Dienstag, 5. April 2016

Mindestrente wie im Koalitionsvertrag lt. Hans Michelbach nicht finanzierbar

Thema: Armes Deutschland

Wider Koalitionsvertrag
Wirtschaftsflügel der Union gegen geplante Mindestrente

Der Aufstand in der CDU/CSU gegen die geplante Mindestrente wird größer. Die im Koalitionsvertrag mit der SPD verabredete "Lebensleistungsrente" würde das Leistungsprinzip zerstören, heißt es aus dem Wirtschaftsflügel der Unionsparteien.

Es müsse das Prinzip gelten, wonach derjenige mehr Rente bezieht, der auch mehr eingezahlt hat, sagte Carsten Linnemann (CDU), Chef der Wirtschaftsvereinigung der Union, der "Welt". "Solidarische Lebensleistungsrente"

Im Koalitionsvertrag hatten Union und SPD eine "solidarische Lebensleistungsrente" für Versicherte mit kleiner Rente vereinbart, die 40 Jahre Rentenbeiträge gezahlt haben. Arbeitsministerin Andrea Nahles (SPD) hatte jüngst einen Gesetzentwurf noch für dieses Jahr angekündigt. Ziel sind Altersbezüge über Sozialhilfeniveau. Finanziert werden soll die Reform mit Steuergeld.

Der Chef der CSU-Mittelstandsvereinigung, Hans Michelbach, sagte dem Blatt: "Die Mindestrente ist nicht finanzierbar. Wir müssen aufhören, immer neue Sozialausgaben zu erfinden, die dauerhaft Sozialsysteme und Staatsfinanzen belasten."

CDU sieht keine Finanzierungsspielräume

Unions-Fraktionsvize Michael Fuchs (CDU) sagte: "Wenn Frau Nahles die Lebensleistungsrente will, dann muss sie auch sagen, wie sie das aus ihrem Haushalt finanzieren möchte." Er sehe keine Spielräume. Schon die Rente mit 63 sei ja deutlich teurer als gedacht.

Am Donnerstag hatte die Junge Union mit der Forderung für Aufsehen gesorgt, die Lebensarbeitszeit regelmäßig zu erhöhen. Wenn Altersarmut verhindert werden solle, könne es bei der Rente mit 67 Jahren nicht bleiben, sagte der Vorsitzende der Nachwuchsorganisation von CDU und CSU, Paul Ziemiak, der Deutschen Presse-Agentur. Stattdessen müsse das Renteneintrittsalter an die statistische Lebenserwartung gekoppelt werden.

Quelle: t-online.de

Kommentare

kreisler
Nee, klar. Wie will man das finanzieren, wenn Unmengen an Geld an Leute gezahlt wird, die ihr ganzes Leben lang gar nichts eingezahlt haben!

Begerad
Wir nehmen an: Ein Jugendlicher der eine durchnittliche Intelligenz hat! Er würde auf den Bau gehen und Häuser bauen! Er bekommt etwa 1300 Netto! Dieses Geld reicht weder für eine menschenwürdige, gesetzlichen Rente, noch für eine private Vorsorge! Von einer Familiengründung ganz zu schweigen!! Er stellt fest,daß er links wie rechts nur eine Mindestrente bekommt! Ob er arbeitet oder nicht! Wie lange wird es dauern bis der besagte Jugendliche sagt,:" Macht doch euren Mist alleine!"

umfundisie
Ach wie schwer kämpfen unsere Poliriker über unsere Rente, es tut einem schon weh wenn man nach 45 Arbeitsjahren ( zum Glück ohne Krankheit, ohne Kur, nur Maloche und Maloche ) befürchten muß das im Alter die Rente immer weniger wird. Mit besonderer Freude ( Satire ) wird ja bei den Politikern kräftig dazugelegt, dieses Jahr 245,00 € Diäten mehr, auch ist es Nachvollziehbar das die schwer arbeitenden Politiker im Parlament ( Zeitunglesen, Handyspielen, Sitzungen vernbleiben usw. ) mit ihren mikrigen monatlichen Diäten 14.700,00 € nichts für ihre Rente einzahlen können, dass soll der Arbeiter für sie mit seinen steuerlichen Abgaben erledigen. Unsere Regierung ist vortrefflich im verteilen von Geld ( wurde allerdings nicht von ihnen erarbeitet ) weltweit ist Deutschland am Geld verteilen... schön, nicht?

harald-laier
Lieber Herr Ziemiak, Sie müssen sich bei den jetzt ständig steigenden Diäten bestimmt keine Sorgen um Ihre Pension machen. Ich finde es immer lustig, wenn von solchen Leuten die genau wissen, dass ihre Altersversorgung im grünen Bereich liegt und abgesichert ist, solche Forderungen kommen. Am besten wäre wenn man das Renteneintrittsalter auf 80 Jahre hochsetzt, dann wären alle Probleme gelöst, oder Herr Ziemiak?

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