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Sonntag, 23. Juli 2023

Kanzleramt schwärzt Protokolle des Corona-Expertenrats

Kanzleramt schwärzt Protokolle des Corona-Expertenrats

Hat denn der Bundeskanzler schon wieder was vergessen?
Hat er vergessen, wer der Souverän ist?
Eigentlich müsste ihm doch bekannt sein, dass das komplatte Parlament und auch die Regierung Angestellte auf Zeit sind und von wem sie bezahlt werden, wer sogar noch für ihre üppigen Altersbezüge aufkommt.

Dann erfährt man aus WELT sowas:
Kanzleramt schwärzt Protokolle des Expertenrats – ein Verstoß gegen geltendes Recht?

Das Bundeskanzleramt hat die Protokolle des Corona-Expertenrats vor Veröffentlichung geschwärzt – gegen den Willen einiger Mitglieder. Die Wissenschaftler wurden dazu nicht angehört. Die Regierung könnte gegen geltendes Recht verstoßen haben. Auch eine wichtige Mail ist plötzlich nicht mehr auffindbar.

Um einer drohenden Niederlage vor Gericht zuvorzukommen, übersandte das Bundeskanzleramt die Protokolle der ersten 25 Sitzungen (insgesamt traf sich der Expertenrat 33 Mal). Doch in weiten Teilen wurden die Unterlagen geschwärzt – eine Entscheidung, die über die Köpfe der Experten hinweg getroffen wurde, wie WELT nun erfuhr.

„Wir wurden vom Kanzleramt darüber in Kenntnis gesetzt, dass es den IFG-Antrag gibt, aber nicht einzeln nach unserer Meinung zur Herausgabe und Schwärzung der Protokolle befragt“, sagte Johannes Nießen, Mitglied des Expertenrats und Leiter des Kölner Gesundheitsamtes, dieser Zeitung.

In Gesprächen mit WELT brachten mehrere Mitglieder des Expertenrats jedoch zum Ausdruck, sie seien auch offen für eine ungeschwärzte Veröffentlichung gewesen oder hätten sich diese sogar gewünscht – um gegenüber der Öffentlichkeit Transparenz herzustellen.

https://www.welt.de/politik/plus246469040/Corona-Aufarbeitung-Der-Streit-um-die-Schwaerzungen-der-Experten-Protokolle.html

Da wurden vom Bundeskanzleramt also Dinge unleserlich gemacht, ohne den Expertenrat, der übrigens auch vom Souverän finanziert wird, zu unterrichten.
Mit anderen Worten: der Expertenrat fühlt sich der Öffentlichkeit gegenüber zu Mehr verpflichtet, als die eigene Regierung.

Da taucht unweigerlich die Frage auf:
Was haben Bundeskanzleramt und Bundesregierung zu verbergen?


Der Frankfurter Arzt Dr. Christian Haffner hatte kürzlich vor Gericht erstritten, dass die Protokolle des Corona-Expertenrats gegen den Willen der Regierung veröffentlicht werden müssen.

Ist denn wirklich so schwer zu verstehen, warum die AfD immer mehr Zuspruch erhält?

Die Schwärzungen werden unter anderem mit der Furcht vor Querdenkern und dem Schutz diplomatischer Beziehungen zu China und der Ukraine begründet schreibt der Nordkurier. Lesen Sie dort weiter, denn die Ausreden sind mir einfach zuviele: Alle Schwärzungen im Überblick.
https://www.nordkurier.de/politik/geheime-corona-expertenrat-protokolle-diese-stellen-hat-die-bundesregierung-geschwarzt-1739698


Donnerstag, 13. Januar 2022

Lauterbach - Impfpflicht schnell durchsetzen -

Lauterbach - Impfpflicht schnell durchsetzen - bevor es keinen Grund mehr für die Impfung gibt? bevor es keinen Grund mehr für die Impfung gibt? https://germanmediawatchblog.wordpress.com/2022/01/06/lauterbach-impfpflicht-schnell-durchsetzen-bevor-es-keinen-grund-mehr-fur-die-impfung-gibt/

Schauen wir einmal zurück ins Jahr 2020 als Karl Lauterbach noch kein Gesundheitsminister war.
Damala sagte er über die Corona-Impfung:
Eine Impflicht macht bei SarsCov2 so wenig Sinn wie bei Grippe. Wenn die Impfung gut wirkt, wird sie auch freiwillig gemacht. Dann keine Impflicht nötig. Wenn sie viele Nebenwirkungen hat oder nicht so gut wirkt, verbietet sich Impflicht. Daher nie sinnvoll.
Und aus dem Kanzleramt las man im Spiegel am 16.05.2020, 08.15 Uhr:

"Entscheidet jeder selbst"
Kanzleramt schließt Impfpflicht gegen Corona aus

Gegner der Corona-Einschränkungen warnen vor einer angeblich bevorstehenden Zwangsimpfung. Doch die werde es nicht geben, stellt Kanzleramtschef Helge Braun klar.

Im Kampf gegen das Coronavirus soll es in Deutschland nach dem Willen des Kanzleramts keine Impfpflicht geben. Vielmehr solle eine mögliche Impfung freiwillig sein, sagte Kanzleramtschef Helge Braun (CDU) den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Es wäre natürlich gut, wenn sich viele impfen lassen - aber das entscheidet jeder selbst.

Wenn es den Impfstoff hoffentlich schnell gibt, kann jeder sich impfen lassen, wenn er das möchte, so Braun weiter. Wer das nicht will, muss das Risiko einer Infektion selbst tragen. Eine angeblich bevorstehende Zwangsimpfung gehört zu den am häufigsten geäußerten Sorgen bei den Protesten gegen die Corona-Einschränkungen.

Der Kanzleramtschef äußerte die Hoffnung, dass es zwischen Anfang und Mitte nächsten Jahres einen Impfstoff für die breite Bevölkerung geben wird. Dann sei auch das Ende der Pandemie erreicht: "Wenn Impfstoff verfügbar ist, dann wird es keine Beschränkungen mehr geben, und wir kehren endlich zum normalen Leben zurück", sagte Braun.

Das war im Mai 2020 - Was hat sich seither geändert?

Karl Lauterbach ist Bundesgesundheitsminister und es kann ihm nicht schnell genug mit der Impfpflicht gehen. Zudem will er ein bundesweites Impfregister einführen.

Gegenüber dem Redaktionsnetzwerk Deutschland forderte Lauterbach mit Verweis auf Omikron auch ein höheres Tempo:
Die Impfpflicht muss schnell kommen bevor Impfung überflüssig ist.

Als Begründung für die schnelle Einführung der Impfpflicht sagte er:

Wir können nicht darauf warten, dass eine Impfpflicht überflüssig wird, weil wir eine sehr hohe Durchseuchung der Bevölkerung haben.

Muss er jetzt schnellstens die Impfpflicht durchsetzen, bevor es keinen Grund mehr für die Impfung gibt, weil die Menschen natürlich immun geworden sind?
Schnell die Impfpflicht durchdrücken, bevor es keinerlei Rechtfertigung mehr für eine Impfpflicht gibt?

Laut Lauterbach sei Omikron als schmutzige Impfung keine Alternative zur Impfpflicht“.
Denn das wäre „sehr gefährlich.


Warum ein natürlicher Schutz „gefährlicher“ sein soll als die mit vielen und heftigen Nebenwirkungen behaftete Impfung, erläuterte er nicht.

» der Kommentar des Blogschreibers «

Nach einem Bankkaufmann als Bundesgesundheitsminister hatte ich geglaubt es könne nicht mehr schlimmer kommen. Ich habe mich gewaltig geirrt, dieser, sich in fast jedem zweiten Satz selbst widersprechende, Boosterminister mit Alarmfunktion toppt alles.
Wozu brauchen wir überhaupt noch einen Gesundheitsminister, wenn es keine Gesunden mehr gibt, nur noch Getestete, Geimpfte und Genesene? Geimpfte sogar in vielen Versionen. Eigentlich haben Gesunde noch nie einen eigenen Minister und ein eigenes Ministerium gebraucht, Kranke schon eher.
Womit haben wir nur so verlogene Diletantentruppen als Regierungen verdient?


Sonntag, 10. Oktober 2021

Kurz mal eine Razzia in Österreichs Kanzleramt

Kurz mal eine Razzia in Österreichs Kanzleramt
Sebastian Kurz
Sebastian Kurz - Foto: tagesschau.de
Schwer, ja fast erdrückend, ist die Last der Vorwürfe, welche die Staatsanwaltschaft in Zugzwang bringt: Untreue, Bestechung und Bestechlichkeit. Österreichs Kanzler Sebastian Kurz und sein Team sollen sich auf dem Weg zur Macht auch strafbarer Methoden bedient haben. Sie sollen im Wahlkampf 2017 positive Nachrichten-Berichterstattung als Gegenleitsung für platzierte Anzeigenwerbung in den Medien gekauft haben.

Am Mittwoch rückten Fahnder mal kurz an, um im Kanzleramt, in der ÖVP-Zentrale, im Finanzministerium und in einem Medienhaus Materialien zu sichern. Sie suchten nach Mails aus der Zeit seit Anfang 2016 sowie Datenträger, Server, Handys und Laptops.

Betroffen war der engste Kreis um Kurz - etwa ein Pressesprecher, sein Medienberater und sein Chefstratege. Gerüchte um eine drohende Razzia hatten seit Tagen die Runde gemacht. Die 104-seitige Begründung der Ermittler für die Durchsuchungen hat es in sich.

Es besteht der Verdacht, dass Kurz an einem Deal mit einem österreichischen Medienhaus beteiligt gewesen sein soll. Er soll laut Anklagebehörde ab April 2016 als damaliger Aussenminister Einfluss auf redaktionelle Inhalte gehabt haben. Dies mithilfe durch Steuergelder finanzierten Inserate.

Eine zentrale Rolle dabei sollen Umfragen gespielt haben, deren Zeitpunkt, Fragestellungen und Auswertung vom Team um Kurz beeinflusst worden seien.

Nun wächst der Druck auf Kurz und seine Partei OVP wie der Dampf in einem Kessel und erste Rücktrittsforderungen wurden laut.



Gepostet von Blogger auch auf:
Torpedo - Gesellschafts- und Politik-Blog für Aufklärung mit tagesaktuellen Themen
Gastbeiträge müssen nicht die Sichtweise des Blogbetreibers widerspiegeln.


Montag, 12. Juli 2021

Presseclub - 11.07.2021 - Kampf ums Kanzleramt: Schlammschlacht oder Fair Play?

Presseclub - 11.07.2021 - Kampf ums Kanzleramt: Schlammschlacht oder Fair Play?
So. 11. Juli 2021, 12.03 - 13.00 Uhr

Kampf ums Kanzleramt: Schlammschlacht oder Fair Play?


Jörg Schönenborn
Programmdirektor des WDR
Mitglied Atlantikbrücke e.V.
Bilder: Screenshots. Text: ARD

Noch rund 80 Tage bis zur Bundestagswahl, die das Ende der Merkel-Ära markiert und damit eine Zäsur. Eigentlich könnte man erwarten, dass es einen lebendigen öffentlichen Diskurs darüber gibt, wie und mit wem Deutschland die gewaltigen politischen Herausforderungen am besten angehen sollte. Aber weit gefehlt.

Stattdessen kommen fast täglich neue Plagiatsvorwürfe gegen Annalena Baerbock ans Licht. Für die Grünen katastrophal. Die Partei, die vor Kurzem noch davon träumte, ins Kanzleramt einzuziehen, verliert deutlich an Zustimmung, während die Laschet-CDU jede Woche kontinuierlich zulegt.Einige sprechen deshalb schon von einer üblen Schmutzkampagne gegen die grüne Spitzenkandidatin. Selbst Bundespräsident Steinmeier hat vor einer Schlammschlacht gewarnt. Sind diese Befürchtungen berechtigt oder hat sich Baerbock diese Probleme selber eingebrockt? Welche Rolle spielen die Medien und die sozialen Netzwerke? Einige fordern schon Baerbocks Rücktritt von der Kandidatur zugunsten von Robert Habeck. Haben die Grünen vielleicht auf die falsche Kandidatin gesetzt?

Fakt ist: Die anderen beiden Herausforderer kommen bisher noch relativ gut weg. Keine Rede von Laschets “Klausuren-Affäre”, als er als Uni-Professor die Arbeiten seiner Studenten verschludert und die Noten aus der Erinnerung heraus vergeben hatte. Keine Rede auch von Olaf Scholz Rolle in der Cum-Ex-Affäre, die den Staat Steuerausfälle in Milliardenhöhe beschert hat. Beide präsentieren sich als Garant von Verlässlichkeit und haben damit Erfolg. Wird hier mit zweierlei Maß gemessen? Ist der Umgang mit der Herausforderin Baerbock ungerecht, gar Rufmord, oder im Stil gar nicht so anders als in den Jahren zuvor, wenn man sich an die Wahlkämpfe früherer Zeiten erinnert?

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986 Kommentare + 463 Antworten = 1449 Beiträge davon 194 zensiert
27 Kommentare fehlen in der fortlaufenden Aufzählung

Kommentar 199:
Elke schreibt am 11.07.2021, 09:27 Uhr :
Diese Schlammschlachten finden doch nicht nur im Wahlkampf statt. Auch im normalen Alltag versuchen es immer mehr Menschen, durch das schlecht machen anderer, selbst besser dazu stehen. Es kann jemand die grösste Null sein, der andere ist noch schlechter. Das Schlimme ist, das sie damit zu oft weiter kommen. Wer ehrlich bleibt, hat immer öfter das Nachsehen.
    Antwort von
    Heinz Becker, geschrieben am 11.07.2021, 11:17 Uhr:
    Sie meinen mit "die grösste Null" doch hoffentlich nicht Frau Baerbock, oder?

Kommentar 339:
Friedhelm N. schreibt am 11.07.2021, 11:22 Uhr :
Fairplay ist in Bezug auf den Umgang mit der missliebigen AFD Fraktion, seit deren Präsenz im Bundestag, von den anderen Parteien niemals in Betracht gezogen worden. Das gleiche gilt für den überwiegenden Teil.der Medien. So gesehen muss sich diese immerhin von 6 Mio.Menschen gewählte Partei, mit den Begriffen Fairplay und Schlammschlacht ständig auseinandersetzen. Hierbei ist es leider so, dass die etablierten Parteien es verstanden haben, der AFD zu unterstellen, dass sie zuerst Fairplay missachtet und Schlammschlachten provoziert haben. Dies gehört bei der heutigen Fragestellung auch zur Diskussion und der Frage ob ein solches Verhalten gegenüber einer demokratisch gewählten Partei fair ist?
Kommentar 347:
Markus Müller schreibt am 11.07.2021, 11:27 Uhr :
Warum sagt ihr niemand, Annalena es ist vorbei?
    Antwort von
    Volker Graf , geschrieben am 11.07.2021, 11:36 Uhr:
    Weil dann der PC über Würzburg reden müsste LOL

Kommentar 948:
Horst Telschik schreibt am 11.07.2021, 14:35 Uhr:
Durch die Programmatik der Parteien werden doch alle guten Leute weg gebissen oder versetzt. Darum müssen wir jetzt das nehmen was übrig bleibt. Mittelmaß.
Kommentar 946:
Wolfgang M schreibt am 11.07.2021, 14:35 Uhr:
Ohne jegliche wissenschaftliche Qualifikation hat Fr. Baerbock ein Thema für eine Promotion erhalten. Das ist zumindest außergewöhnlich. Nun gibt es immer Ausnahmen zu jeder Regel. Warum wurde bisher nicht der Doktorvater/-mutter ausfindig gemacht, um die zu fragen, warum sie sich dazu entschieden hat, Fr. Baerbock promovieren zu lassen. Hat Fr. Baerbock mit ihrem Doktorvater/-mutter in regelmäßigen Abständen über ihre Entwürfe gesprochen. Wie hat es Fr. Baerbock geschafft, über mehrere Jahre 40.000 Euro für die Arbeit an ihrer Promotionarbeit zu erhalten, ohne dass am Ende irgendetwas vorhanden ist. Die Frage nach der Arbeit und der Finanzierung ist weder eine Schlammschlacht, noch Rufmord. Liebe Journalisten: An die Recherche.
Kommentar 932:
Vera schreibt am 11.07.2021, 14:24 Uhr:
Gott bewahre uns vor den Grünen und Baerbock als Kanzlerin. Wenn ich weiß, dass sie die Favoritin von Klaus Schwab/WEF ist, dann ist mir Angst und bange. Denn sie gibt von sich schon vor der Wahl ihre Kanzlerstrategie, wie alles vom Staat geregelt würde, alles gegen das menschliche Leben, gegen menschliche Lebensbedürfnisse. Denn ihre Maßnahmen und die der Grünen machen dann das Leben in diesem Land fast unmöglich, unbezahlbar. Wenn ihr Pate Klaus Schwab, der zu dem Great Reset ausgerufen hat, sagt "(2030) IHR WERDET NICHTS BESITZEN UND IHR WERDET GLÜCKLICH SEIN. ". Wenn ich weiß, dass die Grünen/Habeck mit Deutschland nichts anfangen können. Was soll sie dann als Kanzlerin tun? So wie Merkel? Nein! Wir brauchen einen Kanzler/-in, der/die noch Menschlichkeit besitzt, der/die sich nicht den Globalisten in Dienste stellt, sondern diesem Land Deutschland. Oder ist dieser Wunsch längst überholt, weil es unmöglich ist? Weil es nur um Macht und Geld geht?
Kommentar 876:
Thomas Steffen schreibt am 11.07.2021, 13:44 Uhr:
Die Grünen haben sich lächerlich gemacht und sich selbst entlarvt. Was gab es für einen Aufstand, als eine Kandidatin der Grünen - ich glaube in Berlin - gesagt hat, sie wollte als Kind Indianerhäuptling werden. Was für ein Theater darum! Aber wenn eine Erwachsene Frau, die dazu auch noch Kanzlerin werden will, hohe Einnahmen verschweigt, ihren Lebenslauf verfälscht und beschönigt, ein allzu flaches Buch verfasst - wenn auch mit Hilfe - wo es fast keine Rolle spielt ob abgeschrieben oder nicht, so phrasenhaft ist es z.T. - keinen sehr guten Berufsabschluss hat kurzum, völlig fehl am Platze als Kanzlerkandidatin - dann wird so etwas auch noch beschönigt und die Schuld bei anderen gesucht.
Kommentar 881:
Volker Graf schreibt am 11.07.2021, 13:48 Uhr:
Kreißsaal-Hörsaal-Plenarsaal- DAS qualifitiert zur Kanzlerschaft !!!!
    Antwort von
    Heinz Becker schrieb am 11.07.2021m, 14:58 Uhr:
    .. und eine Bronzemedaille im Trampolinspringen. Für die Grüninnen sind damit anscheinend alle Voraussetzungen erfüllt, zumal sie ja eine Frau ist und damit, gemäß ihren eigenen Statuten, bevorzugt werden muss.

Kommentar 959:
Harald Pfleger schreibt am 11.07.2021, 14:42 Uhr:
Der Journalist Stephan-Götz Richter meinte ja man sollte sich inhaltlich auch um das Verhältnis des Westens zu Russland und China kümmern. Aber genau mit diesem Thema befassen sich unsere Medien ja nicht. Bei einer Diskussion könnte ja auch eine Proeinstellung zu der russischen Regierung zur Sprache kommen. Aber genau das will der Mainstream verhindern. Also bleibt die Außen- bzw. Sicherheitspolitik wieder außen vor. Man befasst sich halt immer wieder in den politischen Talkshows mit Corona oder dem Klima. Aber auch hier natürlich möglichst einseitig. Dem Presseclub muss man aber das Kompliment machen, dass er sich wie bei dieser Sendung auch mal um den wirklichen Wahlkampf statt Klima und Corona kümmert.
Kommentar 969:
B.Tester schreibt am 11.07.2021, 14:46 Uhr: br /> Nebeneinnahmen der Bundestagsabgeordnetten werden mit 53 Millionen angegeben. Da fragt man sich doch wofür die noch Diäten vom Steuerzahler abkassieren? Jeder Cent muss von allen Abgeordneten angegeben werden, bei Zuwiderhandlung Streichung aller Diäten und Nennung der Lobbyisten.
Kommentar 1003:
Siegfried E. schreibt am 11.07.2021, 14:58 Uhr:
Da es bei Wahlen auch um die Interessenvertretung der zahlungskräftigen Lobbys geht, gehört der vermeintlich rechtschaffende Populismus mit seinen typischen Stigmatisierungskampagnen traditionell zum politischen Instrumentarium, um Rechtsstaat, Grund- und Menschenrechte zugunsten eines ungehinderten Wachstums für die Rendite der Elite zu entschärfen. Immerhin verfolgen die verfassungsfeindlichen und stets gewaltbereiten Populisten, die sich auch gern als Querdenker outen, ihr Ziel, nämlich die anderen Parteien aus Deutschland hinaus zu fegen, heute nicht mehr im offiziellen Staatsauftrag als Sturmabteilung in Uniform, sondern aus der Wehrdorf-Rhetorik ihrer alternativen Fakten, wonach nur sie das Volk sind und vertreten können. So ist heute der Rechtspopulismus das größte Plagiat seiner selbst, weil er nicht nur die Quellen verschweigt, nach denen heute angeblich nicht Unrecht sein kann, was damals rechtens war, sondern ganz besonders auch seine neoliberale und damit asoziale Grundlage.

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Mittwoch, 12. Mai 2021

Anne Will | 9.5.2021 - Von Corona-Krise bis Klimapolitik – kann die Union noch Kanzleramt?

Anne Will - 9.05.2021 - Von Corona-Krise bis Klimapolitik – kann die Union noch Kanzleramt?
Liebe Leser,
schaut bitte einmal auf diese Petition bei change.org:
Keine Corona-Impfpflicht für Kinder
Fast im Minutentakt kommen 1000 Unterschriften hinzu!



Die Gäste im Studio

Fotos: Screenshots

von links

  • Luisa Neubauer (SPD)
    "Fridays for Future"-Aktivistin
  • Armin Laschet (CDU)
    Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen, Parteivorsitzender und Kanzlerkandidat
  • Ursula Münch
    Politikwissenschaftlerin
  • Martin Machowecz
    Leiter des "Zeit"-Büros in Leipzig und Redaktionsleiter der "Zeit im Osten"

  • Link zur Sendungsseite
    Link zum Gästebuch

    NRW-Ministerpräsident und CDU-Vorsitzender Armin Laschet hat sich im Machtkampf um die Kanzlerkandidatur gegen CSU-Chef Markus Söder durchgesetzt. Doch die Umfragewerte der Union und die persönlichen Zustimmungswerte des Unions-Kanzlerkandidaten liegen hinter denen der Grünen zurück. Gerade in dieser Phase kippt das Bundesverfassungsgericht Teile des Klimaschutzgesetzes der Bundesregierung – es sei ungenügend. Auch die Corona-Pandemie und ihre sozialen und ökonomischen Folgen werden Deutschland noch einige Zeit beschäftigen. Wie hat der NRW-Ministerpräsident als Pandemie-Krisenmanager agiert? Wie viel Klimaschutz kann und will der Unions-Kanzlerkandidat umsetzen? Ist er der geeignete Kandidat, um Partei und Land nach der "Ära Merkel" zu reformieren?


    Pressestimmen
    Stimme.de
    Leingartener erstattet nach Anne-Will-Sendung Anzeige gegen Luisa Neubauer
    Leingarten/Heilbronn In der Talkshow Anne Will ging es am Sonntagabend hoch her. Zu Gast waren unter anderem CDU-Kanzlerkandidat Armin Laschet und Klimaschutzaktivistin Luisa Neubauer. Ihr Auftritt zieht eine Anzeige bei der Heilbronner Staatsanwaltschaft nach sich.
    Von Heike Kinkopf und dpa

    Bei der Staatsanwaltschaft Heilbronn ist an diesem Montag eine Strafanzeige gegen die Klimaschutzaktivistin Luisa Neubauer eingegangen. Die Vorwürfe lauten Verdacht auf Beleidigung, üble Nachrede, Verleumdung, Rufmord und weitere in Betracht kommende Straftaten.
    Hintergrund sind Äußerungen Neubauers in der ARD-Talkshow Anne Will am Sonntagabend. "Die Anzeige wird erfasst und wir prüfen, ob ein Anfangsverdacht vorliegt", sagt Mareike Hafendörfer, Sprecherin der Heilbronner Staatsanwaltschaft. Nach dieser Prüfung stehe fest, ob ein förmliches Ermittlungsverfahren eingeleitet wird.

    FAZ.de
    TV-Kritik: Anne Will
    Laschet kann sie alle schaffen
    Von Michael Radunski
    Will Armin Laschet Kanzler werden, muss er in die Offensive. Sein Stehvermögen zeigt er bei Anne Will. Nur die Klimaaktivistin Luisa Neubauer liefert sich mit ihm einen starken Schlagabtausch.
    Die Lage für Armin Laschet scheint katastrophal zu sein. Sowohl bei den Umfragewerten der Union wie auch bei persönlichen Zustimmungswerten liegt Armin Laschet hinter den Grünen. Und auch Anne Will scheint bereits an der Tauglichkeit des Noch-Ministerpräsidenten von Nordrhein-Westfalen zu zweifeln, weshalb sie ihrer Sendung den Titel gibt: „Von Corona-Krise bis Klimapolitik – kann die Union noch Kanzleramt?“

    Beantworten sollen das die Umweltaktivistin Luisa Neubauer, die Politikwissenschaftlerin Ursula Münch, der Leiter des „Zeit“-Büros in Leipzig Martin Machowecz und Armin Laschet selbst. Schon die Gästeliste zeigt deutlich, in welche Richtung diese Sendung laufen wird: die Politikwissenschaftlerin Münch soll Laschet mit der allgemeinen politischen Lage konfrontieren, der Journalist Machowecz ist für die Lage im Osten zuständig, und Luisa Neubauer soll Laschet bei der Klimaschutzpolitik auf den Zahn fühlen.

    WELT.de
    Talksendung „Anne Will“
    Luisa Neubauer gegen Armin Laschet – der Klimastreit im Faktencheck
    Von Daniel Wetzel
    Bei Anne Will diskutierten prominente Gäste über Corona und Klimapolitik. Luisa Neubauer geriet dabei mit Armin Laschet aneinander – die Klimaaktivistin irrt sich gleich in mehreren Aspekten. Die Analyse bringt aber noch eine weitere Erkenntnis.
    Bei Anne Will in der ARD ging es zeitweise hoch her, als man auf das Thema Klimaschutz zu sprechen kam. CDU-Kanzlerkandidat Armin Laschet musste sich Vorhaltungen der Klimaaktivistin Luisa Neubauer anhören. Zwar folgte Laschet zeitweise bei seinen Antworten den richtigen Störgefühlen. Allerdings hätte er Neubauers Angriffe leichter zurückweisen können, wenn er selbst sicherer im Stoff gewesen wäre. Leider lieferte er Neubauer sogar eine falsche Vorlage.
    Laschet: „Man hat in Paris gesagt: Klimaneutralität bis 2050.“
    Neubauer: „Global! Für Deutschland nicht!“.

    Der Kommentar zu den Kommentaren

    Werter Neutraler Beobachter und Andere, danke für ihre Kommentare, die die Anne Will Redaktion zensiert hat.
    Es ist schon auffällig, dass im Anne Will Gästebuch jede Woche die schlimmste Hetze immer von der gleichen Person verbreitet wird. Ihre diffamierenden Pamphlete übertreffen jede Nazipropaganda. Eventuell hilft dagegen eine Anzeige bei der Staatsanwaltschaft. Die Redaktion wird sich dreimal überlegen ob sie weitere Schmähschriften dieses überheblichen Herrenmenschen freischaltet. Das modernere Wort für Herrenmensch ist Nazi und genau das trifft auf diese Person zu. Krampfhaft versucht die Heuchlerin mit ihren verleumderischen Beiträgen bei Odradek und dem Australischen Eindruck zu machen. Schon fast peinlich ist ihre Anwanzerei. Ein Leser muß den Eindruck haben als schreibe sie als der Teufel, den sie in ihrem Spiegel sieht.


    Kommentare

    australischer Klaus Winter schrieb am 08.05.2021 13:52 Uhr:
    @Odradek
    Wie ich schon oft schrieb, wird dabei bezugnehmend auf die Datten des Politbarometer fast immer "Umfrage" mit "Prognose" verwechselt ❗
    Das ZDF nennt für beides die Zahlen, SEHR löblich, nennt die Umfragen dann "Stimmungslage" Was man da zb häufiger sah, ist das in der Stimmung 🟩🟥🟪 über 50% lag, in der Prognose aber deutlich unter 50%
    iü hat das Politbarometer in der Coronafrage zumindest 1x die Ergebnisse sehr Einseitig Dargestellt und gar eine wichtige Umfrage, die nicht in den Kram gepasst hatte, einfach weglassen... 👎🏻
    ich hatte es hier schon geschrieben
    Man sollte IMMER❗❗ skeptisch sein wenn irgendetwas von der FDP 🟨 gepusht und propagiert wird 🤔
      Gabi Schulte 08.05.2021 01:28 Uhr - - - ZENSIERT - - -
      Haben sie neue Bauklötzchen bekommen, eventuell von Lego gesponsert?

    Seite 16
    Neumann schrieb am 07.05.2021 22:15 Uhr:
    Odradek / australischer Klaus Winter.....kann ich davon ausgehen das Sie auf unsere kleine Diskussion auf Seite 2 nicht mehr zurückkommen werden ? Aber Ihre "Argumente" werden Sie bei passender und unpassender Gelegenheit wiederholen ?
      australischer Klaus Winter schrieb am 07.05.2021 22:40 Uhr:
      Mit Ihnen?
      Ja und Nein ❗
      W. Meyer schrieb am 08.05.2021 07:37 Uhr: - - - ZENSIERT - - -
      @Neumann
      Sie werden diese beiden stes präsentenn Wissenschaftler nicht mit Fakten beeindrucken können. Die 2 haben die Deutungshoheit über jedes Thema. Ich hatte auch so ein Erlebnis letzte Woche.
      @australischer Klaus Winter zum PCR-Test auf S.158:
      „ ohne Gewähr liegt die Schwelle dazu irgendwo bei einem CT-Wert um die 30 (drüber: nicht ansteckend) Ich weiß eh sinnlos das zu erklären“
      Korrekter kann man es wirklich nicht erklären:“ohne Gewähr“, „irgendwo bei“. Dazu noch eine runde Zahl, die sich leicht merken lässt – das ist handfeste Wissenschaft! Arroganz darf dabei auch nicht fehlen. Damit demonstriert man Kompetenz.

    Seite 99
    PaterNoster schrieb am 09.05.2021 22:27 Uhr:
    Ich Frage mich gerade was Luisa Neubauer dort zu suchen hat.
    Nur weil sie bei FFF mitmacht ist Sie Klimaexpertin...?
    Die soll erstmal n ordentlichen Beruf lernen und nicht darauf hoffen demnächst in die Politik zu kommen...?
    Politiker die keine Ahnung von der Realität haben haben wir genug.
      Heinz Becker schrieb am 09.05.2021 22:55 Uhr: - - - ZENSIERT - - -
      Bei den Grünen wird sie mit offenen Armen empfangen, mit ihrer großen Klappe erfüllt sie die Grundvoraussetzung, Bildung und Ausbildung sind eher hinderlich.

    Seite 105
    Frank schrieb am 09.05.2021 22:29 Uhr:
    Kann jemand dieses Kind abschalten?
    Die ist ja nicht auszuhalten.

    Seite 130
    Christiane Bewernitz schrieb am 09.05.2021 23:02 Uhr:
    Ich habe die heutige Sendung sehr interessiert verfolgt. Ich war begeistert von der jungen Dame der Günen. Sie hat es auf den Punkt gebracht. Es war eine sehr gute Diskussion und ich kann nur hoffen, dass die CDU endlich abgelöst wird. Ich wünsche mir Analena Berbock als Bundeskanzlerin.!! Das Land braucht ein Umdenken, die anderen Patienten bekommen das nicht hin. Anne Will hat wirklich brilliert und genau die richtigen Fragen gestellt. Ich war begeistert!! Tolle Sendung
      Stefanie C. schrieb am 09.05.2021 23:06 Uhr:
      Satire?
      Heinz Becker schrieb am 09.05.2021 23:22 Uhr: - - - ZENSIERT - - -
      Patienten ist der richtige Ausdruck für die Bewohner der Anstalt in Berlin unter der Kuppel
    Seite 133
    Odradek schrieb am 09.05.2021 23:11 Uhr:
    Martin Machowecz hat wieder Rechtsradikalismus im Osten bemäntelt und verharmlost. Das kennt man leider aus seinen Zeit-Artikeln.
    Ansonsten sei angemerkt, dass er eine falsche Äquivalenz aufgemacht hat. Bei der letzten Bundestagswahl wohnten über 83 % der Wahlberechtigten in den alten Bundesländern. Daher ist die AgD-Affinität in den neuen Ländern schlichtweg nicht annähernd gleichgewichtig mit der B'90/Die Grünen-Freundlichkeit im alten Bundesgebiet.
      Gabi Schulte schrieb am 09.05.2021 23:31 Uhr: - - - ZENSIERT - - -
      Sollten sie nicht wieder ihren Klimatologen-Nick benutzen, jetzt wo sich der Corona-Hype in einen Klima-Lockdown zu verändern scheint? Virologie und Klimatologie sind doch keine artverwandten Wissenschaften und deshalb wäre eine Unterscheidung besser verständlich

    Seite 145
    Marga I. schrieb am 09.05.2021 23:37 Uhr:
    Frau Neubauer ist die Hauptorganisatorin von FFF in Deutschland, hat einen Podcast zu dem Thema und setzt sich in der breiten Öffentlichkeit für Klimaschutz ein - damit erübrigt sich wohl die Frage, was sie konkret für die Umwelt tut.
      Gabi Schulte schrieb am 09.05.2021 23:57 Uhr: - - - ZENSIERT - - -
      Das ist aber neu. Es gab Zeiten, da hat sie noch mit ihren vielen Flugreisen in alle Kontinente geprahlt und Fotos dazu veröffentlicht, allerdings ganz schnell gelöscht, als sie bekannter wurde..

    Seite 167
    M. Hansen schrieb am 10.05.2021 15:03 Uhr:
    Die Doku "Corona - auf der Suche nach der Wahrheit" wirft einen Blick über den Tellerrand, u. a. nach Thailand, wo die Sterberate sehr gering ist.
      Heinz Becker schrieb am 10.05.2021 17:56 Uhr: - - - ZENSIERT - - -
      Super Dokumentation, leider ziemlich sinnlos in diesem Gästebuch darauf hinzuweisen.
      Die hier vertretenen Ideologen und "Experten" erkennen grundsätzlich nur das an, was Wissenschaftler mit Regierungszulassung veröffentlichen und empfehlen, egal wie oft sie ihre Aussage ändern.
      Nobelpreisträger und weltweit anerkannte Wissenschaftler spielen hier keine Rolle und werden hier diffamiert wenn sich ihre Meinung nicht mit dem Framing der deutschen Regierung, der deutschen Medien und den beiden Anne-Will-Experten deckt.

    Der Blogbeitrag vom 11.05.2021, vor diesem Anne Will Beitrag, zeigt genau das angesprochene Video. Anschauen ist sehr zu empfehlen.
    Anm. Blogschreiber

    Seite 169
    Paulus schrieb am 11.05.2021 01:28 Uhr:
    Frau Neubauer muss noch lernen. Auch wenn sie einer Familie von Tabak-Industriellen entstammt (Fürst Bismarck frei zitiert zum Schicksal von Familienunternehmen: "die 1. Generation baut den Laden auf, die 2. studiert Kunst - hier Germanistik - , die 3. verbessert die Welt, lebt vom Erbe"). Ein paar Behauptungen zum Klimawandel wiederholen können alle, das heißt gar nichts. Welche - im Berufsleben erarbeitete Kompetenz in der Sache - hat sie vorzuweisen, gibt ihren Argumenten Gewicht?? Von Beruf Erbin in der 3. Generation betätigt sich bei FFF um uns die Welt zu erklären. Zu ihrem aktuellen Wissens- bzw. Kenntnisstand zählt die feste Überzeugung, dass Hans Georg Maaßen (ein hoch gebildeter Jurist) ein Rassist und Antisemit sei. Bliebe die Frage offen wie viel CO 2 in Zeiten ihrer industriellen Aktivität hat Reemtsma emittiert um ihr Vermögen zu generieren? Gruß Paulus
    Marie Luise Müller schrieb am 10.05.2021 16:32 Uhr:
    @Odradek
    Den alten Männer aus der CDU, der FDP und AfD fällt nur noch Göre ein. Da muss die Neubauer aber viel richtig gemacht haben. MLM
      Gabi Schulte schrieb am 10.05.2021 18:20 Uhr:
      Es soll auch jenseits der 60 noch Gören geben, zumindest welche, die sich so verhalten.

    Odradek schrieb am 10.05.2021 16:09 Uhr:
    Das AgD-U-Boot in der CDU/CSU, die sog. "WerteUnion", deren Teil Maaßen ist, reagiert mit Verharmlosung des Nationalsozialismus. Alexander Mitsch erinnern die wohlbegründeten Vorwürfe (Belege: s. o.) gegenüber Maaßen "an die dunkelsten Zeiten Deutschlands" (zit. n. Tweet). Ein klarer Fall von Täter-Opfer-Umkehr.
      Heinz Becker schrieb am 10.05.2021 17:33 Uhr: - - - ZENSIERT - - -
      Ist das die Ausdrucksweise eines Virologen, oder ist es eher die des Klimatologen "Bart"?

    Seite 170
    Helmut Krüger schrieb am 10.05.2021 21:43 Uhr:
    Entgegen Ihrer AfD-beschönigenden Auffassung, Sonja, die natürlich NICHT die Position von Marie Luise Müller widergibt, gibt es gleichwohl Verbindungslinien, ja, sogar einen realen Kern zwischen der NS-Ideologie und der Ideologie der AfD.
    Das ist die völkische Vorstellung, dass es nicht nur eine Bevölkerungsgruppen und -teile innerhalb der gesteckten Grenzen gäbe, sondern einen quasi biologischen deutschen Volksstamm.
    Das ist in der Tat Nazi-Ideologie. Die folgliche Konsequenz daraus ist, dass dieser quasi biologische deutsche Volksstamm geschützt werden und vor Verunreinigung bewahrt werden müsse.
    Einschlägige Begriffe sind gefallen, bspw. der Begriff Umvolkung. Und das ohne erklärten Widerspruch dazu. Auch die Angriffe auf Robert Habeck, der würde mit Deutschland nichts zu tun haben wollen, stoßen in diese Richtung.
    Das AfD-Deutschland ist nicht das Deutschland des Grundgesetzes. Eigentlich mit Händen zu greifen. Und das liegt am verqueren Volksbegriff.

    Klaus Winkler schrieb am 10.05.2021 17:39 Uhr:
    "Anstand und Respekt gibt es nicht mehr"
    Volle Zustimmung .....
      Marie Luise Müller schrieb am 10.05.2021 18:13 Uhr:
      @ Winkler
      Watt, die Senftube ist immer noich nicht alle? Scheint eine XXL zu sein.
      Gabi Schulte schrieb am 10.05.2021 20:22 Uhr: - - - ZENSIERT - - -
      Jetzt hat sie doch tatsächlich jemand als Wessi eingeschätzt, dabei gab es im Westen gar keine SED.

    Seite 170
    Marie Luise Müller schrieb am 10.05.2021 16:27 Uhr:
    @caterina ehlers S. 163
    Ja, wir können uns noch glücklich schätzen, dass unsere Nachgeborenen uns nicht verachten, für das, was wir ihnen hinterlassen. Dann kommt ganz sicherlich von unseren Altersgenossen, wir haben dafür gesorgt, dass es Deutschland so gut geht.
    Ja, es geht uns gut, ich inbegriffen, nur auf Kosten welchen Preises. Umwelt kaputt, Nazis streben wieder einmal an die Macht, der gesellschaftliche Zusammenhalt ist dahin (oder was kennzeichnen diese Leerdenker-Demos?), Anstand und Respekt gibt es nicht mehr.
    Ich weiß nicht, in welcher Welt der Laschet lebt, wenn er fordert, die aus dem Osten darf man nicht sagen bzw. schreiben. Was hat die CDU getan, damit im Osten 30% AfD wählen. Die werden gewählt nicht aus Protest, sondern weil die eine Nazi-Partei sind. MLM
      Heinz Becker schrieb am 10.05.2021 17:20 Uhr: - - - ZENSIERT - - -
      @Redaktion,
      da läuft ja euer Forentrottel mit seinen Anschuldigungen wieder zur Hochform auf und ihr schaltet das frei. Na ja, eine überzeugte SED-Genossin kann ihre Landsleute nicht verstehen. Wie auch, bei ihrer Psychose gegen Alles, was nicht in ihr kleines Weltbild passt?
      Neutraler Beobachter schrieb am 11.05.2021 06:35 Uhr: - - ZENSIERT - -
      „Was hat die CDU getan, damit im Osten 30% AfD wählen. Die werden gewählt nicht aus Protest, sondern weil die eine Nazi-Partei sind. MLM“

      Das ist eine sehr dreiste Behauptung. Noch dazu von jemand, die selbst aus dem Osten stammt. @MLM, haben Sie eigentlich noch Verwandte da ? Was sagen die dazu?

      Was sind denn eigentlich Nazis? Den 2.Weltkrieg führten die Nazis gegen die SU. Sie überfielen das Land. Grundlage war das deutsche Herrenmenschentum, das den Nazis in ihrem Verständnis die Berechtigung dazu gab. Sie ließen russische Kriegsgefangene verhungern, verwüsteten das Land. Es gab in der SU 27 Millionen Todesopfer. Ich bin kein Wähler der AfD. Ich sehe aber, dass z.B. Politiker der AfD an einem friedlichen Verhältnis zu Russland interessiert sind. Es gibt Besuche von diesen Politikern in Moskau. Vorige Woche allerdings konnte ich hier im Blog feststellen, dass in typisch deutscher Arroganz der russische Impfstoff als minderwertige „Plürre“ bezeichnet wurde. Ob das veröffentlicht wird?
      Neutraler Beobachter schrieb am 11.05.2021 12:10 Uhr: - - ZENSIERT - -
      Was für ein seltsames Verständnis von Meinungsfreiheit hat diese Blogmoderation? Da darf eine demokratisch gewählte Partei als Nazi-Partei verunglimpft werden. Das tun gerade Leute, die ganz in der Nazitradition vom deutschen Herrenmenschen alles , was „russische Untermenschen“ tun, schlecht reden und den russischen Impfstoff als minderwertige „Plürre“ – auch in diesem Blog diffamieren.

    Seite 178
    Bettina Schubert schrieb am 10.05.2021 22:10 Uhr:
    Herr Winkler, WIR hier in Deutschland können den Klimawandel gar nicht beeinflussen. Auch wenn wir unseren Anteil von 1,93% am weltweiten CO2 Ausstoß um ein paar Zehntel verringern, es hat keine Auswirkungen. Das ist ganze einfache Mathematik. Ebenso wird durch die CO2 Steuer keine einziges Barrel Öl oder keine einzige Tonne Kohle weniger gefördert und dann auch verbraucht. Die echten Größen zur Veränderung liegen anderswo (Bevölkerungswachstum; China, Indien).
      Heinz Becker schrieb am 10.05.2021 22:34 Uhr: - - - ZENSIERT - - -
      Werte Bettina Schubert,
      auch wenn Deutschland seinen Anteil auf 0 % senkt hat es keinen Einfluß auf das Weltklima. Wie größenwahnsinnig und wichtigtuerisch muss man sein, um sich so etwas einzubilden.
      Ich frage mich eh, warum die FfF-Gören nicht mal in Ramstein hüpfen. Da hat einer der größten Umweltverschmutzer eine Niederlassung. Ob sie Angst um ihre eigene Gesundheit haben?

    Seite 179
    Gur schrieb am 10.05.2021 22:47 Uhr:
    Also, Luisa Neubauer sollte die Kirche mal im Dorf lassen. Ich als Jude stehe voll hinter Maaßen. Die CDU werde ich nicht wählen, sondern die AfD. So, dann bin ich mal gespannt, ob ich nun als Rechtsextremist beschimpft werde. Ist mir auch egal. Bin ich doch schon seit Jugendjahren daran gewöhnt von Grünen und SPDlern als Israeli als rechtsextrem und rassistisch beschimpft zu werden.

    Dann bin ich eben rechts. Wenn Ihr meint.
      Gabi Schulte schrieb am 10.05.2021 23:39 Uhr: - - - ZENSIERT - - -
      In Deutschland ist alles möglich. Je nachdem welche Ideologie gerade „In" ist, da wird selbst eine ehemalige „Friedenspartei" zum Kriegstreiber, wenn es der Wunsch der US-Regierung ist.

    Seite 183
    australischer Klaus Winter schrieb am 11.05.2021 13:52 Uhr:
    @Rudi
    klimaleugnerischer blödsinniger Populismus❗
    "Spielt dennoch mit den Ängsten der Menschen.
    Und genau das ist das Vorwerfbare bei der Klimaforschung und Wissenschaft. Das sich selbst hinterfragen oder die Unsicherheiten der Berechnungen karer darzustellen" 🤮👎🏾👎🏻
    Die Forschung hat sich im offensichtlichen Gegensatz zu Ihnen schon seit mind. 6 Jahrzehnten in der Klimafrage kritisch hinterfragt..
    geht das jetzt hier immer so weiter, Rudi 👎🏾❓
      Gabi Schulte schrieb am 11.06.2021 15:28 Uhr: - - - ZENSIERT - - -
      Wie kommt es eigentlich, dass nur sie und Odradek immer recht haben? Sind alle Anderem zu blöd?

    Seite 185
    Marie Luise Müller schrieb am 11.05.2021 13:44 Uhr:
    Einfach hier lesen und dann erhält man einen Eindruck, wie Maaßens Antisemitismus aussieht. Aber er meint es sicherlich ironisch. Wie der Palmer mit seinem Rassismus. Ironie off.
    https://web.de/magazine/politik/neubauers-antisemitismus-vorwurf-maassen-dran-35801750 “Spätestens, falls die Bundestagswahl für die Union ein Fiasko werden sollte und nach der Ära Merkel nur noch ein politischer Trümmerhaufen übrig bliebe. Das wäre die Stunde für einen wie Maaßen – und Weitere, die eine ganz andere CDU wollen.”
    Aus https://www.weser-kurier.de/deutschland-welt/deutschland-welt-politik_artikel,-ein-reaktionaerer-wessiimport-_arid,1973737.html
    Wer wie der Maaßen zwei von Deutschland ausgehende Weltkriege verharmlost, muss sich fragen lassen, was er in der CDU nach seinem Gusto verändern will. Da wäre es für den Maaßen in der AfD bzw. eine Koalition AfD/CDU eine sinnvolle Maßnahme. MLM
      Gabi Schulte schrieb am 11.05.2021 15:48 Uhr: - - - ZENSIERT - - -
      Bekommen wir jetzt auch noch eine Odradeka, die das Gästebuch zusätzlich noch mit Links zumüllt?

    Dienstag, 3. Oktober 2017

    Noch keine Koalition aber die FDP beansprucht schonmal das Finanz-Ressort

    Thema: Bundestagswahl

    „Auf Augenhöhe mit dem Kanzleramt“
    Kann das denn wahr sein?

    Gerade hört man das Gerücht, Wolfgang Schäuble soll Bundestagspräsident werden, schon schielt die FDP auf den Posten des Finanzministers im Falle einer Jamaika-Koalition im Bund. Die stellvertretende FDP-Vorsitzende Katja Suding sagte lt. dpa: „Es ist ja unbestritten, dass das Finanzministerium ein sehr zentrales Ministerium ist, auf Augenhöhe mit dem Kanzleramt. Wir wollen eine liberale Handschrift hinterlassen, wir wollen natürlich zentrale Positionen dann besetzen, um unsere Positionen dann auch durchzubringen“.

    Es ist immer die gleiche Leier: Die Wahl ist wenige Tage her, das Geschwätz von "Wählerauftrag" noch nicht verklungen, da geht die Schacherei schon los.
    Ob angesicht der inhaltlichen Differenzen überhaupt eine Koalition zustande kommt, ist noch gar nicht sicher. Deshalb wäre es angebracht, etwas mehr Zurückhaltung zu üben und nicht schon im Vorfeld über Posten zu fantasieren.

    Genau diese Schacherei, bei der viele Wähler den Eindruck haben es geht gar nicht um sie, es geht darum die lukrativsten Posten zu ergattern, sich schon im Vorfeld in Stellung zu bringen, schreckt immer mehr Wähler davon ab, immer wieder die gleichen Parteien zu wählen.
    Bescheidenheit wäre angesagt, genaue Analyse des letzten Wahlergebnisses nach dem desaströsen Abschneiden und nicht: "Machen wir erst einmal weiter so, vielleicht merkt es keiner."

    Was hat das Setzen ominöser roter Linien jemals genutzt, wenn man sie kurz darauf selber überschritten hat? Außer der Glaubwürdigkeit zu schaden und Verhandlungen zu verkomplizieren wohl eher nichts.

    Auch der in Trumpmanier getätigte, lockere Spruch der neuen SPD-Fraktionschefin Andrea Nahles in Richtung Union, die bekämen „nun in die Fresse“, sollte wohl ähnlich lustig sein wie ihr im Bundestag geträllertes Liedchen. Solch ein Verhalten für eine Ministerin: total daneben.
    Gerade für die SPD besteht bei einem "Weiterso" die Gefahr, in vier Jahren unterhalb der 10%-Grenze anzukommen bzw. sich ganz überflüssig zu machen.
    Manch einer ist eh schon der Überzeugung, solange Hartz IV nicht rückgängig gemacht wird, ist die SPD überflüssig und keine Arbeiterpartei mehr.

    Donnerstag, 21. September 2017

    change.org - Kanzleramt verwickelt abgeordnetenwatch.de in langwierigen Rechtsstreit @a_watch #Lobbyismus

    abgeordnetenwatch.de hat gerade ein Update zur Petition „Bundestag: Schluss mit geheimem Lobbyismus!” verteilt Lesen Sie das Update und kommentieren Sie mal:

    Neuigkeit zur Petition

    Kanzleramt verwickelt abgeordnetenwatch.de in langwierigen Rechtsstreit @a_watch #Lobbyismus

    Weil wir geheimen Lobbyismus offenlegen wollen, verwickelt uns das Kanzleramt in einen langwierigen Rechtsstreit! Doch der Reihe nach: Weil wir vermuten, dass im Kanzleramt ähnlich wie beim Ackermann-Geburtstag Lobbyisten-Abendessen auf Steuerzahlerkosten stattfinden, hatten wir die Bundesregierung vor einiger Zeit um Aufklärung gebeten. Doch diese will die Information um jeden Preis geheim...

    Vollständiges Update lesen
    Change.org  ·  548 Market St #29993, San Francisco, CA 94104-5401, USA

    Samstag, 19. November 2016

    Obamas Abschied bei Merkel - herzzerreissend, wie von Hollywood gestaltet

    Thema: Wirtswechsel

    Sorgenvolles Goodbye
    Ein Abschied wie von Hollywood gestaltet
    Westfalenpost 18.11.2016

    Bei seinem Abschiedsbesuch in Berlin lobt US-Präsident Obama Kanzlerin Merkel in den höchsten Tönen, aber Trumps Wahlerfolg überschattet die Gespräche

    Berlin. Sein schönstes Abschiedsgeschenk für die Kanzlerin hält Barack Obama eine Weile zurück.

    Gerade hat der US-Präsident gut zwei Stunden mit Angela Merkel gesprochen. Jetzt macht er ihr "vor laufenden“ Kameras erst mal eine politische Liebeserklärung: „Sie ist eine wunderbare Freundin und Verbündete“, säuselt Obama, er hätte sich in den acht Jahren der Zusammenarbeit keine standfestere und "zuverlässigere Partnerin" wünschen können. Und dann, auf eine Nachfrage, wird Obama überraschend sogar zum Wahlhelfer der Kanzlerin. Es sei zwar Merkels Sache, ob sie noch einmal zur Bundestagswahl antrete, aber wenn er Deutscher wäre, „wäre ich ihr Anhänger“ und: „Ich würde für sie stimmen.“

    Da lässt auch die Kanzlerin ihre Zurückhaltung fahren. Erst hat Merkel dem Präsidenten sehr nüchtern für die freundschaftliche Zusammenarbeit gedankt, jetzt sagt sie: „Der Abschied fällt mir schwer, na klar.“ Doch schnell hat sich Merkel wieder unter Kontrolle und erklärt, Demokratie lebe vom Wechsel, jetzt müsse man „nach vorn gucken.“ Obama lächelt bei so viel Pragmatismus.

    Es ist eine ungewöhnliche Abschiedsszene hier im Kanzleramt. Der amerikanische Präsident ist extra noch einmal nach Berlin gekommen, um sich von seiner „wichtigsten Beziehung“ zu verabschieden. Es schwingt Wehmut mit, aber plötzlich bestimmt auch Sorge die Gespräche: Obama muss Merkel und Europa beruhigen, dass es Vielleicht doch nicht so schlimm wird mit seinem Nachfolger Donald Trump. Das versucht Obama zwar, aber er macht aus seinen Bedenken auch keinen Hehl: Er warnt seinen Nachfolger etwa vor einer Aufgabe Wichtiger Prinzipien im Verhältnis zu Russland. Trump dürfe „nicht einfach Deals mit Russland“ machen, sondern müsse auch Interessensunterschiede deutlich machen.

    Eigentlich hatte Obama der Kanzlerin schon im April Goodbye gesagt, damals flog er auf Merkels Bitte extra zur Eröffnung der Hannover-Messe ein und lobt ihre Flüchtlingspolitik in höchsten Tonen. Geht noch mehr? Und ob. Jetzt ist Obama knapp zwei Tage in der Hauptstadt, gleich viermal trifft er sich mit Merkel, rund zehn Stunden verbringen die beiden zusammen. Im Luxushotel Adlon isst der Präsident am Mittwoch mit Merkel zu Abend, in privater Atmosphäre wird neben Gourmetküche auch Currywurst serviert. Am Donnerstag, nach einem Interviewtermin, fährt der Präsident nachmittags am Kanzleramt vor: Lächelnd gibt er Merkel zur Begrüßung Wangenküsschen, den Fotografen winkt er lässig zu.

    Dann arbeiten die beiden im Gespräch eine lange Problemliste ab: Trump, Putin, Ukraine, Terror, TTIP. Nicht bei allen Themen sind sie einer Meinung, völlig konfliktfrei war ihr Verhältnis ja nie. Aber bei allen Differenzen haben sich Merkel und Obama in acht turbulenten Jahren doch als absolut verlässlich schätzen gelernt.

    Am Abend gibt Merkel ein Abschieds-Dinner für den Präsidenten im kleinen Kreis im Kanzleramt, am Freitagmorgen steht vor Obamas Abreise noch ein gemeinsames Treffen mit den Staatschefs von Großbritannien, Frankreich, Italien und Spanien an. Der Präsident ermahnt die Europäer, sich um den Erhalt der EU zu bemühen. „Die EU ist eine der größten Errungenschaften der Welt“, sagt er. Diese Errungenschaften müssten kultiviert und abgesichert werden.

    Aber der Wahlsieg Trumps überschattet alles. Der Präsident ist jetzt als Trump-Erklärer gefragt, weil niemand in Berlin Kontakt ins Lager des Wahlsiegers hat, und er kommt als Beschwichtiger: Obama versichert, das Bekenntnis zur transatlantischen Allianz gelte genauso weiter wie die Verpflichtung, jeden Verbündeten zu verteidigen. Trump habe ihm gegenüber großes Interesse gezeigt, die entscheidenden strategischen Beziehungen aufrecht zu erhalten. Es ist aus Obamas Sicht die wichtigste Botschaft seiner Europa-Tour. Doch sagt Obama auch, der Wahlerfolg seines Nachfolgers sei der größte politische Umbruch in der jüngeren Geschichte. Die Kanzlerin ihrerseits ist bemüht, den künftigen Präsidenten nicht zu brüskieren: „Natürlich“ werde sie alles daran setzen, mit Trump „gut zusammenzuarbeiten“. Die engen Beziehungen Deutschlands und Europas zu den USA seien „ein Grundpfeiler unserer Außenpolitik.“

    Aber natürlich sind beide besorgt: Das Freihandelsabkommen TTIP etwa, das Merkel und Obama noch unter Dach und Fach bringen wollten, hat unter Trumps Ägide keine Chance mehr. In einem von der "Wirtschaftswoche“ veröffentlichten Aufsatz warnen Präsident und Kanzlerin, die USA und Deutschland dürften sich nicht von der Globalisierung abwenden. Die Achse zwischen Europa und den USA sei die wichtigste weltweit, beide Regierungen seien verpflichtet, „die Zusammenarbeit zu vertiefen“, schreiben sie. Trump schweißt Obama und Merkel noch enger zusammen.

    Aber beide wissen auch, dass jetzt auf Deutschland mehr Anforderungen zukommen. Schon Obama hatte auf höhere Verteidigungsausgaben der Bündnispartner gedrängt, Trump wird es noch Viel mehr tun. Merkel sagt das überraschend klar zu: Deutschland und Europa müssten sich in der Nato mehr engagieren, das Ungleichgewicht könne nicht von Dauer sein. „Deutschland hat diese Botschaft verstanden“, erklärt Merkel. So ist der Abschied von Obama auch ein bisschen der Abschied vom großen Bruder Amerika.

    Privat allerdings will Obama wiederkommen nach Deutschland, zum Oktoberfest etwa. „Wieder hier zu sein“, sagt er, „ist wunderbar.“

    Quelle: gedruckte Westfalenpost vom 18.11.2016

    » der Kommentar des Blogschreibers «

    Was wurde uns schon wieder für eine Schmierenkommödie vorgespielt?
    Wundern wir uns über das "innige Verhältnis" Obama - Merkel? Wohl kaum, schließlich kennt er sie wohl besser als sie sich selber. Sie hat ja nicht sein Handy abhören lassen sondern er ihres.

    Erinnern wir uns an den Anfang:
    Merkel wohnte noch im Enddarm von George dabbelju und der Präsidentschaftskandidat Obama besuchte Berlin. Eine Rede vor dem Brandenburger Tor zu halten wurde ihm von der Bundeskanzlerin verweigert. Maximal die Siegessäule durfte es sein, wo er dann seine Rede hielt.
    Als Präsident Obama besuchte er die Länder der Welt. Deutschland mit seiner Bundeskanzlerin Merkel liess er ein Jahr warten. Erst dann erlöste er die sehnsüchtig Wartende, die aber auch sofort bei ihm Einzug hielt und ihn, bis auf ein kurzes Gastspiel in 2016 im Hinterteil des türkischen Präsidenten Erdogan, bis zum Ende seiner Amtszeit, trotz aller Abhör- und sonstigen Affären, nicht mehr verliess, ja sich sogar von diesem "Drohnenkiller" fernsteuern liess.

    Ob Obama als Abschiedsgeschenk auch Vaseline für sie und ihre Regierungsdarsteller zum Einzug in den nächsten Präsidentenpopo übergeben hat, wurde nicht bestätigt.
    Sie liess auf jeden Fall schon Umzugsbereitschaft an Donald Trump signalisieren und ihr Eingleiten wird genauso geschmeidig und geräuschlos erfolgen, wie damals von George dabbelju zu Obama.
    Dass sie das Paradebeispiel eines "Präsidentenzäpfchens" ist, hat sie u.A. im Juni 2016 beim sauteuren, vom Steuerzahler finanzierten, G7-Gipfel auf Schloss Elmau bewiesen.

    Sonntag, 4. September 2016

    Das war der Aufreger: Merkel distanziert sich von Armenien-Resolution

    Thema: Wer regiert hier eigentlich?

    Um Erdogan zu besänftigen
    Merkel distanziert sich von Armenien-Resolution

    Nach Informationen des "Spiegel" plant die Bundesregierung sich von der Armenien-Resolution des Bundestages zu distanzieren. Berlin will damit angeblich erreichen, dass die Türkei das Besuchsverbot der deutschen Soldaten in Incirlik kippt.

    Wie das Hamburger Nachrichtenmagazin erfahren haben will, haben sich das Kanzleramt von Angela Merkel und das Auswärtige Amt von Außenminister Frank-Walter Steinmeier auf diese politische Geste gegenüber dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan geeinigt. Regierungssprecher Steffen Seibert soll die Distanzierung öffentlich verkünden.

    Anfang Juni hatte der Bundestag die Massaker an den Armeniern 1915 im Osmanischen Reich als Völkermord eingestuft. Die Resolution hatte zu erheblichem diplomatischen Verwerfungen mit der Türkei geführt. Unter anderem hatte Ankara deutschen Bundestagsabgeordneten untersagt, Soldaten der Bundeswehr auf dem Luftwaffenstützpunkt Incirlik zu besuchen.

    Hinter den Kulissen waren Merkel und Steinmeier von Anfang an gegen eine Völkermord-Resolution. In den vergangenen Wochen haben sich Diplomaten offenbar um eine Lösung des Streits mit der Türkei bemüht - eine öffentliche Distanzierung scheint für Ankara dabei unabdingbar zu sein.

    Quelle: t-online.de

    Kommentare

    susanne1000
    Wen man von Anfang an gegen die Resolution war, hätte man das zu Beginn sagen können / müssen, einfach um klar Stellung zu beziehen! Im Nachhinein zurück zu rudern, gegen die eigene Politik zu wettern um Erdogan zu besänftigen, das geht gar nicht! Wie unglaubwürdig wollen sich die Damen und Herren der deutschen Politik eigentlich noch machen? Ob die Positionierung zur Armenien Resolution klug war steht überhaupt nicht mehr zur Debatte. Aber was nun läuft ist unter aller Wuerde!

    motoguzzi1959
    Wenn das passiert wird die CDU unwählbar. Ich behaupte....Wenn wir das Geld,dass wir erdowahn in den Rachen werfen wollen und uns damit mitschuldig an der Unterdrückung z.b. Der Kurden machen, in die Integration von Flüchtlingen und in die Steuerung der flüchtlingsströme investieren....Dann schaffen wir das auch ohne Despoten zu unterstützen.

    nixversteh
    Erbärmlicher geht es nicht mehr. Die Regierung wendet sich von einem Beschluss ab, den das Parlament, immerhin in unserer Demokratie das Souverän, beschlossen hat. Wie weit sinkt diese Frau und die Regierung eigentlich noch. Es kann nur einen Rücktritt der gesamten Regierung nach sich ziehen. Mehr Verrat am Volk geht nicht mehr.

    Sender
    Ich dachte unsere Regierung wäre nicht mehr zu toppen wenn es um miese Politik und ruinöse Entscheidungen geht, aber jetzt noch vor Erdogan auf die Knie zu fallen und sich von der Armenien-Resolution zu distanzieren, das ist der zur Zeit absolute Gipfel. Hat diese Frau denn überhaupt kein Hirn mehr oder wer hat die gekauft? Ich hoffe es geht jetzt endlich mal ein Ruck durch Deutschland, damit auch die Gutmenschen mal aufwachen und bemerken, dass Deutschland kaputt regiert wird. Laut CDU soll soetwas wieder gewählt werden, was haben die geraucht!? Die werden nach einigem zieren auch die Visumfreiheit durchwinken und später kommt dann noch der EU-Beitritt. Unsere Politiker haben jegliches Maß verloren.

    Animals
    Ich glaube nicht was ich da lese. Kann sich BRD noch unglaubwürdiger machen, als wir es ohnehin schon sind. Hat diese Frau den überhaupt keinen Stolz. Überall in der Welt knallt es und unsere Regierung fährt so ein Programm. Langsam muss man sich schämen.

    Berlin dementiert Kniefall vor Türkei

    Thema: Türkei

    Streit um Armenien-Resolution
    Berlin dementiert Kniefall vor Türkei

    Die deutsche Bundesregierung hat Berichte zurückgewiesen, wonach sie sich von der Armenien-Resolution distanziere.

    Die deutsche Regierung hat mit Blick auf die Kritik der Türkei betont, dass die Armenien-Resolution des Bundestags rechtlich nicht bindend ist. Als Distanzierung will sie dies aber nicht verstanden wissen.

    «Der deutsche Bundestag hat natürlich jedes Recht und die Freiheit, sich zu politischen Fragen zu äussern», sagte Aussenminister Frank-Walter Steinmeier heute in Berlin. «Der Bundestag sagt aber auch selbst, dass nicht jeder Resolution eine rechtliche Bindewirkung zugrunde liegt.»

    Seiberts klares Statement

    Regierungssprecher Steffen Seibert betonte aber, dass sich die Regierung von der Resolution nicht distanziere. «Davon kann überhaupt keine Rede sein.» Der Bundestag habe das Recht und die Möglichkeit, sich zu jedem Thema zu äussern, wann immer er das für richtig halte. «Und die Bundesregierung unterstützt und verteidigt dieses souveräne Recht der deutschen Volksvertretung.»

    In der Resolution wird die Vertreibung und systematische Tötung von weit über einer Million Armeniern zur Zeit des Osmanischen Reiches 1915 als Völkermord bezeichnet. Die türkische Regierung, die den Völkermord bis heute abstreitet, verurteilte den Beschluss scharf.

    Sie fordert von der deutschen Regierung eine Distanzierung und hat dies mit dem Besuchsrecht deutscher Parlamentarier bei den Bundeswehr-Soldaten auf dem Nato-Stützpunkt Incirlik verknüpft, das sie derzeit verweigert.

    «Spiegel online» hatte berichtet, Auswärtiges Amt und Kanzleramt hätten sich darauf geeinigt, dass Regierungssprecher Seibert vor die Presse treten werde, um sich von der Resolution zu distanzieren, damit die türkische Regierung Bundestagsabgeordneten wieder ein Besuchsrecht in Incirlik gewähre.

    Berichte hatten Irritationen ausgelöst

    In der CDU/CSU-Fraktion hatten die Berichte von «Spiegel online» Irritationen ausgelöst. «Die Position der Unionsfraktion bleibt unverändert», sagte der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Stephan Harbarth vor Beginn einer Sitzung des Vorstands in Berlin.

    Im Vorstand der Fraktion hiess es, eine Distanzierung durch Bundeskanzlerin Angela Merkel wäre «das völlig falsche Signal» an den türkischen Präsidenten Tayyip Recep Erdogan, der vor allem türkischstämmige Bundestagsabgeordnete nach der Resolution persönlich angegriffen hatte.

    Merkel, die auch Bundestagsabgeordnete ist, hatte zwar an der Abstimmung im Parlament nicht teilgenommen, bei der vorherigen Probeabstimmung in der Fraktion aber mit den Abgeordneten für die Resolution gestimmt. Eine Regierungssprecherin hatte ausdrücklich darauf hingewiesen, dass Merkel die Resolution unterstützt habe.

    Auch Vizekanzler Sigmar Gabriel und Aussenminister Steinmeier nahmen an der Bundestagsabstimmung nicht teil. In der deutschen Regierung hatte man damals keinen Hehl daraus gemacht, dass man den Zeitpunkt der Resolution auch mit Blick auf das EU-Türkei-Flüchtlingsabkommen als unglücklich ansah.

    Diplomatische Abstimmungen

    In den vergangenen Tagen hatte es zahlreiche diplomatische Abstimmungen zwischen den Regierungen in Ankara und Berlin gegeben. Auch der Präsident des EU-Parlaments, Martin Schulz, besuchte die Türkei.

    Dabei war der türkischen Regierung nach Diplomatenangaben nicht nur erklärt worden, dass die Armenien-Resolution für den Bundestag nicht nur keine rechtlichen Folgewirkungen habe, sondern auch einen wichtigen innerdeutschen Aspekt hat. Denn das Deutsche Reich war 1915 Verbündeter des Osmanischen Reiches. (nag/afp)

    Mit freundlicher Genehmigung von 20min.ch

    Dienstag, 3. November 2015

    Günther Jauch - 1.11.2015 - Seehofers Ultimatum: Begrenzt Merkel jetzt den Flüchtlingszustrom


    Sendung am 1.11.2015 um 21:45 Uhr
    die Gäste
    Foto: ARD
    • Edmund Stoiber CSU, ehemaliger Ministerpräsident Bayerns
    • Julia Klöckner CDU, stellvertretende Parteivorsitzende
    • Jaafar Abdul Karim Journalist „Deutsche Welle"
    • Michael Spreng Politikberater
    • Franz Meyer, CSU Landrat des Landkreises Passau
    • Ralf Stegner, SPD Stellvertretender Bundesvorsitzender


    Link zur Sendung: (hier)
    Link zum Blog: (hier)


    Das Thema:
    Seehofers Ultimatum: Begrenzt Merkel jetzt den Flüchtlingszustrom?

    Dazu schreibt die Redaktion:
    Streitthema Flüchtlingspolitik: Die Bundesregierung ist sich nach wir vor uneins, wie politisch mit dem Flüchtlingszustrom umgegangen werden sollte. Besonders zwischen Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) ist die Situation angespannt.

    In dieser Woche nun setzte Seehofer der Regierung in Berlin ein Ultimatum: Seine Forderung nach einem Plan zur Begrenzung der Zuwanderung müsse umgesetzt werden – und zwar jetzt. Sollte Merkel beim Krisengipfel im Kanzleramt am Sonntag nicht auf seinen Kurs einschwenken, würde er sich „andere Handlungsoptionen“ offen halten, so Seehofer.

    Was hatten Sie vom Krisengipfel im Kanzleramt erwartet? Merkel oder Seehofer – wer sollte sich Ihrer Ansicht nach durchsetzen?

    Kommentare aus dem Forum

    Monika schrieb
    Wir leben doch jetzt bereits seit Wochen im permanenten “Notstand“. Es gibt kein anderes Thema mehr als Flüchtlinge. Ich als Bürger wünsche mir einfach wieder Normalität und ich will auch keine Änderung der Gesellschaft. Dies sicherzustellen, Werte politiker, ist euer Auftrag.

    Ute schrieb
    Sorry, aber mich hat diese Sendung mehr verwirrt als informiert! Was bitte wurde denn nun zwischen Merkel und Seehofer entschieden? Ich hatte den Eindruck, das man bei dem Treffen völlig aneinander vorbeigeredet hat! Stoiber ist der Meinung, das Dublin wieder in Kraft tritt, aber so wie es aussah, waren Frau Glöckner und die anderen über diese Erkenntnis sehr erstaunt! Vielleicht sollte man beim nächsten Treffen genau diesen Punkt wortwörtlich zu Papier bringen um allen Missverständnissen vorzubeugen, denn wird Dublin nicht angewendet, ändert sich nichts und Merkel könnte genauso weiter "murkseln"!!!! Im Interesse Deutschland`s sollte man schnellstmöglich zu gegebenen Recht zurückkehren!

    Tweety schrieb
    Im August hat Deutschland die Büchse der Pandora geöffnet, indem es erklärte, Flüchtlinge wider geltenden europäischen Rechts aufzunehmen, und nun werfen wir den anderen europäischen Ländern vor, dass sie nicht das Gleiche tun und Deutschland im Stich lassen! Wie kommt Deutschland eigentlich dazu, anderen Staaaten seinen Willen aufzwingen zu wollen? Ich verstehe sehr gut, dass die Österreicher und alle anderen sauer auf uns sind!! Wir betonen immerzu das in DEUTSCHLAND geltende Asylrecht (vor allem mit dem Familiennachzug!) , das aber mitnichten in den anderen europäischen Staaten gilt!
    Wenn es so weitergeht, haben wir demnächst 10 Millionen Flüchtlinge samt Familiennachzug PRO JAHR! Was sagen Sie dazu, FRAU MERKEL? WAS gedenken Sie zu tun??

    Elsbeth schrieb
    Die deutsche Welle wird finanziert durch Steuergelder und stimmt sich in ihrem Wirken mit der Bundesregierung ab. 2002 startete die Deutsche Welle ihr arabischsprachiges TV-Angebot. Via Nilesat ist es in mehr als 20 Ländern zu empfangen.
    Von daher sind m.E. die Einlassungen des jungen Journalisten einzuordnen.
    Dass das Fernsehen über Satelit einen großen Anteil an der Völkerwanderung hat? Musste jedem klar sein. Aber dadurch? Fassungslosigkeit ohne Ende! Ein "hausgemachter" Run für Völkerwanderungen?
    Zweite Erhellung: Was tun eigentlich "Politikberater"?
    Legen den Politdarstellern die Worte in den Mund?
    Entwickeln Bluffs und Finten, die Bevölkerung zu beruhigen oder gar "einzuseifen"? Für wie grenzdebil und naiv wird die Bevölkerung eigentlich eingestuft?
    Und als letztes. Der bayerische Landrat mühte sich, trotz seiner Bedrängnis, den Anstand zu wahren. Sein Lagebericht scheint aber nicht wirklich zu interessieren. In Berlin verliert man sich wie üblich in Parteiengezänk und in Intrigen- und Machtspielen. Müssen die Ehrenamtlichen erst streiken, damit der Ernst der Lage erkannt wird?

    Urbinia schrieb
    das Geplauder in den Talkshows ist unerträglich.Es kann doch nicht so weiter gehen. Wo sollen die Leute alle wohnen? Wohnungen müssten gebaut werden und in der Zwischenzeit?
    Turnhallen sind schon voll, selbst Veranstaltungshallen.
    Wann kommen die Ferienparks und Hotels an die Reihe? Wann werden die ersten Zwangseinweisungen ins traute Wohnzimmerkommen?
    Abgelehnte Asylbewerber dürfen klagen- auf Staatskosten und können so ihren dann geduldeten Aufenthalt über Jahre hinauszögern.Politiker haben eine Unterredung nach der anderen und es kommt nichts dabei heraus. Eine wirkliche Opposition fehlt. Die einzig Gscheiten san noch die Bayern, sagt eine aus dem Rheinland.
    Diese Politik, die im Moment gefahren wird von CDU, SPD nützt weder den Asybewerbern noch den Bürgern, die schon hier wohnen. Am Ende wird niemand mehr zufrieden sein.

    auslandsdeutsche schrieb
    Wie bin ich froh, nicht mehr in Deutschland zu leben, wenn ich sehe was in d. Land dank Merkel abgeht. Liebe Deutsche, ihr schafft das - nur immer feste dran glauben.
    Das Ansehen in Deutschland wird davon aber nicht besser, eher schlechter. Ein Beispiel wie es euch gesagt wird ist es nicht für andere Länder, die wollen sich nämlich nicht aufgeben und noch dabei ausnutzen lassen von einer Politriege, die ihnen lediglich Durchhalteparolen zuruft.

    Pressestimmen

    Frankfurter Allgemeine Zeitung:
    TV-Kritik: Günther Jauch
    Endlich streiten die Demokraten
    Widersprüchlichkeiten in der Flüchtlingspolitik von CDU, CSU und SPD kann niemand mehr leugnen. Bei Jauch wurde deutlich: Das ist gut so. Und: Ein Landrat aus Passau kann besser rechnen als das politische Berlin.

    web,de
    Günther Jauch":
    Hitzige Diskussionen über Flüchtlinge
    Entscheidung vertagt: Es sollte die große Aussprache in der Flüchtlingspolitik zwischen Angela Merkel, Sigmar Gabriel und Horst Seehofer werden, doch die Koalition hat sich auf Donnerstag vertagt. Pech für Günther Jauch, denn mangels Diskussionsgrundlage war die Erkenntnis der gestrigen Talk-Runde entsprechend gering. Hitzige Diskussionen gab es dennoch.


    Donnerstag, 30. April 2015

    Weiss die Regierung eigentlich was über den Bundesnachrichtendienst?

    Thema: BND Skandal
    epochtimes.de

    Klare Worte zu BND-Affäre
    BND-Beamte dürfen „ungestraft lügen":
    Ex-Bundesrichter fordert Geheimdienst-Strafrecht


    Epoch Times, Dienstag, 28. April 2015
    Hat der Bundesnachrichtendienst ein Eigenleben, von dem das Kanzleramt nichts wusste? Oder lügt die Bundesregierung, um den BND zu decken? Das ist die Frage in der BND-Affäre, bei der es längst um mehr geht, als deutsche Überwachung im Auftrag des NSA.

    Zur Affäre um den Bundesnachrichtendienst und den NSA interviewte die Süddeutsche Zeitung Wolfgang Nešković, ehemaliger Bundesrichter und Ex-Bundestagsabgeordneter. Er saß sieben Jahre im Parlamentarischen Kontrollgremium, das vom Kanzleramt über die Arbeit der Geheimdienste informiert wird, und ist deshalb ein Mann vom Fach. Er fordert ein Sonderstrafrecht für die Geheimdienstkontrolle: Denn noch sei es ein Problem, dass BND-Beamte ungestraft lügen könnten, so Nešković.

    Datenübermittlung war illegal

    Die Übermittlung von Informationen vom BND an den NSA wäre nur nach Zustimmung des Kanzleramtes legal gewesen – und auch nur dann, wenn sie "erforderlich" gewesen wäre, um "außen- und sicherheitspolitische Belange der Bundesrepublik Deutschland" zu wahren, so Nešković in der SZ. Wirtschaftsspionage gegen deutsche Unternehmen, wie sie nun zu Tage kam, fällt nicht darunter – ebenso wie die Ausspähung deutscher Politiker keineswegs im Sinne Deutschlands gewesen sein dürfte.

    Die riesige Zahl der IP-Adressen, Telefonnummern oder E-Mail-Adressen, die der BND für den NSA analysieren sollte, deutet an, dass automatisch Daten übermittelt wurden. Und dafür, genau wie für eine „Pauschalzustimmung des Kanzleramtes“ gebe es im BND-Gesetz keine Rechtfertigung so Nešković.

    Er könne sich angesichts der eindeutigen Gesetzeslage nicht vorstellen, dass das Bundeskanzleramt tatsächlich unwissend gewesen sein sollte. Das Problem sei, dass die BND-Mitarbeiter ungestraft lügen könnten: „Wenn Mitarbeiter der Nachrichtendienste das Gremium im Rahmen einer Anhörung anlügen, müssen sie keine strafrechtlichen Folgen befürchten“, so der Ex-Bundesrichter.

    Strafrecht für Geheimdienstler gefordert

    „Wir brauchen ein Sonderstrafrecht für die Geheimdienstkontrolle“, fordert er. Gerade bei der Geheimdienstkontrolle sei es besonders wichtig, Gesetzesbrüche strafrechtlich zu verfolgen. Aktuell hätten sie höchstens disziplinarrechtliche Konsequenzen. Öffentliche Schelte sei wegen der Geheimhaltungspflicht kaum zu erwarten.

    Bei Geheimdienstarbeit gehe es um mögliche Eingriffe in die Grundrechte, die verdeckt stattfänden und von den Bürgerinnen und Bürger in der Regel nicht bemerkt würden, sodass diese nicht vor Gericht gehen könnten. Nur wenn bei der Geheimdienstkontrolle das Strafrecht mit seiner Abschreckungswirkung zum Einsatz käme, könnten Bürgerinnen und Bürger wirksam geschützt werden, so Nešković.

    Ähnlich bizarr: „Stellarwind“ in USA

    Ein ähnliches Problem wie in Deutschland haben die USA mit den Aktionen ihres Geheimdienstes NSA. Wie Heise.de unter Berufung auf die New York Times und nun freigegebene Dokumente berichtete, war das NSA-Überwachungsprogramm „Stellarwind“ anfangs so geheim, dass es von den Eingeweihten gar nicht gewinnbringend genutzt werden konnte und sogar die Mehrzahl der Richter am geheimen Spionagegericht FISC (Foreign Intelligence Surveillance Court) nichts davon wussten. Durchsuchungsbefehle, die auf Stellarwind basierten, wurden über einen einzelnen, informierten Richter abgewickelt.

    2004 hatte der FBI überprüft, wie viele Tipps Stellarwind geliefert hatte: Nur 1,2 Prozent der gewonnenen Informationen hätten „einen signifikanten Anteil an der Identifizierung eines Terroristen oder an anderweitigen Erkenntnissen über Terrorismus gehabt“, so Heise.de. 2006 wurde gar kein hilfreicher Anhaltspunkt mehr gefunden.

    Stellarwind basierte auf einer Verfügung von George W. Bush. Nach 9/11 hatte er der NSA erlaubt, internationale Telefonate von US-Bürgern abzuhören und Daten darüber zu sammeln. Das Überwachungsprogramm war nie wieder abgeschafft worden. (rf)
    Quelle: SZ, Heise.de, epochtimes.de
    Mit freundlicher Genehmigung von http://www.epochtimes.de

    Samstag, 2. November 2013

    Ströbele in Moskau: "Snowden kann schwere Straftaten aufklären"


    Thema: Nebenwirkungen

    Brief des Geheimdienst-Enthüllers
    01.11.2013, 14:26 Uhr | dpa, AFP, rtr,
    t-online.de schreibt

    Der Grünen-Politiker Hans-Christian Ströbele hat auf einer Pressekonferenz ein Schreiben des Spionage-Enthüllers Edward Snowden vorgestellt . Die Kernaussage: Der Whistleblower ist bereit, zur Aufklärung der Geheimdienst-Vorwürfe beizutragen. Aber wie geht das praktisch?


    Der Grünen-Politiker Hans-Christian Ströbele zeigt den Brief von Edward Snowden bei der Pressekonferenz in Berlin (Quelle: Reuters)
    "Snowden könnte nicht nach Deutschland reisen, eine Aussage machen und wieder nach Russland zurückreisen", so Ströbele. Auf russischem Boden will der Amerikaner aber auch nicht aussagen. Der Grünen-Politiker sagte weiter, Snowden habe klargemacht, er könne mit seinem Wissen dazu beitragen, "schwere Straftaten aufzuklären".

    Das Schreiben steht am Ende dieses Blog- Beitrags

    Kein direkter Adressat

    Einen direkten Adressaten hat der Brief des Ex-Geheimdienst-Mitarbeiters nicht. "To whom it may concern", beginnt das Schreiben - eine allgemeine Anredeformel. Snowden teilte in dem Brief mit, dass er sich durch die internationale Reaktion auf die Veröffentlichung der von ihm von der NSA entwendeten Dokumente über Ausspähaktionen "ermutigt" sehe. Er habe die moralische Pflicht zum Handeln gesehen angesichts eines Systems der "allumfassenden Überwachung, das niemandem Rechenschaft schuldig ist".
    Ströbele hatte den Whistleblower tags zuvor überraschend in Moskau getroffen und das Schreiben dort erhalten. Das durch Ströbeles Unterschrift bezeugte Dokument sei unter anderem an das Kanzleramt weitergeleitet worden.

    Fraglich ist weiter, auf welchem Weg Snowden nun eine Aussage machen könnte. Gegen eine Befragung in Russland "hat er bisher erhebliche Vorbehalte, die ich nicht näher erklären darf oder will", sagte Ströbele.

    Besuch vorstellbar, wenn es Sicherheiten gibt

    Der Politiker betonte, persönlich könne sich Snowden vorstellen, nach Deutschland zu kommen. Dazu müsse allerdings gesichert sein, dass er danach in Deutschland oder in einem vergleichbaren Land bleiben könne und dort in Sicherheit sei. Eine Möglichkeit wäre, dem Amerikaner von deutscher Seite freies Geleit zu gewähren, sagte Ströbele. "Wenn das geklärt und geregelt ist, wäre er bereit, herzukommen."

    Der amtierende Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) sagte dazu: "Wir werden Möglichkeiten finden, wenn Herr Snowden bereit ist, mit deutschen Stellen zu sprechen." Wenn Snowden Informationen liefern wolle, "dann nehmen wir das gerne auf". Ströbele sagte vor den Pressevertretern, diese Aussage nehme er "wohlwollend zur Kenntnis. Aber da sind natürlich viele Hintertürchen drin." Die Bundesregierung hält eine Vernehmung des ehemaligen NSA-Mitarbeiters in Moskau für möglich. Dazu sei die Kooperation der russischen Behörden nötig.

    Anwalt: Bei Ausreise verliert Snowden Asyl

    Russland verlassen wird der Whistleblower wohl nur gegen verlässliche Sicherheits-Zusagen. Sein russischer Anwalt Anatoli Kutscherena hatte die schwierige aktuelle Lage seines Mandanten erklärt: "Er kann nirgendwohin ins Ausland reisen, sonst verliert er seinen gegenwärtigen Status." Der Anwalt legte sich fest: "Snowden wird sich nicht nach Deutschland begeben." Immerhin: Er dürfe sein Wissen preisgeben, ohne Vereinbarungen mit den russischen Behörden brechen. In einem früheren Bericht hatte Kutscherena hingegen diese Vereinbarungen als Hindernis für weitere Enthüllungen genannt.

    Unter größter Geheimhaltung

    Das dreistündige Treffen zwischen Snowden und Ströbele hatte unter größter Geheimhaltung stattgefunden. Ströbeles Eindruck von dem untergetauchten Informanten: "Ein junger Mann, kerngesund und munter - aber auch überlegt, wenn es um die Gründe geht, warum er diese Veröffentlichungskampagne begonnen hat."

    Die USA suchen Snowden wegen der Enthüllungen mit Haftbefehl und werfen ihm Landesverrat vor. Die US-Regierung hat nach Angaben des Bundesjustizministeriums bereits vorsorglich ein Auslieferungsersuchen nach Deutschland übersandt, berichtete das ARD-Magazin "Panorama". Die gleichen Forderungen an Russland hatten zu schweren diplomatischen Spannungen zwischen Washington und Moskau geführt.

    Seit Monaten sorgen Berichte über die Praktiken der National Security Agency (NSA) international für Aufregung. Der Dienst kennt bei seiner weltweiten Spitzelei offensichtlich keine Grenzen: Auch in E-Mails, Bildern, Fotos und Dokumenten von Hunderten Millionen Nutzern der Unternehmen Google und Yahoo schnüffelte er nach einem jüngsten Medienbericht herum. Dass die Geheimdienste dabei zu weit gegangen sind, hatte jüngst US-Außenminister John Kerry eingestanden.
    01.11.2013, 14:26 Uhr | dpa, AFP, rtr, t-online.de


    Geheimtreffen mit Snowden
    So lief der Ströbele-Coup ab
    01.11.2013, 13:52 Uhr | t-online:


    Überraschung gelungen: Der Grünen-Abgeordnete Ströbele bei NSA-Whistleblower Snowden in Moskau
    (Quelle: Büro Hans-Christian Ströbele)
    Überraschung gelungen: Der Grünen-Abgeordnete Ströbele bei NSA-Whistleblower Snowden in Moskau Quelle: Büro Hans-Christian Ströbele

    Es war wie in einem Agenten-Thriller: Mitarbeiter eines Sicherheitsdienstes holten Hans-Christian-Ströbele aus dem Hotel Marco Polo - mitten in Moskau - ab. In einem grauen Kleinbus mit getönten Scheiben fuhr Ströbele dann zusammen mit den Journalisten John Goetz und Georg Mascolo an einen geheimen Ort. Dort trafen sie den NSA-Whistleblower Edward Snowden. Der Coup war perfekt.

    Doch das Überraschungstreffen war seit Monaten vorbereitet und in aller Stille eingefädelt worden - die Bundesregierung war über das Treffen des Grünen-Abgeordneten mit dem in Russland untergetauchten Enthüller nicht informiert.

    "Okay, dann fahre ich"

    Seine Mitarbeiter hätten schon für ein Treffen im Juli den Weg geebnet, verrät Ströbele. Doch das zerschlug sich, der Kontakt zu Snowden sei daraufhin abgebrochen. Erst Ende vergangener Woche habe er wiederhergestellt werden können und für Ströbele sei dann klar gewesen: "Okay, dann fahre ich".

    Allein habe er aber nicht nach Moskau reisen wollen, deshalb gab es zunächst lange Verhandlungen, wer mitfahren sollte. Schließlich habe er sich für den ehemaligen "Spiegel"-Chefredakteur Mascolo und Goetz entschieden - beides ausgewiesene Geheimdienstexperten. Ein Vertreter Frankreichs, der ebenfalls an dem Treffen teilnehmen sollte, habe jedoch kein Visum für Russland bekommen.

    Direkter Kontakt zu Snowden

    Wie das Treffen mit dem Whistleblower genau eingefädelt wurde, lässt Ströbele im Dunkeln. Es seien Bedingungen für das Treffen ausgehandelt und Verschwiegenheit vereinbart worden, sagte der Grünen-Politiker. Nur so viel verrät er: Er habe weder mit Snowdens Anwalt noch mit russischen Behörden gesprochen. Der Kontakt sei direkt über Snowden selbst gelaufen.

    Zu sicherheitsrelevanten Fragen will der Grünen-Politker weiter nichts sagen. Er habe aber nicht bemerkt, dass etwa der russische Inlandsgeheimdienst oder der amerikanische Geheimdienst ihm in Moskau auf den Fersen gewesen seien. Sein Handy aber, das habe er - bevor er zu Snowden fuhr - im Safe seines Moskauer Hotels gelassen.
    01.11.2013, 13:52 Uhr | t-online.de


    Ein Kommentar des t-online-Redaktionsmitglieds Alexander Graßhoff
    Ströbele landet Coup und verdient Respekt
    01.11.2013, 14:47 Uhr t-online:


    Hans-Christian Ströbele (rechts) mit Edward Snowden bei ihrem geheimen und überraschenden Treffen in Moskau
    (Quelle: ARD / Panorama)
    Man mag über den streitbaren Grünen-Politiker Hans-Christian Ströbele denken, was man will. Das Geheimtreffen mit Whistleblower Edward Snowden in Russland ist sein großer Coup. Er handelte, während die Bundesregierung noch immer nur redet, und verdient darum Respekt.

    Snowden brachte mit seinen Enthüllungen den NSA-Abhörskandal ins Rollen und wurde zum US-"Staatsfeind Nummer eins".

    Das Interesse an der Affäre ließ dennoch schnell nach. Bis sich herausstellte, dass wohl auch das Handy von Kanzlerin Merkel abgehört wurde. Auf einmal war das Geschrei wieder groß.

    Ströbele schreibt Geschichte Und während sich Merkel und die Bundesregierung wahrscheinlich noch immer fragen, welche Skandale die Enthüllungen Snowdens noch so aufdecken könnten, steigt ein 74-jähriger Bundestagsabgeordneter in ein Flugzeug und trifft sich mit dem Whistleblower.

    Ströbele schreibt damit Geschichte. Als erster deutscher Politiker traf er den Mann der Stunde. Die Bundesregierung, die schon bei der Debatte um ein Asyl für Snowden einen Eiertanz vollführt hatte, wusste von nichts.

    Warum denn nicht gleich?
    Nun signalisiert Innenminister Hans-Peter Friedrich plötzlich Gesprächsbereitschaft: "Wir werden Möglichkeiten finden, wenn Herr Snowden bereit ist, mit deutschen Stellen zu sprechen, dass auch dieses Gespräch möglich ist."

    Warum denn nicht gleich? Kann Ströbele etwas, was die Regierung nicht kann? Vielleicht setzte er ja einfach nur um, was sich viele Bürger von der Politik wünschen: Endlich mal nicht nur reden, sondern handeln.
    01.11.2013, 14:47 Uhr

    » der Kommentar des Blogschreibers «
    Das wird die mächtigste Frau der Welt aber gewaltig ärgern!
    Da hat doch Ströbele ihr und ihren Regierungsdarstellern ohne ihr Wissen und ohne ihre Genehmigung ihre ganze Unfähigkeit vor Augen geführt.
    Dass man auch ohne "Eiertanz" was erreicht, wenn man nicht immer nur mit einem Auge über den Atlantik in Richtung Westen schielt.

    ZDF-Mann Brender hatte es auch schon mal versucht. Er hat ohne Genehmigung der damaligen Klimakanzlerin wegen der Nachrichtensperre bei der Klimakonferenz in Kopenhagen eine Beschwerde an die UNO geschrieben. Er durfte anschließend gehen.
    Ähnliches kann sie bei Ströbele ja mal versuchen, sie würde den Kürzeren ziehen, außerdem ist Hessens Koch als ihr Handlanger ja nicht mehr da.



    Abhör-Affäre Snowdens Brief im Wortlaut
    01.11.2013, 14:16 Uhr | dpa

    Das Schreiben von Edward Snowden hat nach einer von Hans-Christian Ströbele verbreiteten Übersetzung folgenden Wortlaut:

    An die Zuständigen

    Ich wurde gebeten, Ihnen bezüglich Ihrer Untersuchung zur Massenüberwachung zu schreiben.

    Ich heiße Edward Joseph Snowden und war früher vertraglich bzw. über eine Direktanstellung als technischer Experte bei der National Security Agency (NSA), der Central Intelligence Agency (CIA) und der Defense Intelligence Agency (DIA) der Vereinigten Staaten beschäftigt.

    Im Zuge meiner Beschäftigung in diesen Einrichtungen wurde ich Zeuge systematischer Gesetzesverstöße meiner Regierung, die mich aus moralischer Pflicht zum Handeln veranlassten. Als Ergebnis der Veröffentlichung dieser Bedenken sah ich mich ich einer schwerwiegenden und anhaltenden Hetze ausgesetzt, die mich zwang, meine Familie und meine Heimat zu verlassen. Ich lebe derzeit im Exil und genieße befristetes Asyl, das mir die Russische Föderation gemäß internationalem Recht gewährt.

    Ich bin ermutigt von der Resonanz auf mein politisches Handeln, sowohl in den USA als auch anderswo. Bürger auf der ganzen Welt und auch hohe Amtsträger - einschließlich der Vereinigten Staaten - haben die Enthüllungen zu einem System der allumfassenden Überwachung, das niemandem Rechenschaft schuldig ist, als einen Dienst an der Öffentlichkeit beurteilt. Diese Spionage-Enthüllungen zogen viele Vorschläge zu neuen Gesetzen und Richtlinien nach sich, die auf den vormals verdeckten Missbrauch des öffentlichen Vertrauens abzielten. Der Nutzen für die Gesellschaft aus diesen gewonnenen Erkenntnissen wird zunehmend klarer; gleichzeitig wurden die in Kauf genommenen Risiken sichtlich vermindert.

    Obwohl das Ergebnis meiner Bemühungen nachweislich positiv war, behandelt meine Regierung Dissens nach wie vor als Treuebruch und strebt danach, politische Meinungsäußerung zu kriminalisieren und unter Anklage (zu) stellen. Dennoch: Die Wahrheit auszusprechen ist kein Verbrechen. Ich bin zuversichtlich, dass die Regierung der Vereinigten Staaten mit Unterstützung der internationalen Gemeinschaft diese abträgliche Haltung ablegen wird. Ich hoffe, dass ich, wenn die Schwierigkeiten dieser humanitären Lage beigelegt sind, in der Lage sein werde, mich an der verantwortungsvollen Aufklärung der Sachverhalte bezüglich der in den Medien getätigten Aussagen, insbesondere im Hinblick auf Wahrheit und Authentizität der Berichte, angemessen und gesetzesgemäß zu beteiligen.

    Ich freue mich auf ein Gespräch mit Ihnen in Ihrem Land, sobald die Situation geklärt ist und danke Ihnen für ihre Bemühungen, das internationale Recht zu wahren, das uns alle beschützt.

    Mit besten Grüßen

    gez. Edward Snowden

    bezeugt durch Hans-Christian Ströbele