Posts mit dem Label Jemen werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Jemen werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Freitag, 12. Januar 2024

Großangriff: USA & Briten starten Luftangriffe gegen Jemen

Großangriff: USA & Briten starten Luftangriffe gegen Jemen

bei Youtube eingestellt von Vermieterragebuch Alexander Raue am 12.01.2024

Gerade eben ist der Israel-Krieg deutlich eskaliert. Die USA und Grossbritannien haben das Land Jemen angegriffen und massive Luftangriffe geflogen! Damit könnte auch noch der Iran als Vergeltungsaktion mit eingreifen und dann haben wir den Super-Gau.

Kommentare

@christineschroder3575
Warum kann es keinen Frieden geben auf dieser Welt, einfach nur furchtbar und traurig und schlimm, in der heutigen Zeit 😢
@reinhardfischbach3463
Herzlichen Dank für deine immer aktuellen, wahren und klaren Informationsbemühungen hier für uns❣️🙏🙏❣️
@komplidingig
Die USA haben in den 80er Jahren bei Marib die erste jemenitische Ölquelle angezapft (Eigenbeobachtungen) und Hoddeidah als Umschlagplatz installiert. Es wäre somit ein Leichtes, diese für den Jemen extrem wichtige Einnahmequelle zum Versiegen zu bringen. Ausserdem waren die Houthis damals nur im Norden (mit Sada als "Hauptstadt") ansässig. Deren Aggressivität jedoch hat viele Veränderungen erfahren - mit den Saudis gab es ebenfalls dauernd Landabtretungs Probleme eben infolge Rohstoffen.
Kurz: es dürfte hintergründig wieder einmal um eben diese, und die Wirtschaft gehen. Bin über die Unterstützung für die "Palis" aber nicht überascht. Ob alle damit einverstanden sind, dürfte jedoch fraglich sein.
@horstschleymer5252
Ich hoffe, dass Russland bald für Frieden in der Region sorgen wird. Putin hat mit Sicherheit ein Auge auf die Vorgänge dort

Samstag, 13. Juli 2019

NuoViso vor den Vereinten Nationen - NuoViso News



NuoVisoTV NEU
Am 11.07.2019 veröffentlicht

Die aktuelle Ausgabe von NuoViso News war gerade fertig produziert und hochgeladen, als YouTube uns mitteilte, dass der NuoViso Kanal mit knapp 170.000 Abonnenten gesperrt wurde.

In dieser Ausgabe trat zum ersten mal ein Vertreter von NuoViso vor den Vereinten Nationen auf und kritisierte Deutschlands Rolle und Mitschuld am Jemenkrieg, bei dem 2 Mio Kindern der Hungertod droht und dem bislang mehrere 10.000 Menschen zum Opfer fielen.

Kategorie Nachrichten & Politik

Kommentare

JP Pauly
Ihr wundert euch das man euch gelöscht hat? Die Rede von Norbert Fleischer war mit ziemlicher Sicherheit die Ursache! Ihr greift damit den Tiefen Staat direkt an. Erstmalig habt ihr wirklich Reichweite. Ok 170000 Abonnenten sind auch eine Hausnummer, aber eine Rede vor dem UN Menschenrechtsrat ist etwas ganz anderes. Damit seid ihr weltweit gehört worden. Ihr habt ganz offen die BRD Regierung bloßgestellt, das lassen die sich nicht gefallen, hinzu kommt dann das ihr Saudi Arabien, die USA und einige große Rüstungsfirmen bloßgestellt habt. Ich finde es gut und richtig, aber die Folgen seht ihr jetzt!

Nils Rohwer
Vor gar nicht langer Zeit habe ich noch gedacht wie schlimm das System von Erdogan in der Türkei geworden ist und die Gesellschaft spaltet. Hm, wär hätte gedacht das uns in Deutschland das so schnell einholt.

Ingo Dombrowski
Solidarische Grüße aus Mexiko . Lasst euch Nicht unterkriegen

Einszwei Drei
Ja, was haben die einen Schiss die MSM und Politiker! Und mit Recht. Ihr seid einfach besser. Ihr seid wahr! Und wir lassen uns nicht abhängen. Es gibt IMMER einen Weg. Schön, dass ihr direkt mit diesem Kanal wieder hier seid. Ich LIEBE eure Kanäle.


Montag, 18. März 2019

»Stoppt Waffenexporte« Petition an Bundestag übergeben


Liebe Leser,
am 16.03. erreichte mich eine Email von "Terre des Homme - Hilfe für Kinder in Not" via weact.de mit der Bitte um Weiterverbreitung.
Hier ist sie:


Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer der Petition "Stoppt Waffenexporte",

danke, dass Sie sich mit uns für den Stopp von Waffenexporten einsetzen.

Das Recherche-Netzwerk #GermanArms berichtet aktuell, dass deutsche Waffen auch im blutigen Jemen-Krieg im Einsatz sind. Sie stammen aus Saudi-Arabien und den Emiraten - beides Kriegsparteien im Jemen.

Jetzt soll der Exportstopp gegen Saudi-Arabien beendet werden. Das darf nicht sein. Wir wollen, dass der Exportstopp dauerhaft gilt. An Diktatoren wie den Saudis und in Krisenregionen wie den Nahen Osten dürfen gar keine Waffen geliefert werden.

Wir haben daher die Petition jetzt an die Mitglieder des zuständigen Wirtschaftsausschusses überreicht. Der Vorsitzende Klaus Ernst (Linke) nahm sie entgegen. Neben ihm waren auch Abgeordnete der SPD, der Linkspartei und der Grünen dabei. Die anderen ließen sich leider nicht blicken. Mehr dazu unter: www.tdh.de/stoppt-waffenexporte

Unterdessen stehen Manager der Waffenhersteller Heckler&Koch und SigSauer vor Gericht. Sie haben illegal Waffen nach Mexiko und Kolumbien verschoben, mit denen schwere Menschenrechtsverletzungen verübt worden sind. Beide Fälle zeigen, der Kleinwaffenexport ist nicht kontrollierbar. Er muss gänzlich verboten werden.

Demnächst wollen wir Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier mit unseren Forderungen nach einem wirksamen Rüstungsexportkontroll-Gesetz konfrontieren. Unterstützen Sie uns weiter, damit wir Waffenexporte stoppen.

Wir bleiben dran und halten Sie auf dem Laufenden.

Helfen Sie mit, die Kampagne weiter zu verbreiten, und empfehlen Sie sie Ihren Freund/innen und Bekannten weiter!

AUF FACEBOOK TEILEN

AUF TWITTER TEILEN

Oder leiten Sie den unten stehenden Text per E-Mail weiter.

Vielen Dank!

terre des hommes – Hilfe für Kinder in Not

Kopieren Sie den folgenden Text in eine E-Mail für Ihre Freund/innen und Bekannten:

Liebe Freundinnen und Freunde,
ich habe die Petition 'Stoppt Waffenexporte!' unterschrieben und würde mich sehr freuen, wenn ihr auch mitmacht.
Je mehr Menschen die Petition unterstützen, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass sie Erfolg hat. Hier könnt ihr mehr über die Kampagne erfahren und unterzeichnen:

https://weact.campact.de/p/stoppt-waffenexporte

Vielen Dank!

terre des hommes – Hilfe für Kinder in Not hat diese Petition auf WeAct gestartet. Verändern auch Sie Politik mit WeAct und starten Sie eine Petition!.


Donnerstag, 7. Februar 2019

Michael Lüders erklärt in 5 Minuten den Stellvertreterkrieg in Syrien

Thema: Syrien

Geo-Politik in 5 Minuten


DeutschlandBuschFunk
Am 06.02.2019 veröffentlicht

Michael Lüders zeigt in 5 Minuten den Stellvertreterkrieg in Syrien zwischen den Großmächten USA, EU und Saudi Arabien auf der einen Seite gegen Russland, Iran und China auf der anderen Seite auf.
Kategorie Nachrichten & Politik

Kommentare

Hanniball Lektor
Herr Lüders machen Sie das mal unseren verblödeten Politikern klar. Die ignorieren diese ganzen Sachverhalte vollständig. Weil sie seit 70 Jahren USA-hörig sind und nichts dazu gelernt haben.

Michael Ohlenschläger
Herr Lüders hat bestimmt nur vergessen zu erwähnen, das das Verhalten von Russland und dem Iran mit dem Völkerrecht vereinbar ist, während der Westen, angeführt von den USA, gegen das Völkerrecht in Syrien verstößt. Deutschland ist wieder ein Kriegsverbrecherland. Mein Dank gilt der schweigenden Mehrheit.

Selva2016
Ein echter Kenner der Szene , genaue Aussagen , präzise auf den Punkt gebracht. Ich würde mir wünschen das er eine größere Bühne bekäme aber unser Mainstream ist eben scheiße und voreingenommen, besser gesagt "es ist nicht gewünscht"

Elena Hogenkamp
Das gleiche machen die USA und EU mit Venezuela. Wir werden noch teurer für so eine Politik bezahlen. Wir haben trotzdem nichts gelernt.

Donnerstag, 6. Dezember 2018

OXFAM - Ihre Weihnachtsspende: Wasser





Jeder dritte Mensch hat zu Hause keinen Zugang zu sauberem Wasser

Zur Online-Version


Rukeya* schöpft schmutziges Wasser im Unchiprang-Flüchtlingscamp in Bangladesch.





Liebe Leserinnen und Leser,

was wäre, wenn aus Ihrem Wasserhahn kein Tropfen kommt? Die nächste Wasserquelle kilometerweit entfernt und dazu noch verschmutzt ist? Wofür würden Sie sich entscheiden: Durst oder Cholera? Rukeya* im Unchiprang-Flüchtlingscamp in Bangladesch hat sich entschieden: Ohne Wasser geht es nicht! Zwei Mitglieder ihrer Familie sind bereits an Durchfall erkrankt. Jeder weitere Schluck kann tödlich sein.

Helfen Sie uns, das zu ändern!
 

Jetzt Wasser spenden









Rukeyas* Schicksal ist kein Einzelfall. Jeder dritte Mensch hat zu Hause keinen Zugang zu sauberem Wasser. Das darf nicht sein! Niemand sollte die grausame Wahl zwischen Durst und Cholera haben. Deswegen versorgt Oxfam weltweit Menschen mit sauberem Wasser – zum Beispiel in Bangladesch, im Jemen und in Burundi.

Mit unseren lokalen Partnerorganisationen stellen wir bei Katastrophen Wassertrucks für die Notversorgung zur Verfügung. Langfristig bohren wir Brunnen, verlegen Wasserleitungen und installieren Latrinen. Außerdem bilden wir Gesundheits­botschafter*innen aus den Gemeinden aus, die ihr Wissen über Wasser und Hygiene an die gesamte Nachbarschaft weitergeben. Denn Cholera, Typhus und andere Krankheiten sind vermeidbar.

Ihr Beitrag heute hilft, damit mehr Menschen Zugang zu sicheren Wasserquellen haben. Geben Sie verzweifelten Menschen wie Rukeya* mit Ihrer Spende die Chance, sich nicht zwischen Durst oder Cholera entscheiden zu müssen.

Spenden Sie noch heute und retten Sie Leben. Damit dank Ihrer Wasserspende immer weniger Menschen auf verseuchtes Wasser angewiesen sind.

Ich danke Ihnen von Herzen für Ihre Spende.


Portrait Marion Lieser




Marion Lieser
Geschäftsführerin, Oxfam Deutschland e.V.





Mittwoch, 8. März 2017

UNO-Flüchtlingshilfe - DRINGENDER AUFRUF: Hungerkatastrophe Jemen


Hungerkatastrophe Jemen
 

+++ Dringender Aufruf +++

Liebe Leser,
der Jemen sieht sich einer humanitären Katastrophe gegenüber, deren Ausmaß wir uns nicht vorstellen können. Der Krieg, der schon seit 2015 im Jemen wütet, hat die Versorgung mit Nahrung und Wasser nahezu vollständig zusammenbrechen lassen. Die Folge ist eine drohende Hungerkatastrophe. Vor allem den Kindern droht der Tod durch schwere akute Mangelernährung. Ohne Hilfe werden viele Menschen ihr Leben verlieren.

Über 18 Millionen Menschen sind auf humanitäre Hilfe angewiesen. UNHCR gehört zu den wenigen humanitären Organisationen, die im Jemen vertreten sind, um die Menschen mit dem Lebensnotwendigsten zu versorgen.

Handeln Sie jetzt und helfen Sie mit Ihrer Spende, die Hungersnot zu stoppen!

Herzliche Grüße

Thorsten Rühle

UNO-Flüchtlingshilfe

Jetzt Hungersnot bekämpfen »
Folgen Sie uns
UNO-Flüchtlingshilfe im Social Web
Facebook Twitter Flickr Youtube
UNO-Flüchtlingshilfe
Sparkasse Köln Bonn / Spendenkonto 2000 88 50 / BLZ 370 501 98
IBAN: DE78 3705 0198 0020 0088 50 / BIC: COLSDE33
Dauerhaft helfen

  Impressum  |  Datenschutz  |  Kontakt
UNO-Flüchtlingshilfe e.V. / Graurheindorfer Str. 149 a / 53117 Bonn / Tel: +49 (0)228 - 90 90 86 - 00
Fax: +49 (0)228 -90 90 86 - 01 / E-Mail: info@uno-fluechtlingshilfe.de / www.uno-fluechtlingshilfe.de

Vorsitzender: Bernd Schlegel / Stellvertreter: Bernhard von Grünberg, Jörn-Erik Gutheil
Vertretungsberechtigter Geschäftsführer: Dirk Sabrowski / Vereinsregister Amtsgericht Bonn - 4359 -

Montag, 9. Januar 2017

Frau Merkel: Wo sind die "Westlichen Werte" im Jemen?

Thema: Nahost

Ein Schandfleck westlicher Berichterstattung:
Humanitäre Katastrophe im Jemen spitzt sich zu

Im Jemen ereignet sich eine humanitäre Katastrophe. Die Mangelernährung ist laut UNICEF auf einem neuen Höchststand. Knapp 2 Millionen Kinder leiden an Unterernährung. Alle 10 Minuten stirbt mindestens ein Kind. Beim Krieg im Jemen handelt es sich um einen Schandfleck der westlichen Mainstreammedien. Die westlichen Regierungen wollen nicht, dass die Medien über ihre Beteiligung am Krieg berichten.



Quelle: RT-Deutsch

Die Militärintervention im Jemen 2015/2016 ist eine militärische und politische Intervention einer von Saudi-Arabien angeführten Militärallianz im Jemen, der neben Saudi-Arabien Ägypten, Bahrain, Katar, Kuwait, die Vereinigten Arabischen Emirate, Jordanien, Marokko, Sudan und seit Mai 2015 Senegal angehören und die von den Vereinigten Staaten von Amerika, Frankreich und Großbritannien logistisch unterstützt wird. Die Militärintervention begann am 26. März 2015 mit der als Operation Decisive Storm (deutsch „Sturm der Entschlossenheit“ oder „Operation Entscheidungssturm“, arabisch عملية عاصفة الحزم, DMG ʿamaliyyat ʿāṣifat al-ḥazm) bezeichneten Militäroffensive. Einige teilnehmende Staaten wie Pakistan lehnten während der Operation Decisive Storm nachträglich eine Beteiligung an den Luftangriffen ab oder beteiligten sich eher symbolisch wie Marokko.

Quelle und weiterlesen: Wikipedia

Deutschland liefert die Waffen an Saudi-Arabien und Katar, mit denen die den Jemen plattmachen stabilisieren
[so ist es politisch korrekt, muss ja sein, weil auch hier die Vertreter der "Westlichen Werte" ihre schmutzigen Finger im Spiel haben]

Exporte nach Katar im Wert von 1,6 Milliarden Euro geliefert
Der nun vorliegende Bericht spricht eine andere Sprache. Insgesamt lehnte die Bundesregierung wie im Vorjahr 100 Anträge ab. In 12.687 Fällen dagegen erteilte sie grünes Licht, 597 mehr als im Vorjahr. Es wird nicht leicht für den Wirtschaftsminister zu erklären, dass er selbst für einen Teil des Anstiegs nicht verantwortlich ist.
[...]
Die Waffenlieferungen nach Saudi-Arabien, das ebenfalls als Brutstätte für Terroristen gilt, hat Gabriel dagegen selbst mit freigegeben.

Qelle: Welt.de

Dienstag, 1. November 2016

Verkehrte Welt - Saudi-Arabien erneut im UN-Menschenrechtsrat

Thema: Verkehrte Welt

Sittenwächter:
Saudi-Arabien erneut im UN-Menschenrechtsrat

Die Zahl der Todesopfer im Jemen summiert sich mittlerweile auf 10.000. Allein 4.000 davon sind durch Luftangriffe getroffene Zivilisten. Trotzdem sieht sich Saudi-Arabien dazu berufen, wieder in den UN-Menschenrechtsrat (UNHRC) gewählt zu werden.

Update 29.Oktober: Saudi-Arabien wurde gestern mit 152 Stimmen erneut in den Menschenrechtsrat gewählt. Aufgrund von politischem Druck wurde Russland nicht in das Gremium gewählt. Mit 112 Stimmen erhielt die Russische Föderation weniger Voten als Kroatien mit 114 und Ungarn mit 144 Stimmen.

In einer geheimen Abstimmung hat die UN-Generalversammlung am Freitag 14 Mitglieder des UN-Menschenrechtsrats (UNHRC) bestimmt. Insgesamt hat dieser 47 Mitglieder. Saudi-Arabien, Irak, China und Japan bewarben sich für die vier Sitze aus dem asiatisch-pazifischen Raum. Und es wurde allgemein erwartet, dass sie in dieser Position bestätigt werden.

Riad ist damit bereits zum dritten Mal in Folge in dem Gremium vertreten. Viele Menschenrechtsorganisationen sind jedoch nach wie vor nicht davon überzeugt, dass Saudi-Arabien eine passende Besetzung darstellt. Ein Grund dafür dürfte die unverblümte Art und Weise sein, in der Saudi-Arabien regelmäßig Vorwürfe vonseiten der Vereinten Nationen hinsichtlich mutmaßlicher Menschenrechtsverletzungen im eigenen Land abwürgt.

So gab UN-Generalsekretär Ban Ki Moon im Juni öffentlich bekannt, dass Saudi-Arabien Finanzierungszusagen für zahlreiche UN-Programme zurückziehen werde, sollte ein UN-Bericht über die Verletzung von Kinderrechten veröffentlicht werden, der nicht die Billigung Riads fand. Der Bericht sprach unter anderem die grausamen Folgen der saudischen Militärkampagne im Jemen für Kinder an. Die unverhohlenen Drohungen aus Riad bewirkten eine sofortige Entfernung Saudi-Arabien von der Schwarzen Liste.
    Der Bericht beschreibt Schrecken, die kein Kind erleben sollte", äußerte sich Ban Ki Moon damals gegenüber den Medien. Gleichzeitig ergänzte er, dass "ich auch die reale Gefahr berücksichtigen muss, dass Millionen von anderen Kindern leiden würden, wenn - wie mir angetragen wurde - einige Länder die Finanzierung von UN-Programmen einstellen.
Und er fügte hinzu: "Es ist nicht akzeptabel für die UN-Mitgliedsstaaten, unangemessenen Druck auszuüben." Trotzdem verschwand Saudi-Arabien von der Liste.

Es ist nicht das erste Mal, dass Saudi-Arabien Aufklärung über mutmaßliche Menschenrechtsverletzungen oder gar Kriegsverbrechen verhindert. Im Jemen-Konflikt unterband das Königreich durch die Kontrolle des Luftverkehrs über dem Land ungebetenen Besuch. So hinderte das Königreich unter anderem Journalisten, Mitarbeiter internationaler Hilfsorganisationen und UN-Beamte, die sich ein eigenes Bild vom kriegsgeschüttelten Land machen wollten, an der Einreise.

Im September übte Saudi-Arabien auch diplomatischen Druck auf die Niederlande aus. Diese schlugen eine Resolution im UN-Menschenrechtsrat vor, die eine unabhängige Untersuchung der saudischen Luftangriffe im Jemen zum Ziel hatte. Der niederländische Vorschlag scheiterte. Stattdessen wurde ein arabischer Antrag angenommen, der eine Untersuchung der Vorfälle in die Hände der jemenitischen Exilregierung legt. Der Clou an der Sache ist: Es handelt sich dabei exakt um jene Exilregierung, für deren Wiederinstallierung die Saudis militärisch kämpfen und die bis dahin auf deren Territorium Gastrecht genießt.

Auch was innerstaatliche Vorgänge anbelangt, gerät Saudi-Arabien immer wieder in Konflikt mit dem Menschenrechtsgremium. Derzeit sind sieben Petitionen des UN-Menschenrechtsrats für eine Untersuchung mutmaßlicher Menschenrechtsverletzungen in Saudi-Arabien anhängig. Zum Teil reichen die Vorfälle, die diesen zugrundeliegen, schon über ein Jahrzehnt zurück. Riad scheint zudem nicht einmal der Organisation zu vertrauen, der man selbst angehört: So wird Saudi-Arabien auch beschuldigt, Einheimische, die mit Personen oder Organen des UN-Menschenrechtsrats kooperieren, strafrechtlich zu verfolgen.

Dies betrifft zum Beispiel den Fall des Menschenrechtlers Mohammed al-Qahtani, der sich an mehreren UNHRC-Berichten beteiligt haben soll. Ihm wurde in Saudi-Arabien vorgeworfen, "den Ruf des Landes zu verzerren" und "internationale Organisationen zu einer kritischen Haltung gegenüber dem Königreich zu provozieren". Er verbüßt zur Zeit eine langwierige Haftstrafe.

Obwohl Saudi-Arabien nicht das einzige autoritäre Regime ist, das im UN-Menschrechtsrat sitzt, zählt es doch zu den Ländern mit den härtesten inländischen Repressionen gegen Minderheiten und Regierungskritiker. Ausgelebte Homosexualität und das Konvertieren zu einer anderen Religion als dem Islam stehen unter Todesstrafe. Der Strafenkatalog umfasst dabei auch öffentliche Bestrafungen. Einer der Betroffenen ist der Blogger Raif Badawi, der an einen Pfahl gebunden wurde, 1.000 Peitschenhiebe erhielt und zusätzlich zu einer zehnjährigen Gefängnisstrafe verurteilt wurde, weil er sich der "Beleidigung des Islams" schuldig gemacht haben soll.

Saudi-Arabien gehört auch zu den eifrigsten Vollstreckern der Todesstrafe. Die Zahl der Enthauptungen unter König Salman wird mit 157 im Jahr 2015 und 124 im Zeitraum von Januar bis September 2016 angegeben.

Quelle: RT-Deutsch

Dienstag, 25. Oktober 2016

Warum will die US-Regierung eine demokratisch gewählte Regierung in Syrien stürzen, die vom syrischen Volk unterstützt wird?

Thema: Krieg im Nahen Osten

Brandherd Naher Osten:
Die wirkliche humanitäre Krise spielt sich nicht in Aleppo ab

Vor genau fünf Jahren wurde der libyische Staatschef Muammar al-Gaddafi in Folge eines Krieges gegen sein Land getötet. Paul Craig Roberts, ehemals Vize-Finanzminister der USA, führt aus, wie Washington eine ganze Region in Schutt und Asche legte.

Warum hören wir nur von der „humanitären Krise in Aleppo,” und nicht von der der humanitären Krise überall in Syrien, wo das Böse, das in Washington herrscht, seine ISIL-Söldner losgelassen hat, um die Menschen in Syrien abzuschlachten? Warum hören wir nichts von der humanitären Krise im Jemen, wo die Vereinigten Staaten von Amerika und ihr saudi-arabischer Vasall jemenitische Frauen und Kinder massakrieren?

Warum hören wir nichts über die humanitäre Krise in Libyen, wo Washington ein Land zerstört und Chaos an seiner Stelle hinterlassen hat? Warum hören wir nichts über die humanitäre Krise im Irak, die schon 13 Jahre lang anhält, oder über die humanitäre Krise in Afghanistan, die schon seit 15 Jahren besteht?

Die Antwort ist, dass die Krise in Aleppo die Krise Washingtons ist, das seine ISIL-Söldner an die syrische Armee und die russische Luftwaffe verliert. Die Dschihadisten, die Obama und die Killerin Hillary („Wir kamen, wir sahen, er starb“) geschickt haben, um Syrien zu zerstören, werden selbst zerstört. Die Obama-Regierung und die westlichen Medien versuchen, die Dschihadisten zu retten, indem sie sie in die Decke der „humanitären Krise“ hüllen.

Eine derartige Scheinheiligkeit entspricht dem Washingtoner Standard. Gäbe die Regierung Obama nur einen Pfifferling auf das Problem „humanitärer Krisen,“ dann hätte es diese nicht in Syrien, Irak, Afghanistan, Libyen und Jemen orchestriert.

Wir befinden uns mitten in einem Präsidentenwahlkampf in den Vereinigten Staaten von Amerika und niemand hat gefragt, warum die Vereinigten Staaten von Amerika entschlossen sind, eine demokratisch gewählte Regierung in Syrien zu stürzen, die vom syrischen Volk unterstützt wird.

Niemand hat gefragt, woher der Narr im Weißen Haus die Macht nimmt, den Präsidenten Syriens zu stürzen, indem er von den Vereinigten Staaten von Amerika unterstützte Dschihadisten auf die Menschen in Syrien hetzt, die die Medien fälschlicherweise als „gemäßigte Rebellen“ bezeichnen.

Washington hat natürlich keine befriedigende Antwort auf diese Frage, deshalb wird diese Frage schon gar nicht gestellt.

Die Antwort auf diese Frage ist, dass Washingtons Strategie für die Destabilisierung des Iran und dann der muslimischen Provinzen der Russischen Föderation, des ehemaligen sowjetischen Zentralasien und der muslimischen Provinz Chinas darin besteht, stabile Regierungen durch das Chaos des Dschihadismus zu ersetzen. Irak, Libyen und Syrien hatten stabile säkulare Gesellschaften, in denen die starke Hand der Regierung dafür sorgte, dass es keine Sektenkriege unter den Muslimen gab. Durch den Sturz dieser säkularen Regierungen und die laufenden Bemühungen, Assad zu stürzen, entfesselte Washington das Chaos des Terrorismus.

Es gab keinen Terrorismus im Mittleren Osten, bis Washington ihn mit Invasionen, Bombardierungen und Folter dorthin brachte.

Dschihadisten wie diejenigen, die Washington benutzte, um Gaddafi zu stürzen, tauchten in Syrien auf, als das britische Parlament und die russische Regierung Obamas geplanten Einmarsch in Syrien blockierten. Da Washington Syrien nicht direkt angreifen konnte, benutzte es Söldner. Die amerikanischen Medien gehorchten Washington und ließen die Propaganda laufen, dass die dschihadistischen Terroristen syrische Demokraten seien, die gegen die „Diktatur Assads“ rebellieren. Diese durchsichtige und offenkundige Lüge ist so oft wiederholt worden, dass sie jetzt mit der Wahrheit verwechselt wird.

Syrien hat nichts mit der ursprünglichen Washingtoner Rechtfertigung der Gewalt zu tun, mit der es in den Mittleren Osten eindrang. Die ursprüngliche Rechtfertigung waren die Anschläge von 11. September 2001, die benutzt wurden, um in Afghanistan einzumarschieren mit der falschen Begründung, dass die Taliban Osama bin Laden, das „Mastermind“ beschützten, der zu dieser Zeit in einem pakistanischen Krankenhaus an Nierenversagen starb. Osama bin Laden war ein Mitarbeiter der CIA, der gegen die Sowjets in Afghanistan eingesetzt wurde. Er steckte nicht hinter 9/11. Genauso hatten die Taliban mit größter Sicherheit nichts damit zu tun.

Die Medien des Westens standen jedoch für Bushs Lüge und die Öffentlichkeit wurde mit der Phrase hinters Licht geführt, dass wir „sie im Ausland besiegen müssen, damit sie uns nicht zuhause angreifen.“

Natürlich waren die Moslems nicht darauf aus, uns zuhause anzugreifen. Wenn Moslems eine Gefahr darstellen, warum lässt die Regierung der Vereinigten Staaten von Amerika so viele von ihnen als Flüchtlinge von Washingtons Kriegen gegen Moslems ins Land?

9/11 war das „neue Pearl Harbor” der Neokonservativen, von dem sie geschrieben hatten, dass sie es benötigten, um ihre Kriege gegen den Mittleren Osten zu entfesseln. George W. Bushs erster Finanzminister sagte, dass das Thema der ersten Kabinettssitzung Bushs der Einmarsch in den Irak war. Das war noch vor 9/11. Mit anderen Worten: Washingtons Kriege im Mittleren Osten waren schon vor den Anschlägen in New York und auf das Pentagon geplant worden.

Die Neokonservativen sind Zionisten. Durch die Reduzierung des Mittleren Ostens auf ein Chaos erreichen sie beide ihrer Ziele. Sie beseitigen organisierte Opposition gegen die israelische Expansion, und sie schaffen Dschihadismus, der benutzt werden kann, um Länder wie Russland, Iran und China zu destabilisieren, die der Ausbreitung ihrer Machtposition im Weg stehen, die, wie sie glauben, der Zusammenbruch der Sowjetunion der „unentbehrlichen Nation,“ nämlich den Vereinigten Staaten von Amerika hinterlassen hat.

Osama bin Laden, der angebliche Organisator von 9/11, lag im Sterben, und er führte nicht einen Terrorkrieg gegen die Vereinigten Staaten von Amerika von einer Höhle in Afghanistan aus. Die Taliban konzentrierten sich auf die Festigung ihrer Herrschaft in Afghanistan, nicht auf Angriffe gegen den Westen. Nachdem es Hochzeiten, Begräbnisse und Fußball spielende Kinder in die Luft gejagt hatte, zog Washington weiter gegen den Irak. Es gab keine Anzeichen von irakischer Kriegslüsternheit gegen die Vereinigten Staaten von Amerika. UNO-Waffeninspektoren sagten, es gebe keine Massenvernichtungswaffen im Irak, aber das interessierte Washington nicht. Die amerikanischen Medien halfen der Bush-Regierung, das Bild einer atomaren Pilzwolke über Amerika für den Fall zu schaffen, dass die Vereinigten Staaten von Amerika nicht in den Irak einmarschierten.

Der Irak besaß keine Atomwaffen, und jedermann wusste das, aber Tatsachen spielten keine Rolle. Es ging um eine Agenda, eine nicht offen gelegte Agenda. Um diese Agenda weiterzutreiben, die offenzulegen es sich scheute, benutzte man Angst. „Wir müssen sie dort töten, bevor sie uns hier umbringen.“

So wurde aus dem Irak, einem stabilen fortschrittlichen Land, ein Haufen von Ruinen gemacht.

Als nächstes kam Libyen an die Reihe. Gaddafi wollte nicht bei Washingtons Africa Command mitmachen. Darüber hinaus hatte China die Entwicklung der Erdölfelder im Osten Libyens übernommen. Washington war bereits irritiert durch Russlands Präsenz im Mittelmeer und wollte nicht auch noch China dort haben. Gaddafi musste also verschwinden.

Als Nächster kam Assad dran mit gefälschten Beweisen dafür, dass er chemische Waffen gegen die Rebellion eingesetzt hatte, die Washington begonnen hatte. Niemand glaubte die durchsichtige Lüge Washingtons, nicht einmal das Parlament ihrer britischen Majestät. Da sie niemanden finden konnte, der den Deckmantel für einen Einmarsch abgab, schickte Hillary Clinton die Dschihadisten, die Washington benutzt hatte, um Libyen zu zerstören, los um Assad zu stürzen.

Die Russen, die bis dahin so naiv und leichtgläubig gewesen waren, um Washington zu vertrauen, fanden endlich heraus, dass die Instabilität, an der Washington arbeitete, gegen sie gerichtet war. Die russische Regierung beschloss, Syrien als ihre rote Linie zu ziehen, und intervenierte auf Ersuchen der syrischen Regierung gegen die von Washington unterstützten Dschihadisten.

Washington ist empört und droht jetzt, mit einer unverhohlenen Aggression gegen Syrien ein weiteres Verbrechen gegen die Nürnberger Gesetze zu begehen. Ein derartiger schlecht überlegter Schritt würde Washington in einen militärischen Konflikt mit Russland und in der Folge mit China bringen. Ehe die Europäer Washington dabei zustimmen, einen dermaßen gefährlichen Konflikt vom Zaun zu brechen, sollten sie die Warnung von Sergey Karaganov, einem Mitglied des Rates für Politik und Verteidigung des russischen Außenministeriums zu Herzen nehmen:
    „Russland wird nie wieder auf seinem eigenen Territorium kämpfen. Wenn die NATO einen Übergriff gegen eine Atommacht wie uns unternimmt, wird die NATO dafür bestraft werden.“
Dass die Regierung der Vereinigten Staaten von Amerika kriminell verrückt ist, sollte jedem Menschen auf der Erde Angst einjagen. Killary-Hillary bekennt sich zum Konflikt mit Russland. Gleichermaßen tun Obama, die Medienhuren und die Führung der Demokraten und Republikaner alles in ihrer Macht, um diejenige Person ins Oval Office zu beingen, die den Konflikt mit Russland am höchsten treibt.

Das Leben auf dem Planeten liegt in den Händen dieser kriminellen Verrückten. Das ist die wirkliche humanitäre Krise.

Quelle: RT-Deutsch

Dienstag, 11. Oktober 2016

Saudisch geführte Militärkoalition bombadiert Trauerfeier im Jemen - viele Tote

Thema: Jemen

Luftangriff auf Trauerfeier:
Viele Tote und Verletzte im Jemen

Bei einem Luftangriff auf eine Trauerfeier im Jemen sind dem Gesundheitsministerium zufolge mindestens 90 Menschen getötet worden. Die den schiitischen Huthi-Rebellen unterstehende Nachrichtenagentur Saba beschuldigte die saudisch geführte Militärkoalition.

Heftige Luftangriffe auf eine Beerdigung in Jemens Hauptstadt Sanaa haben dem Gesundheitsministerium zufolge viele Opfer gefordert. Mindestens 90 Menschen seien getötet und mehr als 550 Personen verletzt worden, als die Bombardements eine Trauerhalle trafen, sagte ein Sprecher nach Angaben der Nachrichtenagentur Saba.

Saba, wie auch das Gesundheitsministerium, unterstehen den schiitischen Huthi-Rebellen, die gegen die international anerkannte Regierung des Landes kämpfen. Die Agentur beschuldigt die saudisch geführte sunnitische Militärkoalition, die Attacke ausgeführt zu haben. Sie fliegt als einzige Macht Angriffe im Jemen.
Ranghohe Huthi-Funktionäre unter den Toten.

Das internationale Komitee vom Roten Kreuz im Jemen kündigte Hilfe an. Unter anderem würden 300 Leichensäcke zur Verfügung gestellt. Unter den Toten und Verletzten sollen auch ranghohe Funktionäre der Huthi-Rebellen sein. Im Internet kursierende Aufnahmen, deren Echtheit sich bisher nicht unabhängig überprüfen ließen, zeigten eine zerstörte Halle, aus der Flammen schlugen. Sirenen heulten, Menschen riefen durcheinander.

Jemens Hauptstadt Sanaa ist seit September 2014 unter der Kontrolle der Huthis, die gegen Truppen der Regierung von Präsident Abed Rabbo Mansur Hadi kämpfen. Die Angriffe des saudischen Bündnisses hatten im März 2015 begonnen und trafen neben Huthi-Stellungen immer wieder auch humanitäre Einrichtungen, Märkte oder Hochzeitsgesellschaften. Viele Unbeteiligte wurden dabei getötet. Ungeachtet der vielen toten Zivilisten unterstützten die USA das Militärengagement.

Quelle: tagesschau.de

» der Kommentar des Blogschreibers «

In diesem Zusammenhang ganz wichtige Fragen:
  • Hat Frau Merkel schon Sanktionen ausgesprochen?
  • Wann wird es eine Kappung vom internationalen Zahlungsverkehr geben?
  • Wann wird eine Verurteilung durch den UN Sicherheitsrat ausgesprochen?
  • Wann werden die Bankkonten in den USA eingefroren?
  • ... und noch ganz wichtig: "Wer hat die Bomben geliefert?"

Kommentare

Am 08. Oktober 2016 um 18:18 von Rumpelstielz
Die einen die Hochzeiten, die anderen ...
die Trauerfeiern und wieder andere die armen Benzin Diebe .. wann werden die beteiligten Kriegsfürsten endlich lernen, das die Feiern und Feste der Zivilbevölkerung in Frieden zu lassen sind - auch wenn die feiernden Zivilisten nach der Feier (möglicherweise) wieder zu den Waffen greifen.

Am 08. Oktober 2016 um 18:31 von Kenner
Zweierlei Mass?
Immer hin war dieses vermeintliche Kriegsverbrechen der TS eine kurze Nachricht wert. Nicht zu vergleichen aber mit dem medialen Sturm der um den Syrienkrieg tobt. Die mutwillige Intuition hinter diesem Angriff der den Angaben zufolge neben Zivilisten auch ranghohe Huthi Rebellen traf ist deutlich naheliegender als bei so manchem Angriff auf Zivilsten in Syrien, welche reflexartig als Russlands Strategie bezeichnet werden. Der Westen schweigt nicht nur, er unterstüzt das Blutbad im Jemen. Die Medien berichten im gefühlten Verhältniss 50:1 zu Syrien und Jemen. Wäre es nicht einmal wert darüber nachzudenken ob das nicht ein Ausdruck für die so oft kritisierte Doppelmoral ist welche dem Westen und seiner Presse so oft vorgeworfen wird?
Ich wünschte mir so strikt emotionslos gehaltene Berichte wie diesen hier auch zu Syrien.

Am 08. Oktober 2016 um 18:35 von TIP2016
Luftangriff auf Trauerfeier: Tote und Verletzte im Jemen...
und jetzt eine Verurteilung durch den UN Sicherheitsrat, Sanktionen durch die EUSA oder?

Am 08. Oktober 2016 um 18:53 von Bundeswehropa
Jemen haben alle vergessen, Darfur auch!
So ist halt die Welt, hart und ungerecht!

Am 08. Oktober 2016 um 18:54 von Hrain
Luftangriffe auf Trauerfeier sind barbarisch
Mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit fordert doch Kerry und Steinmeier nun eine Untersuchung und Verurteilung und Sanktionen.

Am 08. Oktober 2016 um 18:55 von derkleineBürger
Die Sprachunterschiede zwischen Artikel über Jemen & Syrien sind auffällig unterschiedlich. "Die Agentur beschuldigt die saudisch geführte sunnitische Militärkoalition, die Attacke ausgeführt zu haben. Sie fliegt als einzige Macht Angriffe im Jemen."
-> ...eine Agentur beschuldigt....getan zu haben...
in Syrien wäre es:
das syrische Regime -> hat getan <-... (was dann auch Artikelüberschrift ist) & irgendwann später: lt. Opposition/"moderate Rebellen"/"Beobachtungsstelle
"schiitischen Huthi-Rebellen, die gegen die international anerkannte Regierung des Landes kämpfen. " Wann wurde jemals geschrieben,dass die syrische Regierung international anerkannt ist?
"gegen Truppen der Regierung von Präsident Abed Rabbo Mansur Hadi kämpfen"
Syrien: Machthaber Assad bzw. syrisches Regime
"Truppen von" trifft den Kern.
Denn es kämpft nicht die jemenitische Armee gegen die Rebellen,denn die ist 2-geteilt. Eine Teil kämpft als Rebellen,der klägliche Rest als "privat-Truppe" von Hadi.

Am 08. Oktober 2016 um 18:58 von Gnom
Zum einen schon mal sehr erstaunlich,
dass darüber berichtet wird, und zum anderen ist es, mal ganz abgesehen vom Kriegsschauplatz, sehr perfide, Hochzeits- und Trauergesellschaften zu bombardieren, da dort nur Zivilisten sind. Eine Trauerhalle ist eindeutig als solche zu erkennen, also war es dieses Mal kein "Versehen".

Da alle Kommentare wohl nicht der Wunschrichtung folgen, wurde die Kommentarfunktion geschlossen und gemeldet: 7 Kommentare zur Meldung. Kommentierung der Meldung beendet.
Danke Klaus für den Link

Freitag, 1. April 2016

Internationale Bewegung fordert Waffenembargo gegen Saudi-Arabien wegen Kriegsverbrechen im Jemen

Thema: Wirtschaft

Internationale Bewegung fordert
Waffenembargo gegen Saudi-Arabien wegen Kriegsverbrechen im Jemen

In Kanada wurde in der vergangenen Woche eine Klage eingereicht, um den Verkauf von leichten gepanzerten Fahrzeugen an Saudi-Arabien zu stoppen. Der Wert der Lieferung soll 15 Milliarden US-Dollar betragen. Die Initiative ist Teil einer wachsenden internationalen Bewegung, die sich zum Ziel gesetzt hat, Waffenlieferungen an die saudische Regierung wegen ihrer Kriegsverbrechen im Jemen zu stoppen.

Für das Portal The Intercept hat Murtaza Hussain eine Übersicht über aktuelle Initiativen gegen den Waffenhandel mit Saudi-Arabien erstellt. Anlass ist eine Klage, die der kanadische Verfassungsrechtler Professor Daniel Turp von der Universität Montreal einreichte. Er argumentiert, dass die Lieferung von Fahrzeugen nach Saudi-Arabien gegen eine Reihe von kanadischen Gesetze verstößt.

Nach kanadischem Recht dürfen Rüstungsgüter und Waffen nicht an Länder geliefert werden, in denen die Menschenrechte „schwer und wiederholt verletzt werden“. Zudem müsse das Risiko ausgeschlossen sein, dass die exportierte Ausrüstung gegen die Zivilbevölkerung eingesetzt wird.
    „Saudi-Arabien, das bereits eine bedauerliche Menschenrechtsbilanz im eigenen Land aufzuweisen hat, verursacht erhebliche zivile Opfer im Jemen im Rahmen seiner seit einem Jahr andauernden Bombardierungen zur Unterstützung der zweifelhaften Regierung von Präsident Abdu Rabbu Mansour Hadi.“

    „Die Unterdrückung der Menschenrechte in Saudi-Arabien und die Maßnahmen der saudischen Regierung im Zusammenhang mit dem Krieg im Jemen machen den Verkauf dieser gepanzerten Fahrzeuge rechtlich unakzeptabel“, argumentiert Daniel Turp.
Seine Klage erfolgt zu einem Zeitpunkt, zu dem immer mehr Beweise für Kriegsverbrechen durch die Saudi-geführten Truppen vorliegen. Dabei geht es um die Verwendung von Streumunition in zivilen Gebieten und die Ausweisung ganzer Städte als militärische Ziele. Ein besonders grausamer Angriff ereignete sich Anfang März. Die saudische Luftwaffe tötete 120 Zivilisten auf einem Markt in der Stadt Mastaba, darunter mindestens 20 Kinder. Erst vergangene Woche forderte Human Rights Watch als Reaktion auf diese Grausamkeiten, dass die westlichen Länder ein Waffenembargo gegen die saudische Regierung verhängen.

Saudi-Arabien ist einer der größten Waffenkäufer der Welt. Jährlich gibt das Land viele Milliarden Dollar in den Vereinigten Staaten und in Europa aus, um seine militärischen Kapazitäten auszuweiten. Aber dieser Vorgang, dass demokratische Länder tödliche militärische Ausrüstung an eine der repressivsten Regierungen in der Welt verkaufen, löst zunehmend Empörung unter Menschenrechtsgruppen aus. Diese Kritik beginnt sich nun in rechtlichen und politischen Maßnahmen niederzuschlagen, um diese Verkäufe zu stoppen.

Zusätzlich zu der Klage in Kanada verabschiedeten die Niederlanden eine Resolution, welche weitere Waffenlieferungen an Saudi-Arabien verbieten soll. Die belgische Regierung setzte weitere Rüstungslieferungen an Saudi-Arabien aus, nachdem die „vererbte Diktatur“ im Januar eine Massenhinrichtung von Dissidenten durchgeführt hatte. Schließlich verabschiedete das Europäische Parlament eine nicht bindende Resolution, in der die Mitgliedstaaten aufgerufen wurden, keine weiteren Waffenlieferungen an Saudi-Arabien durchzuführen.

Doch trotz wachsendem Druck zeigen sich die großen Waffen-produzierenden Länder bisher unbeeindruckt. In den vergangenen Monaten haben US-Waffenhersteller für Milliarden von Dollar neue Waffengeschäfte mit Saudi-Arabien unterzeichnet. Zudem gewährleisten sie den ununterbrochenen Zustrom von Munition für den Krieg im Jemen.

Alleine die USA haben im Jahr 2015 Waffenverkäufe an Länder des Golf-Kooperationsrates in Höhe von 33 Milliarden Dollar genehmigt. Dies geht aus Unterlagen des Außenministeriums hervor, berichtet die Seite Defense News.
    „Saudi-Arabien ist seit mehr als einem Jahr mit einem Krieg im Jemen engagiert, und wir verkaufen ihnen Waffen, in vollem Wissen, dass sie im Jemen verwendet werden, wo genügend Beweise vorliegen, dass mit ihnen Kriegsverbrechen begangen werden“, kritisiert etwa Raed Jarrar vom American Friends Service Committee, einer politischen Aktivistengruppe aus dem Umfeld der Quäker, das sich das Ziel gesetzt hat, den Frieden zu fördern.
Dabei würde auch in den USA die rechtliche Grundlage bestehen, Waffenexporte an Saudi-Arabien zu stoppen, argumentiert Raed Jarrar. Er verweist auf den Arms Export Control Act, die Richtlinien des Präsidenten und auf internationale Verträge, die eine Einhaltung von Menschenrechten zur Bedingung für alle Waffenverkäufe machen.

Obwohl die Vereinigten Staaten der größte Waffenlieferant Saudi-Arabiens sind, haben sie durchaus Konkurrenz in diesem Bereich. Erst vor wenigen Wochen schwärmte der britische Premierminister David Cameron über die Möglichkeit, mehr „brillante Waffen Made in U.K.“ nach Saudi-Arabien zu liefern. Dabei geht es offensichtlich um Kampfjets - ein Segment, das bisher ausschließlich von US-Herstellern bedient wird.
    „Im letzten Jahr haben wir Dutzende von Saudi-Arabien durchgeführte Luftangriffe dokumentiert, die wahllos oder unverhältnismäßig gewesen sind, bei denen Zivilisten getötet und zivile Objekte im Jemen getroffen wurden“, berichtet Belkis Wille, die Jemen- und Kuwait-Expertin von Human Rights Watch. „In diesem Zusammenhang sollte kein Land irgendwelche Waffen an Saudi-Arabien verkaufen, bevor wir keine grundlegende Änderung in diesem Verhalten sehen, was vermutlich rechtswidrige Luftangriffe betrifft und bevor die Opfer und ihre Familien nicht entschädigt wurden.“
Am kanadischen Fall beteiligte Rechtsanwälte gehen davon aus, dass der Prozess dazu führt, einen internationalen Präzedenzfall gegen den Verkauf von Waffen an Saudi-Arabien und andere Staaten zu schaffen, die die Rechte der Bevölkerung verletzten.
    „Von diesem Fall geht die Botschaft an die kanadischen Waffenhersteller aus, dass sie keine Geschäfte abschließen, bei denen Waffen gegen die Zivilbevölkerung eingesetzt werden“, argumentiert etwa Anne-Julie Asselin, Rechtsanwältin bei einem Büro, das den Fall begleitet. „Aber es wird auch ein Präzedenzfall geschaffen. Wenn Saudi-Arabien diese Waffen nicht hier kaufen kann, wollen wir auch nicht, dass sie sie in einem anderen Land kaufen.“

Quelle: RT-Deutsch

Sonntag, 14. Februar 2016

AVAAZ - 48 Stunden um Saudi-Arabien die Stirn zu bieten


Saudi-Arabien bombardiert Schulen, Krankenhäuser und sogar Hochzeiten im Jemen -- mit Waffen aus Europa, den USA und Kanada. Aber in 48 Stunden könnte das Europaparlament eine Abstimmung über ein Waffenembargo vorlegen. Die Saudis üben massiven Druck aus, um die Abstimmung zu blockieren. Nur mit gewaltigem öffentlichen Druck kann sie durchgesetzt werden. Unterzeichen Sie die Eil-Petition!


Unterzeichnen

Liebe Freundinnen und Freunde,

sie bombardieren Schulen, Krankenhäuser und sogar Hochzeiten. Was Saudi-Arabien im Jemen anstellt ist abscheulich – und das Ganze tun sie mit Waffen aus Europa, den USA und Kanada. Doch in 48 Stunden könnten wir das Unvorstellbare wahr werden lassen: eine wegweisende Entscheidung gewinnen, die die Waffenlieferungen an die Saudis eindämmen könnte.

In nur zwei Tagen stimmt das Europäische Parlament über einen Vorschlag für ein EU-weites Waffenembargo ab. Doch wegen der hartnäckigen Lobbyarbeit seitens der der Saudis zaudern jetzt einige Politiker.

Mehr denn je müssen diese Entscheidungsträger jetzt erkennen, dass Menschen aus allen Teilen der Welt von ihnen erwarten, stark zu bleiben und Saudi-Arabien und seinen Gräueltaten ein "NEIN" entgegen zu schmettern. Unterzeichnen Sie die Eil-Petition für ein Waffenembargo. Unterstützen wir die mutigen Politiker der EU mit überwältigendem öffentlichen Zuspruch:

https://secure.avaaz.org/de/saudi_arms_deal_de/?baLosfb&v=72820&cl=9492253300

So können wir dabei helfen, Kriege zu beenden – indem wir die Lieferung von Nachschub für die Kriegsführung einstellen. Aufgrund der engen Beziehung zwischen westlichen Regierungen und dem Saudi-Regime wäre ein Embargo noch vor wenigen Jahren undenkbar gewesen. Doch diese völlige Missachtung der Menschenrechte können sie nicht ignorieren. Europa könnte jetzt für ein Waffenembargo stimmen – die Politiker müssen nur wissen, dass die Öffentlichkeit genau zuschaut und nicht gleichgültig ist.

Eine saudische Bombe hat über 200 Familienmitglieder auf einer Hochzeitsfeier getötet. Und laut einem Bericht der UNO wurden fliehende Zivilisten aus Helikoptern beschossen – ein Bild, das man nicht so schnell wieder vergessen kann. Saudi-Arabien führt diese Angriffe im Rahmen eines Stellvertreterkrieges mit dem Iran seit letztem Jahr durch. Beide Seiten haben entsetzliche Gewalttaten ausgeübt. Und auch wenn dieses Embargo das Blutvergießen nicht von heute auf morgen beenden kann, setzt es ein deutliches politisches Zeichen: Die EU betreibt keinen Waffenhandel mit Regimes, die willkürlich Zivilisten bombardieren. Das ist ein guter Ausgangspunkt, um alle Regierungen davon abzuhalten, diesen Krieg mit Waffen zu überschwemmen.

Nicht nur Saudi-Arabien zieht Nutzen aus diesen Geschäften. Europäische Waffenhändler verdienen mit dem Blutvergießen im Jemen Milliardenbeträge! Wenn wir jetzt nicht unsere Stimme erheben, werden diese Milliardäre und Saudi-Arabien weiterhin Lobbyarbeit betreiben, um diesen grausamen Krieg am Laufen zu halten.

Avaaz-Mitglied Wael*, der die täglichen Luftangriffe im Jemen überlebt hat, sagt: "Es werden jene in die Geschichte eingehen, die sich für den Frieden einsetzen."  Lassen Sie uns jetzt gemeinsam für Wael, seine Familie und Millionen andere Menschen handeln. Unterzeichnen Sie jetzt – uns bleiben nur wenige Tage Zeit, um die Waffenverkäufe an die Saudis zu stoppen – und sagen Sie es allen weiter:

https://secure.avaaz.org/de/saudi_arms_deal_de/?baLosfb&v=72820&cl=9492253300

Das Besondere an unserer Gemeinschaft ist, dass wir uns miteinander verbunden fühlen und in einer riesigen Anzahl zusammenkommen, um Probleme anzugehen, die sonst verschwiegen werden. Lassen Sie uns jetzt also gemeinsam das tun, was wir am besten können. Helfen wir dabei, Millionen von Jemeniten zu retten, deren Leben auf dem Spiel steht.

Voller Hoffnung,

Danny, Rewan, Alice, Mohammad, Alex, Antonia, Emma und das gesamte Avaaz-Team
*Um ihn zu schützen, wurde Waels Name geändert

Weitere Informationen

Mindestens 130 tote Zivilisten bei Angriff auf Hochzeitsfeier im Jemen (Süddeutsche Zeitung)
http://www.sueddeutsche.de/politik/arabische-halbinsel-mindestens-tote-zivilisten-bei-angriff-auf-hochzeitsfeier-im-jemen-1.2670539

Saudi-Arabien größter Waffenimporteur der Welt (ORF)
http://orf.at/stories/2268166/

Jemen: Krankenhaus von "Ärzte ohne Grenzen" bombardiert (Spiegel)
http://www.spiegel.de/politik/ausland/jemen-krankenhaus-von-aerzte-ohne-grenzen-bombardiert-a-1059873.html

Jemen: Saudi-Arabiens Militärallianz bombardiert offenbar Schulen (Spiegel)
http://www.spiegel.de/politik/ausland/jemen-saudi-arabiens-militaerallianz-bombardiert-offenbar-schu...

Konflikt im Jemen: Der Stellvertreter-Krieg (Tagesspiegel)
http://www.tagesspiegel.de/politik/konflikt-im-jemen-der-stellvertreter-krieg/12808068.html

Und auf Englisch:

UNO-Bericht über die von den Saudis angeführten Angriffe auf den Jemen wirft Fragen über die Rolle des Vereinigten Königreichs auf (The Guardian)
http://www.theguardian.com/world/2016/jan/27/un-report-into-saudi-led-strikes-in-yemen-raises-questi...

EU wird den Waffenhandel mit Saudi-Arabien untersuchen (The National)
http://www.thenational.scot/news/eu-to-probe-saudi-arms-trade.13087




Avaaz.org ist ein weltweites Kampagnennetzwerk mit 42 Millionen Mitgliedern,
das sich zum Ziel gesetzt hat, den Einfluss der Ansichten und Wertvorstellungen aller Menschen auf wichtige globale Entscheidungen durchzusetzen. ("Avaaz" bedeutet "Stimme" oder "Lied" in vielen Sprachen). Avaaz Mitglieder gibt es in jedem Land dieser Erde; unser Team verteilt sich über 18 Länder und 6 Kontinente und arbeitet in 17 verschiedenen Sprachen. Erfahren Sie hier, etwas über einige der größten Aktionen von Avaaz oder folgen Sie uns auf Facebook oder Twitter.



Um Avaaz zu kontaktieren, antworten Sie bitte nicht auf diese E-Mail.Benutzen Sie stattdessen das Formular www.avaaz.org/de/contact?ftr oder rufen Sie uns an, unter: +1 1-888-922-8229 (USA).