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Donnerstag, 4. März 2021

Ärzte für Aufklärung - Interview mit Dr. Walter Weber in Hannover

Ärzte für Aufklärung - Interview mit Dr. Walter Weber in Hannover

TravelMedicus

Wer ist Dr. Walter Weber? Warum wurden zwei Arztpraxen in Hamburg polizeilich durchsucht? Warum haben sich die Ärzte für Aufklärung zusammengeschlossen?

Internetseite:
Ärzte für Aufklärung



Hier noch einmal das Video vom 13. August 2020
welches bei Youtube gelöscht wurde



Shlomo@Surensohn

So deutlich haben sich bisher noch nie Wissenschaftler und Mediziner an die Bevölkerung gewandt. „Das hat nichts mehr mit Wissenschaft zu tun, das ist politisch…Maske schützt nicht gegen das Virus…Es sind praktisch keine Viren mehr unterwegs…Neuartige Impfung, die in unsere DNA eingreift und niemand weiß etwas über die Langzeitfolgen“, warnen der Internist Dr. Heiko Schöning, Dr. med Walter Weber und Dr. Olaf Müller-Liebenau, Facharzt für Allgemeinmedizin.

https://www.journalistenwatch.com/2020/08/13/aerzte-aufklaerung-merkel/

Donnerstag, 30. Mai 2019

Grüninnen und "Nichtmänner" lösen ein wichtiges Problem der Menschheit

Thema: Genderproblem

Endlich! Fahrradwege werden genderneutral!


Charles Krüger
Am 29.05.2019 veröffentlicht

Quellen:
https://www.sazbike.de/inside/radverk...
https://www.welt.de/wirtschaft/webwel...

Lizenz: Creative Commons-Lizenz mit Quellenangabe (Wiederverwendung erlaubt)

Kommentare

Moni Bus
🐖🐖🐖 Wieder eine neue Sau die von den Dummen durchs Dorf getrieben wird, um die wahren Probleme zu vertuschen.

Charly Jahn
Halt!!! Stopp!! Charles!!!!
Damenräder wurden in dieser Bauform entworfen, da früher der Rock als Frauenbekleidung üblich war. Damit die Damen, mit ihren Röcken leichter aufsteigen konnten und damit es nicht zu peinlichen "Einblicken" kommen kann, wurde ihnen ein "rockgerechter Einstieg" spendiert. Das Hannover nun diese veraltete Frauenbild wieder einführt finde ich extrem nazi! 😉

Erd Bär
Na, wenn die das aus ihrer privaten Kasse bezahlen, warum nicht.
Wenn aus Steuergeldern bezahlt wird, sollten diese Spinner wegen Veruntreuung von Steuergeldern in den Knast und privat für die Kosten haftbar gemacht werden.

Mark White
In Deutschland gibt es immer mehr No-Go Areas, Clan Kriminalität, Vergewaltigungen und Messer Morde, aber zum Glück kümmert man sich ja um die WIRKLICH WICHTIGEN PROBLEME: "gendergerechte Fahrrad - Symbole" - wir leben in einer linksgrünen Clownwelt :)


Donnerstag, 15. März 2018

Türkisch-kurdischer Konflikt - ausgetragen in Deutschland

Thema: Türkei/Syrien

Türkisch-kurdischer Konflikt
In Deutschland brennen Moscheen – wegen Afrin?

Innert weniger Tage kam es in Deutschland zu Brandanschlägen gegen türkische Einrichtungen und Moscheen. Die Polizei sieht den Hintergrund im aktuellen türkisch-kurdischen Konflikt.

In Hannover haben Unbekannte in der Nacht auf Dienstag einen Brandanschlag auf zwei türkische Geschäfte verübt. Auf dem Gehweg fanden Ermittler einen Zettel mit dem handgeschriebenen Text «G.L. Afrin». Bereits in der Nacht auf Montag hatten im nordrhein-westfälischen Ahlen Unbekannte Brandsätze gegen ein türkisches Kulturzentrum und in ein davor abgestelltes Auto geworfen.

Damit setzte sich die Serie von Brandanschlägen auf türkische Einrichtungen in Deutschland fort. Zuvor hatte es Brandanschläge auf drei Moscheen in Berlin, im baden-württembergischen Lauffen und in Itzehoe in Schleswig-Holstein gegeben. Dort wurde parallel auch ein türkischer Gemüseladen mit einem Brandsatz attackiert. Ein weiterer Angriff galt einem türkisch-deutschen Freundschaftsverein im nordrhein-westfälischen Meschede.

Hinweise auf «extremistische kurdische Jugendorganisation»

Mittlerweile hat der Staatsschutz die Ermittlungen übernommen. Ein politisch motivierter Hintergrund und ein Zusammenhang mit dem aktuellen türkisch-kurdischen Konflikt seien nicht auszuschliessen, hiess es. So gehen die Ermittler inzwischen von kurdischen Tätern aus, zumindest bei den Anschlägen in Lauffen und Itzehoe. Dies, weil ein als authentisch angesehenes Video samt Text auf einer der verbotenen Arbeiterpartei Kurdistans (PKK) nahestehenden Internetseite auf eine «extremistische kurdische Jugendorganisation» hindeute. «Für einen fremdenfeindlichen Hintergrund gibt es im Moment allerdings wenig Ansätze», hiess es weiter.

Bereits am Wochenende hatten die Beamten mitgeteilt, dass sie einen Zusammenhang mit den Auseinandersetzungen wegen der türkischen Offensive auf die kurdische Stadt Afrin in Syrien prüften. Wegen der Militäroperation gibt es seit Tagen in Deutschland, aber auch anderswo, immer wieder Demonstrationen von Kurden. Teils kommt es dabei zu gewalttätigen Protesten.

Deutschkurden: PKK – oder türkischer Geheimdienst?

Die Kurdische Gemeinde in Deutschland verurteilte die Anschläge scharf. Diese gefährdeten das Leben Unschuldiger sowie das friedliche Zusammenleben, erklärte sie in Berlin. Zudem schadeten sie dem Anliegen der Kurden.

Ihr Vorsitzender Ali Ertan Toprak rief alle Deutschkurden dazu auf, ausschliesslich friedlich zu protestieren. Nach Angaben seiner Gemeinde tauchten zuletzt einige Schreiben in sozialen Netzwerken auf, die junge Kurden zu Gewalt gegen türkische Einrichtungen in Deutschland aufforderten.

Türkei bestellt deutschen Botschafter ein

Toprak betonte aber, es sei unklar, wer für diese Aufrufe verantwortlich sei. Neben dem Umfeld der PKK komme auch der türkische Geheimdienst MIT in Frage. Dieser versuche, «den kurdischen Interessen zu schaden und die Kurden zu kriminalisieren».

Die Türkische Gemeinde rief die Bundesregierung zu einem besseren Schutz von türkischen Einrichtungen und einer «zügigen Aufklärung» der Brandanschläge auf. Die Häufung sei «nicht überraschend», sagte der Vorsitzende Gökay Sofuoglu den Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland (RND) laut Vorabmeldung vom Montag. Die Türkische Gemeinde werde zunehmend aus dem rechten Lager angefeindet und ausserdem für die militärische Eskalation in Afrin verantwortlich gemacht.

Das türkische Aussenministerium hat derweil den deutschen Botschafter einbestellt. Das Ministerium habe ihm eine Note überreicht und die «erforderlichen Mahnungen» ausgesprochen, sagte der türkische Regierungssprecher Bekir Bozdag am Montag nach einer Kabinettssitzung in Ankara. (gux/afp)

Mit freundlicher Genehmigung von 20min.ch

Samstag, 28. Januar 2017

Hannover: IS-Mädchen Safia S. zu 6 Jahren Haft verurteilt

Thema: Islamischer Staat

Die 16-Jährige hat in Hannover auf einen Polizisten eingestochen. Jetzt wurde sie verurteilt.

Das Oberlandesgericht Celle hat die 16-jährige Messerstecherin Safia S. zu sechs Jahren Jugendhaft verurteilt. Mit ihrer Tat habe sie die Jihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) unterstützen wollen, teilte das Gericht in der niedersächsischen Stadt nach der nicht öffentlichen Urteilsverkündung am Freitag mit. Die Schülerin hatte im Februar 2016 einem Bundespolizisten am Hauptbahnhof von Hannover ein Messer in den Hals gerammt.

Das Urteil erging demnach unter anderem wegen versuchten Mordes und Unterstützung einer ausländischen terroristischen Vereinigung. Die Verbindung der Angeklagten zum IS war nach Einschätzung des Gerichts unter anderem durch Chats auf ihrem Mobiltelefon belegt.

Öffentlichkeit ausgeschlossen

Wegen des Alters der Angeklagten fand der gesamten Prozess unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. Die Bundesanwaltschaft hatte sechs Jahre Haft gefordert, die Verteidigung eine geringere Strafe wegen gefährlicher Körperverletzung, ohne ein Strafmass zu nennen.

Einen mitangeklagten Bekannten von S. verurteilte das Gericht wegen Nichtanzeigens einer Straftat zu einer Jugendhaft von zwei Jahren und sechs Monaten. Der 20-Jährige hatte demnach von ihrem Plan gewusst und diesen ernst genommen, aber keinen Alarm geschlagen. (woz/afp)

Mit freundlicher Genehmigung von 20min.ch

Mittwoch, 24. August 2016

campact - Die gehen weg wie warme Semmeln


 
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Flyer entscheiden den Machtkampf
1,4 Kilometer hoch wäre der Turm, würden wir die 3,5 Millionen Info-Flyer für die sieben Demos gegen TTIP und CETA am 17. September stapeln. Sie merken: Es braucht viele Menschen, um sie alle zu streuen. Bitte helfen Sie uns bei dieser Kraftanstrengung! Bestellen Sie jetzt Ihr kostenloses Flyer-Paket für den großen Verteiltag am 10. September, eine Woche vor den Demos.

Liebe Leser,
„Fortschrittsprojekt“ – so preist EU-Parlamentspräsident Martin Schulz (SPD) CETA. Für den linken Parteiflügel hält Matthias Miersch dagegen: „Kein sozialdemokratisches Mitglied eines Parlaments kann diesem Abkommen in der vorliegenden Fassung zustimmen.“ Der Ringkampf um CETA bei den Sozialdemokraten läuft – einen Monat vor dem SPD-Sonderparteitag, auf dem die Delegierten darüber entscheiden.
Doch wir ringen mit! Am 17. September – zwei Tage vor dem Parteitag. Bei sieben Großdemos gegen CETA und TTIP zeigen wir den Sozialdemokrat/innen: Wir wollen die undemokratischen Handelsabkommen nicht. Auch in Köln, ganz in Ihrer Nähe. Je mehr wir werden, desto leichter wird es für die SPD-Delegierten, auf ihre Bürger/innen zu hören – und klipp und klar Nein zu CETA zu sagen.
Damit das klappt, brauchen wir jetzt Sie, Gerd Dietrich. Und zwar schon am Samstag, den 10. September, eine Woche vor den Demonstrationen. Bitte helfen Sie uns, an tausenden Orten Demo-Flyer zu verteilen. So erfahren möglichst viele Menschen von den Demonstrationen. Sie könnten die Handzettel vor Bio-Läden, Supermärkten oder an Straßenbahn- und U-Bahn-Haltestellen verteilen. Es reicht auch schon eine Viertel- oder eine halbe Stunde. Hauptsache, überall wird verteilt – und Sie machen mit!
Bestellen Sie jetzt online Ihr kostenloses Paket mit Demo-Flyern. Sie erhalten es per Post. Ihnen entstehen keine Kosten. Und wenn Sie lieber an einem anderen Tag als dem 10. September verteilen möchten, können Sie das natürlich auch tun.
Am Samstag vor den Demonstrationen gegen TTIP und CETA in München, Berlin und Hannover verteilten Campact-Aktive auch an tausenden Orten Flyer. Meistens wurden sie ihnen aus den Händen gerissen – und wenig später gingen tatsächlich unglaublich viele Menschen auf die Straße. Diesen Erfolg wollen wir jetzt wiederholen. Damit am 17. September so viele Bürgerinnen und Bürger wie möglich zu den Demos in Berlin, Hamburg, Köln, Frankfurt, Stuttgart, München und Leipzig kommen.
Wir wissen: Die allerbeste Form, viele Menschen für die Demo zu gewinnen, ist und bleibt der persönliche Kontakt. Deshalb setzen wir auf Sie: Verteilen auch Sie am Samstag, 10. September, Demo-Flyer bei Ihnen vor Ort – oder gerne auch an einem anderen Tag. Machen wir es den SPD-Delegierten doch bitte leicht, nach überwältigenden Demonstrationen Nein zu CETA zu sagen.
Weitere Infos zu den Demos finden Sie hier
Mit herzlichen Grüßen
Christoph Bautz, Campact-Vorstand
PS: „Wenn Gabriel mit dem Kopf durch die Wand will, wird die Wand stärker sein.“ So kommentierte ein Mitglied der SPD-Parteispitze gegenüber der Frankfurter Rundschau Gabriels Pläne. Der will unbedingt ein Ja zu CETA beim Kleinen Parteitag der SPD durchdrücken. Wie stark die Wand ist, das hängt auch von unserem Protest ab. Zeigen wir dem SPD-Chef am 17. September gemeinsam, wie viele Bürger/innen sich gegen seinen Kurs stellen. Bitte helfen Sie uns dabei!
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  Campact e.V. | Artilleriestraße 6 | 27283 Verden
 

Donnerstag, 28. Juli 2016

Anschlag in Ansbach - Mohammad D. erhielt wohl Anweisung von Unbekannt

Thema: Terror in Deutschland

Sieben Bluttaten in fünf Monaten in Deutschland

Angriffe mit Messern, Schusswaffen und Bomben – zwischen Februar und Juli kam es in Deutschland zu sieben gewaltsamen Vorfällen mit insgesamt 15 Toten.

AM 26. Februar griff ein 15-jähriges Mädchen im Hauptbahnhof von Hannover mit einem Messer zwei Polizisten an und verletzte einen der beiden schwer. Dies war der erste von sieben gewaltsamen Angriffen mit Anschlagscharakter in Deutschland in den letzten fünf Monaten.

Unter dem Begriff Anschlagscharakter sind in diesem Zusammenhang Angriffe gemeint, die im öffentlichen Raum stattgefunden haben, bei denen mehrere Personen verletzt wurden. Dazu kommt die in einer ersten Phase nicht ersichtliche Motivation, ob es sich um einen Amoklauf, einen Angriff mit terroristischem Hintergrund oder eine andere Form von Attacke, zum Beispiel ein Beziehungsdelikt oder eine persönliche Racheaktion handelt.

Nach dem Angriff in Hannover folgten Anschläge mit vermutlich und gesichert islamistischem Hintergrund sowie Taten mit anderen, zum Teil noch ungeklärten Motivationen. (ofi)
  • 10. Mai 2016, S-Bahnhof Grafing (Bei München)
    27-Jähriger greift in einer S-Bahn Personen mit einem Messer an.
    Ein Toter, drei Verletzte. Islamistischer Hintergrund möglich.

  • 23. Juni 2016, Viernheim, Kinokomplex Kinopolis
    Im südhessischen Viernheim hat sich ein bewaffneter Mann in einem Kinocenter verschanzt. Der Geiselnehmer wurde kurz darauf von der Polizei erschossen.
    Kein terroristischer Hintergrund festgestellt.

  • 18. Juli 2016, Bahnhof Würzburg
    17-Jähriger greift in einem Zug mit einer Axt chinesische Touristen an.
    Fünf Verletzte, ein Toter (Täter). Islamischer Angriff, IS-Bezug.

  • 22. Juli 2016, OEZ München
    18-Jähriger schiesst bei Einkaufszentrum um sich. 10 Tote (inkl.Täter)
    35 Verletzte (nicht nur durch den Täter). Amoklauf, kein IS-Bezug.

  • 24. Juli 2016, Busbahnhof Reutlingen
    21-Jähriger greift mit einem Messer zunächste eine Frau, danach weitere Personen an. Eine Tote, sechs Verletzte (inkl. Täter). Vermutlich Beziehungsdeleikt, kein IS-Bezug.

  • 24. Juli 2016, Pfarrstrasse Ansbach
    27-Jähriger zündet Rucksackbombe ausserhalb eines Festivalgeländes. Ein Toter (Täter), 15 Verletzte. Islamischer Hintergrund vermutet.
Mit freundlicher Genehmigung von http://www.20min.ch



Anschlag in Ansbach
Mohammad D. erhielt wohl Anweisung von Unbekannt

Beim Attentat von Ansbach hat möglicherweise ein Hintermann die Fäden gezogen. Der Täter selbst hegte düstere Selbstmordgedanken.

Der Attentäter von Ansbach hat möglicherweise unmittelbar vor seinem Selbstmordanschlag Anweisungen von einem Hintermann bekommen. Bei den Ermittlungen wurden Hinweise entdeckt, dass der 27-jährige Syrer kurz zuvor von einer unbekannten Person über einen Internet-Chat beeinflusst wurde.

Der bayerische Innenminister Joachim Herrmann teilte am Mittwoch an einer Kabinettsklausur am Tegernsee mit, dass der Ansbach-Attentäter «intensiven» Kontakt mit jemandem gehabt habe, «der massgeblich auf dieses Attentatsgeschehen Einfluss genommen hat».

Ob der Gesprächspartner von der Terrormiliz Islamischer Staat kam und wo er sich aufhielt, konnte Herrmann nicht sagen. Die Terrormiliz hat den Anschlag für sich reklamiert. Als weiteres Indiz für Hintermänner zu der Explosion wertete Herrmann die bei dem Flüchtling gefundenen Geldbeträge. Es sei «unwahrscheinlich», dass er dieses Geld allein durch seine Zuwendungen als Flüchtling habe sammeln können.

Die Bundesanwaltschaft, die inzwischen die Ermittlungen in dem Fall leitet, wollte sich nicht zu den Angaben äussern. «Wir werden die Äusserungen nicht kommentieren und auch keine weiteren Einzelheiten aus dem Ermittlungsverfahren bekannt geben», sagte ein Sprecher.

«Psychologen wussten vom «spektakulären Suizid»

Anfang 2015 war der Attentäter von Ansbach, Mohammad D., in stationärer psychiatrischer Behandlung im Bezirksklinikum Ansbach. Der Zeitung «Bild» liegen nun psychologische Gutachten über den 27-Jährigen vor. Darin wird er als «extremer Geist» eingeschätzt – und der spätere Anschlag und die Motivation des Täters korrekt antizipiert.

Ein Therapeut und ein Heilpraktiker schreiben im Gutachten, dass Mohammad D. erwähnt habe, Suizid-Gedanken zu haben und «sogar schon Vorbereitungen für den Fall der Abschiebung nach Bulgarien getroffen zu haben, weil er das Gefühl hat, keinen Einfluss mehr auf sein eigenes Leben zu haben.»

«Er hatte nichts mehr zu verlieren»

Des Weiteren schrieben die Autoren: «Es ist ihm durchaus zuzutrauen, dass er selbst seinen Selbstmord noch spektakulär in Szene setzt. Er hat nach dem Tod seiner Frau und seines sechs Monate alten Sohnes nichts mehr zu verlieren.»

Als er in die Klinik eingewiesen wurde, hatte Mohammad D. getrunken und sich selbst Verletzungen zugefügt. Der Therapeut hält fest: «Herr D. sei so verändert, dass er keine Lust auf Freizeitaktivitäten jeglicher Art habe, ihn interessiere nur noch sein Computer bzw. das Internet.»

«Ich gehe nicht lebendig nach Bulgarien»

Mohammad D. sollte nach Bulgarien abgeschoben werden. Am 2. Dezember 2014 erhielt er den Bescheid. Dagegen wehrte er sich. «Ich gehe nicht lebendig nach Bulgarien, wo man als Rückkehrer – wie alle wissen – zunächst für mehr als ein Jahr im Gefängnis landet.» Der Rekurs hatte Erfolg – zumindest vorerst. Mohammad D. wurde im Land geduldet. Bis die Behörden am 13. Juli erneut die Abschiebung anordneten. 30 Tage hätte er Zeit gehabt, das Land zu verlassen.

Dazu kam es jedoch nicht. Mohammad D. sprengte sich am Sonntagabend nahe einem Konzertgelände in die Luft. 15 Menschen wurden verletzt, er selbst starb. (mch)

Mit freundlicher Genehmigung von http://www.20min.ch

Samstag, 30. April 2016

Glyphosat-Zulassung: Die Superschurken machen's vor ++ 90.000 Menschen zeigen: Yes we can stop TTIP! ++ 30 Jahre Tschernobyl – Geburtsstunde des Umweltinstituts

Freitag, 29.04.2016
Newsletter
In drei Schritten zur Pestizid-Zulassung:
Die Superschurken machen's vor!
Video: Zur Pestizidzulassung in drei Schritten
Liebe Freundinnen und Freunde des Umweltinstituts,
stellen Sie sich vor, Sie leiten einen Konzern, der Milliarden scheffelt – aber leider mit einem gefährlichen Pestizid, das sofort verboten werden müsste. In unserem neuen Video erklärt Ihnen unser fiktiver Superschurke Dr. Böse, wie Sie Ihr Ackergift in drei einfachen Schritten trotzdem durch die Zulassung bringen.
Jetzt Video ansehen
Das finden Sie nun doch etwas weit hergeholt? Leider läuft es bei der Wiederzulassung von Glyphosat, dem weltweit meistgenutzten Unkrautvernichter, gerade ganz ähnlich ab: Die Hersteller haben die wichtigsten Studien selbst geschrieben und halten diese bis heute unter Verschluss. Wichtige unabhängige Studien sind im Zulassungsverfahren systematisch ausgeschlossen oder falsch interpretiert worden. Und die Prüfbehörden? Verteidigen bis heute die Position, dass Glyphosat ungefährlich ist – entgegen aller Hinweise auf eine krebserregende Wirkung.
Sehen Sie jetzt was Sie tun können, um uns im Kampf gegen Glyphosat zu unterstützen, damit den "Superschurken" doch noch das Lachen vergeht.
90.000 zeigen Merkel und Obama:
TTIP stoppen? Yes we can!
TTIP Demo
Am Wochenende wollten Kanzlerin Merkel und US-Präsident Obama in Hannover neuen Schwung in die TTIP-Verhandlungen bringen. Doch wir waren schon da und haben ihnen einen Strich durch die Rechnung gemacht: Rund 90.000 Menschen demonstrierten am Samstag für einen fairen Welthandel. Statt einer unkritischen Werbe-Show für TTIP liefen die Bilder unserer Demo über die Bildschirme.

Mit dieser eindrucksvollen Demonstration haben wir einmal mehr unter Beweis gestellt: Die Bewegung ist groß, an uns kommen selbst Merkel und Obama nicht vorbei. Wir bedanken uns bei allen, die in Hannover dabei waren und dazu beigetragen haben, die Demo zum Erfolg zu machen!
Auf unserer Website haben wir für Sie die schönsten Bilder aus Hannover zusammengestellt. Dort lesen Sie auch, was wir in den nächsten Monaten planen, um TTIP und CETA zu Fall zu bringen.
Polaroids TTIp Demo
30 Jahre Tschernobyl – Geburtsstunde des Umweltinstituts
Reaktorruine in TschernobylVor 30 Jahren ereignete sich das, was eigentlich nie vorkommen sollte: der Super-GAU. In Tschernobyl explodierte ein Atomreaktor, Unmengen an Radioaktivität wurden freigesetzt. Weite Teile Europas, darunter Bayern, wurden radioaktiv verseucht. 
Zur heutigen Situation lesen Sie unsere aktuelle Meldung "Tschernobyl – noch immer nicht gegessen"
Die bayerischen Behörden haben damals die Bevölkerung buchstäblich im radioaktiven Regen stehen lassen. Obwohl sie um die lokale Verstrahlung von Luft und Boden wussten, haben sie die Informationen absichtlich zurückgehalten, um die Bevölkerung nicht "in Panik zu versetzen".
Dies war für uns der Grund, selbst aktiv zu werden. So begannen wir, unabhängig Lebensmittel, Bodenproben und Spielsand auf Radioaktivität zu untersuchen. Die Ergebnisse haben wir, ganz anders als die bayerische Staatsregierung, zusammen mit Warnungen und Schutzempfehlungen an die Öffentlichkeit und die Medien weitergegeben. Dies war die Geburtsstunde des Umweltinstitut München e.V.!
Bis heute messen wir Radioaktivität in Lebensmitteln und in der Luft. Messwerte von Pilzen und Wildschweinen haben wir in eine interaktive Karte eingestellt.
Sichern Sie unsere unabhängige Arbeit!
Die Entwicklung des Umweltinstituts war nur möglich durch das Handeln mutiger BürgerInnen und die Unterstützung durch Fördermitglieder und SpenderInnen. Für Ihr Engagement bedanken wir uns ganz herzlich!
Unsere Ziele haben sich bis heute nicht geändert. Ihre Spenden und Beiträge sichern unsere unabhängige Arbeit für die Umwelt und den Verbraucherschutz. Jedes neue Fördermitglied erhält von uns als Dankeschön zwei Gläser Bio-Honig oder eine andere Prämie nach Wahl.

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Mit herzlichen Grüßen, Ihr
Unterschrift Harald Nestler
Harald Nestler
Vorstand
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Zur Verstärkung unseres Teams in München suchen wir zum nächstmöglichen Zeitpunkt

eine/n Referent/in und Campaigner/in für Landwirtschaft und Gentechnik
Termine
Radioaktive Belastung 30 Jahre nach Tschernobyl
Freitag, 29. April 2016, 20:00 Uhr in der Stadtbücherei Hof, Wörthstraße 18, 95028 Hof

Pilze und Wild sind nach wie vor radioaktiv belastet – auch wenn sich die Explosion des Atomkraftwerks vor inzwischen 30 Jahren ereignete. Christina Hacker vom Umweltinstitut München referiert über die radioaktive Belastung der Lebensmittel heute und den Stand der Atomkraft in Deutschland und Europa.
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Sonntag, 24. April 2016

campact - 90.000! DAS ist der Hannover-Hammer



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Es ist angerichtet
Was für ein Mutmacher! Mit 90.000 Menschen ist die Demo gegen TTIP und CETA in Hannover viel größer als jemals gedacht. Das Signal ist: jetzt kräftig weitermachen! Dafür brauchen wir Ihre Hilfe – am besten ab sofort.

Liebe Leser,
morgen Abend treffen sie sich in Hannover – zum üppigen Festbankett im Schloss Herrenhausen. Bei exklusiven Speisen wollen sie TTIP wieder flott machen: Angela Merkel, Barack Obama und ein Tross von Konzernlobbyisten. Doch so sehr die Köche sich anstrengen: Der Appetit ist weg. Denn die Vorspeise war bitter für die TTIP-Fans: Mit 90.000 Menschen haben wir heute in Hannover demonstriert – viel, viel mehr als erwartet.
Und es sind die Bilder unseres Protests, die die Medienberichte vom TTIP-Gipfel prägen: Ein Meer aus bunten Fahnen, Ballons, Papp-Figuren und Transparenten, Menschen aus der ganzen Breite der Gesellschaft. Das war das Ziel. Und es ist erreicht!
Was für ein Signal! Doch ausruhen gilt nicht. Um TTIP und CETA zu Fall zu bringen, müssen wir ab sofort Tag für Tag kräftig dranbleiben. Gemeinsam mit unseren Partnern haben wir große Pläne: Vor dem Sonder-Parteikonvent der SPD im Sommer wollen Campact-Aktive die Delegierten in persönlichen Gesprächen davon überzeugen, Nein zu CETA zu sagen. Mit einem Volksentscheid in Bayern stellen wir CETA zur Abstimmung durch die Bürgerinnen und Bürger. Und für den 24. September planen wir gleich sechs Großdemos: in Hamburg, Berlin, Köln, Frankfurt, Stuttgart und München oder Nürnberg.
Damit wir das alles schaffen, bitten wir Sie herzlich, Campact ab sofort regelmäßig zu fördern. Schon mit 5 Euro im Monat helfen Sie enorm.
Und hier unsere Pläne im Detail: 
  • Anfang Juni oder im September entscheidet die SPD auf ihrem Parteikonvent, dem Kleinen Parteitag, ob sie Ja oder Nein zu CETA sagt. Überall im Land sollen Campact-Aktive vorher den Delegierten erläutern, warum die von der Partei gezogen roten Linien mit dem CETA-Vertrag überschritten würden.
  • Die Bundesspitze der Grünen trommelt lautstark gegen TTIP und CETA. Doch die Grünen in den Landesregierungen, wo sie mit am Kabinettstisch sitzen, ducken sich weg. Dabei müssten sie jetzt sagen: Im Bundesrat verweigern wir CETA die Zustimmung. Dann hätte CETA dort nicht die nötige Mehrheit. Wenn die Grünen sich bis Mitte Mai nicht klar äußern, werden Campact-Aktive dies in den entscheidenden Ländern mit Online-Appellen und Aktionen vor Ort einfordern.
  • In Bayern machen wir eine ganz große Sache! Gemeinsam mit unseren Partnern vor Ort wollen wir CETA per Volksentscheid zur Abstimmung stellen – und gleichzeitig die TTIP- und CETA-kritische CSU-Basis gegen ihre Parteioberen mobilisieren.
  • Und am 24. September setzen wir die Serie von Großdemos fort: In Hamburg, Berlin, Köln, Frankfurt, Stuttgart und München oder Nürnberg sollen sich gleichzeitig Zehntausende gegen TTIP und CETA versammeln. Damit werden noch viel mehr Menschen ganz leicht an einer Demo teilnehmen können – und ihre Landesregierung in die Pflicht nehmen, im Bundesrat CETA und TTIP zu stoppen.
Sie sehen: Der Köcher ist voll. Die Pfeile ins Ziel zu bringen, ist jedoch eine Kraftanstrengung, die zusätzliche Mittel benötigt. Großdemos und Aktionen vor Ort, Plakate, Flyer, Kontaktaufnahme mit Delegierten: Das alles kostet sehr viel Geld.
Wir bitten Sie daher: Fördern Sie Campact mit einem regelmäßigen Beitrag. Das gibt uns die Kraft und Flexibilität, dem komplexen Problem CETA und TTIP immer passend zu begegnen – bis die Sache vom Tisch ist. Schon mit 5 Euro im Monat bringen Sie uns nach vorne.
Wenn Sie bis zum 30.4.2016 Ihre Fördererklärung übermitteln, senden wir Ihnen zur argumentativen Stärkung das Buch „Der Unfreihandel. Die heimliche Herrschaft von Konzernen und Kanzleien” von Petra Pinzler, Hauptstadtkorrespondentin und Otto-Brenner-Preisträgerin für kritischen Journalismus.
Als Campact-Förderer/in werden Sie zum jährlichen Förderertreffen eingeladen und erhalten mehrmals im Jahr spezielle Förder-Informationen per E-Mail. Am Jahresanfang erhalten Sie eine steuerlich absetzbare Spendenquittung über Ihre Beiträge. Ihre Unterstützung können Sie jederzeit formlos kündigen.
Vielen Dank für Ihr Engagement
Maritta Strasser, Campaignerin
Christoph Bautz, Campact-Vorstand
PS: Falls Sie einen Brief oder das Fax bevorzugen – einfach unser Förder-PDF ausdrucken und an Campact senden.
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Sonntag, 17. April 2016

Ist die Kanzlerin dabei, Deutschland an die USA auszuliefern?

Thema: Bundewehr

Wimmer über "Bundeswehr im Innern":
Übernimmt Washington Deutschland von innen?

„Obama ist der Präsident eines Landes, dem wir in Deutschland eigentlich herzlich verbunden sein wollen“, stellt Willy Wimmer, ehemaliger CDU Staatssekretär im Verteidigungsministerium, fest. Aber er ist besorgt, ob die Bundeskanzlerin Deutschland total an die USA ausliefern will. Obama kommt am 25.4. nach Hannover.

Die US-amerikanische Politik hat seit dem ordinären Angriffskrieg gegen die Bundesrepublik Jugoslawien den Krieg nach Europa zurückgebracht. Alle feierlichen Schwüre aus der Charta von Paris des November 1990 waren weggewischt. In Paris hatten sich die Streithähne des Kalten Krieges feierlich in die Augen versprochen, Verhandlungen jedem Konflikt vorzuziehen und Streitfälle nur noch auf dem Verhandlungsweg beizulegen.

Seit den NATO-Bomben, auch der Deutschen Luftwaffe, auf Belgrad ist das alles weggewischt. Der Westen, unter Führung der Vereinigten Staaten und mit deutscher Beteiligung in den verschiedensten Formen, hat seither zwischen Kabul und Timbuktu die südlichen und südöstlichen Nachbarn Europas in Schutt und Asche gelegt, hunderttausende Menschen ermordet und Millionen in die Flucht getrieben.

Jahrtausende alte Kulturen wurden zerstört und die Geschichte stolzer Völker geplündert. Die noch amtierende Bundeskanzlerin, Frau Dr. Angela Merkel, hat zugesagt, die Fluchtursachen zu bekämpfen. Nicht nur die höchsten Repräsentanten der christlichen Kirchen in Deutschland drucksen dabei herum, wen und was sie gemeint haben könnte. Die Fluchtursache ersten Grades kommt zur Eröffnung der diesjährigen Hannover-Messe in wenigen Tagen, am 25. April 2016, nach Hannover.

Es ist der Präsident eines Landes, dem wir in Deutschland eigentlich herzlich verbunden sein wollen und den viele auch persönlich als Menschen schätzen. Aber er steht für eine Kriegspolitik, die seither unter Clinton und Albright die Welt in Trümmer legt und offen von der amerikanischen Weltherrschaft schwärmt. Unsere Kirchenfürsten und die höchsten deutschen Repräsentanten haben in Hannover eine einzigartige Gelegenheit.

Sagen Sie es Herrn Präsidenten Obama doch und am besten vor laufenden Kameras ins Gesicht: Die Politik seines Landes seit Clinton ist die zentrale Fluchtursache. Viele in Deutschland stellen mit wachsendem Entsetzen fest, dass die Stimmen in den USA, auch mit Hilfe der deutschen Mainstream-Medien, fertiggemacht werden, die sich wie Sanders oder Trump gegen die gnadenlose Zerstörung der gemeinsamen Welt und der Werte für alle Menschen aussprechen.

Wie krank die Welt dank US-amerikanischer Präsidenten geworden ist, kann jeder in Hannover wahrnehmen. Selbstredend werden bis Magdeburg alle Kanaldeckel zugeschweißt. Wer sich nach Presseberichten in Hannover in der Nähe seines Fensters an der Fahrstrecke aufhält, der läuft Gefahr, erschossen zu werden. So sehen Fluchtursachen aus, Frau Dr. Angela Merkel. Warum noch Schwarz-Rot-Gold neben Stars and Stripes? Eine weiße Fahne tut es doch auch

Indien hatte zur Zeit des Britischen Empires wenigstens zur Regelung seiner inneren Angelegenheiten - allerdings unter strikter britischer Kontrolle - sein „home rule“. Die derzeitige Bundesregierung kann in der NATO offensichtlich so darauf verzichten, dass demnächst Wahlen überflüssig und nutzlos werden. Was soll der deutsche Bürger noch bei Wahlen entscheiden, wenn der Adressat dieser Wahlen, das deutsche Parlament und die eigene Bundesregierung, nichts mehr zu sagen haben? Heute ist es sogar in Tageszeitungen zu lesen. Nachdem private US-amerikanische Organisationen den Einfluss auf Migrationsbeschlüsse über die Bundeskanzlerin auf europäischer Ebene haben, sollen ab sofort US-Beratungsfirmen in Zusammenhang mit der Migrationsentwicklung hoheitliche Aufgaben in der Prüfung von Entscheidungen nach dem deutschen Asylrecht und der Genfer Flüchtlingskonvention wahrnehmen. Das ist eigentlich nicht mehr überraschend, nachdem angelsächsische Anwaltskanzleien in Berlin die zentralen Aufgaben für deutsche Ministerien in der noch anfallenden Gesetzgebung übernommen haben.

In Hannover geht es aber um den krönenden Abschluss für die Aufgabe der vorhandenen deutschen Souveränität: TTIP. Wer kann schon etwas gegen die Angleichung von technischen Normen haben, wenn es dabei fair zugeht und nicht nur die eigene deutsche Industrie als Konkurrent beseitigt werden soll?

Was soll eigentlich noch der Staat, was sollen Wahlen, Parlamente und Regierungen, wenn amerikanische Globalkonzerne über Geschäfts-und Gewinnerwartungsbeschlüsse der Vorstände dieser Unternehmen Staaten vor Schiedsgerichte zerren können? Dabei macht es keinen Unterschied, ob dies zur Förderung der Großspender der Demokratischen Partei in den USA amerikanisch-dominierte Anwaltskonzerne oder Handelsgerichtshöfe des Modells „Vizekanzler Gabriel“ sein sollen.

Allein der Umstand, dass privat-ökonomische Gewinnerwartungen der Grund für Klagen gegen demokratische Staaten sein sollen, ist das zentrale Übel und das Ende des europäischen Staates, wie wir ihn kennen und zu dem wir als Staatsbürger stehen. Wir wählen über den Bundestag auch eine Kanzlerin oder einen Kanzler und keinen „Bereichsleiter Deutschland“ in der amerikanischen „Neuen Weltordnung“ oder wie man die „neue transatlantische Wohlstandssphäre“ sonst auch nennen will.

„Bundeswehr im Innern“ bedeutet die Übernahme der vollziehenden Gewalt in Deutschland durch Washington

Zur Stützung der „Neuen Weltordnung“ ist die NATO zum globalen Angriffsbündnis mutiert. Karlsruher Richter verstiegen sich zu der Ansicht, dass eine völlige Veränderung des Vertragszwecks am deutschen Volk und am Deutschen Bundestag vorbei eine „zulässige Weiterentwicklung des eigentlichen Vertragszwecks“ sei, für die keine Zustimmung des Deutschen Bundestages nötig ist. Demnach ist in Deutschland Recht das, was der NATO nutzt.

In der NATO wurde und wird geübt, wie neben der militärischen Komponente die militärische Übernahme ziviler Kompetenzen auszusehen hat. Wenn jetzt die CDU/CSU den Einsatz der Bundeswehr im Innern vor dem Hintergrund der von der Bundesregierung selbst geschaffenen Bedrohung fordert, dann bedeutet das in Anbetracht der Kommando-Strukturen in der NATO nur eines: Washington übernimmt die deutsche Innenpolitik und damit die vollziehende Gewalt.

Vor wenigen Wochen noch hat man die deutsche nationale Entscheidung über den sogenannten Parlamentsvorbehalt aufgegeben und der NATO-Befehlsgewalt die verzugslose Unterstellung der Bundeswehr garantiert. In seiner berühmten Rede am 4. Juni 2014 vor der Universität der Bundeswehr in Hamburg hat Dr. Peter Gauweiler darauf hingewiesen, wie wenig die Bundeswehr in der NATO zu einem System der kollektiven Sicherheit beiträgt und wie wenig das mit der Entstehungsgeschichte des deutschen Wehrbeitrages in Verbindung zu bringen ist.

Am 25. April 2016 geht es in Hannover offensichtlich um eines: die bedingungslose Auslieferung Deutschlands.

33 Jahre lang war Willy Wimmer Bundestagsabgeordneter der CDU und viele Jahre deren verteidigungspolitischer Sprecher in der Fraktion, später dann Parlamentarischer Staatssekretär bei Bundesverteidigungsminister Gerhard Stoltenberg im Kabinett Kohl. Von 1994 bis 2000 fungierte er als Vizepräsident der Parlamentarischen Versammlung der OSZE, der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa.

Mit freundlicher Genehmigung von http://www.epochtimes.de