Amerikaner lachen unterdessen bereits über die „Sanktionen“ - und ignorieren sie ganz offiziell, wie die Verhandlungen zwischen BP und Rosneft zeigen.
Russland hat sich zum Dialog mit dem künftigen ukrainischen Präsidenten Petro Poroschenko bereit erklärt. Außenminister Sergej Lawrow bekräftigte am Montag, dass seine Regierung den Ausgang der Wahl im Nachbarland respektieren werde. Dies hatte im Vorfeld der Abstimmung bereits Präsident Wladimir Putin erklärt. Offen ließ Putin dabei aber, ob er den neuen Präsidenten als legitim betrachten werde. Poroschenko war am Sonntag bereits im ersten Wahlgang gewählt worden. Der Unternehmer kündigte am Montag an, ein erstes Treffen mit der russsischen Führung solle bereits in der ersten Juni-Hälfte stattfinden.
Damit dürfte sich die Ukraine auf dem Weg der Entspannung befinden – zumindest, was die Interessen der Weltmächte und des IWF anlangt (mehr zu diesem für die Bevölkerung vermutlich eher unerfreulichen Hintergrund – hier).
Tatsächlich geht es beiden Seiten um die wirtschaftliche Aufteilung der Ukraine: So verhandelten am Wochenende die Chefs von BP und Rosneft mit einem sichtlich entspannten Wladimir Putin über die Joint Venture im Fracking, wie die FT berichtet. BP-Chef Bob Dudley sagte, man halte an der geplanten Partnerschaft fest. Rosneft-Chef Igor Sechin lachte herzlich auf die Frage nach den Sanktionen und sagte, dass diese “nicht mehr sehr bedrohlich” seien. Sechin gehört zum inneren Kreis um Putin – und steht offiziell als Geächteter auf der Liste der Sanktionen der US-Regierung.
Der Oligarch Petro Poroschenko soll die tief gespaltene Ukraine aus der Krise führen. Der 48-jährige Milliardär errang einen überraschend klaren Sieg bei der Präsidentenwahl, die vom Westen als entscheidend für die Stabilisierung angesehen wird. Poroschenko kündigte an, in die abtrünnigen östlichen Regionen zu reisen, um “Krieg und Chaos” zu beenden. Dort hatten am Sonntag nur 20 Prozent der Wahllokale geöffnet, prorussische Separatisten hielten die Bürger von der Stimmabgabe ab. Ob eine Befriedung des EU-Anrainers gelingt, hängt maßgeblich vom russischen Präsidenten Wladimir Putin ab, der nach Ansicht des Westens Teile des Nachbarlands eingliedern will. Poroschenko erklärte sich bereit, mit Putin zu verhandeln. Russland sei ein wichtiger Partner.
Die USA und die EU haben Russland mit Wirtschaftssanktionen gedroht, falls die Wahl wegen einer Einmischung der Regierung in Moskau scheitern sollte. US-Präsident Barack Obama erklärte nach der Abstimmung, die USA freuten sich auf die Zusammenarbeit mit dem neuen Präsidenten. Poroschenko wurde allerdings nicht namentlich erwähnt. Die Wahl in der Ukraine wird auch Thema beim EU-Gipfel am Dienstag sein.
Nach Auszählung von etwa 50 Prozent der Stimmen entfielen 53,7 Prozent auf Poroschenko. Die zweitplatzierte Julia Timoschenko landete weit abgeschlagen bei 13 Prozent. Mit der absoluten Mehrheit für Poroschenko ist eine Stichwahl hinfällig. Die Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) will im Tagesverlauf ihre Einschätzung zum Verlauf der Wahl abgeben.
Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier äußerte sich vorsichtig optimistisch: Angesichts der Tatsache, dass vor kurzem noch ein landesweites Blutvergießen befürchtet worden sei und die Wahl gänzlich in Frage gestanden habe, sei er “einigermaßen zufrieden”, sagte der SPD-Politiker im ZDF. Es sei aber bedauerlich, dass in einigen Gebieten nicht gewählt werden konnte. Vor einer endgültigen Bewertung müsse das Urteil der OSZE-Beobachter abgewartet werden. Steinmeier appellierte an die Führung in Moskau, die Wahl bei einem positiven Votum der Experten anzuerkennen.
Poroschenko verspricht den 45 Millionen Ukrainern eine engere wirtschaftliche und politische Anbindung an den Westen. Die Abstimmung habe ihm das Mandat gegeben, seinen Europa-freundlichen Kurs fortzusetzen, erklärte der Süßwaren-Fabrikant. Noch in diesem Jahr solle eine Parlamentswahl stattfinden, kündigte er an. Verhandlungen mit den Separatisten im östlichen Donbass schloss er aus, bis sie ihre Waffen niederlegten.
Russlands “Besatzung der Krim” werde er nie anerkennen, betonte Poroschenko in seiner Wahlkampfzentrale. Dennoch wird sich der “Schokoladen-König” bemühen, die Beziehungen zum großen Nachbarn im Norden wieder zu flicken. Denn die Ukraine steht finanziell am Abgrund – und Russland liefert ihr nicht nur einen Großteil des Erdgases, sondern ist auch der größte Absatzmarkt. Auch Poroschenko selbst hat Unternehmen in Russland und daher kein Interesse an einer Auseinandersetzung
Poroschenko gilt als Pragmatiker, dem zugetraut wird, die Spaltung der Ukraine in Anhänger und Feinde der Führung in Moskau zu heilen. Der Geschäftsmann diente sowohl im Kabinett des gestürzten pro-russischen Präsidenten Viktor Janukowitsch als auch in einer früheren Regierung von dessen Gegnern als Minister. Zuletzt unterstützte er die Proteste der sogenannten Maidan-Bewegung, die Janukowitsch im Februar aus dem Amt vertrieb. Die Demonstranten setzten sich für eine engere Anbindung ihres Landes an die Europäische Union statt an Russland ein.
Die Wahlbeteiligung war nach Angaben der Behörden in den meisten Landesteilen hoch. In den beiden Unruhe-Provinzen Donezk und Luhansk im Osten hätten aber die meisten Bürger nicht wählen können. In der Bergarbeiterstadt Donezk blieben alle Wahllokale geschlossen, die Straßen waren menschenleer aus Angst vor Gewalt. Am Montag erzwangen bewaffnete prorussische Separatisten die Schließung des Flughafens der Millionenstadt.
Auch die Bürger auf der Krim konnten sich nicht an der Wahl beteiligen. Russland hatte die Halbinsel nach einem umstrittenen Referendum im März angegliedert. Damit waren mehr als 15 Prozent der Wähler von der Wahl ausgeschlossen. Putin hatte im Vorfeld erklärt, die Willensbekundung des ukrainischen Volkes zu respektieren, ließ aber offen, ob er den neuen Präsidenten als legitim betrachten werde. Der stellvertretende Duma-Präsident Sergej Newerow schrieb nach der Abstimmung auf Facebook, es sei schwierig, eine Wahl als rechtmäßig einzustufen, “wenn Panzer und Artillerie Zivilisten auslöschen und ein Drittel der Bevölkerung unter vorgehaltener Waffe zu den Wahllokalen gedrängt wird.” Newerow ist Mitglied von Putins Partei der Regionen.
Der Westen betrachtet die Präsidentenwahl als entscheidenden Meilenstein, um die Konfrontation mit Russland seit dem Kalten Krieg zu beenden. Bisher kritisiert die Führung in Moskau die Übergangsregierung in Kiew als illegitim, weil sie nicht durch eine Wahl gebildet worden ist. Die USA und die EU werfen Russland vor, sich in die internen Angelegenheiten der Ukraine einzumischen, und haben deshalb Einreiseverbote und Kontensperren gegen prominente Russen verhängt.
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“Ein US-Dollar ist heute 0,64 SDR wert… aber der internationale und nationale Wert des Dollars wird in den Pennybereich abstürzen. Der IWF hält alle 5 Jahre eine Konferenz zu den SDR… Nächste vorgesehene Treffen ist Ende 2014/Anfang 2015 geplant”
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Dienstag, 29. April 2014
BP investiert weiter in Rosneft-Projekte trotz Sanktionen gegen Konzernchef Setschin
Thema: Sanktionen gegen Russland
MOSKAU, 28. April (RIA Novosti).
Der britische Energieriese BP will seinen Status eines langfristigen Rosneft-Investors auch trotz der US-Sanktionen gegen den Chef dieses größten russischen Ölkonzerns, Igor Setschin, beibehalten. Das sagte ein BP-Sprecher am Montag der Nachrichtenagentur Reuters.
„Wir sind der Investitionspolitik gegenüber Rosneft treu und wollen in Russland weiter langfristig anlegen… Derzeit versuchen wir, die möglichen Folgen dieser Sanktionen einzuschätzen“, betonte der Sprecher, der anonym bleiben wollte. BP hält 17,95 Prozent der Anteile an Rosneft.
Wegen der Ukraine-Politik Russlands und der Aufnahme der Schwarzmeer-Halbinsel Krim in den Staatsverband der Russischen Föderation hatten die USA am Montag weitere Sanktionen gegen sieben russische Amtsträger und 17 Unternehmen verhängt. An der Moskauer Börse gab die Rosneft-Aktie nach Bekanntgabe der Sanktionen um rund 1,5 Prozent nach.
RIA Novosti
Kommentar
Liest man das in den deutschen MSM auch? Oder will man uns glauben lassen, alle anderen nehmen die von den USA diktierten Sanktionen auch ernst?
Hague besucht nächste Woche Ukraine, Moldawien und Georgien
LONDON, 28. April (RIA Novosti).
Der britische Außenminister William Hague wird nächste Woche nach eigenen Angaben die Ukraine, Moldawien und Georgien besuchen.
„Ich plane, in der kommenden Woche unter anderem auch in diese Länder zu reisen“, sagte Hague am Montag in London. Hauptthema seiner Gespräche werde die Situation in der Region sein, die sich nach Zusammenstößen zwischen den Anhängern der Föderalisierung der Ukraine und den Regierungskräften zugespitzt habe, sagte der britische Chefdiplomat.
RIA Novosti
MOSKAU, 28. April (RIA Novosti).
Der britische Energieriese BP will seinen Status eines langfristigen Rosneft-Investors auch trotz der US-Sanktionen gegen den Chef dieses größten russischen Ölkonzerns, Igor Setschin, beibehalten. Das sagte ein BP-Sprecher am Montag der Nachrichtenagentur Reuters.
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Wegen der Ukraine-Politik Russlands und der Aufnahme der Schwarzmeer-Halbinsel Krim in den Staatsverband der Russischen Föderation hatten die USA am Montag weitere Sanktionen gegen sieben russische Amtsträger und 17 Unternehmen verhängt. An der Moskauer Börse gab die Rosneft-Aktie nach Bekanntgabe der Sanktionen um rund 1,5 Prozent nach.
RIA Novosti
Kommentar
Liest man das in den deutschen MSM auch? Oder will man uns glauben lassen, alle anderen nehmen die von den USA diktierten Sanktionen auch ernst?
Hague besucht nächste Woche Ukraine, Moldawien und Georgien
LONDON, 28. April (RIA Novosti).
Der britische Außenminister William Hague wird nächste Woche nach eigenen Angaben die Ukraine, Moldawien und Georgien besuchen.
„Ich plane, in der kommenden Woche unter anderem auch in diese Länder zu reisen“, sagte Hague am Montag in London. Hauptthema seiner Gespräche werde die Situation in der Region sein, die sich nach Zusammenstößen zwischen den Anhängern der Föderalisierung der Ukraine und den Regierungskräften zugespitzt habe, sagte der britische Chefdiplomat.
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