Mittwoch, 11. Oktober 2017

OXFAM - Globale Ausbeutung? Schluss damit.




Deutsche Unternehmen müssen Arbeitsrechte im Ausland endlich einhalten!

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Arbeiterinnen auf südafrikanischen Weinplantagen leiden häufig unter unzumutbaren Arbeitsbedingungen.





Liebe Leser,

eine Handvoll Konzerne hat das Sagen, wenn es darum geht, welche Produkte aus Übersee die Regale deutscher Supermärkte füllen. Um den großen Profit zu machen, drücken sie die Preise und nehmen dafür unzumutbare Arbeitsbedingungen bei den Zulieferern in Kauf. Schluss damit! Wir fordern ein Gesetz, das die systematische Verletzung von Menschenrechten in der Lieferkette deutscher Konzerne beendet. Die künftigen Regierungsparteien müssen jetzt handeln und solch ein Gesetz als Ziel in ihren Koalitionsvertrag aufnehmen!

Jetzt die Petition unterschreiben!






Damit deutsche Supermärkte wie Lidl, Aldi & Co. Lebensmittel zu niedrigen Preisen anbieten können, werden in vielen Ländern der Welt Menschen- und Arbeitsrechte verletzt. Eine heute erschienene Oxfam-Studie liefert dafür neue Belege aus Südafrika. Dort hat unsere lokale Partnerorganisation Women on Farms Project Landarbeiterinnen befragt, die unter anderem für Lidl Tafeltrauben anbauen.

Für Löhne, die zum Leben nicht ausreichen, riskieren die Frauen ihre Gesundheit, weil sie ohne Schutz giftigen Pestiziden ausgesetzt sind. Viele arbeiten ohne Vertrag und an Gewerkschaftstreffen teilzunehmen, ist ihnen verboten. „Die Aufseher schreien uns an und beschimpfen uns. Aber man kann nichts tun. Wenn man sich darüber beschwert, schicken sie einen für eine Woche nach Hause, ohne Bezahlung“, berichtet eine der Arbeiterinnen, die für Lidl Tafeltrauben anbaut. Wie alle Befragten möchte sie anonym bleiben, da sie um ihren Arbeitsplatz fürchtet.

Zahlreiche Untersuchungen anderer Organisationen belegen ebenfalls, dass Menschenrechtsverletzungen in den Zulieferbetrieben deutscher Unternehmen gang und gäbe sind. Daran ändern auch freiwillige Selbstverpflichtungen zum Schutz der Menschenrechte nichts, mit denen die Konzerne gerne werben.

Wir fordern deshalb ein Gesetz, das Konzerne verpflichtet, Menschenrechte in ihren Lieferketten einzuhalten – auch bei Tochter- und Partnerunternehmen im Ausland. Um dafür genügend Druck aufzubauen, brauchen wir Sie! Bitte unterschreiben Sie jetzt unsere Petition, damit ein solches Gesetz als Ziel in den Koalitionsvertrag der künftigen Regierung aufgenommen wird!

Herzliche Grüße

Christin Becker
Kampagnenkoordinatorin „Make Fruit Fair!“

PS: Solange Konzerne die Preise drücken und dafür miserable Arbeitsbedingungen in Kauf nehmen, machen sie Profit auf Kosten anderer. Unterschreiben Sie jetzt unsere Petition, um das in Zukunft zu verhindern!










Bitte unterstützen Sie uns im Kampf gegen unfaire Arbeitsbedingungen!
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