Dienstag, 3. November 2015

Günther Jauch - 1.11.2015 - Seehofers Ultimatum: Begrenzt Merkel jetzt den Flüchtlingszustrom


Sendung am 1.11.2015 um 21:45 Uhr
die Gäste
Foto: ARD
  • Edmund Stoiber CSU, ehemaliger Ministerpräsident Bayerns
  • Julia Klöckner CDU, stellvertretende Parteivorsitzende
  • Jaafar Abdul Karim Journalist „Deutsche Welle"
  • Michael Spreng Politikberater
  • Franz Meyer, CSU Landrat des Landkreises Passau
  • Ralf Stegner, SPD Stellvertretender Bundesvorsitzender


Link zur Sendung: (hier)
Link zum Blog: (hier)


Das Thema:
Seehofers Ultimatum: Begrenzt Merkel jetzt den Flüchtlingszustrom?

Dazu schreibt die Redaktion:
Streitthema Flüchtlingspolitik: Die Bundesregierung ist sich nach wir vor uneins, wie politisch mit dem Flüchtlingszustrom umgegangen werden sollte. Besonders zwischen Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) ist die Situation angespannt.

In dieser Woche nun setzte Seehofer der Regierung in Berlin ein Ultimatum: Seine Forderung nach einem Plan zur Begrenzung der Zuwanderung müsse umgesetzt werden – und zwar jetzt. Sollte Merkel beim Krisengipfel im Kanzleramt am Sonntag nicht auf seinen Kurs einschwenken, würde er sich „andere Handlungsoptionen“ offen halten, so Seehofer.

Was hatten Sie vom Krisengipfel im Kanzleramt erwartet? Merkel oder Seehofer – wer sollte sich Ihrer Ansicht nach durchsetzen?

Kommentare aus dem Forum

Monika schrieb
Wir leben doch jetzt bereits seit Wochen im permanenten “Notstand“. Es gibt kein anderes Thema mehr als Flüchtlinge. Ich als Bürger wünsche mir einfach wieder Normalität und ich will auch keine Änderung der Gesellschaft. Dies sicherzustellen, Werte politiker, ist euer Auftrag.

Ute schrieb
Sorry, aber mich hat diese Sendung mehr verwirrt als informiert! Was bitte wurde denn nun zwischen Merkel und Seehofer entschieden? Ich hatte den Eindruck, das man bei dem Treffen völlig aneinander vorbeigeredet hat! Stoiber ist der Meinung, das Dublin wieder in Kraft tritt, aber so wie es aussah, waren Frau Glöckner und die anderen über diese Erkenntnis sehr erstaunt! Vielleicht sollte man beim nächsten Treffen genau diesen Punkt wortwörtlich zu Papier bringen um allen Missverständnissen vorzubeugen, denn wird Dublin nicht angewendet, ändert sich nichts und Merkel könnte genauso weiter "murkseln"!!!! Im Interesse Deutschland`s sollte man schnellstmöglich zu gegebenen Recht zurückkehren!

Tweety schrieb
Im August hat Deutschland die Büchse der Pandora geöffnet, indem es erklärte, Flüchtlinge wider geltenden europäischen Rechts aufzunehmen, und nun werfen wir den anderen europäischen Ländern vor, dass sie nicht das Gleiche tun und Deutschland im Stich lassen! Wie kommt Deutschland eigentlich dazu, anderen Staaaten seinen Willen aufzwingen zu wollen? Ich verstehe sehr gut, dass die Österreicher und alle anderen sauer auf uns sind!! Wir betonen immerzu das in DEUTSCHLAND geltende Asylrecht (vor allem mit dem Familiennachzug!) , das aber mitnichten in den anderen europäischen Staaten gilt!
Wenn es so weitergeht, haben wir demnächst 10 Millionen Flüchtlinge samt Familiennachzug PRO JAHR! Was sagen Sie dazu, FRAU MERKEL? WAS gedenken Sie zu tun??

Elsbeth schrieb
Die deutsche Welle wird finanziert durch Steuergelder und stimmt sich in ihrem Wirken mit der Bundesregierung ab. 2002 startete die Deutsche Welle ihr arabischsprachiges TV-Angebot. Via Nilesat ist es in mehr als 20 Ländern zu empfangen.
Von daher sind m.E. die Einlassungen des jungen Journalisten einzuordnen.
Dass das Fernsehen über Satelit einen großen Anteil an der Völkerwanderung hat? Musste jedem klar sein. Aber dadurch? Fassungslosigkeit ohne Ende! Ein "hausgemachter" Run für Völkerwanderungen?
Zweite Erhellung: Was tun eigentlich "Politikberater"?
Legen den Politdarstellern die Worte in den Mund?
Entwickeln Bluffs und Finten, die Bevölkerung zu beruhigen oder gar "einzuseifen"? Für wie grenzdebil und naiv wird die Bevölkerung eigentlich eingestuft?
Und als letztes. Der bayerische Landrat mühte sich, trotz seiner Bedrängnis, den Anstand zu wahren. Sein Lagebericht scheint aber nicht wirklich zu interessieren. In Berlin verliert man sich wie üblich in Parteiengezänk und in Intrigen- und Machtspielen. Müssen die Ehrenamtlichen erst streiken, damit der Ernst der Lage erkannt wird?

Urbinia schrieb
das Geplauder in den Talkshows ist unerträglich.Es kann doch nicht so weiter gehen. Wo sollen die Leute alle wohnen? Wohnungen müssten gebaut werden und in der Zwischenzeit?
Turnhallen sind schon voll, selbst Veranstaltungshallen.
Wann kommen die Ferienparks und Hotels an die Reihe? Wann werden die ersten Zwangseinweisungen ins traute Wohnzimmerkommen?
Abgelehnte Asylbewerber dürfen klagen- auf Staatskosten und können so ihren dann geduldeten Aufenthalt über Jahre hinauszögern.Politiker haben eine Unterredung nach der anderen und es kommt nichts dabei heraus. Eine wirkliche Opposition fehlt. Die einzig Gscheiten san noch die Bayern, sagt eine aus dem Rheinland.
Diese Politik, die im Moment gefahren wird von CDU, SPD nützt weder den Asybewerbern noch den Bürgern, die schon hier wohnen. Am Ende wird niemand mehr zufrieden sein.

auslandsdeutsche schrieb
Wie bin ich froh, nicht mehr in Deutschland zu leben, wenn ich sehe was in d. Land dank Merkel abgeht. Liebe Deutsche, ihr schafft das - nur immer feste dran glauben.
Das Ansehen in Deutschland wird davon aber nicht besser, eher schlechter. Ein Beispiel wie es euch gesagt wird ist es nicht für andere Länder, die wollen sich nämlich nicht aufgeben und noch dabei ausnutzen lassen von einer Politriege, die ihnen lediglich Durchhalteparolen zuruft.

Pressestimmen

Frankfurter Allgemeine Zeitung:
TV-Kritik: Günther Jauch
Endlich streiten die Demokraten
Widersprüchlichkeiten in der Flüchtlingspolitik von CDU, CSU und SPD kann niemand mehr leugnen. Bei Jauch wurde deutlich: Das ist gut so. Und: Ein Landrat aus Passau kann besser rechnen als das politische Berlin.

web,de
Günther Jauch":
Hitzige Diskussionen über Flüchtlinge
Entscheidung vertagt: Es sollte die große Aussprache in der Flüchtlingspolitik zwischen Angela Merkel, Sigmar Gabriel und Horst Seehofer werden, doch die Koalition hat sich auf Donnerstag vertagt. Pech für Günther Jauch, denn mangels Diskussionsgrundlage war die Erkenntnis der gestrigen Talk-Runde entsprechend gering. Hitzige Diskussionen gab es dennoch.


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