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Donnerstag, 1. Dezember 2016

CETA ist die Blaupause für TTIP

Thema: CETA, TTIP


CETA ist die Blaupause für TTIP und TTIP wird fast flüssiger als Wasser, denn viele armerikanische Firmen haben Zweigstellen in Kanada. Da braucht es eigentlich gar kein TTIP mehr. Und das hat wohl die Wallonie erkannt und jetzt auch die Region in Brüssel. Sie schützen die Bürger vor einer Klagewelle, wenn es den Globalplayern so einfällt, weil dieses oder jenes Gesetz den Gewinn schmälert.

Bei solchen Verträgen sollten künftig die Bürger einbezogen werden und nicht durch den gewünschten Mehrheitsbeschluß außen vor gelassen. Es sind die Steuergelder, die den Monopolindustrien in die Taschen gespült wird, nicht das der Politiker. Volksentscheide sind heutzutage mehr gefragt als vor hundert Jahren. Demokratie ist die Herrschaft des Volkes und nicht einer Politkaste.

Von Blogger am 11/25/2016 09:00:00 vorm. unter Torpedo - kritischer Gesellschafts- und Politik-Blog eingestellt

Samstag, 2. April 2016

Stellungnahme von Prof. Fisahn zu der vorläufigen Anwendbarkeit von CETA

News zur Petition
Marianne Grimmenstein hat gerade ein Update zur Petition „Bürgerklage gegen CETA”, veröffentlicht.

Stellungnahme von Prof. Fisahn zu der vorläufigen Anwendbarkeit von CETA

31. Mär 2016 — Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer der CETA-Klage, zurzeit kursieren viele widersprüchliche Informationen darüber, wann und wie über die Anwendbarkeit von CETA abgestimmt wird. Deshalb sende ich Ihnen dazu die Stellungnahme von Prof. Fisahn: „Der Rat der EU kann beschließen, dass völkerrechtliche Verträge vorläufig anwendbar sind. Vor der formellen Annahme durch das Parlament und der... Weiterlesen
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Mittwoch, 17. Juli 2013

Boom bei Riester-Rente ist vorbei

Wurde früher noch die Steigerung der Anzahl der Verträge stolz per Pressemitteilung bekanntgegeben, so versteckt das Ministerium diese Meldung heute auf seiner Homepage.

Die Zahl der Verträge für eine staatlich geförderte private Riester-Rente ist offenbar erstmals seit der Einführung gesunken. Die "Süddeutsche Zeitung" (SZ) schreibt, das Bundesarbeitsministerium habe im ersten Quartal 2013 etwa 15,7 Millionen bestehende Verträge verzeichnet. Das seien 27.000 weniger als noch Ende 2012.

Die Riester-Förderung ist für viele Kunden offenbar nicht mehr attraktiv (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)
Bei den Versicherungen belaufe sich das Minus auf 31.000 Policen, bei den staatlich geförderten Fondssparplänen seien es 36.000 Verträge weniger. Nur die Anzahl der Banksparpläne und der Wohn-Riester-Verträge für Immobiliensparer habe zusammen um 40.000 zugelegt.

Keine Pressemitteilung mehr

Wie die "SZ" weiter berichtet, gab das Ministerium die neue Statistik anders als frühere Riester-Bilanzen nicht per Pressemitteilung bekannt, sondern stellte sie unbemerkt von der breiteren Öffentlichkeit auf seine Homepage. "Es ist eine gewisse Marktsättigung eingetreten", sagte ein Ministeriumssprecher der Zeitung.

Viele Riester-Sparer zahlen keine Beiträge mehr

Für den negativen Trend spricht laut der Zeitung auch die Zahl der ruhend gestellten Verträge. Nach Angaben des Ministeriums stieg sie weiter auf 19,5 Prozent. Damit werden laut den amtlichen Schätzungen in mittlerweile fast jeden fünften Vertrag keine Beiträge mehr einbezahlt - und damit auch keine staatlichen Zulagen mehr kassiert.
Die staatliche Förderung macht die Riester-Verträge für viele Kunden erst interessant. Sofern sie den Mindestbeitrag zahlen, erhalten sie jährlich 154 Euro vom Staat, plus 300 Euro für jedes Kind.
Quelle: AFP, t-online.de

Süddeutsche.de:

Ende des Riester-Booms Marktsättigung oder Skepsis der Versicherten? Erstmals seit Einführung der staatlich geförderten Privat-Rente geht die Anzahl der Verträge zurück. Viele sind schon stillgelegt oder gekündigt. Jetzt fordert die Finanzbranche Reformen, um das Geschäft wieder anzukurbeln.

Für die Bundesregierung war die Riester-Rente lange Zeit ein Grund zum Jubeln. "Die positiven Zahlen zeigen, dass die Deutschen auch in wirtschaftlich schwieriger Zeit sehr verantwortlich Vorsorge für ihr Alter treffen. Das ist ein gutes Signal." Das sagte Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen Anfang 2010 und verkündete, sie hoffe, dass "der Boom beim Riestern weiter anhält".

Doch damit ist jetzt Schluss: Im ersten Quartal 2013 gab es weniger statt mehr staatlich geförderte Riester-Verträge. Die Zahlen gab das Ministerium aber diesmal nicht - wie zuvor die älteren Riester-Bilanzen per Pressemitteilung - bekannt, sondern stellte sie bislang von der breiten Öffentlichkeit unbemerkt auf die eigene Homepage (hier).


Kommentare


kalle1063 schrieb:

ich wundere mich jeden Tag aufs neue wie dumm die Menschen doch sind. Die Riester Rente dient als 1. nur der Versicherung und dem der den Abschluss tätigt. Dann wird erstmal nur gezahlt und nach evtl. sogar 50 J. gibt es dann einen kleinen Betrag der wirklich nur lächerlich ist.
Leute wacht endlich auf, ihr werdet von vorne bis hinten betrogen. Der Ex Minister Riester kriegt Millionen dafür das er dem Bürger die Lumperei Schmackhaft verpackt hat. Den sollten sie am höchsten Baum aufhängen, ihn daneben Kohl, Schröder und noch ne ganze Menge anderer


Dieterle schrieb:

@Budapest - Wer sein Geld NICHT dort anlegt, der ist bereits aufgewacht und hat das Prinzip verstanden. Aktuell liegt der Kurs von festverzinslichen Papieren bei 143,58 - oder anders ausgedrückt, man kauft 100 € Festgeldanlage zu einem Preis von 143,58 €. Die ohnehin spärliche Verzinsung ist damit erst einmal für die nächsten 10-20 Jahre durch den viel zu hohen Einstiegspreis hinüber. Dieser viel zu hohe Kurs entsteht durch die künstlich geschaffe Nachfrage (nämlich die Riester-Rente) nach solchen Papieren. Wartet mal ab was passiert, wenn größere Mengen dieser Riesterverträge fällig werden - sprich Ein- und Auszahlungen etwa gleich groß sind. Dann ist der Kurs der Rentenpapiere wieder da wo er hingehört. Ein normaler Preis von solchen Rentenpapieren ist 100 +- 10 (abhängig vom Kupon dieser Papiere). Emittiert werden solche Papier vom Staat zu dem normalen Preis. Klar das Banken so etwas gefällt.


Bergus schrieb:

ich habe mir den Vertrag meiner Tochter angesehen und zur sofortigen Einstellung der Beitragszahlungen geraten, weil die jährlich gezahlte staatliche Prämie sofort vom Vertragspartner als "Gebühr" eingezogen einbehalten wird. Ein Schelm der Böses dabei denkt:)



Taucher64 schrieb:
Ich habe lange genug für den größten deutschen Versicherer gearbeitet. Leider wird nicht objektiv beraten und immer nur auf die Provision geschaut. Jeder 2. Vertrag nicht korrekt abgeschlossen / beraten. Man muss ganz schön abgebrüht sein um sich unter solchen Umständen am nächsten Tag noch im Spiegel ertragen zu können.


Freitag, 10. Mai 2013

Schäuble: Deutschland fällt die Abgabe von Souveränität nicht schwer

Wolfgang Schäuble ist der Meinung, dass es Deutschland nicht sonderlich schwerfallen sollte, weitere Teile seiner Souveränität aufzugeben. Das seien die Deutschen nach der Besatzungszeit gewöhnt. Diese Aussage könnte man als freiwillige Selbstaufgabe interpretieren.

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Schäuble und die deutsche Souveränität: Eine durchaus spannungsreiche Beziehung
(Foto: consilium)
In der Diskussion um eine gemeinsame europäische Haftung für die Staatsschulden sagte Bundes-Finanzminister Wolfgang Schäuble, dass eine solche Vergemeinschaftung der Schulden grundsätzlich möglich sei. Dazu müssten die EU-Verträge geändert werden. Diese Position hat Schäuble schon auf dem Gipfel von Dublin vertreten – und damit den EU-Kommissaren Olli Rehn und Michel Barnier widersprochen. Diese wollen vor allem eine Bankenunion – und die schnell. Denn wenn die Verträge wirklich geändert werden müssen, würde das mindestens ein Jahr dauern. In einigen Ländern werden zu solchen Themen nämlich die Bürger befragt.

Schäuble und Merkel signalisieren mit dem Schuldentilgungsfonds Bereitschaft, über eine gemeinsame Haftung in Europa nachzudenken. Die konkrete Form des Fonds folgt einem Vorschlag des deutschen Sachverständigenrats (mehr zu der konkreten Form hier).

„Wir sind nicht egoistischer oder unnachgiebiger als andere“, sagte Finanzminister Schäuble in einem Interview mit der französischen Zeitung Les Echos:

Wir haben uns beide in den letzten Jahren mit ganzer Kraft für die Stabilisierung und wirtschaftlichen Belebung der Eurozone eingesetzt und Hilfspakete für angeschlagene EU-Mitgliedstaaten geschnürt. Ich weiß nicht, ob all unsere Kritiker dasselbe von sich behaupten können. Anstatt die wirklichen Ursachen für die aktuellen Probleme anzugehen, suchen bestimmte Politiker lieber einen Sündenbock.

Zuletzt hatte Hollandes sozialistische Partei Angela Merkel als egoistisch bezeichnet und als Verantwortliche für die Krise bezeichnet (hier).

Schäuble schloss einen europäischen Schuldentilgungsfonds nach der Bundestagswahl  nicht mehr explizit aus. Er verweist jedoch darauf, dass die Einrichtung eines solchen Fonds nach den Vorschlägen des Sachverständigenrats der Bundesregierung „ohne eine Abänderung der europäischen Verträge definitiv nicht möglich“ sei. Doch mit Blick auf die Bankenunion steht Deutschland derzeit an vorderster Front, wenn es um die Änderung der EU-Verträge geht.

Schließlich kam Schäuble zu seinem Lieblingsthema: der deutschen Souveränität. Diese hält Schäuble ohnehin nur für eine temporäres Phänomen, das in Deutschland noch nie richtig funktioniert hat (sein Masterplan – hier).

Wenn „wir das Konzept Europa langfristig richtig leben wollen“, komme man um eine Reformierung und Demokratisierung der Institutionen nicht herum. „Damit wäre selbstverständlich auch die Aufgabe eines Teils der nationalen Souveränität verbunden“, so Schäuble. Hierin sieht der Finanzminister auch kein Problem:

Einen Teil der nationalen Souveränität aufzugeben, ist für einen Franzosen sehr viel schwerer als für einen Deutschen. Nach dem Zweiten Weltkrieg hat Deutschland durch eigenes Verschulden schon einmal für einige Jahre die Erfahrung beschränkter Souveränität gemacht. Die Staatsgewalt lag in den Händen der alliierten Besatzungsmächte.

Das ist eine bemerkenswerte Kausalität: Weil Deutschland wegen des Nazi-Terrors vorübergehend unter alliierte Kuratel gestellt wurde, scheint der Wert der nationalen Souveränität für Wolfgang Schäuble eine verhandelbare Größe zu sein. Das grenzt fast an freiwillige Selbstaufgabe angesichts der drückenden Schuldenlast in Europa.

Merkel und Schäuble sind verbal bereit, mehr nationale Souveränität abzugeben. Es gebe einfach Bereiche, in denen die EU-Kommission das letzte Wort haben müsse, so Angela Merkel Ende April (hier).

Ob Schäuble das alles wirklich ernst meint, ist schwer zu beurteilen.

Die Aussagen Schäubles sollen jedenfalls dazu dienen, die europäischen Partner zu beruhigen – und den Deutschen zugleich helfen, das Gesicht zu wahren. Die Erlaubnis der EU, dass Frankreich sein Defizit weiter erhöhen darf, zeigt Deutschland die Grenzen seines Einflusses auf.

Zugleich weiß Schäuble, dass der EU die zeit davonläuft: Ohne eine Banken-Union bricht in einigen Ländern das Chaos aus, wenn die erste Bank gegen die Wand fährt.

Was im Moment nicht mit freiem Auge zu erkennen ist, ist, ob es sich bei den Aussagen Schäubles um die verbale Absicherung für den Ausstieg Deutschlands aus dem Euro handelt (Plan B – hier) – oder aber, ob sich Merkel und ihr Finanzminister tatsächlich schon auf eine Rückzugsgefecht befinden.
Die EU und die EZB wollen die Krise möglichst weginflationieren (hier). Das wird wegen der verheerenden Folgen für die deutschen Sparer in der Tat nur gelingen, wenn Deutschland einen Teil seiner Souveränität aufgibt.

Für die deutschen Bürger wird sich dann zeigen, dass ihr Glaube, sie seien wenigstens der Souverän ihres Portemonnaies, ebenfalls nur eine Illusion gewesen ist.

Mit freundlicher Genehmigung von DEUTSCHE WIRTSCHAFTS NACHRICHTEN

Was will uns der vergessliche „Schwarzekassen- Experte“ damit sagen?
Meint er die deutsche Regierung, der die Abgabe von Souveränität nicht schwer fällt weil sie noch nie was entscheiden durfte, oder meint er das deutsche Volk, das sich dem Wirtschafts- und Banken- Diktat restlos unterwerfen soll?
Hat er das Volk denn schon gefragt? Glaubt er die Mehrheit des Volkes will das, oder warum redet er so einen Blödsinn?

Will der Mann als der Totengräber der Nation Deutschland, wenn es die jemals gab, in die Geschichte eingehen? Das, wofür es bei der DDR eines ganzen Volkes bedurfte, schafft Schäuble im Alleingang?

Aber, aber Herr Schäuble, sind Sie denn so einer der sagt, wenn ich Deutschland nicht mehr haben darf, dann soll es auch kein anderer haben, dann mache ich es lieber kaputt? Ist das nicht etwas zu kindisch?

Rente Pension mit 67 müsste auch für Politikerdarsteller gelten. Man sollte doch meinen, dass das monatliche Einkommen dann immer noch hoch genug ist.

 Ist es denn wirklich so schwer die Macht abgeben zu müssen? Ist es so schwer, wenn man nicht mehr im Mittelpunkt steht, kaum noch gefragt wird und alles selber zahlen muss?

Wenn das Geld wirklich nicht reicht, im Endlager Brüssel ist bestimmt noch ein Platz frei; vielleicht sogar direkt neben Stoiber. Dann könnte der eine von 10 Minuten Transrapid träumen und der andere vom Bundeswehreinsatz im Inneren - jeden Tag.


Einige Kommentare:

8. Mai 2013 um 07:44

henry sagt:
Schäuble: Deutschland fällt die Abgabe von Souveränität nicht schwer -
…DEUTSCHLAND FÄLLT DIE ABGABE VON SCHÄUBLE NICHT SCHWER…
mfg.

8. Mai 2013 um 08:18

eli sagt:
Der Souverän ist die Bevölkerung und die will der Schäuble nun abgeben??? Was zum Teufel glaubt er, wer er ist?

8. Mai 2013 um 08:32

cashca sagt:
Deutschland fällt die Abgabe von Souveränität nicht schwer…….wirklich?
Wen meinen sie mit Deutschland?
Die Bundesregierung oder das Volk?
Sie wollen die Aufgabe der Souveränität, das Volk , also die Deutschen, wollen das mehrheitlich nicht.
Für wen sprechen sie also? Sie befördern Deutschland in die EU, verwandeln Deutschland in eine Kolonie .. eine Verwaltungseinheit von Europa, in ein abhängiges Volk von der Gunst der Brüsseler Diktatur, die uns neuerdings sogar vorschreiben will, was wir säen und ernten dürfen.
Aus Brüssel kam noch nie was gutes und wird auch nichts kommen.

Hier bitte diese Petition unterschreiben


Lesen Sie hier: Inge Hannemann kämpft weiter/