Freitag, 1. August 2014

Russische Sberbank zu EU-Sanktionen: genug Ressourcen

Thema: Sanktionen gegen Russland
RIA Novosti:
Sberbank zu EU-Sanktionen: Genug Ressourcen für Arbeit unter neuen Bedingungen

MOSKAU, 01. August (RIA Novosti).
Die Sberbank hat ihr Bedauern über die Verhängung von EU-Sanktionen gegen mehrere russische Geldinstitute mit staatlicher Kapitalbeteiligung zum Ausdruck gebracht und betont, dass sie über ausreichende Ressourcen für die Fortsetzung ihrer Arbeit unter den entstandenen Bedingungen verfügt.

Foto: © RIA Novosti. Alexander Kondratyuk
Die Sberbank ist weiterhin in der Lage, „unter den entstandenen Bedingungen erfolgreich zu arbeiten und ihre Verpflichtungen gegenüber den russischen und internationalen Kunden und Partnern unter Einhaltung der russischen und der internationalen Normen bedingungslos zu erfüllen“, heißt es in einer Mitteilung der größten russischen Bank.

Zugleich wird darauf verwiesen, dass die Sberbank in keiner Beziehung zu geopolitischen Prozessen steht. Insofern würden mit dem Beschluss, dieses Geldinstitut auf die Sanktionsliste zu setzen, „die Grundlagen des Funktionierens des globalen Finanzsystems zerstört“. Dieser Schritt „trägt in keiner Weise zur Regelung der europäischen Krise im Zusammenhang mit der Situation in der Ukraine bei“.

Die EU hatte am Donnerstag offiziell Sanktionen gegen mehrere russische Geldinstitute verhängt. Vom 1. August an wird für sie der Zugang zu den europäischen Kapitalmärkten beschränkt. Neben der Sberbank stehen VTB, Gazprombank, Rosselchosbank und Vnesheconombank auf der Sanktionsliste.



Thema: Die Zukunftsentscheidung auf der Krim
RIA Novosti
Winzer auf der Krim ersuchen Moskau um Einschränkung von Weineinfuhren aus EU

SIMFEROPOL, 31. Juli (RIA Novosti).
Winzer auf der Krim haben den russischen Präsidenten Wladimir Putin ersucht, die Einfuhren von Weinen aus EU-Ländern einzuschränken, die Sanktionen gegen Russland verhängt hatten. Das teilte das Krimer Büro für Weinbau und Winzerei am Donnerstag in der Hauptstadt Simferopol mit.

Foto: © RIA Novosti. Taras Litvinenko
Unter diese Sanktionen fallen auch die führenden Winzereien der Schwarzmeer-Halbinsel, darunter Massandra, Nowy Swet, die Brennerei Asow und die Produktionsvereinigung Magaratsch. Die Krim-Winzer sind der Ansicht, dass derartige Verbote neben politischen Hintergründen auch deutliche Merkmale einer unlauteren Konkurrenz haben.

„Bislang hatten die nun auf der Sanktionsliste stehenden Krimer Unternehmen auf dem europäischen Markt Erzeugnisse von internationalem Qualität, aber zu einem niedrigeren Preis angeboten“, hieß es in einer am Donnerstag veröffentlichten Erklärung des Büros.

„In diesem Zusammenhang bitten wir Sie, die Einfuhr von Weinen aus Ländern einzudämmen, die Sanktionen gegen einzelne Sektoren der russischen Wirtschaft verhängt haben. Dieser gerechter Schritt würde es den Winzern auf der Krim gestatten, negative Folgen der EU-Sanktionen abzufedern. Zudem würde die Winzerei in Russland zur weiteren Entwicklung angespornt“, hieß es in dem Schreiben.

Seit dem Zerfall der Sowjetunion waren die mit Reben bebauten Flächen auf der Krim von 175 000 auf derzeit rund 31 000 Hektar geschrumpft.



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