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Donnerstag, 13. August 2015

Washingtons willige Helfer in Russland und China

Thema: Farbrevolutionen

LupoCattivoblog.com
Washingtons willige Helfer in Russland und China

Zitat von Herz Engel C.:
“…Die USA geben vor, die ‘universellen Werte’ von ‘Demokratie’, ‘Freiheit’ und ‘Menschenrechten’ zu unterstützen, doch in Wirklichkeit vertreten die USA lediglich ihre eigenen strategischen Interessen und betreiben subversive Tätigkeiten gegen solche Regierungen, die sich ihrer Ansicht nach ‘unbotmäßig’ verhalten…”

Zur Erinnerung: Washingtons Fünfte Kolonne zettelte schon mehrere „Farben-Revolutionen“ an.

Farbrevolutionen sind unbewaffnete, aber nicht gewaltfreie Regimewechsel (Regime Change) seit den frühen 2000er Jahren, die nach einer identifikationsbildenden Farbe oder nach einer allgemein als positiv bewerteten Pflanze (z. B. Zeder, Rose, Jasmin) benannt werden.

Grafik: LupoCattivoblog
Die vier Farbrevolutionen der Jahre 2003 bis 2005 (englisch). Zusätzlich eingetragen ist der Aufstand in der Bundesrepublik Jugoslawien (Serbien und Montenegro), der im Jahr 2000 zum Sturz von Slobodan Milošević führte. Dieser Aufstand wird manchmal wegen des historischen Zusammenhangs zu den Farbrevolutionen gezählt.

Als Farbrevolutionen sind bekannt: - in Georgien die Rosenrevolution (2003), - in der Ukraine die Orangene Revolution (2004), - die Zedernrevolution im Libanon und - die Tulpenrevolution in Kirgisien (beide 2005). Auch möchte ich den Leser auf die sogenannte “Arabellion” (Tunesien, Ägypten) hinweisen und den Krieg gegen Libyen, mit dem brutalen Mord an Revolutions-Führer Gadaffi (20. Oktober 2011) in Erinnerung rufen – mehr dazu hier!

Inwieweit handelt es sich bei diesen Ereignissen um echte Revolutionen? Wikipedia umschreibt es schwammig mit: “Die Farbrevolutionen wurden in hohem Maße durch westliche, insbesondere US-amerikanische Behörden und Interessengruppen unterstützt.”

Zwei Jahrzehnte hat es gedauert bis Russland und China verstanden haben, dass die in ihren Ländern operierenden „pro-demokratischen“ und „Menschenrechts“-Organisationen aus vom US-Außenministerium finanzierten, subversiven Organisationen bestehen. Außer dem Außenministerium zahlt noch eine von Washington organisierte Ansammlung privater amerikanischer Stiftungen. Der wahre Zweck dieser NGOs (Nicht-Regierungs-Organisationen) ist die Vergrößerung von Washingtons Machtbereich. Dazu müssen die beiden Länder, die sich der US-Vorherrschaft nicht beugen wollen, destabilisiert werden.


Washingtons willige Helfer in Russland und China
– Ein Artikel von Paul Craig Roberts -
- Übersetzung von FritztheCat
– Erstveröffentlicht bei propagandaschau.

Washingtons Fünfte Kolonne zettelte „Farbrevolutionen“ an. Zum Beispiel in Georgien, dem Geburtsort Stalins. Und in der Ukraine, für Jahrhunderte eine russische Provinz.

Nach Putins letzter Wiederwahl benutzte Washington seine willigen Helfer, um tausende Demonstranten auf russische Straßen zu schicken mit der Behauptung, Putin hätte „die Wahlen verschoben“. Diese amerikanische Propaganda hat bei den Russen nicht verfangen, weil die Bürger ihren Präsidenten zu 89% unterstützen. Die anderen 11% bestehen hauptsächlich aus Russen, denen Putins Kurs gegen die westliche Aggression zu lasch ist. Auch diese Minderheit hält zu Putin. Sie wollen nur, dass er härter agiert. Der Anteil der von Washington umgedrehten verräterischen Handlanger erreicht nicht mehr als 2 bis 3 Prozent der Bevölkerung. Diese Verräter sind die „Westler“, die „atlantischen Integrationisten“. Sie sind bereit, ihr Land für Geld in einen amerikanischen Vasallenstaat zu verwandeln. Dafür werden sie bezahlt.

Aber die Fähigkeit Washingtons, die Fünfte Kolonne durch Moskau marschieren zu lassen, hat bei unbedarften Amerikanern und Europäern eine Wirkung. Viele Westler glauben heute, dass Putin die Wahl gestohlen hat, dass er wieder ein Sowjetreich aufbauen will. Und dass er den Westen vernichten will. Nicht dass es besonders schwer wäre, den Westen zu vernichten. Der Westen schafft das auch ganz alleine sich zu vernichten.

China, versessen auf Reichtum, war für Washington ein leichtes Ziel. Die Rockefeller-Stiftung unterstützt pro-amerikanische chinesische Professoren in den Universitäten. In China operierende US-Konzerne erschaffen überflüssige „Gremien“, die mit der Verwandtschaft der herrschenden politischen Klasse besetzt werden und hohe „Direktorengehälter“ kassieren. So vergiftet man die Loyalität der chinesischen Führungsschicht.

In der Hoffnung die chinesische Führungsschicht mit Geld kompromittiert zu haben, begann Washington mit den Protesten in Hong Kong. Man hoffte darauf, dass sich die Proteste in ganz China verbreiten würden und die durch das amerikanische Geld gelähmte Führung die Gefahr nicht rechtzeitig erkennen würde.

Endlich haben es Russland und China kapiert. Erstaunlich genug, dass die Regierungen dieser beiden – von Washington als „Gefahr“ eingestuften – Länder die vom Ausland finanzierten NGOs so lange duldeten. Die russische und chinesische Duldung dieser Fünften Kolonne Washingtons muss die Neokons in den USA nur ermutigt haben. Deshalb steht die Welt näher vor einem Konflikt.

Aber wie heißt es so schön? Alles Gute hat einmal ein Ende. Der Saker berichtet über chinesische Abwehrmaßnahmen gegen die Unterwanderung aus Washington: vineyardsaker.co.nz

Und auch Russland beginnt sich zu wehren: globalresearch.ca

Wir US-Amerikaner sollten bescheiden sein – und nicht arrogant. Wir müssen uns der Tatsache bewusst werden, dass sich der amerikanische Lebensstandard – außer für das eine 1 Prozent – in einem andauernden, schon zwei Jahrzehnte währenden Niedergang befindet. Wenn das Leben auf unserem Planeten weitergehen soll, dann müssen die Amerikaner endlich kapieren, dass für die USA nicht Russland oder China eine Bedrohung sind. Genauso wenig wie es Saddam Hussein war, Gaddafi, Assad, Yemen, Pakistan oder Somalia. Die Bedrohung der USA kommt allein von der durchgeknallten neokonservativen Ideologie der Herrschaft Washingtons über die ganze Welt und über das amerikanische Volk.

Dieses arrogante Ziel treibt die USA und seine Marionettenstaaten in einen Atomkrieg.

Wenn die Amerikaner aufwachen würden – könnten sie ihre außer Rand und Band geratene Regierung wieder einfangen? Können die Europäer, die schon die katastrophalen Ergebnisse von zwei Weltkriegen durchlebt haben, können sie erkennen, dass diese in Europa angerichteten Schäden ein Kindergeburtstag gegenüber dem sind, was ein Nuklearkrieg anrichten würde?

Wäre die EU ein intelligentes und unabhängiges Gebilde, dann würde die EU es jedem Mitglied verbieten, ABM-Raketen oder irgendeine Militärbasis nahe zu Russlands Grenze zu stationieren.

Die Lobbygruppen der Osteuropäer in Washington wollen Rache an der Sowjetunion nehmen, ein Gebilde, das schon lange nicht mehr existiert. Der Hass überträgt sich auf Russland. Russland hat sich nichts zu Schulden kommen lassen, außer dass es die Wolfowitz-Doktrin nicht gelesen hat. Und, zu erkennen, dass Washington die Welt regieren will, was einen Sieg über Russland und China voraussetzt.

Quelle: LupoCattivoblog.com

Mittwoch, 26. November 2014

Amerika will den Dollar mit einem Kalten Krieg retten

Thema: Geopolitik
Bedrohung für Europa
Britische Ex-Spionin:
Amerika will den Dollar mit einem Kalten Krieg retten


Eine ehemalige Mitarbeiterin des britischen Geheimdienstes MI5 glaubt, dass die aggressive Außenpolitik der USA vor allem ein Rückzugsgefecht sei: Die Amerikaner wissen, dass sie die globale Vorherrschaft in der Energie-Politik nicht aufrechterhalten können. Viele Staaten hinterfragen das Monopol des Petro-Dollars. Getrieben von den Neocons in Washington, riskiere Amerika einen neuen Kalten Krieg - der vor allem die Europäer hart treffen könnte.
Lesen Sie den Artikel hier:
Deutsche Wirtschafts Nachrichten

Kommentare

Cerberus sagt:
Ja, der Artikel bringt die Dinge auf den Punkt. Nur bleibt die Frage, wie man das an die Allgemeinheit bringen solle. Die Mainstreamer agitieren mit großen Geschützen gegen die Wirklichkeit, quasi auf allen Kanälen. Und da werden alle solche Informationen als Verschwörungstheorien abgeledert. Bspw. gestern erst wieder mit der Blödelsendung “Heute-Show” – und das sehr geschickt. Da wurde zuerst die FIFA und der Atommüll-Fass-Skandal bearbeitet (was ja richtig war), um dann den Bogen zu spannen, zu Putin, dem irrationalen, machthungrigen Despoten, wobei man gleich noch RT-Deutsch, als Verschwörungs-irren Sender – vorzüglich – deformierte. Ansonsten… Bild bearbeitet den Stammtisch und FAZ, Spiegel und Co bearbeiten die, die sich für was besseres halten wollen. Diese Medien sind eine Armee.

Mitleser aus den USA sagt:
Selbst schuld, wenn Europa sich davon “treffen” läßt. Frau Merkel hat es als eine der wenigen Politiker erkannt: Good old Germany braucht ordentliche Beziehungen zu seinen Nachbarn und an Europa grenzt nun mal u.a. auch Russland, wobei hier kein Ozean dazwischenliegt. Dies gehört wirtschaftlich für beide Seiten sinnvoll genutzt. So simple.

Kopfschüttler sagt:
Frau Merkel!!! Nehmen sie die Ruder in die Hand und legen sie sofort den Rückwärtsgang ein !!! Sie sind dabei Deutschland und Europa in eine Katastrophe zu führen. Denken sie an den “offenen Brief”, der ist eine hochbrisante Warnung. Die obigen Aussagen von ” Annie Machon” bestätigen dies in höchstem Maße. Leute… wir müssen auf die Strasse gehen bevor es zu spät ist !!!! Gibt es Vorschläge???

Ondoron sagt:
Kurz und knapp: Eine geopolitische Analyse, die ich vollständig teile. Wie immer ist Deutschland auf der falschen Seite. Merkel und Gauck müssen weg! Den Schaden, den sie anrichten, werden wir oder Nachfolgende später in den Geschichtsbüchern lesen können.
Gefallen hat mir insbesondere die Darstellung Brzezinkis als Psychopathen; leider gibt es da viel mehr von. Es scheint bei Politikern ein Selektionskriterium zu sein.

Carsten sagt:
“Es scheint bei Politikern ein Selektionskriterium zu sein.”
Ich denke auch, dass mittlerweile Personen ganz bewusst in bestimmte Posten gehievt werden!

stinchen sagt:
Nicht erst mittlerweile ist das mit bestimmten Personen auf bestimmten Positionen so: Wenn man sich mal vor Augen führt, wo überall seit Jahrzehnten ehemalige Goldmann-Sachs-Größen installiert sind und waren: Finanzminister der US-Regierung; Draghi; die “Spezialisten”, die die Griechenland-Bücher vor deren EU-Beitritt frisiert haben – bis hin zum Berater unserer Kanzlerin, der bis vor wenigen Wochen Deutschland-Chef von Goldmann-Sachs war (er hat den Posten geräumt) – allesamt Goldmann-Sachs-Leute. Da muss man sich nicht mehr wundern, wieso bestimmte Entscheidungen nicht erst auf den zweiten Blick eine Tendenz zu transatlantischen Vorteilen haben.

Schinderhannes sagt:
Nur so wird ein Schuh daraus. Alles was ich bis anhin in anderen Medien gehört oder gelesen habe, war für mich nie logisch genug um die zu glauben, was mir aufgetischt wurde. Nun, seit ich DWN lese, kommt endlich Licht ins dunkle. Und so langsam kriege ich auch angst, vor einer elitären Macht, die auf biegen und brechen an der Macht bleiben will.
Aber jeder kann, was tun, geben diesen Irrsinn aus dem Weißen Haus. Verbreitet diesen Artikel und das Volk. Ich werde dies bei uns am Bahnhof aufhängen, in der Bäckerei usw. verbreiten. Denn ich will keinen Krieg!

J.F.Oberlin sagt:
“Amerika will den Dollar mit einem Kalten Krieg retten” Das ist leider nur die halbe Wahrheit! Die USA will Krieg in Europa – nur so glauben sie das “System” des Lügengeldes erneut starten zu können.


Samstag, 17. Mai 2014

Altkanzler Schmidt wirft EU Größenwahn vor

Thema: Regelung der Krise in der Ukraine

Presse: Altkanzler Schmidt wirft EU Größenwahn vor

MOSKAU, 16. Mai (RIA Novosti).
Ex-Bundeskanzler Helmut Schmidt hat die Ukraine-Politik der EU-Führung scharf verurteilt und das Verhalten Brüssels als „Größenwahn“ bezeichnet. Das berichtete SPIEGEL-online am Freitag.

Ex-Bundeskanzler Helmut Schmidt
© RIA Novosti. Mikhail Klimenteev
Der Sozialdemokrat, der zwischen 1974 und 1982 an der Spitze der Bundesregierung gestanden hatte, warf in einem Interview mit der „Bild“-Zeitung Brüssel unter anderem eine übermäßige Einmischung in die globale Politik vor. "Das jüngste Beispiel ist der Versuch der EU-Kommission, die Ukraine anzugliedern", sagte Schmidt mit Blick auf das Assoziierungsabkommen zwischen Brüssel und Kiew. Falsch sei auch, Georgien an sich zu ziehen. "Zur Erinnerung: Georgien liegt außerhalb Europas. Das ist Größenwahn, wir haben dort nichts zu suchen."

Auf die Frage, ob er mehr außenpolitische Zurückhaltung der EU fordere, sagte Schmidt: "Nicht von der gesamten EU, aber von den Beamten und Bürokraten in Brüssel. Die verstehen davon zu wenig! Und sie stellen die Ukraine vor die scheinbare Wahl, sich zwischen West und Ost entscheiden zu müssen."

Er halte nichts davon, einen dritten Weltkrieg herbeizureden. „Erst recht nicht von Forderungen nach mehr Geld für Rüstung der NATO. Aber die Gefahr, dass sich die Situation verschärft wie im August 1914, wächst von Tag zu Tag", sagte der Politiker.

Auch Vizekanzler Sigmar Gabriel hatte in dieser Woche Fehler in der EU-Politik zugegeben. „Sicher hat auch die EU Fehler gemacht, aber das rechtfertigt nicht das Verhalten Russlands. Es war sicher nicht klug, in der Ukraine den Eindruck zu erwecken, sie müsse sich zwischen Russland und der EU entscheiden“, sagte Gabriel der in Düsseldorf erscheinenden „Rheinischen Post“ (Mittwochausgabe). „Aber noch mal: das war und ist keine Rechtfertigung, ein Land ins Chaos zu stürzen“, betonte Gabriel.

Der russische Präsident Wladimir Putin hatte zuvor erklärt, Russland sei keine der Seiten im innerukrainischen Konflikt. Moskau habe nicht die Absicht, sich für die Folgen der Handlungen des Westens zu verantworten, der die Situation (in der Ukraine) in eine Sackgasse getrieben habe. „Der Schlüssel zur Lösung des Problems befindet sich nicht in Moskau, sondern in der Ukraine“, hatte Putin gesagt.
Quelle: RIA Novosti


Montag, 31. März 2014

Wie so viele es vermuten: Die Kriegstreiber sitzen im Westen

Thema: Nato

„Aufgabe noch nicht erfüllt"
Rasmussen will Nato-Erweiterung in Ost-Europa fortsetzen

Die Erweiterung der Nato in Ost-Europa ist noch nicht abgeschlossen, sagte Nato-Generalsekretär Rasmussen. Bosnien-Herzegowina, Mazedonien, Georgien und Montenegro strebten eine Mitgliedschaft in dem westlichen Militärbündnis an. Die Nato unterstütze sie bei den notwendigen Reformen.

Nato-Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen hat sich dafür ausgesprochen, die Erweiterung des Militärbündnisses fortzusetzen.

Der Beitritt osteuropäischer Staaten zur Nato sei eine der großen Erfolgsgeschichten dieser Zeit, schrieb Rasmussen in einem Beitrag für die Welt am Sonntag. „Die Aufgabe ist jedoch noch nicht erfüllt.“

Jeder europäische Staat, der in der Lage sei, die Grundsätze der Allianz zu fördern und zur Sicherheit des nordatlantischen Gebietes beizutragen, könne sich um eine Mitgliedschaft bewerben. So strebten Bosnien-Herzegowina, Mazedonien, Georgien und Montenegro eine Mitgliedschaft in der Nato an. Diese Länder arbeiteten an den notwendigen Reformen, und die Nato unterstütze sie dabei.

Die Partnerschaft mit der Ukraine sei stetig stärker geworden, fügte Rasmussen hinzu. Er kritisierte erneut Russlands Vorgehen auf der Halbinsel Krim als „Verletzung der territorialen Integrität und Souveränität der Ukraine“. Es untergrabe das internationale Recht.

Rasmussens Amtszeit läuft noch bis Ende September. Sein Nachfolger soll der frühere norwegische Ministerpräsident Jens Stoltenberg werden (mehr hier).

Mit freundlicher Genehmigung von DEUTSCHE WIRTSCHAFTS NACHRICHTEN


Kommentare

heikom sagt:
Die wollen DEN Krieg, um jeden Preis, nämlich unser aller Leben.

B53 sagt:
Die Überschrift hätte lauten müssen, auch Rasmussen will Krieg.
Die US Regierung will mit allen Mittel das ein neuer Weltkrieg ausbricht weitweg vom Verursacher.
Das müssen wir stoppen, das sind wir unseren Kindern und Enkeln schuldig.
Oder wollt ihr wirklich Krieg?
Ein Vater von 3 Kindern und 2 Enkeln.

Politicus sagt:
Ich denke Russland ist bestens Informiert über die westlichen Kriegstreiber.
Die Bürger der NATO Staaten sollten sich die Namen der Kriegshetzer, hier Rassmussen, sehr gut merken. Sollte es gen Russland gehen, bitte diese Personen sofort zum Fronteinsatz. Übrigens, nur so am rande, Rassmussen……..Asmussen, klingt ähnlich und ist ähnlich. Einfach mal Recherche betreiben!
Schönen Sonntag!

fritzdocster-Jürg Jenatsch sagt:
Der Größenwahn nimmt kein Ende. Bisher ist es Putin aber noch immer gelungen, eine adaequate Antwort auf die Expansionsbestrebungen des Westens zu finden. Wenn er erst einmal China und Indien mit Energie versorgt, kann er Europa fallenlassen, wie eine heiße Kartoffel. Ich an seiner Stelle würde das tun.
Sicher wird er es – auch in diesem Falle – nicht sofort umsetzen, aber es wird seine Verhandlungsposition ungemein stärken. Er kann dann die Preise bestimmen. Die Erschließung des Russischen Ostens, gemeinsam mit China von Osten her (Stichwort: neue Seidenstraße) ist in vollem Gange.
Die Hauptpipeline nach China ist schon zu 2/3 fertig und Indien hält auch zu Russland. Die Amis kommen mir vor, wie miserable Schachspieler, die sich schon vor dem Spiel eine Strategie ausgedacht haben, die sie bis zum Schluß durchziehen wollen.
Sie haben aber nicht bemerkt, daß der Gegner durch kluge Züge die Gesamtsituation so verändert hat, daß die anfängliche Strategie nicht mehr funktionieren kann. Wenn man in so einer Situation nicht flexibel reagiert, ist man verloren. Wenn sich während eines Schachspieles durch einen guten Gegner die Lage grundsätzlich verändert, muß man seine Strategie immer wieder neu überdenken und anpassen. Tut man das nicht, hört man zum Schluß der Partie nur ein leises und grinsendes: Matt!
Das Unterschätzen eines Gegners ist sowohl im Schach, als auch im Leben die größte Dummheit, die man begehen kann.
Aber wie sagt schon der Volksmund: “Dummheit und Stolz……!”

Mona Lisa sagt:
Zu Fritzdoctor Jürg Jenatz
Aber darum geht es doch! Die “neue Seidenstraße” ist der Stachel im Fleische ebenso wie die friedliche Kooperation europäischer Länder mit Eurasien.
Das ist ein Brettspiel mit mehreren Dimensionen: der militärischen, der finanziellen, und der ideologischen.
Finanziell (Dollar / Yüan) hat man schon verloren. Ideologisch sowieso. Spätestens seit Guantanomo und Abu Graibh hat der Westen seine “humanitäre” Glaubwürdigkeit endgültig verloren.
Es bleibt nur noch die militärische Option. Also lassen die Schachspieler ihre Bauern-Vasallen vorrücken.
Die Stimmung neigt zu einem Fatalismus. Noch 2013 wurde hier lautstark über das Auswandern nachgedacht. Inzwischen hat der gute Michel eine größere Zipfelmütze, die er tief über die Ohren ziehen kann. Das Land ist in Schockstarre und sprachlos.
Man fühlt wie ein Arschhaar die Scheiße kommen und kann nicht ausweichen.

Uri sagt:
Folgende Fragen seien erlaubt, Herr Rasmussen.
  • Was ist heute der Zweck der NATO?
  • Nach dem vermeintlichen Ende des Ost-West-Konflikts. Gegen wen richtet sie sich?
  • Kann es nicht doch so sein, dass die angloamerikanische Dominanz dieses Bündnisses nicht nur den atlantischen, sondern auch den eurasischen Raum beherrschen will?
Das käme mMn einer weltweiten Dominanz gleich, also doch einer angloamerikanischen imperialen Diktatur über den gesamten Globus. Stichwort: Weltherrschaft.
Wollen die Menschen das wirklich?
Nein, sie wollen keinen weltweiten Raubtierkapitalismus, Ausplünderung der Ressourcen und Leibeigenschaft der Völker unter britischer Knute. Russen und Chinesen werden sich einem solchen Machtanspruch widersetzen – notfalls auch mit dem Einsatz des letzten Mittels.
Ein Rasmussen weiß das natürlich und auch über die Konsequenzen eines solchen Schlages ist er sich bewusst.
Das führt uns direkt zu den letzten, alles entscheidenden Fragen.
  • Ist es beabsichtigt, über einen solchen finalen Konflikt mit den Mächten Eurasiens die Population auf dem Planeten zu reduzieren?
  • Will man den Tod hunderter Millionen, vielleicht Milliarden Menschen, um – und da kommen wir direkt zurück auf den Raubtierkapitalismus, die ‘Ressourcen’ dieser Welt nicht teilen zu müssen?
Auf diese Fragen verlange ich Antworten, Herr Rasmussen.