Dienstag, 26. Februar 2019

Reichstag Alaaf - eine Karnevalsposse der besonderen Art


 Wie AfD-Bystron die GRÜNE Claudia Roth in die Tonne trat

 Von PETER BARTELS

Petry Bystron, AfD, Hintergrund "Vizin" Claudia Roth, Grüne (Foto: Livestream)

Wer guckt schon PHOENIX? Dann doch lieber Karneval. Auch wenn Broder sich schüttelt. Ausserdem: Die Rede von AfD-Mann Petr Bystron war besser als Karneval. Tusch! Rakete! Tätä …Tätä … Tätäää …Doppel-Bumm!! Darum hier und heute nachgereicht. Claudia Roth war Präsidentin. Wie immer ganz in Bunt. Und wie immer heischte sie bei jedem Volltreffer in ihr plauziges Sonnengeflecht  hilfesuchend zu den GRÜNEN Gender-Genossinnen rüber. Schließlich drohte sie dem Redner  mit dem “Ältestenrat”. Der AfD-Mann hatte sie in fünf Minuten nach allen Rhetor-Regeln  in die Tonne getreten …
 
Thema: Ein Antrag der Grünen, Titel; „Feministische Außenpolitik konsequent umsetzen“:
 Bundestags-Vizin Claudia Roth (63) präsidierte. Für Petr Bystron (46), AfD-Obmann für Außenpolitik, ein Pamphlet. Er knöpfte es sich im Reichstag vor, zerlegte es: Von wem wird Angela Merkel denn strukturell diskriminiert, an der gleichberechtigten politischen Teilhabe gehindert?“ … „Von Helmut Kohl, Roland Koch, Friedrich Merz, Christian Wulff oder Wolfgang Schäuble?“ Legte lässig nach: „In einem Parlament, in dem seit 13 Jahren eine Frau als Bundeskanzlerin regiert, kann von antifeministischer Diskriminierung keine Rede sein!“
 
Parlaments-Pedell  JEFF WINSTON notierte auf PI-NEWS: „Tumulte im Parlament“ … „nacktes Entsetzen“ … krakeelende Zwischenrufe“ … Etwas gestelzt und gebückt: „Ausgerechnet amtsbekannte Kämpfer*Innen für so genannte internationale Frauenrechte aus dem linksgrünen Lager versuchten Bystrons Ausführungen zu unterminieren.“  Bystron blieb unbeirrt: „Es gibt Länder, in denen Frauen durch mittelalterliche patriarchalische Strukturen gehindert und unterdrückt werden. Es sind alles islamische Länder! Aber das verschweigen Sie in Ihrem Antrag. Weil es nicht zu Ihrer Ideologie paßt!“  „Sie haben Ihren Antrag völlig wertlos gemacht, Frau Roth, weil Sie sich dem Iran und seinen Strukturen unterworfen haben.“
 
 Bystrons blöder Fehler … 
 
Er drehte sich wiederholt zu Präsidentin Pumpabacke um, hielt ihr den Spiegel des Gesunden Menschenverstands vor‘s Mondgesicht mit dem rotblond gefärbten Bubikopf … Je nun: Petr ist Tscheche, hat studiert, ist Unternehmer, also höflich … Die grünbunte Tonne durfte nach der Schule in Ulm, zwei Semester „Theater“ in München studieren, in Dottmund mal kurz im „Struwwelpeter“ mitspielen. Dann managte sie die Rio-Reiser-Gröhler „Ton Steine Scherben“ bis in den Ruin. Natürlich hatte sie keine Zeit für Lehre und Beruf, weil sie gleich in die GRÜNE Politik watschelte. 
 
Immerhin: Heute kassiert Claudia Roth mehr Kohle als Bystron: Alles in allem 17.552 €, plus dicken Dienst-Diesel, plus 1 Referenten, plus 2 Mitarbeiter. Der brave Bystron mußte erst aus der  CSSR nach Bayern flüchten, daselbst lernen, arbeiten. Bystron hat heute 13.859 €. Auch nicht schlapp, aber 3.693 € weniger als die „Schauspielerin“ (eigene Berufsbezeichnung). 
Tja! GRÜN übt sich was ein Getty werden will…
 
Die Drohung der Claudia Roth
 
Nachdem sich die „entsetzte“ Claudia Roth im Bundestag hinter ihren Patsche-Pranken versteckt hatte, hub sie gravitätisch drohend an: „So, wir werden uns mit dieser Äußerung von Herrn Bystron selbstverständlich im Ältestenrat befassen, wer hier würdig oder unwürdig ist.“ Bystron blieb ungerührt: „Dieser Antrag sei ein „Missbrauch des Parlaments für kulturmarxistische Propaganda“. Dann: „Frau Roth, Sie wollen einen Paradigmenwechsel? Die Alt-68-er haben in den letzten Jahren genug Schaden angerichtet. So wie Frau Merkel Europa spaltet, spalten Sie die Gesellschaft. Sie hetzen Frauen gegen Männer auf, Homosexuelle gegen Heteros, Weiße gegen Schwarze, Behinderte gegen Nicht-Behinderte. Das lassen wir uns nicht mehr von Ihnen gefallen,“ 
 
Bystrons Crescendo 
 
Wir brauchen keine Spaltung, wir brauchen keine Quoten“. Weiter: „Wir brauchen einen Staat, der die Interessen aller Bürger vertritt. „Frau Roth, ich spreche für jeden einzelnen unser acht Millionen Wähler. Und die lehnen Ihren Antrag geschlossen ab.“ … 1.Sind es längst mehr als 10 Millionen, was die Meinungsmacher natürlich unter dem Rubrum „ 3 bis 5 Prozent Fehlerquote“ abhaken ... 2. Selbst Plumpabacke Claudia machte an dieser Stelle ein nachdenkliches bis  ernstes Gesicht … 3.Trost bekam sie prompt vom linken taz-Nachfolger FOCUS Online: Schlagzeile: AfD-Mann attackiert Claudia Roth – als sie loslacht, ist er ausser sich!“ …  Im Text kein Wort davon. Nur dies: Bystron erachtete den Antrag als "sexistisch" … Warf den Grünen "kulturmarxistische Propaganda" vor. Daraufhin konnte Roth nur Lachen.“ Unsereiner auch. Über FOCUS ...
 
PS: Der Karneval der Franken auf Bayern 3 war lustig. Aber das lag nicht an Ministerpräsident Marcus Söder, das lag an den richtigen Franken. Die Reichstags-Bütt  mit Bystron vs. Roth war jedenfalls besser als Oches „Wider den tierischen Ernst“. Reichstag Alaaf!!

Mit freundlicher Genehmigung von www.bartels-news.de

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