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Mittwoch, 19. Oktober 2022

Anne Will - 16.09.2022 - Raketen auf zivile Ziele – Ist Putin noch zu stoppen?

Raketen auf zivile Ziele – Ist Putin noch zu stoppen?

Die Gäste im Studio

Foto: Screenshots . Text: ARD

von links

  • Sarah Pagung
    Politologin und Russland-Expertin „Deutsche Gesellschaft für Auswärtige Politik“
  • Martin Schulz (SPD)
    Vorsitzender der Friedrich-Ebert-Stiftung und ehemaliger Präsident des Europäischen Parlaments
  • Marina Weisband
    Deutsch-ukrainische Publizistin
  • Marie-Agnes Strack-Zimmermann (FDP)
    Vorsitzende des Verteidigungsausschusses
  • Viktor Jerofejew
    Schriftsteller, emigrierte im Frühjahr 2022 aus Russland nach Deutschland
  • Wladimir Putin treibt die Eskalation des Krieges gegen die Ukraine weiter voran. Er lässt Städte und lebensnotwendige Infrastruktur im gesamten Land massiv mit Raketen beschießen. Wie Putin betont: als Reaktion auf die Explosion auf der Brücke zur von Russland völkerrechtswidrig annektierten Krim. Und immer wieder deutet der russische Präsident einen möglichen Einsatz von Atomwaffen an. Wie ernst müssen diese Drohungen genommen werden? Was ist dem russischen Machthaber in diesem Krieg noch zuzutrauen? Wie kann mit Russland zukünftig wieder eine Verständigung möglich sein? Und geht das überhaupt mit Putin?

    Link zur Sendungsseite
    Link zum Gästebuch

    Pressestimmen

    n-tv
    Putin-Talk bei Anne Will
    "Russland ist zu absoluter Brutalität bereit"
    Von Marko Schlichting 17.10.2022, 14:56 Uhr

    Seit einer Woche schießt die russische Armee mit Raketen verstärkt auf zivile Ziele in der Ukraine. In der ARD-Talkshow "Anne Will" diskutieren die Gäste am Sonntagabend darüber, wie man Russlands Präsidenten Putin stoppen kann. Verhandlungen mit dem Kremlchef finden keine Zustimmung.

    Es ist der vergangene Montagvormittag. In der ukrainischen Hauptstadt Kiew heulen Alarmsirenen. Dann krachen die ersten russischen Raketen auf die Stadt. Ein Kremlsprecher wird später behaupten, man habe militärische Ziele getroffen. Eine Lüge. In Wahrheit werden Wohngebiete beschossen, Brücken, Kinderspielplätze. Es gibt Tote und Verletzte, alles Zivilisten. Die Angriffe werden später auf weitere ukrainische Städte ausgeweitet.

    "Der Beschuss ziviler Ziele ist nichts Neues. Er ist beinahe täglich", sagt Grünen-Politikerin Marina Weisband. Sie ist in der Ukraine geboren, ihre Eltern leben dort. Täglich spricht Weisband mit ihren Angehörigen. Sie berichtet von dem Trotz der Menschen und ihrer Liebe zur Freiheit.




    WeLT
    Deutschland
    Anne Will“ zur Ukraine
    „Dieser Krieg dauert nicht acht Monate, er dauert acht Jahre“
    Von Lea Nischelwitzer

    Der Vormarsch der ukrainischen Armee hat sich zwar deutlich verlangsamt, doch die Erfolge halten an. Dabei wird die Unterstützung der Nato immer mehr zu einem entscheidenden Vorteil für Kiews Truppen. WELT-Reporter Steffen Schwarzkopf erfährt in der Region Donezk, wie bedeutend das westliche Militärbündnis ist.

    Ist Putin noch zu stoppen, fragte Anne Will die Gäste in ihrer Talkshow. Dass man Putin ernst nehmen müsse, in diesem Punkt waren sich alle einig. Was die größte Gefahr darstelle und wie sich Deutschland verhalten solle, da gingen die Meinungen von Politikern und Publizisten auseinander.

    Seit einer Woche bombardiert Putin einmal mehr gezielt zivile Ziele in der Ukraine. Mehr als einhundert Raketen trafen ukrainische Städte, Menschen auf dem Arbeitsweg, Spielplätze, Wohnhäuser

    So begann die Talkshow von Anne Will mit einem Einspieler über die aktuelle Situation in der Ukraine: Ein Mann um die fünfzig Jahre, sitzt im Auto und hält die Eindrücke in einem Video auf seiner Kamera fest: „Es ist entsetzlich zu sehen, dass es für sie keinen Unterschied macht, wohin sie schießen.“ Vitali Klitschko, Bürgermeister von Kiew, spricht von Genozid und ergänzt: „Selbst ein Krieg hat Regeln“.




    Kölner Stadt-Anzeiger
    „Anne Will“
    „Ein Waffenstillstand ist das Beste, was Putin passieren kann

    Beim Talk von Anne Will ging es am Sonntagabend in der ARD einmal mehr um den russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine. „Raketen auf zivile Ziele – Ist Putin noch zu stoppen?“, lautete die Frage, die die Moderatorin ihren Gästen stellte.

    Es diskutierten bekannte Talk-Gesichter wie die FDP-Verteidigungsexpertin Marie-Agnes Strack-Zimmermann und Grünen-Politikerin und Publizistin Marina Weisband neben der Politologin Sarah Pagung und SPD-Politiker Martin Schulz. Zudem saß der bekannte russische Schriftsteller Viktor Jerofejew mit in der Runde. Er gilt als einer der prominentesten Putin-Kritiker und emigrierte im Frühjahr 2022 nach Deutschland.

    „Anne Will“: Marie-Agnes Strack-Zimmermann will mehr deutsche Initiative bei Waffen-Lieferungen

    Im Grundsatz, dass die Ukraine weiterhin unterstützt werden müsse, waren sich alle Talk-Gäste einig. Angesichts der vermehrten Angriffe Russlands auf zivile Ziele in letzter Zeit war in diesem Punkt kaum Widerspruch zu erwarten. Auch in der Nacht zu Montag flogen Drohnen aus Russland erneut mehrere Angriffe auf die Hauptstadt Kiew.


    Kommentare

    Die Sendung habe ich nicht gesehen, auch das Video nicht, aber eins habe ich gemerkt
    ein neuer Forist ist im AW-Gästebuch - Ronny möchte mitschreiben
    fängt aber schon sehr überheblich an

    Seite 26
    Holger Schwarz schrieb am 15.10.2022 19:23 Uhr:
    Mit Putin? Netter Scherz! Der Mann ist praktisch tot und er weiß das auch! Mit ihm oder Leuten aus seinem Umfeld kann es keinerlei wirtschaftliche Zusammenarbeit geben! Mit Menschen die jedes Mal lügen wie ein Trump wenn sie den Mund aufmachen, kann man keine Verträge schließen! Siehe Gaslieferungen! Verträge mit Putin und Co sind das Papier nicht wert auf dem sie geschrieben werden!!!
      S.W. Kraft schrieb am 15.10.2022 19:38 Uhr:
      Überlegen Sie doch bevor Sie so etwas unterstellen.
      Verträge mit Gazprom für Erdgas im North Stream 2.
        - Wer hat den Vertrag unterlaufen?
      North Strem 1.
        - Wer hat die Lieferung der Gasturbine blockiert?
      Wer hat Russland im Swift-Abkommen für den internationalen Zahlungsverkehr blockiert.?
      Boothby schrieb am 15.10.2022 21:20 Uhr:
      Sie meinen die Vertreter westlicher Staaten sagen immer die Wahrheit ? Sind vertrauenswürdig ? Halten grundsätzlich Verträge ein ?
      Helmut Krüger schrieb am 16.10.2022 11:13 Uhr:
      "Sie meinen die Vertreter westlicher Staaten sagen immer die Wahrheit ?"
      Schon die Erwähnung des Namen Trump, zweifellos ein Vertreter eines "westlichen Staates", lässt Ihre Frage gegenstandslos erscheinen.
      Dieter B. schrieb am 15.10.2022 23:32 Uhr:
      Herr Schwarz, ohne Ihnen zu nahe treten zu wollen; Sie glauben anscheinend den westlichen Medien ohne "Abstriche"; da habe ich meine großen Bedenken.
      Die westlichen Medien berichten mir -ich glaube, mit der Meinung stehe ich nicht alleine- von den Kriegsereignissen in der UK. sehr einseitig.
      Heinz Becker schrieb am 16.10.2022 16:07 Uhr: - - ZENSIERT - -
      Dieter B., um Verwechselungen zu vermeiden: UK ist United Kingdom, also Großbritannien, UA ist Ukraine.
      Die von ihnen erwähnte, FDP-Propaganda-Amazone, ist der Grund weshalb ich darauf verzichte, die Sendung anzusehen.
      Lesen sie hier ihre Antwort auf eine klare Frage:
      https://www.abgeordnetenwatch.de/profile/marie-agnes-strack-zimmermann/fragen-antworten/warum-wollen-sie-und-ihre-kollegen-den-3-weltkrieg

    Seite 28
    Klaus Meyer 15.10.2022 21:38 Uhr - - ZENSIERT - -
    Wundert sich eigentlich niemand darüber, dass die Eisenbahnlinien, über die die Waffen der NATO geliefert werden, nicht längst von den Russen zerstört wurden? Wie genau russische Raketen treffen, haben sie bei der Zerstörung der Biowaffenlabore bewiesen. Fragt eigentlich niemand, wohin die schweren Waffen, die tatsächlich in der Ukraine bleiben, gestellt werden, um nicht umgehend unter Raketenbeschuss zu geraten? Kann es sein, dass als Abstellplätze Bahnhöfe, Schulhöfe, Kindergärten und Krankenhäuser genutzt werden? Ungewöhnlich wäre das nicht, aber ein Kriegsverbrechen.
    Seite 29
    Karl M. schrieb am 16.10.2022 07:32 Uhr: - - ZENSIERT - -
    Kriegsbeginn Maidan-Putsch 2014. Kiew wollte die Rebellen im Donbass vernichten. Es gab aber viele Deserteure, die nicht auf ihre eigenen Leute schießen wollten. So wurde die ukrainische Armee mit Asow, Neonazis aus ganz Europa aufgefüllt. Bis 2015 gab es 5000 tote Russen, bis Ende 2021 waren es 14000. Darüber redet man nicht. Putin reagierte am 24.2. auf den Hilferuf der Landsleute von Donezk und Luhansk und hatte seine Bevölkerung hinter sich. Er machte Krieg mit Schonung der Infrastruktur, vorrangig militärischen Zielen. Dadurch hatte die Kiewer Armee aufgrund intakter Infrastruktur und ständiger Lieferung von modernen NATO-Waffen Geländegewinne erzielt und glaubte, Russland besiegen zu können. Das änderte sich mit der Zerstörung der Pipelines und dem Angriff auf die Krim-Brücke. Nun macht Putin auch US-typische Kriegsführung, Zerstörung der Infrastruktur. Mit Steinmeiers Vorschlag beim Minsker Abkommen, freie Wahlen im Donbass, von Kiew abgelehnt, wäre es nie so eskaliert.
    Seite 33
    Heinz Becker schrieb am 16.10.2022 11:57 Uhr: - - ZENSIERT - -
    Werte Blogmoderation, was ist denn wieder mit der Zensiererei los? Zwei Kommentare habe ich schon zugesandt bekommen, die bei euch nicht freigeschaltet wurden. Seit ihr wieder so sehr in die NATO-Propaganda eingebunden, dass nicht mal Fakten geschrieben werden dürfen ohne zensiert zu werden? Ich werde die Kommentare an den Rundfunkrat weiterleiten und um Aufklärung bitten, warum Framing bei der ARD gegenüber den Gebührenzahlern verpflichtender ist als Transparenz und Neutralität, und warum die ehemals gegenüber anderen Ländern so hochgehaltenen Tugenden heutzutage dermaßen missachtet werden.
    Seite 35
    Marie Luise Müller schrieb am 16.10.2022 14:13 Uhr:
    Das war nach dem irrsinnigen Trommelfeuer mit Raketen und Kanonen zu erwarten: Russland geht die Munition aus. Die Produktion liegt am Boden. Wie Russland diese Rückstände aufholen will, ist schleierhaft. Jetzt, wo durch die Teilmobilisierung massenhaft Arbeitskräfte fehlen und die benötigten Einzelteile nicht greifbar sind.
    Da sind die Zusagen der verbliebenen „Freunde“ sehr zweifelhaft und wohl kaum ausreichen. Iran will einspringen. Ob das der Tropfen auf dem heißen Stein ist, ist zu vermuten und wird sich zeigen.
    Aber Putin hat ganz etwas anderes zu befürchten: ein Putsch seiner Freunde von der Wagnereinheit, von Kadyrow und anderer Mitkämpfer. Die Angst davor wird ihn befeuern und zu noch grausameren Taten treiben. MLM
      Eva Müller schrieb am 16.10.2022 15:08 Uhr:
      machen sie sich doch keine Sorgen darüber, wie Russland an Munition kommt. Die NATO liefert doch ständig und Lieferungen abgefangen haben sie schon reichlich.

    Seite 37
    Heinz Becker schreibt am 16.10.2022 15:33 Uhr:
    Ob Putin noch zu stoppen ist?
    Von deutscher Seite jedenfalls nicht.
    • eine Aussenministerin die öffentlich erklärt, die russische Wirtschaft zerstören zu wollen, die gleichzeitig keine Rücksicht auf die Interessen ihres Volkes nimmt, auf das sie vereidigt ist und von dem sie bezahlt wird
    • ein hilfloser Bundeskanzler, dem im Februar 2022 vom US-Präsidenten versprochen wird, Wege zu finden Nordstream zu zerstören, obwohl es unter deutscher Kontrolle steht
    • ein Wirtschaftsminister und Vizekanzler Habeck, der in Washington betont, dass Deutschland nur "dienen" möchte: „Je stärker Deutschland dient, umso größer ist seine Rolle“
    sind keine guten Aussichten, dass diese Regierung in der ganzen Angelegenheit, außer zu zahlen und Waffen zu liefern, überhaupt eine Rolle spielt.
      Eckardt Bruger schrieb am 16.10.2022 17:35 Uhr:
      Dem ist eigentlich nichts hinzuzufügen. Unterschreibe ich alles. Biden schaut gelassen zu, wie sich Europa selbst zerlegt.Putin schaden? Scholz schadet uns und niemanden sonst. Deutschland hat Geschäfte mit den größten Schurken dieser Welt gemacht. Wir könnten Gas über die Türkei bekommen. Nein,will man nicht. Schießt sich auch noch in das andere Bein. Diese Regierung schadet dem Land.

    Seite 46
    Zara schrieb am 16.10.2022 22:34 Uhr:
    Putin der Gute.
    Aber ehrlich gesagt, sieht es mehr wie ein Masterplan aus. Wieso musste er Wohnblocks ind die Luft jagen, um an die Macht zu kommen? Putin war in Deutschland als KGB-Mann stationiert. Für Putin war Gorbatschow der grösste Verräter. Putin musste hilflos mitansehen, wie die ehemalige grosse SU, wirtschaftlich zerfallen ist und in die politische Bedeutungslosigkeit geriet. Der dumme Satz von Obama mit Regionalmacht war Öl ins Feuer gießen.
    Putin will und wollte wieder die einstige Größe des Landes. Oder wieso muss mann hoheitslose grüne Männchen auf die Krim schicken?
    Putin ist ein Unterdrücker und muss sein Volk mundtot schlagen und einsperren, weil sie ein weißes Blatt zeigen.
    Sorry, mein Verständnis endete mit Putin als er sein Großmachtsphantasien entwickelte. Warum hat er sein Volk so mies behandelt?
      Heinz Becker schrieb am 16.10.2022 23:01 Uhr:
      Als Gegengewicht empfehle ich ihnen einmal "The Grand Chessboard - American Primacy and Its Geostrategic Imperatives"
      oder auf Deutsch "Die einzige Weltmacht: Amerikas Strategie der Vorherrschaft" von Zbigniew Brzezinski zu lesen. Erschienen 1997.
      Sie können dann berichten, was von dem dort Geplanten wie eingetroffen ist und welche Rolle die Ukraine auf dem "Eurasischen Schachbrett" spielt.
      Es wird ihnen Vieles bekannt vorkommen.

    Seite 57
    Kurt Wagner schrieb am 17.10.2022 08:50 Uhr: - - ZENSIERT - -
    Am 7.2.2022 absolvierte Bundeskanzler Scholz seinen Antrittsbesuch im Weißen Haus. Nach dem Gespräch mit Präsident Biden stellten sich die 2 Herren den Medien. Die Frage einer Reporterin bezog sich auf die umstrittene Nord Stream 2 Pipeline.
    Der US Präsident erklärte: “Wenn Russland die Ukraine überfallt, dann wird es Nord Stream 2 nicht mehr geben. Wir werden sie zu einem Ende bringen.” Die Frau fragte erstaunt nach: “Aber wie werden Sie das anstellen? Das Projekt ist doch unter deutscher Kontrolle?” Darauf Joe Biden: “Ich verspreche Ihnen, wir werden dazu in der Lage sein.” Obwohl die Reporterin anschließend dem Bundeskanzler die Gelegenheit gab, zu antworten, wich dieser aus. Scholz ignorierte gehorsam, dass in diesem Augenblick die USA dem deutschen Volk den Krieg erklärt hatte. Denn die Zerstörung der günstigen Energieversorgung eines Volkes bedeutet die Zerstörung der Lebensgrundlage unserer Zivilisation. So „souverän“ sind wir also!!! Darüber sollte man diskutieren.
    Seite 58
    Westcoast schrieb am 17.10.2022 10:56 Uhr:
    Die gestrige Sendung hat mir ausgesprochen gut gefallen. Ein großes Kompliment an Anne Will und ihr Team. Die Sendung hat maßgeblich davon profitiert, dass dort keine auf Krawall gebürstete Putinisten wie Wagenknecht, Varwieck oder Precht eingeladen waren, die solche Runden regelmäßig mit ihrer pro-russischen Agitation „sprengen“. So konnte ruhig und in angenehmer Atmosphäre dieses ernste Thema besprochen werden.
      K. Lambrecht schrieb am 17.10.2022 18:59 Uhr:
      @Westcoast
      Eine angenehme Atmosphäre, bei der alle der gleichen Meinung sind, ist auch für den Zuschauer bequemer. Man muss nicht sein Gehirn anstrengen, um bei verschiedenen Meinungen die richtige herauszufinden. Erinnert mich stark an die – wie Sie schreiben – „DDR“. Da war es auch so, also echt demokratisch. Es fehlte eigentlich in dieser Runde nur noch der inzwischen abgereiste Botschafter Melnyk, der in Kiew für noch höhere Aufgaben vorgesehen ist. Er ist ein großer Verehrer von Stepan Bandera, der posthum unter Juschtschenko zum „Helden der Ukraine“ ernannt wurde. Das wurde allerdings unter Janukowitsch rückgängig gemacht, da viele jüdische Organisationen und auch das EU-Parlament dagegen protestiert hatten. Aber der Kiewer Stadtrat mit Bmstr. Klitschko beeindruckte das gar nicht, man benannte eine Straße nach Bandera. Melnyk war auch begeistert vom Regiment Asow, Neonazis aus ganz Europa.Man sieht, Neonazis, die bei uns in den Knast wandern, können in der Ukraine Karriere machen.
      Westcoast schrieb am 17.10.2022 20:12 Uhr:
      @ K. Lamprecht
      Ach je, die Legende von den angeblichen Faschisten in der Ukraine, dass der Kreml-Junta als halbseidene Legitimierung für den eigenen Angriffskrieg dient, wird auch durch permanente Wiederholung zur Wahrheit. Faschistische Parteien haben bei der letzten demokratischen Wahl in der Ukraine, die es dort im Gegensatz zu Russland auch tatsächlich gibt, weniger als 2% der Stimmen bekommen. Das bedeutet, dass 98% der Ukraine ausdrücklich nicht faschistische Parteien gewählt haben. Spätestens hier ist die Erzählung Putins als dreiste Lüge entlarvt.
      Nebenbei sollte Putin besser mal die eigenen Truppen entnazifizieren. Ein Herr Utkin, der Chef der Mörderbande "Gruppe Wagner", hat sich SS-Runen tätowieren lassen und der Tschetschenen-Faschist Kadyrow wurde gerade zum hohen Offizier in Russland befördert.
      K. Lambrecht schrieb am 17.10.2022 21:40 Uhr: - - ZENSIERT - -
      @Westcoast
      Wusste gar nicht, dass Melnyk , Klitschko und der Kiewer Stadtrat auch zu den von Ihnen genannten 2% Faschisten gehören. Es ist doch offensichtlich, dass faschistische Gesinnung nicht nur in diesen Parteien existiert. „Dreiste Lüge Putins“ – das war wohl nix! Noch etwas:
      Der Kiewer Stadtrat unter Bmstr. Klitschko beschloss 2017, den Watutin-Prospekt in Schuchewytsch-Prospekt umzubenennen. Armeegeneral Watutin befehligte die 1. Ukrainische Front der Roten Armee, die im November 1943 Kiew von den deutschen Besatzern befreite. Watutin wurde von der UPA unter Führung von Roman Schuchewytsch ermordet. Der Sohn von Schuchewytsch sitzt heute im ukrainischen Parlament.
      Die von Ihnen gelobte Wahl war ohne die Russen(Donbass+ Krim) und zeigte mit der Wahl vom Komödianten Selenskyj, dass das angebliche Ziel vom Maidan-Putsch, Beseitigung der Korruption, überhaupt nicht erreicht wurde. Die 7 reichsten Oligarchen haben 36 Mrd€, Durchschnittseinkommen/Monat der Bevölkerung 500€.

    Seite 58
    Westcoast schrieb am 17.10.2022 16:17 Uhr:
    @ S. W. Kraft
    Ich meine ich habe es schon mal gepostet, ich kann es aber auch gerne noch einmal wiederholen. Im Rahmen des Leih- und Pachtgesetzes erhielt die Sowjetunion von den USA u. a.: 14.795 Flugzeuge, 7056 Panzer, 8218 Flakgeschütze, 131.633 Maschinengewehre, 105 U-Boot-Jäger, 197 Torpedoboote, 77.900 Geländewagen Willys MB („Jeep“), 151.000 leichte Transportfahrzeuge, 200.000 Studebaker US6-Lastkraftwagen.
    Allein die Menge des Materials verdeutlicht schon, dass diese Waffenlieferungen der ausschlaggebende Grund waren, warum Stalin den Krieg überhaupt fortsetzen konnte. Und so wie die USA Stalin unterstützt haben, sollten die westlichen Staaten mit ihrer überlegenen Wirtschaftskraft nun die Ukraine unterstützen. https://de.wikipedia.org/wiki/Leih-_und_Pachtgesetz
      F. Walter schrieb am 17.10.2022 19:07 Uhr: - - ZENSIERT - -
      Das kommt einem doch bekannt vor. Der 2.Weltkrieg war nach Stalingrad im Winter 1942/43 entschieden. Durch die Waffenlieferungen der USA kämpften die Wehrmacht und die Rote Armee weiter unter großen Verlusten auf beiden Seiten. Beim D-Day im Sommer 1944 landete die USA in Europa und konnte ohne große Verluste Deutschland mit erobern. Schön, wenn es Stellvertreterkriege gibt. So wie jetzt, wo beim eigentlichen Konflikt USA-Russland bis zum letzten Ukrainer gekämpft wird.

    Seite 59
    Westcoast schrieb am 17.10.2022 16:30 Uhr:
    @ Boothby
    Hören sie sich die diversen Meinungsäußerungen von Herrn Kujat an, beispielsweise seine lobenden Worte über den Einsatz russischer Terrorbomber in Syrien, die ganze Städte in Schutt und Asche gebombt haben, und sie werden kaum leugnen können, dass er dem Kreml gegenüber sehr wohlwollend eingestellt ist. Dafür spricht auch seine Tätigkeit beim „Dialogue of Civilizations Research Institute“, einem Kreml-nahen Thinktank.
      W. Meyer schrieb am 17.10.2022 17:42 Uhr: - - ZENSIERT - -
      Man muss schon unterscheiden zwischen „guten Bomben“ und „bösen Bomben“. Das schrieb schon Jürgen Todenhöfer in seinem Buch „DIE GROSSE HEUCHELEI“ auf Seite 258:
      „Große Teile der einst so unterschiedlichen Weltkulturstädte Mossul und Aleppo sehen heute gleich aus: wie einst Hiroshima. Trotzdem macht der westliche Journalismus bei der Beurteilung der Bombardements durch Amerikaner und Russen einen großen Unterschied:
      Die amerikanischen Bomben waren „gute Bomben.
      Die russischen Bomben „böse Bomben“…..
      Was Amerika und wir dürfen, dürfen Russland und andere „Gegner“ noch lange nicht.“
      „Gute Bomben“ waren die Atombomben auf Hiroshima und Nagasaki, ebenso die Bomben auf Dresden im Februar 1945, als der 2.Weltkrieg längst entschieden war und im Januar 1945 die Besatzungszonen in Jalta aufgeteilt wurden. Welch Wunder, Dresden sollte zur sowjetischen Besatzungszone gehören. Da haben die „guten US-Bomben“ doch gleich einen Top-Start nach dem Krieg ermöglicht.

    Seite 69
    Adalbert Hofman schrieb am 18.10.2022 11:26 Uhr:
    Die Berichterstattung über den Ukraine-Krieg in den Mainstreammedien war einseitig, zensiert und staatlich überwacht. Das hat die Bundesregierung jetzt zugegeben. Objektiv sollte gar nicht erst berichtet werden, sondern lediglich zu Gunsten der Ukraine. Mit Datum vom 11. Oktober erhielt Dr. Frömming die nachfolgende Antwort von der Bundesregierung: »Die Gesamtübersicht "Laufende Aktivitäten der Ressorts und Behörden gegen Desinformation im Zusammenhang mit RUS Krieg gegen UKR“ wurde von der Bundesregierung erstellt. Sie soll einen gemeinsamen Informationsstand über die Maßnahmen gewährleisten, die von den Ressorts und Behörden ergriffen wurden, um der gezielten Verbreitung von falschen oder irreführenden Informationen insbesondere im Kontext von Russlands Angriffskrieg gegen die Ukraine entgegenzuwirken.«
      Klaus Winkler schrieb am 18.10.2022 12:09 Uhr:
      Genau diesen Punkt habe ich in meinem Beitrag auf S.70 angesprochen.
      Danke, daß Sie das noch mal so differenziert dargelegt haben.
      Heinz Becker schrieb am 18.10.2022 12:41 Uhr: - - ZENSIERT - -
      Ein erster Schritt - jetzt bitte noch die Namen der vor Zensur geschützten Wichtigtuer, die Humanität vortäuschen, ungestraft Staatsmänner öffentlich beleidigen dürfen, sich selber total überschätzen, für Geld und/oder zur Selbstbestätigung Menschen mit anderer Meinung diffamieren, die gehässig und charakterlos sind, kurz: bei denen jeder leugnet sie zu kennen.

    Seite 68
    Ronny schrieb am 18.10.2022 12:44 Uhr:
    Gibt es irgendeine völkerrechtliche Rechtfertigung für Russland einen anderen Staat anzugreifen?
    Wozu ziehen Sie noch Staatsgrenzen, wenn diese einfach mit einem Überfall "korrigiert" werden können, nur weil einer meint, militärisch stärker zu sein?
    Wo sehen Sie in der Zukunft unsere Sicherheit?
    Mit "wir" ist doch die freiheitliche Welt gemeint, darüber sollten keine Zweifel bestehen. Warum nur muss man in Russland Wahlen fälschen?
    Nein, es ist nicht einzusehen, dass in einer Diktatur ein Machthaber "glücklich und reich" ist und der Rest die Brösel vom Boden auflecken dürfen.
      Eva Müller 18:00 Gästebuch war leider schon geschlossen
      @Ronny,
      1. habe ich geschrieben, dass sie nicht für mich und meine Angehörigen zu handeln haben
      2. wer sind sie, dass sie sich anmassen für die "freiheitliche Welt" zu sprechen?
      3. waren es nicht die Briten, die weltweit die meisten Grenzen einfach mit einem Überfall "korrigiert" haben?
      4. haben sie Beweise für Wahlfälschungen, dann her damit
      5. "dass in einer Diktatur ein Machthaber "glücklich und reich" ist ..." was wollen sie denn gegen Nordkorea und viele ähnliche Staaten unternehmen?

    Seite 71
    Joachim Findeis schrieb am 18.10.2022 13:23 Uhr:
    Man kann zu Marie-Agnes Strack-Zimmermann FDP stehen wie man will. Es dürfte aber nur eine Frage der Zeit sein,wenn Putin weiter Krieg gegen die Zivilbevölkerung der Ukraine und Angriffe auf die Infrastruktur ausführt, kann es passieren, dass irgendwann doch noch Kampfpanzer aus den USA und Deutschland geliefert werden "müssen".
    Wie lautet eine Redewendung: "Wo ein Wille ist, da ist auch ein Weg".
    Die USA,NATO und EU haben bereits angekündigt der Ukraine beim Wiederaufbau ihres Landes zu helfen.
    Nur, je mehr Putin zerbombt umso teurer wird der Wiederaufbau.Ob sich Putin oder seine Oligrachen an den Kosten bzw. Reparationszahlungen beteiligen darf bezweifelt werden??? Wir dürften hier von einem Milliardenbetrag im dreistelligen Bereich reden.
      F. Walter schrieb am 18.10.2022 16:25 Uhr: - - ZENSIERT - -
      „….dass irgendwann doch noch Kampfpanzer aus den USA und Deutschland geliefert werden "müssen".
      Wie lautet eine Redewendung: "Wo ein Wille ist, da ist auch ein Weg".
      ...der zielgerichtet in den 3.Weltkrieg führt !

      Hallo Leute, schaltet endlich mal euer Hirn ein ! Dieser große Krieg wird in Europa stattfinden.
      Anstatt jetzt alles zu tun, um zu einem Waffenstillstand zu kommen, wird weiter Selenskyj in seinem Größenwahn bestärkt, die Krim zurück zu erobern. Da leben nur Russen, die wollen nicht als Menschen 2.Klasse in der Ukraine unterdrückt werden, ebenso wie die Russen im Donbass.
      Der Krieg hatte nach dem Maidan-Putsch 2014 begonnen. Bis 2015 waren 5000 Russen im Donbass gestorben durch die sogenannte „Antiterroroperation“ der ukrainischen Armee, verstärkt durch Asow mit Neonazis aus ganz Europa. Bis 2021 waren es 14000 Opfer. Die Lage ist bitterernst, liebe Blogmoderation!!! Auch diesen Beitrag können Sie verschwinden lassen, es macht die Lage nicht besser. Wir wollen FRIEDEN !


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    Die Seitenzahlen in roter Schrift sind die aus dem Anne Will Gästebuch


    Sonntag, 20. Dezember 2020

    Kölner Humor - "Feuerwerk" trotz Böllerverkaufsverbot, Raketen und Knallerei

    Kölner Humor - "Feuerwerk" trotz Böllerverkaufsverbot, Raketen und Knallerei

    Für ihren Humor sind alle Rheinländer ja bestens bekannt.
    Wie man diesen Humor aber jetzt am Jahresende bei den Kölnern testet, nicht am 1. April, ist schon etwas ganz Besonderes: Unter dem Motto "Silvesterfenster - Licht an. Jahr aus" sollen die Kölner Silvester 2020 feiern. Die Stadt spricht vom „größten Lichtfeuerwerk der Welt“. Am Freitag wurde die Werbe-Kampagne für die Aktion gestartet.

    "Was war das für ein Jahr! Corona hat die Welt auf den Kopf und uns alle auf so manche Probe gestellt. Und auch für Silvester 2020 heißt es: Alles bleibt anders. Ein weiteres Mal müssen wir auf das Feiern und die Geselligkeit verzichten, die ein so wichtiger Teil unser kölschen DNA ist. Aber wir halten durch. Weil Köln zusammenhält. Und das wollen wir am letzten Tag des Jahres der ganzen Welt zeigen," kann man auf der Seite der Stadt Köln lesen.

    Trotz Böllerverkaufsverbot soll es in der Stadt Köln an Silvester eine Art Feuerwerk geben. Die Einwohner werden aufgefordert, um 0:00 Uhr für fünf Minuten zu Hause das Licht immer wieder an und ausmachen.

    „Kölle strahlt von drinnen – ganz ohne Raketen und Böller, ganz leise. Denn jeder bleibt dabei in seinem eigenen Zuhause und verzichtet auf das Böllern draußen“, so die Stadt in ihrer Mitteilung.
    „Pünktlich um 0 Uhr zum Jahreswechsel werden die Lichter der Kölner Haushalte angeschaltet, die Lichter sollen für fünf Minuten hin und wieder aufleuchten. Die Stadt wird damit zum Leuchten gebracht.“

    Die Kölnerinnen und Kölner sollen laut Stadt über Plakate, Anzeigen, Online-Werbung und Social Media dazu aufgerufen werden, zudem ihre Fenster bunt zu bekleben oder zu bemalen.

    Auf der Internetseite silvesterfenster.koeln sowie über Social Media unter dem Hashtag #silvesterfenster wurde die Aktion am Freitag gestartet.


    Quelle: silvesterfenster.koeln

    Samstag, 9. Dezember 2017

    Deutschland liefert trotz Spannungen weiter Waffen an die Türkei


    Thema: Waffengeschäfte

    Trotz Spannungen:
    Deutschland liefert weiter Waffen an die Türkei

    Ungeachtet der politischen Spannungen zwischen Berlin und Ankara bezieht der türkische Präsident weiterhin Waffen und Munition aus Deutschland. Damit erreichen die Exportgenehmigungen in die Türkei in diesem Jahr fast das Niveau von 2015 (insgesamt 160 Millionen Euro).

    Ungeachtet der politischen Spannungen zwischen Berlin und Ankara bezieht der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan weiterhin Waffen und Munition aus Deutschland.

    Seit Anfang dieses Jahres erteilte die Bundesregierung bis zum 7. November genau 115 Ausfuhrgenehmigungen für Rüstungsgüter in die Türkei im Wert von 30,6 Millionen Euro. Hinzu kamen weitere 377 Einzelgenehmigungen für kriegstaugliche Ausrüstungen, sogenannte Dual-use-Güter, im Umfang von 89,4 Millionen Euro.

    Das geht aus einer Antwort von Wirtschaftsstaatssekretär Matthias Machnig (SPD) auf eine Anfrage von Linken-Vizefraktionschefin Sevim Dagdelen hervor, über die das „Redaktionsnetzwerk Deutschland“ (RND) in den Freitagsausgaben berichtet. Neben den Ausfuhrgenehmigungen lieferte Deutschland in diesem Jahr bereits Rüstungsgüter im Umfang von rund 35 Millionen Euro an Ankara.

    Damit erreichen die Exportgenehmigungen in die Türkei in diesem Jahr fast das Niveau von 2015 (insgesamt 160 Millionen Euro). Sie liegen aber noch deutlich unter dem von 2016 (190,6 Millionen Euro). Größte Genehmigungsposten sind seit Jahresanfang zwei Vorgänge im Volumen von rund 18 Millionen Euro über Rüstungsgüter aus der Kategorie „Bomben, Torpedos, Raketen, Flugkörper, andere Sprengkörper und Sprengladungen sowie entsprechende Ausrüstung und Zubehör“.

    Weitere Detailangaben machte die Bundesregierung nicht. Linken-Außenexpertin Dagdelen sagte dem RND, es sei „ungeheuerlich, dass die Bundesregierung weiter Munition für den Krieg in der Türkei liefern lässt, während deutsche Journalisten als Geiseln des Erdogan-Regimes in der Türkei festgehalten werden“.

    Die Bundesregierung müsse „die tödlichen Exporte sofort stoppen“, forderte sie. „Durch ihre Rüstungsexportpolitik schaffen Union und SPD immer mehr Fluchtursachen und stützen gleichzeitig das Regime in Ankara.“ (dts)

    Mit freundlicher Genehmigung von EpochTimes.de

    Mittwoch, 1. Juni 2016

    Putin zur Ausbreitung der NATO nach Osten

    Thema: NATO-Osterweiterung

    Putin schießt gegen den Westen
    Nachbarstaaten im "Fadenkreuz Russlands"

    Wladimir Putin hat bei seinem Besuch in Griechenland scharfe Kritik an der Haltung des Westens im Umgang mit seinem Land geäußert. Die USA und deren Nato-Verbündete hemmten die Handels- und Energiekooperation mit Russland, sagte Putin in Athen. Rumänien und Polen warnte er davor, "ins Fadenkreuz" seines Landes zu geraten.

    Der russische Präsident griff vor allem die USA an und kritisierte deren kürzlich neu ausgeweitetes Raketenabwehrsystem in Rumänien. Dies betrachte er als eine Bedrohung für die Sicherheit Russlands, sagte er.

    "Schritte ergreifen, die unsere Sicherheit garantieren"

    Die Nato bezeichnet das System als rein defensiv und als Reaktion auf die zunehmenden Fähigkeiten ballistischer Raketen weltweit.

    "Wir hören immerzu, dass dies keine Bedrohung gegen Russland sei. Natürlich ist das eine Bedrohung für uns. Es kann leicht angepasst werden, um aggressive Fähigkeiten zu entfalten", sagte Putin.

    "Und wenn einige Teile Rumäniens gestern nicht wussten, was es bedeutet, Ziele zu sein, werden wir nun gezwungen sein, bestimmte Schritte zu ergreifen, die unsere Sicherheit garantieren werden", fügte er hinzu. Ins Detail ging Putin nicht.

    "Mit Maßnahmen auf Sanktionen geantwortet"

    Seit Moskau vor zwei Jahren in einer Reaktion auf die Ukraine-Krise und der russischen Annexion der ukrainischen Halbinsel Krim mit Sanktionen belegt wurde, hat Putin nur einigen EU-Staaten einen Besuch abgestattet.

    Putin sagte in Athen: "Die Frage der Sanktionen ist nicht unser Problem, wir haben sie nicht auferlegt, wir haben mit Maßnahmen geantwortet. Sobald sie aufgehoben sind, werden wir dies ebenfalls gegenüber unseren Partnern tun."

    Tsipras kritisierte in einem Interview mit der russischen Nachrichtenagentur Ria Nowosti den "Teufelskreis" aus "Sanktionen, Militarisierung und einer Rhetorik des Kalten Kriegs". Zudem betonte er, Athen betreibe eine "unabhängige Außenpolitik".

    Status der Krim nicht verhandelbar

    Eine Diskussion über den Status Krim-Halbinsel schloss Putin derweil strikt aus. "Was die Krim angeht, so erachten wir dieses Kapitel als für immer geschlossen", sagte Putin. "Russland wird mit niemanden über dieses Thema diskutieren."

    Es ist der erste Besuch Putins in einem EU-Staat in diesem Jahr. Athen will seine traditionell engen Bande zu Moskau aufrechterhalten - trotz der griechischen Beteiligung an den EU- Strafmaßnahmen und an einem Gaspipeline-Projekt, das Russlands regionale Energiedominanz begrenzen soll.

    Russland ist einer der größten Handelspartner Griechenlands, doch wird der wirtschaftliche Austausch durch die EU-Sanktionen und durch gesunkene Energiepreise belastet.

    Bereits Wirtschaftsverträge unterzeichnet

    Athen will nach dem Einbruch 2015 zudem wieder das Geschäft mit russischen Touristen ankurbeln. Das hoch verschuldete EU-Land kann sich seit 2010 nur mit Hilfskrediten der EU und des IWF über Wasser halten.

    Putin, in dessen Delegation sieben Minister und die Chefs der Energiekonzerne Gazprom und Rosneft waren, unterzeichnete bereits wirtschaftliche Kooperationsverträge.

    Die Verbesserung der Beziehungen zu Moskau nannte Tsipras zudem eine strategische Wahl. "Wenn die Meinungsverschiedenheiten unsere Kräfte übersteigen, können wir als positiver Einfluss innerhalb der EU und der Nato fungieren."

    Quelle: t-online.de

    Kommentare aus dem T-online-Forum

    GSCrook Es ist einfach nur noch lächerlich. Amerika macht in Estland (vor der Haustür Russlands) riesen Militärmanöver (die ganzen Convois hab ich jetzt erst wieder auf der A4 gen Osten rollen sehen) und stationiert in Rumänien (auch wieder vor der Haustür Russlands) das Raketensystem. Aber der böse böse Putin, der es wagt dageben was zu sagen. Was würden die Amis sagen, wenn die Russen in der mexikanischen Wüste kurz hinter der Ami-Grenze ähnliche Manöver fahren würden??? Wir alle können sehr sehr froh sein, dass mit Putin in Russland jemand an der Macht ist, der Ruhe und Besonnenheit ausstrahlt, sonst wäre der 3. Weltkrieg schon lange real!!

    daydream1
    Bei USA fällt mir immer Max Frisch Werk: Biedermann und die Brandstifter ein. Arabischer Frühling, nun den Frühling können wir tagtäglich ausbaden. In Syrien, Irak, Libanon gibt es nichts mehr zu tun, ist ja bereits alles in Grund und Boden zerbombt. Nun wird eine neue Spielwiese gesucht. Aber natürlich nur in Europa, weit weg von zu Hause. Und unsere Perle ist diesen Weltunruhestiftern und Brandstiftern hörig bis zum es geht nicht mehr.

    didi92 Es ist nicht mehr nachvollziehbar, das stationieren die USA ein Raketenabwehrsystem in Polen und Rumänien und erzählen der ganzen Welt was von einer angeblichen Bedrohung aus dem Iran die überhaupt nicht mehr existiert. Es geht eindeutig gegn Russland. Da werden Natotruppen unmittelbar an der Grenze zu Russland stationiert, aber Russland bedroht die Nato bzw. die Anrainerstaten usw. usw. Die Glaubwürdigkeit der Politik und der Medien wird durch diese Lügen bei immer mehr Menschen zerstört und da wundern sie sich darüber, dass immer mehr das ganze nur noch als Lüge empfinden und die Medien mit Lügenprese titulieren. Anstatt auf Entspannung zu setzen werden immer neue Krisenherde geschaffen. Diese gehen aber nicht von Russland aus sondern eindeutig vom ach so "friedliebendem Westen" Wer as anders daraus deutet muss richtig dicke kartoffeln auf den Augen haben und schon vollkommen erblindet sein, seine Ohren nur in Richtung Systemmedien ausgerichtet haben.

    knochenkalle Ja ohne Kriegsdrohungen können die US Regierungen nicht leben.Denn welcher Staat hat denn die meisten Kriege nach dem 2 WK angefangen oder War darin verwickelt??Gilt auch für die Staatsstreiche der CIA.. Aber ,der liebe US Präsident hat ja den Friedenshohnpreis..

    lippundlipp Die völlig einseitige und verfehlte Politik der EU gegenüber Russland hat bisher schon immense wirtrschaftliche Schäden auf beiden Seiten ge- kostet.In Deutschland stehen dafür zuvorderst Merkel und Steinmeier. Hinzu kommt das neuerliche Säbelrasseln der Nato, das vor allem uns sehr gefährlich werden kann.

    Mittwoch, 3. September 2014

    ISIS erbeutet Raketen aus Deutschland!

    Thema: Irak
    IS-Terroristen haben in Syrien deutsche Raketen erbeutet
    schreibt DIE WELT am 1.Sept. 2014 und stellt dies Foto dazu:

    Dieser Screenshot aus dem IS-Propagandavideo zeigt: Die Dschihadisten haben offenbar deutsche Raketen erbeutet Foto: Screenshot: Die Welt
    Im Internet ist ein Video der Terrorgruppe Islamischer Staat (IS) aufgetaucht, das veranschaulichen soll, wie schnell deutsches Kriegsmaterial in den Wirren eines Bürgerkrieges in die falschen Hände gelangen können: Die Dschihadisten hatten in der vergangenen Woche nach tagelangen Kämpfen den Luftwaffenstützpunkt Takba nahe der Stadt Rakka im Norden Syriens erobert. Und anschließend offenbar Dutzende Regierungssoldaten hingerichtet. Der Flugplatz war die letzte Stellung des syrischen Regimes in der weitestgehend von Dschihadisten kontrollierten Region.
    Soweit DIE WELT


    "Das ist stark, das ist sogar sehr stark.
    Da macht die deutsche Regierung eine Show im Bundestag über einen bereits beschlossenen Waffenhandel in den Irak und deutsche Waffen sind schon da!" denkt der Blogschreiber und wäre beinahe auch auf die Propaganda reingefallen. Dann sucht er nach mehr Informationen und findet dies:


    ISIS erbeutet Raketen aus Deutschland!



    Kommentar

    Bill Klätsch
    Kleinwaffenexporte lassen sich nicht kontrollieren, da wir bedenkenlos an Verbündete (und Staaten wie SA) liefern nehmen wir billigend in kauf dass diese andere Vorstellungen haben was den Weiterexport betrifft. Es ist schön dass ermittelt wird... richtig kacheln tuts nie. Wobei wir wieder bei den Arbeitsplätzen wären ;o)

    Unser hoher technologischer Standard hat den Beigeschmack der Notwendigkeit des Exports, die Aufträge des Staates reichen NIE um die nötigen Ressourcen für Forschung und Entwicklung aufzubringen.
    Wie sich das Geraffel dann verteilt...

    Sehr schön ist auch mal wieder die "hat mit dem Islam nichts zu tun und die US&A haben schuld!!!!!!!11!!eins" Phrase.
    Das traurige ist in diesem Fall dass die meisten ihre heiligen Bücher niemals (in Muttersprache) gelesen haben und/oder einen anderen Schlüssel verwenden was die Gültigkeit angeht.
    Was für die hiesigen mit "gilt nie" markiert ist ist eben bei den IS-lern mit "gilt immer" gekennzeichnet. Der IS-Obermokel ist ein Rechtsgelehrter mit Doktortitel...

    Antwort

    Christian Bender
    ==>"Kleinwaffenexporte lassen sich nicht kontrollieren, da wir bedenkenlos an Verbündete (und Staaten wie SA) liefern nehmen wir billigend in kauf dass diese andere Vorstellungen haben was den Weiterexport betrifft."

    das sei mal dahingestellt... diese kann man auch entsprechend umgehen. oder glaubst du wenn eine firma ein paar tausend moderne sturmgewehre (type G36) illiegal exportieren kann, das sie das bei schweren waffen nicht tun kann? diese firmen haben teilweise möglichkeiten diese waffen unbemerkt zu exportieren... was die berichte auch zeigen.

    ==>"Sehr schön ist auch mal wieder die "hat mit dem Islam nichts zu tun und die US&A haben schuld!!!!!!!11!!eins" Phrase."

    ja, mit diesen verschwörungstheorien, die IS sei vom mossad oder sonst wem ins leben gerufen worden... damit werde ich mich auch noch beschäftigen.

    Samstag, 19. Juli 2014

    Augenzeugen: Malaysische Boeing wurde von Kampfjet mit Raketen beschossen

    Thema: Malaysische Boeing über Ukraine abgestürzt

    RIA Novosti berichtet:

    TORES (Gebiet Donezk), 17. Juli (RIA Novosti).
    Die am Donnerstag über der Ukraine abgestürzte malaysische Boeing-Passagiermaschine ist Augenzeugenberichten zufolge von einem Kampfjet mit Raketen beschossen worden. „Wenige Minuten vor dem Absturz der Boeing wurde im Himmel ein Kampfjet gesichtet“, sagte ein Bewohner der Siedlung Grabowo bei Schachtjorsk in einem RIA-Novosti-Gespräch.
    Augenzeugen: Malaysische Boeing wurde von Kampfjet mit Raketen beschossen © RIA Novosti. Mikhail Voskresensky
    „Der Kampfjet feuerte einige Raketen ab, die irgendwo im Himmel explodierten. Danach gingen auf uns Trümmer nieder“, sagte der Bewohner, der anonym bleiben wollte. Auf dem Feld um Grabowo liegen jetzt Flugzeugtrümmer verstreut, darunter auch einige große. Viele kleinere Teile werden von Bewohnern in ihren Höfen gefunden.

    Unterdessen teilte ein Vertreter des Volkswehr-Bataillons „Wostok“ RIA Novosti mit, dass die Kämpfer einige Black-Box-ähnliche Gegenstände gefunden hatten. „Angehörige der Volkswehr sammeln jetzt Dokumente getöteter Fluggäste sowie elektronische Geräte, USB-Sticks oder Fotokamera-Speicherkarten, die bei der Klärung der Unglücksumstände eventuell helfen könnten. Alle gesammelten Sachen werden demnächst Experten übergeben“, versicherte der Vertreter.

    Die Boeing 777 der Malaysia Airlines mit 280 Fluggästen und 15 Besatzungsmitgliedern an Bord verschwand von den Radaren um etwa 15.20 Uhr MESZ, als sie über der Ukraine flog. Nach Angaben russischer Fluglotsen befand sich die Maschine in diesem Augenblick etwa zehn Flugminuten bis zur russischen Grenze. Bei dem Absturz überlebte niemand.

    Dienstag, 25. März 2014

    US-Abgeordnete wollen Moskau mit Raketenschild „wachrütteln“

    Thema: Krim-Konflikt

    Wollen sie mit „wachrütteln“ einen Krieg provozieren

    US-Abgeordnete fordern die Weiter-Entwicklung des Raketenabwehrschilds in Osteuropa. So solle Russland „so richtig wachgerüttelt“ werden. Zudem sei eine Waffenlieferung an die Ukraine nicht auszuschließen.


    Der zweithöchste Demokrat im Senat, Dick Durbin (re.), sagte, man könne Waffenlieferungen an die Ukraine nicht ausschließen. (Foto: dpa)
    Als Reaktion auf die Krim-Krise hat ein US-Abgeordneter eine Weiterentwicklung des umstrittenen Raketenabwehrschilds in Osteuropa ins Gespräch gebracht. „Das ist die Karte, die wir meiner Meinung nach ausspielen sollten, um sie in Moskau so richtig wachzurütteln“, sagte Tom Cole, der zur republikanischen Mehrheit im Repräsentantenhaus gehört. „Man nimmt wieder Verhandlungen mit den Polen und den Tschechen über das anti-ballistische Raketenabwehrsystem auf“, sagte er dem Sender ABC.

    Auch andere amerikanische Abgeordnete sprachen sich am Sonntag für ein entschlossenes Vorgehen aus. Der Vorsitzende des Geheimdienst-Ausschusses im Repräsentantenhaus, der Republikaner Mike Rogers, forderte in einem NBC-Interview unter anderem die Lieferung von „defensiv ausgelegten Waffensystemen“ an die ukrainische Armee. Einzelheiten nannte er nicht. Der zweithöchste Demokrat im Senat, Dick Durbin, sagte CBS, man könne Waffenlieferungen an die Ukraine nicht ausschließen.

    Der stellvertretende Nationale Sicherheitsberater von Präsident Barack Obama, Tony Blinken, sagte CNN, die US-Regierung prüfe alle Bitten der Ukraine um Unterstützung. Dies gelte auch für Militärhilfe. Allerdings könne selbst diese vermutlich nicht viel an der Lage ändern. „Das sind die Fakten“, sagte Blinken dem Sender CNN. Die Unterstützung „würde vermutlich kaum die russischen Pläne ändern oder eine Invasion verhindern“.

    Die USA wollen ihre Militärpräsenz am Ostrand der Nato verstärken. Vor kurzem wurden bereits Kampfjets nach Litauen verlegt (mehr hier).

    Mit freundlicher Genehmigung von DEUTSCHE WIRTSCHAFTS NACHRICHTEN


    Kommentare

    Ami go home sagt:
    Wer andauernd zündelt, könnte sich irgendwann fürchterlich die Finger verbrennen. Wie verzweifelt muss die US-Nomenklatura sein, dass sie alle Warnungen überlegter Menschen in den Wind schlägt.
    Leider heisst das für uns zwischen den Fronten: Mitgefangen, mitgehangen.

    Kiwi sagt:
    Nicht zu fassen . Gegen den selber hervorgerufenen Terror jetzt auch das noch. Das Vorgehen passt allerdings in die Pläne.
    Was Friedens-Nobel-Preisträger doch so alles möglich machen! Pfui!

    time sagt:
    USA wird von hochgradig Paranoiden regiert.
    Weit ab von ihrem Kontinent inszenieren sie Kriege.
    Wann hat Russland Kriege angefangen, ohne das es angegriffen wurde?
    Wann hat Russland andere Länder mit Atombomben demokratisiert?
    Amerika, schäm Dich !

    Manfred Buder sagt:
    Mit diesem Vorhaben der USA, wird das Kriegsspiel auf Kosten der Europäischen Union und ihrer Bürger weitergeführt. Die Krise in der Ukraine die lange von den USA geplant und herbeigeführt wurde, ist nur ein Vorwand um Moskau einzuschüchtern.

    Was gab für einen Aufschrei, als Nikita Chruschtschow 1962 auf Kuba Atomraketen installieren lies und dann doch wieder nach Russland zurück verschiffte.

    Die USA nimmt sich alles heraus und provoziert Russland munter weiter.

    Ich denke, Putin wird und kann das nicht mehr länger hinnehmen und wird sich mit Recht dagegen wehren.

    Der neuerliche kalte Krieg wurde eindeutig von den USA begonnen, das Wettrüsten beginnt aufs Neue. Die USA wollen und brauchen ein Krieg, oder wie soll man das anders sehen.

    walter sagt:
    USA ist in jeder Hinsicht pleite.
    Sowohl ökonomisch wie auch moralisch.
    http://www.youtube.com/watch?v=AhxZxL56B00


    Sonntag, 25. August 2013

    Cruise Missiles: US-Militär bereitet Raketenangriff auf Syrien vor

    Gerade hatte ich den unten stehenden Artikel fertig, da bekomme ich folgende Links per Email:
    Bitte unbedingt anschauen


    http://rt.com/news/rebel-tunnel-damascus-chemical-940/


    http://hinter-der-fichte.blogspot.de/2013/08/ard-verspruht-giftgas-uber-syrien.html


    http://www.tagesschau.de/ausland/syrien2966.html


    und die Meldung
    Syrische Soldaten finden Giftgas und Gegenmittel in Tunnel
    in der Nähe von Damaskus
    Danke Klaus

    Thema: Kriegsgefahr

    Im Pentagon laufen erste Vorbereitungen des US-Militärs für einen Raketenangriff auf Syrien. Der Einsatz von Cruise Missiles wird geplant. Das Pentagon sagt, die Planungen befinden sich in einem sehr frühen Stadium. Mehrere Kriegsschiffe aus der Mittelmeer-Region sind bereits Richtung Syrien unterwegs. 



    Eine Tomahawk Rakete, wie sie die USS Sterett hier gerade abfeuert, kam auch beim Libyen-Eingriff zum Einsatz 
    (Foto: Flickr/Official U.S. Navy Imagery).
    Die UN-Experten, die sich seit einigen Tagen wieder in Syrien befinden, haben noch keine Erlaubnis erhalten, den Ort des mutmaßlichen Giftgas-Anschlags zu untersuchen. Daher ist weiterhin unklar, ob die Bilder der Toten und Verletzten tatsächlich Opfer eines Giftgas-Anschlags zeigen. Und falls ja, ob wirklich Assad und /oder seine Regierung dafür verantwortlich sind. Es könnte sich auch um eine Aktion der Opposition gehandelt haben, die Assad im Nachhinein dafür verantwortlich macht. Dennoch haben die ersten Vorbereitungen für einen US-Eingriff bereits begonnen.

    Ein Raketenangriff vom Meer wird derzeit vorbereitet, berichtet die CBS mit Verweis auf das Pentagon. Obama, der selbst die rote Linie hinsichtlich des Einsatzes von chemischen Waffen ins Spiel brachte, ist unter Druck. Doch völkerrechtlich wäre ein Eingriff zum jetzigen Zeitpunkt nicht gerechtfertigt, wenn es keine wirklichen Informationen über den vermeintlichen Giftgas-Anschlag gibt (hier). Einige Kritiker werfen Obama allerdings schon seit Monaten vor, seine Glaubwürdigkeit in Syrien zu verspielen, wenn die USA nicht eingreifen.

    Und so bereitet sich das US-Militär auf einen Erstschlag vor, um sofort eingreifen zu können, sobald Obama eine Entscheidung getroffen hat. CBS zufolge hat der Kommandeur der US-Streitkräfte im Mittelmeer die Navy-Kriegsschiffe aufgefordert, sich Richtung Syrien zu bewegen. Ganz detaillierte Pläne, wie die USA eingreifen können, hat es ja bereits Ende Juli gegeben (mehr hier). Ein weiteres Kriegsschiff, das mit Raketen bestückt ist, ist CBS zufolge schon im östlichen Mittelmeerraum angekommen.

    Am Samstag soll der Generalstabschef der US-Streitkräfte, Martin Dempsey im Weißen Haus eintreffen, um die Optionen für einen derartigen Angriff zu erläutern. Die Kriegsschiffe der USA können verschiedene Angriffe durchführen. So wurden etwa Tomahawk Raketen während des militärischen Eingreifens in Libyen 2011 eingesetzt.

    Das Verteidigungsministerium habe die Verantwortung, dem Präsidenten Möglichkeiten zum Handeln aufzuzeigen, wenn Unvorhergesehenes passiert, sagte der US-Verteidigungsminister Chuck Hagel Journalisten auf seiner Asienreise. Die Truppen seien in Stellung gebracht worden, so Hagel weiter.

    Obama gilt als unentschlossen. Einerseits möchte er einen Einsatz vermeiden, weil die Weiterungsfolgen unabsehbar sind.

    Allerdings bietet jeder Kriegseinsatz Vorteile für die US-Administration: Ein externer Feind vereint die Amerikaner hinter dem angeschlagenen Präsidenten, die Rüstungsindustrie erfährt einen Konjunktur-Schub und die Amerikaner können sich gegen die Russen im Nahen Osten weiter positionieren.

    Mit freundlicher Genehmigung von DEUTSCHE WIRTSCHAFTS NACHRICHTEN


    Kommentare


    Will der Friedensnobelpreisträger wieder einen Krieg beginnen?

    Will er dem Drängen seiner kriegs- macht- und geldgeilen "Elite" nachgeben, die lieber heute als morgen die Armee in den Iran senden würden?

    Aber selbst mitmachen? Dazu sind sie natürlich zu feige. In solchen Kreisen lässt man sterben.

    Muss man heute nicht mal mehr Fotos von "Massenvernichtungswaffen" vorzeigen?


    Reicht es schon aus eine wahre Hetzkampagne zu starten, nur wenn irgendjemand erzählt, Assad habe Giftgas einsetzen lassen?
    Ganz, ganz dumm nur, wenn sich dann genau das Gegenteil herausstellt

    Man kann nur staunen, wie schnell die Kriegstrommler dann verstummen und in der Versenkung verschwinden können.

    Ein kleines Wunder, sogar die israelische Zeitung HAARETZ meldet:

    Analysis || Jihadists, not Assad, apparently behind reported chemical attack in Syria

    Analysiert || Nicht Assad sondern die Jihadisten stecken offenbar hinter dem gemeldeten Giftgasangriff in Syrien


    logos sagt:

    Wer, so fragt man sich, ist eigentlich so heiss auf einen Krieg in Syrien?

    Syrien: Chemische Kampfstoffe bei Terroristen entdeckt.
    Chemische Waffen sind laut dem syrischen Staatsfernsehen an Stellungen von Regimegegnern sichergestellt worden.

    Syrische Regierungstruppen haben am Samstag im Damaszener Vorort Jobar ein Lager mit Gegenmitteln zur Behandlung und Prophylaxe gegen chemische Kampfstoffe gefunden, berichtet das syrische staatliche Fernsehen.
    http://www.politaia.org/terror/syrien-chemische-kampfstoffe-bei-terroristen-entdeckt/

    Die USA sollten sich vor voreiligem Handeln hüten. Der Schuss geht nach hinten los.

    Es sei denn, es gibt USGruppen, die unbedingt die Welt in Brand setzen möchten, um daran zu verdienen und von Missetaten auf dem Finanzsektor abzulenken.


    bauagent sagt:

    und was ist, wenn Putin nicht mitspielt?


    Julia la prémiere sagt:

    Ihr lieben in Deutschland. Schaut genau auf unseren Aussenminister Fabius, der schon den Schuldigen festmachte ohne Beweise. Ich schaeme mich dafuer. Frankreich wird zu einem Kriegstreibenden land, da es untergeht.Sollte irgendeiner im Westen gegen Assad kaempfen, nenne ich es Mord. Das Ziel ist der Iran, der nur angegriffen werden kann, wenn Syrien faellt.Darauf wurde hingearbeitet, lange schon. Was wuerde denn der westen tun, wenn die Islamisten’ Rebellen) dieses Gas eingesetzt haben? Die Rebellen vernichten? Diese Luege ist so offentsichtlich, man kann nur kotzen wenn es niemanden auffaellt.

    Und waere es tatsaechlich Assad gewesen( wie dumm haelt man ihn eigentlich?) auch da hat der Westen nichts damit zu tun, denn der Westen wird nur noch mehr Leben opfern.Der Westen hat noch nirgends in der Welt fuer Frieden gekaempft und die unschuldigen Menschen gerettet, er hat nur um Ressourcen gekaempft. Allein die USA braucht 4 Planeten um ihren Wohlstand aufrecht zu erhalten( Wohlstand nur fuer einige). Mehr braucht man nicht zu wissen. Faellt Assad ist es zum dritten Weltkrieg nicht mehr weit. Wer zahlt zuerst? Natuerlich Deutschland, Besatzerstaat von den Amis. Handlanger dieser in der EU die Briten. De Gaulle wusste, diese Briten haetten nie in die EU gedurft. Er wusste warum.


    G.A sagt:
    Sieht so aus als käme das Giftgas von den Deutschen. Aber wen wunderts, wer Panzer an das saudische Regime liefert, der verkauft auch solche Sachen.

    STIMME RUSSLANDS Syrische Regierungstruppen haben am Samstag in der Stadt Jobar bei Damaskus ein Lager mit Mitteln für Behandlung und Vorbeugung chemischer Vergiftungen entdeckt, meldet das syrische Staatsfernsehen.

    Auf der Verpackung steht, dass die Mittel „von einem katarisch-deutschen Arzneikonzern“ hergestellt wurden.

    Zuvor hatte man über die Entdeckung in Jobar einiger verlagerter Fässer mit der Aufschrift „Hergestellt in Saudi-Arabien“ berichtet, die Giftstoffe enthielten.

    Laut vorhandenen Informationen konnten die Rebellen gegen die Regierungsarmee C-Waffen eingesetzt haben. Derzeit dauern in Jobar blutige Kämpfe an.