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Freitag, 4. August 2023

Das große Panel: Guérot, Pürner, Krall, Vahrenholt, Saurugg, Friedrich

Das große Panel: Guérot, Pürner, Krall, Vahrenholt, Saurugg, Friedrich Eine Zusammenkunft von vielen klugen Menschen, denen zuzuhören sich auf jeden Fall lohnt


Marc Friedrich

30.07.2023
Die Meinungsfreiheit wird immer weiter eingeschränkt und deshalb habe ich auf meinem Event "Marc Lädt Ein" mit über 450 Zuschauern den Diskurs eröffnet. Dazu habe ich Ulrike Guérot, Markus Krall, Friedrich Pürner, Herbert Saurugg und Fritz Vahrenholt eingeladen sich den Fragen aus dem Publikum zu stellen. Und sie haben kein Blatt vor den Mund genommen!


Kommentare

@ronaldbologna2092
Es ist einfach erfrischend, so tollen Menschen und ihren klugen Sichtweisen und Argumenten folgen zu dürfen. Hierfür danke an alle Teilnehmer
@pippor.384
Danke Marc Friedrich, dass Du gegen die Lügen kämpfst und alle Mitstreiter zusammenbringst. Als smarter und fachkundiger Finanzexperte hättest Du mit Leichtigkeit auch einen leichteren Weg gehen können. Danke. 👍🙏
@marlieswildberg9883
Menschen mit Herz und Verstand! Ich bin sicher, wir können die Kabale entlarven und ablösen.
@dirkpaulkamphaus3783
Das wäre eine Regierung!!!Nur Top Leute!!!

Sonntag, 16. Februar 2014

Günther Jauch, 16.02.2014 - Der Fall Edathy und die Folgen –
Regierung in der Krise?


Sendung am 16.02.14 | 21:45 Uhr
Foto: ARD
    Die Gäste
  • Wolfgang Bosbach Vorsitzender des Innenausschusses
  • Karl Lauterbach Stellvertretender Fraktionsvorsitzender im Bundestag
  • Georg Mascolo Journalist
  • Gisela Friedrichsen Reporterin "Der Spiegel"
  • Wolfgang Kubicki Mitglied im Partei-Präsidium der FDP

Der Fall Edathy zieht immer weitere Kreise. Berichteten Medien zunächst nur über Ermittlungen gegen den ehemaligen SPD-Bundestagsabgeordneten Sebastian Edathy im Zusammenhang mit Kinderpornografie, sind nun auch hochrangige Regierungsmitglieder in den Fall involviert. Der ehemalige Innenminister und heutige Landwirtschaftsminister Hans-Peter Friedrich (CSU) hatte bereits im Herbst die SPD-Spitze über den Verdacht gegen Edathy informiert und damit möglicherweise gegen das Dienstgeheimnis verstoßen. Am Freitag zog Friedrich nun die Konsequenzen aus dem Vorfall und legte sein Ministeramt nieder.

Das Chaos ist perfekt, der Fall aber weiterhin so nebulös wie facettenreich: Sind die Vorwürfe gegen Edathy zu halten oder hat er sich keiner Straftat schuldig gemacht? Warum wussten einige Politiker offenbar schon im Oktober vom Fall Edathy – und warum hat die Staatsanwaltschaft Hannover erst vor wenigen Wochen die Ermittlungen eingeleitet?

Klar ist bislang nur: Die Causa Edathy ist eng mit dem Schicksal der Bundesregierung verknüpft und dürfte führende SPD-Politiker noch einigen Ärger bescheren. Edathy hingegen wird mittlerweile nur noch eines interessieren – das Ergebnis der staatsanwaltlichen Ermittlungen und die Einschätzung des belastenden Materials durch Experten.

Wer wusste wann was? Stürzen noch andere Spitzenpolitiker über den Fall Edathy? Was ist der Stand im Ermittlungsverfahren gegen Edathy? Was ist Kinderpornografie und was nicht?

Darüber diskutiert Günther Jauch am Sonntagabend mit seinen Gästen.

Link zur Günther-Jauch-Seite (hier)
Link zum Günther-Jauch-Blog (hier)

Zuerst: Was ein Mann der FDP, einer Partei, die nicht mehr im Bundestag vertreten ist, so Wichtiges zur Sendung beitragen kann dass er hier eingeladen ist, erschließt sich den meisten Foristen im Blog nicht.
Anscheinend soll die Partei der Besserverdiener mit der geballten Macht der politisch manipulierten Öffentlich-Rechtlichen-Sendeanstalten fit für die Europawahl gemacht werden.
Der Verdacht liegt nahe weil er schon zum zweiten Mal innerhalb kurzer Zeit auftaucht! Es werden schon Stimmen laut, wo denn Vertreter der anderen "Unter 5%-Parteien" bleiben.
Werden mit der Zwangsabgabe auch Sendungen finanziert die unsere eigene Manipulation zum Ziel haben, indem einem Mitglied dieser Lobbyisten-Partei die Möglichkeit gegeben wird, uns unterschwellig aufzufordern diese Partei zu wählen?


ausgesuchte Kommentare aus dem Blog

#165 Frank Akin 37
Genmais oder Giraffe
Ist der Umbau vom Volk als Souverän zum Zuschauer und Abnicker geschafft?
Da hat der Friedrich sich doch gerade dafür stark gemacht, daß Genmais nicht nach Deutschland kommt und schon muß er weg. "Hier Lobby, Bahn frei!" Und der NGO FDP NRW schreit lauthals "fort mit ihm".
Schnell einen Oppermann einspannen, der das verkünden darf, damit er nicht von der "Atlantikbrücke" springen muß.
Souverän wird abgelenkt mit unmoralischem gender pädo-Thema, und der, um den es geht, ist gar nicht auf der Bühne, wird nicht gefragt?! Rufmord per Verordnung. Gelungene Inszenierung, zugegeben!
Da ist doch das Schau-Töten einer Giraffe wegen Inzuchtgefahr ehrlicher. Gibt es in der Politik nur noch solche Gier-affen, Marius-netten?
Da ist doch dem Arbeitgeber, dem Souverän einiges entglitten. Endlich bricht das Geschwür und kann genesen. Was, wenn der Souverän aufwacht und dies in Zucht nimmt?!

#132 Erster Karl
Meinungsänderung
Nachdem ich die Pressekonferenz der Staatsanwaltschaft verfolgt habe und es stimmen sollte, dass Beweise außerhalb der Computer vorhanden sind, gehe ich davon aus, dass sich Edathy zu mindestens grenzwertiges Bilder und Videomaterial besorgt haben könnte. Wäre es nur auf vorhanden Computer beschränkt gewesen, hätte ich so meine Zweifel auf Grund der Rolle die er im NSU Ausschuß gespielt hat.

Technisch gesehen ist es überhaupt kein Problem, dass digitale Daten beliebig veränderbar sind.
Entsprechende Trojaner eingeschleust auf dem Computer, führen ganz schnell zu getürkten Beweisen.
Nun stelle ich mir die Frage, was hätte Friedrich wohl gemacht, wenn es zum damaligen Zeitpunkt Koalitionsverhandlungen zwischen Rot/Rot/ Grün gegeben hätte?
Da es nicht so war, unterstütze ich #23 Paulinchen letzter Absatz. # Bart, was sind sog. FKK Filme? Muss ich jetzt Angst haben ,dass meine digitalisierten FKK Filme , aufgenommen im Freundeskreis, auch mit unseren Kindern in einer nicht verklemmten DDR, mir zum Verhängnis werden können?Wir schauen sie uns ab und zu im Familien und Freundeskreis an und beziehen unsere Enkel/innen natürlich mit ein.
Wir legen nämlich großen Wert auf eine Erziehung, die wir als unsere Moralvorstellungen verstehen, frei von jeglicher Pseudomoral, die wir nach dem Beitritt zum GG kennen gelernt haben.

#95 Michl Kohlhaas
Politik endlich auf Augenhöhe mit der Jusitz?
Mich interessiert eigentlich viel mehr, wie Abgeordnete, Staatsanwälte und Richter honoriert werden, denn offensichtlich entsteht durch zuviel Geld auch zuviel Hybris und Machtanspruch. Irgendwie scheint Geld doch nicht unabhängig, professionell oder sogar integer zu machen, wie oft bei Diätenehöheerklärungsversuchen bei mauer Kasse, kolportiert.

Wer hat das alles eigentlich gerade jetzt in die Öffentlichkeit gezerrt, war das nur eine Ejaculatio praecox oder genau so anvisiert?
Panne oder Vorsatz?

#41 Stefan Juelich
Damit der verdiente (aber möglicherweise demnächst wegen kinderpornograpie vorbestrafte) Herr Edathy kein Minister- oder Staatssekretär-Amt bekommt, musste Herr Friedrich das (möglicherweise unter Verletzung eines Amtsgeheimnisses) dem Parteivorsitzenden mitteilen. Und da Herr Gabriel das dann nicht alleine entscheiden konnte, musste dieser seinen Vorstandskollegen Steinmeier einweihen. Beide holten sich juristischen Rat bei Oppermann und dieser wandte sich eindeutig rechtswidrig an den BKA-Präsidenten.
Und die entscheidende frage: wer hat mit welcher Begründung Herrn edathy wann mitgeteilt, dass er kein besonderes Amt bekommt?


zum Ergebnis der Sendung schreibt die FAZ:

TV-Kritik: Günther Jauch
Verlierer sind alle

17.02.2014 · Nach der Debatte um die Affäre Sebastian Edathy sind alle Verlierer: SPD und CSU, der Rechtsstaat, das Ansehen der Politik und die Politiker, die Staatsanwaltschaft. Und vor allem die Kinder.

Dem ist eigentlich nicht viel hinzuzufügen. Details im FAZ-Artikel.
---
Vielleicht noch das, was Günther Jauch am Ende der Sendung sagte und was die gesamte Regierungszeit der Kanzlerin in kurzen Worten beschreibt:
"Eine Tragödie der besonderen Art, drei SPD-Leute wissen Bescheid, die Kanzlerin aber nicht"

Freitag, 14. Februar 2014

Strafverfolgung in Deutschland - zwei Beispiele

Beispiel 1

Thema: Verdacht gegen Edathy
Ermittler: "Das grenzt an Strafvereitelung"
13.02.2014, 16:00 Uhr | dpa | t-online

Die Weitergabe von Informationen im Fall des SPD-Politikers Sebastian Edathy an die SPD-Spitze stößt bei den zuständigen Ermittlern auf heftige Kritik. "Das grenzt an Strafvereitelung", sagte ein Vertreter der Ermittlungsbehörden am Donnerstag der Nachrichtenagentur dpa in Hannover.


"Das grenzt an Strafvereitelung", sagte ein Vertreter der Ermittlungsbehörden.
Foto: Screenshot
Dass der damalige Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) SPD-Chef Sigmar Gabriel im Oktober 2013 über den Verdacht im Zusammenhang mit Kinderpornografie gegen Edathy informiert hat, habe die Ermittlungen wohl erheblich behindert. "Wir sind in eine Situation gekommen, in der die Durchsuchungen nicht mehr gegriffen haben", sagte der Vertreter der Ermittlungsbehörden.

Friedrich verteidigt die Weitergabe. Dem Minister sei Ende Oktober von seinem Staatssekretär Klaus-Dieter Fritsche zugetragen worden, dass Edathy bei internationalen Ermittlungen auf einer Namensliste aufgetaucht sei, sagte Friedrichs früherer Sprecher im Innenressort, Jens Teschke.

Dieser Hinweis sei vom Bundeskriminalamt gekommen. Friedrich habe aber nicht erfahren, um welche Art von Verdacht es sich gegen Edathy handele. Der Minister habe nachgehakt, ob es strafrechtliche Vorwürfe gegen den SPD-Politiker gebe. Fritsche habe das verneint.

Welche Rolle spielte der BKA-Chef

Nach Informationen der "Bild"-Zeitung aus Sicherheitskreisen wurde der Fall Edathy im Oktober bei einem Treffen des Präsidenten des Bundeskriminalamtes (BKA), Jörg Ziercke, mit dem damaligen Staatssekretär Fritsche im Bundesinnenministerium vertraulich erörtert.

Lesen Sie den ganzen Artikel bei t-online (hier)


Beispiel 2

Thema: Internet-Kriminalität
Polizei stoppt illegalen Online-Marktplatz
13.02.2014, 13:05 Uhr | dpa | t-online

Mit einem Schlag gegen Online-Kriminelle hat die Polizei in Deutschland und den Niederlanden den illegalen Internet-Marktplatz Utopia gestoppt. Dort hatten Kriminelle neben Drogen und Waffen auch gestohlene Kreditkartendaten und kriminelle Dienstleistungen angeboten. Der Untergrundmarkt sei erst vor einer Woche online gegangen, berichtet Zeit Online.

In Bad Nauheim bei Frankfurt wurde ein 21-Jähriger als Mitbetreiber des Online-Schwarzmarktes Utopia verhaftet. (Quelle: Symbolbild: imago / Jochen Tack)
In Bad Nauheim bei Frankfurt wurde ein 21-Jähriger als Mitbetreiber verhaftet, wie das Bundeskriminalamt (BKA) in Wiesbaden am Donnerstag mitteilte. In den Niederlanden gingen drei weitere Beschuldigte ins Netz. Gegen den Mann aus Bad Nauheim lag ein europäischer Haftbefehl aus den Niederlanden vor. Sowohl in den Niederlanden als auch in Deutschland konnten umfangreiche Beweismittel sichergestellt werden.

Ihm werden gewerbsmäßiger Computerbetrug, die Mitgliedschaft in einer kriminellen Vereinigung sowie der Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz vorgeworfen. Bei dem jungen Mann wurden Anrechte auf 1000 Einheiten der Internetwährung Bitcoin sichergestellt, die aktuell einen Wert von 500.000 Euro haben. Ein Utopia-Server, betrieben von einer Firma in Deutschland, wurde abgeschaltet.
mehr (hier bei t-online)

Kommentare

» der Kommentar des Blogschreibers «

Was ist denn nun der Unterschied zwischen den Beispielen?

Im ersten Fall handelt es sich um Jemand aus der Politik und man kann weiterlesen:

Bei der Durchsuchung von Wohnungen und Büros von Edathy stellten Ermittler laut übereinstimmenden Medienberichten und Informationen auch der Nachrichtenagentur dpa fest, dass bei Computern Festplatten manipuliert oder gelöscht wurden. Ein Ermittler sagte der "Bild": "Das stinkt zum Himmel, er hat sich generalstabsmäßig auf die Durchsuchungen vorbereitet." Nach Angaben von NDR und "Süddeutscher Zeitung" waren bis auf einen intakten Computer alle anderen Rechner entfernt worden. Auch seien Reste zerstörter Festplatten gefunden worden.

Es dauerte vom ersten Verdachtsmoment im Oktober bis zum Tätigwerden der Staatsanwaltschaft mindestens sechzehn Wochen. Scheinbar wurde ihm auch Gelegenheit gegeben alles beiseite zu räumen.
Bis auf seinen Rückzug aus dem Bundestag ist nichts geschehen.

Im zweiten Fall handelt es sich um ganz normale Bürger, aber keine Politiker.
Um äußerst kriminelle Bürger zwar, die vielen ihrer Mitbürger schaden zugefügt haben.
Deshalb müssen sie die ganze Härte des Gesetzes kennenlernen!
Da geht alles ruck-zuck, natürlich ohne Vorwarnung.
Da erbringen unsere Sicherheitsorgane Höchstleistungen und vom Ermittlungsbeginn bis zur Verhaftung vergeht geradmal eine Woche. Toll!

Bekannt ist, dass eine Krähe einer anderen Krähe kein Auge aushackt. Ebenso scheint es im großen Puppentheater der Politik zu sein, eine Marionette warnt eine andere Marionette wenn ihr Unheil droht, und dann - nach ein paar Pausen - geht alles seinen Gang.

economist
Müsste ich das jetzt verstehen??? Gegen Edathy liegen seit Okt. 2013 Verdachtsmomente vor, die eine Durchsuchung rechtfertigen und diese findet dann erst letzte Woche statt. Und hier soll das in einer Woche möglich gewesen sein???????? Ist mir schleierhaft!!!

hauskatze
Herzlichen Glückwunsch. Was geschieht mit Herrn Friedrich-CSU-Ex - Innemnister der geheime Untersuchungen an SPD weitergibt? Ist das die einzige vertraute unerlaubte Mitteilung oder sind auch noch andere?

Babas
Und wer stoppt die illegalen Handlungen unserer Scheinregierung?

Engel
Bravo - jetzt sollte die deutschen Staatsanwälte auch gegen deutsche Internetabzocker vorgehen! Eine Staatsanwaltschaft ermittelt schon seit 2008 gegen so ein berüchtigtes Duo aber die beiden zocken immer noch arglose Besucher ihrer Sites ab - nötigen sie rigoros zu zur Zahlung ungerechtfertigter Forderungen - obwohl es schon etliche Zivil-Urteile gegen die beiden gibt.

zille123
Da sind in Chemnitz zwei Leute mit einem "B2B"Markt im Internet auf einer Betrugsmasche seit Jahren unterwegs,schon etliche Male verurteilt und machen ständig unter neuen"Betriebsnamen weiter.Statt ins Gefängnis zu wandern,laufen die immer noch frei herum und leben in Saus und Braus.Und was passiert...nichts...



Mittwoch, 8. Januar 2014

18. Januar: Wir haben Gentechnik und Agrarindustrie satt!

Agrarwende
07.01.2014 - Abonnent/innen 995.226
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Bürger/innen gegen Konzern-Lobby

Demnächst entscheidet Agrarminister Hans-Peter Friedrich über Gen-Mais und die Vielfalt von Saatgut. Dem Lobby-Druck der Agrarkonzerne stellen wir breiten Bürger/innen-Protest entgegen. Am 18. Januar 2014 heißt es in Berlin: „Wir haben Agrarindustrie satt!“
Kommen Sie zur Demo ...

Liebe Leser

noch im Januar wird Agrarminister Hans-Peter Friedrich in der EU darüber abstimmen, ob der US-Konzern DuPont-Pioneer seinen Gen-Mais 1507 in Europa anbauen darf. Daher wollen wir Friedrich am 18. Januar ein Bild zeigen, das er nicht mehr aus dem Kopf bekommt: Wo sonst Autos und Fahrradfahrer durch das Berliner Regierungsviertel rollen, füllen dutzende Traktoren und tausende Menschen in einem bunten Demonstrationszug die Straße. Ihre Botschaft: Kein Gen-Mais auf unseren Tellern! Wir haben Agrarindustrie satt!

Bis zum 18. Januar sind es nur noch zwei Wochen. Damit die Demo ein Erfolg wird, brauchen wir jetzt Ihre Unterstützung. So können Sie helfen:

Campact organisiert die Demo zusammen mit einem breiten Bündnis von Initiativen und Organisationen. Bereits zum vierten Mal gehen mit der „Wir haben es satt“-Demonstration die verschiedensten Menschen gemeinsam auf die Straße: alt und jung, konventionelle und Bio-Landwirte, Veganer/innen, Imker/innen und Eine-Welt-Gruppen, Gärtner/innen und Aktive von Bürgerinitiativen. Von dieser bunten Vielfalt lebt die Bewegung für eine Landwirtschaft ohne Massentierhaltung, Antibiotika und Gentechnik.

Gleich zu Beginn seiner Amtszeit als neuer Agrarministers kommen mehrere brisante Entscheidungen auf Hans-Peter Friedrich zu. Denn in den kommenden Wochen entscheidet die EU ebenfalls über eine Regelung, die dem Industriesaatgut der Konzerne Monsanto, Syngenta & Co. den Weg ebnen würde. Alte und regionale Obst- und Gemüsesorten hätten mit der geplanten Saatgut-Verordnung dagegen kaum noch eine Chance.

Mit einer starken Demonstration zeigen wir ihm, dass wir Bürger/innen es nicht dulden, dass die bäuerliche Landwirtschaft geschwächt und die Agrarindustrie bevorzugt wird – weder durch EU-Verordnungen, noch durch geheim verhandelte Abkommen wie TTIP. Wir wollen keine Gentechnik auf unseren Äckern, sondern Vielfalt erhalten und fördern.

Wir sehen uns am 18. Januar in Berlin!

Mit herzlichen Grüßen

Ihre Susanne Jacoby und Christoph Bautz

Donnerstag, 7. November 2013

Bericht: Friedrich will Maut-Daten zur Überwachung nutzen


Thema: Koalitionsverhandlungen

06.11.2013, 06:39 Uhr | AFP | t-online

Die Union will einem Medienbericht zufolge schon bald umfassende Bewegungsprofile von Reisenden auf deutschen Autobahnen erstellen lassen. Sicherheitsbehörden sollten nach Plänen des amtierenden Bundesinnenministers Hans-Peter Friedrich (CSU) künftig auf Millionen Datensätze aus dem Mautsystem zugreifen können, berichtete "Spiegel Online" am Mittwoch.


Eine Autobahn in Deutschland: Bewegungsdaten von Toll Collect will die Union jetzt offenbar doch für Bewegungsprofile nutzen (Quelle: dpa)
Dies gehe aus einem Forderungskatalog der Union für die Arbeitsgruppe Innen und Justiz in den Koalitionsverhandlungen hervor.

Weitergabe von Toll-Collect-Daten bislang strikt untersagt

Demnach bemängeln CDU und CSU, dass die Maut-Daten des Betreiberkonsortiums Toll Collect bislang ausschließlich zur Bezahlung von Lkw-Autobahngebühren genutzt werden dürfen - und eine Weitergabe an andere Ämter strikt untersagt ist.
 
"Damit haben Sicherheitsbehörden auch zur Aufklärung von Kapitalverbrechen oder zur Abwehr von Gefahren für Leib und Leben keinen Zugriff", heißt es in dem 30-seitigen Verhandlungspapier, das "Spiegel Online" nach eigenem Bekunden vorliegt. Ziel sei deshalb die "Aufhebung der strengen Zweckbindung".

Überwachung galt bei Einführung noch als ausgeschlossen

Das Bundesinnenministerium bestätigte, dass die Maut-Forderung Teil der Unionsvorschläge für die Gespräche mit der SPD seien. "Für die Sicherheitsbehörden ist es wichtig, Verbrecher effektiv verfolgen zu können", wurde ein Sprecher Friedrichs zitiert. Für diese Strafverfolgung sei moderne Informationstechnik dringend nötig, und der Zugriff auf Maut-Daten könne Ermittlungen erheblich beschleunigen.

Deutschlandweit werden laut "Spiegel Online" an Maut-Kontrollpunkten auf 12.800 Kilometern Bundesautobahnen und 5400 Abschnitten die Kontroll- und Fahrdaten von Millionen Fahrzeugen automatisch erfasst. Eine Überwachung durch die Behörden hatten der Gesetzgeber und die Betreiber des Toll-Collect-Systems bei dessen Einführung im Jahr 2005 demnach noch ausgeschlossen.
06.11.2013, 06:39 Uhr | AFP | t-online


Kommentar

» der Kommentar des Blogschreibers «
Was für eine Kapazität unter unsereren Regierungsdarstellern?
Ein Abhörminister erster Güte! Schäuble war als Innenminister mit seinem Überwachungswahn schon angsteinflössend aber dieser Friedrich übertrifft ihn um Längen! In der NSA-Affäre macht er sich lächerlich gegenüber den USA und hier will der Wichtigtuer ganz groß auftrumpfen.

Friedrich (CSU) Pofalla (CDU) "Abhörexperten" unter sich
Foto: Bildschirmfoto
Er will Verbrecher jagen indem er mit LKW-Autobahndaten Bewegungsprofile erstellt.

Toll, einfach ganz toll.
Dieser Minister hat den Knall nicht gehört; er kann ja mal zu Hause in Bayern damit anfangen. Was wird der bayerische Alleinherrscher, König Horst, wohl dazu sagen?
Besser wäre, er würde unseren zweiten "Abhörfachmann" an die Hand nehmen und dann sollten sich die beiden ins Politiker-Endlager Brüssel aufmachen.
Der eine könnte von der totalen Überwachung träumen und der Andere, der damals Bosbachs Fresse nicht mehr sehen konnte, könnte alles für beendet erklären.
Deutschland bliebe jedenfalls Vieles erspart.

Da eh die gesamte Regierung nur von Schauspielern und nicht von Fachleuten präsentiert wird, fragt man sich: Womit nur haben wir Laiendarsteller in so wichtigen Rollen verdient, wann endlich dürfen mal Profis ran?


Wer Überraschendes zur LKW-Maut und unseren Geheimniskrämern in der Regierung erfahren möchte, sollte sich dieses Video anschauen:



Samstag, 2. November 2013

Ströbele in Moskau: "Snowden kann schwere Straftaten aufklären"


Thema: Nebenwirkungen

Brief des Geheimdienst-Enthüllers
01.11.2013, 14:26 Uhr | dpa, AFP, rtr,
t-online.de schreibt

Der Grünen-Politiker Hans-Christian Ströbele hat auf einer Pressekonferenz ein Schreiben des Spionage-Enthüllers Edward Snowden vorgestellt . Die Kernaussage: Der Whistleblower ist bereit, zur Aufklärung der Geheimdienst-Vorwürfe beizutragen. Aber wie geht das praktisch?


Der Grünen-Politiker Hans-Christian Ströbele zeigt den Brief von Edward Snowden bei der Pressekonferenz in Berlin (Quelle: Reuters)
"Snowden könnte nicht nach Deutschland reisen, eine Aussage machen und wieder nach Russland zurückreisen", so Ströbele. Auf russischem Boden will der Amerikaner aber auch nicht aussagen. Der Grünen-Politiker sagte weiter, Snowden habe klargemacht, er könne mit seinem Wissen dazu beitragen, "schwere Straftaten aufzuklären".

Das Schreiben steht am Ende dieses Blog- Beitrags

Kein direkter Adressat

Einen direkten Adressaten hat der Brief des Ex-Geheimdienst-Mitarbeiters nicht. "To whom it may concern", beginnt das Schreiben - eine allgemeine Anredeformel. Snowden teilte in dem Brief mit, dass er sich durch die internationale Reaktion auf die Veröffentlichung der von ihm von der NSA entwendeten Dokumente über Ausspähaktionen "ermutigt" sehe. Er habe die moralische Pflicht zum Handeln gesehen angesichts eines Systems der "allumfassenden Überwachung, das niemandem Rechenschaft schuldig ist".
Ströbele hatte den Whistleblower tags zuvor überraschend in Moskau getroffen und das Schreiben dort erhalten. Das durch Ströbeles Unterschrift bezeugte Dokument sei unter anderem an das Kanzleramt weitergeleitet worden.

Fraglich ist weiter, auf welchem Weg Snowden nun eine Aussage machen könnte. Gegen eine Befragung in Russland "hat er bisher erhebliche Vorbehalte, die ich nicht näher erklären darf oder will", sagte Ströbele.

Besuch vorstellbar, wenn es Sicherheiten gibt

Der Politiker betonte, persönlich könne sich Snowden vorstellen, nach Deutschland zu kommen. Dazu müsse allerdings gesichert sein, dass er danach in Deutschland oder in einem vergleichbaren Land bleiben könne und dort in Sicherheit sei. Eine Möglichkeit wäre, dem Amerikaner von deutscher Seite freies Geleit zu gewähren, sagte Ströbele. "Wenn das geklärt und geregelt ist, wäre er bereit, herzukommen."

Der amtierende Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) sagte dazu: "Wir werden Möglichkeiten finden, wenn Herr Snowden bereit ist, mit deutschen Stellen zu sprechen." Wenn Snowden Informationen liefern wolle, "dann nehmen wir das gerne auf". Ströbele sagte vor den Pressevertretern, diese Aussage nehme er "wohlwollend zur Kenntnis. Aber da sind natürlich viele Hintertürchen drin." Die Bundesregierung hält eine Vernehmung des ehemaligen NSA-Mitarbeiters in Moskau für möglich. Dazu sei die Kooperation der russischen Behörden nötig.

Anwalt: Bei Ausreise verliert Snowden Asyl

Russland verlassen wird der Whistleblower wohl nur gegen verlässliche Sicherheits-Zusagen. Sein russischer Anwalt Anatoli Kutscherena hatte die schwierige aktuelle Lage seines Mandanten erklärt: "Er kann nirgendwohin ins Ausland reisen, sonst verliert er seinen gegenwärtigen Status." Der Anwalt legte sich fest: "Snowden wird sich nicht nach Deutschland begeben." Immerhin: Er dürfe sein Wissen preisgeben, ohne Vereinbarungen mit den russischen Behörden brechen. In einem früheren Bericht hatte Kutscherena hingegen diese Vereinbarungen als Hindernis für weitere Enthüllungen genannt.

Unter größter Geheimhaltung

Das dreistündige Treffen zwischen Snowden und Ströbele hatte unter größter Geheimhaltung stattgefunden. Ströbeles Eindruck von dem untergetauchten Informanten: "Ein junger Mann, kerngesund und munter - aber auch überlegt, wenn es um die Gründe geht, warum er diese Veröffentlichungskampagne begonnen hat."

Die USA suchen Snowden wegen der Enthüllungen mit Haftbefehl und werfen ihm Landesverrat vor. Die US-Regierung hat nach Angaben des Bundesjustizministeriums bereits vorsorglich ein Auslieferungsersuchen nach Deutschland übersandt, berichtete das ARD-Magazin "Panorama". Die gleichen Forderungen an Russland hatten zu schweren diplomatischen Spannungen zwischen Washington und Moskau geführt.

Seit Monaten sorgen Berichte über die Praktiken der National Security Agency (NSA) international für Aufregung. Der Dienst kennt bei seiner weltweiten Spitzelei offensichtlich keine Grenzen: Auch in E-Mails, Bildern, Fotos und Dokumenten von Hunderten Millionen Nutzern der Unternehmen Google und Yahoo schnüffelte er nach einem jüngsten Medienbericht herum. Dass die Geheimdienste dabei zu weit gegangen sind, hatte jüngst US-Außenminister John Kerry eingestanden.
01.11.2013, 14:26 Uhr | dpa, AFP, rtr, t-online.de


Geheimtreffen mit Snowden
So lief der Ströbele-Coup ab
01.11.2013, 13:52 Uhr | t-online:


Überraschung gelungen: Der Grünen-Abgeordnete Ströbele bei NSA-Whistleblower Snowden in Moskau
(Quelle: Büro Hans-Christian Ströbele)
Überraschung gelungen: Der Grünen-Abgeordnete Ströbele bei NSA-Whistleblower Snowden in Moskau Quelle: Büro Hans-Christian Ströbele

Es war wie in einem Agenten-Thriller: Mitarbeiter eines Sicherheitsdienstes holten Hans-Christian-Ströbele aus dem Hotel Marco Polo - mitten in Moskau - ab. In einem grauen Kleinbus mit getönten Scheiben fuhr Ströbele dann zusammen mit den Journalisten John Goetz und Georg Mascolo an einen geheimen Ort. Dort trafen sie den NSA-Whistleblower Edward Snowden. Der Coup war perfekt.

Doch das Überraschungstreffen war seit Monaten vorbereitet und in aller Stille eingefädelt worden - die Bundesregierung war über das Treffen des Grünen-Abgeordneten mit dem in Russland untergetauchten Enthüller nicht informiert.

"Okay, dann fahre ich"

Seine Mitarbeiter hätten schon für ein Treffen im Juli den Weg geebnet, verrät Ströbele. Doch das zerschlug sich, der Kontakt zu Snowden sei daraufhin abgebrochen. Erst Ende vergangener Woche habe er wiederhergestellt werden können und für Ströbele sei dann klar gewesen: "Okay, dann fahre ich".

Allein habe er aber nicht nach Moskau reisen wollen, deshalb gab es zunächst lange Verhandlungen, wer mitfahren sollte. Schließlich habe er sich für den ehemaligen "Spiegel"-Chefredakteur Mascolo und Goetz entschieden - beides ausgewiesene Geheimdienstexperten. Ein Vertreter Frankreichs, der ebenfalls an dem Treffen teilnehmen sollte, habe jedoch kein Visum für Russland bekommen.

Direkter Kontakt zu Snowden

Wie das Treffen mit dem Whistleblower genau eingefädelt wurde, lässt Ströbele im Dunkeln. Es seien Bedingungen für das Treffen ausgehandelt und Verschwiegenheit vereinbart worden, sagte der Grünen-Politiker. Nur so viel verrät er: Er habe weder mit Snowdens Anwalt noch mit russischen Behörden gesprochen. Der Kontakt sei direkt über Snowden selbst gelaufen.

Zu sicherheitsrelevanten Fragen will der Grünen-Politker weiter nichts sagen. Er habe aber nicht bemerkt, dass etwa der russische Inlandsgeheimdienst oder der amerikanische Geheimdienst ihm in Moskau auf den Fersen gewesen seien. Sein Handy aber, das habe er - bevor er zu Snowden fuhr - im Safe seines Moskauer Hotels gelassen.
01.11.2013, 13:52 Uhr | t-online.de


Ein Kommentar des t-online-Redaktionsmitglieds Alexander Graßhoff
Ströbele landet Coup und verdient Respekt
01.11.2013, 14:47 Uhr t-online:


Hans-Christian Ströbele (rechts) mit Edward Snowden bei ihrem geheimen und überraschenden Treffen in Moskau
(Quelle: ARD / Panorama)
Man mag über den streitbaren Grünen-Politiker Hans-Christian Ströbele denken, was man will. Das Geheimtreffen mit Whistleblower Edward Snowden in Russland ist sein großer Coup. Er handelte, während die Bundesregierung noch immer nur redet, und verdient darum Respekt.

Snowden brachte mit seinen Enthüllungen den NSA-Abhörskandal ins Rollen und wurde zum US-"Staatsfeind Nummer eins".

Das Interesse an der Affäre ließ dennoch schnell nach. Bis sich herausstellte, dass wohl auch das Handy von Kanzlerin Merkel abgehört wurde. Auf einmal war das Geschrei wieder groß.

Ströbele schreibt Geschichte Und während sich Merkel und die Bundesregierung wahrscheinlich noch immer fragen, welche Skandale die Enthüllungen Snowdens noch so aufdecken könnten, steigt ein 74-jähriger Bundestagsabgeordneter in ein Flugzeug und trifft sich mit dem Whistleblower.

Ströbele schreibt damit Geschichte. Als erster deutscher Politiker traf er den Mann der Stunde. Die Bundesregierung, die schon bei der Debatte um ein Asyl für Snowden einen Eiertanz vollführt hatte, wusste von nichts.

Warum denn nicht gleich?
Nun signalisiert Innenminister Hans-Peter Friedrich plötzlich Gesprächsbereitschaft: "Wir werden Möglichkeiten finden, wenn Herr Snowden bereit ist, mit deutschen Stellen zu sprechen, dass auch dieses Gespräch möglich ist."

Warum denn nicht gleich? Kann Ströbele etwas, was die Regierung nicht kann? Vielleicht setzte er ja einfach nur um, was sich viele Bürger von der Politik wünschen: Endlich mal nicht nur reden, sondern handeln.
01.11.2013, 14:47 Uhr

» der Kommentar des Blogschreibers «
Das wird die mächtigste Frau der Welt aber gewaltig ärgern!
Da hat doch Ströbele ihr und ihren Regierungsdarstellern ohne ihr Wissen und ohne ihre Genehmigung ihre ganze Unfähigkeit vor Augen geführt.
Dass man auch ohne "Eiertanz" was erreicht, wenn man nicht immer nur mit einem Auge über den Atlantik in Richtung Westen schielt.

ZDF-Mann Brender hatte es auch schon mal versucht. Er hat ohne Genehmigung der damaligen Klimakanzlerin wegen der Nachrichtensperre bei der Klimakonferenz in Kopenhagen eine Beschwerde an die UNO geschrieben. Er durfte anschließend gehen.
Ähnliches kann sie bei Ströbele ja mal versuchen, sie würde den Kürzeren ziehen, außerdem ist Hessens Koch als ihr Handlanger ja nicht mehr da.



Abhör-Affäre Snowdens Brief im Wortlaut
01.11.2013, 14:16 Uhr | dpa

Das Schreiben von Edward Snowden hat nach einer von Hans-Christian Ströbele verbreiteten Übersetzung folgenden Wortlaut:

An die Zuständigen

Ich wurde gebeten, Ihnen bezüglich Ihrer Untersuchung zur Massenüberwachung zu schreiben.

Ich heiße Edward Joseph Snowden und war früher vertraglich bzw. über eine Direktanstellung als technischer Experte bei der National Security Agency (NSA), der Central Intelligence Agency (CIA) und der Defense Intelligence Agency (DIA) der Vereinigten Staaten beschäftigt.

Im Zuge meiner Beschäftigung in diesen Einrichtungen wurde ich Zeuge systematischer Gesetzesverstöße meiner Regierung, die mich aus moralischer Pflicht zum Handeln veranlassten. Als Ergebnis der Veröffentlichung dieser Bedenken sah ich mich ich einer schwerwiegenden und anhaltenden Hetze ausgesetzt, die mich zwang, meine Familie und meine Heimat zu verlassen. Ich lebe derzeit im Exil und genieße befristetes Asyl, das mir die Russische Föderation gemäß internationalem Recht gewährt.

Ich bin ermutigt von der Resonanz auf mein politisches Handeln, sowohl in den USA als auch anderswo. Bürger auf der ganzen Welt und auch hohe Amtsträger - einschließlich der Vereinigten Staaten - haben die Enthüllungen zu einem System der allumfassenden Überwachung, das niemandem Rechenschaft schuldig ist, als einen Dienst an der Öffentlichkeit beurteilt. Diese Spionage-Enthüllungen zogen viele Vorschläge zu neuen Gesetzen und Richtlinien nach sich, die auf den vormals verdeckten Missbrauch des öffentlichen Vertrauens abzielten. Der Nutzen für die Gesellschaft aus diesen gewonnenen Erkenntnissen wird zunehmend klarer; gleichzeitig wurden die in Kauf genommenen Risiken sichtlich vermindert.

Obwohl das Ergebnis meiner Bemühungen nachweislich positiv war, behandelt meine Regierung Dissens nach wie vor als Treuebruch und strebt danach, politische Meinungsäußerung zu kriminalisieren und unter Anklage (zu) stellen. Dennoch: Die Wahrheit auszusprechen ist kein Verbrechen. Ich bin zuversichtlich, dass die Regierung der Vereinigten Staaten mit Unterstützung der internationalen Gemeinschaft diese abträgliche Haltung ablegen wird. Ich hoffe, dass ich, wenn die Schwierigkeiten dieser humanitären Lage beigelegt sind, in der Lage sein werde, mich an der verantwortungsvollen Aufklärung der Sachverhalte bezüglich der in den Medien getätigten Aussagen, insbesondere im Hinblick auf Wahrheit und Authentizität der Berichte, angemessen und gesetzesgemäß zu beteiligen.

Ich freue mich auf ein Gespräch mit Ihnen in Ihrem Land, sobald die Situation geklärt ist und danke Ihnen für ihre Bemühungen, das internationale Recht zu wahren, das uns alle beschützt.

Mit besten Grüßen

gez. Edward Snowden

bezeugt durch Hans-Christian Ströbele

Montag, 28. Oktober 2013

Pofalla und Friedrich - Die Möchtegern-Aufklärer

Thema: die Volksverarschung geht immer weiter
Merkelgate - Eine Realsatire der deutschen Politik

t-online schrieb:

26.10.2013, 07:49 Uhr | Von Philipp Wittrock, Spiegel Online für t-online
Der eine hielt die Ausspähvorwürfe für ausgeräumt, der andere war genervt von angeblichem Anti-Amerikanismus. Nach dem mutmaßlichen Lauschangriff auf Merkels Handy wollen Kanzleramtschef Ronald Pofalla und Innenminister Hans-Peter Friedrich plötzlich aufklären. Doch wer soll daran noch glauben?


Abwiegler? Aufklärer? Hans-Peter Friedrich (CSU), Ronald Pofalla (CDU) (Quelle: dpa)
Eine "Fehlinterpretation" also. So nennt es der Regierungssprecher am Freitag. "Niemals" habe Pofalla die Affäre um die Schnüffelaktivitäten der US-Geheimdienste für beendet erklärt. Es sei dabei nur um den konkreten Vorwurf der massenhaften Ausspähung deutscher Bürger gegangen, dieser habe sich nicht bestätigt. Ansonsten habe man die Enthüllungen des früheren NSA-Mitarbeiters Edward Snowden "vom ersten Tag an sehr ernst" genommen.

Was sollen sie auch sagen? Dass die Regierung sich nun, da mutmaßlich die Kanzlerin persönlich ins Visier amerikanischer Spione geraten ist, Asche aufs Haupt streut, war nicht zu erwarten. Genauso sollte die Regierung aber auch nicht erwarten, dass sich die Öffentlichkeit so leicht in die Irre führen lässt.

Plötzlich ist der Tatgendrang groß

Denn natürlich war es Angela Merkel und ihren Chefaufklärern, Kanzleramtschef Pofalla und Innenminister Friedrich, nur recht, dass die NSA-Affäre im Wahlkampf aus dem Fokus des öffentlichen Interesses verschwand. Pofalla und Friedrich sind Polit-Profis, sie wissen um die Wirkung ihrer Worte, sich jetzt auf Teilaspekte zurückzuziehen ist spitzfindig.

Die Botschaft ans Volk war: Es gibt keinen Skandal. Von Aufklärungseifer war zuletzt jedenfalls nichts mehr zu sehen und hören.

Nun aber ist der Tatendrang wieder groß. Friedrich, der vor nicht allzu langer Zeit noch vermeintlichen Antiamerikanismus beklagte, fordert eine Entschuldigung der USA. Pofalla kündigt an, alle Erklärungen von NSA und Co. zur Einhaltung deutscher Gesetze auf deutschem Boden noch einmal zu überprüfen.

Erklärungen, die er in der Vergangenheit stets als Beleg dafür genommen hatte, dass alles mit rechten Dingen zugehe. War er in der Vergangenheit zu vertrauensselig, den Beteuerungen der Amerikaner zu glauben? Natürlich nicht, der CDU-Politiker spricht von einer "neuen Qualität". Es geht jetzt ja um Merkels Handy.
Die Top-Nachrichten des Tages

Vorsichtige Kritik der SPD

Die Frage stellt sich, warum die Aufklärungsarbeit bei den Oberabwieglern der letzten Monate plötzlich in guten Händen sein sollte. Was soll eine Prüfung von NSA-Aussagen ergeben, wenn ihnen offensichtlich nicht zu trauen ist? Was soll dann ein No-Spy-Abkommen bringen? Was soll die Delegation der Regierung erreichen, die sich auf den Weg nach Washington machen wird? Wieder einmal Aufklärung fordern? Die alten Fragenkataloge wieder herauskramen?

Seit Monaten wartet man in Berlin auf Antworten der Amerikaner. Friedrichs Sprecher verweist am Freitag auf langwierige Prozesse bei der Freigabe geheimer Dokumente.

Die Zusammensetzung der Reisegruppe in die USA steht noch nicht fest. Mit dabei sind wohl die Chefs der deutschen Geheimdienste und der Geheimdienstkoordinator im Kanzleramt. Er würde Pofalla als den eigentlichen obersten Nachrichtendienstbeauftragten vertreten. Der Kanzleramtschef dürfte als zentraler Steuermann in den schwarz-roten Koalitionsgesprächen in Berlin unentbehrlich sein.

Dass die Verhandlungen pünktlich mit den Enthüllungen über die Handy-Überwachung begonnen haben, kommt Merkel gelegen. So können die Sozialdemokraten nicht über sie und ihre Leute herfallen. Die Kritik von SPD-Chef Sigmar Gabriel fällt vorsichtig aus, lässt aber erahnen, wie er über Pofallas Krisenmanagement denkt. Er erinnere sich noch sehr gut daran, wie "Teile der Politik" die NSA-Affäre für beendet erklärt hätten. "Diesen Fehler dürfen wir nicht wiederholen." Vor ein paar Wochen hätte Gabriel womöglich Pofallas Rücktritt gefordert.

"Daran kann es keinen Zweifel geben"

Das kann er nun nicht mehr - muss er aber vielleicht auch nicht. Von Pofalla weiß man, dass er in einer Großen Koalition gern ein anderes Ministeramt übernehmen würde. Die Wucht, mit der die Spähaffäre zurückgekehrt ist, wird den Wunsch nach einem Wechsel eher größer werden lassen. Ob Merkel für ihn allerdings einen anderen Platz im Kabinett findet, ist ungewiss. Immerhin, sie steht hinter ihrem "ChefBK": "Daran kann es keinen Zweifel geben", sagt Merkels Sprecher.

Innenminister Friedrich hatte von CSU-Chef Horst Seehofer einst eine Jobgarantie erhalten. Doch auch seine Position hat sich nicht verbessert. Mit Fraktionsgeschäftsführer Thomas Oppermann gibt es in der SPD jemanden, der Friedrichs Posten gern übernehmen würde. Eigentlich gehört das Innenressort zur Kernkompetenz der Union. Aber wer weiß, vielleicht erklärt Merkel den Posten zur Verhandlungsmasse, weil sie ahnt, dass damit nur schwer zu punkten ist, vor allem, wenn der Amtsinhaber angeschlagen ist.

Friedrich selbst wäre wohl auch an einem anderen Job interessiert. Er soll mit dem Auswärtigen Amt liebäugeln, wird in der Union kolportiert. Ausgeschlossen wird aber auch nicht, dass der CSU-Mann bei der Neubesetzung des Kabinetts ganz aus dem Spiel ist.
26.10.2013, 07:49 Uhr | Von Philipp Wittrock, Spiegel Online für t-online

Passend zum Ernst der Lage die jeweiligen Expertenäußerungen:

"Wir haben jetzt einen Fragenkatalog vorbereitet, den wir unseren amerikanischen Freunden übersenden werden. Und wir werden Auskunft darüber erbitten, was in den Zeitungen zu lesen ist."
Hans-Peter Friedrich (CSU), 11. Juni

"Die amerikanische Regierung ist kein Objekt der Beobachtung deutscher Dienste. Ich gehe davon aus, dass auch die US-Sicherheitsbehörden unsere Entscheidungsträger nicht ausforschen."
Hans-Peter Friedrich (CSU), 5. Juli

"Mir selber ist nichts bekannt, wo ich abgehört wurde."
Angela Merkel (CDU), 14. Juli

"Sicherheit ist ein Supergrundrecht. [...] Im Vergleich mit anderen Rechten ist sie herauszuheben."
Hans-Peter Friedrich (CSU), 16. Juli

"Die Vorwürfe sind vom Tisch. (...) Die NSA und der britische Nachrichtendienst haben erklärt, dass sie sich in Deutschland an deutsches Recht halten. (...) Der Datenschutz wurde zu einhundert Prozent eingehalten."
Ronald Pofalla (CDU), 12. August

"Wir haben keine Anhaltspunkte, dass dies geschehen ist. (...) Alle Verdächtigungen, die erhoben wurden, sind ausgeräumt."
Hans-Peter Friedrich (CSU), 16. August

"Das ist kein Thema der Politik. Die neuen Vorwürfe, die kommen, sind ein Thema zwischen der amerikanischen Regierung, der NSA und den Herstellern. Damit haben wir in Deutschland nichts zu tun und ich sehe auch keine neue Eskalation des Skandals."
Philipp Mißfelder (CDU), 8. September

"Ich rechne seit Jahren damit, dass mein Handy abgehört wird. Allerdings habe ich nicht mit den Amerikanern gerechnet."
Thomas de Maizière (CDU), 24. Oktober

"Ich glaube nicht, dass die Bundesregierung diese ganze Geschichte unterschätzt hat und jetzt ein schlechtes Gewissen haben müsste."
Georg Streiter (CDU), 25. Oktober

Sonntag, 27. Oktober 2013

Lauschangriff läuft seit 2002 - Merkel seit über zehn Jahren auf NSA-Abhörliste

Thema: die Volksverarschung geht weiter...
... unsere eigenen Medien sind die Schlimmsten

Krieg gegen den Terror, das ich nicht lache!
Gerade Tagesthemen gesehen, der USA-Korrespondent musste es drei mal betonen, bei der Abhöraktion gehe es um Krieg gegen den Terror!
Man glaubt es nicht, für wie doof halten die uns bei den Öffentlich-Rechtlichen?
Für die US-Bevölkerung sei das selbstverständlich, auch dass sie dafür Nachteile in Kauf nehmen müssen. Tickt der Mann noch ganz sauber?


t-online schrieb am
26.10.2013, 19:23 Uhr | Reuters, dpa
Bundeskanzlerin Angela Merkel wird einem Medienbericht zufolge möglicherweise seit mehr als zehn Jahren vom US-Geheimdienst überwacht. Der "Spiegel" berichtete, die Nummer des Mobiltelefons Merkels befinde sich seit 2002 auf einer Liste mit Aufklärungszielen des US-Geheimdienstes NSA.


Liste der NSA aufgetaucht,
Merkels Handy offenbar scon seit 2002 abgehört
Dies ergebe sich aus einem Auszug, der offenbar aus einer geheimen NSA-Datei stamme, berichtet das Nachrichtenmagazin weiter. US-Präsident Barack Obama weiß derweil angeblich nichts von einer entsprechenden Abhör-Aktion. Dennoch hat er sich dem Bericht zufolge bereits bei Merkel für den mutmaßlichen Lauschangriff entschuldigt.

Obama entschuldigt sich

Einem Zeitungsbericht zufolge räumte Obama zudem indirekt ein, dass der Geheimdienst das Handy der Kanzlerin abgehört haben könnte. Er habe der Bundeskanzlerin in ihrem Telefonat am Mittwoch versichert, nichts davon gewusst zu haben, dass ihr Handy von der NSA abgehört worden sei, schreibt die "Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung" ohne Quellennennung.

Bisher hatte das Weiße Haus nach Merkels Anruf bei Obama in einer schriftlichen Stellungnahme nur erklärt: "Der Präsident versicherte der Kanzlerin, dass die Vereinigten Staaten die Kommunikation von Kanzlerin Merkel nicht überwachen und nicht überwachen werden."

Bundesregierung: keine Infos über "vertrauliche Gespräche"

Offen ließ ein Sprecher Obamas auch auf Nachfragen, ob Merkels Telefon in der Vergangenheit abgehört wurde. Ein Sprecher der Bundesregierung lehnte eine Stellungnahme zu dem Zeitungsbericht ab. "Wir berichten nicht über vertrauliche Gespräche", sagte er.

Obama soll sich einem Medienbericht zufolge derweil bei Merkel für den mutmaßlichen Lauschangriff entschuldigt haben. Obama erklärte demnach, er hätte die Überwachung sofort gestoppt, wenn er davon gewusst hätte. Der US-Präsident habe sein tiefes Bedauern zum Ausdruck gebracht, so das Blatt weiter.

Ein Sprecher Merkels lehnte einen Kommentar zum Inhalt des vertraulichen Telefongesprächs ab. Das Kanzleramt hatte den Verdacht am Mittwoch bekanntgemacht, nachdem Merkel sich in einem Telefonat bei Obama über die mutmaßliche Überwachung beschwert hatte. Merkel selbst sprach von einem schweren Vertrauensverlust.

Gysi will Snowden als Zeugen hören

In der Affäre wird der Ruf nach Konsequenzen lauter. Linksfraktionschef Gregor Gysi forderte in der "Rheinischen Post", den Whistleblower Edward Snowden, der mit seinen Informationen die NSA-Affäre ins Rollen gebracht hatte, als Zeugen zu hören. Danach müsse ihm ein sicherer Aufenthalt in Deutschland gewährt werden.

Generalbundesanwalt Harald Range sieht für eine Vernehmung Snowdens, der sich an einem unbekannten Ort in Russland aufhält, derzeit allerdings keine Möglichkeit. "Wir können keine Zeugen vernehmen in diesem Stadium des Verfahrens, wo wir noch kein Ermittlungsverfahren haben. Wir können uns nur Auskünfte einholen, und das tun wir", sagte Range bei einer Veranstaltung in Karlsruhe. "Ich kann einfach nicht nach Moskau fahren und mich auf den Flughafen setzen und warten, bis Herr Snowden vorbeikommt."

Auf die Frage, ob sich die Bundesanwaltschaft erkundigt habe, ob es Möglichkeiten gebe, mit Snowden zu sprechen, sagte Range: "Nein, haben wir nicht. Ich weiß auch nicht, ob er ohne Cash mit uns redet."

Linke: Pofalla und Friedrich haben "eklatant versagt"

Die Linke drängt derweil darauf, dass der Bundestag den zuständigen Regierungsmitgliedern in einer Sondersitzung die Missbilligung ausspricht. Ihr Vorsitzender Bernd Riexinger sagte der "Berliner Zeitung", Kanzleramtschef Ronald Pofalla (CDU) und Innenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) hätten "beim Grundrechtsschutz für die Bundesbürger eklatant versagt".

Unions-Fraktionschef Volker Kauder nahm Pofalla gegen den Vorwurf in Schutz, er habe die Affäre um die NSA-Abhörpraxis zu schnell für beendet erklärt. "Ronald Pofalla hat lediglich den Vorwurf, dass deutsche Staatsbürger massenhaft von deutschem Boden ausgespäht worden sind, als falsch bezeichnet", sagte er der "Welt am Sonntag".

Das für die Geheimdienste zuständige Parlamentarische Kontrollgremium (PKG) werde sich der Sache "mit der gebotenen Intensität noch einmal annehmen". Kauder sprach sich gegen einen Untersuchungsausschuss aus.

Steinmeier nimmt das Weiße Haus in die Pflicht

Der SPD-Fraktionsvorsitzende Frank-Walter Steinmeier sagte der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung", er wolle wissen, wer abgehört wurde und wie weit die Abhörmaßnahmen zurückreichten. "Und wir erwarten auch Antworten auf die heikelste Frage: Waren solche Aktivitäten der überspannte Ehrgeiz eines außer Kontrolle geratenen Geheimdienstes? Oder hat das Weiße Haus davon gewusst?"

Unions-Vize Günter Krings (CDU) forderte in der "Rheinischen Post" ein IT-Sicherheitsgesetz. Darin müsse den Unternehmen eine Kooperationspflicht mit den Sicherheitsbehörden auferlegt werden, wenn sie Opfer von Spähangriffen im Internet geworden sind. Der Hauptgeschäftsführer des Branchenverbandes Bitkom, Bernhard Rohleder, verlangte in der "Saarbrücker Zeitung" stärkere Anstrengungen der heimischen IT-Branche für mehr Datensicherheit.

Union und SPD hatten sich am Freitag in der Arbeitsgruppe für Außen- und Sicherheitspolitik darauf verständigt, Konsequenzen aus dem Abhör-Skandal im Koalitionsvertrag festzuschreiben.

Seehofer: Datenschutz und Terrorbekämpfung sind gleichrangig

Der CSU-Vorsitzende Horst Seehofer verlangte im Magazin "Focus", der Schutz der persönlichen Kommunikationsdaten müsse in den Koalitionsgesprächen eine zentrale Rolle spielen. "Bei allem Verständnis für die Innenpolitiker und die Notwendigkeit der Terrorbekämpfung ist spätestens jetzt klar, dass der Datenschutz gleichrangig ist." Unbedingt müsse über die Vorratsdatenspeicherung gesprochen werden. So sei die Speicherfrist von sechs Monaten "zu lang und erhöht das Risiko des Missbrauchs".

Linksfraktions-Vize Jan Korte listet in einem Positionspapier 16 Forderungen zur Affäre auf. So verlangt er, alle Berichte der deutschen Geheimdienste für das PKG zu dem Thema öffentlich zu machen. Auch sollten dessen Mitglieder in Sachen NSA-Affäre von ihrer Geheimhaltungspflicht entbunden werden.
26.10.2013, 19:23 Uhr | Reuters, dpa


Sollte man nicht auch mal fragen:
"Warum gerade jetzt, wo in Brüssel alles drunter und drüber geht?"
Eine Liste der NSA, mehr als zehn Jahre geheim, jetzt auf einmal nicht mehr? Warum?
Sonderbar - oder nicht? Ich lasse mich gerne verarschen, aber nicht so primitiv!

Kann mir bitte jemand erklären warum man Staatschefs von "befreundeten Staaten" abhören muss wenn man Terroristen jagen und verfolgen will.


Liebe Leute von NSA und BND, macht das mit Leuten für die das Internet #Neuland ist, Ihr wisst schon wen ich meine.
Schöne Grüße an die Herren Pofalla und Friedrichs und natürlich an euren Chef Obama, wenn er denn noch euer Chef ist und ihr nicht schon lange im Auftrag von Goldman Sachs handelt.


Kommentare von t-online-Lesern

twurdinger
Na und - die Alte kümmert sich auch nicht, daß ihre Wähler abgehört werden. Da sieht man wieder der Union sind doch ihre Wähler nur bis zum Wahltag wichtig, danach eben scheißegal.

ties
Es ist schon komisch, wie Menschen sich in so einen Überwachungsapperat einspannen lassen... hat wohl auch viel mit Macht und Geld zu tun ? oder ist es die Überzeugung wir richtig die falsch ?! Eins ist jedenfalls sicher, das Rad dreht nicht rückwärts sondern vorwärts, die Überwachung wird demnächst lautloser von statten gehen. Noch wurde man "erwischt"

Citronaut
Und?? Wen interessiert das? Als 80 Mio Deutsche ausspioniert worden sein sollen, hat das doch auch keinen gejuckt.
Und solange die BRD kein souveräner Staat ist, braucht sich doch auch keiner solche "Ausspähaktionen" wundern.

james66
Warum arbeitet der BND und der MAD nicht an einer Gegenspionage? Ganz einfach, sie arbeiten zum Teil im selben Gebäude oder Tür an Tür mit den amerik. Geheimdiensten wie in Frankfurt/ am Main, sie sind nur Vasallen der Amerikaner und im eigentl. Sinn Landesverräter, diese sollten alle entlassen werden man muss sich Fremdschämen solche Geheimdienste zu haben. Holt und aktiviert die Schläfer der Stasi, sie waren effektiver und saßen im Pentagon, in der CIA-Zentrale Langley und im Natohauptquartier, von diesen können die ehemalige Gehlen-Truppe noch was lernen. (Gehlen, ehem. MAD-Chef in Wehrmacht und später Chef des BND in Pullach)

Samstag, 26. Oktober 2013

NSA - Affäre - Wie die deutsche Regierung die NSA-Affäre kleinredete

Thema: Die Volksverarschung geht weiter

Was soll denn nun wirklich mit der Meldung bezweckt werden dass das Handy der Kanzlerin ausgespäht wurde? Das wurde es schließlich vor drei Monaten schon.

Weiter unten das Schönrednerteam, die Verharmloser des Abhörskandals.
Solange es nur ums Volk ging, hatte alles seine Ordnung.
Jetzt wo sich rausstellt, dass die "Freundschaft" mit denen jenseits des Atlantiks doch sehr einseitig ist und wo immer klarer wird, dass auch die Wichtigtuer ausspioniert wurden, jetzt wird Zeter und Mordio geschrien: "das geht gar nicht", interessanterweise genau von dem Schönrednerteam und den Verharmlosern.

Ohne erkennbaren Grund ist auf einmal die NSA-Spähaffäre wieder aktuell, das Kanzlerinnen-Handy wurde abgehört! Was soll das?
Was muss unbedingt aus den Schlagzeilen rausgehalten werden?
Soll von den schlimmen Dingen rund um den Euro und was sich sonst in Brüssel rund um Beitritte, Euro und Vorschriften zur Staubsaugerdrosselung tut, abgelenkt werden?
Soll keiner wissen, dass die EU, genau wie die USA, kurz vor der Insolvenz stand?
Da kommt diese "Affäre" ja zeitlich genau passend!



Die Zentrale der "Freunde unserer Regierung"
wie Merkel einst betonte
Kann sich noch jemand an die Anfänge erinnern?

An die Zeit, als Snowden zum erstenmal in die Schlagzeilen geriet?

So schrieb z.B. Heise.de am 14.08.2013:

"Vor mehr als neun Wochen hat die Affäre um die totale Internetüberwachung durch die US-amerikanische NSA, den britischen GCHQ und weitere Geheimdienste mit den ersten Veröffentlichungen des Guardian und der Washington Post begonnen. Eine erste ausführliche Zusammenfassung der verfügbaren Informationen lieferte heise online vor fünf Wochen, doch in der Zwischenzeit ist immer mehr ans Licht gekommen. Und auch die politische Landschaft in den USA und Europa bleibt davon nicht unberührt, deshalb hat heise online die Entwicklungen nun erneut gebündelt. XKeyScore, das mächtigste Überwachungstool?"

Wochen nach der Enthüllung von PRISM berichtete der Guardian Ende Juli ausführlich über das Programm XKeyScore der National Security Agency (NSA). Den Namen, aber weniger Einzelheiten hatte zuvor der Spiegel, ebenfalls unter Rückgriff auf Dokumente von Edward Snowden, bereits offengelegt. Den Artikeln zufolge können NSA-Analysten mit XKeyScore in Echtzeit auf immense Datenbanken voller E-Mails, Online-Chats und Browser-Chroniken zugreifen und diese durchsuchen. Die Internetnutzung könne damit quasi komplett überwacht werden.


Natürlich war schon damals die Gefährlichkeit des Datenabgriffs durch die NSA bekannt.

Was wurde unternommen?

Nichts, im Gegenteil, es wurde abgewiegelt und kleingeredet. Es ging ja anscheinend nur um uns normale Bürger. Wir dürfen natürlich abgehört werden, es ist ja schließlich nur zu unserer eigenen Sicherheit. Es geht ja um den Krieg gegen Terrorismus - sagt man uns.
Glaubt dieses Ammenmärchen denn wirklich noch einer?

Na gut, Innenminister Friedrich ist zur NSA gefahren und hat sich lächerlich gemacht, aber sonst? Er hat die US-Geheimdienste sogar gelobt.
Mein Blogbeitrag damals (hier)

Den Vogel schoss Pofalla ab indem er den Spionageskandal für beendet erklärte und irgendwas von Recht und Gesetz faselte.(hier) Ausgerechnet der Mann, der schon durch diverse Sprüche wie: "Ich kann deine Fresse nicht mehr sehen", auf sich aufmerksam gemacht hat.
Der Blogbeitrag (hier).
Es scheint allerdings, dass die Leute vom NSA ihn nicht ernst genommen haben, genau wie damals Friedrich. Sie werden sich über die Naivität der deutschen Wichtigtuer amüsiert haben, mehr nicht.

Schon am 1. Juli schrieb ich: "Merkel ausspioniert: Die große Erpressung hat begonnen", aber ruck-zuck verschwand das Thema wieder aus den Schlagzeilen.

Dann am 11. Juli noch einmal in meinem Kommentar: "Wer regiert denn hier eigentlich" als Merkel noch die Aktivitäten der Geheimdienste verteidigt hat.
Was kommt jetzt noch alles ans Tageslicht? Warten wir es ab!



... und hier sind sie, die Verharmloser und Schönredner ...
 


"Die Vorwürfe sind vom Tisch, (...) Die NSA und der britische Nachrichtendienst haben erklärt, dass sie sich in Deutschland an deutsches Recht halten, (...) Der Datenschutz wurde zu einhundert Prozent eingehalten."
Ronald Pofalla Kanzleramtsminister
am 12. August.
"Die amerikanische Regierung ist kein Objekt der Beobachtung deutscher Dienste. Ich gehe davon aus, dass auch die US-Sicherheitsbehörden nicht ausforschen.

Hans-Peter Friedrich Innenminister,
am 5. Juli in der "Bild".



"Mir ist nicht bekannt, dass ich abgehört wurde."
Angela Merkel am 14. Juli im ARD-Sommerinterview
"Darauf muss ich vertrauen, ich habe jedenfalls keinen Anlass, dem nicht zu vertrauen.
Angela Merkel am 1.9. im TV-Duell mit Peer Steinbrück zu den Aussagen der NSA.
"Was wir heute hier erleben, ist die Fortsetzung des rot-grünen Sommertheaters. Wie erkläre ich einen Skandal, der keiner ist."

Michael Grosse-Brömer, Unions-Fraktionsgeschäftsführer, am 3.9. im Bundestag über die Debatte um die Spähprogramme "Prism" und "Tempora"


übrigens Herr Pofalla, so nähert man sich den Herren der NSA,
machen Sie es wie unser Innenminister
Fotos:
Laurence Chaperon
Hennig Schacht
Maurizio Gambarini
dpa, Soeren Stache
Grafik: Internet

Montag, 26. August 2013

NSU: Merkel lobt den Untersuchungsausschuss - Kanzlerin ist sehr dankbar

das schreibt die Hessische/Niedersächsische Allgemeine: szmtag

München - Bundeskanzlerin Angela Merkel hat die Arbeit des NSU-Untersuchungsausschusses gewürdigt. Nun geht es an die Auswertung der immensen Datenmengen.



Angela Merkel würdigt die Arbeit des Untersuchungsausschusses. © picture alliance
Bundeskanzlerin Angela Merkel hat die Arbeit des NSU-Untersuchungs- ausschusses gewürdigt. Regierungssprecher Steffen Seibert sagte am Freitag, die Kanzlerin sei dankbar für „die sehr umfassende und für unsere Gesellschaft ungeheuer wichtige Aufklärungsarbeit, die dieser Ausschuss geleistet hat“. Die Ergebnisse müssten nun eingehend geprüft werden. Das gelte vor allem in Hinblick auf die geforderten Reformmaßnahmen.


Der Ausschuss hatte in seinem über 1300 Seiten starken Abschlussbericht Reformen und einen Mentalitätswandel bei Polizei und Geheimdiensten gefordert, um künftig Neonazi-Terror wie die NSU-Mordserie zu verhindern. Über viele Jahre waren die Morde an neun Migranten und einer Polizistin unentdeckt geblieben, weil die Ermittlungen den rechtsextremistischen Hintergrund nicht
Das Bundesinnenministerium wies in diesem Zusammenhang Rassismus-Vorwürfe gegen die Bundespolizei zurück. Innenminister Hans-Peter Friedrich habe entsprechende Äußerungen aus der SPD „mit großer Verwunderung“ zur Kenntnis genommen, sagte Sprecher Jens Teschke am Freitag in Berlin. Es gebe auch bereits ein Programm „Mehr Migranten im Öffentlichen Dienst“. Zu dessen Umsetzung sei auch die Polizei aufgerufen. „Wir sind auf dem richtigen Weg“, sagte Teschke.
Bereits Ende November 2011 habe Friedrich erste Konsequenzen aus der Aufdeckung des NSU-Skandals gezogen. So seien ein gemeinsames Abwehrzentrum und eine Verbunddatei Rechtsextremismus geschaffen worden. Zusätzliche Maßnahmen würden nun geprüft. Der Ausschuss hatte fraktionsübergreifend Empfehlungen in 47 Punkten vorgelegt.
dpa

und bei der Piratenpartei liest man dazu:



Angehörige der NSU-Opfer haben mehr verdient als einen geschwärzten Abschlussbericht

Zum Lob der Bundeskanzlerin Angela Merkel für den Abschlussbericht des NSU (siehe oben) Untersuchungsausschusses erklärt Bruno Kramm, Bundestagskandidat der Piratenpartei Deutschland aus Bayern:
»Wir Piraten begrüßen die bisherige Aufklärungsarbeit des Untersuchungs-ausschusses des Bundestags. Dennoch halten wir ein abschließendes Lob von höchster Ebene zum jetzigen Zeitpunkt für völlig übertrieben und verfrüht. Denn die wichtigsten Fragen sind weiterhin offen.

So fehlt noch immer eine konkrete Antwort, warum Rechtsradikalismus als Motiv bei den Ermittlungen und Nachforschungen ausgeschlossen wurde. In diesem Zusammenhang ist auch die Frage nach vorhandenem institutionellem Rassismus zu stellen. Geheimdiensten, Polizei, Justiz und Politik fehlt nach wir vor der Wille zu ehrlicher Selbstkritik und starken Reformen.

Die Bedürfnisse der Hinterbliebenen und das demokratische Interesse einer umfassend informierten Gesellschaft müssen immer über dem Schutz des Ansehens von Geheimdiensten, Polizei, Justiz und Politik stehen. Wir brauchen einen Paradigmenwechsel: weg von verborgenen, geschlossenen und undurchschaubaren Diensten hin zu einer offenen, demokratischen Zivilgesellschaft.

Statt seiner umfassenden Aufsichtspflicht nachzukommen und aufzuklären, lässt Innenminister Hans-Peter Friedrich Teile des Abschlussberichtes schwärzen und macht sich damit an der Vertuschung des NSU-Terrors mitschuldig. Dabei wurden bereits im Vorfeld durch das Schreddern von unzähligen Akten die Ermittlungen massiv erschwert.

Wenn die Verbindung zwischen den abscheulichen Morden und der NSU jahrelang nicht gezogen wurde und hierfür der offene Rassismus in den Behörden verantwortlich zeichnet, ist die letzte Konsequenz, den Verfassungsschutz aufzulösen statt ihn in Schutz zu nehmen. Die Sehschwäche auf dem rechten Auge hat lange genug zur Politik der systematischen Verharmlosung von rechter Gewalt und Rassismus beigetragen.

Die Förderung mutiger, zivilgesellschaftlicher Organisationen gegen Rechts muss ausgebaut werden; die sogenannte ‘Extremismusklausel’ sowie Regelungen, die dem Verfassungsschutz die Entscheidung überlassen, wer angeblich die Verfassung gefährde, müssen endlich abgeschafft werden.«


Donnerstag, 15. August 2013

Pofalla: US-Geheimdienste halten sich geheim an Recht und Gesetz

Geheimdienst-Affäre
Kanzleramtsminister Pofalla sieht wie Kanzlerin Merkel und Innenminister Friedrich kein Problem in der massenhaften Überwachung. Alles sei rechtens gewesen, der Bürger brauche sich also keine Sorgen machen. Mit einem „No-Spy-Abkommen“ will die Bundesregierung nun auf Nummer Sicher gehen. 
 

Kanzleramtsminister Ronald Pofalla konnte einen großen Erfolg seiner Chefin Angela Merkel vermelden: Die NSA agiert zwar geheim, dann allerdings unter Beachtung von Recht und Gesetz. (Foto: Screenshot DWN)

Es war das dritte Mal, dass Kanzleramtsminister Ronald Pofalla vor dem Parlamentarischen Kontrollgremium aussagen musste. Pofalla teilte im Anschluss an die Sitzung im Gremium mit, dass die Spionage kein Thema mehr für Deutschland mehr ist: Die Amerikaner haben sich offenbar an die Anweisung von Bundeskanzlerin Angela Merkel gehalten und werden nicht mehr hinter den Deutschen herschnüffeln (hier).

„Die NSA und der britische Nachrichtendienst haben erklärt, dass sie sich in Deutschland an deutsches Recht halten, der BND und der Verfassungsschutz ebenfalls“, sagte Pofalla im Anschluss an die Anhörung im Kontrollgremium. Die Aufregung in der deutschen Bevölkerung ist also unbegründet – wie es scheint.
    „Die NSA hat uns schriftlich versichert, dass sie Recht und Gesetz in Deutschland einhält. Ich zitiere aus einem NSA-Papier, das uns zu den Gesprächen in Washington übermittelt worden ist: ‚Die NSA hält sich an alle Abkommen, die mit der deutschen Bundesregierung, vertreten durch die deutschen Nachrichtendienste, geschlossen wurden, und hat sich auch in der Vergangenheit stets daran gehalten.‘“
Und der britische Geheimdienst habe sogar „mündlich und schriftlich versichert, sich an Recht und Gesetz in Deutschland zu halten“, sagte Pofalla. Dass er jedoch einiges zur Zusammenarbeit und der Arbeit des deutschen und der ausländischen Geheimdienste nicht preisgeben will, machte Pofalla schon vorab deutlich:
    „Bevor ich im Einzelnen zu den Punkten komme, möchte ich um Ihr Verständnis bitten. Die Arbeit unserer Nachrichtendienste, und das liegt in der Natur der Sache, muss in Teilen geheim bleiben; sonst können unsere Dienste, die einen wichtigen Beitrag zu unserer Sicherheit leisten, ihrer Arbeit nicht erfüllen. Es geht hierbei ganz konkret um das Leben unserer Soldatinnen und Soldaten oder auch um laufende Entführungsfälle. Ich kann daher hier und heute öffentlich nicht jedes Detail darlegen. Aber ich kann Ihnen versichern, dass ich im Parlamentarischen Kontrollgremium zu allen gestellten Fragen, zu allen Details Auskunft gegeben habe.“
Um jedoch auf Nummer Sicher zu gehen, will die deutsche Regierung mit den USA ein Gentlemen’s Agreement treffen: „Die US-Seite hat uns den Abschluss eines No-Spy-Abkommens angeboten“, so Pofalla. „Ich habe deshalb den Präsidenten des Bundesnachrichtendienstes gebeten, dieses Angebot aufzugreifen und noch in diesem Monat mit den Verhandlungen zwischen dem BND und der NSA zu beginnen“.

Damit kann Entwarnung gegeben werden: Es ist für befreundete Nationen eine Frage der Ehre, die Gesetze der anderen penibel zu befolgen.

Mit freundlicher Genehmigung von Deutsche Wirtschafts Nachrichten


Kommentare


Hier gibt es die komplette Erklärung Pofallas im Wortlaut

Stark, ganz stark was er da absondert. Aber leider völlig unglaubwürdig. LINK
Ob er selber daran glaubt? Hauptsache Mutti wird nicht böse und ist stolz auf ihren "Kleinen".

Herr Pofalla,
wann werden Sie endlich erwachsen? Sie dürfen auch mal selber denken oder gibt es da Probleme mit der Kanzlerin? Haben Sie Angst, dass es Ihnen ähnlich ergeht wie Merz, Köhler oder den vielen anderen Selbstdenkern?
Es reicht, wenn Ihre Angebetete US-hörig ist und das Internet für sie #Neuland. Deshalb: verschonen Sie uns mit den immer gleichen Phrasen der Amerikaner vom Terrorismus. Es werden immer mehr Menschen, die die Lügen und Manipulationen durchschauen.

Was glauben Sie, wer vom geheimen Geheimdienst der USA auch nur das geringste Interesse daran hat, sich an deutsche Gesetze zu halten?
Die machen Ihnen die gleichen Versprechungen wie wir sie von ihrer Chefin andauernd hören.

Die vielen Dinge rund um den Euro gibt's alle schriftlich.
... und wen interessiert es? Hat sich je einer dran gehalten? - Na also!

In Abwandlung einer ihrer Sie entlarvenden Sprüche: Man kann ihr Gefasel nicht mehr hören.



peter sagt:
der pofalla sollte mal nicht davon ausgehen, das die mehrheit der bevölkerung so vollkommen verblödet ist wie er !!!!!!


Pergamos sagt:
Sagt mir Bescheid, wenn wir diese Subjekte endlich aus dem Kanzler Amt und Ihren Büros vertreiben und unserer Schicksal selber in die Hand nehmen.
….ich komme mit..


Ramos sagt:
Der Pofalla ist der perfekte Politiker, aus Sicht der Elite.
Der erzählt dem Volk alles, egal wie offensichtlich die Lügen auch sind. Dem ist es egal wie lächerlich er sich damit macht. Dieser Typ vertritt nicht das Volk, sondern die Besatzungsmächte! Für diese CDU empfinde ich nur noch Ekel und doch werden sie die Wahl gewinnen, da über die “freie Presse” dem Volk erzählt wird wer gut und wer böse ist.

Nur ein Beispiel: Wenn man in der Tagesschau über die aufgedeckten Abhörskandale berichtet (bzw. es nicht mehr ignorieren kann) muss auf jedenfall eine Meldung in die Sendung, die zeigt, wie böse doch die Russen sind.


Elch sagt:
Und nebenbei läuft dann auch noch dieses ‘Prgramm’:
    ZITAT WELT
    AfD braucht Polizeischutz im Wahlkampf
    In Göttingen gehen Autonome und die Grüne Jugend massiv gegen die Alternative für Deutschland vor. Die Partei mache “nationalistische Propaganda”. Aus Angst erwägt die AfD nun einen Wahlkampfabbruch.
    ZITAT ENDE
Quelle: LINK

ANTIFA, GRÜNE, LINKE und, etwas im Dunkeln, verharrend sicher auch CDU, CSU und FDP, mal wieder – wie in den 20gern des letzten Jhdts. – mit Schlägertrupps auf den Straßen.

Die AfD Göppingen erwägt den Wahlkampf abzubrechen!


Petra2 sagt:
Elch: Ich frage mich wirklich wo ich lebe. Ich gebe es auf. Ich bin nur noch entsetzt.