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Montag, 28. März 2016

Der Wutausbruch von Erdogan - Präsident des baldigen EU-Mitglieds Türkei

Thema: Türkei

Der Wutausbruch von Erdogan

Recep Tayyip Erdogan ist erbost: Dem türkischen Präsidenten passt es nicht, dass ausländische Diplomaten den Prozess gegen zwei Journalisten vor Ort beobachten.

«Dies ist nicht Ihr Land, dies ist die Türkei», empörte sich Recep Tayyip Erdogan am Samstag in einer vom Fernsehen übertragenen Rede. Die Diplomaten könnten im Rahmen ihrer Vertretungen tätig werden, ansonsten sei eine Erlaubnis nötig, meinte der türkische Präsident. Unter den Diplomaten befanden sich der deutsche Botschafter und der britische Generalkonsul.

In Istanbul hatte am Freitag der umstrittene Prozess gegen die beiden regierungskritischen Journalisten der Zeitung «Cumhuriyet», Can Dündar und Erdem Gül, begonnen. Dündar ist Chefredaktor der Zeitung «Cumhuriyet», Gül Hauptstadt-Büroleiter.

Sie müssen sich nach einem Bericht über Waffenlieferungen des türkischen Geheimdienstes an Islamisten in Syrien wegen des Vorwurfs der Spionage und des Verrats von Staatsgeheimnissen verantworten.

Erdogan hatte persönlich Strafanzeige gestellt. Zum Prozessauftakt waren etwa 200 Besucher ins Gericht gekommen, darunter Kollegen, Oppositionspolitiker, einfache Bürger und ausländische Diplomaten. Erdogan warf den Diplomaten nun vor, sie hätten «Stärke demonstrieren» wollen. «Wer sind Sie? Was machen Sie da?», rief er wütend in seiner Rede aus.

Künftig hinter verschlossenen Türen

Der Prozess findet künftig hinter verschlossenen Türen statt. Die Richter gaben zum Prozessauftakt einem entsprechenden Antrag der Staatsanwaltschaft statt. Die Unterstützer der beiden Angeklagten im Gerichtssaal reagierten empört auf den Ausschluss der Öffentlichkeit.

Gegen den Prozess hatten der Europarat, internationale Journalistenverbände sowie unter anderen mehr als hundert Autoren in einem offenen Brief protestiert, unter ihnen Literatur-Nobelpreisträger Mario Vargas Llosa.

Kritiker werfen der türkischen Regierung ein zunehmend repressives Vorgehen gegen oppositionelle Medien vor. Auf einer Rangliste zum Stand der Pressefreiheit von Reporter ohne Grenzen liegt die Türkei auf Platz 149 von 180 Staaten. Dutzende Journalisten sind im Land inhaftiert.

Mit freundlicher Genehmigung von http://www.20min.ch

» der Kommentar des Blogschreibers «

Na dann - viel Spass mit dem zukünftigen Mitglied der Europäischen Gemeinschaft. Er beginnt jetzt schon damit, die "westliche Wertegemeinschaft" neu zu definieren. Er hat eben seine eigene Vorstellung von Demokratie, Rede- und Pressefreiheit. Für Frau Merkel doch sicher kein Problem, oder? Sehr viel anders war es in ihrer Jugendzeit doch auch nicht.

Sonntag, 14. Februar 2016

AVAAZ - 48 Stunden um Saudi-Arabien die Stirn zu bieten


Saudi-Arabien bombardiert Schulen, Krankenhäuser und sogar Hochzeiten im Jemen -- mit Waffen aus Europa, den USA und Kanada. Aber in 48 Stunden könnte das Europaparlament eine Abstimmung über ein Waffenembargo vorlegen. Die Saudis üben massiven Druck aus, um die Abstimmung zu blockieren. Nur mit gewaltigem öffentlichen Druck kann sie durchgesetzt werden. Unterzeichen Sie die Eil-Petition!


Unterzeichnen

Liebe Freundinnen und Freunde,

sie bombardieren Schulen, Krankenhäuser und sogar Hochzeiten. Was Saudi-Arabien im Jemen anstellt ist abscheulich – und das Ganze tun sie mit Waffen aus Europa, den USA und Kanada. Doch in 48 Stunden könnten wir das Unvorstellbare wahr werden lassen: eine wegweisende Entscheidung gewinnen, die die Waffenlieferungen an die Saudis eindämmen könnte.

In nur zwei Tagen stimmt das Europäische Parlament über einen Vorschlag für ein EU-weites Waffenembargo ab. Doch wegen der hartnäckigen Lobbyarbeit seitens der der Saudis zaudern jetzt einige Politiker.

Mehr denn je müssen diese Entscheidungsträger jetzt erkennen, dass Menschen aus allen Teilen der Welt von ihnen erwarten, stark zu bleiben und Saudi-Arabien und seinen Gräueltaten ein "NEIN" entgegen zu schmettern. Unterzeichnen Sie die Eil-Petition für ein Waffenembargo. Unterstützen wir die mutigen Politiker der EU mit überwältigendem öffentlichen Zuspruch:

https://secure.avaaz.org/de/saudi_arms_deal_de/?baLosfb&v=72820&cl=9492253300

So können wir dabei helfen, Kriege zu beenden – indem wir die Lieferung von Nachschub für die Kriegsführung einstellen. Aufgrund der engen Beziehung zwischen westlichen Regierungen und dem Saudi-Regime wäre ein Embargo noch vor wenigen Jahren undenkbar gewesen. Doch diese völlige Missachtung der Menschenrechte können sie nicht ignorieren. Europa könnte jetzt für ein Waffenembargo stimmen – die Politiker müssen nur wissen, dass die Öffentlichkeit genau zuschaut und nicht gleichgültig ist.

Eine saudische Bombe hat über 200 Familienmitglieder auf einer Hochzeitsfeier getötet. Und laut einem Bericht der UNO wurden fliehende Zivilisten aus Helikoptern beschossen – ein Bild, das man nicht so schnell wieder vergessen kann. Saudi-Arabien führt diese Angriffe im Rahmen eines Stellvertreterkrieges mit dem Iran seit letztem Jahr durch. Beide Seiten haben entsetzliche Gewalttaten ausgeübt. Und auch wenn dieses Embargo das Blutvergießen nicht von heute auf morgen beenden kann, setzt es ein deutliches politisches Zeichen: Die EU betreibt keinen Waffenhandel mit Regimes, die willkürlich Zivilisten bombardieren. Das ist ein guter Ausgangspunkt, um alle Regierungen davon abzuhalten, diesen Krieg mit Waffen zu überschwemmen.

Nicht nur Saudi-Arabien zieht Nutzen aus diesen Geschäften. Europäische Waffenhändler verdienen mit dem Blutvergießen im Jemen Milliardenbeträge! Wenn wir jetzt nicht unsere Stimme erheben, werden diese Milliardäre und Saudi-Arabien weiterhin Lobbyarbeit betreiben, um diesen grausamen Krieg am Laufen zu halten.

Avaaz-Mitglied Wael*, der die täglichen Luftangriffe im Jemen überlebt hat, sagt: "Es werden jene in die Geschichte eingehen, die sich für den Frieden einsetzen."  Lassen Sie uns jetzt gemeinsam für Wael, seine Familie und Millionen andere Menschen handeln. Unterzeichnen Sie jetzt – uns bleiben nur wenige Tage Zeit, um die Waffenverkäufe an die Saudis zu stoppen – und sagen Sie es allen weiter:

https://secure.avaaz.org/de/saudi_arms_deal_de/?baLosfb&v=72820&cl=9492253300

Das Besondere an unserer Gemeinschaft ist, dass wir uns miteinander verbunden fühlen und in einer riesigen Anzahl zusammenkommen, um Probleme anzugehen, die sonst verschwiegen werden. Lassen Sie uns jetzt also gemeinsam das tun, was wir am besten können. Helfen wir dabei, Millionen von Jemeniten zu retten, deren Leben auf dem Spiel steht.

Voller Hoffnung,

Danny, Rewan, Alice, Mohammad, Alex, Antonia, Emma und das gesamte Avaaz-Team
*Um ihn zu schützen, wurde Waels Name geändert

Weitere Informationen

Mindestens 130 tote Zivilisten bei Angriff auf Hochzeitsfeier im Jemen (Süddeutsche Zeitung)
http://www.sueddeutsche.de/politik/arabische-halbinsel-mindestens-tote-zivilisten-bei-angriff-auf-hochzeitsfeier-im-jemen-1.2670539

Saudi-Arabien größter Waffenimporteur der Welt (ORF)
http://orf.at/stories/2268166/

Jemen: Krankenhaus von "Ärzte ohne Grenzen" bombardiert (Spiegel)
http://www.spiegel.de/politik/ausland/jemen-krankenhaus-von-aerzte-ohne-grenzen-bombardiert-a-1059873.html

Jemen: Saudi-Arabiens Militärallianz bombardiert offenbar Schulen (Spiegel)
http://www.spiegel.de/politik/ausland/jemen-saudi-arabiens-militaerallianz-bombardiert-offenbar-schu...

Konflikt im Jemen: Der Stellvertreter-Krieg (Tagesspiegel)
http://www.tagesspiegel.de/politik/konflikt-im-jemen-der-stellvertreter-krieg/12808068.html

Und auf Englisch:

UNO-Bericht über die von den Saudis angeführten Angriffe auf den Jemen wirft Fragen über die Rolle des Vereinigten Königreichs auf (The Guardian)
http://www.theguardian.com/world/2016/jan/27/un-report-into-saudi-led-strikes-in-yemen-raises-questi...

EU wird den Waffenhandel mit Saudi-Arabien untersuchen (The National)
http://www.thenational.scot/news/eu-to-probe-saudi-arms-trade.13087




Avaaz.org ist ein weltweites Kampagnennetzwerk mit 42 Millionen Mitgliedern,
das sich zum Ziel gesetzt hat, den Einfluss der Ansichten und Wertvorstellungen aller Menschen auf wichtige globale Entscheidungen durchzusetzen. ("Avaaz" bedeutet "Stimme" oder "Lied" in vielen Sprachen). Avaaz Mitglieder gibt es in jedem Land dieser Erde; unser Team verteilt sich über 18 Länder und 6 Kontinente und arbeitet in 17 verschiedenen Sprachen. Erfahren Sie hier, etwas über einige der größten Aktionen von Avaaz oder folgen Sie uns auf Facebook oder Twitter.



Um Avaaz zu kontaktieren, antworten Sie bitte nicht auf diese E-Mail.Benutzen Sie stattdessen das Formular www.avaaz.org/de/contact?ftr oder rufen Sie uns an, unter: +1 1-888-922-8229 (USA).

Freitag, 11. Dezember 2015

Unterschriftenaktion "Nein zur Bundeswehr in Syrien! Nein zum Krieg! Nicht in unserem Namen!"

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

Deutschland ist im Krieg und wir wehren uns: Krieg löst keine Probleme, verschärft sie und tötet täglich – auch in Syrien. Die Bundeswehr ist dort.
Deutschland beteiligt sich an einem verfassungs- und völkerrechtswidrigen Krieg.

Wir möchten Sie/Euch bitten an der Unterschriftenaktion „Nein zur Bundeswehr in Syrien! Nein zum Krieg! Nicht in unserem Namen!“ zu unterstützen und den Aufruf (unten und anbei) zu unterzeichnen auf: www.syrien-aufruf.de.

Mit freundlichen Grüßen,

für die UnterstützerInnen des Aufrufs,
Reiner Braun     Pascal Luig    Lucas Wirl

Aufruf

Frau Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel,

Sie sagen, Sie handeln im Namen der Bürgerinnen und Bürger unseres Landes, wenn Sie die Bundeswehr nach Syrien schicken. Wir sagen: Sie handeln nicht in unserem Namen!

Aus falsch verstandener Solidarität wird Deutschland zur Kriegspartei in einem Krieg, der auch überregional umfassende Vernichtung mit sich bringen kann. Der Einsatz der Bundeswehr in Syrien ist politisch falsch, moralisch unverantwortlich, verfassungs- und zudem völkerrechtswidrig.

Das Erstarken des IS ist auch die Folge des US-Krieges im Irak, des NATO-Krieges in Libyen und der Waffenlieferungen in die Region, z.B. von deutschen Waffen nach Saudi-Arabien. Der Zustrom von Geld, Waffen und neuen KämpferInnen für den IS muss dauerhaft unterbunden werden. Die Menschen in der Region brauchen eine lebenswerte Alternative, damit sie dem bewaffneten Kampf des IS ihre Unterstützung entziehen. Ein Ende des Krieges in Syrien ist nur mit Verhandlungen und Kooperation möglich.

Wir sagen Nein zur Beteiligung der Bundeswehr in Syrien!
Wir sagen Ja zu zukunftsweisenden zivilen Lösungen.
Sie, Frau Bundeskanzlerin, handeln nicht in unserem Namen!



und den folgenden Personen:

Hugo Braun (Düsseldorf), Reiner Braun (Berlin), Erhard Crome (Berlin), Diether Dehm (Berlin), Wolfgang Gehrcke (Berlin), Susanne Grabenhorst (Mönchen Gladbach), Claudia Haydt (Tübingen), Philipp Ingenleuf (Bonn), Otto Jäckel (Wiesbaden), Kristine Karch (Düsseldorf), Sabine Kebir (Berlin), Bruno Kramm (Berlin), Karin Kulow (Berlin), Volker Külow (Leipzig), Pascal Luig (Berlin), Albrecht Müller (Bad Bergzabern), Michael Müller (Berlin), Bernhard Nolz (Siegen), Christof Ostheimer (Neumünster), Wolfgang Popp (Siegen), Andrej Reder (Berlin), Christiane Reymann (Berlin), Anne Rieger (Graz), Werner Ruf (Kassel), Torsten Schleip (Markkleeberg), Horst Schmitthenner (Frankfurt a.M.), Ursula Schumm-Garling (Berlin), Horst Trapp (Frankfurt a.M.), Bernhard Trautvetter (Essen), Roland Vogt (Bad Dürkheim), Laura von Wimmersperg (Berlin), Lucas Wirl (Berlin)

und viele andere.


Dienstag, 1. Dezember 2015

Kundgebung: Kein Bundeswehreinsatz in Syrien / 3.12. 17:30 / Berlin / Pariser Platz

Deutschland würde Kriegspartei.

Wir sagen:
NEIN zu deutschem Militär in Syrien! JA zur politischen Lösung!

Wir fordern von der Bundesregierung:
  • Kein Einsatz der Bundeswehr in Syrien.
  • Stopp aller Waffenlieferungen in die Region.
  • Austrocknung der Finanzierungs- und Einnahmequellen des „Islamischen Staates“ und anderer Terrormilizen.
  • Auf ihre regionalen Verbündeten, besonders die Türkei, Saudi Arabien und Qatar, Druck auszuüben, damit diese jegliche Unterstützung der Terrororganisationen einstellen.
  • Sich im Sinne der Wiener Vereinbarungen einzusetzen für einen innersyrischen Dialog, um den Weg freizumachen für eine politische Lösung des Konflikts. Die nationale Souveränität Syriens muss endlich respektiert werden. Das syrische Volk hat das Recht auf Selbstbestimmung.

Kommt massenhaft zur Kundgebung
Donnerstag, 3. Dezember, 17.30 Uhr
Brandenburger Tor / Pariser Platz

ViSdP: Laura von Wimmersperg  „Aktionsbündnis: Kein Bundeswehreinsatz in Syrien“

Facebook:
https://www.facebook.com/events/797387737050436/

Samstag, 20. September 2014

Westliche Medien machen Stimmung gegen Russland

Thema: Sanktionen gegen Russland
RIA Novosti
Putins angebliche Drohungen:
Westliche Medien machen Stimmung gegen Russland


MOSKAU, 19. September (RIA Novosti).
In einem Telefonat mit seinem ukrainischen Amtskollegen Pjotr Poroschenko soll Putin gesagt haben: „Wenn ich wollte, könnten russische Truppen in zwei Tagen nicht nur in Kiew, sondern auch in Riga, Vilnius, Tallinn, Warschau oder Bukarest sein.“ Das behauptet jedenfalls Poroschenko.

© RIA Novosti. Alexei Nikolsky
Putins Sprecher Dmitri Peskow nannte diese Behauptungen „eine neue Ente“. „Wir halten es nicht für nötig, auf solche Meldungen einzugehen“, sagte er dem regierungskritischen Radiosender „Echo Moskaus“.

Vertreter der EU-Kommission gaben ebenfalls keine Stellungnahmen zu den Behauptungen in den deutschen Medien ab.

Die „Süddeutsche Zeitung“, die Putins Worte unter Berufung auf Poroschenko als erste veröffentlicht hat, behauptet jedoch, über die Aufnahme eines Gesprächs zwischen Poroschenko und dem EU-Kommissionspräsidenten José Manuel Barroso zu verfügen.

Barroso entging vor kurzem nur knapp einer Blamage. Auf einem EU-Gipfel teilte er den Teilnehmern mit, von Putin die Drohung gehört zu haben, „Kiew zu erobern“. Barroso ruderte jedoch zurück, nachdem der Kreml gewarnt hatte, den Wortlaut des Gesprächs zwischen Putin und Barroso zu veröffentlichen. Damals behauptete Barroso aber, dass Putin gesagt habe, die russische Armee bräuchte für die Eroberung der ukrainischen Hauptstadt ganze zwei Wochen. Poroschenko zufolge soll Putin gegenüber ihm geäußert haben, sogar nur zwei Tage dafür zu brauchen und in mehrere europäische Hauptstädte (Riga, Warschau) einmarschieren zu können.

Experten vermuten, dass Poroschenko mit seinen skandalösen Äußerungen die Nato zu Waffenlieferungen drängen will. Dieses Thema steht auch im Mittelpunkt seiner aktuellen Reise in die USA und nach Kanada.

Der „Süddeutschen Zeitung“ wurde die Aufnahme des informellen Gesprächs zwischen Barroso und Poroschenko offensichtlich mit Unterstützung der deutschen Behörden zugespielt. Zumal auch die „Bild“-Zeitung fast zeitgleich von russischen Luftabwehrraketen berichtete, die angeblich in der Ostukraine gesehen worden wären.

Zusammen mit den jüngsten Nato-Manövern in der Westukraine dient diese Propaganda-Aktion offenbar dazu, mögliche Waffenlieferungen an die Ukraine zu rechtfertigen.


» der Kommentar des Blogschreibers «
Das ist hier ist ein Screenshot vom Abschnitt aus der SZ.


Jetzt ist Poroschenko doch schon so oft der Lüge überführt worden, und trotzdem lässt er es nicht sein. Was für ein verlogener Staatspräsident dieser Poroschenko!
Nette "neue Freunde" hat sich unsere Kanzlerin da angelacht. Aber als Mensch deren Großeltern selber aus einem osteuropäischen Land kamen, passt sie richtig in den Personenkreis Timoschenko, Jantzenjuk, Poroschenko, Klitschko ... nicht zu vergessen die vielen Freunde vom Asow-Battallion, die sie und ihre EU-Kollegen mit unserem Steuergeld sogar finanziell unterstützen, auch wenn sie in der Ukraine eine Diktatur einführen wollen. Politische Gesinnung? Menschenrechte? sowas interessiert sie doch nicht wirklich wenn es um Profit für die Wirtschaft und den Wunsch ihrer Befehlsgeber von jenseits des Atlantiks geht.
Man sieht es und staunt: auch ein Doktortitel schützt nicht vor Realitätsverlust und Naivität.


Montag, 1. September 2014

Welchen Sinn hat die Abstimmung über eine schon beschlossene Sache?

Thema: Pseudodemokratie
T-Online
Bundestag über Waffenlieferung
"Show-Parlament": Welchen Sinn hat die Abstimmung?

01.09.2014, 12:13 Uhr | Julian Moering, t-online.de
Eigentlich ist alles bereits entschieden. Die Bundeskanzlerin und fünf weitere Minister haben beschlossen, deutsche Waffen in den Irak zu liefern. Daran lässt sich nicht mehr rütteln, trotzdem findet heute Nachmittag eine Bundestagsdebatte mit abschließender Abstimmung zu diesem Thema statt.

Offiziell soll das Parlament über einen Entschließungsantrag abstimmen, der den Kurs der Bundesregierung stützt. In Entschließungen bringt der Bundestag seine Meinung zu politischen Fragen zum Ausdruck. Die Abstimmung hat aber bloß symbolische Bedeutung - ein Mitspracherecht hat das Parlament in diesem Fall nicht. Warum also der ganze Aufwand?

Unüblich ist das Vorgehen nicht. Alleine 2014 stimmte der Bundestag bereits über 52 Entschließungsanträge ab. Dennoch verdient das Vorgehen in diesem Fall aufgrund des heiklen Themas eine gesonderte Betrachtung. Für die Bundeskanzlerin bietet die heute Abstimmung die Möglichkeit, der Stimmung in der Öffentlichkeit entgegenzutreten. Laut ARD-Deutschlandtrend sind immerhin 60 Prozent aller Deutschen mit den Waffenlieferungen nicht einverstanden. Kann die Kanzlerin in der Abstimmung eine deutliche Mehrheit hinter sich vereinen - was zu erwarten ist, ist das ein klares Signal: Die Politik steht in dieser Frage in breiter Front hinter der Regierung.

Beitrag zur Meinungsbildung

An der Tatsache, dass die Entscheidung von lediglich einem kleinen Personenkreis getroffen wurde, ändert dies natürlich nichts. Neben Merkel waren auch Ursula von der Leyen (Verteidigung), Frank-Walter Steinmeier (Auswärtiges), Wolfgang Schäuble (Finanzen), Gerd Müller (Entwicklung) und Sigmar Gabriel (Vizekanzler und Wirtschaft) an der Entscheidung beteiligt.

Über Sinn oder Unsinn solcher Abstimmungen lässt sich diskutieren. Die "Rhein-Neckar-Zeitung" sieht die Arbeit der Parlamentarier durch solche Veranstaltungen entwertet und spricht sogar von einem "Show-Parlament". Andererseits liefert die Debatte einen wichtigen Beitrag zur öffentlichen Meinungsbildung und bietet der Politik die Möglichkeit, Transparenz zu leisten. Der Wähler kann sich über Beweggründe, Hintergründe und das Für und Wider informieren. Wenn auch Sie sich darüber informieren wollen, warum die Bundesregierung Waffen an die Kurden im Irak liefert, dann verfolgen Sie die Bundestagsdebatte ab 14 Uhr in unserem Liveblog.


» der Kommentar des Blogschreibers «
Die Obermarionette hat ihre Befehle von jenseits des Atlantk erhalten, vier ihrer Günstlinge zur Zustimmung genötigt und will jetzt Sand in die Augen derer streuen, die für ihre fürstliche Apanage tagtäglich zur Arbeit gehen. Die ganze Schow dient einzig und allein nur dazu, die Volksverarschung auf eine weitere Spitze zu treiben.

So denkt die Lesergemeinde von T-Online:


Kommentare aus dem T-online-Forum

himbeerspatz
Ein toller Artikel wäre gewesen:
"Bundestag überlässt per Volksabstimmung dem Bürger die Entscheidung über Waffenlieferung in den Irak"
Ich bin übrigens dagegen! Denn die ganze Sache wird böse ausarten! Aber unsere Politiker sind ja mit Blindheit gestraft! Wer hier in deutschland überhaupt "JA" zu Waffen sagt, sollte sich eine Zeit lang in die bekannten Krisengebiete begeben! Danach werde ich gern noch einmal nachfragen!

vorwaerts58
Nein und nochmals nein. Es gibt keinen Sinn!! Eine Alibiveranstaltung fürs Volk!!!!! Wie so oft im Übrigen!

schneeberger-a
Dieser unwichtige Artikel darf Kommentiert werden. Wichtige Innenpolitische Themen sind dem Deutschen verboten. Meinungsfreiheit in Germany ADE.

NOYESNO
was d i e im Bundestag beschließen ist sowieso alles nur Show

Heinz55
Wann hat jemals der Bundestag mit seinen 631 Abgeordneten gegen einen Regierungsbeschluß gestimmt ? Wozu brauchen wir, bei solchem " Personal", eigentlich diese Leute, in dieser Menge ? Leben wir in einer "Kanzlerkratie" ? Sind Wahlen ,bei solchen Abgeordneten, noch sinnvoll ? Fragen über Fragen, mit denen der mündige Bürger alleingelassen wird.

Wirtschaftsweisser
Es ist doch kaum anders wie bei anderen Abstimmungen. Vorher wird alles festgelegt. Der Fraktionsführer befiehlt und die anderen folgen. Da kann man noch so viel palavern.

sockehansi
Wieder ein Beweiß, dafür wie überflüssig Wahlen sind.
Wir brauchen keine Parlamente, oder Parteien. Diese unsere Regierungen sind einfach nur überflüssig und gefährlich.
Nicht nur das wir sie nicht brauchen, sie hindern uns daran bessere Menschen zu werden und unsere Gesellschaft zu verbessern.

KaHaKa
Wir erleben im Nahen und Mittleren Osten das eklatante Schwinden amerikanischer Stärke.
Mittelmächte wie Deutschland sollen das Vakuum ausfüllen. Europa ist nicht so weit, China will und soll einstweilen nicht. Der Irak ist ein Versuchsfeld. Dass sich Deutschland auf diesen durch und durch amerikanischen Kriegsschauplatz rufen lässt, dem es sich 2003 noch verweigert hatte, ist nicht anders zu erklären.
Deutsches Geld für den Terror.
Nun sind aber wir dabei, die katastrophalen Irrtümer amerikanischer Machtpolitik zu wiederholen. Der Feind meines Feindes ist mein Freund, diesen verheerenden kurzsichtigen Leitsatz hatten die USA immer wieder zu büßen.
In Afghanistan feuerten die Taliban mit Stinger Raketen auf US-Flugzeuge, die euphorisch besungene Gotteskrieger einst erhalten haben, um sowjetische Kampfhubschrauber vom Himmel zu holen.

soulerdbeere
da wählt man die afd in den landtag und alles was gegen cdu und spd ist, wie auch die linke übrigens, was halbwegs eine opposition darstellt, wird aus der politischen gestaltung ausgeschlossen. man will von vornherein nicht koallieren. aber die bürger wollen keinen selbsgefälligen fetten gabriel mehr, der spd draufstehen hat aber in wirklichkeit kohlen und reibach ist! wasser predigen,wein saufen!

jomat63
In Deutschland gibt es keine Demokratie mehr! Wir sind im Zeitalter der Diktatur des Kapitals.

Aufgrund der vielen Proteste hat T-Online seinen Beitrag ergänzt:
http://www.t-online.de/nachrichten/deutschland/gesellschaft/id_70836628/t-online-de-user-das-ist-keine-demokratie-.html

Donnerstag, 28. August 2014

von der Leyen als Kanzlerin? - Gott bewahre uns davor!

T-Online
Thema: Top-Gun-Uschi
Schwache Umfragewerte
Deutsche wollen von der Leyen nicht als Kanzlerin

Nur jeder Dritte (33 Prozent) könnte sich Ursula von der Leyen als mögliche Nachfolgerin von Kanzlerin Angela Merkel vorstellen. 63 Prozent der Befragten einer Forsa-Umfrage glauben hingegen nicht, dass die Verteidigungsministerin das Zeug zur Regierungschefin hat.

Sogar 61 Prozent der Unionsanhänger sahen das so, wie "stern.de" berichtet.

Besonders bei den Jüngeren kommt die Ministerin demnach schlecht weg. 72 Prozent der 18- bis 29-Jährigen glauben nicht, dass sie sich als Merkel-Nachfolgerin bewähren würde. Besser kommt die CDU-Frau hingegen bei den über 60-Jährigen an. Hier findet sie immerhin 42 Prozent Zustimmung.

Ehrgeizige Ministerin

In Regierungskreisen wird von der Leyens Einsatz für Waffenlieferungen der Bundeswehr in den Nord-Irak aufmerksam beobachtet. Möglicherweise will sich die ehrgeizige Ministerin damit für höhere Aufgaben profilieren.

Die Ministerin war die erste, die deutsche Waffenlieferungen in das Krisengebiet öffentlich nicht ausschloss.

Bundestag berät über Waffenlieferungen

Die Bundesregierung will nach den Worten von Kanzlerin Merkel spätestens am Wochenende über Waffenlieferungen an den Irak entscheiden.

"Wir werden im Laufe dieser Woche, einschließlich Sonntag, sag ich mal, also noch vor der Bundestagssitzung, unsere abschließenden Entscheidungen fällen", sagte sie dem Sender MDR Info.

Die T-Online-Umfrage zum Artikel sagt doch schon alles
Die Ablehnung ist schlimmer als dort beschrieben


Kommentare aus dem T-Online-Forum

Beob8en
Welch gruselige Vorstellung: Mutti 2.0! Und doch: sollte sie Kanzerkandidatiin werden, gibt es sicherlich wieder eine Mehrheit für die C-Parteien, und sollte das erforderlich sein, dann spielt Erzengel Gabriel sicher auch gern wieder den Steigbügelhalter. Das Bundeskabinett als Gruselkabinett - oder: im Kanzleramt nichts Neues.

Karlchen
Bitte, bitte nicht diese Frau....als Ärztin nicht´s gebracht, als Arbeitsministerin nur Schei.. gebaut, als Verteidigungsministerin ein absolutes No Go. Sie sollte sich besser mal um ihre 7 Kinder kümmern.

question
Ich will diese eiskalte Lady weder als Kriegsministerin noch als Kanzlerin!

Panzergegner
Himmel ne, alleine der Gedanke erzeugt bei mir eine Gänsehaut wie ich sie noch nie hatte. Diese Frau ist auch auf ihrem jetzigen Posten völlig Untauglich. Wer als Verteidigungsminister aus einer Kaserne einen Kindergarten machen will hat doch wirklich keine Ahnung.
Sollte es wirklich mal zu einem Verteidigungsfall kommen, was ja in der heutigen Situation nicht Unmöglich ist, und wer Kinder in einer Kaserne unterbringen will hat das Amt verfehlt. Denn was wird wohl als erstes Angegriffen wenn ein Kriegsfall eintritt? Logischerweise die Kasernen um den Nachschub zu stören.
Das Gegner keine Rücksicht auf Frauen und Kinder nehmen sieht man doch gerade zur Zeit. An erster Stelle mal die IS(IS) genannt die alles Abschlachtet was einen anderen Glauben hat. An zweiter Stelle Netanjahu der ohne Rücksicht auf Kinder alles im Gaza- Streifen dem Erdboden gleich macht.
Als Kanzlerin hätte die Frau dann sogar noch die Befehlsgewalt über unser Millitär.
"NEIN DANKE GOTT SCHÜTZE UNS DAVOR BITTE"!

vorwaerts58
33% könnten sie sich als Kanzlerin vorstellen????? Unfassbar!! Es ist nämlich erstaunlich, daß Frau v.der Leyen 1. so bekannt sein soll und 2. sie mit Politik überhaupt in Verbindung gebracht wird.

Roman1
Sie ist machtgeil, rücksichtslos und eine glänzende Märchenerzählerin! Als Kanzlerin völlig ungeeignet! Aber ob sie Kanzlerin wird, hängt von den Medien ab. Der deutsche Michel schluckt alles!!

Weis-Stuttgart
Schon die Frage dazu ist eine ungeheuerliche Provakation für Deutschland.

wape
Nicht noch eine Mutti. Genug ist genug!


Dienstag, 25. März 2014

US-Abgeordnete wollen Moskau mit Raketenschild „wachrütteln“

Thema: Krim-Konflikt

Wollen sie mit „wachrütteln“ einen Krieg provozieren

US-Abgeordnete fordern die Weiter-Entwicklung des Raketenabwehrschilds in Osteuropa. So solle Russland „so richtig wachgerüttelt“ werden. Zudem sei eine Waffenlieferung an die Ukraine nicht auszuschließen.


Der zweithöchste Demokrat im Senat, Dick Durbin (re.), sagte, man könne Waffenlieferungen an die Ukraine nicht ausschließen. (Foto: dpa)
Als Reaktion auf die Krim-Krise hat ein US-Abgeordneter eine Weiterentwicklung des umstrittenen Raketenabwehrschilds in Osteuropa ins Gespräch gebracht. „Das ist die Karte, die wir meiner Meinung nach ausspielen sollten, um sie in Moskau so richtig wachzurütteln“, sagte Tom Cole, der zur republikanischen Mehrheit im Repräsentantenhaus gehört. „Man nimmt wieder Verhandlungen mit den Polen und den Tschechen über das anti-ballistische Raketenabwehrsystem auf“, sagte er dem Sender ABC.

Auch andere amerikanische Abgeordnete sprachen sich am Sonntag für ein entschlossenes Vorgehen aus. Der Vorsitzende des Geheimdienst-Ausschusses im Repräsentantenhaus, der Republikaner Mike Rogers, forderte in einem NBC-Interview unter anderem die Lieferung von „defensiv ausgelegten Waffensystemen“ an die ukrainische Armee. Einzelheiten nannte er nicht. Der zweithöchste Demokrat im Senat, Dick Durbin, sagte CBS, man könne Waffenlieferungen an die Ukraine nicht ausschließen.

Der stellvertretende Nationale Sicherheitsberater von Präsident Barack Obama, Tony Blinken, sagte CNN, die US-Regierung prüfe alle Bitten der Ukraine um Unterstützung. Dies gelte auch für Militärhilfe. Allerdings könne selbst diese vermutlich nicht viel an der Lage ändern. „Das sind die Fakten“, sagte Blinken dem Sender CNN. Die Unterstützung „würde vermutlich kaum die russischen Pläne ändern oder eine Invasion verhindern“.

Die USA wollen ihre Militärpräsenz am Ostrand der Nato verstärken. Vor kurzem wurden bereits Kampfjets nach Litauen verlegt (mehr hier).

Mit freundlicher Genehmigung von DEUTSCHE WIRTSCHAFTS NACHRICHTEN


Kommentare

Ami go home sagt:
Wer andauernd zündelt, könnte sich irgendwann fürchterlich die Finger verbrennen. Wie verzweifelt muss die US-Nomenklatura sein, dass sie alle Warnungen überlegter Menschen in den Wind schlägt.
Leider heisst das für uns zwischen den Fronten: Mitgefangen, mitgehangen.

Kiwi sagt:
Nicht zu fassen . Gegen den selber hervorgerufenen Terror jetzt auch das noch. Das Vorgehen passt allerdings in die Pläne.
Was Friedens-Nobel-Preisträger doch so alles möglich machen! Pfui!

time sagt:
USA wird von hochgradig Paranoiden regiert.
Weit ab von ihrem Kontinent inszenieren sie Kriege.
Wann hat Russland Kriege angefangen, ohne das es angegriffen wurde?
Wann hat Russland andere Länder mit Atombomben demokratisiert?
Amerika, schäm Dich !

Manfred Buder sagt:
Mit diesem Vorhaben der USA, wird das Kriegsspiel auf Kosten der Europäischen Union und ihrer Bürger weitergeführt. Die Krise in der Ukraine die lange von den USA geplant und herbeigeführt wurde, ist nur ein Vorwand um Moskau einzuschüchtern.

Was gab für einen Aufschrei, als Nikita Chruschtschow 1962 auf Kuba Atomraketen installieren lies und dann doch wieder nach Russland zurück verschiffte.

Die USA nimmt sich alles heraus und provoziert Russland munter weiter.

Ich denke, Putin wird und kann das nicht mehr länger hinnehmen und wird sich mit Recht dagegen wehren.

Der neuerliche kalte Krieg wurde eindeutig von den USA begonnen, das Wettrüsten beginnt aufs Neue. Die USA wollen und brauchen ein Krieg, oder wie soll man das anders sehen.

walter sagt:
USA ist in jeder Hinsicht pleite.
Sowohl ökonomisch wie auch moralisch.
http://www.youtube.com/watch?v=AhxZxL56B00


Donnerstag, 20. Juni 2013

Liefert Saudi-Arabien syrischen Rebellen Flugabwehr-Raketen?

Was man in Deutschland normalerweise nicht zu lesen bekommt
Experte warnt vor Luftterror

Thema:
Unruhen in Syrien

bodengestützte Mittelstrecken-Flugabwehrrakete MIM-104 Patriot
© AFP/ BERND WUESTNECK GERMANY OUT
MOSKAU, 17. Juni (RIA Novosti).
Saudi-Arabien und andere Staaten versorgen einem Agenturbericht zufolge die Rebellen in Syrien seit Monaten mit tragbaren Flugabwehr-Raketen. Der russische Militärexperte Igor Korotschenko warnt vor Terroranschlägen gegen Zivilflugzeuge.

Saudi-Arabien habe vor zwei Monaten begonnen, tragbare Flugabwehr-Raketenanlagen an die „Freie Syrische Armee“ zu liefern, meldete die Nachrichtagentur Reuters am Montag unter Verweis auf nicht näher bezeichnete Quellen in der Golf-Region. Fla-Raketen würden auch aus Frankreich und Belgien geliefert, Frankreich finanziere den Transport.

Ein Teil dieser Waffen werde mit Sicherheit auf dem Schwarzmarkt landen, kommentierte Igor Korotschenko, Direktor des Moskauer Forschungszentrums für Weltwaffenhandel (CAWAT) und Chefredakteur des Magazins „National Defence“. „Und es ist nicht ausgeschlossen, dass diese Raketen für Terroranschläge gegen Zivilflugzeuge westlicher Staaten und Israels genutzt werden.“
Mit den Waffenlieferungen an die syrische Opposition erhöhe Saudi-Arabien das Risiko der Anschläge und gehe selber ein Risiko ein, da auf der Seite der Rebellen auch Vertreter internationaler Terrornetzwerke und radikale Islamisten kämpften, sagte Korotschenko.

Saudi-Arabien will Assad nicht bei Syrien-Konferenz dabeihaben – Agentur

Der saudiarabische Außenminister Prinz Saud al-Faisal ist laut AFP gegen eine mögliche Teilnahme von Syriens Präsident Baschar al-Assad an der geplanten internationalen Konferenz zur Syrien-Regelung aufgetreten.

„Wir unterstützen den Willen des syrischen Volkes, das ihn recht deutlich bekundet und erklärt hat, dass es nicht gewillt ist, dass Assad oder sonst jemand, dessen Hände mit dem Blut der Syrier befleckt sind, an der Konferenz teilnimmt“, so der Minister.

Der russische Außenminister Sergej Lawrow und sein amerikanischer Amtskollege John Kerry hatten sich Anfang Mai auf die Durchführung einer Syrien-Konferenz geeinigt. Sie soll eine Fortsetzung des Treffens in Genf vom 30. Juni 2012 darstellen.

Zuvor hatten  Länder, die die syrische Opposition unterstützen und der Gruppe der „Syrien-Freunde“ angehören, diese Konferenz unterstützt.

Der russische Chefdiplomat hatte mitgeteilt, dass alle Nachbarländer sowie die Teilnehmer am ersten Genfer Treffen zur internationalen Syrien-Konferenz eingeladen werden müssen. 
Seinen Worten nach war das Fehlen des Irans und Saudi-Arabiens auf dem ersten Treffen ein „großes Versäumnis“.

Wie der russische Außenminister zudem erklärte, soll die Syrien-Konferenz auf Ministerebene stattfinden.

Saudi-Arabien drängt USA zu Waffenlieferungen an syrische Rebellen

Die USA und Saudi-Arabien verhandeln über Rüstungslieferungen an die syrischen Rebellen und werfen Russland vor, das Regime von Präsident Baschar al-Assad weiter mit Waffen zu versorgen, schreibt die „Nesawissimaja Gaseta“ am Dienstag.

US-Außenminister John Kerry und sein saudischer Amtskollege Prinz Saud al-Faisal sprachen in Er-Riad über die Syrien-Krise und die Situation um Irans Atomprogramm.

Der saudische Außenminister beschuldigte das Assad-Regime, unschuldige Zivilsten unter Raketenbeschuss zu nehmen, und forderte ein Waffenlieferverbot nach Syrien.

Kerry äußerte Beunruhigung angesichts der Tatsache, dass das Assad-Regime weiter Waffen von Russland, dem Iran und der Hisbollah bekommt. Die USA würden sich zwar weiter um eine friedliche Lösung des Syrien-Konflikts bemühen, bei einem Scheitern den Druck auf Assad jedoch verstärken, so Kerry.
Die USA sind darüber besorgt, dass die Waffen in die Hände islamischer Extremisten fallen  könnten. Kerry sicherte der gemäßigten Opposition in Syrien Hilfslieferungen zu.

Experten zufolge finden die USA und Saudi-Arabien keinen Nenner bei der Lösung der Syrien-Frage. Die Saudis drängen die Amerikaner, die Rebellen in Syrien stärker zu unterstützen. Die USA hoffen nach wie vor auf eine politische Lösung.

Aus Syrien kommen indes Meldungen über einen geplanten Gegenangriff der Assad-Truppen, um die  Nachschubrouten zu sichern. Es wurde bereits von Gefechten in Homs berichtet.

Die gemäßigten Oppositionellen haben in den eroberten Regionen derweil mit der Bildung von Behörden begonnen. Bei einem Treffen im türkischen Gaziantep wurde der Verwaltungsrat der syrischen Provinz Aleppo gewählt.

Welche Rolle spielen "unsere Freunde" aus Saudi Arabien eigentlich im Nah-Ost-Konflikt?

Hat die Kanzlerin ihre Leopardpanzer schon geliefert oder sollen noch ganze Patriot-Einheiten zur Flug- und Raketenabwehr dazukommen, damit die dann direkt an die Terroristen Rebellen der "Opposition" in Syrien weitergeben werden können?

Auch Deutschland unterstützt jetzt schon durch den "alternativlosen" Waffenexport in Krisengebiete, entgegen allem Beteuerungen, aktiv den Nahostkrieg?

Geht die Bündnistreue der mächtigsten Frau der Welt so weit oder gehorcht Miss-Erfolg wieder mal nur Befehlen der Mächtigen im Hintergrund und hat selber gar nichts zu entscheiden?

... und wenn irgendwann einmal der Krieg ein Ende hat ist das Gejammer wieder groß. Dann geht alles von vorne los oder glaubt irgendjemand, die USA wollten eine Lösung der Konflikte?
Wer wäre denn dann der Feind? Wofür brauchte man dann eine so große Armee? Wer sollte die Waffen alle kaufen, von denen jetzt schon mehr als genug produziert werden?

Wenn von Heute auf Morgen alle Kriege auf der Welt beendet würden, dann wäre übermorgen nicht nur die USA schlagartig pleite und deshalb werden sie dafür sorgen, dass irgendwo auf der Welt, am besten an mehreren Orten gleichzeitig, immer wieder Kriege geschürt werden.
Es geht schließlich auch um sehr viele Arbeitsplätze beim Militär und bei der Waffenindustrie.

Von den Beutezügen nach dringend benötigten Rohstoffen in fremden Ländern habe ich noch nichtmal geschrieben, obwohl sich mancher Amerikaner fragt, wie es sein kann, dass ihr Erd-Öl unter arabischen Sand liegt.
Im Irak ist es geklärt, das Öl fließt jetzt in die richtige Richtung, der Iran hat die Klärung in Kürze noch vor sich.
Es ist nie um Atombomben gegangen, es ging von Anfang an um preisgünstiges bis kostenloses Öl für die größte Volkswirtschaft der Welt.
Ansonsten wären doch Nord-Korea oder Pakistan auch gefährlich. Die haben Atombomben - aber kein Öl.


Mittwoch, 12. Juni 2013

Was ist mit Syrien - Fragen und Antworten

Heute wieder mal Antworten, wie man sie so sonst in Deutschland nicht zu lesen bekommt

Syrische Opposition: Erst Munition, dann Diskussion

Der Chef des Hohen Militärrates der Freien Syrischen Armee, General Salim Idris, hat in einem Interview mit der „New York Times“ erklärt, die syrische Opposition werde an der geplanten Weltkonferenz zur Konfliktbeilegung in Syrien Genf 2 nicht teilnehmen, bis ihr eine neue Partie von Waffen und Munition geliefert wird. Wer genau der Waffenlieferant sein soll, wurde im Interview nicht mitgeteilt.

Die Syrien-Konferenz Genf 2, die das Treffen am 30. Juni 2012 in Genf fortsetzen soll, wurde im Mai von Russland und den USA initiiert. Die syrische Regierung sagte ihre Teilnahme zu.

Wer ist General Salim Idris?

Dazu Wikipedia:
Selim Idriss * 1957 ist ein syrischer Brigadegeneral. Seit Dezember 2012 ist er Stabschef der oppositionellen Freien Syrischen Armee (FSA).

Salim Idris
Im Rahmen der Militärkooperation zwischen Syrien und der DDR studierte Idriss ab 1984 Elektrotechnik in Dresden. Er promovierte 1990 an der Hochschule für Verkehrswesen zum Thema Theoretische (rechnergestützte) und experimentelle Untersuchung von Problemen der optimalen Dimensionierung von RF-Transistor-Leistungsverstärkern. Nach Syrien zurückgekehrt wurde er Professor an der Militärakademie Aleppo und später General in der regulären Syrischen Armee. Im Juli 2012 desertierte er zur Freien Syrischen Armee. Im Dezember des gleichen Jahres wurde er Stabschef der FSA.
Am 8. März 2013 reiste Idriss nach Brüssel, um vor dem Europäischen Parlament um Unterstützung für die FSA zu werben. Er sicherte Ghassan Hitto, der am 18. März 2013 von der oppositionellen Syrischen Nationalen Koalition zum ersten Ministerpräsidenten der „befreiten Gebiete“ Syriens gewählt wurde, seine Unterstützung zu. Auch befürwortet er eine mögliches Regierungskabinett der Nationalen Koalition.

Wer ist die Opposition in Syrien?

Über 80 Prozent syrischer Kämpfer seien Ausländer - syrischer Informationsminister

Der Anteil der Ausländer, die als Kämpfer in Syrien im Einsatz sind, übertrifft 80 Prozent. Sie kommen aus 29 verschiedenen Staaten. Das teilte heute der syrische Informationsminister Omran al-Soabi mit. Soabi zufolge stehe der Konfliktschlichtung vor allem die Tatsache im Wege, dass die Waffenlieferung an die Kämpfer anhaltend steigt.

Was ist mit den C-Waffen-Beschuldigungen Frankreichs und Englands?

Kerry bittet Frankreich um Beweise für C-Waffen-Einsatz in Syrien 
US-Außenminister John Kerry hat den französischen Außenminister Laurent Fabius gebeten, Washington Beweise für C-Waffen-Einsatz in Syrien bereitzustellen.
Zuvor hatte Fabius erklärt, französische Behörden hätten Beweise, dass Regierungstruppen das neuroparalytische Kampfgas Sarin im Laufe des syrischen Konfliktes mehrmals eingesetzt hatten.
Am Mittwoch hatte die Uno bestätigt, dass Frankreich tatsächlich neue Informationen über Einsatz von Chemiewaffen in Syrien bereitgestellt habe.

Wessen Waffen schießen in Syrien? 

Beim Treffen der so genannten Syrienfreunde in Amman wurden Russland und der Iran erneut wegen der bis jetzt nicht bewiesenen Lieferungen von neuen Waffen an das Regime von Bashar al-Assad kritisiert.

Foto: EPA
Indessen veröffentlicht die französische Zeitung „Le Figaro“ unter Berufung auf Diplomaten aus der Europäischen Union eine schreckliche Zahl: mindestens 800 freiwillige Dschihadisten aus den Ländern der EU kämpfen heute in den Reihen der Gegner von Bashar al Assad. Wen sollte man denn danach der Einmischung in den Konflikt und der Unterstützung von Gräueltaten beschuldigen? „Le Figaro“ teilt mit, dass sich die Mehrheit der Dschihadisten aus Europa den mit „al-Qaida“ verbundenen Organisationen, vor allen Dingen der terroristischen Gruppierung „Dschabhat al-Nusri“, angeschlossen hat, die unlängst einen offiziellen „Eid“ der Treue zur „al-Qaida“ geleistet hat. Es sei daran erinnert, dass „al-Qaida“ die radikalen Islamisten sunnitischer Prägung zusammenschließt, welche die weltliche Regierung von Bashar al Assad für gottlos halten. Und nun will Europa gerade diesen Leuten noch mit Waffen aushelfen, denn schon am 27. Mai beabsichtigen die Außenminister der Europäischen Union die Aufhebung des Embargos für Waffenlieferungen nach Syrien zu erörtern. Die algerische Journalistin Nabila Ramdani, Verfasserin mehrerer Monographien über Konflikte im Nahen Osten, vertritt den Standpunkt, dass der Westen praktisch zum Lieferanten von Waffen für die Terroristen und zum Lobbyisten der radikalen Sunniten aus Saudi Arabien geworden sei.

Im Idealfall möchte Saudi Arabien die vollständige Dominanz des Sunnitentums im Nahen Osten sehen. Die Leute aus Saudi Arabien möchten den Einfluss der islamischen Minderheit, der Schiiten, auf ein Mindestmaß reduzieren. Syrien hat Pech gehabt: es ist zum Feld einer Schlacht zwischen Sunniten und Schiiten geworden, bei der es um den Einfluss geht. Und da die Schiiten vom Iran und der libanesischen Organisation „Hisbollah“ unterstützt werden, werden diese beiden Kräfte sowohl von der Saudi-Propaganda als auch von deren Verbündeten im Westen dämonisiert. So ist haben die Saudi-Radikalen in Gestalt des Westens einen bequemen Verbündeten gefunden.

Es ist jedoch unverständlich, wie sich die Unterstützung der sunnitischen Fanatiker und auch der ausgesprochenen Terroristen, die vor laufenden Kameras mit ihrem Kannibalismus angeben, in Europa und den USA mit dem Gerede von Menschenrechten und Demokratie unter einen Hut bringen lässt. Ähnliche Unstimmigkeiten setzten übrigens schon in der Periode der Unterstützung der Kosovoer islamischen Krieger durch die Nato ein. Übrigens fixiert heute die gleiche „Le Figaro“ unter den hunderten europäischen Kämpfern in Syrien eine Vielzahl von Menschen, die aus Kosovo stammen. Übrigens gibt es dort auch eine Hundertschaft von britischen Staatsbürgern und bis zu achtzig belgische Islamisten sowie weitere dutzende Terroristen mit dänischen, irischen und deutschen Pässen. Parallel mit dem Treffen über die Aufhebung des Embargos für Waffenlieferungen an syrische Aufständische beabsichtigen die EU-Außenminister auch die Frage zu diskutieren, was mit diesen Dschihadisten zu tun wäre, wenn sie heimkehren. Ihre in Syrien gewonnenen Kampferfahrungen dürften wohl kaum zu ihrer Befriedung zu Hause beitragen.

„Le Figaro“ stellt fest, dass es der Gerichtsmacht der EU-Länder sehr schwer fällt, Menschen zur Verantwortung zu ziehen, die gegen ein Regime kämpfen, das von den Ländern der EU selbst verstärkt dämonisiert wird. Bei der Verurteilung von Dschihadisten helfen auch die Beschuldigungen nicht, welche von den europäischen Massenmedien an die Adresse Russlands und des Irans gerichtet werden. Man behauptet, dass sich al-Assad nur dank russischen und den iranischen Waffen halten könne. Mohammer Morandi, Dekan der Fakultät Internationale Studien an der Teheraner Staatsuniversität, teilt diese Position nicht und verweist auf Fehlkalkulationen der amerikanischen Führung, welche die Popularität des Regimes von al-Assad unterschätzt habe:

„Die Extremisten erleben jetzt in allen Ländern des Nahen Ostens einen Aufschwung. Doch geschieht dies im Ergebnis der Politik der USA, welche die Regimes unterstützen, die ihrerseits diese Extremisten hervorbringen, in erster Linie Saudi Arabien und Katar.“
Die Route für die Waffenlieferungen an die syrischen Aufständischen ist bekannt. Das Geld aus Katar und Saudi Arabien kommt auf die Märkte der Türkei, und von dort aus verbreiten sich die Waffen über die von den Aufständischen kontrollierte Grenze im ganzen Land. Waffenquellen sind ferner in den benachbarten Jordanien und Libanon vorhanden. Von hier geht, wie man in den alten Zeiten zu sagen pflegte, die Gefahr für den Frieden aus.
Dmitri Babitsch

Pentagon will russische Waffenlieferungen an Syrien nicht kommentieren

Das US-Verteidigungsministerium enthält sich der Kommentare zu Medienberichten über russische Schiffe, die angeblich Waffen an Syrien liefern.
Dabei weist das Pentagon darauf hin, jegliche Waffenlieferungen an die Armee von Baschar al-Assad würden die Lage in der Region verschärfen. Dies teilte die Pentagon-Sprecherin Aileen Laynez mit.
„Wir haben die Medienberichte gesehen, haben jedoch nicht vor, die Arbeit der Aufklärung zu kommentieren“ sagte Laynez.

Kommentar von Peter Marsch,
In den 1980er Jahren lieferten die USA unbemerkt Waffen an die Mudschaheddin, die gegen russische Besatzer in Afghanistan eingesetzt wurden. Der Unterschied zwischen USA und Russland besteht darin, daß man Schiffe schlecht verstecken kann.

Danke Klaus für den vorbereiteten Beitrag

Mittwoch, 5. Juni 2013

Leitet Ruprecht Polenz seinen Waffengang in den Wahlkampf für die CDU ein?

Thema: Unruhen in Syrien
Ein Beitrag von Hans-Georg Schnaak, RIA Novosti
Bild: Situation in Syrien © AFP/ JM LOPEZ
Der Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses im Deutschen Bundestag, Ruprecht Polenz (CDU), hält die Einrichtung einer Flugverbotszone in Syrien auch ohne UN-Mandat für legitim.
Dabei bezieht er sich auf das völkerrechtliche Prinzip der sogenannten Schutzverantwortung, wie die in Deutschland erscheinende "tageszeitung" schreibt.
Diese Töne des CDU-Politikers erstaunen, denn selbst die USA halten eine Flugverbotszone für unzweckmäßig, und er selbst macht auch gleich einen Rückzieher, indem er anfügt, dass die Durchsetzung der Flugverbotszone in dem Bürgerkriegsland einen Luftkrieg bedeuten würde, „von dem ich nicht glaube, dass ihn jemand führen will".
Weiter sagte Polenz der "taz" zufolge aber, wenn Großbritannien und Frankreich tatsächlich Waffen an die syrischen Rebellen liefern würden, und dies sich als eine "funktionierende Maßnahme" erweise, die Lage unter Kontrolle zu bringen, werde sich die Bundesregierung "sicherlich auch anschließen können".

Nach den Worten von Außenminister Guido Westerwelle wird Deutschland jedoch keine Waffen an die Opposition liefern. Europa habe nach langen Verhandlungen «immerhin einen politischen Kompromiss zu den Syrien-Sanktionen gefunden», sagte der FDP-Politiker der Zeitung «Die Welt».

Das ist ja sehr tröstlich! Deutschland liefert keine Waffen an die Terroristen!
Zusammen mit dem US-Ausseminister rumkrähen, dass Russland Waffen an Syrien liefert aber zu England und Frankreich fein diplomatisch die Schnauze halten! Typisch Freiheitsstatue dieser Republik!


Was soll dieser Vorstoß von Polenz also, öffentlich eine Flugverbotszone ohne UN-Mandat zu legitimieren und über mögliche Waffenlieferungen  der Bundesregierung an die Rebellen in Syrien zu spekulieren? 
Ist das ein Versuch, das Völkerrecht aufzuweichen? Die Befugnis, eine militärische Intervention auf der Grundlage des Prinzips der Schutzverantwortung (englisch: Responsibility to Protect, kurz R2P) zu sanktionieren, haben gemäß der R2P keine einzelnen Staaten, sondern diese ist dem Sicherheitsrat der Vereinten Nationen vorbehalten. Das Konzept der Schutzverantwortung sieht ein Einschreiten der internationalen Staatengemeinschaft bei schweren Menschenrechtsverletzungen in einem Land vor. 

Hat man von diesem Polenz überhaupt schon mal was Vernünftiges gehört?
Es sind nun mal leider nicht immer nur die Besten und Intelligentesten, die meinen sie müssten sich zu solchen Themen äussern!


Und Waffenlieferungen an Rebellen würden selbst gegen EU-Recht verstoßen. 
Polenz ist schließlich nicht irgendwer, sondern immerhin der „Chef für Auswärtiges“ im Deutschen Bundestag. Da erwartet man eigentlich Verantwortungsgefühl bei öffentlichen (und sogar internen) Äußerungen. Etwas muss ja aber dahinter stecken. Nun ja, im September sind Bundestagswahlen. Vielleicht glaubt Polenz, mit einem angedeuteten Muskelspiel Wählerstimmen für die CDU zu gewinnen, denn er selbst wird ja nach eigener Aussage nicht mehr kandidieren. Ob er mit solchen Äußerungen aber punkten kann? Ich habe in der letzten Zeit den Eindruck gewonnen, dass die Deutschen inzwischen weniger leicht auf irgendwelche Schlachtfelder zu rufen sind. Das wäre zwar schade für Ruprecht Polenz, aber immerhin ein Glück für Deutschland.

Das mit den Wählerstimmen kann er vergessen und ob er meint, es sei ein Verlust für Deutschland, wenn er nicht mehr kandidiert? Na ja, man kann sich auch mal irren!