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Donnerstag, 31. August 2023

Ernst Wolff über Aiwanger, BRICS und Markus Krall | Aufdeckung Selenskijs wahrer Seite

Ernst Wolff über Aiwanger, BRICS und Markus Krall | Aufdeckung Selenskijs wahrer Seite

Krissi Rieger

30.08.2023
Wie versprochen der Link zu den Live-Vorträgen von Ernst Wolff ►►
https://ernstwolff.com/#termine

Kommentare

@fgextern7976
Fast täglich habe ich das Gefühl von Vollidioten umzingelt zu sein aber hier macht es Spaß, Menschen zu zu hören, die den Durchblick haben.
@heidelukas8035
Herr Wolff, als Medien kann man diese Propagandaverbreiter nicht mehr bezeichnen.
@hannesbold4738
Vielen Dank für diesen interessanten Beitrag ! 💙Wollt ihr Veränderungen , dann macht das Kreuz bei der nächsten Wahl an der richtigen Stelle !💙

Sonntag, 4. September 2016

Brasiliens Präsidentin Rousseff des Amtes enthoben, sie spricht von „Putsch“

Thema: Brasilien

Ende der BRICS
Brasilien: Präsidentin Rousseff gestürzt, sie spricht von „Putsch“

Die brasilianische Präsidentin Rousseff ist nach einem Votum des Senats endgültig gestürzt. Neuer Präsident ist Michel Temer. Temer hatte bereits vor Monaten in Washington mit einflussreichen US-Senatoren über den Machtwechsel in Brasilien gesprochen.

Die brasilianische Staatspräsidentin Dilma Rousseff ist ihres Amtes enthoben worden. Neun Monate nach Beginn des Verfahrens befand am Mittwoch eine Senatsmehrheit die 68-Jährige für schuldig, gegen Haushaltsregeln verstoßen zu haben. Rousseff bestreitet die Vorwürfe, sie habe mit Budget-Tricksereien ihre Wiederwahl sichern wollen. Ihr Anwalt kündigte an, Rousseff werde beim Obersten Gericht Berufung einlegen.
Die linke Politikerin ist bereits seit Mai suspendiert. Seitdem regiert der konservative Vize-Präsident Michel Temer. Der 75-Iährige soll nun als Präsident vereidigt werden und die Amtszeit bis 2018 übernehmen. Das Verfahren gegen Rousseff hat die Brasilianer tief gespalten und die Politik gelähmt.

Der brasilianische Interimspräsident Michel Temer hat als Informant für die US-Regierung die innenpolitische Lage in Brasilien sondiert. Wikileaks veröffentlichte vertrauliche Depeschen über die Tätigkeit Temers. Erst kürzlich hatten sich seine Leute mit US-Senatoren getroffen, um über eine Kooperation im Erdöl-Sektor zu beraten.

Die brasilianische Präsidentin Dilma Rousseff könnte recht gehabt haben, wenn sie über ihren Sturz als einen „Putsch“ spricht. Der Drahtzieher hinter den Ereignissen, die erstaunliche Parallelen zum Sturz der Janukowitsch-Regierung in der Ukraine aufweisen, könnte die CIA sein, die Temer über die US-Botschaft in der brasilianischen Hauptstadt Brasília regelmäßig kontaktiert haben soll.

CNN International hatte am Donnerstag ein Profil von Temer geschrieben. Dem Bericht zufolge soll er sehr beliebt an der Wall Street sein. Seine Popularität beim brasilianischen Volk ist gering.

Er wird erwartet, dass Temer mit der Öffnung der brasilianischen Ölindustrie und der Einführung der formellen Unabhängigkeit der Zentralbank beginnt, berichtet die Financial Times.

Quelle: DEUTSCHE WIRTSCHAFTS NACHRICHTEN

Montag, 13. Juli 2015

Ist Griechenland bald ein BRICS-Staat?

Thema: BRICS

RT-Deutsch
Russland bietet Griechenland den Beitritt zum BRICS-Zusammenschluss an

Griechenland könne den sogenannten BRICS-Staaten beitreten, sobald die Wirtschaft wieder wachse, teilte der Vorsitzende der russischen Industrie- und Handelskammer, Sergej Katyrin, am Dienstag mit. Er fügte hinzu, dass die griechische Bereitschaft zum Beitritt allerdings einen wichtigen Faktor darstelle.

Grafik: NetFlaneur/Twitter
Die vier weltweit wichtigsten aufstrebenden Wirtschaftsmächte, die das Akronym BRICS zusammenfasst, sind kein starrer Block. So nahmen am 24. Dezember 2010 Brasilien, Russland, Indien und China erst Südafrika auf. Schon bald könnte auch Griechenland der Vereinigung beitreten, wenn das Land weiter wachsen sollte, sagte der Vorsitzende der russischen Industrie- und Handelskammer Sergej Katyrin gegenüber der Nachrichtenagentur Sputnik.

Laut dem europäischen Statistikamt Eurostat verabschiedete sich nämlich die griechische Volkswirtschaft bereits im ersten Quartal 2014 aus der Rezension. Die Wirtschaft wuchs um 0,8 Prozent auf 179 Milliarden Euro und erreichte damit einen ersten Aufwärtstrend seit fünf Jahren.

Die Schulden des südeuropäischen EU-Landes sind nach wie vor hoch und übersteigen 310 Milliarden Euro.

Der griechische Premierminister forderte unlängst zum wiederholten Mal die Gläubiger der griechischen Republik, allen voran die Troika, bestehend aus Europäische Zentralbank, Internationaler Währungsfonds und Weltbank, dazu auf, einen realistischen Schuldenschnitt zu erlassen. Die Rede sei von einem Erlass gewesen, der ein Drittel aller staatlichen Schulden umfasse, um langfristig wieder auf die Beine kommen zu können.

Kürzlich zeigten sich Athens Gläubiger bereit, entgegenzukommen, erwarteten aber einen harten Austeritätskurs der Regierung.

Tsipras ließ daraufhin am vergangenen Sonntag ein landesweites Referendum abhalten, in dem mehr als 61 Prozent der Bevölkerung hinsichtlich des Planes der Gläubiger Griechenlands mit „Nein“ abstimmten.
Quelle: RT-Deutsch

Kommentare

Abendsternchen
Wenn sie klug sind machen sie das ^^ Die EU ist doch ein sinkendes Schiff, was auch noch von den Amis gesteuert wird und wo das enden wird, kann man sich vorstellen.
Deshalb macht die Schweizer Armee im September wieder ne Übung für den Ernstfall. Das Szenario lautet: Europa zerfällt. (sag ich doch schon lange ^^)
Das «Conex»-Szenario sieht schwarz für die Nachbarländer. «In einem fiktiven Europa der Zukunft mit neuen Ländern und Grenzen herrscht Wirtschaftskrise», heißt es darin. Die Folgen: «Verknappung der Vorräte, Schwarzhandel, kriminelle Organisationen». Die Schweiz werde nach ethnischen Spannungen im Ausland von «größeren Flüchtlingsströmen» überrollt. Die Vorräte müssen geschützt werden.
Die scheinen der EU auch nicht zu trauen, was ich total nachvollziehen kann. Man kann also davon ausgehen, das alles noch schlimmer kommt, als wir es uns vorstellen können.
Naja, die Spanier machens jetzt ja auch vor und zeigen uns, dass die EU ne sehr demokratische Diktatur ist ;) Die Leute dürfen nur noch Männchen machen, wie unser Politdarsteller vor der USA. Und bei Demos wird’s dann so richtig lustig und teuer und das kann sich das wohl kein normaler Bürger mehr leisten. Gibt dann bestimmt ne demokratisch beziehbare Zelle für alle ^^
Mein Vorschlag: Fußfesseln und Maulkörbe für alle. Arbeit wird nur noch mit Bezugsscheinen entlohnt und diese sind nur in Geschäften, die TTIP-Gebrauchsgegenständen und Lebensmitteln vertreiben, einzulösen.
Wir müssen doch den Amis helfen, den Laden endgültig zu übernehmen und ihnen von den 211 Billionen Dollar Schulden runterhelfen ;)
Oder um es kurz zu sagen: wir sind am Arsch ^^
Und deshalb liebe Griechen, wechselt zu den BRICS-Staaten und legt nen gutes Wort für uns ein, damit die uns mit übernehmen. Bevor wir uns hier wirklich um die letzte Kartoffel prügeln und die ist dann auch noch TTIP verseucht ^^

politikscanner
9. Juli, 2015 at 18:55
Hallo, @ Abendsternchen,
dass mit der Schweiz ist bekannt und sollte nicht unterschätzt werden. Doch unsere politisches Ensemble in Brüssel, hat da schon rechtswidrig, Vorsorge getragen mit dem Lissaboner Vertrag. Denn das diese antidemokratisch, völkerrechtswidrige Politik, die als priorisiertes Ziel nur die Enteignung und totale Kontrolle der Bürger Europas im Blickfeld, zumeist US-globaler, wirtschaftlicher Interessen hat, irgendwann das Fass zu überlaufen bringt, war den wenigen Verantwortlichen sicherlich von vornerein klar und in der Zukunft mit einkalkuliert.
Falls sich Griechenland für einen Grexit und für den Eintritt in die BRICS entscheiden sollte, wäre die Kacke buchstäblich am dampfen. Mit Sicherheit würden Griechenland die bunten Demos zunehmen und Medien den Auftrag erhalten, Griechenland medial den Garaus zu machen. Eine alt bekannte und zuweilen bewährte Vorgehensweise der US – amerikanischen “ Hegemonialstrategie“.
Mann stelle sich vor, die russische Flotte würde in Piräeus stationiert werden, mitten im Mittelmeer ? Dazu noch das Gas, dass vor der griechischen Küste lagert. Da wäre doch die nationale Sicherheit der USA und Mrd.$ Gewinn geraubter Rohstoffe gefährdet……. Das Pentagon wird ausrasten.
Mit Sicherheit würde dies dem Brüsseler Totalüberwachungsstaat schaden, ebenso dem Euro und dem Finanzwesen, was ich persönlich aber nicht bedauere, im Gegenteil, diese Austeritätspolitik zu lasten der kleinen und mittleren Einkommen und Kleinfirmen muss endlich ein Ende haben. Die Unterjochung und Maßregelungen der Bürger, egal wo in Europa – viele Deutsche kapieren es leider noch nicht und träumen davon, in einer friedlichen Welt der Demokratie mit Bier, Bundesliga und BLÖDzeitung zu leben – mit irrationalen Besteuerungen, Abgaben und Auflagen findet mittlerweile in der ganzen EU statt.
Es wäre der erste offizielle Schritt in Richtung Zerfall dieses Ideologischen Gebildes und europäischem Big Brother EU, dass man sicherlich auch als europäisches Guantanamo bezeichnen kann. Fehlen nur noch die orangefarbenen Strampler mit Nummern für die Bürger. Den USA sei dank !
Abendsternchen, deine Aussage:
„Mein Vorschlag: Fußfesseln und Maulkörbe für alle. Arbeit wird nur noch mit Bezugsscheinen entlohnt und diese sind nur in Geschäften, die TTIP-Gebrauchsgegenständen und Lebensmitteln vertreiben, einzulösen“.
könnte fast schon zur Realität werden und schwebt manch einem politischen Großvisionär in Brüssel sicherlich in seinem Spatzenhirn vor. Denn die Reduzierung der Bargeldzahlungen, sind nur der Anfang. Falls dieses abgeschafft werden sollte, was die Großbanken ja präverieren, dann haben die die totale Kontrolle und Zugriff auf unser Vermögen und können dies konfiszieren, enteignen umbuchen oder sperren, aus welchem Grund auch immer. Damit wären die Bezugsscheine Realität ebenso wie der Maulkorb. Reißt man die Klappe auf oder äußert Kritik am System, dann gibt’s nix und das wars. Dann ist Schluss mit lustig. Siehe Spaniens Demonstrationsverbot, eigentlich ein Grundrecht, dass hier gesetzlich vergewaltigt wird !
Und das TTIP wurde gestern auch vom europäischen Parlament durchgewunken !


Montag, 8. Juni 2015

Bediene beide Seiten und ziehe deine Vorteile daraus - System Rothschild

Es geht bei diesem Beitrag nicht um den G20 Gipfel, der ist ein halbes Jahr her.
Es geht um die Aufteilung der Welt und wie lange das schon läuft!


Thema: Agenda Rothschild

Posted by Maria Lourdes - 29/11/2014

Ob ihm der Appetit vergangen ist? Oder ob er einfach nur müde war? Das letzte gemeinsame Essen ließ Wladimir Putin jedenfalls sausen – auch bis zur Unterzeichnung des Abschlussprotokolls wollte er nicht warten.

Foto: Präsident Putin, Screenshot
Eilig reiste der russische Präsident vom Gipfel der 20 mächtigsten Wirtschaftsnationen (G20) im australischen Brisbane ab. “Er müsse schließlich am Montag wieder arbeiten”, sagte der Kreml-Chef in seinem Hotel in Brisbane. “Und vier bis fünf Stunden schlafen wolle er auch noch”. So und so ähnlich, beschrieben die westlichen Medien die vorzeitige Abreise Putin’s aus Brisbane. Russische Quellen berichteten über Morddrohungen gegenüber Putin.

Es ist nun allgemein bekannt, das Brasilien, Russland, Indien und China die vier aufstrebenden Mächte sind, die die BRICS-Gruppe ins Leben gerufen haben. Zu der Gruppe gehört auch Südafrika und in kurzer Zeit werden ihr andere Mächte des Großen Südens beitreten.

Die BRICS sind in Washington und seinem Think-Tankland herzlich verhasst, denn sie verkörpern die Bemühungen des Großen Südens zur Schaffung einer multipolaren Welt.

Man könnte einige Flaschen Krim-Champagner wetten, dass die Antwort der USA auf diese Bemühungen ein totaler Informationskrieg sein wird, der sich im Wesen nicht sehr viel unterscheiden wird vom “totalen Informationsbewusstsein” (Total Information Awareness-TIA), jenes entscheidende Bestandteil der Doktrin der “Gesamtspektrum-Dominanz“ (Full spectrum dominance) des Pentagons, das der Deep State NSA schon umgesetzt hat. Die BRICS werden als eine ernsthafte Bedrohung empfunden. Zu deren Bekämpfung müssen die gesamten Informationsnetze beherrscht werden.

Nicht vergessen: Bediene beide Seiten und ziehe deine Vorteile daraus. Das war und ist die Agenda des Hauses Rothschild seit rund 200 Jahren. Ich zitiere für die Leser aus der Presseseite des Hauses Rothschild…
RUSSLAND – Unser Haus hat seit 10 Jahren viele lokale Investments in Russland platziert und sieht im russischen Markt weiterhin gute Chancen […] Dabei konnten wir das uns anvertraute Vermögen unserer, aus den wohlhabendsten Kreisen der globalen Gesellschaften stammenden Kunden, zu deren Zufriedenheit erfolgreich sichern. Dazu stehen unserem Hause viele Wege zur Verfügung. […]
Es wurden beispielweise rund 30 Milliarden US Dollar im Markt über verschiedene Finanzbeteiligungen wie TPG Capital, VTB Capital und EBRD. Für die Transaktionen wurden die Geldhäuser Sberbank und DenizBank genutzt.
Quelle: rothschild.com – russia – gefunden bei iknews
Als Putin 2003 das Öl-Kartell von Rothschild-Finanzsoldat Chodorkowski zerschlug und dieser zurecht hinter Schloss und Riegel wanderte, gingen die Anteile seines Unternehmens YUKOS an Lord Jakob Rothschild über.
Ab sofort kontrollierte Rothschild die 13,5 Milliarden US-Dollar Anteile des Ölkonzerns.
Merke: Im System ROTHSCHILD gibt es keinen Staat und wenn, dann nur einen zahnlosen und willfährigen Staat. In diesem System gibt es keine Völker, Menschenrechte, Grenzen und keine Nachhaltigkeit, keine erhaltenswerte Natur, kein Kollektiv. Es gibt nur den Profit – alles dient dem Gewinn und endet letztlich in Ausbeutung und Sklaverei und hinterlässt überall verbrannte Erde.
Rothschild ist auch in China beteiligt…und das schon seit den Opiumkriegen.

Für Alfredo Jalife-Rahme, Professor für politische und soziale Wissenschaften an der nationalen autonomen Universität von Mexico, war der G-20 in Brisbane nicht das Theater einer Isolation Russlands, sondern eine immer stärkere ausgeprägte Kluft zwischen den Mitgliedern der BRIC-Staaten einerseits und den Verbündeten von Washington andererseits. Die Ersten konstatierten zuerst die Bösgläubigkeit der Abendländler, die sich im Jahr 2010 in Seoul zu einer nie durchgeführten Reform des IWF engagiert hatten. Daher haben sie ihre gemeinsamen Interessen und ihre Entscheidung wieder behauptet, ein alternatives internationales System zu schaffen. Außerdem scheint es, als sei die Unerbittlichkeit der atlantischen Medien, die vorzeitige Abreise von Präsident Putin zu verspotten, dazu da, um die Gerüchte über ein mögliches Attentat gegen ihn zu verbergen.

Bruch auf dem G-20 Gipfel in Brisbane
Ein Artikel von Professor Alfredo Jalife-Rahme bei Voltairenet.

Der APEC- Gipfel in Peking hatte bessere Ergebnisse als der G-20 in Brisbane, wo sich die Kluft zwischen dem G7 und den BRIC-Ländern vertieft hat.


Foto: lupocattivoblog.com
Über die angebliche Flucht von Präsident Putin, hochgespielt von den angelsächsischen Medien, die genauso wirksam in Desinformation sind wie sie streitsüchtig sind, flüstern russische Quellen, dass er tatsächlich durch Morddrohungen ins Visier genommen wäre und das ist, was Russland dazu geführt hätte, seine Kriegsschiffe – den mit Lenk-Raketen ausgestatteten Kreuzer Varyag und den Zerstörer Marschall Schaposchnikov – nahe der australischen Küste zu platzieren, eine Tatsache, die von der russischen Botschaft in Canberra bestätigt wurde [1].
Ein von Australien, von einem aggressiven Mitglied der Anglosphäre organisierter G-20-Gipfel und von russischen Kriegsschiffen subtil belagert, das ist nicht wirklich Gang und Gebe.
Präsident Putin hatte ein paar Tage zuvor berichtet, dass die russische Wirtschaft nicht durch die Dollar-Diktatur dominiert werden würde [2], und dass es sich mit den schmerzhaften Sanktionen auf einen Wirtschaftskrieg vorbereite, seitdem die Russische Zentralbank 55 Tonnen Gold im dritten Quartal gekauft hatte [3]. Der russische Präsident, der die Petrodollar boykottiert und Gold hortet, ist doppelt tollkühn; Wir wissen, was das Ende der anderen Staatsoberhäupter, Saddam Hussein und Muammar Gaddafi war, die ähnliche Manöver versucht hatten.

Luisa Corradini, von der argentinischen Tageszeitung La Nación [4], enthüllt, dass bei dem vom Mandarin Xi dem russischen Präsidenten angebotenen Festmahl, am Rande des APEC-Gipfels, er erklärt habe, dass China und Russland dem Druck von Washington wiederstehen und im Interesse der Welt vereint bleiben müssten. Aber fast nichts ist in der völlig durch die USA und die Anglosphäre kontrollierten westlichen Presse durchgesickert, über den Mini-Gipfel zu fünft den die BRIC-Staaten am Rande des G-20 hielten, wo die Haltung der USA hart angeprangert wurde, weil sie die Reform des IWF im Jahr 2010 nicht ratifiziert hatten, was ihre Legitimität und Vertrauen untergräbt [5]. Wir haben da noch eine echte Schwachstelle zwischen dem G7 und den BRIC-Ländern gesehen.

Die Spaltung innerhalb des G-20 wirkt sich auf allen Ebenen aus, und sie breitet sich in den Medien der Anglosphäre, Großbritannien, Kanada, Australien so obszön aus, wenn sie in kontinuierlichem Strom Präsident Putin beschimpfen, wegen Rechtsstreitigkeiten über die Ukraine, während die Vertreter der BRIC-Staaten sich für Zurückhaltung entschieden haben. Die chinesische inoffizielle Zeitung Global Times [6] sagt in ihrer Diagnose, dass der Gipfel G-20 in Brisbane entgleist ist, obwohl eines der wichtigsten Ziele war, das Wachstum und die Beschäftigung zu fördern, und dass die ganze öffentliche Aufmerksamkeit sich auf die Rivalität zwischen Russland und dem Westen konzentriert hat.

Das gleiche Organ ist der Auffassung, dass China den Gipfel der APEC mit 21 Ländern viel besser verwaltet hat, als Australien den G20-Gipfel. Man kann es nicht besser sagen…

Selbst die Tageszeitung Le Monde, inoffizielles Sprachrohr der französischen Diplomatie, gesteht ein, dass jenseits der intensiven rhetorischen Streitereien zwischen dem Westen und Russland, „die echte Rivalität heute zwischen China und den USA liegt“ [7]. Sylvie Kauffmann, Analyst von Le Monde, stimmt Philip Stephens vom Financial Times zu [8]: Russland ist “eine Macht im Niedergang, mit regionalen Ambitionen”, sagt sie.

Aber man muss zugeben, dass Russland auf wirtschaftlichem, militärischem und wissenschaftlichem Niveau heute weitaus mächtiger ist als Frankreich und das Vereinigte Königreich, die beiden ehemaligen Kolonialmächte, die ins Trudeln kommen. Diese hirngespinstische Verzerrung befindet sich im Herzen des Problems der Unterschätzung von Russland und der Überschätzung des Westens durch sich selbst.

Vorsichtiger als seine kriegerischen britischen Kollegen, sagt Andrew Critchlow, vom Daily Telegraph [9], dass die gesamte Wirtschaft leiden wird, trotz dem Wunschdenken des G-20 in Brisbane, von dem keine andere Spur bleiben wird, als die Erinnerung an die übereilte Abfahrt von Wladimir Putin. Wenn hier das Ziel gewesen wäre, Putin auf der Weltbühne als isoliert darstellen zu wollen, um seiner Popularität in seinem Land einen Schlag zu erteilen, wäre das Manöver gescheitert und zeige eine große Unkenntnis der russischen Mentalität.

Er fügt hinzu, dass, anstelle des Ziels des G-20 für einen weiteren Wachstumsanstieg von 2%, „die Gefahr für die Weltwirtschaft wäre, dass der Streit zwischen dem Westen und Russland, der nun als ein neuer Kalter Krieg allgemein anerkannt wird, als eine signifikante Bremse für das Wachstum in den kommenden Jahren wirken wird“, insofern Russland schon die achte Weltwirtschaft ist. Andrew Critchlow fügt noch hinzu, dass der Westen bereits die Auswirkung der schmerzhaften Isolation von Moskau fühlt, während Europa die Petrodollar mehr braucht, als Russland den zerrütteten Wirtschaftsblock der 27 Länder braucht, die sich untereinander streiten um zu entscheiden, ob sie zusammen bleiben werden (ich korrigiere: es sind 28 und nicht 27).

Abgesehen von seinem persönlichen Groll gegen Putin hat David Cameron, britischer Staatsmann des Admiralschiffs der Anglosphäre – England ist an der zehnten Stelle in Bezug auf das BIP, während Kanada den 14. Rang und Australien den 18. einnimmt – am Ende des G-20 vor einem bevorstehenden zweiten globalen Crash gewarnt, während Japan, auch ein sehr streitsüchtiges Land, das jegliche nukleare Erinnerung verloren hat, gerade wieder in eine x-te Rezession gefallen ist, und das Euro-Währungsgebiet sich am Rande einer dritten Rezession befindet [10]. Das genügt vollkommen, um die Nervenkrise des G7 zu verstehen…

Seit Peking (auf dem APEC-Gipfel) bis Brisbane (Gipfel des G-20) hat Obama vielfache Persönlichkeiten verkörpert: Er ging von der verführerischen Haltung zur rhetorischen Brutalität über, die auf der Universität von Queensland einen Höhepunkt erreichte, als er das Niveau der globalen Bedrohung von Russland auf Platz drei herabstufte (nach dem er sie schon auf den zweiten Platz gestellt hatte), nämlich nach den Dschihadisten und der Ebola, und gegenüber China über das amerikanische Management der asiatisch-pazifischen Region schwadronierte, was nach Angaben der WSWS-Website einer Kriegsdrohung entspricht. [11].

Obama hat gegen China gewettert, ohne es aber zu nennen: eine effektive Ordnung in Sachen Sicherheit für Asien sollte nicht auf Einflusssphären oder Zwang oder Einschüchterung beruhen, wo große Länder kleine zwingen sich unterzuordnen, sondern auf Allianzen, um die Sicherheit gemeinsam zu verwalten, durch das Recht und internationale Standards, sagte er.

Außerhalb der multipolaren Realität, um nichts von der neuen geostrategischen dreiseitigen Unordnung zu sagen, hat Obama sein stichfestes Engagement an Seiten seiner regionalen Verbündeten als einzige Hypermacht der Welt garantiert [12].

Frank Sieren, Analyst der Deutschen Welle, sagte seinerseits, dass der neuerliche Vertrag des Frei-Handels zwischen Australien und China die «USA entsetzt hat» [13], was seiner Meinung nach einem Mikro-Bruch innerhalb des westlichen Blocks gleichkäme im Kontext der globalen Makro-Fraktur zwischen den G-7 und den BRIC-Staaten.

Vorsichtiger als die hohle Prahlerei der Anglosphäre und der unhaltbare unipolare Solipsismus, befürworten Robert Blackwill und Dimitri Simes, von der wichtigen The National Interest Website, die Eröffnung eines privaten Kanals für eine Diskussion mit Putin, um zu versuchen, die Ukraine-Konfrontation zwischen den USA und Russland zu beenden, bevor sie außer Kontrolle kommt [14].

Ja, die Welt ist in Gefahr, es ist nicht notwendig, davor Gorbatschow und Kissinger zu warnen…

Fußnoten:

Linkverweise:

Quelle: lupocattivoblog.com - Maria Lourdes

Dienstag, 7. April 2015

Der Niedergang des Yankee-Imperiums

Posted by Maria Lourdes - 30/03/2015

Wir erleben heute eine langsame, aber sehr weitreichende Umverteilung der Macht: auf der einen Seite stehen die Vereinigten Staaten, die G7 und die Nato, auf der anderen die Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit und die BRICS-Staaten.

Foto: lupocattivoblog
Das Stück spielt sich gleichzeitig auf der finanzwirtschaftlichen Bühne als Herausforderung an die Vorherrschaft des Dollars ab wie auch auf der militärischen Bühne mit dem Aufmarsch der Nato rund um Russland und dem der US-Marine um China.

Der Niedergang des Yankee-Imperiums – Ein Artikel von Manilo Dinucci bei Il Manifesto (Italien), übersetzt von Sabine bei Voltairenet.

Washington hat alle Kraft daran gesetzt zu verhindern, dass seine Verbündeten sich an der von China aufgebauten Asian Infrastructure Investment Bank (AIIB) beteiligen, aber ohne Erfolg: Großbritannien, Deutschland, Frankreich und Italien (allesamt G7-Mitglieder) sind beigetreten, andere wie die Schweiz folgen ihnen.

Was Washington beunruhigt, ist das Gesamtprojekt, in das die AIIB eintritt. Sein Zentrum ist die Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit (SCO): Nach ihrer Gründung durch das strategische chinesisch-russische Übereinkommen als Gegengewicht zum Vordringen der Vereinigten Staaten in Zentralasien hat sie sich u.a. im ökonomischen, energetischen und kulturellen Bereich ausgeweitet. Zu den sechs Mitgliedern (China, Russland, Kasachstan, Kirgisistan, Tadschikistan und Usbekistan) sind zur Zeit Indien, Iran, Pakistan, die Mongolei und Afghanistan als Beobachter hinzugekommen sowie als Gesprächspartner Weißrussland, Sri Lanka und die Türkei.

Die SCO, die zur Zeit ein Drittel der Weltbevölkerung umfasst und auf die Hälfte anwachsen wird, wenn die gegenwärtigen Beobachterstaaten dazugehören, verfügt über Ressourcen und Arbeitskapazitäten, die sie zum größten integrierten Wirtschaftsraum der Welt machen können. Die SCO ist mit den BRICS-Staaten (Brasilien, Russland, Indien, China und Südafrika) verbunden, die ihre eigene Entwicklungsbank und ihren eigenen Reservefonds aufbauen wollen.

Mit der Zeit können diese Finanzinstitute und die asiatische Bank in weiten Teilen die Weltbank und den IWF ersetzen, die 70 Jahre lang den USA und den größten der Westmächte erlaubt haben, die Weltwirtschaft durch leoninische (unfaire) Kredite und andere Finanzinstrumente zu beherrschen. Die neuen Institutionen können gleichzeitig die Entdollarisierung der Handelsbeziehungen bewirken und den Vereinigten Staaten die Möglichkeit nehmen, die Schulden auf andere Länder abzuladen, indem sie die benötigten Geldmengen als international dominante Währung drucken, obwohl die Konvertierbarkeit des Dollars in Gold, wie sie 1944 in Bretton Woods festgesetzt wurde, 1971 ein Ende genommen hat.

Andere Währungen wie der chinesische Renminbi (oder Yuan) sind verlässlicher: London ist dabei, das Zentrum für die Entwicklung von Finanzinstrumenten zu werden, die auf Renminbi abgestellt sind. Weil Washington diesem Prozess, der den Abstieg der Vereinigten Staaten, der bislang größten Wirtschaftsmacht der Welt, beschleunigt, nicht mit Instrumenten der Wirtschaft begegnen kann, wirft es sein Schwert in die Waagschale.

Es ist diese Strategie, in die der Putsch auf dem Maidan eingepasst ist, der durch eine neue Konfrontation mit Russland es den USA erlaubt hat, in der Folge die Nato, ihr wichtigstes Mittel der Einflussnahme auf Europa, zu verstärken. In dieselbe Strategie fügt sich die zunehmende Verlagerung der US-Militärstreitkräfte in die asiatisch/pazifische Region in ihrer gegen China gerichteten Funktion. Symbolträchtig ist in dieser Hinsicht die Strategie für „die Seemacht des 21. Jahrhunderts“, die soeben von der US-Marine veröffentlicht wurde. Sie betont, die wirtschaftliche Bedeutung dieser Region, wo die „maritime Expansion“ Chinas in Gang sei, „verlangt es, sich zunehmend auf die Seestreitkräfte zu verlassen, um die Interessen der Vereinigten Staaten zu schützen“, so dass „in 2020 etwa 60 Prozent der See- und Luftstreitkräfte der U.S.Navy in dieser Region konzentriert sein werden“.

Während die europäischen Mächte sich aus wirtschaftlichem Interesse der von China geschaffenen asiatischen Bank anschließen, sind sie Kollaborateure der Strategie der Vereinigten Staaten, um mit militärischer Gewalt zu verhindern, dass China zusammen mit Russland die „Wirtschaftsordnung“ der Welt umstürzt. Die französisch-deutsch-spanische Airbus-Gruppe wird die Militär- Satellitentechnik über dem asiatisch-pazifischen Raum entwickeln.

Und Frankreich, das als nächster Verbündeter der USA Großbritannien überholt hat, schickt sein Admiralschiff, den Flugzeugträger Charles-de-Gaulle, in den Golf unter das Kommando der Vereinigten Staaten.
Quelle: LupoCattivoblog.de

Samstag, 6. Dezember 2014

Agenda Rothschild: Bediene beide Seiten und ziehe deine Vorteile daraus.

Thema: USA, BRICS, EU
original Posted by Maria Lourdes - 29/11/2014

Ob ihm der Appetit vergangen ist? Oder ob er einfach nur müde war? Das letzte gemeinsame Essen ließ Wladimir Putin jedenfalls sausen – auch bis zur Unterzeichnung des Abschlussprotokolls wollte er nicht warten.


Foto: Screenshot
Eilig reiste der russische Präsident vom Gipfel der 20 mächtigsten Wirtschaftsnationen (G20) im australischen Brisbane ab. “Er müsse schließlich am Montag wieder arbeiten”, sagte der Kreml-Chef in seinem Hotel in Brisbane. “Und vier bis fünf Stunden schlafen wolle er auch noch”. So und so ähnlich, beschrieben die westlichen Medien die vorzeitige Abreise Putin’s aus Brisbane. Russische Quellen berichteten über Morddrohungen gegenüber Putin.

Es ist nun allgemein bekannt, das Brasilien, Russland, Indien und China die vier aufstrebenden Mächte sind, die die BRICS-Gruppe ins Leben gerufen haben. Zu der Gruppe gehört auch Südafrika und in kurzer Zeit werden ihr andere Mächte des Großen Südens beitreten.

Die BRICS sind in Washington und seinem Think-Tankland herzlich verhasst, denn sie verkörpern die Bemühungen des Großen Südens zur Schaffung einer multipolaren Welt.
Presidenta Dilma Rousseff durante reunião dos Chefes de Estado e de Governo dos BRICS (Brasil, Rússia, Índia, China e África do Sul). Los Cabos - México, 18/06/2012
Foto: Roberto Stuckert Filho/PR (CC BY-SA 2.0)
Man könnte einige Flaschen Krim-Champagner wetten, dass die Antwort der USA auf diese Bemühungen ein totaler Informationskrieg sein wird, der sich im Wesen nicht sehr viel unterscheiden wird vom “totalen Informationsbewusstsein” (Total Information Awareness-TIA), jenes entscheidende Bestandteil der Doktrin der “Gesamtspektrum-Dominanz“ (Full spectrum dominance) des Pentagons, das der Deep State NSA schon umgesetzt hat.


Die BRICS werden als eine ernsthafte Bedrohung empfunden. Zu deren Bekämpfung müssen die gesamten Informationsnetze beherrscht werden.

Nicht vergessen: Bediene beide Seiten und ziehe deine Vorteile daraus. Das war und ist die Agenda des Hauses Rothschild seit rund 200 Jahren. Ich zitiere für die Leser aus der Presseseite des Hauses Rothschild…

RUSSLAND – Unser Haus hat seit 10 Jahren viele lokale Investments in Russland platziert und sieht im russischen Markt weiterhin gute Chancen […]
Dabei konnten wir das uns anvertraute Vermögen unserer, aus den wohlhabendsten Kreisen der globalen Gesellschaften stammenden Kunden, zu deren Zufriedenheit erfolgreich sichern. Dazu stehen unserem Hause viele Wege zur Verfügung. […]
Es wurden beispielweise rund 30 Milliarden US Dollar im Markt über verschiedene Finanzbeteiligungen wie TPG Capital, VTB Capital und EBRD. Für die Transaktionen wurden die Geldhäuser Sberbank und DenizBank genutzt.
Quelle: rothschild.com – russia – gefunden bei iknews

Als Putin 2003 das Öl-Kartell von Rothschild-Finanzsoldat Chodorkowski zerschlug und dieser zurecht hinter Schloss und Riegel wanderte, gingen die Anteile seines Unternehmens YUKOS an Lord Jakob Rothschild über. Ab sofort kontrollierte Rothschild die 13,5 Milliarden US-Dollar Anteile des Ölkonzerns.

Merke: Im System ROTHSCHILD gibt es keinen Staat und wenn, dann nur einen zahnlosen und willfährigen Staat. In diesem System gibt es keine Völker, Menschenrechte, Grenzen und keine Nachhaltigkeit, keine erhaltenswerte Natur, kein Kollektiv. Es gibt nur den Profit – alles dient dem Gewinn und endet letztlich in Ausbeutung und Sklaverei und hinterlässt überall verbrannte Erde.

Rothschild ist auch in China beteiligt…und das schon seit den Opiumkriegen.

Für Alfredo Jalife-Rahme, Professor für politische und soziale Wissenschaften an der nationalen autonomen Universität von Mexico, war der G-20 in Brisbane nicht das Theater einer Isolation Russlands, sondern eine immer stärkere ausgeprägte Kluft zwischen den Mitgliedern der BRIC-Staaten einerseits und den Verbündeten von Washington andererseits. Die Ersten konstatierten zuerst die Bösgläubigkeit der Abendländler, die sich im Jahr 2010 in Seoul zu einer nie durchgeführten Reform des IWF engagiert hatten. Daher haben sie ihre gemeinsamen Interessen und ihre Entscheidung wieder behauptet, ein alternatives internationales System zu schaffen. Außerdem scheint es, als sei die Unerbittlichkeit der atlantischen Medien, die vorzeitige Abreise von Präsident Putin zu verspotten, dazu da, um die Gerüchte über ein mögliches Attentat gegen ihn zu verbergen.

Bruch auf dem G-20 Gipfel in Brisbane – Ein Artikel von Professor Alfredo Jalife-Rahme bei Voltairenet.

Der APEC- Gipfel in Peking hatte bessere Ergebnisse als der G-20 in Brisbane, wo sich die Kluft zwischen dem G7 und den BRIC-Ländern vertieft hat.

Über die angebliche Flucht von Präsident Putin, hochgespielt von den angelsächsischen Medien, die genauso wirksam in Desinformation sind wie sie streitsüchtig sind, flüstern russische Quellen, dass er tatsächlich durch Morddrohungen ins Visier genommen wäre und das ist, was Russland dazu geführt hätte, seine Kriegsschiffe – den mit Lenk-Raketen ausgestatteten Kreuzer Varyag und den Zerstörer Marschall Schaposchnikov – nahe der australischen Küste zu platzieren, eine Tatsache, die von der russischen Botschaft in Canberra bestätigt wurde [1].
Ein von Australien, von einem aggressiven Mitglied der Anglosphäre organisierter G-20-Gipfel und von russischen Kriegsschiffen subtil belagert, das ist nicht wirklich Gang und Gebe.

Präsident Putin hatte ein paar Tage zuvor berichtet, dass die russische Wirtschaft nicht durch die Dollar-Diktatur dominiert werden würde [2], und dass es sich mit den schmerzhaften Sanktionen auf einen Wirtschaftskrieg vorbereite, seitdem die Russische Zentralbank 55 Tonnen Gold im dritten Quartal gekauft hatte [3]. Der russische Präsident, der die Petrodollar boykottiert und Gold hortet, ist doppelt tollkühn; Wir wissen, was das Ende der anderen Staatsoberhäupter, Saddam Hussein und Muammar Gaddafi war, die ähnliche Manöver versucht hatten.

Luisa Corradini, von der argentinischen Tageszeitung La Nación [4], enthüllt, dass bei dem vom Mandarin Xi dem russischen Präsidenten angebotenen Festmahl, am Rande des APEC-Gipfels, er erklärt habe, dass China und Russland dem Druck von Washington wiederstehen und im Interesse der Welt vereint bleiben müssten. Aber fast nichts ist in der völlig durch die USA und die Anglosphäre kontrollierten westlichen Presse durchgesickert, über den Mini-Gipfel zu fünft den die BRIC-Staaten am Rande des G-20 hielten, wo die Haltung der USA hart angeprangert wurde, weil sie die Reform des IWF im Jahr 2010 nicht ratifiziert hatten, was ihre Legitimität und Vertrauen untergräbt [5]. Wir haben da noch eine echte Schwachstelle zwischen dem G7 und den BRIC-Ländern gesehen.

Die Spaltung innerhalb des G-20 wirkt sich auf allen Ebenen aus, und sie breitet sich in den Medien der Anglosphäre, Großbritannien, Kanada, Australien so obszön aus, wenn sie in kontinuierlichem Strom Präsident Putin beschimpfen, wegen Rechtsstreitigkeiten über die Ukraine, während die Vertreter der BRIC-Staaten sich für Zurückhaltung entschieden haben. Die chinesische inoffizielle Zeitung Global Times [6] sagt in ihrer Diagnose, dass der Gipfel G-20 in Brisbane entgleist ist, obwohl eines der wichtigsten Ziele war, das Wachstum und die Beschäftigung zu fördern, und dass die ganze öffentliche Aufmerksamkeit sich auf die Rivalität zwischen Russland und dem Westen konzentriert hat.

Das gleiche Organ ist der Auffassung, dass China den Gipfel der APEC mit 21 Ländern viel besser verwaltet hat, als Australien den G20-Gipfel. Man kann es nicht besser sagen…
Selbst die Tageszeitung Le Monde, inoffizielles Sprachrohr der französischen Diplomatie, gesteht ein, dass jenseits der intensiven rhetorischen Streitereien zwischen dem Westen und Russland, „die echte Rivalität heute zwischen China und den USA liegt“ [7]. Sylvie Kauffmann, Analyst von Le Monde, stimmt Philip Stephens vom Financial Times zu [8]: Russland ist “eine Macht im Niedergang, mit regionalen Ambitionen”, sagt sie.

Aber man muss zugeben, dass Russland auf wirtschaftlichem, militärischem und wissenschaftlichem Niveau heute weitaus mächtiger ist als Frankreich und das Vereinigte Königreich, die beiden ehemaligen Kolonialmächte, die ins Trudeln kommen. Diese hirngespinstische Verzerrung befindet sich im Herzen des Problems der Unterschätzung von Russland und der Überschätzung des Westens durch sich selbst.

Vorsichtiger als seine kriegerischen britischen Kollegen, sagt Andrew Critchlow, vom Daily Telegraph [9], dass die gesamte Wirtschaft leiden wird, trotz dem Wunschdenken des G-20 in Brisbane, von dem keine andere Spur bleiben wird, als die Erinnerung an die übereilte Abfahrt von Wladimir Putin. Wenn hier das Ziel gewesen wäre, Putin auf der Weltbühne als isoliert darstellen zu wollen, um seiner Popularität in seinem Land einen Schlag zu erteilen, wäre das Manöver gescheitert und zeige eine große Unkenntnis der russischen Mentalität.

Er fügt hinzu, dass, anstelle des Ziels des G-20 für einen weiteren Wachstumsanstieg von 2%, „die Gefahr für die Weltwirtschaft wäre, dass der Streit zwischen dem Westen und Russland, der nun als ein neuer Kalter Krieg allgemein anerkannt wird, als eine signifikante Bremse für das Wachstum in den kommenden Jahren wirken wird“, insofern Russland schon die achte Weltwirtschaft ist. Andrew Critchlow fügt noch hinzu, dass der Westen bereits die Auswirkung der schmerzhaften Isolation von Moskau fühlt, während Europa die Petrodollar mehr braucht, als Russland den zerrütteten Wirtschaftsblock der 27 Länder braucht, die sich untereinander streiten um zu entscheiden, ob sie zusammen bleiben werden (ich korrigiere: es sind 28 und nicht 27).

Abgesehen von seinem persönlichen Groll gegen Putin hat David Cameron, britischer Staatsmann des Admiralschiffs der Anglosphäre – England ist an der zehnten Stelle in Bezug auf das BIP, während Kanada den 14. Rang und Australien den 18. einnimmt - am Ende des G-20 vor einem bevorstehenden zweiten globalen Crash gewarnt, während Japan, auch ein sehr streitsüchtiges Land, das jegliche nukleare Erinnerung verloren hat, gerade wieder in eine x-te Rezession gefallen ist, und das Euro-Währungsgebiet sich am Rande einer dritten Rezession befindet [10]. Das genügt vollkommen, um die Nervenkrise des G7 zu verstehen…

Seit Peking (auf dem APEC-Gipfel) bis Brisbane (Gipfel des G-20) hat Obama vielfache Persönlichkeiten verkörpert: Er ging von der verführerischen Haltung zur rhetorischen Brutalität über, die auf der Universität von Queensland einen Höhepunkt erreichte, als er das Niveau der globalen Bedrohung von Russland auf Platz drei herabstufte (nach dem er sie schon auf den zweiten Platz gestellt hatte), nämlich nach den Dschihadisten und der Ebola, und gegenüber China über das amerikanische Management der asiatisch-pazifischen Region schwadronierte, was nach Angaben der WSWS-Website einer Kriegsdrohung entspricht. [11].

Obama hat gegen China gewettert, ohne es aber zu nennen: eine effektive Ordnung in Sachen Sicherheit für Asien sollte nicht auf Einflusssphären oder Zwang oder Einschüchterung beruhen, wo große Länder kleine zwingen sich unterzuordnen, sondern auf Allianzen, um die Sicherheit gemeinsam zu verwalten, durch das Recht und internationale Standards, sagte er.

Außerhalb der multipolaren Realität, um nichts von der neuen geostrategischen dreiseitigen Unordnung zu sagen, hat Obama sein stichfestes Engagement an Seiten seiner regionalen Verbündeten als einzige Hypermacht der Welt garantiert [12].

Frank Sieren, Analyst der Deutschen Welle, sagte seinerseits, dass der neuerliche Vertrag des Frei-Handels zwischen Australien und China die «USA entsetzt hat» [13], was seiner Meinung nach einem Mikro-Bruch innerhalb des westlichen Blocks gleichkäme im Kontext der globalen Makro-Fraktur zwischen den G-7 und den BRIC-Staaten.

Vorsichtiger als die hohle Prahlerei der Anglosphäre und der unhaltbare unipolare Solipsismus, befürworten Robert Blackwill und Dimitri Simes, von der wichtigen The National Interest Website, die Eröffnung eines privaten Kanals für eine Diskussion mit Putin, um zu versuchen, die Ukraine-Konfrontation zwischen den USA und Russland zu beenden, bevor sie außer Kontrolle kommt [14].

Ja, die Welt ist in Gefahr, es ist nicht notwendig, davor Gorbatschow und Kissinger zu warnen…
    Fußnoten:
  • [1] “Third Australian warship sent to halt Russian flotilla bound for G20 in Brisbane”; News Corp Australia, 14 November 2014.
  • [2] “Putin: Russian Economy Won’t Be Dominated by ’Dollar Dictatorship’”,Sputnik News, 14 November 2014.
  • [3] “Putin “Prepares For Economic War”, Buys Whopping 55 Tonnes Of Gold In Q3”, Tyler Durden, Zero Hedge, 13 November 2014.
  • [4] «El equilibrio del poder se reparte entre EE.UU., Rusia y China», Luisa Corradini, La Nación (Argentina), 16 de noviembre de 2014.
  • [5] “BRICS say failure to enact IMF reforms damages institution’s “legitimacy””, Russia Today, 15 November 2014.
  • [6] “G20 will better connect China and world”, Global Times, 17 November 2014.
  • [7] «A l’Est, rien de nouveau» [Im Osten nichts Neues], Sylvie Kauffmann, Le Monde, 15 septembre 2014.
  • [8] “Gorbachev is wrong about a new cold war”, Philip Stephens, Financial Times; 13 November 2014.
  • [9] “Global economy to suffer as Putin quits G20 early”, Andrew Critchlow,Daily Telegraph, 16 November 2014.
  • [10] “Red lights are flashing on the global economy”, David Cameron, The Guardian, 17 November 2014.
  • [11] “Obama’s speech in Australia: A threat of war against China”, James Cogan, WSWS, 17 November 2014.
  • [12] “’World’s only superpower’ pledges ’ironclad commitment’ to Asia Pacific at G20 summit”, Russia Today, 15 November 2014.
  • [13] “Sieren’s China: US sidelined by Australia-China trade deal”, Frank Sieren, Deutsche Welle, 17 November 2014.
  • [14] “Dealing with Putin”, Robert Blackwill and Dimitri Simes, The National Interest, 16 November 2014.
Linkverweise:
  • Den BRICS-Staaten wird totaler Krieg angesagt
  • Medwedew: Obama ist geistig verwirrt
  • Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg: Allianz kann ihre Truppen stationieren, wo sie will
  • USA haben EU zu Sanktionen gegen Russland gezwungen
  • Südafrika unterzeichnet 10 Mrd.-Atomdeal mit Russland
  • Russische Zentralbank droht mit Crash des globalen Finanz-Systems
  • Deutschland plant insgeheim Anschluss an BRICS
  • Putin ruft BRICS zur Opposition gegen den Westen auf
  • Dritter Weltkrieg in Europa
  • Kriegserklärung gegen den Dollar?
  • Die einzige Weltmacht – USA – aber nicht mehr lange!
  • Brics-Länder starten Konkurrenz zu IWF und Weltbank
  • Die Großmächte auf dem Weg zur Konfrontation
Das eurasische Schachbrett – Erstmals im deutschsprachigen Raum wird in dieser brisanten Analyse Washingtons Geheimplan zur Unterwerfung Russlands aufgedeckt. Ausführlich erfährt das neue »Great Game« – der bis heute andauernde Kampf um die Rohstoffe und Pipelinekorridore Eurasiens – seine Darstellung. hier weiter

Russland unter Putin ist nur ein Spielball von Rothschild! Das heutige Russland unter Putin ist genauso wie die westliche Hemisphäre des Planeten nur ein Spielball der Geldmächtigen. Wer bei der Führung in Russland Hoffnung sucht, liegt einem gewaltigen Irrtum auf. hier weiter

Ein neues Great Game im Kaspischen Raum? Der Kaspische Raum war über Jahrhunderte hinweg Schauplatz erbitterter Machtkämpfe. Seit dem Zerfall der Sowjetunion wecken insbesondere die reichen Energieressourcen der Region sowohl russische als auch amerikanische Begehrlichkeiten. In diesem Buch werden die sicherheits- und energiepolitischen Interessen und Strategien Russlands und der USA im Kaspischen Raum analysiert. Darüber hinaus wird auch das strategische Engagement Chinas, Irans und der Türkei in der Region berücksichtigt. hier weiter

Die Seidenstraße – Erlesene Stoffe und exotische Gewürze, orientalische Basare und schwer bepackte Karawanen, Marco Polo und Dschingis Khan: Erleben Sie den Zauber der Seidenstraße, lesen Sie die spannende Geschichte dieses legendären Handelswegs! hier weiter

Die Eurasische Idee (wäre) die größte Gefahr für den Welttyrannen – Eigentlich gäbe es ein ganz natürliches Interesse, natürliche Verbündete für Deutsche wie für alle Europäer (mit Ausnahme UK) : Man wende sich nach Osten! hier weiter

666 – Die Zahl des Tieres – Wer sie nicht tragen will, auf seiner Hand oder Stirn, der kann nicht mehr kaufen oder verkaufen! Wer sie aber trägt, bekennt sich damit zur Anbetung SATANS – ihm droht gemäß Apk 14, 9-10 die ewige Höllenstrafe! hier weiter

Begegnungen mit einer anderen Realität: Augenzeugen berichten! Existiert mitten in unserer Realität eine zweite Welt voller phänomenaler Wunder und überirdischer Erscheinungen? Gibt es Menschen, die gleichzeitig in beiden dieser Welten leben – und mehr fühlen, wissen oder erleben als andere? Ist in Wirklichkeit alles ganz anders? hier weiter

Am Vorabend des Dritten Weltkriegs – Weltkrieg? Für die meisten Mitteleuropäer ist das eine dunkle Erinnerung, die Generationen weit zurückliegt. Mit der Gegenwart scheint dieses Schreckenswort nichts zu tun zu haben. Aber ist das wirklich so? hier weiter

Verheimlicht, vertuscht, vergessen 2014 – Erfolgsautor und Enthüllungsjournalist Gerhard Wisnewski zeigt, was hinter den Schlagzeilen aus Presse, Funk und Fernsehen steckt: Wer setzt die Nachrichten, für die wir uns interessieren sollen, in die Welt? Welche Interessen werden mit dem Lancieren bestimmter Themen verfolgt? Warum verschwinden manche Ereignisse so schnell aus der Berichterstattung? hier weiter

Meinungsmacht: Die verborgenen »Kreise« der Journalisten – Wissen Sie wie der “Qualitätsjournalismus” gemacht wird? Wahrscheinlich nicht. Wenn doch, dann würden Sie keine einzige etablierte Zeitung mehr kaufen und den Rundfunkbeitrag sofort boykottieren. hier weiter

Hier können Sie das Buch: “Vermächtnis – Die Kohl-Protokolle“ noch in seiner Original-Fassung bestellen. 

Wer sich nur auf andere verlässt, ist im Krisenfall selbst verlassen. Stellen Sie sich vor, nach einem Bankencrash kommen Sie tage-, vielleicht sogar wochenlang nicht an Ihr Geld. Oder infolge der sogenannten Energiewende kommt es in großen Ballungszentren plötzlich zu einem Blackout. Kein Kühlschrank, kein Fernseher, kein Computer, kein Logistikzentrum funktioniert mehr. Und schon nach wenigen Tagen kommt es zu Versorgungsengpässen. hier weiter
Quelle: Lupocattivoblog.com

Danke Klaus für den Link


Mittwoch, 26. November 2014

Amerika will den Dollar mit einem Kalten Krieg retten

Thema: Geopolitik
Bedrohung für Europa
Britische Ex-Spionin:
Amerika will den Dollar mit einem Kalten Krieg retten


Eine ehemalige Mitarbeiterin des britischen Geheimdienstes MI5 glaubt, dass die aggressive Außenpolitik der USA vor allem ein Rückzugsgefecht sei: Die Amerikaner wissen, dass sie die globale Vorherrschaft in der Energie-Politik nicht aufrechterhalten können. Viele Staaten hinterfragen das Monopol des Petro-Dollars. Getrieben von den Neocons in Washington, riskiere Amerika einen neuen Kalten Krieg - der vor allem die Europäer hart treffen könnte.
Lesen Sie den Artikel hier:
Deutsche Wirtschafts Nachrichten

Kommentare

Cerberus sagt:
Ja, der Artikel bringt die Dinge auf den Punkt. Nur bleibt die Frage, wie man das an die Allgemeinheit bringen solle. Die Mainstreamer agitieren mit großen Geschützen gegen die Wirklichkeit, quasi auf allen Kanälen. Und da werden alle solche Informationen als Verschwörungstheorien abgeledert. Bspw. gestern erst wieder mit der Blödelsendung “Heute-Show” – und das sehr geschickt. Da wurde zuerst die FIFA und der Atommüll-Fass-Skandal bearbeitet (was ja richtig war), um dann den Bogen zu spannen, zu Putin, dem irrationalen, machthungrigen Despoten, wobei man gleich noch RT-Deutsch, als Verschwörungs-irren Sender – vorzüglich – deformierte. Ansonsten… Bild bearbeitet den Stammtisch und FAZ, Spiegel und Co bearbeiten die, die sich für was besseres halten wollen. Diese Medien sind eine Armee.

Mitleser aus den USA sagt:
Selbst schuld, wenn Europa sich davon “treffen” läßt. Frau Merkel hat es als eine der wenigen Politiker erkannt: Good old Germany braucht ordentliche Beziehungen zu seinen Nachbarn und an Europa grenzt nun mal u.a. auch Russland, wobei hier kein Ozean dazwischenliegt. Dies gehört wirtschaftlich für beide Seiten sinnvoll genutzt. So simple.

Kopfschüttler sagt:
Frau Merkel!!! Nehmen sie die Ruder in die Hand und legen sie sofort den Rückwärtsgang ein !!! Sie sind dabei Deutschland und Europa in eine Katastrophe zu führen. Denken sie an den “offenen Brief”, der ist eine hochbrisante Warnung. Die obigen Aussagen von ” Annie Machon” bestätigen dies in höchstem Maße. Leute… wir müssen auf die Strasse gehen bevor es zu spät ist !!!! Gibt es Vorschläge???

Ondoron sagt:
Kurz und knapp: Eine geopolitische Analyse, die ich vollständig teile. Wie immer ist Deutschland auf der falschen Seite. Merkel und Gauck müssen weg! Den Schaden, den sie anrichten, werden wir oder Nachfolgende später in den Geschichtsbüchern lesen können.
Gefallen hat mir insbesondere die Darstellung Brzezinkis als Psychopathen; leider gibt es da viel mehr von. Es scheint bei Politikern ein Selektionskriterium zu sein.

Carsten sagt:
“Es scheint bei Politikern ein Selektionskriterium zu sein.”
Ich denke auch, dass mittlerweile Personen ganz bewusst in bestimmte Posten gehievt werden!

stinchen sagt:
Nicht erst mittlerweile ist das mit bestimmten Personen auf bestimmten Positionen so: Wenn man sich mal vor Augen führt, wo überall seit Jahrzehnten ehemalige Goldmann-Sachs-Größen installiert sind und waren: Finanzminister der US-Regierung; Draghi; die “Spezialisten”, die die Griechenland-Bücher vor deren EU-Beitritt frisiert haben – bis hin zum Berater unserer Kanzlerin, der bis vor wenigen Wochen Deutschland-Chef von Goldmann-Sachs war (er hat den Posten geräumt) – allesamt Goldmann-Sachs-Leute. Da muss man sich nicht mehr wundern, wieso bestimmte Entscheidungen nicht erst auf den zweiten Blick eine Tendenz zu transatlantischen Vorteilen haben.

Schinderhannes sagt:
Nur so wird ein Schuh daraus. Alles was ich bis anhin in anderen Medien gehört oder gelesen habe, war für mich nie logisch genug um die zu glauben, was mir aufgetischt wurde. Nun, seit ich DWN lese, kommt endlich Licht ins dunkle. Und so langsam kriege ich auch angst, vor einer elitären Macht, die auf biegen und brechen an der Macht bleiben will.
Aber jeder kann, was tun, geben diesen Irrsinn aus dem Weißen Haus. Verbreitet diesen Artikel und das Volk. Ich werde dies bei uns am Bahnhof aufhängen, in der Bäckerei usw. verbreiten. Denn ich will keinen Krieg!

J.F.Oberlin sagt:
“Amerika will den Dollar mit einem Kalten Krieg retten” Das ist leider nur die halbe Wahrheit! Die USA will Krieg in Europa – nur so glauben sie das “System” des Lügengeldes erneut starten zu können.


Dienstag, 25. November 2014

Der grosse Crash kommt, aber wann?

Thema: Systemcrash

MMnews schreibt dazu am 15.11.2014:
"Der Crash ist die Lösung" - so heisst ein derzeit von den Medien stark beworbenes Buch. Die beiden Autoren werden gerade von Redaktion zu Redaktion weitergereicht. Das ist kein Zufall, denn der Crash des Finanzsystems und der Staaten ist tatsächlich die Lösung für unsere Probleme in Wirtschaft und Politik. Diejenigen, die einen Systemwechsel möchten, lassen diese Lösung gerade medial wirksam propagieren.

der Dollar - und sein Nachfolger?
Dass der Dollar als Weltwährung ausgedient hat ist ein offenes Geheimnis.
Das haben die US-Oligarchen schon seit Monaten erkannt und deshalb schlagen sie wie Ertrinkende um sich.
Ihre unermessliche Gier nach Geld, Macht, Gas, Öl und sonstigen Rohstoffen hat sie dahin gebracht.
In ihrem Größenwahn haben sie den Putsch in der Ukraine finanziert und gesteuert, um im ersten Schritt an deren Rohstoffe zu kommen und gleichzeitig einen voll ausgebauten Militärhafen auf der Krim ganz nebenbei übernehmen zu können.
Das ist ja wohl voll daneben gegangen!

Im zweiten Schritt wollten sie die russischen Rohstoff-Quellen und dann die Chinesischen ins Visier nehmen. In ihrer Überheblichkeit sprechen sie offen darüber.
Das hat das Fass aber schließlich zum Überlaufen gebracht.
Dazu hat das Abschneiden der russischen Wirtschaft vom Westen durch die Sanktionen der EU die BRICS-Länder nur mehr zusammen gebracht. Russland und China handeln schon in Rubel und Renmimbi.

Setzt London auf den chinesischen Renminbi gegen den US-Dollar?
F. William Engdahl
Als erstes Land der westlichen Welt wird Großbritannien Anleihen in der chinesischen Währung Renminbi ausgeben. Das Finanzministerium ermächtigte die Großbanken HSBC, Standards Chartered und die staatliche Bank of China, die Ausgabe zu übernehmen. Dieser scheinbar harmlose technische Schritt hat enorme geopolitische Auswirkungen für die Zukunft des US-Dollars als führende Reservewährung der Welt.
Quelle: Kopp-ONLINE

Russland: Abkehr vom US-Dollar
Seit geraumer Zeit forciert die russische Regierung eine radikale monetäre Wende.
Bereits vor Beginn des Konflikts in der Ukraine schossen immer wieder Gerüchte und Andeutungen ins Kraut, nach denen die BRICS-Staaten und vor allem die Mitgliedsländer der Eurasischen Union und der Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit, allen voran China und Russland, eine Abkopplung vom US-Dollar vorbereiten würden.

Die Frage lautet also nicht:"Kommt der grosse Crash" sondern "Wann kommt der große Crash?"
Die Antwort: "Sobald im Westen der große islamische Terror ankommt, geht es los."

Montag, 28. Juli 2014

Gegen den Dollar: Erdoğan will eine Allianz mit Putin schließen

Thema: Währungskrieg

Die Türkei möchte den US-Dollar als Leitwährung beim Handel mit Russland ablösen. Stattdessen sollen der Rubel und die Türkische Lira als Zahlungsmittel dienen. Damit möchte das Land künftige Sanktionen gegen Russland umgehen. Denn Russland ist der zweitgrößte Handelspartner der Türkei. Für die Nato könnte die Kehrtwende zum Problem werden.

Die türkische Regierung unter Premier Recep Tayyip Erdoğan möchte der weltweiten Anti-Dollar-Allianz beitreten. Der türkische Wirtschaftsminister Nihat Zeybekci hat seinem russischen Amtskollegen Alexei Uljukajew bei einem Treffen in Sydney einen Vorschlag unterbreitet.

Ankara will den bilateralen Handel mit Moskau ohne den US-Dollar abwickeln. „Die Türkei bietet Russland an, beim Handel auf die jeweiligen nationale Währungen umzusteigen“, zitiert das russisch-türkische Portal Haber Rus Uljukajew.

Die türkische Abgeordnete Oya Akgönenç Muğisuddin sagt in einem Interview mit Voice of Russia, dass die einseitigen US-Sanktionen gegen andere Staaten nur wenig Unterstützung finden. Damit bezieht die Abgeordnete Stellung gegen die geplante Verschärfung der Russlands-Sanktionen:
    „Die USA verhängen Sanktionen und erwarten, dass andere Länder diese unterstützen. Doch die wirtschaftlichen Realitäten anderer Staaten sind nicht immer deckungsgleich mit US-Interessen.“
In Europa komme angesichts der NSA-Affäre der Vertrauensverlust der Regierungen hinzu. Doch die USA überwachen nicht nur die Europäer, sondern auch den Rest der Welt. Das bestärke den Willen der Staaten, sich vom US-Dollar zu lösen.

So möchte auch Frankreich seine Währungsreserven nicht mehr in US-Dollar halten. Nach Angaben des Notenbank-Chefs Christian Noyer ist die US-Währung risikoreich. Zuvor hatten die USA die BNP Paribas zu einer milliardenschweren Geldstrafe verurteilt. Die Bank hatte US-Sanktionen gebrochen und Geschäfte mit dem Iran, dem Sudan und Kuba betrieben (mehr hier).

Derzeit halten die Notenbanken der Welt 60,9 Prozent ihrer Devisenreserven in US-Dollar und 24,5 Prozent in Euro. Das geht aus aktuellen Zahlen des IWF hervor.

Akgönenç Muğisuddin stuft Frankreichs Reaktion als verständlich ein. Sobald es eine Interessen-Kollision gebe, können die Länder nicht mehr den USA hinterherlaufen. Das münde letztendlich in einem Prestige-Verlust der Amerikaner. Die Brics-Staaten planen sogar ein gemeinsames Währungs-System, um den Handel künftig ganz ohne Dollar abzuwickeln (mehr hier). Zudem soll eine Entwicklungs-Bank als Alternative zum IWF gegründet werden.

Doch auch der Anti-Dollar-Vorstoß der Türken kommt nicht überraschend. Das Verhältnis zwischen Premierminister Erdoğan und US-Präsident Obama ist aufgrund der ungelösten Syrien-Krise schwer belastet. „In der Vergangenheit habe ich ihn direkt angerufen. Allerdings konnte ich bezüglich Syriens keine Resultate erzielen. Seitdem sprechen unsere Außenminister miteinander“, zitiert Zerohedge Erdoğan. Die wachsende Distanz zu den USA führt scheinbar zu einer Annäherung an Russland.

Im vergangenen Jahr betrug der bilaterale Handel zwischen Russland und der Türkei 32,7 Milliarden US-Dollar. Bis 2020 soll der Handel auf 100 Milliarden US-Dollar ansteigen. Russland ist der zweitgrößte Handelspartner der Türkei. Die Türkei hingegen ist der achtgrößte Handelspartner Russlands, meldet die International Business Times.

In diesem Zusammenhang möchte die Türkei eine gemeinsame Freihandels-Zone mit der Eurasischen Wirtschafts-Union (EAWU) schaffen. Die EAWU tritt im Januar 2015 in Kraft. Ihr gehören Russland, Kasachstan und Weißrussland an.

Ende September werden die Wirtschaftsminister Russlands und der Türkei in Istanbul zusammen kommen, um erste konkrete Schritte festzulegen.

Mit freundlicher Genehmigung von DEUTSCHE WIRTSCHAFTS NACHRICHTEN


Kommentare

voltenauer sagt:
Ein Hoffnungsvolles Zeichen!
Ich selber hab für mich schon getan was ich konnte.
Ich hab mein Geld aus dem System rausgenommen und fahre damit schon heute in diesen “normalen Zeiten” weit besser als mit Papier oder Immobilien !! Das hat verschiedene Gründe.
Angenehmer Nebeneffekt:
Ganz nebenbei (ohne jeden Mehraufwand) schädige ich damit noch die westliche Hochfinanz, die ja auch hinter der Ukraine Krise steckt.

joker sagt:
Wer so arrogant wie die USA ist bekommt eben mal was zurück.
Die sollen nicht immer sich überall einmischen und die große Klappe schwingen.

Wolfgang Press sagt:
Washington und die EU wollen Russland International isolieren. Wie man sieht gelingt denen das zunehmend. Sogar der NATO-Partner Türkei baut seine Beziehungen zu Russland weiter aus. Weiterhin viel Erfolg!

louis-portugal sagt:
Den Dollar geht immer schneller den Bach runter und Obama hilft da richtig nach.

Hubertus sagt:
Und täglich werden es mehr, manche Westpolitiker haben die Zeichen der Zeit noch nicht erkannt, die sind mit Sanktionen beschäftig, das frißt deren Hirn auf!

Christie sagt:
Das war schon vor wenigstens einem Jahr vorherzusehen dass die Türken nicht doof sind siehe DWN: “Trotz schlechter Zahlen: Brüssel will die Türkei als EU-Mitglied”
http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2013/10/08/trotz-schlechter-zahlen-bruessel-will-die-tuerkei-als-eu-mitglied/comment-page-1/#comments
Man lese die Leserbriefe die sich überwiegend gegen eine Mitgliedschaft der Türkei als EU Mitglied aussprechen.


Donnerstag, 5. Juni 2014

Das schleichende Ende einer Weltmacht? Die Geburt eines eurasischen Jahrhunderts?

Thema: Kalter Krieg 2.0
Russland und China gestalten Pipelineistan

Ein Gespenst geht um in Washington, eine beunruhigende Vision einer chinesisch-russischen Allianz, die zu einer expansiven Symbiose aus Handel und Gewerbe in weiten Teilen der eurasischen Landmasse miteinander verheiratet ist – auf Kosten der Vereinigten Staaten ...

Grafik: Pravda.TV
... kein Wunder, dass Washington besorgt ist.

Diese Allianz ist bereits beschlossene Sache bei einer Vielzahl von Möglichkeiten: durch die BRICS-Gruppe der Schwellenländer (Brasilien, Russland, Indien, China und Südafrika); in der Shanghaier Organisation für Kooperation (Shanghai Cooperation Organization, SCO), dem asiatischen Gegengewicht zur NATO; innerhalb der G20; und über die 120 Mitgliedernationen der Bewegung der blockfreien Staaten (Non-Aligned Movement, NAM). Handel und Gewerbe sind nur ein Teil des künftigen Schnäppchens.

Auch locken Synergien in der Entwicklung neuer Militärtechnologien. Nach Russlands Star Wars-Stil kommen 2018 ultra-ausgefeilte S-500 Luftabwehrraketensysteme an den Start; Peking will sicher eine Version davon für sich bekommen. In der Zwischenzeit ist Russland dabei, Dutzende Sukhoi Su-35-Kampfjets neuester Machart an die Chinesen zu verkaufen, indem sich Peking und Moskau dahinbewegen, eine Luftverkehrsindustrie-Partnerschaft zu besiegeln.

Letzte Woche sollte das erste wirkliche Feuerwerk bei den Feierlichkeiten eines neuen Eurasischen Jahrhunderts in der Herstellung bieten, als der russische Präsident Wladimir Putin in Peking auf den chinesischen Präsidenten Xi Jinping traf (hier). Sie erinnern sich an “Pipelineistan”, all diese entscheidenden Öl- und Gas-Pipelines kreuz und quer durch Eurasien, die das wahre Kreislaufsystem für das Leben in der Region ausmachen.

Nun, es sieht so aus, als ob der ultimative Pipelineistan-Deal im Wert von 10 Milliarden USD und 10 Jahren Vorbereitungszeit ebenfalls unterschrieben ist. Dabei vereinbart der gigantische, staatlich kontrollierte russische Energieriese Gazprom, die gigantische, staatlich kontrollierte China National Petroleum Corporation (CNPC) 30 Jahre lang täglich mit 3,75 Milliarden Kubikmeter verflüssigten Erdgas zu versorgen, beginnend im Jahre 2018. Das ist das Äquivalent eines Viertels der massiven russischen Gasexporte nach ganz Europa. Chinas derzeitige tägliche Gasnachfrage beläuft sich auf rund 16 Milliarden Kubikmeter pro Tag, und Importe machen 31,6% des Gesamtverbrauchs aus.

Lesen Sie hier weiter, es wird sehr interessant: LINK

Montag, 2. Juni 2014

Brics-Länder starten Konkurrenz zu IWF und Weltbank

Thema: EU-Konkurrenz

Pravda.TV berichtet:

Brasilien, Russland, Indien, China und Südafrika haben sich auf die Einrichtung einer gemeinsamen Entwicklungsbank geeinigt. Diese soll ein Gegengewicht zu IWF und Weltbank bilden, die von den USA und Europa dominiert werden. Sie könnte 2016 mit einem Kapital im Umfang von 50 Milliarden Dollar starten.


Foto: Die Chefs der Brics-Länder, hier beim G20-Treffen in St. Petersburg, gründen eine eigene Entwicklungsbank, http://pravdatvcom.files.wordpress.com/
Der Start einer gemeinsamen Entwicklungsbank der großen Schwellenländer Brasilien, Russland, Indien, China, Südafrika (Brics) rückt näher. Die fünf Staaten einigten sich nach Informationen der Nachrichtenagentur Reuters vom Freitag darauf, sich zu jeweils gleichen Teilen an der Bank zu beteiligen. Damit könnte diese 2016 an den Start gehen und ein Gegengewicht zu Internationalem Währungsfonds (IWF) und Weltbank bilden, die von den USA und Europa dominiert werden.

„Die Mehrheit möchte eine paritätische Beteiligung am Kapital“, sagt ein ranghoher Mitarbeiter der Regierung Brasiliens, der direkt an den Verhandlungen beteiligt ist. Ein anderer Vorschlag liege nicht auf dem Tisch. China – nach den USA zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt – hat lange versucht, einen größeren Anteil und damit mehr Gewicht zu bekommen.

Die Entwicklungsbank soll mit einem Kapital von 50 Milliarden Dollar ausgestattet werden. Davon sollen zehn Milliarden Dollar von den fünf Ländern in bar eingezahlt werden. Die restlichen 40 Milliarden sollen Garantien sein, durch die sich das Institut Geld an den Finanzmärkten besorgen kann. In fünf Jahren soll das Kapital dann auf 100 Milliarden Dollar verdoppelt werden. Die Pläne müssen noch von den Parlamenten der fünf Staaten durchgewunken werden.

Die Brics-Bank soll vor allem Projekte finanzieren, für die die internationalen Finanzinstitute nicht genügend Geld bereitstellen oder dafür im Gegenzug politische Zugeständnisse verlangen.

„Die Bank wird sich die Finanzen der Kreditnehmer ansehen, sich aber niemals in deren wirtschaftliche Angelegenheiten einmischen“, sagte der Regierungsmitarbeiter. Die Idee dahinter sei, dass sie Kredite zu günstigeren Konditionen als am Markt erhalten können. Die Bank stehe überdies auch anderen Ländern offen, doch solle eine Mehrheit von mindestens 55 Prozent bei den Brics-Ländern verbleiben.
Quellen: dpa/Deutsche-Mittelstands-Nachrichten vom 30.05.2014
Mit freundlicher Genehmigung von Pravda.TV

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