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Sonntag, 20. Dezember 2020

Kölner Humor - "Feuerwerk" trotz Böllerverkaufsverbot, Raketen und Knallerei

Kölner Humor - "Feuerwerk" trotz Böllerverkaufsverbot, Raketen und Knallerei

Für ihren Humor sind alle Rheinländer ja bestens bekannt.
Wie man diesen Humor aber jetzt am Jahresende bei den Kölnern testet, nicht am 1. April, ist schon etwas ganz Besonderes: Unter dem Motto "Silvesterfenster - Licht an. Jahr aus" sollen die Kölner Silvester 2020 feiern. Die Stadt spricht vom „größten Lichtfeuerwerk der Welt“. Am Freitag wurde die Werbe-Kampagne für die Aktion gestartet.

"Was war das für ein Jahr! Corona hat die Welt auf den Kopf und uns alle auf so manche Probe gestellt. Und auch für Silvester 2020 heißt es: Alles bleibt anders. Ein weiteres Mal müssen wir auf das Feiern und die Geselligkeit verzichten, die ein so wichtiger Teil unser kölschen DNA ist. Aber wir halten durch. Weil Köln zusammenhält. Und das wollen wir am letzten Tag des Jahres der ganzen Welt zeigen," kann man auf der Seite der Stadt Köln lesen.

Trotz Böllerverkaufsverbot soll es in der Stadt Köln an Silvester eine Art Feuerwerk geben. Die Einwohner werden aufgefordert, um 0:00 Uhr für fünf Minuten zu Hause das Licht immer wieder an und ausmachen.

„Kölle strahlt von drinnen – ganz ohne Raketen und Böller, ganz leise. Denn jeder bleibt dabei in seinem eigenen Zuhause und verzichtet auf das Böllern draußen“, so die Stadt in ihrer Mitteilung.
„Pünktlich um 0 Uhr zum Jahreswechsel werden die Lichter der Kölner Haushalte angeschaltet, die Lichter sollen für fünf Minuten hin und wieder aufleuchten. Die Stadt wird damit zum Leuchten gebracht.“

Die Kölnerinnen und Kölner sollen laut Stadt über Plakate, Anzeigen, Online-Werbung und Social Media dazu aufgerufen werden, zudem ihre Fenster bunt zu bekleben oder zu bemalen.

Auf der Internetseite silvesterfenster.koeln sowie über Social Media unter dem Hashtag #silvesterfenster wurde die Aktion am Freitag gestartet.


Quelle: silvesterfenster.koeln

Freitag, 15. Juni 2018

Bundesanwaltschaft: Tunesier wollte biologische Waffen herstellen

Thema: Flüchtlinge

Der inhaftierte Tunesier, in dessen Kölner Wohnung hochgiftige Rizin-Substanzen gefunden wurden, ist laut Bundesanwaltschaft "dringend verdächtig, vorsätzlich biologische Waffen hergestellt zu haben".

Die Bundesanwaltschaft wirft dem in Köln festgenommenen Tunesier vor, „vorsätzlich biologische Waffen hergestellt“ zu haben.

Der 29-Jährige habe sich ab Mitte Mai dieses Jahres über einen Internetversand Geräte und Substanzen zur Herstellung von hochgiftigem Rizin beschafft, unter anderem tausend Rizinussamen und eine elektrische Kaffeemühle, teilte der Generalbundesanwalt am Donnerstag in Karlsruhe mit. Anfang Juni sei es Sief Allah H. gelungen, das Gift herzustellen.

Gegen den 29-Jährigen besteht darüber hinaus ein Anfangsverdacht der Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat. Hinweise auf konkrete Anschlagspläne gebe es bisher nicht.

Inwiefern H. plante, Rizin bei einem islamistisch motivierten Anschlag in Deutschland einzusetzen, „ist nicht abschließend geklärt“, teilte die Ermittlungsbehörde mit. Auch für eine Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung gab es zunächst keine Anhaltspunkte.

Rizin ist eine extrem toxische Substanz, die bereits in kleinsten Mengen tödlich ist. Die giftige Substanz war in der Kölner Wohnung des Tunesiers gefunden worden. Gegen ihn wurde am Mittwochabend Haftbefehl wegen Verdachts des Verstoßes gegen das Kriegswaffenkontrollgesetz erlassen.

Medienberichten zufolge soll der 29-jährige Verdächtige im November 2016 nach Deutschland eingereist sein. Er war demnach polizeilich bislang nicht in Erscheinung getreten.

Mit freundlicher Genehmigung von EpochTimes.de

Dienstag, 11. Oktober 2016

Deutsche Behörden stehen offenem Drogenhandel hilflos gegenüber

Thema: Drogenhandel

Wendt über Intensivtäter an Bahnhöfen –
„Sie verachten unser Land und lachen über unsere Justiz“

Deutsche Behörden stehen offenem Drogenhandel und dreisten Taschendiebe an Bahnhöfen hilflos gegenüber. Laut dem Chef der Polizeigewerkschaft Wendt seien solche „Hotspots“ kein Einzelfall. Vor allem sperre sich die Justiz.

Der Vorsitzende der deutschen Polizeigewerkschaft, Rainer Wendt, hat sich besorgt über die Drogenproblematik und die damit einhergehende Kriminalität an Bahnhöfen geäußert: „Frankfurt ist leider kein Einzelfall. Der Kölner Bahnhofsvorplatz und die Szene rund um den Hamburger oder Düsseldorfer Hauptbahnhof sind weitere negative `Hotspots`“, sagte er der „F.A.Z.-Woche“.

„Die Erscheinungsformen dieser Kriminalität haben sich seit Jahren verfestigt und der Täterkreis ist nahezu überall der gleiche.“

Täter weichen auf andere Parks aus

In Berlin, so Wendt weiter, wichen die Täter „auf andere Bereiche aus, `Görlitzer Park` oder neuerdings andere Parks in der Hauptstadt sind hier die Tatorte“. Bei den Tätern handele es sich häufig um aus Nordafrika stammende Intensivtäter.

Wendt verwies auf den „Casablanca-Bericht“, der die Szene rund um den Düsseldorfer Bahnhof dokumentierte und in dem von 2.244 nordafrikanischen Intensivtätern die Rede ist, die „seit etlichen Jahren dort sind“.

„Dies ist also längst kein Phänomen der aktuellen Flüchtlingsdebatte, wenngleich aus dem afrikanischen Raum natürlich jetzt reichlich `Verstärkung` für die vorhandene Szene eingetroffen ist“, sagte der Vorsitzende der Polizeigewerkschaft.

Die Polizei tue alles, „was Polizei tun kann“, und zwar unter „Inkaufnahme eines hohen Einsatzrisikos für die Kräfte, denn der bekannte Täterkreis zeigt sich bei Festnahmen häufig ausgesprochen gewaltbereit“.

Verweigert sich die Justiz, kann die Polizei das Problem nicht lösen

Doch ende das erfolgreiche Vorgehen bei der Justiz: „Wenn keine Untersuchungshaft angeordnet wird, keine Haftstrafen verhängt werden und keinerlei Abschiebungen erfolgen, kann die Polizei so viele Festnahmen durchführen, wie sie will, die Täter bleiben unbehelligt. Sie verachten unser Land und lachen über unsere Justiz.“

Wenn die Politik nicht die Voraussetzungen schaffe, „damit dauerhafte Intensivtäter wieder abgeschoben werden können und die Justiz sich ebenso verweigert, wird die Polizei dieses Problem nicht lösen“, so Wendt. (dts)

Mit freundlicher Genehmigung von EpochTimes.de

Sonntag, 18. September 2016

Umweltinstitut - Was für ein Erfolg: 320.000 gegen CETA und TTIP

Samstag, 17.09.2016
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Was für ein Erfolg: 320.000 gegen CETA und TTIP
Pestizidausbringung per Flugzeug
Liebe Freundinnen und Freunde des Umweltinstituts,
gleich in sieben deutschen Städten haben wir der Politik heute gezeigt, was wir von den Freihandelsabkommen CETA und TTIP halten: nämlich nichts!
Über 320.000 Bürgerinnen und Bürger haben in Berlin, Hamburg, Frankfurt, Köln, Leipzig, München und Stuttgart dagegen demonstriert, dass Umweltschutzstandards gelockert, Arbeitnehmerrechte aufgeweicht und demokratische Entscheidungen durch Konzernklagen angefochten werden.
Das heutige Datum für die Proteste haben wir nicht zufällig gewählt. Denn am kommenden Montag stimmt die SPD über ihren Kurs bei CETA ab. Mit einem Nein kann die Partei das Abkommen verhindern. Und am nächsten Donnerstag soll in Bratislava über die Ratifizierung von CETA abgestimmt werden. Auch dort werden wir vor Ort sein und protestieren, denn noch können wir CETA kippen!
Damit uns das gelingt, brauchen wir Sie! Die heutigen Großdemonstrationen wurden auch durch Ihre Spenden und Förderbeiträge finanziert. Helfen Sie uns weiter dabei, für einen gerechten Welthandel zu kämpfen. Ihr Beitrag garantiert unsere Unabhängigkeit. Herzlichen Dank!
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Demo gegen TTIP und CETA
Um 12 Uhr startete die Demo zeitgleich in sieben Städten
TTIP und CETA Demo
In München zeigten wir CETA tausendfach die rote Karte
Demo gegen CETA und TTIP
Als erster Redner in München empörte sich unser Freihandelsexperte Karl Bär: "Für internationale Konzerne gibt es Sonderrechte, für die Umwelt, die Arbeitnehmer und die Ärmsten der Erde nur heiße Luft!"
Demo gegen CETA und TTIP
40.000 Menschen forderten in Stuttgart eine Politik, die das Gemeinwohl über die Interessen der Großkonzerne stellt
CETA und TTIP stoppen
Gib TTIP keine Chance!

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Mit herzlichen Grüßen, Ihr
Unterschrift Harald Nestler
Harald Nestler
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Dienstag, 30. August 2016

campact - Das wäre Ihr Platz gewesen... Großdemos

 
 
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Liebe Leser,

dass die Veranstalter einer Großdemo in der ehrwürdigen Bundespressekonferenz sprechen dürfen – das hat es noch nie gegeben. Bis letzte Woche. Da mussten Merkel, Seibert und Co ihre Stühle in den heiligen Hallen für das breite Demo-Bündnis räumen. Denn das Medieninteresse an den sieben zeitgleichen Demos gegen CETA und TTIP ist gigantisch. Warum das so ist? Weil eine der größten Demos in der Geschichte unseres Landes CETA und TTIP endlich wegfegen könnte. Insgesamt 250.000 Menschen wollen wir am Samstag, den 17. September, also in zwei Wochen sein. Und viele Zehntausend davon auch bei Ihnen in der Nähe – in Köln.

Fakt ist: Irgendwie müssen Sie zur Demo kommen. Am besten geht das mit einem unserer Busse. Zahlreiche Campact-Aktive und Demonstrant/innen aus Ihrer Gegend werden sich so auf den Weg machen – es ist ein tolles Gemeinschaftserlebnis, sicher und außerdem bequem. Vor allem, weil der öffentliche Nahverkehr am 17. September übervoll sein dürfte.

Also: Bitte steigen Sie ein! Schauen Sie jetzt auf unserer Online-Buskarte, welcher Bus bei Ihnen in der Nähe startet. Und dann buchen Sie gleich Ihr Bus-Ticket zur Demo.
Nur zwei Tage nach den Demos will die SPD über CETA entscheiden. Den Sozialdemokraten steht eine Zerreißprobe à la Agenda 2010 bevor. Einige Landesverbände wollen CETA auf keinen Fall, genauso wie der linke Flügel. Die Parteiführung hingegen stellt sich hinter Sigmar Gabriel, der mit kosmetischen Änderungen am Vertragstext die Delegierten überrumpeln will.

Die Bilder des 17. September, die Bilder der unzähligen Menschen auf den Straßen in Berlin, Hamburg, Köln, Frankfurt, Leipzig, Stuttgart und München werden in diesem Machtkampf enorme politische Kraft entwickeln. Sie liefern den Gegner/innen der Abkommen das beste aller Argumente: Die Bürgerinnen und Bürger wollen CETA und TTIP nicht.

Jetzt sind Sie gefragt! Bitte kommen Sie zur Großdemo in Köln – und buchen Sie jetzt hier Ihr Bus-Ticket. Damit sie gut hin- und zurückkommen.
Weitere Infos zu den Demos finden Sie hier

Mit herzlichen Grüßen
Christoph Bautz, Campact-Vorstand

PS: Im Bus ist nicht nur Platz für Sie alleine – sondern auch für Ihre Familie und Ihre Freunde. Das macht besonders Spaß. Bringen Sie einfach alle mit, die demonstrieren wollen. Es gibt genug Platz...
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Mittwoch, 24. August 2016

campact - Die gehen weg wie warme Semmeln


 
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Flyer entscheiden den Machtkampf
1,4 Kilometer hoch wäre der Turm, würden wir die 3,5 Millionen Info-Flyer für die sieben Demos gegen TTIP und CETA am 17. September stapeln. Sie merken: Es braucht viele Menschen, um sie alle zu streuen. Bitte helfen Sie uns bei dieser Kraftanstrengung! Bestellen Sie jetzt Ihr kostenloses Flyer-Paket für den großen Verteiltag am 10. September, eine Woche vor den Demos.

Liebe Leser,
„Fortschrittsprojekt“ – so preist EU-Parlamentspräsident Martin Schulz (SPD) CETA. Für den linken Parteiflügel hält Matthias Miersch dagegen: „Kein sozialdemokratisches Mitglied eines Parlaments kann diesem Abkommen in der vorliegenden Fassung zustimmen.“ Der Ringkampf um CETA bei den Sozialdemokraten läuft – einen Monat vor dem SPD-Sonderparteitag, auf dem die Delegierten darüber entscheiden.
Doch wir ringen mit! Am 17. September – zwei Tage vor dem Parteitag. Bei sieben Großdemos gegen CETA und TTIP zeigen wir den Sozialdemokrat/innen: Wir wollen die undemokratischen Handelsabkommen nicht. Auch in Köln, ganz in Ihrer Nähe. Je mehr wir werden, desto leichter wird es für die SPD-Delegierten, auf ihre Bürger/innen zu hören  und klipp und klar Nein zu CETA zu sagen.
Damit das klappt, brauchen wir jetzt Sie, Gerd Dietrich. Und zwar schon am Samstag, den 10. September, eine Woche vor den Demonstrationen. Bitte helfen Sie uns, an tausenden Orten Demo-Flyer zu verteilen. So erfahren möglichst viele Menschen von den Demonstrationen. Sie könnten die Handzettel vor Bio-Läden, Supermärkten oder an Straßenbahn- und U-Bahn-Haltestellen verteilen. Es reicht auch schon eine Viertel- oder eine halbe Stunde. Hauptsache, überall wird verteilt  und Sie machen mit!
Bestellen Sie jetzt online Ihr kostenloses Paket mit Demo-Flyern. Sie erhalten es per Post. Ihnen entstehen keine Kosten. Und wenn Sie lieber an einem anderen Tag als dem 10. September verteilen möchten, können Sie das natürlich auch tun.
Am Samstag vor den Demonstrationen gegen TTIP und CETA in München, Berlin und Hannover verteilten Campact-Aktive auch an tausenden Orten Flyer. Meistens wurden sie ihnen aus den Händen gerissen – und wenig später gingen tatsächlich unglaublich viele Menschen auf die Straße. Diesen Erfolg wollen wir jetzt wiederholen. Damit am 17. September so viele Bürgerinnen und Bürger wie möglich zu den Demos in Berlin, Hamburg, Köln, Frankfurt, Stuttgart, München und Leipzig kommen.
Wir wissen: Die allerbeste Form, viele Menschen für die Demo zu gewinnen, ist und bleibt der persönliche Kontakt. Deshalb setzen wir auf Sie: Verteilen auch Sie am Samstag, 10. September, Demo-Flyer bei Ihnen vor Ort – oder gerne auch an einem anderen Tag. Machen wir es den SPD-Delegierten doch bitte leicht, nach überwältigenden Demonstrationen Nein zu CETA zu sagen.
Weitere Infos zu den Demos finden Sie hier
Mit herzlichen Grüßen
Christoph Bautz, Campact-Vorstand
PS: „Wenn Gabriel mit dem Kopf durch die Wand will, wird die Wand stärker sein.“ So kommentierte ein Mitglied der SPD-Parteispitze gegenüber der Frankfurter Rundschau Gabriels Pläne. Der will unbedingt ein Ja zu CETA beim Kleinen Parteitag der SPD durchdrücken. Wie stark die Wand ist, das hängt auch von unserem Protest ab. Zeigen wir dem SPD-Chef am 17. September gemeinsam, wie viele Bürger/innen sich gegen seinen Kurs stellen. Bitte helfen Sie uns dabei!
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Freitag, 12. August 2016

campact - „Sigmar, es waren Hunderttausende!“

 


 
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SPD am Scheideweg
Die SPD hat’s in der Hand: Sie kann auf ihrem Sonderparteitag CETA und TTIP ad acta legen. Die Delegierten jedoch brauchen unsere Unterstützung – es ist nicht so leicht, dem Chef zu widersprechen. Auf sieben Groß-Demos am 17. September zeigen daher Hunderttausende: Wir wollen die Abkommen nicht. Helfen Sie uns jetzt, die Demos zu stemmen.

Liebe Leser,
19. September, ganz früh am Morgen: Überall in Deutschland packen Delegierte der SPD hektisch Jackett und Antragsbuch zusammen, dann hechten sie zum Zug. Ihr Ziel: der Sonderparteitag zu CETA in Wolfsburg. Es ist eine unruhige Fahrt – denn sie alle haben ein mulmiges Gefühl. Ihr Chef Sigmar Gabriel erwartet, dass sie zum Handelsabkommen mit Kanada brav Ja sagen. Doch da sind diese Bilder vom Samstag zuvor: Hunderttausende Bürgerinnen und Bürger gegen CETA und TTIP auf den Straßen, die größte Demo seit über einem Jahrzehnt. Ganz Deutschland auf den Beinen.

Die Delegierten wissen, dass jede/r Demonstrant/in auch Wähler/in ist. Soll die SPD sie wirklich heute vor den Kopf stoßen – und sich selbst unter die 20-Prozent-Marke drücken?

Am Samstag, den 17. September in einem breiten zivilgesellschaftlichen Bündnis aus 30 Organisationen gleichzeitig in sieben Städten demonstrieren – das ist unser Plan. Wir wollen den Zweifel der Delegierten stärken – damit sie nicht nur abnicken, was ihr Chef vorgibt. Wir wollen ihnen Mut machen – damit sie sich das Nein zu CETA trauen. Und wir wollen ihnen ein Argument mitgeben: „Sigmar, es waren Hunderttausende auf den Straßen!“
Diese Straßen sind in Berlin, Hamburg, Köln, Frankfurt, Leipzig, Stuttgart und München. Die ersten Schritte sind gemacht: Bühnen und Lautsprecheranlagen sind gebucht, Flyer und Plakate gedruckt – das alles steht. Das Wichtigste kommt jetzt: Das sind die Menschen. Wir wollen mit Türhängern, Zeitungsbeilagen, Groß-Plakaten und U-Bahn-Werbung mehr als 250.000 für den Protest gegen die Abkommen begeistern. Und das schaffen wir auch – wenn Sie uns helfen. Bitte spenden Sie jetzt für den großen Tag. Schon mit 5 Euro helfen Sie enorm!
Auf die SPD kommt beim Sonderparteitag die größte Zerreißprobe seit Hartz IV und der Agenda 2010 zu. Es sind nämlich CETA und TTIP, die die Errungenschaften sozialdemokratischer Politik bedrohen: Verbraucherschutz, sozialer Ausgleich und Arbeitnehmerrechte. Den Delegierten ist klar: Sie müssten an der Basis den industriefreundlichen Kurs ihres Vorsitzenden ausbaden. Entsprechend nervös ist die Parteispitze: Sie will die Delegierten unbedingt auf Linie bringen. Für den Tag der Entscheidung lässt sich Sigmar Gabriel sogar Kanadas Handelsminister einfliegen. Dazu hängt eine Drohung im Raum: Wenn Ihr CETA ablehnt, steht Ihr danach ohne Chef da.

Das alles ist nicht sehr erfreulich. Aber Sigmar Gabriels Idee, die Umfragewerte der SPD würden sich schon irgendwie schnell erholen, ist eine Illusion. Nur, wenn die Sozialdemokraten ihrem Vorsitzenden und Wirtschaftsminister ein Nein mit auf den Weg geben, bleibt der Partei ein weiteres Abrutschen erspart.
Unsere Bitte an Sie: Helfen Sie mit, die Delegierten in ihrer Ablehnung von CETA und TTIP zu bestärken. Lassen Sie uns gemeinsam hunderttausende Menschen auf die Straße bringen. Damit die SPD endlich versteht: Die Bürgerinnen und Bürger wollen die demokratiefeindlichen Abkommen nicht. Schon mit 5 Euro bringen Sie die sieben Demos weit nach vorne! Wenn Sie sich diesmal besonders stark engagieren wollen: Mit einer einmaligen Spende von 90 Euro lassen Sie 20 Groß-Plakate mit dem Demo-Aufruf aufhängen.
Mit herzlichen Grüßen
Maritta Strasser, Kampagnendirektorin
Christoph Bautz, Campact-Vorstand
PS: Die jüngste Umfrage sieht die SPD deutschlandweit bei nur noch 21 Prozent. Das ist ein Drama für die Partei. Doch die Sozialdemokraten haben es selbst in der Hand, die Spirale nach unten zu beenden – wenn sie CETA und TTIP ablehnt. Wir möchten mit den sieben Groß-Demos den Anstoß dazu geben.
Falls Sie das bevorzugen, können Sie Ihre steuerlich abzugsfähige Spende auch direkt auf unser Aktionskonto überweisen:
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IBAN DE96251205106980870751
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