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Montag, 11. Juli 2016

Auf was müssen wir uns bei dieser ferngesteuerten Kanzlerin noch einstellen?

Thema: NATO

Rolle in der Nato
Vom verlässlichen Partner zum Impulsgeber
Deutschland präsentiert sich auf dem Nato-Gipfel in Warschau mit neuem Selbstverständnis. Vergessen sind Jahrzehnte der politischen und militärischen Zurückhaltung. Jetzt geht es Berlin um die aktive Mitgestaltung der globalen Ordnung.
FAZ 08.07.2016



 The United States and NATO Are Preparing for a Major War With Russia
Massive military exercises and a troop buildup on NATO’s eastern flank reflect a dangerous new strategy.
For the first time in a quarter-century, the prospect of war—real war, war between the major powers—will be on the agenda of Western leaders when they meet at the NATO Summit in Warsaw, Poland, on July 8 and 9. Dominating the agenda in Warsaw (aside, of course, from the “Brexit” vote in the UK) will be discussion of plans to reinforce NATO’s “eastern flank”—the arc of former Soviet partners stretching from the Baltic states to the Black Sea that are now allied with the West but fear military assault by Moscow. Until recently, the prospect of such an attack was given little credence in strategic circles, but now many in NATO believe a major war is possible and that robust defensive measures are required.
The Nation - 07.07.2016



"Vorbereitungen für heißen Krieg"
Gorbatschow wirft Nato Kriegstreiberei vor
Die Verstärkung der Nato-Präsenz in Osteuropa stößt in Russland auf scharfe Kritik. Der frühere Präsident der Sowjetunion, Gorbatschow, wendet sich mit scharfen Worten gegen das Militärbündnis. Er ist nicht der Einzige.
Der russische Friedensnobelpreisträger Michail Gorbatschow hat der Nato Kriegstreiberei vorgeworfen. "Von einem Kalten Krieg geht die Nato zu den Vorbereitungen für einen heißen (Krieg) über", kommentierte der ehemalige Sowjetpräsident den Gipfel der Allianz in Warschau.
N-TV - 09.07.2016

Danke Klaus für die Links

Samstag, 28. Mai 2016

Ukraine: Einreiseverbot für Gorbatschow

Thema: Gefahr für Staatssicherheit

Ukraine verhängt Einreise-Verbot gegen Gorbatschow

Die Ukraine bezeichnet Michail Gorbatschow als Gefahr für die Staatssicherheit und verbietet ihm wegen seiner Meinung zur Krim-Krise die Einreise. Gorbatschow reagiert gelassen: Er wolle ohnehin nicht in die Ukraine reisen.

Weil er das russische Vorgehen auf der Krim öffentlich unterstützte, darf der frühere sowjetische Staatschef Michail Gorbatschow nicht mehr in die Ukraine einreisen. Gegen den 85-jährigen Friedensnobelpreisträger sei ein Einreiseverbot verhängt worden, teilte am Donnerstag der ukrainische Geheimdienst SBU auf Twitter mit. Dies geschehe „im Interesse der Staatssicherheit“.

Quelle: Deutsche Wirtschafts Nachrichten

Samstag, 11. April 2015

Kriegsgefahr begreifen und jetzt handeln!

Thema: Kriegsgefahr
CeiberWeiber

Der deutsche Dramatiker Rolf Hochhuth warnt vor dem dritten Weltkrieg:

“Ich glaube, Amerika wird Russland in absehbarer Zeit zum Krieg provozieren.”

Posted on 3. April 2015 von thinktankwanfried
(3.4.2015)
Der deutsche Dramatiker Rolf Hochhuth feierte am 1. April seinen 84. Geburtstag in Berlin. Aus diesem Anlass hielt einer einen Vortrag zum Thema “Als trojanischer Esel der NATO in den dritten Weltkrieg?”. Hochhuth empfindet “unseren Umgang mit dem Kreml” als lebensgefährlich gerade auch angesichts gebrochener Versprechen gegenüber Russland.

Denn wie der ehemalige Präsident Gorbatschow (und nicht nur er) beteuert, haben Bundeskanzler Kohl, US-Außenminister Baker und andere ihm zugesichert, dass sich die NATO keinen Millimeter nach Osten bewegen werde; nur so war die deutsche Wiedervereinigung möglich. Hochhuth stellt fest, dass die deutsche Außenpolitik (die nur mehr im Rahmen der NATO aktiv werden darf) auf einem Tiefpunkt wie selten ist, seit Stalin die Amerikaner 1948/49 dazu gezwungen hat, Berlin per Luftbrücke zu versorgen. An diese “moralische Großtat” muss Hochhuth erinnern, weil sonst der falsche Eindruck entstehen könne, seine Kritik “an der jetzt Kriegstreibenden Politik des Pentagon” beruhe auf einem Vorurteil gegenüber den USA.

Hochhuth war bei Kriegsende 14, als die Amerikaner in seiner nordhessischen Heimat den Nazi-Bürgermeister durch seinen Onkel ersetzten. Wenig später fiel ganz in der Nähe der Eiserne Vorhang, den alle so intensiv ablehnten, dass sie nie DDR sagten, sondern immer Ostzone. Als “Zonenrandgebiet” war diese Gegend auch karg, was Jobchancen für Junge betraf, sofern diese nicht ein elterliches Geschäft geerbt hatten.. Das Zutrauen zur Bonner Republik bis 1989 war daher auch marginal. Man könne Hochhuth nun nicht unterstellen, er rede “ostzonal”, wie wenn er aus der DDR stammen würde, wenn er feststellt: “Ich glaube, Amerika wird Russland in absehbarer Zeit zum Krieg provozieren.” Er bezeichnet “uns Deutsche” als den “trojanischen Esel der NATO”, was ja “keiner freiwillig” tut, der selbst Deutscher ist und begründet dies damit, dass sich die Presse kaum “mit einer beängstigenden Vereinbarung zwischen Kreml und Weißem Haus auseinandergesetzt hat”: Wenn der kalte Krieg zum heißen, atomaren wird, trägt man ihn weder auf russischem noch auf amerikanischem, sondern auf deutschem Boden aus. Dazu verweist Hochhuth auf die Memoiren von Henry Kissinger, und er erwähnt eine ausführliche Unterhaltung mit Willy Wimmer, der zur Zeit von Helmut Kohl Staatssekretär im Verteidigungsministerium war.

Es ging dabei auch um die Frage, ob die Alliierten vereinbart haben, dass dann bei ihnen allen – also in Russland, den USA, Frankreich, Großbritannien – “keine Fensterscheibe kaputtgeht”. Wimmer erzählte Hochhuth eine “schauerliche Anekdote” von einem NATO-Manöver, bei dem er 1989 den Verteidigungsminister vertrat. Die NATO habe verlangt, Nuklearangriffe auf Dresden und Potsdam zu befehlen (unter Beteiligung von in Westdeutschland stationierten US-Atomwaffen, von denen es heute immer noch 20 gibt). Wimmer habe sich “außerstande gesehen, auch in einem Übungsgeschehen, dafür die Zustimmung zu geben und den amtierenden Bundeskanzler gebeten, die Übung als Bundesrepublik Deutschland zu verlassen. Dieser Bitte hat Herr Kohl umgehend entsprochen, sodass es zu einem einmaligen Vorgang im Bündnis kam…. Da war Toben im Bündnis angesagt.”

Hochhuth merkt an, dass diese Verhaltensweise der NATO keineswegs durch Deutschland korrigiert wurde: “Nicht unsere Staatsoberhäupter in Europa bestimmen, was die NATO tun darf, sondern die NATO bestimmt, was unsere Regierungen tun dürfen.” (Dass dies auch für Staaten gilt, die keine Mitglieder der NATO sind, sieht man z.B. am vollkommen ungehinderten Agieren von US-Geheimdiensten in der Schweiz und in Österreich.) Hochhuth erinnert an 1914, als auch kein Zivilist “irgendein Mitspracherecht bei Kriegserklärungen hatte”; die Militärmaschinerie ordnet an, was zu geschehen hat. 1984 wies Rolf Zundel in der “Zeit” darauf hin, dass Reinhard Schneider (Ministerialrat für Völkerrechtsfragen im Verteidigungsministerium) per Petition an den Bundestag die Gefahr eines Atomwaffeneinsatzes in Deutschland publik machte. Schneider fand in den Zusatzprotokollen der Genfer Konventionen Bestimmungen, wonach plötzlich der Einsatz von Kernwaffen auf deutschem Boden erlaubt sei (daher ratifizierte die Regierung die Zusatzprotokolle nur mit einem “Nuklearvorbehalt”). Fünf Jahre später zeigte die von Wimmer verlassene NATO-Übung, wie berechtigt auch Schneiders Befürchtungen waren, “dass sich ein Nuklearkrieg hauptsächlich in Deutschland abspielen wird”. Hochhuth ergänzt, dass Verteidigungsminister Manfred Wörner Ministerialrat Schneider entlassen hat und später selbst NATO-Generalsekretär wurde.

Schon damals, als Zundel über Schneider berichtete, wurde dies in der Öffentlichkeit kaum aufgegriffen und entging auch der Aufmerksamkeit der Bevölkerung. Bereits Bismarck wusste, welche Eigendynamik das Militär bekommen kann, wenn es die Politik nicht im Zaum hält, und sagte, dass man das unwahrscheinliche Gelingen eines Krieg gegen Russland immer nur vor sich, niemals aber hinter sich haben könne. Hochhuth erinnert an Provokationen gegen Russland seit Beginn des Ukraine-Konfliktes,  etwa an eine NATO-Parade in Narva in Estland,  100 Meter von der russischen Grenze entfernt, wo die Kanzlerin nur die deutsche Teilnahme verhindern konnte.

Bei einem NATO-Flottenmanöver vor der Krim im Schwarzen Meer war aber dann ein deutsches Versorgungsschiff dabei. Darauf reagierte Putin, wie er Medien gegenüber sagte, mit der “Bereitstellung unserer nuklearen Streitkräfte”, was westliche Medien hochschrecken hätte müssen, es jedoch nicht getan hat. Eine ungeheuerliche Drohung, aber “muss man Putin nicht verstehen”? Was wäre, wenn Russland ein Flottenmanöver zwischen Kuba und der amerikanischen Küste durchführen würde? “Das ist nur deshalb nicht vorstellbar, weil bisher auch nur Annäherndes niemals geschehen ist”, sagt Hochhuth.

Er fragt, ob das Pentagon “unser Vorgesetzter” ist, und rät zu Argwohn, wenn mehr als 50% des US-Etats in die Rüstung fließen (2013: 640 Milliarden Dollar, im Vergleich China: 188 Milliarden und Russland: 88 Milliarden, Deutschland: 50  Milliarden) und  die USA in mehr als 80% der Länder der Erde militärisch präsent sind. Die so “Gesegneten” bezahlen natürlich für diesen “Schutz”, Deutschland etwa mehr als 1,2 Milliarden Dollar jährlich. Weil keine Zeitung ihm die Gelegenheit geben würde, seine Besorgnis öffentlich zu machen, ist Hochhuth “besonders dankbar”, dass er dies bei einer Rede n einem Theater tun kann.

Abschließend zitiert er Gorbatschow, der in den letzten Monaten immer wieder davor warnte, dass der gegenwärtige kalte Krieg zu einem heißen werden kann (“ich befürchte, die  USA könnten das Risiko eingehen”). Sanktionen hält er für Schwachsinn und fragt, ob die USA und die EU “völlig den Verstand verloren” haben, denn “die USA stecken in Schwierigkeiten, und ziehen uns mit hinein”. Im Februar 2015 gab Gorbatschow dem “Spiegel” ein Interview, in dem er davon sprach, dass die USA nach Auflösung der Sowjetunion  begonnen haben, “ein Mega-Imperium zu errichten”; die jetzige Situation ist das Resultat. Man solle zwar nicht über Krieg in Europa reden, aber dennoch: er würde “unweigerlich ihn einen Atomkrieg münden”; wenn “angesichts dieser aufgeheizten Stimmung einer die Nerven verliert, werden wir die nächsten  Jahre nicht überleben”.

Reaktion der deutschen “Leitmedien” (“wie sie sich ja allen Ernstes selbst nennen”): Schweigen, das Hochhuth auch am eigenen Leib verspürt hat, als die “Süddeutsche Zeitung” es ablehnte, seinen Text zu veröffentlichen, denn man müsste damit “eine Debatte über einen möglichen dritten Weltkrieg anzetteln, die nicht die unsere ist” (weil es ja eh nur um Krieg auf deutschem Boden geht, der auch nicht der unsere ist oder wie?!). Außerdem werden “Preis- und Festreden”  nur in wenigen Fällen in die Zeitung übernommen. Was Hochhuth “in großer Besorgnis” ausspricht, ist für die “Süddeutsche also bloß eine “Preis- und Festrede”.  Er beruft sich bewusst auf Gorbatschow, der ja Osteuropa freigelassen hat, dafür zuhause angefeindet und dann auch von Deutschland im Stich gelassen wurde. Und meint zum Schluss, dass der Beitritt des Baltikums zu einem preußisch-österreichischen Militärbund für den Zaren ein Kriegsgrund gewesen wäre, während Russland heute dessen Einbindung in die NATO hinnehmen soll.
Quelle: CeiberWeiber

PS: Aktuell bei CeiberWeiber:
Willy Wimmer: Der Westen verspielt den Frieden in Europa

Dienstag, 13. Januar 2015

Gorbatschow: "Wir brauchen ein neues Tauwetter"

Thema: Die Arroganz einer Machtkanzlerin
t-online.de
Gorbatschow warnt
"Wenn einer die Nerven verliert, werden wir die nächsten Jahre nicht überleben"

Foto: Michael Schilling CC BY-SA 3.0
Ex-Sowjetpräsident Michail Gorbatschow verurteilt die westlichen Sanktionen gegen Russland scharf. Im "Spiegel"-Interview warnt er vor Krieg und spart auch nicht mit Kritik an Deutschland.
Der Friedensnobelpreisträger hat wegen der Ukraine-Krise vor einem großen Krieg in Europa gewarnt. "Wenn angesichts dieser angeheizten Stimmung einer die Nerven verliert, werden wir die nächsten Jahre nicht überleben", meinte Gorbatschow in dem Interview.

Gorbatschow prangerte einen "katastrophalen Vertrauensverlust" zwischen Russland und dem Westen an und forderte dazu auf, die Beziehungen zu enteisen. "Wir brauchen ein neues Tauwetter", sagte er.

"Welche Lektionen braucht Deutschland noch?"

Scharf kritisierte der Ex-Sowjetpräsident, viele Deutsche wollten bei einer "neuen Teilung Europas" mitmachen. "Deutschland hat im Zweiten Weltkrieg schon einmal versucht, seinen Machtbereich nach Osten zu erweitern. Welche Lektionen braucht es noch?", mahnte Gorbatschow, der als einer der Wegbereiter der deutschen Einheit gilt.

Zudem verurteilte er die Sanktionen des Westens gegen Russland, mit denen seiner Darstellung zufolge das Riesenreich international isoliert und Kremlchef Wladimir Putin gestürzt werden solle.

Sanktionen "saudumm und höchstgefährlich"

Dieses Vorgehen bezeichnete er als "saudumm und höchstgefährlich". Gorbatschow hatte in den vergangenen Monaten mehrfach vor einem neuen Kalten Krieg gewarnt und die Politik Putins verteidigt.

Zwar trat Gorbatschow auch diesmal für die umstrittene Annexion der Halbinsel Krim durch Russland ein, doch lehnte er Putins autoritären Führungsstil ab. "Es ist schlicht nicht in Ordnung, wenn jemand wie der Anti-Korruptions-Blogger und Politiker Alexej Nawalny unter Hausarrest gestellt wird, nur weil er den Mund aufgemacht hat", sagte Gorbatschow. Nawalny steht seit Februar unter Arrest und war am 30. Dezember in einem weiteren, als politisch motiviert kritisierten Prozess zu einer Bewährungsstrafe verurteilt worden.



» der Kommentar des Blogschreibers «
Werter Herr Gorbatschow,
Deutschland hat seine Lektion schon gelernt. Immer mehr Menschen in Deutschland erkennen, was für ein falsches Spiel mit ihnen getrieben wird.

Dass sie von einer us-gesteuerten Pseudoregierung, gebildet aus rückgratlosen Politikerdarstellern und einer machtbesessenen Kanzlerin verwaltet werden, wird so langsam immer mehr Deutschen bewusst.
Hoffentlich kommt die letzte Erkenntnis nicht zu spät, nämlich erst dann, wenn die restlichen nationalen Befugnisse auch noch an das diktatorische Konstrukt namens "Europäische Union" abgetreten sind und auf das gesamte Ensemble verzichtet werden kann.


Mittwoch, 26. November 2014

Amerika will den Dollar mit einem Kalten Krieg retten

Thema: Geopolitik
Bedrohung für Europa
Britische Ex-Spionin:
Amerika will den Dollar mit einem Kalten Krieg retten


Eine ehemalige Mitarbeiterin des britischen Geheimdienstes MI5 glaubt, dass die aggressive Außenpolitik der USA vor allem ein Rückzugsgefecht sei: Die Amerikaner wissen, dass sie die globale Vorherrschaft in der Energie-Politik nicht aufrechterhalten können. Viele Staaten hinterfragen das Monopol des Petro-Dollars. Getrieben von den Neocons in Washington, riskiere Amerika einen neuen Kalten Krieg - der vor allem die Europäer hart treffen könnte.
Lesen Sie den Artikel hier:
Deutsche Wirtschafts Nachrichten

Kommentare

Cerberus sagt:
Ja, der Artikel bringt die Dinge auf den Punkt. Nur bleibt die Frage, wie man das an die Allgemeinheit bringen solle. Die Mainstreamer agitieren mit großen Geschützen gegen die Wirklichkeit, quasi auf allen Kanälen. Und da werden alle solche Informationen als Verschwörungstheorien abgeledert. Bspw. gestern erst wieder mit der Blödelsendung “Heute-Show” – und das sehr geschickt. Da wurde zuerst die FIFA und der Atommüll-Fass-Skandal bearbeitet (was ja richtig war), um dann den Bogen zu spannen, zu Putin, dem irrationalen, machthungrigen Despoten, wobei man gleich noch RT-Deutsch, als Verschwörungs-irren Sender – vorzüglich – deformierte. Ansonsten… Bild bearbeitet den Stammtisch und FAZ, Spiegel und Co bearbeiten die, die sich für was besseres halten wollen. Diese Medien sind eine Armee.

Mitleser aus den USA sagt:
Selbst schuld, wenn Europa sich davon “treffen” läßt. Frau Merkel hat es als eine der wenigen Politiker erkannt: Good old Germany braucht ordentliche Beziehungen zu seinen Nachbarn und an Europa grenzt nun mal u.a. auch Russland, wobei hier kein Ozean dazwischenliegt. Dies gehört wirtschaftlich für beide Seiten sinnvoll genutzt. So simple.

Kopfschüttler sagt:
Frau Merkel!!! Nehmen sie die Ruder in die Hand und legen sie sofort den Rückwärtsgang ein !!! Sie sind dabei Deutschland und Europa in eine Katastrophe zu führen. Denken sie an den “offenen Brief”, der ist eine hochbrisante Warnung. Die obigen Aussagen von ” Annie Machon” bestätigen dies in höchstem Maße. Leute… wir müssen auf die Strasse gehen bevor es zu spät ist !!!! Gibt es Vorschläge???

Ondoron sagt:
Kurz und knapp: Eine geopolitische Analyse, die ich vollständig teile. Wie immer ist Deutschland auf der falschen Seite. Merkel und Gauck müssen weg! Den Schaden, den sie anrichten, werden wir oder Nachfolgende später in den Geschichtsbüchern lesen können.
Gefallen hat mir insbesondere die Darstellung Brzezinkis als Psychopathen; leider gibt es da viel mehr von. Es scheint bei Politikern ein Selektionskriterium zu sein.

Carsten sagt:
“Es scheint bei Politikern ein Selektionskriterium zu sein.”
Ich denke auch, dass mittlerweile Personen ganz bewusst in bestimmte Posten gehievt werden!

stinchen sagt:
Nicht erst mittlerweile ist das mit bestimmten Personen auf bestimmten Positionen so: Wenn man sich mal vor Augen führt, wo überall seit Jahrzehnten ehemalige Goldmann-Sachs-Größen installiert sind und waren: Finanzminister der US-Regierung; Draghi; die “Spezialisten”, die die Griechenland-Bücher vor deren EU-Beitritt frisiert haben – bis hin zum Berater unserer Kanzlerin, der bis vor wenigen Wochen Deutschland-Chef von Goldmann-Sachs war (er hat den Posten geräumt) – allesamt Goldmann-Sachs-Leute. Da muss man sich nicht mehr wundern, wieso bestimmte Entscheidungen nicht erst auf den zweiten Blick eine Tendenz zu transatlantischen Vorteilen haben.

Schinderhannes sagt:
Nur so wird ein Schuh daraus. Alles was ich bis anhin in anderen Medien gehört oder gelesen habe, war für mich nie logisch genug um die zu glauben, was mir aufgetischt wurde. Nun, seit ich DWN lese, kommt endlich Licht ins dunkle. Und so langsam kriege ich auch angst, vor einer elitären Macht, die auf biegen und brechen an der Macht bleiben will.
Aber jeder kann, was tun, geben diesen Irrsinn aus dem Weißen Haus. Verbreitet diesen Artikel und das Volk. Ich werde dies bei uns am Bahnhof aufhängen, in der Bäckerei usw. verbreiten. Denn ich will keinen Krieg!

J.F.Oberlin sagt:
“Amerika will den Dollar mit einem Kalten Krieg retten” Das ist leider nur die halbe Wahrheit! Die USA will Krieg in Europa – nur so glauben sie das “System” des Lügengeldes erneut starten zu können.


Sonntag, 9. November 2014

Gorbatschow fordert von EU und Russland Aufhebung der Sanktionen

Thema: EUROPA
Deutsche Wirtschafts Nachrichten
Gorbatschow fordert von EU und Russland Aufhebung der Sanktionen

Der letzte Führer der Sowjetunion, Michail Gorbatschow, ist überzeugt, dass die aktuelle Politik des Westens vor allem Europa schade. Ohne eine russisch-deutsche Partnerschaft könne es keine Sicherheit in Europa geben. Daher müssten die EU und Russland mit der Aufhebung der gegenseitigen Sanktionen beginnen.

Der Friedensnobelpreisträger Michail Gorbatschow
Foto: Michael Schilling (BY-SA 3.0)
Erinnern wir uns: Berlin, 12. Juni 1987
US-Präsident Reagan ruft "Mr. Gorbatschow open this Gate, Mr. Gorbatschow tear down this Wall" und die Worte wurden gehört.
Etwas mehr als zwei Jahre später wurde das Tor geöffnet!

Aber nicht von den Politikerdarstellern die sich jetzt mit dem Erfolg schmücken, die im Nachhinein als Widerstandskämpfer bezeichnet werden aber bestenfalls Mitläufer waren. Über diejenigen, die damals ihr Leben riskiert haben, spricht schon lange keiner mehr. Die sind nicht fernsehtauglich.
Wie immer sind es die Schaumschläger und Wichtigtuer, die bei der kleinsten Gefahr abtauchen, aber bei jeder Gelegenheit sich zu profilieren ihr Fähnchen mit dem Wind drehen. Die sind es, die es vor Kameras und Mikrofone drängt.

Jeder weiß wo er war als die unglaubliche Nachricht sich wie ein Lauffeuer verbreitete, aber von denen, die es nach dem Ende der Gefahr verhaftet zu werden in die Öffentlichkeit drängte, war vor dem 9. November niemand zu sehen.

US-Präsident vor dem Brandenburger Tor
Foto: White House (public domain)
Und jetzt 25 Jahre später scheint es unserer Bundeskanzlerin sogar peinlich zu sein, dass ihre geliebten Amerikaner die Mauer nicht im Alleingang eingerissen haben, sondern ein sowjetischer Präsident vom amerikanischen Präsidenten dazu aufgefordert wurde.

Es haben viele Menschen in Ost und West daran gearbeitet dass der 9. November 1989 möglich wurde und es ist auch ein großer Verdienst des Michail Gorbatschwow.

Dass aber ausgerechnet die beiden, die die höchsten Amter unseres Staates bekleiden, den Amerikanern hinterherkriechen und in deren Auftrag alles russische misachten, ist den meisten Deutschen wohl eher peinlich. Wäre es nicht so gekommen, wären uns zumindest diese Beiden erspart geblieben.

Bereits in den 1990er Jahren habe der Westen begonnen, im Verhältnis zu Russland das Vertrauen zu untergraben, das die friedliche Revolution in Deutschland und in Mittel-Osteuropa möglich gemacht habe. «Die Nato-Erweiterung, Jugoslawien und vor allem das Kosovo, Raketenabwehrpläne, Irak, Libyen, Syrien», nannte Gorbatschow als Beispiele. «Und wer leidet am meisten unter der Entwicklung? Es ist Europa, unser gemeinsames Haus.»
Und das muss schnellstens beendet werden!

t-online: berichtet:
"Zusammenbruch des Vertrauens"
Gorbatschow: Westen hat Zusagen von 1989 gebrochen

Bei den Feiern zum 25. Jahrestag des Mauerfalls in Berlin hat der frühere sowjetische Staats- und Parteichef Michail Gorbatschow schwere Vorwürfe gegen den Westen erhoben. Im Zusammenhang mit dem Ukraine-Konflikt sagte er: "Die Welt ist an der Schwelle zu einem neuen Kalten Krieg. Manche sagen, er hat schon begonnen." Mit seinen Äußerungen habe Gorbatschow für frostige Stimmung bei dem Fest gesorgt, schreibt die französische Zeitung "Le Monde".
Lesen Sie dort: http://www.t-online.de/nachrichten/deutschland/id_71716068/fall-der-berliner-mauer-gorbatschow-erhebt-vorwuerfe-gegen-den-westen.html

Freitag, 10. Oktober 2014

Gorbatschow: Warnung vor Kaltem Krieg

Thema: Russland
Gorbatschow: „Die Welt steht am Abgrund eines großen Unglücks“

Der ehemalige Generalsekretär der KPdSU und Friedensnobelpreisträger Michail Gorbatschow, kritisiert den globalen Führungsanspruch der USA mit deutlichen Worten. Er weist die Verteufelung Russlands durch die USA zurück. Bisher hatte Gorbatschow immer eher pro-westlich argumentiert. In der Ukraine-Krise hat der Westen seiner Meinung nach eine rote Linie überschritten.

«Die Welt steht am Abgrund eines großen Unglücks», schreibt Michail Gorbatschow, Friedensnobelpreisträger und jener Mann, der letztlich die deutsche Einheit ermöglich hatte, in seinem neuen Buch. Für den Frieden in der Ukraine und damit in Europa sei ein neuer Dialog zwischen Russland und den USA nötig. «Ihre Rolle und Verantwortung sind entscheidend», schreibt Gorbatschow.

Zwar gebe es keine direkte atomare Bedrohung mehr. Moskau und Washington hätten aber weiter die Aufgabe abzurüsten. Auch Probleme wie die Klimaerwärmung, Wassermangel und Hunger, der Kampf gegen den internationalen Terrorismus und Internetkriminalität sowie der Schutz der Menschen vor Seuchen seien global und könnten nur von den Staaten gemeinsam gelöst werden, betont er.

Gorbatschow geht scharf mit der Regierung der USA ins Gericht: «Es gibt heute eine große Seuche – und das sind die USA und ihr Führungsanspruch», meinte der Ex-Kremlchef dieser Tage in einem Radiointerview. Gorbatschow nimmt damit Bezug auf eine Rede des ebenfalls mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichneten US-Präsidenten Barack Obama, der Russland vor den Vereinten Nationen als Gefahr angeprangert hatte – in einem Satz mit der Seuche Ebola und dem Terrorismus. Allerdings wirft der im Westen verehrte Russe den USA auch vor, dass die Amerikaner die Ukraine und andere Länder nur als Vorwand benutzten, um weiter nach Vormacht zu streben.

Eindringlich warnte Gorbatschow, im Westen bis heute als einer der «Väter der Deutschen Einheit» geschätzt, vor einem neuen Kalten Krieg. «Anzeichen dafür gibt es.»

Gorbatschow selbst hatte als Staatschef der Sowjetunion einst durch seine Initiativen für atomare Abrüstung dazu beigetragen, die Ost-West-Konfrontation zu beenden. 1990 erhielt er dafür den Friedensnobelpreis.

In ihrer Rede zum Tag der Einheit erwähnte Bundeskanzlerin Angela Merkel die Verdienste Gorbatschows mit keinem Wort, sondern betonte, dass die Wiedervereinigung nur mit Hilfe der Amerikaner möglich gewesen sein. Tatsächlich hätte die im Zusammenhang mit der Ukraine oft beschworene Unveränderlichkeit von nationalen Grenzen im Falle Deutschlands dazu geführt, dass die Wiedervereinigung aus damaliger russischer Sicht niemals hätte stattfinden dürfen. Während ihrer politischen Tätigkeit in der DDR hatte Merkel Gorbatschow noch als Hoffnungsträger verehrt, der den Weg zu einem Kommunismus der neuen Art weisen sollte.

Bis heute steht Gorbatschow bei russischen Nationalisten im Ruf, alles nur dafür zu tun, um im Westen zu gefallen – gegen die Interessen des eigenen Landes. Seit Beginn des Ukraine-Konflikts aber hat Gorbatschow immer wieder Nähe zum Kurs von Wladimir Putin durchblicken lassen. «Wir sind eine starke Nation (…) und haben was zu sagen», meint er jetzt selbstbewusst.

So begrüßte Gorbatschow etwa im März die vom Westen als Bruch des Völkerrechts kritisiere Aufnahme der Krim an Russland, die Putin mit der Deutschen Einheit verglich.

Gorbatschow hat sich in den vergangenen Jahren meist kritisch zu den Entwicklungen im Kreml geäußert. Unvergessen ist der Vorwurf Gorbatschows, dass die Machtgier der Kremlpartei Geeintes Russland heute noch schlimmer sei als die der Kommunisten zu Sowjetzeiten. Und unvergessen ist auch, wie er einen immer autoritäreren Kurs unter Putin kritisierte und den Präsidenten sogar einmal zum Rückzug aufforderte.

Im Ukraine-Konflikt steht Gorbatschow zumindest nach außen eher aufseiten des Kremls als aufseiten der liberalen Opposition, die Putin als «Aggressor» sieht. Die Krise im Nachbarland sei eine Spätfolge des «sinnlosen und abenteuerlichen Zusammenbruchs der Sowjetunion» vor mehr als 20 Jahren, sagt der frühere Generalsekretär der Kommunistischen Partei (KPdSU). Nicht er, sondern der russische Präsident Boris Jelzin (1931-2007) habe das Ende der UdSSR besiegelt.

«Ich habe für den Erhalt eines einheitlichen Staatenbundes mit allen zulässigen politischen Mitteln gekämpft», schreibt Gorbatschow im Nachwort seines gerade beendeten Buches «Posslje Kremlja» («Nach dem Kreml»). Als Miteigentümer der kremlkritischen Zeitung «Nowaja Gaseta» ließ er den Textauszug in dem Blatt abdrucken samt seinem zuletzt oft wiederholten Aufruf an Obama und Putin, die Krise um die Ukraine gemeinsam zu beenden.

Mit freundlicher Genehmigung von DEUTSCHE WIRTSCHAFTS NACHRICHTEN


Schauen Sie dieses Video:
Wie Russland hereingelegt wurde


Uta Simma
...Ray McGovern arbeitete fast 30 Jahre als Analyst der CIA ...
(es werden einige Zusammenhänge klarer, die in den Medien ausgeblendet bleiben)

Kommentare

Nenemsis sagt:
Die USA braucht ihre Vormacht um sich die Energie, die sie unermesslich verbraucht, zu sichern. Seit den 70er Jahren wissen sie das das Öl und Gas nicht ewig hält. Da macht das Fracking in ihrem eigenen Land nicht viel aus.
Wenn die Energie in den USA zu teuer wird fühlen sich die Bürger in ihrer Bewegungsfreiheit beschränkt und die Wege zu Arbeit werden zu teuer. Daraus könnten dann Revolten entstehen.
Also will man sich so viel wie möglich davon sichern, natürlich geht das nur mit Gewalt, da die anderen Nationen ja auch Energie brauchen.
Nur darum geht es wenn man uns dazu bringen will andere Menschen tot zu schiessen.
Auch brauchen zerstörte Länder weniger Energie. (zB Lybien)
Sonstige Werte und Religion oder “way of life” werden nur vorgeschoben.
Ich mache da nicht mit.

Tommy Rasmussen sagt:
“„Die Welt steht am Abgrund eines großen Unglücks“:
China wird Gold und den Goldpreis nutzen, um globale Währungen zu reformieren
http://bm-ersatz.jimdo.com/startseite/asien/china/

Leo78 sagt:
Die gute Frau Merkel braucht wohl mal ein paar Nachhilfestunden in Geschichte. Russland und Gorbatschow waren es nämlich, die der deutschen Wiedervereinigung damals zugestimmt und sie überhaupt erst ermöglicht haben. Es ist traurig mit anzusehen, wie Frau Merkel die Deutschen verrät, indem sie mutwillig alles zerstört, was an Vertrauen im deutsch-russischen Verhältnis über Jahrzehnte aufgebaut wurde und Russland die Unterstützung bei der Wiedervereinigung auf diese Weise dankt. Stattdessen kriecht sie den Amerikanern in den Allerwertesten, die in Wirklichkeit aktuell die größte Gefahr für den Weltfrieden darstellen. Wenn diese Politik der Anfeindung und Konfrontation mit Russland vom Westen weiter betrieben wird, dann steht die Welt in der Tat vor einer Katastrophe.

Bürgerin sagt:
Ich habe eher den Eindruck, daß Merkel sich die Definitionsmacht anmaßt und die Geschichte neu schreiben will. Desweiteren ist es ein unglaublicher Affront, und eine totale Entwertung (Verleugnung/Ungeschehen machen) der ganzen geschichtlichen Vergangenheit, daß sie bei der Rede zum Tag der Einheit die Verdienste Gorbatschows mit keinem Wort erwähnt.

Adlerauge sagt:
Die Zeit nach dem Dollar ist bereits bei den “Strategen der neuen Zeit” ein Thema:
http://www.metallwoche.de/james-rickards-die-geldapokalypse-der-kollaps-unseres-internationalen-geldsystems Dazu ein Leserkommentar bei Hartgeld.com:
“Im September 2012 fand in Bahrain eine Konferenz internationaler Geldexperten statt, die offen über den Zusammenbruch des Dollars und den Ersatz durch regionale Leitwährungen diskutierten. Wer nicht als Vogel Strauß durch die Welt läuft, kann bereits bemerken, wie sich Länder und Finanzwelt auf die post-Dollar-Welt einrichten.”

Ulli sagt:
Unsere Frau Merkel. Herr Steinmeier und die Grünen werden das vermutlich nicht verstehen – schade für die Bevölkerung in Deutschland und die EU!
Aber es gibt viele Friedensbewegungen in Deutschland, auch in der EU.
Dem Internet sei dank.
Da wir uns nun wieder in einem Deutschland befinden, welches eine Vormachtstellung in der Welt anstrebt (dies kann man nur mit Kriegen erreichen) und dabei – vordergründig – von den USA unterstützt wird, müssen wir uns nicht wundern, wenn mit allen Mitteln versucht wird, Russland einzuengen und in die Knie zu zwingen.
Russland, dass der Vereinigung Deutschlands damals ebenfalls zustimmte, wird jetzt nur noch benutzt, in dem man ihm Aggression und Angriffslust unterstellt, als Vorwand die Ukraine und andere russische Gebiete annektieren zu können.

Ich sagt:
Noch einmal für alle. Es wurde von führenden Personen bereits klar definiert, dass der Zustand schon viel zu weit fortgeschritten ist, als dass man die Bezeichnung “kalter Krieg” verwenden könnte. Das was jetzt noch kommen wird, (wenn kein einlenken stattfindet) ist ein so genannter “heißer Krieg”. Und dieser wird dann territorial wie ein kalter Krieg, nicht mehr nur als Stellvertreterkrieg auf dem Boden der Ukraine geführt, sondern bis in die Einzugsgebiete der beteiligten Mächte.