Montag, 4. April 2016

Presseclub - So. 03.04.16 - Der Pakt mit Erdogan - kann diese Türkei Europas Partner sein?

Thema: Türkei


"Der Pakt mit Erdogan -
kann diese Türkei Europas Partner sein?

Presseclub - So. 03.04.16, 12.00 - 13.00 Uhr
Es klingt vollkommen absurd: Ein satirisches Lied im deutschen Fernsehen über den türkischen Präsidenten sorgt für ernste diplomatische Verwicklungen. Recep Tayyip Erdogan lässt den deutschen Botschafter einbestellen und verlangt, der Film der ARD-Sendung „extra 3“ dürfe nicht mehr gezeigt werden. Selbst harmlose Formen von „Majestätsbeleidigung“ werden in der Türkei offenbar nicht mehr geduldet.


Fotos: Screenshots
Zu Gast:

  • Cerstin Gammelin (Stellv. Leiterin d. Parlamentsbüros der Süddeutschen Zeitung)

  • Ahmet Külahçi (Deutschlandkorrespondent, Hürriyet)

  • Hasnain Kazim (Auslandskorrespondent des Spiegel)

  • Eric Bonse (EU-Korrespondent in Brüssel, taz. die tageszeitung)

  • Moderation: Volker Herres


    Der Zwischenfall zeigt nicht nur, wie dünnhäutig der türkische Präsident mittlerweile auf Kritik reagiert. Er ist auch ein Zeichen für ein geändertes Rechtsstaatsverständnis. So werden kritische Zeitungen geschlossen, prominente Journalisten angeklagt und Demonstrationen gewaltsam aufgelöst. Zudem wird der wieder entflammte Krieg gegen kurdische Gruppen von der Armee mit aller Härte geführt. Viele Menschenrechtsgruppen und Oppositionelle klagen, das Land bewege sich in Richtung einer autoritären Quasi-Monarchie.

    Trotzdem bleibt die Kritik aus Deutschland und Europa auffällig leise – zu sehr brauchen Europas Politiker offenbar die Hilfe der Türkei bei der Bewältigung der Flüchtlingskrise. Seit den verschärften Grenzkontrollen und dem Schließen der Balkanroute ist der Flüchtlingsstrom beinahe gestoppt. An diesem Montag tritt der Pakt zwischen der EU und der Türkei vollständig in Kraft. Dann sollen alle Flüchtlinge, die in Griechenland ankommen, wieder in die Türkei abgeschoben werden – solange ihnen dort keine Verfolgung droht.

    Lässt Europa sich zu viel gefallen, weil die Türkei die Flüchtlinge stoppt? Ist der der Flüchtlingspakt eine sinnvolle Lösung? Und wie steht es um Menschenrechte und Rechtsstaat in der Türkei?


    Kommentare

    Gerda Fürch, 03.04.2016, 12:25 Uhr:
    Der Pakt mit dem selbstherrlichen Erdogan ist eindeutig ein erbärmlicher, abscheulicher und verlogener Menschenhandels-Pakt! Das wissen doch alle Verantwortlichen, benennen aber es nicht so.

    Holger Mairoll, 02.04.2016, 15:58 Uhr:
    Dieser Pakt mit Erdogan ist m.E. für die EU, die ja für Menschenrechte, Demokratie und ehtische Werte steht, unwürdig! Ist die EU nicht in der Lage das Flüchtlingsproblem auch nur halbwegs alleine zu lösen? Braucht sie dazu den Menschenverachter und selbstherrlichen Despoten Erdogan? Ist Herr Juncker nicht in der Lage von den 28 Kommissaren den Verantwortlichen zu benennen? Das bestärkt mich wieder einmal , daß in der Kommission nur 3.- und 4.-klassige, in den nationalen Parlamenten unerwünschte Politiker sitzen! Hat Frau Merkel darum mit diesem türkischen Diktator verhandelt? Die EU hat sich von vorne herein diesem Sultan von eigenen Gnaden angebiedert und ist ihm sprichwörtlich in den A... gekrochen! Ist die EU nicht fähig in eigener Regie Schiffe in die Ägäis zu senden und die Seegrenze zu überwachen? Fragen über Fragen. Die EU kommt mir in diesem Fall, fast hätte ich gesagt, wie ein Saustall vor, möchte aber die Tiere nicht beleidigen.

    Anita Volkenrath, 02.04.2016, 17:02 Uhr:
    In 2017 sind Wahlen im Merkelland. Ich hoffe, die letzten unter dieser Bild-Springer-GEZ-Königin. Wo bleibt die neueste Regierungserklärung dieser Rauten-Kaiserin von Europa. Die Probleme, die seit 11 Jahren geschaffen wurden, müssen andere Länder ausbaden. Geht es Deutschland "gut" weil es anderen Ländern schlechter geht? Nur, wem geht es gut in Schland ? Gut, dass dieser Merkel-Spuk bald ein Ende findet! An eine Juniorpartnerschaft sollten sich diese lobbyistenhörigen, us-hörigen Parteien aus Sozen, Chrtistdemokraten und Grünlingen gewöhnen. Die schwarze Null ? Armut ? Infrastruktur ? gefakte Arbeitsamtzahlen ? Bildung ? Wer Waffen in alle Welt exportiert darf sich nicht wundern, wenn dadurch a u c h Flüchtlingsströme importiert werden.

    Esther F., 02.04.2016, 17:24 Uhr:
    Die Süddeutsche berichtete am 21.3.16, dass, falls der Deal mit der Türkei den Flüchtlingsstom reduziert dann Punkt 4 der Vereinbrung in Kraft tritt, unter dem Merkel versichert, 500.000 Syrer direkt aus der Türkei nach Deutschland umzusiedeln.

    Kali Bayer 03.04.2016, 10:33 Uhr:
    >>> Nur weil Erdogan Merkels herbeigerufene Flüchtlinge ihr vom Halse halten soll biedert sich Merkel derart an bei diesen Erdogan und plötzlich sind ihr Menschenrechte völlig egal gegen die Erdogan mit seinen Schergen verstößt, man fragt sich hat Merkel Null Anstand und Stolz in der Seele??? <<<

    Schmidt 03.04.2016, 11:12 Uhr:
    Bekanntlich ist in Deutschland freie Presse nur gut, wenn sie links ist. Siehe wieder mal Zusammensetzung des Presseclubs heute. Was also ist passiert? Die Türkei hat eine konservative Regierung gewählt: na so was. Die Regierung ist demokratisch gewählt worden, weil wirtschaftlich erfolgreich: vernachlässigbar. Erdogan will in der Türkei keine griechischen Verhältnisse: schade? Erdogan läßt sich nicht in innere Angelegenheiten reinreden: Das ist bei uns glücklicherweise ganz anders hi...hi...hi

    Nele 03.04.2016, 12:03 Uhr:
    Das Ziel von Fr. Merkel sich mit unseren Steuergeldern ihren Friedensnobelpreis zu kaufen, wird nicht funktionieren. Denn die Entscheider in Oslo sehen sehr genau, wie viel Elend "wir schaffen das" inzwischen ausgelöst hat. Man hat den Flüchtlingen vorgelogen, das sie hier willkommen sind. Werbewirksam ein paar jubelnde Menschen an die Bahnhöfe gestellt. Das hier nicht das Paradies auf sie wartet, haben die Angekommenen wahrscheinlich längst gemerkt. Aber da die wahren Zustände totgeschwiegen werden, wollen immer noch alle nach Deutschland.

    Rolf B. 03.04.2016, 12:22 Uhr:
    Ich stelle mit erheblichere Beunruhigung fest, dass die EU und leider auch die deutsche Bundesregierung in zunehmendem Maße intensiver mit despotischen Regimes zusammen arbeitet. Ich denke da auch an Saudi Arabien. Aber auch die Türkei widerspricht den viel gepriesenen europäischen Werten. Zusätzlich sei darauf hingewiesen, dass die Türkei nachgewiesenermaßen die Terroristen des IS unterstützt hat. Meines Erachtenbs müsste die Türkei sofort aus der NATO ausgeschlossen werden, doch leider ist die NATO selbst sehr verbandelt mit antidemokratischen Systemen. Damit werden wichtige Positionen bezüglich der Menschenrechte aufgegeben. Die Bundesregierung hat sich hinsichtlich der Verteidigung demokratischer Werte am Beispiel der Türkei völlig unglaubwürdig gemacht. Das macht mir Angst.

    Schmitt 03.04.2016, 12:41 Uhr:
    Danke Herr Herles, übersetzt "wir brauchen die Türkei als Frontstaat gegen Russland." das gibt wieder Pluspunkte oder einen schönen Journalistenpreis

    Bernd L. , 03.04.2016,13:13 Uhr:
    Einfache Antwort NEIN. Die Türkei gehört nicht zu Europa (weder geographisch, kulturell, geschichtlich, von den Werten.

    Alle Kommentare gibt es hier: Presseclub Gästebuch

    EU-Parlamentspräsident Martin Schulz richtet scharfe Worte an Erdogan

    Thema: Pressefreiheit

    Auslegung der Pressefreiheit
    Schulz wettert gegen Erdogan: "So nicht"

    EU-Parlamentspräsident Martin Schulz (SPD) hat scharfe Worte an den türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan wegen seiner Reaktion auf einen Satire-Beitrag gerichtet. Es sei "ein starkes Stück" und "nicht hinnehmbar, dass der Präsident eines anderen Landes verlangt, dass wir in Deutschland demokratische Rechte einschränken, weil er sich karikiert fühlt", sagte er der Zeitung "Bild am Sonntag" (BamS).

    Schulz forderte eine klare Haltung gegenüber dem türkischen Staatschef. Er kenne Erdogan "lange und gut". "Er ist ein Mann klarer Worte. Er versteht aber auch klare Worte. Und hier muss man sagen: Lieber Herr Erdogan, Sie sind einen Schritt zu weit gegangen. So nicht", forderte der SPD-Politiker.

    Schließlich sei Satire "ein Grundelement der demokratischen Kultur", mit dem Politiker zu leben hätten - "auch der türkische Staatspräsident".

    Deutschen Botschafter einbestellt

    Wegen eines Satire-Beitrags des NDR-Magazins "extra 3" über Erdogan hatte die türkische Regierung den deutschen Botschafter in Ankara, Martin Erdmann, einbestellt und eine Löschung des Beitrags gefordert. Auch Erdmanns Anwesenheit beim Auftakt des Spionage-Prozesses gegen zwei führende Journalisten der türkischen Zeitung "Cumhuriyet" hatte die Einbestellung des Botschafters zur Folge. Überdies hatte die türkische Justiz kürzlich die regierungskritische Zeitung "Zaman" unter Zwangsverwaltung gestellt.

    Das Video wurde seit 17.03.2016 schon fast 6 Millionen mal angeschaut

    "Wir dürfen zu Grundrechtsverletzungen in der Türkei nicht schweigen, nur weil wir in der Flüchtlingsfrage zusammenarbeiten", mahnte Schulz in der "BamS". Vielmehr müsse die EU "diese Verstöße anprangern und permanent über Meinungsfreiheit und Menschenrechtsfragen mit der Türkei diskutieren".

    Türkei muss zum Friedensprozess zurückkehren

    "Ein Land, in dem der Staatspräsident Diplomaten öffentlich attackiert, weil sie einen Prozess beobachten, gehört ebenfalls öffentlich angeprangert", sagte Schulz. Auch die Eskalation des Kurden-Konflikts müsse thematisiert werden. "Hier kann es keine militärische Lösung geben, die Türkei muss zum Friedensprozess zurückkehren", verlangte der Europapolitiker.

    Eine Vermischung des Flüchtlingsdeals mit EU-Beitrittsverhandlungen und möglichen Visa-Erleichterungen lehnte Schulz ab. Es werde "keinen Rabatt" geben.

    Zugleich verteidigte Schulz das Flüchtlingsabkommen, dessen Umsetzung am Montag starten soll. Die EU werde dadurch "nicht abhängig von der Türkei", sagte der EU-Parlamentspräsident. "In der Flüchtlingspolitik kooperieren wir mit etlichen Ländern, die nicht das Eldorado der Demokratie sind. Und wir schließen den Pakt nicht mit Herrn Erdogan, sondern mit der türkischen Republik", hob Schulz in der "Bild am Sonntag" hervor.

    Quelle: t-online.de

    Sonntag, 3. April 2016

    campact - Große TTIP-Demo: Wir brauchen jetzt ganz Norddeutschland

     


     
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    Liebe Leser,
    gedruckt sind sie, jetzt müssen die mehr als 250.000 Flugblätter auch verteilt werden – damit am Samstag, den 23. April in Hannover Zehntausende gegen TTIP demonstrieren. Am Tag danach verhandeln US-Präsident Barack Obama und Kanzlerin Angela Merkel nämlich über das Konzernabkommen.

    Damit die Demo riesig wird und die Nachrichten bestimmt, haben wir bereits am Samstag, den 16. April Großes vor – und brauchen Ihre Unterstützung. Unser Plan: An mindestens tausend Orten in Niedersachsen und den angrenzenden Bundesländern verteilen Campact-Aktive viele zehntausend Demo-Flyer – und zwar direkt dort, wo sie wohnen.

    Bitte machen Sie mit! Verteilen Sie eine halbe, eine oder gar mehrere Stunden Info-Flyer am Supermarkt oder am Bioladen um die Ecke, vor der nächsten Bankfiliale, an der nächsten Haltestelle von Bus und Straßenbahn, in der Fußgängerzone oder wo immer Sie wollen.

    Bestellen Sie jetzt online Ihr Paket mit Demo-Flyern. Sie erhalten es kostenlos per Post. Wenn Sie lieber an einem anderen Tag als dem 16. April verteilen möchten, können Sie dies natürlich auch tun.
    Bereits zu den Demonstrationen gegen TTIP und CETA in München und Berlin verteilten Campact-Aktive jeweils an tausenden Orten Flyer. Zumeist wurden sie ihnen aus den Händen gerissen – und eine Woche später gingen dann tatsächlich unglaublich viele Menschen auf die Straße. Diesen Erfolg wollen wir jetzt wiederholen.

    Wir sind davon überzeugt: Die allerbeste Form, viele Menschen für die Demo zu erreichen, ist und bleibt der persönliche Kontakt. Deshalb setzen wir auf Sie: Verteilen Sie am Samstag, 16. April, Demo-Flyer bei Ihnen vor Ort – oder gerne auch an einem anderen Tag.
    Weitere Infos zur Demonstration finden Sie hier
    Mit herzlichen Grüßen
    Christoph Bautz, Campact-Vorstand

    PS: Aus ganz Deutschland machen sich Menschen auf den Weg nach Hannover. Aber die meisten werden aus der Region kommen. Es kommt also darauf an, dass so viele Menschen wie möglich aus Niedersachsen und den umliegenden Bundesländern den kurzen Anreiseweg nutzen und mitdemonstrieren. Machen Sie daher mit bei unserer Verteil-Aktion!
    Kampagnen | Über Campact | Spenden | Kontakt
      Campact e.V. | Artilleriestraße 6 | 27283 Verden
     

    Obama und Putin kooperieren - Rückzug aus Syrien war eine Kriegslist

    Thema: Geopolitik

    Putin lockt IS in die Falle:
    Rückzug aus Syrien war eine Kriegslist

    Russlands vermeintlicher Abzug aus Syrien war offenbar eine Kriegslist: Tatsächlich haben die Russen ihre Truppen lediglich umgruppiert. Die Finte sollte dazu dienen, die Terror-Milizen in eine Falle zu locken – um danach mit Entschlossenheit den Krieg zu beenden. Putins wichtigster Coup: Er hat die Aktion mit Obama abgesprochen.
    Quelle und weiterlesen: Deutsche Wirtschafts Nachrichten



    Militärpräsenz bleibt
    Trotz Abzugs bringt Russland mehr Ausrüstung nach Syrien
    Russland baut offenbar seine Militärinfrastruktur in Syrien aus. Es herrscht reger Verkehr russischer Marineschiffe durch den Bosporus. Auch der „Syrien-Express“ zur Truppenversorgung wurde nicht eingestellt.
    Handelsblatt



    Russland baut offenbar Militärinfrastruktur in Syrien aus
    Offiziell betreibt Russland einen Teilabzug seines Militärs aus Syrien. Doch die Bewegungen von Versorgungsschiffen und -flugzeugen deuten auf das Gegenteil hin.
    Zeit-online.de



    Falle für den IS:
    Russland zog sich nicht aus Syrien zurück
    Der vermeintliche Rückzug Russlands aus Syrien erweist sich als Kriegslist. Offenbar ging es nur darum, die IS-Terroristen in Sicherheit zu wiegen und in die Falle zu locken. Auch Obama wusste von der Finte Putins.

    contra-magazin.com

    Die Welt in 100 Jahren - Ein Interview mit Prof. Harald Lesch

    Thema: Zukunft

    Eins der besten Interviews, das ich seit langem gesehen habe

    Prof. Harald Lesch
    Die Welt in 100 Jahren

    Wie könnte die Welt in 100 Jahren aussehen? Wird uns die Technik völlig neue Möglichkeiten bieten oder werden wir schmerzhaft aus Katastrophen lernen müssen? Harald Lesch startet unsere neue Reihe, bei der Naturwissenschaftler, Philosophen, IT-Experten, UFO-Forscher, Wissenschaftshistoriker, Gehirnforscher, Glücksforscher und Ökonomen ihre Prognosen zu unser Zukunft darlegen werden. Die Interviews gibt es auch auf DVD bei www.komplett-media.de


    Kategorie: Wissenschaft & Technik
    Lizenz: Standard-YouTube-Lizenz

    Kommentare

    Ronald Winningvor
    Mich stört auch ein wenig, dass man das Datum der Aufzeichnung nicht findet. Hab extra bis zum Ende geschaut. ,-)
    Der Herr Lesch kann Wissen vermitteln, wie es leider nur wenige können. Wegen dem hab ich mir so manche Nacht um die Ohren gehauen. Ich bin Handwerker. Ich hab es sehr oft verflucht, dass solch gute Sendungen vorrangigst Rentnern und Arbeitslosen vorbehalten war. Hab ich nie verstanden, dass die guten Sendungen nur Nachts kommen.

    LeonardoDi Brosmanvor
    Dieses Video muss verbreitet werden. Ich dachte nicht, dass ein einfaches Interview derart wachrüttelnd/Klarheit schaffend sein kann. Wenn sich mehr und mehr Menschen Gedanken über die Welt machen würden, und nicht vor sich hin leben, dann könnten wir der Katastrophe entweichen, und überdauern. Teilt es bitte, der Inhalt ist nützlicher als 1 Schuljahr

    Aika Lunavor
    Dieser Mensch ist die pure Weisheit.


    Samstag, 2. April 2016

    Stellungnahme von Prof. Fisahn zu der vorläufigen Anwendbarkeit von CETA

    News zur Petition
    Marianne Grimmenstein hat gerade ein Update zur Petition „Bürgerklage gegen CETA”, veröffentlicht.

    Stellungnahme von Prof. Fisahn zu der vorläufigen Anwendbarkeit von CETA

    31. Mär 2016 — Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer der CETA-Klage, zurzeit kursieren viele widersprüchliche Informationen darüber, wann und wie über die Anwendbarkeit von CETA abgestimmt wird. Deshalb sende ich Ihnen dazu die Stellungnahme von Prof. Fisahn: „Der Rat der EU kann beschließen, dass völkerrechtliche Verträge vorläufig anwendbar sind. Vor der formellen Annahme durch das Parlament und der... Weiterlesen
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    Die Krim - erschreckende Wahrheit über die Annexion

    Thema: Die Krim

    September 2015, der britische Reporter Graham Phillips befragt die Bewohner und Gäste auf der Krim zur Situation und allgemeinen Stimmung der Menschen auf der Halbinsel nach der Wiederverreinigung mit Russland.

    Zur Erinnerung: Nach dem Putsch der Nationalisten in Kiew haben 96,77% der Krim-Bewohner beim Referendunm am 16. März 2014 für Wiedervereinigung mit Russland gestimmt. Kein Schuss ist gefallen, werder vor noch nach dem Referendum, alles war friedlich verlaufen.


    Klicken Sie auf das Video ihrer Wahl
    Teil 1
    Teil 2
    Teil 3

    Eingestellt von Deutschland+Russland
    Quelle der Kanal von : Graham Phillips
    Kategorie Nachrichten & Politik
    Lizenz Standard-YouTube-Lizenz

    Donald Trump redet vom «Dritten Weltkrieg gegen Russland»

    Thema: US-Wahlen

    Trump redet vom «Dritten Weltkrieg gegen Russland»

    US-Präsidentschaftsbewerber Donald Trump gibt einen seltenen Einblick in seine aussenpolitischen Prioritäten. Er und Clinton sprachen an einer proisraelischen Lobby-Veranstaltung.

    Foto: Screenshot
    Der republikanische Präsidentschaftsbewerber Donald Trump hat erstmals in breiteren Pinselstrichen seine aussenpolitischen Vorstellungen umrissen. In einem ausführlichen Interview mit der «Washington Post» sprach sich Trump für eine amerikanische Politik der Nichteinmischung aus. «Ich denke durchaus, dass die Welt heute eine andere ist, und ich finde, dass wir keine Nationenbildung mehr betreiben sollten.» Stattdessen seien angesichts verfallender Zentren von US-Städten vielmehr Investitionen in die heimische Infrastruktur nötig. Gleichwohl sei er sich der Tatsache «sehr bewusst, dass eine Aussenwelt existiert», sagte Trump.

    Im Wahlkampf hat es der Polit-Seiteneinsteiger bislang weitgehend vermieden, Details zu seiner Agenda zu nennen. Mit umso grösserer Spannung wurde daher eine aussenpolitische Rede Trumps erwartet, die er am Montag bei der Jahreskonferenz der proisraelischen Lobbygruppe Aipac in Washington hielt.

    Bei seinem Vortrag wich er von seinem üblichen Stegreif-Stil ab: Statt sich auf handgeschriebene Notizen mit Stichpunkten zu verlassen, las er von einem vorab verfassten Manuskript und einem Teleprompter ab.

    Trump hinterfragt Nato-Engagement der USA

    Der republikanische US-Präsidentschaftsbewerber Donald Trump hat das Engagement der Vereinigten Staaten in der Nato in Frage gestellt. Als Präsident würde er die Rolle der USA in der Welt deutlich zurückfahren. Nato-Partnern wie Deutschland will er mehr Lasten aufbürden. «Die Nato kostet uns ein Vermögen», sagte der populistische Geschäftsmann. «Ja, wir beschützen Europa mit der Nato, aber wir geben viel Geld aus.» Im Ukraine-Konflikt würden die Verbündeten der USA «nichts machen», beklagte er.

    «Die Ukraine ist ein Land, das uns viel weniger betrifft als andere Länder in der Nato, und doch tragen wir die ganze Last», fuhr Trump fort. «Warum kümmert sich nicht Deutschland innerhalb der Nato um die Ukraine? Warum sind es immer wir, die führen, möglicherweise sogar den Dritten Weltkrieg gegen Russland?»

    Später betonte der Milliardär in einer Pressekonferenz, dass er Washington nicht aus der Militärallianz herausführen wolle. Allerdings bekräftigte er, dass Länder wie Deutschland ihre Sicherheit nicht mehr auf Kosten der USA bekommen sollten. «Es gibt viele Länder, die zahlen können und die viel zahlen können.» Dazu zähle auch der «Wirtschaftsriese» Südkorea.

    «Ich bestelle tausende Fernsehgeräte aus Südkorea», sagte der Favorit für die republikanische Präsidentschaftskandidatur. Doch sobald Nordkorea auch nur niese, «fangen wir an, die Schiffe, die Flugzeuge, alles andere zu schicken. Dafür erhalten wir keine angemessene Erstattung.»

    «Jede Seite» muss für den Frieden «etwas aufgeben»

    Er sei «ein lebenslanger Unterstützer und echter Freund Israels», bekräftigte Trump. Zugleich mahnte er Israel und die Palästinenser im Nahostkonflikt zu mehr Kompromissbereitschaft. Friedensverhandlungen zwischen Israelis und Palästinensern im Rahmen der «schwachen und inkompetenten» UNO lehnte er ab. «Die Konfliktparteien selbst müssen eine Lösung aushandeln», sagte er. «Jede Seite» müsse für einen Friedenspakt «etwas aufgeben», fügte er hinzu.

    Er werde per Veto jeden UN-Versuch blockieren, beiden Konfliktparteien bei künftigen Friedensgesprächen Bedingungen aufzuerlegen. Die USA könnten eine Vermittlerrolle spielen, aber niemand dürfe Israel aufzwingen, was es zu tun habe. Auflagen würden «Israel nur weiter entlegitimieren», erklärte Trump. «Die Vereinten Nationen sind kein Freund der Demokratie. Sie sind kein Freund der Freiheit. Sie sind nicht einmal ein Freund der Vereinigten Staaten», sagte er. «Und mit Sicherheit sind sie kein Freund Israels.»

    Jerusalem als «ewige Hauptstadt des jüdischen Volkes»

    Der Präsidentschaftsbewerber kündigte zudem an, im Falle eines Wahlsiegs Jerusalem als israelische Hauptstadt anzuerkennen und die US-Botschaft von Tel Aviv in die «ewige Hauptstadt des jüdischen Volkes» zu verlegen.

    In seiner Rede erklärte Trump die Rücknahme des «desaströsen» Atomabkommens mit dem Iran zu seiner «Priorität Nummer eins». Den im vergangenen Jahr erzielten Atomdeal mit Teheran bezeichnete er als «katastrophisch für Amerika, Israel und den gesamten Nahen Osten.» Den Iran kritisierte Trump zudem als «den grössten Förderer des Terrorismus in der Welt.»

    Harsche Kritik von Hillary Clinton

    Vor dem Konferenzgebäude versammelten sich am Abend Gegner Trumps, um ihrem Unmut über dessen politische Rhetorik und dessen Teilnahme an der Tagung Luft zu machen. Sein ärgster Rivale Ted Cruz kritisierte vor Aipac zudem, dass Trump in seiner Rede mehrmals auf «Palästina» verwiesen habe. Zudem nahm Cruz Anstoss daran, dass Trump im Wahlkampf versprochen hatte, bei Vermittlungsbemühungen zwischen Israel und Palästinensern «neutral» sein zu wollen.

    Vor der proisraelischen Lobby sprach auch die demokratische Präsidentschaftsbewerberin Hillary Clinton. Sie stellte unter anderem Trumps Eignung infrage, die USA durch internationale Verwerfungen zu steuern. «Wir brauche eine ruhige Hand», sagte Clinton. «Nicht einen Präsidenten, der am Montag sagt, er sei neutral und am Dienstag proisraelisch und am Mittwoch wer weiss etwas, weil alles verhandelbar ist.»

    Bekanntgabe seiner Berater

    In seinem Gespräch mit der «Washington Post» enthüllte Trump die Namen mehrerer Berater, die allenfalls am Rande des aussenpolitischen Establishments in Washington verortet sind. Als seinen Anti-Terror-Berater stellte Trump den libanesischstämmigen Politikprofessor Walid Phares vor, der an einer kleinen Privatuniversität in Washington lehrt und als TV-Experte tätig ist.

    Im Verteidigungsbereich steht ihm der pensionierte General Keith Kellogg zur Seite, der nach dem US-Einmarsch im Irak im Jahr 2003 für einige Monate in leitender Funktion an der Übergangsverwaltung für das Zweistromland beteiligt war. Ebenfalls auf der Liste stehen die industrienahen Energieexperten Carter Page und George Papadopoulos.

    Ausserdem nannte Trump den ehemaligen Pentagon-Generalinspekteur Joe Schmitz, der laut «Washington Post» später unter anderem bei der umstrittenen US-Sicherheitsfirma Blackwater arbeitete. Für den wenig bekannten konservativen Think-Tank Center for Security Policy verfasste er einen Bericht mit dem Titel «Scharia – die Bedrohung für Amerika». Geleitet wird das aussenpolitische Team laut «Washington Post» vom republikanischen Senator Jeff Sessions aus Alabama.
    (chk/sda)

    Mit freundlicher Genehmigung von 20min.ch

    Freitag, 1. April 2016

    Internationale Bewegung fordert Waffenembargo gegen Saudi-Arabien wegen Kriegsverbrechen im Jemen

    Thema: Wirtschaft

    Internationale Bewegung fordert
    Waffenembargo gegen Saudi-Arabien wegen Kriegsverbrechen im Jemen

    In Kanada wurde in der vergangenen Woche eine Klage eingereicht, um den Verkauf von leichten gepanzerten Fahrzeugen an Saudi-Arabien zu stoppen. Der Wert der Lieferung soll 15 Milliarden US-Dollar betragen. Die Initiative ist Teil einer wachsenden internationalen Bewegung, die sich zum Ziel gesetzt hat, Waffenlieferungen an die saudische Regierung wegen ihrer Kriegsverbrechen im Jemen zu stoppen.

    Für das Portal The Intercept hat Murtaza Hussain eine Übersicht über aktuelle Initiativen gegen den Waffenhandel mit Saudi-Arabien erstellt. Anlass ist eine Klage, die der kanadische Verfassungsrechtler Professor Daniel Turp von der Universität Montreal einreichte. Er argumentiert, dass die Lieferung von Fahrzeugen nach Saudi-Arabien gegen eine Reihe von kanadischen Gesetze verstößt.

    Nach kanadischem Recht dürfen Rüstungsgüter und Waffen nicht an Länder geliefert werden, in denen die Menschenrechte „schwer und wiederholt verletzt werden“. Zudem müsse das Risiko ausgeschlossen sein, dass die exportierte Ausrüstung gegen die Zivilbevölkerung eingesetzt wird.
      „Saudi-Arabien, das bereits eine bedauerliche Menschenrechtsbilanz im eigenen Land aufzuweisen hat, verursacht erhebliche zivile Opfer im Jemen im Rahmen seiner seit einem Jahr andauernden Bombardierungen zur Unterstützung der zweifelhaften Regierung von Präsident Abdu Rabbu Mansour Hadi.“

      „Die Unterdrückung der Menschenrechte in Saudi-Arabien und die Maßnahmen der saudischen Regierung im Zusammenhang mit dem Krieg im Jemen machen den Verkauf dieser gepanzerten Fahrzeuge rechtlich unakzeptabel“, argumentiert Daniel Turp.
    Seine Klage erfolgt zu einem Zeitpunkt, zu dem immer mehr Beweise für Kriegsverbrechen durch die Saudi-geführten Truppen vorliegen. Dabei geht es um die Verwendung von Streumunition in zivilen Gebieten und die Ausweisung ganzer Städte als militärische Ziele. Ein besonders grausamer Angriff ereignete sich Anfang März. Die saudische Luftwaffe tötete 120 Zivilisten auf einem Markt in der Stadt Mastaba, darunter mindestens 20 Kinder. Erst vergangene Woche forderte Human Rights Watch als Reaktion auf diese Grausamkeiten, dass die westlichen Länder ein Waffenembargo gegen die saudische Regierung verhängen.

    Saudi-Arabien ist einer der größten Waffenkäufer der Welt. Jährlich gibt das Land viele Milliarden Dollar in den Vereinigten Staaten und in Europa aus, um seine militärischen Kapazitäten auszuweiten. Aber dieser Vorgang, dass demokratische Länder tödliche militärische Ausrüstung an eine der repressivsten Regierungen in der Welt verkaufen, löst zunehmend Empörung unter Menschenrechtsgruppen aus. Diese Kritik beginnt sich nun in rechtlichen und politischen Maßnahmen niederzuschlagen, um diese Verkäufe zu stoppen.

    Zusätzlich zu der Klage in Kanada verabschiedeten die Niederlanden eine Resolution, welche weitere Waffenlieferungen an Saudi-Arabien verbieten soll. Die belgische Regierung setzte weitere Rüstungslieferungen an Saudi-Arabien aus, nachdem die „vererbte Diktatur“ im Januar eine Massenhinrichtung von Dissidenten durchgeführt hatte. Schließlich verabschiedete das Europäische Parlament eine nicht bindende Resolution, in der die Mitgliedstaaten aufgerufen wurden, keine weiteren Waffenlieferungen an Saudi-Arabien durchzuführen.

    Doch trotz wachsendem Druck zeigen sich die großen Waffen-produzierenden Länder bisher unbeeindruckt. In den vergangenen Monaten haben US-Waffenhersteller für Milliarden von Dollar neue Waffengeschäfte mit Saudi-Arabien unterzeichnet. Zudem gewährleisten sie den ununterbrochenen Zustrom von Munition für den Krieg im Jemen.

    Alleine die USA haben im Jahr 2015 Waffenverkäufe an Länder des Golf-Kooperationsrates in Höhe von 33 Milliarden Dollar genehmigt. Dies geht aus Unterlagen des Außenministeriums hervor, berichtet die Seite Defense News.
      „Saudi-Arabien ist seit mehr als einem Jahr mit einem Krieg im Jemen engagiert, und wir verkaufen ihnen Waffen, in vollem Wissen, dass sie im Jemen verwendet werden, wo genügend Beweise vorliegen, dass mit ihnen Kriegsverbrechen begangen werden“, kritisiert etwa Raed Jarrar vom American Friends Service Committee, einer politischen Aktivistengruppe aus dem Umfeld der Quäker, das sich das Ziel gesetzt hat, den Frieden zu fördern.
    Dabei würde auch in den USA die rechtliche Grundlage bestehen, Waffenexporte an Saudi-Arabien zu stoppen, argumentiert Raed Jarrar. Er verweist auf den Arms Export Control Act, die Richtlinien des Präsidenten und auf internationale Verträge, die eine Einhaltung von Menschenrechten zur Bedingung für alle Waffenverkäufe machen.

    Obwohl die Vereinigten Staaten der größte Waffenlieferant Saudi-Arabiens sind, haben sie durchaus Konkurrenz in diesem Bereich. Erst vor wenigen Wochen schwärmte der britische Premierminister David Cameron über die Möglichkeit, mehr „brillante Waffen Made in U.K.“ nach Saudi-Arabien zu liefern. Dabei geht es offensichtlich um Kampfjets - ein Segment, das bisher ausschließlich von US-Herstellern bedient wird.
      „Im letzten Jahr haben wir Dutzende von Saudi-Arabien durchgeführte Luftangriffe dokumentiert, die wahllos oder unverhältnismäßig gewesen sind, bei denen Zivilisten getötet und zivile Objekte im Jemen getroffen wurden“, berichtet Belkis Wille, die Jemen- und Kuwait-Expertin von Human Rights Watch. „In diesem Zusammenhang sollte kein Land irgendwelche Waffen an Saudi-Arabien verkaufen, bevor wir keine grundlegende Änderung in diesem Verhalten sehen, was vermutlich rechtswidrige Luftangriffe betrifft und bevor die Opfer und ihre Familien nicht entschädigt wurden.“
    Am kanadischen Fall beteiligte Rechtsanwälte gehen davon aus, dass der Prozess dazu führt, einen internationalen Präzedenzfall gegen den Verkauf von Waffen an Saudi-Arabien und andere Staaten zu schaffen, die die Rechte der Bevölkerung verletzten.
      „Von diesem Fall geht die Botschaft an die kanadischen Waffenhersteller aus, dass sie keine Geschäfte abschließen, bei denen Waffen gegen die Zivilbevölkerung eingesetzt werden“, argumentiert etwa Anne-Julie Asselin, Rechtsanwältin bei einem Büro, das den Fall begleitet. „Aber es wird auch ein Präzedenzfall geschaffen. Wenn Saudi-Arabien diese Waffen nicht hier kaufen kann, wollen wir auch nicht, dass sie sie in einem anderen Land kaufen.“

    Quelle: RT-Deutsch

    Dem "Protz vom Bosporus" gefällt deutsche Satire nicht

    Thema: Diktator vom Bosporus

    Trotz 1. April eine ganz reale Geschichte

    Türkei bestellt deutschen Botschafter wegen TV-Satire ein

    Die Türkei hat den deutschen Botschafter einbestellt, weil eine deutsche TV-Satire offenbar das Missfallen von Präsident Erdogan erregt hat. Auch EU-Diplomaten haben den Zorn Erdogans auf sich gezogen, weil sie bei den Prozessen gegen kritische Journalisten anwesend waren.

    Quelle: Deutsche Wirtschafts Nachrichten



    Botschafter einbestellt
    Erdogan beschwert sich über deutsche Satire

    Die türkische Regierung hat "Spiegel Online" zufolge den deutschen Botschafter Martin Erdmann wegen eines Satire-Beitrags des NDR einbestellt. Demnach habe sich der Diplomat bereits vergangenen Dienstag im Außenministerium in Ankara wegen eines Liedes über Präsident Erdogan rechtfertigen müssen.

    Bei der Unterredung ging es dem Bericht zufolge um eine knapp zweiminütige Satire aus der Sendung "extra 3" vom 17. März mit dem Titel "Erdowi, Erdowo, Erdogan". In der an diesem Abend in der ARD ausgestrahlten Sendung, die sonst regelmäßig im NDR-Fernsehen läuft, hieß es unter anderem: "Er lebt auf großem Fuß, der Protz vom Bosporus". Dazu werden Bilder von Erdogans neuem Palast gezeigt, der wegen seiner Größe und Kosten umstritten ist.

    Song: Erdowie, Erdowo, Erdogan | extra 3 | NDR

    Drastische Maßnahmen gegen kritische Medien

    Auch wurden die jüngsten Angriffe auf die Pressefreiheit in der Türkei in dem Beitrag thematisiert. So hieß es zu Bildern von der Abführung eines Journalisten und der Erstürmung einer Redaktion: "Ein Journalist, der irgendwas verfasst, was Erdogan nicht passt, ist morgen schon im Knast."

    Kritiker im In- und Ausland werfen Erdogan und der Regierung in Ankara vor, mit immer drastischeren Mitteln gegen kritische Journalisten und Medien vorzugehen. Auch die EU beklagt einen zunehmenden Druck auf die Medien in dem Beitrittsbewerberland. Die Regierung weist die Vorwürfe zurück.

    Wegen "Präsidentenbeleidigung" vor Gericht

    Zudem brachte Erdogan zuletzt neben Journalisten und Bloggern auch vermehrt einfache Bürger, darunter auch Jugendliche, wegen "Präsidentenbeleidigung" vor Gericht.

    Am Wochenende hatte Erdogan Diplomaten scharf kritisiert, weil sie einen Prozess gegen zwei prominente Journalisten besucht haben. Das entspreche nicht dem diplomatischen Protokoll, sagte Erdogan bei einem Treffen von Geschäftsleuten in Istanbul. Das Verfahren gegen die beiden Journalisten wegen Spionage hat im Ausland für viel Aufmerksamkeit und Kritik gesorgt.

    Quelle: t-online.de

    Kommentare

    mwelsbett
    da europas flüchtlingsstrategie auf solch despoten aufgebaut ist kann ich nur sagen:zukunft, mir graut vor dir.

    xyz1231
    Hat es eigentlich noch keiner gemerkt, wie uns der Despot Erdogan vorführen will: im Austausch für die Rücknahme einer handvoll syrischer Flüchtlinge, lässt sich der Schlaumeier mit 6 Mrd. € fürstlich bezahlen und will auf diese Weise auch noch das türkische Problem mit den Kurden loswerden. Nachdem die Visafreiheit durchgesetzt ist, werden Millionen in der Türkei unerwünschter Kurden ins vermeintlich sichere Europa flüchten, und hier bei uns ihren Krieg weiterführen. Das Erdogan auch noch seine Regimegegener auf elegante Art und Weise nach Europa entsorgt, ist eine willkommene Nebenwirkung.

    Quadrocker
    Mich würde mal interessieren, welche Zugeständnisse die EU, Erdogan gemacht hat, damit die Türkei die Flüchtlinge zunächst einmal aufnimmt. Bitte nicht das, was ich befürchte. Das osmanische Reich gehört nicht zu Europa und es darf niemals dazu gehören.

    trojaner313
    Ist doch alles offengelegt: VisafreiheitVisa=Lösung des Kurdenproblems; EU Verhandlungen= Anerkennenung des Despoten Erdogan;Milliardenzahlungen=zur Verfestigung der Macht ineinem Präsendialsystem. Eins muss man Herrn Erdogan lassen, ganz schön clever, wie er unsere Politiker ausbootet, Er bekommt alles was er will, braucht dafür nichts zu tun, das haben ja Balkanstaaten schon für Ihn gemacht und bekommt noch richtig Viel Geld dafür und hat Ruhe in seinem Land, denn der Konflikt zwischen Türken und Kurden wird dann in Westeuropa ausgetragen( s.Aschaffenburg).