Posts mit dem Label Nestle werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Nestle werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Donnerstag, 16. August 2018

change.org - Muttermilchersatz


Veränderung ist möglich!
Liebe Leser — diese Kampagne wurde gerade neu auf Change.org gestartet und wir denken, das könnte Sie interessieren.
Petition an Geschäftsführer der sechs größten Hersteller von Muttermilchersatz-Produkten
Kinderleben gefährdet! Schluss mit aggressiver Vermarktung von Muttermilchersatz!
Petition von Aktion gegen den Hunger
Berlin, Deutschland
1.143
Unterstützer/innen
Muttermilchersatzprodukte bergen Risiken: Durch eine unzureichende Hygienesituation oder das Anrühren der Produkte mit unsauberem Wasser steigt die Gefahr von lebensbedrohlichen Infektionen für Babys in Entwicklungsländern. Aktuelle Studien belegen, dass die aggressive Vermarktung der Ersatzprodukte jedes Jahr mehr als 800.000 Kinderleben gefährdet.

Was ist das Ziel der Petition? Ziel ist es, dass sich die sechs größten Hersteller von Muttermilchersatz dazu verpflichten, den internationalen Milch-Kodex der WHO einzuhalten. Eltern soll durch falsche Gesundheitsversprechungen und aggressive Vermarktung nicht suggeriert werden, dass Milchersatzprodukte besser für ihr Kind seien als das Stillen.

Was fordern wir von den Konzernen? Dass Sie sich an den WHO-Milchkodex halten, der bereits 1981 beschlossen wurde:
  • keinerlei Werbung für Ersatzprodukte, die sich an Eltern von Kindern unter sechs Monaten richtet
  • keine falschen Gesundheitsversprechungen („health claims“)
  • keine idealisierenden Figuren auf den Produkten
  • keine Geschenke und andere Zuwendungen an Krankenhäuser und Apotheken
  • keine Ausgabe von Gratisproben an Eltern und Gesundheitspersonal
  • kein Sponsoring von Medizinerkongressen und Ärztetagungen
  • nur sachliche und verständliche Informationen in Landessprache
Rebecca Immanuel setzt sich mit uns gegen die aggressive Vermarktung der Ersatzprodukte ein: „Stillen ist ungeheuer wichtig für die Bindung von Mutter und Kind. Man weiß, dass gestillte Kinder gesünder sind. Zudem ist Stillen das kostengünstigste Nahrungsmittel für Babys, das die Natur zu bieten hat. Natürlich gibt es gute Gründe, warum Mütter auf Muttermilchersatzprodukte zurückgreifen. Das Problem in vielen Ländern Afrikas und Asiens ist jedoch, dass Konzerne durch irreführende und aggressive Werbung suggerieren, dass Milchersatz besser und gesünder sei. Ich - als Mutter - finde: Jede Frau auf der Welt sollte über dieses Wissen verfügen, um eine kluge und nachhaltige Entscheidung zu treffen, die auf Tatsachen beruht und nicht auf windigen Werbeversprechen. Deshalb unterstütze ich die Petition von Aktion gegen den Hunger.“

Was können Sie tun? Unterzeichnen Sie unsere Petition! Jede Unterschrift hilft uns dabei, den Druck auf die Geschäftsführer der Konzerne zu erhöhen und unsere Forderungen durchzusetzen.  
Unterschreiben Sie diese Petition mit einem Klick
Petitionsseite anschauen
Wollen Sie etwas bewegen?
Jetzt Petition starten!

Sonntag, 8. Juni 2014

campact: Nestle, Monsanto, BASF – schlagen sie jetzt zurück?

Campact | Spenden | Über uns | Kontakt
TTIP
03.06.2014 - Abonnent/innen: 1.302.161
Wenn hier kein Bild angezeigt wird, müssen Sie die Anzeige von Bildern freischalten! Geheimverhandlungen gehen weiter – und der Protest?
Die Konzerne sind alarmiert: Der Widerstand gegen das Handelsabkommen TTIP ist so stark, dass sie nun neue Wege suchen, um die öffentliche Meinung zu drehen. Für uns bedeutet das: Dranbleiben – und wenn es Monate dauert! Bitte unterstützen Sie uns dabei.
Klicken Sie hier, um Campact-Förderer/in zu werden...

Liebe Leser,
seit sechs Monaten streiten wir für den Stopp des Handels- und Investitionsabkommen TTIP zwischen der EU und den USA. In den vergangenen Wochen sind wir diesem Ziel ein gewaltiges Stück näher gekommen: Es ist uns gelungen, die Kritik an TTIP zum zentralen Thema der Europawahl zu machen.

Wo auch Spitzenpolitiker im Wahlkampf auftraten, waren sie mit „TTIP stoppen“-Schildern von Campact-Aktiven konfrontiert. Als Wirtschaftsminister Gabriel eine große TTIP-Werbeshow veranstalten wollte, verhagelten wir sie mit 500.000 Unterschriften. Und am Tag vor der Europawahl informierten 24.000 Menschen mit 6,5 Millionen Türhängern die Wähler/innen über TTIP.

Obwohl wir vom Aktionsmarathon der vergangenen Wochen erschöpft sind, können wir jetzt nicht nachlassen. Denn unser Erfolg ruft auch die Befürworter von TTIP auf den Plan. Milliardenschwere Konzerne, ihre „Denkfabriken“ und Werbeagenturen werden versuchen, die Politiker/innen wieder auf ihre Seite zu ziehen. Wir haben daher neue Ideen für neue Aktionen entwickelt, um die Öffentlichkeit über die wahren Folgen von TTIP informiert zu halten.

Wir stellen uns darauf ein, noch Monate und Jahre durchhalten zu müssen. Das kann gelingen – mit Ihrer Hilfe. Langfristige Kampagnen schaffen wir nur, wenn Menschen Campact regelmäßig unterstützen. 20.000 solcher Campact-Förderer/innen gibt es bereits. Um nachhaltig vorgehen zu können, wollen wir in den nächsten Wochen 5.000 weitere Unterstützer/innen gewinnen.
Schon mit monatlich 6 Euro leisten Sie einen entscheidenden Beitrag:
Klicken Sie hier, um jetzt Campact-Förderer/in zu werden...

Uns steht eine große Herausforderung unmittelbar bevor. Weitgehend unbemerkt von der Öffentlichkeit hat die Europäische Union auch mit Kanada ein Handelsabkommen ausgearbeitet. Dieses Comprehensive Economic and Trade Agreement – kurz CETA – ähnelt TTIP in vielen Punkten.

Wie TTIP sieht auch CETA die Einführung von Investor-Schiedsgerichten vor. Sie ermöglichen Konzernen, EU-Staaten auf Schadenersatz zu verklagen – immer dann, wenn neue Umweltauflagen, Verbraucherschutzgesetze oder bessere soziale Standards ihre Profite bedrohen. Klagen könnten nicht nur kanadische Konzerne, sondern auch US-Unternehmen, sofern sie Niederlassungen in Kanada haben.
Das CETA-Abkommen ist fast fertig verhandelt und der Ratifizierungsprozess kann bereits in wenigen Wochen beginnen. Wenn wir dieses Abkommen nicht stoppen, wird es schwer sein, TTIP noch aufzuhalten. Aber umgekehrt gilt auch: Wenn wir CETA zu Fall bringen, steigen die Chancen, dass dies auch bei TTIP gelingt. Wir werden also schon bald gleichzeitig gegen zwei Abkommen streiten müssen. Daher suchen wir nun Ihre Rückendeckung. Bitte unterstützen Sie Campact regelmäßig – bereits monatlich 6 Euro helfen enorm.
Klicken Sie hier, um jetzt Campact-Förderer/in zu werden...

Es steht zu viel auf dem Spiel, um nicht zusätzlich einen Plan B zu entwickeln: Sollte CETA tatsächlich ratifiziert werden, werden wir versuchen, das Abkommen vor dem Bundesverfassungsgericht zu Fall zu bringen. Denn namhafte Juristen sind davon überzeugt, dass die Konzern-Klagerechte nicht mit dem Grundgesetz vereinbar sind. Mit den Vorbereitungen für die Klageschrift wollen wir bereits jetzt beginnen.

Stärken Sie Campact als Förderer/in den Rücken, damit wir Kampagnen wie diese gemeinsam erfolgreich bestreiten können. Bitte unterstützen Sie die Arbeit von Campact mit einem monatlichen Förderbeitrag!
Klicken Sie hier, um jetzt Campact-Förderer/in zu werden...

Als Campact-Förderer/in werden Sie zur jährlichen Ideenwerkstatt eingeladen und erhalten mehrmals im Jahr spezielle Förderer-Informationen per E-Mail. Am Jahresanfang erhalten Sie eine steuerlich absetzbare Spendenquittung über Ihre Beiträge. Ihre Unterstützung können Sie jederzeit formlos kündigen.
Vielen Dank für Ihr Engagement und herzliche Grüße

Annette Sawatzki, Campaignerin

Felix Kolb, Campact-Vorstand

PS: Wenn Sie bis zum 10. Juni Förderer/in werden, erhalten Sie als Geschenk das Buch „Die Freihandelsfalle“ – damit können Sie sich auf einfache Weise tiefgreifend mit dem Handelsabkommen auseinandersetzen.

Ja, ich will Campact-Förderer/in werden!

Falls Sie einen Brief oder das Fax bevorzugen, einfach unser Förderer-PDF ausdrucken.
Campact | info@campact.de | Campact e. V. | Artilleriestraße 6 | 27283 Verden | www.campact.de

Mittwoch, 8. Januar 2014

18. Januar: Wir haben Gentechnik und Agrarindustrie satt!

Agrarwende
07.01.2014 - Abonnent/innen 995.226
8da5865493334f1705aa384b3f613094
Bürger/innen gegen Konzern-Lobby

Demnächst entscheidet Agrarminister Hans-Peter Friedrich über Gen-Mais und die Vielfalt von Saatgut. Dem Lobby-Druck der Agrarkonzerne stellen wir breiten Bürger/innen-Protest entgegen. Am 18. Januar 2014 heißt es in Berlin: „Wir haben Agrarindustrie satt!“
Kommen Sie zur Demo ...

Liebe Leser

noch im Januar wird Agrarminister Hans-Peter Friedrich in der EU darüber abstimmen, ob der US-Konzern DuPont-Pioneer seinen Gen-Mais 1507 in Europa anbauen darf. Daher wollen wir Friedrich am 18. Januar ein Bild zeigen, das er nicht mehr aus dem Kopf bekommt: Wo sonst Autos und Fahrradfahrer durch das Berliner Regierungsviertel rollen, füllen dutzende Traktoren und tausende Menschen in einem bunten Demonstrationszug die Straße. Ihre Botschaft: Kein Gen-Mais auf unseren Tellern! Wir haben Agrarindustrie satt!

Bis zum 18. Januar sind es nur noch zwei Wochen. Damit die Demo ein Erfolg wird, brauchen wir jetzt Ihre Unterstützung. So können Sie helfen:

Campact organisiert die Demo zusammen mit einem breiten Bündnis von Initiativen und Organisationen. Bereits zum vierten Mal gehen mit der „Wir haben es satt“-Demonstration die verschiedensten Menschen gemeinsam auf die Straße: alt und jung, konventionelle und Bio-Landwirte, Veganer/innen, Imker/innen und Eine-Welt-Gruppen, Gärtner/innen und Aktive von Bürgerinitiativen. Von dieser bunten Vielfalt lebt die Bewegung für eine Landwirtschaft ohne Massentierhaltung, Antibiotika und Gentechnik.

Gleich zu Beginn seiner Amtszeit als neuer Agrarministers kommen mehrere brisante Entscheidungen auf Hans-Peter Friedrich zu. Denn in den kommenden Wochen entscheidet die EU ebenfalls über eine Regelung, die dem Industriesaatgut der Konzerne Monsanto, Syngenta & Co. den Weg ebnen würde. Alte und regionale Obst- und Gemüsesorten hätten mit der geplanten Saatgut-Verordnung dagegen kaum noch eine Chance.

Mit einer starken Demonstration zeigen wir ihm, dass wir Bürger/innen es nicht dulden, dass die bäuerliche Landwirtschaft geschwächt und die Agrarindustrie bevorzugt wird – weder durch EU-Verordnungen, noch durch geheim verhandelte Abkommen wie TTIP. Wir wollen keine Gentechnik auf unseren Äckern, sondern Vielfalt erhalten und fördern.

Wir sehen uns am 18. Januar in Berlin!

Mit herzlichen Grüßen

Ihre Susanne Jacoby und Christoph Bautz