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Donnerstag, 14. September 2023

Werden die Deutschen von «Wahnsinnigen» regiert? - Weltwoche Daily DE

Werden die Deutschen von «Wahnsinnigen» regiert? - Weltwoche Daily DE, 11.09.2023

DIE WELTWOCHE

- 11.09.2023
- Werden die Deutschen von Wahnsinnigen regiert?
- Sensationserfolg der deutschen Basketballer.
- Österreichs Kanzler Nehammer gegen EU-Beitritt der Türkei.
- Schröder und der lupenreine Demokrat

Kommentare

@doriandobermann7198
Den Grünen würde ich eher die Absicht unterstellen, das Staatsgefüge zu verändern, als der AfD.
@IrmiWitzke-lv3yn
Es ist unverantwortlich diese Ampel so weiter unser Land "planieren" zu lassen.
@Neo2906
Das Sommerinterview mit Frau Weidel war ein bodenlose Frechheit und kaum zu ertragen. Ich habe den aller größten Respekt vor dieser Frau. Und ich ziehe meinen Hut, dass sie bei so einer schon unsozialen Art und Weise, so cool und sachlich bleibt.
@claudiamemer1243
Habe das Interview angeschaut mit Grausen. Es war unerträglich, es bis zum Ende durchzustehen, da der Moderator massiv Beschuldigungen und Fragen gestellt hat, die ständig das Wort „rechtsradikal“ enthalten. Ich würde als Partei diese Befragungsart gerichtlich eindämmen. Es war offensichtlich, dass der vom Bürger bezahlten öffentlich rechtlich engagierten Moderator absichtlich denunzieren soll. Ich hoffe für die AfD, dass der Schuss nach hinten losgeht. Wenn es der normale Bürger und Konsument immer noch nicht gemerkt hat, was die Absichten sind, dann kann man keinem mehr helfen, schon gar nicht mehr Deutschland.


Freitag, 30. Juni 2023

Stern und AfD-Weidel: Deutsche Hass-Medien am Tiefpunkt - Weltwoche Daily DE

Stern und AfD-Weidel: Deutsche Hass-Medien am Tiefpunkt - Weltwoche Daily DE, 28.06.2023

DIE WELTWOCHE

28.06.2023
«Stern» und AfD-Weidel: Deutsche Hass-Medien am Tiefpunkt.
Deutschland stürzt ab: Immer mehr Investoren verlassen die Bundesrepublik.
Pistorius schickt 4000 Soldaten nach Litauen.
Paranoia-Politik: USA im Krieg gegen chinesische Luxusschuhe

Kommentare

@juergenbaur5280
Ich schäme mich für diese sog. Journalisten und diese unfähigen Politiker in Deutschland. Es ist ein Albtraum dieses Land
@claus-dieterstrohbach7062
Für mich der beste deutschsprachige Journalist in Europa. Kein anderer von unseren Journalistendarstellern kann diesem hochintelligenten Mann das Wasser reichen. Es ist mir eine Freude täglich seine Sendung anzuschauen .
@christelklink4462
Ich bin 75 Jahre und habe große Angst vor der Zukunft. Nicht um mich, aber um meine Kinder und Enkel. Deutschland ist verloren. Die Ampelregierung ist kriegslüstern. Wie traurig ist die Welt geworden. Ihre Sendung sehe ich gern. Sie berichten neutral und sprechen mir aus dem Herzen. Vielen Dank dafür.
@magnusdefrys4491
Sehr, sehr gut Herr Köppel. Gleichzeitig auch traurig. Da muss ein Mann aus der Schweiz kommen, der sich als einziger Journalist (mit ganz wenigen Ausnahmen, wie Boris Reitschuster) traut, die erbärmlichen Zustände in unserem Land anzusprechen.

Mittwoch, 23. Mai 2018

Rückkehrer aus Venezuela - „Die Leute essen aus Not Katzen und Hunde"

Thema: Venezuela

Deutsche erzählen von Not im sozialistischen Venezuela: „Die Leute schlachten Katzen und Hunde und essen die"
Epoch Times 21. Mai 2018

Zwölf Jahre lang lebten die Hamburger Franz und Gisela Holl in Venezuela. Wegen der massiven Wirtschaftskrise kam das Rentnerpaar nun nach Deutschland zurück. Im Interview mit dem "Spiegel" schildert das Paar die Lage vor Ort unter der sozialistischen Führung von  Nicolás Maduro.
Gisela Holl berichtet, dass es seit über einem Jahr kein Fleisch mehr gibt. Die Rente der Leute würde nicht einmal für ein Kilo Fleisch reichen, sagt Frau Holl. „Es gibt keine Butter, keine Salami, keine Aufschnittwurst”, erzählt sie. Es gebe auch kein Gemüse.
Die Menschen würden Hunde, Katzen und Tauben essen, sagt ihr Mann Franz Holl. „Es gibt überhaupt keine Tauben mehr.”
Das Paar berichtet, dass in den Apotheken - wenn überhaupt - nur noch Cola und Chips verkauft werde, aber keine Arzneien. In den Krankenhäusern gebe es keine Notstromaggregate, deshalb würden immer wieder Säuglinge sterben.
Dass die Menschen in Venezuela nicht massenweise gegen die korrupte Regierung demonstrieren, sei klar: "Die Leute haben Angst vor der Miliz", sagt Herr Holl. „Die schießen in die Leute rein.”

Maduro-Herausforderer Falcón fordert neue Präsidentschaftswahl

Unterdessen ist bei der Präsidentschaftswahl am Sonntag Amtsinhaber Maduro erneut zum Sieger erklärt worden.
Maduro komme nach Auszählung von mehr als 90 Prozent der Stimmzettel auf 67,7 Prozent, erklärte die Präsidentin des Wahlrats (CNE), Tibisay Lucena, am Sonntag (Ortszeit).
Der venezolanische Präsidenschaftskandidat Henri Falcón hat die Wahl als ungültig bezeichnet und Neuwahlen gefordert. "Wir erkennen diesen Wahlprozess nicht als gültig, nicht als wahr an", sagte Falcón bei einer Pressekonferenz. "Für uns gab es keine Wahlen", sagt er.
Der Regierung warf er vor, Wähler unter Druck gesetzt zu haben. In Meinungsumfragen hatte Falcón zuletzt mit 30 Prozent vor dem sozialistischen Maduro gelegen. Aber die erwartete niedrige Wahlbeteiligung spielt Maduro in die Hände; er dürfte sich gegen Falcón durchsetzen.
Die Opposition boykottierte die Wahl, international gab es heftige Kritik an dem Urnengang.

Die USA, die Europäische Union und zahlreiche Länder Lateinamerikas erkennen die Wahl nicht an, weil sie nicht demokratisch und frei sei. (so/afp)

Mit freundlicher Genehmigung von: EpochTimes.de


Dienstag, 8. Mai 2018

Damit es nicht in Vergesseheit gerät, denn auch das gehört dazu

Thema: Rheinwiesenlager

Der vergessene Völkermord der Alliierten an den Deutschen


anonymousnews.ru
Am 26.11.2016 veröffentlicht

Deutschland ist Schuld, - Schuld an allem, doch die Wahrheit ist nicht das, worin wir konditioniert werden.
Über die Schuld der vermeintlichen Befreier aus Übersee spricht heute niemand mehr. Am 8. Mai 2017 jährt sich zum 72. Mal das größte Verbrechen der Menschheitsgeschichte: Ein von Machtgier, Neid und Rassenhass initiierter Völkermord an der deutschen Bevölkerung.
Nach der vermeintlichen Kapitulation der Wehrmacht internierten Briten und Amerikaner in den sogenannten Rheinwiesenlagern mehrere Millionen Menschen und verübten ein beispielloses und bis heute tabuisiertes Kriegsverbrechen. Von 3.250.000 Gefangenen ließen die Alliierten rechts und links des Rheins über 2 Millionen vorsätzlich verhungern.

Zeitzeugenaussagen lassen darauf schließen, dass die tatsächliche Opferzahl noch weitaus größer gewesen sein könnte. Bis zum heutigen Tag ist das Graben auf den ehemaligen Flächen der alliierten Lager behördlich untersagt und unter Androhung drastischer Strafen verboten.

Anonymous Internetseite: http://www.anonymousnews.ru

Kategorie: Nachrichten & Politik
Lizenz: Standard-YouTube-Lizenz

“Deutschland wird nicht mit dem Ziel der Befreiung besetzt, sondern als eine besiegte feindliche Nation zur Durchsetzung alliierter Interessen.”
Amerikanische Regierungsanweisung ICG 1067, April 1945 (vgl. “Welt” vom 4. Juli 1994)
siehe auch hier: Wikipedia

Kommentare bei Youtube

jilata19
Männer die die Lager überlebt haben, berichten davon, dass die Kameraden wie die Fliegen gestorben sind. "Offiziell" werden Todesraten angegeben, die beinahe Friedenszeiten entsprechen. (angeblich knapp 5000) Muss man mehr wissen? Grabungen auf den ehemaligen Standorten der Lager sind bis heute tabu!?!

Tetoテト
Um die Verbrechen der Alliierten Soldaten zu verheimlichen, wurde der deutsche Presscodex erfunden. Die Nationalität von ausländischen Straftätern durfte nicht mehr veröffentlicht werden. Dieser Pressecodex gilt immer noch. Die Deutschen sollen es nicht erfahren, wenn sie von ausländischen Verbrechern bestohlen, ausgeraubt, vergewaltigt und getötet werden.

Kathrin Zahlten
Die Alliierten waren überfordert mit den vielen Gefangenen und hatten selbst nicht viel zu essen......das ich nicht lache. Die Auslöschung war das Ziel und dann kam die Umerziehung der übrig geblieben.

Reconquista Borussia
Nun ist endlich die Zeit gekommen wo auch von der anderen Seite mal die Schandtaten aufgedeckt werden!

gsus977
Vae victis! Wehe den Besiegten! ...und die Gewinner schreiben die Geschichte. Was ein Glück, dass ich noch zu der Generation gehöre, die als letzte von ihren Großeltern noch die WAHRHEIT aus erster Hand erzählt bekamen. Ruhet in Frieden.

Der Powerlifter_88
Die Amis die das gemacht hatten hätten genauso bestraft werden müssen wie die Deutschen die im KZ gearbeitet haben.

Merkel Angela
From the 1st to the 22nd of April, 1945, the Western Allies killed 992,578 German prisoners of war in mass actions. From 8th May, 1945 until 1955 at least 8,800,000 Germans were killed by genocidal actions. The real genocide happened against Germans.

Donnerstag, 9. November 2017

Enrico Komning (AfD) - Hören Sie endlich auf, Ausländer und Deutsche gegeneinander auszuspielen

Thema: Landesparlament MV

Enrico Komning (AfD):
Hören Sie endlich auf, Ausländer und Deutsche gegeneinander auszuspielen!
AfD-Fraktion MV
Am 19.10.2017 veröffentlicht

Es gilt das gleiche Recht für alle. Asylbewerber und geduldete Personen dürfen rechtlich nicht bessergestellt werden, nur weil sie Opfer rechter Gewalt geworden sind. Das würde geltendes Recht aushebeln und das ohnehin schon großzügige Asylrecht gänzlich aufweichen. Dazu sprach auf der heutigen Sitzung des Landtages der asylpolitische Sprecher der AfD-Fraktion, Enrico Komning.


Kategorie Nachrichten & Politik
Lizenz Standard-YouTube-Lizenz

Kommentare

cindy wende
Wahre Worte! Ist die AFD die einzige Partei die in der Realität lebt. CDU, CSU, Grüne FDP.... Was stimmt hier nicht? Ich hatte nur eines in der Schule gelernd, dass Deutsche nicht stolz sein dürfen und Andere ein Recht auf unser Geld haben. Mein Opa hat sein Leben lang hart gearbeiter war ehrlich und sorgte immer für die Famile .Er war nie ohne Arbeit und das noch mit 75.... Er ist jetzt in Armut gestorben......

dele pau
was ist an dieser rede nicht zu verstehen? noch präziser kann man nicht argumentieren!

K M Dr
Hr Kommning-eine sehr gute Rede, mit grosser Wichtigkeit und einer gewaltigen Ehrlichkeit! Bitte weisen Sie weiterhin die Personen auf blödsinnige Anträge hin bzw auf den schwachsinnigen Inhalten von Anträgen! Richten Sie das Vernunftdenken auf wirklich wichtige Inhalte. Danke
Wünsche Ihnen alles Gute
MfG DrD


Freitag, 29. Juli 2016

Trump fordert Sicherheitsauflagen für Deutsche bei Einreise in die USA

Thema: Donald Trump

"Ihre eigene Schuld"
Trump fordert Sicherheitsauflagen für Deutsche

Donald Trump schießt - mal wieder - gegen Deutschland. Die Bundesrepublik sei selbst schuld, dass sie ins Visier des Terrors geraten sei. Schließlich habe sie die Terroristen ja ins Land gelassen. Gleiches gelte für Frankreich. Bürger dieser Länder müssten sich bei einer Reise in die USA deswegen "extremen Sicherheitsprüfungen" unterziehen.

Das forderte der Präsidentschaftskandidat der US-Republikaner in einem NBC-Interview für Sonntag. Diese Überprüfungen - von Trump "extreme vetting" genannt - hatte Trump in seiner Rede auf dem Nominierungsparteitag in Cleveland angekündigt.

Bis sie eingeführt seien, müssten die USA "sofort Einwanderung aus allen Ländern aussetzen, die durch Terrorismus kompromittiert sind".

"Es ist ihre eigene Schuld"

In dem NBC-Interview sagte Trump, in Deutschland und Frankreich gebe es "spezielle Probleme". Auf die Frage, ob diese Länder vom Terrorismus kompromittiert seien, sagte er: "Das sind sie auf jeden Fall. Und wissen Sie warum? Es ist ihre eigene Schuld. Weil sie Leute auf ihr Gebiet gelassen haben."

In dem Zusammenhang forderte Trump die besonderen Sicherheitsüberprüfungen. "Wir müssen hart sein, wir müssen harte Standards einführen. Wenn eine Person nicht nachweisen kann, was sie nachweisen muss, kommt sie nicht in dieses Land."

Auf die Frage, ob man den Punkt erreichen werde, an dem nicht mehr viele Menschen aus dem Ausland in die USA kommen dürften, sagte Trump: "Vielleicht kommen wir an diesen Punkt." Er fügte hinzu: "Wir müssen schlau sein und wir müssen aufmerksam sein und wir müssen stark sein."

Schon mehrmals gegen Deutschland gewettert

Bereits zuvor hatte sich Trump mehrere Male negativ über Deutschland geäußert. "Alles ist besser als das, was in Deutschland passiert", sagte er zum Beispiel im Juni und nannte die Politik von Angela Merkel einen "entsetzlichen Fehler". Oder: Deutschland sei ein "Desaster", wie er im März sagte.

Trump hatte im Wahlkampf mehrfach US-Einreiseverbote für Muslime gefordert und Präsident Barack Obama für die Aufnahme syrischer Flüchtlinge kritisiert. In seiner Rede in Cleveland hatte er aber weder Muslime noch Syrien, Irak oder andere Länder des Nahen Ostens erwähnt.

Quelle: t-online

Kommentare

Parsoleathi
Ich bin immer wieder erstaunt, wie die USA ihre Kriege ganz weit weg von ihrer eigenen Haustür führt und dann auch noch großkotzig ist.
Aber was solls. Wir leben in interessanten Zeiten. Erdogan baut das 2. Osmanische Reich und die größte Streitmach der Welt wird entweder von einem Clown oder einer selbstüberschätzenden, gehörnten Frau angeführt.

seggele
Wo er Recht hat,hat er Recht.Nur eines hat er vergessen,daß nämlich sein Land für alles verantwortlich ist.Ohne irgendwelche Kriege kommt sein Land nicht aus und das wird unter ihm nicht besser,eher noch schlechter.

andre2001
Ausnahmsweiße gebe ich Trump mal Recht, die Politik von Angela Merkel istein "entsetzlicher Fehler". Siehe wieder München. Es kommen als mehr rein. Kein Wunder das die Bürger sich anfangen zu Wehren.

view3.1
Also Trump ist mir schon suspekt, aber was er über die deutsche Einwanderungspolitik und A. Merkel sagt, ist zu 100% zutreffend.

Nobby-1
Weiß diese lächerliche Witzfigur überhaupt wo Deutschland liegt?


Samstag, 7. Mai 2016

Umfrageergebnis - 95% der Deutschen wollen gute Beziehungen zu Russland

Thema: Meinungsumfrage

Mehrheit der Deutschen will gute Beziehungen zu Russland

Nach einer aktuellen Umfrage der Körber-Stiftung wollen 95 Prozent der Deutschen und 84 Prozent der Russen gute Beziehungen zueinander. Trotzdem nimmt die Mehrheit der Deutschen Russland als Bedrohung wahr.

Wie "Deutsche Wirtschafts Nachrichten" weiter berichtet, wurde von der Körber-Stiftung eine Umfrage in Auftrag gegeben, die Personen in Deutschland und Russland befragt hat.

Das Ergebnist ist, dass 95% der Deutschen und 84% der Russen „die Rückkehr zur Zusammenarbeit und eine Forstsetzung der historischen Aussöhnung“ wünschen.

„Wenn es darum geht, mit welchem Land in Zukunft eine stärkere Zusammenarbeit gewünscht wird, nennen die Deutschen Russland an zweiter Stelle direkt nach Frankreich. In Russland belegt Deutschland sogar den ersten Platz, dicht gefolgt von China“, so das Ergebnis der Umfrage.

Trotzdem empfinden knapp die Hälfte, also 48 Prozent, der Deutschen Russland für bedrohlich, wohingegen nur ein Viertel der Russen Deutschland als Bedrohung wahrnehmen. Thomas Paulsen, Vorstand der Körber-Stiftung, sagt, dass Russland eindeutig zu Europa gehöre. Deshalb sei es wichtig, den Dialog zwischen beiden Ländern und Völkern zu stärken.

Zuvor wurde eine Forsa-Umfrage veröffentlicht, die von der Zeitschrift für Internationale Politik in Auftrag gegeben wurde. Dieser Umfrage zufolge fordert die Mehrheit der Deutschen eine Aufhebung der EU-Sanktionen gegen Russland.

Quelle: Deutsche Wirtschafts Nachrichten

Montag, 11. April 2016

Mehrheit der Deutschen lehnt Pakt mit der Türkei ab

Thema: Flüchtlinge

Deutsche wollen keinen Pakt mit der Türkei

Das Flüchtlingsabkommen der EU mit der Türkei findet in Deutschland keine Zustimmung: Laut dem aktuellen ARD-Deutschlandtrend ist die Mehrheit der Bevölkerung gegen die Vereinbarung.

56 Prozent der befragten Bundesbürger halten das Abkommen für eher schlecht. Nur 39 Prozent bewerten den Flüchtlingspakt als eher gut.

Im März waren die Deutschen bei der Bewertung der damals noch geplanten Vereinbarung gespalten: 46 Prozent sagten vergangenen Monat, sie fänden ein solches Abkommen eher gut, 49 Prozent fanden es eher schlecht.

Zweifel am Erfolg des Abkommens

Gemäß dem zwischen Ankara und der EU geschlossenen Abkommen sollen alle nach dem 20. März in Griechenland eingetroffenen Flüchtlinge abgeschoben werden, die kein Asyl in Griechenland beantragten oder deren Anträge abgelehnt wurden. Sie werden in Aufnahmezentren untergebracht, solange die türkischen Behörden über ihr weiteres Schicksal entscheiden. Die EU will für jeden aus Griechenland in die Türkei abgeschobenen Syrer einen Syrer aus einem türkischen Flüchtlingslager aufnehmen.

Die befragten Deutschen zeigten sich eher skeptisch, dass die Flüchtlingszahlen durch das Abkommen tatsächlich sinken. Während 40 Prozent weniger Flüchtlinge erwarten, gehen 41 Prozent von einer gleich bleibenden Zahl aus. Für 14 Prozent der Befragten dürfte der Pakt sogar zu steigenden Flüchtlingszahlen führen.

Mehrheit gegen Türkei in der EU

Im Rahmen des Abkommens hatte die Europäische Union der Regierung in Ankara auch zugesagt, die Verhandlungen über eine EU-Mitgliedschaft der Türkei zu beschleunigen. Im ARD-Deutschlandtrend sprach sich eine deutliche Mehrheit (68 Prozent) gegen einen türkischen EU-Beitritt aus; 27 Prozent finden, die EU sollte die Türkei mittel- bis langfristig aufnehmen. Den Angaben zufolge waren 79 Prozent der Meinung, dass Ankara kein vertrauenswürdiger Partner für Deutschland sei. Für die Erhebung hatte Infratest dimap im Auftrag der ARD-"Tagesthemen" am Montag und Dienstag 1005 Bundesbürger befragt. Am Montag war die Umsetzung des EU-Türkei-Deals gestartet.

Quelle: t-online.de

Sonntag, 12. Juli 2015

ORF2 - Hetze und Lügen wie noch nie! Merkel vertritt nicht die Deutschen sondern die Gläubiger

Thema: Griechenland

Klartext im ORF2!
Hetze und Lügen wie noch nie! Merkel vertritt nicht die Deutschen!



6.Juli 2015 ORF2: Klartext zur später Stunde im ORF2.
So viele Lügen und hetzte wie noch nie.
Merkel vertritt nicht die Deutschen sondern die Gläubiger!
+++ Das Wirtschaftssystem ist am Ende.+++
Wie soll jemand der völlig verarmt ist sparen können! #geld #griechenland #demokratie #merkel #banken #troika #finanzen #finanzmafia #eu #europa #schulden #hetze #lügen #medien #kapitalismus
Interview mit Erwin Wagenhofer. http://x2t.com/381795
Quelle: http://x2t.com/381794

Dienstag, 16. Juni 2015

US-Studie: Mehrheit der Deutschen würde Nato-Partner nicht verteidigen

Thema: Nato-Partner

t-online.de
Laut einer US-Studie
Mehrheit der Deutschen würde Nato-Partner nicht verteidigen
10.06.2015, 11:51 Uhr | Sebastian Fischer, Spiegel Online

Der anhaltende Konflikt zwischen Russland und dem Westen hat Folgen in allen beteiligten Staaten. Während die Bevölkerungen der Nato-Staaten mehrheitlich den russischen Präsidenten Wladimir Putin für die Krise in der Ukraine verantwortlich machen, wachsen seine Zustimmungsraten in Russland - auch die Ablehnung von EU und Nato nimmt unter Russen zu.

Dies sind Ergebnisse einer vom amerikanischen Pew-Research-Center vorgelegten Studie (die Studie im Original finden Sie hier). In Russland, der Ukraine und acht Nato-Staaten (USA, Kanada, Frankreich, Deutschland, Italien, Polen, Spanien, Großbritannien) wurden repräsentative Umfragen durchgeführt.

Betrachtet man die Entfremdung zwischen Ost und West näher, ist insbesondere das Meinungsklima in einem Land auffällig: Deutschland. In keinem anderen Nato-Staat ist die Skepsis gegenüber dem eigenen Verteidigungsbündnis so groß und die Zurückhaltung gegenüber den Vorgängen in der Ukraine so ausgeprägt.

58 Prozent der befragten Deutschen sagen, dass Deutschland im Falle eines "ernsthaften militärischen Konflikts" zwischen Russland und einem benachbarten Nato-Land dem Verbündeten nicht militärisch zur Hilfe kommen sollte. Das ist der Spitzenwert vor Frankreich (53) und Italien (51); der Nato-Durchschnitt liegt bei 42 Prozent. Nur 38 Prozent der Deutschen würden dem Partner helfen - also Artikel 5 des Nato-Vertrags achten: Ein Angriff auf einen ist ein Angriff auf alle.

Gleichzeitig gehen 68 Prozent der Deutschen davon aus, dass die USA in einem solchen Fall militärisch eingreifen würden, um den Nato-Partner zu beschützen.

Kein positives Bild von Nato

Immer weniger Deutsche äußern Zustimmung zur Nato: Gaben im Jahr 2009 noch 73 Prozent der Befragten an, sie hätten ein positives Bild von dem Verteidigungsbündnis, so sind es 2015 nur noch 55 Prozent. In keinem anderen Nato-Land ist der Vertrauensverlust so gravierend.

Während ausnahmslos alle Nato-Staaten erstens Russland und zweitens den prorussischen Separatisten die Schuld an der Gewalt im Osten der Ukraine geben, sind die Werte in Deutschland etwas niedriger als anderswo: 29 Prozent sagen, Russland trage die Schuld; 25 Prozent meinen, die Separatisten seien verantwortlich; zwölf Prozent weisen dem Westen die Schuld zu.

Eine große Mehrheit der Deutschen (71 Prozent) unterstützt die Wirtschaftshilfen für die Ukraine und liegt damit auf Linie mit anderen Nato-Staaten. Allerdings wünschen nur 19 Prozent der befragten Deutschen Waffenlieferungen an die Ukraine, ähnlich niedrig ist dieser Wert in Spanien und Italien; in Polen dagegen sprechen sich 50 Prozent der Befragten für Waffenlieferungen aus.

Keine Zustimmung für Ukraine in EU

Stärker als alle anderen Befragten sprechen sich die Deutschen gegen eine Nato-Mitgliedschaft der Ukraine aus: 57 Prozent lehnen das ab. Ebenso führend sind die Deutschen in der Ablehnung einer EU-Mitgliedschaft für die Ukraine: 54 Prozent sagen Nein.

Bei den deutschen Zahlen fällt der starke Ost-West-Unterschied auf. Würden nur die Westdeutschen befragt, wäre die Abweichung vom Nato-Durchschnitt weit geringer. So haben etwa 19 Prozent im Westen, aber 40 Prozent im Osten eine positive Meinung zu Putin.

Unter den Westdeutschen wünschen sich 26 Prozent ein Zurückfahren der Sanktionen gegen Russland; bei den Ostdeutschen sind es schon 42 Prozent. Und während 40 Prozent der befragten Westdeutschen bereit wären, einem anderen Nato-Staat militärisch gegen Russland zur Hilfe zu kommen, liegt der Anteil im Osten Deutschlands nur bei 28 Prozent.

Befragte bevorzugen Verhandlungen

Die von den Pew-Forschern in der Ukraine (mit Ausnahme der Krim, Luhansk und Donezk) erhobenen Daten zeigen eine Bevölkerung, die weniger auf militärische Konfrontation setzt als auf eine Verhandlungslösung mit Putin und den Separatisten hofft:

47 Prozent der befragten Ukrainer sprechen sich für Verhandlungen aus; 23 Prozent dagegen wollen den Konflikt mit Waffengewalt beenden. 67 Prozent der Ukrainer wünschen sich eine EU-Mitgliedschaft für ihr Land; 53 Prozent setzen auf einen Beitritt zur Nato.

Ukraine-Konflikt schwächt Wirtschaft und stärkt Putin

In Russland hat der Ukraine-Konflikt trotz wirtschaftlicher Schwächung des Landes der Studie zufolge zu einer Stärkung Putins und wachsendem Nationalismus geführt:

63 Prozent der befragten Russen haben ein sehr positives Bild von ihrem Land - das ist ein Zuwachs von 34 Prozentpunkten im Vergleich zu 2013. 61 Prozent meinen, dass manche Teile anderer Länder eigentlich zu Russland gehören.

Russen stehen hinter Putin

88 Prozent der Russen haben Vertrauen zu Putin, in internationalen Angelegenheiten das Richtige zu tun. Das ist für ihn der höchste jemals von Pew gemessene Wert (seit 2003).

Die USA sehen 81 Prozent der Russen negativ, es folgen die Nato (80), die EU (60) und Deutschland (56). Nur 28 Prozent der befragten Russen vertrauen der deutschen Kanzlerin Angela Merkel auf der Weltbühne; US-Präsident Barack Obama kommt nur noch auf elf Prozent.

Befragt wurden insgesamt 11.116 Erwachsene in zehn Nationen zwischen dem 6. April und 15. Mai.
Quelle: t-online.de

Kommentare

contrra
Ganz klar, die Destabilisierung des Balkans, des gesamten Nahen Ostens und nun der Nachbarländer Russlands, besonders der Ukraine und Georgiens ist Schuld des Westens ("Demokratisierung"), der USA, NATO und EU wer das nicht sehen will sollte einmal eine Brille aufsetzen und sich unabhängig informieren, wer finanzierte diese Konflikte, wer bewaffnete die "Freiheitskämpfer" wie die IS oder die nationalen Putschisten, wie kann man so einer Ideologie der Konfrontation nur folgen ?
Wer will einen Krieg ?
Wer hat den Bürgerkrieg in der Ukraine finanziert ?
Wer hat die gewählte Regierung durch eine "Marionettenregierung" ersetzt,die die überwiegend russisch stämmige Bevölkerung in der Ostukraine bekämpft ?
Die Krim ist seit 300 Jahren russisch, was soll dieser "Grund" des Westens, um einen atomaren Krieg zu provozieren ?
Dafür haben unsere Politiker Geld aber wehe der eigene Bürger möchte etwas, für wem machen die Politik ?
Wann haben wir endlich echte, demokratische Volksabstimmungen?

achsoo
Stoppt endlich die Kiew Putschistenhilfe und die Bumerang Russlandsanktionen die Europa schon unzählige Milliarden Euro gekostet haben ! Offenbar hat man aus 2. Weltkriegen und ein Kalten Krieg nichts gelernt. Allein 2 mal hat D den Russen den Krieg erklärt, was dabei raus kam ist jeden bekannt.

Karlchen
Was für ein unsinniger Bericht, und ein gutes Zeichen dass die Mehrheit der deutschen nicht komplett verblödet ist. Angst sollte man vielmehr vor den USA haben!

Jogi1952
Diese Politdiktatur von Merkel und ihren Enddarmbewohnern treiben uns immer mehr in den Abgrund. Beteiligung am Krieg, was ist den geworden aus nie wieder Krieg auf oder vom deutschen Boden? Wer sollte uns den angreifen? Bei der Anzahl von Islamisten in Deutschland traut sich das doch keiner. Die Rußen und die USA haben doch in Afghanistan alle was auf die Hose bekommen, die Greifen keine Moslimenhochburgen mehr an.

Goldmann
Nach dem Ende der UdSSR und der Ost-West-Spaltung war eine historische Chance gegeben, sich an einen Tisch zu setzen und eine dauerhafte Friedensordnung unter Beteiligung aller Willigen und Beachtung des Selbstbestimmungsrechts der Völker zu schaffen, wozu übrigens auch eine endgültige Verfassung für Deutschland gehört, um die wir bis heute betrogen werden. Russland hat dem Westen mehrfach die Hand gereicht. Was kam, waren die Finanz-Heuschrecken, die über Jelzin-Russland und seine Rohstoffe her fielen wie Plündererbanden im Mittelalter. Unter dem Schutz der instrumentalisierten NATO haben diese Typen, die über Leichen gehen, jede historische Chance zunichte gemacht.


Dienstag, 13. Januar 2015

Gorbatschow: "Wir brauchen ein neues Tauwetter"

Thema: Die Arroganz einer Machtkanzlerin
t-online.de
Gorbatschow warnt
"Wenn einer die Nerven verliert, werden wir die nächsten Jahre nicht überleben"

Foto: Michael Schilling CC BY-SA 3.0
Ex-Sowjetpräsident Michail Gorbatschow verurteilt die westlichen Sanktionen gegen Russland scharf. Im "Spiegel"-Interview warnt er vor Krieg und spart auch nicht mit Kritik an Deutschland.
Der Friedensnobelpreisträger hat wegen der Ukraine-Krise vor einem großen Krieg in Europa gewarnt. "Wenn angesichts dieser angeheizten Stimmung einer die Nerven verliert, werden wir die nächsten Jahre nicht überleben", meinte Gorbatschow in dem Interview.

Gorbatschow prangerte einen "katastrophalen Vertrauensverlust" zwischen Russland und dem Westen an und forderte dazu auf, die Beziehungen zu enteisen. "Wir brauchen ein neues Tauwetter", sagte er.

"Welche Lektionen braucht Deutschland noch?"

Scharf kritisierte der Ex-Sowjetpräsident, viele Deutsche wollten bei einer "neuen Teilung Europas" mitmachen. "Deutschland hat im Zweiten Weltkrieg schon einmal versucht, seinen Machtbereich nach Osten zu erweitern. Welche Lektionen braucht es noch?", mahnte Gorbatschow, der als einer der Wegbereiter der deutschen Einheit gilt.

Zudem verurteilte er die Sanktionen des Westens gegen Russland, mit denen seiner Darstellung zufolge das Riesenreich international isoliert und Kremlchef Wladimir Putin gestürzt werden solle.

Sanktionen "saudumm und höchstgefährlich"

Dieses Vorgehen bezeichnete er als "saudumm und höchstgefährlich". Gorbatschow hatte in den vergangenen Monaten mehrfach vor einem neuen Kalten Krieg gewarnt und die Politik Putins verteidigt.

Zwar trat Gorbatschow auch diesmal für die umstrittene Annexion der Halbinsel Krim durch Russland ein, doch lehnte er Putins autoritären Führungsstil ab. "Es ist schlicht nicht in Ordnung, wenn jemand wie der Anti-Korruptions-Blogger und Politiker Alexej Nawalny unter Hausarrest gestellt wird, nur weil er den Mund aufgemacht hat", sagte Gorbatschow. Nawalny steht seit Februar unter Arrest und war am 30. Dezember in einem weiteren, als politisch motiviert kritisierten Prozess zu einer Bewährungsstrafe verurteilt worden.



» der Kommentar des Blogschreibers «
Werter Herr Gorbatschow,
Deutschland hat seine Lektion schon gelernt. Immer mehr Menschen in Deutschland erkennen, was für ein falsches Spiel mit ihnen getrieben wird.

Dass sie von einer us-gesteuerten Pseudoregierung, gebildet aus rückgratlosen Politikerdarstellern und einer machtbesessenen Kanzlerin verwaltet werden, wird so langsam immer mehr Deutschen bewusst.
Hoffentlich kommt die letzte Erkenntnis nicht zu spät, nämlich erst dann, wenn die restlichen nationalen Befugnisse auch noch an das diktatorische Konstrukt namens "Europäische Union" abgetreten sind und auf das gesamte Ensemble verzichtet werden kann.


Samstag, 1. November 2014

Im Dickicht der Spendenindustrie


Ob gegen den Hunger in der Welt oder für den Schutz von Umwelt und gequälten Tieren – in großem Stil werden jedes Jahr Spender mit ausgeklügelten Kampagnen und teuren Bettelbriefen überflutet. Doch wie viel von den Spendengeldern erreicht die Bedürftigen und wer verdient am riesigen Spendenmarkt? Weder in Deutschland noch in Frankreich existieren wirkungsvolle Kontrollorgane, die sich um den Spendenfluss international operierender Hilfsorganisationen kümmern. Der Themenabend wirft einen kritischen Blick hinter die Kulissen der Spendenindustrie.


Spenden: Die Deutschen geben gerne (Quelle: imago)
Rund 6,5 Milliarden Euro spenden Deutsche und Franzosen pro Jahr für einen guten Zweck. Eine ganze Industrie, die emotionale Spendenaufrufe verschickt, Hilfs-organisationen, Spendenwerber, Adresshändler – sie alle wollen ihr Stück von diesem riesigen Spendenkuchen.

Stefan Loipfinger, Autor des Buches “Die Spendenmafia” und scharfer Kritiker der Branche, beobachtet gemeinnützige Organisationen und kommt zu dem Schluss: “Die breite Öffentlichkeit weiß nicht, dass ein Großteil des Geldes im Endeffekt häufig für den professionellen Werber verwendet wird.”

Und diese Masche hat nicht selten System. 2009 erschütterte ein Spendenskandal Frankreich. Gleich mehrere Hilfsorganisationen wurden als Briefkastenfirmen enttarnt. Bis heute ermittelt die Justiz. Filmemacher Joachim Walther begleitet den Journalisten Etienne Gingembre bei seinen Recherchen vor Ort zu den Hilfsorganisationen. Sein Fazit: Immer mehr Gelder bleiben im System der Spendenindustrie hängen und immer weniger landen bei den wirklich Bedürftigen.

Doch wohin fließen die Hilfsgelder? Wer verdient daran? Warum legen nur wenige Organisationen ihre Bilanzen offen? Und warum gibt es kaum Kontrollen?

Die Schriftstellerin und Professorin Sylvie Brunel war eineinhalb Jahre Präsidentin einer großen französischen Hilfsorganisation. Sie sagt: “In der Welt der humanitären Organisationen herrscht das Gesetz der Omertà. Man darf nicht darüber sprechen, man darf nichts sagen, denn wenn man über eine Organisation negativ spricht, spricht man gleich über alle anderen auch negativ.”

Die Dokumentation folgt konsequent dem Fluss des Geldes von der Spende bis zum Empfänger. Dabei hinterfragt Filmemacher Joachim Walther die Strukturen einer Branche und versucht zu klären, wie viel Geld tatsächlich bei den Bedürftigen ankommt.

Aktuelle Beispiele:

Steuerbetrug: BUND im Land (Schleswig-Holstein) steht unter Verdacht – Teure Beratung bringt Naturschützer in Bedrängnis

Der BUND Schleswig-Holstein und eine Berliner Organisationsberatung sollen Dienst-leistungen als Fortbildung deklariert haben, um die Umsatzsteuer zu umgehen. Die Staatsanwaltschaft Kiel bestätigte den Eingang einer entsprechenden anonymen Strafanzeige. Die hinterzogenen Beiträge könnten nur die Spitze eines größeren Eisbergs sein, so die Kieler Nachrichten vom Freitag 24. Oktober 2014.

Bereits 2012 verließ der Dirigent und Mitbegründer des BUND, Enoch zu Guttenberg, unter Protest seinen Verband, dem er vorwarf, den „Verdacht der Käuflichkeit“ auf-kommen zu lassen. Und immer wieder fühlen sich Öko-Aktivisten von den großen Ver-bänden hintergangen, wenn diese ihre Klagen gegen umstrittene Großprojekte gegen eine großzügige Spende des Unternehmens einstellen.

„Der Fall könnte laut Strafanzeige nur die Spitze des Eisberges sein. Die Beratungsfirma aus Berlin unterhält umfangreiche Geschäftsbeziehungen zum BUND, deren „Größen-ordnung einige Hunderttausend Euro erreichen dürfte“. Der Bundesverband wird nach eigenen Angaben seit 2011 von den Berlinern beraten, zuletzt bei einem Meeresschutz-projekt. Die erbrachten Dienstleistungen seien teils als Fortbildungen abgerechnet worden. Auch in den Landesverbänden Niedersachsen, Hessen und Baden-Württemberg ist die Firma aktiv.

Über mehrere Monate hinweg haben die Umweltschützer in diesem Jahr Dienstleistungen der Berliner Beraterfirma, deren Namen der Redaktion bekannt ist, in Anspruch genommen. Dabei ging es aus laut Strafanzeige um Organisationsentwicklung, Moderationen von Gremiensitzungen und die „Begleitung eines Entwicklungsprozesses“. Vereinbart wurde ein Finanzrahmen von 25.000 Euro. Nach Streitigkeiten und dem Abbruch der Dienstleistungen, stellte die Firma am 18. August schließlich 12.320 Euro für „Fortbildungsveranstaltungen“ in Rechnung, die laut Gesetz von der Umsatzsteuer befreit sind. In der Strafanzeige wird dies als unrechtmäßig bezeichnet. So habe der Geschäfts-führer mit „erheblicher krimineller Energie“ umsatzsteuerpflichtige Dienstleistungen zu umsatzsteuerbefreiten Fortbildungen deklariert.”

Aus der Kieler-Nachricht in Papierform:

Der aktuelle Jahresetat beträgt: 770.000 Euro, davon 238.000 Euro aus Spenden. Das Land gewährt jährlich 28.560 Euro an institutioneller Förderung. Ein Großteil der Mittel wird daher über Projekte geworben.

Viele Naturschützer halten deshalb die 25.000 Euro, die für Organisationsentwicklung vorgesehen waren, ohnehin für „rausgeschmissenes Geld” – ob nun richtig versteuert oder nicht.

Geschäfte unter dem Mantel der guten Taten?

Warum berichten wir? Es geht uns hier nicht darum, ob Steuerbetrug oder nicht, sondern wir hören vermehrt von Ungereimtheiten bei Organisationen. Erst kürzlich verzockte Greenpeace 3,8 Millionen Euro und erst recht nach dem die Affären über den „gefallenen gelben Engel” ADAC aufgedeckt wurde, fragt man sich, in wieweit ist es mit der Glaub-würdigkeit der gemeinnützigen Vereine bestellt. Gerade vor Weihnachten wird gern um die Spendenbereitschaft der Menschen gebuhlt.

Viele Organisationen arbeiten dabei mit externen Dienst­leistern zusammen, auch einige Hilfs­werke in der Stich­probe von Stiftung Warentest aus 2010.

Fremde Agenturen werben Dauerspender

Amnesty Interna­tional, Bund für Umwelt und Natur­schutz Deutsch­land (BUND), Greenpeace, Malteser Hilfs­dienst, Oxfam und Rote Nasen haben Agenturen beauftragt, um die begehrten Dauer­spender zu werben. Sie vergüten die Vermittler unterschiedlich: Amnesty Interna­tional zahlt nur Fest­beträge, alle anderen vergüten auch erfolgs­abhängig. So geben die Malteser ihrer Agentur 60 Prozent des Erst­jahres­beitrags jedes geworbenen Dauer­spenders. Beim BUND und Rote Nasen e.V. werden Provisionen mitunter über mehrere Jahre gezahlt. Je nach Dauer der Fördermitgliedschaft können sich die Provisionen auf mehr als einen Jahres­beitrag summieren. Oxfam zahlt an die Agentur einen Sockel­betrag und bei Dauer­spenden ab 75 Euro einen Bonus von 66 Euro. Greenpeace zahlt jedem Vermittler einen Stunden­lohn und ab einem bestimmten Umsatz auch einen erfolgs­abhängigen Bonus.

Spendenskandale

Der Verein Aktion Tier – Menschen für Tiere e.V. ist mit rund 200.000 Mitgliedern einer der größten nichtstaatlichen Tier- und Naturschutzvereine in Deutschland. 1991 verlor der Verein wegen Spendenskandalen seine Gemeinnützigkeit. Der Gründer und langjährige Vereinsvorsitzende Wolfgang Ullrich veruntreute ca. 50 Millionen DM (25 Millionen Euro) und wurde 2003 zu 12 Jahren Freiheitsstrafe verurteilt.

„Menschen für Menschen”

… ist unter Führung eines untätigen und unfähigen Stiftungsvorstands im Chaos versunken und hat sich von der Idee seines Gründers Karlheinz Böhm weit entfernt – hin zu einer Gruppe, die sich an Spendengeldern bereichert.

Der Unicef-Spendenskandal

Unicef Deutschland kam 2007 nach Vorwürfen der Verschwendung von Spendengeldern nicht aus den Schlagzeilen. Als Konsequenz aus der Finanzaffäre trat 2010 der deutsche Unicef-Vorstand komplett zurück. Der Schaden durch die Finanzaffäre wurde auf sieben Millionen Euro geschätzt. 2006 hatte Unicef noch rund 97 Millionen Euro durch Spenden und den Verkauf von Grußkarten eingenommen. Die Einnahmen der Organisation waren 2010 um 20 Prozent eingebrochen. Im Tsunami-Jahr kamen 190 Millionen Euro zusammen.

Wie lauteten die Vorwürfe, die die Krise auslösten? Dem ehemaligen Geschäftsführer Dietrich Garlichs wurde vorgeworfen, externe Berater mit einem Spendenaufkommen von rund 100 Millionen Euro pro Jahr zu großzügig honoriert zu haben. Wirtschaftsprüfer von KPMG stellten außerdem fest: „In vier der fünf von uns untersuchten Sachverhalte wurden Verstöße gegen bestehende Regeln der Vergabe, Durchführung und Kontrolle von Transaktionen festgestellt, die dem Bereich der Ordnungsmäßigkeit zuzuordnen sind.“

Greenpeace spekuliert mit Spenden und verliert Millionen

2011 schrieb Greenpeace: Es ist schon fast ein Ritual: In der Vorweihnachtszeit berichten die Medien über vermeintliche oder echte Spendenskandale. Eine gute Gelegenheit, einmal die Spendenwerbung von Greenpeace zu beleuchten.

Und im November 2013 teilte Greenpeace mit, das Stiftung Warentest 46 Organisationen aus den Bereichen Tier-, Natur- und Artenschutz, sowie Umwelt- und Klimaschutz untersucht hatte. Lediglich sechs dieser Organisationen arbeiten wirtschaftlich, sind transparent und gut organisiert, ergab die Untersuchung. Dazu zählt auch Greenpeace. So Greenpeace im November 2013 auf deren Homepage und das dicke Ende kam dann ein halbes Jahr später. Greenpeace verzockte 3,8 Millionen Euro bei Termingeschäften, die auf einen sinkenden Euro-Kurs spekulierten. Auch hier müssen wir uns fragen, was stimmt nicht mit dem internen Kontrollsystem, wenn ein Einzelner so einen Schaden verursachen kann.

Und es sind ja nicht die ersten Skandale, die an der Glaubwürdigkeit von „guten Taten” mit den Spendengelder rüttelte. Bereits 2008 setzte der Skandal um die deutsche Sektion des Kinderhilfswerks Unicef weitere Organisationen unter Druck und auch 2014 gab es einige Skandale, die uns die gemeinnützige Organisationen bescherten. Wir wollen nicht deren Arbeit schmälern, sondern eher darum bitten, dass Organisationen doch bitte nicht die Arbeit der vielen Freiwilligen mit Füßen tritt, indem diese überhaupt den Anlass zum Skandal geben. Wir würden uns wünschen, wenn es noch mehr Transparenz in den finanziellen Geschäftsteilen der Organisationen geben würde, denn was ist mit den projektbezogenen Spenden, mit welchen Spendenwerbern wird gearbeitet und warum? Werden dazu Adressen verkauft oder gekauft? Denn auch der Datenschutz ist uns sehr wichtig und darf nicht einfach unter den Teppich gekehrt werden.

Mehr zum Thema hier.

Video: Im Dickicht der Spendenindustrie


P.S. Noch besser ist es, wenn Sie keine Geldspende schicken, sondern sich in ihrer Stadt oder Gemeinde ehrenamtlich für Kinder, Behinderte, Senioren oder Tiere einsetzen. Geld ist das eine, eine helfende Hand etwas anderes. Das tut nicht nur dem Menschen gut, sondern auch ihnen. Sie werden sich wundern, was ein Lächeln ausmacht!
Quellen: PRAVDA TV/arte/netzfrauen.org vom 27.10.2014
Mit freundlicher Genehmigung von pravda-tv.com

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Freitag, 10. Oktober 2014

Ukraine: deutsch-französischen Polizeieinsatz nur unter Beteiligung Russlands

Thema: Entwicklung in Ostukraine
RIA Novosti
DVR akzeptiert deutsch-französischen Polizeieinsatz nur unter Beteiligung Russlands
DONEZK, 08. Oktober (RIA Novosti).
Die von Kiew abtrünnige „Donezker Volksrepublik“ (DVR) könnte laut ihrem Vizepremier Andrej Purgin nur dann deutsche und französische Polizisten in der Pufferzone im Osten der Ukraine akzeptieren, wenn auch Russland an dem Einsatz teilnehmen würde.

Laut Medien erwägen Deutschland und Frankreich eine gemeinsame Mission für die Ukraine. Nach Informationen der Bild-Zeitung könnte die Bundeswehr 200 Fallschirmjäger zur Absicherung des Waffenstillstandes entsenden.

Die DVR habe nichts gegen die OSZE-Präsenz in der Pufferzone, sagte Purgin am Mittwoch. „Jemand muss für ihre Sicherheit sorgen. Weder wir noch die Ukraine können als verwickelte Parteien deren Sicherheit gewährleisten. Wenn Frankreich und Deutschland dies auf sich nehmen, muss auch Russland teilnehmen.“ „Wenn Deutschland und Frankreich ihr Polizeikontingent hierher schicken, dann müsste auch Russland sein polizeilich-militärisches Kontingent hierher entsenden. Das ist eine Bedingung, die wir akzeptieren könnten“, so Purgin.



Thema: Terrorgruppierung Islamischer Staat
RIA Novosti
Moskau: Einsatz von Koalition gegen IS ist ein weiterer Fehler des Westens

MOSKAU, 08. Oktober (RIA Novosti).
Als einen weiteren Fehler des Westens hat der russische Vizeaußenminister Michail Bogdanow den Einsatz der von den USA geführten internationalen Koalition gegen die Terrorgruppe „Islamischer Staat“ im Irak und in Syrien bezeichnet.


© Flickr/ U.S. Department of Defense Current Photos
„Die Luftangriffe der USA und ihrer Verbündeten auf syrisches Territorium angeblich wegen des Kampfes gegen den internationalen Terror rufen berechtigte Fragen hervor“, sagte Bogdanow, der zugleich der Nahost-Sonderbeauftragte von Präsident Wladimir Putin ist, am Mittwoch in einem Interview mit RIA Novosti. Dies werde ohne Zustimmung der Regierung in Damaskus und ohne Mandat des US-Sicherheitsrats getan.

„Zu befürchten ist, dass es sich dabei im Grunde genommen um einen weiteren Fehler der westlichen Partner handelt, für den Länder der Region büßen müssen – oder sogar in einem noch größeren internationalen Ausmaß“, so Bogdanow.

Es sei unzulässig, „dem Terrorismus in der Region den Krieg zu erklären sowie irgendeine Koalition zusammenzuzimmern und zugleich die Rolle einer ganzen Reihe führender regionaler Staaten zu ignorieren“.

Mit Luftschlägen allein lasse sich ein Gegner wie der „Islamische Staat“ nicht besiegen, der inzwischen ein Gebiet kontrolliert, das so groß ist wie Belgien und wo fünf bis sechs Millionen Menschen leben, sagte er weiter.

„Die Führer der selbsternannten Anti-Terror-Koalition verweigern der syrischen Regierung das Recht, ihr Partner im Kampf gegen den Terror sogar in Gebieten und im Luftraum von Syrien selbst zu werden.“

Unzulässig sei auch, „die Parole des Anti-Terror-Kampfes als Deckmantel zur Durchsetzung eigener geopolitischer Ziele, zur Verletzung der Souveränität von Staaten, zum Umkrempeln ganzer Regionen und zur Schaffung illegitimer Präzedenzfälle in den internationalen Beziehungen zu missbrauchen“.