Dienstag, 12. November 2019

NRW will Schulen im Kampf gegen Judenhass stärken


Zuerst mal drei Fragen:
"Wieso auf einmal jetzt?
Wer sind denn die Judenhasser?
Wo kommen sie so plötzlich her?"


Ich kann mich nicht entsinnen, dass jemals vorher über Judenhass an Schulen gesprochen oder geschrieben wurde. Ich bin selber hier in NRW zur Schule gegangen, habe sowas nie erlebt, lebe aber schon ziemlich lange hier.

Jetzt auf einmal will die Landesregierung NRW den Kampf gegen Antisemitismus an den Schulen verstärken.
Schulministerin Yvonne Gebauer (FDP) fordert:
„In unseren Schulen, im Unterricht und auf dem Pausenhof, soll eine Kultur des Hinsehens und der Menschlichkeit gelebt werden, Vorfälle antisemitischer Gewalt können und dürfen nicht weggeredet werden“.

Lehrer sollen sich künftig landesweit Rat und Hilfe bei einer „Servicestelle für "Antidiskriminierungsarbeit“ der jüdischen Gemeinde Düsseldoxf holen.
Eine neue Kooperationsvereinbarung mit der Jüdischen Gemeinde sieht vor, dass diese Einrichtung mit einer zusätzlichen pädagogischen Kraft gestärkt wird.

Ist das auch wieder wie bei so vielen anderen Dingen, wir dürfen das als Steuerzahler zwar alles bezahlen, aber Antworten werden uns von unserer eigenen Regierung verweigert?
Auf die Hofberichterstatter, deren eigentliche Aufgabe es ist die Bevölkerung aufzuklären, braucht in diesem Land vorerst keiner mehr zu hoffen.


Quelle: WP 09.11.2019

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