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Freitag, 22. Februar 2019

Kein Witz - Japanischer Premier soll Donald Trump für Friedensnobelpreis vorgeschlagen haben

Thema: Friedensnobelpreis

Nach Bitte der US-Regierung?
Japanischer Premier soll Trump für Nobelpreis vorgeschlagen haben

Wegen seiner Nordkorea-Politik ist US-Präsident Donald Trump nach eigenen Angaben vom japanischen Ministerpräsidenten Shinzo Abe für den Friedensnobelpreis vorgeschlagen worden. Doch eine japanische Zeitung hat nun eine ganz andere Version ins Spiel gebracht.

"Ich denke, ich kann das sagen: Ministerpräsident Abe aus Japan hat mir die schönste Kopie eines Briefes gegeben, den er an die Leute geschickt hat, die etwas vergeben, was Friedensnobelpreis genannt wird", sagte Trump am Freitag im Rosengarten des Weißen Hauses. "Er sagte, ich habe Sie nominiert." Er habe Abe daraufhin gedankt und ihm gesagt: "Viele andere Leute sehen das auch so." Doch die japanische Tageszeitung Asahi berichtete am Sonntag, dass Abe die Nominierung erst aussprach, nachdem er von der US-Regierung dazu aufgefordert wurde.

Laut der ungenannten Quelle der Tageszeitung bat die US-Regierung Tokio "informell", Trump zu nominieren, nachdem er sich im Juni mit dem nordkoreanischen Führer Kim Jong Un in Singapur getroffen hatte, dem ersten Gipfeltreffen zwischen Staatschefs dieser beiden Länder. Trump und Kim Jong Un kommen am 27. und 28. Februar in der vietnamesischen Hauptstadt Hanoi zu einem weiteren Gipfel zusammen – gut acht Monate nach ihrem ersten Spitzentreffen in Singapur. Trump lobte sich am Freitag für seine Bemühungen um eine Denuklearisierung Nordkoreas. Grund für Abes Vorschlag sei gewesen, dass früher nordkoreanische "Raketen über Japan geflogen" seien. "Und wo sind wir jetzt?", fragte Trump. "Keine Raketen, keine Atomtests."

Trump fügte mit Blick auf die Japaner hinzu: "Plötzlich fühlen sie sich gut, sie fühlen sich sicher. Ich habe das geschafft." Wegen seiner Verhandlungen mit Nordkorea sei er als "verrückt" bezeichnet worden, seine Politik habe sich aber als erfolgreich herausgestellt. Inzwischen habe er eine sehr gute Beziehung zu Kim. "Ich mag ihn sehr und er mag mich sehr." Unter dem früheren US-Präsidenten Barack Obama sei es dagegen fast zum Krieg mit Nordkorea gekommen.

Seine Chancen auf den Friedensnobelpreis sieht Trump dennoch nicht als besonders hoch an. "Ich werde ihn wahrscheinlich nie bekommen, aber das ist in Ordnung", sagte er am Freitag. "Sie haben ihn Obama gegeben. Er wusste nicht einmal, wofür er ihn bekommen hat." Obama sei "ungefähr 15 Sekunden" im Amt gewesen, als er im Jahr 2009 als Friedensnobelpreisträger verkündet wurde.

Der südkoreanische Präsident Moon Jae In hatte sich im Frühjahr vergangenen Jahres dafür ausgesprochen, dass Trump wegen seiner Bemühungen im Nordkorea-Konflikt mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet werden sollte. Über einen entsprechenden Vorschlag Japans war bislang nichts bekannt.

Quelle: RT-Deutsch

Dienstag, 1. Mai 2018

Treffen von Südkoreas Präsident Moon Jae In mit Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un

Foto: Screenshot Youtubevideo
Kim Jong Un hat, wie die UN festgestellt hat, die gesamte Welt mit seinem Atomprogramm an den Abgrund eines Atomkrieges geführt. Die umfassenden UN-Sanktionen verbunden mit Amerikas militärischem Druck haben den nordkoreanischen Diktator dann endlich nach Jahrzehnten doch einlenken lassen - sofern Kim kein doppeltes Spiel spielt.

Kim hat die Welt bedroht, nun kann die Welt am Friedensprozess mitwirken, je mehr desto besser. Vor kurzem noch wetteiferten zwei Präsidenten noch, wer den grösseren Raketenknopf besitzt.

Kim hat das alles recht einfach und doch clever gemacht - und alle seine Ziele erreicht: Er hat Atomraketen und er hat die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit und der Medien weltweit.

Die USA, Russland und Japan wollen mit ihm an einen Tisch, China wird da auch nicht fernbleiben. Der Diktator des kleinen Nordkorea auf Augenhöhe mit den Grossen der Welt. Da werden Kindheitsträume wahr.

Eingestellt von Blogger vorm. unter Torpedo - kritischer Gesellschafts- und Politik-Blog mit aktuellen Themen
Gastbeiträge müssen nicht die Sichtweise des Blogbetreibers widerspiegeln.

Samstag, 2. April 2016

Donald Trump redet vom «Dritten Weltkrieg gegen Russland»

Thema: US-Wahlen

Trump redet vom «Dritten Weltkrieg gegen Russland»

US-Präsidentschaftsbewerber Donald Trump gibt einen seltenen Einblick in seine aussenpolitischen Prioritäten. Er und Clinton sprachen an einer proisraelischen Lobby-Veranstaltung.

Foto: Screenshot
Der republikanische Präsidentschaftsbewerber Donald Trump hat erstmals in breiteren Pinselstrichen seine aussenpolitischen Vorstellungen umrissen. In einem ausführlichen Interview mit der «Washington Post» sprach sich Trump für eine amerikanische Politik der Nichteinmischung aus. «Ich denke durchaus, dass die Welt heute eine andere ist, und ich finde, dass wir keine Nationenbildung mehr betreiben sollten.» Stattdessen seien angesichts verfallender Zentren von US-Städten vielmehr Investitionen in die heimische Infrastruktur nötig. Gleichwohl sei er sich der Tatsache «sehr bewusst, dass eine Aussenwelt existiert», sagte Trump.

Im Wahlkampf hat es der Polit-Seiteneinsteiger bislang weitgehend vermieden, Details zu seiner Agenda zu nennen. Mit umso grösserer Spannung wurde daher eine aussenpolitische Rede Trumps erwartet, die er am Montag bei der Jahreskonferenz der proisraelischen Lobbygruppe Aipac in Washington hielt.

Bei seinem Vortrag wich er von seinem üblichen Stegreif-Stil ab: Statt sich auf handgeschriebene Notizen mit Stichpunkten zu verlassen, las er von einem vorab verfassten Manuskript und einem Teleprompter ab.

Trump hinterfragt Nato-Engagement der USA

Der republikanische US-Präsidentschaftsbewerber Donald Trump hat das Engagement der Vereinigten Staaten in der Nato in Frage gestellt. Als Präsident würde er die Rolle der USA in der Welt deutlich zurückfahren. Nato-Partnern wie Deutschland will er mehr Lasten aufbürden. «Die Nato kostet uns ein Vermögen», sagte der populistische Geschäftsmann. «Ja, wir beschützen Europa mit der Nato, aber wir geben viel Geld aus.» Im Ukraine-Konflikt würden die Verbündeten der USA «nichts machen», beklagte er.

«Die Ukraine ist ein Land, das uns viel weniger betrifft als andere Länder in der Nato, und doch tragen wir die ganze Last», fuhr Trump fort. «Warum kümmert sich nicht Deutschland innerhalb der Nato um die Ukraine? Warum sind es immer wir, die führen, möglicherweise sogar den Dritten Weltkrieg gegen Russland?»

Später betonte der Milliardär in einer Pressekonferenz, dass er Washington nicht aus der Militärallianz herausführen wolle. Allerdings bekräftigte er, dass Länder wie Deutschland ihre Sicherheit nicht mehr auf Kosten der USA bekommen sollten. «Es gibt viele Länder, die zahlen können und die viel zahlen können.» Dazu zähle auch der «Wirtschaftsriese» Südkorea.

«Ich bestelle tausende Fernsehgeräte aus Südkorea», sagte der Favorit für die republikanische Präsidentschaftskandidatur. Doch sobald Nordkorea auch nur niese, «fangen wir an, die Schiffe, die Flugzeuge, alles andere zu schicken. Dafür erhalten wir keine angemessene Erstattung.»

«Jede Seite» muss für den Frieden «etwas aufgeben»

Er sei «ein lebenslanger Unterstützer und echter Freund Israels», bekräftigte Trump. Zugleich mahnte er Israel und die Palästinenser im Nahostkonflikt zu mehr Kompromissbereitschaft. Friedensverhandlungen zwischen Israelis und Palästinensern im Rahmen der «schwachen und inkompetenten» UNO lehnte er ab. «Die Konfliktparteien selbst müssen eine Lösung aushandeln», sagte er. «Jede Seite» müsse für einen Friedenspakt «etwas aufgeben», fügte er hinzu.

Er werde per Veto jeden UN-Versuch blockieren, beiden Konfliktparteien bei künftigen Friedensgesprächen Bedingungen aufzuerlegen. Die USA könnten eine Vermittlerrolle spielen, aber niemand dürfe Israel aufzwingen, was es zu tun habe. Auflagen würden «Israel nur weiter entlegitimieren», erklärte Trump. «Die Vereinten Nationen sind kein Freund der Demokratie. Sie sind kein Freund der Freiheit. Sie sind nicht einmal ein Freund der Vereinigten Staaten», sagte er. «Und mit Sicherheit sind sie kein Freund Israels.»

Jerusalem als «ewige Hauptstadt des jüdischen Volkes»

Der Präsidentschaftsbewerber kündigte zudem an, im Falle eines Wahlsiegs Jerusalem als israelische Hauptstadt anzuerkennen und die US-Botschaft von Tel Aviv in die «ewige Hauptstadt des jüdischen Volkes» zu verlegen.

In seiner Rede erklärte Trump die Rücknahme des «desaströsen» Atomabkommens mit dem Iran zu seiner «Priorität Nummer eins». Den im vergangenen Jahr erzielten Atomdeal mit Teheran bezeichnete er als «katastrophisch für Amerika, Israel und den gesamten Nahen Osten.» Den Iran kritisierte Trump zudem als «den grössten Förderer des Terrorismus in der Welt.»

Harsche Kritik von Hillary Clinton

Vor dem Konferenzgebäude versammelten sich am Abend Gegner Trumps, um ihrem Unmut über dessen politische Rhetorik und dessen Teilnahme an der Tagung Luft zu machen. Sein ärgster Rivale Ted Cruz kritisierte vor Aipac zudem, dass Trump in seiner Rede mehrmals auf «Palästina» verwiesen habe. Zudem nahm Cruz Anstoss daran, dass Trump im Wahlkampf versprochen hatte, bei Vermittlungsbemühungen zwischen Israel und Palästinensern «neutral» sein zu wollen.

Vor der proisraelischen Lobby sprach auch die demokratische Präsidentschaftsbewerberin Hillary Clinton. Sie stellte unter anderem Trumps Eignung infrage, die USA durch internationale Verwerfungen zu steuern. «Wir brauche eine ruhige Hand», sagte Clinton. «Nicht einen Präsidenten, der am Montag sagt, er sei neutral und am Dienstag proisraelisch und am Mittwoch wer weiss etwas, weil alles verhandelbar ist.»

Bekanntgabe seiner Berater

In seinem Gespräch mit der «Washington Post» enthüllte Trump die Namen mehrerer Berater, die allenfalls am Rande des aussenpolitischen Establishments in Washington verortet sind. Als seinen Anti-Terror-Berater stellte Trump den libanesischstämmigen Politikprofessor Walid Phares vor, der an einer kleinen Privatuniversität in Washington lehrt und als TV-Experte tätig ist.

Im Verteidigungsbereich steht ihm der pensionierte General Keith Kellogg zur Seite, der nach dem US-Einmarsch im Irak im Jahr 2003 für einige Monate in leitender Funktion an der Übergangsverwaltung für das Zweistromland beteiligt war. Ebenfalls auf der Liste stehen die industrienahen Energieexperten Carter Page und George Papadopoulos.

Ausserdem nannte Trump den ehemaligen Pentagon-Generalinspekteur Joe Schmitz, der laut «Washington Post» später unter anderem bei der umstrittenen US-Sicherheitsfirma Blackwater arbeitete. Für den wenig bekannten konservativen Think-Tank Center for Security Policy verfasste er einen Bericht mit dem Titel «Scharia – die Bedrohung für Amerika». Geleitet wird das aussenpolitische Team laut «Washington Post» vom republikanischen Senator Jeff Sessions aus Alabama.
(chk/sda)

Mit freundlicher Genehmigung von 20min.ch

Sonntag, 13. September 2015

AVAAZ - 500 Jahre alter Wald für ein 4-tägiges Event abgeholzt


Ein 500 Jahre alter Wald soll für eine olympische Skianlage abgeholzt werden, die nur vier Tage benutzt wird! Dabei hat das Internationale Olympische Komitee die Spiele zu den "Green Olympics" erklärt. Erinnern wir jetzt daran, damit dieser uralte Wald gerettet wird. Unterzeichnen und verbreiten Sie die Aktion über Facebook und Twitter, per E-Mail … überall:

Unterzeichnen

Liebe Freundinnen und Freunde,

wir stehen vor der Wahl:

Einen 500 Jahre alten Wald erhalten, in dem vier bedrohte Tierarten leben,
oder
diesen urwüchsigen Wald für ein olympisches Skirennen vernichten.

Die Antwort scheint offensichtlich. Zumindest sollte sie das sein. Und doch sind in Südkorea Firmen im olympischen Auftrag gerade dabei, einen Wald abzuholzen, dessen Bäume ein halbes Jahrtausend alt sind. All das, um dort neue Skipisten zu bauen.
Es ist kurzsichtig, unlogisch und vor allem nicht rückgängig zu machen. Ist der Wald erst einmal gerodet, ist er für immer dahin. Doch wir können den Kahlschlag verhindern.  

Das Internationale Olympische Komitee (IOK) hat die Spiele in Südkorea zu den "Green Olympics" erklärt sie sollen auf dem Prinzip der Nachhaltigkeit beruhen. Wenn jedes Land, das an den olympischen Winterspielen teilnimmt, sich unserem riesigen, weltweiten Aufschrei anschließt, können wir das IOK zur Einhaltung seiner Prinzipien bringen. Unterstützen Sie diese dringende Kampagne. Avaaz sorgt dafür, dass unsere Stimmen direkt in den Büros des Internationalen Olympischen Komitees Gehör finden. Unterzeichnen Sie jetzt und verbreiten Sie die Aktion über Facebook, Twitter, per E-Mail … überall:

https://secure.avaaz.org/de/save_ancient_korean_forest_loc/?baLosfb&v=64849

Die südkoreanische Stadt Pyeongchang ist zur Ausrichtung der Winterolympiade 2018 ausgewählt worden. Nun wird dort für zwei Ski-Events der weltgrößte Bestand an Wangsasre-Bäumen gerodet. Doch damit geht einer der letzten verbleibenden Lebensräume des bedrohten Eurasischen Fischotters, der Bengalkatze, des echten Marders und des Gleithörnchens verloren. 
Der Mount Gariwang wird in Korea seit Jahrhunderten als heilige Stätte verehrt und steht seit Langem unter Schutz. Doch um die Olympiade dorthin zu holen, hat die Regierung diesen Schutz aufgehoben. Nun sind die Berge mit riesigen Narben versehrt und Bauunternehmen roden im Eiltempo weite Teile des Waldes, um dort einen Skiort der Superlative entstehen zu lassen. Dabei besteht dazu kein Grund.  
Die Spiele könnten in einer anderen Stadt, wie Muju, ausgetragen werden. Das würde zudem 138 Millionen Dollar einsparen! Die Umweltstandards des Internationalen Olympischen Komitees schreiben nachhaltige Vorgehensweisen bei den Spielen vor. Es wird Zeit, das Komitee für die Zerstörung in Pyeongchang zur Verantwortung zu ziehen und die Einhaltung seiner eigenen Prinzipien einzufordern. Es ist eine erschütternde Vorstellung, dass Tausende von uralten Bäumen für ein paar olympische Winterwettrennen vernichtet werden. Was einmal gefällt ist, ist für immer verloren. Doch wenn genug von uns ihre Stimmen erheben, können wir dem Kahlschlag Einhalt gebieten und dafür sorgen, dass olympische Spiele niemals unsere Naturwunder zerstören.  
Unterstützen Sie diesen dringenden Aufruf:

https://secure.avaaz.org/de/save_ancient_korean_forest_loc/?baLosfb&v=64849

Wälder sind die Lungen unserer Erde. Sie sind lebensnotwendig für saubere Luft und den Erhalt unseres Planeten. Mit vereinten Kräften schützen Avaaz-Mitglieder aus der ganzen Welt immer wieder diese Naturschätze. Tausende von uns haben gespendet, um einen Korridor im Regenwald Borneos zu kaufen, und wir konnten uns erfolgreich für den Schutz der Wälder im Amazonasgebiet, in Aceh und Australien einsetzen. Avaaz zeigt, dass wir Hand in Hand unglaublich viel bewirken können. Tun wir das jetzt noch einmal.Mit Hoffnung und Entschlossenheit,
Dalia, Jooyea, Mais, Nataliya, Alice, Emily und der Rest des Avaaz-Teams
PS - Diese Kampagne wurde ursprünglich von Avaaz-Mitglied Koh I Jiseon ins Leben gerufen. Um eine eigene Aktion zu starten, klicken Sie hier: http://www.avaaz.org/de/petition/start_a_petition/?cl=8573280610&v=64849&baLosfb

WEITERE INFORMATIONEN

Olympia: Massaker mit der Kettensäge (Spiegel Online)
http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-130754271.html

Und auf Englisch:Olympische Bauarbeiten verunstalten heiligen Berg in Südkorea (VOA)
http://www.voanews.com/content/olympics-construction-scars-sacred-korean-mountain/2844122.html
"Pflichten verletzt" und "Autorität missbraucht" - Anschuldigungen im Vorfeld von Pyeongchang 2018 (Inside the Games)
http://www.insidethegames.biz/articles/1027154/korean-officials-criticised-for-neglecting-duties-and-abusing-authority-during-pyeongchang-2018-preparations

Was geschieht mit Pyeongchang Ausrichtungsorten nach der Olympiade 2018? (The Hankyoreh)
http://english.hani.co.kr/arti/english_edition/e_national/679070.html
Event-Sharing bei Pyeongchang Olympiade könnte über 300 Millionen Dollar einsparen (The Hankyoreh)
http://english.hani.co.kr/arti/english_edition/e_international/681410.html



Avaaz.org ist ein weltweites Kampagnennetzwerk mit 41 Millionen Mitgliedern,
das sich zum Ziel gesetzt hat, den Einfluss der Ansichten und Wertvorstellungen aller Menschen auf wichtige globale Entscheidungen durchzusetzen. ("Avaaz" bedeutet "Stimme" oder "Lied" in vielen Sprachen). Avaaz Mitglieder gibt es in jedem Land dieser Erde; unser Team verteilt sich über 18 Länder und 6 Kontinente und arbeitet in 17 verschiedenen Sprachen. Erfahren Sie hier, etwas über einige der größten Aktionen von Avaaz oder folgen Sie uns auf Facebook oder Twitter.


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Donnerstag, 23. Oktober 2014

Kim Jong Un Fotos reine Show?

Thema: Nordkorea
EPOCH TIMES
„Nordkorea will friedlichen Übergang“
Kim Jong Un Fotos reine Show?
Das verraten sie über Nordkoreas Wandel


Epoch Times, Freitag, 17. Oktober 2014
Kim Jong Un ist wieder aufgetaucht – zumindest auf der Titelseite einer Zeitung.
Am 14. Oktober veröffentlichten die „Arbeiternachrichten“ Rodong Sinmun einige Fotos, die Kim bei der Besichtigung eines Wohnviertels für Wissenschaftler zeigten – auf einen Gehstock gestützt.
Es waren die ersten Bilder von Kim Jong Un seit dem 3. September, als er mit seiner Frau ein Konzert in Pjönjiang besucht hatte. Ganze 40 Tage war Nordkoreas Diktator von der Bildfläche verschwunden – und dabei dreht sich in Nordkoreas Medien doch sonst alles nur um ihn!

Wie EPOCH TIMES bereits berichtete, hat in Nordkorea mit hoher Wahrscheinlichkeit ein politischer Putsch stattgefunden, denn die Geschehnisse kurz vor und während seiner Abwesenheit sind erstaunlich. Sogar eine Wiedervereinigung von Nord- und Südkorea wurde öffentlich thematisiert – erstmals auch von nordkoreanischer Seite!

Siehe: „Kein Scherz: Nordkorea und Südkorea planen Wiedervereinigung“

Beobachter halten die nun veröffentlichten Fotos für ein Täuschungsmanöver: Erstens wurden sie ohne Datumsangabe veröffentlicht (wann das Ereignis stattfand, ist völlig unklar). Zweitens sehr merkwürdig: Warum beehrte Kim Jong Un ein völlig unbedeutendes Wohnviertel angeblich am 13. Oktober mit seinem Besuch, wenn er kurz davor nicht einmal den Gründungstag der Nordkoreanischen Arbeiterpartei feiern konnte, deren Führer er doch ist? Und nicht nur am 10. Oktober hätte er zwingend anwesend sein müssen – schon am 7. Oktober schwänzte er das Amtsjubiläum seines Vaters.

Die USA äußerten sich vorsichtig zu Kims Comeback: „Wir haben die Nachricht gesehen, können aber derzeit nichts über ihre Authentizität aussagen“, so Patrick Ventrell, ein außenpolitischer Sprecher.

Analysten: „Nordkorea will friedlichen Übergang“

„Verständlich, dass Kims Foto jetzt wieder in der Zeitung erscheint“, meint Polit-Kommentator Fang Linda von der chinesischen EPOCH TIMES. Er geht fest davon aus, dass in Nordkorea geputscht wurde: „Die Putschisten brauchen ein ruhiges und stabiles Klima. Deshalb spielen sie der Außenwelt vor, dass es Kim noch gut geht. Dies soll Kims Gefolgsleute ruhigstellen (…) Während Ruhe und Stabilität gewahrt bleiben, wird Kims verbliebener Einfluss beseitigt. Auch sucht man derweil international diplomatische Hilfe für einen friedlichen Übergang in Nordkorea.“

Fang meint, wie oft Kim noch in der Öffentlichkeit „erscheinen“ werde, hänge davon ab, wie sich die Lage Nordkoreas innen- und außenpolitisch entwickelt. „Kann sein, dass diese Show noch etwas weitergeht“, so Fang.

Ein prominenter Weibo-Nutzer aus China verglich Kims Verschwinden und Wiederauftauchen mit den Ereignissen rund um die Entmachtung des chinesischen Ex-Stasi-Chefs und Öl-Paten Zhou Yongkang. Auch Zhou, eine ungeheuer mächtige Persönlichkeit, tauchte kurz vor seiner Verhaftung noch mehrmals in den Medien auf, um seinen Anhängern zu suggerieren, dass alles in Ordnung sei. „Wenn Nordkorea jetzt einen ruhigen Übergang hinbekommen will, sollte es von China lernen, wie 'Meister Kang' abgesetzt wurde“, so die anonyme Polit-Koryphäe.

Soldaten-Leichen sollen Kontakt zur USA wiederbeleben

Am 13. Oktober äußerte sich ein Sprecher der nordkoreanischen Armee zu sterblichen Überresten gefallener US-Soldaten aus dem Korea-Krieg von 1950-53. Die Leichen würden „hier und da ungeschützt herumliegen und massenhaft weggebracht“ wegen Bauprojekten und Flutschäden. Dies berichtete AP. Analysten schätzen, das Statement soll die US-Regierung unter Druck setzen, die Überführung der Leichen wieder aufzunehmen. Diese war 2012 wegen eines Streits über eine Langstreckenrakete Nordkoreas gestoppt worden. Offenbar möchte Nordkorea nun nicht nur diplomatische Kontakte zur USA wiederbeleben, sondern braucht auch dringend Geld. Denn dieses würde bei der Überführung im Millionenbereich fließen. (yz/rf)
Mit freundlicher Genehmigung von http://www.epochtimes.de

Dienstag, 14. Oktober 2014

Kein Scherz! Nordkorea und Südkorea planen Wiedervereinigung!

Thema: Korea
Gespräche beginnen am 13. Oktober
EPOCH TIMES
von Maria Zheng und Rosemarie Frühauf, Sonntag, 12. Oktober 2014 15:50
Zwischen Nord- und Südkorea bahnt sich eine Sensation an: Die Wiedervereinigung der beiden verfeindeten Staaten steht offenbar kurz bevor. Zwar gibt es noch keine offizielle Ankündigung, doch die Ereignisse scheinen sich hinter den Kulissen zu überschlagen: Südkorea übernimmt bei der geplanten Wiedervereinigung vermutlich die führende Rolle – politisch unterstützt von Chinas Staatschef Xi Jinping!


Das war erst der Anfang: Südkoreas Vereinigungsminister Ryoo Kihl-Jae (re.) und Nordkoreas "zweitmächtigster Mann" Hwang Pyong-Soo (li.) schüttelten sich am 4. Oktober die Hand. Foto: Chung Sung-Jun/Getty Images
Das Verschwinden von Diktator Kim Jong Un bekommt vor diesem Hintergrund eine ganz neue Bedeutung. Doch der Reihe nach.

Nordkorea will „Staatenbündnis“

Am 28. September hatte der Außenminister Nordkoreas, Lee Yong Soo, bei der 69. Sitzung der UN in New York erklärt, dass eine Wiedervereinigung von Nord- und Südkorea nur durch ein Staatenbündnis möglich sei. Eine Sensation, wenn man bedenkt, dass seit 15 Jahren kein nordkoreanischer Außenminister an einer New Yorker UN-Konferenz teilgenommen hat – und noch nie ein Wörtchen von Wiedervereinigung fiel.

Südkoreas Präsidentin hat schon konkrete Pläne

Am 7. Oktober appellierte die Präsidentin Südkoreas, Park Geun-hye, nun beim „8. Welttag der Koreaner“ an das „gesamte koreanische Volk, gemeinsame Anstrengungen zur Wiedervereinigung der Halbinsel“ zu unternehmen.

Für den 13. Oktober setzte die Präsidentin die „2. Plenarsitzung des Vorbereitungskomitees der Wiedervereinigung“ an – diese Institution war erst Anfang August gegründet worden.

Nach Berichten der koreanischen Presseagentur und des südkoreanischen KBS World Radio sind die Pläne bereits sehr konkret: Bei der Tagung wird es um die Entwicklung der Beziehungen zwischen Nord- und Südkorea und konkrete Pläne für die Wiedervereinigung gehen. Eine gemeinsame Vereinigungs-Charta und ein neues Wirtschaftsentwicklungsmodell für die wiedervereinigte Halbinsel soll entworfen werden. Auch werden „konkrete Schritte zur Durchführung der Wiedervereinigung“ und die „Vorbereitung der Bevölkerung auf den Alltag nach der Wiedervereinigung“ geplant.

Den Berichten zufolge wurde die Tagesordnung dieser historischen Sitzung schon vor dem „Überraschungsbesuch“ der nordkoreanischen Spitze festgelegt, der am 4. Oktober zur Abschlussfeier der Asien-Spiele stattfand. Anlässlich des Besuches wurden geplante Gespräche zwischen den Staatsspitzen von Nord- und Südkorea ab Ende Oktober bekannt gegeben.

Nordkorea spricht erstmals über „mangelhafte Menschenrechtslage“

Zeitgleich zur Ankündigung Parks ereignete sich bei der UN Denkwürdiges. Am 7. Oktober gaben die ständigen Vertreter Nordkoreas in der UN den allerersten Bericht zur Menschenrechtslage in Nordkorea ab. Und zum allererstenmal wurde offiziell zugegeben, dass es in Nordkorea Arbeitslager gibt und die Menschenrechtslage „sehr mangelhaft“ und „verbesserungsbedürftig“ sei.

Am 8. Oktober leitetet die UN dann inoffiziell einen „Resolutionsentwurf der EU gegen Menschenrechtsverletzungen in Nordkorea“ an ihre Delegierten weiter. Der Entwurf sieht vor, Kim Jong Un vor den Internationalen Gerichtshof in Den Haag zu stellen und ihn wegen „Verbrechen gegen die Menschlichkeit“ anzuklagen.

Doch der Clou an der Sache war: Chinas Staatsmedien verbreiteten diese Nachricht im großen Umfang!

Xi Jinping geheimer Vater der Wiedervereinigung

Die Reaktion der chinesischen Staatsmedien wirft ein interessantes Licht auf die Rolle, die Chinas Staatschef Xi Jinping hier im Hintergrund spielt. Denn im Februar 2014 hatte die UN bereits einen 400-seitigen Bericht über Nordkoreas katastrophale Menschenrechtslage veröffentlicht und Kim Jong Un damit gedroht, ihn vor ein internationales Gericht zu stellen.

Damals wurde die Nachricht jedoch in Chinas Staatsmedien zensiert und mit keinem Sterbenswörtchen erwähnt.

Jiang Zemins Rolle in Nordkoreas Machtkampf

Xi Jinping liefert sich intern gerade einen erbitterten Machtkampf mit Chinas 88-jährigem Ex-Staatschef Jiang Zemin und dessen Netzwerk, das weite Teile des chinesischen Staatsapparates, der Wirtschaft, des Militärs und auch die Medien durchzieht.

Und ausgerechnet dieser Jiang Zemin war es auch, der rege Beziehungen zur nordkoreanischen Diktatoren-Familie pflegte und diese politisch stützte.

Indem Xi die Nachricht veröffentlichte, dass Kim Jong Un ein Prozess in Den Haag erwartet, demonstrierte er einerseits seine fortgeschrittene Macht – und zeigt andererseits auch Jiang Zemin, dass ihm möglicherweise Ähnliches blüht.

Jiang ist in China nicht nur der König der korrupten Funktionäre, sondern auch in gigantische Menschenrechtsverbrechen verstrickt. Bis heute dauert die Verfolgungskampagne gegen die spirituelle Bewegung Falun Gong an, die Jiang im Jahr 1999 startete. 100 Millionen unpolitische Chinesen wurden dadurch zu Staatsfeinden erklärt, Hunderttausende erlitten in Arbeitslagern Folter und Gehirnwäsche, mindestens 60.000 starben durch Organraub bei lebendigem Leib. Verständlich, dass Jiang und seine Getreuen alles unternehmen, um zu verhindern, dass dies publik wird.

Um Jiang weiter unter Druck zu setzen, ließ Xi in Chinas Suchmaschine Baidu in den vergangenen Tagen zensierte Suchbegriffe zum Thema Falun Gong freigeben. Zeitweise fand man dort nun Informationen zu den Verbrechen der „Jiang-Bande“, Verfolgung und Organraub.

So intim war die Verbindung von Jiang Zemin und Nordkorea

Die britische Sunday Times beleuchtete die Verbindung zwischen Jiang Zemin und Nordkoreas Diktatoren etwas näher und fand heraus: Zwischen Jiang und den Nordkoreanern vermittelte ausgerechnet Zhou Yongkang, der Mann, den Xi Jinping bereits erfolgreich ins Gefängnis brachte. (Chinas Ex-Stasichef und Öl-Paten erwartet ein Verfahren wegen milliardenschwerer Korruption – und auch im Organraub an Falun Gong spielte er eine Schlüsselrolle.)

Als im Jahr 2010 Kim Jong Un offiziell als Nachfolger seines Vaters Kim Jong Il nominiert und das Ganze mit einer Militärparade gefeiert wurde, war Zhou Yongkang der einzige Ausländer, der neben Kim Senior und Junior auf der Tribüne saß.

Aber auch Chinas Ex-Ministerpräsident Zeng Qinghong pflegte engen Kontakt zu Kim Jong Il. (Zengs Spitzname war „der Vollstrecker“, denn er war Jiang Zemins rechte Hand.) Im März 2001 reiste Zeng eigens nach Nordkorea, um dort einen Staatsbesuch Jiang Zemins vorzubereiten. Kim empfing Zeng nicht nur mit höchsten militärischen Ehren – er ließ sogar eine Briefmarke herausbringen, die ihn und Zeng zeigte.

Wie Xi Jinping Kim Jong Un abblitzen ließ

Nachdem Xi Ende 2012 sein Amt als chinesischer Staatschef angetreten hatte, bekundete Kim Jong Un mehrfach seine Absicht, Xi in Peking zu treffen, doch dieser ignorierte dies völlig. Nie kam es zu einem Treffen zwischen ihm und Nordkoreas Nachwuchs-Diktator.

Stattdessen traf sich Xi fünf Mal mit Südkoreas Präsidentin Park Geun-hye.
Mit freundlicher Genehmigung von: EPOCH TIMES

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Danke Klaus für den Link