Donnerstag, 21. August 2014

OSZE: Keine russische Militärkolonne beim Überqueren ukrainischer Grenze gesichtet

RIA Novosti
Thema: Entwicklung in Ostukraine

MOSKAU, 17. August (RIA Novosti).
Die Beobachter der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) in der Ukraine haben keine Beweise für die Behauptung Kiews gefunden, dass eine russische Militärkolonne über die Grenze in die Ukraine vorgedrungen und dort zerstört worden sei.

Russische Militärfahrzeuge im Gebiet Rostow © REUTERS/ Maxim Shemetov
Die Special Monitoring Mission (SMM) in der Ukraine versuche, die Informationen über ein Vordringen militärischer Kolonnen zu überprüfen, hat bislang jedoch keine Fakten gefunden“, heißt es in einem SMM-Bericht auf der OSZE-Seite.

Westliche Medien hatten berichtet, dass 23 Kampffahrzeuge, Tankwagen und Begleitautos mit russischen Kennzeichen in der Nacht zum Freitag über die ukrainische Grenze gefahren seien. Der ukrainische Präsident Pjotr Poroschenko berichtete dem britischen Premierminister David Cameron am Telefon über die Zerschlagung einer „russischen Militärkolonne“. Das russische Militär wies diese Behauptungen als „Phantasien“ zurück. Am Freitagabend teilte Caitlin Hayden, Sprecherin des Nationalen Sicherheitsrats der USA (NSC) mit, dass die Vereinigten Staaten die Berichte über einen Einmarsch russischer Militärfahrzeuge in der Ukraine vorerst nicht bestätigen könnten.
Quelle: RIA Novosti



RIA Novosti
Thema: Entwicklung in Ostukraine
Poroschenko berichtet Cameron über Zerschlagung „russischer Militärkolonne“

KIEW, 15. August (RIA Novosti).
Der ukrainische Präsident Pjotr Poroschenko hat am Freitag den britischen Premierminister David Cameron über die Zerschlagung einer angeblich russischen Militärkolonne informiert, die in der Nacht zum Freitag über die ukrainische Grenze gefahren sein soll.

Westliche Medien hatten berichtet, dass 23 Kampffahrzeuge, Tankwagen und Begleitautos mit russischen Kennzeichen im Raum Iswarino über die ukrainische Grenze gefahren seien. Der russische Grenzschutz wies diese Meldungen als falsch zurück. „Diese Information ist wahr und wurde bestätigt“, sagte Poroschenko nach Angaben seines Presseamtes in einem Telefongespräch mit Cameron. „Das Gros der Technik wurde in der Nacht von der ukrainischen Artillerie vernichtet.“

Die Beziehungen zwischen Russland und der Ukraine waren nach dem Februar-Umsturz in Kiew am Tiefpunkt angelangt. Nach dem Umsturz schickte die neue ukrainische Regierung Truppen in östliche Regionen des Landes, weil diese den nationalistisch geprägten Machtwechsel nicht anerkannt hatten. Kiew aber auch die USA und EU-Staaten werfen Moskau vor, die Regimegegner in den Protestregionen Donezk und Lugansk zu unterstützen beziehungsweise nicht genug für eine Deeskalation zu tun. Moskau weist jede Verwicklung in den Ukraine-Konflikt zurück und fordert von Kiew ein Ende des Militäreinsatzes, der nach UN-Angaben bereits mehr als 2000 Zivilisten das Leben gekostet hat.


» der Kommentar des Blogschreibers «
Interessant ist, dass man in Deutschland schon für weit weniger brisante Behauptungen für Jahre in der Klappsmühle verschwindet, diese ukrainischen Personen aber von allen westlichen Regierungen hofiert werden.


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