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Freitag, 15. Dezember 2023

Schockierend: israelische Kinder feiern den Völkermord im Gazastreifen

Schockierend: israelische Kinder feiern den Völkermord im Gazastreifen OPINIONOPINION,
Opinions|Israel-Palestine conflict

Es ist nicht schockierend zu sehen, wie israelische Kinder den Völkermord im Gazastreifen feiern


Der Palästinensisch-kanadischer Menschenrechtsaktivist, preisgekrönter Filmemacher und freiberuflicher Journalist Rifat Audeh schreibt am 13.12.2023

Israel hat seinen Kindern seit langem beigebracht, dass die Palästinenser weniger als Menschen seien und daher weder Empathie noch Mitgefühl wert seien

Im November lud Israels öffentlich-rechtlicher Sender Kan auf seiner offiziellen X-Seite ein Video hoch, in dem israelische Kinder ein Lied singen, um den anhaltenden Völkermord an den Palästinensern in Gaza durch ihr Land zu feiern. Der Sender löschte den Videoclip nach einer großen Online-Revolte.

Auch nachdem das Video stillschweigend aus den sozialen Medien gelöscht wurde, blieb das Lied Gegenstand von Diskussionen und Kontroversen. Viele auf der ganzen Welt waren schockiert, als sie sahen, wie Kinder fröhlich darüber sangen, ein ganzes Volk „innerhalb eines Jahres auszurotten“. Doch ein genauerer Blick auf die israelische Literatur und die Lehrpläne zeigt, dass diese offene Feier des Völkermords das einzig natürliche Ergebnis der anhaltenden Indoktrination – oder genauer gesagt der Gehirnwäsche – Israels an seinen Kindern war, um sicherzustellen, dass sie Palästinenser nicht als Menschen betrachten und die Apartheid voll und ganz befürworten.

Ein Video des israelischen öffentlich-rechtlichen Senders, in dem Kinder über Gaza singen, Innerhalb eines Jahres werden wir sie alle beseitigen.
hat im Internet für Aufsehen gesorgt, auch bei vielen Israelis.
Hier ist das Video zu sehen:

https://www.aljazeera.com/program/newsfeed/2023/11/21/israeli-state-tv-video-shows-children-singing-about-gaza

und wer das nicht glaubt, der kann sich ja mal das ansehen:

Zivilisten, die in einer Schule in Gaza Schutz suchten, wurden hingerichtet

„Sie wurden alle getötet und mit vorgehaltener Waffe hingerichtet.“ In exklusiven Aussagen, die Al Jazeera erhalten hat, beschreiben Zeugen die schrecklichen Anblicke, die sie nach einem israelischen Angriff in einer Schule im Norden des Gazastreifens erlebten.
https://www.aljazeera.com/program/newsfeed/2023/12/13/civilians-sheltering-inside-a-gaza-school-killed-execution

oder auch das:

Vertriebene Palästinenser „haben nichts zum Überleben“

„Sie leiden gerade. Sie haben nichts zum Überleben.“ Tareq Abu Azzoum von Al Jazeera beobachtete die sich verschlechternden Bedingungen, unter denen viele Palästinenser leiden müssen, nachdem Israel sie aufgefordert hatte, in sogenannte sichere Gebiete zu evakuieren.
https://www.aljazeera.com/program/newsfeed/2023/12/13/displaced-palestinians-dont-have-anything-to-survive



Liebe Leser,
bei dem Erstellen dieses Beitrags habe ich mich dermaßen aufgeregt, dass ich spontan eine Email ans Bundeskanzleramt geschrieben habe. Hier ist sie:

Sehr geehrter Herr Bundeskanzler Scholz,

wollen Sie im Ernst behaupten, Deutschland müsse aus Gründen der Staatsräson im Ernstfall mit deutschen  Streitkräften zugunsten Israels intervenieren, einem Land, das wie die deutschen Nazis im „Dritten Reich“ andere Menschen schlimmer wie Tiere behandelt?

Dem Land, das seine Kinder öffentlich im Staatsfernsehen die Vernichtung der Bewohner des Gaza-Streifens mit einem Lied feiern lässt, können Sie gerne persönlich zur Seite stehen, nehmen Sie am besten noch Anton Hofreiter, Marie-Agnes Strack-Zimmermann, den Dauer-Kriegstreiber Kiesewetter und die Meisten der Oliv-Grünen mit.

Ich will absolut nichts mit einem Land zu tun haben, dass Kinder, Frauen und sonstige Zivilisten, die in einer  Schule Schutz gesucht haben, hinrichtet.

Und ich glaube, wenn in Deutschland viel mehr Menschen über die an Zivilisten verübten Gräueltaten in Gaza wissen, dann stehen Sie mit der Staatsräson, vielleicht noch mit Annalena Baerbock an Ihrer Seite, ziemlich alleine da.
Ich jedenfalls werde mein Möglichstes tun, damit auch diese Kriegsverbrechen bekannt werden.

Von den deutschen Regierungs- und Nato- Propaganda- Medien sind derartige Meldungen leider nur äußerst selten zu erfahren, auch die Linkslastigen, Zwangsfinanzierten, deren vorrangige Aufgabe es laut Medienstaatsvertrag eigentlich ist, sind da keine Ausnahme.

Sollte es also soweit kommen, dass Sie die Staatsräson einhalten müssen, wünsche ich Ihnen und Ihren eventuellen Begleitern viel Glück und verbleibe

mit freundlichen Grüßen



aus dem Englischen teilweise mit Google-Translate übersetzt

Sonntag, 4. September 2016

Das war der Aufreger: Merkel distanziert sich von Armenien-Resolution

Thema: Wer regiert hier eigentlich?

Um Erdogan zu besänftigen
Merkel distanziert sich von Armenien-Resolution

Nach Informationen des "Spiegel" plant die Bundesregierung sich von der Armenien-Resolution des Bundestages zu distanzieren. Berlin will damit angeblich erreichen, dass die Türkei das Besuchsverbot der deutschen Soldaten in Incirlik kippt.

Wie das Hamburger Nachrichtenmagazin erfahren haben will, haben sich das Kanzleramt von Angela Merkel und das Auswärtige Amt von Außenminister Frank-Walter Steinmeier auf diese politische Geste gegenüber dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan geeinigt. Regierungssprecher Steffen Seibert soll die Distanzierung öffentlich verkünden.

Anfang Juni hatte der Bundestag die Massaker an den Armeniern 1915 im Osmanischen Reich als Völkermord eingestuft. Die Resolution hatte zu erheblichem diplomatischen Verwerfungen mit der Türkei geführt. Unter anderem hatte Ankara deutschen Bundestagsabgeordneten untersagt, Soldaten der Bundeswehr auf dem Luftwaffenstützpunkt Incirlik zu besuchen.

Hinter den Kulissen waren Merkel und Steinmeier von Anfang an gegen eine Völkermord-Resolution. In den vergangenen Wochen haben sich Diplomaten offenbar um eine Lösung des Streits mit der Türkei bemüht - eine öffentliche Distanzierung scheint für Ankara dabei unabdingbar zu sein.

Quelle: t-online.de

Kommentare

susanne1000
Wen man von Anfang an gegen die Resolution war, hätte man das zu Beginn sagen können / müssen, einfach um klar Stellung zu beziehen! Im Nachhinein zurück zu rudern, gegen die eigene Politik zu wettern um Erdogan zu besänftigen, das geht gar nicht! Wie unglaubwürdig wollen sich die Damen und Herren der deutschen Politik eigentlich noch machen? Ob die Positionierung zur Armenien Resolution klug war steht überhaupt nicht mehr zur Debatte. Aber was nun läuft ist unter aller Wuerde!

motoguzzi1959
Wenn das passiert wird die CDU unwählbar. Ich behaupte....Wenn wir das Geld,dass wir erdowahn in den Rachen werfen wollen und uns damit mitschuldig an der Unterdrückung z.b. Der Kurden machen, in die Integration von Flüchtlingen und in die Steuerung der flüchtlingsströme investieren....Dann schaffen wir das auch ohne Despoten zu unterstützen.

nixversteh
Erbärmlicher geht es nicht mehr. Die Regierung wendet sich von einem Beschluss ab, den das Parlament, immerhin in unserer Demokratie das Souverän, beschlossen hat. Wie weit sinkt diese Frau und die Regierung eigentlich noch. Es kann nur einen Rücktritt der gesamten Regierung nach sich ziehen. Mehr Verrat am Volk geht nicht mehr.

Sender
Ich dachte unsere Regierung wäre nicht mehr zu toppen wenn es um miese Politik und ruinöse Entscheidungen geht, aber jetzt noch vor Erdogan auf die Knie zu fallen und sich von der Armenien-Resolution zu distanzieren, das ist der zur Zeit absolute Gipfel. Hat diese Frau denn überhaupt kein Hirn mehr oder wer hat die gekauft? Ich hoffe es geht jetzt endlich mal ein Ruck durch Deutschland, damit auch die Gutmenschen mal aufwachen und bemerken, dass Deutschland kaputt regiert wird. Laut CDU soll soetwas wieder gewählt werden, was haben die geraucht!? Die werden nach einigem zieren auch die Visumfreiheit durchwinken und später kommt dann noch der EU-Beitritt. Unsere Politiker haben jegliches Maß verloren.

Animals
Ich glaube nicht was ich da lese. Kann sich BRD noch unglaubwürdiger machen, als wir es ohnehin schon sind. Hat diese Frau den überhaupt keinen Stolz. Überall in der Welt knallt es und unsere Regierung fährt so ein Programm. Langsam muss man sich schämen.

Berlin dementiert Kniefall vor Türkei

Thema: Türkei

Streit um Armenien-Resolution
Berlin dementiert Kniefall vor Türkei

Die deutsche Bundesregierung hat Berichte zurückgewiesen, wonach sie sich von der Armenien-Resolution distanziere.

Die deutsche Regierung hat mit Blick auf die Kritik der Türkei betont, dass die Armenien-Resolution des Bundestags rechtlich nicht bindend ist. Als Distanzierung will sie dies aber nicht verstanden wissen.

«Der deutsche Bundestag hat natürlich jedes Recht und die Freiheit, sich zu politischen Fragen zu äussern», sagte Aussenminister Frank-Walter Steinmeier heute in Berlin. «Der Bundestag sagt aber auch selbst, dass nicht jeder Resolution eine rechtliche Bindewirkung zugrunde liegt.»

Seiberts klares Statement

Regierungssprecher Steffen Seibert betonte aber, dass sich die Regierung von der Resolution nicht distanziere. «Davon kann überhaupt keine Rede sein.» Der Bundestag habe das Recht und die Möglichkeit, sich zu jedem Thema zu äussern, wann immer er das für richtig halte. «Und die Bundesregierung unterstützt und verteidigt dieses souveräne Recht der deutschen Volksvertretung.»

In der Resolution wird die Vertreibung und systematische Tötung von weit über einer Million Armeniern zur Zeit des Osmanischen Reiches 1915 als Völkermord bezeichnet. Die türkische Regierung, die den Völkermord bis heute abstreitet, verurteilte den Beschluss scharf.

Sie fordert von der deutschen Regierung eine Distanzierung und hat dies mit dem Besuchsrecht deutscher Parlamentarier bei den Bundeswehr-Soldaten auf dem Nato-Stützpunkt Incirlik verknüpft, das sie derzeit verweigert.

«Spiegel online» hatte berichtet, Auswärtiges Amt und Kanzleramt hätten sich darauf geeinigt, dass Regierungssprecher Seibert vor die Presse treten werde, um sich von der Resolution zu distanzieren, damit die türkische Regierung Bundestagsabgeordneten wieder ein Besuchsrecht in Incirlik gewähre.

Berichte hatten Irritationen ausgelöst

In der CDU/CSU-Fraktion hatten die Berichte von «Spiegel online» Irritationen ausgelöst. «Die Position der Unionsfraktion bleibt unverändert», sagte der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Stephan Harbarth vor Beginn einer Sitzung des Vorstands in Berlin.

Im Vorstand der Fraktion hiess es, eine Distanzierung durch Bundeskanzlerin Angela Merkel wäre «das völlig falsche Signal» an den türkischen Präsidenten Tayyip Recep Erdogan, der vor allem türkischstämmige Bundestagsabgeordnete nach der Resolution persönlich angegriffen hatte.

Merkel, die auch Bundestagsabgeordnete ist, hatte zwar an der Abstimmung im Parlament nicht teilgenommen, bei der vorherigen Probeabstimmung in der Fraktion aber mit den Abgeordneten für die Resolution gestimmt. Eine Regierungssprecherin hatte ausdrücklich darauf hingewiesen, dass Merkel die Resolution unterstützt habe.

Auch Vizekanzler Sigmar Gabriel und Aussenminister Steinmeier nahmen an der Bundestagsabstimmung nicht teil. In der deutschen Regierung hatte man damals keinen Hehl daraus gemacht, dass man den Zeitpunkt der Resolution auch mit Blick auf das EU-Türkei-Flüchtlingsabkommen als unglücklich ansah.

Diplomatische Abstimmungen

In den vergangenen Tagen hatte es zahlreiche diplomatische Abstimmungen zwischen den Regierungen in Ankara und Berlin gegeben. Auch der Präsident des EU-Parlaments, Martin Schulz, besuchte die Türkei.

Dabei war der türkischen Regierung nach Diplomatenangaben nicht nur erklärt worden, dass die Armenien-Resolution für den Bundestag nicht nur keine rechtlichen Folgewirkungen habe, sondern auch einen wichtigen innerdeutschen Aspekt hat. Denn das Deutsche Reich war 1915 Verbündeter des Osmanischen Reiches. (nag/afp)

Mit freundlicher Genehmigung von 20min.ch

Sonntag, 17. Juli 2016

Deutschland stuft Herero-Massaker als Völkermord ein

Thema: Völkermord

Herero-Massaker als Völkermord eingestuft

Deutsche Truppen haben in der früheren Kolonie Deutsch-Südwestafrika 100'000 Herero und Nama getötet. Jetzt hat Deutschland das Massaker offiziell als Völkermord eingestuft. Namibia war von 1884 bis 1915 unter dem Namen Deutsch-Südwestafrika eine deutsche Kolonie.

Deutschland ändert damit die Bewertung der Gräueltaten deutscher Truppen. Diese zuvor von Deutschland vermiedene Einstufung der Ereignisse von 1904 bis 1908 im heutigen Namibia «spiegeln die Position der Bundesregierung wider», hiess es in einer Antwort der Regierung auf eine parlamentarische Anfrage der Linksfraktion, aus der die «Frankfurter Rundschau» am Mittwoch zitierte.

In der damaligen Kolonie töteten deutsche Truppen nach Schätzungen gezielt rund 100'000 Herero und Nama. Bisher hatte Deutschland immer betont, dass die «historischen Ereignisse» erst seit Inkrafttreten der UNO-Völkermord-Konvention 1951 als Genozid eingestuft werden könnten. In diesem Jahr hatte allerdings der Bundestag – Deutschlands Parlament – bereits die Massaker an den Armeniern von 1915 und 1916 im Osmanischen Reich als Völkermord verurteilt.

«Keine Rechtsfolgen»

In ihrer neuen Stellungnahme zu den Herero-Massakern betonte die Bundesregierung nun, dass ein Völkermord «in einer historisch-politisch geführten öffentlichen Debatte» auch in einem «nicht rechtlichen» Sinn definiert werden könne. Es bleibe allerdings bei der Position, dass allein aus der Verwendung des Völkermordbegriffs keine Rechtsfolgen für Deutschland entstünden.

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan hatte kürzlich auf dieses Kapitel verwiesen, als er die Armenien-Resolution des Bundestags kritisierte. Mit dem Verweis auf die Verbrechen in Deutsch-Südwestafrika sprach Erdogan den deutschen Abgeordneten das Recht zur Kritik an den Massakern an Armeniern im Osmanischen Reich ab.

Verhandlungen mit Namibia

Deutschland zählte das heutige Namibia von 1884 bis 1915 unter dem Namen Deutsch-Südwestafrika zu seinen Kolonien. Als die Herero 1904 einen Aufstand begannen, ordnete General Lothar von Trotha die Vernichtung des Stammes an. Bundestagspräsident Norbert Lammert hatte die Verbrechen bereits im Juli 2015 als «Völkermord» bezeichnet.

Anlass für die Anfrage, die der Linken-Entwicklungspolitiker Niema Movassat gestellt hatte, sind die derzeit laufenden nicht-öffentlichen Verhandlungen zwischen deutschen und namibischen Regierungsbeauftragten. Inwiefern über Entschädigungen verhandelt wird, hält das Schreiben laut «Frankfurter Rundschau» offen.

Mit freundlicher Genehmigung von http://www.20min.ch

Dienstag, 6. Mai 2014

AVAAZ: Ein Völkermord, den wir stoppen können

Liebe Freundinnen und Freunde,



Der Südsudan befindet sich in einer fürchterlichen Gewaltspirale, doch wir können etwas dagegen tun. Die Anführer beider Gruppen könnten dem Terror Einhalt gebieten, wenn wir dort ansetzen, wo es wehtut: bei ihren Geldbeuteln. Die UNO berät im Moment über Sanktionen und einen Schutzeinsatz — geben wir den weltweiten Entscheidungsträgern den nötigen Anstoß, damit sie verhindern, dass aus der Gewaltspirale ein Völkermord wird:

unterzeichnen
Frauen und Kinder werden aus Schulen und Krankenhäusern gezerrt und am Straßenrand getötet; Radiosender verbreiten Hasspropaganda — es erinnert an Ruanda vor 20 Jahren. Diese Szenarien spielen sich momentan im Südsudan ab und wir können zu einer Lösung beitragen.

Zwei Männer tragen die Schuld an dem Schrecken:
Präsident Salva Kiir und sein ehemaliger Stellvertreter Riek Machar. Die beiden führen einen erbitterten Machtkampf und schüren Spannungen zwischen ethnischen Gruppen, die jahrzehntelang friedlich zusammen gelebt haben. Beide Männer haben Vermögenswerte und 
Familienmitglieder im Ausland. Wenn wir Kiir und Machar dort treffen, wo es wehtut — bei ihren Geldbeuteln — können wir verhindern, dass dieser Alptraum zum Völkermord wird.
Die Friedensverhandlungen laufen langsam wieder an und die USA und Frankreich fordern den UN-Sicherheitsrat auf, Sanktionen zu verhängen und mehr Friedenstruppen zum Schutz von Zivilisten zu entsenden. Russland könnte die Maßnahmen blockieren, doch selbst China will nicht, dass dieser ölreiche Staat im Chaos versinkt. Ein Erfolg ist also möglich — wenn wir schnell handeln. Drängen wir die Entscheidungsträger mit 1 Million Stimmen dazu, Sanktionen zu verhängen und eine stärkere Mission zu entsenden, um die Menschen im Südsudan zu schützen:


https://secure.avaaz.org/de/ceasfire_in_south_sudan_euro_gen_/?bviusbb&v=39540

Es ist herzzerreißend — und empörend. Über eine Million der elf Millionen Menschen im Südsudan sind aus ihren Häuser geflüchtet, Zehntausende sind gestorben und dem Land droht eine schwere Hungersnot. Dennoch sind große Delegationen auf beiden Seiten seit Monaten in schicken Hotels im benachbarten Äthiopien untergebracht und machen kaum Anstrengungen oder Fortschritte, um eine Friedenslösung auszuhandeln.
Wir können diesen Wahnsinn stoppen. Sanktionen, einschließlich der Sperrung von Vermögenswerten und Reiseverboten, werden es Kiir und Machar erschweren, auf ihr Vermögen zuzugreifen oder Freunde und Familie im Ausland zu besuchen. Selbst wenn wir beim UN-Sicherheitsrat keinen Erfolg haben, werden unilaterale Sanktionen von zahlreichen Ländern starke Auswirkungen haben.

Es ist außerdem wichtig, die UN-Schutztruppen zu verstärken. Die UNO hat zum allerersten Mal ihre eigenen Basis-Standorte geöffnet, um 85.000 Zivilisten Unterschlupf zu bieten, die vor Massakern flüchteten. Doch es sind weniger als 9000 UN-Truppen vor Ort, für ein Land so groß wie Frankreich. Eine UN-Basis ist bereits schonungslos angegriffen worden und die Regierung droht damit, die UNO aus dem Land zu verweisen. Wir brauchen dringend eine viel größere und stärkere UN-Mission.

In Syrien konnten wir die Gewaltspirale vor 3 Jahren nicht aufhalten. Doch dieser Konflikt ist neu und kann noch eingedämmt werden. Lassen wir den Südsudan nicht im Stich. Unterzeichnen und verbreiten Sie jetzt die Aktion:


https://secure.avaaz.org/de/ceasfire_in_south_sudan_euro_gen_/?bviusbb&v=39540

Der Südsudan ist die jüngste Nation der Welt. Er entstand nach jahrzehntelangem Widerstand gegen die mörderische Brutalität des sudanesischen Regimes. Doch genau wie in vielen Ländern, die seit Langem existieren, besteht eine große Kluft zwischen den Staatsführern und den Bürgern. Die Kluft ist tragisch, denn Präsident Salva Kiir wurde von vielen als aufrichtig empfunden. Doch er und Riek Machar scheinen von eskalierender Wut, Angst und Machtgier eingenommen zu sein. Stehen wir den Menschen im Südsudan zur Seite und helfen wir ihnen, ihre Staatsführer zu bändigen, um den Frieden wiederherzustellen, für den sie so lange haben leiden müssen.

Voller Hoffnung,
Jeremy, Mary, Mathias, Jooyea, Sayeeda, Patri, Luis, Ricken und das ganze Avaaz-Team.

Weitere Informationen:
Südsudan: Auf dem Weg zum Völkermord (FAZ)http://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/afrika/suedsudan-auf-dem-weg-zum-voelkermord-12780322.htm...

Südsudan: Im Kreislauf des Todes (Süddeutsche Zeitung)
http://www.sueddeutsche.de/politik/suedsudan-im-kreislauf-des-todes-1.1943498

UN-Bericht: Hunderte Tote bei Massaker im Südsudan (Welt)http://www.welt.de/politik/ausland/article127162528/Hunderte-Tote-bei-Massaker-im-Suedsudan.html

Eine Million Menschen von Hungersnot bedroht (Süddeutsche Zeitung)http://www.sueddeutsche.de/politik/suedsudan-eine-million-menschen-von-hungersnot-bedroht-1.1939106

Südsudan: Ethnisch motivierte Morde außer Kontrolle (Human Rights Watch, auf Englisch)
https://www.hrw.org/news/2014/04/23/south-sudan-ethnic-killings-spiraling



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Mittwoch, 3. Juli 2013

AVAAZ: Wir haben "nie wieder" gesagt

Liebe Freundinnen und Freunde,




Die meisten Menschen haben erst von den Ruandern erfahren, als 800.000 von ihnen ermordet worden waren. Nun hängt das Schicksal der Rohingya in Burma am seidenen Faden -- sie werden von Banden angegriffen während die Polizei zuschaut. Der burmesische Präsident könnte die Gewalt beenden -- dazu muss er einfach einen Plan genehmigen, um sie zu schützen, ihnen die Staatsbürgerschaft gewähren und sicherstellen, dass die Maßnahmen umgesetzt werden. In wenigen Tagen trifft er sich mit Politikern aus Europa. Fordern wir sie auf, ihn dazu zu drängen und ein zweites Ruanda zu verhindern:

die meisten Menschen haben erst von den Ruandern erfahren, als es schon zu spät war und 800.000 von ihnen tot waren. Nun hängt das Schicksal der Rohingya in Burma am seidenen Faden. Rassistische Banden haben Flugblätter verteilt, auf denen sie drohen, diese kleine burmesische Minderheit auszurotten. Es hat bereits entsetzliche Morde gegeben und sogar Kinder sind zu Tode gehackt worden. Alles deutet auf ein bevorstehendes Horrorszenario hin, wenn wir nicht einschreiten.

Völkermorde passieren, weil unsere Alarmglocken erst läuten wenn die Verbrechen schon begangen wurden. Die Rohingya sind ein friedliches und sehr armes Volk. Sie werden gehasst, weil sie eine dunklere Hautfarbe haben und die Mehrheit denkt, dass sie ihre “Jobs wegnehmen”. Es gibt 800.000 von ihnen und sie könnten vernichtet werden, wenn wir nicht handeln. Für viele Völker ist jede Hilfe zu spät gekommen -- sorgen wir dafür, dass es bei den Rohingya anders ist.

Der burmesische Präsident Thein Sein hat die Macht, das Personal und die Mittel, um die Rohingya zu schützen. Um das zu tun, muss er einfach nur den Auftrag erteilen. In wenigen Tagen kommt er nach Europa, um die neue Handelsbereitschaft seines Landes anzupreisen. Wenn EU-Politiker ihn mit einer starken Forderung zum Schutz der Rohingya empfangen, dann könnte er dies tun. Lassen Sie uns 1 Million Unterschriften sammeln und rund um seine Treffen mit wichtigen EU-Staatschefs erschütternde Bilder von den Ereignissen in Burma aufhängen.

https://secure.avaaz.org/de/burma_the_next_rwanda_loc/?bviusbb&v=26503

Folter, Gruppenvergewaltigungen und Morde im Hinrichtungsstil -- Menschenrechtsgruppen beschreiben die Brutalität in Burma als “ethnische Säuberung”. Über 120.000 Rohingya mussten bereits flüchten -- viele von ihnen in Notlager in Grenznähe. Andere sind in Booten geflüchtet und dabei ertrunken, verhungert oder von der Küstenwache der Nachbarländer angeschossen worden. Berichte weisen auf eine Eskalation der Gewalt hin -- Präsident Thein Sein hat vor einiger Zeit nach erneuten tödlichen Angriffen den Notstand ausgerufen. Und es ist lediglich eine Frage der Zeit, bis es zu einem großen Massaker kommt.

Völkermorde passieren nicht, wenn Regierungen sich ihnen widersetzen. Doch die burmesische Regierung hat sich in die falsche Richtung orientiert. Kürzlich hat ein Regierungssprecher zugegeben, dass die Behörden eine Regel auferlegt hatten, die dem Volk der Rohingya nur zwei Kinder erlaubt und Paare, die heiraten möchten, dazu zwingt, eine Sondererlaubnis zu beantragen. Experten sagen außerdem, dass Regierungsbehörden bei der “ethnischen Säuberung” zugeschaut oder sogar an ihr teilgenommen haben. Präsident Sein ist endlich dazu gezwungen worden, das Schicksal der Rohingya einzugestehen. Doch bislang hat er sich geweigert, Pläne durchzusetzen, um die Gewalt zu stoppen und den gefährdeten Menschen zu helfen.

Bis er das tut, hängt der drohende Völkermord wie eine dunkle Wolke über Burma und dem Rest der Welt. Durch ihre Handelsbeziehungen haben der britische Premierminister Cameron und der französische Präsident Hollande einen großen Einfluss auf Sein -- wenn sie ihn bei ihrem Treffen diesen Monat zum Handeln bewegen, könnten dadurch Menschenleben gerettet werden. Für viele Völker ist jede Hilfe zu spät gekommen -- sorgen wir dafür, dass es bei den Rohingya anders ist. Schließen Sie sich jetzt dem Aufruf an und verbreiten Sie die Aktion:

https://secure.avaaz.org/de/burma_the_next_rwanda_loc/?bviusbb&v=26503

Immer wieder aufs Neue hat die Avaaz-Gemeinschaft Solidarität mit den Menschen in Burma und ihrem Kampf für Demokratie bewiesen. Als das Regime 2007 brutal gegen buddhistische Mönche vorgegangen ist, hat Avaaz Hundertausende von Dollar, Euros und Pfund gespendet, um technische Unterstützung und Schulungen für Aktivisten zu ermöglichen und so die Kommunikationssperre zu durchbrechen. 2008 hat ein verheerender Zyklon mindestens 100.000 Burmesen getötet, doch das bestechliche Militärregime verhinderte jegliche offizielle internationale Hilfsleistungen. Unsere Gemeinschaft hat damals Mönchen Direktspenden in Millionenhöhe gesendet und war damit ein Vorreiter bei den Hilfsaktionen.

Als der Völkermord vor 20 Jahren in Ruanda geschah, gab es unsere Gemeinschaft noch nicht. Hätten wir genug getan, um ihn zu stoppen? Zeigen wir den Rohingya jetzt unsere Antwort auf diese Frage.

Mit Hoffnung und Entschlossenheit,

Luis, Jeremy, Aldine, Oliver, Marie, Jooyea und das ganze Avaaz-Team

PS - Viele Avaaz-Kampagnen werden von Mitgliedern gestartet. Starten Sie jetzt Ihre eigene, zu irgendeinem Thema - ob regional, national oder global: http://www.avaaz.org/de/petition/start_a_petition/?bgMYedb&v=23917


WEITERE INFORMATIONEN

Burma: "Ethnische Säuberungen" gegen Rohingya-Muslime beenden (HRW)
http://www.hrw.org/de/news/2013/04/22/burma-ethnische-saeuberungen-gegen-rohingya-muslime-beenden

Gewalt gegen Rohingya: Burma verjagt ein ganzes Volk (Spiegel Online)
http://www.spiegel.de/politik/ausland/burma-gewalt-gegen-die-minderheit-der-rohingya-a-845017.html

Gewalt gegen Muslime: Exodus in Burma (Spiegel Online)
http://www.spiegel.de/politik/ausland/fluechtlinge-in-burma-tausende-rohingya-fliehen-vor-der-gewalt-a-864202.html

Krawalle in Burma: Video zeigt wie Polizisten einen Angriff nicht verhindern (BBC News) (Englisch)
http://www.bbc.co.uk/news/world-asia-22243676

Video: Burmesische Polizei schaut zu als Buddhisten Muslime angreifen (The Guardian) (Englisch)
http://www.guardian.co.uk/world/2013/apr/22/burmese-police-buddhists-attack-muslims

Dalai Lama plädiert bei burmesischen Mönchen für ein Ende der Gewalt (ABC News) (Englisch)
http://abcnews.go.com/International/dalai-lama-pleads-myanmar-monks-end-violence-amid/story?id=19013148#.UXV3vCt4a5w

Thein Sein im Juli zu Besuch in Großbritannien und Frankreich (AFP) (Englisch)
http://www.dvb.no/news/thein-sein-to-visit-britain-france-in-july/28815

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Danke für Ihren Einsatz, um ein zweites Ruanda zu verhindern.

Bitte leiten Sie die folgende E-Mail an Freunde und Bekannte weiter und veröffentlichen Sie den Link auf Ihrer Facebook-Pinnwand:

https://secure.avaaz.org/de/burma_the_next_rwanda_loc/?tviusbb

Nochmals herzlichen Dank für Ihre Hilfe,
Ihr Avaaz-Team