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Mittwoch, 1. August 2018

Immer noch keine Klarheit für das Verschwinden von Flug MH370

Thema: MH370

Grund für Verschwinden unklar

Das Rätsel um Flug MH370 bleibt ungelöst

Auch viereinhalb Jahre nach dem Verschwinden fehlt von Flug MH370 jede Spur. Auch der Abschlussbericht brachte nichts Neues.

Man bringt seine Mutter zum Flughafen, setzt sie ins Flugzeug und hört dann nie wieder von ihr. Nicht nur während der paar Stunden nicht, die der Flug dauert, oder einen Urlaub lang. Nie wieder. Nicht einmal, dass man wüsste, ob das Flugzeug mit ihr abgestürzt ist oder was auch immer.

So erging es der Rechtsanwältin Grace Nathan mit ihrer Mutter Anne Daisy. Die 56-Jährige war eine von 227 Passagieren und 12 Besatzungsmitgliedern, die am 8. März 2014 mit dem Flug Malaysia Airlines 370 über Nacht von Malaysias Hauptstadt Kuala Lumpur nach Peking wollten.

Auch nach bald viereinhalb Jahren fehlt von ihr und allen anderen immer noch jede Spur - allen Spekulationen und allen Suchen zum Trotz. Inzwischen nennt man den ominösen Flug MH370 deshalb rund um die Welt das «grösste Rätsel der Luftfahrtgeschichte».

Abgesehen von unzähligen Zeitungs-Schlagzeilen sind inzwischen auch schon mehr als 30 Bücher darüber erschienen. Viel schlauer wird man durch all die Lektüre nicht, genauso wenig wie durch die verschiedensten TV-Sondersendungen. Erstaunlich eigentlich, dass es noch keinen grossen Hollywood-Film gibt.

Keine konkreten Ergebnisse erwartet

Deshalb war die Hoffnung der Angehörigen auf den angekündigten malaysischen Abschlussbericht, der am Montag in Kuala Lumpur vorgestellt wurde, nicht besonders gross.

Klar, dass es jetzt nicht plötzlich einen konkreten Hinweis darauf geben würde, wo die Maschine liegt - vermutlich irgendwo auf dem Boden des südlichen Indischen Ozeans. Aber zumindest hatten sie Auskunft erhofft, warum die Boeing 777-200ER wieder kehrtmachte und dann verschwand.

Aber Fehlanzeige. Der Bericht brachte nichts wirklich Neues. Der entscheidende Satz findet sich kurz vor Schluss, auf Seite 443. Dort heisst es: «Das Team ist nicht in der Lage, den Grund für das Verschwinden von MH370 zu bestimmen.»

Spekulationen gehen weiter

Damit darf weiter spekuliert werden. Die Theorien reichen von einem Absturz aus Treibstoffmangel über eine Entführung oder einen Abschuss durch Militärs bis hin zu einem Suizid des Piloten, der dabei auch noch 238 andere Menschen umgebracht hätte.

Zu den wenigen halbwegs sicheren Feststellungen in dem Bericht gehört, dass der Kurs von Flug MH370 per Hand geändert wurde und nicht über den Autopiloten. Ob vom Piloten selbst, vom Copiloten oder von jemandem anderen, dazu äusserte sich Chef-Ermittler Kok Soo Chon nicht.
Er sagte jedoch: «Wir können nicht ausschliessen, dass sich eine dritte Partei auf gesetzeswidrige Art und Weise eingemischt hat.» Mehr aber auch nicht.

«Wahrscheinlich» auseinandergebrochen

Auf Grund der inzwischen 27 Wrackteile, die an verschiedenen Küsten angespült wurden, vermuten die Experten, dass die Maschine «wahrscheinlich» auseinanderbrach. Ob noch in der Luft oder beim Aufprall auf dem Wasser, das liessen sie offen.

Keine unwichtige Frage: Eine Wasserlandung würde bedeuten, dass der Pilot die Maschine nach vielen Stunden Flug einigermassen kontrolliert nach unten gebracht hätte. Also doch Suizid?

Von dieser Theorie hält Chef-Ermittler Kok aus anderen Gründen nicht viel. Zum einen, weil seine Leute trotz gründlicher Suche keinerlei Hinweise auf irgendwelche Probleme des Piloten fanden, weder familiärer noch finanzieller noch sonstiger Art.

Und auch, weil die beiden Psychiater im Team auf den letzten Film- und Tonaufnahmen von ihm keinerlei Symptome von Angst oder Stress feststellen konnten. Aber auch hier fügte Kok sicherheitshalber noch hinzu: «Ich schliesse überhaupt nichts aus.»

Kein Abschlussbericht

Dementsprechend enttäuscht kamen die betroffenen Familien aus ihrer Vorab-Unterrichtung durch die Ermittler. Rechtsanwältin Nathan, inzwischen Sprecherin der Angehörigen-Organisation Voice 370, fasste die Sache so zusammen: «Die Antworten gehen nicht genug in die Tiefe. Und es gibt keine angemessene Antwort auf einige relevante Fragen.»

Aus Sicht von Voice 370 (Stimme 370) darf der Bericht deshalb keinesfalls bedeuten, dass die Suche endgültig eingestellt wird. «Das kann erst dann vorbei sein, wenn MH370 gefunden ist», meinte die Anwältin. «Deshalb kann das jetzt auch noch kein »Abschlussbericht« sein.»

Wenigstens in diesem Punkt hatten die Angehörigen am Montag Erfolg. Im Unterschied zu den bisherigen Ankündigungen verzichteten die Ermittler auf diesen Begriff. Über dem 450-Seiten-Report steht jetzt nur «Sicherheitsermittlungsbericht». Gefreut darüber hat sich niemand. (scl/sda)

Mit freundlicher Genehmigung von 20min.ch

Sonntag, 2. August 2015

Flug MH370 - Neues Wrackteil entdeckt?

Thema: MH370

t-online.de 02.08.2015
Neues Wrackteil entdeckt?
Offenbar Flugzeugtür vor La Réunion angespült

Vor der Insel La Réunion im Indischen Ozean ist offenbar eine Flugzeugtür angespült worden. Das berichtet der Sender Sky News. Bereits am Mittwoch war ein etwa zwei Meter langes Wrackteil an der Insel angeschwemmt worden. Es soll sich dabei um die Flügelklappe einer Boeing 777 handeln, so Malaysian Airlines. In einem Labor bei Toulouse wird jetzt untersucht, ob es sich um ein Teil der vermissten Boeing von Flug MH370 handelt, die am 8. März 2014 vom Radar verschwand.

Die Tür sei an einer anderen Stelle entdeckt worden als das bereits am Mittwoch entdeckte Wrackteil, berichtet der Reporter David Bowden.

Bewohner von La Réunion haben möglicherweise schon seit Mai immer wieder Koffer und Wrackteile am Strand gesichtet. Das berichtet die "Daily Mail". Darunter sollen sogar Flugzeugsitze gewesen sein. Doch die Menschen hätten sich nichts weiter dabei gedacht, so die Zeitung. Diese Beobachtungen sind offiziell nicht bestätigt.

Flügelklappe wird in Toulouse untersucht

Derzeit ist noch ungeklärt, ob es sich um die Tür einer Boeing 777 oder gar die der Maschine von Flug MH370 handelt. Momentan lässt sich noch nicht einmal mit Sicherheit sagen, ob die Tür definitiv von einem Passagierflugzeug stammt. Zur Klärung soll das Wrackteil zu den Experten nach Frankreich gebracht werden.

Das Technikzentrum bei Toulouse gehört zum französischen Verteidigungsministerium. Die Experten arbeiten im Auftrag der französischen Justiz, die im vergangenen Jahr ein Ermittlungsverfahren zum Fall MH370 eröffnet hat, weil auch vier Franzosen an Bord waren.

MH370 verschwand mit insgesamt 239 Menschen auf dem Weg von Kuala Lumpur nach Peking spurlos. Die Ermittler gehen davon aus, dass die Maschine im südlichen Indischen Ozean abstürzte. Dort koordiniert Australien die Suche mit Sonargeräten.



Bereits am 30.07.2015 hatte t-online schon einen Artikel über MH370
t-online und dazu folgende Karte:


aber auch in dieser Karte, wie bei so vielen vorher, fehlte die Standortangabe von Diego Garcia (wurde von mir eingezeichnet). Deshalb verweise ich hier auch auf einen Artikel im Focus.
Link zum Focus-Artikel:
Franzose reiste für Gespräche in mögliches Absturzgebiet
Autor: "MH370 wurde entführt und von den USA vor Diego Garcia abgeschossen"


» der Kommentar des Blogschreibers «
Ein weiteres Indiz für diese These ist, dass, obwohl nur 4 Franzosen an Bord waren, die überwiegende Mehrheit aber Chinesen, die Untersuchung an Frankreich abgegeben wurde.
Nur so können die USA jedes Teil vor der Veröffentlichung genauestens nach verräterischen Spuren untersuchen. Hätte China die Untersuchung übernommen, könnten sie das nicht.

Zum Vergleich: Beim Abschuss von MH-17 haben die Niederlande die Untersuchung übernommen mit der Begründung, dass die meisten Passagieren Niederländer waren. Warum das bei MH-370 anders ist? Siehe oben!


zu Diego Garcia: Wikipedia
Diego Garcia ist nach der Landfläche das größte Atoll des Chagos-Archipels, des letzten verbliebenen Teils des Britischen Territoriums im Indischen Ozean. Die gleichnamige Hauptinsel des Atolls ist die größte Einzelinsel des Archipels.
[...]
Ab Ende der 1960er Jahre wurde auf der Insel ein gemeinsamer Militärstützpunkt Großbritanniens und der USA angelegt, auf dem normalerweise etwa 1700 Mitglieder der Streitkräfte und 2000 zivile Mitarbeiter stationiert sind. Zwischen 1966 und 1976 schlossen die beiden Regierungen drei Verträge ab, die die Nutzung regeln. 1973 nahm auf der Insel der US-Geheimdienst NSA einen Horchposten in Betrieb, um die Bewegungen sowjetischer Kriegsschiffe zu überwachen. Strategisch diente die Insel der Kontrolle und nötigenfalls der Bekämpfung des Schiffsverkehrs der Sowjetunion und des damals mit ihr verbündeten Indien im Indischen Ozean.

Lesen Sie bei Wikipedia was dort stationiert ist und warum die USA allen Grund haben jeden Fremden möglichst weit auf Abstand zu halten.

Kommentare

Nickel
Man mag es einfach nicht glauben, dass in Zeiten lückenloser weltweiter Überwachung des Luftraumes bis in den Weltraum hinein ein so großes Flugzeug wie die Boeing 777 einfach unbemerkt verschwinden kann. Vielleicht gelingt es jetzt doch, den Weg der Trümmerteile zurück zu verfolgen. Man kann es nur hoffen und wünschen.

Rafu46
Da der Pilot dieses Flugzeugs den Kurs in Richtung seiner Heimatinsel geändert, den Transponder abgeschaltet und auf Funksprüche der Flugsicherung nicht mehr geantwortet hat, hat er vermutlich die Maschine im Meer abstürzen lassen im Prinzip so wie der Kopilot der German-Wings in den französischen Alpen.

bobo1
Nee, nicht DEN Transponder. DIE Transponder. Es sind mehrere in jedem Flugzeug vorhanden. Es werden sogar Triebwerksparameter im Flug an die Hersteller gesendet. Also ist der Pilot durchs ganze Flugzeug gekrabbelt und hat ALLE Übertragungsmöglichkeiten eliminiert. Danach ALLE Radarstationen, zivile und militäre, ausgetrickst. Sie haben recht, sehr glaubwürdig das ganze, genau so wie der German-Wings-Absturz

censor61260
Ich würde mich nicht censor nennen, wäre ich nicht von Haus aus ein kritischer Mensch. Wenn ein Flugzeug anderthalb Jahre im riesigen Indischen Ozean gesucht wird wie die Stecknadel im Heuhaufen und dann gleich mehrere Stecknadeln an der gleichen Stelle auftauchen, da drängt sich mir der Verdacht auf, dass das kein Zufall war. Im Zeitalter modernster Satellitentechnik soll es nicht möglich sein, ein verschollenes Flugzeug ausfindig zu machen? In Wahrheit hielt man die Ergebnisse aus geheimdienstlichen Gründen zurück. Meine Vermutung: Was man über Diego Garcia und die USA erzählt, ist wahr. (bitte googeln) Die Wrackteile wurden dann gezielt irgendwo vor der Küste ausgekippt in der Hoffnung, dass man sie findet. Was wirklich passiert ist, werden und sollen wir nie erfahren.

Ergänzung am 03.08.2015
Kommentare von MMnews.de

# 280 WER WAR AN BORD ??? 2. August 2015 - 07:45
Stimmt es wirklich, das ein Konsortium einige Patentinhaber aus China an Bord waren und der Rothschild Sohn nun alleiniger Inhaber ist.

# 284 Rothschild ... 2. August 2015 - 07:57
"Die Patentinhaber haben für Freescale Semiconductor gearbeitet. In dem Flugzeug mit 239 Insassen saßen insgesamt 20 Mitarbeiter dieser Firma.

In internen Verträgen ist geregelt: Im Falle des Todes eines der fünf Patentinhaber gehen alle Rechte am Patent auf die übrigen Patentinhaber über. Sollten vier der Patentinhaber den Flug MH370 nicht überlebt haben, hält die Freescale Semiconductor Ltd. jetzt 100% an diesem Patent. Die Firma gehört dem New Yorker Investmentfonds Blackstone Group Limited Partnership, dessen Anlagekapital etwa 200 Milliarden Dollar ist. Größter Anteileigner dieses Fonds ist der britische Investmentbanker Baron Nathaniel Charles Jacob Rothschild."
Link: www.business-reframing.de…


Mittwoch, 15. Oktober 2014

MH370: Fernsteuerungs-System von Boeing gerät in den Fokus

Thema: MH370
EPOCH TIMES
Alle reden über´s Autopilot-System

Epoch Times, Freitag, 10. Oktober 2014 08:24
Wird das verschwundene Malaysia Airlines Flugzeug MH370 bald „gefunden“?

Spiegel Online veröffentlichte heute ein Interview mit Tim Clark, dem Chef der Fluggesellschaft Emirates. Darin äußerte Clark die Ansicht, dass MH370 wahrscheinlich durch eine Fernsteuerung von Außen entführt wurde. Interessant, dass diese Aussage in einem Mainstream-Medium fällt.

Das Boeing-Patent für den „Uninterruptible Autopilot“ rückte damit in den Fokus der Öffentlichkeit – zum zweiten Mal innerhalb eines Monats. Denn schon am 8. September veröffentlichte Russia Today einen kritischen Artikel von Nile Bowie, der eine Erklärung für das Verhalten des US-Flugzeugbauers und des britischen Satellitenbetreibers Inmarsat forderte.

Sehr interessant war das Umstand, dass am gleichen Tag ein Artikel der BBC erschien, der die Möglichkeit einer Entführung durch Fernsteuerung ausführlich beschrieb, aber als „Verschwörungstheorie“ zerredete.

Auch in den Analysen des Investigativ-Journalisten Wolfgang Eggert spielt das Autopilot-Fernsteuerung von Boeing eine Rolle: Er kam zu dem Schluss, dass Flug MH370 und seine Passagiere zum Spielball einer hochbrisanten Intrige wurde, in welche Weltmächte verwickelt sind, weshalb international über das Schicksal und den Verbleib der Maschine geschwiegen wurde. Mehr dazu unter:

„Das Komplott um Flug MH370: False Flag, Waffenschmuggel und Erpressung“

Vielleicht werden wir ja durch die neuen Veröffentlichung gerade seelisch darauf vorbereitet, dass MH 370 doch noch „gefunden“ wird – und das es dann in der offiziellen Erklärung heißt, die Entführung geschah durch einen Hackerangriff per Fernsteuerung …

Sicher ist eines: Für die Verursacher des MH370-Unglücks wäre es geschickter, das Ende der Geschichte, sprich das Wiederauffinden des Flugzeugs, selbst zu inszenieren, als zu warten, bis durch Whistleblower oder andere Kommunikations-Unfälle die Wahrheit ans Tageslicht kommt.

So funktioniert die Autopilot-Fernsteuerung

Boeing ist der weltgrößte Flugzeughersteller für zivile und Militärflugzeuge. In 2006 hat das Unternehmen sein Patent für ein "unterbrechungsfreies Autopilot-Bediensystem" angemeldet (Uninterrauptible Autopilot, offizielle Abkürzung BUAP). Dieses System ermöglicht es, ein Flugzeug vom Boden und aus weiter Entfernung wie ein riesiges Modellflugzeug zu fernzusteuern – mit Hilfe von Funkwellen und einem globalen Satelliten-Ortungssystem.

Mit dem BUAP kann man einem Piloten die Kontrolle über seine Maschine vollständig entziehen und das Flugzeug an einem vorgegebenen Ort landen.

„Wie ein Modell-Flugzeug mit Fernbedienung“

"Nachdem es [das System] aktiviert ist, kann das Flugzeug mit einer digitalen Fernbedienung vom Boden aus gesteuert werden. Die Maschine kann danach wie ein ausgereiftes Modell-Flugzeug gesteuert werden. Man kann es vertikal und seitlich manövrieren ... Wenn das System einmal in Gang gesetzt ist, kann es niemand an Bord deaktivieren", heißt es in einem Bericht aus dem Jahre 2007, veröffentlicht vom Londoner Evening Standard.

Patent Nr. US7142971B2

Die Autopilot-Fernsteuerung ist unter der Patentnummer US7142971B2 registriert. Besonders bemerkenswert: Das System wird durch eine vollständig unabhängig Energiequelle betrieben und ist somit für die Menschen an Bord nicht abschaltbar.

Der Evening Standard zitierte Vertreter von Boeing, wonach das System dafür gedacht sei, in Boeing Verkehrsflugzeuge installiert zu werden. Der BUAP solle bis 2009 in alle Boeings eingebaut werden, hieß es damals.

Sicherheitsloch im „Inflight Entertainment“

2012 äußerte Boeing die Absicht, neue Sicherheitsmechanismen in Maschinen des Typs 777 einbauen zu wollen, unter anderem auch in Malaysia Airlines Maschinen. Der Grund für die neuen Sicherheitsmaßnahmen war die Sorge vor Hackerangriffen über das Inflight Entertainment-System. Die Computer, mit denen Fluggäste Filme anschauen können, haben nämlich USB-Anschlüsse, über die mögliche Cyberangriffe stattfinden könnten.

Auch die US Federal Aviation Administration (FAA) erwähnte im Jahr 2013 mögliche Sicherheitslücken bei den Boeing-Modellen 777-200 und dem MH370-Typ 777-200ER.

Auch diese Nachricht lässt schlussfolgern, dass Fernsteuerungs-Technologie existiert, mit der ein Flugzeug wie MH370 vom Boden aus gesteuert werden kann. Boeing und die FAA wussten also über die möglichen Sicherheitslücken Bescheid. Boeing wollte zu diesem Vorfall keine Stellung beziehen und erwähnte oder erklärte diese Technologie bislang auch nicht näher. Auch der ehemalige malaysische Ministerpräsidenten Mahathir Mohamad forderte Boing auf, zu erklären, was es mit dem System auf sich hat. Boing gab jedoch keinen Kommentar ab. (so / rf)

Siehe auch: „Emirates-Chef Clark: Unauffindbarkeit weißt auf Kontrolle von Außen hin“

Mit freundlicher Genehmigung von http://www.epochtimes.de

Sonntag, 20. Juli 2014

Amerikaner wollen die Schlinge um Putin zuziehem

Thema: Krieg in der Ukraine

Abschuss Flug MH17: Amerikaner wollen die Schlinge um Putin zuziehen

Nach dem Abschuss von Flug MH17 sind Ost und West bestrebt, die Spuren zu verwischen: Die Ukraine ließ eine Black Box verschwinden. Die Rebellen sollen Leichen der Opfer verschleppt haben. Die Amerikaner behaupten, sie seien die einzigen, die mit ihren Satelliten eine Aufklärung des Geschehens liefern. Für Putin wird die Lage unangenehm: Washingtons Strategie, den Russen den europäischen Energiemarkt abzujagen, scheint aufzugehen.

Den Angehörigen von Flug MH17 steht eine ähnliche Ungewissheit bevor wie jenen des bis heute spurlos verschwundenen Flugs MH370: Sie dürften niemals die Wahrheit darüber erfahren, wie es zu der Katastrophe gekommen ist.

Denn unmittelbar nach dem Abschuss hat der Wettlauf um die politische Instrumentalisierung des Vorfalls begonnen. Die Tatsache, dass eine der Kriegsparteien das Flugzeug irrtümlich abgeschossen hat, scheint mittlerweile ziemlich unumstritten (mehr dazu hier). Doch wer es war und vor allem, warum das Flugzeug überhaupt in den Luftraum geleitet wurde, ist völlig unklar (mehr hier).

Die Amerikaner versuchen nun, die Deutungshoheit an sich zu ziehen: Bereits am Freitag, also nur einen Tag nach der Katastrophe, meldete ARD-Korrespondentin Tina Hassel in ihren Tagesthemen, dass die Amerikaner als einzige in der Lage seien, den Fall aufzuklären. Nach „Auswertung aller bisherigen Daten“ gingen die Amerikaner davon aus, dass es sich „um den Abschuss einer Boden-Luft-Rakete des Typs SA 11 gehandelt habe“. Dieses System sei so kompliziert, dass „auch Obama davon ausgeht, dass die Rebellen ohne Training, Experten oder sogar Hilfestellung dazu nicht in der Lage gewesen seien, eine solche Maschine abzuschießen“. Obama habe dann von einer „globalen Katastrophe“ gesprochen und eine „globale Allianz gegen Putin ausgerufen“.

Auf die berechtigte Nachfrage der Moderatorin Pinar Atalay, „woher denn die Amerikaner ihre Erkenntnisse nehmen“, erklärte Hassel: „Das ist in der Tat ganz interessant. Hier (in Washington) hört man, dass die Satellitendaten ganz entscheidend sein könnten bei der Aufklärung dieses Vorfalls.“ Die ARD habe zur Gewinnung dieser Erkenntnisse „viel mit Experten telefoniert“. Die ARD schenkt den ungenannten Experten Glauben und zieht das Fazit: „Es scheint so zu sein, dass nur die USA über derart ausgetüftelte Satelliten verfügen, dass in der Höhe von 35.000 Kilometern jeden Ort dieser Welt im Grunde ausspionieren und beobachten könnte.“ In Kombination mit den US-Spionagesatelliten sei man innerhalb weniger Tage in der Lage, exakt auszuwerten, was beim Abschuss wirklich geschehen sei. Diese Satelliten seien in der Lage, sogar „das Kennzeichen eines Autos auf der Straße“ genau zu bestimmen. Die Amerikaner hatten der ARD erklärt „dass diese Daten relativ schnell ausgewertet werden könnten und dass man bereits am Wochenende sehr viel mehr und sehr viel Genaueres weiß“.

Die FT analysiert in einem Artikel die vorliegenden „Beweise“ und kommt zu dem Schluss, dass die Rebellen den Abschuss von Flugzeugen seit Wochen zu einem ihrer strategischen Ziele erklärt haben. Sie hätten mindestens 12 ukrainische Flugzeuge abschossen, darunter eine Illyushin Il-76 –Transporter mit 49 Soldaten an Bord und erst vor wenigen Tagen eine Transportmaschine vom Typ Antonow An-26. Die Antonow sei aus 6.500 Metern abgeschossen worden, wozu es ähnliche Waffen brauche wie jene, die Flug MH17 zum Absturz gebracht habe.

Was bei der Reflexion der Berichte der ARD und der FT allerdings stutzig macht: Wenn die Rebellen seit Wochen den Luftkrieg über der Ukraine ausgerufen haben und die US-Satelliten jedes Autokennzeichen am Boden erkennen können – warum in aller Welt haben dann die Amerikaner nicht bereits vor Wochen die internationale Flugsicherung gewarnt, damit diese dann dafür sorgt, dass keine zivilen Maschinen einen Luftraum durchfliegen, in dem ganz offenkundig ein Luftkrieg tobt?

Die von der ARD bemerkenswert unkritisch übernommene Darstellung lässt die Linie erkennen, die die USA verfolgen werden: Die Amerikaner werden den Abschuss dem russischen Präsidenten Wladimir Putin zuschreiben. Der macht in der Affäre auch keine besonders glückliche Figur. Er zog sich in der Bewertung des Ereignisses auf einen fast sowjetisch anmutenden Formalismus zurück und sagte, die Ukraine sei für die Katastrophe verantwortlich, weil auf ihrem Territorium ein Krieg tobe. Die Regierung in Kiew spielt, wie schon bei den Vorfällen am Maidan, eine äußerst undurchsichtige Rolle. So verkündete Kiew am Freitag zunächst die Beschlagnahmung aller offiziellen Daten der Flugsicherung. Dann wurden angeblich zwei Black Boxes des Fluges gefunden, von denen eine in Kiew, die andere bei den Rebellen verschwand.

Die Rebellen wiederum versuchen nach Angaben der ukrainischen Regierung, die Absturzstelle der malaysischen Passagiermaschine zu manipulieren. Sie wollten mit Hilfe Russlands Beweise für „internationale Verbrechen“ vernichten, erklärte die Regierung in Kiew am Samstag. So hätten die Rebellen etwa 38 Leichen nach Donezk geschafft, offenbar um selbst Autopsien vorzunehmen.

Internationale Experten sollen die Absturzstelle unweit der ukrainisch-russischen Grenze unabhängig untersuchen. Dazu soll eine 20 Quadratkilometer große Sicherheitszone eingerichtet werden, doch Gespräche darüber haben nach Angaben der Rebellen bislang keine Einigung gebracht. „Es gibt keine Sicherheitszone“, sagte Sergej Kawtaradse, ein hochrangiger Vertreter der Rebellen in Donezk. „Das ist ein Gebiet in der Nähe der Front. Dort gibt es militärische Aktivität.“

Der globale Frontverlauf dürfte sich nach dem Abschuss des Passagierflugzeuges vom Typ Boeing 777 der Malaysian Airlines mit der Flugnummer MH17 weiter nach Osten verschieben. Das Flugzeug ist nicht zufällig zwischen die Fronten geraten: Beide Seiten – die USA und ihre Verbündeten wie die Russen – haben den Tod von 300 völlig unbeteiligten Zivilisten in Kauf genommen, um ihre geopolitischen Interessen zu verfolgen.

Es bleibt ein Merkmal dieses gespenstischen Krieges, dass alle Beteiligten ohne Hoheitsabzeichen kämpfen: Die Söldner am Boden ebenso wie die Großmächte. Die angeblich umfassenden Spionage-Möglichkeiten werden von Russen und Amerikanern nicht zur Aufklärung verwendet, sondern zur Verschleierung.

Das Ziel der Amerikaner ist klar: Sie wollen die Schlinge um Putin zuziehen. Die Lage des russischen Präsidenten hat sich nicht verbessert: Das hochverschuldete Russland hat sich mit dem Kriegsabenteuer in der Ukraine verrannt. Putin geht es wie vielen Geheimdienstleuten an der Spitze eines Staates: Er ist ein Meister der Taktik, hat aber keine Strategie.

Auch Obama hat keine Strategie: Er will mit der Front gegen Putin die Vorherrschaft der Russen im europäischen Energiesektor brechen (mehr zu diesem Plan hier). Die Amerikaner wollen dem russischen Staat den lukrativen europäischen Markt abjagen. Statt Gas aus Russland sollen die Europäer Energie und Fracking-Technologie aus den USA kaufen. Es geht um einen Billionen-Markt. [Bitte den Link anklicken, sehr aufschlussreich]

Die zentrale Erkenntnis des Abschusses von MH17: Wenn es um handfeste, globale wirtschaftliche Interessen geht, nimmt niemand auf Einzelschicksale Rücksicht. Das war allerding schon immer so.

Neu ist das Ausmaß der Brutalität.

Eine demokratische Kontrolle von Kriegen ist nicht mehr möglich. Die technologischen Möglichkeiten werden genutzt, um die Welt mit einem Lügengeflecht zu überziehen. Die Regierungen der Welt überschreiten tagtäglich alle Grenzen, brechen Gesetze, treten Verfassungen und Menschenrechte mit Füssen. Die Medien sind kaum noch in der Lage, den Regierungen auf die Schliche zu kommen.

Der moderne, globale Krieg trägt die Züge der gezielten Tötungen, mit denen die Amerikaner seit Jahren Weltpolitik machen (mehr dazu hier).

Die Angehörigen der Opfer von Flug Mh17 werden nie erfahren, wie die Passagiere gestorben sind.
Sie werden erst recht nicht erfahren, warum sie sterben mussten.

Mit freundlicher Genehmigung von DEUTSCHE WIRTSCHAFTS NACHRICHTEN

» der Kommentar des Blogschreibers «

Es ist erschreckend, wie diejenigen, die sich für auserwählt halten, mit dem Rest der Welt umgehen. Ihrer Gier nach Macht und Profit hat sich alles unterzuordnen. Menschenleben, selbst das von Landsleuten, spielt für die "Global-Player" keine Rolle.
Da sie so Pleite sind wie kein anderes Land auf der Welt, versuchen sie sich mit den perfidesten Methoden nach vorne zu bringen.
Sie wollen den Krieg, mit allen Mitteln! Und die deutschen Regierungsdarsteller, wie auch ihre Hofberichterstatter, rühren fleißig die Kriegstrommel.

Hat es nicht schon den Anschein von Kadavergehorsam und Schizophrenie, dass die Ausgespähten und Abgehörten ihren Ausspähern und Abhörern noch hilfreich zur Seite stehen. Ihrem eigenem Volk gegenüber tatsächlich immer noch behaupten es seien unsere Freunde und das was sie machen, sei alles gar nicht so schlimm?

Müssen wir uns schämen dass wir von Lügnern und Kriegstreibern, die keineswegs Schaden vom Volk abwenden sondern Volkseigentum nach und nach verhökern, regiert werden?


Kommentare

Jacky Klein sagt:
Präsident Obama, der Friedensnobelpreisträger von 2009! Welch´ ein Zynismus! Begründung für diese Auszeichnung: “Für seine außergewöhnlichen Bemühungen, die internationale Diplomatie und die Zusammenarbeit zwischen den Völkern zu stärken”.